€ r- S cQ P die Eflkd b im s s & 6* jWm, gute ”n cSinie ÜSfere,, MZ i^^meldjTtn N Mtn, finb.gutt Mnahmu D p 200 btfötb. bie Sfe dürfet Nach!- lg gejucht. Wolf Oasemrister, lahnhofstraße 32. ti hiefizm FabrikgMst mgsstrlle n ju btltfrn. ’.tn unter B 500 an btt eten.________________________ e Knechte,! Jtr,ftldntntd)Uic.(au9: beuljchrebenbe Leute) ver- slobn schnell unb billiger ttbenstavl-Brmtelh.. iö, gr.HMdittgerstrjd. Ciseügeschäst suche itil einen l1480 *8. jnil Pistor. Erling. I, HaPPtl.^ L-r.^ *• ^Ä^'l gar'- El brll* 4-50. y**sw ieW 8»* ;5tÄ** * Mhrilky: 1 Marsiij leraJagen^ *} Giessen, SS- challerio "dsdorf bei Marburg ri die Or. Sacivs'sche Major Toller, Mar- __(1784 "MU«- gesucht. Expeb b. A beiter für Lanbwirth- Rieaelvstb 12 1 ür Äöhrle^ 1893 Dienstag den 28. Februar Nr. 50 Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gietzen. Gratisbeilage: Gießener Kamitienökätter. Axntlicher Theil 2. 1. 2. 3. Z. 4. ««nahmt von Anzeige« zu der Nachmittag» für bta folgenden Tag »rscheinmdrn Nummer bi» vor». 10 Uh». Die Lietzener 5Se»ir<<«iri(t»i werben dem Anzeiger rtchentlick dreimal Ittgdtgi. Der SMtan £njdger erscheint täglich, «U Au-nahme de» Montag». festeste Stlltze des Reiches und der Einzelstaaten. Dteselbe zu schützen und zu kräftigen ist unsere erste und ernsteste Aufgabe, weil durch das Blühen und Gedeihen der Land- wirlhschast die Wohlfahrt aller anderen Berufszweige gesichert ist. Wir fordern daher: 1) Genügenden Zollschutz für die Erzeugnisse der Landwirthschaft und deren Nebengewerbe- 2) deshalb keine Ermäßigung der bestehenden Zölle, keine Handelsverträge mit Rußland und anderen Ländern, welche die Herabsetzung der deutschen landwirthschaftlichen Zölle zur Folge haben, und eine entsprechende Regelung unseres Verhältnisses zu Amerika- 3) Schonung der landwirthschaftlichen, besonders der bäuerlichen Nebengewerbe in bäuerlicher Beziehung- 4) Absperrung der Diehnnfuhr aus seuchenverdächtigen Ländern- 5) Einführung der Doppelwährung als wirksamster Schutz gegen den Rückgang des Preises der landwirthschaftlichen Erzeugnisse- 6) gesetzlich geregelte Vertretung der Landwirthschaft durch Bildung von Landwirthschasts- Kammern- 7) anderweitige Regelung der Gesetzgebung über den Unterstütznngswohnsitz und den Contractbruch der Arbeiter - 8) Revision der Arbeiterschutz-Gesetzgebung, Beseitigung des Markengesetzes und Verbilligung der Verwaltung; 9) schärfere staatliche Beaufsichtigung der Productenbörse, um eine willkürliche, Landwirthschaft und Confum gleichmäßig schädigende Preisbildung zu verhindern- 10) Ausbildung des privaten und öffentlichen Rechts, auch der Verschuldungssummen des Grundbesitzes und der Heimstätten-Gesetzgebung auf Grund des deutschen Rechtsbewußlseins, damit den Interessen von Grundbesitz und Landwirthschaft besser wie bisher genügt wird- 11) möglichste Entlastung der ländlichen Organe der Selbstverwaltung. Tagesordnung: Vortrag des Herrn Landes-Oeconomierath Müller zu Darntstadt über die Förderung der Rindviehzucht durch die Gemeinden, Vortrag des Herrn Gutsbesitzers Schiente über die Gülich'sche Kartoffelpflanzmethode, Geschäftliche Mittheilungen. 8krtt(|ähriflet Jtfo««e»fxU»reU • 2 Mark 20 Psg. mtt Lringcrlohn. Durch bit Post bezog« 2 Mark 50 Pf-. Nebactton, Uxpedttto« unb Druckerei: S4«(Mt«|<*t.k Fernerecher 51. Tagesordnung: Prüfung der Rechnung für 1892, Vertheilung des nach dem Abschluß dieser Rechnung verbleibenden Ueberschuffes zur Unterstützung gemeinnütziger Anstalten, , Feststellung des Voranschlags pro 1893, . Ergänzungsmahl des Vorstandes. Gießen, den 25. Februar 1893. Der Vorstand der Mathildenstiftung für die Provinz Oberheffen. v. Gagern, Provinzialdirector. Aklt Annoncm-Vurkaux M In- unb Au»lanbr» nthm« Anztige« für kn „Gießener «»zeiger" entgegen. i Ausland. Budapest, 25. Februac. Oberst Wagner, Regiments- commandant in Karlsburg, welcher in der strengen Kälte zwei Bataillone ausmarschiren ließ, worüber der Abgeordnete Uzron im Parlamente interpellirte, wurde strafweise versetzt. Basel, 25. Februar. Infolge des neuerdings ausgebrochenen Zwistes beider Gruppen der conservativen Partei des Cantons Tessin hat das Comilv beschlossen, die Partei ; solle sich bei den morgen stattfindenden Ständerathswahlen nicht bet heiligen- ein liberaler Sieg und Verstärkung der Freisinnigen im Ständerath ist dadurch gesichert. Bekanntmachung, betreffend Landwirthschaftliche Versanimlung. Mittwoch den 8. März l. I., Nachm. 2 Uhr, wird auf Lony's Bier kell er (Westanlage) zu Gießen eine Generalversammlung des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen abgehalten werden. Alle Mitglieder des landwirthschaftlichen Bezirks- und Orts-Vereins, sowie alle Freunde der Landwirthschaft werden zu dieser Versammlung hierdurch freundlichst eingeladen. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, den in ihren Gemeinden wohnenden Mitgliedern des Vereins von dieser Einladung Kenntnis; zu geben und auf möglichst zahlreichen Besuch der Versammlung hinzuwirken. Bekanntmachung betr. die Mathildenstiftung für die Provinz Oberheffen. Die diesjährige Hauptversammlung der Mathilden- ftiftung für die Provinz Oberhessen findet Dienstag den 14. März l. I , Nachmittags .3 Uhr, im Negierungsgebäude zu Gießen statt, wozu die verehrlichen Mitglieder der Stiftung ergebenft eingeladen werden. Bekanntmachung, betreffend die Veranstaltung von Verloosungcn innerhalb des Großherzogthums. Der Stadtvorstand zu Alsfeld beabsichtigt mit dem am 24. Juli l. I. daselbst stattftndenden Zuchtviehmarkt eine Ver- loosung von Vieh und landwirthschaftlichen Geräthen zu verbinden. Das Großh. Ministerium des Innern und der Justiz hat die nachgesuchte Erlaubniß zur Veranstaltung dieser Ver- loosung unter der Bedingung ertheilt, daß nicht mehr als 5000 Loose zu 1 «M. das Stück ausgegeben werden dürfen und mindestens 60pCt. des Brutto-Erlöses aus dem Verkauf der Loose zum Ankauf von Gewinngegenständen zu verwenden sind. Der Vertrieb der Loose ist in der Provinz Oberheffen gestattet. Gießen, den 25. Februar 1893. