Sonntag dm 26. November 189<> Kr. 279. Drittes Blatt Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gietzen. | Hratiskeikage: chießmer Aamitienötätter Fettilleton amlung. Das Oowwa"^ Alle Innotucn-Burtaur brf In. und luitexM rrchttm» An,eigen für bra „Gießener 8n|eigirN «etgey*. uieber an bie Siebt it lßaü und ihrer M n, Garn u. bergt, lr ligfie Bescherrung fii; vahransiall. :er. Die Gießener Heet«teirauaferS in Körnern und Stroh war im Durchschnitt (1239 kg Körner pro ha) sehr gering, Imlnt een Anzeigen zu der Rachmitlag» für den feigenden Lag erscheinenden Nummer li» Bonn. 10 Uhr. n wird nicht Huw laben recht halb c. . assen: Frl. AinüL^ nlage Zl), (JrauDt^Vu' Hardt (GartenM l Frau Pfarrer t'süm irckssraße 11), ortmann (Mrrwttz 1 bereit, &oben in 6mr der herbstlich gefärbten Landschaft ein festliches Gepränge, so daß es eine Helle Lust war, ein solch herrliches Vergnügen mitzumachek^, wie es eine Jagd zu Pferde ist. Die Meute folgte, die Nasen tief auf dem Boden, der vom Schlepper gezogenen Fährte, in animinem Jagdgalopp folgte das Feld. Dürrend ritt eine irische Stute, welche heute unter ihm die erste Jagd mitmachte und barbarisch ins Zeug ging, er hatte gerade zu halten, daß das feurige aufgeregte Pferd nicht ganz zusammenpackte. So gings durch eine Mulde, in deren Ende die Spitze einer kleinen Waldremise hineinreichte — von dort aus sollte es dann im Bogen wieder gegen Neu- städtel zurückgehen- sollte, denn der nächste Augenblick gab der Jagd eine Direction, an die wohl Niemand, am allerwenigsten aber der Oberst, vorher dachte. Die Meute hatte nämlich gerade die besprochene Waldremise erreicht, als plötzlich, wie aus dem Boden heraus, direct vor den Nasen der Hunde, ein capitaler Rehbock erschien und, wie um sich zu orientiren, in flüchtigen Sätzen die Terrainwelle hinaufeilte, welche die eine Grenze der Mulde bildete. Hatte sich die Stute des Oberst bisher kaum halten lassen, so war dies von jetzt ab effectiv unmöglich geworden. Sie scheute, schwenkte erschreckt mit mächttgem Rucke nach rechts dem Bocke nach. Dürrend war es nur mit äußerster Anstrengung möglich, im Sattel zu bleiben, die kläffende Meute, welche noch gezaudert hatte, glaubte jetzt, da auch ein Reiter in die neue Fährte übergegangen war, mit vollem Recht an dem Extravergnügen theilnehmen zu dürfen, schloß sich, den Hundsmann imponirend, ebenfalls an und nun gings ventre ä terre in der Richtung weiter, die der Rehbock angab, nämlich nach dem Parke von Schloß Schlackenkamm, der aus ziemlicher Entfernung herübergrüßte — auch die Jagdgesellschaft folgte jetzt natürlich. „Hol's der Teufel, ein Bock!" hatte Rittmeister v. Krampe, der Waidmann, gerufen, „was hat denn das Biest hier alleine herumzuspazieren?" und als er, sein Pferd antreibend, nähergekommen war, setzte er, sich auf dem Sattel vor Lachen biegend, hinzu: „Ich will meiner Lebtage kein gutes Pferd mehr zwischen die Beine nehmen, wenn daS nicht der alte Jacob aus dem Schlackenkammer Park ist — das ist der beste Witz, den dieser Major noch je gemacht . . . allons, meine Herren, die Sporen eingesetzt, das Gesicht unseres Regimentschefs müssen wir sehen, wenn er hinter die Be- scheerung kommt!" Wäre die Entfernung von der erwähnten Terrainwelle bis nach Schlackenkamm nicht gar so groß gewesen, so hätte man den dicken Major sehen müssen, der von seinem Flagg- thurme aus durch einen mächtigen Tubus die' Vorgänge auf besagter Terrainwelle mit der gespanntesten Aufmerksamkeit verfolgte und wie er jetzt seinen Freund Dürrend hinter dem Bocke her wie eine Rakete über die Haide direct auf Schlackenkamm losschießen und die ganze Jagdgesellschaft folgen sah, ziemlich erblaßte und in größter Eile die Plattform verließ. Den Teufel auch- er hatte es auf eine kleine Neckerei abgesehen gehabt und nun lief dieser dumme Rehbock direct wieder heim und diesem Dürrend ging hinterdrein der Gaul durch und brachte ihn ihm direct auf den Hals — daS konnte gut werden.' Im Htnabeilen schrie er mit Stentorstimme nach seinem Haushofmeister und als dieser erschien, befahl er ihm, aus den zu dem verunglückten Diner angekommenen Delicateffen ein Dejeuner zu componiren und im großen Parterresaale die Tafel decken zu lassen . . . vielleicht ist's möglich, die Wuth Dürrends dadurch etwas zu besänftigen, dachte er dabei, denn daß er durchschaut sei, nahm er sofort an . . . „in Gottes Namen, frisch drauf, da ist weiter nichts zu machen," pustete er noch vor sich hin und dann batte er die große Freitreppe erreicht, vor der soeben die Stute Dürrends parirte, weil eS hier absolut nicht mehr weiterging, — der Bock hatte sich schon vorher mit mächttgem Satze über die Parkeinfrtedigung in Sicherheit gebracht und die Jagdgesellschaft galoppirte soeben die Allee gegen das Schloß herauf. ES war momentan ein furchtbares Durcheinander- die Meute heulte an der Parkemzäunung, der soeben angelaugte Nachrichten über den Laatenstand im Großherzogthum Hessen um die Mitte des Monats November 1893. Zulammengestellt bei der Großh. Oberen landwirthschaftlichm Behörde. WerttlWctt« MnaweuwUftMt 2 »er! 20 Psg. «A Bringet lolye. Burd) bk Post btyge 2 Start 60 Wtz. «ebachon, tzPebW» imb Bruder ri: frruforc*r 6L »ember d. I-, - demgemäß zu beantragen, die Vorlage abzulehnen. Außerdem soll eine Massenpetition*) in dem gleichen Sinne in Circulatiou gesetzt und demnächst bet dem Reichstage eingereicht werden (Ersteres ist inzwischen erfolgt). Zur Frage der