m. 204 Samstag den 1. September 1894 Der Siebener -«zeiger erscheint täglich, mit Ausnahme de- Montag-. Die Gießener Aa«itie«vtälter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeig er Kenerat-Mnzeiger. Vierteljähriger Abonnemcntsprcisr 2 Mark 20 Pfg. mit Bringcrlohn. Durch die Post bezogert 2 Mark 50 Pfg. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schutstraße Sir.7. Fernsprecher 61. Amts- und Anzeigeblutt für den Uw Gieren. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für de» I tifrtrtPe pfifft PI* ft Pttßfflff Pi* Annoncen-Bureaux des In. und Auslandes nehmen folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Dorm. 10 Uhr. | ^UUl51H:UUyC. ^UHl U1131VUU1XX . Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. 2lmilid?er Theil. Gießen, am 29. August 1894. Betr.: Das Unfallversicherungsgesetz; hier die Formulare zur Erstattung von Unfallanzeigen. DaS GroWrzogliche Kreisamt Gieße« au die Grotzh. Bürgermeistereien des Kreises. Die von Ihnen bestellten Formulare zu Unfallanzeigen sind eingetroffen und werden Ihnen zur thunlichsten Vermeidung besonderen Portos mit nächster Gelegenheit zugehen. Die Kosten mit 2 Pfg. pro Stück sind von der Kreiskaffe vorgelegt worden und beauftragen wir Sie, die Gemeinde- Einnehmer anzuweisen, die nach dem untenstehenden Verzeichnis auf Ihre Gemeinden entfallenden Beträge ge- legentlich der Ablieferung des Kreiskassebeitrags pro 1894/95 an den Rechner der Kreiskaffe abzuführen. I. V.: Dr. Melior. N?. Gemeinden. StücßÖehaa Nr Gemeinden. SlückBetra^ 1. Albach 25 -.50 41. Lich 100 2.- 2. Allendorf a b. Lahn 35 —.70 42. Lindenstruth 25 —.50 3. Allendorf a. d. Lda. 50 1.— 43. Lollar 50 1.— 4. Allertshausen 25 —.50 44. Londorf 30 —.60 5. Alten-Buseck 50 1.— 45. Lumda 30 —.60 6. Annerod 50 1.— 46. Mainzlar 50 1.— 7. Bellersheim 25 —.50 47. Münster 25 —.50 8. Beltershain 25 -.50 48. Muschenheim 50 1 — 9. BerSrod 25 —.50 49. Nteder-Bessingen 35 —.70 10. Bettenhausen 50 1— 50. Nonnenroth 25 —.50 11. Beuern 25 —.50 51. Obbornhofen 25 -.50 12. Birklar 50 1.— 52. Ober-Besstngen — —.— 13. Burkhardsfelden 25 —.50 53. Ober-Hörgern 25 -.50 14. Climbach 25 —.50 54. Odenhausen 50 1.— 15. Daubrtngen 25 -.50 55. Oppenrod 25 -.50 16. Dorf-Gill 25 —.50 56. Queckborn 25 -.50 17. Eberstadt mit Arns57. Rabertshausen 50 1 — burg — —.— 58. Reinhardshain 25 —.50 18. Ettingshausen 25 -.50 59. Reiskirchen 25 —.50 19. Garbentetch 25 -.50 60. Rodhetm 25 —.50 20. Geilshausen 25 -.50 61. Rödgen 25 —.50 21. Gießen 100 2.- 62. Röthges — —.— 22. Göbelnrod 25 —.50 63. Rüddtngshausen 50 f— 23. Großen-Buseck 25 -.50 64. Ruttershausen 25 -.50 24. Großen-Linden 50 1.— 65. Saasen 25 —.50 25. Grünberg 25 —.50 66. Stangenrod 25 -.50 26. Gröningen 25 -50 67. Staufenberg 25 —50 27. Harbach 50 1.- 68. Steinbach 50 1.— 28. Hattenrod 25 —.50 69. Steinheim 25 —.50 29. Hausen 25 -.50 70. Stockhausen 25 -.50 30. Heuchelheim 40 -.80 71. Trais-Horloff 25 -.50 31. Holzheim 25 -.50 72. TreiS a. d. Lda. 25 —.50 32. Hungen 50 1- 73. Trohe 25 -.50 33. Jnbeiden 25 —.50 74. Uivhe 30 -.60 34. Kesselbach 25 —.50 75h D-Uingen 25 —.50 35. Klein-Linden 50 1- 76. Watzenborn mit —.60 36. Langd 25 — 50 Steinberg 30 37. Lang-Göns 25 -.50 77. Weickartshain 25 —.50 38. Langsdorf 25 -.50 78. Weitershain 50 1— 39. Lauter 25 -.50 79. Wteseck 50 1 — 40. Leihgestern 50 1.- 80. Winnerod 25 —.50 Deutsches Reich. Berlin, 29. August. Die Zeit der großen deutschen Truppenübungen unter den Augen des kaiserlichen Kriegsherrn und der hierzu geladenen fürstlichen Gäste ist wiederum herangenaht) wie bekannt, werden diese interessanten militärischen Schauspiele diesmal im östlichen Preußen in Scene gehen. Von deutschen Bundesfürsten werden ihnen die Könige von Württemberg und von Sachsen, sowie der Prinzregent von Braunschweig beiwohnen, soweit bislang bekannt ist, doch ist eine Erweiterung dieses kleinen Kreises der fürstlichen Manövergäste des Kaisers nicht ausgeschlossen. Die ursprünglich in Hinblick auf die in Ostdeutschland bestehende Choleragefahr erwogene Verlegung oder Einschränkung der diesjährigen Katsermanöver hat sich nicht nöthig gemacht, da eine bedrohliche Ausbreitung der Cholera in Ost- und Westpreußen nicht mehr zu befürchten steht. Doch sollen in beiden Provinzen größere Menschenansammlungen anläßlich des bevorstehenden Besuches des Kaisers und der Katsermanöver möglichst verhindert werden. — In den Kreisen der freisinnigen Volkspartei wird man jetzt durch die Vorbereitungen für den Eisenacher Parteitag, auf welchem vor Allem über'den neuen Programm-Entwurf der Volkspartei entschieden werden soll, in Anspruch genommen. Da die Wahlen der Delegirten zu dem Parteitage noch nicht vollständig vollzogen sind, so läßt sich die äußerliche Physiognomie desselben auch noch nicht beur- theilen, wahrscheinlich werden aber Herr Eugen Richter und seine speciellen Anhänger auch in Eisenach das Feld gegen die Opposition wieder behaupten. — Von den Vorbereitungen der Socialdemokraten für ihren am 21. October in Frankfurt a. M. stattfindenden Parteitag ist noch wenig zu spüren, vermuthlich wird es aber auf dem Parteitage schließlich recht lebhaft zugehen. — Zum Orte der nächstjährigen Katholiken-Versammlung wurde München gewählt. — Ein neuer deutsch - französischer Grenz- zwischenfall macht einigermaßen von sich reden. In dem deutschen Grenzorte No v e a n t wurde eine Frau Jsmert, Gattin eines pensionirten Eisenbahnbeamten, wegen Spionage verhaftet. Die Untersuchung in der Angelegenheit führt der dem kaiserlichen Ministerium zu Straßburg attachirte Polizei« rath Zahn, welcher seinerzeit auch die Untersuchung in der berühmten Schnäbele-Affaire geführt hat. Vorläufig