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(Dn Vörde auch ein aUtenommirtti, (ä GeschSst üb.mebmen). SnsnbXY, eD.mit@tbaW, (ftpeMi—--- ^.nDflckeW das» ™»er j* ith :erbliei>ene,b _ ii aus Nr 19 Erstes Blatt. Sonntag den 22. Januar Der Gleheier A»»ei,er erscheint täglich, ■nt Ausnahme deS Montags. Die Gießener W«mikte»§ci1ler Werden dem Anzeiger Wtzchentlich dreimal deigelkgt. Gießener Anzeiger Kenerat-Mzeiger. 1893 Bierteljähriger Avonnementspreisi 2 Mark 20 Pfg. mit Brmgcrlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expcditia, und Druckerei: -chntstraße Ar.I. Fernsprecher 51. Amts- ttttb Jlnjcigeblatt für den Ureis «Nieszen. chratisöeitage: Gießener Iamitienbtätter Amtlicher Theil Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag» für den folgenden Tag erscheinend« Nummer bi» Bonn. 10 Uhr. Deutscher Reichstag. 26. Sitzung. Freitag, 20. Januar 1893. Präsident v. Le vetzow erbittet und erhält die Ermächtigung, Seiner Majestät dem Kaiser zu dessen Geburtstage die Glückwünsche de» Hauses zu übermitteln. Deutsches Reich. Berlin, 21. Januar. Das Eintreffen des G r o ß f ü r st e n- Thronfolgers Nicolaus von Rußland in Berlin anläßlich der Vermählungsfeier der Prinzessin Margarethe von Preußen sollte nach neueren Nachrichten bereits am Abend des 23. Januar erfolgen. Dagegen ist die Theil- uahme des Königs von Dänemark und des Herzogs von Cambridge, des Vertreters der Königin von England, an den Berliner Festlichkeiten in Folge der andauernden ungünstigen Eisverhältnisse in der Ostsee und in der Nordsee sehr fraglich geworden. — Der Bundesrath nahm in seiner Plenarsitzung vom 19. d. die Vorlage, betr. die Ergänzung des Reichspostdampfergesetzes, an und ertheilte der Feststellung des Landeshaushaltsetats in Elsaß Lothringen seine Zustimmung. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. hohe Umsatzsteuer, die gewisse Geschäfte allerdings erschwere. Für Arbitragegeschäfte wären Ausnahmen zu machen, dagegen sei der vorgeschlagene Stempel für Zeitgeschäfte, die im Jnlande abgewickelt werden und die zumeist bloße Specuiationsgeschafte seien, nicht zu hoch: man könnte hier wohl noch weiter gehen. Die Umsätze in deutschen Reichs- und Staatsanleihen seien frei zu lassen. Die Macht- stellung der Berliner Börse hinsichtlich des Ausgleichs der Valuta müsse ausrechterhalten werden, da die politische Bedeutung dieser Stellung nicht zu verkennen sei. Staatssecretär Frhr. von Maltzahn-Gultz: Die Annahme, daß infolge der Erhöhung des Stempels der Kundenkreis der Pro- vinztal-Bankters sich den Berliner Bankiers zuwenden werde, beruhe auf einer Ueberschätzung. Ein einfaches, durch die Provinztalbanken vermitteltes Ankaufsgeschäft koste jetzt 2.35, künftig 2,70 pro Mille. Abg. Dr. Siemens (bfr.): Die Regierung wolle mehr Steuern aus dem Börsenverkehr und die meisten Redner, die für die Vorlage gesprochen, wollten eine Beschränkung des Börsenverkehrs. Das widerspreche sich. Die Beschränkung foöe quasi durch Erhöhung des Kartengeldes erzielt werden; mit Erhöhung des Kartengeldes werde aber das Spiel nie verhindert. Die Angriffe Singers aus das Aeliesten-Eollegium der Berliner Kaufmannschaft seien grundlos. Das Collegium habe eine gewisse civtle Verantwortlichkeit Derer, welche Effecten an die Börse bringen, geschaffen; mehr könne nicht I geschehen. Für die Beurtheilung des Effects bleibe der Käufer selbst verantwortlich. Er bleibe dabei, daß die Erhöhung der Steuer dm gewünschten Ertrag nicht ergeben werde. Die Vorlage geht an die Mtlitärcommtssion. Die Novelle zum Bundesbeamten-Cautionsgesetz wird in erster und zweiter Lesung angenommen. Morgm: Gesetzentwurf, betr. die Abzahlungsgeschäfte, Novelle zum Wuchergesetz. Neueste Nachrichten. Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau. Detmold, 20. Januar. Im hiesigen Residenzschloß ist Großfeuer ausgebrochen- es entstand im Arbeitszimmer der Fürstin. Man befürchtete, daß der ganze Ostflügel des Schlosses ein Raub der Flammen werde. Einer späteren Meldung zufolge wurde das Feuer bis zum Abend gelöscht - vier Zimmer find ausgebrannt. Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 20. Januar. Die „Norddeutsche" bemerkt in einem Leitartikel über die Thätigkeit der Behörden bei Verhütung der Cholera, es sei in Aussicht genommen, eine Anzahl Aerzte, welche bereits mit bacteriologischen Untersuchungen vertraut sind, den hygienischen Universitäts-Instituten zuzuweisen behufs Fortbildung zur Feststellung von choleraverdächtigen Fällen. Es würden auch Der Bericht der Reichsschuldencommission über die Verwaltung des Schuldenwesens wird der Nechnungscommission zur Vor- berathung überwiesen. ,, . . . . . .. Die Berarhung der Börsensteuernovelle wird sortgejetzt. Abg. Graf v. Arnim (Reichsp.) weist aus die ungleiche steuerliche Behandlung immobilen und mobilen Eapttals hin, welche eine schärfere Heranziehung des letzteren im Interesse der Gerechtigkeit nothwend.g mache. Die Börse könne die Besteuerung sehr wohl tragen. Sehr wohl zu erwägen sei, ob nicht auf auswärtige Anleihen eine höhere Steuer, eine Emisfionssteuer, zu legen sei. Dagegen sollten unsere deutschen Staatsanleihen von jeder Umsatzsteuer frei bleiben, um dem deutschen Publikum etwas den Geschmack an ausländischen Anleihen zu nehmen. Auch sei zu erwägen, ob für deutsche Anleihen die 3l/,procenttge nicht besser sei als die Zprocenttge. Wir sollten mit der Emission unserer Anleihe früher vorgehen wie Oesterreich und wenn uns dann noch Geld übrig bleibt, wurde damit unsere Beiheiligung an den österreichischen Valutaanleihen erfolgen können. Eine zehnfache Besteuerung des Termingeschäfts — in diesem Punkte müsse er Mehnert widersprechen — würde zur Speculation in der Form des fictiven Eassageschäiis führen und so den gewünschten Zweck nicht ersüllen. Wenn die Erhöhung der Börsensteuer dazu führe, gewisse calilinarische Existenzen von der Börse zu vertreiben, so werde das nur von Nutzen sein und von den soliden Banken nur dankbar begrüßt werden. Gewisse große Häuser hielten sich für unentbehrlich und drohten mit Auswanderung. Man müsse ihnen klar machen, daß sie entbehrlich sind, und wenn sie auswandern, so werden sie durch andere, wie er glaube angesehenere, Häuser ersetzt werden. Sie hatten sich zudem in den letzten drei Jahren wenig patriotisch erwiesen. Die besten Freunde der Börse seien die, welche deren Reform wünschten. (Beifall.) Abg. Frhr. v. Pfetten (Ctr.) erklärt, daß seine Freunde der Vorlage freundlich gegenüberständen. Wäre es der Regierung möglich gewesen, die Börse in dem Maße schäker heranzuziehen, als zur Deckung der gesammten Mittel zur Durchführung der Mtlitärvorlage erforderlich ist, die Stimmung im Lande gegenüber der Militärvorlage würde eine andere sein. Das Börsenspiel, durch welches namentlich die Landwirthschaft, aber auch die Industrie schwer benach- the'ltgt würde, müsse beschränkt, die Auswüchse der Börse müssen beschnitten werden. Abg. Funck (bfr.): Um Beseitigung von Mißständen handle es sich bei dieser Vorlage nicht. Dieselbe sei rein fiscalisch.^ Die bisherige Börsensteuer habe die Provinz Bankiers sctwer geschädigt; b uch die Verdoppelung ber Steuer schneibe man diesen Leuten die ExiNenzbebingungen ab unb untergrabe bamit bie Crebitverhältnisse bes Lanbes. Abg. Gamv (Rchsp.) erwartet von ben Berathungm ber Börsen-Enquete-Commission befrtebigende Erfolge; es werde sich ein Weg finden, um die bestehenden Mißstände ohne Schädigung legi- t wer Interessen zu beseitigen. Die Börsensteuer sollte mehr gegliedert sein. Eine Emission^steuer für fremde Anleihen und Actien- c esellschaften, welche ihre Actten an die Börse bringen wollten, würde f dr zweckmäßig fein, ebenso eine Steuer auf die Zulassung von Eff clen zum Terminhandel. Eine solche einmalige Steuer würde von den Interessenten wohl auch lieber getragen werden als eine Bekanntmachung, betr. Maul- und Klauenseuche zu Muschenheim und Gießen. Nachdem in einem Gehöft der Gemarkung Muschenheim und in zwei Gehöften zu Gießen die Maul- und Klauenseuche festgestellt worden ist, haben mir die Sperre der betreffenden Gehöfte verfügt. Gießen, den 21. Januar 1893. Großherzogliches Kreisamt Gießen. ________v. Gaqern.