Nr. 300 te ■6 eelna^mt b«s HontM». M* ehtroct BeeWlteiriftH MW« dem Ä«|«iett WlchmlNH bwt*«l MfrftfL Erstes Blatt. Donnerstag den 21. December 893 " •- " *•" ■■ 1 - —" - « anuMM-u 11111 ,-e >-< - -OH Gießener Anzeiger Smerat-Anzeiger. BiertAttiyrifltt 2 Mark 20 Pfg. *6 Bringrtlobr Durch die Potz ot^ge 2 ttar! 60 W ÄeUdtea, tprbt-**» tmb Druckern: Herulpr ech« 51. Amts- und Anzeigeblutt für den Ureis Gietzen. ■ eee|ej Wae ln|tigta zu der «ach»m«G» ffc Mn W|Hi>ni tag »rschNnnrden ftanmer bi» Bem. 10 Nh*. chratisöeikage: Hießmer Kamikienötätter. ■nWP=»—i Hill I !■! I'IF-TI HM Itk Imwecte-Burtatij bd I». nab InMaabeB ocheu» • ■ jtigen für bea „litjcntt Lmzetgtr^ ratgtgo. Abonnements^Emla-ung! Zum Bezug des „Giehener Anzeiger" für das 1. Vierteljahr 1894 laden wir hiermit ergebenst ein. Wie bisher, wird der „Gießener Anzeiger" die Tagesereignisse in kurzer den Thatsachen entsprechender Weise zur Kenntniß seiner Leser bringen. Die neuesten Nachrichten der zuverlässigsten telegraphischen Nachrichten-Bureaus sowie zahlreiche Mittheilungen aus dem engeren und weiteren Vaterland halten den Leser stets über die Vorfälle in demselben auf dem Lausenden. Unterstützt durch an allen Orten der Provinz Oberhessen ansässige Berichterstatter, ist der „Gießener Anzeiger" ferner in der Lage, die interessanten Vorgänge in der Provinz so frühzeitig wie möglich zur Kenntniß seiner Leser zu bringen, desgleichen wird den Begebenheiten in der Stadt Gießen die gebührende Besprechung im localen Theile des Anzeigers zu Theil werden. Der in der Provinz Oberhessen betriebenen Landwirthschaft wird der Anzeiger durch Veröffentlichung von allem Wissens- werthen aus dem Gebiete derselben besondere Berücksichtigung zu Theil werden lassen, daneben aber auch die Beobachtungen und Erfahrungen in Haus- wirth schäft, Handel, Gewerbe und Industrie in den Kreis seiner Besprechungen ziehen. Ein gediegenes Feuilleton wird neben besonderen Ar- nkeln ernsteren und heiteren Inhaltes den erwünschten Unterhaltungsstoff bieten. Außerdem werden die „Gießener Familienblätter", welche dem Anzeiger wöchentlich 3 mal beigelegt werden, und die stets ein gewähltes Feuilleton als Unterhaltungsstoff bringen, namentlich im Kreise der Familien eine beliebte Beigabe bieten. Wir ersuchen nun namentlich auswärttge Leser, ihre Bestellung bei der Post baldgefl. aufgeben zu wollen. Neuhinzutretende erhalten vom Tage der Bestellung bis 1. Januar den Anzeiger kostenfrei zugestellt, wie wir auch gerne bereit sind, Probe- Nummern nach auswärts postfrei zu versenden. Den Lesern in hiesiger Stadt werden wir, wie seither, den Anzeiger weitersenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen, falls nicht ausdrückliche Abbestellung erfolgt. Hochachtend Verlag des „Gießener Anzeiger" Brühl'sche Druckerei (Fr. Chr. Pietsch). Amtlichem Theil. Bekanntmachung, betreffend Schafräude in Saasen. Nachdem die Räude unter den Schafen der Gemarkung Saasen erloschen und die angeordnete Desinfection ausge- sührt ist, heben wir hiermit die angeordneten Sperrmaßregeln auf. Gießen, den 19. December 1893. Großherzogliches Kreisamt Gießen. ___________________v. Gagern.___________________ Bekanntmachung. In neuerer Zeit sind falsche Reichskaffenscheine zu fünfzig Mark zum Vorschein gekommen und angehalten worden. Wir sichern demjenigen, welcher einen Verfertiger oder wissentlichen Verbreiter solcher Falschstücke zuerst ermittelt und der Polizei- oder Gerichtsbehörde dergestalt nachweist, daß der Verbrecher zur Untersuchung und Strafe gezogen werden kann, eine nach den Umständen von uns zu bemessende Belohnung bis auf Höhe von 3000 Mark zu. Berlin, 27. November 1893. Reichsschuldenverwaltung. v. Hoffmann. Das Verzeichniß der seit der vorjährigen Steuerrezulirung stattgefundenen Bau« und Culturveränderungen in der Gemarkung Gießen liegt von heute ab vier Wochen lang zur Einsichtnahme offen. Gießen, den 18. December 1893. Großh. Ortsgericht Gießen. Gros. Deutsches Reich. Berlin, 19. December. Von allen Seiten wird anerkannt, daß das Unheil gegen die beiden französischen Spione sehr mild ausgefallen ist. Getheilt sind aber die Meinungen darüber, ob diese Milde angebracht war. Nach dem französischen Spionagegesetz vom 26. November 1891 hätte auf Todesstrafe erkannt werden mässen. Das deutsche Reichsstrafgesetzbuch bestimmt in § 92 über den Landesverrath folgendes: „Wer vorsätzlich Staatsgeheimnisse oder Festungspläne oder solche Urkunden, Actenstücke oder Nachrichten, von denen man weiß, daß ihre Geheimhaltung einer anderen Regierung gegenüber für das Wohl des Deutschen Reiches oder eines Bundesstaates erforderlich ist, dieser Regierung gegenüber mittheilt oder öffentlich bekannt macht, wird mit Zuchthaus nicht unter zwei Jahren bestraft. Sind mildernde Umstände vorhanden, so tritt Festungshaft nicht unter sechs Monaten ein." — Das französische Gesetz hat folgende drakonische Bestimmungen: Die Todesstrafe wird festgesetzt „gegen Jeden, der mittelst Verkleidung oder mittelst Beilegung eines falschen Namens oder Standes oder mittelst Verheimlichung seines Standes oder Berufes oder seiner Staatsangehörigkeit sich Eingang verschafft in eine Festung, in einen Kriegshafen, ein verschanztes Lager, in ein beliebiges Festungswerk, ein