IC. gmann, fstratze 29. ige und niebert sten und bewährte ;uter Beschasseuhcii ?n, alsKlemM ristolochia und starken Pflanzen tzj„dcihand^-b- PM w W 6M(,: Klausen»-««5" be« (** , r Lssv. ir. Pari Stohrl" SW . Becker rergerstraße. Anlage von Gärte, steste besorgt 12442 Ostern emvsehle .-Apfelsinen, Hut-Apfelsin® l6rti&tunbfdi6nt Flüchte. Jmil Orbig. ich übnvchm MK Men anMWig DÄl t», la. Ouil'ti“' Quantum W <#t. « S»«,» d» SafiiW1'*1“6 Andrjnler Großh. Fachschule für Elfenbeinschnitzerei und verwandte Gewerbe zu Erbach i. O. Beginn de8 Sommer Semesters. Montag den 10. April 1893. Unterrichtsfächer: Freihandzeichnen und Malen nach ornamentalen Motiven, hauptsächlich Modellen. Entwerfen und Zeichnen von kunstgewerblichen Gegenständen. Figurenzeichnen. Geometrisches Zeichnen. Mvdelliren nach ornamentalen und figürlichen Modellen. Vorträge über Kunstgeschichte, Styllehre und plastische Anatomie. Deutsch, Schönschreiben, Rundschrift, Rechnen, CorreSpondenz, Buchführung und Wechsellehre. Das Schulgeld beträgt pro Semester 10 JL Anmeldungen sind an den Hauptlehrer, Herrn Görig iri Erbach i. O. zu richten, welcher auch zu jeder weiteren Auskunft gerne bereit ist. Die mitteleuropäische Einheitszeit in Bezug auf Gießen. Am Samstag den 1. April d. I. wird eine in fast alle unsere täglichen Lcbensgewohnheiten eingreifende neue Zeitordnung in Kraft treten, die den Beweis von dem jetzt vielgebrauchten Wort wahrhaft drastisch erbringt, daß unsere Zeit im Zeichen des Verkehrs stehe. Die mannigfachen Verkehrs. Verbindungen haben die früher zeitlich begrenzte Oertlichkeit | nahezu aufgehoben- durch die Eisenbahnen ist das Festland sc» eng und so unmittelbar überallhin verbunden, daß unser Vaterland, um mit einem Vergleich zu reden — fast zu einer eiinzigen großen Stadt geworden ist, welche man beinahe vom Morgen bis zum Abend von einer bis zur andern Grenze durchreisen kann. Wenn man aber selbst in einer unserer bedeutendsten Großstädte vom Morgen bis zum Abend wandert, dann bleibt unsere Uhr mit allen in der Skadt richtig gehenden anderen Uhren in Uebereinstimmung- nicht so ist es tndeß, wenn wir uns der schnell verbindenden Eisenbahn von einer Stadt in die andere bedienen. Fahre ich z. B. des Mittags l Uhr 5 Min. ab Gießen nach Berlin, so bin ich nach meiner hier in Gießen richtiggehenden Uhr schon um eine Minute nach halb elf dort, wohingegen die in Berlin richtig gehende Uhr mich überzeugt, daß es nicht mehr eine Minute nach halb elf, sondern bereits zehn Minuten vor elf Uhr Abends ist. Stelle ich jetzt meine Uhr nach der Berliner und fahre weiter nach BreSlau, so zeigt sich, hier angekommen, daß meine Uhr wieder andere Zeit als die in Berlin richtig gehende angibt; meine in Berlin richtig gestellte Uhr hat auf der kaum -P/e Stunden dauernden Reise von Berlin nach BreSlau wiederum 14 Minuten verloren. Fahre ich nun von BreSlau nach Lemberg, wo ich nach weiteren 16 Stunden ankomme, so hat meine Uhr gegen die Gießener schon eine ganze Stunde und eine Minute verloren. Wie nach Osten i meine Uhr fortwährend verliert, so gewinnt sie, wenn ich | nach Westen eine Reise mache. Aus einer Reise nach Köln, ; Aachen, Metz re. hat man seine Uhr fortwährend der anders w erdenden Ortszeit entsprechend zurückzustellen. Dieser Zustand soll für die Alles beherrschenden Verkehrsverhältnisie hinfort unerträglich sein. Die für die Eisenbahnen nöthigen Umrechnungen nach der Ortszeit will man nun wie mit einem Schlage auö der Welt schaffen, indem man am 1. April alle Ortszeiten aufhcbt und dafür eine in ganz Europa geltende E isenbahnzeit einsetzt. Diese Neuerung ist ein so gewaltiger Eingriff in die altgewohnten Lebensverhältniffe, daß sie in ih.rer Bedeutung vielleicht nur mit dem 1873 cingeführten Münz-, Maß- und GewichtSsystem aus der Dekade zu vergleichen ist. Man wird deshalb am 1. April d. I. vorerst ,a,nte" „ **r, litt Irl 2W cheel detail. immtlidjer Aeuheitei fh. 77 frrfteg Blatt Freitag den 31. März 1893 t>n GEetze«er rrtdinnt täglich, «ml lulnabnv bei Montao« Die leirRmfi peetfUemttt« ipfrbfn 6rm Anzeiger »tchenN'ch brn mal bnfclqjt. Gießener Anzeiger Kemrai'-Anzeiger. vlerteljähriger >len*fm#efs»rdei 2 Mark 20 Pfg. Brmgerlodn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. ÄfbQctiov, Erpedrn« und Druckern: Mr.». Fernfprecher 61. Anrts- und Anzeigeblatt für den Ttreis Grefzen. ^;5SXr:SK~| chratiskeisage: Hießener Kamiri-nblätt-r. Alle Annoncrn-Vureaux be» In- unb fiuÄfanbe« nehm« Anzeigen für ben „Gießener Anzeiger" entgegen. Anrtlichev Theil. Bekanntmachung. betr. die Regelung der Sonntagsruhe im Handelsgewerbe. Nachdem durch das am 26. d. Mts. erlassene neue Ortsstatut der Stadt Gießen die allgemeine Verkaufszeit für das Handelsgewerbe an Sonn- und Feiertagen auf eine weitere Rachmittagsstunde (bis 3 Uhr, Ortszeit) ausgedehnt worden ist, haben wir die durch unsere Bekanntmachung vom 2. Januar d. Js. für den Handel mit Tabak, Cigarren und zugehörigen Rauch-Utensilien zugelassene Vergünstigung des Verkaufs bis 7 Uhr Abends wieder zurückgenommen. Gießen, den 29. März 1893. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. alle dem Publikum sichtbaren Bahnhofsuhren auf eine Eisenbahn-Einheitszeit stellen und die Folge wird sein, daß man für die Eisenbahnen auf eine und dieselbe Minute sowohl in Berlin wie in Petersburg oder Paris 12 Uhr Mittags hat. Um nun aber eine heillose Verwirrung nicht eintreten zu lasten, die dadurch entsteht, wenn die Bahnhofsuhren ganz andere Zeiten zeigen als die Stadtuhren, so ist bekanntlich durch kaiserliche Verordnung ein Gesetz erlassen, wonach die gesetzliche Zeit für ganz Deutschland die mittlere Sonnenzeit des fünfzehnten Längengrades östlich von Greenwich fortan sein soll. Dieser fünfzehnte Längengrad durchschneidet Europa von der Südspitze Siciliens bis zu den Lofoten und kommt auf seiner Bahn durch Südost-Jtalien, Oesterreich, Schlesien, Pommern, Dänemark, Schweden und Norwegen. Wenn auf diesem Strich die Sonne durch die Mittagslinie geht, soll in ganz Deutschland 12 Uhr Mittag sein. Fast alle Städte Deutschlands haben durch dies Gesetz ihre Uhren zu verstellen, nur zwei bis drei Städte, welche von dem fünfzehnten Meridian durchschnitten werden, so besonders Stargard in Pommern und Görlitz in Schlesien, brauchen ihre Uhren nicht zu verstellen. Hier ist nach der Sonnen- und nach der Eisenbahnzeit zugleich Mittag. Berlin muß seine Uhr 6 Minuten, Köln 32, Coblenz 30, Hamburg-Altona 20 und München 14 Minuten vorstellen, BreSlau 8 und Königsberg 22 Minuten zurückstellen. Unser Gießen hat wie Frankfurt a. M., Darmstadt, Heidelberg, Marburg, Bremen und Paderborn seine Uhr genau 25 Minuten vorzustellen. Wir werden also vom 1. April ab nach unserer jetzigen Zeitrechnung schon fünf Minuten nach halb zwölf 12 Uhr Mittags haben. Gießen wird also künftig gegen die altgewohnte Sonnenzeit immer volle fünfundzwanzig Minuten vorauseilen- es wird demnach auch in der neuen Einheitszeit fortschrittlich bleiben. Der Uebergang von der alten in die neue Zeitbestimmung wird nun nicht ohne eine Menge von Unbequemlichkeiten für die Erfüllung unserer täglichen Pflichten möglich werden- man darf indeß hoffen, daß, nachdem man sich an die neue Ordnung gewöhnt haben wird, man sehr bald die nicht unwesentlichen Vortheile dieser Neuerung erkennen dürfte. Die Unbequemlichkeiten werden zum Theil darin zu Tage treten, daß wir uns in unseren eigenen auch anderen Einrichtungen anzuschließen haben. Vor Allem müssen wir uns der Eisenbahn anschließen und diese ändert ihren jetzigen Winter Fahrplan nicht. Um so tritt die bevorstehende Neuordnung in Kraft und sie ist fast die einzige Einrichtung, durch welche die allermeisten Schwierigkeiten sich einstellen werden, denn die Eisenbahn gibt ihren schon jetzt gültigen Fahrplan dem Publikum mit der einzigen, aber gewaltigen Verschiebung, daß jeder jetzt fahrende Zug künftig nach der neuen mitteleuropäischen Uhr 25 Minuten später von Gießen abgelassen resp. ankommen wird. Wollen nun die Geschäftsleute ihre Arbeitszeit unverändert nach der neuen Zeitbestimmung halten, dann gehen ihnen für ihre Geschäftsschlußzeit jedesmal 25 Minuten verloren, die wohl oft nicht dadurch ausgeglichen werden, daß ja auch 25 Minuten früher zu arbeiten angefangen werden muß. Wenn z. B. der Kaufmann jetzt bis 8 Uhr Abends für einen bestimmten Postschluß seine Postsachen aufliefern kann, so wird er nach dem 1. April noch 25 Minuten länger Zeit dafiir haben. Liegt dem Kaufmann an dieser Zeit, so wird er für feine Arbeitszeit alle Tageszeiten umrechnen und immer 25 Minuten später anfangen resp. aufhören lasten. Wo diese Hindernisse nicht vorhanden sind, wird man wohl die gewohnten Zeiten für seine Thätigkeit in der neuen Zeit- bestimmung beibehalten, d. h. man wird nach dem Glockenschlag der neuen Uhr ebenso wie jetzt nach der alten arbeiten. Besonders die Schulen werden stwhl schon gleich zum 1. April ihre Uhren nach den Bahnhofsuhren stellen und nach wie vor auf den neuen Glockenschlag 8 resp. 9 Uhr anfangen. Wird im Hause die Uhr ebenfalls nach der Bahnhofsuhr gestellt, dann wird man freilich einfach um 25 Minuten früher geweckt, was vielleicht zuerst gar nicht sehr angenehm ankommen mag, aber man kann dann doch noch ohne besondere Unbequemlichkeit zur rechten Zeit zur Schule oder wohin man sonst zur bestimmten Zeit zu gehen hat, kommen. Weitere Unzuträglichkeiten werden innerhalb der Familie erst dann entstehen, wenn die einzelnen Familienglieder theils nach der neuen, theils nach der alten Zeitbestimmung ihre Pflichten zu erfüllen haben. In Familien, wo jetzt um 12 Uhr zu Mittag gespeist wird, würde 5. B. der Vater — wenn er nach der alten Zeitbestimmung künftig zu arbeiten hätte — erst gegen halbem zu Tisch gehen können, wohingegen seine Kinder nach der neuen Zeitrechnung schon um 12 zu Tisch entlasten würden, und natürlich um ebensoviel früher wieder zur Schule gehen müßten. In allen solchen Fällen, und sie werden sich mehr einstellen, als sich jetzt schon übersehen läßt — wird man vorerst noch einmal recht unbequem die neue Zeitordnung empfinden- doch die Ungleichheiten bei den verschiedenen Berusspflichten sind ja ohnehin so groß, daß man auch in dieser Neuordnung sich leicht zurechifinden wird, um sich den dadurch nothwendig werdenden anderen Verhälmisten bestens anzupassen. Man har sich ja in den letzten Jahrzehnten in so mancher gewaltigen Umwälzung in den bescheidenen Verkehrsverhältnissen unserer sogn. guten alten Zeit zurechtgefunden : Wie lieb ist uns beispielsweise unsere neue Münz-, Maß- und GewichtSordnung geworden, und sich an sie zu gewöhnen, war doch für die älteren Leute ungleich schwerer als eS für die neue Zeitbestimmung erforderlich sein wird. Die Kinder, die jetzt in der Schule die Decimalrechnung lernen, können kaum noch begreifen, daß ihre Eltern fast so viel andere Rechnungssysteme lernen mußten, als es Staaten giebt. Was die mitteleuropäische Zeitbestimmung betrifft, so ist sie eigentlich ein Antagonismus wider das bessere Misten, denn ich kann mich überzeugen, daß, sobald die Sonne durch den Zenith geht, Mittag sein muß, wohingegen ich künftig zu bestimmen haben werde, daß dann schon 25 Minuten nach Mittag in Gießen sind. DaS ist freilich eine Illusion für die rechte Erkenntniß, aber für die wissenschaftliche Erkenntniß ist es ja ebenfalls eine Illusion, wenn man sieht, daß die Sonne im Osten aufgeht, wohingegen sie doch in Wirklichkeit stillsteht. Wie die Annehmlichkeiten für die neue Zeitbestimmung für die VerkehrSverhältniste über jedem Zweifel erhaben find, so wird auch für unsere eigenen Gebräuche manches uns dabet sehr anheimeln. So werden künftig die auf einen bestimmten Glockenschlag stattfindenden Feste, welche in