H 2M nB Wflln' :fua,t. Ät®^Uet5t r®eU°Ä' M '.‘xH WM ä?«?s ^wigstrahkio. L 5”eÜ,S «m *ÄS*A !, e^o6gafft iß. etftidrt. ^L?H^sst 16 ta.n« ^Tdn Atlnm — Karttstratzt 10. c Jungr als Stllntr. — Pofilrller, r Junge in die Lehre *!. Schreinemeister, T'tfenwea 6. «kling sucht ^rm„ Dammstr. 32. i»g gesuchl. ■flt, Rcknmtlsin^ faüWn Wort gv Neufladl 3t ißt? tlenßmiMitn den gesucht, red. d. 81. I suchen Stellen durch rr, SaplanSgasse lü. ort odcr [pater rin DchW Leiter tzwey W, kckkytzk. hierdurch, daß die wird. Sie geschieht tung. Unsere im nben Arbeitsgebieten iin sehr sreundiiche» en Tarif aus und unsere Na bejon* sen gemeinnützigen ngen wollen, auch hm. Für Wt, ine Liste jiim töt' Vorstand'. Dosier. ___ ab. lbeubs Ufa imtiilN 5»«« !ühl- e5, 291b . Korsts' Rr. 76. Der tHtwr «Scheint täglich, »M Ausnahme bet Montag». Die Gießener »•«tCUeirttHt leiten dem Änjtt|rt .»chentltch dreimal .«igel«,». 1893 Zweite* Blatt Donnerstag den 30. März Gießener Anzeiger Kenerat-Wnzeiger. viertelns hr>,er jLleeeaneaUrtd» i 2 Mark 20 Psg ■* vrmgerlohn. Durch die PoS 2 Mark 60 VS». «edactiaa, and Druckerei: >4e(|t«|< 1U.1 K-ralprrch« 5L Amts- und Anzeigeblatt ffir den Ureis <6iefzen. KratisSeikage: chießener Iamilienötätter. II. . r„ckte bi t den Augen uverau naw oer rouyicnu |tun V, ■ ,> . vergeblich, sie kam mcht wieder. Hierauf I aber begab sich zur Wache, wahrscheinlich um zu ersah , Blinden, eS war Kinderwagen iti stets frischen Füllungen. 2783 2781 *X**XXXXXXXXIWXXX»XX***X* Ä«u i Conditorei Heiller. 8 Alleinverkauf bei A. Kilbinger, SelterSweg 19. Sonnen- | und Regen-Schirme, * neueste Erscheinungen, *BG i S in bedeutender Auswahl zu billigsten g Preisen empfiehlt [1^390 A. Fangmann, xxxxxxxxxxxxixixxxxxxxxxxx Jeikgeöotenes. Nr. 29 Bahnhofstrasse Nr. 29. 2384 Ffst. Blüthenmehl bei I Pfd. 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Sehr erschrocken fragten sie die Fremden: .Wie kommt Ihr herein? — Mein Gott, und Sarazenen! setzte die Pächterin hinzu. ,Wie Du nur sprichst, Creci," meinte die Blinde, „fyxt sie doch unser Herr so gern." ,DaS ist wahr," bestätigte Giuglio. Rambo horchte gespannt. jUnb wer ist der Herr, der uns gern'hat?" wandte sich Hamork an die Blinde. .Ich weiß eS nicht, Herr- er hat uns auch sehr lieb und kam oft hierher; doch jetzt," setzte sie schmollend hinzu, „\\t er lange nicht dagewesen. Wie geht das zu, Creci?" ^Später, Josiane, später!" beruhigte sie die Alte. Die Blinde stand auf und näherte sich den beiden Fremden. .Laßt mich noch einmal Euer Gesicht sehen, Herr!" sagte sie und befühlte Hamork. ,Jhr seid jung und hübsch. Wie alt seid Ihr? „Einundzwanzig Jahre, edle Dame!" und Hamork beugte mwillkürlich das Knie vor ihr. »Und Ihr?" wandte sie sich an Rambo, welcher lächelte, als fie ihm mit ihrer zarten Hand durch sein Gesicht fuhr. „Ach, Ihr seid sehr, sehr alt?" »Einundsiebzig Jahre!" Sie schlug die Hände zusammen. Unterdeß hatten die beiden Pächtersleute zusammen ge» flüstert- jetzt führte Creci die junge blinde Dame fort, der Die Stunden, während welcher an Sonn- und Festtagen die Be- schäftiauna im Handelsgewerbe stattfinden darf, werden a für den Großhandel, das Bankgeschäft und die ausschließliche Comptoirarbeit in allen Geschäften auf zwei Stunden und zwar von 11 bis 1 Uhr Mittags (Ortszeit), b im llebrigen auf vier Stunden und zwar von 11 bis 3 Uhr Nachmittags (Ortszeit) eingeschränkt und festgesetzt. § 2 Vorstehende Bestimmungen treten alsbald in Kraft. Gießen, den 26. März 1893. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. GnautU________ Haus-Verkauf. 1 Edm. Jacobis Regensburger I KräitterLiqueur ^U"n. Eierfarben 10 Pfg. [2791 r Robert Stahl, Reulledt 23. Pächter aber sagte rasch: „Schweigt darüber, waS Ihr hier gesehen, damit ich nicht in Ungelegenheiten komme- sie ist sehr reicher Leute Kind. Wollt Ihr esten, wollt Ihr trinken? Sagt's!" „Habt Ihr frische Milch?" meinte Rambo. »Sogleich, Herr!" Hamork aber suchte mit den Augen überall nach der Im Kloster lerrschte große Bewegung. Abt und Mönche waren auf den Beinen- der Taselmeister untersuchte seine Kammer nach Wild und Geflügel, der Kellermeister gab die biften Weine heraus. Dafür war aber auch ein hoher Gast eingekehrt im Kloster, Kaiser Friedrich II. von Deutschland, Schirmvogt von Rom, König der Lombarden, König von Jerusalem, König von Neapel und Sictlien, Fürst von Groß- Griechenland (Mittelitalien), Apulien und Calabrien. Der Kaiser, welcher vier Päpste eingesetzt und, man darf wohl sagen, befiezt hatte, war noch ungebeugt und stand in vollster Lebenskraft bei »einen fünfundsünfzig Jahren. Die Augen waren noch hell, feurig und durchdringend wie sonst, sein Haar war noch wll und ungebleicht. Ein Helm von Silber mit goldener Krone und goldenem Aar lag vor ihm aus der Tafel, sonst war der Kaiser zwar ritterlich, aber leicht gekleidet. In feiner Begleitung befanden sich außer dem gelehrten Kanzler Pietro della Vigne sein Sohn Manfred, die Herzöge von Smssa und Spolito, die Brüder Thibaldi und Montefiore und zwanzig Bogenschützen der sarazenischen Leibwache in ihrer malerischen Tracht. Friedriq sag bei ernstem Gespräch mit seinen Begleitern in der Halle- leicht neigte er daS Haupt dem Kanzler zu, der ihm halblaut einen Vortrag hielt. Dann und wann I führte seine Hand den hohen silbernen Becher mit dem herr- lichsten Klosterwein zum Munde, sein Auge aber blickte sinnend durch das offene Bogenfenster in die sonnige Landschaft seines schönen Sici'äens hinaus. — Da sah man zwei Sarazenen, den einen beritten, den andern zu Fuß den Weg zum Kloster heranziehen. Schärser ruhte des Kaisers blaues Auge auf der Gestalt des Reiters, dann winkte er der Wache und hieß den älteren der beiden Ankommenden zu sich entbieten. Sodann stand er auf und ging in das ihm eingeräumte Gemach, während seine Begleiter in der Halle verblieben. Der Kanzler was der Befehl des Kaisers in sich geschlossen. Die sara zenische Leibwache aber war ihrem Herrn ergeben mit Leib und Seele, weßhalb dem Kanzler sein Plan wohl nicht gelingen konnte. Hohe Entwürfe schwellten des Kaisers Brust, viel war ihm mißlungen, aber auch manches hatte er vollbracht- mit Honorius III., dem gerechtesten der Päpste, und seinem edelsten Widersacher, mit dem herrschsüchtigen, aber gerechten Gregor IX., dem sanften Cölestin IV. hatte er muihig gekämpft, wenn auch nicht immer der Steg auf seiner Seite war- den Bann und Kirchenfluch hatte er abgeschüttelt, das