Sonntag he» 30. Juli 1893 Nein, 6548 P1 *Ooq ' 811fr.,r?« 1,65 NK [ Sa|if U 1.50. Mschaft ia8S 3 Uhr. Preisen von M (Kafien- l M. 2.50), thaus (Kaffen- 'ls Mk. 1.50) en Ernst Balser, lnb h-heMer.- «n zm Festplatz cber« Passe-partouts lnb nur bei Herrn lbend 8 Uhr erhältlich, gestattet. Eingang ■ Der Weg an der anz-Comite. Mm« ab ißel. an. en Bücher firit Juü Mä Vorstand. Gießen. fällt der Zahl- __________________6435 eckanz". 8Ut)v. Ml- Mi-), r Borstand. Frau. [$95 tt MM« ichtnngsooll l rüMl— m. 177. Erstes Blatt. Der Otetzemer **|d«et nrt^dxt täglich, eit Lusnahme dr» Montag». Die Gießener »eeiritwiritftt Werden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal drchelegt. Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. vierteljähriger 2 Mark 20 Psg. urd Bringerlohn. Durch die Post bqe|* 2 Mark 50 Ps». -iedaction, (Efpebttwe und Druckerei: AchurftraheN,.^ Fernsprecher 5L Zlints- unfc Anzeigeblcrtt für den Ureis Gieren. ^Hratisöeitage: Gießener Iamitienötätter. Alle Annoncen-Bureaux de» In- und Auslände» nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegn». BBBBÄBSÄSBHBiMeHHeaHSeD Amtlicher Theil. Bekanntmachung, betreffend Maul- und Klauenseuche in Grünberg. Nachdem die zu Grünberg ausgebrochene Maul« und Klauenseuche erloschen ist, heben wir die angeordnete Gehöft- und Gemarkungssperre wieder auf. Zur Ausfuhr von Rindvieh, Schafen, Ziegen und Schweinen aus der Gemarkung Grünberg ist indessen bis auf Weiteres in allen Fällen Besitz thierärztlicher Gesundheitsscheine erforderlich, mag die Ausführung von Händlern oder von anderen Personen erfolgen. Gießen, den 29. Juli 1893. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. ___________________I. V.: Dr. Melior.__________________ Gefunden: 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Brosche, 1 goldene Brille, 1 Spazierstock, 1 Zirkel, 1 Taschenmesser, 1 Botanisirbüchse, 2 Schirme, 1 Schnupftabakdose, 1 Handschuh, 1 Damengürtel, 1 Schürze, 1 Schreibheft, 1 Packet mit Inhalt, 1 Hundehalsband und Theile eines Holzspaliers. Gießen, 29. Juli 1893. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. 4po!itifri?e Wochenschau. Gießen, 29. Juli 1893. Die Militärvorlage hat auch in der vergangenen Woche noch ihre Kreise gezogen. Die Frage, ob die Polen für ihr Eintreten für die Militärvorlage alsbald die erhofften Vergünstigungen erfahren würden, stand neben der nach wie vor eifrigst discutierten Deckungssrage auf der Tagesordnung. Die Meldungen über die Aussichten der polnischen Bevölkerung auf die Erfüllung ihrer Wünsche lauteten recht widerspruchsvoll. Einige Blätter nahmen bereits an, daß die Einführung des polnischen Sprachunterrichtes als obligatorischen Lehrgegenstandes in Aussicht genommen sei. Diese Nachricht indessen wird neuerdings von gut unterrichteter Seite als irrig bezeichnet. Es werde nur geplant, auf der Mittelstufe der Volksschule die polnischen Kinder das Lesen der polnischen Sprache zur Erleichterung der Aneignung des religiösen Memorierstoffes lehren zu lassen. — Auch die Deckungsfrage ist, wie schon angedeutet, begreiflicher Weise noch fortgesetzt der Mittelpunkt lebhafter Erörterungen. Wir haben schon mitgetheilt, daß die Regierung die Einführung einer Tabakfabrikatsteuer plant, mittels deren man eine erhebliche Summe aufzubringen hofft. Indessen soll diese neue Coüsum- steuer nicht die einzige kommende Finanzmaßregel sein. Wie aus den Aeußerungen der dem preußischen Finanzminister Miquel nahestehenden Zeitungen hervorgeht, plant dieser eine umfassende Umgestaltung des Reichsfinanzwesens. Bekanntlich verbleiben die Einnahmen des Reiches nur zu einem Theile zu dessen eigener Verfügung. Als man im Jahre 1879 von dem Freihandelssystem zu dem Schutzzoll überging, machte das Centrum seine Zustimmung zu der beabsichtigten Abänderung von der Bedingung abhängig, daß die durch die Einführung hoher Zollsätze hervorgerufenen Mehreinnahmen des Reiches nicht verblieben und so vielleicht.zu einer unnöthigen Vermehrung auch der Ausgaben verführten, sondern gesetzlich entsprechend den Ankündigungen der 1879er Thronrede zur Entlastung der Einzelstaaten verwandt würden. Zu diesem Behufe formulierte damals Windhorst die nach dem früheren Centrnmsabgeordneten Franckenstein genannte Frankenstein sche Clausel, nach welcher von allen Einnahmen aus den Zöllen, der Tabaksteuer und später auch der Stempelsteuer und Branntweinverbrauchsabgabe nur 130 Millionen dem Reiche gehören, der ganze übrige Betrag aber (zuletzt 349 Millionen) an die Einzelstaaten vertheilt wird. Auf der anderen Seite aber haben die Einzelstaaten in der Form der sogenannten Matrikularbeiträge alle Ausgaben des Reiches zu decken, welche nicht aus Reichsmitteln bestritten werden können. Da diese Ausgaben sehr beträchtlich find, so haben im letzten Etat die Matrikularbeiträge die Einnahme der Einzelstaaten aus den Ueberweisungen noch um 8 Millionen überstiegen und sich auf die beträchtliche Summe von 357 Millionen belaufen. Es ist ja nun sicher, daß dieses Steuersystem nichts weniger als einfach und natürlich ist. Es fragt sich aber trotzdem, ob die Regierung in dem neuen Reichstage eine Mehrheit für ihre Abänderungs- pläne finden wird. Man darf nicht vergessen, daß das Centrum 1879 seine Zustimmung zu der ganzen seitdem durchgeführten neuen Wirthschaftspolitik nur für den Fall der Annahme der Franckenstein'schen Clausel gegeben hat. Fiele diese weg, so gingen die Einzelstaaten, auch wenn ihnen für den Augenblick eine verhältnißmäßig hohe, dauernde Quote aus den Reichseinnahmen gesetzlich zugesichert würde, doch des Anspruches auf eine Steigerung der überwiesenen Summen im Verhältniß zu den steigenden Einnahmen des Reiches