18S3 Samstag den 26. August Nr. 200 Amts- «nd rlnzeigeblatt für den Ureis Gieren Gratisbeilage: Gießener Jamilienbtätier. iöften zur Aul, Ludwigßraße 1. r irte frei. Stand. Hinscheiden Feuilleton M mi. r- it. slö^ des mit «nnahme von Anzeigen zu der Nachmittag« für den folgenden Lag erscheinenden Nummer bi« Sonn. 10 Uhr. s 3 Wn st 93.60 94.70 2160 40»' werden dem Anzeiger »ichcnilich dreimal VngtftgL iS. ' guter Qailltil Preisligen, •annt, Asbach. Der Oßcheuer Auzeiger «scheint täglich, eÜ Au«nat>me deS Montag«. Du Virtzmrr Neueste Nachrichten. Wolffs telegraphisches Korrespondenz-Bureau. großen Gefrieranstalren der Festungen Metz und Straßburg gefüllt werden sollen, haben nach der „Magdeb. Ztg. nicht die erwartete Ausdehnung angenommen, da die höchsten Preise, die nach der ertheilten Instruction angelegt werden dürfen, hinter den von den Händlern gebotenen Preisen vielfach zurückblieben. Es darf — so fügt der Correspondent des genannten Blattes hinzu — dies wohl als ein Beweis angesehen werden, daß der Nothstand unter den reichsländischen Landwirthen übertrieben dargestellt worden ist. — Diel näher liegt doch die Annahme, daß die militärischen Ankäufe infolge deS schwer- fälligen Jnstanzenzuges zu spät kommen, nachdem inzwischen ein großer Theil des Viehbestandes schon verlaust ist und der eingetretene Regen die Hoffnung der Landwirthe wieder belebte. Allerdings macht sich neuerdings eine abermalige Trockenperiode fühlbar. Friedrichroda, 24. August. Heute Mittag 12^2 Uhr wurde im Erdsaale des Schlosses Reinhardsbrunn, wo die Leiche des Herzogs aufgebahrt ist, eine Familien' andacht abgehalten, woran die anwesenden Herrschaften, die Mitglieder des herzoglichen Staatsministeriums, die Präsidenten des gemeinschaftlichen Landtages und das fürstliche Gefolge theilnahmen. Nach der Andacht, die der Ober-Hof- predtger Kretschmar leitete, wurde in Anwesenheit des Hausministers und des Chefs des herzoglichen HofamtS und Hof- marfchallamts der Sarg geschlossen. Friedrichroda, 23. August. Herzog Alfred wird morgen nach Coburg abreisen, um an den Vorbereitungen für die indere bem \w W betten. heute das Denkmal des Großherzogs Friedrich Franz IL enthüllt. Anwesend waren der Kaiser, der Großherzog von Mecklenburg nebst Familie, der Prinzregent von Braunschweig, Großfürst Wladimir nebst Familie, die Herzöge Paul und Johann Albrecht von Mecklenburg, sowie viele andere Fürstlichkeiten. Der Kaiser kehrte Nachmittags nach Potsdam zurück. Danzig, 24. August. Der „Danziger Zeitung" zufolge hat der Landwirthschaftsminifter die Erlaubniß zur Einfuhr von Heu und Stroh auö Rußland telegraphisch blS die feindliche Linie schleichen und Beobachtungen machen wolle. — „Die Sache sieht viel schwieriger aus als sie ist," meinte Seine Excellenz, als ich etwas verlegen dreinschaute. „Noch heutzutage flüchten von allen Seiten Bewohner der Umgegend nach Metz hinein; schließen Sie sich dieser Strömung an." „Das Hineinkommen dürfte auch nicht allzu schwer sein, Excellenz," antwortete ich, „wohl aber das Wieder- herausgelangen." „Was das Letztere anbetrifft, so ward nur Ihre Findigkeit und Geistesgegenwart gerühmt. Ich gestehe indessen zu, daß zur Erfüllung einer derartigen ebenso schwierigen wie hochwichtigen Sendung ein ganz besonders hoher Grad von Muth und Opferwilligkeit gehört- ich dürfte Ihnen die Ablehnung nicht verargen, müßte Ihnen aber andererseits die Annahme sehr hoch anrechnen." Das wirkte. Eine Stunde später wanderte ich, in den blauen Kittel des französischen Bauern gekleidet, Holzschuhe den Füßen, einen Quersack über der Schulter, durch ein Wäldchen, dessen dichtes Unterholz mir möglich gemacht hatte, mich ungesehen durch die feindlichen Vorposten zu schleichen. An den Wald stieß ein Kartoffelacker, auf demselben fand ich einen alten Korb, den ich, einer zufälligen Eingebung folgend, über den Arm hing. Er schien mir die Wirkung meiner Maskerade zu erhöhen; nicht die mindeste Ahnung regte sich in mir, daß das elende löcherige und windschiefe Ding mein Lebensretter werden sollte. Anderthalb Tage lang durchstreifte ich in meiner Eigenschaft als Kundschafter die Umgegend von Metz, mancherlei Bemerkungen und Beobachtungen sammelnd, welche man im deutschen Hauptquartier füglich würde verwerthen können, und so gelangte ich zu dem Flüßchen Seille, welches bei Metz in die Mosel mündet. Mich dürstete gerade- ich begab mich ans Ufer, welches mit dichtem Gebüsch besetzt war, trank und Vierteljähriger JWoHHtmrntspreisi 2 Mark 20 Pfg. mit Brrngerlohn. Durch dir Post bezog«» 2 Mark 50 PH. SrbQchon, (typebifiei und Druckern: -ch»lSr«h« Ar.t. Fernsprecher 5L Der Lebensretter. Don ®. Kopal. $450 360.75 19JJ 14460 102.10 116.60 66# 9L20 machte dann, um meinem Gedächtniß zu Hilfe zu kommen, in meinem Taschenbüchlein einige Nonzen. „Espion!" donnerte eine rauhe Stimme und eine starke Faust faßte mich kräftig- im Genick. Ein riesiger Corpora! von den Gardegrenadieren des dritten Napoleon hatte mich bemerkt und überrascht. Einige seiner Kameraden kamen hinzu und schleppten mich unter energischen Rippenstößen nach dem in der Nähe befindlichen Zeltlager des Bataillons. Der Commandant, dem ich vorgeführt ward, unterhielt sich mit einigen ihn besuchenden Metzer Bürgern- einer der letzteren erkannte meine Wenigkeit nur zu gut wieder und so wäre denn ein Leugnen durchaus überflüssig gewesen. Ich biß die Zähne zusammen und machte mich auf den Tod gefaßt. Kurzen Prozeß stellten sie auch nur an, die Herren Franzosen: der etwas vom Absynth benebelte Major wollte mich sofort hängen lassen und erst als ich mit Hinweis darauf, daß ich ein OsfizierSdienstthuender sei, um die weit anständigere TodeSart des Erschießens ersuchte, stutzte er. „Da müssen wir unS doch vielleicht noch erst- den Luxus eines Kriegsgerichts gestatten," murrte er, „schade, ich hätte meinen verehrten Gästen gern ein ihnen neues Schauspiel gezeigt/ Ein anderer Offizier meinte, es sei vielleicht rathsam, mich erst dem Marschall vorzuführen- dies gab der Major zu. Er ertheilte Befehl, einen Rapport aufzusetzen. B S dieser fertig r geschrieben sein würde, sollte ein leeres altes Spritzenhaus mein Gefängniß sein. Dort hinein sperrte man mich. Neben der Thüre stand ein Grenadier, der vor meinen Augen seinen Chassepot scharf lud, als Schildwache. Der Mann konnte durch ein niedriges Fenster meinen Kerker übersehen und that dies auch von Zeit zu Zeit- als ich aber auf der Erde liegend zu schlafen schien, blickte er seltener