Anzeigen. rmltt^en. Släbtr« iRabt 78, eint treppt 'nsSblatt y KW hon8-;‘Ä*,: Sgss ' *ot^amerftr. i- -***«13,11 )hnung Zimmern u. I »Jj gesucht. W* txped, d- Bl. ____ Mttcht «MM- gTifer «*«•*' E U an dir 6[P Königsberg *S&__T garnieren Md Sinder-Hüin, Bin em Hause rasch unb biflii 'eS zu rrfrofltn tttpengass, 16, ohhüte nb hn«n wttbtn n4 M xafä unb WW E, BMcsskc-! >ftt, > Zink u s. w. ick igeiprtiftn. »tnberger, NtutM - Stubent ertbeilt bllii ich-ülse-Unterrichs In ui uSkmisl gibt die Srp. d ? »ausmatm wünscht >tn tagt. UttüttW itx obtx untx infll* ttn sub C K an btt in- ffll« dNg** friiben $u üderFaber., oyd leimat »pfero- dauern r-gr. 1,1 # erg- Hr. 75 Erstes Blatt Mittwoch den 29. März 893 Der Oleße*«r erscheint täglich, mit lulnabme bei Montags. Die Gießener W«»tkte«llttter •erben dem Anzeiger •Achcntlich dreimal dngelegt. Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. Vierteljähriger |lsiM>(itmehi 2 Mark 20 Psg. b* Bringerlohn. Durch die Posi bezöge 2 Mark 50 Psg. Rebaction, 9rrpebmw unb Druckerei: Fernsprecher 6L Aints- und Anzeigeblutt für den Ureis Gieren. Annahme eon Anzeigen zu der Stachmüragl für ben I aQt «nnoncen-Bureaux bei In. unb «ullanbel nehme» falgeuden Lag erscheinenben Stummer bil vorm. 10 Uhr. | ^TUUUtiniVlUllCt. Anzeigen für ben „Gießener Anzeiger" entgegen. Arrrtlichrr Theil. Bekanntmachung, betreffend Maul- und Klauenseuche zu Heuchelheim. Nachdem in einem Gehöft zu Heuchelheim die Maul- und Klauenseuche festgestellt worden ist, haben wir die Sperre des betreffenden Gehöfts und weiter verfügt, daß Rindvieh, Schafe, Ziegen, Schweine aus der genannten Gemarkung bis auf Weiteres nur zur sofortigen Abschlachtung und nur auf Grund thierärztlicher Gesundheitsscheine ausgeführt werden dürfen. Gießen, den 27. März 1893. Grobherzogliches Kreisamt Gießen, v. Gagern. Bekanntmachung, betreffend die Abhaltung öffentlicher Faselschauen. Wir bringen zur öffentlichen Kenntniß, daß in Verbindung mit dem am 12. April l. I zu Gießen statt- findenden Viehmarkt eine öffentliche Faselschau durch die Körcommisston abgehalten werden soll. Bei der Schau, welche Vormittags 10 Uhr beginnt und welche nur zum Zweck der Ankörung stattfindet, wird die Commission nur sprungfähige Bullen Vogelsberger und Berner, speciell Simmenthaler Raffe berücksichtigen. Den Besitzern guter Fasel können, soweit die Mittel reichen, Wegegelder, vorbehaltlich näherer Bestimmung, in Aussicht gestellt werden. Gießen, den 24. März 1893. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Melior. Bekanntmachung. Die nachstehend verzeichneten Bullen wurden bei der am 23. d. Mts. zu Grünberg abgehaltenen Faselschau für tauglich befunden, als Gemeinde-Zuchtstiere verwendet zu werden. Gießen, den 27. März 1893. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Wir bitten um Auskunft über ben derzeitigen Aufenthalt der Dienstmagd Marie Welker, geboren am 13. März 1869 zu Gladenbach, Kreis Biedenkopf, seither zu Gießen. Gießen, den 22. März 1893. Großherzogliche Staatsanwalschaft. Schilling-Tr. Deutsches Reich. Berlin, 26. März. Die „Münchener Allgem. Zeitung" erhält aus Berlin eine Mittheilung, wonach der Kaiser, als er Ende August die Genehmigung zur Einbringung der Militärvorlage im Reichstage ertheilte, dies mit der Erklärung that, daß diese Vorlage das Minimum des für ihn bet zweijähriger Dienstzeit Annehmbaren darstelle, während Graf Caprivi sich seinerseits für die Erreichung des Zieles verbürgte, falls der Kaiser fest und unentwegt auf alle Con- sequenzen hin hinter ihm ftehc. Diese Zusage soll Gras Caprivi erhalten haben und darauf beruhe sein allem Anschein nach bis jetzt noch feststehender Entschluß zur Reichstagsauflösung. Der Widerstand des Abgeordneten v. Bennigsen sei dem Kaiser um so unbequemer, als eine Rede dieses Abgeordneten seiner Zeit bekanntlich einen wesentlichen Einfluß auf die Zurückziehung des Volksschulgesetzes hatte. Berlin, 26. März. Die Schaffung eines bayerischen Bergartillerieregiments mit Mault hi erb espa null ng nach italienischem System wird maßgebenden Ortes in Erwägung gezogen. — Die Versorgung der Communen und Garnisonen mit transportablen Dürfer'schen Baracken hat im Laufe des letzten Jahres erfreuliche Fortschritte gemacht. Die Baracken wurden zur Zeit der letzten Choleraepidemie sehr zahlreich benutzt. Die segensreiche Idee der transportablen Baracke kann nur bann praktisch wirken, wenn dieselben für den Bedarfsfall auch schon bereit sind. ES dürfte sich deßhalb empfehlen, daß kleinere Communen eine Döcker'sche Baracke in Reserve halten, größere aber sich mit einer genügenden Anzahl rechtzeitig versehen, damit für den leider nicht unwahrscheinlichen Fall einer Epidemie dieselbe auch wirksam bekämpft werden kann. — Der „Vorwärts" bestreitet die Nachricht, daß der Reichstagsabgeordnele Singer sich in einer Heilanstalt befinde. Die Wahrheit sei, daß Singer sich nach kurzem Aufenthalt in der Schweiz wieder der besten Gesundheit erfreut und wieder in Berlin eingctroffen ist. Berlin, 27. März. Aus Berliner Hoskreisen verlautet, der Kaiser habe Veranlassung genommen, sich über die jung ft en Vorkommnisse im Reichstage zu äußern. Der Monarch soll hierbei seiner Befriedigung über das prompte Vorgehen des Reichstages gegen Ahlwardt Ausdruck verliehen und zugleich betont haben, es handele sich in der Eigenthümer Fasel Urtheil der Commisfion unb Bemerkungen Namen Wohnort Rasse Alter Farbe Matthäus Lein Bleidenrod Simmenthaler 1 Jahr gelb und weiß @ut. Kann erst mit 1'/«Jahr verwendet werden Konrad Grün Flensungen Simmenthaler Bastard 19 Monat ff Genügend August Gemmer Oberohmen ff l1/» Jahre ff Gut Pachter Engel Rüddingshauscn ff 2 Jahre ff Gut Karl Launspach Wittwe Ettingshausen ff 16 Monat ff Genügend Heinrich Lein Klein Eichen 16 Monat ff Genügend Berth u. Lantelm Londorf V/* Jahre ff Genügend Heinrich Loth Kirschgarten Vogelsberger 19 Monat braun Genügend Ernst Zimner Bingmühle !'/> Jahre dunkelbraun Befriedigend Derselbe l’/s Jahre hellbraun Genügend Pachter Güngerich Merlau Simmenthaler Bastard 2 Jahre gelb unb weiß Genügend Derselbe II Simmenthaler l'/s Jabre weist Sehr gut. Feuilleton. Zwei Königskindrr. Romantische Erzählung von Carl Falkenberg. Motto: Zufriedenheit und stilles Gluck find unter Umstanden mehr werth als eine Kaiferkrone. (Nachdruck verboten.) I. Heiß brannte die Sonne Siciliens auf zwei Reisende hernieder, die ihren Weg an einem Maitage des Jahres 1249 mit großem Eifer zurücklegten. „Hamork, mein Sohn," sprach der Alte, dessen lange weiße Locken auf fein hohes Alter deuteten, während er noch rüstig und ungebeugt auf dem Maulthier dahintrabte, „wir müffen eilen, wenn ich anders meinen Zweck nicht verfehlen will." „Ich beeile mich, Vater Rambo; indeß ist die Hitze unerträglich- meine Lippen lechzen nach einem kühlen Trunk. Dort ist ein Gehöft- ob wir dessen Gastfreundschaft in Anspruch nehmen?" „Bedenke, Hamork, wir sind Sarazenen!" Als solche kennzeichnete sie auch schon ihre eigenthümliche Kleidung und der rolhe Halbmond auf der Brust, den nach der Verordnung der Geistlichkeit jeder Muselmann tragen mußte, dazu der- kühne, scharfe Schnitt des Gesichts. „Sarazenen?" entgegnete der junge Mensch. „Nun ja, aber doch Menschen! Werden die Bewohner des Gehöftes erst nach unserer Nationalität fragen ?" „Armer Junge!" murmelte Rambo, „wer fast siebzig Jahre dieses Land und die Welt durchwandert hat, wie