Donnerstag den 24. August 188? Erstes Blatt Str. 198 l Neigen, Amts- und Anzeigeblatt für den Tiveis Gietzen Kratisbeilage: Gießener Jamilienölätter von Äurt, 28 Nichtbayern, 68 Kapitulanten. Annahme von An,eigen »u der Nachmittag» für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bi« Borm. 10 Uhr. Der Gießener Anzeiger erscheint täglich, ■rit «usnahme de» Montag«. Die Gießener werb,r brm Alljeiger . »oct'ir:td) dreimal beigeleyl. die Blutfcenen in AigueS-Mortes und versprach die Absetzung deS dortigen Bürgermeisters, betonte aber, daß die Italiener die Angreifer gewesen seien. Auch in einer im „Temps" veröffentlichten offiziösen Nore werden die Vorfälle in Aigues- MorteL in einer den französischen Standpunkt möglichst beschönigenden Weise dargestellt, welche Note am Schluffe die Hoffnung aus eine befriedigende Beilegung der Affaire aus« drückt. — Bet den antifranzösischen Demonstrationen in Genua, Mailand und Rom sind auch anarchistische Züge ber- vorgetreten; in Rom errichteten die Anarchisten sogar schon Barrikaden, die indeß vom Militär bald beseitigt wurden. Alle Annoncm-Bureaux bei In- und «u«lanbe« nehme« Anzeigen für bm „Gießener Anzeiger" entgegen. Vierteljähriger JWewxcmaüspttUi 2 Mark 20 Pfg. «t» Bringerloh». Durch bie Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Rebaction, trpebitiee und Druckerei: Kchulüratze Kr.D Fernsprecher 51. Meiner Anzeiger General-Anzeiger. spätcr für ctn Run iRanbk^ rÄ stegterungsratb 6. __-Li iW ibaksabr'k -ZS w« tzW ft — Stf Ks! Sir Ausland. - Am So«Mg har tu der Schweiz eine allgemeine j Dolksfftimmung über die Frage stattgefunden, ob den Juden in de Eidgenossenschaft künftig das Schächten der Schlchtthiere noch gestattet sein solle oder nicht. In geheim Abstimmung (Referendum) haben nun die Schweizer Bürgt sich mit 188,000 gegen 116,000 Stimmen gegen das stielle Schächten erklärt, daffelbe wird also auf schweizerischer Boden in Zukunft verboten sein. Da das Schächten auch i anderen Ländern zahlreiche Gegner besitzt, so dürften dteselfi in ihren Bestrebungen durch das Ergebniß der schweirischen Volksabstimmung nur ermulhigt werden. - Die am Sonntag in Frankreich vorgenommenen i Neubhlen zur Deputirtenkammer bedeuten einen neuenglänzenden Sieg des republikanischen Gedankens in diesenLande über die mehr und mehr verfallenden Bestreb- ! ungewer französischen Monarchisten. Bis Montag Nach- mittaavaren 566 von im Ganzen 581 Wahlen bekannt, wovoö12 auf die Republikaner der verschiedenen Schattir- ungeröO auf Soeialisten und socialistisch angehauchie Radi- cale, I auf „Ralliirte", nämlich Monarchisten, die sich halb I und Hb zur Republik bekehrt haben, und 56 auf Monarchisten I beideüichtungen entfielen, während sich 155 als Stichwahlen I chararisiren. Wenn man erwägt, daß in der vorigen Kamn Bonapartisten und Royalisten zusammen 164 Mann I stark iren, während sie bis jetzt im ersten Wahlgange kaum I ein Dtel dieser Zahl aufzubringeu vermochten, jo erhellt hierai genugsam die schwere Niederlage der monarchistischen I Partei. Vielleicht wird nunmehr in der neuen Kammer die fange vergeblich erstrebte gemäßigt republikanische Mehr- I heit iglich sein, vorausgesetzt, daß auch die Stichwahlen überugend zu Gunsten der gemäßigten Republikaner ausfallen Sämtntliche republikanischen Pariser Blätter stellen den folg der Republikaner fest, die monarchistische Preffe äußeisich im Allgemeinen sehr kleinlaut. — Am Sonntag ist dSession der Generalräthe eröffnet worden. Der an sich schon ernst genug aussehende jüngste italiech-fravzofische Zwischenfall m Gestalt der blutigen Vor- gängwn Aigues-Mortes gestaltet sich durch die anli- frav fisch en Demonstrationen m Italien nur noch rwickelter. Dieselben erscheinen als ein begreiflicher Prot des erregten italienischen Volkes gegen die unerhörte Verggltigung italienischer Arbeiter in dem genannten süd- fran^chen Städtchen, bedauerlicher Weise arteten sie aber vielst aus, wie das Steinbombardement gegen die fran. zösisciBotschafr in Rom, die Herunterreißung des Schildes vom anzösischen Consulatsgebäude in Messina und noch andeVorgänge beweisen. Das Verhalten der italienischen Reainq gegenüber diesen Ausschreitungen ist jedoch das denkt correcteste. Eine Anzahl der Theilnehmer an den- selbeind sofort zu Geld- oder Gefängnißstrafen verurthetlt word außerdem hat der italienische Botschafter Reßmann in P8 dem Ministerpräsidenten Dupuy offiziell sein Bebaue über diese Vorgänge ausgesprochen und volle Genug- thuuffür Frankreich verheißen. Dupuy seinerseits bebau-tte sie kommen. rr. r , . Berlin, 21. August. ErlaßdesrusstschenFinanz- I Ministers an den Zallressort und die Grenzwache. „Die in der letzten Zeit erlassenen «^^8^ über die Erhebung erhöhter Zölle von ausländischen Waaren, die über einige Bezirke unserer Grenze eingesührt werden, I wird ohne Zweisel das Bestreben erhöhen, diese Waaren so- wohl über die Zollbehörden, als auch an ihnen- vorb« 'im I Geheimen einzuschmuggeln. Um den bedeutenden Verlus I welcher durch die Contrebande den Kronseinnahmen zugefug werden könnte, zu verhüten, müssen die Zollinstitutionen und d7e Grenzwache sich mit füllung ihrer Obliegenheiten verhalten. — Indem ich nicht Lron iroeifle daß sowohl die Grenzwache als auch die Zoll- I b Mrben auch unter den jetzigen AusnahmeverhAtnisien o^e Ergebenheit gegen ihre Dienstpfltcht und Energie bei i ®r< füttung threr Obliegenheiten zeigen werdeth !