____________ Gefunden 3 Handschuhe, 1 Fächer, 1 Hundehalsband, 1 Schelle, 1 Taschentuch, 1 Mütze, 1 Arbeitsbeutel, 1 Manschette, Geld, 1 Messer, 1 Spazierstock, 1 Lederhandschuh, 1 Kopfkiffen und 1 Shawl. Gießen, den 21. Januar 1893. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Fenilleton. Irrwege. Novelle von F. von Pückler. (17. Fortsetzung.) „Abschied," wiederholte er ungläubig, dann jedoch strahlte sein Antlitz wieder Heller, „nein, doch, theuere Isa, ich komme im Gegentheil, um Ihnen zu sagen, daß — wir uns von nun an nie mehr trennen werden. Daß wir uns — lieben, bedarf keiner Worte, meine liebe Isa!" Trotz allem Herzeleid blickten ihre blauen Augen ihn glückselig an. Die Seligkeit konnte ihr Niemand rauben, er sollte wenigstens wissen, daß ihr Herz ihm allein gehörte. „Mein einziger Liebling," murmelte er bewegt und zum ersten Male neigte er sich über sie, um die blauen Wunder» sterne zu küffen. „Und nun fasse Dich, Isa, mein Ein und mein Alles. Bald werde ich der Welt stolz verkünden, daß Du meine Braut geworden." „Niemals!" hauchte sie entsetzt. „Gräfin Rhonau war bei mir —" „Bei Dir, armes Kind?" frug er finster, „hat sie Dich beleidigt? Um meinetwillen mußtest Du es leiden, aber sei ruhig! Ich stehe frei und ehrenhaft vor Dir, um Deine Hand zu werben, denn Gerta ist nicht mehr meine Braut. Ich gab Ihr Ring und Wort zurück." „Allmächtiger! Nein, Durchlaucht, Sie dürfen es nicht, — wenn Sie mich lieb haben, dürfen Sie nicht. Ich kann es nicht ertragen, daß Sie um meinetwillen Schmach und Schande auf sich nehmen —" „Wer sagt es Dir, mein Liebling?" frug er lächelnd und legte leise den Arm um ihre Schultern, „ich verlange nach Deiner Liebe allein. Wir werden auf meinen Gütern in Steiermark leben, ich bin reich und unabhängig." „Nein," murmelte sie ächzend, „es ist unmöglich- ich bin — eines Anderen Braut!" Da wankte der stattliche Mann wie vom Blitz getroffen unb ein dumpfer Aufschrei entrang sich seiner Brust. „Isa, um der Barmherzigkeit Gottes willen," stieß er endlich außer sich hervor, „sprichst Du die Wahrheit — ich kann es nicht glauben." „So wahr er mir helfe in meiner Todesstunde," nickte sie traurig, die Arme über die Brust kreuzend, „mein Vater hat mich — dem Jongleur seiner Truppe verlobt und ich — mußte Ja sagen — es war meine Kindespflicht." Hand in Hand, Aug in Aug standen die beiden, dann mit einem Male öffnete Prinz Arloff die Arme und schweigend sank Donna Bella an seine Brust. „So müssen wir denn scheiden," murmelte er, das blonde Haupt leidenschaftlich an sich pressend, „sprich, Isa, weßhalb fordert Dein Vater das Lebensglück seines Kindes?" Und sie flüsterte ihm das entsetzliche Geheimniß zu, sie legte ihm die kleine Hand auf die Lippen, als er zornig emporfahren wollte - mit unendlich süßer Beredtsamkeit redete sie dem Geliebten zu — das erste- und letztemal. „Es muß sein, es geht nicht anders, — aber dennoch hakle ich nicht umsonst gelebt! Diese Stunde in Deinen Armen wird mir hindurchhelfen durch das öde Leben bis dereinst zum Tode. Curt, wie soll ich Dir danken, daß Du die arme, verachtete Kunstreiterin lieb gehabt!" „Mein Liebling, meine Isa, ich kann es nicht fassen, daß ich Dich verlieren soll. Gibt es kein Mittel?" „Nein," lächelte sie herzzerreißend, „wir müssen scheiden. Gieb mir ein Andenken, Curt, einen Talisman, den ich einst mit ins Grab nehmen darf." ' „Hier ist ein Medaillon von meiner Mutter, Isa. Deine Rose auf meiner Brust wird mich nach Afrika begleiten, denn dorthin werde ich gehen." „So leb denn wohl, tausendmal wohl!" Die Strahlen der heißen Mittagssonne fielen ins Zimmer, als der Prinz die Geliebte aus seinen Armen ließ — in ihren Herzen war sie untergegangen für ewig! Halb bewußtlos taumelte er aus dem Zimmer und — prallte draußen beinahe an den Director an, der in gebückter Haltung vor der Thür stand. Da schwoll dem Cürassier die Zornesader, er stieß dem Erschrockenen mit der geballten Faust vor die Brust, daß d'eser zurücktaumelte, und bornierte ihm zu: „Elender Fälscher und Horcher! Fluch über Dick, der sein eigen Fleisch und