verlustig. Und endlich würde der Reichstag das wichtige Recht der Einnahmebewilligung, das er jetzt noch mit der Fixierung der Höhe der Matrikularbeiträge ausübt, zugleich mit den letzteren ausgeben, da ja die Steigerungen der Zolleinnahmen und Verbrauchsabgaben von den natürlichen Verhältnissen abhängen, nicht aber füglich vom Reichstag gesetzlich hervorgerufen oder verhindert werden können, wenn nicht stetige Aenderungen im Zolltarif das ganze Handels-, Jndustrie- und Gewerbeleben schwer gefährden sollen. — Bedauerlicher Weise ist der Zollkrieg zwischen Deutschland und Rußland so gut wie ausgebrochen. Den Vorschlag Rußlands, die weiteren Verhandlungen über einen deutsch-russischen Handelsvertrag in Berlin commissarisch zu führen, hat die deutsche Regierung in der Beschränkung angenommen, daß diese Verhandlungen erst im Herbst beginnen sollen. Rußland hat in dieser Frtstbestlmmung ein Anzeichen des Entgegenkommens Seitens Deutschlands erblickt und sich demgemäß entschlossen, seinen Maximaltarif gegen Deutschland in Anwendung zu bringen. Ob die deutsche Regierung damit antworten wird, daß sie entsprechend auch die deutschen Zollsätze um 50 °/o erhöht, oder ob sie erst den Ausfall der Herbst- conferenz abwarten will, bevor sie zu energischen Gegen- maßregeln übergeht, steht vorläufig noch dahin. Jedenfalls steht jetzt die Hoffnung, daß im Herbst doch etwas wie ein deutsch-russischer Handelsvertrag zu Stande kommen werde, nur noch auf schwachen Füßen. Im Auslande haben in Frankreich und Norwegen die parlamentarischen Sitzungen nunmehr auch ihren Abschluß gefunden. In England wird das Unterhaus noch bis Mitte September tagen. Die englischen Bergarbeiter sind entschlossen, wegen Lohnkürzungen infolge des Sinkens der Kohlenpreise einen großen Ausstand zu unternehmen, nachdem die Verhandlungen mit den Arbeitgebern gescheitert sind. — In Hinterindien hat Frankreich trotz des weitgehenden Entgegenkommens der siamesischen Regierung nunmehr offenen Streit angefangen und begonnen, die siamesische Küste zu blokieren. — Dagegen verlautet immer bestimmter, daß der Sultan gar nicht daran denke, England um die Räumung Egyptens zu ersuchen. Deutsches Reich. Darmstadt, 28. Juli. Seine Königliche Hoheit «der Großherzog haben sich einen Riß der Gelenkkapsel des rechten Kniees zugezogen und sind hierdurch genöthigt, einige Zeit zu Bett zu liegen. Geheimerath Br. Eigenbrodt, Leibarzt Seiner Königlichen Hoheit, und Geheime Medicinalrath Dr. Jäger wurden noch gestern Abend telegraphisch nach Jagdschloß Wolfsgarten berufen und haben sogleich den erforderlichen Verband angelegt. Bis auf Weiteres wird in Folge dessen kein Empfang im Großherzogltchen Residenzschlosse stattfinden. Berlin, 28. Juli. Die an der Berliner Börse aufgetauchten Gerüchte, wonach der Kaiser wegen des drohenden Abbruches der handelspolitischen Beziehungen zwischen Deutschland und Rußland seine Reise nach England aufgegeben haben sollte, sind inzwischen durch die Thatsachen dementirt worden. Der Kaiser hat am Donnerstag Vormittag Kiel an Bord der „Hohenzollern" verlassen, die Landung in Cowes (Insel Wight) sollte am Samstag Abend erfolgen, günstiges Wetter vorausgesetzt. — Eine Aacht-Wettfahrt zwischen dem Kaiser und dem Prinzen von Wales soll während der nächsten Woche in Cowes stattfinden. Der Kaiser werde seine Dacht „Meteor" führen, während die „Britannica" unter dem Com- mando des Prinzen von Wales stehen wird. — Dem unvermeidbar erscheinenden Ausbruche des Zollkrieges zwischen Deutschland und Rußland geht bereits das Geplänkel der beiderseitigen Offiziösen voraus. So führt eine Petersburger offiziöse Preßstimme aus, der russische Maximalzolltarif gleiche die deutschen Differentialzölle auf Getreide überhaupt erst aus und bedeute noch keineswegs den Beginn des wirthschaftlichen Kampfes zwischen den beiden Staaten. Derselbe würde erst bei einer Verwirklichung der deutscherseits angedrohten Repressivmaßregeln ausbrechen, denn nachher würde Rußland sofort mit den schärfsten Repressalien antworten. Anderseits weist die „Nordd. Allg. Ztg." den Vorwurf russischer Blätter, die deutsche Regierung schiebe die handelspolitischen Verhandlungen hinaus, zurück und bezeichnet die Meldung, Deutschland habe den russischerseits gestellten Antrag auf commissarische Berathungen wegen Uebermüdung der betreffenden Beamten bis zum Herbst verschoben, als jeder Begründung entbehrend. Das Berliner offiziöse Blatt stellt fest, daß der Vorschlag, die commissarischen Verhandlungen am 1. October beginnen zu lassen, deutscherseits erfolgte, weil die bisherigen Verhandlungen ein Einvernehmen über wesentliche Punkte nicht ergeben hätten. — Die Gerüchte von einer bevorstehenden Wiedereinführung des polnischen Sprachunterrichts in den Volksschulen der polnischsprechenden Landestheile Preußens wollen trotz aller entgegenstehenden Dementis der Berliner Offiziösen nicht verstummen. Dennoch möchte man noch immer bezweifeln, daß die preußische Regierung wirklich gewillt sein sollte, einen so bedenklichen Preis für die Zustimmung der Polen zur Militärvorlage zu zahlen. Attslarid. — Zum franzöfisch-fiamefischeu Couflict liegt augenblicklich nichts Neues von Belang vor. Bemerkenswerth ist vielleicht nur die fortgesetzte Energie, mit welcher die französische Regierung die siamesische Affaire behandelt. Aus Brest und aus Toulon wurde je ein Kreuzer zur Verstärkung der französischen Flotte an der Küste SiamS abbeordert. Außerdem gingen von Saigon, der Hauptstadt von Französisch- Cochinchina, 500 Mann zur Besetzung der von den Franzosen beanspruchten siamesischen Provinz Battambang ab- weitere Abtheilungen sollten Nachfolgen. Dem gegenüber sticht das Verhalten Englands