<894 Dienstag den 6. Februar Nr. 30 Zweites Blatt Wenden Amts- und Anzeigeblatt für den "KvcU Gi-szs". Hralisßeitage: Gießener Kamikienblätter. Anrtlichsv Theil im vergangenen Jahre, zu entnehmen: 2124,6 2954,1 U 87 RESTE iol» Besonders günstige Gelegenheit für Brautleute. w*4 Annahme von Anzeigen |u btt Nachmittag« für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bi« Bonn. 10 Uhr. Alle «nnoncen-Bureaux deS In- und AuSlande« nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. 18 8 Mst- $94. Gundersheimer Sanitätskase. [34] Ausfuhr in Millionen Mark (ohne Edelmetalle) wie sie in der nunmehr veröffentlichten Werthftatistik des auswärtigen Handels im Jahre 1893 erscheint, ist nicht ungünstig gewesen. Es gilt dies insbesondere von den für den deutschen Export wichtigsten Waarengruppen. Den Tabellen der Handelsstatistik find darüber folgende Zahlen können. Auf Verlangen werden Auszüge aus den Registern ertheilt. ES liegt umsomehr im Interesse der Dienstboten suchen- den Herrschaften, vor Eingang eines Vertragsverhältnisses diese vorzugsweise zuverlässige Quelle für eine sichere Nachricht über Eigenschaften und Verhalten eiaes Dienstboten nicht unbenutzt zu lassen; als erfahrungsgemäß die von der Dienstherrschaft bei der Entlassung in die Dienstbücher eingetragenen Atteste in leider allzuhäufigen Fällen der Wirklichkeit nicht entsprechen und sich in einem auffallenden Widerspruch zu den bei eintretenden Bedürfnissen von der Polizeibehörde direct erhobenen, in die Gesinderegister aufgenommenen, wahrheitsgemäßen Zeugnisse, bezw Erläuterungen ertheilter Zeugnisse befinden. Gießen, den 4. Februar 1894. Großherzogltches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Großes Lager fertiger Leib- and Bettwäsehe jeder Art. Worms. »i. )ltedton Schneider. H» 0 9'5 368.fr 201# 149.16 112# 109.1° 72# 115.fr> W591R.; Leib; Jeilgebolenes. Parket Böden buchen und eichen, liefert und legt stets in bekannter Güte [716 Joh. Lenz, Schreinerei und Holzhandlung. Dienstzeugniffe, sowie die seit Erlaß der Gefindeordnung gegen Dienstboten ergangenen Strafurtheile enthalten und h dem Polizeibüreau (Melde - Amt) in den Vuu'u,*** Büreaustunden von Dienstherrschaften eingesehen werden bestes, zum Kreppelbacken, empfiehlt 892 Robert Stahl, Neustadt 23. I vtertellähnga >Hnatmt*brrd»i 2 Mark 20 Psg. ** vringerlohn. Durch die Post bczo^a 2 Mark 50 Psg. Wtbartxon, «t^ebiliw und Drucker«: Kchutstr-Hc Ar.L. Fcrnfprecher 6L Die Entwickelung der deutschen Ausfuhr Entwickelung genommen. ----- im vergangenen Jahre, Literatur und raunst. V/Act. Baumwolle und Baumwollwaaren Leinengarn und Leinenwaaren Seide und Seldenwaaren Wolle und Wollenwaaren Kleider und Leibwäsche Steinkohlen, Coaks Eisen und Eisenwaaren Kupfer und Kupferwaaren Zink und Zinkwaaren Instrumente, Maschinen Droguerie- und Farbwaaren Glas und Glaswaaren Kurze Maaren Leder und Lederwaaren Literarische und Kunstgegenstände Materialwaaren, Mehl rc. Papier- und Pappwaren Thonwaaren Alle übrigen Maaren Zusammen Der ♦Weiter Anzeiger erscheint täglich, mir Ausnahme de« Montag«. Die ®tebener yeeUteniriUtr werden dem Anzeiger »öcheMNch