chäft len HtÜ4tnWii"“' Ilung ”* ,-rch I ^en wir uns ießeu ^Mage« haft. bn$j?Sotrndnt,«tt bt§ ”tn MvSsn frtamtuS ich« hilssmtüel, wir 8rie । ? Sjj "°ch gesund hl f y und inbtrtn, ,d°! •b schlaflos ober von ®lfto Mb. Lhmochlsansila öeianeten, die jeban Uic onn unterer Zeil. ^tnbt Ersolge einholada tftouwiij u. He8»g toti n, DtNMt 6, 2t* reingt^altmt e von 80 w Vn ,tt weh Wn, e von M Pz. an pc ,\itt unb höhn, a Cognac von ganz wi Qualität per £iitr 2 * unb2.50 4, ttjlfifia Go«««, t * 3.50 und 6 X\ ■ner HUiflU Thenh, Marias Portwein, >x und Priorat».___ 3Mk;Dfetien^'' extra eD1P v80bn. t außergewöhnlich ^4 )S. Mark. atz-S Lcholtz^e .y.Freibnrger^ Munsterbao- j. Lotter! * ... An.il or* ?*t Bloe-f"6' ®n8 ™ 'OK- Nr. 79 Erstes Blatt. Freitag den 6. April 1894 Kenerat-Mnzeiger. 2lmts* und Anzeigeblatt für den Tkreis Giefzeir. Ärtartwn, und Drucker«: K*r»jprrchM»chmtl»ch dreimal detgelegl. Der •<*«t Anzeiger erscheint täglich, Wil Ausnahme bei Äontage Gießener Anzeig er * ■ Anzeige» z, der «»chnnnngs für de» felgenden tag erscheinenden Nummer big Bor» 10 Uhr. Gratisbeikage: Gießener AamiNenötätter. Alle Annoncen-Bureaux de« In- und Auslandes nehme» A»,eigen für den .Gießener Anzeiger' entgege». Amtlicher Tbeil. Bekanntmachung, betreffend Verhütung von Waldbränden. Mit Rücksicht auf die herrschende Trockenheit und die hiermit verbundene Gefahr der Entstehung von Waldbränden bestimmen wir auf Grund des Art. 79 der Kreis- und Pro- vinzial-Ordnung das Folgende. 1- Im Laufe des Monats April ist das Rauchen von Cigarren. Cigaretten und ungedeckelten Tabakspfeifen in Waldungen und auf Haiden außerhalb der chaujsirten Ortsver- bindungsmege verboten. 2. Zuwiderhandlungen werden mit Geldstrafe bis iu 90 Mark bestraft. Gießen, den 3. April 1894. Großherzogliches Kreisamt Gießen. ___________________v. Gagern.___________________ Bekanntmachung, tetr. Die Veranstaltung von Verloofungen innerhalb des Großherzogthums. Das (Sonnte für Abhaltung des Alzeyer Fett- und Zuchtviehmarkts beabsichtigt mit dem am 9. Mai d. I. stattfindenden Markte eine Verloofung von Zuchtthieren, land- wirthschaftlichen Maschinen, Geräthen und GebrauchSgegen- ständen, zu verbinden, um die Mittel zur Prämiirung von Vieh zu gewinnen. Das Gr. Ministerium des Innern und der Justiz hat die nachgesuchte Erlaubniß zur Veranstaltung dieser Vcr- loosung unter der Bedingung ertheilt, daß nicht mehr als 10 000 Loose zu 1 Mk. das Stück ausgegeben werden dürfen und mindestens 45°/0 des Bruttoerlöses aus dem Verkauf der Loose zum Ankauf von Gewinngegenständen zu verwenden sind. Zugleich ist der Vertrieb der zur Ausgabe gelangenden Sooft in der Provinz Oberhesien gestattet worden. Gießen, den 4. April 1894. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. (Gefestigte Friedensaussichten. Seit Jahren hat Europa kein so friedliches Gepräge gezeigt, wie gerade im jetzigen Zeitpunkt, und es begreift sich daher, wenn allseitig die Hoffnungen auf die fernere Erhaltung der Dölkerharmonie unseres Welttheiles im Wachsen begriffen sind Namentlich stellt eS sich immer mehr heraus, daß dem deutsch-russischen Handelsverträge in der That eine nicht zu unterschätzende allgemeine Friedensbedeutung zukommt, denn mit seinem Abschluß ist unzweifelhaft eine freundlichere Wendung auch in den rein politischen Beziehungen zwischen Deutschland und Rußland eingetretcn. Erst die jüngsten Tage haben hierfür wieder einen neuen Beweis geliefert, durch die Auszeichnung deS Reichskanzlers Grasen Caprivi, des Staats- secretärs v. Marschall und deS preußischen Gesandten v. Thielmann Seitens deS Czaren mit hohen russischen Orden, und es liegt in Erwägung der obwaltenden Verhältnisse auf der Hand, daß diesem Vorgänge nicht lediglich der Character eines der zwischen befreundeten Staaten üblichen HöflichkeitSacte zukommt. Sicherlich würde die Besserung in dem politischen Verhältnisse zwischen Deutschland und seinem mächtigen östlichen Nachbarreiche allerdings eine noch weit hellere Beleuchtung erfahren, wenn es im lausenden Jahre zu der gerüchtweise angekündigten Begegnung des deutschen Kaisers mit dem Czaren kommen sollte, offenbar erscheint aber den betreffenden Gerüchten gegenüber noch große Zurückhaltung geboten. Wenn somit die Wiederannäherung