Reichsweinsteuer sind der Kammer Eingaben der Handelskammern Würzburg und Frankfurt a. M. zugegangen, welche sich gegen diese Steuer aussprechcn und wird beschlossen, sich derselben unterstützend anzuschließen. — In dem kürzlich erschienenen Octoberhefte des deutschen Handelsarchivs Theil II Seite 235 fg. ist ein Bericht des Kaiser!. Consulats iu Prätoria über die wirthschaftliche Lage der Republik Transvaal für das Jahr 1892 veröffentlicht worden, worauf wir Interessenten aufmerksam zu machen nicht unterlassen wollen. — lieber die Zollbehandlung der im Transit über Deutschland nach Finnland eingeführten Maaren geht uns eine in der amtlichen Zeitung zu Helsingfors veröffentlichte Bekanntmachung der finnischen Zollbehörde vom 16. September 1893 zu. Interessenten wollen von itteser Bekanntmachung auf dem Büreau der Kammer Einsicht nehmen. — Desgleichen gehen uns Nachrichten zu über zweifelhafte Firmen in Amerika und Rumänien und wollen sich Interessenten wegen näherer Auskunft gleichfalls an die Kammer wenden. — Der Beirath von Sachverständigen, welchen der Herr Reichskanzler den diesseitigen Unterhändlern behufs Abschluß eines deutsch-russischen Handelsvertrages zur Seite gestellt hat, war am 27. und 28. v. Mts. in Berlin versammelt- derselbe hat einen Ausschuß gewählt, welcher in dauernder Verbindung mit den Commissarien der Regierung bleiben soll. Dieser Ausschuß besteht aus je drei Vertretern der Landwirthschast, des Handels und der Industrie. Es sind gewählt worden für die Landwirthschast: die Herren Graf Kanitz-Podangen, Rittmeister von Arnim-Güterberg, Rittergutsbesitzer Reich- Meyken- für den Handel: die Herren Lang-Lübeck, Vorsitzender der Handelskammer, Stadtrath Teschendorfs, Königsberg i. Pr., Ponfick, Frankfurt a. M., für die Industrie: die Herren Commerzienrath M ö l l e r-Brackwede, Commerzienrath Vo g el-Chemnitz, Ober-Bergrath Wachl er- Berlin. Wir ersuchen Diejenigen, welche Wünsche in Bezug auf den russischen Handelsvertrag geltend zu machen haben, uns dieselben bald thunlichst behufs Weitergabe übermitteln zu wollen. ** Herabsetzung der Telephougebuhren. Die schon oft als wünschenswert!) bezeichnete Herabsetzung der Telephongebühren von 150 Mark auf 50 Mk. für das JahreSabonne- *) Den Wortlaut dtefer Petition veröffentlichen wir in nächster Nummer. Red. Cocales nnd provinzielles. Gießen. 24. November 1893. ** Sitzung Großh. Handelskammer vom 14. November 1893. Anwesend waren die Herren Koch, Scheel, Heichelheim, Katz, Klingspor, Kraatz, Wortmann. Zu dem Gesetzentwürfe, betr. die Besteuerung des Tabaks beschließt die Kammer, eine eingehend motivirte Eingabe an den Reichstag abgehen zu lassen und in derselben auf die schweren Schädigungen, von welchen gerade unser Bezirk mit seiner ausgedehnten Tabakindustrie bei Annahme des Entwurfs getrbffen werden würde, hinzuweisen und in der Eingabe J*»**, iS»* f Mi«» >m|et L® 9 C t in ° • wi r Aus brr Dinrr-Fährte. Von Th. Müller-Plattenstetner. (Schluß.) Die Geschichte, welche der Rittmeister v. Krampe erzählte, war außerordentlich einfach. Den Husaren, welche auch mir der Meute jagten, war ein Rudel Wild in die Fährte gesprungen, die Hunde hatten die Schleppfährte verlassen und waren in vollem Jagen hinter dem Wilde her, ihnen nach preschten die Husaren, eine Gais wurde überritten und mußte wegen Beinbruchs geknickt werden und schließlich waren die Husaren wegen Wildfrevels verklagt und verknurrt worden. Wie gesagt, der Major war seit Erzählung dieser Geschichte wie ausgewechselt- er näherte sich sogar dem Obersten wievhr- den er „alter Busenfreund" nannte, und dabei guckte er so schlau in die Welt und hatte so viele Mühe, das fortwährend aussteigende Lachen zu bekämpfen, so daß der Rittmeister v. Krampe zu seinem Tischnachbar, dem Regimentsadjutanten, sagte: „Mich soll Dieser ober Jener holen, wenn der von Schlackenkamm nicht aussieht, als ob er unserem »erehrten Chef für all die verdorbenen Frühschoppen eine ikleine Ueberraschung zu bereiten im Begriffe wäre," — eine Ansicht, die sich bei beiden noch befestigte, als sich der Major später bei dem Adjutanten, scheinbar ohne besondere Absicht, auf das Genaueste über Zeit, Ort und Wege der bevorstehenden Schleppjagd erkundigte. Spät am Abend fuhr v. Schlackenkamm nach Hause, aber Notz der vorgerückten Stunde ließ er noch seinen Förster rufen mnb hatte eine lange Unterredung mit ihm. * Der mehrerwähnte SamStag hatte prachtvolles Wetter gebracht- eS war ein Morgen, an dem die Sonne zwar nicht nnehr viel Wärme ausstrahlen konnte, wie dies im October I Dicht anders zu erwarten war, aber ihr Heller Schein gab | besonders in der Provinz Starkenburg (Minimum im Kreise Erbach mit 500 kg, Maximum im Kreise Dieburg mit 1600 kg, Durchschnitt 1140 kg Körner pro ha). Nur wenig günstigere Zahlen weist die Provinz Rheinhessen auf (Minimum in ben Erhebungsorten Nieder- Olm und Wörrstadt mit 800 kg, Maximum im Erhebungsbezirk Worms mit 1600 kg, Mittel 1170 kg Körner pro ha). In der Provinz Oberhessen werden zwar so geringe Erträge, wie in den beiden anderen Provinzen nicht verzeichnet (Minimum in den Kreisen Gießen und Schotten 1000 kg Körner pro ha), und der Durchschnitt stellt sich deshalb wohl etwas hoher (1300 kg Körner pro ha); allein das Maximum (Kreis Friedberg mit 1600 kg Körner pro ha) geht über daS in Starkenburg und Reinhessen erzielte nicht hinaus. Die Kartoffelernte ist außerordentlich verschieden ausgefallen. Die höchsten