Mndstern btt Einige Launen Gst. i ^°duct>°» 6„ « «tauftfidfoif ytee« Zadfalf .’■ 1.834 "WHrinrj. ®a«mattttelU8 - nstaekkalk, *‘^(V.rp.L «^«ma^nver. 8 ^enschaft«» bei 0 M ««lttrrsM -ZG ifl ’» lÄL TW*-* W’lssi- W E -«LiL>! MMW. intm ntutrbauitn Hmse, ist der mtttlert 6M, ide,immer mit allem ßu» leihen. Phil. H-dMW. rgerstraßelötsteinsMs immern mif den 1 April uentur; IftÄnbtP’jorrtfie ' maStalber istberSStoe mf Wunsch auch frM taget, TiüMahe & «gi srLL April zu rermiethen. Mere^tock, Kßtomrr. heu.(Äi Um.«edstoLV [1711 ihner ^iiener, mit Landraffe rvet Hahnen prtiiei r Exped. d. A Mbv «vttSiag Mentz llfische kiSpackang. [1782 Emil Orbig. er Posten Tannen Prügelholz billig [1657 Ich W)«- Nr. 52 Erstes Blatt. Samstag den 3. März 1894 Der Hietzener Anzeiger erscheint täglich, mit Au-nahme bei MontagS. Die Gießener ml firn 6 kälter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeiger Kenerat-'Mnzeiger. vierteljähriger^, MonncmenisyreU: 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen: 2 Mark M Plg- «edaetion, Erpeduion und Druckerei: -lSukftrahe Ur.7- Fernsprecher 51. Amts- und Anreigsblatt für ds» Ursis Gissen. Gratisbeilage: chießener Jamikienßlätter Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Borm. 10 Uhr. Alle Annoncm-Bnreaux deS In« und Auslandes nehme« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Der Siegener Bankkrach vor Gericht. Siegen. 28. Februar. Nach 2V» stündiger Mittagspause nahmen die Verhandlungen gegen Brüggemann und Gen. ihren Fortgang. ES war dem Bankdirector Brüggemann und dem Kassirer Kölsch aufgegeben, in dieser Zwischenzeit die in der Voruntersuchung vom Gerichte eingeforderten Buchauszüge der Firmen zu prüfen, bei denen der Bankverein angeblich im Auftrage deS Franz speculirt hat. Es sind dies: 1) Deutsche Genossenschaftsbank, 2) Preuß. Hypotheken-Versicher.-Actien- Gesellschaft, 3) das Bankhaus A. Buffe u. Cie., 4) das Bankhaus Schwarz u. Cie., sämmtlich in Berlin. Von den Angeklagten Brüggemann und Kölsch werden die Auszug, als richtig anerkannt, bis auf einen Auszug der^Preu«. Hypoth.Bers..Bank in yö^bon 150-200000 OTt. Infolge- zolles haben die Landwirthe keinen Vortheil. Ich kann für mich versönlich, wie "Namens der preußischen und der Reichsregierung erklären. daß wir die Nothlage der Landwirthschaft in vollem Maße anerkennen, namentlich derjenigen im Osten. Wir werden stets wirksam für die Landwirthschaft eintreten, trotzdem sind wir nicht der Ueberzeugung, daß das Haus diesem Vertrage nicht zusttmmen könne. Der gegenwärtige differentielle Zustand kann unmöglich weiter sortdauern. Die Herren, die den Vertrag ablehnen, suchen daS Jntereffe der Landwtrthschast an einem verkehrten Punkt, Ich meinerseits glaube, daß die Sorgen der landwtrthschast ganz unbegründet sind. Gras Kanttz sprach von einem Kampf auf Leben und Tod. Gewissermaßen darf man allerdings davon fvrechm, denn die VerkehrSverhältnisse haben sich total verändert Die Preise sinken immer mehr und die Producttonskosten sind gestiegen. Intensivere Wtrthschast, bessere VerkehrSverhältnisse, Meliorationen u. V w. müffen zweifellos entschieden ins Auge gefaßt werden- Daß bei D-rtrag die Lage der Landwtrthschaft noch verschlechtern soll, ist aber nicht der Fall. . — Minister v. Heyden Den Aeußerungen des Herrn Finanz- Ministers stimme ich vollständig zu. Die Regierung hat die Nothlage der Landwirthschaft nicht nur anerkannt, sondern auch deren Abhilfe ins Auge gefaßt. Der Erste, der hierzu die Anregung gab und schon im Jahre 1891 Maßregeln vorschlug, welche zur Abhilfe geeignet wären, war der Reichskanzler Graf v. ^aprivi. Abg. v. KoSctelski (Pole) wünscht commtssarifche Berathung, da seine Fraction nicht in der Lage sei, schon jetzt definitive Stellung zu der Vorlage zu nehmen. Prtncipielle Gegner der Vorlage seien die Polen keineswegs, sie würden die Handelsvertragspolitik der Regierung stets unterstützen. Die Ursachen des Niederganges der Landwirtschaft seien in besonderen Verhältnisien und der Doppelbesteuerung zu suchen. Die Opfer, welche der Landwirthschaft etwa durch diesen Vertrag auferlegt würden, seien viel zu gering,, als daß deshalb die Dor- thetle, die er bringe, verscherzt werden könnten. Der Antrag Kar- dorff sei undurchführbar. Es sei aber zu bedauern, daß der Artikel- des Vertrages absolut keine Bestimmung dahin treffe, daß die Deutschen in Rußland dieselbe Sicherheit für Person und Eigenthum haben, I wie die Russen in ^Deutschland. In Rußland fei die Machtvollkommenheit und Willkür der Gouverneure eine so große, daß eine Vorsorge in gedachtem Sinne nothwendig erscheine. Abg. Osann (ntl.) weist die gestrigen Angriffe Richters auf die Nationalltberalen als unberechtigte zurück. Redner tritt dann für den Handelsvertrag ein, da die gegenwärtigenrZollkriegszustande endlich beseitigt werden müßten. — Nach einer kurzen Bemerkung deS Geh. Rath Thtelemann zur Erläuterung einer Vertragsbestimmung bemerkt Abg. Barth (frs. B^).,Minister Miquel habe zwar den I Vertrag empfohlen, habet die Wünsche der Agrarier aber in fo feiner Weise berücksichtigt, daß es fast den Anschein gewinne, der Minister 1 habe den Vertrag mehr entschuldigt, als gerechtfertigt. Durch seine Rede fei der Enthusiasmus mancher Anhänger deS Vertrages ve- I deutend gesunken. (Sehr richtig.) Redner hält den Antrag v. Kar- I borf für undurchführbar und platdirt des Weiteren für die sofortige A""°Äbg?m tz^cons.) spricht sich dahin aus, jdaß feine Partei I die Wirthschaftspolitik deS Reichskanzlers bekämpfe, denn diese Politik sei verderblich. Die Angriffe gegen den Bund der Landwirthe sucht | Redner zurückzuweisen und erklärt dieselben für ungerechtfertigt. Hierauf wird die Debatte geschloffen. .. _ Rach einem Schlußwort des Abg. v. Rarborff, in welchem biefer feinen Antrag zurückzieht, wirb der Vertrag «n «ijt I 28er-Eommission verwiesen, welche morgen gebilbet I rotrb" Nächste Sitzung morgen (Freitag) 1 Uhr. Militär-Etat. Stürmische BravoS.) t , c . Staatssecretär o. Marschall: Der Vorredner ist inconsequent. Früher erklärte er, daß er ein principieller Gegner aüer Differentialzölle sei. Solche zu beseitigen, bietet sich ihm boch hier die.beste Gelegenheit. Durchaus irrig ist die Annahme von Zollausfallen; der regere Verkehr verspricht unS sogar Mehreinnahmen. (Sehr richtig! links.) Die vom Vorredner bemängelten Vertragsbestimmungen betreffend Einfuhrverbote „aus schwerwiegenden Gründen liegen gerade in unserem Interesse. Und zwar haben wti dabei gerade bas Jntereffe bet Landwirthschaft im Auge gehabt. Einfuhren aus Rußlanb aus sanitären Gründen verhindern zu können. Da,ur daß dieser Vertrag den Ruin der Bauern herbeisuhre, hat der Vorredner keinerlei Beweis beigebracht. Alles, was er sagte, habe ich Minister'"Miquel (mit lebhaften Aba! - Rufen empfangens Wenn aus her Zollhetabsetzung Einnahme-Verluste entstehen follten, müssen allerdings, wie Herr Kanitz behauptet, neue Steuem v^ langt werden. In der Regel bringen aber auch Z°lldnabsetzungm Einfuhrvermehrungen mit sich. Vom Fortbestehen des Dtfferential- keit der Wahl auSzusetzen und den Reichskanzler um Beweis, erhebung zu ersuchen. Berlin, 1. März. Die diesjährigen Manöver deS GardecorpS dürsten in der Gegend zwischen Neunhagen und Frankfurt a. d. O. stattfinden. Berlin, 1. März. Der socialdemokratische Abgeordnete Metzger-Hamburg hat den Hamburger Senat um Beurlaubung aus der Strashaft gebeten, damit er im Reichstage die Interessen Hamburgs wahrnehmen und für den Handels- vertrag stimmen könne. Kiel, 1. März. Die