zwischen Deutschland und Rußland als eine neue Friedensgewähr begrüßt werden darf, so bleiben doch zugleich die alten bewährten Bürgschaften für die Fortdauer des europäischen Friedens bestehen. Vor Allem erhält sich das innige Bündniß- und Freundschafts- verhältniß zwischen den beiden mitteleuropäischen Kaiserreichen in ungeschwächter Stärke, wie soeben die Zusammenkunft der Kaiser Wilhelm und Franz Josef in Abbazia dargelegt hat und wie dies weiter auch der bevorstehende Gegenbesuch Kaiser Wilhelms beim österreichischen Herrscher in Wien bekunden wird. Daneben währen auch die herzlichen Beziehungen Deutschlands und Oesterreich-Ungarns zu Italien ungetrübt fort, was aus mancherlei Anzeichen erhellt, die hie und da zu vernehmenden Behauptungen von einer angeblichen Lockerung des Dreibundes sind durch nichts begründet. Politische Zeichendeuter wollen in dem unläugbaren Umstande, daß die handelspolitische Spannung zwischen Frankreich und Italien | nachzulassen beginnt, eine sich leise markirende Vorbereitung Italiens zur Abschwenkung vom Dreibunde erblicken- eS lohnt indeffen nicht, aus das Haltlose einer solchen Combination näher emzugehen, zumal sich ja eine wirthschaslliche Wieder- annäherung Italiens an Frankreich ganz gut mit den Verpflichtungen ersteren Staates gegen feine beiden Bundes- genossen vereinbaren ließe. Weiter glaubten die nämlichen Leute der Verleihung des Großkreuzes des österreichischen Stephanordens an den Präsidenten Carnot eine gereifte Bedeutung beilegen zu müssen, gewiß trägt aber baß Ereigniß nur den Character einer höfischen Kundgebung. Kaiser Franz Joses wollte mit dieser dem französischen StaatSoberhaupte erwiesenen Aufmerksamkeit seine besondere Befriedigung und Genugthuung über den Verlauf feines kürzlichen ErholungS- aufentbalteS in Südfrankreich zu erkennen geben, politische Motive haben jedoch den österreichischen Monarchen bei seinem Vorgehen gewiß nicht geleitet. Höchstens könnte man auS demselben noch den Schluß ziehen, daß Oesterreich Ungarn mit der französischen Republik auf gutem Fuße zu stehen wünscht, unbeschadet seiner festen Zugehörigkeit zum Dreibunde. Angesichts deS unbewölkten heiteren politischen Horizonts Europas ist es wohl erklärlich, daß wieder der alte Vorschlag einer allgemeinen Abrüstung unseres Welttheiles austaucht. Aber so erhebend dieser Gedanke auch ist, so muß seine Verwirklichung doch entschieden bezweifelt werden, die Einführung eines immerwährenden „Gottesfriedens" durch eine Ablegung des Waffenkleides der Völker wird eben immer wieder an den realen Verhältnissen scheitern. Immerhin heißt eS für die Sache des Friedens schon viel ^gewonnen, wenn die schlummernden großen Gegensätze in der europäischen Politik immer weiter zurückgedrängt werden, wie eS unstreitig durch die gegenwärtige Entwickelung der europäischen Tagesgeschichte geschieht. Schließlich haben hierbei auch die zeitweiligen großen internationalen Vereinigungen ihre versöhnende und aus- gleichende Rolle zugewiesen erhalten, wie gerade jetzt die harmonischen Friedensklänge bekunden, welche von dem in Rom versammelten internationalen Aerzte-Congreß auß ertönen. Deutsches Reich. Berlin, 4. April. AuS Abbazia gehen über daß Befinden deß Kaiserpaar eß und der kaiserlichen Kinder fortgesetzt die günstigsten Nachrichten ein, offenbar bekommt daß milde und doch stärkende Klima Abbazias den erlauchten Herrschaften ausgezeichnet. Im Utbrigen hat daß Programm für den weiteren Aufenthalt der Majestäten in ihrer jetzigen Frühlingsvilleggiatur auf österreichischem Boden hier und da Abänderungen erfahren. U. A. heißt es, der Kaiser habe auf den geplant gewesenen größeren Ausflug nach der dal- matinischen Küste verzichtet. Dagegen soll der Ausflug des Kaiserpaares nach Venedig und dessen Begegnung in der berühmten Lagunenstadt'mit den italienischen Majestäten bestimmt erfolgen. Nach den vorläufigen Mittheilungen hierüber würden der Kaiser und die Kaiserin zwei Tage in Venedig weilen und daselbst Absteigequartier im königlichen Palaste nehmen. — Die Festlichkeiten am Stuttgarter Hose anläßlich der Vermählung deS Prinzen Johann Georg von Sachsen und der Herzogin Maria Isabella von Württemberg erfuhren am Dienstag Abend ihre Einleitung. Zunächst fand