dreimal beigelegt. Zahnkalk-Jndustrie Aug. Gabriel jr. in Gießen Telephonanschlüsie 84 und 88. Bahnanschluß Abendstern bei Kinzenbach'Gießen. Sommer- und Winter-Ringofenbetrieb. Grosse Production von Prima Marmor- (Weiss-) und hydraulischem Grauftückkalk. Dampfbetrieb. Fabrikation von la. gemahlenem Sackkalk und Cementkalk (Verputzkalk). [834 Harlgrbrannte Runensteine (Klinker-Ringosensteine). lische Heil* lureu Auch Beton* e frei. I36,' (otel zum NPeD' {Öpfter*. Die Verwendung der von der Firma Lahnkalk-Industrie Aue. Gabriel jr. in Giessen hergestellt»« Baumaterialien — Marmor- (Weiss-, Fett ) Stückkalk, Granstückkalk, gemahlener Grankalk und gemahlener Cementkalk (Verputzkalk) kann zur Bereitung von Mörtel und -ur Herstellung von Ver- pntzmassen, wobei auf die hervorragend gute« Eigenschaften de» Eementkaltes (BerputzkalkeA) besonders hingewirsen fei, unsererseits allen Interessenten warm empfohlen werden. „ Großh. chemische Prüsuugs- u. Auskunsts-StaUon iur die Gewerbe. Gießener Anzeig er Keneral-Mzeiger. -Ä Ä igjS Bekanntmachung, betreffend Gesetz, die Gesindeordnung vom 28. April 1877. ES ist in neuerer Zeit wiederholt von uns die Wahr- nebmung gemacht worden, daß sowohl von den Dienstherr- schasteu, als von den Dienstboten- und Gesindeverdingerinnen dahier die Bestimmungen der Gesindeordnung bezüglich der gciehlichen Dauer der Dienstzeit und der gesetzlichen Kündigungsfrist entweder immer noch nicht gekannt sind, oder mißbräuchlich angewandt werden. Wir sehen uns daher wiederholt veranlaßt, ausdrücklich daraus hinzuweisen, daß in hiesiger Stadt nach Art. 7 und 8 de« rubrlcirten Gesetzes nachfolgende gesetzliche Bestimmungen gelten. * , , Ist über die Dauer der Dienstzeit nichts vereinbart, so wird der Vertrag als auf die Dauer eines gesetzlichen Vierteljahres abgeschlossen angesehen. Ein gesetzliches Vierteljahr beginnt entweder mit dem ersten Werktag nach Weihnachten, oder mit dem ersten Werktag nach Ostern, oder mit dem Johannistage, oder mit dem MichaeliStage und schließt an den Tagen deS Beginnens deS jeweilig nachfolgenden Vierteljahre». Ein im Laufe des gesetzlichen Vierteljahres abgeschlossener Dienstvertrag gilt, wenn nichts anderes vereinbart ist, als bis zu Ende desselben eingegangen. Der Dienstvertrag, welcher bei den auf die Dauer eines gesetzlichen Vierteljahres gemieteten Dienstboten, nicht vier Wochen, oder bei ausdrücklich monatSweise gemieteten Dienstboten nicht 14 Tage vor Ablauf der Dienstzeit gekündigt wird, ist für cm weiteres Vierteljahr, bezw. Monat als stillschweigend erneuert zu betrachten. Es wird hierbei ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die Dauer der gesetzlichen Dienstzeit ganz unabhängig vom Kalen- dervierteljahr festgesetzt ist- das gesetzliche Vierteljahr z. B. nicht von Weihnachten bis zum 25. März, sondern vom 3. Weihuachttzfeiertag bis zum 3. Osterfeiertag, von Ostern bis Zohauui :c. :c. läuft, daß also ein längerer oder kürzerer Zwischenraum zwischen den beiden gesetzlich bestimmten Dienst- wechselperiodeu sowohl bei der Dauer der gesetzlichen Dienstzeit, als auch bei der Zahlung des Lohnes in