in der siamesischen Frage durch seine Schwächlichkeit um so schärfer ab. Erst in der Donnerstags- Sitzung des Oberhauses hat Lord Roseberry wieder eine langathmige Erklärung betreffs Siams abgegeben, deren kurzer Sinn der ist, daß England. sich in den Streithandel zwischen Frankreich und Siam nicht weiter einmischen will, wenn für den Schutz der britischen Unterthanen in Bangkok und ihres Eigenthums gesorgt ist. Allerdings kramte der edle Lord noch mancherlei Bedenklichkeiten wegen der Blokade der siamesischen Küste aus, aber dieselben werden in Paris schwerlich besondere Kopfschmerzen verursachen. Zudem meldet die „Daily News" aus Bangkok, der englische Gesandte bewahre in Befolgung der ihm telegraphisch zugegangenen Anweisungen eine streng reservirte Haltung. Nun, das heißt ja den Franzosen förmlich carte blanche in ihrem Auftreten gegen Siam gegeben, und sicherlich werden die Rothhosen diese günstige Situation auch trefflich ausnützen. Neueste Mad^tfid^iett» Wolffs telegraphische« Correfpondenz-Burutu. Berlin, 28. Juli. Der Bundesrath beschloß die Verleihung der Corporationsrechte an die in Berlin errichtete und seßhafte Usambara-Kaffeebau-Gesell- schaft. Bern, 28. Juli. Der Bundesrath wird kein Ausfuhrverbot erlassen, belegt vielmehr vom 1. August ab Heu, Stroh und Häcksel mit einem Ausfuhrzoll von 50Frcs. (?) per Meter-Centner. Loudon, 28. Juli. Sämmtliche Kohlenzechen der Districte Leeds, Normanton, Castleford und Altoft werden heute Abend geschlossen. 20000 Arbeiter werden dadurch beschäftigungslos. Depeschen bei Bure«u »Herold". Berlin, 28. Juli. Der Bundesrath stimmte in seiner heutigen Sitzung dem Entwürfe der Kaiserlichen Verordnung zu, betreffend die Erhebung des Zollzuschlags von 50 pCt. für aus Rußland kommende Waaren. Der Zuschlag ist vorgesehen für hauptsächliche russische Ausfuhrartikel, findet jedoch keine Anwendung auf Finnland. Berlin, 28. Juli. Nach der Denkschrift des Reichskanzlers betrug die Einfuhr aus Rußland 578,701,000 Mk., die Ausfuhr nach Rußland 145,336,000 Mk. im Jahre 1891. Wie», 28. Juli. Die große Versammlung der österreichischen Bergarbeiter findet am 6. August in Brüx statt. Auf der Tagesordnung stehen wichtige Organisationsfragen. Budapest, 28. Juli. Beim 13. Husaren-Regiment sind angeblich 26 Mann desertirt wegen der übermäßigen Strenge des Schwadronschefs. Budapest, 28. Juli. In der Stadt Szathmar sind zwei und in Erdoeszada sechs choleraverdächtige Erkrankungen unter den Zigeunern vorgekommen. Paris, 28. Juli. Die Blokade der siamesischen Küste beginnt heute, nachdem alle diplomatischen Formalitäten erfüllt wurden. Pari», 28. Juli. AuS Algerien werden von verschiedene« Orten heftige Erdbeben gemeldet, infolge deren die Einwohnerschaft auf freiem Felde campirt. London, 29. Juli. Wie aus Somerset gemeldet wird, feiern auf sechs Zechen 1300 Arbeiter. In P o n t e- fraet freiten alle Arbeiter, in Lecdo 20,000 Mann. In Nottingham und Aschtanunda legten 23,000 Mann die Arbeit nieder. London, 29. Juli. In Birma werden Unruhen befürchtet. Seit den letzten Vorgängen in Siam herrscht dort große Erregung. London, 28. Juli. Den Einwohnern von Bangkok ist jetzt die Eröffnung der Blokade mitgetheilt- der französische Ministerresident Pavie hat die Stadt verlaffen und ist mit den Schiffen aus dem Hafen gefahren. Man erwartet für die nächste Woche einen Angriff der Franzosen auf Bangkok. Sardiff, 29. Juli. Die Arbeiter beschlossen, keinen außerfahrplanmäßigen Kohlenzug während des Ausstandes zu verladen. Glasgow, 28. Juli. Die schottischen Arbeiter beschloffen, nur an vier Wochentagen zu arbeiten und sich zum Ausstand vorzubereiten. Rotterdam, 28. Juli. Eine israelitische Capitalisten- Gruppe hat eine in der Nordsee gelegene Insel angekauft, um daselbst eine Colonie für russische Auswanderer zu errichten. Kopeahagea, 28. Juli. Das Kriegsministerium beabsichtigt dem Vernehmen nach zum Herbst eine allgemeine Mobilisirung der Armee, um zu erproben, in wie kurzer Zeit diese im Kriegsfälle um Kopenhagen concentrirr werden kann. Nevyork, 28. Juli. Die Hitze ist hier gestern auf 96° Fahrenheit (281/a° Reaumur) gestiegen; die Todesfälle durch Sonnenstiche mehren sich. Bangkok, 28. Juli. Die siamesische Regierung überreichte eine Note, worin sie erklärt, sie wünsche den Frieden mit Frankreich. — Die fremden Vertreter glauben, wenn England nicht interveniere, nehme Frankreich die äußersten Maßregeln an. — Für die ersten Augusttage erwartet man einen Angriff auf Bangkok. Die französischen Kriegsschiffe haben 5000 Mann an Bord. Die allgemeine Meinung geht dahin, Frankreich wolle ganz Siam annectieren. Localer mt6 Provinzieller. Gießen, 29. Juli 1893. • * * Wahl zum Gewerbegericht. Bei der gestrigen Wahl von Arbeitgeber- und Arbeitnehmer-Beisitzern zum Gewerbegericht ging, wie dies wohl vorauszusehen war, die vom Gewerbeverein aufgestellte, von der nationalliberalen und freisinnigen Partei unterstützte Liste der Arbeitgeber durch. DaS ebenfalls ziemlich sicher voraus- zusehende Ergebniß der Wahl der Arbeitnehmer war, daß die Liste der von der socialdemokratischen Arbeiterpartei aufgestellten Candidaten auch glatt durch ging. Arbeitgeber waren von dieser Partei nicht aufgestellt worden. Die Namen der Gewählten sind aus der im Jnseratentheil der vorliegenden Nummer befindlichen Bekanntmachung der Bürgermeisterei zu ersehen. * * Ernannt wurden die provisorischen Gymnasiallehrer Dr. Rudolf Becker und Friedrich Fleischhauer zu Darmstadt zu Lehrern an dem Ludwig-Georg. Gymnasium daselbst, der provisorische Gymnasiallehrer Dr. Otto Seip zu Worms zum Lehrer an -bem Gymnasium und der Realschule daselbst, der provisorische Realgymnasiallehrer Theodor Schaumann