der Verwandtschaft u. s. w. östlich oder westlich von uns entfernt gefeiert werden, genau in derselben Minute abgehalten, als bei uns die Uhr zeigt. Soll eine Hochzeit um 3 Uhr stattfinden, so ist es in demselben Augenblick sowohl in Memil wie in Metz oder in Gießen 3 Uhr. Man braucht also künftig nicht mehr zu berechnen, wieviel Uhr hier fein wird, wenn in Memel ober Metz 3 Uhr Nachm. ist, obwohl jetzt die Zeitdifferenz zwischen diesen beiden Städten genau eine Stunde beträgt. Wenn früher jeder östlich ober westlich von uns liegende Ort zu einer anderen Zeit den Eintritt des Jahreswechsels feierte, so wird in diesem Jahr wohl zum erste« Mal, wenn bei uns in Gießen am 31. Decembcr die Thurmglocke 12 Uhr Mitternacht verkündet, Alldeutschland in demselben Augenblick seinen Festgruß zum neuen Jahr in die Welt rufen. Diese Gemeinsamkeit in der Feststimmung hat für warmfiihlende Patrioten auch etwas Gewinnendes. < - ■ ..... 1,1 ——. Deutscher Reich. Berlin, 29. März. Der preußische Gesandte in München, Graf Eulenb-urg, ist am Dienstag vom Kaiser in besonderer Audienz empfangen worden. Dem Vorgänge wird von mancher Seite in Hinblick auf die Thatsache, daß Graf Eulenburg zu den intimsten Rathgebern des Kaisers gehört, eine spezielle Bedeutung beigelegt. Man erinnert hierbei daran, daß der preußische Vertreter in München als derjenige Staatsmann gilt, auf besten Rath die Zurückziehung des Zedlitz'schen Volksschulgesetzes von allerhöchster Seite erfolgte. Es wird darum weiter angedeutet, daß Graf Eulenburg vielleicht in Sachen der Militärfrage zum Kaiser berufen worden sei, um dem Monarchen auch in dieser kritischen Angelegenheit seine Ansichten auseinanderzusetzen. Jedenfalls ist eS bemerkenswerth, daß der Kaiser kurz vor Empfang des Grafen Eulenburg einen längeren Vortrag des Reichskanzlers Grafen Caprivi entgegengenommen hatte. — Die in den parlamentarischen Arbeiten eingetretene österliche Ruhepause begünstigt augenscheinlich die öffentliche Erörterung der schwebenden Krisis, welche durch die Militärfrage hervorgerufen worden ist. In den Blättern aller Parteirichtungen kann man schier tagtäglich mehr ober weniger langen Betrachtungen über den muthmaßlichen Ausgang ber Militärfrage begegnen, währenb zugleich bie Gerüchte über biefe ober jene angebliche Wenbung in der Krisis einander förmlich jagen. Anscheinend hat sich in den Berliner Regierungskreisen ein Wechsel in der bisherigen optimistischen Stimmung vollzogen, mit welcher daselbst den Folgen einer etwaigen Reichstagsauflösung bis jetzt entgegengesehen worden ist. Wenigstens kann aus gewissen offiziösen Auslastungen der jüngsten Zeit der Schluß gezogen werden, daß man an maßgebender Stelle in Berlin die Möglichkeit endlich in Betracht nimmt, es könnten die eventuellen Neuwahlen zum Reichstage gegen die Regierung ausfallen, und daher erklärt es sich wohl auch, wenn jetzt in verschiedenen Regierungsorganen dringender der Ruf nach einer Verständigung über die Militärvorlage erschallt. Nun, die große Mehrzahl des Reichstages ist gewiß auch jetzt noch zum möglichsten Entgegenkommen gegenüber der Regierung bereit, weitere Ver- ftänbigungSver Handlungen in der MilitSrfrage verheißen aber nur einen Erfolg, wenn der regierungsseitig bis jetzt eingenommene Standpunkt: „Alles oder nichts !" endlich verlassen wird. Gerade die gegenwärtige parlamentarische Ferienzeit gibt eine sehr günstige Gelegenheit zu nochmaligen Unterhandlungen in der Militärsrage und darf man vielleicht erwarten, daß sie in dem angedeutelen Sinne von der Reichsregierung und von den Parteiführern auSgenützt werden wird. Wenn sich dann beide Theile vor Augen halten, welche unberechenbare Folgen ein im Falle des Scheiterns der Mili- tärvorlage unvermeidlicher schwerer innerer Konflikt nach sich ziehen müßte, so liegt eine Verständigung immer noch im Bereiche der Wahrscheinlichkeit, trotz des vorläufig so kritischen AuSsehenS der Militärangelegenheit. Neueste Nachrichten» WolffS telegraphische- Lorrefpondenz-Bureau. Berlin, 29. März. AuS MySlowitz wird gemeldet: In OSwiecim traf plötzlich der Krakauer Obersteuerinspector mit 13 Eommifsaren und 40 GenSdarmen ein behusS einer Suche nach geschmuggelten Maaren. Beschlagnahmt wurden bei verschiedenen Kaufleuten für 40,000 Gulden Maaren. Zwei Kaufleute wurden verhaftet, mehrere entflohen. Zwei Geschäfte sind geschloffen worden. Hamburg, 29. März. Auf daS Gesuch von SchiffSrhedern, einzelne Cholerafälle nicht zu melden, da der Schiffsverkehr durch die Sperrmaßregeln einzelner ausländischer Regierungen gehindert würde, ertheilte der Senat, dem „Hamburgischen Korrespondenten" zufolge, einen abschlägigen Bescheid, da bei der Nichtmeldung einzelner Cholerafälle das Vertrauen der auswärtigen Regierungen in die Zuverlässigkeit der hiesigen amtlichen Gesundheitsberichte erschüttert werden könnte. München, 29. März. In Speyer findet am Ostermontag eine Versammlung bayerischer, badischer und hessischer Tabakpslanßer zwecks Stellungnahme zur Bauernbewegung und zur Interpellation Menzer statt. Villach, 29. März. In der Ortschaft Bleiberg (Kärnthen) kam heute ein größeres Schadenfeuer zum Ausbruch- die Bewältigung deffelben ist noch nicht gelungen. Paris, 29. März. Dem Vernehmen nach sprach Develle dem deutschen Botschafter sein Bedauern aus über die dem auSgewiesenen Correspondenten Brandes durch VolkS- haufen zugefügte Behandlung und sagte strengste Untersuchung deS Vorganges zu. (Siehe Näheres unter Depeschenbureau Herold). Rom, 29. März. Berardi verweigert fortdauernd jede Auskunft, sowie die Aufnahme von Nahrung, er genoß nichts feit SamStag Abend; heute wird ihm künstlich Nahrung zugeführt, falls er auf feiner Weigerung beharrt. Barcelona, 29. März. Gestern fanden Kundgebungen der Studenten statt, infolge deren es zu Exzessen kam, wobei neun Studenten schwer und sechzig leicht verwundet