(3072 b ter und nWumS.boSHom *il 1893 MW Ksuchern nur gute fy ■ Gunst unb Zkilnii-' lolgnde Opern: chniond. mmernian n. Sonntagskind, ter und Bauer, stige Krieg. AioneÜe Bonität ton Iwei glückliche t von A. Ononjtl Palisman. : tur Sequemtilbkeit bei Sillet- ausgegtvm - । allen vorfiellungin ir eine Serie Cpmsch erklärten werben oom llhr auwbtn. um btfttnS tmprtbknb, ZU vaiiu ; . bule. Cu»" ote »» 0^n.M' Prüf°"8eD jD1,eni^r-u' T« ^sorms Itlieb ^ch dHM »iE— in GreMvaibk WNNWH ' m ! l W, M 4 I Lulkü-Mn, I TnonberBlenbOnftt J bi§ |um Udnften k ♦ SÄonWiden- । hier ein mit einer # 9W< unb m« j m »Ären K. ♦ iss finden WiMj ► die atnüjanlefitn 4 J^oritcSunfl«} I flott | ♦ Mch bei jeder-tz ♦ Witternng< | Wt. 77. Aweitk» »latt- Freitng btn 31. März 1 W3 Der Mnct A*|de«t nWj*int toglid), eb RuSnabmk bet Wontag* IHt Gießener JleeUicelCititt «erben dem Mngetgcr •Mtnt(id) dreimal '.tifldcgl Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. Htertflläbrign A»oeneeceUpr<<Ä < 2 Mark 20 PIg. mb vrtngerlobn Durch die Post begtgt. 2 Mark 50 Plg «ebachon, Lxpebenaa unb Druckerei S*m*rt*t 51 Amts- und Anzeigeblutt für den Tireis Gieszen. «»»ahme eon »n,eigen |U der RachmtNai* ffc ben felgmbtn Tag -rscheinenben Nummer hl» Bora 10 Uhr. Gratisbeilage: Gießener Aamikienökätter. Ille Innoncen-BuTtati? de* In- und luilenbti nehm« la,eigen fit den .Gießener Ii|ti|tre entgege«. Abonnements - Einladung! Zum Bezug des „Gietzener Anzeiger" für das 2. Vierteljahr 1893 laden wir hiermit ergebens! ein. Wie bisher, wird der „Gießener Anzeiger" die Tagesereignisse in kurzer den Thatsachen entsprechender Weise zur Kenntniß seiner Leser bringen. Die neuesten Nachrichten der zuverlässigsten telegraphischen Nachrich- 'ten-Bureaus sowie zahlreiche Mittheilungen aus dem engeren und weiteren Vaterland halten den Leser stets über die Vorfälle in demselben auf dem Laufenden. Unterstützt durch an allen Orten der Provinz O b c r h e s s e n ansässige Berichterstatter, ist der „ Gießener Anzeiger" ferner in der Lage, die interessanten Vorgänge in der Provinz so frühzeitig wie möglich zur Kenntniß seiner Leser zu bringen, desgleichen wird den Begebenheiten in der Stadt Gießen die gebührende Besprechung im localen Theile des Anzeigers zu Theil werden. Der in der Provinz Oberhessen betriebenen L a n d w i r t h s ch a f t wird der Anzeiger durch Veröffentlichung von allem Wissens- lvcrthen aus dem Gebiete derselben besondere Berücksichtigung zu Theil werden lassen, daneben aber auch die Beobachtungen und Erfahrungen in Haus- wirthschaft, Handel, Gewerbe und Industrie in den Kreis seiner Besprechungen ziehen. Ein gediegenes Feuilleton wird neben besonderen Artikeln ernsteren und heiteren Inhaltes den erwünschten Unterhaltungsstoff bieten. Außerdem werden die ,,Gießener Familienblätter", welche dem Anzeiger wöchentlich 3 mal beigelegt werden, und die stets ein gewähltes Feuilleton als Unterhaltungsstoff bringen, namentlich im Kreise der Familien eine beliebte Beigabe bieten. Wir ersuchen nun namentlich auswärtige Leser, chre Bestellung bei der Post baldgefl. aufaeben zu wollen. Neuhinzutretende erhalten vom _ Tage der Bestellung bis 1. April den Anzeiger kostenfrei zu- gestellt, wie wir auch gerne bereit sind, Probe- Nummern nach auswärts postftei zu versenden. Den Lesern in hiesiger Stadt werden wir, wie seither, den Anzeiger weitersenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen, falls nicht ausdrückliche Abbestellung erfolgt. Hochachtend Verlag des „Gießener Anzeiger" Brühl'sche Druckerei (Fr. Chr. Pietsch). Amtlicher Theil. Gießen, am 13. März 1893. Betr: Frühjahrs - Controlversammlungen im Kreise Gießen. Das Großherzogliche Kreisami Gießen Ate die (Brpfcb. V ärgerr» elfter eie« des »reifes. Nachstehende Bekanntmachung wollen Sie auf ortsübliche Weise zur öffentlichen Kenntniß bringen laffen. v. Gagern. Bekanntmachung. Bei den diesjährigen Frühjahrs-Controlversammlungen im Kreise Gießen haben zu erscheinen alle zum Hauptmeldeamt Gießen gehörigen: 1) Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve und Landwehr I. Aufgebots. 2) Reservisten, sowie die zur Disposition der Truppentheile und der Ersatz-Behörden Entlassenen. 3) Wehrleute I. Aufgebots, die vom 1. October 1880 ab eingestellt worden. 