Staatsschiff oder eine dem Landheer oder der Marine gehörige Fabrik — und dort zum Zwecke der Spionage Nachrichten entwendet und gesammelt hat, welche für die Landesvertheidigung oder die äußere Sicherheit des Staates von Wichtigkeit sind." — Für den Nichtoffizier treten einige Milderungen ein und zwar lebenslängliche Zwangsarbeit für Denjenigen, „der zum Zwecke der Spionage topographische Aufnahmen oder Arbeiten fertigt" rc. Bisher haben die Franzosen in den zwei Jahren des Bestehens des Gesetzes noch nicht Veranlassung gehabt, dessen direcr gegen deutsche Offiziere gerichteten Bestimmungen anzuwenden. Es unterliegt jedoch keinem Zweifel, daß, fingen die Franzosen einen activen deutschen Offizier als Spion ab, sie ihn die volle Schwere des Gesetzes fühlen lassen würden. Es würden somit deutsche Offiziere, die in Frankreich abgefaßt wären, ohne Gnade und Barmherzigkeit unter die Guillotine gebracht bezw. erschossen werden. — Ueber die jüngften Kämpfe zwischen der deutschen Schutztruppe in Südwest-Afrika und den räuberischen Witbois sind nunmehr amtliche Nachrichten vom Major Francois, dem Oberführer der Schutztruppe, selbst eingegangen. Aus ihnen erhellt, daß die ursprünglichen, aus englischer Quelle stammenden Meldungen über diese Vorgänge tendenziös gefärbt waren, wenn sie zu berichten wußten, daß hierbei die Deutschen sehr ungünstig abgeschnitten hätten. Im Gegentheil, die Witbois haben auch in den letzten Zusammenstößen mit der deutschen Schutztruppe den Kürzeren gezogen, eine nachdrückliche Verfolgung der Feinde wurde indessen durch die überaus schwierigen Terrainverhält- nisse unmöglich gemacht. Zur Sicherung der von den räuberischen Zügen der Witbois vorzugsweise bedrohten Gegenden hat Major v. Franxois entsprechende Maßnahmen getroffen. Leider sind die ihm zur Verfügung stehenden Streitkräfte zu schwach, um mit ihnen die Witbois so empfindlich züchtigen zu können, als sie es verdienen, jedenfalls wäre es im Interesse des deutschen Ansehens in Südwest- Afrika höchlichst zu bedauern, wenn der deutschfeindliche Häuptling Hendrik Witboi sein Unwesen noch längere Zeit ungestraft fortsetzen würde. — Es kann nunmehr als ausgemacht gelten, daß der spanischerseitö angeregte Plan einer Bekämpfung des Anarchismus auf internationalem Wege inS Wasser gefallen ist. Sämmtliche Regierungen, bei denen deshalb angeklopft wurde, haben es abgelehnt, auf die Sache näher einzugehen, es wird demnach auch fernerhin jeder Staat auf eigene Faust mit seinen Anarchisten fertig werden müssen, so recht und schlecht dies eben gehen will. Auch die freie Schweiz hat sich jetzt unter dem Eindrücke der jüngsten großen Dynamitattentate zum Erlasse eines Ausnahmegesetzes gegen die Anarchisten veranlaßt gesehen, welches die Aufmunterung zu Verbrechen wider Personen, wie gegen die staatliche und gesellschaftliche Ordnung, den Mißbrauch von Sprengstoffen usw. mit schweren Strafen bedroht/ der betreffende Entwurf liegt der Bundesversammlung bereits vor. In Frankreich sind unterdessen die vier Ausnahmegesetze gegen die Anarchisten in beide» Kammern schon durchgepeitscht worden, in der Deputirten- kammer wurden sie mit sehr großer Mehrheit, im Senat sogar einstimmig angenommen. Die Anarchisten jenseits der i Vogesen sind aber offenbar entschlossen, sich nicht einschüchtern 1 zu lassen, gerade in den letzten Tagen sind sie wieder mit । einer ganzen Reihe von Kundgebungen hervorgetreten. Unter i denselben spielten Drohbriefe, die in Paris, Ettenne und noch i anderen Städten aufgefunden wurden, eine Hauptrolle, eß ! werden in ihnen weitere anarchistische Attentate angekündigt | — recht angenehme Aussichten für die Weihnachtsfeier in । Frankreich! — Vom Bundesrath. Der Ausschuß des Bundes- i raths für Handel und Verkehr hielt heute eine längere j Sitzung ab und berieth eine große Anzahl von Eingaben, I welche sich zumeist auf Regelung der Arbeitszeit im | Bäckergewerbe und die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe beziehen. — Offiziöses Dementi. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Eine unter Berufung auf die Autorität eineß Parlamentariers durch die Presse gehende Mittheilung, ; wonach die Regierung auf die vorgeschlagene Weinsteuer I verzichte und eine neue Form suche, welche die Steuer wirklich den (Konsumenten auserlege, entbehrt der Begründung. — Zucker-Ausfuhrprämien. Die „Nat.-Ztg." schreibt: Wie wir zuverlässig erfahren, war die Mittheilung einer hiesigen Correspondenz, daß die Weiterzahlung der Zucker- Ausfuhrprämien über den gesetzlich feststehenden Zeitpunkt hinaus in Regierungskreisen erwogen werde, unbegründet. Die Mittheilung ist mit Unrecht für offieiös gehalten worden; sie hatte offenbar nur die Bedeutung eines Fühlers aus Interessentenkreisen. Neueste Nachrichten. Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 19. December. Das preußische StaatSminsterium hat in seiner letzten Sitzung sich mit dem Anträge des Justizministeriums, betr. Abänderung des Strafprozeßverfahrens, beschäftigt. Ueber die Frage, ob es besser sei, als Berufungsinstanz Landes-, resp. Ober-Landesgerichte einzuführen, waren die Meinungen der Minister getheilt. Berlin, 19. December. Der „Post" zufolge ist der Gesetzentwurf, betreffend die privatrechtlichen Verhältnisse der Binnenschifffahrt und Flößerei, soweit gediehen, daß derselbe in diesen Tagen dem Bundes- rathe zugestellt werden kann. Berlin, 19. December. Die Novelle zum Unterstützungswohnsitzgesetz hat von der Commission, welche mit der Vorberathung betraut gewesen ist, eine unbedeutende Veränderung erhalten; als Termin der Inkraftsetzung wird der 1. April 1894 bezeichnet. Berlin, 19. December. In Börsenkreisen wie in der Presse hat der Protest der deutschen Reichsregierung gegen die willkürliche Verkürzung der Rechte der deutschen Gläubigerin Griechenland allgemeine Befriedigung hervorgerufen. — Die „Vossische Zeitung" zweifelt an dem Erfolg des formellen Einspruchs des deutschen Gesandten in Athen. Das Blatt hält eine von den verschiedenen Regierungen unterstützte energische Action der vereinigten Gläubiger Griechenlands für allein wirkungsvoll. Wien, 19. December. Infolge des Boykotts der Pilsener Bierbrauereien durch die Wiener Gastwirthe ist hier der Consum des Pilsener Bieres auf den zwölften Theil des früheren herabgesunken. Wie», 19. December. Nach einer Meldung des „Neuen Wiener Tageblattes" hat sich Kaiser Franz Joseph eine Erkältung zugezogen; er muß auf Anordnung der Aerzte das Zimmer hüten. Wien, 19. December. Hinsichtlich der von der spanischen Regierung ergriffenen Initiative zur Vornahme internationaler Maßregeln gegen den Anarchismus wird sich Italien dem von der englischen Regierung angenommenen Standpunkte anschließen. Budapest, 19. December. Der Bischof von Raab, Dr. Zalka, hat die Geistlichen seines Bezirkes in einem Schreiben nufgeforbert, bei den Abgeordneten ihrer Bezirke dahin zu wirken, daß sie gegen die Kirchenpolitik der Regierung Stellung nehmen. In dem Schreiben heißt es: „Wir wollen nicht, daß das protestantische Eherecht neun Millionen Katholiken an den Hals gehängt wird,- wir halten unentwegt an den Satzungen der Ktrche des heiligen Stephan fest. Die Jurisdiction über die Ehe gebührt ausschließlich der Kirche." Brüssel, 19. December. Wie die Zeitungen melden, find tie Verhandlungen der Poftverwaltungeu von Belgien mit denen von Deutschland wegen einer telephonischen Verbindung zwischen Brüssel und Köln nunmehr in der That wieder ausgenommen worden. Brüssel, 19.December. Trotz gegentheiliger Behauptungen der franzöfischen Blätter melden heute auch die hiefigen Zeitungen, daß Frankreich ein Gegenstück zu den Befestigungen von Malmedy zu schaffen die Abficht habe, indem eS bei Givet ein gleich großes Lager eröffnet. Petersburg, 19. December. Der Russifizirung S- termin des Polytechnikums zu Riga ist wegen Mangel von Lehrkrästen biß zum Jahre 1898 verschoben worden. Jedoch har diese Verzögerung auf die Rujsifizirung der Universität Dorpat keinen Einfluß, dieselbe muß biß zum nächsten Schuljahre stattgefunden haben. Die theologische Jacultät ist von der Maßregel befreit. Konstantinopel, 19. December. Aus Angora in Kleinasien kommt die Meldung von einem Aufstand. Die muhamedanische Bevölkerung hat sich dort gegen den Gouverneur erhoben. Letzterem, einem geborenen Griechen, wird vorgeworfen, die Christen zu begünstigen. Eine Anzahl von Christen ist gerödtet worden. ________ Localer und provinzieller. Gießen, 20. December 1893. Die für das Museum des Oberhesfischen GeschichtSvereinS im alten Raihhaus erworbenen und bei dem Castrum Altenburg bei Arnsburg ausgegrabenen Gegenstände sind nun zum größeren Theil hier angeiangt und sollen zwischen den Jahren so übersichtlich, als es der höchst beschränkte Raum gestattet, ausgestellt werden. Namentlich die Herren Pfarrer Fertsch in Muschenheim und Lehrer Wagner in Lich haben sich bei der Erwerbung dieser alten römischen Geräthschaften die größten Verdienste erworben und ,st der Verein beiden Herren zu ganz besonderem Dank verpflichtet. Daß von den etwa 1800 Jahre im Boden steckenden Thonwaaren nicht wenige beim Ausgraben zerbrochen, einige wohl auch schon in zerbrochenem Zustande in die Gräber eingelegt wurden, macht erklärlich, daß -eine größere Menge von Scherben, als von ganzen Gegenständen gefunden wurden. Zusammengehörige Stücke zusammen zu finden und wieder zu vereinigen, ist aber eine sehr zeitraubende Geduldprobe. — Sonntag den 24. und 31. December bleibt'das Museum geschlossen. ** Aus dem Justizdienst. Wir haben unserem gestrigen Berichte über die in der letzten juristischen Staatsprüfung bestandenen und zu Assessoren ernannten Gerichtsaccessiften noch nachzulragen, daß auch Herr Ernst Rosenberg aus Gießen zum Gerichts- Assessor ernannt worden ist. ** Die „Mil.-Polit. Corresp." bemerkt, daß an ein Verbot des Tragens von Extra Unisormen nicht gedacht wird,- im Gegentheil sei der amtliche Entwurf der Bekleidungsordnung Seitens des Kriegsministeriums bereits im Druck erschienen, deren zweiter Theil § 3 die Überschrift trägt: „Eigene Sachen der Mannschaften." Es heißt darin: 1) Auch denjenigen Mannschaften, welche nach § 4 der Bekleidungs- ordnung 1) Bekleidung und Ausrüstung vom Truppentheil in Natur empfangen, kann im Frieden Seitens der Compagnie- usw. Chefs gestattet werden, sich außerhalb des Dienstes eigener Bekleidungs- und Ausrüstungsstücke zu bedienen. Den Regiments- usw. Commandeuren ist es unbenommen, in dieser Hinsicht auf Grund besonderer Verhältnisse einschränkende Bestimmungen zu erlassen. 