ich, der kennt die Menschen! Deine einundzwanzig Jahre lasten Dich noch nicht träumen, auf was für Schlechtigkeiten man zuweilen bei ihnen stößt!" „Glaubs, Vater Rambo- aber sagt mir, weßhalb Ihr diese beschwerliche Reise unternommen und Eure Kranken, wie unser stilles Thal bei der Hauptstadt verlosten habt. Man wird Euch viel vermisten." „Hamork, Du sollst später alles wissen, zumal Du am meisten dabei beseitigt bist." „Ich?" lachte dieser hell. „Doch Ihr liebt das Ge- heimnißvolle!" „Und mit Recht! Doch da ist das Gehöft." Der Alte stieg mit fast jugendlicher Leichtigkeit ab. Das Maulrhier band man draußen an einen Ring, dann traten beide ein. Sie kamen in einen großen Garten, dessen eigentliche Bestimmung aber mehr den praktischen Sinn für Küche und HauS unb keinen ästhetischen Geschmack und Sinn für die Schönheiten der Natur verrieth, denn er bestand seiner größten Ausdehnung nach aus einem Nutzgarten, in dem das Gemüse üppig emporschoß. Nur gleich vorn im Gehöfte war eine große Fläche mit köstlichen Rosenbüschen besetzt, die im üppigsten Flor standen. Rechts davon war ein kleines, bequem erbautes Wohnhaus, besten Thüren sümmtlich offen stauben. Die beiben Wanderer traten deßhalb ein. Ueberall stießen sie auf ländliche Einrichtung unb Wohlhabenheit, aber kein lebendes Wesen war im ganzen Hause weder zu sehen noch zu hören, wenn man einen bunten Papagei abrechnete, der mit seltsamen Tönen schrie: „Imperator Friedrich, Herrscher der Welt!" Beide gingen also wieder hinaus in den Garten unb burchstreisten ihn nach saftigen Früchten. Der Alte hatte schnell eine zarte Melone entdeckt unb war eben im Begriff, bieselbe mit einem krummen Mester in Scheiben zu zerlegen, welche er auf ein Weinblatt legte, als er von Hamork einen Ausruf bes Entzückens hörte. Er eilte dem Ausruf nach unb staub geblenbet neben dem Jüngling vor einer Laube von Weinreben, in bereu Innern eine halbe Jungfrau schlafend lag. „Komm, Hamork," winkte der Alte nach der biScreten Art ber Sarazenen unb mit dem angeborenen Sinn für Schick- lichkeit unb zog ben toiberftrebenben Jüngling fort, aber vom Geräusch ber Schritte erwachte bie Schläferin. Sie eilte mit großer Geläufigkeit ben Weg abwärts, bem Hause zu unb ben beiben Flüchtlingen nach. „Creci (Lucrecia) Giuglio!" rief sie- dabei tastete sie rechts unb links. Die beiden Sarazenen berounberten bie schöne, syl- phibeuhafte Gestalt- Rambo aber, ber erfahrene Arzt, sagte plötzlich zu Hamork: „Unb ein solches göttliches Geschöpf ist blinb!" „Blind?" schrie Hamork auf, „blind? O, großer Gott!" — Unb fein Herzblut drohte stille zu stehen. „Was ist Dir, Hamork?" „Ach, Oheim, fühlt Ihr nicht mit’ mir die Qual? — Ein solches herrliches Geschöpf ist blind!" „Wer spricht das?" fragte jetzt die Blinde, „Creci unb Giuglio, bie ich allein kenne, siub es nicht, wer feib Ihr?" „Eble Dame, wir sind Fremdlinge," nahm nun der Alte das Wort, „die der Durst nöthigte, bei Euch eiuzukehren. Eine Melone habe ich genommen für mich und meinen Begleiter hier, der Durst drohte uuS zu verzehren. — Kommt sonst Niemand zu Euch?" „Niemand!" „Armes Kind!^ „Wie meintet Ihr?" „Der Oheim meinte," nahm nun Hamork ehrfurchtsvoll das Wort, „daß Ihr als eine so schöne jungfräuliche Rose allein unter den Rosen hier aufwachset." „Ihr schmeichelt, Herr, doch liebt Ihr die Rosen?" „Sehr, über alles, verehrte Dame, wenn ich bitten darf, schenkt mir eine." „Eure Stimme ist lieb und gut- kommt näher, daß ich Euch sehe!" Ein Freudenstrahl leuchtete au8 Hamorks Augen - also konnte sie doch ein wenig sehen! Als aber bie Blinde mit ber Hanb über sein Gesicht fuhr, ba warb er blaß unb sein Herz beklommen. „Ihr sollt bie Rose haben," sagte bas Mäbchen einfach. Mit Sicherheit schritt sie auf einen Busch zu und pflückte eine weiße Rose. „Hier, Herr!" „Diese ist ja weiß, warum nehmt Ihr keine rothe?" „Weiß — roth? — Das kenne ich nicht, Herr. Was ist das?" „Ach Gott, ich vergaß. Auf ein andermal, edle Dame!" (Fortsetzung folgt.) Angelegenheit weniger um eine Frage der Politik, als viel« mehr der Sittlichkeit. Ueber letzteren Punkt gebe es, Gort fei Lob, im deutschen Reiche keine Meinungsverschiedenheiten. — Die Frage nach dem Schicksale der Militär- Vorlage beherrscht angesichts der in wenigen Wochen zu erwartenden endgültigen parlamentarischen Entscheidung über die Borlage alle ernsten Kreise unserer Nation mehr denn je. Niemand verhehlt sich in Hinblick auf die ergebncßlosen Verhandlungen der Militärcommisfion das Kritische der Situation und wenn nicht die parlamentarische Ofterpause noch eine Verständigung in der schwebenden Krisis bringt, so muß daS Scheitern der Militärreform und hiermit die Auflösung deS Reichstages als unvermeidlich betrachtet werden. Inzwischen sind allerdings Gerüchte über eingeleitete Verhandlungen zur Erzielung eines CornpromisseS in der Militärsrage aufgetaucht, aber diese Gerüchte sind nach dem, was man über die von ihnen behaupteten Einzelheiten vernimmt, kaum ernst zu nehmen. Anderseits jedoch dürften auch jene Mitrheilungen, welche von einer Verschiebung der Lösung der Militärfrage wissen wollen, schwerlich begründet sein. Die Reichsregierung ist offenbar entschlossen, den Reichstag noch in der gegenwärtigen Session sich über die Militärvorlage entscheiden zu lassen, und diese Entscheidung wird zweifellos ablehnend ausfallen. Regierungsseitig wird man daun ebenso zweifellos mit der Auflösung deS Parlaments und mit der Ausschreibung von Neuwahlen antworten; ob die letzteren aber einen gefügigeren Reichstag bringen würden, das steht mindestens noch sehr dahin. — Mit der weiteren Behandlung der Militärfrage soll sich die Sitzung deS Preußischen StaatS- ministeriumS befaßt haben, welche am SamStag unter Theilnahme deS Reichskanzlers Grafen Caprivi und des KriegSministerS v. Kaltenborn-Stachau abgehalten worden ist. — Die schon einmal verlängerten provisorischen Handelsabkommen Deutschlands mit Spanien und Rumänien sind soeben nochmals verlängert worden, und zwar unter den gleichen Bedingungen, wie bisher. Das deutsch-spanische Abkommen läuft nunmehr bis zum 31. Mai, daS deutsch-rumänische Abkommen bis zum 30. Juni d. I. In der Zwischenzeit dürste eine endgiltige Verständigung Deutschlands mit Spanien wie mit Rumänien bestimmt zu erwarten sein, da die betreffenden Verhandlungen einen guten Fortgang nehmen. Ausland. Brüssel, 26. März. Die internationale Conferenz zur Organisation eines Socialistencongresses in Zürich ist heute Vormittag zusammengetreten. Deutschland ist durch Bebel und Liebknecht vertreten. Die heutige Sitzung wurde vollständig durch die Berathung der Bestimmungen für den Congreß in Zürich auSgefüllt. Paris, 26. März. Die opportunistischen Blätter sprechen sich äußerst befriedigt über den Ausfall der Probewahl für das Senatspräsidium aus. Challemel-Lacour sei ein würdiger Nachfolger Ferrys. Die republikanischen Sena- toren sollten Constans durch zahlreiche Stimmen den Beweis ihrer Sympathie geben, ihn aber durch eine Wahl zum Senatspräsidenten nicht fesseln, seine Energie vielmehr für den Posten eines Ministers reserviren. — Die seitens der frauzöfischeu Regierung gegen den Pariser Correspondenten des „ Berliner Tageblattes", Brandes, verfügte Landesverweisung macht von sich reden. Diese Maßregelung des genannten Journalisten ist erfolgt, weil er seinem Blatte die Meldung übermittelt haben soll, daß der Empfänger