beur- theilt die französische Preffe den „Fall Jsmert" im Allgemeinen mit sichtlicher Zurückhaltung, welche Haltung von den sofortigen Wuthausbrüchen der Chauvinistenblätter jenseits der Vogesen anläßlich früherer ähnlicher Grenzvorfälle immerhin vortheilhaft absticht. Berlin, 29. August. Die „Berl. N. Nachr." melden: Die Huldigungsfahrt nach Varziv, die der hinter- pommersche Turngau auf seinem letzten Gautage beschlossen hatte, muß unterbleiben. Dr. Chrysander theilte dieser Tage dem Vorsitzenden des GauverbandeS in Stolp mit, daß Fürst Bismarck leider genöthigt sei, die Huldigung abzulehnen, da sein Befinden ihm noch einige Schonung auferlege. Leipzig, 29. August. Der Anarchist Hentschel ist heute aus dem Bezirke der Stadt und der Amtshauptmannschaft Leipzig auSgewiesen worden. ES ist dies die erste in Leipzig erfolgte Ausweisung eines Anarchisten. Ausland. — Das sonst so phlegmatische Volk der Holländer ist durch die kürzliche Hiobspost auS Niederländisch-Jndien in hochgradige Erregung versetzt worden. Denn die Niederlage, welche die zur Niederwerfung des Aufstandes auf der Insel Lombok abgesandte niederländische Expedition durch die rebellischen Balinesen erlitten hat, stellt fich nach neueren Meldungen als eine beinahe vernichtende dar. Genau stehen die Verluste, welche die in mehreren Colonnen operirende Expedition bei der Affaire erlitten hat, zwar noch nicht fest, zumal die bisherigen Depeschen über diesen Vorgang in mancher Richtung noch ziemlich unklar lauten. Aber jedenfalls find die Verluste der holländischen Expeditionstruppen außerordentlich große, denn die Mehrzahl der betheiligten Offfiziere und Mannschaften ist theils gefallen, theils verwundet, während auch die Zahl der Vermißten eine erhebliche ist. Die holländische Colonialregierung hat sofort Verstärkungen von Batavia aus nach dem Schauplatze des Ueberfalls, um welchen es sich bei diesen Vorfällen handelt, abgesandt. — Von einem Attentatsversuche auf die Königin Victoria bringt der englische Telegraph sensationelle Kunde. Als der Sonderzug der Königin auf der Fahrt von Osborne nach Schottland in der Mitternacht vom 29. zum 30. August den Snow-Hill-Bahnhof in Birmingham Passirte, versuchte ein Mann Namens Arthur Tolliday, kurz vor Einlaufen des Sonderzuges auf den für das Publikum abgesperrten Theil des Perrons vorzudringen. Den ihn hieran hindernden Polizisten hielt er einen schußfertigen Revolver entgegen, doch wurde der Mann überwältigt, ehe er schießen konnte, und nach dem Polizeigewahrsam gebracht. Die Birminghamer Polizeibehörde vermuthet, daß der Verhaftete ein Mitglied der in Birmingham stark vertretenen Anarchistenpartei ist. Jedenfalls dürfte die sofort eingeleiiete Untersuchung ergeben, ob dem ganzen Vorfälle in der That ein anarchistischer Anschlag auf die greise englische Monarchin zu Grunde gelegen hat. Neueste Nachrichten. tetegraphifche« Eorrefpondmz-Buream Berlin, 30. August. Die erste ordentliche Hauptversammlung des Vereins deutscher Revisions- Ingenieure wurde heute hier abgehalten. Der Präsident des Reichs-VerficherungsamtS, Bödicker, hielt die Ansprache. Feuilleton. Selbst gerichtet. Von Meta v. Kolbe. (Schluß.) „Bah, ich fürchte nichts, Du sollst es nicht haben!" rief der Feldhüter. Es kam heiser und gellend aus seinem Munde, sein Gesicht wurde dunkelroth, die Augen traten auS ihren Höhlen und sinnlos vor Wuth und Eifersucht schleuderte er den schweren Stein in die Höhe. Ein durchdringender Schrei gellte durch die Luft, ein Knacken und Krachen der Zweige folgte und mit zerschmettertem Hirn lag Michael am Fuße der Eiche. Hatte Karl nach dem Neste gezielt oder wollte er seinen Nebenbuhler treffen? — Er weiß es selbst nicht mehr, entsetzt, überwältigt von Grauen und Schrecken, stürzte er fort. Einige Stunden später bringen Leute aus dem Dorfe den entseelten Körper Michaels aus dem Walde. „Er hat einen Fehltritt gethan, der arme Bursche, wie er das Nest holen wollte!" hieß es bedauernd im Dorfe, und dann war er bei dem täglichen Kampfe ums Dasein bald vergessen unter den armen Leuten. Nur eine, Anne Marie, trauerte länger um ihn, doch auch sie tröstete sich nach einigen Monaten über den Verlust ihres Geliebten und nahm die Huldigungen des Feldhüters als willkommenen Ersatz an. Und als nach kurzer Zeit die beiden Hochzeit machten, wunderte sich Niemand mehr darüber. In ihrem kleinen Häuschen, das zwischen Bergen ganz in Grün gebettet lag, lebten sie zwar blutarm, doch glücklich wie ein Vogelpärchen in seinem Nest. Diesen Vergleich hörte Anne-Marie eines TageS von den Leuten und wiederholte ihn glücklich lächelnd ihrem Manne. „Sage das nicht noch einmal!" fuhr er auf und wurde blaß, „ich kann so etwas nicht hören, verstehst Du, nie, niemals!" Dabei nahm sein Gesicht einen solchen verstörten Ausdruck an, daß die erschreckte Frau nicht einmal nach dem Grunde dieser sonderbaren Forderung fragte. Er ging niemals mit ihr durch den nahen Wald, wenn sie an Markttagen ins Städtchen ging. Obgleich der Weg dadurch bedeutend näher war, hatte er stets einen Vorwand, den längeren Feldweg einzuschlagen, oder er schlug ihr wohl gar geradezu seine Begleitung ab. Anne-Marie konnte sich in diese Eigenthümlichkeit gar nicht finden und zerbrach sich den Kopf darüber- wußte sie doch nicht, daß die frohen Lieder der Vögel ihm ins Herz schnitten, daß das Rauschen der Blätter im Walde ihn kalt überrieselte, das Zirpen eines Jnsects ihm die Haare sträuben ließ vor Angst und Entsetzen! Allmählich werkten es auch die Leute, daß der Feldhüter ein Anderer geworden, der es zuletzt in seiner düsteren Schweigsamkeit vermied, mit Jemanden überhaupt ein Gespräch anzuknüpfen. Doch