nach mir. Beisetzungsfeierlichkeiten theilzunehmen. Speyer, 24. August. Die Grundsteinlegung der zur Erinnerung an die Speyerer Protestation zu erbauenden Gedächtnißkirche fand heute Mittag unter Betheiligung der gesammten Bevölkerung Speyers und mehrerer tausend Fremder statt. Die kirchliche Weiberede hielt Stadtpfarrer Hoffmann von Speyer. Festansprachen hielten außerdem Hofprediger Rogge»Potsdam und Stadtpfarrer Traab« Stuttgart. Schwerin, 24. August. Bei herrlichem Wetter wurde Alle Amroucen-Bureaux bt« In- und Auslände« nehmen Anzeigen für ben „Gießener Anzeiger" entgegen. fünfte ih^ 3*6 det ' diacret SÄ tn w ,4 »kctor Eichener Anzeiger Generat-Mzeiger. (Nachdruck derboten.) Wir lagen vor Metz. Nach den blutigen Kämpfen 14., 16. und 18. August 1870 war Marschall Bazaine seiner HeereSmacht in die noch jungfräuliche Moselfestung geworfen worden und unser Truppentheil gehörte zu den- jenigen deutschen Streitkräften, welchen die Aufgabe zufallen sollte, die „armee du Rhin“ mit eisernen Armen zu umklammern, bis ihr die Luft ausging. An Schnelligkeit ließ die Vornahme der Umzingelung nichts zu wünschen übrig- noch waren die Gefallenen von St. Privat nicht sämmtlich dem Schooß der Erde übergeben, als sich schon von allen Seiten der Ring von Verschanzungen, Verhauen und sonstigen befestigten Stellungen bildete, welche dem Feinde jeden Ausweg abruschneiden bestimmt waren. Auch diejenige Compagnie, in welcher ich als wohlbestallter Viceseldwebcl meine Pflichten gegen das Vaterland erfüllte, hackte, schaufelte und grub gerade wacker, als der Regimentsadjutant in flottem Galopp auf mich zugesprengt kam und mir den Befehl überbrachte, sofort vor dem Führer unseres Armeecorps zu erscheinen. Derselbe eröffnete mir nach einigen einleitenden Fragen, welche die Thatsache fest- stellten, daß ich früher als kaufmännischer Correspondent in Metz jahrelang Stellung gehabt habe, die Umgegend genau kenne und die Landessprache perfect spreche wie ein geborener Franzose, die Aussicht, mir einen ganz besonderen Verdienst um die Sache Deutschlands erwerben zu können. Es wäre schätzbar, wenn ich mich unter irgend einer Civilkleidung durch Xs Mb? knechir in T und ß 5”* 16. yfes bU tzk>rd. b. yi. tTöucrÜbe n w Vetri V. W[tF • Mann 1-2 6t Ingabt b. Honor. "L____17254 hm ober,Kraft ■ in dn Tryed. öultin aus guter Walt und allen bren, auch Stauf; Üm von -indem ng mit Emilien: • istv-'d. b. U MmLaustittr- gesocht. [7219 Wr. 12, pari. Amtlicher Theil. Gießen, den 23. August 1893. Betr.: Die Wahlen zum XXIV. Landtag. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grosth. Bürgermeistereien der zum IV., V., VII. und XII. Wahlbezirk gehörenden Gemeinden. Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 18. d. M. (Kreisblatt Nr. 196) machen wir Sie darauf aufmerksam, daß, wenn während der OffenlegungSfrift der Wählerlisten vom 11. bis 13. September d. I. etwaige Einwendungen gegen die Richtigkeit dieser Listen vorgebracht worden fern sollten, die Wahl - Commission über dieselben zu entscheiden und die Listen hiernach sofort zu ergänzen oder zu berich- tui.en hat. . m ,,c Sollte gegen die Entscheidung der Wahl - Commission Necurs erhoben werden, so sind die Reclamationen mit den Wahlacten sofort und spätestens bis zum 18. Sep tcmber d. I. an uns einzusenden. Die Wahlmanner- wahlen müssen Montag den 25 September 3; oorgenommen werden. Die Wahlacten sind alsbald an die betreffenden Wahl-Commissäre abzusenden. Wird bei der Aufnahme des Wahlprotokolls cm befon- derer Protocollführer zugezogen, fo mutz derselbe nach § 37 der Anleitung zur Vornahme der Wahlen der Wahlmanner vorher zu dieser Handlung von uns verpflichtet und daß bi.es geschehen, in den Wahlacten beurkundet werden. Sie wollen uns daher eoent. die betr. Namen bezeichnen und dre £tute zur Verpflichtung auf einen der nächsten Amtsiage hierher vorladen. I. V.: vr. Melior. Deutsche- Reich. Jagdschloß Wolssgarteu, 24. August. Seine Königliche Höhest der Großherzog haben seit einigen Tagen gegen Abend mehrere Stunden im Freien zugebracht. Nachdem der feste Schienenverband abgenommen worden war, konnten Seine Königliche Hoheit auf einem Tragstuhl nach dem Hof getragen und dort herumgefahren werden. Der Zustand des Knie- gelenkes ist in stetig fortschreitender Besserung begriffen. Darmstadt, 23. August. Wegen des Ablebens Seiner Hoheit des Herzogs Ernst II. von Sachsen-Coburg- Gotha ist auf Allerhöchsten Befehl eine Hoftrauer bis einschließlich den 12. September l. I. angeordnet worden. Aus ElsaßLothringen, 21. August. Die von der Militärverwaltung angeordneten Diehankäufe, durch welche die zum 21. September verlängert. Wien, 24. August. Aus Lemberg wird gemeldet: Die Cholera nimmt in den Bezirken Delatyn, Nadworna und Kolomea zu- die Berichte von dort melden von grauen-- haftem Schmutz auf den öffentlichen Plätzen und der Fruchtlosigkeit der ärztlichen Warnungen. . Gaeta, 24. August. An Bord der „Savoia" fand gestern ein Diner statt - Theil nahmen daran der König, Prinz Heinrich von Preußen, der Prinz von Neapel und der Herzog von Genua. Der König dankte dem Prinzen Heinrich herzlich für feine Teilnahme an ben Manövern und toastete auf die Gesundheit des Prinzen Heinrich, auf das Gedeihen und den Ruhm Deutschlands, sowie auf das Heer und die Marine Deutschlands. Die Musik spielte die deutsche und die italienische Hymne. Prinz Heinrich erwiderte mit einem Lobspruche auf die italienische Flotte. Das Material derselben sei vorzüglich, die Offiziere und Mannschaften .............. sie würden ihre Pflicht thun, wenn i. der König sie rufen sollte. Das Hoch des Prinzen Heinrich i auf den König wurde von den Anwesenden enthusiastisch ausgenommen. Als die „Savoja" um Mitternacht nach Spezzia in See ging, brachte die Bevölkerung stürmische Hoch- rufe aus. Aigues-Mortes, 24. August. Gestern Abend wurden fünf weitere Verhaftungen vorgenommen. Petersburg, 24. August. An der Cholera sind in Moskau vom 15. bis 18. August 171 Personen erkrankt und 74 gestorben, in Petersburg ist vom 19. bis 20. August eine verdächtige Erkrankung vorgekommen- im Gouvernement Lomsha sind vom 13. bis 19. August 52 Personen erkrankt und 22 gestorben, in Orel vom, 6. bis 12. August 647 erkrankt und 213 gestorben, in Podolien vom 30. Juli bis 12. August 1178 erkrankt und 423 gestorben und im Dongebiet vom 15. bis 19. August 498 erkrankt upd 202 gestorben, ___ Depeschen deS Bureau „Herold". Berlin, 24. August. Die „Nordd. Attg. Ztg." bringt