Sammlung für die Hinterbliebenen der auf der „Brandenburg" Verunglückten de- tragen jetzt über 40,000 Mk. Annähernd sechzig Personen (Wittwen und Waisen) bedürfen der Unterstützung. Wien, 1. März. Die „Polit. Corresp." meldet aus Petersburg, daß der Czar am 5. d. M. eine Revue über die gesummte Petersburger Garnison abhalten werde. Im Anfang nächsten Monats fiedelt der Hof nach Livadta Über. Wien, 1. März. Die „Polit. Corresp." schreibt aus Petersburg: DaS russische Finanzministerium setzte eine Commission zur Untersuchung des nach dem Auslands gehenden Getreides ein, damit keine sremden Substanzen zur Beimengung gelangen können. Budapest, 1. März. Auf der Treppe des Abgeordnetenhauses wurde heute Mittag eine Bombe gesunden. Die Lunte brannte nicht. Graz, 1. März. Der Beschluß des hiesigen Gemeinde- raths, nach welchem daS Schlachten der Thiere nach jüdischem Ritus für Graz verboten werden sollte, wurde durch die Statthalterei aufgehoben. Paris, 1. März. Der „GuuloiS" veröffentlicht eine I Aussehen erregende Depesche aus Petersburg, der zufolge ein französisch -russisches Bündniß während der Pariser Ruffensefte paraphirt und unterzeichnet worden ist. Einzelheiten des Vertrages sollen zwischen den Generalen Obrutcheff und Brideffre vereinbart worden sein. Vor allem soll man die Anzahl der beiderseits inS Feld zu stellenden Truppen, sowie die Action der beiderseitigen Geschwader bis in alle Einzelheiten für den Fall eines Angriff« von Seiten des Dreibundes festgestellt haben. Paris, 1. März. Die diplomatischen Kreise beschäftigen sich mit den Enthüllungen deS „Figaro" über das russisch französische Bündniß. In der Kammer verlautet, der Minister des Aeußeren werde in den nächsten Tagen über diese Frage interpellirt werden. Im Elysöe behauptet man, der General Borins habe nie demisfioniren wollen, der frühere französische Repräsentant in Kopenhagen, Dauney, fei I der Urheber der Judiscretion. London, 1. März. Nach offiziöser Meldung soll Glad- I stone erst nach einigen Monaten seine Demission einzureichen beabsichtigen. Den Titel eines Premierministers werde er einstweilen beibehalten. Die Weitersührvng der Geschäfte soll I Lord Rosebery übertragen werden. — Gladstone wurde I gestern von der Königin im Buckingham-Palast empfangen. Loudon, 1. März. Aus Montevideo eingetragene Depeschen melden, daß die brasilianischen Insurgenten Santo« I Brussel, 1. März. Die Vermählung der Prinzessin I Josefine mit dem Prinzen Carl findet tn der vo« I König in Laeken erbauten neuen Kirche, welche nur au« wtfai und GlaS hergestellt ist, statt. Die Eiviltrauung wird I Palais des Grafen von Flandern stattfinden. Belgrad, 1. März. Das hartnäckig immer wieder ans- tretende Gerücht, Milan werde auf das Drängen Ruß- landS demnächst Belgrad verlassen, wird in Hofkreisen als unrichtig bezeichnet. __ . . Petersburg, 1. März. Man erwartet in Kurzem daS Ableben des Ministers ®ier«. Deutsche» Reich. Berlin, l.März. In dem so herrlich gelegenen Seebade Abbazzia an der Küste JstrienS wird daS deutsche Kaiserpaar nächstens für einige Zeit seine Residenz aus- I schlagen, damit Kaiserin Augusta Victoria ihre etwas angegriffene Gesundheit in dem milden und angenehmen Klima I des „österreichischen Nizza" wieder stärke und festige. Die Abreise der hohen Frau und der kaiserlichen SHnber nach dem Süden Oesterreichs erfolgt bestimmt am 8. März, etwa eine Woche später gedenkt der Kaiser nachzufolgen, doch hängt die genauere Bestimmung dieses Zeitpunktes von der Erledigung I des deutsch-russischen Handelsvertrages im Reichstage ab, der Monarch will vor Antritt seiner Reise auf jeden Fall die parlamentarische Entscheidung in dieser hochwichtigen Frage abwarten. An sich entbehrt die bevorstehende Frühjahrs- villeggiatur der deutschen Majestäten an den Gestaden Istriens selbstverständlich jeglicher politischen Bedeutung, dennoch wird sie in ihrem Verlaufe durch die angekündigte Zusammenkunft I deS Kaisers Wilhelm mit dem Kaiser von Oesterreich in Abbazzia einen politischen Hintergrund erhalten. Wenn jedoch auch von einem mnthmaßlichen Besuche des Kaisers von Rußland und des Königs von Italien um jene Zeit in Abbazzia die Rede ist, so hat man es hierin nur mit bloßen Kombinationen zu thun, an unterrichteter Stelle in Wien weiß man von einem solchen in Aussicht gestellten Erscheinen I des Czaren und deS italienffchen Herrschers auf österreichischem Boden nichts. Deutscher Reichrtag. 60. Sitzung. Donnerstag den 1. März 1894. Am BundeSrathstische: Gras v. Caprivi, v. Marschall, ^^Die "erste Berathung de« russischen Handelsvertrages I "kb Präsident v. Levetzow bemerkt, es sei ihm vielfach der Wunsch I ausgesprochen worden, daß der Gegenstand der Tagesordnung heute zu nbc gebrach! werde. Er beabsichtige deshalb, event. eine Abend- (fübb. 58p.): Obgleich wir baflilbt Str- ftänbmb für ble L-nbmlrthschatt für uns in Anspruch nehmen, wi bk ßtnen rechls unb ble Anlttemllen, N-b-n wir bu» b-m V-rlr-ge ümS* aeaenüber Der Bund der Landwirthe hat unterem ÄlSglfdjtn Winzer- unb B-n-rnft°nb noch nicht das S-ring k denüftt Wir wollen unsere Zustimmung zum Handelsverträge auch nickt von der Aufhebung der Staffeltarife abhängig wachen. Wichtiger Äs all? Zölle wäre eS, wenn man durch gesetzgebetifche Maßnahmen den Landwirth productionsfähiger machte, durch Mt"orationmund ähnliche Maßregeln. Infolge der Ermäßigung des Hopfenzolles bringt der Vertrag unterer Landwirthschaft birecten Nutzen. Ich ertlSre NamenS meiner Fraction, daß wir für den Vertrag stimmen ^'abg^Sraf1 Karnitz (cons.) verbreitet sich zunächst über die früheren Handelsverträge; bei allen feien He ZollauSfalle nicht genügend erörtert worden. Wenn der russische Vertrag noch hinzutrete so werde sich schwerlich ohne eine neue Steuer auskommen taffen. Daß die Handelsverträge dm Wohlstand erhöhen, glaube Herr Richter selbst nicht. Dieser Vertrag, fährt Redner fort, ist in meinen Augm überhaupt kein Vertrag (Heiterkeit), denn alle Bestimmungen dcffelben können einseitig außer Kraft gesetzt werden Jeder Staat kann au« sogenannten schwerwiegenden Gründen die Einfuhr jedes beliebigen Artikels verbieten. Deshalb halte ich es für besser, dm Vertrag nur mit einjähriger Kündigung abzuschließen. Unzweifelhaft ist es, daß unsere Zugeständniffe «n Rußland weit großer sind, als die Rußlands an uns. Mit der L"chwirthschaft im Osten geht eS schon jetzt zu Ende; einen wtiterm Pr-isdruck auf ha* Getreide kann sie nicht mehr ertragen. Die Zahlen deS statistischen Amtes beweisen am Besten die traurigen Zustande in der Landwirth- f(öeft. Wmn dieser Vertrag auf 10 Jahre abgeschlossen wird, dann ist der Ruin der Landwirthe, der vollständige Niedergang des Bauernstandes sicher! (Große Unruhe links Sehr richtig bei den Eon er- oatioen.) Auch die Währungsfrage ist hier von allergrößter Wichtig, feit. Der Streit um diesen Vertrag, der gegen die Aufhebung des Grundeigmthums, gegen das Vertreiben von der eigenen Scholle geführt wird, ist ein Kampf um Leben unb ^od (Anhaltender Lärm. Wiederholte Zustimmungsrufe und heftige Opposition^ Meine Ueberzeugung, die ich stets gehabt habe und von der «b au® jetzt um keinen Zoll abweiche, ist: Fort mit allen Handelsverträgen Neueste Nachrichte». Wolffs telegraphische« Correspondmz-Bureau- Berlin, 1. März. Die Rang- und Quartierliste der preußischen Armee wird in diesem Jahre auch das 13 (württemb ergische) Armeecorps enthalten-fortan wird I nur eine für beide Heerestheile gemeinsame Rangliste au8> gegeben. Für 1894 soll die erweiterte Rangliste den