1893 Mittwoch oen 25. October Ht. 251 Erstes Blatt 5rt4in frL Amts- und Anzeigeblntt für den Ureis Giefzen Hratisbeilage: Gießener Kamisienölätter. Amtlicher Theil Utu 1W Bochüiner ^LrMeSnmd^ in Monate. 30 Mk. a) 40 50 Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag« für den Wißenden Tag erscheinenden Nummer bi» Bonn. 10 Uhr. Der GKHrmr Anzeiger «scheint täglich, ’BÜ Ausnahme de« Montags Die Gießener rnlm dem Anzeiger »Ichentlich dreimal drigelegt. IDUill: 95K i BUS' MS.1 m der Capelle zu Langen. Der Cursus dauert ohne Unterbrechung fünf Für Wohnung und Mobiliarbenutzung zahlen: Mädchen auS dem Kreis Offenbach .... Mädchen aus anderen Kreisen der Provinz Starkenburg........... Unter der Oberleitung des unterzeichneten Großh. KreiS- raths sind an der Anstalt thättg: Als Dirigent: Großh. Landwirthschaftslehrer Weitzel- Als Haushaltungsvorsteherin: Fräulein Charlotte Mels- Heimer ; Als Jnduftrielehrerin: Fräulein Maria Wenck, sowie die erforderliche Anzahl Hülfslehrer. Alle Anmeldungen, welche baldigst erbeten werden, sowie Anfragen sind an den Dirigenten, Landwirthschaftslehrer Weitzel in Langen, zu richten, welcher zu jeder Auskunft gerne bereit ist. Offenbach, den 2. October 1893. Der Großh. Kreisrath des Kreises Offenbach. HaaS. Haushaltungs-Schule zu Langen. Die Haushaltungs-Schule zu Langen eröffnet am Dienstag, den 2. Januar 1894, ninrrn neuen fünfmonatlichen Cursus. Ausgenommen werden Mädchen aus dem Bürger- und Samernstand, welche mindestens 15 Jahre alt, körperlich und gtiskig zu einer erfolgversprechenden Theilnahme am Unterrichte und den praktischen Hebungen befähigt, sowie im Besitzt eines guten Leumundes sind. Der Zweck und die Aufgabe der Anstalt besteht in der Heranbildung von Mädchen aus dem Burger- und Bauernstände künftigen tüchtigen Hausfrauen durch Unterricht der Schüler- inmen in der Führung eines einfachen bürgerlichen Haushalts, insbesondere durch praktische Arbeiten im Kochen, Backen, Waschen, Bügeln, Putzen, im Weißzeugnähen, Flicken, Stricken, in der Anfertigung von Kleidungsstücken, in der Zubereitung vom Butter und Käse, in der Aufbewahrung, im Einmachen und. Dörren von Früchten und anderen Lebensmitteln rc., im Vbßt- und Gartenbau, sowie in der Geflügelhaltung. Damit verbunden ist behufs Befestigung und Erweiterung der Schulkenntnisse für das practische Leben ein Unterricht in der deutfchen Sprache, namentlich im Aufsatz, im Rechnen, in der Buchführung, sowie eine Unterweisung in der Gesundheit«- •mV Krankenpflege. Die Haushaltungs-Schülerinnen bilden mit der Haus- omitter und der Jnduftrielehrerin einen gemeinschaftlichen Haus- .tzila und werden durch angemessene Beaufsichtigung an Rein- sich leit, Pünktlichkeit und Ordnung gewöhnt. Durch Sing- mcerricht und gemeinsame Lehrstunden während der Abend- aib-eit wird eine gemächliche Anregung zu geben gesucht. Die Kost ist einfach und kräftig, die Hausordnung nimmt ebenso auf den Unterrichtszweck der Schule, wie auf das lörperliche und geistige Gedeihen der Schülerinnen Rücksicht. In Krarikheitssällen erfolgt die ärztliche Behandlung un- •iiteeltiid). , u Die evangelischen Schülerinnen besuchen den sonntäglichen «Zeltesdienst in der Stadtkirche und die katholischen denjenigen „Trotz sehr bestimmter Dementis taucht die Behauptung ungewöhnlich großer Marinesorderungen immer von Neuem in der Presse auf. Wir glauben demgegenüber auf Grund zuverlässiger Nachrichten versichern zu' dürfen, daß Seme Majestät der Kaiser auS eigenster Entschließung im Hinblick auf die Lage der Reichsfinanzen den nächsten Marineetat in dem von uns bereits berichteten Umfange beschränkt hat. Auch die Befürchtung der Uebernahme besonders hoher Verpflichtungen für die Zukunft ist unbegründet." Kastel, 22. October. Im „Hotel du Nord" Hierselbst and heute eine gutbefuchte Versammlung der Tabaks und Cigarrenfabrikanten der Provinz Hessen- Nass au statt, welcher auch der conservative Reichstags-. abgeordnete Professor Hüpcden und Vertreter der Kasseler Handelskammer anwohnten. Den Vorsitz führte Herr Tabak- und Cigarren-Fabrikant Fr. H. Thorbecke. Auf Grund eines eingehenden Referates des Herrn Schloßmacher (Frankfurt a. M.) wurde eine Resolution gegen die projectirte Tabak-Fabrikatsteuer wie überhaupt gegen jede Mehrbelastung des Tabaks einstimmig zum Beschluß erhoben. Herr Reichstags- abgeordneter Hüpeden erklärte, anknüpfend an die ausführliche Darlegung der socialpolitischen Folgen einer Gesetz- roerbung des in Aussicht stehenden Entwurfes seitens des Referenten, er werde, wenn er bei näherer Prüfung die Ueberzeugung gewinne, daß die prophezeiten Arbeiter- entlaffungen unausbleiblich seien, gegen den Gesetzentwurf stimmen. Diese Erklärung kann die Gegner deS Entwurfes nur befriedigen, denn da die Regierung selbst in ihren Berechnungen 30 pCt. ConsumrÜckgang ansetzt, so ist wohl aus eine Einschränkung der Fabrikation um denselben Betrag sicher zu rechnen und dies macht