deS vielgenannten, mit „X." unterzeichneten Panamachecks, der Sohn deS Präsidenten Carnot sei; dagegen versichert die Redaction des „B. T.", sie habe die betreffende Mittheilung der „Allgem. ReichScorresp." entnommen. Da übrigens Herrn Brandes am Sonntag eine 24stündige Verlängerung seines Aufenthaltes in Frankreich bewilligt wurde, sv scheint sich die französische Regierung noch nicht ganz klar zu sein, ob sie die AuSweisungSmaßregel aufrecht erhalten soll. Herr Brandes protestirte in einem an den Ministerpräsidenten Ribot gerichteten Schreiben gegen den wider ihn erhobenen Vorwurf der Pariser Chauvinistenblätter, er habe in Paris Spionagedienste verrichtet; es sei dies eine böswillige Verläumdung. — Der bis jetzt von der Pariser Polizei vergeblich gesuchte Urheber des furchtbaren Dynamit - Attentats im Restaurant Dery zu Paris, der Anarchist Matthieu, soll nach einer Mittheilung des Pariser Polizeipräfecten verhaftet worden sein. Hoffentlich ist es endlich der richtige Matthieu, den man diesmal erwischt hat. — Das Attentat, welches ein geistig nicht normal veranlagter Mensch gegen den König von Italien durch Schleudern einer mit Unrath gefüllten Papierhülse gegen den Wagen des Monarchen begangen hat, entbehrt offenbar einer besonderen politischen Bedeutung. Wie eine officiöse römische Meldung vom 26. d. M. besagt, wurde der „Attentäter", Berardi mit Namen, einer nochmaligen ärztlichen Untersuchung unterzogen. Dieselbe ergab, daß Berardi an Der- folgungSwahnsinn leibet; er verweigert die Nahrungsaufnahme. Neueste Hadertdrteet« DotffS telegraphisches Y orrespondeni-Bureau. Berlin, 27. März. Die Conferenz der Vertreter der LandeSversicherungSämter, der Invalidität-- und Altersversicherungs-Anstalten wurde unter dem Vorsitze deS Präsidenten Boedtker eröffnet. 60 Theilnehmer sind erschienen. Die Tagesordnung umfaßt elf Gegenstände, darunter die Beschaffung ärztlicher Atteste, die Anrechnung deö Wochenbetts als KrankheitSzeit, die Uebemahme des Heilverfahrens, die Entwerthung der mit Marken versehenen Quittungskarten, den Bau von Arbeiterwohnungen auS den Mitteln der Anstalten, daS Beitragseinziehungsverfahren. Hamburg, 27. März. Die Polizeibehörde verbot eine von Socialisten und Freidenkern beabsichtigte Entlassung-- Feierltchkeit für Kinder, die ohne kirchliche Einsegnung die Schulen verlassen. Begründet wird das Verbot mit angeblich früher bei ähnlicher Gelegenheit vorgekommenen Blasphemien über kirchliche Einrichtungen. Der erhobene RecurS ist bisher noch nicht beschieden worden.s Dresden, 27. März. Die Mitglieder der Internationalen SanitätSconferenz besichtigten heute auf Einladung deS SriegSmmlsterS die Milttärctabliffementö. Prmz Friedrich August empfing die Delegieren an der Schützen- kaferne und gab Erklärungen. In der Jäger-, Artillerie- und der Grenadierkaserne führten die betreffenden Commandeure. letzterer gab daS OffissercorpS cm Frühstück. Der türkische Bevollmächtigte von Bonikowski Pascha brachte einen Trinkspruch auf daS OffiziercorpS, der schwedisch-norwegische Gesandte Lagerheim auf den KriegSmintfter auS. Letzterer und der RegimentScommandeur Oberst von Hingst erwidenen. Paris, 27. März. Der Graf von Paris richtete an die Präsidenten der departementalen monarchistischen ComitöS ein Schreiben: Angesichts der gegenwänigen Lage empfänden Männer ehrenhafter Gesinnung das Bedürfniß, stch zur höchsten Kraftanstrengung zu vereinigen; die Monarchisten müßten mit dem Beispiel vorangehen, jede nützliche Allianz annehmen und Frankreich begreiflich machen, daß die Monarchie allein eine starke dauernde und geachtete Regierung gewähre. Er werde, von seinem Sohne unterstützt, vor keiner Anstrengung zurück- scheuen, um daS Vaterland wieder zu erheben. Berlin, 27. März. Der „Reichsanzeiger" erklärt den Artikel der „Boisischen Zeitung" über die wiederholte Freilassung und Wiederverhastung deS Kaufmanns Paasch als auf irrigen thatsächlichen und rechtlichen Voraussetzungen beruhend. Der „Reichsanzeiger" führt auS, die wiederholten Verhaftungen und Freilassungen Paaschs erklärten sich aus dem Gesetz und der Thatsache, daß nicht alle Instanzen bei derartigen Fragen stets derselben Ansicht seien. Devtfchen des Bureau ,£croU)e. Berlin, 28. März. Von angeblich betheiligter Seite erfährt die „Voss. Ztg.", daß der Erfinder des kugelfesten Panzers, Dowe, seine Erfindung bisher weder dem Reichskanzler, noch der preußischen, noch einer anderen Regierung angeboten habe. Berlin,28. März. Zu dem Strike der Schneider erfährt der „Vorwärts", daß die Schneider der dem Ring angehörenden Geschäftsinhaber in einer gestrigen Versammlung eine Resolution annahmen, zusammenzuhalten, bis der Sieg errungen sei und sich von der AgitationScommision nicht loS- zusagen. Rom, 28. März. Der Papst hielt die Entscheidung aufrecht, keine auswärtigen Fürsten zu empfangen, welche der silbernen HochzeitSfeier des italienischen Königs beiwohnen. Madrid, 27. März. Die Republikaner feierten gestern den bei den Wahlen errungenen Sieg auf den Anhöhen von Sanftbor. Eine ungeheuere Menschenmenge wohnte der Manifestation bei, während deren die Marseillaise gesungen und lebhafte Hochs auf die Republik auSgebracht wurden. Rewyork, 28. März. Ein hiesiges Blatt will wissen, eS fei ein anarchistisches Attentat gegen den Prinzen von Wales beabsichtigt, wenn dieser die Chicagoer Ausstellung besuchen werde. | totales und provinzielles. Gießen, 28. März 1893. — Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten Donnerstag den 30. März 1893, Nachmittags 4 Uhr pünktlich: 1. Gesuch des Carl Steinberger um pachtweise Ueberlassung eines Holzlagerplatzes. 2. Gesuch des Turnvereins um Erlaubniß zur Errichtung eines Gerätheschuppens. 3. Baugesuch des L. Hellmold für die Weferstraße. 4. 93au» gesuch des Enni Pistor für die Sandgasse; hier: Feststellung der Baufluchtlinie. 5. Decretur von Kostenrechnungen. 6. Durchführung des ReichSgesetzes über die Gewerbegerichte. 7. Errichtung der Gemeindekrankenversicherung. 8. Sonntagsruhe im Handelsgewerbe. 9. Gesuch des Heinrich Arnold II. um Concession zum Ausschank von Branntwein über die Straße. * ♦ Au« der Garnison. Secondlieutenant Krause vom Infanterie-Regiment Kaiser Wilhelm wurde zum Premierlieutenant besördert, Premierlieutenant Großmann, unter Stellung ä la suite de- Regiments, als Erzieher zur Haupt- Cadettenanstalt in Groß Lichterfelde, Sec.