Stand vom 20. Mai enthalten und mit Abschluß des genannten Tages in Druck gehen. Berlin, l.März. Der Bundesrath nahm den Gesetz, entwurs, betreffend die Aenderung deS Gesetzes über den Unterstützungswohnsitz, unb bk Ergänzung be« Strasgektz- buches in der vom Reichstage betroffenen Fassung an. Dk hierzu v°m Reichstage gefaxte Resolution, bekeffenb Au«, bebnung beS UnterstützungSwohnsitzg-s-tz-« auf Elfaß-Loth- ringen, wurde bem Reichskanzler überwiesen. Deveschm deS Bureau »Herold». Berlin 1- März. Zu Ehren des deutschen und deS österreichischen KaiserS sendet Italien drei große Kriegs- schiffe, welche vor Fiume Anker werfen." Berlin 1 März. Wie die „Nationalzeitung" zu berieten weiß, find die von der „Vosfischen Zeitung" ver- öffentlichten Aeußerungen Miquels gegenchen Handelsvertrag auf dem Diner des brandenburgischen Provinzial- Landtages von einem conservativen Abgeordneten einem freisinnigen Berichterstatter zur Verbreitung, wahrscheinlich entstellt, mitgetheilt worden. Berlin l.März. Die Wahlprüfungscommission deS Reichstags hat sich gestern mir der Prüfung der I Wahl des nationalliberalen Abgeordneten Moller (Dortmund) ' beschäftigt. ES wurde beschloffen, die Erklärung der Gilttg- dessen ist der Verbleib von 200 000 Mark nicht nachzuweisen und muß deßhalb ein noch fehlender Auszug aus den Jahren 1889 und 1890 beschafft werden. Zu diesem Zwecke stellt der Staatsanwalt den Vertagungsantrag, dem sich die Vertheidiger anschließen. Der Gerichtshof beschloß, die Verhandlung zu vertagen, um eben den Gesichtspunkt aufzuklären, ob die Differenzen, welche der Bankverein erlitten hat durch die beiden Vorstandsbeamten, sich wohl decken mit der Summe, die der Angeklagte Franz hier in seinem Saldo bestreitet —, um festzustellen, ob irgendwelche Betrügereien von Seiten der Angeklagten Brüggemann und Kölsch vorliegen oder nicht. Der Gerichtshof hat deßhalb beschlossen, diejenigen Beamten der Preuß. Hypotheken-Versicherungs-Actien-Gesellschaft, der Bankhäuser A. Schmaß, A. Busse u. Cie. und Sörgel, Parifius u. Cie., Deutsche Genossenschaftsbank, sämmtlich in Berlin, die darüber Auskunft geben können, zur nächsten Sitzung zu laden und ihnen aufzugeben, vollständige Buchauszüge über jene Differenzgeschäfte, die von Seiten der Borstandsbeamten mit den vier Banken gemacht sind, von Anfang an bis jetzt, mitzubringen und zeugeneidlich zu bekräftigen. Dann bekommen wir neues Material, welches jeden Zweifel darüber beheben wird, ob die beiden Angeklagten Brüggemann und Kölsch etwa noch etwas hinter sich haben, d. h. falsche Eintragungen ins Conto-Corrent von Franz u. Cie. gemacht haben, oder ob es so richtig ist, wie sie aussagen. Es muß aus dem Grund Vertagung eintreten, weil es durch eine bloße Unterbrechung der Sitzung sehr zweifelhaft wird, ob wir den Auszug in der kurzen Zeit auch bekommen werden. Wäre das nicht der Fall, so müßte der Gerichtshof doch noch die Vertagung beschließen. — Was nun den Antrag des Herrn R.-A. Lenzmann betrifft, den Schröder aus der Haft zu entlassen, so hat der Gerichtshof diesem Anträge nicht stattgegeben, weil er der Ueberzeugung ist, daß die Gründe, welche bei der Verhaftung des Schröder maßgebend waren, auch jetzt noch andauern und daß deßhalb kein Grund vorliegt, ihn aus der Haft zu entlassen. Darauf wird die Verhandlung geschlossen. Unter großer Unruhe verläßt das zahlreiche Publikum den Saal. Die Vertagung wird wahrscheinlich, wie der Herr Erste Staatsanwalt bemerkt, mehrere Wochen andauern. Ohne Zweifel darf man nach diesem Vorfälle den neuen Verhandlungen mit einem noch erheblich höheren Interesse entgegensetzen, als ein solches schon bisher durch den Prozeß hervor- gerusen worden war. Sitzung der Stadtverordneten am 1. März 1894. Anwesend: Herr Oberbürgermeister Gnauth, die Herren Beigeordneten Georgi und Grüneberg, von Seiten der Stadtverordneten die Herren Adami, Brück, Faber, Flett, Helfrich, Heyligenstaedt, Homberger, Jughardt, Keller, Löber, Petri, Dr. Ploch, Schwall, Scheel, Simon, Dr. Thaer, Vogt und Wallenfels. Herr Georg Hilgen hat um Belassung eines vor Jahresfrist am Schiffenbergerweg errichteten Gartenhäuschens auf unbestimmte Zeit nachgesucht. Es wird beschlossen, die s. Z. auf Widerruf ertheilte Genehmigung auf ein Jahr zu verlängern. Das Gesuch des Herrn Johannes Keßler um Erlaubniß zur Erbauung eines Pferdestalles an der Marburger Straße, bezw. in einem Abstand von 53 Metern von derselben, soll zur ausnahmsweisen Genehmigung befürwortet werden. Der Verkauf des nicht ladenreinen, aber noch genießbar befundenen Fleisches sollte durch eine im Jahre 1888 entworfene Verordnung geregelt werden. Dem Ansinnen Großh. Ministeriums um Abänderung des Statuts dahin, daß jeder Besitzer von nicht ladenreinem Fleisch zum Verkauf in der Freibank des Schlachthauses berechtigt sei, sowie ferner, daß die Gebühren zu ermäßigen seien, ist die Stadtverordneten-Versammlung nicht betgetreten. Sie hielt im Einverständniß mit der Schlachthaus-Commission daran fest, daß das in die Freibank verwiesene Fleisch nur durch einen Sachverständigen auszuhauen sei, weil dadurch der Betrieb der Bank am schnellsten vor sich gehe. Was die Gebühren betrifft, so wurde die Herabsetzung derselben nur in Bezug auf diejenigen des Aushauens von Kleinvieh als Wünschenswerth bezeichnet. Nach einer neuerlichen Zuschrift des Großh. Ministeriums hat sich dasselbe nunmehr mit der Fassung des Reglements einverstanden erklärt. Dke Ver- sammlung beschloß hierauf die Gebühren für das Aushauen von Kleinvieh um 2 Mk. zu ermäßigen, so daß folgende Sätze zur Erhebung kommen: a) an die Schlachthausverwaltung 6 Mk. für ein Stück Großvieh, 4 Mk. für ein Stück Kleinvieh; b) an den Anshauer 6 Mk. pro Stück Großvieh, 2,50 Mk. (seither 4,50 Mk.) pro Stück Kleinvieh- falls der Aushauer mit der Vereinnahmung des Fleischgeldes betraut wird, sind 2 Mk., bezw. 1,50 Mk. besonders zu vergüten. Infolge der Erweiterung der Pferdeschlachthalle ist die Anschaffung zweier Caldaunentransportwagen nöthig geworden- es wird deren Anschaffung beschlossen. — Dem freihändig erfolgten Verkauf des Inhalts der beiden Dung- gruben im Schlachthause (34—35 Mk. pro Grube) wird nachträglich Genehmigung ertheilt und beschlossen, daß auch für die Folge der Verkauf durch den Schlachthausverwalter erfolgen kann. Der freihändigen Abgabe von Lauberde aus der städtischen Gehölzschule wird zugestimmt und Herr Stadtverordneter Vogt mit der Abgabe derselben betraut. In einem von einer Anzahl Bewohner des Teufelslustgärtchens unterzeichneten Gesuche bitten diese um Aenderung dieses Straßennamens, weil vornehmlich Fremde ihre Glossen darüber machten. Die Petenten schlagen für die Straße den Namen „Kleine Löwengasse" vor. Die Versammlung beschloß auf Antrag der Baudeputation Ablehnung des Gesuchs, weil der von den Gesuchstellern angesührte'Grund nicht stichhaltig genug sei, um von einer alten Ueberlieferung abzugehen. Infolge einer Anfrage der Direction Großh. Ho.f- bibliothek zu Darmstadt, ob dieselbe je ein Exemplar der auf Veranlaffung des Oberhesstschen Geschichtsveretns für das städtische Archiv angefertigten Photographien alter Gebäude und Straßenzüge Gießens erhalten könne, beschließt die Stadtverordneten-Versammlung, für Großh. Hofbibliothek die betreffenden Photographien von der Firma Emil Roth hier zu beziehen. Der specielle Voranschlag über den Ausbau der Schott- straße von der Nordanlage bis zur Steinstraße stellt sich um rund 1500 Mk. niedriger als der s. Z. angefertigte generelle. Der Voranschlag |in Höhe von 6120JDZE. wird genehmigt. Im städ tischen Hosp ital hat sich die Nothwendigkeit ergeben, mehr Raum zur Unterbringung bettlägeriger Hospitaliten zu schaffen. Die Baudeputation hat beantragt, daß einige seither für die Zwecke des Eichamts benutzte Räume in der alten Hospitalkirche entsprechend umgebaut und zu Wohnungen für sieche Hospitaliten, deren man dann 15 unterbringen könne, eingerichtet werden möchte. Es blieben außerdem noch Räume für eine Küche und für die Wohnung einer Krankenschwester, welch letztere der Allgemeine Verein für Armen- und Krankenpflege stellen würde. Es wird im Sinne des Deputationsantrages beschlossen und die auf 800 Mk. berechneten Kosten des Umbaues bewilligt. Das Eich local soll, nach entsprechender Herstellung der hierfür vorgesehenen Räume, in das östliche Thorhaus am Neuenwegerthor verlegt werden. Die Kosten für Herstellung dieser Räume sind auf 1400 Mk. veranschlagt - sie werden mit Rücksicht darauf bewilligt, daß das Eichamt 10 Procent der Brutto-Einnahmen aus den Eichgebühren als Miethe an die Stadtkaffe abzuliefern sich bereit erklärt hat. Die Bedürfnißfrage bezüglich der Wirthfchafts-Concessions- gefuche des Herrn Adam Siebert im „Hotel Stern" und der Frau Frieda Löwenstein im Hause Schloßgasse 9 wird anstandslos bejaht, da es sich um Uebergang bestehender Wirthschasten aus andere Personen handelt. totales unb provinzielles, Gießen, den 2. März 1894. * * Der Storch, welcher alljährlich um diese Zeit bei uns einzog, scheint in diesem Jahre wegbleiben zu wollen. Wahrscheinlich behagt ihm die provisorische Wohnung, die man ihm nach Entfernung des alten Nestes auf dem Schlosse am Brand angelegt hat, nicht. Seine Collegen, die bisher in der Nachbarschaft wohnten, sind eingetroffen- derjenige in Hungen hat uns gestern per Postkarte seine glückliche Ankunft anzeigen lassen. * * Zu Amerika verstorbene Hessen. New-York, N. Y.: Margaretha Gertrude Huber, geb. Rist, aus Mainz. Wilhelm Höhn, aus Biebelnheim. Susanna Kuhn, geb. Plank, 49 Jahre alt, aus Gießen. — Chicago, Jll.: Augustus Bauer, 66 Jahre alt, aus Friedberg. — Cincinnati, Ohio: Anna Maria Zahn, geb. Kirch, 66 Jahre alt, aus Boden- heim. — Jersey City, N. I.: Ida Engel, 18 Jahre alt, eine Nichte von Charles Meyer aus Flensungen. * * Denkmal für Großherzog Ludwig IV. Wie das ,,D. T." hört, ist für das in Darmstadt zu errichtende Landesdenkmal für weiland Se. König!. Hoheit Großherzog Ludwig IV. eine beschränkte Concurrenz zwecks Erlangung von Entwürfen ausgeschrieben worden. Als Platz für das Denkmal ist neuerdings der Herrngarten in Aussicht genommen. Die für das Denkmal bis jetzt eingegangenen Beiträge belaufen sich auf 90 000 Mark. * ♦ Der Aufsichtsrath der Bank für Handel und Industrie (Darmstädter Bank) beschloß in seiner vorgestrigen Sitzung, der Generalversammlung die Vertheilung einer Dividende von 5^pCt. für das abgelaufene Geschäftsjahr vorzuschlagen. Die Bank erzielte einen Reingewinn von 4505155.22 Mk., gegenüber 4551178.20 Mk. im Jahre 1892. * * Von der Technischen Hochschule. Dem Landesgeologen Dr. Gustav Klemm zu Darmstadt ist die venia legendi für das Fach der Bodenkunde an der Großh. Technischen Hochschule zu Darmstadt ertheilt und zugleich gestattet worden, Unterricht im Photographiren abzuhalten. ♦ * Neues Hessisches Staatsanlehen. Der Zweiten Kammer der Stände ist einGesetzentwurf zugegangen, betr. dieAufbringung der zur Gewährung von Darlehen aus der Landescreditkasse erforderlichen Mittel. Der Gesetzentwurf hat folgende zwei Artikel: Art. 1. Die Staatsregierung wird ermächtigt, zur Beschaffung der zur Gewährung von Darlehen aus der Landescreditkasse erforderlichen Mittel auf Grund und in Gemäßheit der Artikel 16 und 17 des Gesetzes vom 15. October 1890, die Errichtung einer Landescreditkasse betreffend, außer den nach den Bekanntmachungen Unseres Ministeriums der Finanzen vom 29. Mai 1891 (Regierungsblatt Nr. 17 von 1891) und vom 9. Mai 1893 (Regierungsblatt Nr. 9 von 1893) aufzunehmenden Staatsanlehen von 1,850,000 M. und 2,000,000 M. ein weiteres, in gleicher Weise nach den Bestimmungen des Gesetzes vom 22. März 1879, die Organisation der Verwaltung der Staatsschuld betreffend, von der Staatsschuldencommission zu verwaltendes und nach Maßgabe der erfolgenden Ausleihungen aus der Landescreditkasse zu begebendes Staatsanlehen im Nennwerth bis zu Zwei Million Fünfhundert Tausend Mark verzinslich zu 3^/z pCt., in geeigneten Abschnitten aufzunehmen. Der Gesammtbetrag der für Zwecke der Landescreditkasse aufzunehmenden, zu 31/2 PCt. verzinslichen Staatsanlehen wird hiernach auf einen Nennwerth von Sechs Million Dreihundertundfünfzig Tausend Mark erhöht. — Art. 2. Die Tilgung des nach Art. 1 aufzunehmenden Schuldcapitals erfolgt in gleicher Weise wie bei den daselbst angegebenen Anlehensbeträgen von 1,850,000 Mk. und 2,000,000 Mk. in der Art, daß die durch die Rückzahlungen auf die gewährten Darlehen aus der Landescreditkasse sich ergebenden Mittel zum Ankauf einer entsprechenden Anzahl von Schuldverschreibungen verwendet werden. Dcm Staat bleibt das Recht Vorbehalten, die in Umlauf befindlichen Schuldverschreibungen oder einen beliebigen Theil derselben auch zur Einlösung mittelst Baarzahlung des Capitaldetrags mit halbjähriger Frist zu kündigen. Den Inhabern der Schuldverschreibungen steht ein Kündigungsrecht gegen den Staat nicht zu. ** Oesterreichische Thaker. Betreffs einer in mehreren Zeitungen (auch im „G. A.") enthaltenen Notiz, wonach vom 1. April d. I. die österreichischen Thaler aushören, bei der Reichsbank Zahlungsmittel zu fein, bezw. von letzterer alsdann nicht mehr in Zahlung genommen werden, geht dem Blatte „Die Sparkasse" von maßgebender Stelle die Mittheilung zu, daß von einem derartigen Erlasse bei der Neichs- bank nichts bekannt fei. Nach einer zwischen Deutschland und Oesterreich-Ungarn abgeschlossenen Vereinbarung hat die kaiserlich deutsche Regierung sich verpflichtet, von einer Außerkurssetzung der österreichischen Vereinsthaler innerhalb Deutschlands vorläufig abzusehen, während die Regierungen Oesterreich Ungarns sich verpflichteten, einen bestimmten Betrag (26 Millionen Mark) in solchen Thalern von der kaiserlich deutschen Regierung zur Einschmelzung zu übernehmen. Letztere Abnahme ist im vorigen Jahre erfolgt. - e. Neu - Ulrichstein, 1. März. Monatsbericht der Arbeiter-Colonie pro Februar 1894. Ende Februar 1894 sind in der Colonie stellen-, resp. arbeitslos 97 Mann. Dieselben Vertheilen sich auf das Groß- herzogthum Hessen 29, Regierungsbezirk Kassel 21, Regierungsbezirk Wiesbaden 10. Königreich Preußen: Provinz Rheinlande 6, Provinz Hannover 1, Provinz Sachsen 2, Provinz Brandenburg 4, Provinz Schlesien 3, Provinz Posen 1, Provinz Pommern 1, Berlin 1 , Schleswig - Holstein 1. Thüringische Staaten 1 - Königreich Bayern 3, Königreich Sachsen 5, Königreich Württemberg 1 - Großherzogthum Baden 1- Herzogthum Sachsen-Altenburg 1. Fürstenthum Reuß j. L. 2. Ausland: Böhmen 2, Luxemburg 1. Hiervon waren: Arbeiter 47, Anstreicher 1, Barbier 1, Backer 3, Bergmann 1, Brauer 1, Buchbinder 1, Färber 1, Former 1, Hasenhaarschneider 1, Holzschleifer 1, Kaufleute 4, Kellner 1, Lithographen 1, Maurer 2, Schlosser 5, Schneider 5, Schreiber 1, Schreiner 1, Schriftsetzer 1, Schuhmacher 2, Schweizer 1, Steindrucker 1, Tuchscheerer 2, Tüncher 2, Töpfer 1, Vermessungsgehilfe 1, Wagner 1, Weber 1, Ziegler 1, Zimmermann 4. Gearbeitet wurde an 2522 Tagen, hierunter an 133 Tagen für fremde Rechnung. Verpflegt hat die Colonie an 3046 