mindestens 50 000 Arbeitskräfte in der Tabakindustrie, welche deren bekanntlich 161000 ä 300 Arbeitstage beschäftigt, überflüssig. Die Resolution der hier in Rede stehenden Interessenten - Versammlung hat folgenden Wortlaut: „Die am 22. October 1893 in Kassel versammelten Tabak- und Cigarrenfabrikanten der Provinz Hessen - Nassau und umliegenden Bezirke erklären die beabsichtigte Facturenwerthsteuer, wie überhaupt eine Fabrikatsteuer auf Tabak und jede andere Mehrbelastung desselben für undurchführbar ohne schwere Schädigung der Tabakindustrie und zwar aller Zweige derselben, namentlich auch der Rauchtabakfabrikation. Die geplante Steuermaßnahme würde eine starke Mehrbelastung des Consums und damit erfahrungsgemäß großen Minderverbrauch an Tabakfabrikaten zur Folge haben und dieser, im Vereine mit sonstigen durch die Neuerung unausbleiblich veranlaßten Störungen der Fabrikation eine starke Einschränkung derselben und zwar in allen Branchen der Tabakindustrie herbeiführen. Dies wäre aber unvermeidlich verknüpft mit dem Ruin zahlreicher kleinerer und weniger capitalkräftiger Unternehmen, mit Arbeitermasfenentlassungen, nicht nur in den Tabak- und Cigarrenfabriken, sondern auch in den vielen Hülfsgewerben der Tabakindustrie und dadurch bedingter Brodlosigkeit vieler Tausenden von Familien. Die Versammlung spricht die Erwartung aus, daß die Königl. Preußische Regierung im Bundesrath ihren Einfluß dahin geltend macht, daß von der geplanten Tabak-Fabrikatsteuer wie überhaupt jeder Mehrbelastung des Tabaks Abstand genommen, vielmehr die Auf- btingung der erforderlichen Mehreinnahmen des Reichs durch eine stärkere Heranziehung der wohlhabenderen Bevölkerungs- kreife herbeigeführt werde." Ausland. Paris, 23. October. Eine Deputation russischer Journa- listen hat am Grabe Gambettas einen Blumenkranz niedergelegt, welcher die Inschrift trägt: „Die russische Presse an ©ambetta. Kronstadt, Toulon, Paris." — In Paris hat am Sonntag die feierliche Beisetzung der Leiche des Marschalls Mac Mahon im Jnvalidendome in Gegenwart der russischen Offiziere statt- gefunden. Die eigentliche Trauerfeier fand indessen vor ter Ueberführung des in der Madeleine-Kirche aufgebahrten Sarges nach dem Jnvalidendome statt. Hierbei hielten der Ministerpräsident Dupuy und der Kriegsminister Loizillon die offiziellen Reden zu Ehren des berühmten Todten und muß man anerkennen , daß beide rednerische Kundgebungen von einem würdigen Tone durchweht und von feinem politischen Tacte getragen waren. Daß sowohl Dupuy als auch Loizillon die französisch-russische Freundschaft mit in ihre Betrachtungen hineinverwebten, war angesichts der Anwesenheit der russischen Gäste selbstverständlich, doch vermieden hierbei beide Redner bedenkliche politische Anspielungen. Mit besonderem Geschick sprach der Kriegsminister, der den Marschall Mac Mahon kosten bezw. den Preisen der Lebensmittel berechnet. Im Handarbeitsunterricht, auf welchen ebenmäßig besonders Gewicht gelegt wird, verarbeiten die Mädchen ihr tiznnes Material, welches sie mitbringen ober im Schulorte hülfen können. Weitere Kosten entstehen nicht und ist insbesondere der Unverricht unentgeltlich. Alle Annoncen-Bureaux deS In» und Ausländer nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Viert rkflhng er jL6e**tmfxUprtU » 2 Mark 20 Pfg. a* Bringerlohn. Durch die Post bezöge» 2 Mark 50 Pf» Redaktion, ttfxbiti«« und Druckerei: Lehrer-Conferenz des Conferenz-Bezirks Grünberg Mittwoch den 1. November, Vormittags 10 Uhr in Grüuberg. Lieder: 46, 59, 190. Gießen, den 23. October 1893. Büchner, Schulrath., Mk. Mk. Deutsches Reich. Berlin, 23. Oclober. Seit Montag sind die deutschen Finanzmini st er abermals zu einer Conferenz versammelt und zwar diesmal in Berlin, wo die Herren in den Räumen des Reichsschatzamtes tagen. Es handelt sich bei dieser neuen Auflage der Frankfurter Finanzminister-Conferenz zunächst um die projectirte Reichsweinsteuer, welche, wenigstens in der vorgeschlagenen Form, auch in den Kreisen verschiedener Bundesregierungen auf erhebliche Bedenken gestoßen fein soll. Es geht daher die Rede von einer Umgestaltung dieses Steuer- entwurfs, welche bezwecken würde, die Interessen der Weinbau treibenden Bevölkerung besser zu schützen. Ob die Berliner Finanzminister-Conferenz daneben noch durch andere Steuer- projecte in Anspruch genommen werden wird, steht zwar noch dahin, unwahrscheinlich ist es aber nicht, daß bei den Berliner Berathungen auch die verschiedenen Stempelsteuerentwürfe, die angeblich geplant sind, zur Sprache kommen. — Die Gerüchte über neuerliche Reibungen und Differenzen zwischen den Spitzen der leitenden Kreise Preußens und des Reiches wollen nicht verstummen. Es hieß sogar schon, der preußische Ministerpräsident Gras Eulenburg habe seine Entlassung eingereicht, welches Gerücht sich aller- dings rasch als unbegründet herausgestellt hat. Nunmehr verlautet, Gras Eulenburg habe mit seiner Demission