1893 Nr. 174 Zweites Blatt. Donnerstag den 27. Juli am w„ Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. und Anzeigeblatt für den Ktek Gießen Rkdaction, Expedition und Druckerei: Kchulstrahe "SSt.7. Fernsprecher 51. Vierteljähriger AöonnemcntspreiL, 2 Mark 20 Psg. mit Bringerlohn. Durch die Poft btjogm 2 Mark 50 Pfg. Dir Gießener ■Ktbtn dem Anzeiger Wöchentlich dreimal öeigelrgt. Der Gießener Anzeiger erscheint täglich, Mit Ausnahme drS Montags. b" Äaffe «L 1.50. ** «V. sS "Niel tze-. « 6540 »L ümtiotitn Hratisbeikage: chießener Iamikienökätter Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. Alle Annoncen-Bureaux deS In. und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Feuilleton. Heber die Amerikanerin plaudert ein Berichterstatter der „ftöln. Ztg." in den im Feuilleton dieses Blattes erscheinenden „bunten Bildern aus Chicago" wie folgt: Ja, die Amerikanerin! Wer könnte dich beschreiben, du Sphinx, wer könnte dir gerecht werden, du vieltausendfarbige Lacerte! In Deutschland stellt man sich die Amerikanerin gewöhnlich als eine reiche und elegante Person ohne Bildung vor, die sich schon Morgens früh mit Seide und Brillanten schmückt und dann tagsüber auf Schaukelstühlen herumliegt und Candy schleckt, um Abends in Gesellschaft zu gehen und zu „flirten"! Nun ja, es giebt schon solche, aber — es gibt auch andere, ganz andere! Nämlich tapfere Arbeiterinnen auf der Heerstraße des Lebens, die sich als ledige Mädchen fleißig und selbstständig durch die Welt schlagen, als Ehefrauen ihre Männer durch Mitarbeit in deren Geschäften oder durch eigenen Erwerb redlich unterstützen. Man bekommt ordentlich Hochachtung vor diesen schlanken, blassen, zarten Dingerchen, wenn man sie beobachtet, wie fleißig und stramm sie arbeiten: hinter dem Schalter der Post und Tele« graphie, hinter den Ladentischen der großen Geschäfte, in der Schreibstube des Rechtsanwalts, im Empfangszimmer des Arztes, an den Maschinen der großen Druckereien, an den Staffen der Gasthöfe. Ueberall Damen, mitten unter den Herren und die gleichen Geschäfte erledigend. Sehen Sie, ich ziehe die Damen vor, sagte uns der Besitzer eines großen Geschäftes, denn sie sind regelmäßiger und nicht so frech wie die männlichen Beamten,- sie trinken nicht, sie bummeln nicht, sie rauchen nicht und sie schwätzen nicht während der Arbeit. Zudem sind sie sehr zuverlässig und rechnen durchgehends beffer als die Männer. Und dazu sind sie viel billiger! warf ein Europäer ein. "Why ? sagte der Amerikaner verwundert. Warum sollten sie billiger sein? Man bezahlt doch den Dienst, nicht die Person. Nein, billiger sind sie nicht. Ich schreibe eine Stelle aus: 25 Dollars die Woche. Es melden sich ein paar Leute und ich nehme den besten Bewerber. Ob Mann oder Weib: 25 Dollars die Woche. Da haben Sie den Hauptunterschied zwischen der Frauenarbeit in Europa und in Amerika. Bei uns drüben ist die Frau die Geduldete, hier die