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Juni 189S Der Gießener Anzeiger «rscheml täglich, mit Ausnahme drS Montags Die Gießener Aknmikien V kälter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal tzeigelegu Giessener Anzeiger Kenerat-Wnzeiger. 8 Brechdurchfall Angeborene LebenS- 1 1 — schwäche Andere bekannte 1 — 1 — Krankheitm 5 (1) 3 (1) — 2 Summa: 13 (5) 6 (1) 1 6 (4) Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel! der Todesfälle in der betreffcnbtn Krankheit auf von auSwärtS nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Witterungsaussichten Wetterhäuschen, Südanlage. — 2r.Juoi, Mittag» 12 Uhr 2». JuntMoraen» d ÜÜ Barometer: Thermometer: Hygrometerstand: Mittlere min.'144mm, max.745nrm „4-11° R. „+ 18'/? R. Gewitterbildung. Barometerstand bei 0° mfn. 743mm. max. 744 ma) . 4-10V? R. 4-19° R. Gewitterbildung. i. = 744,7 mm. Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemesten am 28. Juni, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr' Master 16V,, Luft 23 Grad. Rübsamen'sche Badeanstalt. Giessener Zither-Cluli Großes Sommerfell 1«. 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Näheres das. im Mansardenstock. )rtschaft Hon au in Noid- turmwind vollständig nieder» immen den Tod. Idaudnie (Nord-Jtaliech , zwei Brüder und zwei: nem falschen Patz versehen, Vorstehende Uebersicht wird in Gemäßheit des § 14 der Satzungen öffentlichen Kenntniß gebracht. Gießen, den 25. Juni 1893. Der Vorstand des Armenvereins. v. Gagern. Abgang in 1892 Mitgliederstand Ende 1892 . . Hungen, den 28. Juni 1893. Der Vorstand: Weigand. Klös. 171,935 70 18,560 03 93 97 Bingen a. Rh. RHEIN-HOTEL. Am Bahnhofe und in nächster Nähe von Landungsbrücken der Dampfschiffe. In prachtvollster Lage am Rhein — gegenüber dem National- Denkmal — mit schönem schattigen Garten und gedeckter Sommerhalle. — Herrliche Aussicht. — Feinster Restaurationssaal. — Neu und comfortabel eingerichtete Zimmer. Vorzüglichste Bedienung. Besitzer: Wilh. Kaufmann 5748] (früher Restaurateur des Lenz’schen Felsenkellers in Giessen.) Engel Großh. Gerichtsvollzieher. MsvMm. im Thiergarten (Schöne Aussicht): ß. 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Gießen, 27. Juni 1893. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht. Jochem. Kircher. H. Diehl. Mein CcWsMl ist heute Donnerstag Vormittag geschlossen. vor tinigenlsgtn in h-rlch ibtDtibt uA bn bk Ml Ä, ft. !ergehmdm |U * t Spar- und Leihkaffe zu Hungen (Eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht). Bilanz am 31. December 18SS Laubach, den 30. Mai 1893. Ipsr- «nd Creditverein für Stadt und Land in Lsubach Jahre alt, behufs späterer Verehelichung in Verbindung zu treten. Offert. vertrauungso. unter F fi H an die Exped- Eine in allernächster Nähe der Actien-Brauerei Gießen gelegene Wohnung von 4 Zimmern gesucht. Offerten unter NM ein die PROGRAMM. ... Nachmittags ‘/24 Uhr: „Festmarsch", ausgeführt von der hiesigen Militär-Capelle. — Eröffnung der Tanzbelustigung auf dem großen Tanzboden im Freien. 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""tten Nun Sßet[.?r$ Herab, LÄZr w Schaden ju »ft «Ä; w* linfere 55°0%rT”«T -er liooo ,n der IÄLL 2*4 aei«6,im g, I«f»nn ju gmnlitzt «ud 3-mlältu, ■ Seit« js. |til s bn dl, s>Mdt»Mh, ta en ln schwebender Pein,« hier stattgehabter säuerlicher Unfall ino Regen scheint sich ugeu vorhandenen Schifsz- l'eun dasselbe stürzte ein, 'gen amen Wittwe wuch Balken aus den Kops ge- atze getragen werden mußti en ist. Prima neue holländische Vollhäringe empfiehlt [5717] Emil OrbTg. “5736] «in aller Klügel ist sehr billig zu verkaufen. 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Zurückempfangene Capitalien......... - — Summe der Einnahme 3371 10 II. Ausgabe. IX. Verwaltungskosten............ 202 44 X. Unterstützungen............. 2276 65 XII. Auszuleihende Capitalien.......... 200 — XIII. Uneinbringliche Ausstände......... 43 80 2722 89 Abschluß. Die Summe der Einnahme beträgt .... 3371 10 ,, Ausgabe....... 