ASiS" KTO- E-s ® ^höae/i & tOa,aDti8chC3Zvke,uieria. “ik*1*wS.h‘n‘Na« MM KmZL ajftjÄaj MZZZ SÄ« ^AWU' kMW Werkerschule .•3. beginnt m bet taglNe« Das Curatorium, rein. nntag den $0. April ct„ Nachmittags 4 Uhr. n der Turnhalle. inmerfestlichkeiten. Der Vorstand. r Verein. frttl, Adrrids 4 Uhr. 'm iMMlung. TM Utz'. Geschäftsjahr 1892/93. isoren. sowie der Ersatzmänner dafür. Voranschlages für das Geschäfts« § 51 der Statuten mindestens rmmlung dem Vorstande schriftlich Der Vorstand. 33.20 622t 92.61 •390.50 202.6 169*!$ 112.30 1H<® 6400 101-6* MratlafftN- 5. 'Amt 1893. AokMSK „smN“ «mlm» , Abends 8 Uhr t \M* W5olbnun0: Ä** , 21. Api 1893, Äf fff 3taL Rente xiS>« ei. «-'Ä««- ■ÜfiÄ >■«« jlt» " 1893 #tt. 101 «tfteO »latt Sonma« neu 30. April ®rige» für den rlnsland. gezeichnet. Deutscher Leich-tag. II. a. a. Abg. lation. öffentlichen '.85. Sitzung. Freitag, 28. April 1893. Richter (freit.) begründet nachstehende 3" rpel- cvm Bereich des VII. preußischen ArmeecorpS soll nach Uättern bei den Frühjahrs-Conttolversammlungen. ein erlassen worden sein, welcher mehrfach zu dem Mtßver- . , < r . i . .r. VI a a v i n n f n n P A 'n P - »»nahm, eon An,ei,en |U der Rachmittags für d« Isigrntn- La, »rfcheiuenden Nummer bis Gor». 10 Uh«. III. Stand der erweiterten Volksschulen nach Beginn des Schuljahres 1893/94. Wo sich erweiterte Volksschulen befinden, ist ganz nach Schema I über dieselben zu berichten. Die Berichte sind genau nach vorstehendem Schema unter Beibehaltung derselben Bezeichnungen abzufaffen. v- Gagern. Zahl der Fortbildungsschulen. einklassig, b. zweiklassig, c. dreiklasstg rc. Nach dem Bekenntniß: a. evangelische, b. römisch-katholische, c. israelitische, d. anderer Confession. Stand der Fortbildungsschulen nach Beginn der Schulperiode 1892/93. Aus London kommt die Kunde von einem Attentatsversuche auf den greisen Premier G l a d st o n e. Ein Mann feuerte aus die Wohnung deS Ministerpräsidenten in Downmg- street zwei Schüsse ab, infolgedessen der Attentäter verhaftet wurde. Der Verhaftete heißt Townsend und gehört dem Arbeiterstande an- in seinem Besitze wurde ein Notizbuch mit unzusammenhängenden Phrasen gegen Gladstone und den Home-Rule-Entwurf gefunden. Ob man es in dem Verhafteten mit einem politischen Fanatiker oder mit einem Geistesgestörten zu thun hat, wird die eingeleitete Untersuchung wohl bald ergeben. — Im Unterhause begann am Donnerstag die Budgetdebatte, bei der schon in genannter •*isrsr8Mss ä i ■<••• k?äs»„ .......... m wm für die im Jahre 1895 stattsindende Ausstellung bereits °"^Abg. Liebermann °°n Sonnenberg: Er b-b- mebr M feine Pflicht aethan und mit Auszeichnung gelösten ba*üt J.e' sondereAnerkennung erhallen. (Zuruf: verehrter Herr, Sie sind ein unverschämter Patron. Rominm tote Mw doch vor die Pistole! (Präsident v. Levetzow ruft dm Redner iUr (Stntif.): Stadthagen habe '-'ne b-l-idtgend- Aeußerung ausrecht erhalten. Wer einen Fehler gemacht habe, sollte auch den Muth haben, denselben einzugestehen, sonst sei et ein Feigling Men hier von beiden Sellen die gröbsten ^Schimpfwörter gefallen, ohne daß der Präsident einge- fchritten^siü. ßcoc$on): $$ kann nur rügen, was ich höre. Hierauf wird in die Einzelberathung eingetnten. Abg. Frhr. v. Buol (6tr.) beantragt eine puffere Fassung für die Bestimmungen über die Recbnungslegung. Dieselben sollen reine Anwendu^ sinden, wenn das Schuldverhältniß auf nur emem während des abgelaufenen Gefchästsiahres abgeschlossenen Rechts- geschäfte beruht, über dessen Entstehung und Ergebnis dem Schuldner eine schriftliche Mittheilung behändigt ist. Abg Träger (bfr.): Auch mit der vom Vorredner beantragten ^afiuna werde das nicht getroffen, was man im Auge habe. 5 Abg. Büssing (nl.) empfiehlt einen Antrag seines Freundes Dr. Osann: außer „öffentlichen" auch „unter oventllcher Aufsicht stehenden Banken, Leihanstalten unb bergl. von der Pflicht b er me4T6rS8TeTummrI%)'unb*. N°th Gu.brobt °-r- nelnCVeieaintra8 bes Abg. Frhrn. von Buol wirb angenommen bet ^bg®D?.’Ki nt e Un^tr.) empfiehlt eine neue F°ff"nS für die aus seinm Antrag in zweiter Lesung angenommene Bestimmuns gegen Wucher mit Vieh und länblichen Grunbstucken. Dcmach^sollen de? gewerbsmäßige Betrieb bet Diebpacht, bes Vichhanb s unb b* Hanbels mit länblichen Grundstücken concessionspstlchtig gemacht roerbe2Ib0. Schrader (bfr) bekämpft ben Antrag. Der Antrag Rintelen wirb angenommen, ebmso bet Rest bei ^^Motgen: Vorlage bett. Etsshvettheilung, Nachtragsetats, Abzahlungsgeschäfte. ÄüffSn' w®™" Ä« t werben cvt.— von der Frau eines foclolbem. Abgeorbneten Material 2® den elben ang?botm worben; et habe basselbe entrüstet.urück- aewiesen zu solchen Gemeinheiten geben sich bie Antisemiten nicht her- Bei den Socialbemokraten müsse es lehr bergab gehen, wenn sie anstatt mit aeistiaen Waffen, mit solchen Mitteln kämpfen. * Abg StadtHagen bleibt dabei, baß bie Antisemiten nach Aeußerungen ihrer Führet nut ben jüdischen Wucherer treffen wollten, unb dast die Zahl bet Wucheret bei ben Juben relativ nicht großer fti als bei den Christen. Worüber sich Böckel heute so sehr entrüste, bie Beschimpsung bet Vorfahren, bas lei eS gerabe, was di- Aitti- femiten trieben. Wmn Liebermann, wie er sage- aus dem Schlacht- felbe gefochten, so habe er nur seine verfluchte Pflicht und Schulbigkell fOrt6‘äbg. St-dtbag-n (Soc.) beruft f.