einen Leitartikel über die beabsichtigten Steuerprojecte- sie betont, die große Abneigung der Bevölkerung gegen das stärkere Heranziehen deS Tabaks zur Deckung der Bedürfnisse Gotha, 24. August. Der gemeinschaftliche Landtag tritt morgen zusammen. — Professor Kugel-Gotha nahm die Todtenmaske des Herzogs ab. — Gestern Mittag erschien auch Gustav Freytag am Sarge des Herzogs. Gotha, 24. August. Don sämmtlichen deutschen und zahlreichen ausländischen Fürsten, vielen hochstehenden Per- sönlichkeiten, auch vom Reichskanzler, sind bereits gestern herz- । lich gehaltene Beileidstelegramme eingetroffen. Die l ... _rp. im hiesigen Schlosse aufliegenden Listen sind mit zahlreichen ; xntenißent und tüchtig Unterschriften hebcitt. der König sie rufen sc "bt6 Reichs sei völlig unbegründet und verweist auf Frankreich, England und Oesterreich, welche Länder auS der hohen Besteuerung oder der hohen Verzollung des Tabaks große Einnahmen erzielen. DaS Blatt halt den Tabak für das steuerfähigste Object. Berlin, 24. August. Es verlautet, die Thorner FeftnngSÜbung fei weniger wegen derEholeragefahr, al» wegen der auf 4 Millionen Mark veranschlagten Kosten auf- gegeben worden. Die nächstjährigen Kaisermanöver werden voraussichtlich in Ostpreußen stattfinden. Berlin, 24. August. Entgegen den Meldungen verschiedener französischer Blätter versichert die hiesige russische Botschaft, ein Abkommen Rußlands mit Frankreich betreffend eine angebliche OperationSbafiS des zu formirenden Mittelmeergeschwaders existier nicht. Alle diesbezüglichen Angaben seien erfunden. Berlin, 24. August. Der „Börsen-Courier" erfährt: Zwei Töchter des SchiffSeigenthümerS Pinnow, welcher am Südufer des NordhafenS mit einem Spreekahne vor Anker liegt, seien an der Cholera asiatica erkrankt. Alle Vorsichtsmaßregeln sind getroffen. Reinhardibrunn, 24. August. Der Kaiser wird bestimmt der am Montag in Eoburg ftattsindenden Beisetzung Herzog Ern st S beiwohnen. Gotha, 24. August. Herzog Alfred von Sachsen- Coburg-Gotha hat bereit« seine Stellung als activer englischer Admiral niedergelegt. Posen, 24. August. Der Regierungspräsident Himly und Medicinalrath Gerome sind behufs Erkundigung über den Stand der Cholera an die russische Grenze gereist. Bis jetzt ermittelten sie, daß bis zum 20. August in Kolo 134 Personen erkrankt und 69 gestorben seien. Die Einwohnerschaft erschwert die ärztliche Hllfe ungemein, da sie glaubt, alle von Aerzten behandelten Cholerakranke müßten sterben. Ostrava, 24. August. Die Cholera ist auch in Sta- vischin, in der Nähe von Pleschen, auSgebrochen. Wien, 24. August. Wie auS Galizien gemeldet wird, nimmt die Cholera daselbst immer größere Dimensionen an; die meisten Fälle nehmen einen tödtlichen AuSgang. Rotterdam, 24. August. Gestern wurde ein TodeS- und ein Erkrankungsfall an der Cholera gemeldet. Rom, 24. August. Der officiellen Liste zufolge wurden in Aigues-MorteS 7 Arbeiter getödtet und 34 verwundet. Nantes, 24. August. Verschiedene Fälle von Cholera wurden hier constatirt. London, 24. August. Die gesammte Preffe widmet dem verstorbenen Herzog Ernst von Coburg einen warmen Nachruf und beglückwünscht den Prinzen Alfred von Edin- burg zur Nachfolge im Herzogthum. London, 24. August. In der Nähe von SuttonSbridge (Lincolnshire) ertranken durch daS Umschlagen eines Bootes 10 VergnügungStouristen. Bisher wurden nur fünf Leichen aufgefunden. London, 24. August. Trotzdem die Untersuchung der hier unter verdächtigen Symptomen Erkrankten keineCholera ergab, macht sich unter der Bevölkerung eine große Panik bemerkbar. Loudon, 24. August. Die Conferenz der Grubenarbeitervereine beschloß, wenn die Grubenbesitzer nicht auf eine 25procentige Lohnerhöhung eingingen, eine Erhöhung bis zum Lohnsatz vom Jahre 1890 zu verlangen. — In Schottland bewilligten die Grubenbesitzer eine Lohnerhöhung von 1 Schilling pro Tag. Sofia, 24. August. Die Sanitätsbehörde verfügte, daß Postpackete aus insicirten Gegenden inhaltlich zu des- infictren oder wenn der Inhalt die Behandlung durch die Maschine nicht gestattet, äußerlich zu deSinficiren sind und eine achttägige Lagerzeit durchzumachen haben. Postpackete auS seuchenfreien Ländern werden nur äußerlich deSinficirt. Ich befand mich in einer verzweifelten Lage. Strick oder Kugel sollte mein LooS sein, aber die letztere sagte mir eigentlich so wenig zu wie der erstere. Der Kerl draußen mit der Bärenmütze und den weißen Garde-Querstreifen auf der blauen Uniform brauchte sich nur umzusehen, so ließ ich meine Augen durch alle Ecken und Winkel schweifen, ob nicht ein Schlupfloch zu finden sei. Und ein solches fand sich, in deS Wortes buchstäblichster Bedeutung. DaS Häuschen war verfallen, die schadhafte Lehmwand, neben der ich lagerte, ließ sich mit den Händen zerbröckeln. Meine Finger bluteten dabei, aber eS galt mein Leben, ich arbeitete mir nach kurzer Zeit ein Loch zurecht, durch welches ich schon meinen Kopf stecken konnte. DaS that ich denn auch in einem günstigen Moment, um zu recognosziren. DaS Spritzenhäuschen lag hart an der Seille. In das Flüßchen hinein zu gelangen, schien mir nicht allzu schwer zu sein. Am User stand Gebüsch; ich erblickte dasselbe Gebüsch, wo mich der Corporal abfaßte. Biel Zeit zum Ueber- legen war nicht vorhanden. Ich vergrößerte rakch das Loch noch etwa», zwängte mich hindurch und schlüpfte schnell und leise in» Wasser; schon in der nächsten Minute nahm da» Gebüsch mich auf. Da knallte ein Schuß, zweifellos der Alarmschuß meine» Posten», denn meine Flucht konnte nur wenige Minuten lang unentdeckt geblieben sein. Nun aber sah ich voran», daß man mich binnen Kurzem wieder ergreifen mußte. An beiden Usern der Seille lagerten Gardegrenadiere, Jäger, Zuaven, Voltigeur»; man hätte eine halbe Stunde lang unter Waffer schwimmen müffen, um unbemerkt zu passiren. Da» Gebüsch am Ufer aber mußte natürlich zuerst untersucht werden. Schon sah ich eine Abtheiluug Grenadiere im Laufschritt au» dem Zeltlager herannahen. •*** CocaUs «nd provinzieller. _v Gieße», 25. August 1893. * Des Namenstage» Sr. König!. Hoheit des Sroßherjog» wegen fand gestern Abend ein von der Musik und den Spielleuten des hiesigen Regiments ausgeführter Zapfenstreich, heute Morgen Tagreveille starr. — Die öffentlichen, sowie eine Anzahl Privar-Gebäude sind beflaggt. • • Tie neue Uhr auf dem JohanneSkirchthurm wurde gestern Abend s/<8 Uhr probeweise in Gang gesetzt und bis heute früh s/48 Uhr in demselben belasten. Nach Beendigung einiger kleineren