4) Die Ersatz-Reservisten, geübte und nicht geübte. Nachstehend ist angegeben, wo und zu welcher Zeit die Controlpflichtigen anzutreten haben: A. Zu Lollar am 7. April 1893 neben dem neuen Bahnhofsgebäude für die Bewohner von Allendorf^a. d. Lda., Alten-Buseck, Bersrod, Beuern, Climbach, Daubringen mit Heibertshausen, Großen- Buseck, Lollar, Mainzlar, Rödgen, Ruttershausen mit Kirchberg, Staufenberg mit Friedelhausen, Treis a. d. Lda., Trohe, Wieseck. 1. Appell Vormittags 8 Uhr 30 Minuten: Reservisten, sowie zur Disposition der Truppentheile und der Ersatzbehörden entlaffenen Mannschaften aller Waffen. 2. Appell Vormittags 9 Uhr 15 Min.: Wehrleute I. Aufgebots aller Waffen. 3. Appell Vormittags 10 Uhr: Ersatzreservisten. B. Zu Grünberg am 7. April 1893 am Bahnhof für die Bewohner von Allertshausen, Beltershain, Geilshausen, Göbelnrod, Grünberg mit der Dickelsmühle, Neumühle, Stadtmühle, Steinmühle, Obere und Untere Ziegelhütte, Latzmühle, Hattenrod, Harbach mit der Kolbenmühle und Sommermühle, Keffelbach mit der Rabenau'fchen Papiermühle, Lauter mit der Arztmühle, Bingmühle, Georgenhammer, Strelles-Mühle und Walk-Mühle, Lindenstruth, Londorf mit der Burg Rabenau, Burgmühle, Schmidtmühle, Reitzenmühle und Ziegelhütte, Lumda (Groß- und Klein»), Odenhausen mit Appenbörnerhof, Queckborn, Reinhardshain, Reiskirchen, Rüddrngshausen, Saasen mit Bollenbach, Veitsberg und Wirberg, Stangenrod, Stockhausen, Weickartshain, Weitershain mit dem Hainerhof Winnerod. 1. Appell Nachmittags 12 Uhr 30 Minuten Reservisten, sowie zur Disposition der Truppentheile und der Ersatzbehörden entlaffenen Mannschaften aller Waffen. 2. Appell Nachmittags 1 Uhr 30 Minuten: Wehrleute I. Aufgebots aller Waffen und Ersatz-Reservisten. C. Zu Gießen am 8. April 1893 im Oswald'fchen Garten für ^ie Bewohner von Annerod, Burkhardsfelden, Gießen mit Schiffenberg und Herrnwald, Heuchelheim, Klein-Linden, Oppenrod. 1. Appell Vormittags 9 Uhr: Reservisten, sowie die zur Feuilleton. Zwei Königskinder. Romantische Erzählung von Carl Falkenberg. (2. Fortsetzung.) In diesem Augenblicke führte die Wache den alten Rambo herein. „Bewache die Thür, daß uns Niemand behorcht!" befahl der Herrscher. Die Wache neigte sich, der Befehl ward ausgeführt. Während dieser Zeit stand Rambo, die Arme nach sarazenischer Art auf der Brust gekreuzt, vor dem Kaiser und schaute ihn voll Liebe und Ehrfurcht an. Kaum aber hatte sich die Thür geschloffen, so eilte Friedrich auf den Alten zu. „Willkommen, Rambo, alter Freund! Welche Freude für mich, Dich nach so langen Jahren wiederzusehen!" Er reichte dem Alten die Hand, die dieser jedoch nur zögernd nahm. „Du zürnst mir noch?" „Nein, kaiserlicher Herr, ich zürne Euch nicht mehr!" Nunmehr nahm der Kaiser den Arm deS Alten und wandelte mit ihm im Gemache auf und ab. „ES war doch eine schöne Zeit, Rambo, als ich auf der Jagd verunglückt in Euer stilles Thal, in Dein HauS getragen ward, wo Du, der erfahrene Arzt, mich bald dem Tode, der schon seine Hippe nach mir auSstreckte, entrißen. Ach, Noxita, ach, schöne Tage!" „Erinnert mich nicht an Roxita, Herr!" „Hast recht, Rambo- aber Gott hat mich schwer für neiee Fehler gestraft, wenn eS — Sünde war, Roxita zu lieben." „Ohne den Segen des Priesters — freilich!" „Wo denkst Du hin, Rambo? Als ich sie in dunkler Nacht mit mir fortnahm, da einigte unS das Band der Kirche. Du weißt, ich war damals Wittwer." „Dank, kaiserlicher Herr! Ach, daß ich es doch früher aewußt I" „Ganz Deine Schuld, Rambo," lächelte der Kaiser in s einer unwiderstehlichen Art, „aber Dein Trotzkopf wollte mich nicht hören. Nicht Roxitas trauriger Tod, noch daS Unglück unseres Kindes konnte Dich zu mir treiben, zu einer Zeit, wo ich treuer Herzen entbehrte! Denke Dir, unsere Tochter ist blind!" „Großer Gott!" „In ländlicher Zurückgezogenheit lebt sie nicht weit von hier bei Pächtersleuten." „Josiane?" „Du kennst sie?" „Seit heute. Der Papagei hat Euch verrathen, gnädiger Herr; ruft er doch: Imperator Friedrich, Herrscher der Welt!" „Lose Künste eines Mönches, Rambo; doch, Freund, ich vergesse, daß Du siebzig Jahre alt sein mußt- setzen wir unS." Beide ließen sich nieder. „Aber sie ist zu heilen, gnädiger Herr!" „Josiane?" „Ja, Herr!" Hier sprang der Kaiser auf. „Wenn Du das könntest, Rambo, ich wollte alles thun, was Du willst!" „Sie ist zu heilen, Herr- aber meine Hand ist schon zu alt