wurden. Petersburg, 29. März. Die Einfuhr roher animalischer Producte auS Preußen ist vom Samstag an nur mittelst Eisenbahn und nur nach Orten, welche unmittelbar an der Eisenbahn liegen, gestattet- überdies müssen die Producte mit einem Zeugniß versehen sein, daß sie von gesunden Thieren herrühren. Kopenhagen, 29. März. Der König erwiderte einer Deputation des dänischen FriedenöveretnS, welche den König bat, eine Erleichterung der Militärlasten herbeizuführen : Er theile den Wunsch, daß die Kriege verschwinden nnb die Entscheidung von Streitigkeiten durch Schiedsgerichte erfolgen möge, allein die Erfüllung dieses Wunsches begegne großen Schwierigkeiten- es wäre deßhalb fruchtlos, wenn er zur Förderung der Angelegenheit die Initiative ergriff- wenn jedoch eine große europäische Macht sich an die Spitze der Bewegung stellte, würde er, der König, und die Regierung Dänemarks sicherlich Nachfolgen. Depeschen deS Bureau „Herold*. Berlin, 29. März. Der „Börsenzeitung" zufolge verlautet, der Kaiser habe ernste Bedenken gegen die A u f l ö s u n g deS Reichstages. Man erwartet betr. der Militärvorlage, dieselbe werde schließlich nach Ablehnung in der zweiten Lesung zurückgezogen und in der nächsten Tagung durch eine neue Vorlage ersetzt werden mit einer mäßigeren Erhöhung der FrtedenSpräsenz, so daß man sich dem Bennigsen-Dor« schlage nähere. Erst wenn das Centrum auch hiergegen Opposition mache, erfolge die ReichStagSanflösung. Berlin, 29. März. DaS unter der Oberleitung von Helldorffs erscheinende Conservative Wochenblatt erscheint ab 1. April nicht mehr. Berlin, 29. März. Der „Post" zufolge hat der Reichskanzler heute den sächsischen Kriegsminister empsangen. Es wird angenommen, daß die Aussichten der Militärvorlage und die fernere Taktik der Bundesregierungen besprochen worden ist. Berlin, 30. März. DaS Staatöministeriurn hielt gestern unter dem Vorsitze deS Grafen von Eulenburg eine Sitzung ab, woran sämmtliche Minister mit Ausnahme deS Grafen Caprivi theilnahmen. Der Gesetzentwurf über die Erweiterung des Staatsbahnnetzes wurde nach den Vorschlägen deS Ministers der öffentlichen Arbeiten berathen und, wie verlautet, auch vom gejammten Ministerium gut- geheißen. Die Genehmigung des Kaiser- soll unverzüglich eingeholt werden- die Vorlage im Landtage einzubringen. München, 29. März. Dcr Prinzregent erwidert demnächst den Besuch deS GroßberzogS von Heffen in Darmstadt. Der Zeitpunkt ist noch nicht festgesetzt. München, 29. März. ES verlautet hier, die zweite Lesung der Militärvorlage werde wegen der Abwesenheit deS Kaisers in Italien nicht vor Anfang Mai erfolgen. Paris, 29. März. In ASniereS wurde bei feiner gestrigen Abreife der Correspondent deS „Berliner Tageblattes", Otto Brandes, von einem Theil der Bevölkerung auf 6 unflSthigste beschimpft. Frau Brandes, sowie deren Sinder wurden durch ©teinmürfe am Kops und Rücken getroffen. Fehlgehende Steine zertrümmerten die Fensterscheiben der benachbarten Häuser. BrandeS meldete den Vorgang dem deutschen Botschafter. — Otto Brande- reiste gestern Abend mit Frau und Kindern nach Berlin ab. Zahlreiche Journalisten und Deutsche begleiteten dieselben zum Bahnbos. Kopenhagen, 29. März. Laut Ansage beim Hofe auS Petersburg trifft der Czar mit Familie wieder hier ein und nimmt längeren Aufenthalt. totale» und provinzielle». Gießen. 30. März 1893. — Empfang. Seine Königliche Hoheit der Großherzog empfingen gestern u. A. den Professor Dr. Co sack von Gießen. * * Lehrstuhl für Kunstgeschichte an der Landes Universität. Em bei der Zweiten Kammer eingelaufener Antrag der Abgeordneten Bergsträßer und Genossen geht dahin, die Kammer wolle beschließen, an Großherzogliche Regierung das Ersuchen zu richten, den vor einigen Jahren (mit dem Ableben deS Geh. Rath Prof. v. Ritgen) eingegangenen Lehrstuhl für Kunstwissenschaft an der LandeSuniversität Gießen wieder herzustellen und die dazu erforderlichen Mittel in daS nächste Staatsbudget aufzunehmen. * * Militärdienstnachricht Haupt, Major, beauftragt mit den Functionen deS etatsmäßigen Stabsoffizier- deS Inf. RegtS. Nr. 131, unter Ernennung zum etat-mäßigen Stabsoffizier, zum Oberstlieutenant befördert. * ♦ Vom 1. April ab findet die Mittel Enropäische Zeit, welche gegen die bisher in Gießen gebrauchte Ortszeit um 25 Minuten voraus ist, für den gesummten Post- und Telegraphendienft Anwendung. Don dem bezeichneten Zeitpunkte ab richten sich daher die Verkehrsanstalten in allen Beziehungen ausschließlich nach der Mittel-Europäischen Zeit, insbesondere erfolgt die Eröffnung und der Schluß der Post- und Telegraphenschalter zu den festgesetzten Stunden nach Mittel-Europäischer Zeit. ' ♦♦ FeiertagS-Reiseude machen wir auf den in vorliegender Nummer enthaltenen Fahrplan der auf Station Gießen ein» und ausfahrenden Züge aufmerksam. Der Plan enthält die Fahrzeiten nach mitteleuropäischer Zeit. ♦ * M. E. Z. und Feierabendzeit. Mit dem 1. April wird wohl auch die „Feierabendstunde" in den Wirth- schasten etwas hinauSgerückt werden müssen, wenn nicht die Wirthe und Gäste „zu kurz kommen" sollen. Wie man sieht, greift die Einführung der mitteleuropäischen Zeit in alle bürgerlichen Verhältnisse. * ♦ Die Mitteleuropäische Zeil in Bezug auf die höheren Lehranstalten. Die Dtrectionen der Gymnasien, Realgymnasien und Realschulen, sowie die Kuratorien der höheren Mädchenschulen sind ermächtigt worden, den Beginn und Schluß deS Unterrichts für die Zeit vom 1. April bis 1. October bis eine halbe Stunde später als seither (also z. B. statt 7 ober 8 Uhr auf 7 Uhr 30 ober 8 Uhr 30 unb entsprechend statt 11 Uhr oder 12 Uhr auf 11 Uhr 30 ober 12 Uhr 30) scstzttsetzen. Bei der genauen Festsetzung der Zeit innerhalb des gegebenen Rahmens sind die örtlichen Verhältnisse, namentlich die Ankunft und der Abgang der Eisenbahnzüge, zu berücksichtigen. In der Zeit vom 1. October bis 