Niemand kam darauf, was ihm fehlen könnte. Er war jung und gesund, hatte Arbeit und dadurch ein festes, wenn auch bescheidenes Auskommen, besaß eine kleine hübsche Frau, die fleißig und ordentlich war und ihn zärtlich liebte, was konnte ihm da noch mangeln? Was wünscht er denn noch? Es ahnte ja auch Niemand, daß stets und beständig ein Bild vor seinem Auge stand, mit seinem Schatten ferne klare Sehkraft trübend — das Bild des zerschmetterten Michael. Der weltliche Richter hatte ihn nicht ergriffen, bte irdische Gerechtigkeit verlangte keine Sühne von ihm, aber ein anderer Richter ließ den Schuldigen nicht straflos auS- gehen. Keine Reue, kein Gebet, kein Ringen und Kämpfen, kein noch so heißes, inbrünstiges Flehen versöhnte den unerbittlichen Rächer, der immer lauter und lauter in seinem Innern sprach. Da stand er nun — es waren zehn Monate verstossen — vor demselben Baum und schaute mit irrem Blick hinauf in die kahlen Aeste. Der Wind pfiff heulend durch die Zweige und schüttelte Eisstückchen und Schneeflocken auf den barhäuptigen, blassen Mann mit den verzerrten, abgezehrten Zügen. Einen Strick hatte er in den Händen, den er um einen Ast zu schlingen sich bemühte. Kalter Schweiß stand auf der Stirn des Unglücklichen, er zögerte — aber immer wieder zog eS ihn mit unwiderstehlicher Macht hin zu dem Baume. Ein heiseres Krächzen erscholl über ihm — eine Rabenschaar flog erschreckt aus dem Baume auf, dann ließ sie sich beruhigt wieder nieder, der Mann, der so still und kalt in den Zweigen hing, konnte ihnen nichts mehr zu Leide thun. Der bisherige Vorstand wurde wiedergewählt und als Ort für die nächste Hauptversammlung Eisenach bestimmt. Marienwerder, 30. August. Die hiesige Regierung hat heute beschlossen, mit Rücksicht auf die Choleragefahr die Grenze bei Piszakrug bis auf Weiteres zu schließen. Amsterdam, 30. August. Das „Hand.lsblad" bet» öffentlicht heute folgende Depesche aus Batavia: Der Dtrector des Gouvernements des Innern reiste nach Lombok ab. Die Schiffe bombardiren Mataram. Der verloren geglaubte Hauptmann ist wiedergefunden- er ist leicht verwundet. Die Sasaks blieben treu. Die Lage ist befriedigend. Antwerpen, 30. August. Der Friedenscongreß nahm einen Artikel zu Gunsten des Abschluffes eines Ueber- etnkommens zwischen den europäischen Nationen behufs Bildung eines permanenten Schiedsgerichts mit unbegrenzter Dauer, nach Art des zwischen der Schweiz und den Vereinigten Staaten bestehenden, an. Die belgische Regierung machte ein neues Geschenk von 1500 Francs zur Deckung der Kosten des Congreffes. Amsterdam, 30. August. Die Nachmittagsausgabe des „Handelsblad" enthält eine in Batavia heute Nachmittag um 3 Uhr 40 Min. aufgegebene Depesche, wonach der verrätherische Ueberfall vom alten Fürsten ins Werk gesetzt worden sei, der dazu von den Häuptlingen auf- geftachelt wurde. Der Controleur Liefrinek begab sich nach der Ostküste, um die Häuptlinge des Sasaks zu bewegen, in das Gebiet der balinesischen Unterdrücker einzufallen. — „Nieuws van den Dag" veröffentlicht zwei Depeschen aus Batavia, die melden, daß der Generalgouverneur einen Adjutanten mit einem geheimen Briefe nach Ampanan gesandt habe. Heute hat eine außerordentliche Sitzung des Indischen Raths stattgefunden. 36 vermißte Soldaten, darunter sieben Verwundete, haben sich wieder eingesunden. Die Balinesen befestigten Mataram auf der Ostküste. Rio de Zaueiro, 30. August. Es wurden hier zehn Bomben aufgefunden. Depeschen des Bureau r$erott*. Köln, 30. August. In der heute Vormittag abgehaltenen geschloffenen Versammlung des Katholikentages wurden alle noch rückständigen Anträge angenommen, darunter solche über Parität, Missionen, sociale Frage usw. Im weiteren Verlauf der Versammlung kommt das erfreuliche Aufblühen der Kirche in Palästina zur Sprache, wiederholt wird fest- gestellt, daß das Recht der Ertheilung des Religionsunterrichts ausschließlich der Kirche zustehe, und gegen die Verletzung dieses Rechts durch den Staat Protest eingelegt. Daß der Religionsunterricht nur in der Muttersprache ertheilt werde, wird für Wünschenswerth erklärt. Die letzte öffentliche Versammlung fand heute Mittag statt. Vogeno trat in längerer Rede für thatkräftige Unterstützung der bereits vom Centrum aufgestellten Forderungen zur Abstellung der Arbeitslosigkeit ein. Lieber, lebhaft begrüßt, sprach über die Ideale unserer Zeit und spornt zum Kampf gegen den verkappten Atheismus an. Präsident Orterer pries in seinem Schlußwort den außergewöhnlich schönen Verlauf des Festes und dankte Allen, die zum Gelingen deffelben beigetragen, worauf Cardinal Crementz-Köln der Versammlung den Segen ertheilte. Wiesbaden, 30. August. Nunmehr ist, wie das „Wiesb. Tagebl." miltheilt, die amtliche Meldung eingetroffen, daß der Kaiser am 16. October zur Einweihung des Kaiser Wilhelm-Denkmals und zur Eröffnung des neuen Theaters hierher kommt. Festbanket und Fackelzug hat der Kaiser abgelehnt. Die Abreise erfolgt am Abend. Danzig, 30. August. Ein Erlaß des Eisenbahnmtnisters pom 27. August, den die „Danz. Ztg." miltheilt, ordnet an, daß aus sanitären Gründen zu den Kaisermanövern .keine Extrazüge nach dem Manöverterrain abgelassen werden, 'ebenso auch nicht nach Orten, wo sich das kaiserliche Hauptquartier befindet, wie Elbing und Marienburg. Wien, 30. August. Der Londoner Correspondent des „N. W. T." meldet, daß er bei einem Besuche, welchen er dem Schlosse Stowe bei Buckingham abgestattet, in Erfahrung gebracht habe, daß das Befinden des Grafen von Paris zwar ernst, aber nicht unmittelbar gefahrdrohend sei. Rsm, 30. August. Einer Blättermeldung zufolge soll ein Kriegsschiff bei Schießübungen infolge eines Fehlers