üb. CeiterkeitT- 'E 7>/, W: Ü mit Tanz aale. Der Vorstand, Mte Sonntag: ■nzmusik, gebend einlabet _______W. Leyerer. Aiher-N ätigkeitsverein) Versammlung hruar, Menüs V28 Uhr tauration Felbel, taritoroaty, Vn^iedenes. Ödeten. Der Vorstand. ?rksuf DankMast- 1 1893. . Januar re^ 9Ll« 218 55$ sa$ 890? utf 10 ii • jj.Öt l5 Mw- . w®o0*" J^Ä. Ögö*- . !O asvsllßt Geldbörsen, Schmnck- m Maare syoUMg. ten säst ganz vergristen, ha r uo iuserJiWlL «J. für ein «»<’/«“? ,„b H 0927 an 1 ifüsr»*»" ^^Lrdnungge lchttges.a» °tes' lung s^ 'cheuzaklemerM , * ’Ä.4_ flNr MLstratzrU g-SK$^Ü 1893 Amts- und Anzeigeblatt fflr den Kreis Gießen. HratisKeikage: Hießmer Aamikienblätter rlmtlichep Thcil 15t Rmu«nl-Vureaux H I»- mA Inftaabt« Sniti|tn für kn ,Gieh»««r l*|ti|er* rntetyn. Sonntag den 29. Januar ®»ee|wi »•« ln|tigee |u kr Nachmittag» für kn (nlfcnkn lag tri 6 rin en kn Wummtr bi» vor». IO Uhr. Wt Otetzener iki*irit*ecitt* *|Melör.wemeat#ytrt»t 2 Mark 20 Pfg. nrö Bringerlohn. Durch die Post tagSf* 2 Mark 50 Pfg. Rekrtion, LxPektt« tntb Druckerei: S«AlPrech-r 51. j zu discreditiren versucht werde. Dieselbe Sette sei bemüht, weitere 1 Handelsverträge, insbesondere das Zustandekommen eines Handels- i Vertrags mit Rußland zu verhindern. Im preußischen Abgeordneten- | hause, das allerdings nur in beschränktem Maße eine Volksvertretung sei, seien diese Bestrebungen besonders bervorgetreten und fettens j der Regierung nut In lahmer Weise zurückaewtesen worden, so daß ( es scheinen konnte, als ob innerhalb der Regierung über das Be- K dürfniß der Verteidigung der Handelsvertragspolittk keine Einigkeit bestehe. Die Handelskammern hätten den Bruch mit der Btsmarck'schen Handelspolitik mit Freuden begrüßt und seien nahezu einstimmig in der günstigen Beurth ilung der neuen Handelsverträge. BU der kurzen Bett des JnkraftstehenS dieser Verträge ließen sich die wohi- thättgen Wirkungen derselben natürlich noch nicht stasistisch Nachweisen. Bet den Klagen über Nothlage der Landwtrthschast wurden Grundbesitz und Landwtrthschast verwechselt. Die Agrarier vergäßen über ihre speciellen Jntetessen die Interessen der Allgemeinheit und drohten der Regte, ung, wenn diese ihren Forderungen widerstrebe. Die Bismarck'sche Theorie, daß man mit einem Nachbarstaat poltttsch gut Freund, wirthfchaftiich aber Feind sein könne, finde nirgends mehr Anklang. Indem er mit dieser Theorie gebrochen, habe sich der zweite deutsche Reichskanzler dem ersten bedeutend überlegen gezeigt. Darüber sei ganz Europa einig. Wie falsch jene Theorie sei, beweise der jetzige schweizerisch-französische Zollvertrag. Was die Handelsoertragsv^hand ungen mit Rumänien und Spanien anlange, so wünsche die öffentliche Meinung in Deutschland das Zustandekommen der Verträge mit diesen Ländern, wobei man sich ganz richtig sage, daß große Eoncessionen für uns nickt zu erlangen seien. Es sei mit S'ckerheit zu erwarten, daß sick die Zollpolitik der Vereinigten Staaten in sreihändlertscher Richtung bewegen werde. Damit werden die Vereinigten Staaten sehr viel concurrenzfähiger werden. Die Arbeitslöhne seien dort höher, die Arbeitszeit kurzer, die Arbeit selbst aber infolge vervollkommneter Maschinen billiger als in Europa. Unter solchen Umständen müssen wir, um die Eoncnrrenz aufnehmen zu können, allen schutzzöllnerischen Ballast von uns werfen. Möge es dem Reichskanzler gelingen, mit Rußland, Spanien und Rumänien nur weitere Erfolge zu gewinnen. #lt. 25 zweiter »tat, BttanntmaAimg, betreffend Vorträge des Oberhessischen Obstbauvereins. Sonntag den SS Januar 1S93, Nachmittags 3 Uhr, im RathhauS zu Langsdorf Vortrag des Herrn Landwirthschaftslebrers Neichelt von Friedberg über „Die wichtigsten Oberhessischen Obstsorten und ihre Eigenthümlich- leiten". Alle Mitglieder des Obstbauvereins und Freunde des Obstbaues werden hierzu freundlichst eingeladen. Die Herren Bürgermeister von Langsdorf und der Nachbarorte ersuche ich um gefällige ortsübliche Bekanntmachung. Gießen, den 26. Januar 1893. Der Vorsitzende des Vereinsbezirks Gießen des Oberhessischen Obstbauvereins. Nebel, Amtmann. Bekanntmachung, betr. Lotterie zum Besten des Synagogenbaus zn Groß- nälbigen Eonsequenzen für uns daraus ziehen. Mit Rußland schwebten Verhandlungen über den Abschluß einer Handelskonvention, vermöge btren wir gegen entsprechende Herabsetzungen des russischen Zolltarifs den Eonventionaltarif auf russische Artikel verwenden würden. Die Witkungen der Handelsvorträge ließen sick noch nicht übersehen. Bei der Beurtheilung der vorjährigen großen Unterbtlanz sei die große Einfuhr von Mais infolge der ungünstigen Ernte und der Rückgang des Exports an Rohzucker zu berücksichtigen. Man müsse doch auch die politischen Rücksichten in Betracht ziehen, welche beim Abschluß der Verträge maßgebend waren. Dre Regierung sei ja darauf gefaßt, daß man für jede ungünstige Ziffer, für iedes ins Waffer gefallene K'nd die Handelsverträge vei antwortlich mache. Wir mußten im Wege der Vertragspotitik untere Zölle herabfetzen, wenn wir nicht unsere Ausfuhr ganz preisgeben wollten. Die Ausfuhr sei doch auch ein wichtiger Theil unterer nationalen Arbeit. Die Berufung auf die niederen Getreidepreife wundern ihn; früher habe man ja immer getagt, daß die Zölle nur dazu dienen tollten, den heimischen Markt zu sichern, nicht aber die Preise zu erhöhen. Mit der vom Grasen Kanitz f. Z. empfohlenen vorübergehenden Aufhebung der Getreidezölle würde ein verhängnißvolles Pracedenz geschaffen worden sein. Man müsse die Getreidezölle auf mäßiger Höhe erhalten, wenn man sie überhaupt erhalten wolle. Welche schweren Nachtheile würden entstanden sein, wenn der 1. Februar und damit das Erlöschen der bis dahin gegoltenen Verträge her an geruckt wäre, ohne daß re e Abmachungen getroffen gewesen 1 Und letzt mache man deQ Regierung aus dieser Vorlage einen Vorwurf. Man bestritt, daß die Industrie Vortheil von den Handelsverträgen gehabt ; einen Vortheck haben sie jedenfalls für die Industrie gehabt: Stabilität. Der Reichstag verdiene Dank, daß er die Handelsverträge mit großer Majorität angenommen habe, irn Interesse des politischen und wirth- schastlichen Wohles des Vaterlandes. (Beifall.) Abg. Rickert (frf.): Graf Kanitz habeAhiwardt gegen die Linke auszufpielen versucht; das sei sehr unvorsichtig; in ßiegniß roerbc sich ja zeigen, daß die confervative Partei, wenn sie nicht für die Antisemiten stimme, nur ein schattenloses Wesen sei. Das Vorgeben der Agrarier im Abgeordnetenhause hatte nur den Zweck, den Land- wirthschastsminister zur Opposition gegen die Handelsverträge anzu- stacheln. v. MMnigerode habe der Minister sogar zum Abtritt auf« gefordert. (Stürmische Heiterkeit.) Das Zustandekommen eines Handelsvertrags mit Rußland sei ein Lebensinteresse für den deutschen Osten. (Beifall links.) Abg. Dr. g-rege (conf.): Die deutsche Landwirthtckaft müffe ihren Schwerpunkt im Jnlande suchen, sie müsse die Nährmutter aller Stände sein und könne deshalb wohl beanspruchen, in wirth- schaftlicken Fragen gehört zu werden. Die deutsche Landwtrthschast stelle feine maßlosen Ansprüche; sie verlange nur, bestehen zu können. Die Regierung habe früher selbst einen Zoll von 6 Mk. vorgeschlagen. Die sonstigen, der Landwirthichaft gemachten Versprechungen, seien unerfüllt; das Unterstützungswohnsitzgesetz habe noch nickt die nölhige Reform erfahren und in der Währungsfrage fei keine Umkehr erfolgt. Der Ansicht fei er allerdings, daß ein auf 12 Jahre festgelegter Schutzzoll von 3grro:efen werde. Der Verlust unteres Spiritusexvoris fei die Folge unterer Währungsoerhältniffe. Er hoffe, die russische Industrie werde an ihren Schutzzöllen so energisch festhalten, daß sich der Reichstag mit einem Handelsverträge mit Rußland nicht werde zu befchäftigen haben. Die Landairthschaft werde berufen sein, auch die neuen Lasten für die Sicherheit des Vaterlandes zu tragen; aber wenn sie das können'soll, dürfe man sie nicht gewaltsam schwächen. I (Beifall rechts) Steinheim. Hs wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß ) der Termin für die Ziehung bei rubricirter Verloofung, welche \ am 4. Januar d. I. stattfinden sollte, mit Genehmigung ] Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz auf den 8. Februar d. I. verlegt worden ist. Gießen, den 26. Januar 1893. Gießener Anzeiger Kenerat-Anzeiger. Feuilleton. Die Denkmäler Berlins und der Volksnntz- Aos dem gleichnamigen Werke von Victor Laverenz.*) Berlin ist im Verhältniß zu seiner Ausdehnung nicht reich an Denkmälern und Monumentalbauten, und nicht allen Künstlern war es vergönnt, mit ihren Werken Gnade vor den Augen ihrer Mitbürger zu finden- mancher muß es sich gefallen lassen, seine Schöpfung recht drastisch kritisirt zu sehen, sodaß oft nicht ein gutes Haar daran bleibt. Wenn dabei die Sucht zu spötteln etwas über das Ziel hinausschießt, was schadet es? Der Berliner hat trotz seines „losen Mundes" doch einen ernsten Sinn und aufrichtige Verehrung für alles wahrhaft Schöne; freilich, ihm nöthigt nur das Allerbeste Hochachtung ab, Unvollkommenes „kann ihm nich imponiren" und wird daher erbarmungslos „runterjeriffen". Immerhin blickt der Berliner mit Stolz auf die Denkmäler seiner Vaterstadt und behauptet von ihnen mit Recht, sie seien „nich von Pappe". Am besten können wir den eingeborenen Witz an den einzelnen Standbildern und Bauwerken selbst beurtheilen und so lasten wir denn in Nachstehendem diejenigen Kunstwerke der Reichshauptstadt, denen der Berliner etwas „angehängt" hat, „an unferm Jetfte vorbeidestilliren". Wem daran gelegen ist, sich über die Denkmäler selbst und ihre Bedeutung zu unterrichten, dem sei „Straubes Jllustrirter Führer durch Berlin" empfohlen, ein mit Fleiß und Liebe ausgearbeitetes Büchlein, das grade auf hervorragende Bauwerke in jeder Beziehung Rücksicht nimmt * Das hübsch ausgestattele, reich illustrirte Werk ist durch jede Buchhandlung zum Preise von 1.50 Mk. zu beziehen. und sämmtliche Statuen der Hauptstadt in Wort und Bild dem Leser vor Augen führt. Wenn der Leser also Lust hat, mit mir „loszuzittern", so beginnen wir unsere Wanderung bet dem Schloß- br untren, der nach den mannigfaltigsten Richtungen hin Anlaß zu Witzeleien gegeben hat. Die bekanntesten Benennungen für dieses Kunstwerk sind „For ckenb ecken" und „Kaltenborn". Die erste Bezeichnung ist eine Ableitung von dem Namen des Berliner Oberbürgermeisters v. Forcken- beck, die zweite, dem Kriegsminister v. Kaltenborn-Stachau entlehnt, findet ihre Anwendung hauptsächlich im Winter. In der Sylvesternacht 1891/92 soll der ehrwürdige Meergreis dreimal „angeödet" worden fein. Erstens von einem in höherer Sylvesterstimmung befindlichen Bürger, der beim Anblick der dreigezackten Gabel des Gottes entrüstet ausrief: „Schäme Dir, oller Neptun, ick habe doch blos eenen Zacken, Du aber hast dreie!" Zweitens von einem Unteroffizier, der in gänzlicher Verkennung der Charge eines Meergottes denselben vom rein commissigen Gesichtspunkte aus „beaugenscheinigte" und im Hinblick auf den etwas zu sehr gerundeten Rücken des Wasterbeherrschers die kühne Behauptung aufstellte: „£)en könnten wir bei’8 Militär nich jebrauchen, der Kerl hat ja 'n mächtigen Ast!" Drittens von einem Studenten, der in aufrichtiger Bewunderung zu den Meerungeheuern an dem Fuße des Muschelfelsens emporblickte und ehrfurchtsvoll lispelte: „JhrTritonen könnt mir imponiren- mit welcher Vehemenz Ihr das Wasser von Euch spuckt!" Auch die vier weiblichen Gestalten, welche auf der Einfastung des großen Bassins sitzen, haben die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Man nennt sie „die vier