keiner Werse in Betracht kommt. Weiter wird, wie schon früher, wiederholt bemerkr, daß die dahier so häufig beliebte Aufkündigung von 14 Tagen bei den ohne weitere Vereinbarung abgeschloffenen Dienstverträgen jeder gesetzlichen Berechtigung entbehrt. Wir vermuthcn, daß die Verdingerinnen die irrige Auffassung der bestehenden gesetzlichen Bestimmungen entweder veranlassen, oder unterhalten und können nicht umhin, die dringende Aufforderung ergehen zu lassen, wegen etwaiger Auskunft über die Bestimmungen der Dienstbotenordnung sich direct an die unterzeichnete Behörde zu wenden. Wetter erinnern wir daran, daß die nach § 38 der Gesindeordnung von unS geführten Gesinderegister sämmt- liche der zur Zeit ober früher hier Bediensteten ausgestellten Re«! Reinlich! f *! Eiscnalanjwichie fir Lcscn - -» SftiÄ AÄ HÄ. lf von Tuchen, Buckskins, Ueberzieherstoffen, Damenkleiderstoffen, Beltzeugen, Barchenten, Damasten, Kattunen, Hemden-Flanellen, Chiffons, Piques, Leinen, Vorhängen, Parthien in Tischtüchern, Handtüchern, Taschentüchern, Bettcoltern, Bieberbetttüchern u. s. w. UmtGUfdl Anfertigung von uii Wäsche gestattet. ! nach Maaß und Angabe.^ Maare verschenkt Niemand aber billiger als jede Concurrenz verkauft das Special-Reste-Geschäft von Hl. Kann, Kirchenplatz 8. Bekanntmachung. Aus den Waldungen der Gemeinde Hattenrod sollen auf dem SubmissionS- weg vergeben werden: 60 fm KieserwStammholz, 90 „ Kiefern.Derstangcn (Grubenholz). Schriftliche Offerten sind getrennt für Stammholz und Stangenholz bis zum 9. Februar 1894, Mittags 1 Uhr auf der Großh. Bürgermeisterei Hattenrod einzureichen, woselbst die Eröffnung erfolgt. . Hattenrod, den 1. Februar 1894. Großh. Bürgermeisterei Hattenrod. I. V.: 943 Rock, Beigeordneter. allerie 20 Pf. las. Mg MM Kränzchen, innig nochmals vor, c Borst««-. leit ist es mir r beizutreibe»; ch eine andere iben za lassen, gkteidchkr. 1 htt Wit i-brmmm. tttti, Mi> Mrn» Md idrn, hömonchvidrn, ib Brlllinenversanbt - in eolildiM ingtn and Apolhr'm- ealzs-lirfer Ml - Die Nr. 2640 der ,Jll«strirte« Zeit««-^ Verlag von I. Weber, Leipzig, enthält u. A. ein Porträt des Fürsten Bismarck nach dem neuesten Gemälde von Franz v. Lenbach> und ein patriotisches Lied: Deutschlands Dank an Bismarck, Dichtung von Paul Heyse, einstimmiger Dolkschor von Norbert Host, sowie solgende auf den Besuch Bismarcks in Berlin bezügliche Illustrationen: 1. Ankunft des Fürsten auf dem Lehrter Bahnhof. Originalzeichnung von William Pape. 2. Fahrt nach dem Kaiserlichen Schlosse. Originalzeichnung von C. Becker. 3. Abschreiten der Ehrencompagnie durch Fürst Bismarck und den Prinzen Henrich. Ociginaljeichnung v. H. Lüders. 4. Begrüßung deS Fürsten durch den Kaiser im Schlafe. Nach einer authentischen Skizze gezeichnet von R. Knote!, d. Abschied auf dem Lehrter Bahnhof. Originalzeichnung von H. Binde. Außerdem befinden sich in dieser Nummer noch eine Anzahl anderer Illustrationen. Preis dieser Numer 1 Mk. Der Berliner Localanzeiger schreibt: »Trinkt AtlaS-Lh«< - Trinkt AtlaS-Eacao-. Wer kennt sie nicht, diese Intelligent ausgedachten Schlagworte, die ebenso einen Befehl wie eine Bitte