-Lieut. v. CollaS, unter Stellung ä la suite des Regiments, als Militärlehrer zum Cadettenhause in Wahlstatt commandirt. Herr Dr. Honigmann, der feit einer Reihe von Jahren die Afsistentenstelle an der hiesigen medicinifchen Poliklinik innegehabt hat, hat diese Stelle aufgegeben, um sich in Wiesbaden als Specialarzt für innere Krankheiten niederzulassen. Zu feinem Nachfolger in der Poliklinik ist Herr Dr. Müller aus Wertheim gewählt worden. * • Ständchen. Gestern Abend brachte der Kranbauer sche QuartettVerein seinem scheidenden Dirigenten und Begründer, Herrn Zahlmeister M. Kronbauer, ein AdschiedSständchen dar. ES war diese letzte Ovation gleichsam der Schluß von verschiedenen vorangegangenen Feierlichkeiten, die beredten Ausdruck gaben von der Liebe und Hochachtung, die dieser selten befähigte Mann hier genossen hat. Einen solennen Abschied gab daS Quartett seinem Dirigenten in Form eine» Herrenabends am SamStag vorher, bei welcher Gelegenheit ihm künstlerisch werthvolle Andenken überreicht wurden. Am Sonntag fand ein Familienausflug nach Schiffenberg statt, wo das Quartett zum letzten Male unter der alten, bewährten Leitung seine Weisen ertönen ließ. Auch das Regi- ment ehrte feinen Kameraden durch Darbringen erncS Ständchens der gejammten Capelle. Wir können dem Scheibenden wohl nichts Schöneres wünschen, als daß er in feiner neuen Heimath ebensoviel Freunde finden möge, wie er in der alten verläßt. • • Verhaftet wurden gestern drei Frauenzimmer wegen Umhertreibens und ein- wegen Bettelns. ’• WaS jede Hau-frau wissen fei. Gegen rauhe Hände gebrauche man ditroncnfaft. — Mit warmer Milch und Wasser kann man Oeltuch ohne Seife reinigen. — Eme hetße Schaufel über Möbel gehalten, nimmt weiße Flecken davon weg. — Streue Saffran-rinde unter getrocknete Früchte, um die Würmer davon fern zu hakten. — Eine Handvcll Heu mit Wasser in einen neuen Eimer gethan, nimmt den Geruch der Farbe mit fort. — Tintenflecke auf Seiden-, Woll- und Baumwollwebstoffen lassen sich mit Terpentin entfernen. — Mache Gurken nie in einen Topf ein, in welchem Schmalz gewesen ist. — Eine Mischung von Bienenwachs und Salz macht alte Bügeleisen so glatt wie Glas. — Fische lassen sich viel besser abschuppen, wenn man sie einen Augenblick in heißes Wasser hält. — Zähe- Fleisch kocht eben so weich wie andere-, wenn man dem Wasser ein wenig Essig hinzu» fügt. — Um da- Weiße von den Eiern schnell zu schlagen, setze man eine Messerspitze Salz zu; je kühler die Eier sind, desto schneller geben sie Schaum. * * Zur Berufswahl. Die wichtige Frage, welcher Berus erwählt werden soll, tritt mit dem kommenden Ostertermin wieder an Tausende von jungen Leuten heran. Wir bringen daher an dieser Stelle gern folgende Mittheilung des „Land- wirthschastlichen Beamten-LereinS" Stettin zu allgemeiner Kenntniß: Fast alle Berufszweige leiden an UcbcrfüQung, infolge dessen daS Angebot von ArbeitSkcäften die Nachfrage bedeutend übersteigt. Unter die wenigen Stellungen, wo gerade daS Umgekehrte der Fall ist und feit längerer Zett ein erheblicher Mangel an geeignetem Personal vorhanden ist. dürfte die des landwirthfchaftlichen Rechnungsführers und Amts- SecretärS zu zählen sein. Derartige Personen find stets gesucht und finden schnell Placement, da der Oeconom nur ungern sich mit Bureau-Arbeiten befaßt, infolge deS neuen Einkommensteuergesetz:- in Preußen jedoch verpflichtet ist. Buch zu führen. Wir können jungen Leuten mit guter Schulbildung und schöner Handschrift, die wenig vermögend sind, nur rathen, diese Karriere einzuschlagen. Nach einer Vorbereitung von etwa 10 Wochen ist ein einigermaßen befähigter junger Mann im Stande, sofort eine Anstellung zu erhalten, die ihn in die Lage setzt, bei bescheidenen Ansprüchen nicht den geringsten Zuschuß mehr zu bedürfen. Vorkenntnisse sind durchaus nicht erforderlich. Der Vorstand deS Landivtrlhschaft- lichen Beamten-VereinS Stettin, Bugenstraße 14, II, ist gern geneigt, dem sich hierfür inltreifircuben Thcile des Publikum» jede gewünschte Auskunft zu geben. *♦ Evangelische Kirchensteuer. In AuSsührung eines za dem Voranschlag über Einnahme und Ausgabe deS evangelischen Central-KirchenfondS für die Periode vom 1. April 1890 bis zum 1. April 1895 von dem evangelischen Kirchenregi- ment mit Zustimmung der LaudeSsynode gefaßten und von dem Großh. Ministerium deS Innern und der Justiz gc nehmigten Beschlusses soll zur Bestreitung der Bedürfnisse der Gesammtheit der evangelischen Kirche des GroßherzogthumS im Etcusjahr 1893/94 nach den Bestimmungen deS Art. 5 deS Gesetzes vom 23. April 1875, daS Besteuerungsrecht der Kirchen- und Religionsgemeinschaften betreffend, auf daS Communalsteiiercapital der Angehörigen der evangelischen Kirche ein Beitrag von Einem und sechs Zehntel Pfennig aus die Mark Steuerkapital aufl- geschlagen und mit den öommunalfteuern der politischen Gemeinden erhoben werden. ♦ ♦ Die Umlage der land- und farstwirthschaftlichen Beruf!- genosfenschaft für 1892 beträgt 222,456 Mk. 1 Ps. 10t» 464 Mk. 90 Pf. für Unfaöcntfdiäbigungen, 75,348 Mk. 67 Pf. all Ausleihung zum Reservefonds und 46,642 Mk. 53 Ps. Ber- waltungSkosten). Da sich die Gesammtsumme der beittags pflichtigen Steuercapitalicn auf 18,751,911 Mk. 7 P'. (8,021,948 fl. 5 Kr.) beläuft, ergibt sich ein Ausschlag von 1,618 Pf. auf die Mark Steuercapiial (oder 2,773 Pf. auf den Gulden.) Die Erhebung dieser Umlage wird zunächst m einem Ziele unter Zusendung besonderer Ansorderung-zettel gemeindeweise stattfinden. * * Kirchliche Dienstnachrichteu. Seme Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, dem Pfarr- Verwalter Gustav Koch zu Berstadt die ev. Pfarrstelle daselbst, dem Pfarrer Georg Schönewolf zu Erfurt die ev. Pfarrstelle zu Geinsheim, dem PfarramiScandidaten Hermann Sack aus Hungen die ev. Pfarrstelle zu Bosenhcim, dem von dem Herrn Fürsten zu Ulenburg und Büdingen in Badingen präsentirten Pfarrverwalter Otto Köhler zu Rohrbach dir ev. Pfarrstelle daselbst, dem Seminarlehrer Franz Joseph Kempf zu Alzey die kathol. Pfarrstelle zu Planig zu. übertragen. Schuldienst-Nachrichten. Am 24. Februar wurde dem SchulamtSaspiranten Wilhelm Vonalt auS Gedern die zweite Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Bönstadt, am 25. Februar wurde dem SchulamtSaspiranten Jakob Beifer aul Wöllstein eine Lehrerstelle an der Gemcindeschule zu Obernheim, am 17. März wurde dem Schullehrer Karl Bingel zu Burkhards die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Hochstädten, an demselben Tage wurde dem Schulverwalter Peter Wißmüller zu Wallkorf die Lehrerstelle an der Gemeinde- schule zu Betzenrod, am 18. März wurde dem Schulamt-- aspirantcn Karl Neidlinger au» Erbes Büdesheim die Lehrerstelle an der ev. Schule zu Weinheim Übertragen. * * Warnung. DaS Großh. Polizeiamt Darmstadt warnt, gestützt auf Bekanntmachungen deS OnSgesundhettSrath» in Karlsruhe, vor dem Bezug einer vom Buchdruckereibefitzer E. Pachberg in Dortmund empfohlenen Schrift: «Die Flechten" resp. dem in dieser Schrift angegebenen Mittel zur Heilung von Flechten und Hautauöschlägen, ferner vor dem „GesundheitSkräuterhonig" von L. Lück in Kolberg, (Hauptdepot: Engelapotheke von G. Baumann in Heilbronn). btfitn 'S tol("'«btt ''"»»iw»« Ausfiihruttg eines ju Ausgabe deS ebange- )be vom 1. April 1890 ngelifdM Kirchemegi- 'e gefaßten unb von unb bn o,t- tun% btt ’fctVtir ingeti^en ftnt’, ch WJ94 Mdi ;■ ; vom 23. April 1875, unb Rellgionsgemiü- ilfteuercapital ber An : Beitrag von Einern »rk Steuerkapital ans' im ber politischen Ge- vitt-schaMen Ptrn/I- 148 Mk. 61 U >42 M. o3 Wto tiumfflt bet beitr^r 51,911 TU. • '• fijb ein Ausschlag 1 (ober 2,773 ft «I mlage wirb junW « tret Ansorberung'ze. Stillt »'8*1* W zw», »**'“ Jtf«t di- -°.PI°W iiibingtn in ,(et 1U Rohrbach / Mehrer Franz W >üe zu Plamg zuubt' r-ps r,1«Äliabon *Äj 'S';/: ■i-Ss aas ^rQ9c/ »velcher Beruf 7"den Ostmermiu 7' Mr bringe theilung beS „Lanb- 1 ”, 3U ^gemeiner «n UebeMung, m- SR Nachfrage wo gerade tin er. Aaabta ist, bürste Ehrers unb Arn>r- kchnen finb stets 9e: a Oeconom nur |l/ infolge des neuen 'd°ch verpflichtet ist, "en mit guter Schuldig vermögend sind, Nach einer Bor- imgemaßen befähigter inflellung zu erhalten, nen Ansprüchen nicht n. Borkenntnisse finb ) des Lanbwirthschast- irafee 14,11, ist gern Thüle des Publikumi echS 9i”ei?$ini‘ *uaci)ieu*ulc st- Vc4' rGewemdrs^ M- h» * 8<* JLnOa» “** 'ijti««" ®akhCit«tatW " »* ®“S'1,1 Llentn «*><■ llaubl»lifl”'l/l'i< !” ni«"''.