1894 Nr. 283 Drittes Blatt. Sonntag dm 2. December Dn MtMt «scheint täglich, ■Ü Lusnahme btf Montag« Dir Gießener wert« dem Anzeiger »ächemtlich drriwal Gießener Anzeiger Kenerat-Wnzeiger. WU - - '<»« --- öwnwjapnfn jL**x*tend«yt*1 « Mark 20 Pig. «M Bringer leg*. Da»ch die Post fap«a 1 Mark 60 WH- Brtodton, tflxW** und Druckerei: -chnlst «ste A» H. -«»sprech« SL Amts» und Anzeigeblatt für den 1!reis Gieren. »»««hm« von Anzeigen za der Nachmittag« für d« folgenden Lag erscheinenden Nummer bi« Sonn. 10 Uhr. Gratisbeilage: Gießener KamMenötätter. | Amtlicher Theil. Bekanntmachung, betreffend die Jnvaliditäts- und Altersversicherung. Im Interesse der sog. unständigen Arbeiter, d. L derjenigen Versicherten, welche nicht regelmäßig in versicherungspflichtigem Arbeits- oder Dienstverhältniß stehen, machen wir auf die nachfolgenden Bestimmungen der §§ 32 u. 104 des Invalidität»« und Altersversicherungsgesetzes aufmerksam. Gießen, den 28. November 1894. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. $ 32. Die aus einem VersicherungSverhältnisse sich er« gebende Anwartschaft erlischt, wenn während vier aufeinander folgender Kalenderjahre für weniger als insgesammt 47 Beitragswochen Beiträge auf Grund des Versicherungsverhält« niffes oder freiwillig entrichtet worden sind. Die Anwartschaft lebt wieder auf, sobald durch Wiedereintreten in eine das Versicherungsoerhältniß begründende Beschäftigung oder durch freiwillige Beitragsleistung das 93er# sicherungsverhältniß erneuert und danach eine Wartezeit von fünf Beitragsjahren zurückgelegt ist. $ 104. Eine Quittungskarte verliert ihre Gültigkeit, wenn sie nicht bis zum Schluffe des dritten Jahres, welches dem am Kopfe der Karte verzeichneten Jahre folgt, zum Umtausche eingereicht worden ist. Ist die Annahme begründet, daß der Versicherte ohne sein Verschulden den rechtzeitigen Umtausch versäumt hat, so kann der Vorstand der Versicherungsanstalt des Beschäftigungsorts auf den Antrag des Versicherten die fortdauernde Gültigkeit der Quittungskarte anerkennen. Gießen, 28. November 1894. Betr.: Die Jnvaliditäts« und Altersversicherung. Das Grobherzogliche Kreisamt Gießen au die Großh. Bürgermeistereien des Kreises. Vorstehende Bekanntmachung wollen Sie in Ihren Gemeinden ortsüblich veröffentlichen lassen und die sog. unständigen Arbeiter besonders darauf Hinweisen, daß die im Jahr 1891 ausgestellten Quittungskarten mit Schluß des laufenden Jahres ihre Gültigkeit verlieren, sofern sie nicht bis dahin vollbeklebt und umgetauscht sind. Den Inhabern der Hebestellen ist dieses Blatt zur Einsicht mitzutheilen. v. Gagern. Die Botts-Versicherung, ein wirksamer Hebel für die Vermehrung des Botts- Wohlstandes. Zu den landläufigen Klagen der Socialdemagogen und auch vieler unzufriedenen Phantasten gehört die Behauptung, daß die vielen nützlichen und schönen Einrichtungen im Staate und in der Gesellschaft doch nur den „Reichen" und „Wohl« habenden" zu Gute kämen. Ganz besonders wird dieser Vorwurf auch gegen die Institute der Lebens« und Renten# Versicherungen erhoben, d,e auch nur dem Interesse der begüterten Klasse dienen sollen. Diese Behauptung ist indessen ein sehr großer, ja leichtfertiger Jrrthum, welchem in den weitesten Kreisen scharf entgegengetreten werden sollte. Zunächst nehmen schon die meisten Lebens- und Renten-Ver# ficherungen Versicherungs-Verträge auch bei verhältnißmäßig niedrigen Beiträgen an, ferner gibt es aber auch im deutschen Reiche mehrere angesehene Verficherungs>Jnstitute, wie die „Arminia" in München, der „Friedrich Wilhelm", die „Victoria" und die „Wilhelma" in Berlin, welche sogenannte Volksversicherungen unter den denkbar günstigsten Bedingungen abschliehen und dadurch das löbliche Streben verfolgen, in unbemittelte und gänzlich arme Familien erhebliche Geldsummen und einigen Wohlstand zu bringen. Den Verhältnissen wenig begüterter Handwerker, Händler und Arbeiter entsprechend wird die Prämie für solche Volksverstcherungen in kleinen