einstweilen nur gedroht, eine acute Krisis bestehe zur Zeit noch nicht Es scheint demnach doch, als ob hinter den Berliner RegiernngScoulissen etwas Besonderes vorginge. — Die mit Ausnahme des 7. städtischen Wahlkreises, wo bekanntlich eine engere Wahl stattzufinden hat, vollständig vorliegenden Ergebnisse der sächsischen Landtagswahlen I bestätigen die allgemein bestandene Annahme, daß die Con- servativen in der sächsischen Volksvertretung auch fernerhin im Besitze der absoluten Mehrheit verbleiben würden. Denn die conservative Partei zählt in der neuen Kammer 42 Mitglieder, gegen 39 Abgeordnete aller übrigen Parteischattirungen, selbst wenn die Stichwahl in Meißen zu Ungunsten des con- servativen Candidaten Rüder ausfallen sollte, würden die Conservativen noch immer über eine absolute Mehrheit von zwei Stimmen verfügen. Immerhin läßt sich nicht verkennen, daß die Wahlen den parlamentarischen Schwerpunkt einigermaßen nach links verschoben haben, denn die Nationalliberalen, wie die Socialdemokraten treten in der neuen Kammer verstärkt auf. Außerdem erscheinen jetzt zum ersten Male die Antisemiten durch zwei Abgeordnete selbstständig in der Kammer, sie könnten also unter Umständen in die Lage kommen, das „Zünglein an der Waage" zu bilden. Indessen steht zu erwarten, daß, wie schon bisher, so auch künftig in der sächsischen Kammer die Conservativen mit den gemäßigten Liberalen meistens zusammengehen werden, denn mit der Be- I tonung des bloßen schroffen FractionsstandpunkteS kommt für I das allgemeine Wohl doch nichts Ersprießliches heraus. — Cholera st and. Das Kaiserliche Gesundheitsamt I macht folgende Cholerafälle bekannt: In Tilsit erkrankten am 21. October weitere vier, am 22. October drei Per- fönen; davon starben vier. In Schmalleningken, Kreis I Ragnit, wurde bei einem Flößer Cholera nachgewiefen, des- I gleichen in Danzig bei einem Schiffer. Aus Stettin I wurden am 21. October, Abends,' 6 Erkrankungen mit zwei I Sterbefällen gemeldet, am 22. October 2 Neuerkrankungen, I indeß kein Sterbefall. In Frauendorf, Kreis Randow, I erk^nkten in der Zeit vom 15. bis 21. October 4 Personen, I davon ist eine gestorben. In Zerpenschleuse, Kreis I Niederbarnim, 3 neue Erkrankungen. Die Zahl der aus Havelberg bis einschließlich 21. October angezeigten Er- krankten betrug im Ganzen 19, davon 9 mit tödtlichem Ausgange. — Zu den Gerüchten über neue Marineforderungen schreibt die „Nordd. Allg. Ztg." officios: iw*'; 181.^ 101 9t- B' 1(0^ 1(0 SÄ? Deutsche Gießener Anzeiger Keneral-Unzeiger. Mädchen von außerhalb der Provinz. . Der Preis für die Verpflegung wird nach den Selbst- M/o Lioomeset . «MSüto.W J 42/g WM-wkiS i eiorMw. so/„Südbahn Lombarden 40/0 do. do. 30/c do. do. Prag-DM Sold. . WWW) , tzruyHoses Met 30/0 ftaail. fltrcit M Eisenbahn . . Bekanntmachung. In Folge eines besonderen Falles sehen wir uns veranlaßt, ausdrücklich darauf hinzuweifen, daß nach dem für iie Provinzial-Hauptstadt nach wie vor zu Recht bestehenden Doanlreglement vom 8. Mai 1856 die Feierabendstunde, an Mlcher die Wirthfchaften geschlossen werden müssen, auf 11 vlhr Abends festgesetzt, also geboten im Sinne deS nach- tzehsnden § 365*) des NeichsstrafgefetzeS ist. Gießen, den 21. October 1893. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. •) H 3(J5. Wer in einer Schankstube oder an einem öffentlichen LerZnügungsort über die gebotene Polizeistunde hinaus verweilt, unge- a^trt der Wirth, sein Vertreter oder ein Polizeibeamter ihn zum Fort- geben aufgefordert hat, wird mit Geldstrafe bis zu fünfzehn Mark tefbaft. Der Wirth, welcher daS Verweilen seiner Gäste über die gebotene Votyeiftunbe hinaus duldet, wird mit Geldstrafe bis zu sechszig Mar -cbei mit Haft bis zu vierzehn Tagen bestraft. rtracti^r' ZsKs I* kZM WM PLZ Medene btfoSftWk ^uar hinaus 'Pen, oberSy1 r DetbimbeÄ46' Mld! °ssen fein. Äm\ üd,ci,! SW rSZD ,et M von 4,8 Million. I besitze der Qelfenflr^- ' 5Wart trug natürlig - f jon einigelZeii die nb Badische äniltn uni ■ nlagSavstaltfind auitc“ e Begangen. iffurter W Möttu Coan M Wjl «P0M5-LKLSS I 5% roiort gab. A.S- / Rente .... 7150 /iSablldießlftnbi^ hqv.-Obl.b.X.. 15.1b w- \ 22.70 56io Urgent. Tvld-M. d. 1881 ... I Ol I 3M°§gypt. prtv.Anl I r-. I Ernannt wurden: der Amts- M *♦ Au8 dem Zustizdienst. richter bei dem Amtsgericht Darmstadt. 