und Ermahnung in sich schließen. Kann man sich auf die Dauer diesem stereotypen Ersuchen verschließen, das unermüdlich vor Vie Augen tritt, gleichviel, ob man eine Zeitung in die Hand nimmt, oder an einem Schaufenster vorbeigeht, kurz dos man allerwaitS und überall stehl. Nein, auch der Widerspänftigste wird da fuccesstve breitgelreten und zwar, wie man beobachten kann, nicht -u seinem Nachtheile. Gestern Abend war ich mit meiner besseren Hälfte in einer distinguirten Familie des Thiergartenvleitels zu Gast geladen. | Mit vollendeter Grazie sagte die Dame des Hauses, als wir mu zu Tische setzten: „Trinkt Atlas-Thee". Es mundet uns Allen solcher ganz vortrefflich. Heute morgen beim Frühstück fragte mich meine Frau, ob mir nicht das gute Aussehen unseres hoffnungsvollen Sprößlings auffällt, der seit einigen Wochen — trinkt „AtlaS-Eacao . Das sind Beweise dafür, daß dieser Nus seitens der Eommanbit- gesellschaft Atlas, welche Eigenthümerin der Marke Atlas-Thee und Atlas- Eacao ist, nicht umsonst erschallt und daß Diejenigen, welche I ihm Folge leisten, dies nicht zu bereuen haben. BemerkenSwerth ist in dieser Tabelle vor Allem, daß Vll bei allen aufgesührten Waarengruppen, mit alleiniger AuS- üblichen nähme der beiden ersten Gruppen, eine Zunahme deS Exports verzeichnet ist, die in den meisten Fällen zwar nur klein, bei einigen Gruppen aber, wie bei den Erzeugnissen der Eisen- industrie, der chemischen Industrie, der Lederindustrie und der Wolleninduftrie, nicht unbedeutend ist. Ebenso ist hervorzuheben, daß diesem günstigen Ergebniß der deutschen Handels- statistik sowohl in der englischen wie in der französtschen AuS fuhrstatistik ungünstige Resultate gegenüberstehen, denn für beide Länder ist ein nicht unbeträchtlicher Rückgang des Exportes dem Werthe nach constatirt worden. Allerdings beruhen die Berechnungen der vorläufigen deutschen Handeisstatistik noch auf den Durchschnittspreisen des Jahres 1892 und da das Jahr 1893 für viele Waaren Preisrückgänge gebracht hat, ist cS wohl möglich, daß die Berechnungen der definitiven Werthstatistik auf Grund der 1893er Durchschnittspreise nicht die gleichen günstigen Ergebnisse für den deutschen Export liefern. Indessen beruht auf definitiven Durchschnittspreisen nur bic englische Statistik- die französische Werthstatistik wird zunächst auch mit den Durchschnittspreisen des Vorjahres aufgemacht, und im Vergleich zum Export Frankreichs hat demnach im Jahre 1893 die deutsche Ausfuhr unzweifelhaft eine gUnsttge 1893 1892 197,7 201,4 31,3 32,4 182,0 180,4 333,4 318,0 9,95 98,2 142,7 131,2 263,2 234,4 64,3 56,2 37,8 32,9 121,9 119,7 277,6 262,0 43,6 37,8 78,3 75,9 147,8 140,0 99,5 92,2 345,0 297,9 95,8 94,6 37,8 35,2 525,4 513,8 In Giessen erhältlich bei Emil Fischbach, Otto Schaaf, Gustav Walter, Mäusburg 13. btejenifien Firmen, welche an der Firma Maas ihren Credttgeber verloren haben,' •ifenMtoyetioeitMttl» L—VUL Emffs. 5% Nordwestbahn Kolb 2 BaukAette«. Deutsche Reichsbank . i Berlin. Handelsgesellsch. Deutsche Bank . . . । 112.40 SttbulHteoSktietu 188 40 187.45 Vfaubbriat«. d. 91 sh . -Pfandbr. bis «autitattiWk SistubaHu-Boud» 104 95 104.50 129 50 129 25 Mandbr . . 