Erträge verzeichnet die Provinz Oberhessen (Minimum im Kreise Büdingen mit 10000 kg, Maximum im Kreise Alsfeld mit 24 000 kg, Mittel 16 800 kg pro ha). Das Minimum für das Großherzogthum (6000 kg im Bezirk Wöllstein), ferner die größten Schwankungen (bis 20000 kg im Bezirk Bingen) und zugleich der geringste Durchschnitt (12 600 kg) sind in der Provinz Rbeinhessen zu Tage getreten, während die Provinz Starkenburg (mit Schwankungen von 8000 kg im Kreis Erbach bis 16000 kg in den Kreisen Bensheim, Dieburg und Offenbach und einem Durchschnitt von 13 300 kg pro ha) in der Mitte steht. Dasselbe gilt für Wiefen. Wenn die Erntezahlen für Futtergewächse kein so trostloses Bild darbieten, wie im Laufe des Frühjahrs und deS Sammers befürchtet werden mußte, so ist dies lediglich dem Umstande zuzuschreiben, daß infolge der im Herbste eingeiretenen Niederschläge Klee (auch Luzerne) und Wiesen noch gute bis sehr gute Schnitte lieferten. In Gegenden, in welchen der Sandboden vorherrscht (wie in den Kreisen Darmstadt und Offenbach), kamen die Niederschläge zu spät, da die Narbe vielsach bereits ausgebrannt war. In diesen beiden Erhebungsbezirken ist denn auch das Minimum (Darmstadt bei Wiesen 1000 kg, Offenbach bei Klee und Luzerne 800 kg Heu und Grummet pro ha) zu verzeichnen. Den höchsten Ertrag erzielte bei Klee (und Luzerne) der Kreis Groß-Gerau (7000 kg), bei Wiesen der Bezirk Flonheim (7800 kg pro ha). Der Stand der Wintersaaten ist im Allgemeinen gut bis sehr gut, besonders bei Roggen; der Weizen ist vielfach noch sehr zurück und daher noch schwer zu beurtheilen. Der junge Klee zeigt die Spuren der Dürre; sein Stand ist, soweit er überhaupt aufgegangen war, gering bis mittelmäßig. 7^r°t»ren a $enet* •Mit d. 3- 'MM den Christbaum zu \V1 i räumten fwaat( -- llltinUW ,er größten $w(, «vermittele ijE Mobilien M /nftZ ürurg-rr. 7 0 11 . Provinzen ? . ä und Saalennanb Note 1 — sehr guter, 2 — guter, 3 — mittlerer, 4 — geringer, 5 — sehr geringer Stand. Ernteertrag in 100 kg pro ha » Q Erhebungsbezirke. x & g = c f ~ c Bi*»- 2 ,w C4 — - « *r. -e e ° JX 5 s 9 sFrs Z a? L Provinz Starkenburg. L Kreis Bensheim...... 15 160 16 40 2 „ Darmstadt...... 1 111- 12 120 20 ||10 c „ Dieburg...... 2 - 2 3.5 16 160 36 |:25 4 „ Erbach....... 2 2 14 5 8014 20 6 „ Groß-Gerau..... --1 — 12 150 70 55 f „ Heppenheim..... -2 i,2 4 12 100 40 32 7 „ Offenbach...... 2 |;2 II-II- 8 160, 8 24 Durchschnitt für Starkenburg 1,8J 1.8 1,4; 13,8 11,4 133|29 29 Provinz Oberhessen. 14 240 20 16 8 Kreis Alsseld....... 2 -24 $ „ Büdingen...... 2 - 2 13 15 100— — 1fr „ Friedberg...... 3-23 16 180 36 36 11 w Gießen....... 2 - 12 3 10 160 20 17 12 „ Lauterbach...... 2 - 1,5- — 220 - — i 13 „ Scholten...... -IHM- 10 ||110;40 25 Durchschnitt für Oderhessen 2,2,1— 111,913.3 13 168:29 24 Provinz Rheinhessen. 14 Landw.Veretnsbezirk Alzey 2 1-1- - M— i1- 1b w „ Bingen 1.5 - 1 - 12 1200 20 15 IS „ „ Flonheim 2 - 2 — 12 130 48 )j79 17 „ „ Ingelheim 2 - 1,53 - 1100 35 40 15 „ „ Mainz --22 12 140 60 48 1$ „ „ Nieder-Olm --1 f- 8 80 14 20 2D „ „ Oppenheim 21i , „ Osthofen - 1 ,5 — — 1'— - 2* „ „ Pfeddersheim 2 j- 2 3 14 100,20 16 23 „ „ Wöllstein — — — — - 60- j- 24 „ „ Wörrstadt — — — - 8 128 20 18 25 „ „ Worms 2 - 2 - 16 12050 55 Durchschnitt für Rheinhessen 1,9 — 1,5 3 3 11.7||116 33.436,4 Durchschnitt für das Großherzogthum 2 ||1.8,'11,6113,5 12 ||139|3O,529,8 Buchdruck-Arbeiten = * Muficirende Paletots. Vor Kurzem wurde gemeldet, daß der Berliner Kriminalpolizei ein Apparat vorgeführt worden ist, der daS Stehlen von Ueberziehern ver- hindern soll. Der Apparat besteht, wie inzwischen bekannt wird, aus einem Gummiballon und einem Mechanismus, der an dem Aufhenker des UeberzieherS befestigt wird. Ent« ledigt man sich nun in einem Locale seines UeberzieherS, so hat man zunächst nichts weiter zu thun, als den Gummiballon mit Luft zu füllen, was in der einfachsten Weise von der Welt dadurch geschieht, daß man tüchtig hineinpustet und zwar so lange, bis er zur Größe eines KinderkopfeS sich aufgebauscht hat. Der Ballon wird nun möglichst unauffällig in den Falten des UeberzieherS verborgen und dann hat man weiter nichts mehr zu thun, als beständig den Gedanken an den nützlichen Apparat festzuhalten. Vergißt man nämlich, daß man durch denselben vor Paletotmardern geschützt ist und nimmt man den Ueberrock in der hergebrachten Weise vom Haken, so ertönt nämlich plötzlich ein durchdringendes Pfeifen, welches allmälig in ein klägliche- Winseln übergeht. Diese- Geräusch, daS durch die aus dem Gummiballon entweichende Luft hervorgerusen wird, soll auf den Paletotdieb aufmerksam machen. Man hat de-halb den Alarm-Apparat in Ruhestand zu setzen, bevor man den Ueberrock vom Haken herabnimmt. Man sieht, die Erfindung ist außerordentlich schön. In Localen mit Musik dürfte sich der Apparat weniger nützlich erweisen, da hier seine pfeifende und piepsende Stimme durch daS Geräusch, daS nach Wilhelm Busch mit der Musik gemeinhin verknüpft ist, leicht Übertönt werden könnte. Wir I würden deshalb Vorschlägen, in diese« Falle den Ballon durch 1 Fremdenbuch eines Gasthof- eintrug, von der Polizeiverwaltung in WormS wegen Diebstahls- Bäcker Hermann Weinert von Sagan am Bober vom Amtsgericht Homberg a. d. O. wegen Hausfriedensbruchs,- Dienstwagd Anna Weß von Sauben vom Amtsgericht Offenbach wegen Diebstahls- die HandelSftau Rübe Monsinge aus Krakau vom AmtSanwalt in Worms wegen Diebstahls. Ans dem Kreise Büdingen, 