'M <620 empfehle, tz.___ uvereiu. mnN ioa erst, fall« : leim Sitzung vom imöR ertheilt, im ung in Friedbttg ab- Geschäftsfteüe.- dop Peter. (S)UVA mj r, im Hotel SeNiit rftandes. tser Vorstand. Curschmane. cha ft. 'S mit gu Alt. in. - j, Stunbe vor Abgang bet Fahrkarten, )u n> Der Vorstand. ihrle. rthschaftshalle. paratem Zimmer. Küche. msbanl. ltesten ** Behlt^E Ut m i- 'N lieMriiye >«sss Mkbettrn- »kM-I 5,ud>brkfL^/me rdicber The11' , „einer heben ik. de Gatte Nr 126 Samstag den 2. Juni 1894 Trr Aiefrener Jhqeiger erscheint täglich, mit Ausnahme bei Montags. Die Gießener Aamilienöttlter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal drigrlegt. Gießener Anzeiger Keneral'-Mnzeiger. ®irrtdjäbvig«r AßaanementapreiAr 2 Mark 90 Pf«, mit Vringerlohn. Durch die Poü bezogen 2 Mark 50 Pf». St^action, Lspeditim» und Druckerei: >Lutftraße Kr.7. Fernsprecher 51. 2lints- und Anzeigeblutt füv den Äveis Gietzeiu Gratisbeilage: chießener Kamitienölätter Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag» für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bi» Bonn. 10 Uhr. Alle Lnnoncen-Bureaux de» In» und Auslandes nehme« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Amtlicher Tbeil. Straßen Sperre. Die Kreisstraßen (tziesten — Taubringen und Taubringen — Mainzlar werden von Montag den 4. Juni I. I ab wegen Vornahme von Sauarbeiten an denselben bis auf Weiteres für den Fuhrwerksverkehr gesperrt. Gießen, den 1. Juni 1894. Großherzogliches Kreisamt Gießen. _________________I. V.: Dr. Melior.________________ Bekanntmachung, die Abgabe der Capitalrentenfteuererklärungen behufs der Veranlagung für das Steuerjahr 1895/96 betr. Nach Art. 14 des Gesetzes, die Einführung einer Capi- talrentensteuer betreffend, vom 8. Juli 1884, erfolgt die Heranziehung zu dieser Steuer auf Grund einer Erklärung, welcher jeder nach den einschlägigen Bestimmungen Steuer- pflichtige über den Jahresbetrag seiner Zinsen, sowie der etwa zum Abzug geeigneten Lasten bei der hierzu berufenen Ein- fchätzungscommisffon schriftlich abzugeben hat. Zu diesen Erklärungen ist das von Grobherzoglichem Ministerium der Finanzen festgesetzte Formular zu verwenden und sind die- selben, je nach der Wahl des Steuerpflichtigen, offen oder verschloffen, jährlich spätestens bi» zum 1. Juli, ohne daß der Pflichtige deshalb eine besondere Aufforderung abzuwarten bat, bei der Bürgermeisterei des Wohnorts abzuliefern. Von der Verpflichtung zur Steuererklärung sind nach Art. 15 des Gesetzes, insofern nicht im einzelnen Fall besondere Aufforderung der Einschätzungscommission ergeht, diejenigen Steuerpflichtigen entbunden, welche im unmittelbar vorausgegangenen Steuerjahr bereits zur Capitalrentensteuer zugezogen waren, auch inzwischen ihren Wohnsitz nicht gewechselt und keine den Betrag von 100 Mk. jährlich erreichende Einkommensverbefferung aus Eapitalzinfen erlangt haben. Inhaltlich des Art. 16 de- genannten Gesetzes haben die Capitalrentensteuererklarung abzugeben: 1) für minderjährige, vermißte oder unter Vormundschaft gestellte Personen, deren gesetzliche Vertreter, für moralische Personen (Gemeinden, Körperschaften, Stiftungen, Anstalten), ferner für Gesellschaften, Genossenschaften, Gantmaffen, Erbmaffen, soweit eine Steuerpflicht hier überhaupt in Betracht kommt, die bestellten Vorstände oder Verwalter; 3) in allen anderen Fällen der Steuerpflichtige selbst und zwar hinsichtlich des gesammten Zinsenbezuger, welcher, sei es aus eigenem Vermögen oder aus dem Vermögen seiner nicht selbstständig zur Kapitalrentensteuer gezogenen Angehörigen, ihm in Steuer» ansatz zu kommen hat. Unter Bezugnahme aus die obigen Bestimmungen richten wir an die hiernach zur Einreichung von Capitalrentensteuer- erklärungen verpflichteten Bewohner unserer Bezirke hiermit die Aufforderung, ihre Erklärungen unfehlbar bis zum genannten 1. Juli d. I. an die betreffenden Bürgermeistereien gelangen zu lassen, von