2722 89 Verglichen bleibt Rest 648 21 welcher in baarem Vorrath besteht. Hauptbahnhofs. Briefe ftnb dorthin zu richten unter der Adresse. „Centralstelle für Lbstoerwerthung". Ta« Bureau wurde hauptsächlich deshalb in die Nähe des Hauptbahnhofs gelegt, um mit der Bahn ankommenden Interessen, die nur wenig Zett haben, die Erledigung des betrenenden Geschältes zu erleichtern. ES sei nochmals daraus hingewtesm, daß die Vermittelung unentgeltlich, für Producevten sowohl als Consumenten, sowohl, sowie daß die Lermittelungsstelle nicht beabsichtigt, wegen I-usetzung der Preise, Lieferungsbedingungen u. s. w. zu verhandeln. Es will lediglich Producenten und Consumenten miteinander in Verbindung bringen, dm erfterm mtttheilm, welche Obstfortm gesucht werdm, unb btn letzteren, waS angemeldet ist. Alles WeUere wirb bm Betrefsmbm nachher überlassm. DaS Einzige, wa? verlangt wirb, ist, daß die Cmtralstelle von allen Verkäufm bezw. Ä5ufen unterrichtet wtrb^ wobei aber lediglich die Sorte des betreffenden LbsteS imb da- Cuantum anzugeben ist, um eine Statistik führen und an Hand derselbm ermessm zu können, ob die Sache in den folgmdm Jahren fortzusetzm ist. ES ist selbstverständlich, daß eS sich hier nicht etwa nur um die Vermittelung großer Obstsorten handelt; jeder Posten kann angemeldet werdm. Hoffen wir nun, daß die Vermittelung der Cmtralstelle recht ost in Anspruch genommen und dadurch in hervorragmder Weise zur Hebung deS Obstbaues beigettagm wird. 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[239] Eisma» WrlnS” Seltersweg Grosses Lager in jsss S.5"-" Ber Mfiöii ftuhles, sehr 6c< 2887] 'Lieutenant entgegenkam und dem Umkehrenden sofort nach- stürmte. Die dem Flüchtigen nachgesandten Schüsse verfehlten ihr Ziel und H. wäre sicherlich entkommen, wäre ihm nicht von einer zweiten Truppe, die eben aus einem Seitenweg bog und einige Stück Vieh mit sich führte, der Weg verlegt worden. Der junge Soldat wehrte sich verzweifelt, erlag aber der Uebermacht und wurde als Gefangener nach dem nächsten französischen Hauptquartier escortirt, wohin auch das mitgeführte Vieh — zwei Stiere und etliche Kälber — bestimmt war. Des Französischen völlig mächtig, plauderte er ungezwungen mit seinen Wächtern. Dabei beobachtete er, wie eines der mitgeführten Thiere, ein junger Stier, sich ungeberdig zeigte und sich plötzlich allen Versuchen, ihn vom Fleck zu bringen, widersetzte. Schläge verdoppelten nur die Wildheit des ThiereS. Da wandte sich der deutsche Offizier an seine Begleiter und erzählte ihnen mit lauter Stimme, daß er als Sohn eines Landwirthes schon seit früher Jugend gelernt habe, mit störrischem Vieh umzugehen. Der Führer des Trupps hatte die Aeußerung vernommen- er trat auf den jungen Gefangenen zu und forderte von ihm eine Probe seiner Kunst. Der Lieutenant zeigte sich sogleich bereit- nur verlangte er, damit durch den Anblick der vielen Personen das wüthende Thier nicht unnütz gereizt würde, daß die Zuschauer sich in angemessener Entfernung halten möchten. „DaS soll geschehen" meinte der Führer, „aber," fügte er hinzu, „wenn Sie etwa denken, bei dieser Gelegenheit davonlaufen zu können, so haben Sie sich gründlich getäuscht. Wir werden die kleinste Bewegung im Auge behalten und unsere Gewehre auf Sie richten?" Lachend versicherte der junge Offizier, daß die französische Liebenswürdigkeit ihm ohnehin schon eine Trennung von seinen neuen Freunden schwer machen würde. Dann nahm er die Leine und näherte sich ganz allein dem Stier, der mit gesenktem Haupt und tückisch blitzenden Augen den neuen Feind erwartete. Aber mit einem kurzen Satz sprang H. seitwärts und riß mit mächtigem Ruck an der Leine das Thier in eine Richtung, die seinem tollkühnen Plan am günstigsten erschien, nach der preußischen Borpostenlinie zu. Ehe der verdutzte Stier sein Haupt zu wenden vermochte, saß sein Bezwinger mit einem Satz ihm im Nacken, und sich an die Hörner des in rasenden Galopp fallenden Thieres klammernd, stürmte er in die Weite mitten durch die nach allen Seiten schreiend auLeinanderstiebenden Franzosen, die in ihrer Bestürzung das Feuern völlig vergaßen. Erst nach geraumer Zeit wurden den beiden Flüchtlingen ein paar Schüsse nachgesandt, aber der Vorsprung war bereits zu