« auf Mbere AuSW- runaen bes Abg. Liebermann v. Sonnenberg zum Beweise bafur darbte Antisemiten nicht ben Wucher im Allgemeinen, ^"dern einen speciell jübischen Wucher bekämpften Et «nerkmne, baß Lie^r- mann v Sonnenberg allerbings mit bet an ihm gewohnten Gewissenlosigkeit , gestern seinen früheren Stanbpunkt verleugnete. (Vicepräsibent Dr. Baumbach ruft ben Redner wegen bes Ausbrucks „Gewissenlosigkeit" zur Crbnung.) Es sei rhm nicht eingefallen, zu behaupten, baß Liebermann v. Sonnenberg ,ubischer Abkunft sei. Es könne keiner Religionsgemeinschaft angenehmer sein ibn zu ben °lhriaen iu zählen. Er habe auch keine Ursache, die Acten Der Ltebermann'schen Vorfahren durchzustöbern; es seien Acttn.in^die em Hause niedergelegt worden, die sich auf Den tttzigen Zrafler bteleö Ramens bezögen und die ihm genügten. Wmn die Statistik eine relativ aroße Zahl von jüdischm Wucherern ergebe, so erkläre sich das daraus, daß es eine relativ große ^.ahl jüdllcher Kaufleute gebe^. Ein Vergleich zwischen jüdischen und christlichen Kaufleuten falle hinsichtlich der Zahl der Wuchersälle noch etwas zu Ungunsten der Deutsche- Reich. Darmstadt, 28. April. Seine Königliche Hoheit der Großherzog unb Ihre Großherzogliche Hoheit Prinzessin Alix nebst Gefolge sind gestern Nachmittag in Venedig gut angckmnmen.^ ^pril. Die Zweite Kammer tritt am 2. ober 3. Mai zusammen. — Der Landtags schluß erfolgt durch den Großherzog persönlich, voraussichtlich am 9. oder 10. Mai. Nerlm, 28. April. Die Militärcommission des Reichstages beendete am Donnerstag die Tags zuvor be- aonnene Berathung der Vorlage übet die Etsatzvertheilung - die noch testitenden Bestimmungen derselben wurden nach den Vorschlägen der Subcommission genehmigt. _ In der Militärfrage sind die kürzlich abgebrochenen Verhandlungen des Centrumsführers v. Huene mit der Regierung wieder ausgenommen worden, auf welcher Grundlage, ist jedoch noch nicht näher bekannt. Während aber die „National-Zeitung" zu melden weiß, daß für den Fall des Nichtzustandekommens einer Einigung mit dem Reichstag dessen Auflösung feststehe, wird von anderen Seiten behauptet die Eventualität einer Reichstagsauflösung könne beinahe schon als zurückgedrängt betrachtet werden. In der That soll der Reichskanzler zu einem größeren Entgegenkommen in Sachen der Militärvorlage, als tr es bis jetzt oezeiat hat, bereit sein. ___ In der Seuchengesetz-Commission deS Reichstages sprach Staatssecretär v. Bötticher gegenüber den verlautbarten Besorgnissen, ob es sich noch verlohne, in eine Zahl der Schüler nach dem Bekenntniß: evangelische, b. römisch-katholische, c. israelitische, d. anderer Confession, e. im Ganzen. 5?a'nt“rtUa3' TO ^äneetdebm"'' (W Böck-°su!n"Gm-tub-fI! J , 9hl* bie Sertbeuerung der Lebensmittel gehöre barunter/ Jebe Ausbeutung der Nothlage, gleichviel ob einzelner «utorität auf bem ffli?hiete des Wuchers, habe in seinem bekannten Briese an Herrn ero n aefaat, ba6 »Dn benan, bf. fhn b-wuch-,1 batten • , Edris en mb nn? 's Juden feien. Derfelde AHIwardt wäre übrigen«^au» gern einmal Soclalbenwtrat geffl^^otben, vorausIge efcl*^1 e n , . IS, ben ^brtacn zu machen. Damit habe man aber tein Glück. , Rach Meinet Meinung gehörten bie Antisemiten in ein EorreciionS- ernstliche Berathung der Vorlage einzutreten, die bestimmte Erwartung aus, daS Gesetz werde noch zu Stande kommen. Amtlicher Theil. Gießen, den 28. April 1893. Betr.: Statistische Nachweisungen über das Volksschulwesen im Kreise Gießen. Die Grotzh. Kreis-Schulcommisfion Gießen an die Schulvorstände des Kreises. Wir sehen Ihren Berichten in rubr. Betreff innerhalb 8 Tagen entgegen über: [. Stand der einfachen Volksschule nach Beginn des Schuljahres 1893/94. a. ohne Schulgeld, b. mit Schulgeld. Zahl der Schulkinder: Nach dem Geschlecht: a. im Ganzen, b. Knaben, c. Mädchen. Das Gr. Steuer-Commissariat Gießen an die Grosth. Ortsgerichtsvorfteher des Bezirks. Wir ersuchen Sie die, Ihnen dieser Tage zugesandten, Bau. und Cultur-Veränderungs-Verzeichniffe 4 Wochen lang offen zu legen und sodann, mit der, am tochluffe derselben ru ertheilenden, Bescheinigung versehen, anher zurückzusenden. Gießen, den 28. April 1893. _________ Süssert. Gesunden: 2 Schraubenzieher, 1 Paar und 3 einzelne Handschuhe, 1 Taschentuch, 1 Haarband, 2 Armbänder, 1 Taille, 1 Shlips, 1 Laterne, 1 Stuhl, 1 Taschenmesser, 1 Handkorb. Gießen, den 29. April 1893. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. F r e s e n i u s. Aba Liebermann von Sonnenoerg Socialbemokraten für diese Absage nun weibe man w-nigstmS bie Antisemiten nicht mehr mit den Socialbemokraten in einen ^.ops werfen können Stabthagen habe in großer Erregung gesprochen. Auf einen groben Klotz gehöre ein grober Keil. Der scharfe Ton, Sä S..X Ä1*® GorpSbefebl «taffen worben fein, >u oe.u i ^L^ll^0^Qbgtobt6ay°n%aM anaefpielt, bie nach Art SmubUnftanbe“ »SSÄ’ftl’SHSfÄ gebung unterworfen wären Ich erlaube m r daher den Herrn n^ojne^^etgem^^ bu ?brengerid)te nicht zu sürchtm. Er sei beim bTijhÄn^Sachver"halts ber weiteren Verbreitung solch« Miß- Ehrengerich^ bester "-8^0^^^ «;Sä s »«esfes'a K'Ät g,Ä5S.M8“»S. »MS sammlungen theilzunehmen, in benen über militärische Angelegenheiten I verhandelt werbe unb Unterschriften in militärischen Angelegenheiten ,u sammeln ober zu geben. Man habe bas so ausgelegt, baß Per- I sonen des Beurlaubtenstandes verboten sein soll, Kundgebungen ür ober gegen bie MUiiärVorlage theilzunehmen. Die Bestimmung bes 8 IO® des Militär-Strafgesetzbuchs könne sich ^renr ganjen Sinne nach nur auf Angelegenheiten beziehen, bie ba8 militärifdje I Dienstverhaltniß betreffen; sie könne nicht den Sinn haben, den fonberbaren Zustanb herbeizufuhren, baß von ben 10 Millionen ®äblern bes Reichs bie 2 bis 3 Millionen Personen des