in der Berechnung der Schußlinie das Dorf Pofilippo mit einem Hagel von Geschossen überschüttet haben. Da sämmr- liche Bewohner in schleuniger Flucht den Ort verließen, sind Verluste von Menschenleben nicht zu beklagen. Paris, 30. August. „Libre Parole" meldet, die Pariser Nuntiatur widersetze sich der Beförderung des Bischofs von Laval zum Cardinal- derselbe habe in der Sache des Abbö Bruneau nicht correct gehandelt, indem er sich zu wenig um deffen Lebenswandel gekümmert habe. Paris, 30. August. Im heutigen Ministerrath unter Vorsitz des Präsidenten Cafimir-Perier wurde beschloffen, die Generalräthe von Bauches du Rhone und vom Bardepartement wegen ihrer Proteste gegen das Anarchistengesetz zu maßregeln. Der nächste Ministerrath findet am 16. September in Pont für Seine statt. LoyalerpfwittjicUc» Gießen, den 31. August 1894. * • Omnibus-Verkehr. Wie wir soeben erfahren, beabsichtigt der Vorstand der Omnibusgesellschaft, die Linie B. in den nächsten Tagen in der Weise umzuändern, daß der Wagen anstatt durch die Südanlage nach den Bahnhöfen, von der Grünbergerstraße durch die Neuen Bäue, Markt, Bahnhofstraße fährt. Näheres wird durch Fahrpläne noch bekannt gemacht. * * Brod - Revision. Bei einer gestern stattgehabten polizeilichen Brodrevision wurden einem auswärtigen Bäcker 45 Laibe beschlagnahmt, weil ein Mindergewicht von 50 bis 160 Gramm pro Laib vorhanden war. * * Vasall. Gestern Nachmittag hatten sich in der Wallthorstraße zwei Buben auf das Trittbrett eines fahrenden Bäckerwagens gestellt, um mitzufahren. Beim Abspringen gerieth einer derselben unter die Räder, wurde überfahren und erlitt einen Schenkelbruch. Der Junge wurde in die Klinik verbracht. Dieser Fall möge Eltern und Erziehern zur Warnung dienen. * * Hereingefallcu. Ein Schneiderlein, das die Klintkstraße passirte, bemerkte in dem Garten eines Profeffors einen JBaum mit Birnen, welche recht verführerisch winkten. Das Lrchneiderlein batte alsbald feinen Plan gefaßt, ging in eine benachbarte Wirtschaft, um daselbst den Abend abzuwarten. Hier machte er die Bekanntschaft eines jungen Mannes in Livree. Auf Befragen theilte ihm der Gallonierte mit, daß er bei einem hiesigen Lohnkutscher beschäftigt sei. Dieser Mann schien dem Schneiderlein als Mithelfer zur Ausführung seines Vorhabens geeignet und bald war er in den Plan eingeweiht, in den der Mann im Livree auch ein» willigte. Als es genügend dunkel war, begaben sich Beide nach dem bewußten Garten, wobei der angebliche Lohnkutscher dem Schneiderlein über den Zaun half. Kaum hatte das Schneiderlein den richtigen Birnbaum erklommen, als es auch schon gewahr wurde, daß es verrathen sei. Der Mann in Livree, der sich nun als der Diener des Profeffors entpuppte, hatte nämlich die große Dogge seines Herrn in den Garten gelassen, welche nun den gefährdeten Baum stundenlang zähnefletschend umkreiste, um mit dem Birnenliebhaber nähere Bekanntschaft zu machen. De- falsche Lohnkutscher setzte sich in die Nähe und machte sich über das köstliche Bild lustig. Unser Schneiderlein hielt auf dem Baume wacker aus, doch als endlich ein Regenschauer herniederrieselte, fühlte der Diener ein menschliches Rühren und brachte den Hund fort. Das Schneiderlein, das nun schneller aus dem Garten verschwunden war als wie es erschienen, hatte vor Schrecken nicht eine einzige Birne mitgenommen. * * Einjährig Freiwillige-Prüfung. In der gestern beendigten Prüfung für Einjährig» Fr ei willige haben von 16 Bewerbern 6 bestanden. * * Die nächstjährige General - Versammlung des Landes- GewerbevereiuS findet in Alsfeld statt. Gleichzeitig soll eine Oberhessische Industrie-Ausstellung abgehalten worden. * * Eine ObstverwerthungSgenoffeuschaft soll nach Beschluß der letzten Hauptversammlung des Oberhess. Obstbauvereins in Friedberg begründet werden. * * Der Oberhesfische Obstbauverein, welchem im abgelaufenen Jahre 596 Mitglieder neu beitraten, zählte am 1. April d. I. 4276 Mitglieder- die Einnahmen betrugen 12911M. 34, die Ausgaben 9711 Mk. 5 Pf. Die meisten Mitglieder zählt der Verein im Geschäftsbezirk Gießen-Friedberg. * * Zu Vereinsbaumwärleru im Bezirk des Oberhessischen Obstbauvereins wurden durch Diplom ernannt: Philipp- Döring - Bersrod, Johs. Schäfer-Angersbach, Heinrich Marburger-Vilbel, Wtlh. Klopp.Bellersheim, Gustav Asmus - Rodheim, Heinrich Dietz-Sellnrod und Philipp Kaiser-Friedberg. * * Znr Bahnsteigsperre. Auf den Bahnstrecken, bei denen die Bahnsteigsperre eingeführt ist, werden, wie die Cisenbahnbehörde aus Anlaß eines speciellen Falles mittheilt, Fahrkarten, die wegen Zugüberfüllung nachweislich zur Fahrt nicht benutzt, jedoch bereits durchlocht worden sind, von den diensthabenden Beamten handschriftlich oder durch Stempel wieder giltig gemacht. Dem Inhaber einer aus diese Weise giltig gemachten Fahrkarte steht es frei, die Fahrt, sei es an demselben, sei es am nächstfolgenden Tage, auszuführen, oder die sofortige Zurückerstattung des Fahrgeldes am Fahrkartenschalter zu fordern. B. Lollar, 31. August. Der Veteranen- und Kriegerverein in Lollar begeht den 2. September durch gemeinsamen Kirchgang. Das gemeinsame Kriegerdenkmal vor der Kirche wird in Anwesenheit der Kriegervereine Staufenberg, Mainzlar, Daubringen und Ruttershausen vor Beginn des Gottesdienstes bekränzt werden. Abends findet im Vereinslocal (Schönhof) Commers statt. Voriges Jahr hatte der Verein auf dem Staufenberg das Festspiel „Barbarossas Erwachen" aufgeführt. Für nächstes Jahr ist wieder eine größere Festlichkeit projectirt. Die Kriegervereine der Umgegend werden darauf bedacht sein, daß am 2. September die Ortschaften im Fahnenschmuck prangen und Abends die Freudenfeuer