wo sie, und zwar insoweit verschloffen, uneröffnet, an die Vorsitzenden der betreffenden EinschätzungS- cominission übersendet werden. Das Formular zu den Capitalrentensteuererklärungen, welchem ein Auszug aus dem Gesetz und eine bezügliche nähere Anweisung beigefügt ist, hat der Steuerpflichtige von der Bürgermeisterei des Wohnorts zu beziehen. Gießen, Grünberg, Hungen, Nidda, den 1. Ium 1894. Die Großherzoglichen Steuercommiffariate. Bahr. I. Erleb.:: cL Schnell. Schmitt. Bekanntmachung. Die Gr. Bürgermeistereien des Steuercommiffariats Gießen ersuchen wir in ihren Gemeinden bekannt machen zu laffen, daß Reclamationen gegen die Steueransatze für 1894/95 uoch bis Ende dieses Monats erhoben werden können. Gießen, den 1. Juni 1894. Großh. Steuercommiffariat Gießen. Bähr. Deutscher Reich. Berlin, 31. Mai. Dor dem Kaiser und seinen erlauchten sächsischen Gästen, dem König AlbeN und dem Prinzen und der Prinzessin Johann Georg, sand am MM- noch Vormittag die übliche Frühjahrsparade der Berliner Garnison auf dem Tempelhofer Felde statt. DaS glänzende militärische Schauspiel, dem auch die Kaiserin und die Prinzessinnen Albrecht und Friedrich Leopold von Preußen beiwohnten, verlies in gelungenster Weise. Bet dem ersten Borbeimarsch der Truppen führte der Kaiser da» Königin-Augusta Regiment der Kaiserin und dem König von Sachsen vor, während der sächsische Monarch das 2. Garde- Ulanen Regiment dem Kaiser vorführte. Der Parade der Berliner Gardetruppen folgte am Donnerstag diejenige der Potsdamer Garnison nach, bei welcher die sächsischen Herrschaften ebenfalls anwesend waren. Am Donnerstag Abend reisten König Albert und Prinz und Prinzessin Johann Georg von Berlin auS nach Dresden zurück. Der Verkehr der hohen sächsischen Gäste mit dem Kaiserpaare während ihres mehrtägigen Aufenthaltes am Berliner Hofe trug einen sehr herzlichen Charakter. — Die Novelle zum Unfallversicherungsgesetz ist im ReichSamte des Innern zum vorläufigen Abschluffe gebracht und den verbündeten Regierungen zur Begutachtung übermittelt worden. Neueste Nachrichten. Depeschen de» Bureau .Herold". Berlin, 31. Mai. Die „Nordd. Allg. Ztg." theilt gegenüber anderen Meldungen mit, der gestrigen besonderen Audienz deS Erzbischofs Dr. Kohn beim Kaiser habe nur der Chef deS Geheimen CivilcabinetS, LucanuS, beigewohnt. Der Erzbischof Dr. Kohn ist gestern Abend abgereist. In der Audienz bei dem Kaiser sollen wichtige kirchenpolitische Fragen erörtert worden sein. Berlin, 31. Mai. Nach der „Post" haben Sachsen, Württemberg und Hamburg ihre früher geltend gemachten Bedenken gegen die Wiedereinführung der Berufung gegen Straskammerurtheile nunmehr fallen gelassen, nachdem sie die Ueberzeugung gewonnen hatten, daß die Mehrheit deS BundeSrathS für den preußischen Vorschlag ist. Berlin, 31. Mat. Dem Vernehmen nach beabsichtigt Minister v. Berlepsch zur Organisation deS Handwerks einen neuen Entwurf auszuarbeiten, worin eine durchaus getrennte Organisation für die JnnungS- und Nichtinnungshandwerker vorgeschlagen wird. Roll, 31. Mai. Die „Köln. Ztg." meldet auS Sofia: Gestern fand zwischen den Anhängern und Gegnern Stam- bulows ein blutiger Zusammenstoß vor dem Palaste des Fürsten statt. (Eine Anzahl Personen wurde verwundet. Die Thüren deS Palastes sind geschloffen worden. Ein Volks- Haufe brachte nachher Stambulow eine Kundgebung dar, worin der Hoffnung Ausdruck gegeben wurde, daß er sein Rück- trittsgesuch zurücknehmen werde. Stambulow antwortete, sobald seine Demission angenommen sei, werde er als Mann aus dem bulgarischen Volke mit diesem für die Rechte der Bulgaren eintreten. — Line erneute, vor dem Palaste statt- gefundene Zusammenrottung wurde durch Cavallerietruppen gesprengt. Die „Köln. Ztg." versichert, nach Annahme der Entlaffung werde Stambulow in schärfste Oppositton zur Regierung treten. Wien, 31. Mai. Die Hierherberufung sämmt- licher ungarischer Minister hat den Zweck, die