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Gießen, den 24. Februar 1893. Der Director des landmirthschaftl. Bezirksvereins Gießen. Jost. Gießener Anzeiger General-Anzeiger. Deutsches Reich. Berlin, 25. Februar. Dem Vernehmen nach bot der Rittergutsbesitzer Frogge auf Döberitz bei Spandau dem Kaiser sein Besitzlhum als Geschenk an zur Errichtung eines großen militärischen Lagerplatzes, wie solchen die Franzosen in Chalons besitzen. Berlin, 25. Februar. Heule Nachmittag gegen 3 Uhr ist Ahlwardt im Reichstage erschienen. Berlin, 25. Februar. Der Reichstagsabgeordnete Möller (nat.-lib.) hat gestern sein Mandat niedergelegt, nachdem dasselbe von der Wahlprüfungs Commission als ungiltig erklärt worden war. Berlin, 25. Februar. Die S t i ch w a h l zwischen Jungfer und Herlwig findet am 4. März statt. Berlin, 24. Februar. Das Programm des Bundes deutscher Landwirthe lautet vollständig: Die deutsche Landwirthschaft ist das erste und bedeutendste Gewerbe, -die Feuilleton. Felix. Aus dem Leben eines Knaben von ZoL v. Reuß. (1. Fortsetzung.) Junger Ehestand pflegt überhaupt wie eine appetitlich angerichtete Schüssel zu sein, ein Jeder kommt herbei, um sich die süße Speise einmal anzusehen, obgleich er weiß, daß sie nur ein Schaugericht ist. Besonders das Offiziercorps glaubte noch immer Verpflichtung und Anrecht zu besitzen auf Schönheit und Liebenswürdigkeit der nachgelassenen Tochter eines beliebten, erst vor einem Jahre verstorbenen Kameraden. Auch Herr v. Laporte kam häufig, wie er einst in das Haus >des MajorS v. Bern gekommen war. Die leidenschaftliche .Zuneigung, die er einst sür die Tochter seines Vorgesetzten gezeigt, schien noch keineswegs erloschen. An Felix dachte man nicht viel, auch der Vater nicht. Mur unten im Speicher war noch Raum sür ihn. Ulrich, der alte Hausmann, rückte sogar die Kisten und Fäffer dichter an die Wand, um für den einzigen Enkelsohn seines verstorbenen Prinzipals Raum zu schaffen. War er doch einst Zeuge der Hochzeit seiner „Haustochter" mit Herrn Stalling, dem ersten Buchhalter und späteren Compagnon gewesen, und hielt darum streng darauf, das Andenken des verstorbenen Chefs bei seinen Nachkommen zu erhalten. „Du weißt doch noch, was das P. heißt?" frug er, den Pinsel in den schwarzen Farbentopf tauchend, um den Namen der Firma auf die Baumwollensäcke aufzutragen. „Stalling und Petersen! Was sonst?" „Eigentlich müßte es aber „Petersen und Stalling" heißen," meinte die Hauspostille, „der frühere Prinzipal, der Vater Deiner seligm Mutter, müßte von rechtswegen zuerst genannt werden. Sie sagen, cs klingt anders bester. Aber wart! Die alten Schablonen sind bald schlecht, dann werde ich neue bestellen, wie's sein muß. Dein Vater hat jetzt andere Dinge im Kopfe. Soll ich die große Waage vom Balken nehmen zum Soldatenspielen, Felix?" „Ich spiele nicht mehr Soldaten, lieber Räuber und Gensdarmen," erklärte Felix trotzig. „Was haben Dir denn unsere Grenadiere gethan? Die Offiziere sind doch jetzt hier zu Hause, überhaupt 's ist der richtige Taubenschlag oben. Aber ich lasse mich hängen, wenns Deinem Vater paßt, er läßt sichs nur aus Verliebtheit gefallen. Eigentlich hat er gewaltig schlechte Laune." Wenn Felix das Hausinventar auch nicht vollständig verstand, ahnte er doch, was Ulrich meinte. Auch er hatte schon empfunden, daß der Papa anders war als sonst. Aber nur, bis die neue Mama in seine Nähe kam. Dann-schien er alles zu vergessen, selbst Felix. Diese fortgesetzte Zurücksetzung hatte allmälig die leidenschaftliche Erbitterung wachgerufen. Hier brauchte er sich auch nicht zu beherrschen, hier ward ihm sogar Haß und Trotz gegen die neuen Verhältnisse als Verdienst angerechnet. So ballten sich die Fäuste eisenfest zusammen und die Füße stampften wüthig den Erdboden. „Just so hitzig war Dein Großvater seltg auch," stimmte das Hausinventar darum auch lobend ein. Der Frühling kam ins Land. Durch die Blätter erklangen verlockende Anpreisungen von Badeorten und neuentdeckten Sommerfrischen und die Modistinnen wetteiferten mit der Natur, um ihre Schätze auszustellen. Hildegard war mit einer bekannten Familie ins Bad gereist und so hätte für Felix eine glückliche Zeit kommen können, wenn der Vater nicht immer ernster geworden wäre. Es mußte ihn irgend etwas bedrücken. Auch die regelmäßigen Berathungen, welche der Prinzipal mit dem Procuristen zu haben pflegte, wurden häufiger. — Felix beobachtete den abgöttisch geliebten Vater unausgesetzt, und da er die Freude gewahrte, mit welcher dieser die letzten, besseren Schularbeiten durchsah, ward er fleißiger. Sonntags wanderten sie auch miteinander zu kleinen Excursionen vors Thor hinaus, ganz wie früher. Felix' neues Glück dauerte aber nicht lange, Frau Stalling kehrte pünktlich zurück. Von Neuem ward der Knabe über die Seite geschoben. Es gab nun Landparlhien und kleine Gartenfeste draußen im „Familiengarten", an denen alte und neue Bekannte theilnahmen. Leider verstärkten sich dabei die Sorgenfalten aus Herrn Slallings Stirn. Endlich schien ein letzter Entschluß gefaßt. , „Die Firma ist durch überseeische Häuser in Verlust geräthen, sehr plötzlich," trat er eines Tages an die Gattin heran, welche um diese Zeit immer am blumenverzierten Erkerfenster zu sitzen pflegte. Ich muß durchaus selbst nach Süd- amer.ka reisen, H'.lda, wenn tiefe Verluste nicht noch folgenschwerer werden sollen!" schloß er, indem er sie scharf beobachtete. Em Zeichen des Bedauerns würde ihn sehr beglückt haben. Trotz alles Glückes, alles Stolzes, den er in ihrem Besitze empfand, mußte er oft an die Anfangszeit seiner ersten Ehe denken. Es hatte Jahre gedauert, ehe ihn Meta, die Erbin der Firma Petersen, erhört hatte, man war unter demselben Dache lange Zeit umeinander herumgegangen. Als aber der Bund geschlossen, war er kein äußerlicher geblieben. Aber auch Hildegards Antheilnahme blieb keineswegs aus. „So — hast Du Sorgen, armer Mann?" frug sie freundlich. „Noch nicht eigentlich — ich hoffe ihnen zu begegnen! . . Wer