--"" Ee von ♦♦ Osterhaseu. In die Anzeichen des Frühlings, des aon Jung und Alt seit langem herbeigesehnten, drängen sich alljährlich nächst den Knospen und dem jungem Grün in Wald und Flur, den leichtbeschwingten Sängern in Busch und Hain auch die Osterhasen. Daß sie gleich ihren Stammesgenosien sich ungeheuer vermehren und in unzähligen Exemplaren zwar nicht Wald, Flur und Stall, dagegen die Schaufenster der Zuckerbäcker, Colonialwaaren- und Deli« catessenläden bevölkern, ist den vielen Liebhabern von Osterhasen nur angenehm. Denn die nach Osterhasen lüsternen großen und kleinen Menschen sind weder gewaltige Nimrode vor dem Herrn noch Sonntagsjäger, sie befasien sich auch nicht mit Jägerlatein, lieben auch nicht den Haut-gout von Wildbrett. Die Osterhasen zu erlangen bedarf es auch keiner Treibjagd, keiner Jagdhunde, keines Waffenpasses. Zur Erlangung einer ganzen Sippe von Osterhasen gehört weiter nichts als ein guter Papa, eine gütige Mama oder ein bester Onkel mit einem gut gespickten Portemonnaie. Wenn diese Voraussetzung eintrifft, dabei die Kleinen recht artig sind, dann wird die stehende, springende, hockende und Männchen machende und um die Jetztzeit ausnahmsweise Eier legende Gesellschaft mit den langen Löffeln bald aus den Schaufenstern verschwinden. Kaufleute und Zuckerbäcker haben alle den Wunsch, daß ihre Jagdgründe, die Läden und Schaufenster, einmal gründlich geräumt werden von einer Sorte Wild, das zwar nicht an Krauthäuptern und jungen Bäumen herumknabbert, dafür aber an den Herzen der kleinen Menschenkinder nagt. Darum, ihr guten Väter, Mütter, Onkel und Tanten, oder wie ihr Euch als berufene Freudespender nennen wollt, schießt loS auf die Osterhasen>Gesell> schäft- ihr bedürft dazu keiner Schußwaffen mit geprüften und gestempelten Verschlüssen, die Verschlüsse Eurer Portemonnaies können jetzt so locker wie möglich sein. Darum „Kauft Osterhasen". ♦ ♦ Gelandete Leiche. Gestern Abend wurde in der Lahn unterhalb der Brücke die Leiche deS schon seit vier Wochen vermißten Schuhmachers Ehr. E. aufgesunden und gekündet. Spielkarten Mk. 156022,80 während des Rechnungsjahres 1891/92 im Großherzogthum Hessen ein. Hierzu kommen noch Mk. 64 906,55 andere Reichsstempelabgaben, so daß insgesammt Mk. 13 005 570,30 zur Vereinnahmung gelangten. Hiervon entfielen auf das Großherzogthum Heffen als Antheil Mk. 415 506,12. Darmstadt, 26. März. Der hiesige Radfahr-Vercin unternimmt an den beiden Osterfeiertagen eine Radtour durch die Pfalz nach den Schlachtfeldern von Weißenburg und Wörth. Vom Main, 24. März. Trotz des herrschenden Futtermangels ist der Karto fse l preis in unserer Gegend seit letztem Herbste von Mk. 3.50 auf Mk. 3,20 und selbst auf Mk. 3 per Doppelcentner gesunken. Diese eigenthümliche, von den Landwirthen kaum geahnte Erscheinung erklärt sich vornehmlich auS der Thatsache, daß man wegen der durchweg ergiebigen Kartoffelernte des letzten Jahres in den meisten deutschen Gauen weniger zum Import genöthigt war. Die Landwirthe, welche im Herbste in der zuversichtlichen Hoffnung auf eine namhafte Preissteigerung in dem Kartoffel- verkaufe zurückhielten, sehen sich nun in ihrer Speculations- theorie bitter getäuscht. In unserer Gegend lagern noch bedeutende Kartoffelquantitäten, mit denen die Bauersleute gerne aufräumen möchten, wenn sich nur die Käufer fänden. Vermischtes. * Kassel, 25. März. Eine treffliche Einrichtung hat eine Dame dahier getroffen. Es müssen im Handarbeits- unterrichte die Kinder in einem Korbe die zerriffenen Kleider und Wäschestücke ihrer Eltern und Geschwister, natürlich auch die eigenen, sauber gewaschen, versteht sich, mitbringen, und da wird ihnen gelehrt, diese Kleidungsstücke möglichst genau und solid wieder herzuftellen. Das ist so einfach, daß man kaum begreifen kann, daß es erst jetzt erfunden ist. Gerade diese Einrichtung wäre überall auf das Eindringlichste zu empfehlen. kirchliche Anzeigen der Stadt Gieszen. ♦ ♦ Druckfehler Berichtigung. In dem in gestriger Nummer erschienenen Berichte der Kaufmännischen Kranken- und Be- gräbnißkasse muß es bei den gewählten Vorstandsmitgliedern heißen statt Ehristian Maas Christian Haas und statt Earl Wosch Carl Ho sch. ♦ ♦ Zölle. Nach offic eller Mittheilung der Centralstelle für die Landesstatistik gingen an Zöllen Mk. 8083758,75, an Tabaksteuer Mk. 420 165,10, an Zuckersteuer Mk. 956 393,15, an Salzsteuer Mk. 1071619, an Branntweinsteuer und Verbrauchsabgaben von Branntwein Mk. 1228416,02, an Brausteuer Mk. 1624 282,93, an Stempelabgaben von Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Gründonnerstag, 30. März: Vormittags 9*/i Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Beichte und heiliges Abendmahl. Charfreitag, 31. März: Vormittags 9/»8 Uhr AuStbetlung ber hl. Kommunion ; um ’MO Uhr Hochamt; nach dem Hochamt wird daS Aller- heiligste nach dem sog. hl. Grabe übertragen und dort biS zum Schluffe der Abendandacht ausbewahrt. Von 11 Uhr Vormittags bis 6 Ubr Nachmittags find stelle Anbetungsstunden. Abends um 6 Uhr Andacht. Verkehr, CanO» und Volksrvirthschaft. Gießen, 28 März. Marktbericht Aus dem heutigen Wochenmnrkt kostete: Butter pr Pfd- x 1,10—120, Hühnereier per Stück 5—6 H, 2 Stück — Käse pr. St. 4—8 X Käfemattr pr. St- 3 Jk, Griff en pr. Liter 20 Simen pr. Liter 30 A, tauben pr Paar X 0,60—1,00, Hühner pr. Stück x 0,90—120, Hahnen pr. St X 1,10-1,60, Enten pr. St. X 1,50 bis 1,80, Ochsensteifch pr. Pfd 65—72 X Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 50-56 H, Schweine, fleisch pr. Pfd. 60 -70 H, «alt fletsch pr. Pfd. 40 -50 X Hammelfleisch pr. Pfd. 40 -70 X Kartoffeln pr. 100 jHIo 4,00-4,50 X. Weißkraut or Stück 5-12 •*. .^wiebeln pr. Eentner 12,50—0,00 X, Milch p'. Liter 12 18 Enteneier pr. St. 6 4- Grünberg, 28 Mä z. Auf den vier Grünberger Frucht- Märkten tm Monat März 1893 find verkauft worden: 361,00 Doppelcentner Weizen zu 5600 Mk., 86 Doppelcentner Korn zu 1191,05 Mk., 99,75 Doppelcentner Gerste zu 135340Mk., 200Doppcl- ceniner Hafer zu 2842,10 Mk^, 3,50 Doppelcentner Erbsen zu 57,75 Mk., 3 Doppelcentner Kartoffeln zu 10,10 Mk., insgesammt 753,25 Doppelcentner zu 11,057.40 Mk. Die Durchschntttspretse sind für 100 Kilogramm: Wetzen 15,50 Mk., Korn 13,90 Mk., Gerbe 13,70 Mk., Hafer 14,20 Mk., E.bsen 16,50 Mk., Kartoffeln 3,30 Mk. Wichtig für Hausfrauen. Beruh. Carl Pechstein, Wollwaarenfabr. in Mühl hausen i. Th., fertigt aus Wolle, alten gestrickten, gewebten und anderen reinwollenen Sachen und Abfällen haltbare und gediegene Stoffe für Dame«, Herren und Kinder, sowie Stoffe t« Portieren in den modernsten Mustern bet billigster Preis« stellung und schnellster Bedienung. Annahme und Musterlager in Gieße« bei [192 L. Mühlhausen, Bismarckftrahe 10. Vogelfreunde. Das rühmlichst bekannte Voh'scde Vogelsutter, Stng- futter für Canarienvögel, Waldvögel, Untversalfutter für Drosseln, -staare sowie sür alle in- und ausländische Vögel (nur echt in versiegelten Packeten mit der Unterschrift „Gustav Voh, Hoflieferant,") erhall man hier nur bei Emil Fischbach, Seltersweg 24. Ter großePrachttatalog der Vogelhandl. Voß, Köln, ist daselbst einzusehen. Kurze Schrift über Vogelpflege umsonst. $33 Bekanntmachung. Vom 1. April ab findet die Mittel - Europäische Zeit (M. E. Z.) für den gesammten Postdienft Anwendung. Der Unterschied der Mittel',-Europäischen Zeit gegen die bisher gebrauchte Zeit beträgt 25 Minuten mehr. Gießen, 27. März 1893. Kaiserliches Postamt. Ritsert. Mittwoch, den 5. April, Nachmittags 2«/a Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die dem «rast Jughard in G1 e ß e n gehörigen Grundstücke: Flur 37 Nr. 2u8 - 2500 Meter Wiese hinter dem Waldbrunnen an der Wieseck, Flur 38 Nr. 17 — 3938 Meter Wiese am Gänseacker, Flur 41 Nr. 15 — 1113 Meter Acker auf dem Rodt, Flur 41 Nr. 41 — 3987 Meter Acker über dem Rodt auf die Rodtgärten, Flur 41 Nr. 92 — 3625 Meter Acker vor der Wart auf die Marburger Chaussee, Flut 41 Nr. 114 — 2113 Meter Acker da selbst, Flur 41 Nr. 132 — 4688 Meter Acker auf der Wart, links der Chaussee, Flur 42 Nr. 96 — 1269 Meter Acker über dem Rodt auf den Wartweg, Flur 42 Nr 97 — 2562 Meter Acker daselbst, freiwillig meistbietend versteigert werden. Gießen, 28. März 1893. Großh Orttzgericht Gießen- I. A.: Bog«. 