21. November, schreibt man der „Darmst. Ztg.": Eine theure Fahrt hatte neulich in unserer Nähe ein Geselle zu machen. Derselbe, an leichter DiphtheritiS erkrankt, sollte, da ihn sein Meister wegen seiner kleinen Kinder nicht im Hause behalten konnte und eine besondere Krankenstube für solche Fälle nicht vorhanden war, nach der Klinik in Gießen gebracht werden. Der Bahnhof« Vorsteher nahm jedoch Anstand, ihn zu befördern und fragte in Gießen an. Von da kam die Weitung, der Mann könne nur in einem Waggon allein und zwar in einem Viehwagen befördert werden, da eS unzulässig sei, daß ein mit einer so ansteckenden Krankheit Behafteter mit andern Personen zusammen reise. Der Waggon kostete 17 Mark, die nachherige DeSmfection 10 Mark, zusammen also 27 Mark, die jedoch nicht der Kranke, sondern die Ortskrankenkaffe zu tragen hätte. Daraus ist wieder zu ersehen, welcher Segen für die arbeitenden Klaffen die Krankenkaffen sind, feiner aber auch, wie nötbig und wichtig eS ist, daß die Gemeinde« Vorstände in jedem Ort für ein geeignetes Local sorgen, wohin von ansteckenden Krankheiten Befallene verbracht werden können. wird auch vom „Kaufmännischen Verein" zu Eisenach ^flngestrebt, der eine entsprechende Agitation einleiten und in alle deutschen Städte, vorzugsweise aber in die kleineren und mittleren, tragen will. Es soll dadurch auch dem kleinen Handwerker und Geschäftstreibenden ermöglicht werden, die Telephonanlage zu benützen. Eine finanzielle Einbuße wird, so calculirt der Verein, die Postverwaltung dadurch keines« wegS erleiden, da die sicher in Aussicht stehende starke Vermehrung der Anschlüsse die Herabsetzung der Telephonkosten mehr al- ausgleicht. *• Erledigte Lehrerflellen. Erledigt sind: Eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle (CantoratS« stelle) an der Gemeindeschule zu Schlitz mit einem nach dem Dienstalter sich bemessenden jährlichen Gehalte von 1000 bis 1500 Mk. Mit der Stelle ist die Hälfte des Kirchendienstes verbunden. Dem Herrn Grafen von Schlitz, gen. von Görtz, steht das Präsentationsrecht zu derselben zu. Die erste Lehrerftelle an der katholischen Schule zu Vilbel mit einem An« fangSgehalte von 1000 Mk. jährlich. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Dem katholischen Pfarrer zu Vilbel steht das Präsentationsrecht zu derselben zu. Eine mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Rüsselsheim mit einem nach dem Dienstalter sich bemessenden jährl. Gehalte von 1000—1300 Mk. Eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerftelle an der Gemeindeschule zu Eppelsheim mit einem jährl. Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Eine mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Volksschule zu Alzey mit einem nach dem Dienstalter sich bemessenden jährlichen Gehalte von 1100 bis 2000 Mk. Die Stelle soll mit einem Lehrer, welcher die erweiterte (Oberlehrer«) Prüfung bestanden hat, besetzt werden. Die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende zweite Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Stockhausen mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Dermifcbtcs. • Braunschweig, 13. November. Die Jury der vom 4. bis 12. November er. stattgehabten Allgemeinen Deutschen Ausstellung von Nahrungs« und Genußmitteln in Braunschweig erkannte den höchsten E h r e n p r e i s der Weinbranche, bestehend in einem goldenen T a f e lau f sa tze, der The Continental Bodega Company für ihre vorzüglichen Port«, Sherry rc. Weine zu! Außerdem wurden die Weine der Company noch mit der goldenen Medaille ausgezeichnet. * Musketier Schulze uud das Beschwerderecht. Ein General hielt unlängst Vorinstruction, d. h. Lehrprüfung ab. Hierbei ermahnte er den unterrichtenden Offizier wiederholt, er solle fid) nicht mit Ja und Nein begnügen, sondern durch fortgesetzte, geschickte Fragestellung schließlich die richtige Antwort gleichsam herauszulocken suchen. Beim beliebten Capitel der Beschwerde fragte jetzt der Lieutenant: „Musketier Schulze! Was würden Sie thun, wenn ich Ihnen eine Ohrfeige gäbe?" „Nichts, Herr Lieutenant!" antwortete der Gefragte ohne Zögern. Ungeduldig stampfte der General mit dem Fuß auf, indessen der Offizier etwas verlegen fortfuhr: „Schulze, wenn ich Ihnen nun aber noch eine viel stärkere Ohrfeige versetzen wurde?" „Dann würde ich auch nichts thun", erwiderte der stramme Musketier. „Mein Sohn.'" legte sich nun der Herr General selbst ins Mittel, „wenn — wenn ich I Dir, wenn ich Ihnen mit der Faust auf den Kopf schlagen würde, was thäten Sie dann?" „Nichts, Herr General!" tönte es ruhig zurück. Nun ging der Herr Lieutenant wieder frisch ins Zeug: „Schulze, wenn ich beide Fäuste nähme pnd trommelte Ihnen auf dem Kopf herum, so würden Sie sich 1 doch — be — nun ja beschw .... „Dann würde ich mich I beschwichtigen!" sagte Schulze trocken. „Hören Sie auf, Herr Lieutenant! Der Mensch ist ein Esel! Der beschwert sich sein Leben lang nicht! Ich danke für solch eine Instruction.' Lassen Sie wegtreten!" rief der General in höchstem Zorn, indem er der Abteilung den Rücken wandte. Einige Tage später, beim Vorturnen, winkte der General den ihm nun I wohlbekannten Musketier Schulze zu sich heran und sprach I sehr gnädig: „Warum wollten Sie sich denn letzthin absolut | nicht beschweren?" „Weil eS verboten ist, dem Vorgesetzten ins Gesicht zu sagen, daß man sich über ihn beschweren wird", I gab der junge Mann prompt zurück. „Meinetwegen", fuhr I der