Blut opfert, um feine Verbrechen zu verbergen! Fort mit Dir aus meinem Wege — sonst vergesse ich, daß meine Hand sich an Dir besudeln würde!" Erst draußen auf der Straße kehrte ihm die Besinnung zurück- er wandte sich nach seiner Wohnung, aber wozu? Sein Leben und Dasein hatte keinen Zweck mehr, nun ihm die Geliebte verloren war. „Noch heute reiche ich meinen Abschied ein und lasse mich beim Auswärtigen Amte anmelden. Aber sehen muß ich Isa noch einmal — heute Abend im Circus!" Heftig erschrocken hatte sich Constantin Volkert vom Boden erhoben, als der furchtbare Gegner schmetternd die Glasthür des Corridors hinter-sich zugeworfen- scheu um sich blickend, säuberte er seine Kleider und schlich dann in den Salon. Isa lag in tiefer Ohnmacht in einem Fauteuil. „Sie hat ihn abgewiesen," murmelte er, „und doch ist es umsonst! Heute habe ich abermals einen Wechsel gefälscht unb — reife mit bem hübschen Sümmchen nach ber Vorstellung ab. In zwei Tagen soll ich Gagen zahlen unb habe kein Gelb. Hole ber Teufel ben ganzen Circus!" Achtlos ging ber herzlose Vater an seiner Tochter vorbei- sie hatte ihm ihr ganzes Glück geopfert, wort- unb wider- stanbslos unb nun wars umsonst! Die kalten Hänbe hielten bas Mebaillon bes Geliebten unb als sie enblich wieber zu sich kam, ba erleichterte ein Strom von Thränen bas übervolle Herz. „Onkel Alsreb," flüsterte sie sehnsüchtig, „komme zu mir, nur mit Dir allein kann ich von ihm reben. Du wirst mich trösten, .benn auch Du mußtest einst entsagen." „Fräulein Bella!" rief bie Köchin an ber Thür, „es ist ein Stallmeister unten, welcher fragt, ob Sie heute die Hindernisse nehmen wollen mit dem „Etincelle" ? Er hat in der Probe dieselben verweigert." „Gewiß," gab das junge Mädchen zerstreut zur Antwort, „es muß gehen, ich will es. Man soll die Hürden recht hoch zurecht machen." „Welche Thorheit," brummte der Stallmeister, als man ihm Donna Bellas Befehl mittheilte, „sie wird noch einmal den Hals brechen mit dem eigensinnigen Gaul, aber ich wasche meine Hände in Unschuld!" (Fortsetzung folgt.) Verhandlungen geführt für die Vorbereitung von bacterio« logischen Untersuchungs-Stationen für einzelne Städte, wo solche erfahrungsgemäß zweckmäßig erscheinen. Ferner sei beabsichtigt, eine große Anzahl Physiker zu Cursen bei geeigneten Specialisten über die Cholera vom epidemiologischen Standpunkt zu vereinigen. Saarbrücken, 20. Januar. Die abgelegten Bergleute beabsichtigen, ein Gnadengesuch beim Kaiser einzureichen. Die Lieferungen wurden wieder ausgenommen. Der Vorstand des Rechtsschutzvereins wurde aus der Haft entlaffen, Marken und Berwanger jedoch nichr. Essen, 20. Januar. Der Strike ist als erloschen zu betrachten. Es fehlen noch 4644 Bergleute. Es find dies jedoch nicht Strikende, sondern Bergleute, die von den Zechenverwaltungen für einige Tage von der Arbeit zurückgewiesen wurden. Die Mehrzahl der am Strike Betheiligten dürfte wieder angelegt werden. Halle, 20. Januar. Ein Extrablatt der „Halleschen Zeitung" meldet, Professor Kochs Untersuchungen in der Irrenanstalt Nietleben haben den Verdacht verstärkt, daß in dem benutzten Wasser der Grund der Erkrankungen zu suchen ist, weshalb das Trinken und Kochen des Halle'schen Leitungswassers verboten wurde. Heute erfolgten mehrere schwere Erkrankungen. Nielleben, 20. Januar. In der Irrenanstalt erfolgten heute Nacht drei Todesfälle und eine Erkrankung an Cholera asiatica. Mannheim, 20. Januar. Es herrscht große Bestürzung in hiesigen social'stischen Kreisen infolge der Verhaftung des socialdemokratischen Führers Süßkind, dessen Verhaftung in Verbindung mit den Unterschlagungen des socialistischen Agitators Häusler steht. München, 20. Januar. Der Prinzregent überwies dem Magistrat infolge der anhaltenden Kälte 5000 Mark zur Beschaffung von Heizmaterial für die hiesigen Stadtarmen. Wien, 20. Januar. Dem „Fremdenblatt" wird bestätigt, daß sich die Königin Natali e von Serbien mit Milan aus Mutterliebe versöhnt hat. London, 20. Januar. Cornelius Herz wurde heute früh in seinem Hotel verhaftet. Paris, 20. Januar. In der gestrigen Aussage