2) Derartige eigene Uniformstücke dürfen von feinerem Stoff sein, müssen aber in Schnitt und Ausstattung den Vorschriften entsprechen. 3) Den Mann- schäften der Fußtruppen kann daß außerordentliche Tragen der für Unteroffiziere vorgeschriebenen Schirmmütze, den Mannschaften der berittenen Truppen das Tragen einer Mütze von derselben Form, aber ohne Schirm gestattet werden. ** Die Klagen über das ungemein starke Faulen der Kartoffeln nehmen immer mehr zu. In der That tritt die Fäulniß der Knollen in einem ungewöhnlich starken Grade auf. Ganze Körbe voll fauler Kartoffeln werden auß den Kellern gelesen und weggeworfen. Zweifellos liegt die Ursache dieser starken Fäulniß in dem späten Wachsthumc der Kartoffeln, wodurch eben die Schale zu dünn und widerstandslos geblieben ist. Auch mag das Einbringen von Knollen bei nassem Wetter mit Schuld daran sein. Ein häufiges aufmerksames Um- und Durchlesen der Kartoffelvorräthe ist in diesem Winter unbedingt erforderlich, soll der Schaden anders nicht noch größer werden. -r- Büdingen, 20. December. Gestern Abend fand im Gasthaus „zum Stern" zu Ehren des nach Gießen versetzten Herrn Amtsrichters Seeger eine Abschiedsseier statt, die von Personen aller Stände zahlreich besucht war und in schönster Weise verlief. — In Herrn Seeger, der auch Director der Büdinger Sparkasse war, verliert der hiesige Bezirk einen ebenso tüchtigen, als beliebten Beamten, der sich während seines Hierseins die allgemeine Sympathie erworben batte und dessen Scheiden nur bedauert wird. Die besten Segenswünsche begleiten den Scheidenden in seinen neuen Wirkungskreis- die hiesigen Gerichtseingeseffenen werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Büdingen, 18. December. Herr Fabrikant Feyerabend auf dem Hammer bei Büdingen, der lebhaft für Beschaffung electrischer Beleuchtung jilr unsere Stabs thätig ist, für welche die Triebkraft dem Seemenbach entnommen werden soll, hat nunmehr die electrische Beleuchtung für sich auf dem Hammer eingerichtet und die Besichtigung derselben Jedem frei gestellt — offenbar der beste Weg, um für sein Project Anhänger zu finden. — Die zur Beschaffung einer neuen Kirchenorgel abgehaltene Lotterie hat 3000 Mark ergeben und werden wir jetzt ein neues Orgelwerk bekommen. D. Ztg. Laudach, 18. December. Heute Mittag 2 Uhr verstarb ker hiesige Großherzogliche Decan Karl Draudt. Derselbe war schon seit mehreren Wochen beurlaubt wegen eines schweren nervösen Leidens. Der Verstorbene erfreute sich wegen der Biederkeit und Reinheit seines Characterß der allgemeinen Werthschätzung und Verehrung. Eine zahlreiche Familie betrauert den liebevollsten Vater. Der Geschiedene stand im 52. Lebensjahre. A Mainz. 19. December. Der in weitesten Kreisen bekannte practische Arzt Dr. Carl Gaßner, der Senior der hiesigen Aerzte, ist heute im Alter von 72 Jahren gestorben. Der Verschiedene, der eine sehr bedeutende Praxis hatte, zeichnete sich sowohl durch tiefes Wissen, als äußerst joviale Umgangsformen aus, wodurch er sich in allen Kreisen der Stadt sehr beliebt gemacht hatte. — Dem vor 14 Tagen verstorbenen Obergerichtspräsidenten Freiherrn von I u n g e n f e l d ist verflossene Nacht seine Gattin im Tode nachgefolgt. Die Verstorbene war eine geborene von Sachs und entstammte aus einer altadeligen Familie von Wetzlar. — Für den im Anfang dieses Jahres verstorbenen Professor Dr. Ludwig Linden schmitt, den weltberühmten Mit- gründer und vieljährigen Leiter des Römisch-Germanischen Central-Museums wird gegenwärtig im hiesigen Museum in Form einer Büste ein Monument aufgestellt. Die Lüste ist von Anton Scholl hier entworfen und nach dessen Tod von Prof. Eberle in München in Marmor außgeführt worden. Verim-sch-er. * Marburg, 19. December. Das Ministerium der öffentlichen Arbeiten läßt zur Zeit Ermittelungen anstellen, welche Steinarten am widerstandsfähigsten gegen ! Zeit und Witterungseinflüsse sind und somit am besten zur Verwendung bei öffentlichen Bauten sich eignen dürsten. Zu , diesem Zwecke sollen von den ältesten Baudenkmälern des Landes, namentlich von Kirchen, Proben der Steinarten und des Gemäuers durch eigens dazu beorderte Fachleute entnommen und in der für solche Untersuchungen bestehenden Station in Charlottenburg bei Berlin untersucht worden. Verschiedene Pfarrer, an deren Orten sich sehr alte Gotteshäuser befinden, sind schon ersucht worden, diese Entnahme gestatten zu wollen. Ms. Kassel, 19. December. Im Dienst verunglückt. Auf entsetzliche Weise kam der Eisenbahn-Zugführer Schulz aus Rothenditmold gestern Abend ums Leben. Derselbe begleitete den Nachtzug von Thüringen nach Hagen^ Elberfeld und stand, auf dem Bahnhofe in Scherfede angelangt, im Nebengeletse, um am Zuge etwas zu reoidiren, als ein Güterzug von Holzminden etnfuhr. Die Maschine ergriff Schulz, der nicht mehr rechtzeitig ausweichen kannte, er wurde überfahren und auf der Stelle getödtet. Schulz war schon fett 30 Jahren im E>s«-nbahnvienst und ein erfahrener Beamter. Er hinterläßt eine Frau und fünf erwachsene Kinder. * Frankfurt a. M.. 19. December. Heute Nachmittag trug sich an einem Neubau in der Arndtstraße der Einsturz eines Gerüstes zu, wobei 7 Maurer vom 3. Stock in die Tiefe stürzten und theils