schweigsamsten Frauenzimmer Berlins", weil sie nämlich — „beständig den Rand halten". Die in der Nähe des Brunnens stehende Wetter- säule ist für den Berliner nicht eine Einrichtung, welche das Wetter „a n z e i g t", sondern welche das Wetter „m a ch t" - im Allgemeinen glaubt er aber an den „Unsinn nich" und hält die ganze Geschichte für „Mumpi tz". Am Königlichen Schlöffe haben die vor dem Portal nach der Lustgartenfeite hin ausgestellten Rossebändiger, ein Geschenk' des Kaisers Nikolaus an König Friedrich Wilhelm IV., die Spottlust des Berliner Bierpolitikers hervorgerufen- war doch grade die Regierungsepoche des letztgenannten Königs eine politisch reich bewegte, und so legte denn die Bosheit des Volkswitzes den beiden Pferdebändigern, welche auf die muthig vorwärts springenden Rosse hemmend resp. beruhigend einwirken, die Bezeichnung „gehemmter Fortschritt" und „beförderter Rückschritt" bei. Früher allen Passanten leicht zugänglich, öffnet der Schloßhof jetzt nur ausnahmsweise seine Pforten dem Besucher und zeigt ihm die in ihren Details schöne Reiterfigur des Heiligen Georg, der den bösen Drachen bekämpft. Ach, wie viele Familienväter theilen sein Loos unter den erschwerenden Umständen, den „Kampf mit dem Drachen" tag' täglich von Neuem beginnen zu müssen, und nicht Alle sind so glücklich, das Unthier (alias Hauskreuz) zu überwinden, daher bekommen sie natürlich auch kein Denkmal. Des Ritters That aber hat man anerkannt und ihm dafür noch eine Fahne in die Hand gegeben. Was kümmerts den Bildhauer, wenn der überlastete Reiter wüthend ausruft: „Donnerwetter, die verdammte Schlepperei habe ich satt? Ein Pferd reiten, das Schwert führen, mit dem Drachen sich rumkeilen und außerdem noch die olle Standarte hochhalten, bet is 'n bisken ville verlangt!" Gegenüber dem Schlöffe erhebt sich das Reiterstandbild Abg. Wilbrandt-Pisedc (fts.): Die Schutzzölle störten die Harmonie der Interessen und schädigten damit die Landwirthschast. Die Klagen über die Nothlage der Landwirthschast seien grundlos; -u keiner Zeit habe die Landwirthscdast besser dageftanden als gerade in heutiger Zeit. Möge die Regierung auf den von ihr ein geschlagen en Wege fortfahren. Abg. o. Schalscha (Ctr): Ueber die Wirkungen der Handelsverträge werde allgemein geklagt; nun wolle man das Uebel der H mdelSvertröge durch mehr Handelsverträge heben. Sehr betrübt habe es ihn, daß man zu den Vorbesprechungen über den Handelsvertrag mit Ruhlond wohl Vertreter deS Handels und der Industrie, nicht aber der Landwirthschast zugezogen habe. Abg. Dr. Barth (srs.) wendet sich gegen die Bestrebungen zu Gunsten der Doppelwährung. Auch in Amerika nähere man sich wieder der Goldwährung. Seine Beurtheilung der Mac Kinley Bill sei äußerst mild gewesen; in Amerika selbst bezeichne man diese Bill alS verbrecherisch, diebisch u. s. w. Abg. Gras Kanttz führt dem StaatSsecretär deS Auswärtigen gegenüber aus, daß die Schweiz ihren Tarif autonom erhöhte, bevor Ne mit uns In Verhandlungen trat, so daß unS der Vertrag keinen Nutzen brachte. Abg. StaatSsecretär Frhr. o. Marschall weist dem gegenüber darauf hin, daß die Schweiz vorher 10 Jahre lang an den früheren Tarif gebunden war, während wir in derselben Zeit dreimal unsere Zölle erhöhten. Der Etat des Reichskanzlers und der Reichskanzlei wird angenommen. Sonnabend 1 Uhr: Etat. totales tittö provinzielles. Gieße«, 28. Januar 1893. — Rückfahrten 4. Klaffe. Die Königlichen Eisenbahn- Directionen sind seitens des Ministers der öffentlichen Arbeiten ermächtigt worden, eine Neuerung einzuführen, die in den bctheiligten Kreisen große Befriedigung Hervorrufen wird. Bisher müssen bekanntlich die Fahrkarten 4. Klaffe sowohl für Hin- als auch für die Rückfahrt besonders gelöst toerben; die Rückfahrkarten schließen mit der 3. Klaffe ab. Fortab können da, wo das Bedürfniß hierzu zu Tage tritt oder getreten ist, zur Vermeidung eines Gedränges an den Fahr- karten-Schaltern Doppelkarten 4. Klasse für die Hin- und Rückfahrt ohne Preisermäßigung und unter Beschränkung der Giltigkeit derselben auf einen Tag eingeführt werden. Die Versuche, welche in dieser Beziehung im Bezirke einer Etsen- bahn-Direction gemacht worden sind, haben zu einem befriedigenden Ergebnisse geführt. — Vom Reichsverficherungsamt ist folgender Fall ent- schieden worden: Bei dem Reinigen der Wohnstube verletzte sich die Frau eines Landwirths in einem hessischen Dorfe derart an einer Hand, daß später der Arm abgenommen werden mußte. Die Verletzte ersuchte nun die Hessen-Nassauische Landwirthschaftliche Berufsgenossenschaft, bei der sie versichert war, um Zahlung einer Rente. Diese wurde mit der Begründung verweigert, daß die Frau nicht im landwirthschast- lichen Betriebe verunglückt sei. Die Klägerin dagegen behauptete, in der Wohnstube stets das Viehfutter zurecht gemacht und das Waffer für das Vieh erwärmt zu haben. Die dadurch beschmutzte Wohnstube habe sie deßhalb öfters reinigen müssen. DaS Schiedsgericht nahm zu Gunsten der Klägerin einen Unfall im landwirthschaftlichen Betriebe an und sprach die geforderte Rente zu. Die von der Berufs- genoffenschaft eingelegte Berufung verwarf das Reichs- Versicherungsamt und bestätigte das Unheil des Schiedsgerichts mit der Begründung, daß in dem vorliegenden Falle Haus- und Landwirthschast nicht zu trennen seien. — Ein guter Kamerad. In Ar heil gen wohnt ein Mitkämpfer von 1870/71, Sch., welcher schon längere Zeit krank ist, ohne Invalide zu sein. Da die häuslichen Ver- hältniffe des Kranken (die Krankheit kann als Folge des Feldzugs angesehen werden) recht dürftig sind, wird der Mann durch den rührigen Krieger-Verein in Arheilgen und auch seitens des „Hassia" Verbandes unterstützt. Dieses kam zu Ohren des im Feldzuge 1870/71 mit dem jetzigen Kranken Schulter an Schulter gestandenen