und zitternd, jedoch mein — Neffe Hamork, ein geschickterer Arzt noch als ich selbst, wird sie operiren, wenn Ihr Eure Einwilligung gebt." „Ja, er soll, Rambc, und dann werde sie Herzogin von Sueffa!" „Ohne die Stimme des Herzens, Kaiser und Herr?" „Das verhüte Gott, Rambo! Hat ihr Herz schon ent- schieden, bei Gott, dann schweigen meine Pläne. Sie soll glücklich sein." Rambo nickte. „So ist's auch recht, kaiserlicher Herr und Gebieter! — Wann befehlt Ihr die Operation?" „Sogleich, Rambo!" „DaS geht nicht, kaiserlicher Herr und Gebieter! Die Dame muß darauf vorbereiter werden. Bor vierzehn Tagen wird es sicherlich nicht möglich sein. Jndeß muß Hamork Zugang zu der Dame haben." „Wohl! — Hamork nennt er sich? Wunderbar! So hießen ja meistens die alten Khalifen." Friedrich ergriff die Hornfeder, welche nebst einem Farbetöpfchen, dem Schreibmaterial damaliger Zeit, auf einem Tischchen stand und fertigte auf Pergament eine Legitimation für den Arzt aus, die Rambo sogleich lächelnd in Empfang nahm. Friedrich II., ein großer Beförderer und Verehrer der Wissenschaften, der arabisch, griechisch, italienisch, französisch, spanisch, deutsch und lateinisch mit gleicher Meisterschaft sprach, erkundigte sich nun mit Interesse nach den Studien und Experimenten des gelehrten Alten, die er schon von seinem unfreiwilligen Aufenthalte her bei dem geschätzten Arzte kannte. „Seht, kaiserlicher Herr," erwiderte hierauf Rambo, „beim Suchen nach dem Stein der Weisen und bei meinen Studien in der Mathematik und Scheidelehre kam ich auf ein Crystall, dessen Oberfläche den Cubus der Zahl der Vollkommenheit — 12, also 1728 ausmachen. Dieser Crystall hat allerlei wunderbare Eigenschaften." Dabei zog er einen in allen Farben spielenden Stein von wasserheller Klarheit hervor und reichte ihn dem Kaiser, der ihn aufmerksam betrachtete. Rambo lächelte. Friedrich hatte kaum den sonderbaren Crystall in die Hand genommen, so sühlte er auch schon eine große un- überwindliche Müdigkeit, er lehnte sich bequemer in feinen Sitz und — schlief ein. Rambo aber zog komische Kreise und Linien um den Schlafenden und betrachtete ihn dann still und aufmerksam. Da träumte dem Kaffer, er hätte auf seinem Haupte alle Kronen von Griechenland, Epirus, Calabrien, Apulien, Groß-Griechenland, Mittelitalien, der Lombardei, Sicilien, Sardinien, Spanien und Deutschland vereinigt: das Ziel seiner Wünsche war erreicht, der Gipfel seines Glückes durch das Gelingen gekrönt und er der mächtigste Fürst der Welt. Besiegt krümmte sich Papst Sylvester IV., sein rachsüchtigster Feind, zu seinen Füßen und flehte um Gnade. Ein stolzes Lächeln des Triumphes zog über das schöne Gesicht des träumenden Kaisers. (Fortsetzung folgt.) Disposition der Truppentheile und der Ersatz- behörden entlasienen Mannschaften der Infanterie. 2. Appell Bormittags 10 Uhr 30 Min.: Offiziere, Sanrtäts- offiziere und Beamten der Reserve und Landwehr I. Aufgebots, sowie Wehrleute I. Aufgebots der Infanterie. 3. Appell Nachmittags 2 Uhr: Reservisten, sowie zur Disposition der Truppcntheile und der Ersatzbehörden entlassene Mannschaften und sämmtliche Wehrleute I. Aufgebots der Garde, Jäger, Cavallerie, Artillerie, Pioniere, Eisenbahn- und Luftschiffertruppen , des Trains (einschl. Krankenträger), Sanitäts- und Veterinärpersonals, Büchsenmacher- gehülfen, Oeconomie-Handwerker, Marine-Mannschaften, sowie alle übrigen, der Reserve- und Landwehr I. Aufgebots angehörigen Mannschaften. 4. Appell Nachmittags 3 Uhr: Sämmtliche Ersatzreservisten. 5. Appell Nachmittags 4 Uhr für die Bewohner von Allcn- dorf a. d. Lahn, Großen-Linden, Lang-Göns, Leihgestern, Watzenborn und Steinberg, Hausen: Reservisten, sowie zur Disposition der Truppen- theile und der Ersatz-Behörden entlassene Mannschaften aller Waffen, Wehrleute I. Aufgebot- aller Waffen und Ersatzreservisten. D. Zu Hungen am 11. April 1893 am Friedhof für die Bewohner von Bellersheim, Bettenhausen, Hungen, Inheiden, Langd, Langsdorf, Muschenheim mit Hof-Güll, Nonnenroth, Obbornhofen, Rabertshausen mit Ringelshausen, Rodheim mit Hof-Graß, Röthges, Steinheim, Trais-Horloff, Utphe, Villingen. 1. Appell Vormittags 9 Uhr 30 Minuten: Reservisten, sowie zur Disposition der Truppentheile und der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften aller Waffen. 