leuchten. J Ruttershausen, 31. August. Ein 78jähriger Mann von hier ist seit einigen Tagen verschwunden- da derselbe mit einem Krebsleiden behaftet ist, so wird befürchtet, daß er sich ein Leid angethan hat. Salzhausen bei Nidda, 29. August. Die zu Nidda in Diensten gestandene 18jährige Tochter des Bahnbediensteten Dielmann in Kohden wurde seit einigen Tagen vermißt. Gestern wurde deren Leiche von Bewohnern aus Kohden in dem beim hiesigen Bade gelegenen Teiche geländet. Es liegt offenbar Selbstmord vor, dessen Motive indessen vollständig unbekannt sind. N. Aus dem Niddathale, 30. August. Die trockenen Tage des zu Ende gehenden Monats August haben die Leute benutzt, um die Halmfrüchte zu bergen und mit der Grummeternte zu beginnen. Das Gras ist sehr mastig und wird daher viel Zett zum Trocknen in Anspruch nehmen. Die Obsternte kommt mit der Grummeternte in Collission, denn das Obst fällt stark von den Bäumen, ein Beweis dafür, das es reif ist. In normalen Jahren geht die Grummeternte der Obsternte voran, denn das Gras muß unter den Bäumen weg, sonst wird es zertreten, wenn das Obst abgemacht werden soll. — An den Staatsstraßen ist bereits Obst auf den Bäumen versteigert worden, was billig abging. In unseren Localblättern werden überall Honigbirnen, welche sich besonders zum Latwergenkochen eignen, billig offerirt. Die Straßen der Dörfer sind mit dem Gerüche von kochendem Obste erfüllt. Man sagt sich: Nach den beiden Obstjahren 1893 und 1894 kommt sicher ein Fehljahr, daher muß man sich vorsehen. — Die Kartoffeln fangerv leider an zu kranken, da sie wochenlang in einem nassen schlammigen Boden liegen mußten. — Die Zwiebeln sind auch »dieses Jahr wieder gut gerathen, haben aber etwas Neigung zum Faulen angenommen. Der Gentner wird mit 3 bis 4 Mark bezahlt. B. Stockheim, 30. August. Die Actien - Zuckerfabrik Büdingen in Stockheim beginnt ihre diesjährige Campagne Dienstag den 11. September. Wie wir erfahren haben, fängt auch die Friedberger Zuckerfabrik an genanntem Tage an. Dermtfd^teso * Frankfurt a. M., 30. August. Wie dem hiesigen „Gen.-Anz." aus Papenburg gemeldet wird, verwechselte eine Bäuerin auf einem benachbarten Gehöft zwei Düten und mischte der Suppe statt Mehl Arsenik bei. Ein im Hause beschäftigter Schneider und ein Kuhknecht starben sofort, drei Söhne sind schwer erkrankt. * Dortmund, 29. August. Schon wieder ist über ein Unglücf zu berichten. Auf der Zeche „Victor" ereignete sich eine Explosion schlagender Wetter, wodurch drei Bergleute getroffen wurden. Von ihnen blieb einer, Bernhard Knoblau, sofort tobt, die beiden anderen, Hermann Drescher und August Cichewitz, starben im Krankenhause zu Castrop. Berlin, 30. August. Der Posthilfsbote Moritz Thier beim Postamt am Lehrter Bahnhof entwendete gestern Abend um 11 Uhc einen Postbeutel mit 539 Mk. Inhalt und versteckte denselben in einem Gebüsch am Bahnkörper. Der Beutel wurde alsbald vermißt und in seinem Versteck gefunden, wo man das Geld herausnahm und ihn mit Steinchen wieder füllte. Um 1 Uhr erschien Thier und wollte gerade mit dem eiligst ergriffenen Beutel über daS Bahngeleise entfliehen, als ein Zug heranbrauste und ihn überfuhr. Die Leiche wurde gräßlich verstümmelt auf» gefunden. * Baden-Baden, 30. August. Den Jubiläumspreis von Baden, Goldpokal und 40 000 Mk. dem Ersten, Distanz 2200 Mk. gewann heute Frhr. v. Münchhausens braune Stute „Ilse" glänzend gegen die französischen Pferde „Sylphine", „Vendeenne" und „Sarpejeu", die als Dritter, Sechster und Siebenter folgten. Serkebr, £anö. unö VoUrwirthschast. § Gedern, 29. August. Der gestern hier abgehaltene dritte diesjährige Viehmarkt war stark befahren, besonders mit Schweinen. Aufgetrieben waren ca. 250Stück Rindvieh und ca.650 Stück Schweine. In Rindvieh war der Handel sehr flott; es wurde Alles verkauft. Es kosteten einjährige Stiere 280 bis 320 Mk., zweijährige 450 bis 500 Mk., dreijährige 650 bis 700 Mk. das Paar. Einjährige Kalbinnen wurden mit 130 bis 170 Mk., zweijährige Kalbinnen mit 180 bis 220 Mk. per Stück verkauft. Kühe kosteten das Stück 250 bis 280 Mk., frischmelkende 350 bis 500 Mk.; fettes Vieh der Gentner 68 bis 70 Mk. Saugkälber kosteten das Stück (3 bis 4 Wochen alt) 40 bis 50 Mk. An Schweinen waren meistens Frühjabrsferkel zum Einlegen gesucht und kostete das Paar 110 bis 120 Mk., Sommerferkel (6 bis 8 Wochen alt) 30 bis 40 Mk. Fette Schweine kostete der Gentner Schlachtgewicht 56 bis 60 Mk., lebend Gewicht 46 bis 48 Mk. Der Handel war im Allgemeinen in Schweinen lebhaft und sehr befriedigend, cs wurde viel verkauft. Die Preise sind im Ganzen etwas höher. Der nächste Markt findet hier den 25. September statt. Nirchttche Anzeigen -er Stabt Gietzen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst Sonntag den 2. September. 15. Sonntag nach Trinitatis. Kirchliche Feier deS redantageS. I« der Siadttirche. Vormittags 9Vs Uhr: Pfarrer Schlosser. Beichte und heiliges Abendmahl für die MathäuSgemeinde. Die Anmeldungen dazu werben im Pfarrhause der Gemeinde entgegengenommen- Kollekte für die Kaiser-Wilhelm-Stiftung zum Besten deutscher Invaliden. — Die neuconfirmirten Knaben der Matthäusgemeinde werden zu einer kurzen Besprechung auf IV/a Uhr in der Stadtkirche eingeladen. Irr der JohanneSkirche. Vormittags 9«/- Uhr: Pfarrer Naumann auSKirch-Brombach. Kollekte für die Kaiser-Wilhelm-Stistung zum Besten deutscher Invaliden- ____________ Katholische Gemeinde. Sonnt ag den 2. September. Schntzengelfest. Samstag: Nachmittag? um 4y8 Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte. Sonntag: Vormittags von 6ff, Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; „ um 6i/a Uhr erste hl. Messe; „ um 7*/s Uhr Austheilung der hl. Gommunton; Vormittags um 8 Uhr zweite hl. Messe; „ um 9ya Uhr Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 2 Uhr: Andacht mit Segen. Gottesdienst in Ser Synagoge. Samstag, den 1. September. Vorabend 6" Uhr, Morgens 880 Uhr, Nachmittags 400 Uhr, Sabbathausgang 800 Uhr. Verein für jüd. Gesch. u. Literatur: Wetzsteingaffe 8, Nachm. 