wöchentlichen Raten von 10 Pfennigen, 20 Pfennigen, 30 Pfennigen und höher erhoben. Angenommen wird zur Lebens- oder Renten«Versicherung jede Person im Alter von 15 bis 60 Jahren, wenn sie an keiner gefährlichen Krankheit leidet und dem Trünke nicht ergeben ist. Für das Police-Buch zur Aufnahme der Quittungen sind nur 20 Pfennige und als Abschlußgebühr für die Police nur eine Mark zu zahlen. Bier Wochen dürfen die Versicherten mit ihren Prämienzahlungen im Rückstände bleiben und jede erloschene Police wird nach Jahresfrist coulant erneuert. Diese bei dem „Friedrich Wilhelm" geltenden Bedingungen der Volksversicherung gelten in ähnlicher Weise auch bei den anderen, und eö wäre nur noch zu wünschen, daß zumal auch die großen und größten Lebens- und Renten-Versicherungs-Banken sich in ähnlicher Weise an der Lösung dieser socialen und humanen Aufgabe betheiligen ueb in Hinblick auf ihre sehr hohen Reservefonds für sogenannte Volksoersicherungen, vielleicht bis zur Höhe von 2000 Mk. den Verzicht auf weitere Prämienzahlung vom 66. Lebensjahre des Versicherten, falls er eine gewisse Reihe von Jahren seine Prämie bezahlt hat, einführen möchten. Jedenfalls ist allen unbemittelten Personen durch die VolkSverficherung und durch Bezahlung ganz geringer Beträge Gelegenheit gegeben, sich eine Rente im Alter oder den Kindern ein Capital za erwerben. Zur Geschichte der Familie Senkenberg. Dortrag im Oberhefi. Geschichts-Verein von CustoS Dr. Martinse* am 29. November 1894. Ausgehend von der meisterhaften Schilderung, welche Goethe in seiner Autobiographie (vgl. Dichtung und Wahrheit in seinen Werken, Berlin, Hempel, Bd. 20 S. 71 ff.) von der Familie Senkenberg gibt, versuchte der Vortragende zunächst die Eltern der drei so berühmt gewordenen Brüder Heinrich Christian, f als Kaiserlicher Reichshofrath zu Wien im Jahre 1768, Johann Christian, f als Stadtphysicus und Hess. Cassel. Hofrath 1772 in Frankfurt a. M., Stifter des Seuken- bergianums daselbst, und Johann Erasmus, verschiedener Fürsten und Stände Hofrath, Senator der freien Reichsstadt Frankfurt, suspendirt vom Rath zu Frankfurt 1761, Staatsgefangener 28. II. 1769, j- auf der Hauptwache 21. VI. 1795, zu characterisiren. Der Vater, Johann Hartmann, war als practifcher Arzt von Friedberg nach Frankfurt übergefiedelt, schwur dort den Bürgereid i. I. 1688 und wird dort i. I. 1695 Phys, ord., sodann i. I. 1700 Phys. prim. Er vermählte sich in zweiter Ehe mit Anna Margaretha Raumburger, der Tochter des Frankfurter Stadt- schreibers gleichen Namens. Diese Frau war von abnormer Geistes« und Gemüthsart. Nach dem Tode ihres VaterS und der Wiederverheirathung ihrer Mutter mit dem hiesigen Superintendenten und Professor theol. Joh. Heinr. Mai befähigt, eine gute Bildung zu erwerben, bewies sie doch zeit ihres Lebens (f 1740) eine ganz unbezähmbare Sinnesart, worunter der Gatte und insbesondere der Frankfurter Stifter unsäglich zu leiden hatten. Ihr jüngstes Kind, der Frankfurter Senator, war ihr Liebling und wurde von ihr vorgezogen. Hieraus erklärt sich vielfach das so schreckliche Lebensschicksal desselben. Als Unterlage zu diesen Berichten und den ferneren über den LebenSgang des Frankfurter Stifters diente de« Feuilleton. Unser Garten im December. Früh ist'S Nacht geworden. Ein starker West hat den ersten Schnee im Garten weggeschmolzen; er läßt die kahlen Zweige der Bäume und Sträucher erschreckt durcheinander wogen. Die dünne silberne Mondsichel stiehlt sich nur scheu und flüchtig durch den wilden Trotz schwarzer Nachtwolken, die am Firmament gen Osten jagen. Da sitzt sichS traulich beim Abendlämpchen, das nächste Gartenjahr zu überdenken; traulicher, wenn das Winterstübchen fern vom Getriebe der Welt. Heute liegt indeh ein Jean Paul'sches „Blumen- stück" aufgeklappt. Ltest's unser werkmüder Gartenfreund aus Versehen oder mit Absicht?: „Die Kindheit, und noch mehr ihre Schrecken als ihre Entzückungen, nehmrn im Traume wieder Flügel und Schimmer an und