um 6 Uhr im WilhelmspalaiS beim König ein Familiendiner im engsten Kreise statt, an welchem nur die nächsten Ver- wandten des hohen Brautpaares, sowie letzteres selbst iheil- nahmen. Um 9 Uhr folgte im Weißen Saale des Residenz- schlosseS ein größerer Hofball, an welchem die meistere der in Stuttgart anwesenden sürstlichen Gäste theilnahmen. Um 11 Uhr wurde der Ball durch ein bis 1 Uhr währendes Diner unterbrochen, nach dessen Beendigung die Ballfeftlichkeit ihren Fortgang nahm. — Das preußische Abgeordnetenhaus hielt am Dienstag seine erste Sitzung nach Ostern ab. Dieselbe ver- lief ohne größeres Interesse - außer einer Anzahl Petitionen gelangte die Vorlage, betreffend die Aufhebung der im Geltungsbereiche des rheinischen Rechts bestehenden Vorschriften über die in die Geburtsregister einzutragenden Vornamen, in erster und zweiter Lesung zur Erledigung. Ferner wurden die Anträge Eckels — Aenderunz deS § 39 der Vormund- schastsordnung (Belegung von Mündelgeldern) — und Krause — Gleichstellung der Notare mit den anderen Beamten bezüglich der Strafen bei Nichtverwendung der tarifmäßigen Stempel durch besonderes Gesetz — berathen und angenommen. Am Mittwoch beschäftigte sich daß Haus neben kleineren Vor- lagen hauptsächlich mit dem Gesetzentwurf über den Bau des Elbe-Trave Canals. — Die Frage der Errichtung deß nationalen Bismarck - Denkmals in Berlin hat endlich einen weiteren Schritt nach vorwärts gethan. In seiner am Dienstag abgehaltenen Sitzung beschloß der große Ausschuß für daß Bismarck-Denkmal, dasselbe vor dem RechtSportale des neuen ReichStagsgebäudeS aufzustellen. Dem Kaiser soll der Beschluß nunmehr zur Genehmigung unterbreitet werden. Neueste nad?rid>teit. WolffS telegraphisches Korrespondenz- Bureau. Berlin, 4. April. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht eine Bekanntmachung über die Anzeigepflicht für die Schweineseuche, Schweinepest und den Rothlauf der Schweine für Ost- und Westpreußen, Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 16. April bis auf Weiteres. Lemberg, 4. April. Anläßlich der KoSciuszkofeier fanden Vormittags Reveille und Gottesdienst, Abends Festvorstellung und Illumination statt. Die Betheiligung der Bevölkerung war groß und die Ordnung musterhaft. Rom, 4. April. König Humbert reift Freitag nach Venedig ab. Depeschen deS Bureau ,£>eroU)*'. Berlin, 4. April. Die conservative Fraction deS preußischen Abgeordnetenhauses hat beschlossen, gegen die Vorlage betr. den Elbe-Travecanal, deren zweite Lesung heute vorgenommen wurde, zu stimmen. Berlin, 4. April. Anläßlich des Abschlusses deß deutsch- russischen Handelsvertrages sind noch weitere russische Ordensauszeichnungen an deutsche Beamte erfolgt. Berlin, 4. April. Die „Nordd. Allg. Ztg." bemerkt zu den heutigen Erklärungen deS Redacteurs Polstorff und deß Verlegers Hofmann vom Kladderadatsch in der Nationalzeitung, durch diese Erklärungen habe sich die Briefkastennotiz als eine leichtfertige Erfindung erwiesen. Wollten die Herausgeber deß Kladderadatsch jetzt noch beanspruchen, daß man an ihre bona fides glaube, so würden sie mit dem Material herausrücken müssen, auf Grund dessen ehrenwerthe, pflicht- treue Beamte völlig grundlos verdächtigt und verunglimpft worden seien. Berlin, 4. April. Die Urthei le gegen die bei dem Spielerproceß in Hannover beteiligten Offiziere sind nunmehr erfolgt. Wie die „Kreuzztg." hört, sind 15 Offiziere infolge dessen verabschiedet worden. Berlin, 4. April. Der Reichstags- und Landtags- abgeordnete Fritzen, der vor einigen Monaten schwer erkrankt war, ist wiederhergestellt und hat nur einen gewissen Grad von Nervosität noch zu überwinden. Infolge dessen muß er daraus verzichten, in der laufenden Tagung noch in den Reichstag und Landtag einzutreten. Berlin, 4. April. Der Oberbürgermeister Zelle hat in Gemeinschaft mit dem Geh. Commerzienrath Frentzel, dem Präsidenten des AeltestencollegiumS der Berliner Kaufmannschaft, bei dem Reichskanzler Grasen Caprivi eine Audienz nachgesucht, um dessen Ansicht über eine in Berlin zu veranstaltende Gewerbeausstellung zu erfahren. Leipzig, 4. April. Nach einer Meldung des „Leipziger Generalanzeiger" ist in der vergangenen Nacht im alten Amtshof Großfeuer zum Ausbruch gekommen, welches