3 Uhr. witternngsanssichten am 31. August Morgens 8 Uhr (Wetterhäuschen in der Südanlage). Schön und trocken. Lahn-Temperatur zwischen 11—12 Vorm.: + 15° R. (ßuft:-f-17,/3° R.)> Barometerstand Anmerkung: Die punktirte Linie bei der Barometerscala gibt den «Stcmfr de- vorhergehenden Tage- an. von Süffert. 6992 E. G. m. u. H. Bilanz am 31. December 1893 JL JL 111717.68 der 2. 320 JL 118271.56 Gewinn- und Verlustrechnung Kirchenplatz 10. 387] Lauterbacher Bier stand: r aus der 2976] Benner * ftrumm. 2577 Apotheken. 2534 54321.06 23127.- 17767.75 Der Kaffirer: Gengnagel. Der Director: Schwalb. j, 2. Kaffevorrath 3. Ausstände 4. Mobilien 10 pCt. Ab- schreibung ^tltennife Met >tx Pfund JL 1.70 MB jetzt an Oueliitt enWtrtroffen. Wer ehunalprebirt, bleibt stet« Abnehmer. Borräthig in Carl Schwaab'» DeUcateSenhtttz. 4032.— 1150.— 542.07 829.81 £ 'S 9925.— 8315.80 4526.95 7114| Schöne Logge zu verkaufen. Viegelmann. Einnahme. 1. Zinsen von ausgeliehenen Capitalien 2. Nachlässe von angekauften Gutskaufgeldern Aktiva. 1. Ausgeliehene Capitalien a) gegen Obligationen b) gegen Schuldscheine c) gegen Werthpapiere d) gegen Güterkaufgelder etfftutlidit Allffordermlg. Die Urkunde über die von den jetzt verstorbenen Maurer Wilhelm Grodert Eheleuten in Lich am 2. Mai 1820 zur Sicherung einer Forderung de» gleichfalls verstorbenen Jakob Walz II. in Lich, im Betrage von 100 Gulden errichtete Hypothek über die schuldnerische Hofraithe Fl. I Nr. 11, 12 und 13, kann zur Begründung des von dem Erben des Gläubigers gestellten Löschungsantrages nicht vorgelegt werden. Ansprüche an die genannte Hypothek- Urkunde sind daher binnen 2 Mo naten hier geltend zu machen, an deren Falles die Löschung verfügt würde. Lich, den 22. August 1894. Großherzogl. Amtsgericht. Stammtguthaben Mitglieder Reservefond Specialreservefond Reingewinn .gctnisfers V JAVA- I Xkatfef/ Chocoladen- und Zuckerwaaren-Fabrik von Gebrüder Sftolhdercft, Jfiiln a. 7?A. Dampfbetrieb: 650 Pferdekraft mit 451 Arbeitsmaschinen. Ende 1890: 1377 Personen beschäftigt. Die vorzüglichen technischen und maschinellen Einrichtungen, die gewissenhafte Verwendung von nur guten und besten Rohstoffen, und die auf langjähriger Erfahrung beruhende Fabrikationsweise haben Stollwerck’«”6 Fabrikate im In- und Auslande eingebürgert. 48 Medaillen und Hofdiplome anerkennen ihre Vorzüglichkeit Stollwerck’8Ch0 Chocoladen und Cacaos sind in allen Städten Deutschland s in den durch Verkaufsschilder kenntlichen Geschäften käuflich. Fmh.McselWü Brauerei vorzüglich eingebraut und gut bekömmlich ist nur in Zapf und Flaschen bei.' PH. Bauer II., Bahnhofstraße, G. Botz, Brandgasse, 3 Hauser, Ludwigstraße, 3. Hengst, Licherstraße, M. Iaskowsky. zum Aquarium, Wallthorstraße 5. Hch. Leib, Philosophenwald, Wilh. Noll, Ederstraße, H. Zipp, Ostanlage, A. Blum, Steinftraße, F. Egly, Brandplatz, P. Geisel, Ostanlage, Schlabach Nachf., Ludwigplatz, H. Schouhal», Ederstraße, W. Semmler, Seltersweg, 6. Roth II., Wallthorstraße 5, H. Arnold, Grüningen, Niebergall, Burg Gleiberg, C. Scheld, Großenbuseck, 3. Schön, Lollar, zum Schwanen. Vertreter für Gießen tmb Umgegend: C. Roth II., Wallthorstraße 8. lebend. Ital. Gclügel flut u. billig beziehen will, verlange Preisliste von Hans Maler in Ulm a. D. Grosser hnport ItaV' Produkt». Ein Baum gute Honigbirnen zu verkaufen. Näheres Mäusbnrg 7. Lieben Sie einen schönen, weissen, zarten Teint, so waschen Sie sich täglich mit Bergmanns Lilienmilch-Seife von Bergmann & Co. in Dresden-Radebeul. (Schutzmarke: Zwei Bergmänner.) Bestes Mittel gegen Sommersprossen, sowie alle Hautunreinigkeiten, h Stück 50 Pfg. Vorr. in sämmt liehen Wie neu wird Zeder mit Vechtel- Salmiak-Gall-Seife gewaschene Stoff jeden Gewebes und Farbe, oorräthig in 1 Pfb.-Pack. zu 40 Pfg. bet ) 5 11 5 > 3 Anerkannt feinsten französischen Tüchtige Knechte vom Lande, Kleinknechte, Stallschweizer, Dienstjangen rc. (deutschredende Leute) vermittelt in. Jahreslohn per sofort und später überallhin und billiger als andere Agenten Riebenstahl, VermiethungScomptoir Verlin, Gr. Hamdurgerftraße 161 (Besteht seit 17 Jahren und erhält laufend viele Anerkennungsschreiben.) Näheres auf gefl. Anfrage. 6838 3. 4. 5. Versuchen Sie Gothaer Lebensverficherungsbank. Der unterzeichnete Vertreter dieser ältesten und gröhtcu deutschen Lebensversicheruugsanstalt empfiehlt sich zur Vermittelung von Versicherungen und erbietet sich zu jeder gewünschten Auskunst. . Heinrich Hochreuther, Löberstratze 2 II. 32 „ Passiva. 1. Aufgenommene Capitalien direct bezogen von Henry Faber & Cie. pr. Fl. Mk. 4.50 „ '/- „ 2.30 empfiehlt Louis Lind per Pfd. 20 Pfg., rische Zufuhren in Eispackung, garan« tirt frische Waare, [gw] im Rebstock. Louis F r ohnhäuser Mäusburg 7 empfiehlt seine direct bezogenen, von ärztlicher Seite aufs Beste empfohlenen, reingehaltenen Spanischen Weine in verschiedenen Qualitäten zu billigstem Preise. Ferner ItaliCttCT Rothwcilic, desgl. feinst spanischen deutschen Cognac sowie vorzügliche, gut bekommende VliAiitwrAiMa (Ober-Ingelheimer Rothwein, JCwÄöJLB wir Hochheimer Weisswein) und 5488.24 7130 Der Controleur: Schmidt. Zwetschenkuchen täglich frisch zu haben bei 7117 August Guhr, Steinftraße 33. Export-Ci6 rDeutschen Cognac ’ßX ^ÖDESHEIM . i x. '/Rheingau i Wz erkanntfeinste/tfarke. Preis: von 2 Mk ab per Literflasche. Verkaufsstellen in Glessen: Cbr. Bieker, Phil. Herrmann, Fritz Lony Nacht, Ludw Loth. Emil Orblg, Otto Schaaf, Gustav Walther; in Wieseck: Hch. Voelzel II. (5572 nicht ladenrein, per Pfd. 53 Pfg.. Gr. Schellfische rc. ben vielfach preisgekrönten"^-- 5488.24 D e r V o Achte Franksurtkr Würstchen g, Schuster in Bonn Linsen XF| Dampf - Caster - Kreunerei ' zu «. -0,^r“uf™aef9@lbeien 7127] Frische Sendung Einmach' r ' - - — - - — - - gurten treffen heute SamStag auf dem I_______ __ : Zrandplatz ein. 