128.40 Die oslpreuhischen Bahnen 5 /. BuderuKOhttaat. I mehrfach erwähnten Fiima' 100 40 | 100 40 ier am Laaer Äsk;?u.aesundesler Kaffse-Züss? D.n.F^fenf. »M-70 W.,30 Bankaetten sind durchweg niedriger; auf die deutschen drückten die Abschluß- Sooss. für die anderen Institute daraus gezogenen Conse- Oestr. 1860r fl. 600-Loose 122.50 >24 10 I Braunschwetll 20SThir- fehlte der Impuls des Heimathlandes. Von der Dis-, 1854t fL 250= , 123.55 124 50 LooE ^ conto-Gesellschaft wollte man miffpn hn& si<- mn« ... ____I ... _ . . 338.— 117.— 165.80 149 50 166,50 148.50 150.80 127 85 153.10 151 45 129.90 153.75 131.20 91.50 102.90 124.50 102 20 149 05 77.60 149 65 78 55 339.75 114 50 Dresdener Bank. . . Mitteldeutsche Creditb. . Wiener Bank-Verein . Württemb. Vereinsbank Deutsche VeretnSbank . 223 90 108 55 113.90 133.— 342 — 162.20 124.60 223.— 109.— 113 15 133.— 343.50 161.— 123 05 heim und Frankfurt ist den deutschen Börsen in der abgelaufenen Woche eine recht unangenehme Ueberraschung bereitet worden. Obwohl nach Allem, was bis jetzt bekannt geworden ist, die Betbeiligung, unserer Börsenplätze an dem Falliment nicht Deutsche Verlsgssnstalt Farbwerke,vorrmMeist er, Lucius & Brüning. Riebeck'scheMonlanwerLc Bochumer Gußstahl Prioritäten-Converttrungsplan bereits die Genehmigung des Handelsministeriums gefunden haben soll. Die Actten der schweizerischen und italienischen Bahnen waren vernachlässttgt. Mache auf eine Parthte neu-! „Offerten unter J 100 an die Exp d. Bl. imetrnffpnpr _ [966! 700] Eine hiesige Cigarren- Biltner« Emser« Homburger« Sodener« Bichy. Salmiak« Pfefferminz« ekgetroffener _ [956! ;UVJ elegauter Cojlimic, sabrik sucht zu Oster»? einen fowie alle sonstigen Caene« ™ va»ö und Jux, Artikel aufmerksam. Wirstng verkauft Ariedrich Cost, Neustadt 10. N?. W"&Ä.Ä£lr',lety,ltä^SlS AhÄAttbrftÄft F-9CIC, 6att, auf welche der Beschluß der Verwaltung, bei der Regierung die L/LZN .■ ... für die Conversion der fünfprocentigen Prioritäten erforderlichen Schritte zn thun, Durch bi«3?blungMnMun8 M B-ukh-us-s Salomon Maas In M-nn- 182.20 91.80 1023/4 125.10 101.80 ungünstig beeinflußt und holten im Verlauf nur einen geringen Thetl ihres Verlustes wieder ein. Unter den österreichischen Transportgesellschaften fanden nur in Lombarden Course der Frankfurter Börse. Gtaaiganlethe«. Er schmeckt delicat und bekommt vorzüglich, ------ Man kennt für gleichen Preis keinen besseren. ---- Beim Einkäufe verlangt stets diesen. 4°/o Pfälz. LudwigSbahn (Bexbach) . . . „ Hessische LudwigSb. 68/69 gor ent . * Elisabethb. steuerfrei Gold .... 5% Oestr. Staatsbahn. 4% do. do. 3o/o do. do. yuiii, wciiyc uuiytiv|i wrrven mußten, iMeoiiaciten waren, Deckungskäufe auszuführen, während in Italienern, Dtsconto-Commandit-Antheil-' scheinen und in Montanpapieren Realisirungen vorzunehmen waren, wodurch deren • Preise recht empfindlich gedrückt wurden. _ Aber auch sonst mangelte es nicht an Nachrichten, welche jeder besseren! Slromung in der zu Ende gehenden Woche hemmend im Wege standen. So verlautete neuerdings wieder über Schwierigkeiten einzelner