audet okaAX^/ IttUliy 50 Pfennig. irald. 1 i** UneUw rSösa **• DortUu w>u\i t_. 16 > Boderw Qmt u[ u. 1 M *”>•' niipaii M8 wüd Werk« iUihmmu in enlkilte. u»’"™ 1 daT^ ilk Boekkisdium oncert Refttl. Ar. 116 (Railtt (f, »raujse. 3081 ree 30 Pfg. HütiilklMl. rs Cafe Leib le Herrrnkartrn 1 l«t Das Comitr. MM rrö. '•C :tt 8. WftU. iub M hie® i 75 Pi. f»t D« 14 ttaqs zlämavL haus. 90 P 160 ... «4 16? Oer Vorstand.___ rasse. 31H »f r- 36 8?) Ä 210 Ä 1N* iMtOst. ril M. o. ^ld-RevU Rente ^WN0Pl>^ SSk- Hfe Nr. 81 Zweites Blatt. Sonntaa den 8. April 1894 Der •«tfenrr *»,eigrt cddjnnt täglich, ■M lulnahme bH Montag» Die •irdener |i>eeemrwtsvf*i 8 Mark 90 W|. ■» Bringerla-K. fxwfc bu Poft bf*of* t «art 60 VN. Btb«tw«, flhVrbttWl unb Dmdrrfi: >4»C|r«ft< w.1. 0mt^rr*r M. Aints- unb 2lnzeigeblntt für den ICreis Gieszesr. Hratisbkilage: chießener ^aniifienßlaffer lirüXl’nche Druckerei. «0» Innoncm-Burrouy br# In. und WullanM nrbmce Wnjcigcn für ben .Gießener «njttgtr- mtgrgnu Annahm. vor flnjeifltR zu brr Nachmittag» für bei Ivlgrnbrn Lag trfd)ftnmbcn Wummer bt» Form. 10 Ubr. Brief- und Packet-Siegelmarken Eap. 69, Fabrikinspectoren, gibt zu längerer Debatte Veranlassung. Abg. Jöst hebt die Verdienste der beiden Fabrik- mspectoren hervor, die sie sich um die Arbeiterschaft der Fabriken, auf deren Wohl sie jederzeit bedacht gewesen seien, erworben haben. Er hält aber die Zahl der Fabrtktnfpectvre» für zu gering, um mit Erfolg arbeiten zu können. Abg. Reinhardt hält ebenfalls zwei Fabrikinspectorcn für zu wenig. Mit einem Assistenten komme man auch nicht au«. Auch der Abg. Schmidt theilt diese Ansicht. StaatSminister Finger, sowie Ministerialrath Emmerling sind der Ansicht, daß, nachdem sich bet den beide» Fabrikinspectoren eine einheitliche Methode herauSgcbildet habe, es nicht rathfam sei, hieran zu zu rütteln. Durch Anftellu»ß eines Assistenten für die beiden Fabrikinspectoren werde vorerst den Anforderungen genügt. Abg. Sachse hält ebenfalls einen dritten Fabriktnspeclor für unnöthig. Abg. Jöst und Genoffen beantragen, für 2 Assistenten der Fabrikinspecloren 5000 Mk. in daS Budget elnzuftelle». Auf Antrag des Berichterstatters Bogst wird das Capitel aufeer Bcrathung gestellt. Für die Geologische Landesanstalt werde» 24 220 Mk., für DampfkeffelprüfungSstatton (Eap. 72) Mk. 16 615, für Eentralstelle für LandeSstatistck 32 709 IM. und für Organe der Unfall sowie für JnvaliditätS- und Altersversicherung 5360 Mk., für Wittwen [unb Waifenverforgu»gS- anstalien 267 700 Mk. ohne Debatte genehmigt. Hiermit werden die Verhandlungen geschloffen. schaftlichen Producten noch vieles Gute erreicht werden könne. Die Forderung der Regierung wird hieraus unter Zusammen- faffung deS aus 12 Titeln bestehenden Eap. 61 mit 263 950 Mk. genehmigt. Ebenso Cap. 62, LandeScreditcasie, mit 8828 Mk. Bei Cap. 63, LandeSgestüt, beantragt der Ausschuß den geforderten Betrag unter Streichung der Ueberweifung von zwei Fouragerationen an den Landstallmeister mit 121536 Mk. zu genehmigen. Die Kammer beschließt, trotz warmer Befürwortung der RegierungSsorderung, durch Ministertalrath Jaup, nach dem Antrag deS Ausschusses. Für Regulirung von Bächen und nicht schiffbaren Flüffen, Cap. 64, werden 1040 Mk. bewilligt. Abg. Bogt fragt die Regierung, wie weit die Ufcrrcgutirung gediehen sei. Ministerialrath Jaup erwidert, daß die Arbeiten noch nicht beendigt seien, weil die betr. Gemeinden ihre Betheiligung verweigerten, weil sie für die Regulirung arbeiten müssen. Eap. 65, Handelskammern, wird unter Annahme deS Antrags Weber auf Erhöhung des Staatsbeitrags zu den Kosten der Handelskammer in Offenbach mit einer ©efammt» summe von 7935 Mk. ohne Debatte genehmigt. Für Centralstelle für die Gewerbe, Eap. 66, werden 61 900 Mk., für die chemische Prüfungsstation 5430 Mk., für Landesdangewerkschule zu Darmstadt, Fachschule zu Erbach, Kunstgewerbeschulen und erweiterte Handwerkerschulen, Cap. 67, werden die angeforderten 111,850 Mk. einstimmig genehmigt. Außerdem beantragt der Ausschuß, daß den 5 Haupilehrem an der LandeSbaugewerkschule, sowie den 8 Hauptlehrern an den erweiterten Handwerkerschulen die im Dienste dieser Anstalten vor der Anstellung geleistete Thätigkeit, als Bordienst, zeit im Sinne des Gesetzes in Anrechnung gebracht werde. Gleichzeitig soll die Regierung ersucht werden, daß den 5 Hauptlehrern an der LandeSbaugewerkschule remuneratorisch Gehaltsaufbefferung bis zum Durchschnittögehalt von 3500 Mk. gewährt werden kann. Cap. 68, Maaß, und Gewichts- kosten, wird mit 12 245 Mk. genehmigt. Der Ausschuß findet eS mißständig, daß die Aichmeister Reparaturen selbst vornehmen, und dadurch dem Publikum unter Umständen nicht controlirbarc Kosten entstehen. Hierüber leien vielfach Klagen eingelaufen. Der Ausschuß beantragt, das Ersuchen an die Großh. Regierung zu richten, daß diese Mißstände beseitigt würden. Dieser Antrag wird einstimmig angenommen. Ans den Verhandlungen der Zweiten Kammer der hessischen Stünde. NN. Darmstadt, 5. April 1894. Wad) Verkündigung einer Anzahl neuer Einläufe, setzt die Zweite Sländekarnrner die Berathungen über daS Finanzbudget 1894/97 mit Eap. 57, LandeShoSpital Hofheim fort. Hierzu beantragt der Ausschuß, die geforderte Summe von 143000 Mk., unter Abstrich von 1500 Mk. für einen Assistenzarzt zu bewilligen. Die Kammer beschließt demgemäß. Für die LandeSirrenanftalt zu Heppenheim Cap. 58, wurden 154140 Mk. mit der Maßgabe genehmigt, daß die Großh. Regierung ersucht wird, alSbald eine Weuregulirung ber Pflegesätze der LandeSirrenanstalteu etwa in der Weise vorzunehmen, daß die Sätze für Heppenheim für die l.Pflegklaffe auf 1200—1800 Mk., für die 2. Cl. 800—1100 Mk., für die 3. El. 300—600 Mk.