Beurlaubtenstandes Wähler 2. Klasse sein sollten. Er bitte bas Mißverstänbniß durch eine bestimmte Erklärung zu beseitigen. I ©ripnaminifter v Kaltenborn: Der Sachverhalt sei, daß i in ^ge ewer Anfrage des württembergischen Kriegsministeriums anläßlich eines dort vorgekommenen Specialfalles eine erlauternbe Berfüauna zu 8 101 bes Militär-Strafgesetzbuchs an bie Corps- | Commanbo? erlassen worbm sei. Eine Person bes beurlaubtem stanbes hatte als Dorsitzenber eines Kriegervereins eine Versammlung zur Erörterung militärischer Angelegenheiten berufen, welche eine Eingabe an das Kriegsministerium richtete. Der Versammlung I hatten auch Reservisten beigewohnt. Die erlassene Verfügung entbehre jeden polllischen Charakters unb habe keineswegs den Zweck, die 1 Personen des Beurlaubtenstandes in ber Ausübung ihrer staats- bürgerlichen Pflichten irgenbrote zu beschränken. Damit ist bie Angelegenheit erlebigt. Es folgt zweite Berathung des Nachtragsetats für I 1893 9 4. Die Forberungen für Erhebung ber beutschen Gesanbtt I schäft in Washington zu einer Botschaft unb für ben Ankauf eines Botschaftshotels in Madrib (Referent Abg. Prinz Aremberg) werden | debattelos angenommen. Bei der NachtragSforbcrung für bie Be I tbeiligung des deutschen Reiches an ber Weltausstellung Chicago I (Referent Abg. Scipio) wünscht Abg. G o lb s chmib t (freis.) die I Herausgabe eines Generalberichts über bie beutsche Betheiligung an der Ausstellung. Ein solcher Berichts würbe eine Fundgrube der I Belehrung sein. Staatssecretär v. Bötticher erwibert, baß alle Personen? bie von Reichswegen nach Chicago geschickt würben, angehalten werben sollten, über ihre Wahrnehmungen Bericht -u erstatten Hb diese Einzelberichte zu einem Generalbericht verewigt werben I corrdn fei noch nicht entschieben; ein erschöpsenbes Material werbe I ein solcher Generalbericht nicht ergeben. — Die Forberung für Chicago wirb ^rau^enehn ^^gth^ng ber Novellezurn Wuchergesetz Neueste Wolff» tekgrepbtfdKe ftottelponbcn^Sureau. Berlin, 28. April. In der heutigen Sitzung der Ahlwardt'Tommission erstatteten zunächst die Referenten Bericht. Finanzminister Miquel widerlegte auf Grund von authentischem Material eines Reihe der Ahlwardt ichen Behauptungen. Die Referenten Porlch, v. Cunh und Bebel constatirten, daß das vorgelegte Aetenmaterial weder bezüglich deS JnvaltdenfondS noch bezüglich der sonstigen Behauptungen AhlwardtS irgendwelchen Beweis erbringe. DaS sogenannte Beweismaterial bestehe zum größten Theile auS Abschriften von Briefen, die vielfach unorthographisch geschrieben und nicht frei von Rasuren seien. Director Aschenborn gab ziffern- mäßige Auskunft über den Ankauf der Hannover-Altenbekener Eisenbahn-Prioritäten, welche mit einem Gewinne von 241,000 Mk. wieder veräußert feien. Die nächste Sitzung findet morgen statt. Rom, 28. April. Morgen Bormittag wird der Papst den Bischof von Straßburg mit 320 elsässischen und alsdann den Bischof von Metz mit 200 lothringischen Pilgern empfangen. Neapel, 28. April. DaS Kaiser- und das Königs-' paar, die Fürstlichkeiten und daS Gefolge begaben sich um 10 Uhr an Bord des „Lepanto", welcher, begleitet von „Umberton*, vier Kriegsschiffen und zahlreichen Privat« Kämpfern, um 10 Uhr 20 Min. den Hafen verließ. Wo der „Lepanto" vorbeifuhr, ertönten Hurrahrufe von den Matrosen, während die Kriegsschiffe den Ehrensalut abgaben. Eine ungeheure Menschenmenge war am Hafen und brachte die lebhaftesten Ovationen dar. DaS Wetter hat sich aufgeklärt. Neapel, 28. April. Die Rundfahrt an Bord deS „Lepanto" hatte einen prachtvollen Verlauf. Später nahm daS italienische Panzerschiff die Richtung auf Pozzuolt und Eap Miseno und fetzte die Fahrt bis Capri fort, von wo die Rückkehr an Sorrento vorüber nach Neapel erfolgte. Der Kaiser begleitete die verschiedenen Manöver der Schiffe höchst aufmerksam.und drückte wiederholt dem Marineminister seine vollste Anerkennung aus. Während der Fahrt veran« stattete der vom Minister Brin erbaute Panzer „Humbert" ein Scheibenschießen mit schwerem Geschütz. Der Kaiser sprach dem Minister Brin seine Glückwünsche zu dem Gelingen des prächtigen Schiffes aus und schenkte ihm seine Büste in Marmor. An Bord des „Lepanto" wurde ein Dejeuner zu 24 Gedecken servirt. Der daS Geschwader commandirende Herzog von Genua überreichte der Kaiserin ein Bouquet, auf dem der „Lepanto" im Golf von Neapel dargestellt war. Abends geht das Geschwader nach Spezzia und wird dort zum Empfange des KaiserpaareS anwesend sein. Abends 8 Uhr kehrten das deutsche und daS italienische Herrscherpaar nach dem PalaiS zurück. Später fand Galavorstellung im Theater San Carlo statt. Mailand, 28. April. Ein Landregen erquickte end« lich Oberitalien und beffert die Aussichten der Ernte. Petersburg, 28. April. Die Gefahr für die Nischnyer Schiffe dauert fort, obgleich noch Hoffnung vorhanden ist, sie zu retten. Es wird mit vieler Anstrengung gearbeitet, die Wolga von Nowgorod bis Sormowo eisfrei zu halten. Mehrere Dampfer suchen die besonders großen Eisblöcke zu zerschmettern. Newyork, 28. April. Nach weiteren Depeschen hat der Chclon in Oklahoma die Ortschaften Ransom und ßimarron zerstört, ChickasawimJndianerterritorium und Montagne in Texas verwüstet. Viele Personen sind ge- tödtet und andere, welche ohne Obdach waren, sind durch Hagelkörner verwundet worden. Eine Wasserhose hat in Illinois und Wisconsin tausende von Hectaren mit Getreide überschwemmt. Die Einwohner flüchten. Newyork, 29. April. Als Präsident Cleveland heute für den Beifall der ihn begrüßenden Menge