groß. Das Glück war dem waghalsigen Reiter günstig: der Lauf des geängstigten Thieres richtete sich gerade auf das erstrebte Ziel, schon zeigten sich preußische Soldaten, die das Schießen in der Nähe alarmirt hatte. Die ungewohnte Last und die wilde Jagd hatten das Thier erschöpft. So gelang es vereinten Kräften, das seltsame Reitthier zum Halten zu bringen. Bis zum Tode ermattet glitt der Lieutenant von seinem Sitz in die Arme seiner jubelnden Kameraden. Die ungewöhnliche Selbftrettung des Offiziers erhielt durch den Höchstcommandirenden, den Prinzen Friedrich Karl, die gebührende Anerkennung, und noch lange nach jenem Ereigniß erzählte sich das neunte ArmeecorpS von dem kecken Lieutenant, der nicht nur sich selber von den Franzosen glücklich wieder ins preußische Ouartier heimgebracht, sondern noch einen fetten Braten obendrein. Citeratur unb Kunft — Die Bedeutung der «hieagoer Weltausstellung für deutsche Frauenarbeit mit besonderer Berücksichtigung der Gutwtckluug, die letztere im Srotzherzogthum Hesse« genommen hat. Dieser im Frühjahr von Frl. Dr. Ella Men Ich (Darmstadt) unter dem hohen Protectorat Ihrer Großherzoglichen Hoheit ber Frau Prinzessin Ludwig von Kaltenberg gehaltene Vortrag liegt jetzt im Druck vor und ist in gefälliger Ausstattung im Verlag von Joh. Waitz (Darmstadt) zu haben. Preis 1 Mk. Die Broschüre, welche von allgemeinen umfassenden Gesichtspunkten getragen ist, bietet die erste sachliche Zusammenstellung ber Humanitären, pädagogischen unb künstlerischen Thätigkeit ber Frauen unseres hessischen Vaterlandes. Verkehr, Canö» unb Volk-wirthschafi. — Centralstelle sürObstverwerthung in Frankfurt a. M. Der Beschluß des Frankfurter Obstmarkt-Eomitos, eine Centralstelle für Obstverwerthung inS Leben zu rufen, muß als glücklich bezeichnet werden. Mit Schaffung einer solchen Stelle scheint, nach den bisherigen Anfragen und Anmeldungen aus Interessentenkreisen, einem wirklichen Mangel abgeholfen zu sein. Noch ehe ein besonderes Bureau für diesen Zweck errichtet worden war, sind dem Obstmarkt- Eomilo Anmeldungen In größerem Maßstabe zugegangen. Es wurden angeboten, zum Theil in ganz erheblichen Mengen, Kirschen, Mirabellen, Reineclauden, Stachelbeeren, Johannisbeeren, Pflaumen, Aepfel, Birnen u. s. w., und auch von Consumenten sind bereits Nachfragen eingegangen. Das Bureau ist nunmehr errichtet, es befindet sich Gneisenaustraße 15, gegenüber dem südlichen Portale des Bekanntmachung. Nachdem Großh. Ministerium des Innern und der Justiz durch Entschließung vom 31. Mai d. Js. die von der Stadtverordneten-Versammlung vom 9. Februar d. Js. für die Nordseite der Nordanlage zwischen Stein- und Dammstraße und für die Südseite zwischen Wetzstein- und Dammstraße beschlossene veränderte bezw. neue Bauflucht genehmigt hat, bringen wir dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß, daß die Einsicht des Planes bei dem Stadtbauamt Jedermann sreisteht. Gießen, den 23. Juni 1893. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 5663 In Folge Wegzugs des H. Joh. Harrison Packard nach Amerika wird in Wehlar in dessen früherer Wohnung am Montag, 3. Juli, Nachm. von 1 Uhr ab und an den folgenden Nachmittagen dessen gesammtes hochfeines herrschaftliches Meublement: Ladentheke, Leiter, Siemens- sofort pretSwürdig «ebr. Kaufmann, Kreuzplatz 11. Mts., Vorm. 9 Uhr, findet in der Näheres Marktplatz 17. (5633 stets vorräthig. 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Geneigt der sind nun allerdings Bereinigung (12 Stiu und die Polen (19 S ordnete des CentrumS (ein, der Vorlage zuzr eine Mehrheit für Anscheine nach wolle die Antisemiten nur u: der Vorlage ihre Zus wenn die zweijährige gesetzlich feftgeCegt ist bleibt, und die letzt Vorlage von Seiten Reichstages die Erklc der Heeresverstärkunx LolkSklassen gelegt i cheilen nun allerdiv Parteien auch, aber überwinden, sich über and gesetzlich kann i °°rlage entschieden n unb gewisiermaßen f steuern können doch in»i Mn * *' in HundSt,g„ ' öötftn tttgt„ $ «Ä® unb : -fast bieten d°r d" 6«l b«'" Unb «" ®"1«8 Jntt! '-wir, L®U*tnre die $rov“.rt / und ää bi8^n in "b,„ n hohen