gestern von Wekerle dem Kaiser unterbreiteten Vorschläge, über die noch gewichtige Differenzen zwischen dem Kaiser und Wekerle bestehen, noch einmal eingehend behufs eventueller Modifi- cirung zu berathen. Der Ministerrath unter Vorsitz de» Kaisers findet morgen statt. Nom, 31. Mai. Gestern war die Nachricht vom Tode deS schwer erkrankten früheren Ministers Nicotera verbreitet. Dieselbe war verfrüht, dock ist an ein Wiederaufkommen deS Erkrankten nicht zu denken. Nom, 31. Mai. Gestern Abend gegen 11 Uhr platzte noch eine zweite Bombe, diesmal im Kriegsministerium. Auch durch diese Explosion wurde Niemand verletzt, das Gebäude aber beschädigt. Aus einem dritten Punkte platzte eine Petarde, ohne weiteren Schaden anzurichten. Paris, 31. Mai. Kammersltzung Die Tribünen sind durch ein zahlreiches Publikum dicht gefüllt. In der Diplomatenloge befinden sich die Botschafter Deutschlands, Oesterreichs und Italiens. Der Abgeordnete de Mahy präsidirt. Auf der Ministerbank sitzen Dupuy, Hanotaux, Mercier, Diger, Barthou, LeygueS, Delcaffe und Faure. Nachdem die Demission DupuyS als Kammerpräsident und FaureS als Vice- präsident formaliter angekündigtist, verliest Dupuy folgende Erklärung: Sie haben Männer vor sich, die von dem besten Willen beseelt find. Wir haben die Regierung Niemanden entriffen und haben sie auS Pflichtgefühl als Pattioten und Republikaner übernommen. Wir kennen die Schwierigkeiten der Lage und hoffen, daß sie unS die Kammer beseitigen Hilst. Wir werden die öffentliche Ordnung entschloffen vertheidigen und auf Befolgung der Gesetze halten. Wir werden demo- kratische Reformen fordern, aber feine neuen Projecte Vorschlägen, sondern die vorliegenden durchzusühren suchen, namentlich die Gesetzentwürfe über den Arbeiterschutz und -Versicherung. Unser Hauptbestreben wird auf Berbesierung der republikanischen Institutionen gerichtet sein. (Beifall.) Besondere Aufmerksamkeit werden wir dem Budget zuwenden. Wir wollen die nöthigen FiScalreformen nicht aufschieben, da in ihnen der wichtigste Theil der Socialreform mit einbegriffen ist. Wir werden die bisherige auswärtige Politik fortfetzen, die Frankreich wieder zu einem feiner würdigen Rang erhoben hat. Frankreichs Jntereffen und Rechte sollen energisch vertheidigt werden. (Beifall.) In wirthschaftlicher Beziehung werden wir namentlich der Noth der Weinbauer abzuhelfen suchen. (Beifall auf den Bänken deS CentrumS.) Die Radicalen bringen eine Interpellation über die Verhandlung bei der Bildung und die Politik des Ministerium» eie. Dupuy bittet um die Vertagung der Jnterpellatton auf nächsten Montag. Die Kammer willigt ein, trotz deS Proteste» GobletS. Sofia, 31. Mai. Nach der „Franks. Ztg." herrscht in Sofia der Belagerungszustand und sind in ganz Bulgarien die Truppen in Bereitschaft. In Barna hat ein Zusammenstoß beider Parteien mit blutigem AuSgang stattgefunden und auS Tatar-Bazardschik wird ein politischer Mord gemeldet. Alle Schulen sind geschlossen. Der gestern verwundete Student Hyer ist gestorben. — DaS neue Cabinet werde sich jedenfalls nur aus Mitgliedern der bisherigen Opposition zusammensetzen. Sofia, 31. Mai. Die politische Lage ist jetzt von sehr bedenklichem Character, da sie immer neue öffentliche Demonstrationen hervorruft. Heute Vormittag sanden wiederum Tumulte statt. AuS verschiedenen größeren Städten deS Landes treffen ebenfalls Nachrichten von mehrfach vorgekommenen Unruhen ein. Truppenverstärkungen find nach hier eingezogen worden. Oberstlieutenant Winarow hat das Eommando der hiesigen Garnison übernommen. die Sofia, 1. Juni. Das neue Cabinet ist wie folgt constituirt: Stoilow: Präsidium und Innere», Natschewitich: Aeußeres und interimistisch Arbeiten, Geschow Finanzen, RadoSkawow: Justiz und interimisch Unterricht, Petrow Krieg, Tontschew: Handel und Ackerbau. An den Schulen wüten zur Zett 166 Lehrer und 3 Lehrerinnen, wozu tn Gießen noch ein besonderer Fachlehrer