Arbeiten wird die Uhr in den nächsten Tagen ständig in Thatigkeit gesetzt. * • Plötzlicher Tod Eine in ber Bahnhofstraße wohnende alleinstehende Wittwe, welche gestern Abend eine befreundete, ebenfalls m der Bahnhofstraße wohnende Fannlie besuchte, wurde plötzlich unwohl und starb in der Wohnung der betr. Familie. ** Die SrgäazaogSwa-leu zum 29. hessischen Landtag finden am 4. October statt, die Wahlmänner-Wahlen werden am 25. September vorgenommen. Bon den fünfzig Mir- gliedern der II. Kammer treten 25 auS und zwar die Herren: Breimer, Brauereibesitzer in Beerfelden, Christ, Bürgermeister in Wörstadt, Erk, Mühlenbesitzer in Nidda, Dr. Franck, OberlandeSgerichtsrath in Darmstadt, Friedrich, Proseffor in Darmstadt, Dr. Gutfleisch, RechtSanwalt in Gießen, HaaS, KreiSralh in Offenbach, Heinzerling, OberlandeSgerichtsrath in Darmstadt, Herrmann, HauptsteueramtSredant in Bingen, Hirsch, Gutsbesitzer in Alsheim, Michel, Bürgermeister in Neu-Bamberg, Möhn, Bürgermeister in Laubenheim, Oriola, Graf in BüdeSheim, Dr. Osann, RechtSanwalt in Darmstadt, Pfannstiel, Landwirth in Hainbach, Racke, Kaufm. in Mainz, Römer, Gutsbesitzer in Alzey, Schade, Landwirth in Altenburg, Scheerer, Mühlenbesitzer in Höchst i. O., Steingötter, Kaufmann in Langen, Theobald, Forstmeister in Jugenheim, Weith, Gutsbesitzer in Nieder-Wöllstadt, Wernher, Gutsbesitzer in Nierstein, Westernacher, Oberamlmann in Lindheim, Wolz, Bürgermeister in Seligenstadt. Von den AuStretenden ge- hören der inzwischen verstorbene Franck, Racke und Wolz der CentrumSpariei, Christ und Gutfleisch der deutsch- freisinnigen und die übrigen 20 der nationalliberalen Parteirichtung an, wenn auch vielleicht der eine oder der andere mehr nach links neigen mag. ** DaS Kürzerwerden der Tage macht sich schon sehr deutlich bemerkbar. Am 1. August ging die Sonne um 4 Uhr 24 Min. auf und um 7 Uhr 47 Min. unter; am 31. August scheint sie nur noch von 5 Uhr 12 Min. bis Abends 6 Uhr 48 Min.; die Tageslänge vermindert sich demnach im Monat August von 15 Stunden 23 Min. auf 13 Stunden 26 Min. Die Tage werden eben wieder rasch kürzer und Abends wird jetzt bald die während der Sommermonate meist nicht gebrauchte Lampe nothwendig. Da ist denn die Mahnung am Platze, die Lampen, bevor sie wieder in Gebrauch genommen werden, gründlich zu reinigen und dieselben namentlich mit frischen Dochten zu versehen. Denn bei Benutzung der alten Dochte wird viel mehr Oel verbraucht und geben dieselben trotzdem kein Helles Licht. ** Für Rekruten. Ein Rekrut, welcher sich in gerichtlicher Untersuchung oder Anklage befindet, kann nicht eher eingestellt werden, bis die Sttafsache einschließlich Strafvollstreckung erledigt ist. Da es nun viele Rekruten unterlaßen, von einer gegen sie erhobenen Anklage der Militärbehörde sofort Anzeige zu machen, und die Militärbehörde hiervon auch andererseits keine Kenntniß erhält, so kommt es vor, daß derartige Rekruten mit den übrigen am allgemeinen Einstellungstermine zur Einstellung gelangen. Da jedoch derartige Sttaf- sachen später zur Sprache kommen, werden solche Rekruten behufs Verbüßung ihrer Strafe wieder entlaßen, ganz abgesehen davon, wie lange sie schon dienen. Im nächsten Jahre gelangen sie dann neuerdings zur Vorstellung vor die Ober- ersatz'Commission und werden erneut auSgehoben und einge» Neben mir erblickte ich den alten' Kartoffelkorb, welchen ich an den Flußrand gesetzt hatte, als ich im Gebüsch meine Notizen machte. Unmuthig stieß ich daS Ding ins Waffer. ES schwamm mit der Strömung weiter, der Henkel unter Waffer, der Boden nach oben gekehrt. Da durchzuckte mich wie der Blitz ein prächtiger Gedanke : der Korb sah äußerst unverdächtig auS, er konnte mein Retter werden. Auf meine Meisterschaft im Schwimmen konnte ich mich verlasien, ihrer bedurfte eS indeffen gar nicht einmal, denn daS Flüßchen war ziemlich seicht. So begab ich mich denn inS Waffer und tauchte vorsichtig in der Weise unter, daß mein Kopf unter dem Korbe wieder an die Ober- fläche kam. Mit größter Sorgfalt hielt ich den Korb derart, daß eS auSsah, als ob daS alte weggeworfene Ding rein zufällig von der Strömung fortgeführt würde. Unter diesem Schirmdach watete, kroch und schwamm ich abwechselnd, behutsam und mit größter Sorgfalt, um die langsame Fortbewegung meiner schützenden Hülle möglichst natürlich erscheinen zu taffen. Ich sah bald darauf, wie am Ufer jeder Busch durchstöbert ward; auch am Flußrande stellte der gleich darauf erscheinende und, wie au» der Ferne noch zu sehen war, furchtbar fluchende Major Posten auS, welche, zum Feuern fertig, den Wasserspiegel in der Gegend de» Spritzenhause» beobachteten. Aber mein Korb war schon weit weggetrieben und keiner der vielen Rothhosen am Ufer achtete darauf. Lieber Himmel, was ward auS den Feldlagerplätzen nicht alles in» Waffer geworfen! Ein Zuave schleuderte freilich zur Zerstreuung zweimal einen Stein nach dem Korbe, traf ihn aber nicht; mir verursachte sein harmloses Spiel beträchtliches Herzklopfen. Nach anderthalb Stunden war ich glücklich wieder innerhalb der deutschen Linien. stell:, wobei ihnen die im vorhergegangenen Jahre durcch eigenes Verschulden zn früh gediente Zeit nicht art Geringsten zu Gute kommt oder angerechnet wird. E» liegt somit im Interesse eine» jeden Statuten, welcher sich in gerichtlicher Untersuchung befindet oder noch eine Strafe za verbüßen bat, daß er in jebce Falle sofort seiner Controlle entsprechende Anzeige erstattet. ** Die> diesjährige $erf«imlOTg bei Farstverei»» für da» ^roßherzogthllm Hefte» wird am 3., 4. und 5. September in Offenbach abgehalten. Sonntag den 3. September finden sich die Theilnehmer von Nachmittag» 6 Uhr ab im Gasthofe zur „Stabt Kassel" ein. Für Montag den 4. September ist eine größere Excursion in Aussicht genommen, die sich per Wagen zunächst durch die Fürst!. Jsenb. Waldreviere C rjenbad) und Sprendlingen und nach eingenommenem Mittagsmahl in Neu-Jfendurg bet der Rückkehr durch den Frankfurter Oberwald bewegt. ES sollen u. A. im LfchtungSbetrieb stehende, mit Buchen unterbaute Liefembestande, natürliche Kiefernverjüngungen und versuchsweise auSgeführte Plemer- Durchforstungen in Augenschein genommen werden. Such wird die Aufastung von Baumen unter Anwendung de» von Forstaffeffor Zehnpfund erfundenen SteigapparateS, wa» manchem Forstmann neu fein dürste, veranschaulicht werden. Nach der Rückkehr gesellige Bereinigung in Schlößer» Liegenschaft. Auf Dienstag den 5. September ist im Saale der Schlosser schen Liegenschaft von Vormittag» 8 bi« Nachmittags halb 2 Uhr eine Sitzung anberaumt. Außer Verhandlungen über BereinSangelegenhenen, Mittheilungen über beachtenSwerthe Vorkommnisse, Versuche und Erfahrungen im Bereiche des Forstwesens steht auf der Tagesordnung hauptsächlich die Besprechung des Thema»: »Welche Bewirth- schaftungS- und DerjÜngungSweise der Kiefernbestände im unteren Mainthale empfiehlt sich mit Rücksicht auf bestmögliche Ausnutzung de» LichtungSzuwachseS?" Die Einleitung des Themas hat der fürstliche Forstmeister Reiß-Offenbach übernommen. Mit einem um 2 Uhr im Saale der Liegenschaft staufindenden Festeffen findet die Versammlung ihren Abschluß. Man hofft auf zahlreiche Beteiligung. Lehnheim. 