italienischer Terrain- Gesellschaften, allerdings ohne daß sich diese bis zur Stunde bewahrheitet haben. Ferner wollte man wissen, daß der Zustand des Czaren besorgnißerregender sei, als die osfictellen Bulletins zugeben; daß England ein Ultimatum an den egyptischen Khedive richten werde, um ihn von seinen Emancipationsgelüsten abzubringen, und endlich, daß ein neuer gegen die Börse gerichteter Antrag im Reichstag eingebracht werden soll. Bet der ohnehin schon überaus betrübenden geschäftlichen Lage hätte es dieser Fülle von Ausstreuungen nicht bedurft, um die lustlose Haltung der Börse zu rechtfertigen. Der jetzt veröffentlichte Jahresabschluß der Nationalbank für Deutschland zeigt deutlich, wie wenig rosig die Verhältntffe im Bankgeschäft sind. Zwar wird die Dividende annähernd in der Höhe des Vorjahres festgesetzt; aber um die Verluste auf Consortial-Conto auszugleichen, muß eine Million aus den früheren außerordentlichen Rückstellungen genommen werden. Mancherseits wird darauf hin-1 gewiesen, daß bet diesem Institut Ausnahmsverhältntsse vorliegen, da es durch seine ■ Behelligung an den griechischen Staatsanleihen ganz besonders schwere Verluste erlitten hat. Doch ist dies nur zum geringeren Theil stichhaltig; denn mehr oder weniger sind alle unsere großen Banken an dem einen oder anderen Staatsbankerott der letzten Jahre tnteressirt, abgesehen von den erheblichen Schädigungen, welche ihnen zum Theil durch die nordamerikanische Krisis zugeführt worden ist. Man wird deßhalb noch bei mancher der kommenden Bilancen ähnlicher Ueberraschungen gewärtig sein müssen. Bismarckstraße 10, 1. in der Gasse b. Hrn- Metzger Schreiner. ReUction? 8. Scheyda. Druck an! verlsg der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) tn Gießen. , LudwigShafen-Bexbach . | Hessische LudwigSbabn . i Pfälzische Srordbahn . Lübeck-Büchner . m)!,«aa40 f ^°?, e ’S0? " , daß sie enge Beziehungen zu dem insolventen ^/uMeminger Prämien- nK ?8 unterhalten habe und mit dieser Begründung wurde der Cours i-ner Mandbr . . . Anthetlscheine um nahezu drei Procent herabgesetzt. Die Verluste der Übrigen Bank- ----------------------- oetten sind jedoch kaum gelinget. Eisenbahnen bestand wenig Nachfrage Di. ui".», rühmen ^aynen rourben durch die ZwangsteaUsirungen für Rechnung der mehrfach erwähnten Firma । Oest Nordw.-BahnLit^. 200.75 202V. Gotthardt ... Jtal. Mittelmeer comitö s für griechische Werthe stattfinden; in den Kreisen der betheiltgten Gläubiger i 4°/°Preuß. ver spricht man sich aber anscheinend nicht viel davon, denn das Angebot überwiegt Cred.-! andauernd die Nachfrage, sodaß sich die Preise neuerdings abgeschwächt hoben 1886 Por ugiesen waren vernachlässigt, auch Serben und Spanier lagen matt und-- Nüsse« verloren infolge der Erkrankung des Czaren einen Bruchtheil. Nach Türken 1 - S?e;"8,J0nl,krLnr?4 %ofe? machte sich reger Begehr geltend, doch konnten die 6°/„Chic.Mllw.f.StP«ul letzteren ihren höchsten Stand nicht voll behaupten. Mexikaner wurden billiger ab- Prt-, rückzahlb. 1910 . ße0ebe%., k m , 6"/»Cbic.Milw.f.St.P-ul hör ^1-« zeigen eine weitere Steigerung, da die Seehandlung' Prt.,rückzahlv. 