grüßte soeben von der Straße herauf, Hilda?" „Lieutenant Laporte?" „Du kennst — ihn lange schon?" frug Herr Stalling, wie beklemmt. Hildegard erröthete flüchtig und sagte endlich: „Er war längere Zeit der Adjutant meines lieben verstorbenen Vaters und kam ost in unser Haus." Herrn Stallings Miene war ruhig, schien aber noch ernster zu werden. Er wußte, daß Herr von Laporte zu den eifrigsten Verehrern Hildegards gehört hatte, aber er hatte es gleich anderen für eine einfache Courmacherei gehalten. Laporte galt als Ehrenmann und Hildegards Ruf war stets unantastbar gewesen. Dennoch hieß er den jungen Offizier in seinem Hause kaum willkommen. Auch wußte er, daß das Comptoirpersonal bereits bemerkt hatte, daß der Lieutenant sein Pferd vor dem Erkerfenster häufig courbettiren ließ. „Ich möchte Dir einen Vorschlag machen, Hilda," sagte er überlegend. „Nun?" frug diese entgegenkommend. „Möchtest Du nicht mit Felix für den Rest des Sommers nach dem Familiengarten übersiedeln? Der Junge braucht frische Luft." (Fortsetzung folgt.) Madrid, 25. Februar. 3500 Arbeiter, welche die Arbeit niederlegten, 'demonstrirten zu Gunsten der Repu« blik. Die Polizei stellte die Ordnung wieder her. Madrid, 25. Februar. Während einer republikanischen Wahlversammlung im Theater von Saragossa wurde eine Bombe mit brennender Lunte unter die Anwesenden geworfen. Ein Arbeiter trat die Lunte aus, wodurch die Explosion verhindert wurde. Der Bombenwerfer wurde verhaftet. Washington, 25. Februar. In dem neuen AuSliefe- rungSvertrag Amerikas mit Rußland figuriren Attentate auf den Ezaren oder die Familie des Czaren als gemeines, nicht als politisches Vergehen. Endlich we> Die Vorlage wird an die Budgetcommtssion verwiesen. Wahrend der Verhandlung ist Ahlwardt, der Abgeordnete "Ewalde«Friedeberg, in da« HauS eingetreten. Derselbe hat zunächst eine längere Unterredung mit dem Abg. Stöcker (conf.) und dann eine solche mit dem Aba. v. Iaadzewokt WolffS telegraphische» Korrespondenz-Bureau. Berlin, 26. Februar. Am heutigen Sonntag Vormittag begaben sich Ihre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin vom Schlosie auS in einer vierspännigen Hofequipage unter Eskorte einer EScadrou von Garde Ulanen nach der neu* erbauten Gethsemanc-Kirche in der Stargardtrr Straße, um daselbst der feierlichen Einweihung des Gotteshauses bet- zuwohnen. Nach beendeter Feierlichkeit kehrten die Majestäten in derselben Weise nach dem Königlichen Schlosse zurück. Deutscher Reichstag. 52. Sitzung. Samstag, 25. Februar 1893. Elngegangm ein Schreiben deS Reichskanzler», in welchem die auf Antrag deS Reichstag» erfolgte Einstellung de» Strafverfahrens gegen dm Abg. Ahlwardt angezeigt wird. Der vom Abg. Riutelen beantragte Gesetzmtwurf, wonach di, Verjährung eines StrafsalleS rühm solle, wenn der Strafverfolgung gesetzliche Hindernisse (Immunität der Abgeordnetm) im Wege stehen. wird in dritter Berathung endgültig angenommen. ES folgt die Berathung der Poftdampfer - Novelle. Die Vorlage will: Wegfall der Anschlußlinte im Mittelmeer und der dafür auSaesetztm Subvention von 400 000 Mk., dafür Anlaufen von Neapel gegen Beihülfe von 100000 Mk., Eingehen der Samoa- Linie und dafür Errichtung einer Linie Singapore-Neuguinea. Staatssecretär Dr. v. Stephan. Die Mtttelmeer- wie die Samoaltnte haben dm Erwartungm nicht entsprochen. Die Bethülfe für daS Anlausm Neapels wird erforderlich durch die dadurch erhöhte Tonnmgebühr. Die neue Linie von Stngapore über die Sunda - Linie nach Neu - Guinea will der Norddeutsche Lloyd ohne Erhöhung der Subvention einrichten. In freisinnigen Blättern werde der einfache Wegfall deS Zuschusses für die Samoalinie gefordert; aber der Norddeutsche Lloyd habe auf 15 Jahre Anspruch auf diesen Zuschuß und könne aus seinen Schein bestehen Abg. Dr. Bamberger (dfrs.): Die Vorlage beweise, wie Recht Ttejmigen hatten, die s. Z. die autzschweifendm Hoffnungen, die auf die Dampfersubvmtionen gesetzt wurden, nicht theilten. Jetzt würdm zwei der Linien als überflüssig ausgeaeben und die dafür gemachten Aufwendungen seien pro nihilo. Mit der Aufhebung der betdm Linien sei er etnverstandm, nicht aber mit dem Anlaufen von Neapel und der neuen Neuguinea Linie. Bet letzterer handele es sich um Unterstützung eine» Privatunternehmens der Neuguinea - Gesellschaft. Einen Handel mit Neu-Guinea gebe eS noch nicht. Er würde einer Entschädigung deS Lloyd für die Abnutzung des Schiffes „Lübeck" zustimmen, wenn die Samoa-Linie und die 250 000 Mk. NeichS- ubvention einfach wegsielen. Bei der australischm Linie habe der Lloyd bisher Alles in Allem 16, daS Reich 24 Millionen an Subvention einaebüßt. Die Lloyddampfer hätten im vorigen Jahre im Verkehr mit Ostasien und Australtm etwa für 16 Millionen Mk. befördert, Hamburg dagegen ohne Subvention! — 56 Millionen. Mit künstlichen Mitteln fördere man eben Handel, Industrie und Ackerbau. Mit der Subvention sei nur erreicht worden, daß mit deutschem Gelbe englische Auswanderer billig befördert worden seien. Dem Lloyd könnte es nur lieb sein, seine Verpflichtungen los zu werden. Man mache ihm doch den Vorschlag. Staatssecretär Dr. v. Stephan könnte den Zahlen Bambergers andere geqenüberst.llen; aber die nackten Zahlm seien hier nicht daS Wesentliche. Durch die Suboentionsdampser seien wir vor Allem in unserem Verkehr mit dem AuSlande viel unabhängiger. Die Geschäftsgeheimnisse unserer Industrie und unseres Handel« seim gesicherter. Den Vorschlag, die Dampserverbinduugen eingehen zu lassen und dm Lloyd abzusinden, würde weder der Reichstag noch । annehmen. würde sogar lieber oierzehntägige Linien einrichten. Andere Staaten verwendeten ganz andere Summen als wir; England habe bisher 600, Frankreich 450 Mllionen an Subvention gezahlt. Aus Neuguinea bewähre sich namentlich die Tabakcultur. Abg. Graf HoenSbroech (Clr.) beantragt Verweisung der Vorlage an die Budgetcommtssion. Für die Beurtheilung der Dampiersubomtionen dürfe daS materielle Interesse nicht allein entscheidend sein. Director der Colonialabtheilung