Tagen. Im Monat Februar wurden entlassen 37 Mann, und zwar in Stellung durch eigenes Bemühen 1, auf eigenen Wunsch 33, wegen Arbeitsunfähigkeit 1, wegen Contractbruches 1. Seit Bestehen der Colonie sind ausgenommen worden im Ganzen 2445, dagegen abgegangen im Ganzen 2348 Mann, bleibt Bestand am 28. Februar 1894 97 Mann. Mainz, 1. März. Die heute Abend von der Mainzer Bürgerschaft zu Ehren des neu gewählten Bürgermeisters Dr. Gaßner veranstaltete Serenade nahm einen großartigen Verlauf. Der Zug, an dem sämmtliche hiesigen Vereine und Korporationen mit ihren weit über 100 Fahnen und 12 Musikchöre theilnahmen, zählte über 5000 Fackel- und Lampionsträger. Stadtverordneter F. X. Heerdt hielt Namens der Bürgerschaft eine Ansprache an den Bürgermeister. Ec sprach die Hoffnung aus, daß sich unter der Amtsführung des neuen Bürgermeisters das im Emporstreben be- griffeneErwerbsleben immer besser gestalten werde,daßKunft und Wissenschaft, Industrie und Handel, Gewerbe und Verkehr blühen und in Verbindung mit der Förderung socialpolitischer Zwecke und Ziele die Zufriedenheit aller Bevölkerungsklassen erhalten werde, damit sich Mainz seines alten Namens als „Goldenes" mit Stolz berühmen dürfe. Dr. Gaßner erwiderte, daß die ihm von Seiten der Gesammtbürgerschaft von Mainz gebrachten Darbietungen anläßlich seiner einstimmigen Wahl zum Bürgermeister Alles überragen; er könne nur danken mit dem Gelöbniß einer strengen Pflichterfüllung und Unparteilichkeit. Mit Vertrauen blicke er in die Zukunft und nur ein Z el verfolgten Alle: Mainz, unsere geliebte Vaterstadt, glücklich zu sehen. Beide Redner ernteten nicht endenwollenden Beifall. Vermischtes. * Berlin, 1. März. In dem Vororte Großlichterfelde wurden heute früh zwei junge Männer, der Prokurist Dettloff und der Gärtner Kurz, auf der Chauffee tobt aufgefunden. Beide hatten mehrere Stichwunden. Es ist noch nicht aufgeklärt, ob Mord oder Todtschlag vorliegt. Ein der That verdächtiger Gärtner Namens Heilig wurde verhaftet. * Auf der Eisscholle. Seit dem letzten furchtbaren Sturme laufen aus verschiedenen Ortschaften an der sinnischen und ingermanländischen Küste Unglücksbotfchaften ein. In allen Fällen handelt es sich um eine größere Zahl Fischer, die auf dem Eise beim Fischen vom Unwetter überrascht und auf großen durch den Sturm losgerissenen Eisschollen ins offene Meer getrieben waren. Bis jetzt weiß man noch nicht genau, wie viele dieser Unglücklichen, bei denen sich auch einzelne Frauen und Kinder befanden, gerettet worden sind, lieber eine dieser Katastrophen oberhalb von Oranienbaum wird einem Petersburger Blatte geschrieben: „Am 12. Februar Nachmittags gegen 3 Uhr zogen gegen 90 Fischer des Peterhofer Kreises, etwa 30 Werst von Oranienbaum am Süduser des finnischen Meerbusens, zum Fischfang aus. Das Wetter war günstig, der Fang ergiebig. Da erhob sich Plötzlich ein scharfer Wind, der allmählich in einen Sturm und schließlich Orkan überging. Die Fischer nahmen eiligst ihre Geräthe zusammen und suchten schnell i-Cft 5 iS uW«n, bd b- Ä sch bm öteße die ;btl der Reichs. J« Mfart *“«» h-t if, w "°° «°» *“ MNW, Seglituigg, " besüwlllten tze. rD von der kaisn. Zu libernehven. Monatsbericht ;t W Ende ' tciP- arbeitslos aus das Groh, e^l, RegierungS» : Provinz Rhein, Sachsen 2, Pro. Vnbim Neu 1, totS'Mtht 1. m 3, Könizreich TrohherzogthM l. NchrnthM :mbnrg L hier, rrbier 1, Acker 3, rber 1, Former 1, leute 4, Kellner 1, 5, Schneider 5, i Schuhmacher 2, tt 2( Tüncher 2, Weber 1, Ziegler 1, 2522 Tagen, hier» ng. Verpflegt hat it Februar wurden iung durch eigenes gen Arbeitsunfähig' Seit Bestehen der izen 2445, dagegen ileibt SBtftanb aat W dn Main^r en MrgnmcherS nahm einen groh- ntliche hiesigen Ser- über 100 Fahnen über 5000 Fackel« F. L. H"rdt che an den Bürger- fich unter der Smls- i Ewporstreb» bt- mrde.datzKuchund Md Berühr Men Apolitischer Zwecke Ievölkerungsklassen , Men Namens als Dr. Gaßner cr- Gesammtbürgerschaft Mich seiner ein- ,lles überragen i er >er strengen W^v ttrauen blicke er ' Mnz, unsere leide Redner ernteten tte Grotziichter' MW*- ,1,1 ften an 0" i, qn ■i ««« worb'" Uh- S!«1” 0««"? 10***-. («*L , irr »US User zu gelangen, überzeugten sich aber zu ihrem Schrecken, daß sie sich auf einer riesigen Eisscholle befanden, die bereits mehrere Werft von der Küste abgerrieben war. Die Leute sahen voraus, daß die Eisscholle wahrscheinlich bald in mehrere Theile auSeinanderbrechen werde, und zogen sich deshalb selbst in zwei größere Gruppen auseinander. Plötzlich erfolgte die Theilung der Scholle, der eine Theil wandte sich nach Süden, der andere nach Norden. Bom Ufer aus konnte man keine Hilfe bringen, denn die Fahrt in kleinen Booten ins erregte Meer hinaus erwies sich als unmöglich, und größere Boote waren nicht zur Stelle. WaS aus den Leuten auf der Nordscholle geworden ist, weiß man nicht, die andere Scholle erreichte nach 4 Stunden da« Süd- user bei Kaporga im Jamburger Kreise- alle auf ihr Befindlichen wurden glücklich gerettet". Ein anderer Brief erzählt, daß die von Kronstadt aus entsandten Rettungsboote inmitten des Rronftäbtcr Busens auf Schollen mit einer Anzahl Fischer stießen, die bereits 4 Tage auf dem Meere umhergetrieben waren. Ihre Borpäthe waren längst zu Ende, die Unglücklichen halb erfroren und dem Tode nahe. Eine mächtige Eisscholle mit 20 Fischern wurde von der finnischen Küste bei Jnoniemi loSgerisien. Einer derselben erzählt jetzt folgende-: „In der Frühe des 17. Februar wollten wir von Neuem mit dem Fischen beginnen, doch der Sturm war so stark, daß wir unser Vorhaben aufgeben mußten. Auf dem Eise hatten wir eine Hütte zum Uebernachten erbaut, und in ihr kamen wir alle wieder zusammen, um den Sturm vorübergehen zu laffen und einen Imbiß zu nehmen. Plötzlich hörten wir ein Krachen, zugleich gerieth die Hütte ins Schwanken und der in ihrer Mitte auf dem blanken Eise -stehende Ofen versank ins Meer. Wir waren schnell ins Freie gestürzt, und mit einem Male erblickten wir schon einen sich schnell verbreiternden Wasserarm. Es dauerte lange, ehe wir daraus klug wurden, ob unsere oder die andere Eisscholle trieb- erst als unsere Scholle durch den Zusammenstoß mit einer anderen heftig erschüttert wurde, wußten wir, woran wir waren. In weiter Entfernung be- tneiftcn wir noch andere Fischer auf unserer Rtesenscholle und vereinigten unS schließlich mit ihnen". Alle wurden gerettet. * Der Verband westfalischer Verpflegungsstatiouen hat zu Hamm seine diesjährige Generalversammlung abgehalten. I« Ganzen wurden, wie dem „Berl. Tagebl." berichtet wird, auf den westfälischen Stationen 175,000 Wanderer, welche 475,000 Arbeitsstunden leisteten, verpflegt. Wie der Berichterstatter erwähnte, hat das Interesse deS Publikums gegen die Stationen sich verringert, weil trotz der enorm erhöhten Aufwendungen (dieselben stiegen von 1888/89 bis 1891/92 um mehr als daS Dreifache, nämlich von 50,000 Mk. auf 166,000 Mk.) nach wie vor gebettelt werde. Den Mittheilungen über die beiden westfälischen Arbeitercolonien entnehmen wir, daß die evangelische Colonie Wilhelmsdorf im verflossenen EtatSjahre 6579 Colonisten an 577,379 Verpflegungstagen beherbergte. Von diesen stammten auS Westfalen 3148, aus Lippe-Detmold 210, aus dem Regierungsbezirk Kassel 415 und aus Waldeck 54. Der Religion nach waren 4256 evangelisch, 2305 katholisch und 18 jüdisch. Die Eolontsten machten ein Gelände von 52 Morgen urbar. — Die katholische Arbeitercolonie Maria-Veen wurde von 549 Männern an 27,224 Arbeitstagen in Anspruch genommen. Davon stellte Westfalen 270, Rheinland HO, Hessen Nassau 13, Ostpreußen und Schlesien je 12, Hannover 7 rc. Im Ganzen wurden hier durch die Colonisten und Taglöhner, sowie mittels DampfpflugeS rund 700 Morgen urbar gemacht. * Seltsamer Handel. Einem Frankfurter Verein ging eine gedruckte Postkarte folgenden Inhaltes zu: „Ich nehme fort- . »ährend junge Lege-Hühner in Tausch gegen neue patenrirte Zweigarnrollen-NLHmaschmen mit sämmtlichen Apparaten und Verichlußkaften zum Preise von 125 Mk. einschließlich Verpackung und franco Auflieferung- Bahnhof. Illustration sende ich auf Wunsch. Offerten erbittet L. Mahnkopf Berlin W. 62, AugSburger Straße 49.