durch das Rohproductenlagcr reichliche Nahrung fand. Die städtische Feuerwehr mit sämmtlichen Dampfspritzen hatte große Mühe, den Brand zu localifiren. Ein Arbeiter ist in den Flammen umgekommen. Man vermuthet Brandstiftung, eine der That verdächtige Person ist bereits verhaftet worden. Budapest, 4. April. Die Söhne KossuthS statteten gestern den verschiedenen Clubs deS Abgeordnetenhauses Besuche ab. Im Club der Nationalpartei unterhielt sich Franz Kossuth längere Zeit mit Apponyi. Im liberalen Club, wo sämrntltche Minister anwesend waren, erwartete man, daß Ministerpräsident Wekerle sich an der Unterhaltung beteiligen würde. Es geschah jedoch nicht und es herrschte deßhalb große Enttäuschung. Ludwig Kossuth reift morgen nach Neapel, Franz Kossuth nach Szeglad - Arad und dann nach Turin, um den Nachlaß seines Vaters zu ordnen. Rom, 4. April. Die Redaction des „Secolo LIX." in Genua,_ vor deren Gebäude gestern Abend eine mit Dynamit unb Nägeln gefüllte Bombe explodirte, hat nochmals einen Drohbrief erhalten, worin mitgetheilt wird, daß daß Attentat wiederholt werden mürbe; eß seien ferner Anschläge auf alle öffentlichen Gebäube in Aussicht genommen. Nom, 4. April. Es verlautet hier mit Bestimmtheit, daß die Zusammenkunft des deutschen Kaisers mit dem König von Italien am nächsten Samstag in Venedig ftattfinden werde. Kaiser Wilhelm wird fich auf dem Schulschiff „Moltke" nach Venedig begeben. Von Rom aus wird der deutsche Botschafter von Bülow in Venedig erwartet. Paris, 4. April. Der Nationalrath der Arbeiterpartei erläßt einen Aufruf an die Arbeiter betr. die Maifeier, worin es u. A. heißt, die Republik schäme sich nicht, sich Bundesgenossen in Europa bis an die Grenze Asiens zu suchen; daß sie damit Fiasco gemacht habe, beweise, daß Rußland sich jetzt, nachdem es sich die Taschen mit französischem Gelde gefüllt habe, in die Arme Deutschlands werfe. Das Manifest verurtheilt schließlich alle anarchistischen Attentate und verwahrt die Arbeiterpartei dagegen, daß man ihr dieselben an die Rockschöße hänge. London, 4. April. Die „Times" veröffentlicht ein Telegramm ihres Wiener Correspondenten, wonach die Meldung, daß der Kaiser von Rußland bei den russisch-österreichischen Handelsvertragsverhandlungen persönlich eine Rolle gespielt habe und daß eine Verständigung der drei Kaiser von Deutschland, Oesterreich und Rußland hinsichtlich einer theil- weisen Abrüstung wahrscheinlich sei, in höheren Wiener Kreisen größte Befriedigung hervorgerufen hat. Paris, 5. April. Im Restaurunt Foyot, Rue Van- girard, gegenüber dem Senatspalast, fand gestern Abend Öl/z Uhr eine Bombenexplosion statt. Es entstand eine ungeheure Detonation, die Fensterscheiben und viel Material wurden zertrümmert, zahlreiche Personen verwundet, darunter zwei Gäste schwer. Es herrscht ungeheure Aufregung. Man glaubte, das Palais Luxemburg sei in die Luft gesprengt. Zwei Personen wurden verhaftet. Paris, 5. April. Die Bombe bei dem Attentat im Restauranr Foyot war eine mit Dynamit und großen Kugeln gefüllte Conservenbüchse. Der Schaden im Restaurant ist beträchtlich,- auch die Häuser der anderen Straßenseite sind beschädigt. Außer dem Kellner Thomazo wurden der socia- liitische Schriftsteller Laurant Taillade und ein Fräulein, die im Restaurant dinirt hatten, verwundet. Taillade ist erheblich, jedoch nicht lebensgefährlich verwundet,- er protestirte beim Verbinden im Krankenhause gegen die anarchistischen Theorien, die man ihm vorwarf. Der Assistenzart erinnerte Taillade daran, daß er bei dem Attentat in der Deputirten- kammer gesagt habe, was liege an den Opfern, wenn nur die That schön sei. Der Urheber des Attentats soll ein 30jähriger Mann in Arbeiterkleidung sein, der nach Angabe die Bombe tu den Blumenbehälter am Fenster des Restaurants niederlegte und floh. Es verlautet, es sei ein Individuum verhaftet worden, welches dem Signalement des angeblichen Attentäters entspricht. Loudon, 5. April. Der französische Anarchist Meunier, der Urheber der Explosion im Cafe Very in Paris, wurde gestern Abend im Victoriabahnhofe verhaftet, als er nach Antwerpen abreisen wollte. Meunier leistete verzweifelten Widerstand, ein geladener Revolver und mehrere Patronen wurden bei ihm gesunden. Der Begleiter Meuniers, ein Anarchist, wurde mit verhaftet. New-Zork, 5. April. Im Kohlengebiete des westlichen Pensylvanien strtken die ungarischen Arbeiter. Die Ausständischen tödteten mehrere Fabrikarbeiter. Bei dem Angriffe auf die Fabrik von Frick in Davidson wurde ein Ingenieur gelobtet und ein Ungar von Schutzleuten erschossen. Cocoles rrrrd ^provinzieller. Gießen, den 5. April 1894. * ♦ Empfang. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog empfingen gestern u. A. den Pfarrer Dr. Naumann von hier. * * Dir zweite Kammer hat in ihrer gestrigen Sitzung dem Antrag des Ausschusses entsprechend die Wahl des Abg. Orbig (Gießen-Land) einstimmig für ungilttg erklärt und Großh. Staatsministerium ersucht, eine Neuwahl der Wahlmänner in Großen - Buseck, sowie des Abg. für den V. Wahlbezirk der Provinz Oberhessen anzuordnen. * * Freisinniger Verein. Die vorgestrige Versammlung des freisinnigen Vereins, der Herr H. Eichenauer präsi- dirte, war stark besucht. Immerhin hätte erwartet werden dürfen, daß die Gewerbetrelbenden noch zahlreicher zu einem Vortrage erscheinen würden, der ein sie unmittelbar berührendes und noch ziemlich unbekanntes Gesetz behandelte. Der Vortragende, Herr Rechtsanwalt Grünewald, entwickelte in ^stündiger fesselnder Rede ein Bild von der Geschichte des Wucherrechts und gab eine Auslegung des heute bestehenden Wuchergesetzes. Es hätten sich drei Begriffe des Wuchers herausgebildet, zu denen im neuen Gesetze noch der sogenannte Sachwucher getreten sei. Die ältesten Vorschriften — der Juden, Muhamedaner und christlichen Kirchenväter — wendeten sich gegen das Nehmen von Zinsen überhaupt, späterhin seien Maximalgrenzen für die Zinsen festgesetzt worden und demnächst habe — durch das Reichsgesetz von 1880 — der Begriff des Wuchers sich dahin fest- gestellt, daß über die Höhe der Zinsen keine Vorschriften bestanden, das Gewähren und Sichversprechenlaffen auffällig großer Vortheile unter gewissen Voraussetzungen als Wucher charaetertsirt wurde. Die Zinstoxen seien volkswirthschaftlich von Nachtheil gewesen und einen Ausfluß dieser Erkenntniß bilde die Thatsache, daß in Zeiten wirthschastlicher Krisen: in Frankreich 1804, in Preußen 1809 und 1810, die Zins- tafcn außer Kraft gesetzt worden seien. Unter solchen Vor- färiften leide der Capitalbedürftige, weil die Coneurrenz der Capltallsten vermindert, die Gelegenheit, Geld zu erhalten, gleichermaßen verringert würde. Die Höhe der Zinsen sei auch an sich kein Kriterium für den Wucher, es könnten sehr hohe Zinsen bei riskirten Geschäften bedungen sein, ohne daß Wucher vorliege; es sei der volkswirthschaftliche Satz zu be- achten, daß die Höhe der Zinsen im umgekehrten Verhältnisse zur Sicherheit des Capital« stehe. Das Gesetz vom 24. Mai 1880 habe zwar den Rechtszustand beseitig», in welchem der Wucher straflos war, es habe aber den Wucherbegriff beschränkt auf die Verschaffung eines Darlehens oder'den Fall der Stundung einer Geldforderung und es habe in der Folge sich gezeigt, daß der wucherische Vertrag andere Formen, namentlich die des Kaufvertrags, der Abtretung von Forderungen und dergleichen, annahm, die Findigkeit und Energie des Wucherers in der Auffindung solcher Formen wuchs. Der Wucher sei unter der Herrschaft dieses Gesetzes selten gefaßt worden, in den Jahren 1882—1890 seien 989 Wucher- sälle im Deutschen Reiche zu gerichtlicher Aburtheilung gelangt, von denen 420 mit Bestrafung, 520 mit Freisprechung geendigt hätten. Dies erkläre sich daraus, daß der Bewucherte meist nicht die Kraft und Möglichkeit habe, sich auS der Gewalt des Wucherers durch gerichtliche Anzeige zu befreien, weil vielfach er auch sich scheue, seine Bewucherung offenkundig werden zu lassen. Die namentlich von konservativer und clericaler Seite betriebene Agitation (Enqueten des Vereins für Socialpolitik) hätten dann anno 1892 zur Vorlegung des Gesetzes geführt, das unterm 19. Juni 1893 publicirt worden sei. Dieses Gesetz enthalte zunächst in § 302 a die wesentliche Neuerung, daß jedes zweiseitige Rechtsgeschäft, nicht blos das Darlehen oder die Stundung, wenn nur derselbe wirthschaftliche Zweck: Verschaffung von Geld oder geldwerthen Gegenständen ober Nicht- eintreibung von Gelb, woburch es erreicht werben solle, unter bas Gesetz