zu Gießen zum Lehrer an dem Realgymnasium und der Realschule daselbst und der provisorische Reallehrer Dr. Philipp Brückel zu Darmstadt zum Lehrer an der Realschule daselbst. • * Patent.Ertheilungen an im Großherzogthum Hessen wohnende Erfinder. Formmaschine: Eisenwerk Hirzenhain, H. R. Buderus in Hirzenhain, vom 9. März 1893 ab. — Zweitheiliger Ofenrost zur Reinigung des Feuers von Schlacke: C. Buderus in Gießen, vom 19. Juni 1892 ab. * * Regatta und Regen scheinen für Gießen schier untrennbare Begriffe zu sein. Der diesjährige Regattatermin will seine Vorgänger in 1882 und 1892 allem Anscheine nach noch übertrumpfen, denn schon seit Freitag früh fällt ohne jede Unterbrechung ein durchdringender, regelrechter Landregen, welcher die Aussichten auf rege Betheiligung der Einwohnerschaft an dem interessanten Sportfest leider sehr beeinträchtigt. Die Wettfahrten finden selbstverständlich zu den im Programm vorgeschrtebenen Zeiten pünktlich statt, denn die Wassersportleute sind Wind und Wetter gewöhnt und rudern am Ende lieber bei bewölktem Himmel, wenn es sein muß mit etwas kühlendem Regen, als bei strahlender Sonne- daö Wirlhschafts- und Finanz-ComitS der Regatta dagegen soll auS gewissen Gründen der strahlenden Sonne den Vorzug geben. Vielleicht hat Jupiter pluvius noch in letzter Stunde ein Einsehen und macht der Regatta zu Liebe eine sonntägliche Pause. Zahlreiche Boote wie auch einige Mannschaften der fremden Vereine sind gestern bereits eingetroffen, auch das Daimler - Motor. Boot passierte auf einem Wagen der Ketten • Brauerei gestern Nachmittag die Bahnhofstraße und ankert bereits am Regattaplatze. Die baulichen Vorbereitungen sind - wenn schon der Regen deren Fertigstellung gestern sehr beeinträchtigte - soweit vollendet, e« fehlt, wie gesagt, zum gänzlichen Gelingen nur noch ein sonniger Sonntag, möge ein solcher den Ruderern be- Wert sein! * * Berichtigung. In dem Bericht über die in Alsfeld gehaltenen Vorträge des Oberhessischen GeschichtS- verein» haben sich verschiedene bedauerliche Druckfehler eingeschlichen. So muß es auf Zeile 21/22 heißen: „hoch- schätzbares Material" (statt hochgeschätztes). Ferner auf Seite 32: Ihr Name „AdeleSseld" ist al» „Feld deS Adalo" (nicht des Adels) zu erklären. Schließlich ist Zeile 54 anstatt: „an die Spitze der genannten städtischen Verwaltung" zu setzen: „an die Spitze der gesummten städtischen Verwaltung." Neuerungen im Eisenbahnbetrieb. Am Mittwoch Nachmittag 3 Uhr 44 Min. traf auf hiesiger Station ein auS Hannover abgelaffener Sonderpersonenzug 1. u. 2. Klasse hier ein. ES sollten mit dem Zuge, der in Schnellzugsgeschwindigkeit fuhr, Proben mit den neuen vierachsigen durchgehenden Personenwagen (Salonwagen) gemacht werden und nahmen deßhalb an der Fahrt höhere Betriebe beamte rc. Theil. Der Zug bestand aus einem mit Uebergangsbrücke zu dem folgenden Wagen versehenen Packwagen, zwei vierachsigen Wagen für Nichtraucher, einem vierachfigen Wagen für Raucher und einem Eilgutwagen als Schlußwagen. Je nach Ausfall der Probe sollen aus derartigen Zügen in Zukunft die Schnellzüge 1. u. 2. Klasse gebildet werden. Auch ist beabsichtigt, die Bahnsteigsperre noch weiter auSzudehnen. Es sollen nämlich in Zukunft bei den Zügen keine Schaffner mehr sein, vielmehr die Fahrkarten schon auf dem Bahnsteig abgenommen bezw. durchlocht werden. Es wird demnach das Fahrpersonal außer Locomotivführer und Heizer nur noch aus dem Zugführer, einem Packmeister und den nöthigen Bremsern bestehen, welch letztere beim Halten der Züge die Wagenthüren zu öffnen haben. * * Berzeichniß der Gießener Jahrmärkte für 1894. a. Viehmärkte: am 15. und 16. Januar, 5., 6. und 19. Februar, 5. und 6. März, 8. October. b. Di eh- und Krämermärkte: am 26. und 27. März, 23. und 24. April, 7., 8., 21. und 22. Mai, 25. und 26. Juni, 9., 10., 23. und 24. Juli, 13. und 14. August, 3., 4., 24. und 25. September, 29. und 30. October, 19. und 20. November, 10. und 11. December. * * Der Getreidemarkt. Der einheimische Getreidemarkt stand in der abgelaufenen Berichtswoche vorwiegend unter dem Eindrücke der amtlichen Petersburger Nachricht, der zu Folge der russische Maximaltarif am 1. August in Kraft treten wird. Die Meldung hat auf fast allen Getreideplätzen einen erheblichen Preisaufschlag für Roggen, Weizen und namentlich für Hafer bewirkt, was beweist, daß die Specu- lation mit dem Scheitern der deutsch - russischen Handelsvertrags-Unterhandlungen infolge des Inkrafttretens des Maximalzolltarifs rechnet- freilich könnte sich diese Rechnung noch in letzter Stunde leicht als falsch erweisen. Einstweilen befindet sich aber der Getreidemarkt wieder in einer frischen Haussebewegung, zu welcher auch die jüngsten Preissteigerungen auf dem amerikanischen Markte das ihrige beitragen- die Berichte über das verhältnißmäßig günstige Erntewetter vermögen da bis auf Weiteres keinen merkbaren Druck auszuüben. Notirungen von der Berliner Productenbörse: Roggen per 1000 Kilogramm von 138—148 Mk., Weizen von 154—168 Mk., Hafer von 172—191 Mk., Gerste von 125—170 Mk. Rockenberg. 25. Juli. Bei der hiesigen Bürgermeisterwahl wurde Bürgermeister Wolf mit großer Majorität wiedergewählt. F. Aus dem tireife Friedberg. 