24. October. Großfürst und Großfürstin Sergius von Rußland reisen heute nach Paris ab. ♦♦ Siseubahafracht. An die Handelskammer in Conti ift seitens eines Mitgliedes derselben das Ersuchen gerichlc worden, bei dem Herrn Eisenbahnminister vorstellig zu werde, daß die jetzigen Bestimmungen über Berechnung der Gewicht»- mengen abgeändert werden. Jetzt besteht nämlich der Sr brauch, angefangene Kilomengen zwischen den Zehnern füi dolle 10 Kilo zu berechnen und entstehen hieraus, lnSbesonder, dem Detailgeschäft und dem Publikum, ganz erhebliche Nachtheile, die durch nichts gerechtfertigt sind. Setten- einet Casseler DötailgeschäfteS ist eine Aufstellung der in dre Monaten gezahlten Frachtbeträge überreicht worden, weicht nachweist, daß die Bahn in diesen drei Monaten 34.76 Mk mehr erhoben hat, als sie hätte erheben dürfen, wenn die wirklichen Gewichtsmengen berechnet worden wären. CocaUs rrrrd provinzielle-. Gießen, den 24. October 1893. *• Aus der Garnison. Premierlieutenant Dettweiler von der Reserve des Infanterie - Regiments Kaiser Wilhelm wurde zum Hauptmann, Unteroffizier Boell von demselben Regiment zum Portepöfähnrich befördert. *♦ Eidesleistung. Morgen (25.) Vormittags 10 Uhr findet im Exerzierhaus der neuen Kaserne die Vereidigung der am 14. d. M. beim Jnfanterie-Regiment Kaiser Wilhelm eingestellten Rekruten statt. ** der gestrigen Versammlung der Freiwilligen Gail'scheu Feuerwehr wurde beschlossen, demnächst das Corps mit neuen Uniform frröcfcn aus grauem Wollstoff mit rothen Schnüren und Nickclknvpfen auSzustatten. — Weiter wurde dem Obmann-Stellvertreter der Spritzenmannschaft, HermannKoch, dem aus Anlaß seiner 25jähngen Dienstzeit am vorigen Freitag bereits das von Seiner Königlichen Hoheit dem Großherzog Ludwig IV. gestiftete Ehrenzeichen verliehen worden war, das Ehrendiplom des Corps überreicht. Die Fretw. Gail'sche Feuerwehr hat nunmehr fünf noch activc Mitglieder, denen back' Ehrenzeichen bereits verliehen wurde. ES find dies außer Herrn Koch die Herren M. LooS, Hauptmann -des CorpS, Heinrich Kimmel, Spritzenmann, Carl Diethardt, Tambour, und Carl Feldhaus, Steiger (die beiden Letztgenannten erhielten das Ehrenzeichen im Juni d. I). Außerdem zählt das CorpS eine Anzahl von Mitgliedern mit über 20jähriger Dienstzeit. Diesen, sowie denen mit über 5, 10 und 15 Jahren Dienstzeit wurden gestern die vom CorpS selbst gestifteten Ehren- schnüre überreicht. * Gruudsteinlegllug. Zum Corpshause des Corps S t a r k e n b u r g i a soll am nächsten SamStag den 28. October ^er Grundstein gelegt werden. DaS Programm lautet wie folgt: Samstag den 28. October, Vormittags lli/2 Uhr Früh- schoppen im Gasthof zur Stadt Mainz- Nachmittags l1 z Uhr Gemeinschaftliches Mittagessen im Hotel Schütz, Bahnhofstraße, Nachmittags 3 Uhr Feier der Grundsteinlegung (Abmarsch zur Feier in gemeinschaftlichem Zug mit Musik vom Hotel Schütz 2SA Uhr)- Abends 8 Uhr Commers auf der Kneipe. Sonntag den 29. October, Vormittags 11«/, Uhr Frühschoppen. JB. Neues Theater. „Der Bnreankrat" von Moser. Der Schwank ist ein alter und gern gesehener Bekannter. Er erschien bisher aus dem Spielplan einer jeden Saison. Der eine Act, dem wir beiwohnen konnten, zeigte zur Genüge, daß Herr Paul Ernst mit diskreter und feinsinniger Komik ' und Verzichtleistung auf jeden brutalen Effekt seinen Rendanten I Lemke verlebendigte. Der Künstler giebc dem Publikum noch I zu enträthseln und weiß dadurch seine Rolle doppelt interessant I zu wachen. Fräulein Mathilde ^rohmann überraschte wieder durch weiche Gefühlstöne- ihren Hauptfehler maß sie mit jedem Tage mehr ablegen — sie ist noch etwas jung. Frau Anni Reiners und Herr Niemeier thaten ihr I Bestes. Herr Gohr zeigte in seinen Allüren wenig Gräfliches. — Die Vorstellung bewies wieder, daß das neue Theater I mit guten Kräften und großen Anstrengungen die Winter- I Campagne zu bestehen sucht. ** Im Concerthaus Lahnstein finden, wie uns mitgetheilt wird, auf vielseitigen Wunsch im Laufe der Winter- Saison fünf Kammermusik-Abende mit extra Cello- und Violin- Concert, auSgeführt von der Familie Kruse, statt. Eine Liste wird circuliren, alles Nähere durch Inserate bekannt gegeben. ** Die Fortbildungsschule hat seit einigen Tagen begonnen und auch zugleich der Unfug Seitens der Schüler beim Ver- I lassen der Schule. Die Polizei läßt es an einer strengen Ueberwachung nicht fehlen, es werden auch ganz empfindliche I Strafen verhängt, allein alles Dies genügt nicht, wenn nicht I die Eltern und Lehrherren in der Ueberwachung der Jungen die Polizei und Lehrer unterstützen. ** Warnung. In neuerer Zeit ist es wieder häufiger vorgekommen, daß Asche und sonstiger Unrath in die Stadt- I bach geschüttet wurde und Strafanzeigen erfolgen mußten. I Erst gestern schüttete das Dienstmädchen eines Bewohners in I der Kaplansgasse aus Bequemlichkeit Asche zum Fenster hinaus I in die Stadtbach. Die Angrenzer des Stadtbachs werden aus I die den Steuerzahlern hierdurch unnöthiger Weise verursachten I Kosten und das Ungehörige aufmerksam gemacht und ersucht, das Dienstpersonal dementsprechend zu instruiren. ** Lebensmittel-Preise Ende September 1893. Nach einer Zusammenstellung der Großh. Ccntralstelle für die Landes- I statistik kosteten: als den Sieger vom Malakoff und bei Magenta feierte und schließlich auch die Ereignisse von 1870 berührte, hierbei hervorhebend, daß der Verstorbene selbst durch die äußersten -Anstrengungen das Unglück des Vaterlandes nicht hätte beschwören können. Unter den Trauergästen befand sich auch der deutsche Botschafter