spielen wie Johanniswürmchen in der kleinen Nacht der Seele. Zerdrückt uns diese flatternden Funken n cht l Lasset unS sogar die dunkeln, peinlichen Träume als bebende Halbschatien der Wirklichkeit! Und womit will man unS die Träume ersetzen, die uns aus dem untern Getöse des Wasserfalls wegtragen in die stille Höhe der Kindheit, wo der Strom des Lebens in seiner kleinen Ebene schweigend und als ein Spiegel des Himmels seinen Abgründen entgegenzog? — Ich lag einmal an einem Sommerabende vor der Sonne auf einem Berge und entschlief. Da träumte mir, ich erwachte auf einem Gottes Horch! schlugs nicht eben ans Fenster, wie schwerer Flügelschlag ? — ein scharfer Käuzchenschrei vom nahen Birnbaum: »Komm mit! komm mit! — bann leises Geschnarre: „Barbaratag!* — Ja wahrhaftig — Sancl Barbaratag — und ich vergab! Sie läht mich rufen! Die alte Gartenmütze vom Nagel, hinunter, hinaus. Im fast stürmischen Nachtwtnd, der ihm einzelne Schneeflocken j ins Gesicht jagte, war der alte Nuhbaum droben bald erreicht. „Welch einziges Stelldichein! Im fruchtschweren sommerlichen Erd- ! deerbeete hatte ich das lüsterne Biest in der Falle gefangen, — weil es gar so schön bat, ihm die Freiheit gegeben. Zum Dank wollte es heute mir das Reich der winterlichen ©artenunterweit erschlichen!" Jetzt beugte sich der Gartenfreund nieder am bemoosten Stamm. ! Steh da, ein schwacher Lichtst abl aus der Höhlung eines starken . Wurzelvorsprungs „Ei grüß Gott! Warte schon lange, Arvtkola*) Es ist hier Arvicola subterraneue 8. gemeint. hält Wort; hier, nehmen Sie!" Damit trat eine etwas ruppig auS- sehende scharfblickende Gartenmaus hervor, richtete sich auf; in der einen Pfote hielt sie den gestielten Becher einer Eichel hoch. Daraus strahlte es in mildem Licht! Welche Lcuchipsanne! Sechs Larven von Leuchtkäferchen lagen darin auf dem Rücken, „Leuchtapparat" nach oben, und strampelten lustig mit den 36 Beinen! Die andere Pfote hielt ihm einen kleinen Ring aus Selaginellenwurzel entgegen. Er nahm diesen, steckle ihn an den Finger. Entsetzen! des Gartenfreundes Körper schmolz ruckweise; zog sich zusammen, bis er in der Größe eines halbdaumengrotzen Wichtelmännchens am Eingang des Mauselochs stand! Darob riesiges Gelächter Madam Arvikolas, daß die gelben Nagezähne unheimlich bleckten. Hieraus bot sie dem Verdutzten unter artigem Hüpfschritt den Arm, mit der etwas vulgären Einladung: „Immer rin in die gute Stube!" So ging es im Hui hinein in das dunkle Erdreich des Decembergartens. Der Gang war glatt, aber gewunden; bald gings unter dem caudinischen Joch eines Wurzelbogens durch, bald über die mächtige Barrikade eines Topfscherbens. Das Erdreich wurde immer lehmiger; oft wurde es drin so eng, daß Beide Noth hatten, nebeneinander durchzukommen: die Schnurrhaare der'Mäuseschnauze kitzelten dann des Wichtelmännchens Gesicht verfänglich. Jetzt waren sie an eine Art Thor gekommen. Die Maus steckte den Stiel der Leuchtpfanne in die Erde, schassirte in einen rechts gelegenen Erdkessel, wälzte hurtig ein riesiges Schneckenhaus heran und so in den Thormund, daß der Schacht nach außen fest abgeschlossen war: „Daß es nichtzieht! und von wegen — Sie wisien ja schon!" dann warf sie ihren Leuchtlarven eine kleine Nacktschnecke zum Fratz in den Becher: „Oel auf den Docht!" lachte sie, „ist nur wegen Ihnen; ich sehe so!" dann hieh sie ihren Besuch in ihrem Hause förmlich willkommen. „Sehen Sie, wir Mäuse leben auf weit flotterem Fuße als Ihr Menschen glaubt: unser Haus ist ein wahres Reich von Gallerten, eine Defensivfestung" und indem ste die Leuchte wieder aufnahm: „hier süyrt das „Entree" zur Familienwohnung. Zuerst komme ich, bann ber Schlaskessel der Jöhren — unter unS gesagt: 8 Stück, 3. heurige Serie — unb Hirnen bie Faulenze meines Alten, ber liegt seit Allerheiligen schon nett in den Febern, geht nur selten aus, gewöhnlich nur zur Speisekammer! Wir haben uns hübsch ein- gewtntert; ja das will gearbeitet sein — ich habe vier Wochen getaut unb