° lege ich zu gleich 9bem Wunsche eine besonbere Wtchttgkett bet, daß bie »rhdhten Zollichutzmaßregeln ans keinen Fall etne nicht bind) aentuiT Ersüllung ber neuen Geietzesbestimmungen er,°r. b rte üb rflnlsige Schraffhett nach sich ziehen. denn unaerechtlert t? and leibenschaftiiche Hanbiungen. Ich spreche he Uebrnu6ung au-, baß die Zollmstitntianen und die Gremwache sich mit baller Ausmerksamkeit, Behm amkett und I mit Tact »u den gerechtfertigten Interessen und der ^CTfon- i ii*feit aller mit ihnen in Berührung Kommenden verhalten werden "und nach Mdgiichkeit allen Mäßen z. Wißberftanh mffen und Zwischenfällen, welche nicht durch offenbare und absichtliche Verletzung der Zollbestimmungen hervorgerufen smd aus dem Wege gehen, indem sie zugleich bei jeder Gelegenheit im Verkehr mit den ausländischen Grenzbehorden, sowohl des Zolles als auch der Admintstratlon, volle Zuvor- l^mpnbett feiacn. — Durch eine derartig gehaltene, von MaßhalUing^und Tact ersüllte, aber genaue Erfüllung ihrer Pflictuen werden die Grenzwache und die Zoltinstttutionen auf der Höhe ihrer Aufgabe zetgen und zugleich ein Rech au meine besondere Erkenntlichkeit erwerben. Berlin, 22. August. Die jüngsten Bulletins über das Befinden des Herzogs Ernst von Sachsen-Coburg, ttntba lallen trotz ihres lapidaren Styles erkennen, daß ^e Besor Ä, welche man in weiten Volksweisen um den in ganz Deutschland so populären Fürstzen hegt, lsider nur ru aerechtsertigt sind. Der hohe Kranke befindet sich tn einem Zustande andauernder Bewußtlosigkeit und zunehmender Schwäche, der das Schlimmste befürchten latzt und man denn auch in der Umgebung des Herzogs auf den Antritt einer Katastrophe vorbereitet. Am Sonntag Vormittag s in Schloß Reinhardsbrunn ein Ministerrath unter dem Vorsitze des Herzogs von Edinburg behufs Erwägung der imFalle des Ablebens des Herzogs Ernst zu " stattgefunden haben. Es heißt, man habe nach legerer Er örterung von dem Plane der Errichtung einer Regentschaft Abstand genommen, vielmehr würde nach dem Ableben es Herzogs Ernst der Herzog von Edsnburg aus die Th.onsolge in Coburg Gotha zu Gunsten seines Sohnes/, des Prinzen Alfred, verzichten, aber bis zu dessen VöflMigkeilt bie We* gierung leiten. Inwieweit diese Gerichte begründet sind, läßt sich zur Zeit noch nicht beurtheilen. (S. Depeschen). hev, welche? pttftc ■ I- u, auh. b. N'-. läube, Wrtzfteing-'- geS MLd4«i, 7 itm ktsahtm, fei: ’n>. JSckch SritV griuldn auf gute laibalt unb LÄr kä wa Rtobtrt illutitz mttfltaiN® t die b- T en äuherst MfHjffl 16 W. lgsstck ofieret, mtchan.Lvl @efl. Anerbieten n )olt Roffe, 9*« — Fürst Bismarck verläßt Ktssingen in Begleitung seiner Gemahlin am 28. August wieder, um sich bittet nach | Barzin zu begeben. Der geplant gewesene Besuch des Altreichskanzlers gelegentlich seiner Rückreise von Kissingen in Leipzig findet nicht statt. Fürst Bismarck selber hat dem von ihm empfangenen früheren Reichstagsabgeordneten der Stadt Leipzig, Eisengießereibesitzer Gustav Götze, gegenüber erklärt, er müsse aus Gesundheitsrücksichten auf seinen Besuch in Leipz« vorläufig verzichten. DaS Befinden des Fürsten ist nach dem Gebrauche der Kissinger Kur in diesem Jahre leider nfct so zufriedenstellend wie in früheren Zeiten. Beilin, 21. August. Ein Actenstück aus dem bayerischen Kriegsmini st erium veröffentlicht die social- demokrqische „Münchener Post". Es kann ihr nur auf | unregelmäßigem Wege und unter Mißbrauch dienstlicher Der- i । hältnisfi zugegangen sein. Der Titel des Actenstückes lautet: | I „Dienstetrieb in der Armee, Mißhandlung und vorschrists- widrigeBehandlung Untergebener." Nach einer umständlichen tabellaischen Uebersicht sind im Jahre 1892: 84 einschlägige Anzeiga — gegen das Vorjahr 10 weniger — erstattet worderi 7 gegen Offiziere, 77 gegen Unteroffiziere - bestraft wurdet 7 Offiziere und 62 Unteroffiziere (und zwar dis- ciplinä! in 32, gerichtlich in 38 Fällen), sreigesprochen 9 Unttoffiziere, gegen 5 Unteroffiziere wurde das Verfahren eingestlt. Die größte Anzahl der Anzeigen trifft auf die Cavallfie, 35; davon 8 auf das 1. Schwere Rciter-Regimenl. Von hi 77 angezeigten Unteroffizieren waren 40 Bayern Ilcucfte Nachrichten. Wolffs telegraphisches Correipondenz - Bureau. . Rom, 22. August. Einer Meldung der „Agenzia Stesani" zusolge beauftragte Brin den Botschafter Reßmann, der französischen Regierung zu erklären, daß die italienische Regierung, infolge der von der französischen Regierung freiwillig beschloffenen Amtsenthebung des Maire von AigueS-Mortes, in Würdigung der von dem französischen Cabinet getroffenen freundschaftlichen Anordnungen, und indem sie volles Vertrauen setze in bie- erfolgreiche, unparteiische Tätigkeit der franzö- fischen Behörden hinsichtlich der Bestrafung der Schuldigen, sich glücklich schätze, den gegenwärtigen Zwischenfall in zufriedenstellender Weise geschlossen ansehen zu können. Rom, 22. August. In Milazzo (auf Sicilien) durchzogen gestern Abend M ani s e st an te n mit Musik die Straßen und veranstalteten eine Demonstration vor dem französischen Viceconsulat. In Genua haben sich heute Vormittag die Angriffe auf das Eigenthum der Omnibusgesellschaft wiederholt. .. Turin, 22. August. Heute Abend wiederholten sich d:e, Kundgebungen wegen der Vorfälle in Aigues-Mortes. Eine zahlreiche Menschenmenge durchzog die Straßen, e8 kamen aber keine Ruhestörungen vor. Paris 22. August. Die Wah lrefultate sind jetzt bis auf 3 bekannt und zwar sind 315 Republikaner und I Radicale, 30 focialistische Radicale bezw. Socialisten, 13 Ralliirte, 56 Conservative gewählt. 164 Stichwahlen sind erforderlich. Die Republikaner gewannen 63 Sitze. Paris, 22. August. Dupuy empfing heute Nachmittag den Besuch des Präsecten des Departements Gard, welcher das Abschiedsgesuch de-ö Maires von Aigues- Mortes überreichte. Der nächste Ministerrath wird diese Angelegenheit erörtern. London, 22. August. Die Couserenz der Bergarbeiter- Vereinigung Großbritanniens wurde hier eröffnet. 44 Delegirte, welche 232,400 Bergarbeiter vertreten, sind anwesend. Die Debatten finden bei verschlossenen Thüren statt. Nach einer Mittheilung der Conserenzleitung sind die Delegirten aus Durham von der Conferenz ausgeschlossen, obwohl sie erklärten, daß Stimmzettel über die Strikefrage heute in Durham vertheilt seien. Die Conferenz nahm eine Resolution an, wonach die Bergarbeiter in Durham aus der Bergarbeitervereinigung ausgeschloffen wurden. Aus Nort- humberland sind keine Delegirten anwesend. Die Conferenz vertagte sich auf morgen. Petersburg, 22. August. Dem Vernehmen nach wird morgen die Herabsetzung der feit August bestehenden Eisenbahntari fe um 40 pCt. für Getreide, Mehl und Grütze für alle russischen Eisenbahnen nach den österreichischen und rumänischen Grenztransilpunkten publicirt. Die Tarifermäßigung tritt sofort in Straft. Die österreichischen Bahnen ermäßigen bedeutend die Tarife nach ber Schweiz unb Italien und heben bie Taxen für ein Ausladen unb ben Transport auf ben Verbinbungsktnien auf. Weitere Herabsetzungen ber Tarife stehen bevor. Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 22. August. Der vvm vorigen Reichstag nicht mehr erledigte Gesetzentwurf über das Auswanderungswesen soll in veränderter Gestalt dem jetzigen Reichstage wieder vorgelegt werden. Namentlich sollen die von der polizeilichen Erschwerung handelnden Bestimmungen abgeändert werden. Berlin, 22. August. Die „Nordd. Allg. Ztg.^ ichreibt, in den deutschen Zeitungen seien neuerdings Gerüchte über Heirathsabsichten von Mitgliedern des königlich ep Hauses verbreitet. Es sei bedauerlich, daß diese absolut aus ber Luft gegriffene Nachricht auch in größeren Blättern Ausnahme gefunden habe. Berlin, 22. August. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht eine Uebersicht über die Bestände an Zucker in den Zuckerfabriken und der amtlichen Niederlagen des deutjchen Zollgebiets am 31. Juli 1893. Amtlicher Theil. Nr. 31 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 18. d. M., (Nr. 2125.) Verordnung, betreffend die Erhebung eines Zollzuschlage» für aus Finnland kommende Waaren. Vom 17. August 1893. (Nr. 2126.) Bekanntmachung, betreffend Ergänzung und Berichtigung der dem internationalen Uebereinkom- | tuen über den Eisenbahnfrachtverkehr beigefügten Liste. Vom 11. August 1893. Gießen, den 23. August 1893. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Melior. Deutscher Reich. Berlin, 21. August. lieber Sold atenmißhand- lungen soll Prinz Heinrich kürzlich folgenden Ausspruch gethan haben: . v In manchen Unteroffizieren steckt ein Gift, das verdirbt uns die Mannschaften. Doch ich werde es austreiben. Meine Macht reicht weit." . _ . Es liegt kein Anlaß vor, daran zu zweifeln, baß Prinz Heinrich sich in diesem Sinne geäußert hat. Es ist ja bekannt, baß bie Mißhanblungen ber Solbaten um so scharfer beurtheilt werden, je höher die Stelle ist, zu deren Kenntnlß im k„ XV” &**"■ 13 Kraus. «Ä e Roda. deckerarbeiitk 4 M >ng, Dachdeclu :aße 30. ntirt' stde-a«dsSrisi Winne. I 15— undschrist rung te. totales and provinzielles. Gießen, 23. August B93. ♦* Von der Universität. Der „Reichsanzeiger" pblizirt die Ernennung des Professors Reitz en stein in Gießn zum ordentlichen Professor in der philosophischen Faculät der Universität zu Straßburg. Dem „Mainzer Tagebl." wird geschrieben: Sis vor kurzer Zeit existirte in Hessen bekanntlich ein empsidlicher Lehrermangel, in Folge desien die Regierung genöthic war, nichthessische Schulcandidaten zum hessischen Scktdienste heranzuziehen. So wirken denn Preußen, Württewerger, Bayern und Oldenburger (von letzteren 36—40) im )essen- lande als Lehrer. Nunmehr ist das Gegentheil vom.Lehrermangel eingetreten: die Zahl der Schulcandidaten üertrifft bei Weitem die Zahl der Schulstellen, weshalb junge lehrer, die das Seminar verlasien, oft ein halbes, ja ein ganz! Jahr warten müssen, bis ihnen eine Schulstelle übertragen werd, kann. ♦* Wie bestimmt verlautet, sind für dm im Herbs d.JS. beginnenden Fortbildungsschulen deS GroßhekzogthumS rannig- fache Veränderungen in Bezug auf Lehrplan und Sulzucht vorgesehen. „ . Erledigte Stellen im Bezirk der Gr. Hesi. (2D Divi- sion. Gr. Hess. Ministerium der Finanzen, Abtheiltg für Steuerwesen, Steueraufseher 1232 bis 1408 M. Danstadt, Gr. Ober-StaaStanwaltschaft Darmstadt, Schresiehilfe, 500—900 M. jährlich. ** Für Reifende nach Bayern. Im Jnteres aller Reisenden möchten wir darauf aufmerksam mach,, daß auf den bayrischen Bahnen kein Freigepäck gewät wird, wie auf anderen Bahnen, und daß der Reisende lediich be- ! rechtigt ist, Handgepäck bis zu zehn Kilogramm m sich in I das Coupe zu nehmen. Nachdem bei dem großen Finden. ! verkehr durch masienhafteS Mitnehmen von Handgeick und i schweren Koffern in die Waggons seitens der Reiseien viel Platz weggenommen wird und Mitreisende dadurchrftmalS arg belästigt werden, läßt die Centralbahnhof - Vemltung in München seit kurzer Zeit alles Handgepäck der lisenden aus deffen Gewicht controllieren, wobei in den meist« Fällen ein großes Uebergewicht sich ergiebt und die «senden veranlaßt werden, sogenanntes Handgepäck als Pajgiergut behandeln zu laffen. Da hierdurch besonders r spät zum Zuge Kommende vielfach Fatalitäten entstehen,machen wir alle Reisenden in ihrem eigenen Jntereffe f diese Handgepäck'Controlle 'mit dem Bemerken ausmerksc, nicht mehr alS zehn Kilogramm Handgepäck in den Wagt mitzu- nehmen. ___________ BadNauheim, 20. August. Dor einigen Ton ver- unglückte ein Oekonom von Reichelsheim, alSer mit einem Knecht einen Wagen in seinen Hof schob. DeWagen rannte wider daS HauS, wodurch die Dejchsel nach twärtS fuhr und dem Manne wider den Leib schlug. Hierbei wurde er innerlich verletzt, daß er nach großen Cmerzen verstarb. Rieder-Weisel, 21. August. Gestern sand mr sehr regsamer Betheiligung von nah und sern die Einw h ung deS am Eingang deS OrteS an der Straße nachiutzbach neucrbauten evangel. DereinShaufeS flai Den EinweihungSact vollzog nach vorauSgegangener lau,er An- spräche der OrtSgeistlichc Herr Pfarrer B e r n h a r lin der- selben die Ziele und Zwecke deS DereinShaufeS im Zrmmen- Hang mit der Kirche hervorhebend. Die eigentliche Zpredigt wurde von Pfarrer Wittekind auS Lber-Jffigheimhalten, der seiner Predigt die Worte I. Mos. 40, 6—8 -Grunde legte. Außer den genannten sprach der Evangelist) i e h l, der demnächst als Geistlicher (Missionar) auf die oldküste (Afrika) abgeht, ferner die Brüder Härdtle undomopp. Zwischen den einzelnen Reden uad Ansprachen s;en die gemischten Chöre von Lich und Rieder-Weisel. von dem neuen DereinShauS, daS