Graf Münster an der Spitze des ge- sammten Botschaftspersonals. Paris, 23. October. Anläßlich der Begräbnißseterlich teilen Mac Mahons fanden mehrere Unfälle statt. Ein Bürgergardist stürzte vom Pferde, welches unter die Volks- wenge lief und mehrere Personen verwundete. Unter der Last der Neugierigen brach ein Baum und eine große Menge Zuschauer wurde theilS schwer, theils leicht verwundet. Neueste Nachrichteiu Depeschen deS Bureau „Herold". Berlin, 23. October. Das CultuSministerium hat für die nächste LandtagS-Session einen Gesetzentwurf, betreffend die Pensionirung der Mittelschullehrer und die Versorgung Der Hinterbliebenen derselben ausgearbeitet. Berlin, 23. October. Die Einnahmen der Reichspostverwaltung vom 1. April bis 30. September 1893 betragen 122 264 462 Mk. oder 5 783815 Mk. mehr als im Vorjahre, die Ausgaben 109 587 490 Mk. oder 2 572 523 Mk. mehr nls im Vorjahre. Berlin, 23. October. Nach dem „Reichsanzeiger" kamen in Zerpenschleuse drei Cholerafälle vor, in Havelberg bisher neunzehn, davon bisher neun, tödtlich in Tilsit neuer- dings fünf Cholerafälle. Berlin, 23. October. Gestern wurden in Berlin und Stettin eine Anzahl Schaffner der Stettiner Bahn wegen Veruntreuungen in großem Maßstabe verhaftet. Es sollen Betrügereien in gleicher Weise wie auf der Hamburger Bahn verübt worden sein. Potsdam, 23. October. Der Regierungspräsident hat die Wasserstraßen des Elbe- undOder-Stromgebietes als verseucht erklärt. Köln a. Rh., 23. October. Socialdemokratischer Parteitag. Der erste Delegirtentag wurde heute Vormittag 9Vg Uhr eröffnet. Der Vorsitzende, Reichstagsabgeordneter Singer, verliest eine große Anzahl von Be- grüßungötelegrammen, darunter befindet sich eine aus Bulgarien. 1 Hieraus gelangt der Geschäftsbericht des Parteivorstandes zur Verlesung- die Einzelheiten desselben find aus den Veröffent- lidjungen der Parteipresse hinlänglich bekannt. Der Berichterstatter, .Reichstagsabgeordneter Auer, hebt hervor, daß sich während der Wahl mancherlei Jrrthümer und Mängel herausgestellt hätten, indeß glaube die Parteileitung ihr Bestes gethan zu haben. Redner bedauert, daß die bayerischen Genossen serngeblieben seien. Es müsse infolge dessen ein Parteitag in einer süddeutschen Stadt abgehalten werden. Redner bespricht den Stand der Parteipresse, welche durchweg gut fundirt fei. Die großen Geldausgaben, welche im vorigen Jahre hierfür nöthig geworden seien, repräsentiren eine gut angelegte Rente. Es bestehe die Absicht, in nächster Zeit ein neues Centralwochenblatt zu gründen. — Der hierauf zum Vortrag gelangende Bericht der Controleure ergibt, daß sich die Kasse in bester Ordnung befindet. Der Parteileitung wird es zum Vorwurf gemacht, daß sie bei Ausgaben für Die Parteipresse verschiedentlich nicht Einhalt gethan habe. Der Controleur ersucht um Ertheilung der Decharge. Die Tagesordnung wird noch um eine Anzahl von Anträgen erweitert. Nunmehr beginnt die Discussion. Fuchs-München übt Kritik an ter Leitung der „Neuen Welt". Die Parteileitung müsse klar sehen und bessere Kräfte heranziehen. Auch sollte der „Vorwärts" besser über bayerische Vorkommnisse unterrichtet sein. Paris, 23. October. Carnot verläßt Paris am nächsten Donnerstag Abend und reist, ohne sich unterwegs aufzuhalten, direct bis Toulon, wo er dem Stapellauf des neuen Schiffes beiwohnt. Sodann wird der Präsident den Abschied des Admirals Avellan und der Übrigen russischen Offiziere entgegennehmen und nach Paris zurückkehren. Paris, 23. October. Bei der Leichenfeier für Gounod in der Madeleine-Kirche am Donnerstag wird die Orgel von Saint Saöns gespielt werden. Auf Wunsch Gounods werden bei der Trauermesse nur Choräle gesungen werden. Pfeddersheim Heinrich Nees zum Landrichter bei dem Landgericht der Provinz Rheinhessen, der Amtsrichter bei dem Amtsgericht Zwingenberg Dr. Hermann Lahr zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Darmstadt II., der Amtsrichter bei dem Amtsgericht Groß-Umstadt Heinrich Becker zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Beerfelden, der Amtsrichter bei dem Amtsgericht Groß Umstadt Hermann Geilfus zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Altenstadt, der Amtsrichter bei dem Amtsgericht WormS Dr. August Nagel zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Pfeddersheim, der Amtsrichter bei dem Amtsgericht Grünberg Friedrich Tenner zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Zwingenberg, der Gerichtsassessor Georg Hörle aus Kaichen zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Grünberg, der GerichtSaffessor Dr. Eduard Rossi auS Bodenheim zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Mainz, der Gerichtsassessor Jakob Hessel auS Mainz zum Amtsrichter bei Dem Amtsgericht WormS, Der GerichtSaffessor FrieDrich Kolb aus Dieburg zum Amtsrichter bei Dem Amtsgericht Groß-Umstadt, der GerichtSaffeffor Franz Hoßinger auS WormS zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Groß-Gerau, der