Vorstandes. Ebenen. is statt 3957 lng und Entlastung des Rechners, liermit auf Grund der 4 l* Der Vorstand : __Schlosser. rein. js., Abends 8'/, Uhr immlung tt Schnell". Rechners. W- Der Vorstand. iKti IM lD8j° Maur« 94 8" 881 j M 1)2.70 9650 9» 80 >280 610 M*9 NÜMMNK mit der 1838 gegründeten, bei . Sicherheit bietenden !W-M!«Nli“. kin-ttvnfichttung. • gM md franco M b» Westanlage 45.__ÜL msä-b® kb. d, M t» M^-7--n77 , 24. M 1893' Sär«*** sE sSfi®** rM^'6* -—'Luwüt^=*rt- Ät. 96. SWdtel Blatt. Dienstag den 25. April 1893 Der ONtzeuer Z»»eiger scheint tägti^, «ft lulnabme bei Montag«. Die Siebener •erben bem Anzeige« •Hchentlich dreimal btigritgu Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. 8ttrtf(jä6riger ■emeeti»t4>(|lr»»atz«e Von Anzeigen zu der Nachmittag« für lalgenden lag ertcheiaenden Nummer bi« vorm. 10 Der kritische Sag. Eine Eramensgeschichte von Edgar Reinhold. (4. Fortsetzung.) Heute hatte ihn ganz besonders daS unentschuldigte AuS- bleiben des sechsten Candidaten geärgert. Anton Feller hatte bei seinem offiziellen Examensbesuch einen entschieden günstigen Eindruck auf ihn gemacht und der Herr Geheimerath hatte sicher darauf gerechnet, den Herrn Candidaten bei der Prüfung vorzufinden. Er hatte auch die Absicht gehabt, wegen der Arbeit desielben, die ihm zur Burtheilung vorgelegen, mit dem Herrn Rechtscandidaten eingehender zu sprechen. Nun war der junge Herr nicht erschienen. WaS in aller Welt konnte ihn abgehalten haben, zu kommen? Mit diesen Gedanken beschäftigt, war der alte Herr die Straße hinuntergeschritten, um zu der ihm passenden Pferde- bahn'Haltestelle zu gelangen, als er plötzlich — eS war direet vor einem Polizeibureau — betroffen Halt machte. War das nicht der vermißte ExamenScandidat, der sich da eben anschickte, mit einem Schutzmanne eine Droschke zu besteigen? WaS in aller Welt war denn geschehen? Rasch trat er hinzu. „Herr Candidat, wo um Gotteswillen, haben Sie denn heute gesteckt?" Anton Feller, dessen psychische Erregung die halblaut gemurmelten Verwünschungen bekundeten, fühlte sich bei der Laune deS Schicksals, die ihm gerade jetzt den Geheimerath Lange in den Weg führte, von einer Galgenfidelität ergriffen, der er nicht widerstehen konnte. „Ich bin beschuldigt worden, heute Nacht bet Ihnen eingebrochen zu sein und Sie bestohlen zu haben, Herr Ge- bc'merath," sagte er und bemerkte mit harmloser Schadenfreude, wie die Gesichter des Wachtmeisters, der ihm das Ehrengeleit bis zum Wagen gegeben hatte, und des Schutzmannes sich in die Länge zogen- es war den beiden wackeren Hütern des Gesetzes mit einem Male klar, daß die 100 Mark Belohnung, auf die sie sich gespitzt, illusorisch wurden. „Was heißt das? Erklären Sie sich deutlicher," sagte der Geheimerath. Der Wachtmeister fühlte sich verpflichtet, das Wort zu ergreifen: „Der Herr ist in der That dringend verdächtig, der Herr Lieutenant hat ihn bereit« vernommen und seine Sistirung angeordnet, da der Herr keine genügende Legitimation besitzt und von Niemanden recognoScirt werden konnte." Alle Annoncen-Bureaux bei In» und 1u«laRbe« nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. „Ich recognoscire den Herrn, ich bin der Geheimerath Dr. Lange, oder zweifeln Sie etwa daran?" Der Wachtmeister zweifelte nicht im Geringsten, sein Polizeiblick sagte ihm, daß der vornehme, wetßköpfige Herr vor ihm zum allermiudesten Geheimer Rath sein müsse, indessen — „Zum Präsidium muß der Herr doch, der Befehl ist einmal da." „Dann fahre ich mit," entgegnete der