Gleichberechtigte. Dieser erste Erfolg, der nichts anders ist als der Ausfluß der amerikanischen Gerechtigkeit und Vorurtheilslosigkeit, stieg den Frauen naturgemäß zu Kopfe und auf diesem Erfolg bauten sie ihre Bestrebungen nach vollkommener Gleichberechtigung auf. In einzelnen Gegenden sind sie weit vorgedrungen damit. Wie Sie wissen, gibt es mehrere Staaten, in denen weibliche Rechtsanwälte plaidiren, weibliche Geistliche predigen, weibliche Richter Recht sprechen und bei der letzten Präsidentenwahl trat, wie Sie sich wohl noch erinnern werden, eine Dame sogar als Bewerberin um die Stelle eines Leiters der Geschicke der Vereinigten Staaten auf und heimste wirk« lich viele Tausend Stimmen ein. So weit sind wir hier in Illinois noch nicht, aber die Frauen haben doch auch hier schon Zutritt in allen möglichen Stellungen der Verwaltung, des Handels und der Industrie gefunden und, wie schon gesagt, man beobachtet sie mit Achtung und Theilnahme bei der Arbeit. Und diese Theil- nahme verringert sich gewiß nicht, wenn man sie nach vollbrachter Arbeit bescheiden und selbstverständlich im Restaurant ihre bescheidene Mahlzeit einnehmen sieht oder wenn man ihnen nachschaut, wie sie sicher und ruhig in dem betäubenden Menschengewühl ihres Weges ziehen, ihre Bahn besteigen und so fort. Ob sie auch so gute Gattinnen und Mütter sind? Wer weiß, ich möchte es nicht bestreiten, aber ich möchte es auch nicht ganz bestimmt behaupten. Wenn ich sie so betrachte, die durchgehends übermäßig schlanken Mädchengestalten mit dem herben Ausdruck um Mund und Wangen, mit den kühlen, grauen oder blaugrauen Augen, die einem so überlegen ruhig anschauen, dann denke ich mir, daß sie von der Natur wohl mehr dazu geschaffen sind, gute Kameraden eines Mannes zu fein, körperlose Wesen, die den Kampf ums Dasein getreulich mit durchfechten, als leidenschaftliche Liebesgöttinnen, um deren Huld ein Jüngling eine Dummheit macht, ein Mann ein Verbrechen begeht. Es steckt aber auch in diesen amerikanischen Weibern eine ganz andere Lebensanschauung als in unseren europäischen. Sie wollen nicht der Epheu sein, der sich liebend an irgend einer Eiche emporrankt, sondern ihr Sinn geht danach, selbst Eiche zu sein. Die Heirath um der Heirath willen ist ihnen eine Lächerlichkeit, und wenn keine Verbesserung ihrer Lage, und zwar eine wesentliche Verbesserung, dabei herauskommt, so bleiben sie lieber Fräulein Lehrerin, Fräulein Bureauvorsteherin oder Fräulein Post- secrelär, als Frau zu werden. Und manche, die es gar nicht nöthig hätte, nimmt nach der Eheschließung die frühere Thä- tigkeit wieder auf, nur um vom Manne nicht wirthschaftlich abhängig zu fein, sondern über ein eigenes Einkommen zu verfügen und den Mann zu unterstützen. Erleichtert wird den amerikanischen Frauen ihr ganzes Leben durch die hohe Stellung, die hier das Weib einnimmt. Wo auch immer ein Weib sich zeigt, wird es von jedem Amerikaner als Lady behandelt. Sobald