- für Hofheim 1. Cl. 1000—1400 Mk., 2. El. 600-900 Mk., 3. Cl. 300—500 Mk., unter der Beibehaltung der ErmäßiguugSbefugniß für die 3. El. festgesetzt werden. Cap. 59, Anstalt für Blödsinnige, wird mit <3 630 Mk., Eap. 60, Entschädigung für getödteteö Bieh in Seuchefällen, mit 3000 Mk. genehmigt. Bei Cap. 61, Land- wirthschaft und Bodenmelioration, entspinnt sich eine lebhafte Debatte, an welcher sich die Abg. Schönberger, Euler, Christ, Metz- Darmstadt und Metz- Gießen u. A. beteiligen. «sämWiliche Redner drücken den Wunsch aufl, die Regierung zu ersuchen, daß zur Hebung unserer Landwinhschast in allen Theilen unseres Landes Obstbauschulen, Molkereischulen u. s. w., errichtet werden möchten. Graf Or io la beantragt bie Errichtung einer solchen für Oberheffen. «bg. Christ bespricht noch die Wohlthaten der Feld- Bereinigung, während Schönberger eine Besserung der Verhältnisse bei den Reclamationsterminen wünscht. Abg. Haas dankt der Großh. Regierung für das der Landwirth- schäft entgegengebrachte Wohlwollen, bringt aber noch eine ganze Anzahl von Wünschen für die Landwirtschaft zur Kenntniß des Hauses. BeionderS halte er für erforderlich, daß auf dem W:ge deS Versicherungswesens (Biehversicherung etc.), sowie der Hebung des UnterrichtSwesenS, Einrichtung von Obst- und Weinbauschulen, Molkereianftalten und Or- ganifationen für gemeinschaftliche Berwenhung von landwirth- tiquetten Feuilleton. Unser (Karten im April. Blickte unser diesjähriger Ostermond so freundlich in die Vor- frühllngSgärten hernieder, wie es Viele für ihre Arbeiten wünschten ? Im Ganzen nein! (tr lockte zuerst durch warme Strahlen die Vor- botm der lenzlichen Blüthenkindrr aus d-nPlan, dann schreckte erste durch eistgen Blicks durch Reifnächte, kalten Regen und Schneegestöber — um sein Spiel von Neuem zu beginnen. Aber die unvci» iirtdtcn, taps«ren Blumenk.nder des Frühlings nrhmen solche t'aunen nicht Übel; sic schließen an den rauhen Tagen ihre Blülhenlädchen, lallen wieder in Schlaf, um fröhlichen Herzens erneut zu erwachen, wenn Königin Sonne siegreich triumphii t. Nicht so leicht zu locken unb zu betören sind andere Pflanzen- aefialten. Da steht der gute Stachelbeerstrauch, mit Frühlingssehnjucht im Herzen, mit tausend grünen Spitzchen, fix und fertig, fein grünet Blatter- und bescheidenes Blüihenkieid über sich zu weifen: aber er traut der Märzsonne nicht, wenn sie noch so brennte. Er ist ein vorstchiiger, klug erwägender Cumpan, der Buch führt über die täglichen DurchfchnitiSwärmegrade, sie abbtri und bann erst an die Geschichte glaubt, wenn die von ihm nötig befundene Summe erreicht ist. Dann aber — Hurrah! Pedanterie und Geschäftsbücher fliegen in alle Winkel, um in die Arme König LenzS zu eilen! $B!*> i/ Niersteiner — Nackenheimer SÄ''6 " ^»»ver Oppenheimer - Neudorfer 11/2 „ 1889er ( Oestricher — Erbacher Kie> i6t ei \ Rauenthaler — Hochheimer ,, L8»oer / Rüdesheimer — Geisenheimer Hiervnter befinden fich feine Auslesen. tUgemeinr Probetage am 9., 10., 11., 12. April im Hause Ganftratze 78 imb vor der Versteigerung im Eoneerthanse, g^oße Bleiche. 