* * Eine Aoecdote von villroth „Ekel und Mangel an Beobachtungsgabe*, sagte einst Billrorh zu seinen Zuhörern, „sind zwei große Fehler deS Chirurgen. Sehen Sie, meine Herren, wachen S'e das nach!" Er tauchte einen Finger ins schmutzige Waschwasser und führte ihn in den Mund.. Alle Schüler folgten dem Beispiel des Lehrers. „Seben Sie, meine Herren" fiel dieser ein, „welcher Mangel an Beobachtungsgabe! Sie haben nicht bemerkt, daß ich den Zeigefinger ins Waschwasser getaucht und mit dem Mittelfinger in den Mund gegriffen habe." Verkehr, CanO» und VoLk-wirthschaft. — Uever die geplante «uftzednng der Staffeltarife schreibt uns die Firma Hemitch Keiler Sohn, forst- unv landw. Samenhandlung, Darmstadt. „In der Landwirthschast Süd- und WestdeuischlandS nimmt die Aguaiion gegen den Staffeltarif immer größere Dtmenstonen an. In der Hauptsache, soweit sich solche nämlich auf Getreide bezieh«, ist dieselbe durchaus berechtigt und wäre der Agitation im Interesse unserer Landwirthschast gewiß Erfolg zu wünschen. Auf einen Punkt sei eS indessen gestattet, aufmerksam zu machen, damit man nicht das Kind mit dem Bade auS- schüttet. Süd- und Westdeutschland bezieht, man kann sagen seinen gesammten Bedarf an Lupinen, Saaiwtcken, Sandwicken, Erbsen, Linsen und Bohnen auS den Ostprovinzen. Der Bedarf unserer Gegend in diesen Artikeln vergrößert sich immer mehr und ist namentlich in den Jahren mit geringem Futterertrag sehr bedeutend. Ich glaube nicht zu doch zu «reifen, wenn ich behaupte, daß tm letzten Sommer die Darmstädter Samenfirmen allein von dort mindestens 20000 Ctr. Wicken bezogen. Dieselben auf den Wasserweg über Rotterdam, Mainz zu beziehen, war wegen des geringen WasserftandeS und der langen Dauer des Transports im Allgemeinen unthunltch, so daß das allermeiste des obigen Quantums per Bahn hierher gebracht wurde. Nach dem Staffeltarif betrug die Fracht btS hierher über 200 Mark weniger, als es von dem Augenblick an betragen wird, wenn derselbe ausgehoben ist. Wenn nun hiernach allein denjenigen Landwtrthen unserer Gegend, welche ihre Saaten von Darmstadt bezogen, in einem Jahre schon allein an Wicken ca. 20000 Mark Frachtersparntß zugute gekommen und die Eisparntß an dem übrigen in Betracht kommenden Samen wohl mindestens ebensoviel betragen baden dürfte, so wird man zugeben, daß es im eignen Interesse unserer Landwirthschast läge, den Tarif für diese Artikel beimbehalten. B.kanntlich ist die Samengewtnnung obengenannter Arten bet unS so unbedeutend, daß sowohl eben als auch wohl für die Zukunft an eine Deckung des Bedarfs aus hier gewonnenem Samen nicht zu denken ist. Es möge deßhalb die Land- wirthschast die Aufrechterhaltung des Staffeltarifs für diese Samen zu erwirken suchen, damit e8 hier nicht so geht, wie mit manchen Zöllen, welche die Landwirthschast möglichst hoch fordert, und von welchen ein beträchtlicher Theil von der Landwirthschast selbst getragen wird. Während des vorigen Sommers mußten viele der am meisten empfohlenen Grünfutter-Samen JohanntSroggen, Mais, Zuckcrhirse, Mohär, Buchweizen vom Auslande namentlich aus Oesterreich-Ungarn bezogen, und der hohe Zoll von 1,50 Mark btS 2 Mark darauf bezahlt werden. Wohl Hunderttausende flössen während der damaligen landwirthschaftlichen Nothlage aus der Tasche des Landwirths in die Zollkasse. Deßhalb wie beim Zoll so beim Staffeltarif nicht übers Ziel htnausschteßen! — Pommersche Hypotheken «etien-Bank. In der am 28 Februar er. abgedaltenen ordentlichen General - Versammlung würde der Abschluß pro 1893 genehmigt, der Directton und dem Curatorium Decharge erthetlt und die sofort zahlbare Dividende aus 6% festgesetzt. Daneben werden dem Special - Reservesonds 63 394 Mark und dem Beamten-Pensions- und Unterstützungsfonds 50000 Mark überwiesen. Die Bilanz pro 1893 befinde^ sich im Jnseratmtheile der heutigen Zeitung. Die turnusgemäß ausscheidenden Mitglieder des Kuratoriums, die Herren Geheimrath Linde und Ehesredacteur Christians, wurden wieder gewählt und endlich die Erhöhung des AetieneapttalS bis aus 9 Millionen Mark, zur Ausgabe sobald und soweit die GeschästSausdehnung es erforderlich macht, genehmigt. Citeratar rind Arrnst. — Schöne, eonüabd) geeianeie schenke für Consi^manden flnh: bei iQuflrirtc Ttzierschntz Kalender anb die rvlerschntz» Vildermappe oe» öai nrr rmcr'chuh B reinS. Der Thirr cvutz- Kalender konätz-r St-atze 108. — Die neueste Nummer der ,Wro%en* «odenwelt (Verlag John Henry Schwerin, Berlin, VicNelja^rSpict» 1 Mark) ist soeben in gewohnter musteraUttgei Ausstattung erschienen. In kaumx 2 Jahren brachte es die „Gieße" Modenwelt zu 75000 Abonnenten. Dieser nie dagewesene EIolg spricht für sich selbst. — Die stzoschtngS--lummer der .Modernen ffoeB* reiht sich durch ihre glänzende Ausstattung und den reichen und eigenartigen sarbigen Btlderschmuck den bekannten Saison Nummern der Modernen Kunst aus- würdigste an. In bleiern Hefte dringt die durch ihre technischen Letnungen rühmlichst bekannte Verlagvfirma Rich. Bong (Berlin W. 57) ein neues JllustrationSoersahren zur Anwendung, den von zartestem Farbenglanz un flossenen Jrisdruck. In reizvollem Schimmer erscheinen die originellen Cottllon- und Ballbilder, die der Faschingslust gewidmet sind. Schneedalltour, Serpentinewersen, Faschingsreigen, Lancier- und Cortredanie sind entzückende Darstellungen über schäumender Lebenslust. Die prächtige Nummer, deren Umschlag eine farbige Fasching- Zeichnung schmückt, wird den Abonnenten zum gewöhnlichen Preise von nur 60 Pj. für das Vierzehntagsheft geliefert. Wie wir erfahren, ist eine prächtige Frühling-Nummer der „Modernen Kunst" In Vorbereitung. kirchliche Anzeigen der Stadt Giehen. Svaugelische Gemeinde. Gottesdienst- I« der Stadtkirche. Sonntag Lätare, den 4. März: Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Schlosser- Kinderkirche Nachmittags 21/« Uhr: Pfarrer Schlosser. Wegen der am Abend stattfindenden Passionsaufführung ist der AbendootteSdienst in die JohanneSkirche verlegt worden Abend- 8 Uhr: Pasfion«auffübrung des KirchengelangvereinS. Am Sonntag den 11. März wird im Abendgottesdienst Beichte und heiliges Abendmahl für die MatthäuSgemeinde gehalten. t Mittwoch den 7. März: 5. PassionSandacht in der Stadt- kirche. Pfarrer Schlosser. Z« der JohanneSkirche. Sonntag Lätare, den 4. März: Vormittags 91/« Ubr: Pfarrer Dr. Naumann- Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdtenst der JohanneS- gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann- Nachmittags 6 Uhr: Licenttat Dr. Preufchen. Bi'belstunde am Montag den b. März. Abends 8 Uhr. im Confirmandensaal der JohanneSkirche: Marcus Cap 12, von Vers 13 an: Fragen menschlicher Tücke und Antworten göttlicher Weisheit. Pfarrer Dr. Naumann c ... _ Am nächsten Sonntag den 11. März wird im «bendgottesdienst Beichte und heiliges Abendmahl für die Lukas-und die JodanneSgemetnde gemeinsam gehalten. Außerdem finden in diesem Monat noch AbendmohlSfeiern, jedeSmal für beide Gemeinden statt am Gründonnerstag und Charfrettag (Vormittags). Anmeldungen zum heil. Abendmahl wolle man an den Pfarrer feiner Gemeinde richten. „ r . Die gedruckte „Ordnung deS Gottesdienstes" ist sowohl bei den Pfarrern wie beim Kirchendiener (in der Kirche) zu haben. Katholische Gemeinde. Sonntag den 4. März, 4. Fastensonntag: Samstag: Nachmittags um 41/» Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte- , Sonntag: Vormittags von 6‘/i Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; um 6'/, Ubr erste hl. Messe; um 7/,Uhr Christenlehre; darauf Fastenandacht. 