28. Juli. Zu Anfang Juni, als die Kartoffeln, Bohnen, Gurken und andere zarte Plauzen durch einen Spätfrost hart geschädigt wurden, sprach der „Gießener Anzeiger" die Ansicht aus: Das Jahr 1893 zeige dem Landwirthe die Witterung mit allen Chikanen und erschwere die Erzeugung und Einerntung der landwirth- schastlichen Producte in hohem Grade. Jener Ausspruch bewahrheitet sich in der That einen vollen Monat später, denn wir sind auS einer Periode hochgradiger Dürre nach und nach in eine Periode übergroßer Feuchtigkeit eingetreten, welche anfängt, recht ungünstig auf die Getreideernte und die damit verbundenen Arbeiten cinzuwirken. Unsere Halmfrüchte sind fast alle geschnitten, selbst mit dem Hafer hat man schon eifrig begonnen. ES ist eine große Seltenheit bei uns, daß der Wind schon im Juli über die Haferstoppeln geht. Dieser Fruchtgattung schadet es nichts, wenn sie beregnet wird, denn sie ist hart und fest. Dagegen leiden Gerste und Weizen entschieden Noth. Der heutige Tag ist ein Regentag im übelsten Sinne des Wortes- die Wolken gehen niedrig, ein ununterbrochener Regen riefelt herab und dabei ist es empfindlich kühl. Seither rechnete man darauf, daß die Halmfrüchte, welche dünn standen, wenigstens durch Gewicht und feine Qualität den Ausfall decken würden. Das schlechte Erntewetter verdirbt die gute Qualität mit jedem Tage mehr. Das Jahr 1893 wird manchem Bauer in üblem Andenken bleiben. Was die übrigen landwirthschaftlichen Producte anbetrifft, so sind Gras, Klee, Dickwurzeln, Zuckerrüben und Gemüse recht schön weiter vorgegangen. Alle diese Gewächse hätten aber sehr wohl Feuchtigkeit bis Mitte August genug. Für die Spätkartoffeln ist daS rauhe, naßkalte Wetter nicht erwünscht, sie haben noch nicht genug angesetzt, der Stengel ist noch sehr weich und es könnte daher, bei langanhaltender Nässe, Mißgeschick entstehen. Am meisten profitiren noch Klee, Gras, Rüben und Dickwurzeln von dem nassen Wetter, weil diese Gewächse eine bedeutende Fähigkeit zur Aufnahme von Feuchtigkeit besitzen. — Die Preise deS Rindviehes, sowie diejenigen von Kuh-, Rind- und Ochsenfleisch haben in den letzten Wochen lebhaft angezogen. Die besseren FutterauSsichten haben hier einen Umschwung hervorgcrufen. Dagegen weichen die Schweinepreise, besonders bei Ferkeln, Läufern und Springern langsam. Die Preise stiegen im Frühjahre, weil die Landleute noch große Massen alter Kartoffeln hatten, welche fast unverkäuflich waren. Diese Kartoffelmassen wurden am Besten durch Fütterung in Schweinefleisch umgewandelt. Jetzt zeigt c» sich, daß die Kartoffeln wahrscheinlich hochpreisig werden, die Derfütterung an die Schweine wird darum unlucrativ, man schafft daher die überflüssigen Thiere ab, wie es im Juni bei dem Rind- Vieh geschah. — Im Frucht handel ist eS noch sehr ruhig. Am ersten wird nach Hafer gefragt, der einen wahren RiesenpreiS, 19 bis 20 Mark, erreicht hat. Wir rathen den Landwirthen dringend, geschrotenen Mais mir den Pferden zu füttern, der ein treffliches Futter ist. nn. Darmstadt, 27. Juli. 21. Mittelrheinisches Turnseft zu Darmstadt. Darmstadt steht nunmehr voll und ganz unter dem Eindruck de» Turnfeste». Während sich in der Stadt tausende von fleißigen Händen regen, um derselben ein würdiges Festgewand zum Empfang der Turner und Festgäste zu geben, und während aus allen Bleich- und Trockenplätzen der Feststaat unserer Damenwelt in duftigem Weiß hergerichtet wird, befinden sich die EinKlauSschüsse deS ganzen Feftcomitss in fieberhafter Thätigkeit, auch ihrerseits Alles aufzubieten, um ein Gelingen deS Ganzen zu sichern. Daß dies nicht leicht war, beweist die Thatfache, daß zum Feste bereits über 3000 Turner gemeldet sind, von denen mindestens 2000 quartiert werden. Der WohnungSauSfchuß hat sich dieser Aufgabe glänzend entledigt und zunächst iärnrntliche Wettturner und Wettfechter fammt den Preisrichtern in guten Privatquartieren untergebracht, während d e übrigen in gut eingerichteten Massenquartieren Unterkunft finden werden. Gestern Abend fand ein großer Fest- (Sommers der vereinigten Darmstädter Turnerschaft in der Festhalle statt. Dieselbe ist nunmehr vollkommen fertig geschmückt und macht mit ihrer imposanten Größe und prachtvollen electrischen Beleuchtung einen geradezu Überwältigenden Eindruck. Um 9 Uhr wurde die Festkneipe, zu der sich wohl über 2000 Turner und Tumfreunde, sowie der gelammte Festausschuß in der Festhalle eingefunden batten, durch den Redewart Anspach eröffnet. Der erste Sprecher der Tum- gemeinde Darmstadt und Vorsitzender deS Fest-Ausschusses, Professor Dr. Louis Büchner, begrüßte die Erschienenen und dankte den Ausschüssen für ihre hingebende Thätigkeit. Insbesondere aber zollte er den Bewohnern von Darmstadt herzlichen Dank für das opferbereite Eintreten bei der Geld- und Quartierfrage. Sein Hoch galt dem Gelingen deS 21. Mittelrheinifchcn KreiSturnfefteS. Unter den Klängen der Capelle dc» MusikdirectorS Engel und dem Absingen von Turnliedern trat sehr bald die richtige Feststimmung ein und als unser Dialectdichter, Lehrer Schaffnit, seinen „Heiner auf der Weltausstellung zu Chicago" vortrug, kam diese vollends zum Durchbruch. Ihm folgten Mitglieder deS Gesangvereins „Humanitas", Schauspieler Rupp, Sänger Schaiic-t und Andere mit herrlichen Darbietungen. E» war lange nach Mitternacht, als die Feftkneipe mit einem Hoch auf Darmstadt und die Turner geschlossen wurde. Heute Abend findet in der Festhalle die Hauptprobe der sämmtlichen beim Fest mitwirkenden Gesangvereine statt. Mainz, 28. Juli. Der vor 14 Tagen wegen Verausgabung werthloser und gefälschter Dollarnoten in einem hiesigen Hotel verhaftete Gauner, der angeblich Levi heißt und aus Brüssel stammen soll, wird jetzt von den Sicherheitsbehörden einer ganzen Reihe von Städten redamin, in welchen er die gleichen Betrügereien mit Erfolg verübt. So von Straßburg, Karlsruhe, Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen, Frankfurt und Darmstadt. Der Gauner hatte es hauptsächlich auf die Oberkellner in Hotels abgesehen, die er dadurch täuschte, daß er erst echte Banknoten wechseln ließ und dann später beim Begleichen seiner Hotelrechnung werth- lose Scheine zum Vorschein brachte. — Die gegen den Capellmeister Kern vom 118 Jnf.