dankte, stieß er mit dem Kopfe gegen die Decke des Wagens und erlitt eine Verwundung. Er war genöthigt, ins Hotel zurückzukehren und sich verbinden zu lassen. Später nahm der Präsident seinen Spaziergang wieder auf, wobei er den Hut vom Kopfe zog, um der Menge zu zeigen, daß die Verletzung keine ernstliche fei. Cleveland reifte gegen Mittag nach Chicago. Depeschen de» Bureau ,£>crolb*. Berlin, 28. April. Der „ReichSanzeiger^ bezeichnet die Form, in welcher die „Kölnische Volks Zeitung" die an den Cardinal LedochowSki gerichtete Aeußerung deS Kaisers wiedergiebt, als vollständig erfunden. Berlin, 28. April. In der heutigen Sitzung der Ahlwardt-Commission erschien Ahlwardt in einem höchst unanständigen Aufzuge, so daß der Vorsitzende Gras Ballestrem ihn aufforberte, sich anständig zu benehmen. Ahlwardt gab zu, der gestern erwähnte Brief deS Senatspräsidenten Kalin- bero fei gefälscht. Er habe für feine Behauptungen bezüglich des JnvalidenfondS keine Beweise. Die übrigen Acten enthalten nicht» Belastendes. Berlin, 28. April. Die „Zukunft" bringt ein Interview Maximilian HarbenS mit BiSmarck über ben AntisemitiS- muS. Der Fürst äußerte sich, infolge feiner Erziehung fei er kein Judenfreund, 1847 fei er sogar Gegner ber Juden« emanclpatlon gewesen. 1869 habe er ble Emancipation begünstigt, well er bei Dleichröber ein rascheres Verstänbniß für seine nationalen Pläne gesunden habe als bei ber Opposition. Das Ausflackern beS Antisemitismus nach ber Gründer« periobe fei dadurch veranlaßt worben, daß ber Jude für da» Volk ein erkennbarer Repräsentant ber Gelbherrschaft gewesen sei. Die Acra Ahlwarbt fei eine Folge ber jetz gen unproduktiven Politik, die feiernde Kraft suche eine Entladung in dem antisemitischen Sport. Mit Ahlwardt wäre man ohne Gericht und Commissionen fertig geworden. Durch daS Geheul gegen die Juden würden die Nothrufe des Volkes übertönt. Er fei weder Antisemit, noch deren Gegner. Gesetz« liche Mittel gegen die Juden seien zwecklos. Die Vermischung und Kreuzung der Raffen werde daS ihrige thun. Die Beharrlichkeit, mit welcher bald Juden, bald Antisemiten als die gefährlichsten ReichSsemdc bezeichnet werden, während an der entscheidenden Stelle jede» BerantwortlichkeitSgefühl fehle, während Polenthum, Freibandel, Centrum und Socialdemokratie sich zu vergnügten Mahlzeiten rüsten, erinnere an die Männer, welchen eS vor den Raubthieren bange, und die ihren Heldenmuth an einem Mückenschwarm suStoben. Berlin, 29. April. In den Kreisen deS Reichstages wird erwogen, ob es angängig sei, den Gesetzentwurf, betr. die Erfatzvcrtheilung, vor der Mil'tärvorlage zur Er- ledigung zu bringen, da anderenfalls dieses gänzlich unpolitische aber wichtige Gesetz bet ber Auflösung deS Reichstage» zu ben Acten gelegt werben müsse. Berlin, 29. April. Die ReichStagS-Commtssion für bie Unterstützungs-Wohnfitz-Novelle hat ihre Aufgabe erledigt und daS Gesetz schließlich mit allen gegen eine Stimme angenommen. Berlin, 29. April. Ahlwardt wird zur Erleichterung für die Referenten in den Sitzungen der Commifsion durch Schriftsteller Plack-FriedrichShagen unterstützt, um daS Ma« terlal zu fortiren. Heute findet um 10 Uhr vor der Sitzung der Commission noch eine Zusammenkunft AhlwardtS mit den Referenten statt. Berlin, 29. April. Anläßlich des ersten Mai finden am Montag eine große Anzahl Versammlung e^n und Festlichkeiten statt. In der Umgebung Berlin» sind für Sonntag große Maifeiern angefünbigt. Mannheim, 28. April. In ben pfälzischen Orten Neustabt unb Pirmasens verbot bie Polizei die von den Soclalisten zur Maifeier geplanten öffentlichen Umzüge. Reichenberg, 28. April. Eine Versammlung der Industriellen beschloß, am ersten Mai in den Fabriken arbeiten zu lassen. Die Arbeiter, welche an diesem Tage ohne triftigen^Grund von der Arbeit fernbleiben, werden entlaffen und nicht wieder angestellt. Brussel, 29. April. Die Presse fordert die Regierung dringend auf, Maßregeln gegen ben AuSbruch von Epibe- mten zu ergreifen. Kopenhagen, 29. April. Die Influenza nimmt hier toleber zu, in ber letzten Woche erfolgten 101 Erkrankungen. Berlin, 29. April. Die Berliner Morgenblätter erklären über bie gestrige Reichstagssitzung, solche Radauscenen seien nur möglich, nachbem Ahlwarbt mit ben parlamentarischen Gepflogenheiten gebrochen. Die Blätter erwarten strammere Hanbhadung ber Disciplinarbefugnisse von Seiten beS Präsidenten. totale* und Provinzielles. Gießen, 29. April 1893. ** Das gestern stattgehabte Probeläulen in ber Johannis« kirche lockte eine große Menschenmenge in die Nähe berfelben, sobaß es nicht gut möglich war, sich in diesem Trubel ein annäherndes Unheil im Vergleich zu dem Geläute auf unferm alten Stadtthurm zu bilden. Doch können wir schon jetzt behaupten, daß letzteres, welches außerdem viel höher und dadurch günstiger hängt, dem neuen Geläute gegenüber an Wohllaut unb Klangfülle nichts verloren hat. *• DaS morgen in Steins Garten fiattfinbenbe Concert ber hiesigen Regimentscapelle ist bas letzte, welches bie Capelle vor Antritt ihrer Concenreife nach Hamburg giebt. ♦♦ Neues Theater. „Muttersegen", Characterge- mälbe von W. Friebrich. DaS gestrige Stück behandelt ein Thema, welches in Romanen früherer unb jüngster Zeit zum Ueberfluß erörtert unb reicher aufgeroärmt worben ist, einen jener rührseligen Stoffe, an benen unsere moberne Anschauung feinen Gefallen finden kann. Dabei wimmelt eS in bemfelben von Unmöglichkeiten aller Art, burch beren Existenz bann schließlich eine gewisse bramatische Wirkung erzielt wirb. Eine arme Savoyarbentockter, bie, um