2. Appell Vormittags 10 Uhr 30 Minuten: Wehrleute I. Auf. gebots aller Waffen, sowie Ersatz-Reservisten. E. Zu Lich am 11. April 1893 am Bahnhof für die Bewohner von Albach, Birklar, Dorf-Güll, Eberstadt mit Arnsburg, Ettings- Hausen, Garbenteich, Grüningen, Holzheim, Lich mit Albacher- Hof, Kolnhausen und Mühlsachsen, Münster, Nieder.Bessingen, Ober-Bessingen, Ober-Hörgern, Steinbach. 1. Appell Nachmittags 3 Uhr: Reservisten, sowie zur Disposition der Truppentheile und der Ersatz-Behörden entlassene Mannschaften aller Waffen. 2. Appell Nachmittags 4 Uhr: Wehrleute I. Aufgebots aller Waffen, sowie Ersatz-Reservisten. Befteiungsgesuche sind längstens acht Tage vor'm Appell auf dem Dienstwege durch das Hauptmeldeamt einzureichen und müssen durch die Bürgermeisterei beglaubigt sein — werden aber nur im dringendsten Nothfalle genehmigt. Die Leute treten in bürgerlicher Kleidung an: Stöcke, Schirme, Pfeifen und Cigarren sind vorher abzulegen. Die Militärpapiere (Paß und Führungszeugniß) müssen zur Stelle sein. Sämmtliche Mannschaften stehen im Laufe des ganzen Controltages bis einschließlich Mitternacht unter dem Militärgesetz. Gießen, den 10. März 1893. Caspary, Oberstlieutenant z. D. und Commandeur des Landwehrbezirks ____________________________Gießen._______ Bekanntmachung, betreffend Einlegung eines Arbeiter-Frühzuges auf der Strecke Großen-Busick—Gießen. Die nach unserer Bekanntmachung vom 16. März vom 1. April an geplante Einlegung eines Arbeiterfrühzugs auf der Strecke Großen-Buseck—Gießen wird nach neuerer Be- stimmung erst vom IO. April an stattsinden. Gießen, den 28. März 1893. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern.___________________ Gießen, den 28. März 1893. Betr.: Wie oben. Das Grotzherzogliche Kreisamt Gießen an die (tzroffh. Bürgermeistereien Alten-Bnseck, Annerod, Bersrod, Beuern, Burkhardsfelden, Climbach, Gieftcn, (tzroßen - Buferk, Harbach, Hattenrod, Oppenrod, Reiskirchen, Rödgen, Trohe und Wiescck. Vorstehende Bekanntmachung wollen Sie sofort ortsüblich publiciren lassen. v. Gagern. verinischtes. * Tie Großstädte der Erde. Nach einer soeben erschienenen Statistik von Professor Dupan in Gotha giebt eS auf der ganzen Erde 270 Großstädte, d. h. Orte mit über 100000 Einwohnern. Urbcr eine Million baden 12 und zwar 1) London (4 415958), 2) Paris (2 712 598), 3) Newyork Brooklyn (2352150), 4) Berlin (1763543), 5) Eanton in China (1 600 000), 6) Wien (1 364 548), 7) Wutchang Hangjong-Hankon in China (1200000), 8) Tokio in Japan (1555 290), 9) Philadelphia (1 105 277), 10) Chicago (1099 850), 11) Siangtan und 12) Singan in China mit je 1000000. Städte über eine halbe bis eine Million zählt Supan 23, nämlich 13) St. Petersburg (954 400), 14) Tientsin in China (950000), 15) Konstantinopel (873 565), 16) Bombay (821763), 17) Kalkutta (810 686), 18) Hauptschou und 19) Tschingtu in China (je 800 000), 20) Rio de Janeiro (800 000, wohl stark übertrieben), 21) Moskau (798 742), 22) Glasgow (772,040), 23) Hamburg-Altona (734 625), 24) Manchester - Salford (703479), 25) Liverpool (697 901), 26) Futschou in China (636000), 27) Boston (598 669), 28) Birmingham (570 460 , 29) Buenos-AyreS (554 713) und endlich 30—35) Peking und sechs andere chinesiche Städte mit etwa einer halben Million. Städte von 400—500 000 sind eS 15, darunter Budapest (491 938), Brüssel (471789), Madrid (470283 , Neapel (463172), Warschau (443326), Lyon (429 295) und Amsterdam (406532). Bon 300 bis 400 000 zählt Supan 21 Städte, darunter endlich unter 57) Leipzig mit 357 147 Einwohnern als drittgrößte und 58) München mit 350594 als viertgrößte Stadt im Deutschen Reiche. Dahin gehört noch 60) Breslau (335186), 64) Dresden (322 633). Städte zwischen 200—300000 Einwohnern giebt eö schon 50 auf der Erde, worunter sich nur zwei deutsche befinden (Elberfeld Barmen mit 242 043 und Köln mit 214 762). Unter den 141 Städten, die „nur" 100—200000 Einwohner haben, kommt Frankfurt a M. mit seinen 198436 Einwohnern, einschließlich BockenheimS, an 131. Stelle. Wie schon die runden Zahlen der chinesischen Städte zeigen, find diese Angaben nicht gleichwerthig, da die verschiedenen Staaten je nach dem Grad ihrer Cultur mehr oder weniger vollkommene statistische Einrichtungen haben. Auch sind die Zählungen nicht gleichzeitig, doch stammen die meisten Angaben aus dem