Dr. Kayser erwidert auf eine Anfrage des Vorredners, daß mit der deutschen Herrschaft auf Neu- Guinea sowohl die katholische al» die evangelische Mission großen Aufschwung genommen habe. Gerade die Missionen erklärten 'eS aber für ein schreiendes Bedürfntß, daß endlich eine gesicherte Schiffsverbindung mit dem Mutterlande hergestcllt werde. Die Neugutnea- Eompagnie könne die Last, die ihr aus dem Mangel einer solchen Verbindung erwachse, nicht mehr tragen. Abg. Dr. Barth (bfr.): Frankreich habe mit den Dampfersubventionen schlechte Erfahrungen gemacht. Die deutsche Rhederei habe sich ohne Subvention gehoben, während die fubomtionirten Linien schlechte Geschäfte machten. Auf die sog. indirecten Vortheile lege er roenig Werth. Die Rentabilität gebe bei solchen Unter- nehmungen dm Ausschlag. Wenn die Neuguinea-Compagnie auf Jör Unternehmen verzichten müßte, wenn sie nicht die subventionirte Dampferoerbindung bekomme, so wäre daS ganze Unternehmen nichts werth. Abg. Scipio (null) befürwortet die Vorlage Im Interesse sür die Verbindung mit unseren Colonien möglichst gesicherte Verbältniffe gefchaffm werden. Tie Neuguinea- Compagnie habe schon sehr viel geleistet. . ^g. Dr. Bamberger: Wenn unter „geleistet" gezahlt verstanden werde, ja, sonst nicht. Sei das Unternehmen so aussichtsvoll, tragm"- bC tSompi0nle die Kosten der Schiffsverbindung selbst mit dem Ada. v. Iagdzewskt (Pole), den Wahlprüfungen erledigt. ..«-nm 81 Or-Möller (natl.), dessen Mandat die Commission für ungültig -u erklären beantragt, hat daffelbe inzwischen niedergelegt. m"™0n.,V d" «bSg- Lucius (Rp.) und Scipio (natl.) HJlüVuißÜ1/0 h ?cr Abgg. Dr. Schier (conf.) und Nr ül l e n s i efen (natl.) beanstandet. die Wahl de» Aba. v. Reden (natl.) gegen <&?it^VcU)U6Un äU(0felt beö (efl Uimmm 89 für, 79 E,a, M3,uiii1SUn11 b‘r Z6,matbl8' ,,dncre «-"--'n, Depefchm de» Surexu „Herold". Berlin, 27. Februar. Die Deutsche Bank schlägt 8 Procent Dividende gegen 9 Procent im Vorjahre vor. Der Reingewinn pro 1892 beträgt 8,048,043 Mark gegen 9,376,626 Mk. im Vorjahre. Belgrad, 26. Februar. Privanneldungen zufolge trifft Exkönig Milan noch vor den Wahlen am 5. März Hierselbst ein. Eharleroi, 27. Februar. Drei Bergleute stürzten gestern in einem Schacht auf das Dach de» Fahrstuhl- und blieben sämmtlich sofort tobt. Stuttgart, 27. Februar. Der Orientzug Paris- Wien ist Vormittags zwischen Großsachsenheim und Bietigheim völlig entgleist. Locomotive und Gepäckwagen sind un-gestürzt und versperren beide Geleise, der Maschinist wurde leicht verletzt. Die 18 Passagiere blieben unverletzt und wurden mit einem Hilfszuge 11*/, Uhr nach einstündiger Ver- spätung weiterbefördert. Cocaks unb provinzieller. Sieben, 27. Februar 1893. ** Theater Verein. (Unlieb verspätet-^ Die fünfte Vorstellung des Theater-DereinS, die letzte deS dritten Vereinsjahres, bot einen ganzen Erfolg hinsichtlich des Stückes wie der Darstellung. Zunächst daS Stück „Galeotto" von Echegarey, bearbeitet von Paul Lindau. Es muß geschrieben sein von einem scharf denkenden, logisch unerbittlichen Manne, den man vielleicht eher einen Gelehrten, als einen Dichter nennen könnte. „Beim Ersten sind wir frei, beim Zweiten sind wir Knechte", so baut sich auS den Voraussetzungen in strenger Folgerichtigkeit daS Drama auf. Mit überraschender Kühnheit legt im Vorspiel der Verfasser den Inhalt deS Werkes dar. Auf Vorstadttheater-Ueberrafchungen verzichtet er; jeder Zuschauer weiß, was kommen wird und muß, die Personen des Stückes wissen es auch — und doch fesselt das Problem! Und welches Problem! Ein Drama ohne Helden, denn Held ist die Menge, das Lächeln deS Einen, die Frage des Anderen, der Blick des Dritten; ein Drama ohne Handlung, denn jede Person thllt nur, was sie auf dem gegebenen Boden in der gegebenen Lage nach ihrem Charakter nothwendig thun muß; ein Drama ohne Liebe; ein Drama, das da beginnt, wo der Vorhang zum letzten Act fällt. Und nicht nur kühn, auch sein ist daS Vorspiel an seine Stelle gestellt. Der junge Dichter Ernesto saßt den Plan zu einem Schauspiele und legt ihm halb bewußt, halb unbewußt die Situation unter, in der er sich befindet. Er fühlt es bereits, wie die Welt das reine Verhältniß zwischen ihm, zwischen seinem Wohlthäter, dem bejahrten Don Manuel, der ihn in sein Haus ausgenommen hat, und zwischen dessen junger Frau Donna Julia nicht begreift und deshalb ihre Motive unterlegt. Er ahnt eS, daß die zischelnden Zungen so lange die Wahrheit zur Lüge machen werden, bis aus der Lüge die Wahrheit geworden ist. Er will entfliehev, es ist zu spät — und nun rollt das Rad der Ereignisse dem Verderben zu. Die Zeichnung der Charaktere wie der Situationen ist aufs Feinste durchgeführt. Wie unbefangen und harmlos erscheint Donna Julia in ihrem ersten Zusammensein mit Don Ernesto, und weich' dunkler Schleier breitet sich über ihr zweites Zusammentreffen. Wie innig ist baß Verhältniß der beiden Gatten zu einander im ersten Act, und wie ergreifend die Klage Don Manuels über die Wirkung des Tropfens Gift, der das Glück seiner Ehe zerstört hat, deS Mißtrauens, das er bekämpft und doch nicht überwinden kann. Einigermaßen störend wirkt nur die Parallelität der ©eenen im zweiten und im dritten Act, in denen der auf den Tod verwundete Gatte den beiden, wie er meint, Schuldigen gegenüber tritt. Unb nun bie Darstellung! Es war uns eine große Freude, Frl. Cramer unb Herrn Hacker, bie uns durch ihre Gastspiele bereits bekannt waren, in würdigem Ensemble begrüßen zu können. Die Rollen der Julia wie deS Ernesto stellen hohe Anforderungen; beide Darsteller hatten sich in daS Werk verständnißinnig versenkt und lieferten Vorzügliches. Herrn Edwards Don Manuel war in der MaSkc etwas jung gegriffen; bie Sterbescene erinnerte an Sancho PansaS Wort: „Für einen Schwervcrwunbeten redet der Mann sehr viel", hier wäre eine Nuance weniger vielleicht mehr gewesen; die seelischen Kämpfe waren meisterhaft roiebergegeben. Nicht weniger hervorragend war der Don Slvero deS Herrn Wagner unb bie Donna Mercedes des