MUtu 30^4 W- 80.7'i 1O5.1C; 21.10 493u 96.- X**« Kutten csnv. Lii d W M.-Snl v. 1887 . Pdc. 8nL Äff. >« s®. ;”6«n MW ?w« SÄA Kbal unb SLÄ“tlty ur Aen Ac i?^^-chn «W. wu i^NnMirbtn ° dv. btk ° do. bt>. A°S-DuxrrSolb. Rudolf GolbiSchk.) Zr-nz-Josej Silber getont 3t.-BohnLltü. r oithnbi.....i;. td. Nttelmen . . Utu Ebener Bon!. . . MelbeutfcheCtedU. Bienet Bank-Berein . Bürttemb. Sktetnto brutsche SßeretnfiknI . M /«■’■ 1001! 117; HOU üctirru Deutsche BnltgSöfUU farbwecke,vom.Meißei, Lucius t Srihring. ttfctrt< vchumer Guhftahl 192 310.- 165 111 «r. 119. Der WW«tt Anzeiger erscheint täglich. mit Ausnahme deS Montags. L Die Gießener __Mittwoch den 24. Mai _______________ Gießener Anzeiger 1893 Bierteljährigcr ASonnementspreis: 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch dir Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: Schulstraße Är.7. Fernsprecher 51. Geschäfts - Bericht der Gewerbebank zu Gießen (®ii8ftafld£ GenOiWst mit inibefdjiiinltto §aft|i|lidjt) ls Gieren. . Annoncen-Burcaux deS In- und Auslandes nehmen zeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. nd, haben wir der Großh. Bürgermeisterei Albach ß zur Ausstellung von Gesundheitsscheinen für chafe, Ziegen. Schweine, die von Händlern auS- -en, wieder ertheilt. Insoweit die Ausführung hiere durch andere Personen erfolgt, bedarf es von Gesundheitsscheinen nicht. — Die zur Zeit immung, wonach für den Besuch von Viehmärkten mang besteht, wird hierdurch nicht berührt. n, den 20. Mai 1893. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Deutsches Reich. 20. Mai. Der „Post" zufolge, ernannte der Prinzen Friedrich Leopold zum Commandeur ts Garde-du-Corps. 20. Mai. Noch befinden wir unS nicht auf dem er Reichstagswahlbewegung und schon verschiedenen Seiten allerhand Betrachtungen tpunkt des Beginnes der neuen Reichstagssession, tuthmaßlichen Verlauf u. s. w. angestellt. Vor« man indessen alle diese Erörterungen wohl als ichnen, zu ihnen wird es nach dem Vollzüge der 15. Juni noch Zeit genug sein. Auch wissen ldungen bestimmt zu versichern, daß von zu- ite bislang weder über den Tag des Zusammen- euen Parlaments, noch über die Form der ihm interbreitenden Militärvorlage und ebensowenig rerweitige Gestaltung der Deckungsfrage schon faßt worden seien. ^DtMeTnmbM- A.-Ps-nbbt. • 3«/f'/o bo. . . • ■ ■ N/°/oSihctn.hMd- Pslmdbt. . ■ • 40/ Wninget Psmobt. ADI. bo. bo. unlünbbot bis 1900 I« V. y w i« für das 54k GesehäftsMhv st. Artmischrvch. 80 I _ Sooft • • • ,• Vj0Dlb*6ti8ooft. ’ Mhv-Soari- skburS SS»*. I T'* nh ult . ■ 1892. rann oie Puvziu uiu ouici um|u/u, um ucui Lvrioe unu vrn Pferden. Er hörte im Geiste wieder Cymbal und Geige jauchzen und wimmern — wimmern/ als müsse Jemand sterben .... „Bei allen Heiligen!" schrie plötzlich die dicke Köchin, „da ist mir was vorbeigeflogen!" „Was soll es gewesen sein, Mascha," meinte die Amme, /vein Scheit Holz." „Nein, es war schwarz und groß und lang — wie ein Mensch