1. April — während des Winterhalbjahres — darf der Unterricht keinenfalls vor 8 Uhr 30 Minuten Vormittags nach Mittel- Europäischer Zeit beginnen. * * Die Raucher Gießens wollen sich merken, daß die unterm 2. Januar d. I. für den Handel mit Tabak, Cigarren und zugehörigen Rauch-Utensilien zugelassene Vergünstigung des Verkaufs bis 7 Uhr an Sonn- unb Festtagen roteber zurückgenommen ist. Die Cigarrenläden werben von jetzt ab ebenfalls um 3 Uhr (Ortszeit) geschlossen. ♦ * Ein richtiges Gauuerstückchen verübte gestern dahier ein Mensch von etwa 30 Jahren. Er stellte sich als armer, arbeitsloser Dachdecker vor und bat, da er auf dem Dach einige Schäden entdeckt haben wollte, um Auftrag zur Reparatur. Dieser Auftrag wurde auch ertheilt, aber anstatt auf« Dach zu steigen, besah er sich die innere Einrichtung des Hauses unb, da ihm gerabe eine golbene Damenuhr zu Gesicht kam, so machte er sich nichts daraus, diese mitgehen zu heißen. Und für die prompte Ausführung dieser That ließ er sich auch noch für „Reparaturkosten" 85 Psg. zahlen. Bis jetzt ist ber Spitzbube noch nicht ergriffen. ♦ ♦ Verhaftet würbe gestern ein junger Mensch von hier wegen eines begangenen Diebstahls, ein auswärtiger Knecht wegen Zechprellerei unb ein fremder Handelsmann wegen fortgesetzter Ruhestörung. Wir machen unsere Leser auf die im Annoncentheil unseres heutigen Blattes enthaltene Bekanntmachung ber Technischen Hochschule zu Darmstadt aufmerksam. Dieselbe geroäbrt eine vollständige wissenschaftliche unb künstlerische AuSbilbung für bie technischen Fächer. In bejonberen Fach- abtheilungen werden Architecten, Bau-Ingenieure, Kultur» Ingenieure, Maschinen - Ingenieure, Electro - Ingenieure, Chemiker unb Apotheker ausgebilbet- beSgl. in der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Schule Lehrer für Mathematik und Naturwissenschaften, sowie Geometer. Auch Fabrikanten, Kunst- unb Gewerbetreibenden ist bie Hochschule zur Erlangung ber erforderlichen Kenntnisse behülflich. DaS acadcmischc Studium an ber Technischen Hochschule berechtigt zur Zulassung zur SlaatSprüsung für Hochbau, Ingenieurwesen unb Maschinentechnik in sämmtlichen deutschen Staaten, welche solche Staatsprüfungen abhalten. Für die Reichsprüfung ber Apotheker ist der Besuch ber Technischen Hochschule bem- jenigen einer Universität gleichgestellt- auch ist der phar- maceutischen Prüfung-Commission zu Darmstadt durch Bundes« rathS-Beichluß die Berechtigung zur Ertheilimg für da» ganze Reich gütiger Approbationen gegeben worden. • • Warnung. Die Zeit ber Salbbrän be ist wieder gekommen und haben nach öffentlichen Blättern in den jüngsten Tagen eine ganze Anzahl solcher Brände stattgefunden. Dieselben entstehen meisten- durch Unachtsamkeit von Rauchern, welche ein brennendes Zündholz ober eine noch glimmende Kig arre weqwerfen Da schwere Strafen für die leichtsinnigen Urheber solcher Brände in Aussicht stehen, so fei hier dringend zur Vorsicht in fraglicher Beziehung gemahnt. • • HähnerologischeS. Wie der Redaction der „Reuen Hess. BolkSbl." „auS guter Quelle" mitgetheilr wird, sollen d>e Hähne von Darmstadt und Umgegend mit bekannter Loyalität sich bereit erklärt haben, vorn 1. April an mit dem Krähen nach mitteleuropäischer Zeit (M. E. Z.) zu beginnen, diese- löbliche Vorhaben sei aber durch die Hennen vereitelt worden, die nicht ungerechtfertigter Weise um 25 Minuten älter gelten wollen. — Bei dem wenig entwickelten Solidari- tät-gefühl der Hähne, die sich bekanntlich oft in den Haaren resp. Federn liegen, ist wenig Aussicht vorhanden, daß auch die Gießener Hahnen, gleich ihren Darmstädter Kollegen, vom 1. April ab um 25 Minuten früher zu ^ktkerikten" anfangen werden. Eine Erklärung ber Gießener „Hinkel" liegt ebenfalls noch nicht vor- sie sind eben mit bem Legen ber Ostereier zu stark beschäftigt. Ob sie übrigens Morgen» 25 Minuten früher ober später anfangen zu gackern, danach kräht kein Hahn. * ♦ Parlamentarisches. Der 27. Lonbtag wirb im Lause ber nächsten Monate zu Enbe gehen und scheidet bann die Hälfte ber Abgeordneten auS, in deren Wahltrctfen dann Neuwahlen stattzufinben haben. CS sind die-die Herren: Scherer, Mühlenbesitzer in Höchst i. Oben». - Breitner, ©ter» brauereibesitzer in Beerfelden - Erk, Mühlenbesitzer inNrdda- Dr. Frank, OberlandeSgerichtSrath in Darmstadt- Friedrich, Professor in Darmstadt - Dr. Gutfleisch, Recht-anwalt in Gießen - HaaS, KreiSrath in Offenbach - Heinzerling, OberlandeSgerichtSrath in Darmstadt - Herrmann, HauptsteueramtS- renbant in Bingen - Hirsch, Gutsbesitzer in Al-heim - Steingötter, Kaufmann in Langen- Christ, Bürgermeister in Wörrstabt - Michel, Bürgermeister in Neu-Bamberg, Möhn, Bürgermeister in Laubenheim - Graf Oriola, Gutsbesitzer in Büdesheim - Dr. Osann, Recht-anwalt in Darmstadt - Pfannstiel, Landwirth in Hainbach- Rackö, Kaufmann in Mainz- Römer, Gutsbesitzer in Alzey - Schade, Landwirth ;n Altenburg- Theobald, Forftinfpector in Jugenheim- Weith, Gutsbesitzer in Nieder-Wöllstadt - Wernher, Gutsbesitzer in Nierstein - Westernacher, Ober-Amtmann in Lindheim; Wolz, Bürgermeister in Seligenstadt. — In dcr Kammer bleiben noch für die nächsten drei Jahre die Abgeordneten Arnold, Gundrum, Hechler, Jöckel, Jöst, Dr. Vogt, Loutz, Lichtenstein, Metz (Darmstadt), Metz (Gießen), Mvllinger, Muth, Mühl- bcrgcT, Müller, Bergsträßer, Pennrich, Reinhart, Dr. Schröder, Sturmfels, Schönberger, Schönfeld, Ulrich, Wolsskehl, Dr. Weber, Zinßer. * ♦ Die Anmeldungen zu der Geflügel- unb Bagelau» stelluug in Darmstadt, welche ber bortige Verein für Vogel- unb Geflügelzucht in bett Tagen vom 8. bis 10. April ad- halten will, gehen jetzt, wo ber Schluß des Anmelbetermins — 1. April — bevorfteht, in erfreulicher Zahl ein, wonach bie Ausstellung, soweit sich bieS zunächst beurteilen läßt, für den Kenner wie den Laien gleichviel Interessantes und Werthvolles zu bieten