Geheimerath ent- schlossen, „mich geht ja die Sache doch auch etwas an. Kommen Sie, junger College, der Schutzmann mag uns tn einer zweiten Droschke folgen." Anton, dessen Meinung über den Geheimerath einen erklärlichen Umschwung erlitten hatte, dankte mit warmen Worten dem Netter in der Noth für sein menschenfreundliches Gebühren. „Aber lieber junger Freund, das ist ja doch ganz selbstverständlich. Und nun erzählen Sie, denn, im Vertrauen, ich bin einigermaßen neugierig, wie Sie in diese Geschichte verwickelt worden sind." Anton erzählte, während sie ihrem Bestimmungsorte zufuhren. Da er die Leiden nunmehr als überwunden ansah, betrachtete er sie in versöhnendem Lichte mehr als humorvolle Schicksalsneckereien und schilderte mit drastischer Lebendigkeit die erlebten Situationen. Von der vorher ausgestaudenen Examensangst hielt er es nicht für nöthig zu berichten. Der Herr Geheimerath wurde durch die Erzählung sichtlich heiter gestimmt. „Das ist wirklich ein curioses Zusammentreffen," sagte er, „also diese- unglückselige Armband hat Sie in die Klemme gebracht? Wie kam nur daS Dings dahin? Mein leicht- sinniges Töchterchen hat es wahrscheinlich doch in der Con- ditorei verloren, — ich erinnere mich, gehört zu haben, daß meine Damen gestern dort waren, — hat den Verlust nicht gleich gemerkt und munter und vergnügt dann ihr Armband auf die Lifte unserer heute Nacht geraubten Kostbarkeiten gesetzt. Es ist mir aber lieb, daß das Ding sich gefunden hat, es ist das letzte Geschenk meines verstorbenen Bruders an meine Hedwig und das Kind hat heute bittere Thränen geweint. DaS Gestohlene," fuhr er dann mit der Sorglosigkeit eines begüterten Gelehrten fort, „mag meinetwegen bleiben, wo es ist, darüber kann sich meine Frau ärgern, ich bin schon zufrieden, daß die Hallunken mir nicht über meine Bibliothek gerathen find." Nach einer Weile fuhr er dann fort: ,-Bedauerlich ist eS aber, daß Sie das Examen heute versäumt haben. Sie ! hätten jedenfalls die Ehre des Tages gerettet und die Prüfung I bestanden, die andern sind alle durchgefallen." Der RechtScandidat prieS jetzt im Stillen sein Geschick, daS ihn vom PrüsungSsaale heute serngehalten- er fühlte, er wäre der sechste im Bunde gewesen. -Bei den meisten," bemerkte weiter der Geheimerath, „haperte es mit der Arbeit. Ihre Arbeit" - Anton stockte der Herzschlag - „Ihre Arbeit - ich kann Ihnen daS ,a sagen — habe ich mit gut censirt." Der Herr Candidat wußte nicht, wie ihm geschah. „Sie haben daS umfangreiche Material gründlich durchgearbeitet, mit sicherem Blick daS Unwesentliche auSgeschieden und Ihre eigenen Reflexionen, wenn sie auch theilweise bestritten werden müssen, haben mir doch ihrer Präcision wegen gefallen. Ueberhaupt besitzen Sie einen gewandten juristischen Stil. Ich habe den Eindruck von Ihnen empsangen, als ob Sie dereinst für daS Katheder passen würden." Anton verbeugte sich stumm, er wußte thatsächlich nichts zu erwidern. _ p ... Der Geheimerath sprach weiter: „Deßwegen wünschte ich auch mit Ihnen zu reden und bedauerte so lebhaft Ihr Nichterscheinen. Sie könnten, wenn Sie sich die Doctorwürde erwerben wollen, dieselbe ganz gut durch Ihre jetzige Prüfungsarbeit erlangen, wenn Sie das Thema noch etwas weiter auffassen. Doch davon fpäter, erst machen Sie nur Ihr Referendarexamen. Ich werde dafür sorgen, daß Sie beim nächsten PrüfungLtermin, also über vierzehn Tagen, drankommen und hoffentlich," fügte der alte Herr lächelnd hinzu, „haben Sie nicht wieder dergleichen Hindernisse zu