eine Frau einen Fahrstuhl betritt, nehmen alle Männer, die sich darin befinden, sofort den Hut ab. Sobald eine Frau in einen besetzten Straßenbahnwagen tritt, räumt ihr ein Mann einen Platz ein. Doch das sind schließlich äußere Dinge, auf die ich einen besonderen Werth nicht lege; ich theile sie nur mit, weil ich gerade von der Stellung der Frauen rede. Was ich weit, weit höher schätze, das ist die Thatsache, daß hier ein Weib in jedem Geschäft und jedem Bureau arbeiten kann, ohne befürchten zu müssen, daß Jemand ein unpassendes Wort an sie richtet, und weiter die Thatsache, daß in Amerika ein Weib in jedes Speisehaus eintreten und zu jeder Tages- und Nachtzeit über die Straße gehen kann, ohne daß ein Mann sich erlauben würde, sie anzureden oder ihr zu nahe zu treten. Und sollte es ausnahmsweise einmal geschehen, so würde jeder anwesende Amerikaner den Frechen sofort züchtigen und sich der Dame annehmen. Als ich diese Behauptungen zuerst hörte — eine deutsche Dame sprach mir davon in Newyork — hielt ich sie für übertrieben. Eigene Beobachtungen und die übereinstimmenden Mittheilungen von Eingeborenen und Deutsch-Amerikanern haben mich aber mittlerweile belehrt, daß dem in der That so ist. In der Stadt und auf dem weiten Gelände der Ausstellung gehen Damen selbst zu den spätesten Abendstunden völlig unangefochten allein ihres Weges. Niemand sieht sie auffällig an, Niemand behelligt sie durch ein Wort. Diese Erscheinung ist der Bewunderung würdig und — der Berherzigung werth. Es ist beschämend für uns Bewohner des alten Culturlandes Europa, wenn wir unsere Zustände damit vergleichen. 1858 «toter Knbet= unb efiel unb «»ule«u£ftoftc, Ate am liebsten vom Lande, gesucht. cknbergerstr. 47. [6372 unges braves Ki-chea e Stunden des Tages zv iidit. SWerstrake 16. as 6. Abonne- Estatt. 65ti nora! che das Kreisturnseii in ‘ Nachricht, daß zu den unb Sonntag 8on ffurt Ahrpreiserniäßig. tägige Mtigleit) für 'den. Diejenigen Mil- aachen wollen, werden Samstag früh 10 Uhr, ir bei Hem Graveur von 2,70 Mk. dort zu tigt werden. r kinM unter Vorwenn er Ermäßigung 6556 Bekanntmachung, die Wahl der Beisitzer für das Gewerbegericht der Stadt Gießen betreffend. Für das demnächst in Wirksamkeit tretende Gewerbegericht sind 24 Beisitzer auf die Dauer von drei Jahren zu wählen und zwar die eine Hälfte aus der Zahl der wählbaren Arbeitgeber von den wahlberechtigten Arbeit, gebern und die andere Hälfte aus der Zahl der wählbaren Arbeiter von den wahlberechtigten Arbeitern. Zum Beisitzer eines Gewerbegerichts kann nur berufen werden, wer das dreißigste Lebensjahr vollendet, in dem der Wahl vorangegangenen Jahr für sich und seine Familie Armenunterstützung aus öffentlichen Mitteln nicht empfangen oder die empfangene Unterstützung erstattet hat und in dem Bezirk des Gewerbegerichts seit mindestens zwei Jahren wohnt oder beschäftigt ist. Personen, welche zum Amt eines Schöffen unfähig sind, können nicht berufen werden. Die Wahl findet Freitag, 28. Juli 1893, von Mittags 12 Uhr bis Abends 6 Uhr im Sitzungssaale des Bürgermeistereigebäudes statt. Die wahlberechtigten Arbeitgeber und Arbeiter werden daher eingeladen, in der angegebenen Abstimmungszeit sich persönlich einzufinden und ihre Stimmen abzugeben. Gießen, 17. Juli 1893. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________________Gnauth.______________________6329 Freitag den 28. Inti, yorm. von 11 Uhr an, wird der Mobilien - Nachlaß des Kaufmanns Wilhelm Rinn III. in Heuchelheim meistbietend daselbst versteigert. Besonders kommen zum Ausgebot: 2 Sophas, Tische, Stühle, Uhren, 1 Regulator, 1 zweithüriger Glasschrank, polirt, 1 Nähmaschine, Kommode, mehrere Betten, Nachttische, ein- und zweithürige alterthümliche Kleiderschränke, darunter einer mit Elfenbein eingefetzt, Spiegel, Sessel. Bücher, dabei Göthes Faust mit Zeichnungen, Meyers Conversations- Lexikon, 1 Obstmühle mit Kelter, 1 Kaffeebrenner, 3 arofte Teppiche, Koffer, Tasche, Bilder, Küchenschrank mit Glasaufsatz, Porzellan, Weißzeug, Stoßkarren, Bütten, Küchengeschirr, Silber-, Goldsachen u. f. w.[6531 doch achte man genau auf Firma und Etiquette: [9402 Th. Voigt, Würzburg, und nehme kein anderes. Vertreter gesucht. Zwangsversteigerung. Freitag den 28. ds. Mts., Vormittags von 9V2 Uhr an, versteigere ich gegen Baarzahlung in der von dem Betr Schuldner im Hause des Herrn Dachdeckermcister Ehr. Jockel dahier innegehabten Wohnung: HauS- und «üchengeräthe aller Art, darunter 1 Schreibtisch, 2 SophaS, 1 Weitzzeugschrank, 3 Tische, 6 Stühle, 1 Eommode, 1 Regulator, 1 gr. Spiegel, 1 Bertieow, 1 Bett, 2 Waschtische, 2 Nachttische u a. m. Ferner ca. 13000 Stück «igarre«, 1 Deeimalwaage, 4 Pferdedecke«, 35 Fäßchen Wagensett, 1 Fatz mit weißer Aarbe, 1 Sack Bohnen und verschiedene andere Waarenrette, sowie leere Kisten und Weinflaschen. Hungen, am 24. Juli 1893. Seipel, 6525 Gerichtsvollzieher zu Hungen. Aeisgeöotenes. Ausverkauf! Wegen der am ersten August vorzunehmenden Verlegung unseres Ge- schäftslocaleS nach dem Hause des Herrn Bang, Seltersweg 25, wollen wir einen Theil unseres Waa- renlagers: Corsetten, Schirme, Schürzen, Hemden, Strümpfe, Handschuhe u. s. w. zu herabgesetzten Preisen ausverkaufen. Geschw. Aron, Marktstr. 32. Der Ausverkauf findet bestimmt nur bis zum ersten August statt. 3332] Herr««- «. Knabe«-Stroh hüte von den billigsten bis zu den fei«-1 Ye« Sorten empfiehlt in großer Auswahl A. Fangmann. Hervorragende Neuheit in Nähmaschinen Seidel & Naumann's Lit. EL Langschiff- (Vibrating Shuttle) Maschine für Familien und Gewerbetreibende. Besonders großer Durchgangsraum. Denkbar einfachster Mechanismus ohne Kammräder. Gehärtetes Stahlschiffchen mit einer Bewegung einzufädeln, faßt doppelt so viel Faden wie früher. Spielend leichter und ruhiger Gang. Preis Mk. 105.