besonders eine Heicktte für die christliche Jugend sein soll, ein reicher Segen auchen für die ganze Gemeinde! ^Ztg. Die Cholera. ES ist nun genau ein Jahr her, daß die Cholera in I Hamburg auftrat und allgemeine Beunruhigung im Reiche wachrief. Der „Reichsanzeiger" hat sehr zur rechten Zeit die Mahnung an die Bevölkerung ergehen lassen, die Reichs- und I Staatsbehörden in dem Bestreben zur Abwendung eines erneuten Einbruches der verheerenden Seuche nach besten I Kräften zu unterstützen. Die Gefahr eines Wiederauftretens der Cholera in Deutschland ist auS verschiedenen Gründen eine so hohe nicht mehr, wie im vorigen Jahre. Aber sie I muß doch ernstlich inS Auge gefaßt werden, denn ringsum in den angrenzenden Ländern ist die tückische Krankheit doch | wieder erschienen. Die Aufmerksamkeit der Behörden ist vor Allem aus die DorbeugungSmaßregeln gerichtet und schon dabei kann die Bevölkerung in weitem Maße sich hilfreich nützlich machen. Eine umfassende prophylaktische Thätigkeit ist ja auch daS Einzige, was einen sichern Schutz gegen die Krankheit gewährt. Denn die Wissenschaft kennt vorläufig noch kein wirksames Heilmittel. Die Vorschriften der Gesund- heitspflege mögen deshalb allen Kreisen der Bevölkerung im gegenwärtigen Zeitpunkt zu allermeist empfohlen sein. Wie sehr die Hygiene zur Fernhaltung von Krankheiten dienen kann, lehren ja zahlreiche Erfahrungen. So ist eS in Preußen nach strenger Durchführung der DesinfectionS- bestimmungen beispielsweise jetzt gelungen, die Zahl der Erkrankungen am Kindbettfieber um 75pCt. herabzumindern. Die Behörden haben nun die ausführlichen Verhaltungsmaßregeln zur Vorbeugung der Cholera in Erinnerung gebracht. ES wird besonders vor dem unvorsichtigen Genüsse unreifen und rohen Obstes gewarnt und dringende Vorsicht gegenüber dem Wasser der im vorigen Jahre inficirten Flußläufe empfohlen, die sorgfältigste Behandlung bei Durchfall und ähnlichen Erkrankungen zur Pflicht gemacht usw. Die gewohnte Lebensweise, soweit sie eben vernünftiger Weise eingerichtet war, soll dabei möglichst ausrecht erhalten werden, und namentlich soll sich die Bevölkerung nicht ängstigen und beunruhigen lassen, wenn da und dorther ein paar einzelne Er- krankungSfälle gemeldet werben. Die Erwartung, daß eS in diesem Jahre gelingt, daS epidemische Austreten der Cholera sernzuhalten, ist, wie gesagt, eine besser begründete, als im vorigen Jahre. Sollte trotz aller DorsichtSmaßregeln die Seuche dennoch in Deutschland wieder Boden gewinnen, so werden die gleichen Maßregeln wie im vergangenen Jahre- zur Bekämpsung eines weiteren Umsichgreifens der Epidemie in Anwendung kommen, mit denjenigen Modificationen jedoch, welche sich durch die gewonnene Erfahrung als wÜnschenSwenh und zweckmäßig ergeben haben. Hauptsächlich dürste eS sür da- Publikum und die Geschäftswelt zur Beruhigung dienen, daß nach einer Versicherung, welche der preußische CultuSminister unlängst im preußischen Abgeordnetenhause abgegeben hat, eine so ausgedehnte Beschränkung und Erschwerung de- Güter- und Personenverkehrs, wie sie im verflossenen Jahre start- fand, nicht wieder emrreten werde, da die Brrschlevpungß- gesahr durch den Personen- und Frachtverkehr sich als wenig bedeutungsvoll herauSgestell: habe. Bekanntlich war eS im vorigen Jahre namentlich die allgememe Furcht vor einer Ausbreitung der Cholera durch Maaren auS verseuchten Gebieten, wodurch der Geschäftswelt so erhebliche Verluste und schwere Schädigungen erwuchsen. Infolge der Heimsuchung Deutschlands durch die Cholera ist übrigens auch die Frage einer Medicinalreform endlich in lebhafteren Fluß gekommen. Hebet die Roth- Wendigkeit einer solchen herrscht auch in RegierungSkreisen kein Zweifel mehr. Die jetzigen Zustände, welche die wirk- same Bekämpfung von Epidemien vielfach geradezu vereiteln, haben sich alS ganz unhaltbar herauSgestellt. Und da handelt es sich nicht nur um die Cholera allein, es handelt sich um die Bekämpfung auch aller übrigen Epidemien, die in der Wirklichkeit sogar gefährlicher find, obwohl die Bevölkttung fich ihnen gegenüber weit ruhiger zu verhalten pflegt. Denn der'Cholera kann man durch normale und rationelle LebenS- weise wirksam vorbeugen, den meisten anderen Seuchen aber nicht. Nach Kocks Berechnung sterben in Europa, speclell tm Westen, jährlich weit mehr Leute an der Tuberkulose, als an der Cholera. Diese letztere ersorderte im verflossenen Jahre 8000 Opfer, während die Diphtherie allein in Preußen l jährlich 20000 Menschenleben vernichtet und die Tuberkulose gar 40000. _ Um den Kamps gegen diese verheerenden Kraucheuen inSgesammt mit größerem Erfolg führen zu können, bedarf es einer Medicinalreform, die vor Allem auch daS unmtieb bare Zugreifen der Kreisphysiker ermöglicht, überhaupt den Medicinalbehörden gegenüber den Verwaltungsbehörde» eine zweckmäßige Stellung verleiht. Die Medicinalresorn sollte aber auch von Reichs wegen erfolgen! »nlm. 22. August. Di- „N°-dd. Mg. Z.,.- °-rw-ist , ■bie Nachricht sr°nz°stlch-r Statt«, D-utW-md uM-rhaudl- Mit Italien wegen Einräumung eines Mittelmeerhafens als Station für ein deutsches Geichwader, in das Gebiet tendenziöser Erfindungen. Wien, 22. August. Gestern kam eS vor der Wagemann- j schen Petroleum-Raffinerie zu Ausschreitungen, indem etwa 2000 Arbeitslose die Fabrik zu demoliren versuchten. Die Polizei schritt mit blanker Waffe ein, wobei viele Arbeiter I verwundet und einige verhaftet wurden. Rom, 22. August. Trotz der fr anzos en feind lich en Kundgebungen hofft man in politischen Kreisen immer noch, daß die Angelegenheit Aigues-MorteS keine diplomatische Schwierigkeiten Hervorrufen werde und Frankreich Genug- thuung geben werde. — Die Stadt ist ruhig. Der Präfect und der Polizeidirector wurden ihrer Aemter enthoben. Pari», 22. August. Dupuy empfing gestern Abend den | italienischen Gesandten Reßmann und conferirte mit demselben । über die Manifestationen der italienischen Arbeiter gegen Frankreich. Der Ministerpräsident gab zu, daß das Manifest des Bürgermeisters von Aigues-Mortes geeignet war, Unruhe Hervorzurusen, er habe daher die Absetzung deS Bürgermeisters bereis verfügt. m , Pari-, 22. August. Bis jetzt sind 506 Wahlen bekannt, davon sind 312 Republikaner, 30 Radicale, 13 Ralliirte - 135 Stichwahlen find erforderlich, welche zu Gunsten der Regierung ausfallen dürsten. London, 22. August. Im Ostende verftarben ein Knabe und eine Frau unter den schwersten Symptomen asiatischer Cholera. London, 22. August. Die Arbeiter von Wales arbeiten größtentheilS unter militärischem Schutz. 