überwinden wie heute." - Neben der Freude über die unerwartete günstige Nachricht empfand Anton Feller etwas wie Scham, weniger darüber, daß er den Geheimerath Lange so verkannt, als darüber, daß er unverdientermaßen gelobt wurde und Lob wegen seines Fleißes erntete, wo er sich selbst schon wegen seiner Faulheit bitter getadelt hatte. Aber er wollte wieder gut machen, was er gesündigt, wollte die ihm verliehene Gnadenfrist benutzen und büffeln — nein, nicht büffeln! Fort mit dem alten Adam! Arbeiten wollte er, ernst und stetig, und nicht nur während der vierzehn Tage zum Examen. Es kam ihm jetzt zum Bewußtsein, waS sein Vater einmal damit gemeint, als er dir Examenszeit ein Purgatorium geuaimt hatte. Die Audienz bei dem Crtminalcommiffar war durch die Intervention des Gehetmeraths von kurzer Dauer. Der Beamte theilte die Auffassung, daß daS Armband nur aus Versehen auf die Liste der gestohlenen Gegenstände gekommen sei, händigte es dem Geheimerath aus und verschwendete sogar noch an Anton einige Entschuldigungen. (Schluß folgt.) Dienstag den 9. Mai, Nachmittags 2'/, Ubr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die dem Hein-erling in Gießen gehörigen Immobilien: Flur 26 Nr. 247'/,« - 256 Meter Hof- rattbe am untersten Riegelpfad, Flur 26 Nr. 247a'/,0 — 544 Meter Grabgarten daselbst, Flur 26 Nr. 24bV,o — 512 Meter Grabgarten daselbst öffentlich meistbietend versteigert werden- Gießen, 27. MSr, 1893. Grntzb Ortsgericht Gießen. ____________I. A-: Bogt. 2928 Dieustag den 25. April Nachmittags von 2 Uhr ab, werden die nachgelassenen Mobilien der Frau L. Flett, Bahnhosftrastc 59 II, meistbietend versteigert: Besonders kommen zum Ausgebot: 3605 Sophas, Stühle, Betten, Tische, Spiegel, Commo den, ein schöner Silber- schrauk, ein Sessel, ein Secretair, ein groster runder Tisch, eine Parthie Weistzeug,• Leibwäsche, Kleider, Küchen-Ciuricht- nng, zwei Pcudules, verschiedenes Hansgeräthe. I. A. des Curators: Louis Rothenberger, Skrichlötkrstor. PIANINOS Mittel gegen Znfecten und alles sonstige Ungeziefer. ssampher, Naphtalin, Napdtaltnpapier, Napbtattncumpher, Insektenpulver, bestes, Wanzen tod, sicher wirkend, Mottensptrittts, Schaben- und «metsen Pulver, Schnaken-Kerze«, Ratten- u MLuse-Sift, Fite-en-Setm u Papier, Zacherlin re. re. emvsiehlt die Adler-Drogerie von Otto Schaaf. [3814 Mark 350 an. Fussbodenanstrich aller Art, rasch trocknend und von großer Dauerbauigkeit billigst. 13703 August Noll II., Bahnhofstraße 51. Deutsche und amerik. 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Zwecks Einstellung der im Jahre 1867 geborenen Pflichtigen und Entlassung der Jahrgänge 1860 und 1861 werden die Mannschaften der Pflicht-Feuerwehr, und zwar die Ordnungsmannschast (Rotten I bis V) für Donnerstag den 27. April d. I., Abends S Uhr, die Mmpmannschast (Rotten VI bis XII) für Freitag den 28. April d. I., Abends 8 Uhr, hiermit geladen, auf Oswalds Garten pünktlich zu erscheinen, bei Meldung der Nechtsnachtheile gemäß § 18 der Ortsfeuerlöschordnung. Gießen, den 22. April 1893. Der Branddirector. 3884] . Schmandt. ! FLÜGEL Jfr- von 8 7 /kranken- ur heuchelhe faanltru ui ftrcntav v Saxbtnt Kaufmann Begrab« Kranken-1 Rödgen Kranken« i Viesnk berreffmb Na Ln Hemannl «anenseuche auigef ließen, den Größt :s* -xtS 8> ftne Sxaan Äm fiel betreffe"0 x«, nM-h°»d< qtUffen«" W9‘W"* & Rt" ixMnW oblLe "»**'*? Ä bciui auf ihren » Wirrn und der «ju Rijana erlheck ist, jkrankengeld«». den aeuügen. Guße«, den Sroßhk fa «/kreise Men Bezeichn 1 ' Utztmm 1 LrndM dann drang "WAt, toMtt bt »Rchwry Ttr ALL* UichL N : r?