verspricht. Die Ausstellung findet in den zu Ausstellungszwecken besonders geeigneten Räumen der Turn» Halle am WoogSplatz statt, für Kanonen, in- und ausländische Sing- unb Ziervögel sinb befonbere Räume feparirt. — Den Preisrichtern, bekannten unb bewährten Kräften auf diesem Gebiete, stehen zu PrämiirungSzwecken zahlreiche Geld- imb Ehrenpreise zur Verfügung, bie theilS von Vereinsmitgliedern, weiter von den landwirthschaftlichen Bezirksvereinen zu Graß- Gerau, Dieburg, Gteßen rc. gestiftet worden sind, auch von Seiten Groß. Ministeriums steht die Bewilligung eines Ehrenpreises in Aussicht. — Mit der Ausstellung wird eine 8er« loofung von Geflügel :c. verbunden, zu welcher die Gewinne, darunter ein Hauptgewinn im Werthe von 100 Mark, soweit thunlich, auf der Ausstellung angekauft werden. * *AlterthumS Funde. AuS Ober-Florstadt, 28.M ttz, wird uns geschrieben: Der bekannte AltertbumSsorscher Herr Kofler auS Darmstadt ist schon längere Zeit mit ungefähr 20 Arbeitern in unserer Gemarkung beschäftigt, um ein römische» Castell frei zu legen. Die Arbeiten sind jetzt foweit gediehen, daß dasselbe in feinen Einzelheiten vollständig zu erkennen ist. Dasselbe befindet sich unmittelbar am Orte unb hat die Ausdehnung eines großen Dorfes. Die Straße durch dasselbe, die Wohnräume für bie Mannschaften, bie Baberäume unb bie Pferbeställe sind vollständig zu erkennen. AuS den vorgefundenen LegionSsteinen hat Herr Kofler festgestellt, daß die 22. römische Legion hier gelegen hat. DaS Castell soll, nachdem bie Zeichnungen davon ausgenommen sind, wieder zugeworfen werden, da daS Land, auf dem eS sich befindet, bebaut werden soll. Wenn also Freunde deS Alterthum- baffelbe besichtigen wollen, so sollen sie damit nicht zögern. * * Eine interessante Entscheidung bringt die letzte Nummer der „Amtlichen Nachrichten" deS RetchsverficherungSamts über die Frage, ob ein durch Unsall verletzter verpflichtet ist, sich einer im Interesse der Wiederherstellung dringend erforber» lichen Operation zu unterwerfen. Nach bem AuSspruche beS Gerichtshofes ist die Einwilligung de- verletzten hierzu unbedingt erforderlich. Zur Begründung wird bemerkt: „Die Ertheilung dieser Einwilligung zu der Operation ist ein freie» Recht beS Verletzten, auf welche- bie Gesetze weder der Be» russgenossenschast, noch sonst irgend Jemandem eine Einwirkung einräumen." * Besuch der Weltanlflellnng in Shicaga. Der L'anb» tog«abgeorbnete Dr. Bogt (Butzbach) hat folgende Inter- p e 11 a t \ o n eingebracht: ./verschiedene deutsche Staaten haben zum Theil beträchtliche Mittel bewilligt, um Kleinindustriellen unb Gewerbetreibenden, sowie sonstigen technischen und ge- »orlen.8t b” flottgifi,.! *Slle« 'leit Ä“?1! ine m ..""ter«, fit bittte?®'* I« Ä* iSnt. ”h "ijenb >act'on bt, „ Weilt Wtb7“'" ftnb „j,I’le» 1. Stal „ eli’met E Z hu die $ „*«, ff. um 25 ™ere,t',t eben mit dem Leae» e übrigens MoÄ iu gackern, bDM N wir- imLauie ™ Wibet bann bli Ä* bann W Ntkfynen: *■) Steinet, iSi,,. Wenbeftter i«M,. Datmftabt; Ftiebnch, Iw/ RechiSanwalt in 1 Heinzerlivg, Obere inn, Hauplsieneramis- * in Alsheim, üst, Bürgermeister in ieu=!ßambeig; Möhn, Äola, Gutsbesitzer in Mit in Darmstadl; Rackö, Kaufmann in Schade, Landwirth in -i Jugenheim; Weith, mher, Gutsbesitzerin n in Lindheim; Wolz, i der Kammer bleiben Abgeordneten Arnold, logt, Loutz, Lichtenstein, -Üinger, Muth, Mühle ieinharr, Dr. Schröder, , Ulrich, MMi, kW Md ge Verein für Vogel- i 8. bis 10. April ab= des Anmeldettmink scher Zahl ein, wonach Hst beuttheilen läßt, für nteresfantes und Werth- Wellung findet in den za len Räumen der Turnen, in- und auilänbifdji iinne feparin. - Den •n Kräften auf dreiem zahlreiche Geld- mb on DrreinSmitMrr znlsvereinen ju®"' morden find, auch- Billigung eines M stellmg wird eint W u welcher die Gewinne, Son 100 Wf>t’t ift werden. «Florstadt, K.Mj, Altertbumsforscher Her ;crt M “Ä ,id jetzt fmeU SiM ", Hdi« suette»'» * Otte unb 5«t b« to Sttafe tutch d«M r Srr: "I 'S w**» Am hielte« 6n’&”ls 'S »««»Qtet IftW letzter verpiß ^^der- dW ir* ftiW**1 '"i :tb bentetl1, " , „ Der in Chi"S»' . ante11 e°e *’ **" werblichen Arbeitern und Sachverständigen den Besuch der Weltausstellung in Chicago durch Gewährung von Reisebeihilfen zu ermöglichen resp. zu erleichtern. Auch daS Deutsche Reich hat dafür Mittel bereit, welche indessen für den hessischen Antheil höchstens die Entsendung eines Arbeiters gestatten würden. Ich erlaube mir daher die ergebene Anfrage an Grobherzogliche Regierung zu richren, ob dieselbe die Absicht hat, mit einer diesbezüglichen Borlage an die Stände heran zu treten." Darmstadt, 29. März. Der 25jährige verheirathete Taglöhner Georg Wolf von Bessungen, welcher gestern Vormittag gegen 12 Uhr in einer Kiesgrube am Steinberg mit Kiesgruben beschäftigt war, wurde infolge Zusammen- rutschenS von Kies verschüttet. Der Unglückliche wurde durch ciyen anwesenden Mitarbeiter sofort ausgegraben, aber nur atS Leiche hervorgeschafft. A Mainz, 29. März. Der Provinzialtag der Provinz Rheinhessen tritt zu seiner diesjährigen regelmäßigen Sitzung den 15. April IO1/» Uhr Vormittags im hiesigen Stadthaussaale zusammen. Neben der Ersatzwahl für die ausscheidenden Mitglieder und der Feststellung der Voranschläge verschiedener Provinzialfonds steht dieses Mal die Äerathung des Statuts für die am 1. Mai in Betrieb iretende Provinzialsiechenanstalt in Heidesheim auf der Tagesordnung. — Der Brauer strike scheint schon seinem Ende entgegen zu gehen und zwar in einer Art, die Jedermann zu Anfang der Bewegung vorausgesagt, nämlich mit (ihcr' Niederlage der Brauergehülsen. Obwohl der Strike noch keine acht Tage dauert, sehnen sich die Brauer so sehr nach den vollen Fleischtöpfen Egyptens zurück, daß sie schon verschiedene Versuche zur Herbeiführung eines Vergleichs gemacht haben. Sowohl die sogenannte Lohncommission wie auch Braubursche