— mit 10 % Rabatt gegen baar. Gewöhnliche Singer-Maschinen schon von 55 Mk. an. Th. Haubach, 2871 Bahnhofstraße 40, 1 Treppe. AeUeftes Geschäft dieser Branche in Gießen. "WC Fahrräder. Bestes deutsches und englisches Fabrikat unter einjähriger reeller Garantie zu mäßigen Preisen, Zubehör und Ersatztheile, empfiehlt Fr. Krogmann, 4071] Kaffenschrank-Fabrik. SW Gegen Baar hoher Rabatt. 9/G. ______Reparaturen werden in meiner Fabrik fachgemäß und schnell ausgeführt.__ Holzkoffer, Reisekörbe, Handtaschen, Handkoffer, Porteseuille- Maaren, Hosenträger, Jagdartikel, Sättel, Pferdegeschirre, Luxuswagen Ang. Kilbinger, Sattler Selterswcg 19. [6472] Telephon 78. *BS7^en*n*tl Ve> 26. i s-°a->r°- °7d $r. VtU®1"” 1 '■»Ifl«*"'1 7 tB,Q 't°n em erklecklicher faUenben Kontingentes rw, der dagea ^nduxttt nicht ’ttbtTL Wt Wwtx J^en gewiß Jedem s wwnn. -der daS f 7' ‘Mifunj, bin -« md)t, ta6 , 7?" I" ”«69titnbi 9«4l .tz-hk°z,^« 7"-'"-«"--», bn M ft - ®.a’ Wf» is ®l”,i ?sf&Sr SXf-L «*t °°7L **« ; Art"! I” Hab ; 1 i Aiota^' ’ «.♦*»* ( rr"-' Bahnhofftrafie 12 2S87] 4435] L. Caffee und Theegebäck, Tor H. Winn, Maurermeister. ten rc., sowie (gefrorenes in verschiedenen Sorten bekannter Güte Letztere Liste wurde unter Beihülfe einer stetsvorräthig. [4413 Der Iorstand des Kerveröevereins Gießen 6510 1. talien . . 156267.— Ein zu gut. [6534 Wcte-mn: M. - $rvd 'Md Rerlaq ter Srfllt'f*« »tudrrri sFr. «br. SDiitf») in «teße» 2. 3. 4. Der Director: W. Otto II. (? L. 2. Seitens der Arbeitnehmer: Friedrich Darr, Tapezier. Christian Euler, Lackirer. Gerh. Klingclhöfcr, Weißbinder. Lud. Klotz, Schlosser. Leonh. Kröger, Modellschreiner. W. Kinzenbach, Werkmeister. Carl Müller, Dreher. Wilh. Scheich, Maler. Clem. Schwerdtfegcr, Schlosser. Kaspar Beith, Schlosser. Wilh. Walther, Schlosser. Chr. Weidig, Möbelschreiner. Anzahl von Arbeitnehmern aufgestellt. Activa. Ausgeliehene Capitalien ..... Kaffenvorrath . . Ausstände. . . . Mobilien nach Abschreibung von 5 pCt. In demselben Jahre gingen ab . Daher Stand der Mitglieder Ende 1892 Beuern, den 25. Juli 1893. Vermischte Anzeigen. 6289] Von heute ab wohne ich Neustadt 49. 2usanna Wacker, Leichenfrau. Emser Silber-Gartenkies liefern in großen und kleinen Quantitäten 1. Seitens der Arbeitgeber: Berg, Schuhmachermeister. Emmclius, Fabrikant. A. Faber, Spenglermeister. .Seyligcnstaedt, Maschinenbauer. Der Rechner: H. A. Lindenstruth III. Schöne freundl.u.gesundeWohnung pr. 1. Oktober an ruhige Leute zu vermiethen. 3T Preis 480 Mark. 7BQ 2. Stock Passiva. 1. Aufgenommene Capi- Jean Dem & Cie Baumaterialienhandlung. (fein holländisches) per Ctr. fang nächster Woche ein. Juda Katz, Marktftraße 4. [6449 Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1891 In 1892 gingen zu .... Fruchtsacke in bester Qualität, zu 150 u. 200 Pfund Inhalt, empfiehlt billigst [6524 H. F. Nassauer, Neuenweg 15. 148 230.37 543.10,2. 