1853 Gnauth. Wilhelm^JKngel. 1844 Arbkits-Nkrstkigerung. Die Herstellung eines rd. 4 m tiefen gemauerten Brunnens, einer 12,90 m langen Ciusriedi- guugsmauer, sowie eines 87 m langen Stangenspaliers soll Mittwoch den 7. März, Vorm. liy2 Uhr, auf dem Rathhause öffentlich an die Wenigstnehmenden versteigert werden. Gießen, den 1. März 1894. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. Vergebung von Bauarbeiten und Keserungen Die bet Erbauung eines Wohnhauses vorkommenden: Zimmer-, Da»decker-, Schreiner-, Glaser«, Schmiede-, Schlosser-, Weitz- vtnder-. Tapezier-, Anstreicher, und Spengler-Urbeilen, sowie die Lieferung (frei Baustelle) von: 120 Tausend gutgebrannten Feldbrandbacksternen, 6 Tauflnd Tuffsteinen, 645 Gentner hydraulischem Kalk, 173 Cubikmeter Sand (Schlacken- und Grubensand), 7 Tonnen Gement, 2683,53 Kilogramm Walzeisen soll auf dem Wege der öffentlichen Ausschreibung vergeben werden. Die erforderlichen Angebote sind nach Ansicht der Zeichnungen und Arbetts- beschreibungen bis zum Montag, den 12. März, Mittag- 1 Uhr, Möbel-Versleigerung. Samstag den 3. März, Mittags 2 Uhr, Hortsetzung und Schluff der Versteigerung der zum Nachlaß der Frau Geh.-Rath Phöbus gehörigen Mobilien, wobei insbesondere 2 Tische, 15 Stühle, 1 großer Weiffzeugschrank, 1 großer Kücheuschrauk, einige kleine und größere Schränke, Waschcou- fole, 2 große Spiegel, 1 Com- mode, Bilder, Bücher, Haus- oinb Kücheugcräthe zum Aus- gebot kommen. [1845 F. Hoffmann. Planzenkübel -Md Stäbe in großer Auswahl empfiehlt 8. Kohlermann, Bleichstraße 12, Küferei. 17851 ‘"‘»"ÄS.’S'Ä und Arb-Mb„chr-.bun--n könn-n in d-r Wohnung des Unterzeichneten eingeseben werden. Zuschlogsfrist 14 Tage. Schotten, den 2d. Februar 1894. Mobilien-Versteigerung. Montag den 5. ds. Mts., Nachmittags 2 Uhr, verftetgere Brandgafsc Nr. 10: Betten, Tische, Stühle, Sessel, Waschtische, Sopha, Schränke, Nachttische, 1 Ausziehtisch, Hängelampen, 1 Eisschrank, Gartenmöbel, 1 Flaschenzug mit neuem Serl, 1 Deztmalwaage, Banke Waschgestell, 1 Leiter, Hundehütte, 1 Flaschenschrank, 1 Bugelheerdchen EMttch-n, -ersch. Mm und W 3rf)ne|bct| Ztl;atot. Dienstag den 6. Mär;, Nachmittags 21/« Uhr, soll auf dem hiesigen Ortsgericht das den Georg Daniel Vogt «rben in Gießen gehörige Grundstück: Klur 27 Nr. 234 — 2244 qm Wiese an der Siephansmark, jenseits der Wieseck, stößt auf daS Bruch freiwillig meistbietend versteigert werden. Gießen, 1. März 1894. Großh. Ortsgericht Gießen. I. A.: »a«t. 1827 1841] Heimste« Gemüse«, Blumen-, sowie Dickwnr,kamen, vorzügliche Sorten, bei Jean Kuba, gr. MÜHlgasse 14. Jeikgebotenes. Reisfuttermehl 158 von Mk. 3 — an nur waggonweise. G. & 0. Lüders, Dampfreismühle,Hamburg, Amthor sche höhere Handelsschule < o H > £ Hi tt rt- O O P 0 2 a. S s. 0 £ s 1^2- s BS 9 9 S O O -- 5*9 S * ® 2 r IA ö QD ** CD 44 CD CG Pb. ■ o I fl o © ($ N ä > zu Gera (Reusa). 45 Schuljahr. 1. Höhere Handelsschule mit Vorklasse (Quarta Berechtigung zum elnjihn- freiwllllfleo Milltärdlenat, Schulbesuch 1—4 Jahre, je nar-h VorbUdune 2. Handelsakademie für rein wissenschaftliche Ausbildung, -eher Schulanfang, Unterkunft etc. Näheres durch die Prospecte. Die Direetion. ej? zeige ergebenst an 1850 Studentenkarten auch beim Universitäts-Hausmeister zu haben. [1836 billigst. und Heilkunde 1846] JL Jermischle Anzeigen. 132347.70 [957] 426773.11 r 227105.— » 1873 aus 196,764 Hectoliter Bier im Geschäftsjahre ) 43424311 bezahlt. 1839 niges bayrisches Bier zum Ausschank. 1837 XXXXXXXXXXXIXXIXXXXXXXXXXX Tolstoj Gießen, 2. März 1894. 50 Pfennig. hell pro Helt: 1856] miethen- Kirchstraße 2. 1180556.66 2409327.14 240536.12 613522.12 64303.82 69720.35 1884 1888 1893 4500000.— 995834.26 60574650.— 127864.84 Quantum hat die Münchener die Stelle der größten Brauerei des Sari Am wtieten burd Jihrlich > 24 Hefte 236,750 405,796 522,682 Diverse Debitoren . . Anlage im Hyp.-Gesch. Mobilien- u. Utensilien- Conto...... Disagio-Conto. . . . 0.— 134323.40 63597995.07 i 6 Bogen in Umschlag. 4080.— 619338.32 Frau Lina Loeser Bahnhofstraße 58. jHa 68176260.51 *) Aus dem Reingewinn werden 6 % Dividende (wie In den Vorjahren) sofort Verein der GaAmthe von Gießen nnd Umgegend. Unseren Mitgliedern die traurige Mittheilung von dem Ab- leben unseres lieben College» Wilhelm Baumann aus Nidda 1673] Möbl. Zimmer mit Cabtnet zu vermiethen- ©eitere weg 3. auf dem europäischen Continent erlangt und verdankt die Löwenbrauerei diese gleichmäßige und fortgesetzte Steigerung ihres Absatzes hauptsächlich dem stets vorzüglichen Stoffe, welcher sowohl im Jnlande wie im Auslande der Löwenbrauerei einen stets zunehmenden Consumentenkreis zuführt. Bekanntlich kommt das Löwenbräu, welches sich auch in unserer Gegend großer Beliebtheit erfreut, auf dem diesjährigen deutschen Schützenfeste in Mainz als allei- WnünPaulR Wen burd) vr. GuW Mitglied der Verbands-Sterbekasse. Der Vorstand E. Spornhauer, Heuen weg 17. y Braut- Ausstattungen liefert am besten und billigsten kFritzNowackj Wäsche- Fabrik, Den Eingang sämmtlicher Neuheiten in Herren-, Zinaüen-, Lonfirmanden-Änziigen Mit letzterem Löwenbrauerei [1855 Karl Orbig. Passiva. Akademische Vorträge. Donnerstag den 8. März, Abends 8 Uhr. in der UniverfitätSaula: Geheimer Hofrath Prof. Hess: Aus dem Thierleben des Waldes. Eintrittskarten sind in der Ferber' scheu Buchhandlung, ®nnber Manila [34 Actien-Capital . . . Reserven..... Pfandbrief-Umlauf . . Amortisations-Fonds Vorausbezahlte Hypo- theken-Zinsen . . . Verlooste und gekünd. Pfandbriefe zuzügl. Agio...... Coupons-Restanten . . Pfandbrief - Conpons p. 2./1. 94 ... . Pfandbrief - Zinsen per 1. April 1894 . . . Noch einzulösende Dividendenscheine Diverse Creditoren . . Reingewinn abzügl. 10% für den Reservefonds . . za Berlin. Bilanz vom 31 December 1893. Sitzung Mittwoch den 7. März, Abends 6 Uhr im physikalischen Auditorium der Universität. Vor trag: Herr Prof. Dr. Himstedt: Ueber Hertz" sehe Versuche ; mit Demonstrationen. ! Glück auf! M). 90000. 50000, 90000 u. s. w. Freiburger Seldloose ü 3 Vi l -A Vs 50 Marienburger Geldloose t 3 V« 1 X, Vs 50 Franks. Pserdeloose ä 1 Jt, Stettiner Pferde- loose M empfiehlt [1851 A. Gretscher, Neustadt 55. N. — Druck und Verlas Brghl'iÄ« Smckerei (Fr. Ehr. Pietsch) In Aietzae Die heutige Kummer umfaßt 6 Seiten, Gothaer Lebensverficherungsbank. Der unterzeichnete Vertreter dieser ältesten und größten deutschen Lebensverstcherungsanstalt empfiehlt sich zur Vermittelung von Versicherungen und erbietet sich zu jeder gewünschten Auskunft. f239 Heinrich Hochreuther» Löberstratze 2II. Danksagung. 