Stephanes nahm der Untersuchungsrichter den Beschluß, die Untersuchung gegen einzelne Angeklagte niederzuschlagen, zurück. Clemenceau beharrt bet seiner Aussage, die Neinach'sche Liste nicht empfangen zu haben. Das ausdrückliche Wiedererkennen der photographischen Abzüge der Liste der Bestochenen durch Stephane rief in der Kammer große Bewegung hervor. Die Enquetecommission lud sofort Clemenceau und Andrieux vor. Es werden Enthüllungen sehr gravirender Art befürchtet. Der Untersuchungsrichter beschloß die Strafverfolgung mehrerer früherer Deputirten, namentlich Boulangisten. Die Verfolgung einer Anzahl jetziger Abgeordneter wird in der Kammer beantragt. — Graf d'Haussonville veröffentlicht im „Soleil" einen Brief, welcher ein monarchisches Manifest darstellt. Es heißt darin, Frankreich fordere Männer. Die Regierung habe das Vertrauen des Landes getäuscht durch die Republik, welche durch die Panamaaffaire und die Vorkommnisse in Carmaux eine starke Korruption enthüllte, welche die Besitzenden alarmirte. Die Regierung sehe unthätig zu in dem that- sächlichen, gegenwärtigen Kriege gegen das Capital. Alle Besitzenden fühlten die Gefahr. Die Monarchisten müßten die Leitung der Bewegung übernehmen, es liege im Interesse der öffentlichen Ehrlichkeit, sich gegen die socialen Gefahren zu vertheidigen. Die gegenwärtige monarchistische Organisation, welche den Zuständen gegenüber völlig bereit sei, genüge, falls sie erweitert würde, durch Heranziehung aller Konservativen und Liberalen. Die Aufstellung eines Programms sei als verfrüht abzulehnen. Die Frage der Regierungsreform sollte den Wählern nicht gestellt werden, zumal die Konservativen uneinig sind. d'Haussonville fordert eine schweigende Vorbereitung zum Entscheidungskampf. Man möge Unvorhergesehenes erwarten, der Graf von Paris halte Wort, er werde im entscheidenden Moment bereit sein. Pari«, 21. Januar. Perville Reache legt der Enquete- Kommission einen Gesetzentwurf vor, wonach alle aus der Panamakasse ungerechtfertigt empfangenen Gelder zurück zu erstatten sind und allen beteiligten Personen die freie Disposition über ihr Vermögen, ihre Grundstücke und ihren Actienbesitz untersagt wird. Andrieux kündigt neue Enthüllungen an durch Veröffentlichung der Herz'schen Papiere in den heute erscheinenden Blättern. In der Kammer und im Senat herrscht große Aufregung, man erwartet neue Kompilationen, eine Krisis erscheint unvermeidlich. In der Untersuchungs-Kommission wurden durch die Vernehmung Klemenceans und Andrieux die gravirendsten Enthüllungen herbeigesührt. ES wurde festgestellt, daß die Liste von 104 bestochenen Parlamentariern sich in den Händen Delahayes befindet, welcher sofort für heute zwecks Ablieferung der Lifte vorgeladen wurde. Arton besitzt gleichfalls eine Liste, weshalb bisher seine Verhaftung nicht gewagt wurde, obwohl man seinen Aufenthalt kannte. Andrieux weist nach, daß Rouvier auS RegierungS-FondS und Panama-Geldern 100,000 FrcS. an die „Kanternc" zahlte, um deren Kampagne gegen ihn persönlich zum Schweigen zu bringen. Die Verhaftung ArtonS gilt nach den Aussagen, die Klemcnccau gemacht, als unmittelbar bevorstehend. Die nöthigen Anordnungen wurden in der Nacht in einer Besprechung, welche der General- Procurator, der Polizeipräfcct und der Untersuchungsrichter zusammen hatten, getroffen. Amanteux erklärte zu wissen, Areux und Clemenceau hätten bei Andrieux Schritte gethan, damit dieser nicht Documentc veröffentliche. Die formellen Einwände BaihautS gegen datz Zuchtpolizeigericht werden einen Aufschub deS Prozesses von drei Monaten zur Folge haben. Das Elysse dementirt die Nachricht, daß die Ernennung Cornelius Herz' zur Ehrenlegion von ihm fanettonirt worden sei, die Beförderung sei unter Grevh erfolgt. Darmstadt, 21. Januar. Seine Königliche Hoheit der Großherzog und Ihre Großh. Hoheit Prinzeß Alix reifen am Sonntag früh nach Berlin. Die Rückkehr erfolgt am 29. Januar. Sitzung -er Stadtverordneten am 19. Januar 1893. (Schluß.) Der Voranschlag für die bauliche Unterhaltung und für außerordentliche Anschaffungen in der Realschule und