*”- aber T^ine kleine ^»«iurtsu STA* a' ÖfrJS in q ®arhim. «Vf । bL' “’k fa Aages;, Jtefc f>erl«e brr Brühl'schrn Dru bei den oierprocentigen Staat s Anleihen früher oder später einer ZmsermLßtgung autzgesetzt sein dürfte. Oefterreichische und ungarisch« ^onts kennten durch die Betesttgung des Dechsetcourse« Bruchtbeile prosilften. Italiener find hn Zusammenhang mit dem Besuch des deutschen «aiscr» in Rom ebenfalls gestiegen und Haden damit die vor» wöchentliche Emimße wieder ausgeglichen. Serben lagen au« den Umgangs erwähnten Gründen fest. Griechen verloren 2«/e aus den Bericht des englischen Delegirten. wovon sie aber einen 1 heil wieder eindrachten. von den außereuropäischen Papieren fanden Argentinier bei höheren Coursen Beachtung auf die Arrangemcnt«-PorschlLge der Regierung. Bestimmte« über die Höhe des Cpftr«, da« den einzelnen Anleihen zugcmulhet wird, und über die Garantien, die für die Zukunft geboten werden, tp noch nicht bekannt, aber schon der Versuch, eine Einigung mit den Släudtgern herbeizufübren, wurde von der Börse sreudig ausgenommen. Die üprocenttgen gewannen l‘/i°/e. die 4«/,procentigen äußeren Uwa SV«0/*. Tie Realisationslust der Wiener Börse spiegelte sich in den Bewegungen aut dem Bankenmarkt am deutlichsten ab. Die deutschen Bankactien setzten zwar auch unter den SamStagScoursen ein, überwanden den Verlust jedoch rasch und schließen alle mit Gewinn. Dresdener Bank weisen etwa IVtYe, Darmstädter Bank 2, Lommandtt 3®/e Avance auf, letztere auf die in Aussicht siebenden rusfischen Con- versionen, bei welchen die Disconto-Gesellschaft hervorragend betheiltgt sein soll. Die österreichischen Bankactien dagegen bewegten sich unter ihrem Schlußcours der Vorwoche und formten erst am Donnerstag das alte "Niveau wieder erreichen. Der Montanmarkt erhieU sein Gepi äge durch die belgischen Arbeitseinstellungen. Kohlenactien zogen Anfang« um mehrere Procent in der Erwartung an, daß durch den Ssttke dort ein größerer Absatz der deutschen Förderung zu erzielen [ein werd«, gingen aber wieder zurück, nachdem aus Belgim die Wiederausnahme der Arbeit gemeldet ward, und schließen annähernd wie vergangenen Samstag. Sisenactien gewannen durch die befiere Gesammt-Tendenz. Specielle Gründe für eine Cour« desserung lagen nicht vor und so wurde wieder zu dem beliebten Schlagworte de« deutsch-rusfischen Handelsvertrags gegriffen Obwohl schon so ost verbraucht, so verfehlte e« auch diesmal seine Wirkung nicht und sowohl Vaura als auch Bochumer wurden ca. 4«/. höher gesetzt, mußten aber die Hälfte ihres Gewinnes wieder abaeben. Auch aus dem Bahnenmarkte waren die'Hinweise auf den Handelsvertrag nicht ohne Einfluß. Marienburger erzielten •/« °/o und Lüdtck-Büchener ca. 2"/» Gewinn. Hessische Ludwtgsbahn waren aus günstige Mär,-Einnahmen lebhaft begehrt und steigerten ihren Cours um annähernd 2*/#. Au» gleichen Ursachen zeigten auch die sremden Bahnen recht feste Haftung, da allenthalben Transport zunahmen aufgewiesen wurden. _ , . . SchifffahrtSactien, die einige Zeit vernachlässigt waren, erfreuten sich wieder befierer Nachfrage; namentlich war Norddeutscher Lloyd in Erwartung höherer Erträgnisse durch die Ausstellung in Chicago zu besseren Coursen gesucht. 4*/c Chicago Burlington Nebraska 1927 . . 4Va*/r Ealftorrfta Pacft. I. M. rüHahlb. 1912 EKAVckciswfMVouri con« solidated 1. M. r. 1920 Tixrlt CWitaiiwiu 105.90 1105 — I 4*/e Eisenlmho-Rentenb^ Cbliflit . . Coare vom 40/0 Hessische Obligation. , Bayern .... , Baden..... M/o Sächsische Rente. . 