Jahre 1890, wo nicht nur Deutschland, sondern auch die Bereinigten Staaten ihre letzte Zählung hatten. Die Zahlen der französischen wie der indischen Städte sind das vorläufige Ergebniß der Erhebungen auS dem Jahre 1891. Ueberall sind die eine wirthschaftlichc Interessengemeinschaft bildenden Wohnplätze, wie New Dort- Brocklyn, Berlin und Leipzig mit ihren Vororten, Elberfeld und Barmen als eine Siadt gerechnet. Was die geographische Vertheilung der Großstädte betrifft, so kommen von den zwölf Millionenstädten 4 auf Europa, 5 auf Asien und 3 auf Amerika. Von den 23 Städten von */z—1 Million 8 auf Europa (darunter allein 4 auf Großbritannien und Irland), 12 auf Asien (davon 10 auf China) und 3 auf Amerika. Städte zwischen 4 und 500000 Einwohner hat Europa 7, Asien 6, Amerika 2, Städte von 3 bis 400000 giebt es in Europa 11, Asien 4, Amerika 4. Zum ersten Mal kommt hier auch Afrika und Australien mit je 1 Stadt vor. Von den 58 Städten von 2 bis 300000 Einwohnern hat Europa 20, Asien 23, Amerika 13, Ausstralien und Afrika je 1; die 141 Städte vertheilen sich auf Europa mit 66, Asien mit 55, Amerika mit 15 und Afrika mit 5. Von dieser kleinsten Art von Großstädten finden sich die meisten in Britisch-Jndien (24), dann in Großbritannien (16), im Deutschen Reich und in China (je 15), in Frankreich und in den Vereinigten Staaten (je 8) u. s. w. Von allen 270 Großstädten kommen auf Europa 116, Asien 105, Amerika 40, Afrika 7 und Australien 2. Von den einzelnen Ländern hat am meisten Großstädte überhaupt China (53), dann Großbritannien mit Irland und Britisch-Jndien (je 30); eS folgen die Vereinigten Staaten (26), das deutsche Reich (24), Frankreich und Rußland (je 12), Italien (10). Alle anderen Länder haben nur vereinzelt Großstädte im Supan'schen Sinne. Landwirthschaftliche Winke und Rathschlage. △ «uS cberhessen, Ende März. Achtzehnhundert drei und neunztger vsterbetrachtrrnge» eine- Oberhesfische« Landwirthe». DaS erste Vierteljahr des 1893er Jahres neigt sich zu Ende, das Osterfest ist berangekommen; schon ist es lebendig in ftelb und Flur geworden, die Natur feiert ihr Auferstehung-fest. „Dom Eise befreit stnd Strom und Bäche, durch deS Frühlings holden, belebenden Blick; Im Thale grünet Hoffnungsalück, so singt unser unvergleichlicher Göthe." Wer sänge solche Strophen nicht gerne mit! Und trotzdem und alledem will eö nicht recht Frühl'ng werden in den Herzen vieler Menschen. Nicht etwa weil die eigentliche Frühlingszeit ja erst im Mat kommt, sondern weil ein allgemeiner Druck auf allen wahr und patriotisch denkenden Männern lastet, dessen Beseitigung noch nicht vorauSgelehen werden kann. Die Absicht: ein winzig Thetlchen dazu beizutragm, daß es besser werden möchte, hat unS die Feder in die Hand gegeben. Vielleicht finden wir hier und da ein Wort, einen Ton, welcher einem biederen hessischen Bauernhnzen nicht unharmonisch klingt. Ein harter Winter liegt hinter uns. Jm December sah eS gar nicht schlimm aus. Die erste Decemberhälfte war mild, feucht und nebelig. Nach und nach wurde eS rauher. Das Christfest brachte Helles, frostiges Wetler, wie man es um jene Zett liebt. Arn Jahre-:- schluffe wurde eS noch kälter. Bald nach Neujahr stieg die Kälte bis — 15®, an manchen Orten Deutschlands wurden sibirische Käl'e- grade beobachtet. Ueberall hörte man bittere Klagen über Frost und Mangel. Kegen Ende Januar wurde eS milder- Nun kam die Sorge wegen deS Eisganges und der dadurch oft entstehenden Ueberfchwcm- mungen an großen Flüssen und Strömen. Das Eis brach und die Gefahren verschwanden ganz. Wer hätte gedacht, daß alles so gut verlaufen würde! Niemand. Ganz ähnlich ging es mit den Frostschäden. Ende Januar liefen von allen Seiten Berichte ein, daß Obst, Getreide, Klee, Wein- stöcke und andere zarte Gewächse schwer geschädigt seien. Zu Anfang März, al- eS in der Natur lebendig wurde, überzeugte man sich, daß die Schäden nur gering waren. Wir verdanken dies dem treff - lichen 1892er Sommer und dem langsam in den Winter hinein führenden Herbste. Alle Gewächse konnten stch im zweiten Semester 1892 so recht auS dem Fundamente heraus erholen und kräftigen, wodurch sie befähigt wurden, die starken Kältegrade m ertragen. Wäre ein nasse« Jahr mit frühzeitigem Herbste und wenig Sonnenschein vorou»- gegangen, hätten die Gewächse bet