falle. — Rebner entwickelte bie von dem Gesetz aufgestellten Begriffe ber Nothlage, ber Unerfahrenheit und bes Leichtsinns, ben Begriff bes Vermögens- vortheils, bes üblichen Zinsfußes und bes „auffälligen Miß- verhältnisses", bemerkenb, daß man es hier mit bestimmten, feststehenden Begriffen nicht zu thun habe, sondern überall die strafrichterliche Sonde angelegt und geprüft werden müffe, ob die Verhältnisse des Einzelfalls bie Anwenbung bes Gesetzes rechtfertigten. Rebner skizzirte bann bie straferhöhenben Momente bes § 302b, ben von bem § 302c getroffenen Mitwucher ober iComplottwucher, ben gewerbs- ober gewohnheitsmäßigen Wucher (§ 302 d), um zu bem Kern bes Gesetzes, bem von bem neuen § 302 e mit Strafe bebrohten Sachwucher überzugehen. Der Gesetzgeber sei beim Credit- Wucher nicht stehen geblieben, er habe vielmehr jetzt jebes Geschäft als geeignet bezeichnet, unter bem Gesichtspunkt bes Wuchers betrachtet zu werben. Wer bei irgenb einem Geschäft unter Ausbeutung ber Nothlage, ber Unerfahrenheit ober bes Leichtsinns Vortheile erlange, bie in einem erheblichen Mißverhältnisse zu seiner Leistung ftünben, könne — Gewerbmäßigkeit, bie nach der Rechtssprechung des Reichsgerichts schon durch ein einziges Geschäft herausgestellt werden könne, ober Gewohnheitsmäßigkeit seines Thuns vorausgesetzt — als Wucherer bestraft werben. Beim Kauf, beim Tausch, bei ber Miethe, bem Arbeitsvertrag, kurz bei allen Geschäften, könne nunmehr ber Kontrahent, ber sich übervortheilt glaube — unb Einer halte sich hinterher in ber Regel für übervortheilt — zum Staatsanwalt gehen, glaubhaft machen, baß er unerfahren, ein bummer Mensch gewesen fei — ein Beweis, ber bei Vielen unschwer zu führen fei — ober baß er leichtsinnig ober in einer Nothlage gehanbelt habe unb herbeiführen, baß ber anbere Contrahent zum Minbesten in eine Untersuchung genommen werbe. Man habe in ben Reichstagsverhanblungen auf bie Gefahren hin- gewiesen, welche biese Bestimmung, die dem Denuncianten- thum ein weites Feld eröffne, auch für den reellen Geschäftsmann berge. Zu bemerken sei, baß die Abzahlungsgeschäfte, denen ihrer Eigenart wegen der Gesetzgeber eine bezüglich der wucherlichen Bestimmungen privilegirte Stellung zu gewähren beabsichtigt habe, in Folge der Auflösung des Reichstags bis jetzt dieses für sie in Aussicht genommenen Gesetzes entbehrten. — Redner wies darauf hin, daß bei Schaffung der Bestimmungen über den Sachwucher die äußerste Rechte und die äußerste Linke sich die Hand gereicht hätten. Die ©oclolbemofraten hätten mtt Freuden diese Bestimmung begrüßt, sie sei ihnen nur nicht weitgehend genug gewesen, der Gesetzentwurf richte sich, so erklärte der Abgeordnete Frohme, nur gegen ein Minimum des Uebels; die Benutzung ber Arbeitskraft burch ben Unternehmer, bie Eigenthumsverhält- niffe am Grunb unb Boden, die Schutzzollpolitik, bie Preiscartelle, bas Lotteriewesen, die Staatsanleihen, bie ganze heutige Wirthschastsordnung seien wucherliche Institutionen. sForsetzung folgt.] * * Hin Staatsministerinm. Zu der in vor. Nr. b. Bl. veröffentlichten, zuerst von ber „Frkf. Ztg." gebrachten Notiz, baß bie Ressort - Ministerien beseitigt unb an ihre Stelle ein Staatsminifteriurn treten solle, schreiben die „N. H. V.": „Auf eingezogene Erkunbigung erfahren wir aus guter Quelle, daß tatsächlich von nattonalüberaler Seite beabsichtigt sei, in der Kammer einen Antrag einzubringen, welcher darauf abzielt, daß künftig die fämmtlichen Ministerien unter Einem Staatsminister bereinigt werden sollen, wie dies bereits bezüglich der Ministerien des Innern, ber Justiz unb bes Großherzoglichen Hauses ber Fall ist, währenb bas Finanzministerium daneben noch selbstständig besteht. Daß die Uebersetzung des Antrags in die Praxis weitgehende Consequenzen zur Folge haben müßte, liegt auf der Hand und gewinnen dadurch die kürzlich in verschiedenen Blättern veröffentlichten Mittheilungen über einen bevorstehenden Personal- Wechsel in der Regierung ein ganz anderes Ansehen." * * Zur Mahnung und Warnung für Huteigeulhümer unb Wirthshausdesucher sei hier folgender Fall mitgetheilt: In Mainz setzte sich kürzlich in einer Restauration ein junger Mann aus Versehen auf einen neuen Hut, der auf einem Stuhle lag. Der Eigentümer