schwere Verletzungen erlitten. Zwei der Verunglückten sind bis zur Stunde noch nicht bei Besinnung. Ms Von der Rhön, 19. December. Unglücksfallauf der Jagd. Ein trauriger Unglücksfall ereignete sich vorgestern Nachmittag im Staatswalde bei Geiersnest. Der Kgl. Forstamts-Assessor Sack zu Geiersnest, ein eifriger Jäger, kam bei einem Pürschgang zu Fall, sein Gewehr entlud sich dabei und die Kugel zerschmetterte ihm den Fuß. Der Unglückliche mußte nun in hülfloser Lage im Walde längere Zeit liegen bleiben, bis er ausgesunden und nach Haus transportirt wurde. Sein Zustand soll bedenklich sein. * Köln, 19. December. Heute wurde der Doppelmörder Am Winkel, der am 9. October seine Braut vorsätzlich mit Ueberlegung, die Ehefrau Nelles mit lieber» legung tödtete und den Ehemann NelleS ohne Ueberlegung zu tödten versuchte, wegen des ersten Verbrechens zum Tode und wegen der beiden letzten Anklagen unter Verneinung mildernder Umstände zu 10 Jahren Zuchthaus und 7 Jahren Ehi Verlust verurtheilt. Der Angeklagte erklärte sich mit dem Unheil einverstanden und lachte cynisch vor sich hin. * Berlin, 19. December. W e der „Localanzeiger" erfährt, erhielt die Erzieherin in der Familie des Bankiers Friedländer, die bei der Oeffnung des an Friedländer gelangten Packeis mit Explosivstoff verwundet wurde, einen Brief, worin eine weitere ähnliche Sendung an Friedländer in Aussicht gestellt wird. Die Erzieherin wird vor Oeffnung der Packete gewarnt. * Hamburg, 19. December. Das Strafgericht verur- theilte den 17jährigen Bäckerlehrling, welcher am 8. October ein sechsjähriges Mädchen in einen unbewohnten Keller lockte, daselbst ein Sittlichkeitsverbrechen beging, bann baß Kinb erdrosselte und dessen Kopf in daß Wassercloset steckte, wegen Verbrechens gegen die Sittlichkeit und TodtschlagS zu 12 Jahren Gefängniß. Daß Gericht nahm an, baß ber An« geklagte im Affect gehandelt und daß Kind ohne die Absicht, eß zu tödten, gewürgt habe. * Hamburg, 19. December. Schaffnerpr oze ß. Die Morgensitzung wurde durch die Reben ber Vertheibiger auSgefllllt. Die Vertheibiger bestreiten baß Vorhandensein der activen Bestechung und beß auSgeübten Betrugs im juristischen Sinne, obgleich unrechtmäßige Diyge vorlägen - man müsse unterscheiben zwischen Betrügen und Bemogeln. Letzteres sei in baß Volk cingebrungen. In ben meisten Fällen beantragten sie Freisprechung, überall erklärten sie sich gegen bie hohen Strafanträge unb für Ausschluß ber Zuchthausstrafe. Rechtsanwalt Friedemann plaibirt in erster Linie für Freisprechung ber Viehhänblcr, anbernfallS will er Ausschluß beS Gefängnisses unb Verhängung gelinber Geldstrafen. Die 1 PlaiboyerS ber Vertheibiger dauern auch Nachmittag- fort. | Das Erkennlniß wird voraussichtlich morgen gefällt. * Ein Meßgebande in Berlin. Die „Bauztg." thellt mit, daß bie Commission für Errichtung eines M eßg ebäudeß in Berlin sich für ein Gelände entschieden bat, baß an der Alexandrinen- und Ritterstrahe liegt unb sich biß zur Alten Jakob straße erstreckt. Daß an 41/, Millionen Mark veranschlagte Gedäube soll Raum für 1000 Aussteller mit 20 000 Quadratmeter Ausstellungs-Räumen bieten. Mit letzteren stehen Gartenanlagen, Restaurationsräume, Säle aller Art 2C. in Verbindung. Die 1895er Frühjahrsmesse soll schon im neuen Gebäude abgehalten werden. * London, 16. Decmber. Ein Selbstmord, den ein Deutscher Namenß Maaß in Sidcup (Kent.) verübte, erregt in diesem kleinen Orte nicht wenig Aufsehen. Maas, ein Berliner, erst 27 Jahre alt, lebte in Sidcup im Vergleich zu seinen Verhältnissen als HandlungSgehülfe in einem City- geschäste auf ziemlich großem Fuße. Er bewohnte sein ' eigenes HauS, hatte mehrere deutsche Dienstboten unb verkehrte mit ber besten Gesellschaft in der kleinen Stadt. Am letzten Dienstag fanden sich mehrere Geheimpolizisten in der Wohnung beß Maas ein, um ihn wegen Unterschlagungen zu verhaften. Maas geftanb auch feine Vergehen ein anb erbot sich, den Beamten bei ber Durchsuchung ber Bücher beizustehen. Zu dem Zwecke verließ er für einen Augenblick das Zimmer, um, wie er angab, sein Bankbuch hcrbeizuhalen. Maas eilte aber in ein Gemach, wo er Blausäure aufbewahrte, unb trank daS Gift. Seine Frau, auch eine Deutsche, fand ihn bewußtlos und sterbend. Mit dem Rufe: „Du sollst nicht allein sterben!" ergriff sie bie Giftflasche unb verschluckte den Rest der Blausäure. Die Polizisten fanben MaaS tobt. Man hofft, bie Frau am Leben erhalten zu können. Die von dem Selbstmörber veruntreute Summe soll mehrere tausend Pfund betragen. * Eine Trauung ohne Bräutigam wird wohl selten Vorkommen. Der Bürgermeister btß Ortes Hugstetten (ber Name ist bekannt durch baß gräßliche Eisenbahnunglück im Jahre 1881) hat nach bem „B. T." ein solches standesamtliches Unicum fertig gebracht. Am Tage ber Hochzeit hatte ber Bräutigam nämlich schon in ber Frühe beß Guten so viel gethan, baß er zur Stunbe ber Trauung unfähig war, zu gehen ober zu stehen. Der Bürgermeister füllte einfach in Gegenwart der Braut allein bie SlanbeSbücher aus, ba er am anberen Tag verreiste. Die Unterschrift beß ©räutigamß würbe später nachgeholt. Auf erstattete Anzeige würbe nun ber practische Bürgermeister seines Amtes entsetzt unb hat sich vor bem Lanbgericht wegen Urkunbenfälschung zu