Frl. Ethel; das kühle, correcte, den Forderungen der Welt gerechte Paar fand in ihnen eine ebenso treffliche Darstellung, wie der leichtlebige, warmfühlendc Miguel durch Herrn Mon> nard ausgezeichnet dargestellt wurde. Das Ensemble, biö ins Feinste durchgearbeitet, deutet auf eine künstlerisch hoch stehende Regie. Die Aufnahme deS Werkes durch daS Publikum war eine überaus anerkennende. Auf offener Bühne wurden die Darsteller gerufen; der Schluß deS zweiten ActeS wirkte erschütternd und überwältigend. Der Saal war bis zum letzten Platz gefüllt. Gießens kunstsinniges Publikum muß in erster Linie Sr. Kgl. Hoheit dem Großherzog dankbar sein, auf dessen Initiative baß Gesammtgaftspiel seineß Hof* theaterß zurückzuführen ist; und einiger Dank dürfte wohl auch dem viel bekämpften Theater-Verein und dessen opfer- unb arbeitßfreubiger Leitung zugesprochen werben. ** Eoncertverein. Ein Ereigniß ersten RangcS in biefer Saison dürfte wohl daß gestrige Concert gewesen sein, in welchem unsere Landsmännin, bte König!. Hofopernsängerin Frau M a r i e W i 11 i ch zu Dresden bie Liebenswürdigkeit hatte, hier in ihrer Vaterstadt ihre herrliche Stimme zu Ohren deß außerordentlich zahlreich erschienenen Publikums zu bringen. Eine eingehendere Würdigung des ConcertabendS uns vorbehaltend, wollen wir heute nur den großartigen Erfolg deS ConcerteS conftatiren. — Nach Erledigung der ersten Nummer des Programms, der Symphonie in H-moll von Fr. Schubert, wurde der gefeierten Künstlerin ein schwer silberner Lorbeerkranz, gestiftet von einigen Kunstfreunden zur Erinnerung an ihr gestrige- Auftreten in ihrer Vaterstadt, überreicht. Der Kranz ruhte auf einem blau- grünen AtlaSkissen, worauf in einer sehr hübsch außgesührten Umrahmung oben link- da- hessische Wappen und recht- da- der Stadt Gießen angebracht war, während der untere Theil der Umrahmung die Ansicht von Gießen mit Hintergrund von Gleiberg und Vetzberg zeigt. Inmitten deS Kranze» bennbet sich bann die Widmung. Der Lorbeerkranz ist im Erker deS Herrn Ernst Balser auf der MäuSburg bi» beute Abend 8 Uhr zur Ansicht ausgestellt und entstammt der Werkstätte deS Herrn Goldarbeiter E. LvoS Hierselbst. ** Wir erhielten nachstehende Zuschrift: In dem Bericht über die Sitzung deS Lberhesfische» Geschichtsvereius vom 24. b. M. heißt eS: „Der schwere Vorwurf, Friebrich habe seine Offiziere angewiesen, die Truppen möglichst inS Feuer zu führen, weil für Tobte unb Verwundete mehr bezahlt wurde, beruht auf einem gefälschten Bries." DaS ist nicht ganz richtig. Der genannte, au» Italien an den Eommandeur der hessischen Truppen in Amerika nach der Schlacht bei Trenton gerichtete Bries ist zwar angezweifelt worben, aber seine Unechtheit ist biß letzt noch nicht erwiesen worden. Dieser Sachverhalt wurde auch in der genannten Sitzung be- Oberhessischen Geschicht-verein- conftatirt und sand keinen Widerspruch. ** Die von Kameraden der Pflicht-Feuerwehr einberufene Versammlung vergangenen Sam-tag Abend im „Lenz'schen Felsenkeller" war in Ansehung der Tagesordnung: „Eingabe einer Resolution, betr. Abhülfe der Vorkommnisse wie beim letzten Brande" recht gut besucht. In der nach Verlesung der Resolution sich anschließenden Debatte wurde feiten- mehrerer Redner für und gegen dieselbe Stellung genommen, die Vorkommnisse selbst nochmals alle ausgesührt, in Erinnerung an solche mitunter sehr erregt. Nachdem ,edoch der anwesende Obmann der Pflichtfeuerwehr, Herr L. P e t r i IL Namens deS Branddirektors (welcher, wie versichert wurde, dienstlich abgehalten war, der Versammlung beizuwohnen) dessen Entschuldigung und Bedauern über die Vorkommnisse vorgebracht, wurde auf Grund dieser Erklärung bie Resolution zurückgezogen. Hierauf wurde Vereinigung der Kameraden zwecks kameradschaftlichen ZufammenhaltenS angeregt und beschlossen, jeden ersten Donnerstag im Monat eine gesellige Zusammenkunft abzuhalten. Die Versammlung wurde alsdann geschlossen. In gcmüthlicher Unterhaltung blieben die Kameraden noch einige Zeit beisammen. * * Abgefißt. Heute Morgen wurde in der Kneipe deS CorpS „Teutonia" eine Mensur p ol izeilich abgefaßt. * * Verhaftet wurden gestern ein hiesiger beschäftigungsloser Schreiber und ein Dienstmädchen, weil sie ver- dächtig sind, verschiedene Diebstähle auSgesührt zu haben. * * Irrsinnig. Ein hiesiger Einwohner, der seit einigen Tagen irrsinnig ist, wurde in Verwahr genommen. * * Trichinen Heute Vormittag wurden im Schlachthaus durch die Fl ei sch sch au bei einem Schweine Trichinen entdeckt. A Mainz. 26. Februar. Heute fand hier eine Vertrauensmänner-Versammlung der Socialbemo- f raten aus den Wahlkreisen Mainz-Oppenheim und Bingen- Alzey statt. Wie verlautet, soll unter Anderem auch bie Frage einer eventuellen Auflösung deS Reichstag» lebhaft erörtert worden fein unb man sich schon über einen Agitation»* plan für die Neuwahlen geeinigt haben. — Den kommenden 1. April wird die neuerbaute Provinzial-Siechen- anstatt für Rheinhessen eröffnet. DaS auS Mitteln des ProvinzialfondS auf einer freien Anhöhe bei Heide-Heim- Eisenbahnstation auf der Strecke Mainz.Bingen erbaute Krankenhaus ist die größte unb bestemgerichtete Anstalt im weiten Umkreis. Dieselbe ist räumlich sehr ausgedehnt, entspricht allen sanitären Anforderungen der Neuzeit unb stehen ihr außerdem alle erforderlichen Hilf-mittel, sowie erfahrene Aerzte mit ausreichendem HülfSpersonal zur Verfügung. Dermtfcbto. tt Kassel, 26. Februar. In ewiges Dunkel getaucht! Eine ebenso tragische als mysteriöse LiebeSaffaire, die nun schon zwei Jahre unsere städtische wie ländliche Bevölkerung in lebhafter Weise beschäftigt, der Mädchen- mord in Nieder-Zwehren, hat jetzt einen unerwarteten Abschluß gefunden — ein Ende, daS in mehr al» einer Beziehung zu bedauern ist, denn nun wird eS wohl niemals mehr gelingen, den tiefen Schleier zu lüften, der dieses ge- heimnißvolle nächtliche LiebeSdrama bisher verhüllte. Im November 1890 wurde nämlich ein junges IlljährigeS, btlb- hübscheS Mädchen, Elisabeth Siebert, bie Tochter angesehener