Weitem nicht die WiderstandS- sähigkett erlangt und große Frostschäden wären gewiß gewesen. Wie der Eisgang und die drohenden Ueberfchwemmungen viel gelinder auSfielen. als befürchtet wurde, so geschah es — wenigstens bis jetzt — auch mit dm Frostschäden. Hat der beinah ganz aber sehr mit Un recht, vergessene Jean Paul nicht recht, wenn er irgendwo sagt: »Drohende liebel sind mit entfernten Gewitterwolken zu vergleichen. Don Ferne sehen sie schwarz und fürchterlich au«; über unseren Häuptern erscheinen sie kaum grau." Das wollen wir unS auch für die jetzige Zell und im Hinblick auf die schwierige Vage, in welcher sich das Vaterland befindet, gesagt sein lassen. Betrachtm wir unS die e Lage vom Standpunkte deS Landwirthe» etwa« näher. Die ReichSregierung sagt: Wir brauchen fo viel tausend Mann jährlich mehr und diese kosten jährlich scviele Millionen. DaS Geld muh herbelßeschasst werden. Sir finden eS durchaus am Platze, daß diese Forderungen genau geprüft roerben und halten rt für sehr flut, daß sich Männer findm, die (hfabrungen und Kenntnisse besitzen, welche sie befähigen, jeden einzelne!' Posten auf« genaueste zu prüfen. Ebenso richiig ist et, daß Verhältnisse und Zustände vorhanden sind, welch« einem Patrioten nicht gefallm. Str weisen auf die Soldatmmißbandlungm und die Straiprocehordnunfl hin. Die allgemeine Weh'pflicht einzuiührm ist dringend erwünscht: wer die Wasim tnrm kann, soll eS auch thun. Die großen G ldousgaben unter dm Offizieren sogar bei vielen Einjähriger. welche die feinen Herren spielen und sich anftaunen laffen wollen. sind seh' überflüssig. Gerade vor drei Jahren, im Avril 1890, erichim der Erlaß deS Kaisers .egen die u-.nötoigm GeldauSgaben bei dem Mllitär. Es Hal aber bi« j.tzt nicht viel gefruchtet. Wie schassen wir aber das Geld für die gewaltigen Ausgad. . herbeit so fragen wir unS oll im engeren Fre> n^eokreile. Mil der Brani twein- und Biersteuer ist nicht viel zu machen, wohl aber M der Börse. Daß man das Geld und daS Gelchäft ine SuStand treib' wenn die Börfmmanivulationen stärker destmert w eben, ist nur ein Schreckschuß. Die Bör'e halten wir für ein no d vendtges lieb'l d. h. für eine Einrichtung, die man braucht, die aber auch o el Unglück stiftet. Eine Feuerspritze ist auch ein noihwe diges Hebel, noch met eine Kanone, es wäre viel besser, man hätte diese Maichinm nicht nöthig. Da sie aber nöthig sind, so sollen sie auch daS denkbar Beste leisten, was sie vennögm — allo nicht dloS zum Staate und zum Bergnügm sollen sie da fein. Nun wird von einer anderen Seite gefast: Wern rollen denn diese MillionenouSgaben im deutschen Later - lande nützen < Antwort: Allen, dem ganzen deutschen Volke, den Armen wie den Reichen, den Letzteren aber viel mehr als den Erster« , denn die Reichen haben viel mehr zu verlieren, alS die Ärmer. Daraus eraiebt sich ganz von selbst, daß die Reichen auch mehr be*- tragen müssen, al» die Armen, denn wer den größten Nutzen ha', der soll auch den größeren.Butzen" haben. So sagt ein alte» Spt ichwort. Andere sagen: wir brauchen kein Militär mehr, wir haben flenu v Das viele Geld ist zwecklos geopfert. Gerade so hieß es auch oct dreißig Jahren. Einsender diese» war damals ein auSgesprochenr Gegner jener Ansichten und Forderungen Heute fragen wir: Was wäre denn auS un» geworden, wenn alle jene Einrichtungen und Neuorganisationen unterblieben wären 8i vii pil m, para Mlun. Wenn du den Frieden willst, bereite dich zum Kriege vor, sagte ein alter Römer vor zweitausend Jahren — und der Satz ist heute nod) wahr. Wenn untere deutschen Staaten und Stäätchen vor hundert Jahren zum Kriege vorbereitet gewesen wären, hätten wir uns d-e Franzosen vom Hälfe halten können. Welch entsetzliche» Elend brach'e der französische Krieg von 1792 bi» 1814 üb r unter Bäte,laut' ES flieht h-ute noch eine Anzahl von größeren und kleineren Orten in unserer Provinz, welche alljährlich in ihren GemeinbeooranlchlSgrii unter der Rubrik: „Heitere Kriegsschulden" Zinsen für Eapiiolien ein stellen müssen, die vor hundert Jahren ausgenommen mürber, um die räuberischen Franzosen zu behlebigen. Rech ärger war ee im dreißigjährigen Kriege. Stellt man sich den entsetzlichen Haß vor, welchen die Franzosri« seit 1870/71 auf un« geworfen haben, fo kann man sich ein Bild davon machen, wie gräßlich diese Menfchen