24. August. DaS mit Rücksicht auf die Futter- noth verschobene dritte BundeSfest de» Ohm-Lumda- Thal-Sängerbünde» soll nunmehr am 10. September abgehalten werden. nn. Darmstadt, 24. August. Bei der am 3. August d. I. zu Lyngen stattgefundenen General-Ber- sammlung der Mitglieder de» Lande»- gewerbverein», woselbst auch die Wahl von 3 Vertretern auS den Gewerbvereinen der Provinz Starkenburg ftattzu- finden hatte, konnte das Wahlresultat nicht mehr festgestellt werden, da Gegenvorschläge gegen den von dem OnSgewerb- verein Darmstadt gemachten Wahlvorschlag geltend gemacht wurden. Eine Commission, bestehend auß den Herren: Bürgermeister Dröll und Fabrikant Otto zu Langen, haben das Wahlergebniß geprüft und nunmehr festgestellt, daß— folgende Herren gewählt wurden: Maurermeister W. Gang, Lackirer C. Geißner, Stadtverordneter Kinkel, Fabrikant W. Jordan, Zimmermeister H. Keller, Weißbindermeister Hillgärtner, Profeffor Linke, Fabrikant W. Merck, Schloffer- meister H. Möser, Uhrmacher W. Speyer, Schreinermelster H. Schmidt, Fabrikant I. Schuß und Fabrikant C. Schenk, sämmtlich von Darmstadt; Ingenieur Brockmann, Bauunternehmer L. Hasenbach, Fabrikant G. Heyne, Maurermeister K. Petri, Director Schurig und Rentner L. Stift, sämmtlich von Offenbach a. M.; ferner Seminarlehrer Köpp, Bensheim; Kaufmann W. Köhler, Neu-Dsenburg; Fabrikant G. Preß, Pfungstadt, sowie Spenglermeister G. Volk II. zu Rüsselsheim. nn. Darmstadt, 24. August. Bei der vom 24. bi» 26. September d. I. zu Wiesbaden stattfindenden zweiten ordentlichen Hauptversammlung de» Verbände» deutscher Gewerbvereine wird auch der hessische LandeSgewerdverein mit 15 Stimmen vertreten sein. Außer dem Vorsitzenden unserer Großh. Centralstelle für die Gewerbe, Herrn Regierung»- rath Dr. Hesse, sind für die Provinz Starkenburg die Herren Oberbürgermeister Drink - Offenbach und Schloffcrmeister H. Möser, für Rheinhessen die Herren Bäckermeister Köberich- Mainz und Schloffermeister Weil Bingen, für Oberhessen die Herren Spenglermeister Wenzel-Butzbach und Hofdecoration»- maler Hieronymus zu Friedberg belegirt worden. Der Ort»- gewerbverein Darmstadt wird seine drei Dorsitzenden, die Herren Dr. Schröder, Stadtverordneten Rockel und Kinkel, dorthin entsenden mit dem Auftrag, sich recht rege an den dort stadtfindenden Verhandlungen über wichtige gewerbliche Fragen zu beteiligen. Darmstadt, 24. August. Gestern Mittag gegen 12 Uhr hat sich in einem Hause in Beffungen ein recht bedauerlicher Unglücksfall zugetragen. Eine Frau ließ auf einige Minuten ihr einjähriges Kind allein im Zimmer. Da« Ktnd, da« noch nicht laufen konnte, rutschte währenddem hinau» in die Küche, richtete sich an einem mit Waffer gestillten Blechtopf in die Höhe und stürzte kopfüber in den Topf. Al» die Frau in da» Hau»zurtickkehne, war da« Kind ertrunken. Darmstadt, 24. August. Can SrinnerungStag ist der 24. August für den hier lebenden Herrn Hofgartenauffeher L P. Brönnig, indem derselbe sich im badischen Feldzug al» damaliger Scharfschütz in der 8. Compagnie 2. Großh. Hess. Infanterie-Regiment« so au-zeichnete, daß ihm heute vor 44 Jahren am Bodensee der Ludewi gSorden durch den General o. Gchäffer-Bemstein persönlich überreicht wurde. Son der Bergstraße, 23. August. Die Preise des Obste» stellen sich an manchen Orten bei Birnen 6 bi» 7 Mk., Bestebimen 8 bis 10 Mk., Zwetschen 5 bi» 6 Mk. per Doppel- cemner. Der Preis de» ObsteS ist gegen den de» Vorjahre» fast um die Hälfte gesunken. Mainz, 24. August. Ein an typhösem Fieber erkrankter Bierbrauer von 25 Jahren sprang letzte Nacht au» dem Fenster 5788] Stetig steigender Absatz feit IWO verbüral die Güte deS Holland. Tabak bet B. BeeKvrin Seesena. H 1OMb.fco.S Mk. Concursllkrfahlkll Das Concursverfahren über das bauarbeiten, als: 10035 JL [7271 gibt noch ab A. Hermann, Winnerod. 'fdieFuttrr- v-Lumdr- • Septklnbkr in in in in Winterwicken selbst gezogen, unverfälschtes Saatgut, seiner in der Rheinallee gelegenen Wohnung und lief an btn Rhein, in der Absicht, sich zu ertränken. Er stürzte dort die Quaimauer hinab und brach das Genick. Heute früh wurde die Leiche gefunden. Arbeitsvergebung. Die für vorgenannten Neubau im Anstreichen von Hauptgesimsen, Abfallröhren u. s. ro.), 3) Blitzableiter-Anlagen sollen auf dem Wege öffentlichen Angebots vergeben werden. Die Arbeiten vertheilen sich auf 11 einzelne Gebäude, von denen 7 in diesem Jahre noch unter Dach kommen. Zeichnungen, Arbeitsbeschreibungen,' Bedingungen für die Bewerbung um Arbeiten und Lieferungen, sowie all-' gemeine und besondere Bedingungen! liegen von Montag, 28. August l. I. ab auf dem Baubureau bei| Kliniken zu Gießen, Frankfurterstraße. Nr. 103, zur Einsicht offen. ArbeitS-I 1) Spenglerarbeiten, 2) Weißbinderarbeiten (bestehend n 3. August ral-Ler- LandeS- 3 Vertretern iurg stattzu- |t sestgchellt OriSgewerb- tenb gemacht den Hmen: ngtn, f/abtn Bellt, üaß- : siL. l, Fabrikant zbindermcisin cck, Schlosser- hrememeisler it C. Schrak, n, Bauunln» Maurermeister ist, sämmtlich Köpp, Bens- j Fabrikant Volk n. zu kirchliche Anzeige« der Stadt Gietzen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. 