General leutselig fort, „Sie haben nicht so ganz unrecht; I aber hören Sie, Schulze, warum haben Sie sich nicht nach- I träglich über mich beschwert, da ich Sie doch im Aerger einen I Esel genannt habe? Nun?" — „Weil der Herr General I mich vorher —" „Nun, wird'S?" „Mein Sohn angeredet I hatten, und ich dann oder der Herr General dann —", stotterte I der Musketier. „Ich danke!" sagte der väterlich Gesinnte und I schritt nachdenklich davon. HundSmann hatte alle Hände voll zu thun, die Hunde ab- Zuschlägen, der Oberst schnappte nach Luft, die übrigen Herren verbissen, so gut cS gehen wollte, ihr Lachen, die Pferde schnoben, v. Schlackenkamm kam trippelnd und wie im höchsten Grade erstaunt die breite Freitreppe herab und als verhält- nißmäßige Ruhe eingetreten war, hörte man ihn mit etwas zitteriger, wie freudig bewegter Stimme tagen: „Lieber Dürrend, welche Güte! Nun hast Du doch noch an mich gedacht — aber mich fängst Du doch nicht, die Herren finden alles zu ihrem Empfang bereit ... Du hast mir eine große, große Freude bereitet!" Der Oberst machte ein eigenthümliches Gesicht - ein Seitenblick auf feine Herren belehrte ihn, daß eS hier gute Miene zum bösen Spiele zu machen galt, denn im Grunde genommen, war er der alleinig Schuldige, daß man sich hier befand, er hätte den Bock ja laufen lassen können, . . . das ihm, als Oberst — der Gaul durchgegangen war, das zu« zugeben, konnte er sich nicht entschließen, er zog sich also so gut wie möglich auß der Affaire. „Na, da siehst Du," entgegnete er darum noch etwas kurzathmig, „daß ich nicht so schlimm bin, als eß manchmal den Anschein hat . . . Als eß da von der Waldspitze aus zurückgchen sollte, kam mir Deine bewegliche Bitte wieder zu Sinne, ich dachte mir: willst dem alten Kerl eine Freude machen und schwenkte ab — daß meine Herren nicht dahinten bleiben würden, wußte ich sicher — und als mir nun gar noch dieses Biest in den Weg lief, konnte ich eS mir nicht verfaßen, ein kleines Rennen zu veranstalten ... die Stute läuft vorzüglich — nicht so, meine Herren?" «In der That süperbe . . . eine vorzügliche Leistung." „Nun und jetzt wollen wir adfitzen und dem Major da seinen Wein austrinken!" Und so geschah'- — an ein leichte- Dejeuner schloß sich ein außgesiichtcß Diner, man hatte die Pserde nach Hause geschickt und für den Abend frische bestellt, welche sich biß tief in die Nacht hinein am Schlackenkammer Hafer Gute- thaten, ehe sie von ihren Herren bestiegen und belmwärts ! gelenkt wurden. empfiehlt eich die kckück Dnitai SchuletraMe 7. Literatur und ICttnft. — Ein elegante«, kleine- Geschenk für Tarnte ». der auch in biefem Jahre wieder erschienene neue Haode Atpenerle Damen - Almanach (28. Jahrgang für 1804. Verla- : , Haude & ©penerL Berlin). Da- äußerst geschmackvoll und ausgestattete Büchlein vereinigt in sich Taschenkalender, Notiz «l ^ageduch in zierlicher Form. Die von Jahr zu Jahr luncbuu* Beliebtheit des Almanachs beweist schon Hinreichmd, daß nicht ein AeußereS, sondern auch der vractische, zweckentsprechende JaW. der in diesem Jahre durch geschickt au-gewählte ..WochensprLch' bereichert wurde, dm Beifall der Damenwelt verdient und gesund» Hit. Eine gernüthvolle Erzählung aufl der Feder einer beliebten Nooeilüv-. erhöht noch den Reiz des Büchleins, welche- auch wegm seiner VtLiakn: (Preis 2 Mk.) bei jeder Gelegmheit als pafimdeS Geschenk emp-c-len werden kann. •* Bon hessischen Behörden werden steckbrieflich verfolgt: CommiS Conrad Alleborn aus Stein-Bockenheim, zuletzt in Gießen, vom AmtSanwalt in Gießen wegen Körperverletzung - die Prosütuirte Bär, genannt Marx, aus München, zuletzt in Mainz, von der Staatsanwaltschaft in Mainz wegen Unter- j schlagung von Garderobe-Gegenständen im Werthe von etwa 150 Mk.- Metzger Peter Becker aus Spiesen, zuletzt in Mainz im 1. Nass. Jnf.-Regt. Nr. 87 dienend, von derselben wegen Betrugs- Eisengießer Otto Christensen aus Dänemark, zuletzt in Worms, vom Amtsgericht Worms wegen Betrugs, Korbflechter Peter Dreher von Maisborn vom AmtSanwalt in Mainz wegen Diebstahls- Winzer Philipp Becker II. von Bodenheim von demselben wegen Körperverletzung- Dienstmagd Wilhelmine Klippel von Mainz von demselben wegen Diebstahls- der taubstumme Lackirer Wilhelm Koch aus Weilbach vom Amtsgericht Bad-Nauheim wegen Diebstahls- Russenbrenner Hch. Adam Hildebrand, genannt Klee, von Obornhofen vom Amtsgericht Vilbel wegen Diebstahls- Spengler Friedr. Adolf Müller von Kassel von demselben wegen Körperverletzung- Commis Karl Müller von Gießen vom dortigen Amtsanwalt wegen Körperverletzung- Dienstknecht Jacob Rosenberger aus Angelsberg vom Amtsgericht Seligenstadt wegen Diebstahls- Russenmacher Johann Röth von Philippsburg von der Staatsanwaltschaft in Darmstadt wegen Körperverletzung- Taglöhner Ludwig Schmidt von Langenscheid vom Amts« gericht Offenbach wegen Betrugs- Gärtner Paul Stephan von Kleinhammersdorf von der Staatsanwaltschaft in Darmstadt ebenfalls wegen Betrugs- Dienstmagd Barbara Uhlein von Sulzfeld vom Amtsgericht Offenbach wegen Diebstahls und Betrugs- ein Unbekannter, der sich in Worms als ein angeblicher Agent Weill aus Frankfurt am Main in baß einen Kanonenschlag zu ersetzen. Dann noch Ein-. E« zu fürchten, daß die Herren Paletotmarder dem ©ebetem lehr bald auf die Spur kommen und al-dann beim beß UeberzieherS den Alarm Apparat ebenso sicher m ftanb setzen werden, wie der Besitzer die- thut. Es ttt dringend nothwendig, daß die Erfindung