gebissen baran". Sie huschte einen kleinen Seitengang vor unb winkte Dielfagenb ihrem Begleiter. Der konnte nun in einen an- scheinenb großen Raum blicken, ber bicht von unten bis oben mit zerbissenem Gras, Würzelchen unb allen möglichen anderen dürren Pflanzentheilen ausgepoistert und gefüllt war. Die Sache sah ja j mollig aus; da indessen hier entschieden für alles andere mehr al8 i für eau de larande übrig war, dankte ber Gast recht sehr, einen oorgefchlagenen Durchschlupf nach ben intimeren Farnilienräumen vorzunehmen, nahm vielmehr sein Tüchlein heraus unb concentrirte sich etwas rückwärts. „Sie haben wohl Schnupfen? nur nicht pimpelig: ba unten Hais keine Gefahr, ist ja so trocken! Ja, wenn Nachbar Eppelmarin mit feinem famosen Erbzahnstocher kommt und — wir sind jetzt gerade unter seinem „Danziger Kant" — düngt, da ist allerdings oft Noth an Mann: wir flüchten uns dann regelmäßig in unser „wärtfer" liegendes „Sanssouci." I, dies Jahr, da gabs oben Aepfel wie Heu. Da heißts bann ber Stickstoff, die Phosphorsäure, das Kali und weiß ich was alles der Düngung habens gemacht. N'x ba! Die Hauptsache machen wir: wir sorgen burch unser Netz von Sängen für Bodenluft!" „Und beißt den Bäumen die Wurzeln ab" sagte ob dieser Frechheit erregt das Wichtelmännchen. „Ach Unsinn, bloß schröpfen. Aber ich sage es Ihnen dreist ins Gesicht: obnagen unb fressen würden wir die Wurzeln, auch der Rosen drüben, schon sicher; es ist verdammt schöne Stärke und Eiweiß drin, aber die Schlauheit oerbieis: er gräbt uns sonst auS. Mag ja sein, daß mir Euch Gärtner und Euren Hausfrauen hin und wieder schaden — Holts ber Teufel, wir wollen auch leben!" „Schon gut; barf ist jetzt einen Blick in Eure Vorrathskammer werfen?" sagte bas Männchen. „Je nun, warum nicht? kommen Sie mit." Damit rannte bie Maus eine* etwas abwärts fübrenben geräumigen Gang hinab, ber förmlich mit Haselnußschalen gepflastert war. Dann leuchtete sie schmunzelnd in einen ziemlich weiten Stollen, der mit Häcksel tapeziert war. Der Raum war rechts und links über und über mit Wallnußkernen, Gerste, Mais, Apfelkernen, Haselnüssen, Zwetschensteinen, ganzen Mohnkapseln, Mohrrüben, Sellerie und allen möglichen Sämereien, von der Sonnenblume bis zum Refedenschötchen, angesüllt. -DaS ist ja eine ganz in — teressante Thätigkeit" meinte das Wichtelmännchen, innerlich schwer erbost. „Thätigkeit? Das ist bloß sor Weihnachten und Neujahr! ists alle b) Dünsberg. <) Kleiberg. ») Fehberg. 6) Königsberg. 7) Hohensolms. 8) Schiffinberg. totales utib prooinsielles* W. Darmstadt, 29. November. In verflossener Nacht hätte sehr leicht ein bedeutendes Schadenfeuer unser altes , Polytechnikum hetmsuchen können, wenn die Diener des Jn- ! stitutS den Brand nicht frühzeitig entbteft hätten. In einem | Saal der Mafchtnenbanschule waren die ArbeitSröcke auf unaufgeklärte Weise gegen Morgen in Brand gerathen und nur dem Umstand, daß Wasser schnell zur Hand war, neben der Umsicht der Dienerschaft, ist es zu danken, daß das Feuer im Keime erstickt werden konnte. Bickenbach, 29. November. Dieser Tage ereignete sich dahier ein heiteres Stückchen. Ein hiesiger Bauersmann war nach Jugenheim gegangen, um Laub im Herrschaftswalde einzusehen. In Begleitung des Försters begab er sich aus den Weg. Zum großen Schrecken des Bauersmanns lief , ihm plötzlich eine — MauS über den Kopf In demselben Moment gewahrte eine nebenstehende Frau, daß auch aus der Rocktasche des ManneS eine MauS heraussah, und als der Mann die Maus aus der Tasche entfernen wollte, fanden sich zu seinem Schrecken, aber zur Heiterkeit der Anwesenden noch sechs weitere junge Mäuse in der Rocktasche. Eine Maus hatte, während der Rock den Sommer über unberührt an der Wand hing, ihr Nest in der Tasche deffelben gemacht und sieben Junge darin abgesetzt. Der Mann trug au diesem Tage den Rock zum ersten Male nach dem Sommer und so führte er die Mäuse bei sich. A Mainz, 29. November. Anläßlich der Vermählung der Prinzessin Alix von