GerichtSaffeffor Karl Lebrecht I aus Mainz zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht ©rofj- Umstadt. Mit Wahrnehmung der Dienstverrichtungen eines Amtsrichters wurden beauftragt: der GerichtSaffeffor Frey in Darmstadt bei dem Amtsgericht Darmstadt II., Der Gerichts- asseffor Walter in Groß-UmstaDt bei Dem Amtsgericht Lorsch, Der GerichtSaffessor Welcker in DarmstaDt bei Dem Amtsgericht Gießen, Der GerichtSaffessor Dr. Kayser in Darmstadt bei dem Amtsgericht WormS, der GerichtSasseffor Herpel in Darmstadt bei dem Amtsgericht Zwingenberg, I rjettn ^btn Tage n juM unlieb Vrifnning « *■man a Grnningen, 23. October. Als etwas ganz gewiß in der vorgerückten Jahreszeit Außergewöhnliches theilen wir hierdurch mit, daß in dem Garten deS Herrn Lehrer Eckel dahier sämmtliche Himbeerstöcke eben "Holl der schönsten, retfei Früchte hängen, ja daß die zweiten Früchte viel vollkommener als die ersten sind. □ Ruppertenrod, 23. October, lieber besondere Vor gange in der Jnsectenwelt in diesem an nngewöhaluba Erscheinungen reichen Jahre ist während deS Sommer» fach berichtet worden. Man erinnert sich wohl dabei au Cb noch des ungemein zahlreichen Auftreten« Der Blattltnst, sowie ihres plötzlichen Verschwinden«. Damal« schrieb man die Ursache deS letzteren Dem Eintreten feuchterer Witterung zu. Wie aber jetzt aus einem anderen Vorgänge in der Jnsectenwelt hervorgeht, lag Die Ursache deS Abgehen- Der Blattläuse nicht im Umschwung Der Wetterlage, sondern im Auftreten DeS größten Feinde- der Blattläuse, Der Larven De« siebenpunktigen Sonnen- ober Marienkäserchen«. Diese» Käferchen erscheint an Den jetzig sonnigwarmen Spätherbst- tagen in einer so erstaunlich großen Menge, wie wir sie noch nie erblickt. Sogar an den Decken der Wohnzimmer konnte man sie schaarenweise Herumkriegen sehen. Zur Zeil De» Vergeben- Der Blattläuse müssen nach Dem jetzigen Auftreten des KäferchenS damals feine Maden oder Larven, die sich fast Wi. 23. [’i^t in kinti | -* t.-icbex 1893 |1ff königliche S ’M den Be : "2fl( zurück erfol |'«leihm, die znr A ‘ :nn tuungtriorb. |p "werben ober, Mletxona, b ' Heber ein i 5,aat5,M der ' 'in Stfloi [Sh Lehrer “ ™ *»! 'Nr bi. ? Wok Der GerichtSaffeffor Dr. Schwarz in Darmstadt bei sj Amtsgericht Darmstadt II., mit Wahrnehmung Der Di^ Verrichtungen eines Hilfsgerichtsschreibers bei Dem Cbcrlarvj geeicht: der GerichtSaffeffor Dörr in Gießen - mit D I nehmung Der Dienstverrichtungen eine« AmtöanwaltS: )J GerichtSaffessor Zimmermann in Friedberg bei Den 1 geridjten Friedberg, Bad-Nauheim, Butzbach und Bilde' r'I GerichtSaffessor Dr. Lindeck in Darmstadt bei den genchicn Groß-Umstadt, Höchst, Michelstadt und Reindri; der GerichtSaffeffor Schul in Darmstadt bei den An. I gerichten Fünh, Beerfelden, Hirschhorn und Wald-Michrlbr- " bifenbahn-Berkehr. Bei den Oderhef fischen Eis.^ bahnen (Hauptbahnen) ist im vergangenen Monat gegen s I Parallel-Monat des Vorjahres im Personen-Verkehr eine S nähme-Er Höhung von circa sechs Procent eingetrer I ®®ll«nb sich im Güler-Verkehr eine wenn auch nur gern Mindereinnahme ergeben hat. Hierbei fei noch bemerki ' I an Eisensteinen 1247 Tonnen und an Zuckerrüben 1240 Ton, weniger zur Beförderung gelangt sind, aiS im September 18) Auch bei den Nebenbahnen Nidda—Schotten und Stocke,: I —Gedern sind Mehreinnahmen zu verzeichnen, Dagegen n Die Einnahmen auf Der Nebenbahn Hungen—Lau dach an im Monat September zurückgegangen. D. Zig7 ** Die Nachfrage nach 3*.'2jirocentigen StaalSLch,» I Verschreibungen deS Anlrhenö vom 24. Ium 1893 für Rebe ^hnen ist bei Großh. HauprstaatSkaffe eine recht lebha' - und werben bei bereu Bezug bie am 15. November d. ; faflig roerbenben Coupons deö 4procentigen Großh. Else, da; | Anlehens von 1876 schon jetzt in Zahlung angenommen. * Heber Schulhygiene. DaS wachsende Interesse, du Die gegenwauige Zeit Der wichtigen Frage der Schulhygien cntgrgcnbringt, war für Den Vorstand Der Allgemeine Lehrerversammlung zu Frankfurt a. M. Veranlassu»: eine erste und führende Autorität auf Dem Gebiete Der Schulhygiene in der Person deö Geh. Oberschulraih«, Herr, Dr. ©dj i Iler, Professors der Pädagogik an der Univenu. Gießen und Director des Gymnasium« daselbst, für \tx | Vorträge zu gewinnen. Die „Frkf. Ztg." schreibt darutti In Dem vor acht Tagen gehaltenen ersten Vortrag gab i'-- Redner einen geschichtlichen Ueberblick Der schulhygieni.tn | Bestrebungen von Luther und Den italienischen Humamür an bis auf unsere Tage, besprach einen regelrechten, Da Gesundheit der Kinder nicht schädigenden Schreibsitz, rootv er die Steilschrift dringend empfahl, und erwähnte id.'