dem Realgymnasium wird genehmigt. WaS die laufende Unterhaltung betrifft, so sind vorgesehen 1500 Mk. (für Einführung der Wasserspülung in die Pissoirs, Bekiesung des Hofes, Weihbinderarbeit :c.), während die Anforderungen für außerordentliche Anschaffungen sich belaufen auf 7600 Mk., veranlaßt durch die beantragte Ausstattung der Schulräume mit neuen verstellbaren Subsellien, deren Beschaffung in demselben Maße für nöthig erachtet wurde, wie bezüglich der übrigen Schulen. Von den für die bauliche Unterhaltung und für außerordentliche Ausführungen in der Stadt- mädchen schule bestimmten Voranschlagssummen von 1) 2500 Mk. für die Weißbinder- und Schlofferarbeiten rc. (laufende Ausgaben), 2) von 2800 Mk. für Wandvertäfelungen in den Schulzimmern, 3) von 1000 Mk. für Gaseinrichtung auf Treppen und Gängen und in der Turnhalle, und von 400 Mk. für Anbringung von Schneefängen wurden zu 1) und 2) je die Hälfte behufs Einstellung in den Voranschlag für 1894/95 abgelebt, zu 3) die Gaseinrichtung für die Turnhalle zurück- gestellt, die 400 Mk. für die Schneefänge voll bewilligt. Ueber die Herstellung des Feldweges in der Licht enau wurde der Voranschlag in Höhe von 12700 Mk. vorgelegt und genehmigt. Für diesen Betrag soll die 1050 Meter lange Wegstrecke hochwasserfrei und mit möglichst günstigen Steigungsverhältnissen ausgebaut werden, während die Reststrecke bis zur Landesgrenze bei Wismar für späteren Ausbau vorgesehen und danach die ganze Strecke als Kreisstraße in die Unterhaltung des Kreises übernommen werden würde. Das Baugesuch des Herrn Gottlieb Nauheimer für die Bleichstraße wird nochmals an die Baudeputation zurückoerwiesen. DaS Gesuch des Herrn Kaspar Hetnzerling für den Schiffenberger Weg (Heinzerling beabsichtigt, hinter seinem Hause eine Werkstätte zu errichten) soll beanstandet werden, sofern der geplante Werkstättebau nicht ganz hinter das Vordergebäude zu stehen kommt. Der Anbau würde, wenn er wie geplant zur Ausführung käme, nach Ansicht der Baudeputation mißständig für das dortige Straßenbild werden. In die Verhandlung über den folgenden Gegenstand der Tagesordnung: „Ausführung der Feuerlöfchordnung", wird nicht eingetreten, da derselbe sich auf dem Verwaltungswege erledigt hat. Dem Gesuche des Oberhessischen Geschichtsvereins um Gewährung eines Jahresbeitrags wird, nachdem dessen ausführliche Begründung zur Kenntniß der Versammlung gebracht und von Herrn Dr. Schäfer die ersprießlichen, dabei selbstlosen Bestrebungen des Oberhess. Geschichtsvereins bargelcgt worden, stattgegeben, der Jahresbeitrag auf 100 Mk., entsprechend dem Beitrage, mit welchem die Stadt auch Mitglied des Kunstvereins ist, festgesetzt. Jngleichen wird stattgegeben dem Gesuche desselben Vereins umpho tographischeAufnahme von alten Häusern und Straßenzügen. Die Aufnahme soll zu dem Zwecke erfolgen, um der jetzigen und späteren Generationen durch Bild zu vergegenwärtigen- die in Folge der fortschreitenden Entwickelung und Erweiterung der Stadt beseitigten alten Häuser und Straßenzüge, gleichzeitig sollen diese Bilder, welche nach der Darlegung des Gesuchstellers einen regen Absatz finden würden, in je einem Exemplar dem städtischen Archiv einverleibt werden. Die Versammlung bekundete durch einstimmige Genehmigung des Gesuches ihr Einverständniß mit dem von Herrn Oberbürgermeister Gnauth geäußerten Bedauern darüber, daß nicht schon früher alte, im Interesse der Straßenerweiterung u. s. w. beseitigten Gebäude im Bilde fixirt wurden. Der letzte der zur Verhandlung in öffentlicher Sitzung bestimmten Gegenstände der Tagesordnung: „Die Durchführung des Reichsgesetzes über die Gewerbe - gerichte, hier Erlaß eines Orts st atuts", veranlaßte eine bis gegen !