Kameraden Roth aus Eschollbrücken, der mit irdischen Gütern bester bedacht ist, als sein — -- ~ Friedrich Wilhelms III., das in seinem Aufbau offenbar dem ungleich schöneren Denkmal Friedrich des Großen mit wenig Glück nachgeahmt ist. Dem Könige, dessen rechte Hand segnend erhoben ist und der den Blick ein wenig zu sehr gen Himmel hebt, legt der Berliner die Worte in den Mund: „Halt, ick jloobe, et drippelt schon!" Eine hübsche Anecdote wird von diesem Denkmal erzählt. Im Winter kam einst ein Engländer nach Berlin, einzig und allein zu dem Zweck, sich das Goethe-Denkmal, von dem er so viel Rühmenswerthes gehört, anzusehen. Auf dem Potsdamer Bahnhof „miethet" er einen Dienstmann, der ihm den Weg zu dem großen Dichterfürsten weisen soll. Mein Dienst- maun, der im Augenblick nicht daran denkt, daß Goethe während der Wintermonate einen Ueberzieher in der Form einer Holzverschalung bekommt, um vor den Unbilden der Witterung geschützt zu fein, nimmt seinen Lord inS Schlepptau, trudelt mit ihm los und findet richtig den Dichter im Kasten sitzen. Da der improvisirte Fremdenführer aber nicht zu denen gehört, die nicht „alle werden", sondern vielmehr zu denjenigen, die sich „so leichte nid)" verblüffen lasten, so murmelt er einfach ein „ooch nich schlecht" in den Bart und schleift den Sohn Albions ruhig weiter durch das Brandenburger Thor, die Linden rauf, über die Schloßbrücke, um endlich im Lustgarten mit seinem geduldig folgenden Fremden kleben zu bleiben. Die Hand gravitätisch gegen Friedrich Wilhelm III. auSstreckend sagt er in einem Tone, der keinen Zweifel aufkommen läßt: „Jöthe". Der Engländer aber kann schließlich doch sein Erstaunen darüber nickt unterdrücken, daß man den Dichter zu Pferde abgebildet hat und spricht in gebrochenem Deutsch dem Cicerone seine Bedenken aus. „Ja", sagt da der Dienstmann, ohne sich irre machen zu lasten, „det Denkmal wurde dunnemalS uffjestellt, als Jöthe jrade fein Jahr alS Freiwilliger bei de Cavallerie abdiente". kranker Kamerad. Als nun Roth im vergangenen Herbste „geschlachtet" hatte, nahm er seinen ländlichen Büchsenranzen, spickte denselben mit Wurst und Fleisch, so viel in denselben nur hineinging, und wanderte nach Arheilgen zu seinem kranken Kameraden. AlS Roth in daS Zimmer desselben ein« trat und infolge der schmalen Zimmerthür mit seinem bepackten Ranzen an den Wänden hängen blieb, wurde der im Bette liegende Kranke auf daS Geräusch hin unwillig und murrte. Roth trat jedoch alsbald ans Krankenbett heran mit den Worten: „Mein guter Thomas, wie geht eS Dir?" worauf der Gefragte sich aufrichtete und nachdem er Roth erkannte, in Thränen erwiderte: „Schlecht, lieber Kamerad, ich wollte, ich wäre am 18. August gefallen." Roth aber sagte: „Sei zufrieden, guter Kamerad, hier habe ich Dir einige Würste und Fleisch mitgebracht- ich habe unlängst geschlachtet und gehört, es ginge Dir nicht gut. Sei zufrieden und effe Dich gesund daran, ich schlachte noch einmal diesen Winter und dann besuche ich Dich wieder mit dem Büchsenranzen, der Dir erst nicht gefallen wollte." — Das war brav von Dir gehandelt, Kamerad Roth, und der Herrgott wird Dir das hoch anrechnen. Möchten alle Kameraden von solchem Geiste beseelt sein! — 21. Mittelrheinrfches Kreis-Turnfest. Auf das s. Zt. erlastene Preis-Ausschreiben zur Einreichung von Bauplänen für die Festbauten zum Turnfest sind fünf Pläne eingegangen. Der Bau-AuSschuß hat nunmehr in seiner ersten Sitzung das Preisgericht ernannt und besteht dastelbe ans den Herren DecorationSmaler Beyer, Baurath Braden, Buchhalter Leist, Architect Heinrich Müller, Professor Hermann Müller, Architect Rückert und Geh. Baurath Wagner. Nachdem das Preisgericht seinen Wahrspruch abgegeben, werden die Baupläne, voraussichtlich schon im Laufe der nächsten Woche, im Hause der Tvrngemeinde Darmstadt öffentlich ausgestellt. Seligenstadt, 23. Januar. Eine eigentümliche Erkrankungsursache wurde vorgestern an einem werthvollen Stück Rindvieh eines hiesigen Flußbaubeamten constatirt. Als man dem Thiere, welches einige Tage jegliche Nahrung verschmähte, nach anderen erfolglosen Wiederherstellungsversuchen, gewaltsam das Maul aufbrach, gewahrte man zum nicht geringen Erstaunen in der angeschwollenen Zunge eine Menge tief eingedrungener Angelhaken. Wie der Schreiber dieses sich persönlich überzeugte, wurden dem Thiere durch den Veterinärarzt thatsächlich nicht weniger als 12 kräftige Angelhaken aus der zerfetzten Zunge gezogen. Die Angeln waren mit Widerhaken versehen und saßen theilweise im Schlunde an der Zungenwurzel, weshalb ihre Entfernung mit bedeutenden Schwierigkeiten verknüpft war. Die für das Thier jedenfalls überaus schmerzhafte Operation gelang indessen vollständig und das Rind ist bereits wieder ziemlich munter. Da der betreffende Eigenthümer die Grasnutznießung längs des linken Mainufers oberhalb unserer Stadt besitzt, so ist wohl mit Gewißheit anzunehmen, daß die ver- Yängnißvollen Angeln von einem Fischer im Ufergrase verloren wurden, bei der Aberntung der letzteren unter das Heu gerieten und so den schlimmen Weg in den Rachen deS Thieres fanden. Vermischter. * Halle, 23. Januar. Ein beklagenswerther Unglü cks- all trug sich gestern gegen Abend im Restaurant „Re ichs- ;of" hier zu. Im Saale hatte ein Frühschoppen alter Burschenschafter als Nachfeier zu einem Tags vorher abge- !;altenen Commerse stattgefunden. Im Scherz versuchte der Student theol. Chemnitz aus Dessau auf dem Treppengeländer herabzugleiten, stürzte hierbei aus der ersten Etage auf das Mosaikpflaster beß Flurs unb zerschmetterte sich ben Schädel. Bald nach der Aufnahme in die Klinik starb der Verunglückte. * Stettin, 25. Januar. Bei dem Dorfe Dabern, wo gestern Pioniere vom Pionierbataillon Nr. 17 mit Aufwerfen von Gräben beschäftigt waren, explodirte