2997 Mittwoch, bett 5. April, Nachmittags 3 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die den Erben des Christian Jughard II. in Gießen gehörigen Grundstücke: Flur 2 Nr. 179 — 338 Meter Acker Ge- wannlavven am Wismarer Weg und Labnfluß, Flur 26 Nr. 25 t — 1988 Meter Acker am untersten Rtegelpfad t giebt mehrere Bauplätze an der Bleichstraße), Flur 31 Nr. 116 — 2219 Meter Acker am Sandkauter Weg und Grü- ninger Pfad, Flur 39 Nr. 9 - 2044 Meter Wiese bei der Taubentränke am Waldbrunnen, freiwillig meistbietend versteigert werden Gießen, 28. März 1893. Großh. Ortsgericht Gießen. I. A.: »ogu 2998 Freitag, den 7. April, Nachmittags 2Vi Uhr, werden auf diesigem Orttsgericht die in bester Geschäftslage GießenS gelegenen Immobilien: Flur I. Nr. 1103 — 56 Meter Hofraum mit Stall auf dem Burggraben, Flur I. Nr. 1113 — 156 Meter Hofraithe auf dem Markt, worinsett Jahren ein vorzügliches Delikatessen», Colonial und Materialwaaren- Geschäft betrieben wird, versteigert. Gießen, 28. März 1893. Großh. Ortsgericht Gießen. I. A : Bog«. 3000 Bekauutmachrmg Vom 1. April d. I. ab bis Ende October d.J. verkehrt die fahrende Landpost zwischen Gießen und Grüningen wieder werktäglich zweimal und sonntäglich einmal in folgender Weise: Gieren—Grüningen: 855 555 ab Gießen an 745 415 955 655 J Steinberg J 655 325 1030 730 an Grüningen ab 625 255 Die bisherige Landbriesträgerverbindung zwischen Schiffenberg und Grüningen kommt vom 1. April ab in Wegfall. Gießen, 27. März 1893. Kaiserliches Postamt. Ritser t. Vergebung v. Bauarbeiten und Lieferungen. Diezur Erbauung einesSchul- haufes für die Stadt Schotten erforderlichen Arbeiten und Lieferungen sollen im Submissionsweg vergeben werden und zwar: Erd- und Maurerarbeiten 5498.67 Steinhauerarb. (Lungsteine) 3264.24 Zimmerarbeiten (Flößholz) 4033.20: Dachdeckerarbeiten 1312.75 > Spenglerarbeiten 587.50 Schlosserarbeiten 461.— Schreinerarbeiten 485.— Weißbinderarbeiten 212.09 Blitzableiteranlage 319.80 Lieferung von Asphaltpappe 90.— „ „ Walz- u. Gußeisen 2662.82 „ ca. 30 cbm gelöschtem Schwarzkalk, „ ca. 65 cbm gelöschtem Weißkalk, „ ca.270cbmMauersand! „ ca. 100,000 Verblendsteinen (in y4, y2,3/< unb ganzen Steinen), „ ca. 130,000 gewöhn!. Ofensteinen, „ 4500 Tuffsteinen. Angebote sind bis spätestens Dienstag den 4. April l. I., Vormittags 10 Uhr, bei der unterzeichneten Stelle, bei welcher die Pläne, Voranschläge und Bedingungen zur Einsicht offen liegen, einzureichen. Schotten, am 24. März 1893. Großh. Bürgermeisterei Schotten. Fendt. 2975 Holzversteigerung. Im Freiherrlich^von Mlchling'schen Oberseilbachswald werden Mittwoch den 5. April d. I versteigert: 23 Eichstämme mit 13,36 fm, 24 rm Buchen- und 2 rm Eichen- Scheiter, 54 rm Buchen- und 14 rm Eichen- Knüppel, 300 rm Buchen- und 70 rm Eichen, Reisig und 14 rm Buchen- und E.chen-Stock. Zusammenkunft Morgens x\^ Uhr aus dem Waldweg zwischen Treis a. L. unb Alten-Buseck am Iagdhäuschen. Treis a. L., ben 27. März 1893. 2976 Amenbt, Forstinspector. Die Tüncherarbeiten am Neubau der Johanneskirche sollen im Submissionswege! vergeben werden. Angebote finb bis Freitag, den 7. April c.. Mittags 12 Uhr an ben unterzeichneten 1. Pfarrer, Dr. Naumann, hier, Sübanlage 8, einzureichen. Die Bebingungen liegen im Bau- bureau (auf bem Bauplatze) zur Einsicht offen; Angebotsformulare finb baselbst in Empfang zu nehmen. Gießen, ben 28. März 1893. Der evang. Kirchenvorstanb: 3004 Dr. Naumann. Gr. Oderhess. Eisenbahnen. Am 1- April d. IS. gelangt ber Nachtrag I zum Deutschen Eisenbahn-Gütertarif, Theil l, vorn 1. Januar 1893 zur Einführung. Die Güterabfertigungen ertheilen jede gewünschte Auskunft Über deffen Inhalt. Gießen, den 24. März 1893. '971]GroßherzogUche Direction. Bekanntmachung. «m Mittwoch den 8. April d. I., Borm. 9 Uhr, wird die Lobe von nachgenannten Gemeinden hierfelbst versteigert: Atzbach (ca 180 Ctr. I Klaffe), Dorlar (ca. 100 Ctr. I. unb II. Kl ), Garbenheim fiter 86r, 89r, 9Or unb 91 r Weik- und Lsthwelut", größtentheils eigenes Wachsthnm aus den befferen und besten Lagen von Deidesheim und Ruppertsberg. Probetage am 12., 19. und 27. April. 2964 3 vSt RcichSanleth« 3«, vLt. dr. 3 vS.t Preuß. Hanföl» 3i/i pLt. do. Ein Zchriing gesucht. 8. «eil, Bäcker, 24 46] Neuen Bäue 6. 2742] Lehrli«g gesucht. Heinrich Arnold, Glasermeifter, Ärabenstratze 8. 2946| Per 1- April ein Kestner- 29931 Im Limpert'schen Hause, Asterweg 34, ist eine elegante Wohnung von 8 Zimmern zum 1. Juli, auf Wunsch auch früher, zu vermiethen. Pferdestall und Wagenremise können mitgemiethet werde». 14(19] Mansardenzimmer mit (sabinet und Zubehör für eine ruhige ältere Dame zu vermiethen. Näbere« ______NahrungSbrrg 8 im Nebenhin-. 2v7oj Schön mödlirte- Zimmer zu ver» uitetben. Liebigstrage 71, 2 St- 298 ) Mödlirt^S Zimmcr mit ob- ohne Cabinet zu oerm Grünbergerstraße 42. 2979] Läden mit Logis «m W in b e cker» schen Hauke am Äreui (btrm. Inhaber: G Lübeking) pro 1. December, auf Wunsch pro 1 Juni l. I zu vermiethen durch Rechtsanwalt Ladroiste. vermischte Anzeigen. 3001] Ein braver Junge all ÄeOner» hbrling a.suchl-Postkester. 2791] »ine ges««de Lckenkamme vom Lande sucht in drei Wochen oder Ende April Stellung Näheres in der Exped b- Bl________ 2951] ««ststndige» UtLdche«, wel» cheS längere Zeit in Lonbon war, wünscht Stelle zu Kindern oder all HauSm^dcken. Frau Schmidt, SelterSweg 15. Wiesbaden Hotel Tannhäuser empfiehlt Zimmer von X 1.50, Pension von X 3.50 nn. H. Schweineberg, 1462] früher Marburg a d L- 961 ] Knaben ob. Mädche«, welche in Gießen die Schule des. wollen, find, gute Pe«s. Fr. Lehrer Wenzel, Liebigftr. 66. 2821] Im Waschen u- Bügeln em- pfiehlt sich «lise Rolle, Wetzsteingasse 39. Rrbedion: A. Scheoda. - Druck unb «erlag ver «r ühl schen Druckertt (Fr. sthr. Vietich> b* .. 3>u heutige Kummer umfuut 6 Veite». 1893 Mittwoch den 29 März Nr. 75. Zweites Vlatt. Amts- nnd Anzeigeblcrtt für den Tireis Giefzen. Hratisbeilage: Gießener Kamisienbtätter. -richt, daß unsere ttbach f2948 Zur Saat 8915 Bekanntmachung. 