13. Sonntag nach Trinitatis, den 27. August: In der Stadtktrche: Vormittags 9^/, Uhr: Pfarrer Schlosser. Beichte und heiliges Abendmahl. Nachmittags 2«/i Uhr: Pfarrverwalter vr Grein- Zugleich Christenlehre für die Neuconfirmirten aus der MarkuSgemeinde. In der Friedhofscapelle: Vormittags 8*/. Uhr: Pfarroerwalter vr Grein. Nach sSmmtltchen Gottesdiensten wird die iahrliche Collecte für innere Mission erhoben. Katholische Gemeinde. Sonntag den 27. August, 14. Sonntag nach Pfingsten: Samstag: Nachmittags um 4*/i Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur hl- Beichte. Sonntag: Vormittags von 6 Ubr an Gelegenheit zur hl. Beichte; um 6*/, Uhr erste hl. Messe; um 7'/, Uhr «uS- t Heilung der hl. Communion; um 81/« Uhr zweite hl. Messe, um 10 Ubr Hochamt mit Predigt; Nachmittags um 2 Uhr Christenlehre; darauf Andacht Verdingung. Die nachstehend verzeichneten Arbeiten zur Erbauung eines Acuer- lösch - Geräthcmagazins mit Steigerthurm sollen im Wege des öffentlichen Angebots Samstag den 2. Scptbr. d. I., Bormittags 11 Uhr vergeben werden. veranschlagt zu rund: 1107 ,, 3190 „ Bauzaunes, Schift-nachrichten. — Der Postdampser „Noordland" der „Red Star Linie" Antwerpen ist laut Telegramm am 22. August wohlbehalten Newyork angekommen. t - Der Dampfer „Illinois" der „Red Star Linie" Antwerpen ist laut Telegramm am 23. August wohlbehalten Philadelphia angekommen. 1. Erd- und Maurerarbeit 2. Steinhauerarbeit: 56 lfd. Meter. Pläne, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen von heute ab auf dem Stadtbauamte offen, woselbst Angebote auf vorgeschriebenem dort erhältlichem Formular bis zur genannten Stunde einzureichen find. Gießen, den 24. August 1893. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 7259 CMursmWen. Das Concursverfahren über das Vermögen der Ehefrau des Agenten Glaefeucr in Gießen wird nach erfolgter Abhaltung des Schlußtermins hierdurch aufgehoben. Gießen, 23. August 1893. Großherzogliches Amtsgericht. I. V.: Dörr. 7257 '«.1,1 fit > «b im bie ®ötbrtbiett &ian(iulttT ^gSbrtüch 'i Natürlich, * Plöter, den- "S dtt "es, wgz ch werden, ^ichrs i im Saalt ’ b-S Nach, Nutzer lungen übn grunzen im nun9 Haupt. Bewinh- tyM im uf btftmög. ^Dßrubach 8ityr, mlung ihren Lungfteine Mainsandsteine 3. Herstellung eines om 24. bi8 nben zweiten 8 beutfdjtr Awerbverein Vorsttzenden i Regierung«' g die Herren tziv^meister ister Köberich' )btxWn bie isdecorationS' DnVnö' cßtzrnbea, die [ unb SA, rege an m ie gewerbW gegen 12W i bedauerlicher W Minute" DaS Kind, em hinaus m M-» * i Wf- I«t°S ’V« t» H; ’e»1,1 e# , , kl OE' 6 bi»7 ® ! It. d-ss-M PerfcBr, £a«0. «nd Volk.mirthschaft. 6 cber.Leemen, 23, August. Ter gestern hier abgehaltene erste diesiährige Viebmarkt war mit Rindvieh (750 biS 800Stück) stark befahren, in Schweinen schwächer. Dreijährige Stiere wurden wenig verkauft, bat Paar mit 250 bi« 300 Mark. Ebenso war der Handel in zweijährigen Stieren flau und wurde nur wenig verkauft, das Paar 180 bis 250 Mark Ziemlich viel verkauft wurden einjährige Stiere und Rinder, erstere das Stück 60 bis 80 Mark, letztere das Stück 70 bis 90 Mark. Säugkälber, drei bis vier Wochen alle, kosteten das Stück 20 bis 25 Mark Der Handel in Kühen war gedrückt. Gewöhnliche Kühe wurden verkauft zu 140 dis 160 Mark das Stück. An guten Milchkühen, wovon etwa 20 Stück vorhanden, wurde Alle« verkauft, da solche sehr gesucht waren, fie kosteten 250 bis 270 Mark da? Stück. In Schweinen war der Handel etwas lebhafter. Angefahren waren etwa 400 Stück, meisten« FrühjahrSserkel. Das Paar wurde mit 110 bis 120 Mark bezahlt und fast Alles verkauft, Sommerserkel kosteten das Paar 30 bis 36 Mark. Fette Schweine waren sehr gesucht. DaS Pfund Schlachtgewicht wurde bezahlt mit 54 bis 56 Pfennig, Lebmdgewicht 44 bi« 46 Pfennig. △ Gründers, 24. August. Dem heute dahier abgehaltenen Ludw igsmarkt schien in den Morgenstunden das Metier nicht günstig zu werden, indem ein starker Regen niederging; der Himmel htütench jedoch bald wieder auf, so daß der Markt einen guten Verlauf nehmen konnte. Ter Viehmarkt war mit Rindvieh stark, mit Schweinen sehr stark befahren und von Käufern besonders gut besucht. Der Handel beim Rindvieh zeigte eine bessere -Stimmung und wurden für gute Qualität gute Preise bezahlt; wie der Landmann sagt: „Gutes Vieh galt fein (Selb." Ein ganz besonders flotter Handel fand auf dem Schweinemarkt statt, indem hier trotz der starken Auffahrt die Nachfrage überwog, so daß alle Stücke verkauft wurden und viele Kaufliebhaber unbefi iedtgt bleiben mußten. Für die «wette Qualität Ferkel zahlte man im Durchschnit 40 bi« 50 und 50 vtS 60 Mark, für die erste Qualität 70 bis 80 Mark für das Paar. Da« Paar Läufer kostete 100 bis 120 und 120 bis 140 Marl. Die e hohen Preise für Jungschweine stehen in keinem richtigen Verhältnisse zu den fetten Schweinen, deren Preis von 45 Pfg. auf 40 Psg. per Pfund Lebendgewicht wieder herabgegangen ist. Temperatur der Lahn und Luft nachReaumur gemessmam 25.August, Mittags »wischen 11 und 12Uhr: Wasser 17, Lust 14 @reb. Rübsamen'fche Badeanstalt. Verdingung der Anlieferung von 3000 cbm Flußkie« -ur Neubaustrecke Niederwalgern,Weiben- hausen frei in bie Eisenbahnwagen. Termin: Montag den 4. September ».I., Nachmittags4Uhr,imAbtheilungS, Bauamt zu Glabmbach. Die Verbingungsunterlagen können bort eingesehen ober gegen Einsendung von 1 von dort bezogen »erben. Gladenbach, den 21. August 1893. Ter Abtheilungs,Baumeister: Hentzen. 7193 ♦ Einen „künstlerisch vollendet schönen Stahlstichs versendet ein geriebener Amerikaner, wie er in Circularen und Zeitungsanzeigen kundgibt, für den geringen Preis von 4 Mark. Ein Berliner Bäckermeister, welcher seiner Gattin zum Geburtstag etwas schenken wollte, wandte sich unter Einsendung des geforderten Obolus an die angegebene Stelle in Boston und erhielt postwendend ein großes Couvert, aus dem er nach und nach eine sauber verpackte ColumbuS- Marke von 10CtS. herausschälte. Das war der Stahlstich. Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Dem Bäckermeister hat der „Stahlstich" den Namen Columbus eingetragen. • Eine merkwürdige Sparbüchse. In einem hohlen Spazierstock, wahrscheinlich einem sogenannten Cognacstock, hatte der Koch G-, welcher in den Ostseebädern im Sommer thätig ist, für gewöhnlich aber in Potsdam wohnt, seine etwa 1000 Mark betragenden Ersparnisse aufbewahrt. Letzthin unternahm derselbe nun eine Bierreise durch verschiedene Locale von Potsdam und Umgegend, und hierbei passirte ihm nun das Unglück, seinen werthvollen Stock irgendwo stehen zu lassen. Trotzdem er die Criminalpolizei um Hülfe anrief, hat G. doch sein Eigenthurn bisher nicht wieder erlangen können. ♦ Die Papierproduttion der Welt. Nach einer soeben veröffentlichten Berechnung beträgt bie Papierproduction I jeder Art jährlich 1,800,000,000 Pfund. Davon wird bie | Hälfte zum Drucken, ein Sechstel zum Schreiben und der übrige Theil für andere Zwecke verwendet. Die Regierungen brauchen 200 Mill. Pfd., Unterrichtszwecke erfordern 180 Mill. Pfd., der Handel braucht 240 Mill. Pfd., für industrielle Fabrikate werden 180 Mill. Pfd. verwandt, die Privat - Correspondenz nimmt 100 Mill. Pfd. in Anspruch und 900 Mill. Pfd. gehen in bie Druckereien der Welt. Zur Production der gefammten Quantität Papier gibt es 3960 Fabriken, in denen 90,000 Männer und 180,000 Frauen beschäftigt sind. Außerdem sind noch 100,000 Personen thätig, um Lumpen zu sammeln! • Jede Billardkugel kostet ein Menschenleben. Jede Billardkugel von guter Qualität kostet 2 Pf. St. Das ist jedoch nicht alles. Jede Billardkugel von reinem Elfenbein repräfentirt noch außerdem ein Menschenleben. Die Faug- zähne der Elephanten werden durch Carawanen, welche im Innern Afrikas Handel treiben, gewöhnlich unter der Leitung von Arabern nach der Küste gebracht. Jede große Cara- wane, welche Elfenbein nach der Küste bringt, opfert gewöhnlich mehr als 160 Menschenleben in den Gefechten und Mordthaten, welche im Laufe der Expedition stattfinden. 