ein 40 Pfund schweres Sprenggeschoß und riß den Premier - Lieutenant v. Chamier in Stücke. Einzelne Gliedmaßen wurden dreihundert Meter weit geschleudert. * Stettin, 25. Januar. Ueber den Unglücks fall, bei dem der Premierlieutenant v. Chamier seinen Tod fand, sind noch folgende Einzelheiten zu berichten: Von dem hiesigen Pionierbataillon Nr. 17 waren Mannschaften unter Führung beß Premierlieutenants v. Chamier nach Daber commnnbirt, um an Schutzgräben für ein in bärtiger Gegenb in Aussicht stehenbes Gefechtsschießen ber Infanterie Sprengungen vorzunehmen. Gestern Nachmittag war ein Sprengloch mit etwa 40 Pfunb Pulver gefüllt- eß ergab sich jeboch, baß bie Zündschnur etwas zu kurz war. v. Chamier wollte bic Zünbschnur verlängern. Plötzlich entlub sich bie Mine. Die Folgen ber Explosion waren schrecklich, Herr v. Chamier würbe vollstänbig zerrissen, Theile seines Körpers würben bis auf 300 Schritt Entfernung geschleudert, so baß man später nur noch einzelne Gliebmaßen unb Knochentheile sammeln konnte, v. Chamier gehörte zu ben beliebtesten Offizieren ber Garnison. Als bie Nachricht von seinem Tobe gestern Abenb hier eintraf, war baß OffiziercorpS im Casino zu einer Ballfestlichkeit versammelt. Die Festlichkeit wurde sofort abgebrochen. * Wie«, 24. Januar. Auf dem Schacht „Fortschritt" bei Dux (Böhmen) fand heute eine Explosion schlagender Wetter statt. Bisher werden 4Tobte unb 30 Verwunbete heraufbeförbert - über 100 Arbeiter sinb noch im Schacht. * Wien, 25. Januar. Bei bem Duxer Grubenunglück sinb nach vorläufiger Feststellung 83 Bergleute umgekommen. Die Ursache beß Grubenunglücks würbe barin ermittelt, baß ein Arbeiter im Schacht seine Tabakspfeife an- zünbete. Die Grubenverwaltung gibt ben Verlust auf sechszehn Tobte unb sieben Schwerverwunbete an. * London, 25. Januar. In Ponthfrtab (Wales) hat sich gestern ein Grubenunglück ereignet. ES würben sieben Arbeiter, welche beim Aufschließen einer neuen Grube- beschäftigt waren, durch herabstürzende Erbmassen getödtei-. drei Arbeiter wurden lebensgefährlich verlebt. * Ein Rechenexempel. Ueber ein in der letzten Sylvesternacht in einer thüringischen Stabt veranstaltetes interessantes Rechenexcmpel wird berichtet: Ein Rentner bot einem feiner Freunde ein Darlehen von 100000 Mark unter der Bedingung an, daß die Rückzahlung ratenweise an jedem Sonntage beß Jahres 1893 (also am 1. Januar, 8. Januar u. s. w.) in der Weise erfolgen sollte, baß am ersten Sonntage ber Betrag von 1 Pfennig, am zweiten Sonntage ein solcher von 2 Psg. unb so fort bei jedesmaliger Verdoppelung des letztgezahlten Betrages, erlegt werde, während dann am 31. Dccember die Schuld als völlig getilgt gelten möge. Wie viel hätte bei Annahme dieses Vorschlags der Schuldner im Ganzen während des laufenden JahreS zu bezahlen gehabt? Nicht weniger als das artigeSümmchen von 82,071,992,547,409 Mark 91 Psg., also mehr als daS 20,517sache ber französischen Kriegskostenentschäbigung an Deutschland). In beutschen Goldmünzen bezahlt, würbe diese Summe ein Gewicht von 656,575,940 Gentnern darstellen, also zur Beförderung mit der Eifenbahn etwa 3,382,880 Doppelwaggons erfordern. Zur Ausstellung eines solchen Zuges würde ein Geletse von der Länge deS halben Erdäquators noch bei weitem nicht genügen. Denken wir unS die Summe in dicht nebeneinandergelegten Zwanzigmarkslücken, einreihig aufgezählt, so wäre eine Strecke bedeckt, zu der 8/8 des WegcS von ber Erbe zur Sonne nicht ausreichten. Das Vorkommen von Viehseuchen in Hessen während des Monats Dec cmber 1892. Milzbrand wurde festgeftellt in Himbach, Kreis Büdingen am 23.; in Rockenberg und Ober-Mörlen, Kreis Friedberg, am 20. bezw. 27. Dccember bei je einem crepirten Rinde. Rotz. In Langen, Kreis Offenbach, ist baß seither als der Ansteckung verdächtig unter polizeilicher Beobachtung gehaltene Pferd, nachdem deffen Tödtung wegen eingetretenen Seuchenverdachts bereits angeordnet war, crepirt und rotzkiank befunden worden. Die Maul- und Klauenseuche ist erloschen in Wixhaus» und Gräfenhausen, Kreiß Darmstadt; in den Orten beß Kreiieß Dieburg: Brandau, Nieder-Modau, Gundernhausen, Urberach, Habitzheim, Zeilhard und Nieder-Roden; in Dielbrunn, Haingruno unb Oberhainbrunn, Ztr eis Erbach; in den Orten deS Kreise» Groß- Gerau: Rüsselsheim, Leeheim, Wallerstädten, Stockstadt, Eifelde« undsGroß-Gerau; in Rieder-LieberSbach, Kreis Heppenheim, in Groß- Felda, Kreis Alsfeld, in Nidda, Düdelsheim unb Aulenbiebach, Kreitz Büdingen; in Okarben und Rieder-Erlenbach, KreiS Friedberg, i« Mehlos - Gehag, KreiS Lauterbach; in Kostheim, Laubenheim und HechtSheim, KreiS Mainz, in Rack, Weinheim, Alzey unb Kettenheim, KreiS Alzey, in Dromersheim, Büdesheim und Ober-Ingelheim, KreiS Bingen, in den Orten deS Kreises Oppenheim: Wallertheim, Bodenheim, Dolgesheim, Weinolsheim, Ober-Saulheim, Schornsheim und Undenheim, in den Orten beß RreifeS WormS: Osthofen, Hamm, Rheindürkheim, Wachenheim und EppelShetm. Die Seuche herrscht fort in Büttelborn, Kreis Groß-Gerau, in Sprendlingen, Kreis Offenbach, in Muschenheim, Kreiß Gießen, in Oöer-Olm, Mombach und Klein-Wtnternheim, Kreis Mainz; in Ockenheim, Kreis Bingen, und in Wald-Ueloersheim im Kreise Oppenheim. Die Seuche wurde im Monat Dccember sestgestellt und war am Schlüsse desselben wieder erloschen in Darmstadt, Schneppenhausen unb Arheilgen, Kreis Darmstadt, in Dieburg, lieberau, Ober-Rodm unb Reinheim, Kreis Dieburg, in Mörselben, KreiS Groß Gerau, in Castet, Kreis Mainz, in Wahlheim und ©prenbltnßen, KreiS Alzey, in Rieber-Jngelheim unb Sponßheim, Kreis Bingen, unb t« Friesenheim unb Ludwigshöhe, KreiS Oppenheim. Die Seuche wurde im Monat Dccember sestgestellt unb herrschte am Schluffe beffelben noch fort in Ober-Ramstadt, Kreiß Darmstadt, in Langen-Brombach, Kreis Erbach, in Berkach