.r 1 uuch die Frage des Schularztes und seiner Mitwirkung an- Werke der Jugenderziehung. In seinem zweiten 8ortraa - I ätzten Samstag kam Der Redner auf eine Anzahl 'sa hygienischer Fragen mehr concreter Natur zu sprechen. Tc Vortragende ist dafür, daß das Kind mit dem sechsten Jahr! in die Schule tritt, will aber das erste Quartal, noch beiir das erste Semester als einen Uebcrgang zur ernsten Schul arbeit betrachtet wissen. Den schriftlichen Hau-arbeiten legit er nur einen sehr minimalen Werth bei. In Den Unterklasser und in Den Volksschulen sollten sie ganz wegfallen. Go leicht vergäße Die Schule, daß em Kind 10—12 ©runter Schlaf nöthig habe, und daß Der siebzehnjährige Mensch a. ck noch neun Stunoen schlafen wolle. Der SBormittagflunierrit: sollte in Den Drei unteren Klassen nie vor 9 Uhr beginnet unb auch in Den höheren Klassen nur im Sommer bei heißn Jahreszeit um 7 Uhr. Dcr Rebner pläbirt für ben Vormittagsunterricht, mit bem er währenb 13 Jahren die besten Erfahrungen gemacht hat. Betreffs Der Fertemage ist Hei: Schiller für große sechswöchentliche Ferien, die am Ende Del Schuljahre- liegen, so wie sie SüDbeutschlanD besitzt. Ter Ausführungen folgte lebhafter Beifall als Beweis De» Einverständnisses der äußerst zahlreich besuchten Vcrsamm^g, der eine große Anzahl Aerzte, sowie viele Rectoren bei®obr:.n. „ gl ■ m - 5 grill««; 5' nnM ' ' en über BerechM^r Gew: Jeßt W ' Ingen }*n ben JuSIita, M «Jt tdititttijt H ®,ltm 1 ttijt WM« ”>* "v dir,l« Mi M«»n Mtt --HM M'f'”- Wt b!le »«*« —-—1 .nfl,r Als etwas M 0««" «fJSS* eit m dielen ; if1 M Nil *' ton erinnert !>-? slflD, icht" ^^Dawals s^ chwindens. "u AM ein® “9 „'bttj*«»r 1 1 $ Ln $enfl'/ "Let tonn- i ®7 feien- p «ufttetfl niiflt” "IrM“1'b - . aisZ" “W ™-n Ju „*"« W £ j‘lenb«5n jungen*' p“8'9" '^gegangen ^^Laubaj ^om^^^kttStW.^ Staatskasse 1893 'ür: 'S Meam es 4procpnti« ’ l *%*** ^^ung Qngen0DlniL. u Frankfurt d,° A dem Gebieii «b«un;6„ ®W«W batoit fii L** SV w«i" ’ JWU btr f J. J i H *. Ocwver.Mm. I2Ums24. October, Mora, v Udr Barometer : min.755mm,max.7öomm|min. 754 mm, max. 755 rnm Thermometer: „ + 5°R. „ 4- 10°R.I „ + 3°R. „ + 3°B Hygrometerltand: Trocken. Nordwest. | Feucht. Neig. f. Regen. Mittlerer Barometerstand bei 0° R. = 744.7 mm fr .251 LkdrnMlslchnllngs- mid (ErfparniHink in Stuttgart Gegründet 1854. Unter LtaatSausficht. Otto Bergen. 8950 Prämte einschließlich Zusatzprämte 8945 M» 1. 2. 4. 6. [8940 Tornseiff. (t. Kausimann. Stamm. Schlosser. K. Windeln Hofmann. 8939 locale statt. [8651 Das (Kommando. In Uniform (ArbeitSblousen). [8951] Rattentod mehr essen und wurde von Tag zu Tag 1 erholte, so daß wir heute für die vollständige Genesung öffentlich dem Herrn Dr. Volbedtng unseren Dank aussprechen Gut geübte Exped. d. Bl. [8961 Pferde zum Schlachten werden stets angekauft. [8491 8949 ans Voinbnrq v. d. H. 5 p-t. — Frankfurter Bank-DtScom 5 pCt 9Ut46b«xMHic»el [8938 Ä^actue: L. i|t|U — Druck und Btriag da vrStzl'sche» Druckern >Fr. Lhr. Pietsch) tu St-tzem. MAGGIs Frau Herr Herr 6. 7. schwächer. Auf Anratben meines Schwagers wandte ich mich schriftlich an Herrn Dr Volbedtng, homöopotb- Arzt in Düsseldorf, der unS Arznei sandte, bet deren Gebrauch meine Frau sich zusehends Chopin Weber. Schubert. Krieg. Brahms. Md 16.17 16.16 4.19 1612 Stifgel Mi 364.0 198? 1M * lut- 107.51 69.61 99‘J S.Ä 202» Benichtrungsbestand: ca. 384 Millionen Mart. Mendelssohn. Franz Schumann. Cornelius. Rietz. Rubinstein. Liszt. Sarasate. Strauss. Bizet. Stange. »IO a* jßK 38« Violin-Concert . . . a. Zwei welke Rosen . b. Der Nussbaum c. Komm, wir wandeln . d. Elfe...... a. Kamenvi Ostrow . . b. Rhapsodie XII . . Faust-Fantasie . . . a. Ständchen . . . . b. Pastorale . . . . c. Tandaradei . . . . a b. Eintrittskarten für Nichtmitglieder zu Mk. 2.50 (Sperrsitz Mk. 3.50), sind in der Musikalienhandlung von Herrn Ernst Cha liier (Rudolphs Nachf.j, für Stu- dirende auch bei Herrn Hausverwalter Storck zu ermässigtem Preise zu haben. Im Hinblick auf die Sonntagsruhe findet am Concerttage ein Billetverkauf von 3‘/j Uhr Nachmittags ab nur im Concert- Lomb. L--B^Act. Bufchtherader Elbthal-Bahn-Act. Goltherd-Bahn-Scl. Schweizer Rordost-'B^Act. Mainzer E.-B^Act. Marienburger L^B^Act. Brtd 9 60 fl 20-32 16. .0 flioibrnbr für bit SobksfglloerKchtrtkH: 40»o der ordentliche« 2atzre»prL«ie «Nd ertra 200 o der alternative« AufatzprLmie oder 3 °/o steigende Dividende au» der »esammt« 140.401 «er RfintgkBauraMkL i en bau • fest. Bankvermögen: ca. 104 Millionen Mark. 170 23 128 30 13170 114 20 97.25 266 62 8603 können. Caseburg bet Swtnemünde. Wilh. «rüger und ^ra«. Ausführende: Marie Schmidt-Koehne, Sopr., Charles Gregorowitsch. Violine, Fritz Masbach, Clavier, ans Berlin. Herberge zur Heirnath. Abends 61/, Uhr: Feftgottesdienft in der Stadtkirche. Clnicursverfahrkii. Der Concurs über das Vermögen des Kaufmanns Heinrich Repp in Gießen ist durch Schlußoertheilung beendigt und daher aufgehoben. Gießen, 19. October 1893. Großherzogliches Amtsgericht. Prediger: Herr Öberconsistoriolratd Walz au» Darmstadt. Abends 8Vt Uhr: ^reie Versammlung in Steins Gatten mit Weinhandlnng Adolf Zinsser, Gietze«, Seltersweg 67. b. Solveigs Lied . . . c. Vergebl. Ständchen . 