'I271 Ei Dienstmann Werber. »M-M Billige Preise! -M» Grummetgras« Bersteigeruugeu der Fürstlich Solmsischen Rentei Lich. DaS Grumm-tgras von den Fürstlichen Wiesen rc. wird versteigert: Donnerstag, den 6. September, Vormittags prLeiS 8 Uhr, von den Wiesen in der Gemarkung Sich oberhalb der Stadt, zusammen 115 Morgen. Zusammenkunft an Wer Saubrücke nächst der Petnmühle. An demselben Tage, Nachmittag- präci- 1 Uhr, von den Wiesen unterhalb der Stadt Sich und von der großen Leichwiese, Gemarkung Hof Albach, zunächst der Staatsstraße Lich-Gießen, zusammen ca. 20 Morgen. Zusammenkunft im Schloß- garten an der Eisenbahnbrücke- Freitag, den 7. September, Vormittags präciS 8 Uhr, von den Fürstlichen Wiesen in den Gemarkungen Mühlsachsen, Ober- und Niedervesfinge«, i. Ganzen 130 Morgen. Zusammenkunft in Mühlsachsen. Montag, de« 10. September, Vormittags PrLeiS 9 Uhr, von der Fürstlichen MSnch- und Strauch» waldwiefe, Gemarkung Burkhards- felden, zusammen 70 Morgen- Zusammenkunft in der Mönchwiese. Die Ausgebote geschehen in Abthellungen von 1 bis 2 Morgen Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Martini ds. JrS. gestattet. Lich, am 27. August 1894, Fürstlich Solmfische Rentei. 7056 Kreiling.__ Grummetgras °Wieser? ver, pachtet [7115] Karl WalleufelS II. Eine Siemenslampe § W Nr. 4, billig abzugeben. Kreuzplatz 13. Ulmer Dogge, f Rüde, 2 Jahre alt, gelb, schwarz gestromt, 75 em. Schulter höhe, starkes, treues Thier, I preis würdig abzugeben. Näheres in der I E^edition ds- Blattes 7128 Starke Crdbeerpflanren, beste Erfurter Sorten, 100 Stück Mk. 1.50, abzugeben; Steinftraße 33. 7100] Ein wenig gebr. ZweispLuuer. Pferdegeschirr, balbplatttert, billig zu verkaufen bei Adam Hetz, Sattler, Marftstratze 14. Wermiethungen. 7121] 5 Zimmer m. a. Z- u. Bleichplatz u. Gartenantheil, I. St. 470 Mk., pari. 440 Mk., 1. October oder später zu oer- miethen. Näh, b. Agent KleeS, Südanl. —7118] Ein LogiS zu vermiethen. « raudgaste 7. 4387] Ostanlage Rr. 40 Bel-Etage zu vermiethen. A. Keller. ”5528] Der mittlere Stock, 5 schöne Zimmer m. a. Zubehör, nebst Bleichplatz und Gartenantheil, ist preiswerth zum 1. October zu vermiethen. Näheres Ederstraße 5 part. nächst der Nordanlaae. " 8960] LogiS von 4 Zimm- mit sämmrl. Zubeh- zu vermietben. Brandplatz 12. n. "6492] Eine schöne Mansardenwoy- nnng von 4 bis 5 Zimmern mit abgeschlossenem Eorridor ist pr. 1. November zu vermiethen Bleichstratze 24. 6089] Die Parterrewohnung Grün- bergerstr. 24 anderweit zu vermiethen. Wilhelm Hammel, Grünbergerstr. 27. 5509] Der oberste Stock meines HauseS ist anderweitig, ev. per 1. August, zu ver- miethen. Seltersweg 24. ___ 4846] In meinem Neubau, Frankfurter- straße, ist der dritte Stock mit 4 Zimmern und allem Zubehör, zu vermiethen. Earl Haas jtm. Hch. Wallach, Markt. 8.1984________MOSSlWejllB.___ _____ "1 Spar- u. Mhkaffe;u Großen-Buseck Stadt. Mlachthaas. । Kaffee, " Iroh und gebrannt, in neaen Sortimenten, Freibank. [7104 [nur gute Qualitäten empfiehlt 5729 Heute und morgen: | Emil Fischbach. Echsen fleisch Bekanntmachung. Zwischen den Jakob Neuftädter Eheleuten in Lich ist Gütertrennung vereinbart. Lich, den 28. August 1894. Großherzogl. Amtsgericht. 7120] Süffert. Vergebung von Tüncherarbeit. Die Verputz- und Anstreicher arbeiten am Aeußeren des Operationsbaues der alten Klinik auf dem Seltersberg sollen vergeben werden. Die Unterlagen für die Vergebung liegen im Amtslocal unterzeichneter Stelle offen, woselbst auch die Aw gebotformulare abgegeben werden. Eröffnung der Angebote: Donnerstag den 6. September, Vormittags 11 Uhr. Zuschlag erfolgt bis zum 8. September. Beginn der Ausführung den 10. September. Gießen, den 30. August 1894. Großh. Kreisbauamt Gießen. Reuting. 7116 Hamstag 1. Zrpt. 1894, RachmittagS 2 Uhr. im Gasthaus zum -Adler* in Gießen werden durch Unterzeichneten folgende Gegenstände öffentlich gegen Baarzahlung versteigert: 3 Pferde, 2 Wagen, 1 Parthie Holz, 1 Eommode, 12 Sophas, 1 Nähtisch, 1 Console, 1 Ripsgarnitur (Sopha u. sechs Stühle), 1 Sophatisch, 1 An. zahl Oelgemälde, verschiedene Gold- u. Politurletstev, Wirthstische, Stühle und Gläser, 2 > • fiel, 1 runder Tisch mit Decke, 1 Näh uaschtne, 1 Waschtisch, 1 Spiegelschrank, 1 Kleider- schr^nk, 2 neue Spiegel, 3 Betten und verschiedene andere Mobilien, 14 Weimarer Lotterie-Loose zur Ziehung per 12. Dezember dss. Jahres, 4 Danziger Kirchenlotterie-Loose zur Ziehung vom 28. November l. Js 71051 Gontrum, Stellvertreter von Gr. Gerichts- Vollzieher Engel in Gießen. 288.— 118271.56 7133] Lebende Suppen- und Tafel- Krebse, la. Alutz-Hecht, Zander, Cablia«, Schellfische und schSnsteS Mastgestügel, lebend und geschlachtet, I £ empfiehlt C. G. Kleinhenn. I I a. Neues Sauerkraut u frische ächte | Krauls. Würstel. Kieler Bücklinge. JL. Ausgabe. JL H 4484.24 1. Zinsen von aufgenommenen Capitalien 4078.51 2. Verwaltungskosten 285.67 1004.— 3. Sonstige Ausgaben 184.75 4. Agioverlust bei An» und Verkauf von Werthpapieren 5. Abschreibung auf Mobilien 77.50 32.