ben Schlingen eine« alten abligen Wüstlings zu entgehen, nach Paris gebracht wirb, bleibt bort ehrenhaft in Folge bes Segens ber Mutter unb heirathet schließlich ben Neffen jenes Marquis, nachbem er auf eine ganz eigenthümliche Weife sich feiner Braut zu ent- (edigen gewußt hat. Diese ganz simple Hanblung wirb burch 5 Acte hingezogen unb wenn sie zu Enbe ist, verläßt ber Zuschauer gelangweilt bas Theater, selbst wenn bie Darsteller ihr Bestes gethan haben. — Die Wiebergabe beS Stückes war eine recht mittelmäßige. Nicht soll damit gesagt sein, baß alle Mitwirkenbe ihrer Pflicht nicht nachgekommen wären, im Gegentheil, es waren einzelne recht tüchtige Leistungen geboten, aber bas Ensemblespiel ließ so viel zu wünschen übrig, baß ber Gefammteinbruck nicht sehr günstig sein konnte. Herr Thiemann als „BoiSfleur" unb Herr Hertzog als „Lonstalet" waren recht gut. Frau Schlegel (Maria) unb Frau Hertzog (Margarethe) genügten schauspielerisch eben- falls allen Ansorberungen, nur beinträdjtigten sie burch ihren Gesang ihr Spiel derartig, daß dem Zuschauer an den tragischen Stellen das Lachen kam. Der einzige, der neben tüchtigem Spielen auch als Sänger seine Aufgabe zufriedenstellend löste, war Herr Beermann (Pierrot). Herr Hobö wußte die undankbare Partie deS „Artbur* durch seine vorzügliche Bühnengewandtheit wenigstens einigermaßen möglich zu machen. Frl. Schuhmacher als „Cbonchon" war recht niedlich. DaS Orchester vermißte augenscheinlich bie leitenbe Hanb beS Herrn CapellmeisterS Fr enzel. DaS Hau» war ziemlich schwach besetzt. ** Neues Theater. Am Sonntag gelangt Webers herrliche „Preciosa" zur Aufführung, ein Stück, welches von Alt unb Jung gleich gerne gesehen unb trotz seines respektablen Alters sich seine Jugendfrische erhalten hat. In demselben tritt Frau Director Flora Baars in der Titelrolle auf und dürfte somit in der Besetzung der äußerst schwierigen Hauptparthie eine vortreffliche Vertreterin ge- fttndeu sein; die übrigen Hauptrollen^ werden gespielt von den Herren Hertzog, HobL und Thiemann, welche gewiß ebenfalls chr bestes Können einsetzen werden, um dem Meisterwerke gerecht zu werden: auch em hiesiger Gesangverein hat seine Mitwirkung bei den herrlichen Chören zugesagt und fügen wir noch hinzu, daß auch die AuS stattung eine solche sein wird, wie wir es von der Direktion Baars gewohnt sind, so dürfte die Aufführung eine Glanz- Vorstellung ersten Ranges werden. — Am Nachmittag wird für unsere liebe schaulustige Jugend eine Vorstellung arran« girt, in tvelcher es viel zu lachen giebt, nämlich da« Märchen vom „Tischlein deck dich, Eselein streck dich, unb Knüppel aus dem Sack". ES unterliegt keinem Zweifel, daß die lieben Kleinen Papa und Mama bestürmen werden, der Vorstellung beiwohnen zu können unb da der Eintritts- preis derartig gestellt ist, daß man den Lieblingen diesen Wunsch gewähren kann, so versage man ihitcn denselben nicht — desto freudiger wird der Schaffensdrang fein, wenn e» wieder zur Schule geht. — -r.- ♦ ♦ Die hiesige Tewerbebank bezog am 24. b. Mtü. eine feuer-, fall« unb diebessichere Panzerkaffe aus ber Fabrik be» Herrn Friebr. Ärogmann dahier, bereu Verfertigung dem Lieferanten alle Ehre macht, indem dieselbe nicht nur sehr exakt und maffiv gebaut ist, sondern auch in Bezug auf ihre praktische Einrichtung Nicht» zu wünschen übrig läßt. Man kann deshalb ben Herrn Fabrikanten Krogmann zu Arbeiten solcher Art auf» Angelegenste empfehlen. • • Der Numpfkurrstler Pöbelten ist hier eingetroffen und in dem Zelt aus Oswald» Garten zu sehen. Kobelkoff ist ohne Arme unb ©eine geboren, er bringt e» aber fertig, ohne fremde Beihülfe zu effen, zu trinken, zu schreiben unb zu malen, Papier mit der Scheere zu schneiden, Nadeln einzu fädeln u. f. re. (S. Inserat.) • * Anläßlich de» am 3. unb 4. Juni d. I. in Heppenheim a. d. B. ftattfinbenben Delegtrtentagc» der Krieger kameradschoft „Hasfia" hält morgen Sonntag ben 30. April ber Bezirk Gießen Nachmittag» 2 Uhr im Saale be» Lenz schen Felsenkellers hier eine Bezirksversammlung ab, worin u. a. bie TageSorbnung be» Delegiertentages und Bezirksangelegenheiten berathen und bie Delegierten gewählt werden sollen. * * DaS Wetter ist im ganzen mittleren Europa kühl bei nörblichen bis östlichen Winben, dabei theilS wolkig und dunstig, theilS aufgeheitert und vorwiegend trocken. Friedrichshafen hatte am Donnerstag Nachmittag Gewitter. DaS Barometer ist in Deutschland noch weiter gesunken, auf den dänischen Inseln und über dem südlichen Skandinavien dagegen gestiegen. Der höchste Luftdruck liegt noch immer über Irland und in Großbritanien dauern die nördlichen Winde bei meist trockenem und heiterem Wetter fort, auch ist dort die Temperatur vielfach wieder etwas gestiegen. * ♦ Die Tumerfchaft und der Tistanzmarsch. Zu dem geplanten Femmarsch Berlin-Wien veröffentlicht der Ausschuß der Deutschen Turnerschaft in der „Deutsch. Turnztg." folgende Erklärung: In Berlin hat sich ein „Distanzmarsch. Verein Berlin Wien" gebildet, welcher, angeregt durch den heillosen Distanzritt deS Varjahre», nun den armen Pferden Concurrenz machen will. Der Vorstand des Vereins hatte die Mitwirkung deS AusschuffeS erbeten, um au« den Turnvereinen an der betreffenden Lauflinie die zur Beaufsichtigung nothwendigen Controlleure gestellt zu bekommen. Der Geschäftsführer hat im Einverständniß mit dem Vorsitzenden jede Mitwirkung bei biefem neuen Sport abgelehnt. * ♦ Die ersten Kirschen, welche allerdings auS Süd- frankreich stammen, wurden in M a i n z mit 31/« Mark pr. Pfund bezahlt. • • Der