367] Bereits volle 6 Monate laa ich im Bett, gelähmt an Gicht und Rheumatismus, konnte keinen Fuß und Arm bewegen, war ganz hilflos und hatte rasende Schmerzen. Mein Mann mußte mich aus und ins Bett tragen- 6 verschiedene sehr tüchtige Aerzte behandelten mich mit allen möglichen Sachen, doch leider ohne jeglichen Erfolg- Sodann hatte ich damals auch noch furchtbar starken Husten und Auswurf. Da schrieb mein Mann in seiner Roth an Herrn Dr. med. Bolbedirrg, homöopathischer Arzt in Düsseldorf, der uns Arznei sandte, wodurch ich in 4 Wochen vollständig wieder hergestellt war, so daß ich wieder flott gehen konnte und mir kein Glied mehr weh tbat. Auch meine Brust war wieder gut Dem Herrn Dr. Volbeding meinen innigsten tiefgefühltesten Dank Bürbach bei Saarbrücken, Bergstr. 29. Frau Phil. Malbnrg. Hauslehrer gesucht. 1843] Zum 1. April w. cand. theol. oder phil. für einen Primaner, der aus Gesundheitsrücksichten das Gymnasium nicht besuchen kann- Solide Bewerber mit bescheidenen Ansprüchen, die sich dem ( Schüler ganz widmen wollen, mögen Zeugnißabschriften, curr. vitae und Gebaltsansprüche unter A. 7604 an Rvdolf j Masse, Frankfurt a. M., einsenden.1 Danksagung. Für die mir bewiesene herzliche Theilnahme bei dem Ableben meiner lieben Frau sage Allen meinen tiefgefühltesten Dank. 1498] Möbl. Zimmer, eoent- mit Vorräthige u. gestemp. Cabinct, zu vermielben. I Pfandbr. - Formulare L. ftrohnhLnser, MäuSburg 7. -■ 1473) Ein Lade« mit oder ohne Wohnung in Mitte der Stadt alsbald, event. pr- 1. April, preiSwerth zu vermiethen. Näheres in der Cxped. d. Bl.__ 1669] Großer Keller, am Brand gelegen, auf längere Zett zu vermiethen. Näheres in der Exped- d. Bl. Herausgegeben von Joseph Karsehner. Vielseitigstes Unterhaltungsblatt. Sammets teile der besten und neuesten schönwisse nschafthohen Werke des Auslandes. Durchaus eigenartig. Vertritt einen frischen, modernen Geist und bietet •einem Leser, was er sonst nirgends findet. Der Jahrgang 1893 wird Werke obengenannter und anderer Autoren enthalten. X« belieben durch alle Buchhandlungen end Postanstalten. wegen Beleidigung, Hal das Großh. t 5“ r13'» W erkannt: NNte, We zu Gießen. Jflwgung im Es und Kör 8 223 St.«G.8. i Jon Zusammen 30 ^big Mark, even »iß und in die nch^demPrivath llothlvendlgen Ausl Zug eich mich Pnvatklägerdichefu ]™‘*ibenb,n" W‘. -lOBlit bit w""1"1 14 Zai W nnmal nut int ®,t UtÄ’-il l icheinjgt. ltlt d!« 1. 6l>6en, ben 1. ®er mit jjloMaö8' XXXXNXXXXXXIXXIXXXXXXXXXXX « Münchener Bier! H Welch fortgesetzt großer Beliebtheit sich die Münchener 5 Biere zu erfreuen haben, darüber giebt der jüngsterschie- 5 nene Jahresbericht der Münchener Lölvenbrauerei inter- 5 essanten Ausschluß! 5 Deren Jahresabsatz belief sich SamStag den 3. März ds. Jg.r Bortrag über: „Die Verdienste bet Welser um den deutschen Handel im nördlichen Südamerika." [1834 Unsere verehr!. Mitglieder sind freund- llchst eingeladen. Der Vorstand. Die Kreiskasserechnerstelle zu Worms, mit welcher die Stelle eines Kreisamtsgehülfen verbunden werden soll, ist womöglich bis 1. April zu besetzen. Gehalt mit Nebeneinkünften ca. 2500 JL Einige Tausend Mark Caution. Nur vollkommen im Rechnungswesen Geübte wollen sich unter Beischluß von Zeugniffen und eines Lebenslaufs melden. [1842 Zum Wohl meiner Mitmenschen bin ich gerne bereit, Allen unentgeltlich ein Getränk (keine Medictn od. Geheimmittel) namhaft zu machen, welches mich 80iähr. Mann von 8jährigcn Magenbeschwerden, Appetitlosigkeit und schwacher Verdauung befreit bat- ft. Koch, königl. Förster a D. in Bellersen, Kreis Höxter, Westfalen. [1832 1867] Eine Wohnung von 5 bis 6 Zimmern mit 2 Küchen und Zubehör zum 16. Mai von zwei kl. Familien zum Zusammenwohnen gesucht. Angebote unter Nr. 789 an die Exped- d. Bl.__________ 1847] Gar?on-Logis, 2 Räume, com« fortabel, freie Lage, gesucht auf drei Wochen. Offerten unter E. Z. an die Expedition dieses Blattes.____________________________ > nächsten trat eine jugendliä und die selbftbewu Dame erkennen. tigen Gruße, »ote »eis.« hat mir, n »uMnng Ml IHM * vnheh yißt an Mai anlaßt hat. Ich Kaiser imb der L Schicksal ist bereit nach Soissons ab, zuholen. Der ®i und ich kann dies In dem Gr! kalter Zug aus, vbftach. „Aber ich bi Art und Weise r zur Ausführung I Lor die Gewehrte geben, sich zu sam Hnese N/ch/ed ji Feind zu behandel! man nicht Für jeden Tisch! Für jede Küche! 1838 m i riPtiiipEi.wiiiin REkODI ÄUr ■ UV WUHII Wermietßungen. 1692] Kleine Wohnung im Hinterhaus zu vermieiben._________Marktftraße 8- 1840)3m früher Abel'schen Hause, Ecke Westanlage-Neustadt, ist der zweite Stock, 5"i Zimmer mit sämmtl. Zubehör, per 16. Mai beziehbar, zu vermiethen. Näheres in der Reftauratton daselbst. 1828] Ein kleines Familienlogis zu ver- miethen. KISS, Sckiffenbergerwez 52. 1852] Verschiedene HauSgerLthe, wie MSbel, zwei Betten u. s. w-, find zu verkaufen.___________Mühlgasse 14. Um rasch zu räumen, verkaufe gegen Caffa die noch auf Lager liegenden Branntweine und Liqueure, sowie leere Fässer in allen Größen 1849] Junger Mann sucht Lagi- mtt guter bürgerlicher Pension in besterem Hause. Famll--Anschluß erwünscht. Off mit Preisang- beliebe man in der Exped. d. Bl- unter N. H. nieder- j ul egen.________________________________________ 1831] Gebrauchter kleinerer Kaffeebrenner zu kaufen gesucht. Bismarckstraße 8. 1835] Ein Student sucht für nächstes Semester in ruh. Lage ein «SblirteS Aimmer. Offerten mit Preisangabe unter 6. 8. an die Exped- d- Bl-___ 1833] Ein neugeborenes Kind z- Pflege aufs Land gesucht. Kirchenplatz 3, HI. 0.— 0.— 68176260.51 11] Der mittlere Stock, 6 Zimmer,! n VM^<>Mer*ehe Badez. n- all- Zubeh., ist pr. 1. April । Hypotheken- Actien - Bank an eine ruhige Familie zu vermiethen. Bahnhofstraße 71. j 1829] Zwei Stuben nebst Zubehör zu vermiethen.______Große Mühlgasse 21. 1830] Drei Stuben nebst Zubehör zu vermiethen._____Große Mühlgasse 21. 1585] Wollthorstraße 67 an eine ruh. Familie Wohnung von 3—4 Zimmern mit allem Zubihör zu vermiethen.______ 1236] Logitz, 5 Zimmer, Küche mit Zubehör, zu rermiethen. Näheres Bahnhofstraße 6, 1. Stock.__ 1569] Der unterste Stock meines Hauses, Afterweg 32, ist zu vermiethen- _______________________Ed. Sack. 890] Schönes Familienlogis, parterre, 6 Zimmer mit Zubehör, per 1. April zu vermiethen._____________Löberstraße 5. 1693] Der mittlere Stock meines Hauses ist an ruhige Leute zu vermiethen. _____ _ Katzenstein, Schillerstr. 17631 Ludwigsstraße 69 zweiter Stock, bestehend aus 6 Zimmern mit Zubehör, per 1. April zu vermiethen Martin LangSdorf, Maurermeister. 1765] Eine Wohnung, 3 Zimmer und Küche, per 1. April zu vermiethen. H. Ruckstuhl II., Asterweg 50. 1763] Ein kl- Fom -Logis mit all. Zub. zu verm. I. Becker, Schottstraße 17. 694] Freundliche Wohnung von vier Zimmern mit Balkon nebst allem Zubehör per April zu vermiethen. ____________Verlängerter Asterweg 48, 1781) Eine kleine Mansarden-Wohnung zwei Stuben, Cabinet, Küche mit Wafferl., bis 1- April zu vermiethen. _______________Wallthorstratze 46, -12] Ludwigsstraße 32: mittlerer Stock, besteh, aus 8 Zimmern, Badezim. u. f. w, auf 1. April zu vermiethen. Näheres Bahnhofstraße 26.__ 1581] Der mittlere Stock, 4 auch 5 Zim. mit Zubehör, ist per 1. April zu ver- .. 475] Plockstraße 2, Ecke Seltersweg Ca89enbestand 1 ' 3. Stock, möbl. Zimmer alsbald zu verm. ' t. 1422 Möblirte Zimmer zu vermiethen । Wechselbestand . . . mit und ohne Pension- Asterweg 2. I Guth bei Bankhäusern Rockarbeiter gegen hohen Lohn suchen [1848 ______Scheel & Camp. 1674] Ein Lehrling gesucht. Ehr. Rosenberg, Spenglermeister. Junges Mädchen tagsüber zu einem Kinde von zwei Jahren gesucht. [1796] Bahnhofstraße 49, l. Deutsche Verläge-Anstalt In Stuttgart. In unserem Verlage erscheint: „Aus fremden Zungen“. I PLI MG ret Hart Daudet Ohnet bOTI J 0 KAI KT 0 PPI D Roberto