so geheim wie „z-,,- gehalten wird, weshalb auch wir nicht mehr sagen ta al- hier geschehen ist. * Tank eine- Silenten. Sin Wiener bekannter theidiAer in Strafsachen erhielt dieser Tage einen Dankbarke^ beweis eines seiner Clienten. Besagter Verthetdiger fa vor einigen Monaten em de-Diebstahl- angeklagtes Jndtvtd^ daß zugleich mit acht Genossen auf der Anklagebank faj, vertheidigen. Während alle übrigen Angeklagten vernicht wurden, gelang eß den Bemühungen des DoctorS, den fprud) feines Clienten zu erwirken. Der Dettheidiger U» ben Mann längst wieder vergessen, al- ihm vorgesterc c, Bote ein Opernglas mit folgendem Begleitschreiben brachte: „Euer Wohlgeboren! AuS dem Futteral de- Dses glase- ersah ich, daß Ihr Sigenthmn ist. Wahrschei^ ist Ihnen daS Opernglas abhanden gekommen, denn ich fa* cd bei einem Bekannten, der es mit fremden Sachen «•* genau nimmt. Sofort machte ich ihn aufmerksam, tr solcher braver Dertheidiger nicht geschädigt werden k-M. Da- hat ihm auch eingeleuchtet. Bitte nichts für ungut, A, dankbarer freigefprochener verkehr, Cant» and voUrwirthschast. - Verwendung eigener Körner statt käuflicher Kntte» | «Utel. Der hohe Preis der jt raftf uttermtttel bei niedrigem I Preise des Getreide- veranlaßt Prof. Dr. Holdefleitz bi ö re-lau d>e | Landwirthe darauf hinzuweisen, daß die Verwendung von ebenen .Hornern statt käuflicher Futtermittel daS rationellste Mittel ist ' eu etde» i was man füttert, waS bei käuflichem Roggenfuttennehl, Weizenschaier», I Malzkeimen, Erdnuß, und Baumwollsaatkuchen durchau» nicht der Fall sei. Gequetschter oder geschroteter Roggen oder Weizm üb«, trifft an Futterwerth alle Surrogate, und da» Füttern de» Vietzß mit solchem Getreide wird nach Ansicht deS Professor Dr. Holdeftch die landwirthe am Besten in den Skand srtzen, ihr Vieh in gUN ^ahrzustande selbst bei sonstigem Futtermangel *u erhallen, t« Andrang zum Verkauf von Nutzvieh bat übrigen» fchon seit aer«noei Zeit nachgelassen, seitdem die Landwirthe sich überzeugt Haden, daß der Futtermangel sehr übertrieben ist. — Bei Eintritt in die kältere Jahreszeit wird durch den Temperalurwechsel der menschliche Körper leicht durch Crkäliunge» heimgesucht, welche durch Unachtsamkeit vielfach zu Krankheiten w* । Influenza rc. auflarten. Die ärztliche Praxi- bat erwiesen, daß da mäßige Genuß von gutem Cognac bei dieser Art von Crkältungeri dem Menschen förderlich ist, ebenso wie auch bereit» seit Jahrm Cognac blutarmen Kranken, vorzugsweise in Verbindung mit Ci dottern und mit Milch, al« Stärkungsmittel verordnet wird Za durch die hoben Einfuhrzölle der echte französische Cognac nur zu sehr theuren Preisen erhältlich ist, nehmen wir Peranlanuv^ unsere verebrlichen Leser auf die bekannte Firma Deutsche To-nae« Compagnie Löwenwarter & Cie., Commandit-Geseafchaft ju Cöln, aufmerksam zu machen, deren Erzeugnisse bet billige» Preisen, laut Analyse eine- hervorragenden Chemiker-, dem fraw- zösischen Produkte ebenbürtig sind. Wie wir erfahren, ist erwähnte Marke hier am Platze bet Herrn Carl Schwa»b zu i^riginalpreisa erhältlich. Bedeutende Betriebsersparnisse maschinellen Anlage der Großindustrie, de« Kleingewerbe« oder der Landwirthschaft durch Ausstellung einer Wols'schen Locomoßlle al« Betriebsmaschine erzielt- Die von der rühmlichst bekannten Maschinen- sabrik von R. SBolf in «agdeburg-Vuckau feit mehr al« 30Jahre, al« Special 1121 gebauten balbstationären und fahrbaren Lo co mobile» mit ausziehbaren Röhrenkesfeln übertreffen an Sparsamkeit des Brennmaterialverbrauch«, Tauerhaftigkett unb W- stunasfähtakeit jegliche Motoren anderen Ursprung« u. haben auf alle« deutschen Loc-mooU«Eoneurrev»en den Sieg davongettagen. (4273 ............................ i Zur Anfertigung l aller im GeechlfU- und Privat-Verkehr gebräuchlichen 5 Jeikgebolenes. L. Frohnhäuser JTlänsburg* 7 9626 Ausstellung; Weilmaehts 6) ! Willll Atelier Emil Giessow Rheinische Präseruen-Fabrik, h GEWERBE vslkswirth^ platten. 8410 Leipzig 1879. Preisgekrönt 3MB* Sonntags bis 6 Uhr geöffnet. .Zn Haben in allen besseren Golonialtonnten Handlungen. Wn HchmmiimmW in'i'i'i'in ii milTiTiTi Carbolineum Herrn in und Stiefel werden zu Fabrikpreisen abgegeben. [9236 ♦+++++++++I++++I++++++++++ Andr. Euler <815 Nach kurzem Gebrauch unentbehrlich als Zahnputzmittel. Schönheit r Liehricli’s Xachf. Kehr. Midi, Apotheke, Adler-Drogerie, Seltersweg 39. 1424 Nr. 16 Neuenweg Nr. 16 9621 Mk. 1.10 [9762 bester Qualität empfiehlt A. Kilbinger, Mersmg 19. Sparen Für Anfuhr an das Haus, die vom Gaswerk aus bei Abnahme von Bestellungen einige Tage vor Bezug zu erfolgen. [7831 Städtisches Gas und Wasserwerk Gießen 111 Kl 1.20 1.25 1.25 m nur künstlerischer feinster Au». fLhrung zu soliden Preisen, bei jeder Witterung, stets mit Moment« für den Gentner ab Gaswerk: Hackklötze und Hackbretter find wieder vorräthig bei Die besten Declamationen und komische Vorträge für frohe Menschenkreise. 10. Muff. Geh. Preis 1 JL 50 $ (Gebr. Müller Nachfolger) •34 Bahnhofstr. 