9000 Ar- beiter fahren fort, eine 25procentige Lohnerhöhung zu fordern. Stockholm, 22. August. Die 600 km lange Staats- Telephonleitung zwischen Schweden und Norwegen ist jetzt vollendet und functionirt ausgezeichnet. Helfingfor», 22. August. Hier find bereits 40 Er- krankungSfälle an Typhus vorgekommen, außer mehreren verdächtigen Fällen- einige Cholerabaracken sollen zur Aufnahme von TyphuSPatienten eingerichtet worden. Moskau, 22. August. In Charkow wurden neuerdings viele Verhaftungen vorgenommen, welche mit der angeblich geplanten LoSreißung der Ukraine vom russischen Staats- verbände in Verbindung gebracht werden. Bangkok, 22.August. Der König empfing den französischen Bevollmächtigten, welcher die Hoffnung ausdrückte, die früheren guten Beziehungen wieder hergestellt zu sehen. _____________ Gotha, 23. August. Herzog Ernst ist gestern Abend ll3/4 Uhr gestorben. Potsdam, 23. August. Der Kaiser ist gestern Abend mittels Sonderzuges nach RetuhardSbrunn abgereist. W AuS der Mettnau, 22. August. Am gestrigen Nachmittage zogen vom TaunuS her mehrere Gewitter nach dem DogelSberge. Vorher tobte ein gewaltiger Sturm; er war so heftig, daß fich Leme, welche aus höher gelegenen Punkten arbeiteten, zur Erde werfen mußten, wenn sie nicht niedergeriffen werden wollten. Nachdem der Sturm längere 3eit getobt und an Obnbäumen und Ziegeldächern schaden gethan hatte, folgte ein kräftiger Regen, der nur kurz anhielt. Die Gewitter brockten heftige Blitze und Donnerschläge und reinigten die schwüle, dicke Luft. Wir hatten Gelegenheit, mit Lenken auS verschiedenen Gegenden unserer Provinz zu sprechen und erfuhren, daß die Gewitter nur einen schmalen Strich einnahmen und wenig Feuchtigkeit spendeten. Dagegen warf der Sturm eine solche Maffe^on Obst, besonders Aepfel herab, daß sie unter manchen Bäumen fausthohc schichten bilben. Die Leute kochen in Verbindung mit Dickwurzsaft, Frühbirnen und dem Moste der gefallenen Aepsel bereits Latwerge, oder Honig, wie man in Oberheffen sogt. Auch junger Aepselwein wird jetzt gekeltert. N. An« dem oberen Ridderthal, 22. August. Wer unser reizendes Thal, sei eS aus- oder abwärts, durchwandert, freut sich stets, wenn er bie Burgruinen von Lißberg, besonders den prachtvollen Thurm mit feiner merkwürdigen Treppenconstruction, erblickt. DaS Geschleckt der Ritter von Lißberg (ursprünglich LiedeSberg) ist längst „ erloschen, ober Schloß und Thurm geben heute noch Zeugniß von der ehemaligen Herrlichkeit. Daß der Zahn der Zeit gewaltig an den interessanten Ueberresten nagt, ist bekannt und mit Bedauern sieht der GeschichtS- und AlterthumSforfcher den Zerfall immer weiter schreiten. Um so erfreulicher ist eS, daß unsere obere Behörde, welche große» Interesse für die Erhaltung der Baudcnkmale bekundet, auch für Lißberg ein warmes Herz hat, denn für die Erhaltung der Mauern an der Burgruine Lißberg sind weiter ungefähr neunhundert Mark dem KreiSbauamte zur Verfügung gestellt worden. V. AuS dem SogelBbtrge, 22. August. Sie brachten kürzlich einige Titelmonstrositäten aus Marienbad. Wir brauchen gar nicht so weit zu gehen, denn wir haben auch in unserem Lande einige Titel, die Anspruch aus Zungen- equiübriftif machen, wenn man sie mit einiger Geläufigkeit aussprechen will. Wie gefällt Ihnen z. D. der Titel: StaatSschulden-TilHungSkasse-DireciionS-SecretariatS-Accessist? ober, wie sich der Einsender vor Jahren einmal erinnert in Darmstadt gehört zu haben: Staatsschuldentilgungskasse- Directions-SecretariatS-Kanzleidieners-Wittwe. — Glücklicherweise verschwinden diese seltsamen Titel immer mehr, sogar die Frauen fangen an zu begreifen, welcher Unsinn cs ist, sich den AmtStitel ihrer Männer anzuhängen. Dom Main, 21. August. In einzelnen Gemeinden de» MaingaueS werden Frühbirnen um 90 Psg. per Gentner abgegeben. Ausgezeichnete Kartoffeln kosten im Rodgau 5.50 Mk. pro Doppelcentner, bisher 6 Mark. Man erwartet einen weiteren Preisabschlag. Im ganzen Mainthale ist eine reichliche Kartoffelernte ziemlich gesichert. Gernsheim, 21. August. In diesem Jahre sind die bekannten und gefürchteten Rheinschnaken in solcher Masse aufgetreten, wie feit Jahrzehnten nicht. * Alzey, 21. August. Der Tüncher Stabel von Offenheim, ein Mann von etwa 50 Jahren und Vater von fünf Kindern, wurde in der letzten Nacht auf dem Heimwege in der Nähe des Ortes Weinheim erstochen. Au» welcker Veranlassung, ist unbekannt, eS wirb sogar vermuthet, daß eS der Thäter auf einen Anderen abgesehen hatte. Alder That verdächtig würbe ein junger Dienst knecht au» Offenheim in Hast genommen. verunischte». * Marburg, 21. August. Weiße Rebhühner. Don außergewöhnlichem JagdglÜckc begünstigt wurde am Sonnabend der Feldwebel im hiesigen Jäger - Bataillon, Herr Klingelhöser. In einer Kette von etwa sechzehn Stück Robhühnern, die in der Allendorser Feldmark vor ihm aufgingen, bemerkte derselbe drei weiße, von denen er zwei zur Strecke brachte. Die seltenen Bogel sind völlig weiß bi» auf die größten Schwingensedern, welche grau sind. Den gelben Ständern nach zu uriheilen, sind die Vögel von diesem Jahre. Der glückliche Schütze will sie auSstopfen lassen. * Frankfurt a. M., 23. August. Aus sämmtlichen Gta- tionen der TaunuSbahn werden gegenwärtig die nötigen Vorkehrungen getroffen, um die Bahnsteige abzusperren. Die Arbeiten müssen bis zum 1. October beendet sein. • Frankfurt, 17. August. Eines der Prachtstücke der Weltausstellung in Chicago, da» große schmiedeeiserne