Bund der Landwirihe, Abtheilung Großherzog- thum Hessen, erläßt einen Aufruf an die hessischen Landwirthe, der die Frage: WaS will der Bund? in knapper allgemeinverständlicher Form beantwortet. Der Bundesvorstand besteht auS folgenden Herren: Karl Lucke • Patershausen, Dr. Dehlinger-Weilerhof, Otto G. Möllinger • Mühlheimer- Hof, S. Haffeibach, Bürgermeister-HeimerSheim, Graf Oriola- Büdesheim, R. Westernacher, Oberamtmann Lindheim. In dem Aufruf, der sonst die bekannten Forderungen des Bunde» der Landwirihe vorträgt, wird betont, daß die Abtheilung Großherzogthum Hessen sich gegen alle einseitigen Begünstig- ungen erkläre, „welche die Etsenbahnen, wie bei den Staffeltarifen durch Beförderung landwirthfchastlicher Produkte, gewähren, weil sie der natürlichen Preisbildung bei uns schaden." Ferner heißt efl „Bei den Fragen, bei denen die wirthschastlichen Jntereffen der Landwirthschaft in den einzelnen Theilen Deutschland« verschiedene sind, wollen mir von unseren Vertretern in ben Parlamenten unsere befonberen Interessen gewahrt reissen." * ♦ An Jubiläums« Gaben zur 50jährige» Bestehe»»« feier be» hessischen Gustav Adolf» Verein» sind bisher eingelaufen: Kirchenkasse Röbbingen 10 Mk., Ktrchenkasse Büdesheim 25 Mk., Kirchenkasse Rainrod 20 Mk, Kirchenkasse Rüding»- hain 10 Mk., Oberamtsrichter Hille 5 Mk., Graf zu Solm» Laubach 25 Mk., Gutsbesitzer E. v. Helmolt in Fauerbach 10 Mk., Frau Kammerrath Trümpert 3 Mk., Gustav-Adolf»- Frauenverein Oppenheim 50 Mk., zusammen 180 Mk. Wie schon erwähnt, hat der evangeltsche Kirchengesangveretn in Bingen ein silberplattierte» Tausbrcken nebst gleicher Tauft kanne im Werthe von 90 Mk. gestiftet. • • Daß ber Maikäferflng in diesem Jahre, obwohl einzelne Gegenden davon verschont oder weniger beimgefucht werden, ein ganz gewaltiger zu werden droht, gebt au« einer Zeitungsnotiz auS Langen hervor. Dort sammelten Arbeiter einer Fabrik binnen einer Stunde 25 Kilo Käfer, rea» einer Zahl von 26,000 Stück entspricht. Ferner wurden auf dem Rathhaufe 73 Kilo = 80,000 Stück Käfer abgeliefert, die durch Kinder gefammelt waren. Die Kinder erhielten dafür einen Betrag au» der Stadtkasse auSdezahlt. Der (»etreibeearft. Die anhaltende Trockenheit in Deutschland hat die Haltung de» Getreidemarkte» ungemein befestigt unb demselben starke spekulative Raufanfträge zuge- 1 M bt" Ijerrli*1'9" b«ra'“.C fr!? «»Olt bttWr' fiSSjjkÄ ,nt« unb !«" ben ä ^tts. >°S- man 2 * Men * =N.'S,:*; ^i°9 am 24 s od./ ' h'er, dttenVer^i d-eselbe 2'"'?u°S dem in irig ! 6 ->LU L'f‘ mi « bringt es aber fertig ***$ {Sftg ;Ä'ÄX Versammlung ab, m°m elegiertentages und Bezirks- Delegierten gewählt werden azen mittleren Europa Winden, dabei theils wolkig 1 und vorwiegend trocken, erstag Nachmittag Gewitter, td noch weiter gesunken, aus dem südlichen Scandinavien e Lustdruck liegt noch immer uiien dauern die nördlichen >d heilerem Wetter fort, auch wieder etwas gestiegen. der TistmMtsch. Zu dem n-Wien veröffentlicht der iaft in btt „Deutsch. Turnztg." hat sich ein „Distanzmarsch' lelcher, angeregt durch den eß, nun den armen Pferden Bvchand de; BnM tyitte erdeten, um aus den Turn« aflinie die zur Beaufsichtigung eüt zu bekommen. Der Ge- .ndnitz mit dem Vorsitzenden len Sport abgelehnt. welche allerdings aus Süd- ,n Mainz mit 31/, Mark rthe, Abtheilung Grobherzog- an die hessischen Landwitthe, ■ r Bund? in fnappir allge- norttt. Der Kari Lucke-Patershausen, G. Möllinger-Mühlheimer- M, ^^2sse MdingS- 20Mk'^Ä'-uSolmS- r Hille 5M -/ ^ Fauerbach t6. »■ jft ■ffS SW”' i“ " em« S’Mä» fj'gÄ»'* S*?S5^ Amtliche Prüfung der Lichtstärke der Leuchtgase». Vorschriftsmäßige Lichtstärke bei 150 Liter stündlichem GaS- verbrauch 13 bis 15 deutsche Vereins-Paraffinkerzen. Monat April 1893: 13% Kerzen. Buchner. Mrchliche Anzeige»» der evang. Gemeinde. Der gestern angezeigte Abendgottesdtenst um 6 Uhr findet nicht statt. DermiMtH. * Gladenbach, 27. April. In der letzten Nacht gegen 1 Uhr wurde unsere Einwohnerschaft allarmirt, da im benachbarten Walde Feuer ausgebrochen war. Nach mehrstündiger Löscharbeit gelang es den hiesigen Löschmannschaften, zu denen sich Bewohner der benachbarten Dörfer gesellten, dem Feuer Einhalt zu thun. Abgebrannt find über vier Morgen Eichenbestand, sowie mehrere Haufen bereits aufgearbeitetes und verkauftes Holz. * Kreuznach, 27. April. Der gewaltige Waldbrand bei Rhaunen ist nunmehr gelöscht. Es sind 1200 Morgen Kiefern- und Ftchtenbestände des Herrn Haniel Ruhrort verbrannt. Der Schaden beläuft sich auf über 100,000 Mark. GS liegt Brandstiftung vor. Eine große Anzahl Hochwild und Waldvögel sind in den Flammen umgekommen. * München, 27. April. Das Befinden deS Königs Otto, der heute 45 Jahre alt ist, hat sich nach keiner Richtung hin geändert. Es wechseln oft lange andauernde Narrheit mit Phasen heftiger Erregung. Lichte Momente sollen ab und zu, allerdings nur selten, zu beobachten sein, und blitzartig kurze Dauer haben. Die Verlobung unserer Tochter Jenny mit dem pract. Thierarzt Herrn Moritz Docter in Büdingen zeigen statt jeder besonderen Mittheilung hierdurch an Giessen, den 29. April 1893. 