Hessen mit Czar Nicolaus hat die hiesige Bürgermeisterei Namens der Stadt Mainz ein Glückwunsch-Telegramm nach Petersburg abgesandt. Seitens des Czaren ist hierauf ein in sehr verbindlicher Form abge- faßteS Danktelegramm hier eingetroffen. — Aus dem Ueberschuß deS elften deutschen Bundesschießen, der sich bekanntlich über 50000 Mk beläuft, wird auch die Presse bedacht, indem der Centralausschuß in Vorschlag gebracht, der allgemeinen PensionSkaffe der deutschen Schriftsteller in München 500 Mark und dem hiesigen Journalisten- und Schriftsteller- Verein die gleiche Summe zu überweisen. Ein zum Besten beider genannter Corporationen gestern in der „Stadthalle" hier veranstaltetes Concert hat in pecuntärer, wie in künstlerischer Beziehung gleich einen glänzenden Verlauf gehabt. — Für die Herstellung der vor Kurzem bestimmten neuen Zwiebackart für das Militär wird Kartoffelmehl in ziemlichem Quantum verwendet. Heute kamen hiervon für die hiesige Militärbäckcrei 100 Gentner auö Norddeutschland hier an. Nächsten Montag wird damit nach dem neuen, jüngst in Berlin festgesetzten Recepte hier ein Probebacken borge? nommen werden. Worms, 27. November. An einem der letzten Sonntage kam ein schon bejahrter Herr aus Frankfurt mit einem SonntagSbillet hier an und wollte mit diesem Billet mit Schnellzug 5.24 ab hier wieder nach Frankfurt znrückfahren, resp. das schon coupirte SonntagSbillet gegen ein SchnellzugSbillct Umtauschen. Als dem Herrn nach längerer Debatte endlich klargemacht wurde, daß der Umtausch unmöglich sei und. er sich ein neues Billet kaufen müsse, verließ er die Kaffe mit folgender Aeußerung: „Nu is m'r oofer fascht nit: glaublich, daß mein Billet nicht v:rtauscht kann werden, in unf’rc Geschäfte kann Alles vertauscht und glatt gemachr werden." Literatur rrnd Arrnst. — Allgemeine Geschichte der bildenden Künste von Dr. Alwin Schultz, Professor an der k. k. deutschen Universität Prag. Mit zahlreichen TexUllustrationen, Kunstbeilagen, Tafeln und Farbendrucken. 4 Bände, ca. 1600 Seiten, vollständig in etwa 30 Lieferungen A 2 Mk., welche in zwanzig bis vierundzwanzig Monaten erscheinen werden. — Neben den vorhandenen „Leitfaden" und „Grundrissen" hat es bisher an einer zusammenfassenden, auf wissenschaftlicher' Grundlage beruhenden, aber für alle Kunstfreunde geschriebenen^ eingehenden Darstellung der Entwickelung der bildenden Künste fühlbar gefehlt. Der durch feine kunsthistorischen Arbeiten in den weitesten Kreisen beliebte Gelehrte, Professor Alwin Schultz, bietet nun in feinem jetzt erscheinenden Hauptwerk ein höchst zeitgemäßes Werk, in welchem er die reichen Ergedniffe der kunsthistorischen Forschung der neuesten Zeit zusammengefaßt hat zu einer klar und geschmackvoll ausaearbetteten vollständigen Darstellung des Entwickelungsganges der bildenden Künste von den ältesten Zeiten der Egypter herab auf die „Modernen" der Gegenwart. Der Gelehrte hat hier weniger für seine Berufsgenoffen, als vielmehr für alle Kreise des gebildeten und Bildung erstrebenden Publikums gearbeitet; am Familientisch soll sein Werk benutzt werden und zu lebendig förderndem Wirken gelangen. Diese neue allgemeine Kunstgeschichte, welche von der G. Grote'sch en Verlagsbuchh. S» parat - Conto (Müller-Grote & Baumgärtel) herausgegeben wird, enthält eine umfassende, glänzende, künstlerische Illustration, in der sich das gesammte Kunstschaffen aller kunstpflegenden Völker in reicher Fülle der Beispiele interessant und wirkungsvoll abspiegelt. Ein Blick in die vorliegende erste Lieferung läßt nicht darüber in Zweifel, daß diese Aufgabe glücklich durchgeführt werde. Diese vortrefflichen Tafeln und Textbilder gewähren eine Anschauung der dargeftellten Kunstwerke, die zu bflben und zu erfreuen vollkommen geeignet ist. Daher wird sich denn diese neue „Allgemeine Kunstgeschichte" jedem Gebildeten bald unentbehrlich machen. Sie will den Kunstsinn pflegen,, die Freude am Schönen und an den über die Alltagswelt erhebendem Kunstwerken