verantworten. * Aus dem Kreise Malmedy, 18. Decemver. Der große Truppenübungsplatz für das 8. ArmeecorpS, der in unserem Kreise angelegt werden soll, hat die Vernichtung ber Lanbgemeinbe Eisenborn zur Folge. Sammtlichc Grimbstücke mit ben Häusern, so erfährt die „VolkSztg.", werden vom Militär» fißcus erworben. Angeblich soll schon im Frühjahr die Bestellung der Accker nicht mehr gestattet sein. Die Häuser des Dorfes und die Kirche sollen vorläufig stehen bleiben und von ben Truppen benutzt werden. Noch drei andere Gemeinden verlieren einen großen Theil ihrer Ländereien. * Die scheinbare Große deS Vollmonds. Sv sehr der Mensch seinen Augen vertrauen zu können glaubt, ein Vertrauen, das bei Manchem so weit geht, daß er nur glaubt, maß er sieht, so sind wir doch vielfachen Täuschungen hinsichtlich unsereß Sehorgans unterworfen. Ein sehr bekanntes Beispiel hierfür ist bie anscheinende Wölbung beß Himmelß. Daß cß kein Himmelsgewölbe glebt, baß sich wie eine Glasglocke auf unsere Erde herabsenkt, weiß jedes Kind. Und trotzdem wir baß wissen, sehen wir immer wieder den Himmel über uns sich wölben, einfach deshalb, weil wir eben vermöge des Baues unseres Auges nicht ander» sehen können. Eine andere optische Täuschung haben wir in den jetzigen Mondnächten zu beobachten Gelegenheit. Diese Täuschung beruht darauf, daß wir nur bann entfernte Gegenstände richtig nach ihrer Größe abzuschätzen verstehen, wenn rohr sie entweder aus Erfahrung kennen oder, falls unß ihre Maße unbekannt sind, wenn wir sie mit den Größenverhältnissen anderer uns bekannter Gegenstände zu vergleichen im Stande sind. Es wird gewiß schon Diesem ober Jenem aufgefallen sein, baß, wenn ber Dollmonb in jetzigen Monbnächten über ben Horizont emportaucht, seine Scheibe unenblich größer erscheint, als wenn er höher gestiegen ist unb im Scheitelpunkt steht. Woher kommt baß ? Die Erklärung für biese Erscheinung ist sehr einfach. Wenn ber Monb über ben Horizont emponchwebt, so vergleichen wir unwillkürlich seine Größe mit betjenigen ber Bäumc unb ber Häuser, zwilchen ober über benen er fleht. Wir kennen die Größe bieser Gegen- stänbe unb im Vergleich bazu erscheint unß ber Monb riesengroß. Ist aber ber Monb höher gestiegen, so verlieren wir alle Anhaltepunkte zu einem Vergleich unb beShalb erscheint er unß jetzt winzig klein. Würbe unser Auge keinen Täuschungen unterliegen, so müßte er gerade rann, wenn er am höchsten, also im Scheitelpunkt steht, uns am größten Vorkommen. Denn durch die Constellation ber Gestirne sinb rotr ihm fast um einen Erdradius näher gerückt. Für gewöhnlich dünken unß ja bie Gegenstände desto größer, je nähe/ sie unß sind. Hier aber tritt baß Gegentheil ein, weil wir armen Erbgeborenen eben mit unserem ganzen Sinnen unb Denken an ber Scholle haften unb unser irdischer Maßstab unß in ben himmlischen Weiten tm Stick läßt. • Gat gemeint. Alter Herr (auf ein Brautpaar toastend): „Ich habe den Bräutigam von Stinbeßbemen an gekannt - ich war zugegen, als er getauft wurde, ick wohnte der Feier feiner Großjährigkeit bei; ich bin auch heute Zeuge seine» Glücke» und hoffe, auch bei feinem Leichenbegängnisse zugegen zu fein ! In diesem Sinne bitte ich Die, mit mir in den Ruf einzustimmen: Da» verehrte Brautpaar lebe hoch!" • AnS dem Londoner Highlife. Am 14. December Nachmittag» fand in der zur Westrninsterabtei gehörenden Margarethen-Kirche — ber officiellen Parlamentskirche — die »Ä’H «°d *6 °» " 4,/i D»’"' lit looo » oneö Sygs: *■»«£ ’^Biorb, bp« • Jtttg ^.bewohnte ^°ten und ver. Stadt. Am ' m btr ! c ttbot r 'OWr btuuftthen 'h°le°- Maas eilte ' ausbewahrte, uni Deutsche, sand • "Du sollst NI!ht .und verschluckte den landen Maas tobt, n zu können. Die mme [oll mehrere d wohl selten bot» ^wde^MrrW. rrn W% stanbesamt- e der Hochzeit hattl j '* des Guten so | auung unfähig war, ! reistet süllte einsach s lesbüchn aus, da et j >rist des Btäutigams ; Anzeige wurde nun ! 1 entsetzt und hat sich s ung zu verantworten. I ecembet. Der große : Armeecotps, der in die Vernichtung bet itliche Grundstücke mt virbtn bom Wilität; i MMzt die Be- i, , W M ^Wr I Lchg stehen bleiben , Noch drei andere ihrer Ländereien. ouds. Sv seht der en glaubt, ein Ver- datz er nur glaubt, >n Täuschungen hin» Ein sehr bdannteS älbung hes Himmels, z sich wie eine Glas- iß jedes Kind., Und er wieder den Himel weil wir eben bet* anders sehen können. rott in den jetzigen it. Diese Tauschunrotsernte ©egenftanbt rstthen, ivtnn wir sie M uns ihre Maße GröhenberhÄtnisien mWt m Stande >x Jenem üujgefatten ’en Mondnächten über unendlich grüß" er- im fat Dion» über -°tz' »Ä ü- , kemen * er W et am größten vor- uns am 8 » . mH -ruckt- 6U % r.e uns *'?