für Zeichnen «d Turnen kommt. Erwähnt fei hier noch, daß auch an der Stabt- knabenschule ein Handfertigkeit-Unterricht etngeführt worden ist, >tt großen Anklang findet und auch zahlreich von Schülern der höheren Lehranstalten besucht wird. Ter städtische Lehrer, der den Unterricht leitet, ist besonder» dafür in Leipzig ausgebildet worden. Unterricht in weiblichen Handarbeiten wird in allen Volksschulen deS Kreises ertheilt. Hervorzuheben find dabei bk Leistungen tn der städtischen Mädchenschule in Gießen und auf dem Lande ganz besonder- in den Orten, wo Lehrerinnen unterrichten, in der Alice-Schule in Siehrn ausgebildet worden find. Erweiterte Volksschulen bestehen: . Ä , 1. in Grünberg, gegenwärtig mit 42 Schülern (25Knaben und 17 Mädchen), 5 mehr al8 in 1891; 2. in Hungen, , Z. mtt 24 Schülern (16 Knaben und 8 Mädchen), 6 Schüler mehr als in 1891. An jeder der beiden Schulen wirkt ein Geistlicher, ein akademisch gebildeter und ein seminaristisch gebildeter Lehrer. Areis-Conferenz der Volksschullehrer im Streife (Hießen am 30. Mai 1894. Die Conferenz wurde mit dem Gesang de» Chorals „iDlit dem Herrn fang Alles an" von den Lehrern aus dem Eonferen,bezirk Lich-Hungen begonnen. t . _. .. Hierauf hielt der Vorsitzende, Herr Provinzialdirector Freiherr v. Sagern, eine Ansprache, tn der er die Anwesenden brgrüßte imb aus die Bedeutung der KreiS- und BezirkS-Eonsermzen für hie Weiterbildung und Anregung der Lehrer für ihr amtliches Wirken hinwieS. Von Mitgliedern der KreiSschulcommisfion waren noch anwefeeb die Herren Schulralb Büchner, Oberbürgermeister Gnauttz, Decan Wahl, Professor Dr. Fromme; als Gäste die Herren Director der höheren Mädchenschule Dr. Landmann, Pfarrer Strack von Leihgestern, Pfarrer Walz von Lang-GönS. Herr Schulralh Büchner erstattete einen Bericht über den Zustand der VolkSfchulen im Kreise seit der Zeit vorn 17. October 1891, dem Tag der letzten KreiS-Conferen» bis jetzt. AuS diesem Bericht heben wir Einzelnes, wa» allgemeines Interesse beansprucht, hervor: Volksschulen bestehen tn allen amtlich auigeführten 80 «e meinben deS Kreises in zusammen 170 Schulklassen, 14 mehr als An der PrLparandenanstalt in Lich werden Jahr für Jahr biß zu 60 Schüler in 2 Klassen unterrichtet von 2 ständigen Lehrern und 5 HülfSlehrern, einem evangelischen und einem katholischen Geistlichen, einem israelitischen Reltgtonslehrer, einem Clavterlehrer und einem Turnlehrer. Schüler, welche mindestens das 14. Lebensjahr überschritten haben und sich dem Volksschuldienst widmen wollen, werden in der Anstalt in zweijährigem Cursus mit gutem Erfolg für daS Seminar vorgebtldet. An dem Nettungshaus in Arnsburg, in dem sich zur Zeit 38 Mädchen befinden, von denen aber nur 30 schulpflichtig sind, wirken ein eo. Geistlicher und zwei ev. geprüfte Lehrerinnen. Die Schülerinnen genießen einer gesunden körperlichen Pflege und einer tüchtigen Erziehung. Der Lehrplan schließt sich in den Fächern dem der Volksschule an. Das Rettungshaus nimmt, wie bekannt, durch eigene oder fremde Schuld verwahrloste Kinder auf und erstrebt ihre Besserung durch geeignete religiöse Erziehung, sittliche Bildung und Gewöhnung zur Pflichterfüllung durch geregelte Arbeit. So wirkt die Anstalt segensreich als eine Dienerin der inneren Mission. Fortbildungsschulen, deren Zweck vornehmlich ist, das in der Volksschule Gelernte zu wiederholen und bei den Schülern zu befestigen und sie, wenn möglich, noch weiter zu führen, sind in allen Orten deS 'Kreises eingerichtet. Es wirkten im letzten Wintersemester an der Schule, die in den 80 Gemeinden aus 102 Klassen bestand, 138 Lehrer bei einer Schülerzahl von 1976, im Vergleich zu 1891 mehr 115 Schüler. Dann besuchten 30 Schüler die neu errichtete kaufmännische Fortbildungsschule, die im verflossenm Winter von 85 Kaufmannslehrlingen besucht war. Schulhausbauten find in den letzten drei Jahren wieder ausgeführt worden in: Lollar ein Schulhaus mit