30 Menschen erliegen gewöhnlich dem gelben Fieber oder anderen Krankheiten, sowie den Mühseligkeiten des Marsches. Die Elephantenjagd und die Besitzergreifimg des Elfenbeins erfordern weitere 10 Menschenleben. Ein Fangzahn von DurchschnittSlänge liefert nur Material für zwei gute Billardkugeln. Der übrige Theil des Elfenbeins in jedem Fangzahn wird in anderer Weise verwendet) eine perfecte Billardkugel muß eine bestimmte Qualität besitzen, welche nur in einem Theile des FangzahneS gesunden wird. ♦ Aus einem bairischen Wirthshäusl. Gast: „Herr Wirth, ich habe Ihnen doch ausdrücklich gesagt, Sie sollen ! mir ein mageres Schweinernes bringen, unb das da ist trotzdem ganz fett!" — Wirth: „Wenns Ihnen nicht recht ist, I brauchen Sie's ja nicht zu essen — aber Sie können nicht I verlangen, daß ich Ihretwegen meine Säu' nach Marienbad schick' Ein umsichtiger Badearzt. Aus der Fränkischen Schweiz berichtet man dem „Fränkischen Curier" unterm 18. August: Der Badearzt aus Müggendorf macht am schwarzen Brett bie Damen aufmerksam, daß bei staubigem Wetter die Schleppen hochgehalten werben müffen, dagegen sei es bei schmutzigen Straßen den Damen gestattet, durch die Schleppen zu der Straßenreinigung beizutragen. Vermifd?tcs. ♦ Wetzlar, 24. August. Heute ist bei der hiesigen Bade- austalt ein Kind, ein 8jähriger Knabe, ertrunken. Derselbe hatte seinem Großvater, dem Bademeister d?r Anstalt, Kaffee gebracht, wie er dies schon öfter gettjan. Dabei muß er sich dem Wasser zu unvorsichtig genähert haben und in bie Fluth gestürzt sein. Als der Großvater sich nach dem Knaben umsah, war er verschwunden. Bald darauf wurde seine Leiche gelänbet. * Frankfurt a. M , 24. August. Heute Abend gegen ?3/4 Uhr platzte an der Maschine des um 7 Uhr 50 Min. nach Limburg abgehendenIPersonenzugeS der Hessischen Ludwigs- bahn der obere Domdeckel- das ungefähr 2 Gentner liegende Eisenstück flog 30 Meter hoch durch das Dach der rechten Halle deS Hauptbahnhofes unb beschädigte dasselbe in einer Ausdehnung von etwa 25 Quadratmetern. Die Maschine wurde sofort deS Feuer« entleert und durch eine andere ersetzt, so daß der Zug, wenn auch mit erheblicher Verspätung, abgehen konnte. Verletzt wurde glücklicher Weife Niemand. Die Ursache des Unfalles ist bis jetzt noch nicht festgestellt. * Weilburg, 21. August. Gestern wurde dahier ein außergewöhnliches Exemplar von einem Ochsen photo- graphirt. Derselbe, welcher von Herrn W. Metzler hier groß gezogen wurde, hatte das seltene Gewicht von 20 Gentnern unb ist erst 4 Jahre all. Wie verlautet, wurden dem Besitzer deS ThicreS von einer Cvlner Firma für den Gentner 70 Mk. geboten. • Berlin, 23. August. Hofprediger a. D. Stöcker ist, ivie das „Volk" mittheilt, von der Evangelisations-Gesellschaft in Chicago aufgefordert worden, dorthin zu kommen und vier Wochen hindurch vor den deutschen Besuchern der Ausstellung religiöse Vorträge zu halten. Er ist dem Rufe gefolgt und diese Nacht abgereift. • Liegaitz, 23. August. Ein entsetzlicher Unglücksfall hat sich gestern Nachmittag gegen V25 Uhr hier ereignet. Major von Siem on vom Infanterie-Regiment Nr. 58, das z. Z. in hiesiger Umgegend einquartiert ist, machte der mit ihm befreundeten Familie des Commandeurs unseres Grenadier- Regiments, Oberst von Liebermann, einen Besuch und kam, als er das Haus wieder verlaffen wollte, auf den untersten Treppenstufen dadurch zu Falle, daß ihm der Säbel zwischen . Die Beine gerieth. Der Major erlitt einen Schädelbruch und starb nach kurzer Zeit. ♦ Görlitz, 20. August. Sein fünfzigjähriges Lieutenantsjubiläum feiert am 13. September d. I. unser Mitbürger, dcr Lustspieldichter Hofrath Gustav v. Moser. Derselbe hat dem Schlesischen Jäger-Bataillon Nr. 5 als Offizier angehört. Der Verfaffer deS „Veilchenfressers", „Reif von Reiflingen" und anderer den Offizier in lebenswahrer Gestalt jtigenben Stücke, deren Gefammtzahl sich jetzt fast auf 100 beläuft, hat sich schon vor feiner Ernennung zum Lieutenant a>8 Dichter gezeigt. Er schrieb schon als Cadet ein Lustspiel, bas in seinem ersten Lieutenantsjahre über die Bühne ging. * Xanten, 20. August. Die „Ruhrorter Zeitung" schreibt: In Cleve scheint die noch immer schwebende Untersuchung wegen des Xantener Knabenmordes in eine neue Phase getreten zu fein. In der vergangenen Woche war mich die bekannte Hauptzeugin Dora Moll, welche die kleine Leiche zuerst bemerkt hatte, wieder zum Verhör geloben worden. Wie verlautet, bewegt sich die Untersuchung diesmal in einer ganz bestimmten Richtung und es scheint doch noch nicht alle und jede Hoffnung auf endliche Klarstellung dieser Blutthat geschwunden zu sein. * Paris, 22. August. Nach dem „Figaro" sind die Pilgerzüge nach LourdeS wieder ausgenommen worden. Am gestrigen Tage wurden vom OrleanS-Bahnhose allein sechs Züge abgelassen, die mit 2600 Pilgern besetzt waren. Die Mehrzahl der Reifenden bestand, wie immer, aus frommen Büßern, Frauen und jungen Leuten, die auS allen Theilen Frankreich« herbeiströmen. Wie man bemerken konnte, schaffte man gestern auch eine Anzahl Kranker nach Lourdes, jür die besondere Wagen reservirt waren und die dort Heilung suchen. Trotz des großen Andranges von Reisenden kam kein Unfall vor. Barometer: min.747 mm,max.749mm min. 747 mm,max. 751 mm Thermometer: „ + 13° B. „ + 19°R „ + 8°B. „ + 11°B- Hygrometerstand: Neigung f. trock. Wett. Neigung f. trott. Wett. Mittlerer Barometerstand bei 0° R. = 744,7 mm. bat* 7- « lit li'|t JJ’J" 8f ’T Kontrolle Ganz seid, bedruckte Foulards Mk. 1.35 bis 5.85 p. Mtr. (ca. 450 versch. DiSpofit.1 — sowie schwarze, Weifte unb farbige Seibenstoffe von 75 Pf. bi« Mk. 18.65 per Meter - glatt, gestreift, carrirt, gemustert, Damaste rc- (ca. 240 versch. Qual, unb 20(0 versch. Farben, DesstnS icj, porto- unb zollfrei. Muster umgehenb. ibt>z Seiden-Fabrik G, Henneberg (k. u. r. hoa.), Zürich. Haltung des Schlußtermin« hierdurch aufgehoben. Gießen, 23. August 1893. Großherzogliches Amtsgericht. I. V.: Dörr. 7256 Witterungsaussichten Wetterhäuschen, Sübanlage. 