3V,°/o BremerStaatSanl. „ Hamb.Staalsrente »o/gOestr. Goldrente , GriechischeMonopol- Anleihe . . . 4 /o Rumänische Rente . 5»/o Rufi. Consol» S. m 14JIV. 2L/IV. Coan vom 14./IV. 21./IV- 106.— 105.95 4'/?/oPortug^A. 88 u.89 5°/0 amort Serb. Gold- 30.40 30.50 107.45 107.50 105 — 105.10 Rente .... 78.50 79 30 87 50 87.70 ho/oSerbtscheEisenbahn- 99.05 99.05 Hyp.-Obl. L. A. . 4-/o Schweb. Obltg.1880r 80 — 81 10 98.65 99 — 104.45 104 50 98 10 98.10 l°/o Türken cono. Lit. D. 22.15 22.80 5®/0 Argent. Gold - Anl. 46 95 49.45 61.55 62.80 v. 1887 ... 99.35 99.05 3Vi°/o Egypt. priv. Anl. 96 65 96 85 <°/e Pfälz. Ludwtgsbahn K0/g Süd bahn Lombarden 104 95 104.80 lBerbach) . . . , Hessische LudwigSb. 104.10 104.15 40/0 do. do. 98 30 98.70 30/0 do. do. 65.60 65.85 68/69 garanl. . 103.50 103.45 40/0 Prag-Duxer Gold . 10075 100.85 , Eltsabethb. steuerftei Gold .... 101.80 102.— , Rudolf Gold (Salzk.) , Franz-Josef Silber 101.60 81.80 101.85 82.20 S°/o Oestr. StaatSbahn . 108.70 108.80 3°/o siaatl. garant JtaL /'oMeintrzger Prämien' Pfandbr. . . . 130.70 130.20 3% Oldenburger Loose . N/^/ostöln-Mindn-Loose 128.40 184.85 IS1 lu 134 05 Dtrmischte Anzeigen 3»S Hat r -/ Stor^rnbräi sübren will. tenrt. miethe ich auch ein Local tn guter Lage- Loui* Goebel, frranffnrt *. M«, Bockenheimerstr.lb Für Wirtbe. Ich suche für •!«!«* unter coulanten ve» vinaungen einen IstchßiO«« Sirib, der das allbekannte bayrische etnort« »UfeteafaAe. oder ein der auf Fensterrahmen arbeiten kann, wird gtsuchk von (34531 ch. »räNinOOt Glaser, Giesen. ~TT' (^tn ÄtwbtrmA»*«« fJ«**f*T gesucht- _________ *SüS$L*— Lchrmädcstcn unter günstigen Bedingungen für mein Ladengeichäft gesucht ( H. gtz^tzM, Papier» und Eunsth mbtnng. Gesucht (womöglich ein älteres«, welches sich zur Pflege einer älteren Dame eignet. Adressen unter Z an die Erpetz- diese« Blattes >5777 ■ UV CteamfnÄenOa j. 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StädtiNche* tiaM- und W»**erwerk -odernen Staaten zm ück: aber e« ist jetzt doch der Mehrheit der Bevölkerung der Weg geebnet, duich grsetzu ästige Mittel und nicht durch Gewalt da« gehoffte allgc- meine gleiche Stimmrecht zu errinaen. Unter diesen Eindrückm entwickelte fich an der Frankfurter Börse im Laufe der Woche eine wesentlich festere Tendenz, als kftisangs erwartet wurde. Die Rede des Ministerpräsidenten Meckerte über die Haussebrstrebungen und Courst:eibere>en an der Peffer Böise geben zwar dort und i-, Wien Veranlassung zu größeren Abgaben; in DlUt'chland wurde dieselbe indessen günftiger aufgefaßt, da man den Schwerpunkt auf die Verstcheiung legte, daß die r^olddeschaffung für Oesterreich und Ungarn schon weit genug vorgeschritten fei, um die efs ctive Goldzahlung an dem In Aussicht gestellt n Termine auch thatiächl'ch arffzunehmen. Zwar konnten tie stauen W erer Meldungen nicht ohne Einfluß auf die Course der deutschen Börsen bidltn; sidoch war an Viesen im Allgem-inen die Kaufluh vorherrschend und auf d.n Gebieten, welche von Wien aus weniger beem ftußl werden konnten, machte sich bald ein Widerstand ge^en die Ad'chwächung geltend. N'cht wenig trug da« Zurückwetcken der Gotbdevisen tn Wien dazu b •. Mag auch hierauf eine künstliche Beeinflussung mitgewirkt baden, io schwanden immerhin die vorder gehegten B'fürchtungm, daß die Zadlunasbilanz Oesterreichs von Neuem gcfährdet sei. Wertere Belebung erhielt der Markt vmch die Steigerung 1 Bonbons, B Sdt 1874 tun «SUMM. ■tesai iu r—n CTssuja