und nicht wie ein Scheit Holz," beharrte die Köchin. „Du hast geträumt, Mädchen, Du hast geschlafen, denn es ist heiß heute," mischte sich der Fuhrknecht ein. Ein Schuß rollte ins Thal und alarmirte Alles. Der Secretär warf seine Pfeife beiseite, die Mädchen flüchteten sich ins Haus, die Aufseher eilten an das Thor und die Gehangenen horchten gespannt auf. fujiri unu urr Zigeuner siurzre zu öoucn. rveiger, mn joiui gemischter Schaum stand ihm vor dem Munde, und Arme und Beine zogen sich wie in Krämpfen zusammen. Iwan, der erste Aufseher und auch der erste unter den Verfolgern stürzte sich über den Flüchtling/ doch dieser faßte den auf ihn Fallenden an der Kehle und warf ihn von sich. Ein Kampf auf Leben und Tod entspann sich — bis endlich Jovanich an Händen und Füßen gefesselt auf dem Heideboden lag — eine blutige, leblose Masse. Nach acht Tagen wurde Jovanich vor den Herrn Secretär getragen, der ihn mit einer Fluth von Schimpfworten emfing. „Du Satanshund, Du Lump, Du miserabler, was soll ich mit Dir anfangen?" Und der Herr Secretär begann sich fchier den Kopf zu zerbrechen über die zu verhängende Strafe, als er in dieser Beschäftigung durch eine eintretende Deputation der Gefangenen gestört wurde. ein immerhin bedeutsamer Vorgang der Wahl- der letzten Tage erscheint der Beschluß der in ammelt gewesenen Vertrauensmänner der schlefi- nspartei, den Centrumscandidaten in der Mili- igelegenheit freie Hand zu lassen. Denn dieser kirt eine offenbare Schwenkung in einem Theile s nach der Richtung einer Verständigung mit der der „Militärfrage" hin, und allem Anscheine :eses Einlenken nicht nur auf die Centrums- Schlesiens beschränkt bleiben. Denn auch in len deS Reiches gibt sich unter den Anhängern spartei ein ähnliches Bestreben kund, welches in Wahlkreisen bereits dazu geführt hat, daß zwei didaten aufgestellt worden sind, von denen der ft en," nahm der Führer derselben das Wort, „der Dich geärgert und uns geschändet. Wir haben r so gut wie früher und Du läßt uns nicht mehr )en. Das ist bös, sehr bös, Väterchen! Doch c war ein Neuling und hat uns keine Ehre :r soll nun auch dafür büßen. Ueberlasse uns , damit wir ihn züchtigen, denn er hat auch gegen / :r Secretär rieb sich das glattrasirte Kinn, pustete, ■rtfe und lächelte — man hatte ihn von einer cge befreit. hr sollt ihn haben — aber macht es gnädig mit Väterchen, wir werden es gnädig mit ihm Minuten später drang ein gräßlicher, furchtbarer Hofe herauf, während sich der Secretär eine stopfte. Am Abend aber verscharrte man den ußen auf dem Felde. — i Tage später blätterte der Secretär zufällig in ls er Plötzlich einen gurgelnden Laut von sich gab. . fragte er den Schreiber, „wie lange hatte eigtnuicq uct Zigeuner zu sitzen?" „Zwei Jahre, Herr!" „Zwei Jahre, ganz recht — hier steht es auch. Die zwei Jahre waren aber schon vor vier Wochen um!" „Brr!" „Es ist gut, daß er weg ist." „Ja, das ist gut, Herr." Und die Braven schrieben weiter. — Armer Jovanich, armer Zigeuner! Den Diebstahl der „Nirwana" hast Du hart büßen müssen! Und da draußen in der Welt legen Vater Ritscho und Dein Weib noch Mist an die Kreuzwege und hängen Strohhalme und bunte Fäden an die Bäume, damit Du die Truppe findest, wenn Dir die Freiheit wieder scheint .... . 