/29 Uhr währende Debatte. Dieselbe drehte sich um Die von den Herren Grünewald und Orbig beantragte Aenderung der §§ 3 und 5, sowie den von Herrn Grünewald zur Aenderung vorgeschlagenen § 12. Die im Entwürfe (s. Nr. 293 des „Gießener Anzeiger") in § 3 auf drei Jahre festgesetzte Wahlperiode der Vorsitzenden, der Stell« Vertreter und der 24 Beisitzer sollte nach den Anträgen der Herren Grünewald und Orbig aus verschiedencn, von beiden Herren sehr eingehend bargelcgten Gründen auf ein Jahr festgesetzt werden. Weiter sollte der § 5 eine Vervollständigung dadurch erfahren, daß die für die Wahl der Beisitzer bestimmte Tageszeit auf die Stunden von 12 bis 2 Uhr gelegt werde. Zu § 12 war beantragt worden die Bestimmung, daß 1) die Sitzungstage für das ganze Jahr im Voraus festzusetzen und zu veröffentlichen, 2) bte Beisitzer mindestens 24 Stunden vor den Sitzungen durch den Vorsitzenden zu laben ftnb. ES wirb beschlossen: Zu § 3 Beibehaltung ber im Entwürfe vorgesehenen breijährigen Wahlperiobe, zu § 5 Einfügung beS Satzes: „Als Zeit bes Wahlactes werben bie Stunben von 12 Uhr Mittags bis 6 Uhr Abenbs bestimmt." Der § 12 erhält, nackbem beschlossen worben, von ber Festsetzung ber SitzungStage für baS ganze Jahr im Voraus abzusehen, folgenben Zusatz: „Die Beisitzer sind, sofern sie nicht Ersatz« männer sinb, vom Vorsitzenden unter Hinweis auf bie gesetz« lichen Folgen beS Ausbleibens zu laben. Zwischen ber Labung unb ber Sitzung muß eine Frist von 24 Stunben liegen.“ Da für bie übrigen Paragraphen beS Entwurfs, besten knappe und präcife Fassung fast sämmtliche an der Debatte betheiligten Herren Stabtverorbneten anerkannten, Abänberungs" anträge nicht gestellt waren, beantragte Herr H ey lig en- ftaedt en dloo-Annahme bes ganzen Entwurfes. Die Versammlung erhob bieten Antrag zum Beschluß. Cocafcf unb provinzielles. Gießen, 21. Januar 1893. — Vorträge im Sewerbevereiu. Nächsten Dienstag, 24. b. M., wirb der für ben laufenden Winter erste der von dem Gewerbe- Verein alljährlich veranstalteten Vorträge ftattfinben und zwar wird ber Secretär der Großherzogl. Centralstelle für bie Gewerbe, Herr Reuter, sprechen über: Die Einheitszeit nach (Stunbenjonen unb speciell über bie Mittel europäische Zeit. Der Gewerbeverein hat mit biefem Vortrag einen Gegenftanb gewählt, ber für Jedermann heutzutage von um so größerem Interesse ist, als bie Mitteleuropäische Zeit, bie bisher nur im inneren Verkehr ber Eisenbahnen angeroenbet wurde, ja auch bei uns, vom April an, im bürgerlichen Verkehr allgemein an Stelle der gegenwärtig maßgebenden Ortszeit treten wird. Fast Jedermann spricht heutzutage von ber mitteleuropäischen Zeit ober hört bavon sprechen, wenige aber werden viel andere- davon wissen, al- baß dieselbe in ben verschiebenen Stäblen so unb so viel Minuten von ber seitherigen Zeit abweicht, wenige wissen, worin biete wichtige Neuerung begrünbet ist, worauf sie eigentlich beruht, was das System ist, auf bad diese, für ben Weltverkehr so sehr wichtige Aenberung sich aufbaut. Eine Belehrung barüber ist für alle Kreise vom höchstem Interesse unb wir wünschen, baß recht viele bie Gelegenheit, sich biefe Belehrung zu erwerben, nicht ungenützt lassen. — Neues Theater. „Die bezähmte Wiberspenftige“, Lustspiel in 6 Abteilungen von W. Shakespeare. — Wir können, ba bas Stück schon in ber gestrigen Nummer hinlänglich besprochen würbe, uns heute auf bie Kritik ber Darstellung beschränken. Die Titelrolle lag in ben Händen ber Frau Director ReinerS, welche sich dieselbe für ihr Benefiz gewählt hatte. Fürwahr, die Wahl war eine sehr glückliche, noch selten sahen wir die Dame so gut, wie am gestrigen Abend. Zuerst bie wilbe, leibenschastliche Katharina, dann der Uebergang von diesem Extrem in eine dumpfe Der zweiflung, nachdem sie in die Ketten ber Ehe geschlagen ist, enblich bie Umstimmung, bas liebenbe, hingebenbe Weib, Allec verkörperte Frau Director Reiners mit solcher Natürlichkeit unb Wahrheit, baß sie die Zuschauer unbedingt mit fortreißen mußte. DaS Publikum geizte denn auch durchaus nicht mit dem wohlverdienten Applaus, zeugten doch auch eine ganze Reihe von Blumenspenden, worunter ein prächtiger Kranz bemerkt wurde, von der Sympathie, die die Dame hier in Gießen genießt. In gleicher Weise wurde Herr v. H oxar (Petruchio) mit seiner Partnerin wiederholt vor bie Rampe gerufen. Mit jener souveränen Sicherheit, bie nur bem wahrhaft großen Künstler eigen ist, wußte unser geschätzter Gast ben Petruchio