9 560.19 Allgemeine Renten-Anstalt Gegründet 1833. ZU Stuttgart. Reorganistrt 1855. Unter Aussicht der Kgl. Württ. Staatsregierung. Gesammivermögen Ende 1892: 70 Millionen Mark, darunter außer 34V2 Millionen Mark Prämienreserven noch über 47, Millionen Mark Extrareserven. BersicherungSstandr ca. 40 Tausend Policen Über 57 Millionen «ar» versichertes Capital und über 1« . Millionen Mark versicherte Rente. Aller Gewinn kommt ausschließlich den Mitgliedern der Anstalt Bilanz des Spar- und Borschufivereins II Beuern (Eingetr. Genoffen schäft mit unbeschr. Haftpflicht) am 31. Dccember 18V2. Lebensversicherung. Einfache Todesfall - Versicherungen. Abgekürzte, bei Erreichung eines bestimmten Lebensalters oder im Kalle früheren Todes zahl- &*** Versicherungen, sowie Versicherungen zweier verbundener Personen, zahlbar nach dem Tode der zuerst sterbenden Person. ____ Ä, Anerkannt niedere Prämiensätze. Dividende« Genuß schon nach drei Jahren.«»»^ arr Dividende zur Zeit 30 - 0 der Prämie. Rentenversicherung. Jährliche oder halbiährliche Leibrenteu. zahlbar bis zum Tode des Versicherten oder bis zum Tode des längst Lebenden von zwei gemeinschaftlich Versicherten, sowie aufgeschobene für späteren Bezug bestimmte Renten. Hohe «entenbezüge. AlleS dividendenberechtigt. > Nähere Auskunft, Profpecie und Antragsformulare kostenfrei durch die Generalagentur Daruistadt: Fr. Ekert, Saalbaustr. 65, sowie durch die Vertreter in Gießen: Hauptagenten Gebrüder Zülch, Alice- straße 22, und Agent I Güngerich; AlSselv r Gg. «auffmann U., I Gr..Linden: Julius Walter, Kaufmann; Laubach r Wilh. »ltpstet«. I Musik. Hausfreund Blätter für ausgewählte Saloomtntk. VL Jahrgang;, itonaffieh iwei Nummern (mit Textbeilage). Preis pro Quartal 1 M. Probe - Nummern grafia und franco. C. A. Kochs Verlag, Leipzig, Müller - Akademie zu Worms a. Rhein. (Mühlenbau- und Müllerschule, gegr. 1867) beginnt einen neuen LehreursuS am 1. Oct. 1893. Dauer der völligen AuS- blldung acht Monate. Armeldunaen find biß zum 15. September zu bewirken. Programme und nähere Auskunft durch die Direction: [6179 ___Heitz «ngrl, Ingenieur und Mühlenbesttzer, Stemler's Friedrichsdorfer Zwüback^ stets frisch, in Packeten A 20 Pfg. zu haben bei [6352 A. bi (ft. Wallenfels, Marktplatz 21. 60961 In meinem neuen Hause, Wetz, steingasse 38, ist der dritte Stock, bestehend au« fünf Zimmern mit Zubehör, bis zum 1. October zu vermiethen. W. VedeenS, Livdenplatz 3, 6073s Der mittlere Stock, 5 Zimmer mit Zubehör und Wafierleitung sofort zu vermiethen. __*«org «rast, Wetzsteinstraße 42. 5828) Schöne Wohnung ,u vermiethen- 9. Walther, Bahnhofstraße 2. r wahrer Schatz i für die unglücklichen Opfer der Selbet- befleckung (Onanie) und geheimen Ausschweifungen ist das berühmte Werk : Dr. Retan’s SeMewairag Lose es Jeder, der an den schrecklichen Folgen dieses Lasters leidet, seine aufrichtigen Belehrungen retten Jlhrlich Tausende vom sichern Tode Zn beziehen durch das Verlag*- HagMz.in in . Leipzig, Neumarkt 34, J sowie durch jede Buch- handlang. “[4366] 6102] In meinem