VerimHchter Innahme von Anzrigen zu bei Nachmittag» für brn ssltzmbru Lag erscheinenden Nummer bi» Bonn. 10 Uhr. Alle Lnnoncen-Bureaux de» In- und Lu-landeS nehme» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. hier die in Aussicht genommene Werthgrenze von 50 Mark für das ftectoliter, bis zu der der Wein nur den Landes- ie iek“ «*nj. Der Inhaat A. Rhode, Ä* » I iS s S GM lstag md Mittwoc Eintritchreijen: ’efer Mut, Srrvadji'ene. id Hit MttmbtwV i\ drm ÜMWftt*. tutyn, ML Mtniii, ra Salbe u. V w. ) Psg. X Person find' !artrrq«altN^, barjni ilt: ,$it 0ki-ivü'h!vrtt aus Berlin' it deil, der RWlock, die 6W Magdeburg sind ebM r 1 dadurch unbrauchbar gen:» Schassols und einer Quito m AnM nMcher txcf Mitt nut Die Herren Lehrer rM H. Wittger^ 'enbergnGi ■90 , slL_____ * uti«, , Mn von IW Jj. ^ÜÜL^ urndee» K Ab-nds „ i ^ahen 6 Garte», /KMsA Octobtt M g. 0ofl*e L Rente ST«-^ E" ISIS» ^»**-’* 7 «ku 'M* UvlttllW Audi 8'/2 tlir,' 'r Hof. Terfchic-eoes. —^_CowvW bailcnichnd ct| Abends 8 1fr ung 1893 Nr. 255 Zweites Blatt. Sonntag den 29. Oktober Fernsprecher M- Anrts- und Anzeigeblutt für den Äreis Gieren. Feuilleton Der ßtetz-ver ttx»r : tSalich, wtt NuZnahmr deS MonragS. Dir Gießener 7»*tn<»ltil Nassau und die Rheinlande von einer Acinsteuer getroffen werden. Hier ist naturgemäß der Wider- hmch gegen die Weinsteuer am heftigsten. Selbst die Re- lierungen der süddeutschen Staaten sind mit den Projekten Neichsregierung nicht einverstanden. Zunächst hält man ießener Anzeiger Keneral-Wnzeiger. Literatur und Kunst. - Von dem „Universal-LexUo« der erscheint soeben eine fünfte Auflage in zwölf Lieferungen. ES ist alphabetisch eingerichtet: jedem Hefte ist ein dreifacher Speisezettel für jeden Tag des Monats beigegeben, sodaß mit der zwölften Lieferung auch der Speisezettel für das ganze Jahr für höhere und geringe Ansprüche vorhanden sein wird. Ebenso findet man darin Rathfchiäge für besondere Gelegenheiten, wie Hochzeitsfrühstück, große Diners auf russische, englische und französische Art, Fasten Diners, Thte-dansante Büffet, Damenkaffee, Lunch, Herrenfrühstück und Souper, auch die Menus von Gala-Diners bei fürstlichen Hochzeiten und Festessen. Zum Schlüsse findet sich auch eine ausgezeichnete iUuftrirte Anleitung in der Tranchirkunst. Und nun die Recepte selber - 10 000 an der Zahl —, das beste, neueste, das feinste und das einfachste, und zwar nach der Sitte jedes Lande?, oft verschiedener Städte. Da find Speisen angegeben, wie die Russen, die Spanier, die Hollander, die Ungarn, die Italiener, die Türken, die Indier sie essen, wie die Israeliten sie kochen. Die Recepte sind klar, einfach, verständlich verfaßt, auf einheitliches Matz und Gewicht eingekeilt, alles daran ist practisch und ausführbar. Wir möchten jeder Hausfrau dieses umfassendste und belehrendste Kochbuch, welches aus der Ausstellung für das rothe Kreuz in 1892 mit der goldenen Medaille ausgezeichntt wurde, wünschen. Wodjenbriefe ans der Residenz. (Originalbericht für den „Gießener Anzeiger".) Darmstadt, 27. October 1893. tzttbstverguiiguugen. — Vortrage. — Coucerte. — Allerlei. Der scheidende Spätherbst hat uns zu guterletzt noch eint Reihe von ganz herrlichen Tagen bescheert. Seit Beginn der Woche dehnt sich alltäglich ein wundervoller, üef- blauer Himmel über der Stadt aus und ladet zu fröhlichen Jcnderfahrten in die prächtigen Waldungen von Darmstadts Ur geb ung, oder in die schönen Berge unseres Odenwaldes. Vc Bäume prangen größtentheils noch im schönsten Laub- ichnuck und gerade in der Bergstraße und im Odenwald salbst hat der kalte Spätherbst seinen zerstörenden Einfluß itod) sehr wenig gelten zu machen vermocht. Kein Wunder, des daher die