heilige Grab befreit - den eigenen Sohn freilich, seinen ältesten, sah er in Empörung gegen sich ausstehen und später im engen Gcsängniß sterben. Konrad erfüllte in Deutschland mcht alle seine Hoffnungen, aber noch blieben ihm ja Manfred und Enzio. Freilich war ersterer jetzt kaum sechzehn Jahre alt und letzterer war vor wenigen Tagen in der unglücklichen Schlacht an der Foffalta von den Bolognesern gesangen ge- nommen worden, aber jener war älter, dieser konnte ja nicht immer gefangen gehalten werden. Manfred sollte einst ganz Neapel, Apulien, Calabrien, Sicilien und Sardinien erhalten, und wer weiß, wie es mit Spanien ward, wo das Herrscher-» hauS in der Erbfolge gerade nicht zu fest begründet war. Hatte Friedrich nicht durch seine Gemahlin Isabella Ansprüche auf den Thron? - Und Griechenland und EpiruS? Die Verhältnisse waren dort auch nicht glänzend, aber Friedrichs Name, seine Herrschaft berühmt- sein Haus war auch dort erbberechtigt, und was er nicht errang, Manfred konnte eS vielleicht doch noch gewinnen. — Manfred und immer Manfred! Ja, er konnte es nicht leugnen, er liebte ihn über alles, diesen seinen LieblingSsohn, und Josiane, das arme, blinde Kind. .... Dem Herzog von Suessa hätte er sie gern vermahlt, aber eine Blinde, - wer nahm sie? Nein, da« arme Ge- schöpf sollte nicht in das Parteigetriebe hinein, fürstlich wollte er sie ausstatten, aber nie sollte sie erfahren, daß Kaiser Friedrich II. ihr Vater war. In Zurückgezogenheit und Stille sollte sie ihr Leben genießen. — Sicilien war ihm nun sicher, ein sarazenischer Fürst lebte ja nicht mehr, fest hing das Jnselreich an seinem Hause. (Fortsetzung folgt.) ist der beste. •In au Baben bet fjerren , Belloff, Alicestraße, Eberh. Dort, Wall- thaler «chweizerkäse, hochfeinen iborftraße 8. «olkhof Wittwe, West- Edamer und Limdnrger Käse empfiehlt JJilaJe [7h4 E. Dort, Wallihorstraße 45. ®rima Saalhafer 20 Pf. empfiehlt [29571 H Kitz, Marburgerfiraße 65. I Bniöltes Maismehl. Für Kinder und Kranke mit Milch gekocht speziell geeignet - erhöht die Verdaulichkeit der Milch. - U Colomai- und Drog.-Hdlg. in Pack, ä 60 und 30 H. 22 Von heute ab. Ochsensieisch, nicht ladenrein, per Pfd. 50 Pfg. Orts-Statut, betreffend: De Regelung der Zunulngsruhe im Amdelsgewerbe. c»n Gemäbb-it de« S 105 b, 2. Absatz und de« § 142 der Novelle jur Gewerbeordnung, betreffend den Arbeiterschutz vom 1. Jul. 1891, wirb hierdurch auf Beschluß der Stadtverordneten-Versammlung vom 23. Februar 1893 und mit Genehmigung Grobherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz vom 16. März 1893 zu Nr. M. I. 7045 für die Stadt Gießen verordnet wie folgt: bei 10 Pfd 18 Pf. |i empfehle ich in grosser Auswahl selbstgefertigte, 2 Zu ÜSlern nur in guten Qualitäten hergestellte Hasen und Eier 8 von Chocolade, Blsquit, Zucker und Gefrorenem zu X billigsten Preisen und bitte um geneigte Abnahme. Ferner offerire billigst [2706 X eine Parthie Hasen- u. Eier-Atrappen zum Fullen, n bei 5 Pfd. 19 Pf. Neuheiten in Kinderconfection । für Knaben und Mädchen sind in grosser Auswahl eingetroffen. Bahnhofstraße 29. Ät. MMHang. Freibank. [2989 i Das neueste und eleganteste in Sitz- u. 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