*("* » ” „ unb ®«t<’ <»| iS** Don^*te rüst b bin au4nblaW em Le^jch Sie, iS# -616 cerev. ■QH A-: Biermörder über den Qurtrungsstempel so: Und wird der Quittungsstempr! Nun etngeführt tm Reich, Was kümmert mich der Krempel? Für mich bleibt es sich gleich. Mir macht es keine Qualen, Ich bleib davon verschont, Weil Rechnungen zu bezahlen Ich niemals war gewohnt. Trauung des Grafen Essex von Cassiobuiypark in Watford mit der Amerikanerin Miß Adele Grant statt. Die Ausstattung der Kirche und der Glanz der Feierlichkeiten war rote bei allen ähnlichen Anläffen der Londoner besten Gesellschaft überaus reich. Nur kam diesmal noch eine Besonderheit hinzu, die nicht verfehlte, das Interesse der zahlreich anwesenden Df-men in Anspruch zu nehmen. Die Brautjungfern trugen nämlich start der üblichen Bouquetts lange LouiS Quinze - Stücke mit goldenen Griffen, auf die das Monogramm der Trägerin eingegraben war. An jeden Stock war überdies mit einer zur Farbe des Kleides passenden Schleife ein Strauß von Katharine Mermot-Rosen gebunden. Die Stücke waren sämmtlich vom Bräutigam beigestellt worden. Auch die Braut hatte dem üblichen Strauß entsagt und trug statt dessen ein mit Silber und Elfenbein geziertes Gebetbuch. * Kompetent. Bei einem Familien - Diner entstehen Meinungsverschiedenheiten über die Soldaten-Unisormen. .Hausherr: „Das werden wir gleich haben.... Elise, rufe mal die Köchin herein!" * Biermörders Ansicht über den QuittuugSstempel. In der neuesten Nummer des „Kladderadatsch" äußert sich einer der Mitarbeiter des Blattes, der bekannte stud. Literatur und Kanft .... — HanS SachS und seine Zeit. Ein Lebens-und Cultur bild aus der Zeit der Reformation von Rudolph Genöe. Mit 1b(i in den Text gedruckten Abbildungen, zahlreichen Facsimiles nach ia11 -vanDfdtntien und Notenbeilagen von Meisterliedern. Preis IO Mk.; in Ortginal-Leinenband 12 Mk. Lieferungsausgabe: Acht Lieferungen zu je 1.25 Mk. Verlag von I. I. Weber in Leipzig. Zum ersten Male erhalt das deutsche Volk in diesem Werke ein voll- ständigeS Bild von der Persönlichkeit und dem Wirken seines dem Ramen nach populärsten aber noch viel zu wenig gekannten Dichters. Rudolph Gen4<-, der durch seine vielfachen, auf gründlichstem Studium beruhenden Arbeiten über Hans Sachs längst als eine erste Autorität auf diesem Gebiete anerkannt ist, gibt in diesem Buche die Resultate ,ol§ zwölfjährigen Arbeit. Das Werk will keine Literaturgeschichte sein, sondern ein Culturbild aus der ereignißoollen Zeit, in der besonders Nürnberg, auf der Höhe seines Ruhmes und feiner Bedeutung stehend, eine so wichtige Stellung einnahm. Durch dieses ^eht die liebenswürdige Gestalt des merkwürdigsten Volksdichters als leitender Faden hindurch. Erst durch diesen Zu- fammenhang mit seiner Zeitgeschichte und mit seiner Umgebung wird die Persönlichkett des Hans Sachs wie sein dichterisches Wirken zum vouften Verständniß und zur lebensvollen Erscheinung kommen. Wesentlich unterstützt wird dieser Zweck noch durch die Mitwirkung btt Abbildungen, die der Verfasser seit vtelenJahren aus der Glanzzeit Nürnbergs, aus dem Wirken der Meistersinger wie aus dem Leben des Hans Sachs gesammelt hat. Am 5. November 1894 wird man in Deutschland den vierhunderlsten Geburtstag seines fruchtbarsten und liebenswürdigsten Volksdichters feiern, das Buch wird sonach, abgesehen von seinem allgemeinen und dauernden Wertbe, auch für diesen Zeitpunkt als die größte und schönste Festgabe gelten dürfen und auch jetzt schon auf dem Weihnachtstische jedes deutschen Bürgerhauses hochwillkommen fein. — Meisterwerke der Holzschneidekunst, xv. Band, 10. bis 12. Lieferung. Preis je 1 Mark. Verlag von I. I. Weber in Leipzig. Unter die erfreulichen focialen Errungenschaften unserer Zeit zählt die von Jahr zu Jahr wachsende Verbreitung der Mittel zur Veredlung des ästhetischen Geschmacks. Was früher nur den Bevorzugten der Gesellschaft zur Verfüaung stand und für die Minderbemittelten unerreichbar war, das findet sich heute, dank gemeinnütziger buchhändlerischer Bestrebungen, selbst auf dem Tische des Dachstübchens vor. Bekannilich unterliegt aber der Armen wie Reichen gleicherweise angeborene Bildungstried oder das natürliche Trachten, eine geistige Etgenthümltchkeit zu erlangen und zu behaupten, namentlich auch dem adelnden Einflüsse der Kunst. Und gerade deren Erzeugnisse treten jetzt in zahllosen, gediegenen und keineswegs theueren Vervielfältigungen den mittleren und unteren Standesklassen täglich vor Augen. Man darf diese Vervielfältigungen gewrssermaßen als Volksausgaben der architectonifchen, bildnerischen und malerischen Schöpfungen bezeichnen. Unter sie rechnen obige „Meisterwerke", die, was _flute Auswahl, treue Wiedergabe der Originale, klare Fassung j ^kktes und billigen Preis anlangt (jede Lieferung kostet nur eine Mark), allen Mitstrebern den Rang ablaufen. Wie viel mag gedachte Sammlung seit ihrem nun sünszehnjährigen Bestehen zur ästhetischen unb somit auch zur sittlichen Vervollkommnung der Bekauutmachmrg. Sufschrift der Postsendungen. . Stcherung schneller Beförderung und Bestellung da Postsendungen müssen auf denselben Empsänga und BesttmmungS. ort so genau bezeichnet fein, daß jeder Ungewißheit vorgebeugt wird. Dabei find namentlich folgende Punkte zu beachten: L Postsendungen nach größeren Orten ist in da Aufschrift die Wohnung des Empfängers möglichst genau anzugeben. Auch ist es von Wichtigkeit, daß die Wohnungsangabe stets an derselben Stelle der Aufschrift, nämlich unten rechts, unmtttelbar unter der Angabe des Bestimmungsortes, erfolge, bcn nach Berlin bestimmten Sendungen ist, außer der Wohnung dcv Empfangs«, b«r Boftbczirk (O., NO. K.), tn welchem die Wohnung fich befindet, hinta der Ortsbe- z^ichnung „Berlin- zu vermerke«. 