btrcct, haben mehrfache Schritte unter* nomtncn, die eine Ausgleichung bezwecken. Genannte Commission hat jetzt die Bürgermeisterei als Vermittelungsamt angerufen. Die Brauereibesitzer verhalten sich bis jetzt sehr zurückhaltend, was nach Lage der Verhältnisse sehr erklärlich ist. — Während des verflossenen Winters, als der Rhein zugefroren war, unternahm der Bäckermeister Schwab »on Hattenheim mit seiner Familie einen Ausflug über die Eisdecke des Rheins nach Ingelheim. Auf dem Rückweg suchte er einen Streit zwischen rohen Burschen zu schlichten, einer derselben hieb mit einem Weinbergspsahl auf Schwab ein und zwar derart, daß der letztere alsbald tobt zusammenbrach. Der Thäter, ein 17jähriger Schlosserlehrlivg Namens Weiß von Ingelheim, wurde in der letzten Sitzung der hiesigen Strafkammer wegen Körperverletzung mit tätlichem Erfolg zu zwei Jahren Gefängniß verurtheilt. Dermi festes. * München, 29. März. Die wegen des Salmdorser Raubmordes als verdächtig eingezogenen Schuhmacher Weiß und Dienstknecht Karg von Salmdorf find wegen vollständig erwiesener Unschuld freigelaffen worden. * Frankfurt, 26. März. Die heutige Nummer der „Frankfurter Latern" enthält die folgende Notiz: „Mit dieser Nummer hört die „Frankfurter Latern" auf zu erscheinen. * Posen, 25. März. Gestern Abend wäre ein Christ, der ein jüdisches Aussehen trägt, fast gelyncht worden. Es hatte sich das Gerücht verbreitet, ein Christenkind solle für rituelle Zwecke getöbtet werben. In blinber Wuth stürzte die Menge auf den Mann ein, der völlig rechtmäßig ein Kind, das ihm verwandt ist, mit sich führte. Nur mit Mühe beruhigte die Polizei die Menge. kirchliche Anzeige« der Stadt Gietzen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst Charfreitag, 31. März: Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Schlosser- Beichte und heiliges Abendmahl im Vormittags, gottesdienst- Vormittags 10 Uhr in der Friedhosscapelle: Profeffor D. Reischle. Abends 6 Uhr: Liturgische Andacht. Pfarrer Dingeldey. Ostersonntag, 2. April: Vormittags 9‘/> Uhr: Pfarrer Dingeldey. Vormittags 10 Uhr in der Friedhofscapelle: Pfarrer vr. Naumann. Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Schlosser. Kinderkirche Vormittags 11 Uhr: Pfarrer Schlosser. Collecte für die Armen der Gemeinde. Ostermontag, 3. April: Vormittags 91/» Uhr: Pfarrer Schlosser. Vormittags 10 Uhr in der Friedhofscopelle: Pfarrverwalter Dr. Grein Nachmittags 2 Ubr: Vorstellung und Prüfung der Con - firmanden aus der Johannesgemeinde. Pfarrer Dr. Nau- mann- Collecte für die Kirchenkaffe zur Vermehrung deS Capital- vermögens der Gemeinde. Als Zeit gilt die, welche die öffentlichen Uhren anzeigen. Katholische Gemeinde. Cbarsamstag, 1. April. Vormittags um 7 Ubr beginnen die hl. Weihen: um 8Ve Ubr Hochamt; Nachmittags um 4 Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur bl. Beichte- Anmerkung: Die angegebene Zett ist die mitteleuropäische. Oster-Sonntag den 2. April. Vormittags von 6 Uhr an Gelegenheit zur heiligen Beichte; um 6V2 Uhr erste heilige Messe; um 7'/, Ubr AuStbeilung der hl. Communion; um 8>/, Uhr zweite hl. Messe; MiliiärgotteS- dienst mit Predigt; um 10 Ubr Hochamt mit Predigt; Nachmittags um 2Vi Uhr Feierliche Vesper; Nachmittags um 4*/i Uhr und Abends 8 Uhr Gelegenbett zur hl Beichte. Anmerkung: Die angegebene Zeit ist die mitteleuropäische. Oster-Montag den 3. April: Vormittags von 6 Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; um 6V. Uhr erste hl. Messe; um 7*/, Ubr AuStheilung der hl. Com- munion; um 8'/? Uhr zweite hl. Messe; MtlitärgotteSdienst; um 10 Ubr Hochamt; Nachmittags um 2*/i Uhr Festandacht Anmerkung: Die angegebene Zeit ist die mittet« europäische. Gottesdienst in der Synagoge. Samstag den 1. April: Ueberschreitungsfest, 1. Tag: Vorabend 6” Uhr, Morgens 8« Uhr, Nachmittag- 4« Ubr. Sonntag den 2. April, 2. Tag: Vorabend 7« Uhr, Morgens 8» Uhr, Nachmtttags 4« Uhr, Abends 7**> Uhr. Gottesdienst der israelitischen KeligümsgeseilschaN, Ostern- „ „ Samstag, 1. April, Sonntag, 2-April: Vorabend 600 Ubr, Samstag Vormittag 83J Uhr, SamStag Nachmittag 4« Uhr, SamStag Abend 7-° Uhr. Sonntag Vormittag 800 Uhr, Sonntag Nachmittag 4« Uhr, Sonntag Abend 7-° Ubr- _____________________________ 364m] Tausendfaches Lob, notariell bestätigt Über HollLnd. Tabak von ®. Becker in Seesen a. Harz 10 Pfd- lose t. Beutel fco. 8 Mk- hat d. Exp. d- Bl. eingesehen. MMM ■ ■ 3UDZ| L Wetzlar, ä™. Zur Saison km, auf [3063 [3074 in allen Größen. Moritz Gregori & Sohn. 1485 3075 empfiehlt ergebenst wähl 3049] Wir suchen für den hies. Platz 3076 Roth. hob Heute SS Schellfische, 3*083] «mit Orbig. 8 264 78 16 90 34 180 53 1 Jahr reelle Garantie! Lager in sämmtlichen Zubehör« theile«. Eichenstämme mit 46,78 fm und 2 Buchenstämme mit 3,92 km, Buchen- und Eichen-Derbstangen zu Lenkwieden, rm Buchen-, 16 rm Eichen- und 1 rm Linden-Scheiter, Nadel-Stämme mit 1,74 fm, rm Nadel' Knüppel, hiervon 36 rm von 3 m Länge und 62 rm von 2,5 m Länge, Nadel-Wellen, 63,2 rm Nadel- Stöcke. Aeitgeöolenes. 3069] «albsteisch 45 bis 50 Pfg. Metzger Schmidt, Tiefenweg. Großherzogliche Oberförsterei Treis a. d. L. Amendt. 