— 6. Reingewinn ___ 829.81 -nnah° folgflibtn Die j Sperre bei mit ausgehi Lied -es Dovneri di Mittwl Gef kettchen, 1 1 Metermc 1 Brodbeu Z»gl Gies Dn । der als bt ^ct6 gefei gebracht, e einem ÖQ6 ' ®it * be>zel R,3 enthält: (Nr. M5 der Mo $oin 31. < (Nr. orduung vl schaftlichen Vorn 17- Giej D Kitter scheint tut «uS Jßoi ^denzftad e«Loui 'M das 'M mitut! Nvlkdlick Q ^rzierpi^ oberen Ähre 17: ^^isteriur eine- SFt r ‘t” $ N 7- ei >ti'“‘i »erie. Die Beerdigung findet statt Freitag Nachmittag Pl2 Uhr. 7126 Freunden und Bekannten hiermit die traurige Mittheilung, dass unsere innigst geliebte Gattin, Mutter, Tochter, Schwester und Schwägerin Lina Bür, geb. Rosenbaum gestern Nachmittag 4 Uhr nach längerem Leiden sanft entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen. Rodheim und Giessen, den 31. August 1894. Wabel C»WNS 7132 7112] Möblirtes Zimmer zu oermieth. Bahnhofstraße 62, in. Stock. Anfang 4 Uhr. Bier im Glas. Entree 40 Pfg. Familie Dorahöfer 7134 ^untz A. Kilbinger l‘?bt““f£09c. "egt bei eine Anzeige der __"*1 Firma Gebe. Scheel hier, Ausverkauf betreffend. Für die herzliche Theilnahme bei dem schweren Verluste unseres lieben Sohnes, Bruders und Schwagers sagt herzlichsten Dank W Steins Garten. "3M Am Sedantag — ^onnia# den 2. September Conrad Dietz ' Schulstratze 10. 6590] Zwei gut möblirte Zimmer en einen ruhigen Herrn, für 1. October, zu vermiethen. ä Mk. 1,70, 1,80, 1,90 und 2,00 das Pfund, unübertr. in Aroma und Kraft. Alleinverkauf f. Gießen bei J. M. Schulhof. Auswärtige Verkaufsstellen: In Steinbach bei werden von heute ab an meiner Kasse eingelöst. Genaue Controls aller Verloosungen. Besorgung neuer Couponsbogen kostenfrei. Reichhaltige Auswahl aller Arten Kinderwagen stets das Neueste, Zweckmäßigste und Solideste 2156] Seltersweg 87 Wohn- im oberen Stock von 5 Z. nebst Zub. alsb. zu verm- 7094] Ein braves Dienstmädchen gesucht. Bahnhofstraße 51, II. 7131] Ein möblirtes Z Penston zu vermiethen. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mittheilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, nun auch unsere gute unvergeßliche Mutter, Schwester, Schwiegermutter, Großmutter und Schwägerin Dorothea Oswald, geb. Lippert, heute Morgen 3/48 Uhr nach langem schweren, mit Geduld ertragenen Leiden zu sich in die Ewigkeit abzurufen. Gießen, 31. August 1894. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Samstag den 1. September, Nachmittags 4 Uhr, Löwengasie Nr. 5, statt. 7131 _______________Seltersweg 19. [195$ Nettersheim Eifel, Kneipp’ Kuranstalt. 1500 Meter über Meer. Prospecte gratis u. franco. f' i» «"'TJ11 W ng Suppenwürze ebenso Maggi’s Fleisch-Extract in Portionen sind frisch einge- LuJLLEluJäi,roffm 6cl: W. Schomber, Neuen Baue 10. Die leeren Original-Fläschchen ä 65 Pfennig werden zu 45 Pfennig und diejenigen ä Mk. 1.10 zu 70 Pfennig mit Maggi's Suppenwürze nachgefüllt. 6134 MLNetermn-Umin Gießt«. Sedanfeier Sonntag den 2. September, Abends 8 Uhr auf dem Lahnstein mit Coneert und Vorträgen. Um zahlreiche Betheiligung wird gebeten. 7124 Der Vorstand- ausgeführt von der 40 Mann starken Capelle des 7110 1. Nassauischen Ins.-Regis. Nr. 87 (Garnison Mainz) unter persönlicher Leitung des Herrn Capellmeisters Muschke. Die trauernden Eltern: R. Wagenfchein u. Frau, geb. Sittig, 7135 Riegelpfad 27. tKST Rödgen. Sonntag den 2. und Montag den 3. September Kirchweihfest wozu freundlichst einladet tui Heinrich Wagner II. J -w vD Hch. Kraemer I. ava- Katie ß siLbei A-Bin« cyn Q_rf lldUv u. H. Zimmer VII. 3 Zimmermann. In Londorf bei Gg. Brann. ^sstche Thees im Preise von Mk. 3.—, 3.60, 4.— unb Vs kg in Packeten von 125 und 250 gr. 7045] Ein Mädchen empfiehlt sich im Kletdermachen in u. außer dem Haus- Näh. b Frl. Schönen, Neuenw. b. Weidenhaus. Gestern Mittag 1 Uhr entriß uns der Tod durch Krämpfe unseren kleinen Liebling Walther, was wir Freunden und Bekannten tiefbetrübt zur Anzeige bringen. Gießen, den 31. August 1894. Kirchweihfest stt Lawnsbach Sonntag den 2. und Montag den 3. September wozu ergebenst einladet 7l29 PhilippRhemländer. ------------u__- " ut-ceuenw. o. Weroenyuav. __________iduu Mei Rcdactivn. I. 93.: Hermann Elle. Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. 7122] 6 bis 8 tüchtige auf sofort gesucht von August Becht, Weißbindermeister in Marburg. Kroßes MKtär-Koncert Schreiner kauft in der Wirthschaft. - [7033 7137] Gewandter «ellnerjunge aus guter Familie gesucht. Näheres in der Expedition ds, Blattes.__________________ 7052] Ein ordentliches braves Dienst« Mädchen mit guten Zeugnissen gesucht. Chr. Reinhardt, Frankfurterstr. 30. Vermischte Anzeigen. Danksagung! Meine Tochter Elise litt vor ungefähr zwei Jahren an Hautausschlag (trockene Flechten). Ich wandte mich an den Homöopath. Arzt Herrn Dr. Volbedlng in Düsseldorf, Königsallee 6, welcher meine Tochter in der kurzen Zett von 4 Wochen von ihrem Leiden befreite. Bis heute ist dasselbe nicht wieder zum Vorschein gekommen. Ich statte daher demselben hiermit meinen herzlichen Dank ab. 6586 Meiderich den 8. Juli 1894. __________I« W. Schuster, Lehrer. 7113] Junger Man« sucht möblirte Wohnung mit vollständ. Pension in guter Dff-mttSPreW. O angabe unter B. 8. an die Exped. d. Blattes.______ 7077] Auf 1. Hypothek sind auszuleihen 1000 9Mf »u 4o/o. Näheres b. der Exped. ds. Bl. Lebensverficheruna. Eine in hiesiger Gegend gut eingeführte Lebensversicherung mit günstigsten Ver- stcherungsbedingungen, welche nachweislich bei Versicherungen auf den Todes- und Lebensfall durch niedrige Prämien und große steigende Dividenden sich vorteilhafter als jede andere Gesellschaft stellt, wünscht für Gießen einen Wechsel ht der Vertretung vorzunehmen. Befähigte, in besseren Kreisen verkehrende Bewerber wollen sich unter H. 1003 bei Haasenstein & Vogler, «-G. Cassel, melden 7123 MAGGIs