2801 Justizrath Dr. Braden, Großh. Notar. Bekanntmachung. Dienstag, den IO. d. Mts., soll nachverzeichnetes Gelände öffent- Ach an Ort und Stelle verpachtet «erden und zwar: ») ein Viertel Grabland am Hamm, mit Zusammenkunft um 3 Uhr Nachmittags am Neustädterthor, b) zwei Stücke Land zwischen der Marburger und Kassel'schen Straße, ca. 5500 u. 1800 C>m haltend, mit Zusammenkunft am Badenburger Fußpfad um 4 Uhr Nachmittags und . < c) eine ca. 300 □»m haltende Wüstung am Mittelweg mit Zusammenkunft um 572 Uhr Nachmittags an der Wolfstraße. Gießen, den 6. April 1894. Großh. Bürgermeisterei Gießen. 3672 Gnauth._________ Verdingung. Die Anfertigung zweier Schränke Zeichnungen für das Stadt- dauamt soll Mittwoch, 11. April d. Js., Vormittags 11 Uhr, iw öffentlichen Angebotverfahren verleben werden. Zeichnung und Bedingungen liegen auf dem Stadt- danamte offen und sind schriftliche Angebote bis zum genannten Termin daselbst einzureichen. Gießen, 5. April 1894. Großh. Bürgermeisterei Gießen. 3069 Gnauth. Holzversteigerung? Es werden versteigert: Dienstag de« IO. April d. I. aus den Abth. Wüstung, Hexenbusch, Rehloch Md Hasenkopf: 10 Fichtenstämme mit 2,23 fm, 133 Fichtenderbstangen mit 7,55 fm, 235 Fichtenreisstangen *it 6,68 fm. Eichen: 2550 Wellen. Aadel: 443 rm Knüppel, hiervon 8! rm von 3 m Länge, 5670 Wellen, 121,2 rm Stöcke. Weichholz: 2610 Wellen, 60 rm Stöcke. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr denn Viehtrieb am Großen-Lindener z«ld. Nähere Auskunft ertheilt Gr. Forstwart Menges zu Großen- Ainden. Gießen, den 27. März 1894. Großh. Oberförsterei Schiffenberg. Hey e r. 2803 Bekanntmachung. > dem ebemals Bourgeois'schen Hause •* der Kirchstraße sind die Räume des Mdgeschosses und ein Thetl des ersten Obergeschosses, bestehend aus 5 Zimmern Mld dem neu hergerickteten Laden, von letzt ab zu vermtethen. Näheres über Be- dingungen und Preis ist bei der Bürgermeisterei — Zimmer No. 16 — zu erfragen. «eßen, den 3. April 1894. Gr. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Versteigerung. Mittwoch de« 11. d. Mts., Nach- »ßttog» 8 Uhr, versteigere im Pfand- Iseai, GelterSweg Nr. II, gegen Baar- Hahlmig: SopbaS, Commode, Kleiderschränke, 1 Glasschrank, 2 Regulateure, 1 Standuhr und 1 Küchenschrank. Meßen, den 4. April 1894. 3011 Molch, Pfandmeister. Ieikgeöotenes. ParketBöden buchen und eichen, liefert und legt stets in bekannter Güte [716 Joh. Lenz, Schreinerei und Holzhandlung. Ausstellung: 96 'S 'S s B ® BF S*. n- a j s- © * *6 M Ä < « e 6» Grösstes |Li Grünbergerst.7 illi • H L. Berck ® ” Großiierzoglicher Hofli.se: am • in Alsäeäd. M Aeltestes Special-Versandtgeschäft d A in Oberhessen LM $ für Brautausstattungen. H £ Etg. Weberei u. Wäsche-Fabrik. • Größtes Lager in Betiwaaren, Bettfedern, Trschzeugen, Leinen,^ Elsässer Weißwaaren, Wäsche für • Herren, Damen und Kinder. Reelle Aedieuuo-. Killiglle Preise. ® Muster und Sendungen • d I ranco. (208 G Für Herren, Confirmanden und Knaben empfehle: Kurkin-uSommkranstge in schöner Auswahl bei billigen Preisen. 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