und KönigstLdten, Kreis Groß-Gerau, in Birkenau, KreiS Heppenheim, in Bürgel, Kreiß Offenbach, in Essenheim, Kreiß Mamz, in den Orlen deS Kreises Alzey: Bermersheim, Bechenheim, Bosenheim, Obernheim unb Badenheim, in Jugenheim, Dietersheim und Gensingen, Kreis Bingen, in Wintersheim, Dexheim, Schwabßburg und Spiesheim, Kreiß Oppenheim, unb in Herrnßheim, Westhofen, Dornbürkhcim und Dittelsheim, Kreiß WormS. Die Räude gilt als vorhanden unter den Schafen in Alten-Buseck, Treis a. d. Lda unb Stangenrob, Kreiß Gießen, und in Lißberg, Bingenheim unb Dubenrob, Kreiß Bübingen. Dörfer, £anö- unö Dolfsivirtbjd^afL — Nach ben statistischen Ermittelungen des Vereins beatschare Eise«- und rtahlindustrieller belief sich bie Roheisenproduction beß Deutschen Reiches (einschließlich Luxemburg) im Monat December 1892 aus 391,353 Tonnen, baruntcr Vubdelroheisen unb öpiegeh eisen 148.743 To., Beffemerroheisen 23,220 To., Thomaßroheis« 161,298 To. unb Gießereiroheisen 58,902 To. — Die Production im Dccember 1891 betrug 387,918 To., im November 1892 396,936 J o. Vom 1. Januar bi8 31. Dccember 1892 wurden probuctrt 4,793,003To. gegen 4,452,019 To. im gleichen Zeiträume beß Vorjahres. (Heratur mmö Knnft — Mus fremde« Zunge«. Verlag ber deutschen Verlags Anstalt von E. Hallberger in Stuttgart. Stattlich war, watz im abaclaufenen Jahre in dieser Zeitschrift dem Leser geboten wurde, ein beDcutfamcß Werk vor allem ZolaS gewaltige Schilderung bet Jahre 1870/71; glänzend ist auch diesmal bie Reihe ber Schifften, bie ben Inhalt beß neuen Jahrgangs auSmachen werden. Ohnet, Daudet, Zola, Tolstoj, Boborykin, Bret Hart, Cie, Kipling u. v. a. der ersten Autoren beß Auslandes werden zusammen- wirken, den Jahrgang so vielseitig und so anziehend wie möglich zu machen Bei Beginn beß neuen Jahrgangs sei auf biefe gediegene Halbmonatsschrift hingcwicsen. Alle Buchhandlungen nehmen Bestellung hierauf entgegen. — «cademischer Tascheit-Salender für 1891. Leipzig. E. A. K ochS Verlag (I. Srngbusch), Preis 60 Psg. Wiederum ist die Verlagshandlung bestrebt gewesen, daß Material überfichtlich zu ordnen, zu Tage getretene Unrichtigkeiten zu verbessern und ein möglichst klares und zuverlässtgeS Bild von dem studentischen EorporationSleben zu schaffen. Ein wesentlicher Vorzug des Kalendertz ist die Angabe der Garnisonen, welche sich in den einzelnen Uniocrfitätr- städten befinden. Bei der Redaktion eingegangene Bücher re.: — Barsche« heraatz! Die heutigen studentischen Korporation« unb ihre Zukunst. Elegant außg.ftattet. Preis 1 Mark. Verlag von Fr. Wilh. Grünow, Leipzig. Der Verfasser ber vorliegenden Schrift unternimmt eß, für eine Diskussion über die Zukunft beß Studentenwesens einmal ben sicheren Weg zu bahnen burch eine getreue und anschauliche Schilderung ber jetzigen Verhältniffe, bie alle Gruppen, insbesondere aber die EorpS und Burschenschaften, von ben Vereinen bie ber „beutschen Studenten" ausführlicher behänden unb bei unparteiischer unb wohlwollender Haltung doch manches kräftige Wott abweichender Meinung oder beß Tadelß nicht unter brückt. M st8t- «r—z '^»loiQer fn uuJT für - -«-SS-KL' LLMKZ----^ □ Durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Aövicrr-r Wcrtbi's Kölner Dombau- und' [859 Friedberger Pferde ■ Loose empfiehlt Heinrich Wallach. Forstwellen. B. Nutzholz rc. Eichen. u. s. w. zum Selbstkostenpreis ab. [813 Robert Stuhl ^Neustadt 23 9335 351 Walz. 767 Ang. Boigt. (Inhaber R. Sf M. Jmhenser). Heyer. Eichen-Stämme von 14 bis 45 29 868 9 m Allgemeine Erdlieschrribung Löber. 530 Leun. 763 1893/94: empfiehlt ihren |1H2| 77 1550 239 300 2.75 3.50 Eschen: Birken: Fichten: 12 850 225 368 106 322 40 330 900 1889r 1886t 1886t 1884t 1886t 1890t n n sowie 11 2 4 50 25 104 Anfang und Zusammenkunft auf der Lindenseifschneise zwischen Sauloch uni) Kronau. Lich, am 23. Januar 1893. Großh. Bürgermeisterei Lich. rm n circa // Die Zusammenkunft ist Vormittags 10 Uhr beim Bergwerk. Großen-Linden, 23. Jan. 1893. Gr. Bürgermeisterei Großen-Linden. Bekanntmachung. Dienstag den 31. d. Mts. wird in hiesigem Gemeindewald, Di- strict Stockschlag, folgendes Holz versteigert : Aeitgeöotenes. Bock-Ale aus der Brauerei Wei big, per Flasche 25 verkauft [855 Hrch. Belloff, Alicestraße 20. Scharzhofberget do. Tisch- und Bowlen- Rhelnweln im Fasse, rm Buchen-Scheiter, „ Buchen-, Eichen-, Nadel- und Weichholz-Knüppel, Wellen Buchen-, Eichen-, Nadel- und Weichholz-Neisig, rm Buchen-, Eichen-, Nadel- und Weichholz-Stöcke. Holzversteigerung in der Iürsllichen Obersörsterei Kch. Es sollen versteigert werden: Moutag den 6. Februar in den Districten Konzebühl, Graudorn und Mühlberg, nahe der Chauffee Lich-Gießen: A. Brennholz re. 91 rm Buchen-Scheiter und -Knüppel; 3,1 rm Eichenscheitholz, 39 rm Eichenknüppel; 19 rm Buchcnstöcke, 109,9 rm Elchenstöcke, dabei 0,9 rm Scheitbrocken, 690 Buchenwellen, 6640 Eichenwellen, darunter gute Symphonions. Herophons. Aristons Harmonikas, Zithern, Violinen, Flöten, sowie alle Instrumente In grösster Auswahl zu Fabrikpreisen In der Instrumentenfabrik und Handlung Ernst Challier (Rudolphs Nachf)., Giessen. Niersteiner Rheinwein Nackenheimer do. . . Oppenheimer Sacktr. do. Geisenheimer do Erbacher do. Rüdesheimer Beta do. . WinkeletHasensprung do Schloß Vollrads . . ■ Rothweln im Fasse, Zusammenkunft Vormittags 9’/2 Uhr auf der Chaussee am District Konzebühl, Ecke nach Steinbach zu. Dienstag den 7. Februar im District Lavgeberg: 334,26 fm Fichtenbauholz in 491 Stämmen von 15—38 cm Mlttendurchmesser und bis 24 m Länge, dazu weniges Stangenholz. Zusammenkunft Vormittags 9% Uhr im District Langeberg, Ecke noch Ober-Bessingen zu an der Abtriebsfläche. Lich, den 21. Januar 1893. 