34 empfiehlt sich zu Ruff auf & Co. Coblenz. Barometer, Thermometer, Thermometrographen (minima und maxima), Reisszeuge, Operngläser und Feldstecher, Jagdperspective, Brillen und Pincenez, Loupen und Lese-Gläser, Laterna-magica, Stereoscope und Bilder, Briefwaagen, Dampfmaschinchen, El ektrisir-Apparate, Soxhlet-Apparate empfehlen Vor Nachahmungen wird dringend gewarnt. Bei Bezügen verlange man stete das durch Patent ge.chüt.te allein echte Originalfabrikat Sehr praktisch auf Reisen. — Aromatisch erfrischend. J (Anerkennungen aus den höchsten Kreisen liegen jedem Stücke bei. Zu T haben bei Apothekern, Droguisten etc. etc. 1 Tube 70 Pf. (Probetuben 10 Pfg.) X T in Giessen in der Hirsch-Apotheke. Pelikan-Apotheke, Engel- und Universitäts- w Aufnahmen jeden Genres ^USSTELLUNa Den Eingang sämmtlicher Gemüse- und Obstconserven, als: Junge Erbsen, Schnitt- unrnimiurnirni ere Jahreszeit wirb talk Soiper leicht durch Sittta, Mt vielfach zu firantyta: e Praxis bat erwMfn. !.i! M dieser Alt von (hfd'x wie auch bereits \tc Ä ^roeife in Verbinde r. nzsmittei verordne! it! i}tc französische (M1i ehmen wir VeravIL * te Firma Wk IHW e„ Lom«andit4«l^d» deren Erzeugnis! bti W agenben 6hemikerl.—' Wie wir ersahrm. tu erwat l Schwalb z-LnMnr Prologe u. Eröffnungsreden für festliche Gelegenheiten. Von A. vourset. Geh. Preis 1 JL 20 Der Zauber-Salon. Vollständiger Unterricht in den interessantesten Kunststücken der modernen Salon • Magie und deren verwandten Fächern. Von Robert Rodin. Mit vielen erläuternden Abbildungen. Geh. Preis 2 jl in Caputzen, Hüllen, Tüchern, Bloufen, Trieot- Taillen, Schulterkragen, Muffs, Handschuhen re. 5 Ctp. erfolgt, werden 5 Pfg. für den Ctr. berechnet; Herr Emil Piftor schickt auch kleinere Mengen zu. Bei gleichzeitiger Entnahme von 35 Ctr. ermäßigen sich die Preise um 5 Pfg. und von 200 Ctr. um 10 Pfg. für den Ctr., doch haben solche -in uucimuiei/«£,;- t Dr. ; das rationellstes,i cha'llichen M? ai^tn !trwtnbungte"tw?tmt: RoggmfiilteiwhIIeiztni^ >ollsaatkuj«i buxd) InhaltSverzeichnitz gratis und franco. ♦♦ Sessel und Blumentische, Pffan,entübel, Hol,koste», Holzschuhe, Treppenleitern, wasch- und Badcbütten, Backfchiester, Hol,erahnen, Metermaße, Hak,«leisten, 2aubsLgebolz Laubsägen, »erbschnttz. und Werkzeugkasten, Waschseile, Bindfaden, Fensterleder, Schwämme, ^lechtrohr, Ltuhlsitze. WaschkSrbe und •ÄUmmtrn, MSbelklopfer, Thürborlagen, ^aßspunten, Alaschenkorke, Drahtstebe re. ,-mvfiehlt [9262 Boni* Lony, Bahnhofstraße 27. S bohnen, Spargel«, Champignons, Apricoscn, Birnen, Crd- beeren, Kirschen, Melange, Mirabellen, Pfirsiche, Reine- • clauden, Ananas rc. zeigen ergebenst an [9771 - A. 4 G. Wallenfels, fllatklplali 2L Actienwlkerstlirik Itlfttcrau Kaufschnitzel werden abgegeben. Fauerbach, den 24. November 1893. [9778 Actien-Zuckersabrik Wetterau *•«*Itunft. S-Ich-nk für «Ussssv itnweltDerbientunbfttiut tnn hlitbitn i- fl?Ärot6tn'rtn«f al8paflenbe8®t|d)tnlc- l6mU^bdannunto- morale unbWbarenßotfB!., in toerheffen on gin uchs, DauerhosNM U', , SiegbamgttrE—- , Mel. 5 <10 Pf9- Spar-Bleich-Kernseife Per Pfd. 85 Pfg. Diese GparsBleich-aeruseife ist in Folge ihres langsamen Verbrauchs, ihrer außerordent- lichen Waschkrast wesentlich vortbeilbaster als eine billige sich rasch verbrauchende Seife. P. J. Mobs Seifenfabrik Mäusburg. [9059J Mäusburg. C a l ft e r s Cheruskenhosenträger ist das Beste der Welt. Freiheit des ist ckgrades. Freie beugende Bewegung. Mik t 0 Hosenträger, sowie alle n. eren Sc. n empfiehlt [7469 H. Rübsamen. L. Süss Nachfolger 9 Marktstrasse 9 zu bedeutend herab gesetzten Preisen ausverkauft werden. CSsr31 Die weltberühmten Otto Herz ST Co. Schuhe Die Bauchrednerkunst von Gustav Lund. 2. Aust. Mit Illustrationen. Geh. Preis 50 C. A. Koch'S Verlag, Leipzig. Wegen demnächstiger Geschäftsverlegung in das Haus des C. Petri, Marktplatz 18, soll das grofie Schuhwaarenlager von fr" ‘fitebite,?11 fite,,1, : Srfinb“"8 o“'; - *4^ ‘-S .Quf btt Ank, '/?'- br'gen ungen be§y0len N 7'°'^ i- *, «i« iS*» tote ■ * * to - M "'*« teuHf $ H. L. Berck Großherzoglicher Hoflieferant • in Alsfeld. W AeltesteS Special'Versandtgeschäft d in Oberheffen d H für Brautausstattungen. £ Eig. Weberei n. Wäsche Fabrik. £ • Größtes Lager in Bettwaaren, Bettfedern, Tischjeugen. Leinen, W D Elsäffer Weißwaaren, Wäsche für • Herren, Damen und Kinder. Stelle ßebirnnnj. Hiüigllc preise. 9 Muster und Sendungen y 1 ranco. [8847 Ä Seit 14 Jahren bewährter Holz- Bchutzanstrieh. Gegen Fäulnis, Schwamm u.feuchteWände. Billigster Ersatz fflr Oelfarbe u Teer. ’ Projekte u. Zeugnisse kostenfrei durch d. Haupt Verkaufsstelle Jean Dern & Co., Giessen, Baumaterlaliengesohäft, Weatanl. 16. Telephon 21. >. Kinder spielwaaren eröffnet. Gegenwärtige Preise: Stückeokes............ Nuffeokes in drei verschiedenen Korngrößen für Sttibenheizung zerkleinert und für alle Ofenschächte passend: Grösse Nr. I, etwas größer als Anthracit Grösse Nr. II, in der Größe des Anthracit Grösse Nr. 111, kleiner als Anthracit . . Neu erfundene, unübertroffene “ GLYCERIN-ZAHN-CREME der Aanne (HanltätHbehördllch geprüft). ALODÖNT“S;.-’ I ♦ (Erfunden und benannt von C. Sarg 1887). Präp. HafergrQtze, Hafermehl, GrQnkernmehl etc. Bouillonkapseln LEIPZIG 1873. IUMINWQ 31 M IlUWgJI äfts- and die Zu Weihnachten empfohlen Wilhelm Klee 2 Marktstrasse 2. 978N zu vermiethen. Alicestraße 28. Geschenke | feine und qedieqene Lederwaaren aller Art ?u billigen Nreiftn. Herren- und Damenkoffer. Breslau, 23. November 1893. 