3052] Wohnungen 1. und 2. St., und Badezimmer und sonstige« per 1. Juni ob. 1. Juli zu Denn. Näh zu erfr. Goethestraße 11, 1 St. [3084 Ludwig Döll Conditorei und Cas6 Marktstraße 32. Die zunächst der Daubringer Waldgrenze im District Niederseilbach lagernden Nadelreiser kommen im District Oberseilbach zum Ausgebot. Zusammenkunft Morgens präcis V29 Uhr auf dem Waldwege zwischen Treis a. d. L. und Alten-Buseck am Jagdhäuschen. II. Donnerstag den 6. April aus den Districten Hainbuch, 3074] Für Wirthe empfehlen: la. Kegel la. Pockholzkugelrr Bisquithasen, Bisquiteier empfiehlt stets frisch in großer AuS- Daselbst guten kräftigen Uittagstisch im Abonnement 60 Jfg. und hoher Holzversteigerung. Es werden versteigert: I. Mittwoch den 5. April aus den Districten Ober- und Niederseilbach, Aspenftrauch und Hainftrauch: Willi. Kamel 7 Bleichstrasse 7. Vertreter der ersten deutschen und englischen Fabrikate von ' Adam Opel, Rüsselsheim a. M., Seidel & Naumann, Dresden, Gebr. Keicheteln, Brandenburg und der berühmten Premier-Cycle-Co. in Coventry, England. Auf Opel-Fahrrädern allein wurden im Jahre 1892 mehr Meisterschaften, Records und erste Preise gewonnen, als auf allen deutschen Fabrikaten zusammen; ein Beweis ihrer Dauerhaftigkeit und leichten Ganges. empfehle in großer Auswahl und billigsten Preisen Sommerspiele aller Art als: Lawn-Tennis, Criquet, Croquet und Boccias, Turnapparate, Hängematten, Schaukeln fürs Zimmer u. Freie, Reife zum Werfen und Schlagen, Schmetterlingnetze, Schmetterling-Sammelkaften, Armbrüste u. Jndianerbogen, Federballspielc, Sprungseile, Gummibälle in allen Größen, Gartengeräthe und Feldstühle, Botauisir- und Brodbüchsen, Schiebkarren in Holz und Eisen, starke Leiter- und Sandwagen, Puppendrückwagen re. J. II. Fuhr, 3047J Sonttenftraste 25. Postkeller. Prima lepfelwein im Zapf. Habe neben dem beliebten Pilsner der Gebr. Röhrle Münchner Zacherlbräu im Ausschank. Holzversteigerung im LühkUinder Msrkwald. Dienstag den 4 April d. Js. tuiro in der Abtheilung Hahnenkopf versteigert: vermischte Anzeigen. Turnverein Charsreitag: Tourenräder mit massiven Neifen von 180 Mk. an Tourenräder „ Coushion- „ „ 240 Tourenräder „ Pneumatik- „ ,, 350 Zusammenkunft Morgens 9 Uhr an der Sandgrube. 3051 Groß-Rechtenbach, 25. März 1893. ^as Bürgermeister - Amt. Mühlenverkauf. Montag den 10. April l. I., Nachmittags 2 Uhr, wird die Mühle des Heinrich Schudt I. dahier mit circa drei Morgen Land zum drittenmal zwangsweise auf unserem Bureau versteigert. Muschenheim, am 29. März 1893. Großh. Ortsgericht Muschenheim. „ - und Eichen-Stöcke. Himberg und Scheid: 13 Eichenstämme mit 5,91 fm und 22 Nadelstämme mit 6,95 4 rm Buchen- und 33 rm Eichen-Scheiter, 23 „ Eichen-Knüppel, 10 „ Buchen-, 105 rm Eichen- und 105 rm Nadel-Reisig. Zusammenkunft Morgens um i/z9 Uhr am District Buchwald der Straße vor Treis a. d. L. Treis a. d. L., den 27. März 1893. im Turngang nach Butzbach. 3061 ] Ein neuer leichter Wagen Abmarsch 12 Uhr von der katho- ,u ,n Daubrintzcn lisch-n Kirche aus. [3059 . ■ ■ ■ ■ ■■ ■ - ------ Der Vorstand. Dernrietöungen. Giessener Zither kranz. 3067] SamStag r BereinSabend. 3060] Der seither von Frau Professor LMU'UU»!» Rnenlim TÄE Phoebus bewohnte 3. Stock meines Hauses ift zum 1. Juli zu vermiethen- i Prof- Oncken. iMkui und Umgeg. e. geeigneten Vertreter. iflÖul. (JtlhUtPt JH uermiuljen. Off. an die Weingrotzhandlnug von 3062] «rünbergerstratze 8. Hochschild & Co., Frankfurt a. M. 12 „ Aspen-Knüppel, 640 „ „ - und 260 rm [Nadel-Reisig, • Deutsches Suus. G Von Donnerstag den 30. d. täglich über die Feiertage: Pa. Pilsener Bier aus d. 1. Pilsener Actienbrauerei. Pu. Münchener Franftskaner Leistbräu von I. Sedlmeyer. Pa. Wetzlar. Lagerbier von G. Guht. Reine Weine. Reichhaltige Speisekarte, warm und kalt, bei eigener Schlächterei und Wurstmacherei. 3048 Hotel Weber. 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Licherstraße 20, bei der neuen Kaserne. 2708] «Sbl. Zimmer mit od. ohne Pension zn vermiethen. Steue LSberstratze 11, H 3078] SchS« mSbl. Zimmer zu oer- miethen. Ludwigstratze Nr. 34, TiB-ä-vie der Aula (Miessen, 30. März 1893. (3072 Die Beerdigung findet Samstag den 1. April, Nachmittags 3 Uhr (M. E. Z.), vom Trauerhause, Frankfurterstrasse 21, aus statt. 3065 Undine. Die Beerdigung findet am Charfreitag, Nachmittags 3 Uhr, statt. (Sensationelle Novität von empfiehlt sich billigst [3070 3071 diese- Blatte-- 3068] Ein orbtntl. ®i<*t**>*t» Lehmann. Helbig. sofort gesucht. Marktplatz 2 k 2761 2218] Lin braver Aunge in die Lehre D" CoWKtni non 6 mt .irt«- n. Die Ulanen. Der Vogelhändler. Die kleine Commandantln. I An Schau- und Lustspielen: Ileimath. Heute Morgen 6V2 Uhr entschlief sanft nach schwerem Leiden unsere innigst geliebte, unvergessliche Mutter und Schwiegermutter - - , ... ^Vorstellungen ♦ Der lumriifr Prachtbau ♦ flatL bei jeder ttterung. Butzbach, den 29. März 1893. Äug. Todt, Reallehrer. geb. Geismar Um stille Theilnahme bittet Frau Margaretha Gemies. geb. Maus, Wittwe des kgl. preass.Notars Heinrich Gennes, im 54. Lebensjahre. Um stille Theilnahme bitten die tieftrauernden Kinder Nedaclton: 8. Echepda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Dietsch) in -Hetzen. Die heutige Änmmla-'diinenlu»usekuto, Ck^rni^. b-k^. luri-,. 6<-hule ((. bemiker und l’r.*r- Qcfirmrth Acil ! roaccutan-, Mathematheh-nahirw. Schule, Kl'-ctroiechn. bchale, C'in-i« für «' -11,-tar h ' *-*4 I Balser, mittlere Bleiche. Die Dlrectlen. •2972] rückt, «stdche» für iküche Oraner Schule zu Worms Cartos-Beginn den I. Mai a er. Nähere Auskunft un-ntgehlifh durch die Ui' tioe Eisenbahn-Kursbücher nach mitteleuropäischer Zeit soeben erschienen. [3073 Zu haben in der «isendahn-vuchhdlg. I Zar Unterhaltung, Anlage n. Bepflanzung von «rädern und Grusle« bei reeller Bedienung, sowie in Anfertigung von Bouquets und Kränzen « ntu nft. — «b fahrt \^_ 8‘t> 1O01 UM 12b J4t 3Ü8 4J7 623 751 gue lirt stzranksurt 2M 500 524 703 822* 1()15 p>06 222 5"1 557 728 811 V-2- 6 ° (führt 2.-4. «laste). Friedberg (Localzug) 622 (führt 2.-4. Klasse). 22 52 ft * lOoa Ilbo 5'2 72 R'J2 »_• UM. staffel 1222 1^ 4'2 830 10’6 1203 1 .Ü 145 5 1224 123b 2;,5 503 QO2 610820 932 940 10» 1157 106 3» 7w 825 11*2 Gme—st4»vlen> ö*> «•’» 10*2 12» 5’ 6 - ^0. 114D 4« 702 12]9 Deutz-stSl« 6M 10», 12^ 612. M 1'6 4-'2 1023. »tzulda 75*' l2‘-52o (bt6 fftsield) 800. 95b 33? 7-1, Geluhauseu 733 123-114)(bt6 jungen) 825 (bis Büd ngen). 6*1 (ausStockheim) 9 3’2 721. Schotten bezw.Sttddo 730 1230 506 835 6*' (auSLtc-ckhetw)9^ 332 721. Weder», raudach bezw. Stockheim 730 1212 fr-5 8^5.