1889t 1889t 1889t 1886r 1889t 1889t 1886t 1884t 1890r ♦ Illustrirto Preisverzeichnisse gratis und franco. —. Torf-"L1 Verdingung. Die Lieferungen des Bedarfs für [616 kg Petroleum, cbm Brennholz, Haarbesen, Piassavabesen, Besenstiele, kg weiße Seife, kg grüne Seife, kg kryst. Soda, Conditorei Bettler Sud-Anlage empfiehlt täglich frisch Berliner Pfannkuchen, Kreppet, Kaffee- in b Thee- gebäck. — Anfertiguna von Creme» und Gefrorenem in vorzüglichster Qualität zu mäßigen Preisen. 477 J. Ricker’sche Süd-Anlage 5 Journal-Lese zirkel und nimmt Abonnements jederzeit entgegen. Preis von Mk. 1.50 an vierteljährlich, wofür 10—12 Journale wöchentlich geliefert werden. 3agöoerpad)tung Donnerstag den 2. Februar d. I., Vormittags 10 Uhr, soll die der hiesigen Gemeinde zustehende Feld- und Waldjagd in der Wohnung des Gastwirths Hofmann dahier unter den vor der Verpachtung bekannt gemacht werdenden Bedingungen auf weitere sechs Jahre verpachtet werden. Freienseen, am 12. Januar 1893. Großh. Bürgermeisterei Freienseen. OberemmelerRosenbetgdo. 2 50 BetncaUelet do. 797___________________________ Brennholz. Versteigerung in den Wzldungen der Stadl Lich. Donnerstag den 2. Februar l. I., Vormittags 9 Uhr anfangend, kommen in den Districten Sauloch und Notherbusch zur Versteigerung : das Liter —.65 Flasche wird zu 15 H das Stück frei »urückgenommen. PreiSl. meines retchbalt. Lagers steht zu Diennen Proben stelle Ich gerne In m. Weinstube zur Verfügung das Liter —.55 bieJVrUter-Flasohe 5 Abschnitte von 8,72 fm, darunter einer von 102 cm Durchmesser und 6,8 m Länge, 10 Stangen — 0,56 fm. 58 Stämme von 19,16 fm, 43 Stangen von 5,28 fm Inhalt. 12 Stämme von 5,31 fm, 2 Stangen von 0,28 fm Inhalt. 1 Stamm von 0,39 fm, 3 Stangen von 0,40 fm Inhalt. ar Tuche u. Buckskins « Die Frühjahrs-Collection enthält die einfachsten, sowie die feinsten Genres in reichhaltigstem Sortiment, so daß wir nunmehr in der Lage sind, auch in diesen Artikeln den weitgehendsten Ansprüchen unserer geehrten Kundschaft genügen zu föiinen. NB. Mastsachen fertigen unter Garantie guten Sitzens in kürzester Zeit an. Gießen, Marktplatz IO. Aug. Montanas Nachf. cm Durchm. und 4 bis Länge, Eichen-Derbstangen, rm Buchen-Scheit, „ ,, -Knüppel, Wellen Buchen-Reisig, Anerkannt wohlschmeckendster und im Gebrauch billigster Kaffee zu 85, 90, 95 und 100 Pfennig per */, Pfd -Packet. Zu haben in Gießen bei: Hetnr. Arnold II., Leine. Earlö, Wilh. Haas, Iac. Häuser, Jot». Hainbach Wwe., L. Kalk« Hof Wwe., Joh. W. Kutz, Gg. Kinkel, Jritz Sony Wwe., Ludw. Loth, W. M. Noll, «mit vrbig, «arl Petri, H. A. Sack, Rud. Schlabachs Nachf., W. Seuling, W. Swomber, Earl Schulze JLL, Boroglycerin-Lanolifl datgestellt aus reinem Prof. vr. Lieb- reick'schem Lanolin von Otto Schaaf, Gießen, Fabrik chem. Präparate. [770 Ein unverderbllches schnell wirkendes, keimfreies Mittel zur Behandlung raubet aufgesprungener HLnde, wunder Haut- stellen. Brandwunden, Frostbeulen, gegen Wundfein der Kinder rc. zu haben in der Adler-Drogerie Selterüweg 39. Buchhandlung Süd-Anlage 5 158 1- 125 150 1.50 2— 2.50 3 — 3.50 17 rm von 3 m Länge, „ Eichen-Stöcke, Wellen „ -Reisig. die Anfuhr der Steinkohlen werden Sonnabend, 4. Februar 1893, Vormittags 10 Uhr, in un- Eichen-Scheit, ,i -Knüppel, hierunter We ft w i^SUt*** ollte 8 ' ba6 am 4? ^Qnuat '.Qtn Seiten )oQI9 getilgt bann am 25 Vorschlg.o möge, Wahres ÄJbr ^Ulbnet ’e ein®2e*n '/ also -nr ««-r »ürte ein 9CS bon 6,1, achtfach prämiirt! M offen $ Ein Handbuch bte geographischen WiffenS für die Bedürfniffe aller Gebildeten. -»-i- Achte Auflage. - Vollkommen neu bearbeite! von Ar. Isranz AeiöericH. Mit 600 IUuftrationen. vielen Tertkitrtchen und 26 Kartenbeilagen auf 41 Kartrnseilen. X>rei Wände- ?n 50 SUf«rnng»n ä 75 Pf. = 40 Ar. = 1 $r. = 45 Kop. —ä——8— in Vollsbuch im besten Sinne des Wortes, ein Buch, Sd das in angenehmster Weise geographische Kenntnisse vermittelt, das aber auch den strengen Anforderungen des Fachmannes völlig genügt. Es darf behauptet werden, daß damit ein Werk auf den deutschen Büchermarkt gelangt, welches sich den besten literarischen Producten auf geographischem Gebiete würdig an die Seite stellt. A. Harlleben's Verlag in Wien. Kreppeln täglich frifch bei [832 Hosbäcker Noll, MäuSburg 12. Donnerstag den 2. Februar, Nachmittags 21/« Uhr, werden auf hiesigem Ortsgericht auf Ansuchen der Heine. Kone. Kreilings Erven die denselben zustebenden Immobilien, wie solche in Nt. 16. dsS. Blattes beschrieben sind, sowie außerdem noch: Flur 2 Nr. 43 — 560 m Acker, Laggatten am Wißmarer Weg, Flur 5 Nr. 9 — 850 m Acker an der Lahn und am Wißmarer Weg, Flur 7 Nr. 219 — 450 m Acker auf der großen Weide, meistbietend versteigert- Gießen, den 22. Januar 1893. Groß herzogliches Ortsgericht. _______I. A: Hoffman«. 809 Hoftaithk-Versteigerung. Eine in bester Lage Großen-Lindens gelegene Hofratthe, in welcher seit Jahren eine gutgehende Colonialwaarenbandlung, sowie Metzgerei und Wirthschaft betrieben, kommt Montag den 30. Januar, Nachmittags 3 Uhr, auf dem Gemeindehause, erboertheilungs- balber zur öffentlichen fteiwilligen Versteigerung. 416 0000000000600000000000000000000006000 q Um für die von Mitte Febnlar an eintteffendcn 2 o Neuheiten für Frühjahrs- und Sommer-Artikel o g Platz zu gewinnen, arrangiren wir einen großen O S Räumungs-Ausverkauf s Q fämmtlicher Herbst- und Winter-Waaren zu ganz bedeutend herabgesetzten Preisen. Q O Schluß des Ausverkaufs am 15. Februar 1893. 