-Regm. wegen Majestätsbeleidigung eingeleitete Untersuchung hat noch für eine ganze Reihe van Militärpersonen strasgerichtliche Folgen. Die angebliche Majestätsbeleidigung ist nämlich schon vor längerer Zeit gelegentlich der letztjährigen Manöver in einem auswärtigen Quartier geschehen und wird nun sowohl gegen den Denunciant als gegen die übrigen in der Untersuchung gegen Kern aufgetretenen militärischen Zeugen vorgegangen, weil sie eS unterlassen haben, damals Anzeige zu erstatten. Der Nachfolger des Capellmeisters Kern ist bereits hier eingetroffen. Derselbe heißt Ehrig und war seither im 75. Infanterie- Regiment. Mainz, 27. Juli. Jüngst starb in unserer Stadt ein Geschäftsmann, der allgemein für sehr wohlhabend galt. Als nach dem Tode des Mannes der Kassenschrank geöffnet wurde, befanden sich in demselben allerdings eine größere Anzahl Staatspapiere und sonstige Werthpapiere, der größte Theil derselben, und zwar in einer Höhe von 80000 FrcS., bestand indessen aus Panama - Actien, die bekanntlich jetzt werthlo» sind. • Hadersleben, 28. Juli. In der Nähe von hierkenterte bei einer Regatta ein Boot, wodurch 3 Personen ertranken. * Eine nette Ueberraschung wurde dieser Tage dem in Berlin in der Friedrichstraße wohnenden Kaufmann M. zu Theil. Der Postbote brachte ihm einen von dem Adressaten zurückgewiesenen unsrankirten Bries, als dessen Absenderin sein Töchterlein Emma von der Post ermittelt worden war. Herr M. öffnete das Schreiben und fand zu seiner lieber» raschung, daß es die Antwort aus eine Zeitung» • Annonce enthielt, durch die ein junger Mann mit einer gebildeten Dame in Correspondenz treten wollte, — „Heirath nicht ausgeschlossen." Die Antwort sollte postlagernd eingesandt werden. Der Umstand, daß Fräulein Emma in jugendlichem Flattersinn die Freimarke vergessen hatte, und deshalb die Annahme des Briefes von dem Adressaten verweigert worden war, verhalf dem überraschten Papa zu dem Einblick in die heimliche Correspondenz seines Töchterlein» . . . Emma ist am folgenden Tage zu einer außerhalb wohnenden Tante geschickt worden, um dort erst die — Wirthschast zu erlernen. ♦ Die Feuerwehr beim Loschen. Anläßlich deS Feuerwehr- tagt» in München war der Andrang zum Hofbräuhause am SamStag, Sonntag und Montag ein solch enormer, daß über 400 Hectoliter Bier verzapft wurden. Bei dem dienstägigen Volksfeste im VolkSganen zu Nymphenburg wurden nicht weniger al» 220 Hectoliter Bier zum Löschen verbraucht. 'hbt tat11 6 "Z-k- L°"h° Ml, „7°s-°°d *f »'«utit ««b LT T" ■&?** tz"b««L KT L 'SL gebende Thätigkeit. 'kra von Darmstadt 'tltten bei berM. Mi Gelingen des E den Glänzen und dem Msingm SeststUMung ein Sch°ff°it, seinen c°go vorttug, kam lgten Mitglieder des ler Rapp, Sänger MiRtn. Er mar i’pt mit einem Hoch aßen wurde. Heute robe der sämmiichrn tatt. ^agen wegen Veraus- arnoten in einem angeblich Levi heißt von den Sicherheits- :adten reclamirt, in l Erfolg verübt. So Ulannbeim, Ludwigs» *.x Gauner Hatte a 16 Reichen, die er nlnvirn wechsln lieh Hotelrechnung werth- - Die gegen den m. wegen Majestäts- noch für eine ganze Folgen. Die angeb- n vor längerer Zeit i einem auswärtigen gegen den Denunciant ung gegen Kem och gangen, weil sie es rftatten. Der Nach- n'tS Hier eingettoffen. : im 75. Jnfankerie- in unserer Stadt ein sehr wohlhabend galt. Kaffenschrank geöffnet lcrdings eine größere thvapiere, der größte lt von 80000 FrcS., die bekanntlich jetzt ltr Nähe von W wodurch 3 W“ dieser Tage demiv °nv,n Kaufmann M. ®,nm w/it worbm war. % I*1Utbet' a,itun«« »JST* "“ThTi*6*1 « *" ’m f‘1! X Ä •** ft J« Änl» °" M . daß über !ch 8-1 -”5» * ienburS haucht. Löschen vero Auszug aus den Stanöw/r und von 8 bis 10 Uhr: Concert der Kurcapelle aus der Terrasse. Bet gutem Wetter spielt jedoch die Kurcapelle von 8 bis 10 Uhr am Teichhause und findet nach Schluß des Theaters auf der Insel des großen TetcheS Feuerwerk statt. Die Kähne sind beleuchtet. Abends 7‘/a Uhr im Saale: Theatervorstellung. Gastspiel deS Hofschauspielers Herrn Emil Richard. Ut de Franzosenttd. Brodpreise vom 30. Juli bis 13. August 1893. Ter hiesigen Bäcker. 1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod bei L. Kämmerer 2 Kg. (4 Pfd.) „ bei L. Kämmerer 1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod bei L. Kämmerer, Emil Noll u. Carl Steinberger bei S. Stern (Schlüchterner und Casseler Brod) 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod bei L. Kämmerer, Emil Noll u. Carl Steinberger bet S. Stern (Schlüchterner und Casseler Brod) 1 Kg. (2 Psd.) Schwarzbrod . . . ■ • bei L. Kämmerer, Emil Noll u. Carl Lttetnberger 2 Kg. (4 Psd.) „ ..... bet L. Kämmerer, Emil Noll u. Carl Steinberger 3 Kg. (6 Pfd.) „ 27 Pfg. n n 26 54 52 25 24 25 50 48 50 23 22 46 44 69 w H Der auswärtigen Bäcker. 2 Kg. (4 Psd.) Weißbrod beiGg.Ant.Heuser von Gr.-Linden 42 Pfg. 2 Kg. (4 Psd.) Schwarzbrod „ Gg. Ant. Heuser o. Gr.-Linden, Ph. Velten I. v. Gr. - Linden 40 „ „ W. Amend o. Lang-GönS, Joh. Kd. Belte v. Kirch-Göns 42 „ „ W.Steinmüller v. Lang-GönS 44 „ „ F. Schön v. Ruttershausen . 45 „ 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod „ Balth. Christ Wwe. v. Wieseck 69 „ Der Brodverkäufer. 1 Kg. (2 Psd.) Tafelbrod 27 Pfg. 2 Kg. (4 Psd.) Tafelbrod £4 „ 1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod 25 „ 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod b0 „ 1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrod 2d „ 2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod 46 „ 3 Kg. (6 Psd.) Schwarzbrod by * Gießen, den 29. Juli 1893. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. ArrchlicheAnzeigen der evang. Gemeinde. Der Gottesdienst mit Christenlehre für die Neuconfirmirten aus der Marcusgemeinde fällt am Sonntag den 30. Juli aus. Witterungs aussichten Wetterhäuschen, Südanlage. --- 29. Jult, Morgens 8 Uhr' 29. Jult, Mittags 12~Uhr Barometer: Thermometer: Hygrometerstand: min.745mm, max. 746mm ,.+ 90 R. „ + 16° R. Neigung f. nasse Witt. min. 748mm, max. 748 mm „ + 11° R. „ + 14° R Neigung s. nasse Witt. Mittlerer Barometerstand bet 0° R. = 744,7 mm. Temperatur der Lahn nnd Luft nach Reaumur gemeßen am 29. Juli, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 14, Luft 11 Grad. Rübsamen'sche Badeanstalt. Bekanntmachung, die Wahl der Beisitzer für das Gewerbegericht der Stadt Gießen betreffend. Bei der am 28. d. M. vorgenommenen Wahl der Beisitzer für das Gewerbegericht der Stadt Gießen sind auf die Dauer von drei Jahren gewählt worden: a. aus der Zahl der Arbeitgeber: 1. C. A. Faber, Spenglermeister mit 119 Stimmen. 2. C. Steinhäuser, Buchbindermeister „ 119 „ 3. C. Schäfer, Schreinermeister „ 119 u 4. L. Emmelius, Fabrikant ,, 118 „ 5. L. Heyligenstaedt, Fabrikant „ 118 „ 6. I. Kirch, Gastwirth 118 » 7. L. Petri III., Weißbindermeister „ 118 ,, 8. H. Winn, Maurermeister 118 „ 9. C. Berg, Schuhmachermeister „ H7 » 10. P. Pitz, Zimmermeister «116 „ 11. C. Stohr, Schloffermeister 115 „ 12. H. Leib, Schneidermeister r/ 108 „ b. aus der Zahl der Arbeiter: 1. August Bock, Drechsler mit 342 Stimmen. 2. Julius Bräutigam, Borstensortirer „ 342 „ 3. Johannes Diehl, Schneider „ 341 , 4. Gustav Krüger, Eisendreher „ 341 5. Hermann Strobel, Bäcker „ 340 „ 6. Ernst Falkenheiner, Bauschreiner „ 339 7. Alwin Andreas, Buchdrucker ,, 339 „ 8. Johannes Rudolph, Cigarrenmacher „ 339 9. Hch. Ludw. Allendörfer, Möbelschreiner „ 338 10. Johannes Schäfer, Weißbinder „ 338 u 11. Karl Riebch, Cigarrenmacher „ 337 M 12. Karl Ockel, Fabrikarbeiter „ 331 „ Es wird dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Beschwerden gegen die Rechtsgültigkeit der Wahl nach § 15 des Reichs- gesetzes vom 29. Juli 1890, betr. die Gewerbegerichte, nur binnen eines Monats nach der Wahl zulässig und bei der unterzeichneten Behörde vor- zubringen sind. Gießen, 29. Juli 1893. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 6648 Submission. Samstag den 5. August, Nachmittags 5 Uhr, sollen auf dem Gemeindehause zu Reiskirchen die zur Herstellung eines Kreuzgewölbes in der Kirche daselbst nöthigen Maurerarbeiten incl. Lieferung der Materialien, veranschlagt zu 192 «A, öffentlich auf dem Wege schriftlichen Angebots an den Wenigstfordernden vergeben werden. Reiskirchen, den 28. Juli 1893. Großh. Bürgermeisterei Reiskirchen. Wagner. 6626 Aeikgeöotenes. MF Einige Waggons gutes inländisches Heu (Confignationsgut) bereits am Main-Weser-Bahnhof stehend verkauft sehr preiswerth (6637 Joh. Fr. Schaaf. 66431 Das HerrgraS einer Wiese ist billig abzugeben. Näheres Südanlage 7. Settersweg 81: Birnen. __[6631]__ Neue Buttermaschine^ billig zu verkaufen. Grünbergerstraße 44. Hackklötze und Hackbretter find wieder vorräthig bei 6615 Andr. Euler. Süßrahm - Tafel - Butter. M* Alleinverkauf T»c der Molkerei - Genossenschaft Nieder - Gemünden in der Butter- und Eier Handlung Eberh. Metzger Neustadt 8. 0-£ Telephon 65. [4135 Dyckerhoff scheu Portland-Cement Beste Marke — unübertroffenes Fabrikat. 5 s ö -5» g w M Emil Fiator, Marklstrahe 10. Lahnkalk-Jndustrie Ang. Gabriel ir., Giessen. TelePhon-nschlüffe 84 und 88. Bahnanschluß Abe»dst-rn bei G'-ß-n. Sommer- und Winter-Ringofenbetrieb. la. Marmor- (Weitz), hydraulischer Granstnekkalk nnd gemahlener Grau-«ackkalk. [1440 Hartgebrannte Russensteinc (Klinker-Ringo,enfteme). Gießen 9ir 6622] Im Adler 6645] Wegzug-Halber sch-ne Woh- Mittwoch den 2. August ana, 3—4 Zimmer, ju vermiethen Abend* 8 LTbr: nung, 3—4 Zimmer, ju vermiethen Der Vorstand. Gießen, den 29. Juli 1893. hergerichteten Restaurations-Localitaten 6638 Zum Kometen Ami Vermischte Anzeigen. Krauss Ahle. Succo. Mozart. W Leyerer. 6621 Mendelssohn. [6414 vorkauft. Nähere» Licherstratze 5. JL 11821.39 4803.40 17891.35 Mitgliederzahl Ende 1891 Zugang in 1892 Landwirthschasllicher Konsumverein E. G. mit unbeschr. Hastpflicht 6640 Logis |u vermiethen. Marttstraße 87, II. Watzenborn, den 28. Juli 1893. [6639 Die Beerdigung findet Sonntag Nachmittag 3 Uhr statt. MF Der VSrsen - Wochenbericht de» Herr« «. SSafferschlebe» Nedaction: 1. SLevdi. Die heutige Stummer umfaßt 10 Leiten. Abgang Bestand . 14884.13 . 3007.22 H. Meyer Director. Ph. Frank. Stellvertreter. cember 1892 Kaffebestand in 1892 . . Ende/1892 . Aochrnbrie lLriginalbrricht anffiihrung in der Stadtkirche. zu Großen-Buseck Der Vorstand: Eintritt unentgeltlich. Die Plätze auf dem Chor, den beiden vorderen Abteilungen im Schiff, sowie die nach dem Kirchenplatz zu gelegene untere Emporbühne der Kirche sind für die inactiven Mitglieder reservirt. Programme und Text der Gesänge werden am Eingang der Kirche A 20 Pfg. Passiva. Saldo-Vortrag aus 1891 (Reservefond) . . . Noch zu zahlende Dividende fürs Geschäfts- fahr 1892 . . . . Ueberfchuß aus 1892 zum Wegen ungünstigerWitterung Sonntag kein Ausflug. Dafür Abends 8 Uhr Familienzusammenkunft im Vereinslocal. [6646 Der Vorstand. Wer W Eint btr kilrzeftk Kurzem gWofitn wo ttttfit nid)t nüschen! ootttn eitmtnttn zusc btn ptMifyn Sßtrfä fagatyil! Jn btr A Wn TMMwtz btt 1 % W, tojx W PnflMtck unb ihtl zu sasstn. In wtmg Sinbe zttstttult Par btieinonbtr haben in Heinen ReichStagSbuch bol mit bewunderung! lenen btr Materialerli aas dem Fuße solgi. bei erstell Theile uns, -°n allgemeinem Intel MLmer zwar ans b _______________«. H «üller. 