3. II. und III. Satz a. d. Todesfall- und Akters-(Kinder) Derllcherungen. Alle»« Nebcrschusi tommt den Versicherten zu gut 8778) BMtrU»tli«e gesucht. Neuenweg 38 Nachmittags 2'/, Uhr: Gemeinschaftliches Esten. Der geschäftsführende Ausschuss: Aecker und Wiesen werden bei pünktlicher Zahlung zu pachten oder zu kaufen gesucht. Offerten unter X. L. an die " git tritt fiit und Stein _Bi bäuchte and) ürmtbtrlag oder ‘ixfit, do wat 6' hrnn Men, i< Zchmerzku-lagn iir ihr ielbstlose Kcitgeöotenes. Aepfelwildliuge 1000 Stück, zum Veredeln geeignet, find auS der Gemetndebaumschule zu Wteseck abzugeben. Näheres durch [8942 Bürgermeister Lom«erlad. Generalversammlung Montag den 30. d. M, Abends 8*/i Uhr, im Frankfurter Hof. Tagesordnung: Vorftandswahl, Verschiedenes. LourSbericht von E. Wasserschieben, Bankgeschäft. Frankfurter Börse vom 24. October 1893. Suppenwürze rln«etTOf,!n _____ ... »mil ^tschdach, SelterSweg. (kleltx Jmmtsch, Delitzsch)18944 ist daS beste Mittel, um Raiten und Mäuse schnell und sicher zu vertilgen- Unschädlich für Menschen u- HauSthiere. 9. hab. in Pack.K50H H.rlug. «oll ll.,^ahnhofstr. 8946) Sornstrph, gedroschen, zu verkaufen. Näheres bei Jungblut. Vermischte Anzeigen. Giessener Concertverein. Erstes Concert (102. Vereinsiahr) Sonntag den 29. October 1893, Abends 5 Uhr, Im Saale dee QesellsohaftsVereins. stellt werden. Näheres bet ßerrn »g Lch. jedermann, Schneidermeister, Vergebung*. Für das Grofth. Provinzial -- Arrefthaus dahier soll die Lieferung nachstehend verzeichneter Verzehrunas- und Verbrauchs- Gegenstände: Brod, Wecke, Eier, Erbsen, Linsen. Bohnen, Reis, Gerste, Gries, Hafergrütze, Salz, Pfeffer, Muskatnuß, Eistg, Nelken, Kümmel, Schweineschmalz, Cocosnußbutter sau-- der Fabrik P. Müller u. Söhne in Mannheim), Ochsenfleisch, Schweinefleisch, Kalbfleisch, Frankfurter Würstchen, Mehl, Kaffee, Milch, Lorbeerblätter, Petroleum, Zündhölzer, Besen verschiedener Art, Bürsten. Borstenschrupper, Putzlumpen, Seife, Schmierseife, Soda, Putzpulver, Zinksand, weißer Sand, Stroh, Thran, Wichse, Fensterleder, ferner: die Reinigung der Feuerungs- Anlagen für die Zeit vom 1. November 1893 bis 31. October 1894 im Submissiontzwege vergeben werden. Versiegelte Angebote und, soweit thunlich Proben, sind kostenfrei bis zum Eröffnungstermine Samstag den 28. Oktober 1893, Vormittags IO Uhr auf der Canzlei Großh. Staatsanwaltschaft dahier, Justizgebäude, Zimmer Nr. 43 niederzulegen. Bis zu diesem Termine werden auch Gebote auf die stch im Provinzialarresthause ergebenden Küchenabfälle, Lumpen und das abgängige Lagerftroh entgegengenommen. Die Vergebung erfolgt unter den in Anlage A zu dem Ministerial- erlaß betr. das Verdingungswesen vom 16. Juni 1893 enthaltenen allgemeinen und den von dem Unterzeichneten aufgestellten besonderen Bedingungen, welche auf der Canzlei Großh. Staatsanwaltschaft zur Einsicht offen liegen und gegen Erstattung der Schreibgebühren bezogen werden können. Der Zuschlag bleibt 3 Tage vorbehalten. Gießen, den 11. October 1893. Der Großh. Erste Staatsanwalt beim Landgericht der Provinz Oberheffen. Jöckel. [8574 Programm. Nocturne F-moll . . Aufforderung z. Tanz Die junge Nonne MöbltrteS und unmöblirleS Zimmer zu vermiethen. Lb911] Kirchenplatz 15. 8868] Möbl. Zimmer zu vermiethen. _ Bahnhofstraße 62 bei Hoffman«. 8955) Lade« mit Logis zu vermiethen. ____________Neuen VLue 11, 8685) Freundl. möbl. Zimmer zu ver- mtethen. Frau Rendant Walther, Kirchenplatz 21. Danksagung. 8960) Meine Frau zog stch durch eine Erkältung einen schlimmen Magencatarrh und gastrisches Fieber zu, sie konnte nicht —-— -------------- ---------8952) Ein ält. MAdche«. welches in Die leeren Original - Fläschchen von 65 Pfennig werden zu 45 Pfennig und Küche u. HauSarb grdl erf. ist, s. Stelle- diejenigen k x l.lu zu 70 Pfennig mit Maggi- Suppenwürze nachgefüllt j Fr. Saydicke, Bermtethfr., Bahnhsftr- 43. Der grosse Ausverkauf von D. Springmann ist zum heutigen Jahrmarkt mit einem sortirten Wollwaarenlager wieder ta und verkaufe sämrntliche Artikel zu spottbilligen Preisen: Normalhemdeu von 65 an, HerrenUnterhofen von 65 an, Herren-Unterjacken von 50 H an, schw. schw Tricottaillen von 150 an, Winter-Damenftrümpfe von 50 an. Es ist mir nicht möglich, alle Artikel hier aufzuführen, darum ersuche ich das geehrte Publikum, sich von der Wahrheit gefälligst überzeugen zu wollen. Zu erkennen an meiner Firma: 16.14 I Ducalrn »nfll. Soverelgn» | Ruff. 3nwntele4 20 Frankm-St. 20 do. tn 11 Dollars tn GoU) Schl-tzcoln'c 1 Uhr 15 Mtn. 85 30 40/0 Ung. Gold-Rente 99.60 50/0 W. Rente 85.30 3% Portugicim 99.80 4*/e Griech. Monopol-Aal. Air war voi - btt dungfrrl ;| gh •! <>• ^6. October, "rvffnon wir die l«T'i'> ■■ angokündigten Curne im kaufm. Schnall- und Schönschreiben für Herren und Damen. Gefl. Anmeldungen nehmen wir noch am Donnerstag den 26. d. 71. von 6—8 l'hr Abend« unserer Wohnung: MarntplatE Nr. 38 entgegen. (Hrn. W. Herbert* Haus.) 8M\ Gebr. Gander z. Zt. in Glessen MarktpL 2. Sertrauen»t>on