2-rühzug verkehren, der nach 5 Uhr (Mitteleuropäischer Zett) von Gießen Wch Großen-Buseck leer fährt und von Großen-Buseck um 5 Uhr 50 Mr- georonerer ötucuiung ucnnvm, «uv Schließen der Schranken an den BahnUebergangen; dagegen wirb bei An- empfiehlt billigst in nur guter Qualität 2885 Carl Petri, Marktplatz v. Ga gern. ! Bekanntmachung. | T I Mittwoch den SS. März e., } __«< n •• 9 Htir i Fabricirt von Gustav Boehm, Offenbach a. M. Satt. 3960 Vorn 1. April d. I. an wird auf der Strecke Gießen—Großen »useck der Oberhessischen Eisenbahnen an Werktagen em Arbeitcr- lläherung des Zuges an einem Wegübergavg mit der auf der Locomotlve befindlichen Glocke zur Warnung für die Paffauten geläutet. Alle Diejenigen, welche in den genannten Morgenstunden auf den von der Bahn überschrittenen Straßen und Wegen zu Fuß oder zu Wagen verkehren, werden daher aufgefordert, auf das Läute-Srgnal zu achten und die Bahn nicht zu überschreiten, so lange dasselbe ertönt. Gießen, den 16. März 1893. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. Ausputzreiser versteigert werden. Zusammenkunft auf der Westanlage in der Nähe der Homberger'schen a Mk. 1,70, 1,80, 1,90 und 2,00 das Pfund, unübertr. in Aroma und Kraft. In Gießen bei J. M. Schulhof. Eierfarben 10 Pfg. [2791 Robert Stuhl, -renfiadt 28. Vorstehende Bestimmungen treten alsbald in Kraft. Gießen, den 26. März 1893. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 2 Mark 20 Pfg. e* vringkrlohn. Durch dir Pog 2 Mark 50 PH. Rebertion, trV«bttUi und Drucker«: -chntßraße Htt.A. Sm*r* 51- MOM n 1893. Jacob Becker, Main; Eier- u. Butter-Export. Saponia macht alle anderen Putzmittel für Küchen- und Hausgeräth- schaften entbehrlich. Wer Saponia verwendet, braucht keines der anderen Putzmittel wie Putzpulver, Putz- Aeilgeöotenes. Corsets für Damen und Kinder in großer Auswahl von den billigsten bis hochfeinsten Sachen empfiehlt Robert Haas, 2724] Selteröw eg 18. NB. Extra Weiten stets am Lager. Zuruckgesehte Corsets sehrbillig. Fabrik. Gießen, am 27. März 1893. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. [2949 Bekanntmachung. 2908) Zwei Zimmer mit Küche im Dachstock des Bourgeois 'scheu Hauses leithn hray "“t ^psohlen. )oll ladeck. Bourgeois [2850 ie 16 dlkasse). iWWtneiv. Ihardt. [2985 Nachmittag- 5 ffi: Timothe, Reygras, Grasmischung für Wen, M „ ©artenrafrn, Wicken, nuten (Mtteleuropäischer Zeit) nach Gießen wieder abgeht. Die Bahnstrecke Gießen-Großen-Buseck wird wahrend dieses Zugverkehres nach Maßgabe der Bahnordnung für deutsche Bahnen unter* geordneter Bedeutung betrieben, also ohne Bewachung der Bahn und ohne v-dlck. rttch-mt tLglich, mH Lutnahmt bei Hont ogi. Die Gießener »erden dem ln;ei|er ZGchattlich dreimal Ltigriegt Portland-Cement-Fabrik Karlstadt a. M. vorm. Ludwig Roth in Karlstadt a. M. empfiehlt la. Portland-Cement Fabrikat 1. Ranges von höchster Festigkeit und Volumenbeständigkeit. — Durch die hohe Leistungsfähigkeit der Fabrik - grösstes Cementwerk Bayerns — wird die prompte und gleichmässige Ausführung auch der grössten Aufträge garantirt. — Ferner: la. Roman-Cement Vorzügliches und billiges hydraulisches Mörtel-Material. Zahlr. Zeugnisse über ausgef. grosse Lieferungen stehen gern zu Diensten. Verkaufs bureau: 1640 F. W. Hob. Meyer, Nürnberg, Krausstr. 4. pomade, Spiritus, Vitriol, Soda, Zinnsand u. s. w. zu kaufen, da Saponia die guten Eigenschaften dieser Mittel, aber nicht deren Nachtheile besitzt. Bekanntmachung. Betreffend Einlegung eines Arbeiter-Frühzuges auf der Strecke Großen- Buseck—Gießen. Im Auftrage Großh. Kreisamts bringen wir die nachstehende Be- ko-nntmachung dieser Behörde in obigem Betreff zur allgemeinen Kenntniß. Gießen, den 20. März 1893. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. G n a u t V ■■■•!■< Anzeige« >u der Nachmittag» fit k« tag trf4tintnbtn Nummer bii Barm. 10 Uhr. Wchener Anzeiger Keneral-Ffnzeiger. '^esGtz KÜSS» 1127] Schäner großer «arten am Nahrungsberg, beste Lage, preiswerth zu overkaufen. Wo? sagt die Exped- d. Bl. Mittwoch den 29. März, Nachmittags lf/a Uhr, werden im Bteker'schen Saale — Neu, ftadt — versteigert: 10 Dutz. Paar Strümpfe u- Socken, 8 Dutz. Schürzen, 5 Dutz. Frauenhosen, 5 Dutz- Madchenhosen, 5 Dutz- Kinderkleidchen, 1 Parthie Kragen und Manschetten, 3 Dutz. Herren- und Knabenhemden, 5 Dutz. Messer und Gabeln, sodann 2 vollständ. Bette«, 1 Sopba, 2 Sessel, 1 ar- Regulator (für Wtrthschast pasienb), 1 kl. Regulator, 7 darunter 1 gr. runder, 2Dutz.Wirth8- ftühle, 1 Dutz. andere Stühle, 1 Par- thie Porzellan, Gläser? Tischtücher, Sanblfldjer, Servietten, Betttücher, Weißzeug IKÜchensckrank 1 Waschtisch, KlerderschrSnke, Spiegel, Bilder, Bücher, Kleider, Stiefel, 1 Decimal- und 1 Tafelwaage, 1 goldene Uhr- ;. kette u. a-, alles gut erhalten, zum Theil neu. Die Versteigerung findet bestimmt les KäSchen, wtliri Stiden u. Mi ft M- M focht ettll- Haussrau. M. M' ^r.EWMryr»« lim [uäftn Etrünirt bparr, SaplanlMi Jungk aus achtbam LkhrlivSssttllt in eite oder Enaros GrW n unter W140 besorzi Vi lvuge in dteWe^E . Schuhm , Babnhoistt l1 Orts-Statut, betreffenb: Die Regelung der Sonntagsruhe im tzaudetsgewerbe. j In Gemäßheit des § 105 b, 2. Absatz und des § 142 der Novelle, zur Gewerbeordnung, betreffend den Arbeiterschutz vom 1. Juli 1891, wird hierdurch auf Beschluß der Stadtverordneten«Versammlung vom 23. Fe- bmar 1893 und mit Genehmigung Grobherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz vom 16. März 1893 zu Nr. M.J. 7045 für bte Stadt Gießen verordnet wie folgt: § 1. Die Stunden, während welcher an Sonn- und Festtagen die Beschäftigung im Handelsgewerbe stattfinden darf, werden a. für den Großhandel, das Bankgeschäft und die ausschließliche Comptotr- arbeit in allen Geschäften auf zwei Stunden und zwar von 11 bis 1 Uhr Mittags (Ortszeit), b. im Uebrigen auf vier Stunden und zwar von 11 ms 3 Uhr Nachmittags (Ortszeit) eingeschränkt und festgesetzt. § 2. 7 untz A. In Steinbach bei Hch. Kraemer I. "VF In Lich bei A. Bing ffVa- SB KatlCVuH. Zimmer VH. Feinste chinesische Thees im Preise von Mk. 3.-, 3.50 und 4.— 2701] v per y2 kg in Packeten von 125 und 250 gr. Königs-Reis-Stärke, Unübertroffenes Fabrikat eum Stärkender Wäsche, empfiehlt M18 Emil Fischbach. Hochfeine Süßrahm- Tafelbutter in täglich frischer Sendung bei Heinrich Arnold II., 216ij Marktstratze 28. Buchen- u. Tannen- Scheitholz Ein noch neuer Tisch. 2 m lang, 71 cm breit, steht wegen Mangel an Raum 1U verkaufen, ebenso werden 2 noch gute starke Vorderräder, welche Mr einen Rollwagen «eine ächte Bernhardiner. Zwei junge Hündinnen, eelb mit weiß, sind mit 4 bis 6 Wochen zu 15 bis 25 JL in gute Hand abzugeben. — «eh« gilt! I2916 Braunfels. Wetz, past. cm. Pfuhlfässer in ollen Größen stets vorröthig bei Philipp Lenz, Kufermeister, 2723] «leiU'Linden. 2884] Schönen Meerrettig, sowie Arührosakartosteln verlaust «ölte, Schneidermstr., Lowengaffe 5. isitenhw Wwerdenln^l | Schriftart wi I | srM dir I ^„Dmcterei hulitrisse l _ Boehm’s SAPONIA 10694 ist das Allerwelts-Putz- Mittel. Prima Saathafer empfiehlt [2957 ch. Kitz, Marburgerstraße 6b. 295 ] Täglich frische Hefe empfiehlt PH. Bov, 9teustadt 11. 2941] Gut erhaltene« Tafelelnvittk billig abzugeben. Näheres Ludwigstrcche Nr. 12 jh, Vorderh , b. Hrn. Orfintti. Saat-Wicken Saat-Erbsen empfiehlt billigst H. F. Nassauer 2853] Neuenweg 15. 2ö40| Täglich frische Mntz» und Seefische in guter Eisverpackung empfiehlt _____E. Dort, Wallthorstraße 4b. Wasserdichte LVagen- und Waggondecken zu Fabrikpreisen. [1798 8 ” LouiS Wittich ll , Sattler. Ille Amwucen-Vureaux M In- mü InHanbr» nehm« leitieee für den .Gießener «■|tig«te entgr,«. wird durch meine Katarrtzpafitlle« in kurzer Zeit radikal beseitigt. 672f ’ S. «. Atzleib. In Beuteln L 35 Hin Gießen bet Benner & Krumm, Bahnhofstraße 40. Scheuertücher, 4 Q gute Qualität, , Io 90 Cmtr. groß. 2428 C. Röhr & Co^ Ostereierfarben aller Art empfiehlt die Adler-Drogerie °°n Otto Schaaf, Seliersweg 39. «Ur-Vfr- 1857 ^MtiQarttL ”int » *?