fördern; sie will dem Bedürfntß des Publikums dienen, das ein intimeres Verbältniß zu den bildenden Künste erstrebt, wie das der Zug unserer Zeit, in der die bildenden'»Kunst immer mehr an practischer Bedeutung gewinnt, mit sich bringt. Ein solcher Plan, mit so reicher Kraft wie der Anfang zeigt durchgeführt, verdient überall die beste Aufnahme. — Die soeben erschienene Nr. 2682 der »Allnstrirte« Zeitung^ enthält folgende auf die Eröffnung des neuen deutschen Reichs- tagSgedüNdeS bezügliche Abbildungen: Germaniagruppe über dem Giebel btr Säulenhalle an der Nordwestfeite des neuen deutschen Reichstagshauses. Modellirt von Neinhold BegaS. — Paul Wallot, der Schöpfer des neuen Re'chstagshaufes. — Denkmünze zur Erinnerung an die Vollendung des neuen deutschen Reichstagshauses. Geprägt von der Berliner Medaillen-Münze von L. Ostermann. — Grundriß vom Hauptgefchoß. — Ansicht von Nordwcsten. Original» Zeichnung von G. Theuerkauf. Doppelseitig. — Herold mit der Reichsfahne über der Atlica an der Nordostseite. Modellirt von Rudolf Maison. — Die Wandelhalle. Gezeichnet ifntcr Leitung von Profi Max Koch. — Ansicht von Nordosten. Originalzeichnung von G- Theuerkauf. — Die nördliche Vorhalle. Gezeichnet unter Leitung von Prof. Max Koch. — Die östliche Vorhalle. - Der Große Lesesaal. — Der kaiserliche Salon. Gezeichnet unter Leitung von Prof. Max Koch. — Der Bücherspeicher. — Der Sitzungssaal. Originalzeichnung von Prof. Max Koch. Doppelseitig. — Die südliche Vorhalle. Gezeichnet unter Leitung von Prof. Max Koch. — Der Vorsaal für den Bundesrath. Gezeichnet unter Leitung von Prof. Max Koch. — Auf dem Altan des Bundesrathssitzungssaales. — Der Speisesaal. Gezeichnet unter Leitung von Prof. Max Koch. — Außerdem enthält diese Nummer auf die reauerseierlichkeiten in Rußland bezügliche Jllustiaiionen: Kaiser Alexander UL auf dem Paraoebett in Llvadia. Originalzeichnung von Karl Brosch. — Die Uebcr- führung der Leiche deS Czaren vom Kleinen Palais nach der Kirche am 6. November in Livadia. Nach einer Skizze von K. Ssemenow. — Der Trauerzug auf dem Newski-Profpect in St. Petersburg am 13. November. Originalzeichnung unseres Specialzeichners G. Broling. Doppelseitig. — Die Ueberführung der kaiserlichen Regalien vom Winterpalais nach dem Nikolaibahnhof in St. Petersburg am 10. November. Oiiginalzeichnung unseres Specialzeichners G. Broling.— Einzelpreis dieser Nummer 1 Mk. — B«stellungen auf die „Jllustrirte Zeitung" (vierteljährlicher AbonnemenlSpreis 7 Mk.) werden von allen Buchhandlungm, Postämtern und ZeitungSexpeditionen, sowie von der Expedition der „^Auftritten Zeitung" in Leipzig entgegen» genommen. 9651 I. A.: Schneider, Gerichtstaxator. 9719 9764 Aermiethungen Heller. 9771 der in Sounta g, 3. Verschiedenes. r 9763 Luckhardt, Oswaldsgarten 78, 3. St. Zimmerstraße 3 u. 4. Berlin S.W. 9772 Herren A und G. Wallenfels, Marktplatz 21 Bergens Mexico Chocolade Fabrik in Pössneck in Thüringen. stattfinden. Aachen Der Vorstand. 9780 Cognac 5033 per Liter fische ä Mk. 2.— zu offertren. E. Dort, Walllhorstraße 45. 9625] Der 2. Stock meines Neben- Hauses, Frankfurterfte. 36, bestehend aus Flur 1 Flur 1 Flur 1 1. 2. 9436] Lchillerstratze 15, Stitteb lock, 5 Zimmer mit allem Zubehör und Garten, sogleich oder später Durch btrecten größeren Bezug bin ich, in der Lage, la. Cognac, garantirt französ. Verschnitt, General-V er Sammlung* der Allgemeinen Sterbe-Kaffe Gießen, bis 5 Uhr Nachmittags erhoben werden können. Gießen, den 28. November 1894. OOOO Für die Wäsche I OOOg Fchafk-Nerstchenmg. Donnerstag den 6. Decbr. l. I., von Vormittags 10 Uhr an, läßt die hiesige Schäferei-Gesellschaft 50 Schafe, lOJährlingshämmel, 54 Hammellämmer und 36 Stück Mutterlämmer versteigern. Eberstadt, am 28 Novbr. 