162633.45 nn! IÄ **#» Corsets SUPPEN URZE 13413.17 3061L7 4810.87 ^86.N 144460.90 4607 32 285.34 277 02 A QRQ 19 3. Reieroefond ßonto . . - 4. TarlehenSzinfen Conto . k dK . -d b* LS 44 SO 1. Anlehen Conto . . 2. StammanlheisiC onto Jeilgebotenes. Zu den Feiertagen empfehle ein hochfeines Lagerund (Kxvortbier aus der Brauerei des Hrn'. Fr. Kurz in Milburg. Ebenso vorzüglich reinen Statur« ävfelwein. , J4648 B. Obftrlaender, Siebter. 7L Activa. 1. Kassenbefland - - 2. Dorschub-Conto 3. GüterkausichillingSConto 4 tAerichlSkoftm Conto . . 5. Mobilien Conto - . - € ..... " 7 k Zpar- u. Vlnslhußverkill luWirftih S. G m. u. ß Bilanz pro 31jDecember 1892. 1 — L * • i L • K J gnllgilchif^ rliö« nsftv ih dmdJ? ti6 xi»i itodl tiuuS ,tt ■'m ragos mU mallud *i -r. '/D yrel«->cft i*r »nltcht frei In« Hau« von icver «»-Handlung, er jküoitnemntte =. In allen Buchhandlungen und PostanstaUen. Peet« vteeteljähelich (18 Nummern) 1973*1»! I Preis für blf allvier- zehnlüaig erlcheiu. Hefte 50 Wrnnffl. Samant und MovrUen s.ft,',id,ler und ftlcknlicr «rt. - vnnderU. von g,tü' vollen Artikeln au« allen Sebielen de« Öifitnl. — 8|ifolio-^u6nrtb_c ■im ttLlxn .1*1*1/620,8 O'jlu •- 1 l.'' HSi ffllfiä1 ’• J14 801» i>' llo-T' t '.'..1 rsi *r6fl>|oii t. .F c»x»A'vuK H9M rranSportwerthen hatten die e<6ifffa6rt4actta bura Meldung einer Erkrankung an asiatischer Cholera in einemjBotot^ idben Der •IhcltUm Temmtirung wurde von mancher Seite fein C laude, . Ä wett die Hamburger Behörden schon im vorigen Jahre bm Sultane। '*rtbemi< so lange 8ett verheimlicht Haden. Hosienllich'ift diese« Mal die osi S Um die »usmelksom^t aus die . t^s-^ Bahnr mürbe iDiebcr von den de"eren Aussichten b 4 anbaltenb hohe Preis für Golddeoisen in Wien an den ^^'ideborsin ^wü der lMHM dlesin Gründen da« GleiLgewtchi verstimmen den Markt, »nocce 6 österreichischen Bankactien bröckeln deh^ald halten könnten, liegen nj*1. ab (Srebttacticn verloren 3 fl., Ländabank 6 fl. ib« ^Cche^ankmÄenamMontag höher ein, gaben jedoch im Laufe der Woch« 333 73. H42t. wiede/Bru^heile nach. in tefter ©tlmmung. Aus den unaunstigm 6" (au« Stockheim) 9»» 3^ Der Moni°nmarki r oNnere .n Tenb,ni um und die Eiserwerlhe, U42t.______________ ________— Auch ^odlenacticn Haden ib« Avance nicht be- - - 7« •*™**£t* 15k 2« 5»» 3“. 6»» 1 7»o 1210 5» (b*1 8^ (bi«_e^ 7») 12» 6<* b-2 7» E 5,16 ?tr ^eiur *« «l Äuinohr Movi^ der 6i et Wrrfrif im Ml Jt 4 102,072 59 235,311 23 6X9,604 56 SM 15 190,131 40 3,650 14 2,390 78 — I- 325 93 5,919,36 9,000 - 1,294 10 19,305 90 400 - 1,051 50 4,403 _ 5M 56 18X98 46 ____ l*Wi! 68 ***** "'erden. »erben . .t, off« foff u ^6 ■ "> H-Ichl,