Haufen würden, wenn sie nur auf wenige Wochen bei un« einbrechen würden. Wenn sie nur mit einigen Divisionen in ^beinhalten und Rheinhessen Fuß fassen könnten, wären diese Provinzen auf Jahrzehnte ruintrt. Feidmorfchall Moltke sagte: Wir werden unsere Erfolge in 1870,71 ein halbe» Jahr hundert vertbeidigen müssen! Da» hat sich bi» jetzt al» wahr erwreserr Wir wollen daher lieber höhere Geldopfer bringen und in jeder 8; ziehung unsere Schuldigkeit thun, al« uns später vorwerfen lasser Ihr habt geknausert und nun werden blühende Provinzen verwüste und Tausende von unschuldigen Menschen bluten unter den Streiche der bestialischen Afrikaner. Die Franzosen bewilligen alle», um ihr e Rache dereinst fühlen zu können, tat ist ein unedle» Motiv. Wir wollen Opfer bringen, um Hau«, H.rd, Weib und Kind zu schütz« da» ist ein edler Beweggrund. Daß unser Vaterland an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit angekommen fei, ist nicht wahr. Für Neuwahlen in den Reichstag ist man In unseren Kreisen nicht Da« Volk wird aufgeregt, die übelsten Elemente und Richtungen werden sich heroortbun; diese Letztere werden bei dem Wählen vor- tbeile haben, die ruhigen, verständigen Leute, die daS Vaterland wirklich lieben und zu Opfern bereit sind, roerben verlieren. Ein Reichstag, welcher in dieser Weife zu Stande kommt, leistet gar nichts. Und waS bann? Im Jahre 1870,71 ble großartige Erhebung und heute, nach 22 Jahren eine Nation in Mißstimmung, Gährung url Verwirrung. — Ist eS ba nicht Pflicht jebeS braven Deutscher, alle- zu thun, um Friede und Einigkeit unter der "Nation herzustelle! . Im Februar bildete sich ein „Bund der Landwirthe", welcher von mancher Gelte scheel angesehen wird. Man hört und liest oon „unersättlichen Agrariern' und ähnlichen Bezeichnungen in solchen Blättern, welche der Sache abdold sind. In wieweit diese Anfeindungeri für norddeutsche Großgrundbesitzer zutressen, vermögen wir nicht zu beurtheilen. Bet un» in Cberbeffen kann man nur lagen, daß ;rb«i Bauer — der große wie der kleine — sich tüchtig zu wehren hoi. wenn er ordentlich durchkommen will. Man findet Nachrichten von reich gewordenen Geschäftsleuten und Fabrikanfen, von Kaufleuten und Bankier», aber deß Landwirthe und Beamten r.ich geworden wären, ist ein sehr seltener Fall und kommt allenfalls dann vor, wenn eine Erbschaft gemacht wird Von den eigenen Ersparnissen und liebet schüssen pflegen Landwirthe und Beamten nicht reich zu werde,. Diese beiden BerusSkiassm stnd die haupttuchlichsten Stützen bei Staates, benn ein tüchtiger Bauern- und Beamtenstand halten den Staat krästig und gesund. Wir sind darum der Ansicht, baß man ben Bunb der Landwirthe fördern soll Die Landwirthe sind niemal» Krawaller gewesen und werden eS auch in ih-em Bunde nicht werden. So gut stch aber andere Beruf«klassen zusammenthun, ohne baß man sie deshalb anfeinbet, ebenso gut müssen e» bie Lanbwirthe thun können. Die agrarische, soc'aldemokraiische und antisemitische Bewegung, Io schreibt da» „Deutsche Wochenblatt" legen Zeugniß dafür ab, daß eine tiefe Unzufriedenheit im deutschen Volke herrscht. Auch in der auswärtigen Politik stehen wir nicht mehr so angesehm da, wie wir e» 20 Jahre lang waren. Da» find keine Aussichten, welche eine frohe Osterfeststimmrwtz aufkommen lassen. Dennoch wollen wir nicht verzagen, denn — e< muß doch Frühling werden," singt der Dichter. H-rr Dr. E L. Otto oeröff ent liebte in den letzten Wochen einige piäch Aufsätze „Geschichtsbilder au« dem Logel-berge." In Nr. 67, zweite» Blatt vom 19. Mä'z de» „Gießener Anzeiger" wi-d am Schlüsse etto« (dem Sinne nach) flefagt: Do» deutsche Volk ist ein kulturell auf- steifendes Volk; unglückliche Verhältnisse können un» äugelten, aber hemmen; t« kann fojat ein zeitweiser Rückschritt eintreten wie j B im d'eißigjährigen Kriege Dann aber begann wieder ein fegen« reiches Aufsteigen u. f. w Die Worte sind un» au» der Seele geschrieben. Wir hoben schon fchw'erigere Logen überstanden, als die jetzige, wir werden auch die gegenwärtige Ärisi» überstehen und in dieser Hoffnung rufen wir unteren Freunden, den Londwirthen ein herzliche» „Glückiiche Osterfeiertage!" zu. Verfälschte schwarze Seide. Man verbrenne ein Müfierchen de» Stoffe», von dem man kaufen will, und die etwaige Berfälfchung tritt sofort zu Tage: Äechtt, rein gefärbte Seide kräuselt sofort zusammen, verlöscht bald und hinterläßt wenig Asche von ganz hellbräunlicher Farbe. — Verfälschte Seide (die leicht sveckig wirb und bricht) brennt langfatn feit, namentlich glimmen die .Schußfäden" weiter (wenn sehr mtt Sarbstoff erschwert), und hinterläßt eine dunkelbraune Asche, bie ch im Gegensatz zur ächten Seide nicht kräuselt, sondern krümmt. Zerdrückt man die Asche der ächten Seide, Io ,-rstäubt Ne, die der verfälschten nicht. D«e Leidenfadeik ti. Henneberg, (Ä. u. St. Hoflieseranst Zürich versendet gern Muster von ihren echten Seidenstoffen an Jedermann und liefert einzelne Roben und ganze Stücke oorto- und zollfrei in» Hau». 1970 3? fallen, gnß^hte afProce6othn »‘Ütn te?S: 65.4586, hat o6(r -UM NrK- 'ia?s Nbafi ntn nl«bt >um Liaa ^dche i einer «IVunb tum 6f" «bentfc"^" ÄÄ*; fljo&ten Nutzen bot e -nmicäs ^ ' - es auch Ofl J« fragen mr; ne ^tnrilchtungen und Pawm, para beUam: ‘ W vor, (afll{ d ■Sfif nocb . Ätn D?x tatat - ballen mir uns y\. MW Aend brach,! 1Bir unter Baleiland' « unb kleineren Orten @tmeinbfooranl4ia0ln Zinsen für Gaplialten ouigenommen mürber, '• Noch ärger mar eo ,i(. Ocide. SSL M' ii G. ®‘&f ’ r' welchen bie FranKn nn mon sich ein Bild usm mürben, wenn sie 'ürbtn. Wnn sie nur theinhessen Fuß fafjen ■uinirt. 5elbmat\d}a\l Witin tzvM^ch > setzt als wahr ermtder -ngen und In jeder ? pater vormersen Ich ibe Provinzen oerwr. den unter bin Str eich, billigen alles, um i|: n unedles Motiv, ffiir b unb Kind zu schützen aitdanb an der @rai- 8 . tarMt M> ™ e r , S" k «*o,t VÄ.iS Ls? rocnV«**^ trZwK 8g*tfj5hi* l __ Fliegenschränke SclnÄt. Marke BUfMhaut sümmtlichen Herren-Stoffen Meine bekannt grösste Auswahl habe ich mit Nonveaut^s für die Saison ergänzt unter Leitung eines sehr tüchtigen billigster Preisberechnung. Zuschneiders, bei voller Garantie guten Passens Marktplatz 6 Marktplatz 6 empfehle solche im Ausschnitt, ' Gutsitzende fertige Herren- und Knaben - Anzüge, von nur guten Stoffen und tadelloser Arbeit, gebe ich zu den billigsten Preisen ab. 2366 2915 Gnauth. 2963 Dr. Soxhlet. 54 800 14 Preisen J. Pfeffer, wmm <> 2381 Andr. Euler. 1988] XXXXXXXXXXXXIXIXXXXXXXXXXX extrafeine [2706 Ferner offerire billiget empfiehlt C. 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Die Bahnstrecke Gießen—Großen-Buseck wird während dieses Zug- Verkehres nach Maßgabe der Bahnordnung für deutsche Bahnen untergeordneter Bedeutung betrieben, also ohne Bewachung der Bahn und ohne Schließen der Schranken an den Bahn-Uebergängen; dagegen wird bei Annäherung deS Zuges an einem Wegübergang mit der auf der Locomotive befindlichen Glocke zur Warnung für die Paffanteu geläutet. Alle Diejenigen, welche in den genannten Morgenstunden auf den vo i der Bahn überschrittenen Straßen und Wegen zu Fuß oder zu Wagen verkehren, werden daher aufgefordert, auf das Läute-Signal zu achten und die Bahn nicht zu überschreiten, so lange dasielbe ertönt. Gießen, den 16. März 1893. Grobherzogliches KreiSamt Gieß-n. v. G a gern. Schürzen für Damen und Kinder in neuesten Fatous, HaushMmgslchiirM aller Art in großer Auswahl [1C08 Emil Fischbach. Bekanntmachung. Betreffend Einlegung eines Arbeiter-Frühzuges auf der Strecke Großen- Buseck—Gießen. Im Auftrage Großh. Kreisamts bringen wir die nachstehende Bekanntmachung dieser Behörde in obigem Betreff zur allgemeinen Kenntniß. Gießen, den 20. März 1893. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. werden schnell und sicher getödtet durch Apoth. Freyberga (.Delitzsch) Rattenkuchen Menschen, Hausthieren und Geflügel unschädlich. Wirkung tausendfach belobigt. Dosen 0,50, 1,00 u. 1,50 bei O. Schaaf und Gust. Walter in Giessen. 862 Gelegenheitskauf. 2826] Solide Eßz.-Einrtchtung sof zu verkaufen. Besicht. Bahnhofftr. 64. Hochfeiner Seelachs, per Pfund 35 4, (3030 Aal, Schellfisch u. Cablian Zu Ostern empfehle Messina-Apfelsinen, „ Blut-Apfelsinen außergewöhnlich große und schöne Früchte. Emil Orbig. NB. Bekanwlich Übertreffen Messina- Apfelsinen alle übrigen an Wohlgeschmack und Süßigkeit. 2999 Deutscher Hof Neuenweg. 3036 Carbolineum bestes Holzerhaltungsmittel [2796 Gustav Walter, Mäusburg 13. “2792] Grrte Speisekartosseln, sowie tyrührosa zum S-tzen in großen und kleinen Quantüms zu verkaufen. 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