1894. genommen. Das Honorar beträgt inclusive Lehrbuch 6 Mark. 9695] Eme größere Part hie ge« brauchter, gut erhaltener Fenster, im Ganzen oder getheilt, billig zu verkaufen. «. Wolf, Bahnhofstr. Spar- und Leihkasie Gießen. Im Monat Decmber l. I. werden bei der unterzeichneten Kaffe außer den feststehenden Zahltagen, Mittwochs und Samstags, noch an jedem Dienstag und Donnerstag Zahltage abgehalteis. Die Einleger werden ersucht, unter Vorlage der Emlagebücher ihre Zinsen in Empfang zu nehmen, oder zuschreiben zu laffen. Zmsen, welche bis zum 1. Januar k. I. nicht erhoben sind, werden den Einlegern ohne Weiteres in den Büchern der Kaffe zug^ schrieben und von diesem Tage an verzinst. Es brauchen hiernach alle diejenigen Einleger nicht zu erscheinen, welche nur Zinsen beischreiben lassen wollen, dies kann vielmehr ganz gelegentlich im Laufe des nächsten Jahres geschehen. den 9. December, Mittags 4 Uhr, Restanration Böhm (Bramm). Tagesordnung: Geschäfts- und Kaffenbericht, Neuwahl des Vorstands und Aufsichtsraths, Gießen, den 28. November 1894. Spar- und Leihkaffe Gießen. Doering. Stokze'sche Stenographie. Am 7. December d. I., Abends 8V2 Uhr, beginnt im Restaurant „Zum Andres" (Weidig), 1. Etage, ein Unterrichts Cursus in der 3MF' Neu-Stolze'schen Stenographie. Anmeldungen zu diesem Cursuö werden mündlich oder schriftlich im Unterrichtslocale, sowie von Herrn I. Heb er er, Seltersweg 30, entgegen- Samstsg drn 15. December, Nachmittags 2»/« Uhr, werben die zum Nachlaß ber Heinrich -frech I, (Sueleuttn in Gießen gehörigen Immobilien: Flur 1 Nr. 814 — 75 qm Hofraithe in der Kaplanei, Flur 26 Nr- 146 — 400 qm Acker auf ber Wetßerde, sowie die ideelle Hälfte von: Flur 1 Nr. 104 — 62 qm Hofraithe auf dem Reichensand, Nr 104 a — 75 qm Hofraithe daselbst, Nr. 105 — 75 qm Grabgarten daselbst, Nr 105 a — 62 qm Grabgarten Rhein. Tueh-Versand-Gesthäft Directer Versand an Beste Bezugsquelle für Fabrikate in Kammgarn, Tuch, Reichliche Muster-Auswahl sofort Veritas Weinhandels - Gesellschaft Günther & Noltemeyer, Zur Lust bei Hameln 3MT Ilaörik und Waarenversand. Gegen Einlieferung alter Wollsache« liefern waschechte Likeiderstoffe, Flanelle, Auckskiu, Kammgarn, Schlaf- u. Pferdedecken, Heppiche, Käufer u. sortieren etc. Annahme and Musterlager r J. C. Wallenfels, Sircheuplatz 21. Den der Agentur Gießen zugewiesenen Rentenbeziehern der Renten- und Fedensveeßchernllgs-Anstalt pi Darmstadt zur gefl. Nachricht, daß die Jahresrenten im Laufe des Monats December d. I. und zwar jeden Dienstag und Donnerstag von 9 Uhr Vormittags SpecialiM: Kranken- und Kinderweine. Sämmtliche Weine werden fortlaufend chemisch-analytisch untersucht. Medieinal-Ungarweine für ReconvaleScenten, Schwächliche und Kinder, Meneser-Ausbruch, Rothwein Bekanntmachung. Der Voranschlag über Einnahme und Ausgabe der Gemeinde Lich sür 1895/96 liegt acht Tage lang vom 4. bis 12. December > 894 zur Einsicht der Jntereffenten auf dem Bürgermeisterei- Büreau dahier offen. Lich, am 28. November 1894. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. daselbst, auf hiesigem Ortsgericht freiwillig meistbietend versteigert. Gießen, den 30. November 1894. Grotzh Ortsgericht Gießen. I. A.: Bogt. 9767 Salmiak - Terpentin - Mlaugemehl Q 7960 vorzügliches Wasch- und Reinigungsmittel. Q q Man erzielt damit blendend weiße Wäsche ohne Rasenbleiche! q q Zu haben in Packeten ä 1/2 Pfd. 15 Pf. in all. beff. Colonialw.-Handl. 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Mauersand \ cbm Mk. 1 — Jeder Wagen durch neueste Vorrichtung in 2 Minuten beladen. Keine Pserdequälerei, Chauffee vom Verladeplatze ab. 9577 Gaü’sche Dampfziegelei und Thoinvaareul’ahrik. Freitag den 7. December, Nachmittags 3 Uhr, soll auf dem hiesigen Ortsgericht das den Erbm bei Marie Magel in »letze« Gehörige Grundstück: yur 16 Nr. 33 — 513 qm Acker auf der Hobleiche freiwillig mdftbktenb versteigert werden. Gießen, 23. November 1894. Grohh. Ortsgericht Gießen. I. A.: Vogt.9599 Ladung. Der Steinmetz Philipp Hoss- ruann aus Bersrod im Groß- herzogthum Heffen, zuletzt in Kem- penstldrom bei Horn in Lippe — dessen Aufenthalt unbekannt ist — und welchem zur Last gelegt wird, innerhalb der letzten drei Jahre in der Mecklenburgischen Lotterie, allo einer außerpreußffchen Lotterie, die nicht mit Königlicher Genehmigung in Preußen zugelaffen ist, gespielt zu haben — Vergehen gegen § 1 de» Ges. vom 29. Juli 1885, betr. das Spielen in außerpreußischen Lotterien (G.