6623] Seltersweg 67: Wohnung von Möbel-Fabrik ■ Lomplete vetten in gvofitev 2litswabl Männergesangverein „Liederkranz Geplante Partie in den Philosophenwald fällt bis auf Weiteres aus. — Heute Abend: Singstunde. [6647 8. Canon für die Orgel 9. Auf die Zukunft unseres Heilandes, für Tenor 10. Wenn ich nur dich habe (Chor) 11. Larghetto a. d. Clarinott- quintett, für Cello und Orgel 12. Hymne f. eine Sopranstimme mit Chor und Orgel ______ [6619] y Beerenweine 1 Weiss- u. Rothweine Südweine, Cognacs in reicher Auswahl empfiehlt^ k Louis Lony, A mnfttt wege« «aumma«gel für die ntchfte Nr. zarückgellellt »erde«. — Drack an> Beriet der Br0hl'scken Druckerei (Fr. Lhr. vletsch) in Sieben. V erloren ein kleine- Täschchen mit »arten und ZeitnngSausschnitten, auf den Namen Pauline Grauer lautend; abzugeben Hotel Einhorn gegen Belohnung [6620 Fahrplan der auf Station (tziesten vom 1. Mai 1893 ab verkehrenden Eisenbahnzügr. J-». Geistliche Musik ani' ’ I4J ____ Bilanz am 3L December 1892 WUtz. Seipp I, Ludwigstraße 28. 663b] Kleine« LogiS zu vermiethen. «. Herder, StetnstraKe 27. 66341 «1. 6617] Für einen hervorragenden Eon« sumartikel der Mensmittelbranche werden tüchtige Bertreter gesucht und ist fleißigen Herren Gelegenheit zu lohnendem Nebenverdienst geboten. Offerten unter L Z 204 an -aasen« stein & Vogler, «.««., Frankfurt am Main.__________________ BflT Zither-Unterricht **WB ertheilt gründlich nach neuester und kunstgerechter Schule Adolf Arnold, Zitherlehrer, Bleichstraße 12. NB. Da ich mich ganz dem Zitherspiel widme, so möchte ich bitten, mich nicht mit anderen sogenannten Zttherlehrern zu vergleichen-[6625 Todes-Anzeige Freunden und Bekannten hiermit die traurige Nachricht, daß heute Morgen 6 Uhr unsere liebe Frau, Mutter, Tochter, Schwester und Schwägerin Chr. Schäfer geb. Pitz nach langem schweren Leiden sanft dem Herrn entschlafen ist. vir franrrnbrn fiinfrrblitbrnrn: Balthasar Schäfer «nd Familie. betreffenb bie 8et* Der h°! bei darum «iS'*,' M Senil« ---- WeihnuchA ** #»L l-osimg lviker der liM dürfen unb oiindesteni Mif der Loose zum nnvendrn W Tn PMtd wx, Sietzen. btn 2' Großherz * ** O» *» • / *!• 6641] Schöne Wohnung, 3—4 »Zimmer mit allem Zubehör, zu vermiethen. Ä« •« Winter Wwe., Waüthorstr. 16. 6652] In meinem Neubau, Neustadt 4 zwei LoaiS, je 4 Zimmer, zu vermiethen. Zu erfragen Neustadt 1. _________________VH. Wagner. 6650] LogiS bis zum L September zu vermiethen. ____________Liebigsiraßc 29. 6651) Ein FamilienlogiSzuvermiethen. ___Kleine Müblgas'c öSdiO Logis, kl. u. größ, neu derger., gl beziebb-, >u oerm- in Sicuen väue 20. Nwl 31 meinem Neubau in der Diez» st raße ist der 3. Stock mit Zubehör zu vermiethen. L. Spieß, Neuenweg 29. Programm. 1. Concertstück f. d. Orgel Töpfer. 2. Dir, dir, Johova (Choral) J. 8 Bach. 3. Erntelied (altes Kirchenlied; für Alt Mendelssohn. 4. Sei getreu (Chor) Feyhl. 5. Sarabande für Cello und Orgel J. 8. Bach. 6. Heilig, Gott — f. Tenor Händel. 7. Der Herr ist in seinem heil. Tempel (Motette) Hiller. MWM-EMmz. Einem verehrl. Publikum zeige hiermit die Eröffnung meiner neu Lerseirr inm TurM. mscht, | geplante Bors gjW hat am bergan ?tT war bem tlWiti4ert tte fettm Ziffer» Uzetchan, btt Gchntlljllge. DU eit • bez«tch«lni Züge sührt» nur L anb 2. tlaffr t Drrtehrl nur an E»mnlagen von Slbba bl« Olehrn. tt Bertthn mir en 6oantn|m. 271 16 287 3 284 (Äml, «iniHfhetU derselben, «atratzen mit in jeder Lage verstellbarem «opftheU für Gesunde und Kranke, empfohlen von ärztlichen Auto eigener Fabrik, sowi r« * f unD auswärtige rtltetfen geliefert. »opftheU auch allein lieferbar. Bettbrette zwischen den beiden Seiten ist anzugeden. täten und Dtrtus au uno grUf^ Dannen, Roßhaare re., Barchent nnv Drelle. W_______________________________ 1 j?ont«93- »ripltlt. Actlva. ** Waarenbestand am 31. De- ActikMikkchbrik Wingeu in Stotklirim Die Dividende pro 1892/93 kommt vom 1. August d. I. ab mit JL 51 per Actie, gegen Einlieferung des neunten Zinsabschnittes, bei der Kaffe der Fabrik und dem Bankhause Max Wertheimer u. Co. in Büdingen zur Auszahlung. Stockheim, den 25. Juli 1893. [6660 Vorstand der Aclien-ZackerftbriK Büdingen in Stockheim. Müller-Akademie zu Worms a. Ahein. (Mühlenbau- und Müllerschule, gegr. 1867) beginnt einen neuen Lehrcursus am 1. Oct. 1893. Dauer der völligen Ausbildung acht Monate. Anmeldungen find bis zum 15. September ju bewirken. Programme und nähere Auskunft durch die Direction: [6179 spritz Engel, Ingenieur und Mühlenbefitzer- Aermietyungen. Bekanntmachung. Das früher Carl Engel'sche Wohn- häuSchen, Matgasse Nr. 7 dahier (neu heraerichiet), soll vermiethtt werden. Miether wollen sich an das Armenamt, Zimmer Nr. 3, wenden. Gießen, den 27. Juli 1893. _____Die Armen-Deputation. 6668] Der zweite Stock meines Hauses, Weserstraße 7, sofort zu vermiethen. 3 Zimmern und Mansarde nebst Zubehör und Gartenantheil, per 1. November, eoent auch früher, zu vermiethen. Stadt Marburg. _____________________________w_ wozu crgebevst emladet 6644] Ein schön möblirteS Zimmer per 1. August ober später zu vermiethen. _________ Bahnhofstraße 23, 2. Etage. I 6633] MöblirteS Zimmer zu vermiethen. I Weftanlage 25. 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Klaffe). fr^8^ 1006 1148 1167 10ti 359 463 720 763 836 H49 1219. Wetzlar 52» 662 8" 10*2 1025 1 224 1236 266 503 ß02 61082O 932 940. 10» H67 106 369 720 #36 11« «mb-«ob len, 5£ «33 10121224 26*503 «> 8» 9«. 1148 463 763 1219. Deutz—«ülu 662 1025 1236 610. 5« (aus Gr-Buseck) 8-2 136 452 1025. ftzulda 760 1210526 (bis Alsfeld) 800. 966 332 721 1142s. Gelnhausen 730 1230 14b (bis Hungen) 5» 826 (bis Büdingen) 9»ft. 6" (aus Stockheim) 955 332 721 1142t. Schotte« bezw. Nidda 730 1230 506 826 9»f-j.. 641 (aus Stockheim) 955 Z32 721 1142. «»der«, Laubach bezw. Stockheim 730 1230 506 8» 9»tt.