1921 . mit der Veräußerung aller Bestände aufgehört hat und zudem versichert wird, daß 6v oCentr.Pacif.I.Mrtg. IHV htP HPllPn 91nMhpn nnrrmifirt «aA «nk.-.-t.. ic. r . . V c ~ -x - , ,, aV.a ö Divers, Obligationen. 104 50 1 104.50 I 40/., Eisenbahn-Rentenb.- I I__I__Ohltoe». Aermietyungm. 845] Wohnung mit allem Zubehör zu oermiethen. Zu erfragen Bleichstr. 5. 890] Schönes Famtlienlogis, parterre, 6 Zimmer mit Zubehör, per 1. April zu oermiethen._____________Löberstraße 5. 848j Famtlienlogis zu oermiethen- ________________________Schloßgasse 9. 694] Freundliche Wohnung von vier Zimmern mit Balkon nebst allem Zubehör per April zu oermiethen. Verlängerter Asterweg 48. Wenn sich trotzdem die Course annähernd auf vorwöchentlichem Niveau erhalten haben, ,so ist dies lediglich dem glatten Verlauf der Ultimo-Liquidation und ! dem überaus flüssigen Geldstand zuzuschretben. Die Ansorberungen von Handel! und Industrie an die Zettelbanken sind außerordentlich gering, und deshalb weist der Status der letzteren bet jeder Veröffentlichung eine weitere Kräftigung auf. I Bei der Bank von England ist der MetaUvortath so angewachsen, daß sich die do. Ergänzungsnetz Bankleitung in ihrer gestrigen Sitzung entschlossen hat, den ojfictellen Zinssatz auf bv/s. Nordwestberhn Gold 2V, Procent zu ermäßigen und man erwartet, .daß auch bet der deutschen Reichs-' ------ bank die Frage der Discont-Ermäßigung erörtert werden wird, sobald die fremden Wechselcourse an unseren Börsen, welche heute hart an der Goldgrenze stehen, eine rückläufige Bewegung eingeschlagen haben werden. . c $ie französische Milliarden-Conoersion hat sich in aller Stille vollzogen, ohne daß dadurch irgendwelche Besitzoerschreibungen verursacht worden wären. Wie oor- auszusehen war, haben sich die in Wien gehegten Erwartungen, daß das französische Kapital seine heimischen Titel etnkassiren und seine Aufmerksamkeit auf die höher renttrenden österreichtschen und ungarischen Papiere lenken werde, nicht erfüflt ■ im Gegentheil scheint man in Paris, nachdem auf Italiener ein Coursdruck ausgeübt iii, welcher weiteren Blankoabgaben keinen Gewinn mehr verspricht, geneigt zu sein auch gegen die ungarischen Papiere einen Feldzug in Scene zu setzen. In den DeutscheGenöffenschftsb Zeitungen erscheinen zetzt recht ungünstig gefärbte Schilderungen der Finanzlage I v Nra -- ■ ■ — — - • - — kauf [273; Stet- neue Costüme Corsetten s in allen Fa^ons, gut sitzend, empfehle in großer Auswahl. Gleichzeitig mache auf eine Parthie zurückgesetzte aufmerksam, verkaufe solche, um damit zu räumen, ganz unter Preis. I. J>« Fuhr, Sonnenstr. 25. 272] Zum Dunkeln blonder, grauer und rother Kopf- und Barthaare ist das Beste Hoflief. C. D. Wunderlichs Auffchllikn - Mralt ganz unschädlich, ohne metall. Bestandtheile. Dr. OrfilaS Haarfürbe-RutzSl, zugleich feines HaarSl, wirkt haaMärkend. Beide a 70 Alleinverkauf bei Heinrich Wallach, Marktplatz. fft. Blüthenmehl IPfd. 20, 5Pfd. 95, 10 Pfd. 1.80, Rüböl Ltr. 64, gest. Zucker 34, Süßrahm-Margarine 80 Pfg. Gust. Walter Mäusburg 13. 