zu einem energischen, zielbewußten, ja oft überaus harten Gemahl zu gestalten, ohne jedoch jemals auch nur einen Schein von Brutalität zu zeigen, sodaß biefe Figur niemals etwas Abstoßendes hatte, sondern im Gegentheil den Beschauer mehr unb mehr anzog. Der alte Vincentio (Herr Martiensen) gewannburchbie etwas humoristische Auffassung einen ganz eigenen Reiz, nur hätten wir bas Gleiche auch bei bem alten Baptisten (Herr Hantschack) erwartet. Frl. Brünner als „Blanko" unb ihr Freier Lurentio (Herr Stückel) ließen nichts zu wünschen, ebenso Herr Born als BiankaS anderer Verehrer Grumio. Herrn Ha Iper ns „Tranio" hätten wir lieber etwas komischer gesehen, als in diesem getragenen Tone. Herr Rupp als „Grumio" und Herr Direetor Reinerö (Schneider) waren köstlich. Die Aussührung fand vor leidlich besuchtem Hause statt. — Am nächsten Sonntag beschließt Herr W.v. Hoxar seinen GastspielcykluS als Reif Reiflingen in Moser-SchönthanS Lustspiel „Krieg im Frieden". Ist schon das Stück an sich eins ber besten biefer beiben Autoren, so bürste um so mehr ein amüsanter unb genußreicher Abend erwartet werben, als unser Gast in dieser Rolle sowohl am Berliner Resibenztheater, als am Stuttgarter Hoftheater unvergleichliche Erfolge erzielt hat. Hoffen wir deshalb, daß endlich einmal ein ausverkauftes HauS zu Stande kommt. — Neues Theater. Wir machen auf das morgen Sonntag den 22. Januar zur Aufführung kommende Lustspiel aller Lustspiele, „Krieg im Frieden" ganz besonders aufmerksam. Das Werk ist seit dem Erscheinen so berühmt und beliebt geworden, daß eine besondere Empfehlung an dieser Stelle überflüssig erscheint. Der Stonigl. Württ. Hofschauspieler Herr Wilhelm v. Hoxar schließt mit der Rolle beö Reif Reiflingen sein diesjähriges Gastspiel. — DaS Panot ama, welches eine große Anzahl Abonnenten aufweist burch bie bis jetzt gezeigten herrlichen Werke, wird am morgigen Sonntag eine ganz neue Prachtserie, bie NorblandS fahrt Kaiser Wilhelms, auSstellen. Bon ben vielen herrlichen Darstellungen sollen besonbers hervorgehoben werben da» Kaiserschiff „Hohenzollern" unb Dampfer „Norbland" ,-c. Diese Ansichten sinb auf Wunsch ber Kaiserin gemacht unb ist bie Leipziger Panorama«Berbinbung allein tm Besitze dieser Aufnahmen. Der Besuch dieser Darstellungen kann sehr em« pfohlen werden, da dieselben deS Schönen und Interessanten umgemein Diel bieten. — Von bet Witterung. Nachbem anscheinenb bie bisherige Külte in bet Nacht von Donnerstag auf Freitag ihren Höhepunkt überschritten hat, brachte unS bte vergangene Nacht unb ber heutige Tag nach 6orau6gegangenen starken Stürmen einen bichten Schnee, ber im Verein mit dem bereits feit Wochen liegenden nunmehr eine ziemlich fußdicke Decke über ben Erbboden breitete. Jedenfalls kommt diese Abwechselung in der Witterung insofern nicht unerwünscht, als damit gleich zeitig die Temperatur etwas angenehmer geworden, die grimmige Kalte hoffentlich für immer gewichen ist. »K«L "8 W »uffiaut. 6h[ 6®, ^"6=", li» 4 lV w]]tn. ’»• Shair^rLn. - ,öcrt Sättigen Nummer SV-f.Me Shüi! b„ 'r “£ 1«3 m de« Wln 7 Melbe für ihr 'var eine sehr b Dame io gut, wie am noenschastlicheAathnma, m in eine turnte Vn- i>er Ehe geschlagen ist, , hingehende Weib, Alles mit solcher Natürlichkeit c unbedingt mit sortreißeu auch durchaus nicht mit t doch auch eine ganze Reihe prächtiger Kranz bemerft ■ Dame hier in Gießen >err v. HoxarsPetruchiv) vor die Rampe gerufen, die nur dem wahrhast unser gefötyter Gast den Mußten, ja oft überaus jedoch jemals auch nur .eigen, \tM Mr Figur ordern im Gegenthril den Der alte Dincentio (Heu ras humoristische Austastung tn mir ba§ Weicht auch; intschach)ermattet. Fri. LurentiolHerr Stücke i) >err Born als BianlaS lperns„Tranio" hätten als in diesem getragenen o" und Herr Director !. Die Aufführung sand - Am nächsten Sonntag Gastspielcyklus als M tspiel „Krieg im Frieden', j« besten dieser beiden -in amüsanter und genuß- is unser Gast in dieser °'s°°- ®l” ttiolat nM f)1L W“ '[eit ötrMeto w t6or9S 91o** «• Dampfet nb ata" «« U tr ati'*9 *'" b jHttrefi«11''” AM" J OB ^»SsS Ätf’ zieutl^