Bauersleute, im Dunkel der Nacht, am heimath- lüften Bache umgebracht. Noch am selben Abend hatte sie mit ihrem Liebhaber, dem Schreiner Jos. Heinrich Hartung aus Kassel, ein Stelldichein. Derselbe hatte den weiten Weg von Kassel nicht gescheut und seinem Liebchen noch zu später Stunde einen Besuch abgestattet. Alles schlief schon im Dorfe, als er anlangte, er schlich anS Kammer- fünfter und weckte das Mädchen. Elisabeth schlich sich m Strümpfen au» der Schlafkammer, um die Eltern nicht zu wecken, sie wechselte noch ein paar Worte mit der Schwester, ging fort — und am andern Morgen lag sie tobt im Bache. Hartung wurde von der Volksstimme als Mörder seiner Geliebten bezeichnet — er hatte sich in Kassel eine reichere Braut erkoren und wollte sich der Geliebten, bie ein Pfand der Liebe von ihm trug, entledigen — wurde vom Schwurgericht zu zwölf Jahren Zuchthaus verunheilt. Jetzt tauchten plötzlich Gerüchte auf, der Mord fei nicht genügend aufge» färt, Hartung womögli cki unschuldig. Der Vertheidiger, Rechtsanwalt Levie, legte Revision ein, baß Reichsgericht hob auch daß Unheil auf, aber eß kam zu keiner zweiten Verhandlung, die vielleicht ein freiiprechenbeß Verbiet ergeben — denn Hartung wurde geistig umnachtet, er kam in bie Irrenanstalt unb ist jetzt für te auf .1 ,n fort hübsch ** blau, PPetl und rÄ^°n der das ,ttt mit *"> ftg** der "» 'ft int stellt 2*51 bi« rist: % h W Ar* rsrF Ateä"?4* unb k°«d feinm ^.7'»-»- linbt. A-nd im ? 7 ^Q8t8»tbnunj ■ '7 Sprfontntniflt & der nach E alle *fMtt Nachdem jed°L hr, Herr L. Petris roie versichert wurde, 'S beiMohnen) dessen Vorkommnisse vorae- irun9 die Resolution }un9 der Kameraden m angeregt und M°nat eine gesellige »mmlung wurde als- erhaltung blieben die de in der Kneipe des tzeilich abgefaßt. hiesiger beschastigungs- ^dchen, weil sie ver- igesührt zu haben, nwohner, der seit ierwahr genommen. >rden im Schlachthaus Schweine Trichinen sand hin eine Herder Socialdemo- ppenheim und Bingen« er Anderem auch die es Reichstags lebhaft über einen Agitations- . — Den kommenden vinzial-Siechen- )as aus Mitteln des Höhe bei HeideShe/m« lain^Singen erbaute ^gerichtete Anstalt im sehr ausgedehnt, rnt- x Neuzeit und stehen littet, sowie erfahrene ; zur Verfügung. iiges Dunkel ge- wsteriöse Liebesaffaire, ische wie ländliche Be- tjqt, der Mädchen« ieM einen unerwarteten ! in mehr aU einer *rb Hfm »er W'6 «= Mir neriudtt. 3® Je MVV' M6" * , * T-»>-r °»' NM, «” .(im Ad-»d M 7 -ÖÄ# Elisabeth schach W 1'die Eltern »W derSchlokftrr/ n tobt im* lv9 [ Mgrder tc °ls 7" „ichere i" E j Pfand -liebten, dte v - ** Stta"»'” ’urt^el 'Jiiaenb * "i4®t $’r#lhifi zu keiner prechend^ nachts unheilbar, für wahnsinnig erklärt. Damit aber ist der geheimnißvolle Mädchenmord in ewiges Dunkel getaucht ! * Eia köstliches Curiosum zeigen die neuen amerikanischen Po st marken. Auf dem Bilde: „ColumbuS sieht Land" (1 Cent-Marke) hat der kühne Forscher ein glattrasirtes Gesicht, auf dem Landungsbilde hingegen (2 Cents) — einen stattlichen Vollbart! Hat er vielleicht in den letzten Minuten vor der Landung auf San Salvador irgend ein „berühmtes" Haarwuchsmittel gebraucht? kirchliche Anzeigen der evang. Genteinde. Bibelstunde am Montag den 27. Februar, Abends 8 Uhr, in der Kleinkinderschule; Marcus Cap. 5, Vers 22: Die Erziehung des Jairus zum Glauben. Pfarrer Dr. Naumann. I Vrodpreise vom 26. Februar bis 12. März 1893. 1 Kg. (2 Pfd.) 2 Kg. (4 Pfd.) 1 Kg. (2 Pfd.) 2 Kg. (4 Pfd.) 1 Kg. (2 Md.) 2 Kg. (4 Pid.) 3 Kg. (6 Pfd.) Der hiesigen Bäcker. Tafelbrod Weißbrod Schwarzbrot) „ nur bei K HaaS, L. Keil u. I. Lein Der auswärtigen Bäcker. 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod bet Gg. Ant. Heuser von Gr.- Linden 2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrot) bet Gg. Ant. Heuser von Gr.- Linden und Joh. Kd. Veite von Kirch- Göns 27 Pfg. 54 „ 25 50 23 46 69 42 Pfg. 40 „ bei W. Amend von Lang Göns, Fr. Schön von Ruttershausen, W. Stetnmüller von Lang-Göns und W. Born von Rodhelm 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrot) bei Aug. Deibel von Wieseck und Ballh. Christ Wwe. von Wieseck bei Gustav Jacobi von Alten-Buseck Der Brodverkäufer. 1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod ... 2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod 1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod ... 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod ..... 1 Kg. (2 Md.) Schwarzbrot) 2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod ..... Gießen, den 25. Februar 1893. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. 44 Pfg. 70 69 27 Pfg. 54 „ 25 „ 50 „ 23 „ 46 „ Bekanntmachung. Im nächsten Monat kommen in bekannter Weise zur Erhebung: 1) Die directcn Steuern für 6. Ziel 1892/93, 2) Hundesteuer für 1893, 3) Forst- und Feldstrafen der 6. Periode 1892, 4) Alle sonstigen angeforderten Gefälle. Gießen, am 23. Februar 1893. Grobherzogliche Diftrictseinnehmerei I. Main - Neckar - Merhessischer Personenverkehr. Am 1. März t>. I. gelangt der Nachtrag III zum Tarif für den vorbezeichneten Personenverkehr zur Einführung. Nähere Auskunft über den Inhalt er- thetlen die betreffenden Stationen Gießen, den 24. Februar 1893. Großh. Direction [1850 der Oberhesslschen Eisenbahnen ________________________________Platz. ________________________ Bekanntmachung. Das sechste Ziel Gemeindesteuer für 1892/93 ist binnen ncht Tagen bei Meldung des Beitreibungsverfahrens zur hiesigen Stadt- kaffe zu bezahlen. Zahltage: Dienstag, Donnerstag und Samstag. Gießen, den 24. Februar 1893. Der Stadtrechner: D 0 epfer. [1799 Holzversteigerung. Donnerstag den 2. März 1893, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Anneröder Gemeindewald in den Abtheilungen 4 Pfingstweide und 8 Gänsweide nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Bau- und Werkholz. 5 Eichen-Stämme, 17 bis 23 cm Durchmesser, 6 bis 8 m Länge, 1,02 fm haltend, 171 Kiefern« und Fichten-Stämme, 15 bis 38 cm Durchmesser, 5 bis 17 m Länge, 67,46 fm haltend, 2 Eichen-Derbstangen, 0,15 fm haltend, 304 Nadel Derbstangen, 20,66 fm haltend, 72 Nadel - Reisstangen, 1,57 fm( haltend. B. Brennholz. 