163 Q § Huth & Co., Marktplatz 5, Gicht», g □000000000000900000000000000000000000 Vorgerückter Jahreszeit halber gebe ich eine große Parthie Frauen- und Kinder-Filzschuhe, fowie Frauen- n. Manns-Unterhosen n. -Hautjacken dttrmder 1892 " Käs«« nftabtm, TiMM, (Jifdbtt tn Grch und Auirnditbach, Äxtij In1'ÄLW ^{bbtra. t" LAc m, Alzey und Srtltn: MksbeimundOder-Jngelhck!, uches Oppenheim: Wallert-elw, heim, Oder-Soulheirn, Sjomii 1 des KreiseS 2Botm8: LMsen, i und bppelsheim. Bültelbom, KreiS Greh-Gnau, in Muschenbeim, KreiS Mw, l-Winternbeim, kräS Mnp, in n Äald-UelverShktm im kreise December festgestellt unb mm in Darmstadt, Schneppmbausk Tiitbuti, Utbtxau, Odn-Roda Mörfelden, Kreitz Groß San, heim und SprendlinM, Lrei» pvnSheim, Kreis Bingen, unb in iS Oppenheim. December festgeM unb pirschte 'bnWabt, Kreis Darmstadt, in Seckach und Könlgstödlm, Kreis Heppenheim, in Bürzel, is Maint, in bur Orlen des aheim, Boienhüm, Odernhck lersheim und Gensingen, Rin- SchwabSdurg und Spieshek^ ,, Westhofen, Dorndückheim um mden unter dm W<& in Slnnsimrod, KreiS Giehen, und uod, Kreis Büdingen. Volk-wirthschaft. ttelungm des vereittt dmts-u f sich di- Roheifmproducffon ÖS«*' gmtM W»* ,»rütt-ft. uttgart. 6 wutb(, christ btmnu,T@d)ilbtrun0 btt la« S-hlisteN' eSmal die ReM , obnet, i ausmachen -ip- ykin, Sret Har , ^uslan^vttA'mSglich 1“ nb Ae MF- —■ Leipfls, xKS re«: 's&rSs!- ÄS« ______Dr. DielFenbach. Holzversteigerung. Es werden versteigert aus den Abtheilungen Zellenrod 9, 29 und Dörnergrund 28: 1) Dienstag, 7. Februar d. I. Eichen: 5,4 rm Scheiter, 2 rm Knüppel, 300 Wellen, 9 rm Stöcke; Nadelholz: 191,4 rm Scheiter, 284 rm Knüppel, 6770 Wellen, 166,2 rm Stöcke. 2) Donnerstag, 9. Februar d. I 2 Eichenstämme von 27 bis 29 cm Durchm., 6—8 m Länge mit 0,86 fm, 229 Fichtenftämme von 13—34 cm Durchm., 7—17 m Länge mit 98,94 fm, 3 Birken- ftämme von 19—24 cm Durchm., 4—6 m Länge mit 0,51 fm, 94 Fichten - Derbstangen von 7—10 cm Durchm., 7 —10 m Länge mit 3,78 fm. Zusammenkunft an beiden Tagen Morgens 9 Uhr auf der Kreisstraße Gießen Hausen an der Sackschneise. Nähere Auskunft ertheilt der Großh. Forstwart- Aspirant Menges zu Baumgarten. Gießen, den 27. Januar 1893. Großh. Oberförsterei Schiffenberg. Caseler Moselwein . . 1.60 Scharzberger do. . . 2 — ftrem Geschäftszimmer verdungen. Garnisonverwaltung in Gießen. Freitag den 3. Februar, Nachmittags 2i/i Uhr, fetten auf dem hiesigen Ortsgericht die den Erben der Kart Lang Eheleute in Girßen gehörigen Immobilien: Mur I Nt. 961 — 19 Meter Hofraum mit Stall auf dem Asterweg, Mur I Nr. 962 — 125 Meter Grabgarten daselbst, Mur I Nr. 968 — 56 Meter Hofraithe daselbst öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 23. Januar 1893. Großh. Ortsgericht Gießen. I. A-: Vogt. 752 Georg Orlenbach in Wetzlar empf. folg, seht prelswerthe Lorten frachtfrei Gießen u. unt. Vergütung des Ootrols : die a/fLIter-Flasohe JC 1890t naturreinen Enkircher Moselwein 1.— ^rdi^ute.Köchin 1 'sparsame HausfrauJ _■., r.i "1 ■'.jl et. •#; •*** I^W DoJdßflt ;«* i""“ üjnn und ö1 6« Srnck- ui tf^ttm ©<& ediou z ^rnivL^r; wovon die 9 wie auch o M Zeuqni en ttr tz grl unb Sa n"i hm se WA. heul H’, fo 6t **u* äct([ über ein M neu entfi ? :?r Kettig MtUbt tzh b»thbu ! ^eien btr । ytoha h„. PB 3^re 18 fdm * «», !„ 7,°°^ * । ®J64rn, Ij, ei« fei L. i'-oi-lve- 6riih W« f 81* 5'Ä' &®q”i 883 ä 2V Pfg. ebendaselbst. Der Vorstand. Herren - Wäsche als: Hemden, Kragen, Manschetten, Das Commando. 730 Taschentücher. [25 j^untz Kraft. [826 nächst dem Ludwiqsplatz. Java Kaffee Neuenweg 5, 1. Etage. [272 Alleinverkauf bei H. Kühn, Papierhandlung. Brennholz er Verein tu Fraakfart (Main) [12 Wallach #eb6-n»a: ML <«4cab* — twc aus Bertao br Drudern >Fr. 6br. "?>»> >ch) in Gieße» In Gießen bei J. M. Schulhof. In Steinbach bei Hch. Kraemer I. Fabricirt von Gustav Boehm, Offenbach a. M. A Mk. 1,70, 1,80, 1,90 und 2,00 das Pfund, unübertroffen in Aroma und Buchen und Tannen, [60 Meter und per Gentner. Bei 5 Ctr. franco ins Haus. Andr. Euler. pomade, Spiritus, Vitriol, Soda, Zinnsand u. s. w. zu kaufen, da Saponia die guten Eigenschaften dieser Mittel, aber nicht deren Nachtheile besitzt. NB. Der Stammmannschaft des „Kräwiukler Landsturms" wird befohlen, bis dahin den Wechselreiter, Agent Schwindelmayer, aufzugreifen. Wer Saponia verwendet, braucht keines der anderen Putzmittel wie Putzpulver, Putz- Saponia macht alle ande ren Putzmittel für Küchen- und Hausgeräth- schaften entbehrlich. Erklärung. Beinabe iede HauSfra« bestätigt jetzt, daß da» einzige praetische u. billige Mittel die Wäsche auch im Winter wohlriechend und blütbweitz zu erhalten, GiothS Teigseife ist, die zum Sachen der schmutzigen Wäsche verwandt wird. Ein versuch überzeugt schon und genügt dazu ein Pfundpacket für 20 Pf., das in jedem Seifengeschäft und größere« Eolorrial- waarenhandlung zu haben 762] Lehrling mit guten Bor- kenntniffen per sofort oder auf Ostern gesucht. H. Kacfi Nachfolger. <» Chemisch - analytisches T t. Laboratorium j sOr. Alfr. Gabriel 5 t Giessen t g Telephon 8 8. T V 126] V ^Tmateur-yhotoqraplüe / «Apparate,TrocKehplattcn sofrie ^ämmtlidie Utensilien zufabrikprascn. 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A. ist Verzugsvergütung laut Statut zu zahlen Der Eintritt in den Verein und feine Kaffen kann täglich erfolgen EeschäftSNelle >ür Gießen bei Herrn Ernst Wiegelmann, Nordanloge Nr. 39.[725 CnvxATiin ist zu haben bei: L. Kohlermann II., Fr. Leo, L. Lony, 130) 1)0111 d) F.Müller jun., J. M. Schulhof, Fr. Teipel, Gust Walter. Stets das Neueste in Schlipsen und tjkravatten, Glace-, Wildleder« und Winter-Handschuhen, Hosenträgern, Hut- und Armftoren, Regenschirmen. AMT Herren-Hemden, sowie Mäntel, Aoppen, Haus- und Schlaf- röcke liefere nach Maass unter Garantie des Gutsitzend. "QMS Emsü Pastillen in plombirten Schachteln, dar gestellt aus den echten Saleen der König Wilhelme-Felsen - Quellen, sind ein bewährtes Mittel gegen Husten, Heiserkeit, Verschleimung, Magenschwäche and Verdauungsstörung. Gleichwirkend E* cer ist die Ml 31= Victoriaquelle. Torräthig in Giessen bei Heinrich IMM- Stellung erhält jeder äberavdin umsonst. Fordere per Postkarte Stcllen- AuSwabllourier. Berlin Mestend 2. 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