drei Schulsälen und einer Lehrerwohnung, Vtlltngen ein Schulhaus mit zwei Schulsälen und zwei Lehrerwohnungen, Klein-Linden, ein Schulhaus mit einer Lehrerwohnung, Beuern desgl. Rabertshausen deSgl. Trohe desgl. Kesielbach ein neuer Schulsaal, Alt-Buseck desgl. Im Bau begriffen ist das neue Schulhaus in Lumda, bas beinahe vollendet ist, das neue Schulhaus in Ettingshausen, das kaum begonnen ist. Es fehlen nur noch in wenigen meistens bedürftigen Gemeinden neue Schulhäuser und es ist zu hoffen, daß mit kräftiger Staatsunterstützung auch bei ihnen bald Abhülfe geschafft wird. Bezüglich der Veränderungen in dem Lehrerpersonal ift zu erwähnen, daß auf Nachsuchen pensionirt wurden die Lehrer Hof in Grünberg, Dr. Kellner in Hungen, Lehrer Filz an der Schule in Allendorf a. d. Lumda, Lehrer Reuß in Grünberg. Das 50jährige Dienstjubiläum feierte Herr Lehrer Reuß in Grünberg. Der Tag seines Jubiläums wurde von der Gemeinde mit kirchlicher Feier und darauf folgendem Festmahl begangen. Es wurden dem Jubilar reiche Beweise der Verehrung und Dankbarkeit zu Theil. Auch wurde er mit einer besonderen Auszeichnung von Seiner Königlichen Hoheit dem Großherzog geehrt. In dem Personal der Kreisschulcommisston ist nur eine Veränderung eingetreten. Im Anfang 1892 schied Herr Buch- druckereibesttzer Keller wegen seiner geschwächten Gesundheit aus der Kreisschulcommission aus. Er war ein langjähriges treues Mitglied derselben. Für ihn trat ein Herr Professor Dr. Fromme, der stets ein reges Jntereffe für unser Schulwesen bekundet hat. Durch den Tod abgerufen von ihrem irdischen Wirken wurden: die Lehrer Laubinger in Londorf, Ziegler in Allendorf a. d. Lumda, Fischer in Beuern, Schmehl in Weitershain, Deiß in Treis a. d. Lumda, Sauer in Lich. Sie Alle waren treue, fleißige Lehrer, die ihren Kräften nach ihres Amtes hienieden gewartet haben. Ihr Gedächtniß wird bei alen Denen, die sie gekannt haben, in Ehren bleiben. Nachdem der Bericht verlesen war, sangen die Lehrer des Bezirks- Vereins Gießen einige Lieder. Hierauf hielt 1. Herr Lehrer Weil seinen angekündigten Vortrag: „Was kann die Schule zur Verbreitung volkSwirthschaft- licher Lehren thun?" In dem freigehaltenen, fast einstündigen Vortrag weist der Redner in der Einleitung darauf hin, daß die sociale Frage in unserer Zeit immer stärker hervortrete. Besondere Kennzeichen hiervon seien die allgemeine, maßlose Unzufriedenheit, die vornehmlich in den erhöhten Ansprüchen auf Genuß und Besitz wurzele. Der Redner drückt dies treffend so aus: Das Wort der Schrift: „Schicket Euch in die Zeit!" mag Niemand Horen; viel lieblicher klingt das neue Evangelium von der Gleichberechtigung aller Menschen auf Besitz unb Genuß. Der Redner führt weiter aus: Bei den Bestrebungen des Staates, einen undurchführbaren Socialismus zu bekämpfen, weist man mit Recht auch auf die Schule hin als zur Mithülfe berufen. Der Redner erkennt diese darin, daß auch ein gesunder volkswirth- schaftlicher Unterricht in der Volksschule gepflegt werde. Die Volkswirthschaftslehre in der Schule soll in der Weise getrieben werden, daß in den verschiedenen Unterrichtsfächern practische Belehrungen, wo sie sich darbieten, den Kindern gegeben werden. Z. B. in dem Religionsunterricht kann in der Schöpfungsgeschichte an das Wort angeknüpft werden: „Sie, die Menschen, sollen den Garten bauen unb bewahren." Danach ist der Mensch von dem Schöpfer zur Arbeit bestimmt. Der Mensch erreicht nichts ohne dieselbe. In Geographie unb Geschichte kann z. B. darauf hingewiesen werden, daß es wohl vor Zeiten Menschen gab unb noch gibt, bie nicht, um zu essen, arbeiten mußten, nicht Kleider unb Wohnung brauchten. Die Schüler werden aber bann auch belehrt, wie solche Menschen auf der alleruntersten Stufe der Entwickelung stehen ge- blieben sind unb noch stehen, weil sie des Segens der Arbeit entbehrten. Bei der Erzählung von Robinson kann dem Kinde vor Augen geführt werden, wie