917 uziuiiui »tu-vium hi, uit unstet -ooiienpilli^ an oem .vauiment mcvl ____ , ., bedeutend zu fein scheint, so war die Stimmung dennoch gedrückt, wett man fürchtete, ®efd)5ft in ® ergroerESpapieren war beschrankt, weßhalb selbst d°ß bi= Katastrophe b-Iand-rS für den Marnheimer Praduct-nbäad-l weitere SoleejJ 55 räf F1' nach sich ziehen werde. Um bieraeaen Vorsoroe in treff en haben fich iehn* die ^gannen am Montag wesentlich niedriger, vermochten sich dann wieder um Bruch- übrigen dortigen Bankiers bereits vereinigt und ihre Bereitwilligkeit ausgedrückt, bVr ^oßlenmerfTa^n a^o^Die^l?tttp?en mären Y r?£flä^9eJ Bewegung diejenigen Firmen welche an der J^irma 'iTZaa^ ihren ßrphttnphpr nprfnrpn haben Kohlenwerksactien an. Die letzteren waren durch die in der jüngsten Sitzung nach Möglichkeit zu unttrstützen. Auf die Course an der Effeclenbörse war die Ein' Kohlensyndicats gemachten Mittheilung-n über die wenig befriedigenden Ergebnisse wirlung ?ine gethe'ilte'Va 'die7nfolv7nte Firma Lh?Hauff^^^^^^^ mlldm°Wstt^ Gesichts der abnorm tc». .-ufgdöft -erden mutz.«. In Cr-tz.a^n° warenjnach W M,u°°r geworden. Lehrling* nu ci<- «ä. uiit guter Schulbildung. Ph. Stier, i Näheres bei der Exp. d. Bl. I 955] Ein Junge, welcher die Bäckerei erlernen will, kann jetzt oder später m die --öTi—si-; .---------------- Lehre treten bei «iftfrpI ™******W‘n, Carl Steinberger, Bäckermeister. Maskell-Gardkrobegesihilst j (9emtifc"^S&,,fert,en von W. Karnbach ••r * - - Markt 17, 2 Tr. empfiehlt in größter Aus- 432 Goar* von 2./II. 26./I OouFe vorn 2./II. 26./I. 4 Vb Hessische Obligation. , Bayern .... „ Baven..... 8% Sächsische Rmte. . 8V,% BremerStaatsmrl. 106.30 107 20 107.05 107.15 4'/,°/oPortug.-A.88u.89 5o/o amort. Serb. Gold- 2805 28.40 104 80 86.20 104.70 86.20 Rente .... 5o/aSerbischeEisenbahn- 67.40 67.— 97.50 97.50 Hyv^-Obl. L. A. . 4o/c.Schwed.Oblig.l880r 69.25 70.— „ Hamb.Staatsrente 4o/o Oestr. Goldrente . , GriechischeMonopol- 99.— 98.60 104 60 104 50 97.40 98— i°/o Türken conv. Lit. D. 59/0 Slrgent Gold - Ank. 22.90 22.85 Anleihe . . . 35 65 35.10 v. 1887 . 46 90 46.50 4% Rumänische Rente . 50/0 Ruff. Consols S. m 83.10 83.70 3Va°/o Egypt. priv. Anl. 99 35 99.— 6% Südbahn Lombarden 104 15 104.40 104.50 —.— 4°/o do. do. 97.40 97.50 3% do. do. 60.20 60.60 103.65 103.40 4% Prag-Duxer Gold . 100.55 100.85 , Rudolf Gold (Salzk.) 101.15 101.40 101.95 101.85 » Franz-Josef Silber 79.50 79.80 108.30 108.40 3°/o staatl. garant. Jtal. 101.45 101.50 Eisenbahn . . 48 70 48.65 3o/o Livorneser . . . 53 90 52.70 85.90 86.30 4°/o Ruff. Südw Eisenü. 99.— 99.35 83.05 83.- 4o/o Wladikawkas garnt. 98 80 99.25 108.10 107.35 41/o gar. Sardin.Sec.ftfr. 61 50 62.45 103.— 103.— 40/oDeutscheGrunbschld.- Bk.-Pfandbr. I u. II 101 — 101.— 97.— 97.— 3VtVo do...... 37 0/0 Rhein. Hyp.-Bank- 94 50 $4 50 102.60 102.60 Pfandbr. . . . 95 70 95.70 95.— 95 — 4®/ Meininger Pfandbr. 4°/o do. do. 101.— 101.10 101.30 101.30 unkündbar bis 1900 102.50 102.50 112.90 112.55 4% Chicago Burlington Nebraska 1927 . . 4*/a% California Pacif. 85 50 84 50 105.70 104 90 I. M., rückzahlb. 1912 6o/oPacifwfMiffouri con- 103 — 103 - 101.70 101.30 wlidated I. M. r. 1920 86 50 84.—