977« 9613 (9500 in frischester Waare A. Ä G. Wallenfels, Marktplatz LI. werden stets angekauft. [8491 7fr>9] Logt«, 4 und Zubehör, »oethestraße. zu Dermtetfcen. Ltndenplotz 3. Ä. Kilbinger 19 Seltersweg 19 \l empfiehlt als passende k Touriftentafchen. Elegante Damentäfchchen. Schultaschen f. Knaben u. Mädchen. Cigarren- und Cigaretten-Etuis. Bifitenkarten- u. Brieftaschen. Portemonnaies aller Art. Hosenträger. Karlstadter Portland-Cement empfiehlt in frischer Waare [2270 J. Happel. Fahrplan der aus Station Oiesteu vom 1. October 1893 ab verkehrenden Eisenbahnzügr Portemonnaies u. Cigarren Etuis Feuerzeuge, Aürslchen- und 3a(«*« an ruhige öeute L. chuyn, Bleichstratze m vermiethen. Lindenvlab 3 Hohenlohe’sches Hafermehl und Hafergrüve, beste Qualität infolge der vorzüglich« Hohenlohe'schen Rohproducte, Hohenlohe'fche Erbswurst empfehl« (Englische Körbe mit Segeltuch - Bezug und Einsätzen. Besonders leichte Handkoffer. Maffiv lederne Koffer, unvergänglich! Herren- u. ^omcn Hutkoffer, Hochfeine Handtaschen — mit Einrichtung. — Statt besonderer Anzeige. Die glückliche Geburt eines gesunden Knaben beehren sich anzuzeigen Prof. K. Müller und Frau, geb. Weizsaecker. 9389) Parterrewohnung zu vermiethen. ________Vrdich, Frankfurterstraste 32 9719] Kleines FamrlientogtS zu »er« mlelhen. Schloßgasse 10. Prof. B. Barth, Marburg (Violine). J. Spengel, Hamburg (Clarier , Frl. D. Schmidt, Frankfurt (Sopran). (Brahms, Sonate, Pft. u. Viol. Mozart, Arie aus ,11 re pastoro*. tkhueaia Humoreske, Clarier. Bach, Violin-Concert. Lieder für Sopran von Barth om Spengel. Beethoven, Kreutzer-Sonate, Pfte. u. Viol । Eintrittekarten ä Mk. 2,00, Sporreitz a Mk. 3,00 in der Mueikalienhdlt Ernst Chailier (Rudolphs Nachf.), für Studirende auch beim Hausverwalie Storck zu ermässigten Preisen. 9694) Kleines Logi« zu vermiethen. Frau Arnold Wwe., Asterweg 23. 9457] Lin kleines Logis zu vermiethen. ______Bahnhofstraße 26, H. 5980) Bahnhofstraße 6: 3. Stock zu oer- mietben. Näheres_______Neustadt 53. 5866] In meinem Haufe Stetnstraße 9, ist der mittlere Stock, 5 Zimmer nebst Zubehör, wegen Wegzug der Frau Lim. pert pr. sofort zu vermiethen. R«dr. «nler, Steinstr, 7. . Ioh. Fr. Schaaf. -- 2agd - Ausrüstungen, 9761 sowie alle in das Sattlersach einschlagenden Artikel. 4921] Da« seither von Frau Gehetmrath Seist bewohnte LogtS, 5—6 Zimmer, ist anderweitig an ruhige Leute zu vermiethen. L. »link«! Bahnhofstraße 10. 1409) Mansardenzimmer mst Cabinet und Zubehör für eine ruhige ältere Dame zu vermieten. «s-ähereS NahrungSberg 8 im Nebenhau« 8522] Kleine Wohnung zu vermiethen. __________________Hammstraße 27. Wermielyungen. 9628] LogtS, gleich beziehbar, zu oer» miethen._____________Neuen Bäue 20. 9148] SelterSweg 67: Wohnung von drei Zimmern und Mansarde nebst Zu- behör sofort zu vermiethen.__ ~ 90531 In nächster Nähe der Bahnhöfe eine schone Wohnung, 4 Zimmer, Wasser- leituna und alle« Zubehör, zu 300.— Ptr fofort zu vermiethen. _______________Franksurierstraße 36. 88491 «avnhosstraste 27, 2. Stock, fd)dn< Wohnung, 3 große Zimmer «nd Zubehör, per sofort zu ver- «tetben.________Laut» Sony. 7677] Kleine Wohnung iu vermiethen _______________Krotdorferstraße 17. Haltsausprüchen unter X. W. an die (^xpcd. d. Bl. erbet. 9666] Stu« jhraa sucht raufstelle. I Zu erfragen Neuen Bäue 18, 3. Stock. I Reffler, Roßschlächter. Offene Stellen besetst kostenfrei der Kaufmännische Verein zu Frankfurt (Malo). Jahresbeitrag für neu ointretende auswärtige Mitglieder Mk 5 —. Einschreibegeld fiir stellesuchende Nicht-. Mitglieder Mk. 2,50 für 3 Monate. [6262 Stellung erbat! Jeder überallhin umsonst. Fordere perPostkarteStell.n-AuS- wähl. Courier, Berltn-Westend 2. [9252 9610] Ein tüchtiger Rnecht zu zwei Pferden mit prima Zeugnissen bei hohem Lohn per sofort gesucht. Webrüder Rosenbaum. Ein junger angehender Commis für ein Fabrik - Comptoir sofort gefucht. [9227 Lchriftl. Offerten mit (tze Bilderbogen gemalt und uugemalt, ZißtRstschriflki ul Kiircheidiichtr, Modellir-Carton«, ='"~~= Laubsägebotz. Grosse Auswahl in Ehrikbaum-llkliritinki, Lametta, Lichtern, Lichthaltern in verschiedenen Sorten. Gesangbücher» mit ff. Einbänden. 8775] Kleine Wohnung zu vermiethen. ____Bahnhofstraße 56. 9624] Ein LogtS, 5 Zimmer mit Zu« brhör und Sartenantheil^ in schöner Lage1 unweit den Bahnhöfen, per 1. Äpril 1891, eventuell früher, zu vermiethen ähere« in der Exped. diese« Blatte«. 8397] Lanystratz« 201 ein Logt«, sech« fit. Zimmer rc, zu vermiethen. 7839] Wohnung von 5 Zimmern mit Zubehör, sowie ein Neine« Mansarden- Logt« zu vermiethen. Nordanlage 28 7114] 4 Zimmer, Küche, Wasserleitung, Keller, Wonsarde, per sofort zu vcrm. _______5. 1 7345] In meinem Neubau in der Weser» straße find mehrere Logis von je 3 Zimmern mit Zubehör zu vermiethen. ________________Louis eellurold. 7133] Wohnung, 4 Zimmer, aus sofort I e n f n n f t. — BHaitt 1J22 1 37 gtd 10-u) UM 125 J40 3U9 T>7 623 7M 9H* Hl». Wrtmffurt 2M 500 934 70s y** 10“ > 7* gl» 9£> 631 (führt 2.-4. Klafie). khriedberg (Local»ug) 6*2 (»ühn 2.-4. «asset 239 519 8-’* 10U* 11^> 4^ ß52 71s 8» 921 1133. Gaffel ttß 1^ 48v fr» lo H?- >' la 2*2 52 6" 8>" yj* IO1* 11» 2" 400 5»2 718 gw 9 H". 3't (führt L—4. «affe). Marburg rpronhanse« (Local».) It£2 p.' 410 6« 8‘ 10 12oT liö |46 30 6» TL »12* •> ■ «führt 2 -4. 12'9 63» 8^ 10* 11« 1167 jU<5 Sä» 4» 718 753 825 1112- Wetzlar 5» 668 8“ 10" 1^“ 1** 12» 2* b» 6»f 9t Vj. *- 10« 11»7 j06 3097t» 836 11« G«s—Gadlenz 5»8U 10*8128* »“5* • *- 9”.___ 12«9 11« 466 756. Deutz-Gslm 6« 10» 12» 6« 136 452 1(^5. äuUx 76u 12.0 5-- (d.4 ÄlifriTT^ 965 331 721. Galutzanfeu 7»j 12») 1<> (bi« fiungtD) > 8 2H- _______- 906 3® 781. dezw Nidva 7» 12» 5* _____ 7^ (Montags und Dienstag« aus Stockheim, sonst au« Nidda) fr» 3» 7*1. »«dem, Lauda» dezw. Stackheim 7» 12»' 5» Srttmss: l. — 6rud une «erlag der vrützi sch« «-rackere, Er. Ehr. Pietsch) in Giechm.