Gitter, daS die deutsche Abtheilung in der großen Industrie- Halle abschließt, hat einer der reichsten Leute Chicagos gekauft, nämlich Philipp Armour, der Hauptinhaber der großen Schlächterfirma P. D. Armour, die auf Grund ziffermäßigen Ausweises mit Recht als „daS größte Geschäft der fflelt* bezeichnet wirb. Der CrösuS zahlte für das Prachtgitter rund 50,000 Dollar». Dasselbe ist 105 englische Fuß lang und umfaßt drei reich verzierte EingangSthore im Barok-Slil, deren mittleres 33 Fuß hoch und 18 Fuß breit ist. Da» Gitter ist eine vielbewunderte Frucht deutschen Gewerbefleißes und von Gebr. Armbrüster in Frankfurt a. M. verfertigt und ausgestellt. Freiburg i. B, 21. August. Bei dem vor 14 Tagen hier stattgehaten Rrcißturnfeft verunglückte ein 24 Jahre alter Turner au» Brötzingen bei einer Production am Reck, indem er kopfüber zu Boden fiel und sich eine Mckenmarkverletzung zuzog. Trotz der sorgfältigsten Behandlung in der hiesigen Klinik starb der unglückliche junge Mann, der Muernährer seiner sieben Geschwister war, gestern nach furchtbarem Leiden. • TortMUUd, 20. August, lieber baß Grubenunglück, von dem gestern die Zeche »Kaiferstuhl" benugefucht wurde, ist noch Folgende» mitzutheilen: Die Exvlosion ist m I t\t f)t* solcher Masse Gemeinden btt ,. per Gentner n im Radzau Man erwartet -tfiafr ift tim 2Btx unser kchwanbm, Edberg, 'Erdigen dn Nr« krlvschrn, iwife von bei Ett gewaltig Nit und mit Äscher den l'cher ist ei, resse für die Si§6trg ein Mauern an mdntMari t. Tie brachten ^arienbad. « wir haben auf Zungen- Geläufigkeit der Titel: rats-Accesfist? l erinnert in ltilgungskasse- - Glücklicher- nehr. Sogar Unfinn es ift, übrigen ^ivitter >er Sturm; ^S^egenen ln fte nicht ^NtlE ? Schaden 5* °ahielt. A°ge und Wesenheit, 1U etl schmalen ' dagegen erö Aepsel e Schichten ^wurzsafr, pW bereits '°gt. Auch tl von Offen» Jäter ton fünf lern Heimmgr ie6en. W gar vemuthet, :n hatte. Als :cht aus Ossen. , «Ot W" • # 24 3a « und 1'^ 3®? ister war,» Rebhühner. jt wurbt om ttr>!8ataifcnf sechzehn Stück vor ihm aus- n er N iur Mg weife bis au find. Den die $öyt ton aSftopfen iossm. mmtlichen S-' tlg die nöthis!" ibzusperr!'- enbet lein. Prachtstücke m ie schmiede^ lofeenW? ^-gekauft, tr btx grotzen i lüft der Wüt t8 Prachtgitter lische Futz lang ,w Baro^ breit ift- f " Grwerbefleißes lt M. verfertig Fl ätz 9 auf der untersten Sohle höchstwahrscheinlich in Folge Abgabe eines Sprengschusses entstanden, durch den anscheinend eine Kluft, die schlagende Welter führte, angeschossen worden var. Die Menge der zur Explosion gelangten Schlagwetter mu§ eine sehr große gewesen sein, wie die Zerstörungen erweisen. Bis jetzt hat man noch nicht zum Herde der Explosion gelangen können, man weiß also nicht genau , von welchem Orte sie ihren Ausgang genommen hat. Mit den Rettungsarbeiten wurde sofort begonnen, die Rettungscolonnen drangen todesmuthig in den mit giftigen Gasen angefüllten Strecken vor, doch konnten nur wenige Arbeiter lebend herausgeschasft werden. Manchen Verletzten war das Fleisch derart verbrannt, daß es in Fetzen herabhing- man rieb sie mit Oel ein, um ihnen Linderung zu verschaffen. Den Schacht belagerten Tausende von Angehörigen der Belegschaft, um das Schicksal ihrer Angehörigen zu erfahren. Man wußte erst nicht, wie groß die Zahl der Verunglückten sei,- man sprach von 100 und mehr. Anfangs nahmen die Sachver- ständigen an, die Bergung der Leichen würde nicht vor einigen Tagen beendet sein, bei der gewaltigen Anstrengung der Rettungsmannschaften wurde es jedoch möglich, noch des Abends den letzten der Vermißten als Leiche zu bergen. Es waren 51 (nicht 52, wie gestern angenommen wurde) zu Tode gekommen, in den Krankenhäusern befanden sich zusammen 18 Verletzte. Von diesen sind bis heute 3 gestorben, so daß sich die Zahl der Opfer der Catastrophe bis jetzt auf 54 beläuft. Es spielten sich bei der Recognoscirung der verbrannten und verstümmelten Leichen entsetzliche, tief ergreifende Scenen ab. Dreimal sind je zwei Brüder, einmal sogar Zwillinge zu Tode gekommen, unter den Schwerverletzten befindet sich ein Vater mit seinem Sohne. * Dortmund, 22. August. Heute Nachmittag wurden die Leichen der bei der Explosion schlagender Wetter auf Zeche „Kaiserstuhl" verunglückten Bergleute feierlich beerdigt. Die Regterung, das Oberbergamt, die Behörden, vwie särnrntliche Zechen des Ruhrbezirks waren vertreten, die Belegschaften der Zechen aus der Umgegend waren vollzählig erschienen. Aus 20 Leichenwagen wurden die Särge nach dem Friedhöfe gefahren. Die ganze Stadt hatte Trauer angelegt. Mr. 9ulba, 22. August. Bischossconferenz. Die Bischöfe Preußens sind zu ihrer Conferenz gegenwärtig in den Mauern der altehrwürdigen Bonisatiusstadt versammelt. 3m Laufe des gestrigen und heutigen Tages trafen ein: Cardinal Krementz, Erzbischof von Köln, Cardinal Kopp, Fürstbischof von Breslau, Dr. v. Stablewsky, Erzbischof von Gnesen und Posen, sowie ferner die Bischöfe Dr. Korum von Trier, Dr. Nöting von Osnabrück, Dr. Thiel von Ermland, Dr. Haffner von Mainz, Dr. Redner von Culm, Dr. Weyland von Fulda, Dr. Dingelstädt von Münster, Dr. Eimer von Paderborn. Auch der Armeebischof Dr. Aßmann von Berlin ist zugegen. Dagegen sind die Bischöfe von Limburg, Hildesheim und Freiburg durch Kranksein am Erscheinen verhindert. Die Conferenz dauert drei Tage, die Berathungen sind nicht öffentlich und die Berathungsgegenstände sind nicht bekannt. * Berlin, 21. August. Aus der Dahme bei dem Ver- gnügungSort Grünau wurde ein kleines Boot von einem Dampfer überrannt, wobei drei Personen ihren Tod sanden. — Der Asrikareisende Eugen Wolf ist in Berlin eingetroffen und im Hotel Kaiserhof abgestiegen. • Oppeln, 22. August. Ein W a l l f a h r t s z u g ist unweit Piekar von einem schweren Unglück betroffen worden. Durch Processionsmusik scheu gewordene Pferde rannten in den entgegenkommenden ProcessionSzug hinein. Zwei Frauen wurden sofort getödtet, zahlreiche Personen sind verwundet. » Bremen, 22. August. DaS deutsche