4080 Albrecht Docter n. Frau. Verkehr, £anO- uttfc Volksrvirthschaft. «teste«, 29. Aprll. Marktbericht. Aut dem heutigen Wochenmartt kostete: Butter pr. Md. X 1,05—1,10, Hühnereier per Stück 5-6 4, 2 Stück - 4. Käse pr. St. 5-104, Käsematte pr. St. 3 4, Erbsen vr. Liter 18 4, Linsen pr. Liter 32 4, Tauben pr. Baar X 0,60—0,90, Hühner pr. Stück X. 0,90—1,20, Hahnen pr. St. X 1,10-1,70, Enten pr. St. X 1,60 bis 1,80, Ochsevfleisrb vr. Md 68—72 4. Kuh- und Rindfleisch pr. Md. 50—56 4, Schweinefleisch pr. Pfd. 60-70 4, Kalbfleisch pr. Pfd. 50-56 4, Hammelfleisch pr. Md. 40-70 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo 3,50-4,00 X, Weißkraut pr Stück5-12 4, Zwiebeln pr. Eentner 14,00—15,00 X, Milch pr. Liier 12—18 4, Enteneier pr. St. 6—7 4, Gänseeier 10 12 4» Auszug aus -en Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getränte. MarkuSgemetnde. Den 27. April. Kaufmann Karl Textor zu Gießen, und Karoline Brück, Tochter des Goldarbeit«» Karl Brück zu Gießen. Lukasgemeinde. Dm 23. April. Karl Borck, Küfer, und Marie Unkclbach, Tochter deS SteinhauerS Jakob Unkelbach von Flonheim. JohanneSgemeinde. Den 27. April, vr. Friedrich Heinrich Heuffel, practifcher Arzt zu Groß-Bieberau, und Caroline Luise Bernhardt, Tochter des Bauunternehmers Johannes Bernhardt zu Gießm. Getaufte. Matthäusgemetnde. Den 23. April. Dem MechantkuS Wilhelm Gras ein Sohn, Heinrich, geboren den 21. Februar. Denselben. Dem Taglöhner Johann Friedrich Schmierle ein Sohn, Heinrich Friedrich, geboren den 29. Januar. Lukasgemeinde. Den 23. April. Dem Schlosier Jakob Kröck eine Tochter, Helene, geboren dm 8. März. Denselben. Dem Bauunternehmer Gottlieb Nauheimer eine Tochter, Marte Käthe Auguste Emma, geboren dm 7. April Dm 24. Aprll. Dem Proseffor D. Gustav Krüger ein Sohu, Karl Moritz Georg, geboren den 8. März. Mtlttärgemeinde. Den 25. Aprll. Dem Vtceseldwebel Wilhelm Ludwig Koch eine Tochter, Lina, geboren dm 17. März. Beerdigte. Lukasgemeinde. Dm 22. April. Helme Stephany, geb. Handschuh, Wtttwe de« StationSasfistmten Jakob Stephany, alt 81 Jahre, starb dm 20. April. Den 28. April. Ernst Bender, Rmtner, alt 65 Jahre, starb den 26. April. JohanneSgemeinde. Den 25. April. Marie Rodewald, geb. Lorenz, Ehefrau de« Brunnmmetsters Robert Rodewald, alt 46 Jahre, starb den 23. Aprll. führt- da auch von den ausländischen Getreideplätzen, speciell von den ungarischen und den amerikanischen, recht animirende Berichte Vorlagen, so entwickelte sich in der abgelaufenen Cine förmliche Hausseströmung, unter deren Einfluß Weizen und Roggen an den Hauptpunkteu des einheimischen Getreidegeschäftes durchschnittlich um zwei Mark anzogen, an der Berliner Getreidebörse wies Roggen zeitwellig sogar eine Besserung von drei Mark auf. Hafer zeigte agegen eine etwas schwächere Tendenz bei allerdings ziemlich Umsätze«. Es notirten in Berlin: Weizen von 1000 Kilogr., Roggen von 128 bis ™ ££•/ Has» von 141 bis 159 Mk., Gerste von 115 bis V Leihgestern, 28. April. Auf schreckliche Weise kam gestern die 50 Jahre alte Ehefrau eines hiesigen Mühlen- besitzerS ums Leben. Dieselbe war damit beschäftigt, Holzabfälle unter der im Hofe aufgestellten Kreissäge hervorzuholen, um die Locomobile damit zu heizen, als sie Plötzlich von der Kreissäge an den Haaren erfaßt und sofort getödtet wurde. Der Anblick der am Kopf schrecklich zugerichteten Leiche war grauenhaft. ck. Gruniugeu, 27. April. Freunden der Natur, ihrer Reize von Schönheiten möchten wir warm empfehlen, in diesen Tagen einmal einen Ausflug in unsere an Obstbäumen so überaus reich gesegnete Gemeinde zu unternehmen, um sich jetzt die großartige Blüthenpracht unserer Obstbäume anzusehen! Besonders von unserer ehrwürdigen „Warte" betrachtet, ist der Anblick ein bezaubernder! Unwillkürlich wird man da an die Worte Jos. v. Eichendorfs erinnert: „O Welt, du schöne Welt du, man sieht dich vor Blüthen kaum!" -ck. Au8 dem Ohmthal, 28. April. Einen solch' reichen B l üt h e nf l o r aller Obstgattungen, wie gegenwärtig, sieht man in der That recht selten. Noch seltener dürfte aber die frühe Zeit des Blühens selbst in die Erscheinung treten. Kirsch-, Pflaumen- lmd Zwetschenbäume haben bereits ausgeblüht, die Birn- bäume sind am Verblühen und schon prangen die Aepfel- bäume im reizendsten Blüthenschmuck. Sonst blühten die letzteren Ausgangs Mai, also einen ganzen Monat später. Wenn auch die Frostnächte die früh blühenden Kirschen und Pflaumen zu Grunde gerichtet, so ist bei allen anderen Obstsorten hingegen ein reicher Fruchtansatz bemerkbar. Außergewöhnlich rasch blühen in diesem Jahre die Obstbäume ab. Sie bedürfen kaum ein Drittel der sonstigen Blülhezeit, eine Folge der ungemein trocken-warmen Witterung. Eben diese trockene Witterung läßt, wenn sie weiter anhält — und so sieht eS leider aus — großen Schaden für die Obsternte befürchten. Aus der Umgegend 'von Frankfurt berichtet man jetzt schon von vielem Abfallen der Blüthen bezw. Fruchtknospen infolge der Trocknung, auch in hiesigen Gegenden dürsten diese Folgen unausbleiblich sein. — Der reiche Blüthenflor der Obstbäume im Verein mit dem jetzt blühenden Winterraps bietet den Bienen eine reiche Frühjahrstracht, die sie auch vortrefflich bei dem sommerlichen Wetter auszunützen vermögen. Von einer guten Frühlingstracht hängt für die Bienen oft ein gutes Bienenjahr überhaupt ab. Ein solches wäre den Imkern nach den vorausgegangenen mageren Bienenjahren sehr zu gönnen. Lauterbach, 28. April. Am Sonntag den 23. April vernichtete ein Waldbrand in dem Gräfl. Görtz'schen Forste bei Willofs ca. 15 Morgen Kiefernbestand. — Montag, den 24. April brannte es in dem Angersbacher Gemeindewald, der Schaden ist daselbst ebenfalls nicht unbedeutend. Meiches, 29. April. In der Nacht vom Donnerstag auf Freitag brannten Hierselbst drei Hofraithen, u. a. auch das Pfarrhaus, nieder. Entstehungsursache des Brandes ist bis jetzt unbekannt. Raiubreiteubach, 25. April. Das „Erbacher Kreisblatt schreibt: Der hiesigen Gemeinde wurde am