24. Äägutt, Mitt. 12 Um s257ÄugM MöruTv Ubr zogen werden. ‘ _.r_____T Die versiegelten und mit entsprechen- Vermögen des Agenten Glaesener der Aufschrift versehenen Angebote in Gießen wird nach erfolgter Ab> sind spätestens dis Donnerstag, • . m , 14. September l. I, Bor- werter erforderlich werdenden Roh- 10 Uur, bei vorgenannter .......*•”“ Stelle -mzureich-n, woselbst auch in ! Gegenwart etwa erschienener Jnter- effenten die Eröffnung erfolgt. Mftihmt rintr Ärren- Betreibungen und besondere Bedin- yCUvUU vlHvl qunqen können auch von ebenda be- Klinik?u Gießen Gr. Oderheff. Eisenbahnen. Soweit in den Tarifen (vergleiche bie Theile II) für Personen unb Gepäck, Leichen, lebenbe Thlere, Güter, unb Fahrzeuge im Localverkebr ber Oberhessischen Eisenbahnen, im btrecten Verkehr mit benfelben, sowie im Durchgangsverkehr Über bie Linien derselben seit 1. Januar 1893 ergänzende „Besondere Beftim- mungea 1« der Verkehrs-Ordnnn- für die Eisenbahnen Deutschland«^ in Kraft getreten sind, haben dieselben, wie hierdurch bestimmungsgemäß allgemein bekannt gemacht wird, bie Genehmigung der LanbesaufsichtSbehörde gefunden. Gießen, den 20. August 1893. 7261 Großherzogllche Direktion. ZuschlagSsrist: 30 Tage. Gießen, den 23. August 1893. Großh. Kreisbauamt Gießen. _________Renting.______7229 Samstag v. 23. Septbr., Nachmittags 2«/, Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die den Gustav Moot Eheleute« in Gießen gehörigen Jmmobllien: Flur I Nr. 689eu/ioo - 53 qm Grab« garten in den Neuen Bäuen, Flur I Nr. 689e“/,oo — 307 qm Hof- raitbe daselbst öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 12, August 1893. Großh- Ortsgericht Gießen. I. A.: Bogt. 6973 £untz Kaffee 7258 Winheim. temler's Friedrichsdorfer Zwieback stet» frisch, in Packeten L 20 Psg. zu haben bei [6352 A. G. Wallenfels, Marktplatz 21. Vorsitzender. Schriftführer, H. Rübsamen 7272 Arbeit gesichert. [7232 Emil FlNchbach. 1874 7164 Fermischtc Anzeigen. ich für nicht» hafte. [7265 stet» vorräthia. [4413 116 23 08 OdHc*u 6 ptL - tfianherier 5 ptt Feinste chmefische Thees im Preise von Mk. 3.—, 3.50 und 4.— 2701] per */, kg in Packeten von 125 und 250 gr. 3008 Lonnenstraße 25. NB. 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Festgottesdiensten ColleNen für jenen Zweck zu erheben. Unsere Zweigvereiue ersuchen wir, wie seither möglichst für die Verbreitung dieser Ansprache und Durchführung unserer Idee zu wirken, insbesondere an geeigneten Orten Sammelbüchsen austustellen. Alle, welche uns demnächst die Erträgnisse von Sammlungen zu übermitteln haben, bitten wir, dieselben durch Posteinzahlung an unseren Schatzmeister, Herrn Regierung».Rath Hechler dahier, einzusenben. Darmstadt, den 9. August 1893. Ter Vorstand des tzölfßverein» im Großherzvgthirm Hessen für die llrantenpsiege eil Unter- llützung der Soldaten im Felde, all Laadesverrin der Kaiser WUtzelms-Snstan» für deutsche Invaliden. A. Weber, Finanzminister, A. Buchner, Geh. Oberconfistonalrath, Alle Artikel für die einlache und feinere Küche ■ind bei mir in gediegenster Waare su billigstem Preise vorräthig. Verlobungsanzeigen X5 Hochzeitseinladungen Visitenkarten empflehlt bei buchf. Auaführunr 16 kQrxenter Zeit C. von Miinchow Univ.-Druckerei Seitenweg 62. SourSbericht m E. Wasserschleben, AankgeschSst. Frankfurter Vbrse vom 24. August 1893. „Marca Italia“, Italienischer Rothwein, pr. Flasche Mk. 0.90 incl. Glas empfehlen A. & G. Wallenfels, Marktplatz 21. [7090 Reue Hellerlinsen emps. [7273| I. M. Schulhof. Früh-Obst: kleine rafeläpfel, Kaiseekrone« und SchlockerLpfel, per Centner 6 Mark; ferner empfehle vorzügliche« Btr«. tzo«i». Auch nehme ich jetzt schon Bestellungen auf feinste Sorten Spät-Obst entgegen. [7263 Marl Lyriker, Schiffenberg. lice-Schule. Mittwoch und Donnerstag den 30. und 31. August, Vormittags von IO—12 Uhr und Nachmittags von 2—» Uhr findet die Ausstellung der Lchülerinuen-Arbeite« im Lchul- locale (ehemals Oswaldsberg) statt. 7860 Der nächste (LurfuS beginnt am 16. Qetober. Aufnahme der Schülerinnen an diesem Tage Ätorgens 10 Uhr. Schülerinnen von auswärt», welche an dem MittagStifch in der Alice-Schule theilnehmen wollen, können die übrige Pension bei den Lehrerinnen der Schule haben. Nähere Auskunft ertherlt (wahrend de» Monat» September schriftlich) die Oberlehrerin L. Moeser, Schiffenbergerweg 14. Buchen- u. Tannen- Scheitholz empfiehlt billigst [279 K. Jung IV., Klein-Linde«. Mar Wayerschleben, (5hem. Näheres in der Gxp. d. Bl. Für Schneider. 7266] XMlttee «ockarbetter für schwarze «rdett finden Befchättigung bei A. Schuster, Bahnhofstraße 24. 7274) Ein7Ha«Od«rfche gesucht ______lkreuzvlatz 11. 7270] «in starke» KütdstNNädche« spfojrt gesucht.____________Neuenweg 39. 72211 iyür einen herrschaftlichen großen Haushalt wird für sofort ein frflftiae», nicht zu Junge», gewandte» Köchen- mädchen gesucht. Zeugnitz-dlbschriilen und Gehalt»'Ansprüche bitte unter F K in der Expedition diese» Blatte» abzugehen. 7235] Ein KiudermLdch«« so' ort gesucht. 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Geh. 1 X 20 cart. 1 «M 50 Fala Vmce. portugruesP Portug.i 2. Aufl. Geh. 2 X 50 4. Bpreekt Glj Hollandaoh P (Holl.) 3. Aufl. Geh. 1 A 50 4 Taler De DanskP (Din.) 2. Aufl. Geh. 1 X 50 Talar Ni BvenekaP (Schwed.) 2. Anfl. Geh. 1 X 50 4. Mluvite ceskyP (Böhm.) Geh. 1 JC 50 Jp Tud ön xnagyarulP Ung.) 2. Aufl. Geh. 1 X 50 Mowiae Pan po polekuP (PoIn.) 2. Aufl. Mit Auaeprache. Geh. 2 Sprechen Sie HuaaiBoh P Mit Au- •praoha 3. Aufl. Geh. 2 X 50 Sprechen Sie Birmanisch P Geb. 2 X Sprechen Sie Serbisch P Goh. 2 X Sprechen Sie Türkisch P 2. Aufl. Geh. 2 50 4. Sprechen Sie Neugriechisch P 2 Aufl. Geh. 2 50 Sprechen Sie Arabisch P Geh. 2 A 50 Sprechen Sie Persisch P Geh. 3 X Sprechen Sie Japanisch P Geh. 4.X Sprechen SieChineelsoh P Geh.6 ,* Sprechen Sie SuahiliP Geh. 3 .X Kochs Deutschland - Führer. Cart. t A 30 4 Kochs Europa - Führer. Cart. 1 X 20 J,. L e i p 1 i g. C. A. Koch’* Verlag. Grasversteigerung. Donnerstag den 31. d. 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