hilflos der einzelne Mensch ist, wie es nöthig war, eine menschliche Gesellschaft zu gründen, die Familie rc. Wenn der Redner als das Ziel des Volksschullehrers bezeichnet, daß er durch seine volkswirthschaftliche Belehrung in den Schülern die Ueberzeugung erweckt, daß Arbeitslust, Pflichttreue, Fleiß, Ausdauer unb Beharrlichkeit zur wahren Wohlfahrt bes Menschen führen, 0 h?? c,r Möglichkeit eines solchen Unterrichts in Anknüpfung an die bereits vorhandenen Unterrichtsfächer an vielen Beispielen nachgewiesen. ... bedauern, dieselben dem Leser nicht weiter vorführen zu können, da dies der Raum nicht erlaubt. Jedoch unterlassen wir dies unter der berechtigten Voraussetzung, daß bie Abhandlung des Lehrers, die allseitig als eine sehr gediegene unb interessante anerkannt wurde, bald in einem Fachblatte ober einem Volksblatte im Druck erscheinen wird. Wir weisen hier noch darauf hin, daß der Lehrer für den »olkswirthschastlichen Unterricht keine besondere Lehrstunden verlangt. Ein systematischer Unterricht, sagt er, bleibt der Fortbildungsschule Aberlassen. lieber die Arbeit des Lehrers entspann sich nur eine kurze Diskussion, in der vor Belehrungen, die nicht natürlich und noth- wendtg aus dem Lehrgegenstand selbst sich darbieten, gewarnt wurde; auch wurde heroorgehoben, daß bei dem jugendlichen Alter der Fortbildungsschüler ein systematischer Unterricht nicht an seinem Platze sein dürste. Sonst wurde den Ausführungen des Lehrers allgemein bei- gepfiichtet. Hierauf trugen die Lehrer deS Bezirks Lich - Hungen einige Lieder vor. (Schluß folgt.) Sitzung -ev Stadtverordneten am 31. Mai 1894. Anwesend: Herr Oberbürgermeister Gnauth, die Herren Beigeordneten Georgi und Grüneberg, von Seiten der Stadt« verordneten die Herren Brück, Faber, Flett, Habenicht, Helfrich, Hehligenstaedt, Hornberger, Jughardt, Keller, Löber, Petri, Scheel, Schiele, Simon, Dr. Thaer, Bogt und Wallenfels. Herr Braueretbefitzer Georg Bichler hat um Verbesserung des von seiner Besitzung an der Hardt nach der Valentin'schen Besitzung führenden Weges nachgesucht. Die Kosten dieser Aufbesserung durch Chaussirung, Aufräumen der Gräben und Durchlässe sind auf 700 Mk. veranschlagt, wozu die Baudeputation beantragt hat, 300 Mk. aus städtischen Mitteln zuzuschießen. Gesuchsteller hat sich zur Zahlung des übrigen Thetis der Kosten bereit erklärt und beschloß die Stadtverordneten - Versammlung daraufhin Beitritt zu dem Deputattonsantrage. Großh. Directton derOberhessischenEisenbahnen beabsichtigt die Abwässer, welche sich aus ihrer, auf dem Dreieck zwischen beiden Bahnlinien am Rtegelpfad zu errichtenden Werkstätte ergeben, nach dem Klingelbach abzuleiten. Das Gesuch wird unter Vorbehalt des Widerrufs und der Bedingung genehmigt, daß die Bedürfnißanstalten an diese Ableitungsanlage nicht angeschloffen werden. Für das 2. Bataillon des 116. Regiments soll auf dem Schießstand ein Schuppen zur Unterbringung von Scheiben errichtet werden. Großh. Oberförsterei hat gegen die nachgesuchte Erlaubniß Einwendung nickt erhoben- die Stadtverordneten Versammlung beschloß Genehmigung des Gesuchs unter der Bedingung, daß fraglicher, aus Backstein-Fachwerk zu errichtender Schuppen bei Eingehen der Schießstände auf Wunsch entfernt werden muß. Das Gesuch des Herrn Karl Schleenbecker um Erlaubniß zum Bauen in der Ludwigstraße wurde von der Tagesordnung abgesetzt, da es der Begutachtung des Stadtbauamts nochmals unterbreitet wurde. Das Gesuch des Herrn KreiSbaumetsters Witte um Fortsetzung der Trottoir- und Canalanlagen biß zum Hause des Gesuchstellers in der Goethestraße wird abgelehnt, dagegen dem Gesuchsteller anheim gestellt, seine Hofraithe auf eigene Kosten nach der Ludwigs- oder Stephanstraße hin zu entwässern. Es liegt nach Mtttheilung der Baudeputation eine Verpflichtung der Stadt zur Anlage von Trottoirs und Canälen nicht vor, weil der Theil der Goethestraße zwischen Ludwtgs- und Stephanstraße