Schiff „Helmuth Merutz von Schieldt", welches nach Valparaiso unterwegs war, ist auf boher See durch Feuer total zerstört worden. Ein Theil der Mannschaft ist gerettet, über daS Schicksal der übrigen ist nichts bekannt. * Heitersheim (Baden), 22. August. Heute Abend wurde der israelitische Handelsmann Heim von Müllheim von dem Jagdaufseher Leible bei Griesheim erschossen. Letzterer wurde durch Gensdarmen verfolgt und im Rheinwalde, weil er Widerstand leistete, ebenfalls erschaffen. ♦ Lager Lechfeld, 21. August. Heute Vormittag 9 Uhr i crepirte bei den Schießübungen des 2. Fuß - Artillerie- Regiments im Lechfeldlager eine 9 Centimeter-Granate beim Laden. Ein Mann der Bedienungsmannschaft ist tobt, einer schwer, einer leicht verwundet. * Zunsbruck, 22. August. Ein Tourist mit Namens Haencl aus Dresden stürzte vorgestern bei einer ohne Führer unternommenen Parthie auf den Schrankogl (Oetz- thal) ab. Er wurde tobt ausgesunden. * Aus der Gewerbe • Ausstellung in Erfurt sind ein Paar Damenschuhe ausgestellt, welche nur 31 Stiche k (20'/r Zentimeter) lang sind und für den Fuß einer Erfurter erwachsenen Dame gefertigt wurden. Die Frau eines Thüringer Rittergutsbesitzers, die die Schuhe in dem Ausstellungsraum anprobirte, fand, daß sie ihr noch zu bequem waren, ihr also gepaßt hatten, wenn die Schuhe nur 30 Stiche lang gewesen wären. Bei der Chicagoer Concurrenz um den kleinsten Damenfuß mußte die dortige Siegerin einen Schuh haben, welcher noch immer 32 x/2 Stiche lang war. ♦ Vom 1. bis 8. September er. findet in Hannover, in den Räumen des „OdeonS", die Erste Deutsche Honig- und Wachs Ausstellung und verwandter Gewerbe statt. Die Anmeldungen sind so zahlreich eingegangen, daß der im Anfänge in Aussicht genommene Raum sich nicht umfangreich genug erwies, so daß der Besitzer des „Odeons" sich veranlaßt sah, sämmtliche Räumlichkeiten incl. des sehr großen Gartens dem Vorstände der Ausstellung zur Verfügung zu stellen. Durch den bedeutenden Zuwachs an Raum konnte die Ausstellung ausgedehnt werden, und der Vorstand beschloß, auch Nahrungsmittel aller Art zuzulaffen, soweit der Kaum reicht, und noch Anmeldungen entgegenzunehmen. Den Vorsitz führt Herr v. Gualtieri, daS Bureau befindet sich im „Odeon". * Wohl gespeist zu haben. In einer Restauration zu Stendal sand kürzlich der Trompeter Seeger aus Altona in einem „warmen Würstchen", das er von einem „fliegenden" Wnrsthändler für zehn Reichspfennige erworben, ein menschliches Fingerglied. Aus erstattete Anzeige gegen den betreffenden Wursthändler stellte sich heraus, daß diesem TagS vorher beim Unfertigen der Würstchen das Theilglied eines Fingers abgequetscht worden war. Er selbst stellte die Arbeit sofort ein und gab einem Gesellen Auftrag, nach dem Fingerglied zu suchen. Dieser will aber nichts im „Gehackten" gefunden haben. Das Stendaler Schöffengericht verurtheilte jetzt den Wursthändler wegen groben Vergehens gegen das Nahrungsmittelgesetz zu vierzehn Tagen Gesängniß. * London, 21. August. Laut einer Meldung aus New- ort ist der Dreimaster Helen Blum beim Robbenfang an der SerninowSki - Gruppe mit 25 Mann im Schneesturm untergegangen. * Zur klimatischen Function des Waldes. Man schreibt der „Frkf. Ztg.": Dem aufmerksamen Naturbeobachter dürften m diesem heißen Sommer die günstigen Wirkungen der Waldesnähe auf die umliegenden Ländereien und deren Vegetation nicht entgangen fein. Während inmitten der Fluren, namentlich an Sommerwänden und auf der Ebene Klee und Sommerfrucht, auch auf besseren Böden, einen kläglichen Eindruck machten, erfreuten sich diese Erzeugnisse in der Nähe des Waldes eines wesentlich befferen Aussehens. Diese günstige Einwirkung des Waldes wird in der Hauptsache durch folgende Erscheinungen herbeigeführt: Der Wald, auch schon ein schmaler Waldstreifen, verminderte die stark auShagernde Wirkung der monatelang anhaltenden, heißen, trockenen Ost- luft und zwar auf der Luvseite durch Stauung des Luftzugs, wodurch Windstille erzeugt und das völlige Austrocknen des Bodens und zu starke Transpiration der Pflanzen vermieden wurden, auf der Leeseite durch gänzliches Abhalten der Ost- lüft, wodurch die gleiche Wirkung erzielt worden ist. Ferner wird aber durch die, in Folge des benachbarten Waldes verursachte Windstille naturgemäß auch die nächtliche Ausstrahlung begünstigt, die relative Feuchtigkeit erhöht und die Thaubildung befördert. Die relative Luftfeuchtigkeit erreicht aber, wie ombrometrisch nachgewiesen, in der unmittelbaren Nähe des Waldes, insbesondere während Heller klarer Nächte, wie sie dieser Sommer zahlreich brachte, einen hohen Grad, dem eine günstige Einwirkung auch auf die weitere Umgebung nicht abzusprechen ist. Ganz besonders auffällig war diese Einwirkung in der Feldumgebung der dem Winde zugänglichen Waldthäler. Während endlich in kalten, nassen Sommern die waldanliegenden, landwirthschaftlichen Grundstücke und ihre Vegetation durch die, je nach Höhe und Dichtigkeit des Waldbestandes starke und breite Beschattung entschieden üppig empor; infolge dessen sind die Stengel sehr weich und leben der Sonnengluth einen geringen Widerstand entgegen. Manche Land- wirthe ließen üch dadurch, daß GraS und Klee eine ansehnliche Höhe erreichten, aneifern, das Futter ,u mähen und dürr zu machen, hoffend, es würde durch weitere Feuchtigkeit und Wärme getrieben, ein nochmaliger Schnitt emporsprießen. Die Hoffnung ist eine irrige. Wir sind schon zu weit in der Jahreszeit oorgerückt. DaS Futter, in enter Linie das Grummel, ist noch nicht genug auSgereist, und fäüt daher beim Dörren stark zusammen; eS giebt also keine Massen, woraus folgt, daß das Frühmähen schädlich ist. Letzteres schadet aber auch den Wiesen, denn sie brennen jetzt unter den sengenden Sonnenstrahlen von Neuem aus. Wer daS Futter noch stehen läßt, schützt die Grasnarbe und gewinnt an Zuwachs lieber die Lpüt- kartoffeln läßt sich berichten, daß die inlensipe Hitze und Trockenheit zu zeitig eingetreten ist. Durch das seuchtwarme Wetter zu