12 rm Birken-Scheitholz, 10 „ Nadel- „ 13 „ Birken-Knüppelholz, 63 ff Nadel- „ 40 „ Birken« u. Nadel-Stockholz, 100 Buchen-Wellen, 1350 Eichen- und Birken-Wellen, 5700 Nadel-Wellen. Die Zusammenkunft ist auf der Grünbergerstraße am Müllerweg. Annerod, 24. Februar 1893. Großh. Bürgermeisterei Annerod. Engelhardt. 1791 Holz-Versteigerung im Lollarer Gemeindewald. Donnerstag den 2. März er., von Vormittags 9 Uhr an, kommen in den Districten Dreispitz, Pfaffenstrauch und Boden zur Versteigerung : 47 Eichen-Stämme bis zu 43 cm Durchm., 11 m Länge und 18,5 fm Inhalt, 82 Nadel-Stämme bis zu 38 cm Durchm., 15 m Länge und 39,82 fm Inhalt, 26 Nadel-Stangen mit 1,01 fm Inhalt, 220 rm Eichen« u. Nadel-Scheitholz, 141 „ „ „ „ Knüppelholz, 48,7 „ ,, „ „ Stockholz, 4195 Wellen,, „ „ Neisholz. Der Anfang ist im District Dreispitz an der Hangelsteiner Straße. Lollar, den 23. Februar 1893. Großherzogl. Bürgermeisterei Lollar. C. Geißler. 1794 Conditorei Bettler Sud-Anlage empfiehlt täglich frisch Berliner Psann» tuchen, Kreppel, Kaffee- unb Thee- geväck. — Anfertigung von Cremes und Gefrorenem in vorzüglichster Qualität zu mäßigen Preisen. 477 Bekanntmachung. Die Firma „Georg Göbel" zu Bettenhausen ist in Folge Ablebens des Inhabers erloschen. Eintrag im Handelsregister ist erfolgt. Lich, den 25. Februar 1893. Großherzogliches Amtsgericht. _______Lang ermann. [1848 Holz-Versteigerung in den Waldungen der Stadt Fich. Versteigert werden: Donnerstag den 2. März, Vormittags 10 Uhr, in der Forstwartei Großhäuserberg, Districten Dachsbau, Wartberg und Hirtenwiese: 5 Fichten-Derbstangen, 32 rm Buchen-Scheiter, 478 „ „ -Knüppel, 5235 Wellen „ -Reisig, 167 rm „ -Stöcke. Zusammenkunft und Anfang im Dachsbau auf der Wannwiesenschneise bei Abth. Nr. 1. Freitag den 3. März, Vormittags 9 Uhr, in der Forstwartei Vorderwald, Di-! stricken Notherbusch und Alte Küh-! unter: 246 rm Buchen-Scheiter, 140 „ ,, -Knüppel, 235 „ „ -Stöcke, 5030 Wellen „ -Reisig, 5200 „ „ -Eichen-, Nadel« und, Weichholz-Reisig. Zusammenkunft am Hattenröder Vicinalweg an der Steinbruchschneise. Lich, 22. Februar 1893. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Walz. 1723 Die Holzversteigerung vom 15. d. Mts. in den zur Freiherrl. v. Nordeck zur Rabenau'schen Nachlaßverwaltung gehörigen Waldungen des Reviers Friedelhausen ist genehmigt. Die Abfuhrscheine können vom 7. März l. I. an bei dem Waldkassenrechner Stephan zu Staufenberg in Empfang genommen werden. Die lieber* Weisung findet den 8. März l. I., Morgens 8 Uhr, statt. Friedelhausen, 25. Februar 1893. 1869_____________Schneider. Dienstag, 28. Februar 1893, Vormittags 9V4 Uhr beginnend, lasse ich dahier 6 Pferde, 18 Stück Rindvieh, 2 Läufer, Wagen, Schiff und Geschirr, sowie eine Schmiede-Einrichtung und aller- j lei Hausgeräthschafien öffentlich melstbie-' tend gegen Baarzahlung, oder Einstellung solventer Bürgen, zur Versteigerung bringen. 1814 Bernsdorf(Station derKolbe-Laaspher i Bahnt, 25 Februar 1893. Heinrich ClooS. Mittwoch den 8. März, Nachmittags 21/2 Uhr. sollen auf dem hiesigen Ortsgertcht die den Erben der Karl Lang Eheleute in Gießen gehörigen Immobilien: Flur I Nr. 961 — 19 Meter Hofraum mit Stall auf dem Asterweg, Flur I Nr. 962 — 125 Meter Grabgarten daselbst, Flur I Nr- 968 - 56 Meter Hofraithe daselbst freiwillig meistbietend versteigert werden- Gießen, 23. Februar 1893. Großh. Ortsgericht Gießen- I. A-: Bogt. [1726 Versteigerung. Dienstag den 28. Februar d. I., Nachmittags 2 Uhr, versteigere ich Schloßgasie 9 dahier, auf Antrag des Verwalters der Gastwtrth L- Löwen- stein'schen Concursmasse: 8 vollständige Betten mit und ohne Sprungfeder-Matratzen, 1 Sopha, 2 Kletderschränke. 1 Tisch, 1 Schreib- fecretär, 1 Standuhr, 1 Waschkomode, 1 Nachtschränkchen, 1 Consolchen, 1 Hängelampe und 2 Bilder, sowie 1 Cassaschrank. Versteigerung findet sicher statt. 1813 Born, ___________________Gerichtsvollzieher. Mittwoch den 1. März, Nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'schen Saale versteigert: ,, , , Sophas, Commoden, Kleiderschranke, Glasschränke, Tische, Spiegel, Regulateure, vollst Betten, 2 Secretäre, 1 Nähmaschine, Console, Waschtische, 2 Hobelbänke mit Werkzeug, 1 Stoßkarren, 1 Schleudermaschtne, 1 tupf. Kessel, Wirthschaftstische u. -Stühle, 5 Mille Cigarren, 1 Kuh, 3 Ziegen u a. m. Geißler, 1855 Gerichtsvollzieher. Jeilgeöotenes. Cervelatwurst in allerbester Qualität frisch eingetroffen bei 1208______Emil Fischbach. 100 Malter Kartoffeln verschiedener Sorten zu verkaufen. 1815 Licherstraße 5. KailiWngcn, Soiinculiaiigkil GorlenpWe tk. 1782 werden frei auf den Platz geliefert Anmeldungen und nähere Auskunft erthetlt Gastwirtb Sammel, Grünbergerstraße. tW wird durch meine WT Katarrhpastillen 3#T in kurzer Zeit wöflF radical beseitigt 672] A. Jßleib. In Beuteln L 35 $ in Gießen bei Benner & Krumm, Bahnbosstraße 40. io 09 lO Bester und Billigster in H , Vi.'a.'/b Dosen empfiehlt E. Kalkhof, 1847] Giessen, "Westanlage 2. Buchen- u. Tannen- Scheithol; empfiehlt billigst [279 K. Jung IV., Klein-Linden. Medic.-Leberthran empfiehlt 1209 Emil Fischbach. Große Auswahl üchter Schweizer Stickereien ohne Apprst, in Stücken von 4,20 Mtr. zu Fabrikpreisen bei 1372 T. Haan jun., Kreuzplatz 10. 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Zitat als Schreiber. Näheres in der Exped. b. Bl. Kaiser Panorama, | »abnhosstratze 23, (Me Löwengaffe. Menen des zahlreichen Besuch« und grob"' Beifalls bleibt bis Donnerstag „ Htlvullultl VHHV. Wbenb ausgestellt blc unübertroffene barsche sofort gesucht. Ludwigstraße 31. PrachtrSerie: 273J «lte üHünirn, Porzellan. Wölb und LildergegenstLnde. alte Docu «nie. Vü»er .\ kauft LonIn Holhcnberger, Neu. »weg 22. Die Beerdigung findet Dienstag d»*n 28. Februar. Nachmittags 1 2 von der Leichenhalle aus statt. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mittheilung, dass es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unser einziges innigstgeliebtes Kind Die tieftrauernden Eltern Wilhelm Seibert und Frau. 1714] Ein brave« kräftiges Mädchen bei hohem Lohn per 1 März gesucht- Wo? sagt bie Exped. d Bl. Eintritt frei. - , aquoii. vntntii um viciouiibiuuc imv Rheder worden 1hitze im , gn bte yxoed. b. Dl. abzugcbcn. Kirche offen gehalten, zu denen der Zu- —. , , tritt gegen Vorzeigung der Mitglieds-I 1705] EiN Schreibgehülfe sucht karten Mr 1892 gestattet ist. 11823 । .............. , 1856! Ein braoeS tüchtige« Mädchen 18441 Ein Mädchen oder ffrau jtr für Küche und Hausarbeit gesucht. Au?hülfe gesucht. Schillerstraße 27. 1 Wo? sagt die Erped. d. Bl. Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schweren Verluste, sowie für die zahlreichen Blumenspenden, insbesondere für bie trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Dr. Naumann sagt innigsten Dank [1861] Familie Peter. Abende S Uhr. 1832] Ein gröbere« Lodenlocal mit PrAu-rninm tollet. 1—2 Nebenzimmern und Wohnung wird 1 rograinm io k Geschäfts,wecken sofort zu mtrtben . Für 1' Ein Mädchen, 19 Jahre alt, 0«fcö5ft einen Lehrling aus guter Fg, sucht Lehrstelle in einem Wetßwaaren- mtlie P« Walter, KaplanSgaste. Offerten unter X k 117 an^ 1845i Gin Lpenglerg.selle, der in Äubolf Moste, Düffeldorf. Blechladenarbeit bewandert ist, sofort ge- 1859] Kräftiger gewandter HauS» sucht. Näheres in der Sxoed d. Bl Wien und die Musik- u. Tbealerausstel ung. Gambrinus. Heule Dienstag 7 Uhrr [1854 (Hrofiretf onrrrt ni. kom.Uorträgcn ES ladet ergebe ist ein Carl Empting. Wiesbaden Hotel Tannhäuser empfiehlt Zimmer von JL 1.50, Pension von 8.50 an. II. Schweinnberg, 1462] früher Marburg a b ö belle td) gründlich. ZlppilHI Auch bei lang flranf heit und in Hobe» vlter dauernd» Erfolge. LeibenSbeschr. unb Angabe od ffüße kalt an P. Weidhaas, (tzcbr. Röhrlc. 1393] Ein braveS tüchtiges Dienstmädchen auf Anfang März gesucht. Kirchenplatz 21, 1. Stock. Skeiseuder gesucht für eine hiesige Weinhanblung und L queurfabrik, der in dieser oder ähnlich r Branche schon mit Erfolg gereist bat. (1767 Cffrtten unt. X besorgt bie Exp b Bl. 1625] Lehrling, im Zeichnen gut beanlagt, kann eintreten bei Kurl Schwan, Effen'ieinschirher. Tüchtiger Bierkutscher im Alter von 31 Jahren. Im Namen der tiefbetrübten Hinterbliebenen: Fritsch, und Frau Giessen. 27. Februar 1893. Die Beerdigung findet Dienstag den 28. d. M., punkt 11 Ihr von den neuen Nach kurzem schweren Leiden entschlief Sonntag früh um 4 Uhr unser treuer, geliebter Wilhelm ■ 1 ..... Fahrplan der aus Station Gi-ßrn verkehrenden Siseudahnzüge. « n t n n f t. Abfahrt. jl2 760 Q40 1130 <00 115 Z44 "432 5M 726 ß 49* 1066 1157. ffrowffurt 229 436 459 638 Z04* 95U H<' 167 4-36 532 )03 749 9'3 6*» (führt 2.-4. Klaste). ff riebt» erg (Loealzug) (lübrt 2.-4. Klasse). 2u 454 7Me 943 H31 425 527 7^« HO«. 12V2 )27 Z47 Q06 96I H38 1« 12V 41O ZM* 214 4M 6^1 741 7M« A43 1131 149 425 5?7 ®53 744 fl* 11«. Marburg 1202 127 347 8)6 g51 UM 106 j20 Z" 4«0 7» 82« 91». "741 2« (führt 2.-4. Klaste). ffront)anfcn (Loealz.) 630 140 (führt 2.-4. Klaste) <33 7'j6 941 H'2Ö 1132 1241 334 428 ßjb 727 ZN H24 UM. Wetzlar 52» 808 9*^ 10^' 11»* 1210 230 438 g37 545755907 916 9*1 1132 1241 334 6- ZN H24 Gmtz-Eodlenz 506 y-8 917 1150 43t- Z37 755 N2V 42.4 72? UM. Derrtz ffdln 629 1000 1210 546. 7" 1'1 4 -'7 10«. ff »u»a 72» H d trieb deren EourS 5 dis 6<>/o in die Höhe, aber auch die rheinischen Werke sind lehr beträchtlich besser, voran Bochumer mit 3 bifl 4 Gewinn. Kohtenaclien schwächten sich am Freitag etwa- ab, zum Theil de-halb. weil gew.ste Gerüchte schon von Schwierigkeiten sprachen, die innerhalb de- xoblen'unbicatfl bervorgetreten seien. Genaueres hierüber liegt nicht vor, man vermuthet indessen, daß keine ernstliche.' Differenzen vorliegen, sondern nur eine gewisse Unzufriedenheit über die Art und Weite entstanden ist, mit welcher bie Zeche Mont Eenifl noch einen Sonderoortheil für sich herauSgeichlagen hat. Die Eourse bleiben trotz dieser Abschwächung noch sehr oe> deutend über den bereit- hohen Vergleich-courf en und e- gewannen Gelsenkirchener 3®/e, Harpener 7 %, Hibernia 4 %, Eoncordia 3 % rc. Im Bankenmarkt wurde die Bewegung beständig geschürt durch die Au-sicht auf die Fortsetzung der österreichischen Finanzgeschäfte, w.Iche nun mit ber Emission der Goldrente thatsächlfch erfolgt ist Der Bericht der DiScontogesellschaft hat auf die Gesammltendenz gar keinen Eindruck gemacht, im Gegenlhell, man benutzte ihn dazu, die Actim der Eoncurrenzinstitute zu treiben. Selbst auf den EourS der eigenen Actlen war ber Abschluß de- Institut- von nur ganz vorübergehendem Einfluß, unb doch hätte er wohl eine etwa- größere Beachtung verdient. Die Dividende ist bte niedrigste seit 16 Jahren, die Positionen de- Gewinn- unb Verlust EonioS sind fämmtlich sehr erheblich zurückgeganaen, obgleich gerade diese- Institut große Ar ürengungen gemacht hat, um seinen Kundenkreis zu erweitern. Da- Anwachsen der Acc'pte um 10 Millionen zeigt jedenfalls, um welchen Preis die- erreicht wurde. Ter Abschluß der Darmstädter Bank gab zu einer sprungweisen Besserung dieser Aclien Anlaß, obgleich derselbe in keiner Beziehung bester ist al- der vorjährige und ^afl Mißverhältniß zwilchen EourS und Dividende auch bei diesem Institut bedeutend ist. Die Reaction am Freitag hat im Bankenmarkt eine oerhältnißmäßig starke 8b* Schwächung heroorgerufen. DiflcontoS verioren 2V»°/o und minderten dadurch ihren Wochengewinn auf 1 % herab, aber bei Handelsgesellschaft beträgt der Gewinn noch 4 */t %, bei Darmstädter 4 °/o, Treflbener 2 und die Wiener Zetten haben die höchsten Eourse fast voll behauptet. bester reichliche Bahnen waren weniger beachtet, und lediglich Lombarden oer» zeichnen die starke Eteizeruna von 4 fl., dagegen standen die Schweizer Hellen in andauernder Gunst uno sie schließen auf fast zu voll behaupteten (Sourfen, Central» bahn mit 3 e/0, Nordost und Union-Bahn mit 2 •/» Gewinn. Rebectxeu: — Druck unb Verlas brr BrnhCsch«. H>n.Jerei Qt. «hr. Pietsch) in CM fc