-S. Seite 317) - wird auf Anordnung des Königlichen Amtsgerichts Hierselbst auf den 14. Februar 1895, Vormittags 9*/2 Uhr, vor das Königliche Schöffengericht zu Steinheim zur Hauptverhandlung geladen. Auch bei unentschuldigtem Ausbleiben wird zur Hauptoerhand- hing geschritten werden. Stemheim i. Wests., den 27. November 1894. 9782 Kloppenburg, Gerichtsschreiber des Königlichen AmtS- gerichts. Gehn Esser, Aachen 70. Private zu Fabrikpreisen, gediegene, reinwollene Cheviot, Paletot, 5059 Buckskin. franco gegen franco. 6 Zimmern. Wasserleitung, Garten und säTkm »Ä* -.rwsfcSBT ________August Ackermann - ---pwwrtfw - 7359) Eine Wohnung von 4 Zimmern mit Zubehör, eventuell auch Gattenanth-, sofort zu vermiethen- ___Bahnhofstraße 31- 5485] Eine Famtlienwohnung im ersten Stock, bestehend auS 4 Zimmern mit allem Zubehör, per sofort zu verm- Asterwea 6. 9ö53J Kleines Logis zu vermiethen. -yrantfurterftraße 95. Versteigerung Dieusag den 4. December 1. I., Nachmittags 3 Uhr, soll das Zerschlagen von 40,5 cbm Steinen auf hiesiger Bürgermeisterei Versteigert werden. Wieseck, am 30. November 1894. Großh. Bürgermeisterei Wieseck. S781 Sommerlad._______ Versteigerung. Dienstag den 4. und Mittwoch den 5. December, Nach mittags 2 Uhr, wird, wegzugshalber, Südanlage Nr. 7, parterre, Folgendes versteigert: 1 Commode, 1 Stehpult, Tische, Stühle, Bettstellen mit Matrazzen, 1 Nachttisch, 1 Kleiderschrank, 1 Waschtisch, Küchenmöbel, 1 Regulator, 1 Handwagen, dreitheiliger, fast neuer Bettschirm, Weißzeug, Bilder, Spiegel, Bücherbänkel, 1 Gummibaum, 175 cm Höhe, M. s. w. Die Gegenstände können täglich von 2—4 Uhr eingesehen werden und auch Abtretungen aus der Hand 9694) Schöne Wohnung von 6 Zimm-, Balkon, Garten und sonstigem Zubehör zu vermiethen._______Ludwigstraße 18 1159] Schönes Logis, 5—6 Ztmmer, ist an ruhige Leute zu vermiethen. L. Klinket. 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Metzger Hofmann, Walllhorstraße 13. 84001 3 schöne Parterre-Zimmer mit Küche und Zubehör zu vermiethen. _______________«artenstraße 80. 9147j Kleines Logis zu vermiethen. Ffrankfurierstratze 93. 7284] Eine schone Wohnung, 3 Zimmer mit allem Zubehör und etwas ©orten» anthetl, im Haupthaus, an ruhige Leute, owie eine Chaisenremise für 2 Chaisen, oder auch für Lagerraum geeignet, zu oerm. Beziehb. sofort. Näheres bei ___ Ehr. Sony, LonyS Bierkeller. 9769] Eine schöne Wohnung mit allem Zubebör, sowie Gartenantheil zu Der* miethen.___________Bahnhofstraße 60. 73-8] Weserstratze 6 ist der Parterre- Stock vom 1. December ab anderweit zu vermiethen resp- beziehbar. Näheres Marburgerstraße 83.________ 8660] Scköne Wohnung, 2. Stock, 5 Zimmer mit Zubehör, Gartenbenutzung zu vermiethen- Bahnhofstraße 39, part. 8692] SelterSweg 89 schöne Mansardenwohnung, 3-4 gerade Zimmer nebst Zubehör, an ruhige Leute zu verm. 8682] Der dritte Stock, 7 Zimmer mit Zubehör, ist per 1. April 1895 zu vermiethen. L. Petri I. Ww„ Neuenweg 39. 9042) Dritter Stock w Berf, sofort oder später beziehbar, zu vermiethen. ________L. Bramm, Ostanlage 31. 9421] Schöne, freundliche Wohnung 5 Zimmer nebst allem Zubehör, zu per» mietben Bahnhofstraße 59, im Laden. Frauksurtttstraße 53 Bele-Etage, 6 bis 7 Zimmer mit Balkon, Gartenantheil und allem sonstigen Aube hör per 15. Januar 1895, evtl, auch früher zu vermiethen. [9446 Näheres Neuenweg 39, parterre- 9652] Da« von Herrn Forstmstr. Block bewohnte Logis, 6 Zimmer Badez. und Zub-, ist pr- 1. April 1895 andern), zu vermiethen- Nah. im Hause Nordanlage 27 • und bei Architect Stein.____ 4043] vstantage 15 ist ber 2. Stock, 6 Zimmer u. Zubehör, neu hergerichtet, mit Gartenantheil zu vermiethen. NäheieS daselbst und bei ________LouiS chellmold, Steinstraße 7265] Ein Logis (