Anfang August schossen die Spätsorten zu stark ins Kraut, welches vielfach meterhoch geworden ist. Die Blldung der Knollen blieb zurück und geht erst j-tzt vor sich. Der Monat August ist entscheidend für die Spätkartoffel. Einsender machte viele Proben in verschiedenen Bodenlagen. Die Kartoffeln haben noch meistentheUS erst Knöllchm von der Größe eines Klickers wit schneeweißer Farbe. Ein Beweis dafür, daß die Entwickelung erst beginnt. Die tropische Hitze bringt bereits wieder Risse in den Boden. Wir müßten Regen haben, wenn etwas Erkleckliches wachsen sollte. In der vergangenen Nacht (vom 19. zum 20.) blitzte und bornierte es nach Süden hin, der Niederschlag blieb jedoch aus, ähnlich wie in der ersten Julidekade. Im UruchtaeschLsle zeigt blos der Hafer einiges Leben. Man hat 20 bis 22 Mark für den Doppelcentner geboten. Der Preis ist exorbitant. Wir glauben nicht, daß er sich auf dieser Höhe halten wird. Das AuSdreschen der Halmfrüchte ist an vielen £rten schon beendigt. Manche Landwirthe lassen die Früchte dieses Jabr Nicht durch die Maschine dreschen, sondern besorge« daS im Winter mit ihren Familienangehörigen selbst. Sie thun sehr wohl daran, denn sie können die freie Winterszeit sehr wvbl mit der Drescharbeit ausfüllen. Den Bewohnern der Gebirgsgegenden ist der Handdrusch für den Winter 1893/94 sehr zu empfehlen, falls sie keine Neben- verdienste, etwa bei Holzhauereien, zu erzielen vermögen. Derartige Nebenverdienste könnten durch den Bau der ^Nebenbahnen in Overhelfen reichlich geboten werden. Wir sind überzeugt, daß unsere fürforgenbe Staatsregierung alles tbun wird, um den Leuten Verdienst zu schaffen. Im Obstgeschüste regt eS sich jetzt Unsere Aepfelweinsabrikanten stellen Fässer, Keller und Kelter zurecht, um einlegen zu können, was das Zeug hält. Es kann dieses Jahr auf einen ganz vorzüglichen und nebenbei billigen „Asthttmer gerechnet werden. Aus dem Niddathale wird die Ansicht laut: Der Dvppel- centner WirthschaftSvbst würde um 3 bis 4 Mark erhältlich Jein. Bis es also drauf und dran geht, bann lautet die Musik anders. Mit den neuen Kartoffeln ging es gerade so. Im mittleren Horlosf- thale werden sie heute noch zu 8 bis 10 Mark pro Metercentner verkauft. Theurer sind sie in den großen Städten nicht. Die Vieh» preise sind seit Mitte der abgelaufenen Woche im Sinken, was btt der wieder einfetzenden Dürre sehr begreiflich ist. Hier einen Rath zu geben, ist unmöglich, weil man die Witterung nicht Vorhersagen kann. Wir bemerken nur: Durchhungern würden wir die Thiere mast, aber den-Kops verlieren würden wir auch nicht. Die SpLtgeMÜs^, besonders Bohnen, (eiben burch übergroße Hitze. Auch zeigen sich hie unb ba bie Raupen bes Kohlweißlings, welche an Weißkraut, Wirsing unb den verwanbten Kohlarten empfindlichen Schaden an- richten. Man lese rechtzeitig ab. Schließlich muß als große Merkwürdigkeit constatirt werden, daß im kritischen Jahre 1893 die Trauben schon in der zweiten Augustdekade auch bei uns in Oberheffen reis und eßbar wurden, eine Erscheinung, die nur in den Jahren 1811, 1834, 1846, 1857 unb 1865 im laufenden 19. Jahrhundert vorgekommen ist. leiben, trägt diese in heißen, trockenen Jahren zur Erhaltung der Bodenfeuchtigkeit wesentlich bei. Der Werth der klimatischen Functionen des Waldes in Jahren wie das laufende, dürfte also für feine nähere Umgebung von hohem Werthe fein, während seine klimatische Fernwirkung, welche durch Vermittelung der Winde hauptsächlich vorn Kronendache aus- geht, wenig belangreich ist. In dieser Beziehung sind Ge- birgs- oder Meeresnähe ungleich wirkungsvoller. * Funde aus der Eiszeit. In Offenburg läßt die Eisenbahnverwaltung gegenwärtig vom Bahnhof aus zum Floßcanal der Kinzig Röhren legen, um den Wasserbedarf für die Locomotiven aus der Kinzig zu decken. Die Stadt sitzt auf einer Lößschichte, die mehrere Meter tief den Lehm überdeckt. Die Grabarbeit durch diese Lößschichte beim Bahnhof führte, wie man der Straßburger Post berichtete, bis jetzt drei Mammuthköpfe zutage in l‘/2 bis 2 Meter Tiefe. Sie sitzen in durchaus ungestörter ursprünglicher Lößschichtung, sind also nicht dahin zusammengeflößt. Die Thiere sind j wahrscheinlich nach Abfluß der Rheinwasser der zweiten Eisperiode im weichen Schlamme stecken geblieben. Der Löß gleicht dort einem gelben Mehl ohne Quarzsandbeimengung. Die Jnspection hat besondere Vorsicht für Erhaltung solcher Funde bei der ferneren Abgrabung angeordnet. ‘ Neue Bezeichnung. Im Gurgarten in Nymphenburg (bei München) führen jetzt die Speisekarten den Titel „Magen- f ahrplan." * Seine Auffassung. Fritzchen (in der Zeitung lesend): „Dampfdreschmaschine — Du, Papa, das muß aber weh tbun!" Schift-nachrichten. (Mitattbeilt durch den Agenten des Norddeutschen Lloydes, Herrn Earl Loos in Gießen.) Bremen, 22. August. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Ems, Capt. W. Rttmkasten, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, wttcher em 12. August von Bremen und am 13. August von Southampton abgegangen war, ist gestern 8 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 22. August. sPer transaUantischen Telegraph.) Der Postdampser Weimar, Capt. A. Mtter, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 10. August von Bremen abgegangen war, ist gestern 6 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen. verkehr, Land, unö volkrwirthichast. △ Ku« oberhessen, 20. August. DaS Jahr 1893 hat uns schon manche RLthsel aufgegeben, von benen noch einige der Lösung harren. Zu Anfang des Monats August, als eS etwa drei Wochen lang — vom 11. 3ult an — recht feucht geworden, so daß die Nässe recht empfindlichen Schaden am Halmgetreide anrichtete, hoffte m/e Vortu,ieien 99.65 4% Sriech. JJloiiopobÄnl Rücken-Apparate, Gradhalter, Orthopädische Maschinen und künstliche Glieder, Alt Sorten Sivdkll m. 6iuii|ia, sowie Luspensorieu, fir die jilt ss-estze Bruchbänder werden au- bestem Material zu billigstem Preise angesertigt. 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