Neubau in der Bahnhofstraße, unterhalb des Lenz'schen Felsen- kellerS, ist der zweite Stock, 7 Zimmer, Badezimmer und sömmtl. Zubehör, sowie Gartenanthetl, der dritte Stock mit sechs Zimmern und allem Zubehör, sofort zu vermiethen: letzterer kann auch getrennt vermiethet werden. Maurermeister G. Pfaff, :________________Wetzsteingasse 46. Wahl zum Gewcrbegcricht. In Rüchlcht auf das Interesse, das die Gewerbetreibenden daran haben, daß möglichst sachkundige und unabhängig urtheilendc Männer zu Beisitzern des Gewerbegerichts gewählt werden und darauf, daß seine Mitglieder eine Vereinigung zum Zwecke der Förderung der Gewerbe bilden, hat der Vorstand des Gewerbevereins es für seine Pflicht gehalten, einen Vorschlag für diese Wahlen zu machen und empfiehlt die Wahl der nachstehenden Herren: Neue holl. Vollbäringe eingetroffen. [[6478, K __H. F. Nassauer. | Stammguthaben der Mitglieder. . . . 2178.13 158 445.13- 88 8____ 96 2 94 [6535 40,000, 30,000, 20,000, 15,000 Gulden u. s w IO?‘ Melnlnger-LooRe.1 ▲ mxLi Ziehungen, Listen gratis. | ♦ «aunc Ziehung I. August. * ^edcs Loos gewilint. die Loose geg. monatliche Ä. !uas ®tr- Porto 20 Pfg. Türken-lkoose gegen monatliche A «äA«6SL* i^rl. 6Ziehungen. An^?n ^t-bnng 1. August, ch Hauptgewinn: 600,000 Francs. Liedes Loos gewinnt 185 Mr. Augsburger Prämien . Loose . 9eflcn Monatsraten zu 3 Mk Aöchstc Zieh. 1. Aug. ”” ^oos gewinnt. -Ml Aufträge erbitte baldigst. Bankhaus J. Scholl Berlin «teder Sch-ndausen ' l'00Le durch unsere Haupt • Agentur Schmitz in Ziehen zu beziehen _______1’494 ________________valth. Strauch. 5282] Wegzugshalber schöne Wohs uung (erster Stock) 4 Zimmer nebst Zubehör per 1. August, sowie ein kleine» LogiS per September zu vermiethen. __Joh. Lepper, Schiffenbergerweg 43. 4921) Das seither von Frau Geheimrath Seitz bewohnte Logis, 5—6 Zimmer, ist anderweitig an ruhige Leute zu vermiethen. L. Mtukel, Bahnhofstraße 10. 111.47 158 445.13 I. Kirch, Gastwirth. K. Leib, Schneidermeister. P. Pitz, Zimmermeister. L. Petri HI., Weißbindermeister für Erwachsene und Kinder. Litz- IlllnPIlinillirn wannen, heizbare Badestühle (yHVSIvmillS H mit Pumpe zum Entleeren des Bade- stuhles, sehr bequem, Badeofen in großer Auswahl bei Chr. Zimmer, Mschenöier. ij» «« *««g $r'ma «oabicr (dunkel) per. W. M. Noll, Ed-rstraß- 2. Flasche 25 Psg., prima Pilsener, > 9-------- per Flasche 2.3 Pfg., aus ber Uhlf iit /t Brauerei Förtsch, empfiehlt V llllll Restauration Bob, “ 6128]Neustadt 11. 8 hohe, große, freundliche Zimmer 1 großer Salon, «üche, Wafferlei- tung und sämmtltchem Zubehör. 5^351_____________SelterSweg 20. 5973] LogtS im 2. Stock zu vermiethen. Chr. Wallenfels, Marktplatz. 