“**<* ***’*”ti1 □ 3 3 lusibf. Hausfreund Ihittrrf «—lemätzltk Siliui^. Vonarltch i dEnra (ett W» r*öca-) Brei» po Oecrtel 1 X Pr**B**en fretie *ed free*. ect»iti O. ▲. Heeke Verl ec- i IU6 28631 Böhmisch Export (2314 Gebr. Röhrte, Gießen Ff st. Blüthenmehl GUSTAV WALTER, Mäusburg 13. 8. öornu H. M. Jughard. 2778 ♦ Beliebteste» UnterhaltungSblatt Belehrende Artikel I [2838 »in ächte» Familienblatt! (1851 am billigsten bei 6. Sattler, aße 14. Osterausstellung. Osterhasen, Ostereier u. schönster Auswahl billigst Zur Berufsfrage! Wa» sollen untere Kinder werden? Rege«« uni) Donrrcuschirme F.A Sarg’sSohn J M & Co. ♦ 5 Jean Häuser, Garteastr. 20, vig-A-vis Stein» Garte». ®BT Reparaturen sofort und billig. 28591 Eine gröbere Anzahl vorzüglicher Sorten Aohaxntsdeerstrüucher sind k 25 Pfg abzuaeben Marburgerstraße 9. W Cigener Import W 2875 von Malaga. Madeira, Sherry, Portwein, Süßer Vatarete, Mu-eatel, Baldepennas, vpporto, Prtoraio, Saertmae»Christi, Lokayer, sowie Rhein», Haardt», Mosel», Bordeaux», deutsche und franzSsische mouss. Weine unter Garantie für Reinheit. Ferner: Cognac, Rn«, «rac und feinere Sigueure, rch Cigarren und Cigarretten zu den äußersten Preisen. ♦♦ Bei größeren Bezügen entsprechende Preisermäßigung- ooooooooooooooooooooooooo 25421 ParterrewohnuuG Ludwig straße Rr. 5 aus de« 1. Iult d * I« vermiethen. Rüheres dsi L. Petri UL M/t oder */i Flaschen. Franjiskaner (dunkel) lm/i oder w/t Flaschen. Pilsener 20 -Liter-Flaschen. Für Confirmanden! Größte Auswahl in fertigen Anzügen aus Buckskin- und Kammgarn - Stoffen. Hemden in allen Qualitäten. Schwarze Cachemires in verschiedenen Qualitäten bei billigsten Preisen. [1792 Marktstr J. Schmücker Marktstr. Taidwig »öll, fonbitorci u. taten Qualitäten hergeotellte Hasen und Eier ▼oo Chocolade, Bleqalt, Zucker und Gefrorenem ea F. SCHOTT, Weinhandlung, Wein- u. Frühstücks-Stube, ■■■ 23 — Bahnhofstraße — 23 Die Farderei md chemislhe WaslhanAall von Braubach & Fischer 4 Neuenweg 4 TBC 2361 bringt ihr Etablissement zur Frühjahrs- u. Sommer- Saison in empsehlende Erinnernng.______ Rute bürgerliche Küche, freundliche Zimmer von «k. 1.50 a«. Vorzüglicher MittagStisch zu Mk. 1 und höher. Hochachtend Bernhard. Funk. 2048) Empfehle alle Sorten I Mineralwasser in stet» frischen Füllunaen. Heinrich Wallach. .für (Einjüf)rig=.frciiut(Iige Der Unterzeichnete hält sich in Anfertigung non Uniformen aller Art unter Garantie für guten Sitz und elegante Arbeit bestens empfohlen. Lager in sammtlichen Militär Effecten bester Qualität. 2958] Hochachtungsvoll W. Hess, Brandgaffe t Schorers Familienblatt J Reichster Inhalt — Glänzende Ausstattung. ▼ Farbige Kunst» und Extra-Beilagen. ♦ Wöchentlich eine Nummer. Preis vierteljährlich + 2 JL ober in 18 Heften jährlich zu 50 H ▲ bei allen Buchhandlungen und Postanstalten (Postzeitungscatalog Nr. 5824). Probe-Nummern umsonst und frei auch von der J Verla gshandlung. ▼ Beeile BW. 46, Desiauerstraße 4. ♦ I H. Echsrer A. <8 Hotel Pfälzer Hof Frankfurt a. M., (vtfc Mosel- u. Niddastraße. Nächst dem Hauptbahnhof. Eröffnung am 1. April 1893. Special-Ausschank der „Storchenbrauerei“ in Speyer. Preis pr. Glas oder ^rug 15 Pfg. TDXävpI Wallach, fiebenjöhrig, Ji IVlUji fromm, fehlerfrei, unter günstigen Bkdingungen |u verkaufen. 2922] Neustadt 48. ■ Wegen Ausgabe eines laust) olles werden Vohu» und «ücheueiurichtuu« billig verkauft 12-25 El« de« Vahnhäse« 40. Zu bevorstehenden Feiertagen empfehle mein reichhaltiges (2810 i Weinlager, h Daniel Heil, Lindenplatz 3. M S-adenstratze 9 *M ist der zweite Slock 4 Zimmer behör, per Avril zu vermietben (2801 24'29j Ludwigftraße 4v. eine Treppe^ sind noch einige gut möblirte Zimmer mit Pension abiuaeben. Nähere« *f< der Bleich, und Löb-rstraße 21, pari- .Lrlcngaffe 15^ im Vorderhaus, mittlerer 6tod zu vermiethen Mühleueinriihtungku, WaffeMer gubeifemen Kränzen, ^ranörniffionrn, Sljonroabfn X"ääWä Prainrobrprrffen,drHsfägfn{“e?erta?n%7Än/auÄ™ng und sachgemäßer Construciw» da« Eisenwerk Hirzenhain 2431 ] H. K. Baderus. bei I Pfd 20 Pf. 2938 2728] Ludwigs!raße 27 mittlerer Stock ,u vermiethen NöbereS Sartenst'aße 19. Senner. Jür je 3 Mark fi.IrnTroir frei 1«4 -aus rl Wiener Export bei 5 Pfd 19 Pf. ♦ Sehr praktisch auf Relsea — Aromatisch erfrischeod — UMOhidllch ♦ 0 selbst für das zarteste Zahneaudl — Grösster Erfolg la allen Liadera ♦ * (Anerkennungen au* den höchsten Kreisen liegen jedem Stücke bei. Zu 0 * haben bei Apothekern. Drogulatea etc. etc. 1 Tube 70 Pfg (Probetuben 10 Pfg.) * < in Gleseea in der Hirsch-Apotheke, Pelikan Apotheke, Engel- und Ualversl- ch ch tits-Apotheke, Adler-Drogerie, ■vdtureweg 39 Weitere Dep6tateilen werden < * aufgenommen durch die Adminietr. d. Bl. 1424 0 bei 10 Pfd 18 Pf. 2»31J «in Familien. Loai», parterre. 6 Zimmer nebst Zubehör, Ist per 1. Juli zu vermiethen Diezstraße 5 bet _________Rechtsanwalt SiirtKH 678] Schöne Mansarbenwohnuna tntt Waflerleitung und Zubehör |u vermietben. Licherftraße 6 1219] Rordaulage, «cke der Eberstr. 1” ist der 1 Stock 5 Zimmer u. s w., all» bald zu vermiethen. Röhere» «derftraße 3. 1868) Logis, a-ll Zimmer eJ.w., Luvwigstraße 81, per 1. «prU |« vermiethen. «ädere» vohnhofstroke M, Himtertz. 2v)7] «in kleine» Logis zu vermietben. ____________________Hammstraße 9. 2151] Da« von Herrn NechtSanwaÜ Äo| bewohnte Logis, 7—8 Zimmer mtt allem Zubehör, »am od AettzeiU per 1. Juli zu vermiethen Loni» LonH, Bahnhofstraße 27. 1220] Wohnung xu vermiethen- «d. vender, »roidorferstraße 15 _ 2-1601 Loai», 4 Zimmer und Zubehör (Gcethestraße, Neubau), per Juni oder Juli zu vermiethen. __________2. -nh«, Bleichstraße 16 *e billigsten Preisen und bitte am geneigte Abnahme. S Ferner offerire billiget [2706 * eine Parthic Hasen- u Eier-Atrappen zum Fallen, g XXXXXXXXXXXXIXIXXXXXXXXXXX mir x++*x«**o** MXäaMXXMM MMMIMI ICWWMMMMWWWW ♦ Nach kurzem Gebrauch unentbehrlich als Zahnputzmittel. JW !• d MW ..W R’ ä »Sä” r 5 Conditorei Heiller, i ÄLODONT1" Permiethungen. 2163] «ohnun«, 8 Zimmer mtt Zubehör und GaNenantheil, in schönster Lage auf 1. Juli zu vermietben. Näheres K. «ee», Agent. Südanlage 18. 3Uj Ludw^straße 12, dritter Stock. 5 auch 7 Zimmer nebst Zubehör, »um 1. Mai, aus verlangen auch früher, zu vermiethen.__ 176^1 LcdMerstraße 2»', |w-irer Stock. 14 Zimmer nebst Zubehör, zum t. Mai zu vermiethen.______ ____________ 143.) Der oberste Stock meines Hooses mit allem Zubehör billigst zu vermietben- SeUerSweg 24. Wsestanlvse M die erste «tage, bestehend au» 5 Zimmer, mtt allem Zubehör, per 1. April zu ver» miethen.___ l18Z® " 2152] Schön n-.öbltrtt» Zimmer zu otv miethen.__Cftanlaqt v. 2708] Mödl. Zimmer mtt oder oh« Pension zu vermiethen Rast Äberstraße 11, II. 1644] Ein Zimmer mit Eabinet und ein einzelne» Zimmer, beide mbbttrt. zu vermiethen Frankfurterstraße 81, 111. 1883] Schön möblirlrs Zimmer zu oer. miethen__________NodHeimerstraß« 40. Für Ein]. -Freiwillige! 2629 Sui «ödiirte Zi««er sind preiswerlh zu vermiethen Brandplat; Nr. 10, vto-i-Tls der AsmStzONßt»sev«a« 2^58] Mödl Zimmer mit Eabinet, ev. Pension^ zu verm. Neustadt 28^3| ^chön möt>l,rle» Zimmer sofort zu vermiethen. Neustadt 77, Hsttterhau^ 2919] Msdltrles At«»or pr. 1 - AvrÄ zu vermiethen.__MLu»burq 7. 2896] Schlafstelle für Arbeiter zu ver» miethen-______________«olkengasse 17. mit Vogl»ju vermirth«