verflossenen Samstag durch Großh. Gerichtsvollzieher Herle aus Reinheim die Feuerspritze gepfändet, und tritt sonach die Pflichtfeuerwehr von gleichem Tage an ungeahnt für unbestimmte Zeit in Ferien. Mainz, 27. April. In den nächsten Tagen wird sich der hier noch nicht vorgekommene Fall ereignen, daß ein vor Sehisfsnachrichten. (Mitgetheilt durch den Agenten des Norddeutschen Lloydes, Herrn Carl Loos in Gießen). Bremen, 28. April. [Per transatlantischen Telegraph.! Der Schnelldampfer Aller, Capitän H. Christoffers, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 18. April von Bremen und am 19. April von Southampton abgegangen war, ist gestern, 5 Uhr Nachmittags, wohlbehalten in Newyork angekommen. Der Postdampfer „Beigenland" der „Red Star Line" in Ant-k roerpen ist laut Telegramm am 27. April wohlbehalten in Newyor angekommen. ArtSMg au» den Stanfccsmnt>r Zu erfragen in der Srped d- BL liche Mittel gegen die Juden fett 4 von elle H 15 M 17 18 » fl a 23 24 1 2 3 4 5 6 7 z - i.i U Dmchscho Srooln; 9 Erster Platz: errn per Tag . . Cognacbrennerei . Scherer & Co. angen, liessen 500- 1000.- 2000.- J'tf' Lamstag den 6 Eröffnungsrrnnrn . . VerkauiS-Flach-Rcnnen . 4070) Sine gesunde träft, sucht auf sofort Stelle. 2000.- 1000.- 3000.- Der «Srfen - LSocheubertcht H» Herr« G. t8«17 Neuenweg 38 . M 6.— I Per Tag 4 — I Stehpla «tif O»»alM «arten in dem d schön «tUauUn t»tabliffrm«nt wird ▲ st» der X Rnmpftünstler X ttobcltofi, ♦ obnr «rme un» ktzüß« geboren. in ▼ seinen staunendwertden retstungeu * proouctrrn Alles «ödere »«sagen die Programme, »nire« t »rster ▼ i Platz 80 Pf. »weiter Platz 20 Psg. ▲ S Kinder und Militär ohne Ttzarge T labten die Hälfte. Um ieble«iÄ«n M Anspruch bittet [4072 0 Familie KobelkofT. vermischte Anzeigen. lenes Theater (Caf6 Leib.) [4107 (Direction : Friti Baars). Sonntag den 30 April 1893: Auftreten der Fran Director Giessen, den 29. April 1893. Die Beerdigung findet Montag den 1. Mai. Nachmittags 5 Uhr, vom Sterbehause (Marburgeretrasse 65) aus statt. Sonntag, den 30. April: Letztes grosses Concert vor der Abreise nach Hamburg ausgeführt von der ganzen Capelle des Inf.-Regts. ..Kaiser Wilhelm (2. Grossh Hess. Nr 116) unter Leitung des Grossh Musikdirectors Herrn Kraosse 1. Theil: 1. „Kaiser-Musketiere“, 2. Ouvertüre /. Op Der Frei- hüix“. Weber, 3. Malaguenna! Ballet a. d. Op „Boabdil- (neu Moskowskj 4 Intro duction a. d. Op. „Cavalleria rusticana", Maacagni; Ä. Theil: 5. Ouvertüre z. Op. „Tannhäuser“, Wagner, 6. Concertino f. Posaune, Bach,- . 7. J'Mtnann- Walzer“, Strauss, 8. Grosse Fantasie a. d. Op „Die Bandeau“ (nun I-moll, Mascagni; 3. Theil: 9. „Kaiser-Marsch“, Wagner, 10. Oovertore a. Operette wDie Glocken von Corneville“, Plankette, 11. .Amor“, 12. „Aus und mit dem Publikum“, Potpourri (neu), Fr6tras. 14089 Anfang */25 Uhr.Entree 30 Pfg. ^ou bin Re ^rnen Loche b '■* «ctmstülke 2[, *t’«< btn nitbt ^•xarbt« in find, e ttjlroorbt iU( er e 2° vielen c Co i° gkl k» ua^1' °»f.(2« ä1"’" ' *»1166« Silherhtits-Zivkiriid ' Swift Safety, englisches Fabrikat, sehr gut erhalten, zu verkaufen. [4066 Georg Emil Möhl, 44 Bahnhofstraße 44. Selbstgefertigte [4U0 Schulranzen empfiehlt Wilh. Spie», Neuenweg. 4092] St« Reservoir, ein Cubik- mrter Inhalt, ist billig abiugeben. Landgafle 49. Jagd Rennen ..... Mai-Hürden,Rennen, Ehrenpreis und Große Eteeple-Vhase, Vbrenpret», gegeben von Sr- Maiestät dem Kaiser und König und Die «etionäre und 4087] Von jetzt ad wohne Licherstratze 6. Frau Bcinhauer, Weißzeugnaherin. 4079] Von heute ab wohne Neuenweg 58, 2. St. Heinr. Groh, Schuhmacher. " 4077] ^fn einer Landstadt OberdessenS (Bahnstation) ist eine gut gehende Bäckerei Sterbesallß halber auf längere Jahre zu verpachten- RübereS bei I. Gonter, „SelterShöhe", Gießen 4078) Mehrere Herren finden noch guten Mittagstisch bei A. Gonter, „SelterSbShe'- verschoben. Es find noch einige Plätze zu besetzen. Anmeldung dazu: I. bei Frl. P. Stammler, Neuenbäue 22, 2. bei der Lehrerin Frl. Decker, Sonnenstr. 6, 3. im Schwesternhause, Lonystr. 2. Der Vorstand: Schlosser. heute Morgen 7' , Uhr nach langem schweren Leiden im Alter von 66 Jahren sanft entschlafen ist. Um stille Theilnahmc bitten Die tieftrauernden Hinterbliebenen RtedhofS-Flach-Rennen. . VerkaufS-Hürden-Rcnnen . LorpS'Jagd Rennen, Ehrenpreis und . . Frühjahrs Hürden-Rennen, Ehrenpreis und . Sandhof-Steeple-Chase. . Volksversammlung Montag, den 1. Mai, Albends S‘/j Hhr im Leib’schen Saale. Tagesordnung: Die Bedeutung des ersten Mai für das arbeitende Volk. Um zahlreiche» Erscheinen ersucht da» (Sornitz. Zur Deckung der Taar-kosten wird ein freiwilliges Entree erhoben. [409" Lchiffenbergerthal. Sonntag, 30. April: Z5 Tanzunterhaltung 38 wozu »rgebenst einladet[4068]__K. H i »1*1« Dermietliungm. 4109) Der untere Stock Liebigstraße 57 ist sofort zu vermiethen. ___________Vtarti« Laugädorf. 4064] Im Nebenhause 4 Zimmer mit Küche u. Zubeh zum Preis von t5 JL monatl soi. zu verw. Marburgerftr. 22. 4074) Ludwigftraße 34, 2. Stock, fünf Zimmer mit Zubehör, zu vermiethen. «ilh. Seipp R., Ludwtgstrahe 28. r __ VW ■"r 1 *2“ irei*1 I*0* Zweiter Platz r ......M. 150 u— - — — , I Stetzplatz per Tag.....0.50 Kinder bi» zu 10 Jahren zahlen zur ersten Tribüne M. 2 —, >ur zweite« Tribüne (2 Platz) 50 Psg. ».zuipage« M 6.—, jede Person darin muß mit einem villet ,u dem ersten Platz versehen sein, «eiter M. 5.— pro Tag. Eintrittskarten zum Totalisator werden an die Besucher der 1. Tribüne auf dem .'Rennplatz h M 5— pro Tag abgegeben- _ E. 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