des Hutes klagte auf Schadenersatz, wurde aber vom Gericht abgewiesen und in die Kosten verurtheilt unter Hinweis daraus, daß ein Stuhl kein Aufbewahrungsort für Hüte fei; wer ihn als solchen benütze, müsse dies natürlich stets auf feine Gefahr thun. □ Ruppertenrod, 4. April. Der feit fünf Jahren dahier bestehende Sparverein „Hoffnung" mit einem Grundcapital von 7000 Mark hat sich aufgelöst. An feine Stelle ist nun eine Spar- und Darlehnskaffe nach Raifeifen'fchenr System ins Leden getreten. Das bis jetzt gezeichnete Capital beträgt 5000 Mark. Die Anzahl ber Aktionäre ist auf 25 festgesetzt worben. Im Interesse bes ber Volkswohlfahrt oienenben Unternehmens veröffentlichen wir bie Namen ber bis jetzt beigetretenen Mitglieber: Postverwalter Philippi-Mücke, Bürgermeister Kratz Ober-Ohmen, Bankier Grünewalb-Gießen, Gg. Dirlam-Nieder-Eschbach, H. Dirlam - Lauter, Konrad Kratz VII.-Ober Ohmen, H. Walther-Nieder-Ohmen, I. K. Eißfeller - Groß • Felda, P. Schäfer - Ermenrod, H. Finker- nagel VII., K. Diehl III., Kasp. Stroh, Kaufmann Reiber, Postverwalter Wolf und Gastwirth Voneiff dahier. § Aus dem Ohmthal, 4. April. Bei der Ausstellung der Frühjahrsfelder bemerkt man, daß das Wasser während des Winters im Felde bemerkenswerthen Schaden angerichtet hat. Oft hat es metertiefe Gräben in die Aecker geriffen, von anderen die Ackererde fortgeschwemmt und in die tiefer gelegenen Wiesen gefließt, hier allerdings nichts weniger als Schaden bringend. Im Seenthal ist der durch das Waffer verursachte Schaden auf den Aeckern noch beträchtlicher. § Herbstein, 3. April. Wenn man fein Haus verläßt, soll man die Thüren gut verschließen. Dies hat sich der hiesige Wirth und Specereihändler Marzell Schneiderin, nicht zu Herzen genommen, als er gestern Abend mit seiner Frau zum Confirmationsschmaus zu Verwandten ging. Zwei Leute, welche das Weggehen wohl genau beobachtet hatten, brachen die Hintere Thür, die in die Küche führt, auf, drangen dann in bas Zimmer unb begaben sich an eine Commobe, worin ber Eigentümer fein Geld aufbewahrte. Der Versuch scheiterte jedoch, indem bie betben Verbrecher durch bie heimkehrende Frau gestört wurden und auf bem gekommenen Weg schleunigst bie Flucht ergriffen. Die Thäter konnten bis jetzt noch nicht ermittelt werden. Darmstadt, 4. April. Die zur Zeit hier versammelten Stanbesherren veranstalteten gestern AbenbZeinen Ball, zu welchem Se. Königl. Hoheit ber Großherzog bas Palais am Luisenplatz zur Verfügung gestellt hatte. Anwesend bei bem Feste, welches um 8 Uhr begann, waren Se. König!. Hoheit ber Großherzog, Ihre Großh. Hoheit Prinzessin Alix, Se. Großh. Hoheit Prinz Wilhelm, Se. Hoheit Prinz Albert zu Schleswig-Holstein, sowie die Mitglieber Standesherrlicher Familien, im Ganzen etwa 120 Personen. Se. Königl. Hoheit der Großherzog be- theiligte sich ebenfalls am Tanz. Speisen und Getränke würben von bem „Hotel zur Traube" besorgt und sand um V21 Uhr ein hochfeines Souper statt, wobei von Sect nur deutsche Marken getrunken wurden. △ Mainz, 4. April. Das von der Reichsbank hier neuer baute Bankgebäude wird den 15. ds. Mts. bezogen werden. Das nach ben Entwürfen des Architekten Verbelle von hier errichtete Gebäube befindet sich in der Neustadt in der Kaiserstraße, unfern bem kurfürstlichen Schlöffe unb reiht sich ben Prachtbauten ber dortigen Gegend würdig an. Die bisherigen Localitäten ber hiesigen Reichs- bankstelle waren in jeder Beziehung unzureichend unb entspricht baher ber Neubau nur einem großen Bebürfniß. — Hier hat sich eine Vereinigung selb st st änbigerKaufleute unb Fabrikanten gebilbet. Zweck betreiben ist eine Wahrung ber Berufs- unb Stanbesintereffen. — Wie die hiesigen Localblätter mittheilen, tauchen hier wieder massenhaft falsche Zweimarkstücke auf. Dieselben tragen das Bildniß des verstorbenen Königs von Württemberg und bie Jahreszahl 1877, bestehen aus englischem Zinn, sind in einer Metallform gegossen unb zeigen am Rand die Stelle, wo sich ber Gußkopf befunben hat. Von ben echten Geldstücken gleicher Art unterscheiden sie sich dadurch, daß sie fast um drei Gramm leichter, sich fettig anfühlen, biegsam sind und beim Biegen knistern. Der Brand des ehemaligen Britannia- Hotels in Frankfurt a. M. Das in vor. Nr. b. Bl. bereits