noch nicht in dem erforderlichen Umfange bebaut ist. Nach Inangriffnahme des Umbaues der S ch u l st r a ß e hatte sich die Nothwendigkeit ergeben, den Untergrund genannter Straße durch Kiesaufschüttung zu erneuern. Diese Arbeit sowohl, wie die Umpflasterung wurde s. Z. der Dringlichkeit wegen aus der Hand vergeben, die Kosten hierfür im veranschlagten Betrage von 1500 Mk. in das nächste Budget eingestellt. Nach der nunmehr vorliegenden Abrechnung belaufen sich die Kosten auf 847 Mk., sodaß 653 Mk. erspart wurden. Die Rechnung wurde genehmigt. Zu der von der Direktion der höheren Mädchenschule beantragten Anlage eines electrischen Läutewerks zwischen der Dienerwohnung, dem Wartezimmer, den drei Gängen und dem Bureau des Directors, sowie zur Aufstellung zweier irischer Oefen im großen Saale und im Sammlungszimmer wird Genehmigung ertheilt und die auf 336,50 Mk. sich berechnenden Kosten zu Lasten des laufenden Credits bewilligt. totale» ttnd Provinzielle». Gießen, den 1. Juni 1894. * * Ernennung. Seine Königliche Hoheit der G r o ß - Herzog haben Allergnädigst geruht: am 30. Mai den Staatsanwalt bei dem Landgericht der Provinz Ober» Hessen Gottlieb Clement zum Director der Zellenstrafanstalt Butzbach mit Wirkung vom 1. Juni 1894 an zu ernennen. * • hessische Staatslotterie. Der der Zweiten Kammer zugegangene Antrag: „Hohe Kammer wolle beschließen, an Großh. Staatsregierung das Ersuchen zu richten, den Ständen eine Gesetzesvorlage, betreffend Einführung einer HessischenStaatsklassen-Lotterie, zugehen zu lassen", ist unterzeichnet von den zwölf Abgeordneten Pennrich, Wasserburg, Dr. Vogt, Weith, Breimer, Lichtenstein, Christ, Neeb, Pitthan, Köhler, Wolz, v. Köth. * * Postkarten - Nachnahme» werden noch so selten vom Publikum und Handelsstande angewandt, daß die Erklärung dafür nur in der Neuheit und Unbekanntheit der Sache sich finden läßt, denn die Post hat damit ein Mittel gegeben, wodurch das Einziehen von Forderungen billig und einfach sich gestalten läßt. Während z. B. ein Postauftrag das bekannte Formular, eine Quittung, sowie einen Briefumschlag erfordert, besteht bei Postkarten-Nachnahmen (eine gewöhnliche Postkarte wird verwandt) die Schreibart nur in der Anfertigung der Adresse, sowie des Wortes „Nachnahme" (Betrag in Ziffern und Buchstaben) auf der Vorderseite, während auf der Rückseite der Rechnungsposten specifictrt werden kann. An Portokosten entstehen nur 15 Pfg. - r. Ranstadt, 30. Mai. Der Stand s ä m m l l i ch e r Früchte hier und in der Umgegend ist ein so vorzüglicher, wie er seit langen Jahren nicht gewesen ist. Das Winterfeld gewährt einen besonders freundlichen Anblick und berechtigt zu den schönsten Hoffnungen. Jeder Fremde, der in die hiesige Gemarkung kommt, ist erfreut über die ungeheure Länge des KornS, trotzdem eß daß Wachßthuur noch nicht beendet hat. Einsender legt einen Durchschnittshalm bei, der die respectable Länge von 2 Meter 55 Centt- meter hat. Lauterbach, 29. Mai. Das heute über unsere Gegend gezogene Gewitter hat hier leider ein Menschenleben zum Opfer gefordert. Der Landwirth Fink von hier, der auf dem Felde arbeitete, wurde von einem Blitzstrahl erschlagen, während zwei Mädchen in seiner unmittelbaren Nähe mit einer vorübergehenden Betäubung davonkamen. Vermischte-. * Gelsenkirchen, 29. Mai. Auf offener Straße erstach gestern Abend ein polnischer Bergmann, ein blutjunges Bürschchen, den ruhig und ahnungslos seines Weges gehenden Schneidermeister Jahn, begab sich dann nach Hause, legte das Mordmeffer unter sein Kopfkissen und sich in das Bett, aus dem ihn die Polizei jedoch bald holte. Den Jahn hatte der Stich ins Herz getroffen und sofort getödtet. * Breslau, 31. Mai. Der mit der Führung der Compagnie beauftragte Premierlieuteuant Ziebold vom Niederschlesischen Infanterieregiment Nr. 51 stürzte auf dem Kasernenhofe mit einem scheuen Pferde und erlitt einen Schädelbruch, der den Tod zur Folge