wanderlustigen Residenzbewohner noch in großen Daaren in ihre heimischen Berge pilgern, um sich an der ni-vollen Natur und am bergsträßer „Heurigen", von dem Mi, sich viel gutes verspricht, zu erlaben. Wer am ver- omgtnen Sonntag einen der bekannteren Ausflugsorte wie Qribad), Jugenheim, Melibocus u. s. w. besuchte, konnte fit beinahe in die Sommerszeit zurückversetzt wähnen, denn «It Gasthäuser und Ruhepunkte waren von zahlreichen Duristen besetzt, ein lautes, fröhliches Getriebe herrschte iibtrnd. Sehr zu statten kommt das schöne Wetter auch dem Qiederbeginn eines hier viel gepflegten, eigenartigen Sports- »nznügens, der Parforcejagden. Es besteht hier schon seit »Illen Jahren eine größere Vereinigung von Sportsfreunden, dll alljährlich, sobald Felder und Wiesen abgemäht sind und Her Herbst beginnt, allerlei Jägerspiele veranstaltet. Bald •twirb eine Schnitzeljagd, bald eine Schleppjagd veranstaltet, >ttr es gilt einen loSgelaffenen Fuchs zu erjagen und der- z.llchm mehr. Die Vereinigung verfügt über eine werthvolle Weppmeute prächtiger Rassehunde, die eigens zu denSportS- Der Ausgangspunkt der Jagden ist I eine recht gelungene Aufführung einiger schon früher hier ‘' gehörten Scenen auö Richard Wagners „Parsival . Es ist immer ein Wagniß, Wagner'sche Werke in den Eoncertsaal zu bringen, die Bühnenwirkung wird lange nicht erreicht, doch muß man zugeben, daß auch die Ausführung dieser Nummer durch die Mitglieder des Musikvereins einen schönen Erfolg errang. Vorzügliche Solokräfte liehen dem Eoncerte ihre Mitwirkung, so Frl. Anna Rau von hier, Herr Hof- opernsänger Stury und Herr Adolf Müller aus Frankfurt. An Eoncerten wird gegenwärtig überhaupt schier mehr als genug geboten. Am künftigen Montag soll das große Wohl- thatigkeitsfest zum Besten der hiesigen barmherzigen Schwestern stattfinden, auch hierbei werden bewährte Künstler mitwirken, außerdem hat Herr Otto Hohlfeld, einer der ersten Künstler unserer Hofmusik, ein Koncert angesagt, ebenso Ihre Lands- männin Frau Matz-Langsdorff und endlich wird der Richard Wagner-Verein seine Winterthätigkeit demnächst mit einem großen Eoncerte beginnen, für daS Kunstkräfte allerersten Ranges — wir nennen nur den Bayreuther Meistersänger Fritz Plank vom Karlsruher Hoftheater — gewonnen worden sind. Im Hoftheater folgte der äußerst gelungenen Don Ivan-Vorstellung vom Sonntag am Dienstag die erste Auf- führung einer neuen Operette, der „Vogelhändler", ohne jedoch den gewünschten Erfolg zu finden. Die Musik unb die Handlung sind äußerst dürftig und trivial. Ein Gast, Herr Brake, früher Mitglied des Stadttheaters zu Frankfurt, gastirte in der Premiere mit ziemlichem Erfolg, wie in der Wasserwerk der KromnMhaupMadt Gießen. Die Arbeiten und Lieferungen für die Herstellung des Maschinen - und Kesselhauses bei dem Dorfe Queckborn, sowie für die Ausführung der Quellfassungen ebendaselbst sind zu vergeben. Die allgemeinen und die besonderen Bedingungen, sowie der Verdingungsanschlag sind gegen Einsendung von 2 Mk. von der unterzeichneten Bürgermeisterei zu beziehen. Die Zeichnungen liegen in den Geschäftsräumen des Regierungsbaumeisters Schmick, Frankfurt a. M., Leerbachstrabe 37, wahrend der üblichen Geschäftsftunden zur Einsichtnahme auf; daselbst werden auch weitere Erläuterungen erlheilt. Angebote sind unter Verwendung des vorschriftsmäbigen Verdingungs« anschlags bis zum 10. November l. I , Vormittags 11 Uhr, an die unterzeichnete Bürgermeisterei einzusenden. Gießen, den 26. October 1893. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 9034 DMriil-Fieferung. Die Lieferung von 300 cbm Decksteinen zum Einwalzen auf der Strecke Staatsstraße — Saasen — Bollnbach wird im Ganzen oder in einzelnenLoosen am Montag, 6. November l. I., Vormittags 9 Uhr, in Laasen im Saal des Gastwirths Schepp vergeben. Gießen, am 17. October 1893. Der Kreisingenieur: 9038 Stahl. Verdingung von Tischlerarbeiten. Die Lieferung von Kasernen Ge- räthen, veranschlagt zu 897,40 JL, wird am Mittwoch den 8. November 1893, Bormittags IO Uhr, in unserem Geschäftszimmer verdungen. — Bedingungen liegen aus. [8979 Garnisonverwaltung in Gießen. Wiesenverpachtung. Montag den 30. October d. I, Nachmittags 3 Uhr, werden in der Dorfeld'schen Wtrth- schaft dahier die in der Gemarkung Wieseck belegenen der Frau Otto Kempfs in Gießen gehörenden Wiesen (Wiese am Gänsbach undOchsenwiesen) öffentlich meistbietend zu bei der Versteigerung bekannt gegebenen Bedingungen durch mich auf längere Zeit verpachtet. Sommerlad, 8923] Bürgermeister in Wieseck. 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Dieselben werden mit Streichmusik ausgeführt, wozu ein musik und kunn, liebendes Publikum ergebenst eingeladen wird. Der Abonnements Preis für 6 Concerte beträgt: Familienbillets bis zu 4 Personen . . tk 7.— Jt if • „ 3 » • • w 6- r Personenbillets........, 2.20 , Kasienpreis.........w 0.50 „ Der Anfang der Concerte wird im „Giesimer Anzeiger" bekannt gegeben. Die Abonnements-Liste circulirt und liegt bei Herrn Ernst Challier, Neuenweg, auf. 9047 Krausse, Grobherzoglicher Musikdirector. Vorträge im Gewerbeverein. Dienstag, 31. October, 8 Uhr Abends, im Laale des 6ajs Bicher.- Vortrag des Herrn Nealgymnasiallehrer Geiger über Vorherbestimmung des Wetters. Auch dem Gewerbeverein nicht Angehörige sind zu diesem Porträte freundlichst eingeladen. [9029 Jahresfest des Oberhesfischen Vereins für innere Mission Gießrn am 31. Moder und 1. llonbr. 1893. 1) Dienstag den 31. Qetober. Nachmittags 3 Uhr: Titzunq des Vorstandes und der Tyuodalvertreter für innere Mission in dem oberen Saale der Herberge zur Heimath. — Die Betheiligung auch sonstiger Dlitglieder lft sehr erwünscht. Abends ßi/2 Uhr: Aestgottesdienst in der Stadtkirche. Fest- Prediger: Herr Oberconsistorialrath Walz aus Darmstadt. Abends 81/* Uhr: %rek Versammlung in Steins Gatten mit Ansprachen. Zur Deckung der Kosten wird ein Etntrtttfigeld von 20 H für die Derlen, 40 für eine Familie, erhoben werden 2) Mittwoch den 1. November. Vormittags 10 Uhr: Jahresversammlung in der Ltadtkirche. 1. Morgenandacht: Herr Pfarrer Wissig aus Bad Nau-eon. 2. Jahresbericht. 3. Verhandlungen über: „Des Handwerks Noth". Referent Herr Pfarrer Naumann aus Frankfurt a. M. 4. Neuwahl des Vorstandes. 'Nachmittag» 21/2 Uhr: Gemeinschaftliche» Esten. 1*940 Der geschäftsführende Ausschuss: Dornseiff. E. Kauffmann. Stamm. Schlaffer. G Windecker. Kutfcherverein Gießen. Sonntag den 29. Lctober, AbcndS 8 Uhr: Feier des I. Stiftungsfestes im Sulf hi „tife §eit". Hereenkaeten 70 Pfa. (mit Berechtigung zum Ball). — Vier i« SU». 8844 ____________________________________Der Vorwtsnd. Verein Friedolia. Sam»tag den 4. vo»e«deer Zeier des 6. »tiftungsfelto im Saale befi Leib, verbunden mit rHeater und Dami. Harten im Vorverkauf bet Friseuren Lehrmund, Reuen Baue. M H. Wahl, Neustadt, h 50 4, an der «affe 75 A _________Der v »estaud.___ Wirthschasts Uebernahmc Verehrlichem Publikum beehre ich mich hierdurch ergebenst anzuzeigen, daß ich die Wirthschaft im Hause Neustadt Nr. II übernommen habe. Für ein gutes Olas Vier und gute Küche werde ich nett besorgt sein und halte mich bei reeller und aufmerksamer Bedienung befiel« empfohlen. .Hochachtung4M)ll J. Fourier. Neues Billard bei billigster Berechnung steht zur Verfügung.___________________________ Retzacttoi,: N. Schepda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Si