kurz gemelbete Brandunglück stellt sich, was den Verlust an Menschenleben betrifft, als weit bedauerlicher heraus, als anfänglich angenommen werden konnte. Nachstehenden, die ganze Größe des Unglückschildernden Bericht entnehmen wir der „Kl. Pr.": Seit einem Brande im Jahre 1857 in ber kl. Eschenheimergasse bei bem Feuerwerker Schenck, wobei 14 Personen bas Leben verloren, unb seit bem Domdranbe bes JahreS 1867 ist Frankfurt a. M. nicht mehr von einem so schweren Branbunglück betroffen worben, wie es heute früh bie westliche Außenstabt heimgesucht hat. Das frühere „Hotel Britannia" ist völlig zerstört unb babei sechs Menschen- leben vernichtet worben. Der Schauplatz des Unglücks, bas ehemalige Hotel Britannia liegt in ber Nähe bes Hauptbahnhofes, eiff stattliches vier Stockwerk hohes Eckgebäube in ber Kreuzung ber Gutleut« unb ber Scharnhorststraße. Es wurde 1889 von bem Architekten Eurich fertiggefteQt unb als Hotel ersten Ranges eröffnet, stellte aber nach Schluß ber elektrischen Ausstellung im Jahre 1891 ben Hotelbetrieb ein unb wurde durch ben Besitzer Herrn H. W. Müller zum Wohnhaus nm* gewanbelt. Aus unaufgeklärter Ursache entstaub heute früh um halb fünf Uhr in bem Gebäube Feuer. Augenzeugen versichern uns, baß. genau fünf Minuten vor 41/a Uhr noch keine Spur von einer Feuersbrunst an bem Hause von ber Straße her zu bemerken war. Wenige Minuten darauf aber nahm man tn dem Parterre ben ersten Feuerschein wahr und mit rasender Plötzlichkeit stand dann auch schon das ganze aus Eichenholz gebaute mit einem eisernen Geländer versehene Treppenhaus bis zum Dache hinauf in lichterlohen Flammen. : Auf diese Weise war den Insassen des brennenden Hauses der , Ausweg von den Flammen versperrt. HZ SK ''^irdn-Okw.' Mourad ir°h, fiQu{' $• Äker. Ä7*S ^kenswrrthep g*Jn .*<’Ä fowont m6lct-“-*«« 1 c^nthal ist L auf den Aeckeru noj 7^° Haus verU dat sich bn feiner 7°hl ßtnau bnfi f. begaben sich an ttnl Wn@efb aufberoahite. n d>e beiden Veibrecher wurden und auf de« 5|u^ ergriffen. Die wnltelt werden. 3eit hier versammelten lern Abend Zeinen Ball, Ärvhherzog das PalatS lt h°tle. Anwesend bei nn, waren Se. MnlgL Hoheit Prinzessii Wilhelm, De. Hohn! ölst ein, sowie die Mii> 'n, im Ganzen ewu eit der Großherzog bt Speisen und Getml, ie" besorgt und sand a tt, wobei von Skct« ion der Reichtbon! her d den 15. dS. SM. de» Würfen des 0r(titecttn ie befindet fit in der rn dem kurfürstlichen en der dortigen Gegend xn der Mgen Reich-' nznreichend und entspricht M Dedürsnitz. - Hin stiindigerKaufleute Zweck derselben iit eine ginttrtfien. - Wie die i(n hier wieder massen- auf. Dieselben tragen von Württemberg und englischem tyn». sind en am Rand die SM. Bon den echten Seid- dadurch, daß sie säst m hlen, biegsam sind und igen Brüannia- uti ü. ,8 ^rz gemeldete Bre^ an Menschenleben dich i anfänglich °°ge°°° der > VJ- . 6|4fl 185? in »« ‘5 ’*4i ®obe' b[S gaf« n ’S * rj * * . heute i “ c. n|i ÄSS* l8*le £ 18 trasie- &otd erp **S $***' '■SS’*’! nd- 3'*r; tii, w* c-nige ™B (j./in -SÄ Muster bereitwilligst franco | 936 Mittlerer Barometerstand bei 0° K. — 744,7 mm. Ehefrau kletterte ziemlich schwebte bemerkte Barometer: Thermometer: Hygrometerstand: — Am 12. und 13. -aprit er. «-langt in Freiburg im Breisgau die IV. Serie der Kreiburger Münsterba«-»eld-Lotterie aut Ziehung, bei welcher 3234 Geldprämien Slkiidend weiße Wäsche ohne Weiche! Victoria-SeifeDpulver Gebrüder Seheei Tuch band hing engros & detail. 3025 Karl Heldmann. Bekanntmachung, 32!£ 3” dem Genoffenschaftsregister I BH unterzeichneten Gerichts ist bei dem ■ landwirthschaftlichen Consumverein, ■ eingetragene Genossenschaft mit un-!I beschränkter Haftpflicht zu Allen- W dorf a. Lahn, heute folgender Eintrag ■ vollzogen worden: Engel, Gerichtsvollzieher. 3042] Mädchen f. Nachm. zu einem fE Krnde gesucht. Ludwigstraße 4, 2. Stock. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mittheilung, dass unser ihnigstgeliebter Sohn und Bruder Verdingung. Das Liefern, Zurichten und Einbringen von 5 cm starken Gips- dicken in die Balkengefache der Böden des Feuerlöschgeräthemagazins, einschließlich Verstreichen der Fugen mit Gipsmörtel, im Ganzen rund 211 qm soll Montag, den 9. ds. 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