5796] Kleines Logis, sowie zwei möbl. Zimmer sofort zu vermiethen. __________________________________ ________g. yelstug, Neuenweg 31. Baumstützen I Lorwstraße Nr. ^0, 6 geräumige Rimmer billig bei [6129] Audr. Culer. das. im Dransardenstock"^^^' *** Aechten deutschen (sognae, per Liter-Flasche 2 französischen Eognac in allen Preislagen, weißen Champagner» Essig- vorzüglich zum Einmachen, per Liier 20 H, empfiehlt [6388 E. Dort, ______________Wallthorstraße 45. Reuenweg 22. Neuenweg 22. Für Arbeiter! verkauf von Hosen in sächsischem Stoff, in BuckSkin u. a. Sorten; ebenso Säckchen, Westen, genagelten Schuhen, Stiefeletten, Hemden, Blousen, blauen leinenen Hosen und Säckchen u. s. w. Verkauf von getragenen «leidern, Schuhen u. s. w. [3867 22 Neuenweg 22. KlihMMMlagkn bewährtester Construction liefert und stellt auf Carl Stohr L, 1284]LudwigSplatz 5. Regenschirme , 'N schönster »W Ä [n Jean Hauser, Gartenstr. 20. Zubehör, wegen Wegzug der Frau Lim« Zwiebelkuchen pert pr. u- Freitag oon ’/29 Uhr ab. [sofort zu vermiethen. Ostanlage 9. Emil Noll, Bäcker, 6470]Löwengasse 23. 4228] Schöne Wohnung, sechs Zimmer mit Balkon und Zubehör, zu vermiethen. A. Bernhardt, Ludwigfiraße 22. 3711] Kleines Familienlogis zu ver» ' miethen.______________ Wieseckerweg 3. I 1765] Schillerstr. 20, zw. St , 4 Zimm. nebst Zubehör, sofort zu verm._________ 1437] Der oberste Stock meines HauseS mit allem Zubehör billigst zu vermiethen, __________Seltersweg 24. 1409] Mansardenzimmer mit Cabinet und Zubehör für eine ruhige ältere Dame zu vermiethen. Näheres NahrungSberg 8 im NebenhauS 6033, LudwigSplatz 6 r Mansardenlogis im Vorderhaus an ruhige Familie zu vermiethen. _____________________ 55*20] Bismarckstraße 22, gegenüber der Realschule, ist d r 2 Stock, bestehend auS 5 Zimmern rc., zum 1. August ander- , weitig zu vermiethen. ^Jetmiefßintaen. b997] Der dritte Stock meines Hauses, Frankfurterstraße 5, zu vermiethen und 6172] Bahnhofstraße 27 r 3 schöne per 1- October d. I. beziehbar. Wohnungen im 1. und S. Stock, fe Philipp Uhl. 4 Zimmer und Zubehör, per sofort 5162] Wohnung im mittleren Stock, Mt Pttmidlhlt. Lotti» Lo«y. 8 Zimmer mit Zubehör, Gartenanthetl, 6148] Log,«, 3 Zim. m. Zub , abgeschl. Bleichplatz rc., ganz oder gethcilt per Corr, 1. Oct, beziehb. Sch llerstraße 29, 1- October zu vermiethen. - 6359] Wobnuna von 4 Kimmen unh Ritzel, Frankfurterstraße 43, II. Zubehör per 1. October zu vermiethen £• £* ■ _ Nähere« beiWilh. Lange, Neustadt 47. v 6 61?1J Schöne Mansardenwohnung, vier 3. Stock, 5 Zimmer mit allem Zubehör, ■ r».nI?e ll . lies. ftco. ins Haus ein 2 Hnflin Bienenzüchter v. Lande. 2 IIU»iy NSb.AuSk.erth. dieExv Leche ver. Charlotte in zleberruhr liefert prima Anthracitkohlen: gew. Nuß I in Korngr. von 45/65 mm " „ II „ „ 20/45 „ - „ w IU „ w 10/20 ; iu billigsten Preisen, und ertheilt auf gefl. Anftage gern nähere Auskunft- [6456 Pnnrfifnroi UoHlor im Waggon fco. Bahn - E. Stohr, Schlossermeister. UUIIUIIUI Gl nGUIUI. Hof Gießen. C. Steinhäuser, Buchbindermeister. ^Täglich frisch in nur bester Qualität» Proben können bei mir eingesehen Srfläfßr. (SdlTpin^TiTTPiftpr °ffCCe und Dheegebäck, Tor- werden. Nächste Sendung trifft An- a,x. ..