hatte. * Ulm, 31. Mat. Als gestern Abend zwei junge Leute auf der Donau Nachen fuhren, kippte infolge der starken Strömung d.er Kahn um und einer der darin sitzenden ertrank. * Myslowitz, 31. Mai. Auf der Myslowitzgrube wurden durch unvorsichtiges Aufsetzen der Förderschale drei Bergleute getödtet. — Jn Sohrau (Kreis Rybnitz) tritt epidemisch die Genickstarre auf. — Bei sämmtlichen im städtischen Lazareth internirten Beobachtungskranken ist die astatische Cholera feftgeftellt worden. Nniverfitäts - Nachrichten. Wien, 30. Mal. Das „N. W. Journal" veröffentlicht einen ihm zugegangenen Brief des Profeffors Czerny über seine Ablehnung der Wiener Professur. Hauptsächlich sei für Ihn bestimmend gewesen bas Gefühl der Dankbarkeit gegen das badische Land und dessen Regierung, doch wäre er trotzdem nach Wien gegangen, wenn nicht der projectirte Neubau der dortigen Kliniken mindestens fünf Jahre beanspruchte. Er leugne nicht, daß auch familiäre und persönliche Rücksichten mitgesprochen hätten. Schiffsnachrichten. — Der Postdampfer „Westernland" der „Red Star Linie" in Antwerpen Ist laut Telegramm am 29. Mai wohlbehalten in Newyork angekommen. kirchliche Anzeigen der Stadt Gietzen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Sonntag den 3. Juni. 2. Sonntag nach Trinitatis. I« der Stadttieche. Vormittags 9V« Uhr: Professor D. Reischle- Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdienst. Pfarrer Dingeldey. Nachmittags 2Va Uhr: Pfarrer Schlosser- Zugleich Christenlehre für die Neuconfirmirten der Matthäus- gemeinde. Collecte für den Kirchbau in Dienheim. Kinderkirche fällt aus. Nächfikünfligen Sonntag, den 10. Juni, findet im Vormittags- aottesdienst Beichte unb Abendmahl für die MatthäuSgemeinde statt. Anmeldungen im Pfarrhaus- Zn der JohanneSkirche. Vormittags 7»/« Uhr: Pfarrer Dingeldey. Frühgottesdienst mit Christenlehre für die Neuconfirmitten auß der Lukasgemetnde. Vormittags 9Vi Uhr: Pfarrer Dr. Naumann- Beichte und heiliges Abendmahl im Hauptgottesdienst für die Johannesgemeinde. Vormittags 11V« Uhr: Kindergottesdienst der Johannesgemeinde. Pfarrer Dr. Naumann- , Nach den Gottesdiensten Collecte für die Gemeinde Dienheim in Rheinhessen- Katholische Gemeinde. Sonntag den 3 Juni. 3. Sonntag nach Pfingsten- Samstag: Nachmittags um 4eo. ichten. "al" vnöfsmllichi rintn rervy über seine 8b= sei sür ihn bestimmend dar badische Land and I Wien Manzen, wem n ftünltm mindestat daß auch samiitdre uti ten. der „Red Star £rar* in I. Mat mhibrhcka iv Stadt Gieren, rinde. ig nad) irinitaM- eischie- terdirnst. Psma ifimirien der Mailhi^ m. st, findet im SornW ; die MatthSuSgemeillde kche. die Reuconfirmirteo^ SÄS**** ll( w 8» c hl. domtnimwn: eedigi- in. MM. r< Nachinlttasi 1 i Juni «SSZ MSZx anÄ -L'da- Ä &10 «ortes |u verleite» Aber auSgesprschen werden muß e« doch «inmal, daß rS nicht nur ein betrübendes ArmuthSzeugniß für den Wahlkreis, sondern auch ein in jeder Beziehung bedenkliches Experiment ist, daß der große Wahlkreis Gießen-Land nicht aus seiner Mitte, sondern aus einem wett entlegenen Bezirk einen Vertreter in dm Landtag senden will, und daß er dies thun soll aus höheren Befehl — ohne stricte Weisung Dr. Böcke!» würde hier Nie« wand aus Herrn Bähr versallm sein. WaS meinen denn die Herren Wahlmänner, was Herr Bähr thun wird, wenn im Landtag die Interessen deS Kreises Büdingen und deS Kreises Gießen in Widerspruch geratben, was bet Bahn- bautm, Errichtung anderer staatlicher, gemeinnütziger Institute immer Vorkommen kann? Wird Herr Bähr die Jnterestm seines Wahlkreise« oder des Kreiie«, In dem er lebt, an besten Förderung er wtrthschastltch interessirt ist, voranstellm und vertretm? Kein Mensch kann von ihm verlangen, in solchen Fragm einen Selbstmord seinem Wahlkreise zu Heb zu begehen, irgend verpflichtet hierzu ist er nicht. Durch die Wahl de« Lerrn Bähr verzichtet der Wahlkreis bttetzen Land ans die Wahl eine« Vertreter» seiner Inter-