3. Gibt eS mit dem Bestimmungsorte gleich ober ähnlich mUtiLnbe ^oftorte, so ist dem Ortsnamen eine zusätzliche Bezeichnung beizufügen. Welche Zusätze für die Ortsnamen im Post verkehr alS maßgebend anzusehen find, ergibt sich aus . ."^rzcichniß gleichnamiger ober ähnlich lautender Post- ®df - das zum Preise von 10 Pf. durch Vermittlung jeder RetchS-Postanstalt bezogen werden kann. 4. Wenn der im Retchs-Postgebiet belegene Bestimmungsort zwar mit einer Postanstalt versehen, dessenungeachtet aber nicht alS allgemein bekannt anzunehmen ist, so empfiehlt es sich, die Lage des Orts in der Aufschrift der Sendung noch deS Näheren zu bezeichne. Zu daartigen Bezeichnungen eignet die Angabe des Staates und bei größeren Staaten befi polittschen Bezirks (Provinz, Regierungtzbezirk u. s. w.), in welchem der Bestimmungsort belegen ist, ober auch bie Angabe von größeren Flüssen [(Ober), (Elbe), (Rhein), (Main) rc.j, oder von Gebirgen l(Harz), (Riesengebirge) ic.] Nicht minder sMd zusätzliche Bezeichnungen, rote ((Thüringen), (Altmark), (Lausitz) ic.1 .für den Zweck geeignet. o. Aus Postsendungen nach Ortschaften ohne Postanstalt ist a uß er dem eigentlichen Bestimmungsor te noch diejenige Postaust alt anzugeben, von welcher aus die Bestellung da Sendung mr den Empfänger bewirkt werden bez. die Abholung erfolgen folL 6. Wenn da Bestimmungsort einer Sendung in einem fremder, $oftge&iete belegen und zu den weniger bekannten Orten zu rechnen ist, so ist außer dem Ortsnamen noch das betreffend «and bez. der Landestheil auf der Sendung anzugeben. ,,, Die Beachtung dieser Punkte wird zur Herbeiführung einer schleunigen Uebertunft da Sendungen an den Empfänger wesentlich beitragen, unb eS liegt baha im eigenen Interesse der Absender die Aufschriften der Sendungen hiernach genau anzufertigen. Massen beigetragen haben! Denn unbeschadet aller Freude am 2Babreti und aller Lust am Guten läßt fichs ohne Liebe zum Schönen bern Menschheitsideale nun einmal nicht nähern. Solche Liede zum Schonen aber durch bildliche Anichaunng möglichst zu wecken und zu £8en. Rd) di- „Meisterwerke" zum Ziel. Unb so steht benn auch ihr bie?iädriger Banb mit seinen trefflich gelungenen, größtentheils zeitgenössische Kunstschopfungen vorsührenben Holzschnitten unoei rückbar unter biefem Zeichen. Daß enblich bie „Meisterwerke", vermöge ihrer reitb mit Golb- unb Schwarzdruck auf Deckel und Rücken aus- geftatteten Pi achteinbände, eine der geschmackvollsten Zierden des Salons abgeben, erscheint zwar nebensächlich, dient aber sicher auch zur Vermehrung ihrer Beliebtheit. - Chemisch technische- Lexikon, Eine Sammlung von 14,000 Vorschriften für alle Gewerbe unb technischen Slnft™ll.??eLau?0eS,ebten Don den Mitarbeitern bet „Cb^mtsch-techni- ^en «ibliotbef Redigiri von Dr. Josef Bersch. In 20 Lieferungen T ‘ 7? = 30 Kop. (A. Hartlebens Verlag in JMen.) In derselben Art, in welcher ein gutes Convasations-Lexrkon e*n Tür den täglichen Gebrauch bestimmtes Nachfchlagebuch über bie ner 1 (biebenen Zweige bes allgemeinen W.ssens bildet, soll das Chemisch-technische Lexikon über alle Fragen auf dem Gebiete der Chemischen Technik im weitesten Sinne des Worte« raschen und sicheren Aufschluß geben. In mehr als 14,000 Artikeln erteilt es umfaffenbe Anleitung über Arbeiten chemisch - technischer Natur >ur 2o0 Gewerbe, Kunftgeroabe, die HauS- und Lanbwi'thfchast und ersetzt hierdurch im vollen Sinne des Wortes eine große Fachbücherei. Die lexikalische Anordnung des Materiales gestattet das Auf- ftnden des gesuchten Artikels in der kürzesten Beit; der Umstand, °ie in dem Werke angeführten Vorschriften unb Recepte ausschließlich solche |tnb, welche sich bet eingehender Prüfung vollauf bewahrt haben, verbürgt das sichere Gelingen jeder Arbeit bei genauer Befolgung der hierfür in diesem Buche gegebenen Anleitungen. Das Chemisch-technische Lexikon - das erste fachwissenschaftlicke Werk von dieser Form und Reichhaltigkeit des Inhaltes, welches überhaupt in der Literatur vorliegt — enthält auch alS Schutz gegen t rer Zeit in ausgedehntem Maße betriebene Ausbeutung des Publikums durch „Gebermmittel" Hunderte Vorschriften über die Zusammensetzung dieser Präparate. Seiner handlichen Form und dem Reichthum seines Inhalts nach bildet bas Chemisch-technische Lexikon ein Buch, welches berufen ist, in jede,»Werkstatt bes Gewerbes ober ber Kunst, sowie in jeber Haushaltung seine Stelle als verläßlicher Rathgeber unb Führer bei ber Arbeit einzunehmen. ? , ~ Die Verlagsbuchhandlung deS Deutschen »Soldaten. Hortes-' (Karl Sigismunb in Berlin), welche bereits im vorigen Jahre in Amsterdam auf ber Internationalen Ausstellung für den Buchhandel für davor ragende Leistungen auf dem Gebiete des Buchgewerbes rramiir- wurde, ist au* auf der diesjährigen Ausstellung in Ehicago durch einen Preis ausgezeichnet worden. Wöchentliche lleberficht der Todesfälle in Gießen. 50. Woche. Vom 10. December bi8 16. Dccember 1893. Einwohnazahl: angenommen zu 21100 (incl. 1600 Mann Miliiä'-). Stabltchkettsziffa: 34,50 °/«bezw. 24,64 nachAusschl. da OrtSftembar. Kinder Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom Diphtheritis und Croup Lungentuberculose Tuberculose anderer Organe Lungenentzündung unb anbere entzündliche Erkrankungen der Athmungs-Organe, davon 3 an Influenza Chron. Herzkrankheiten Sonstige benannte Krankheiten 3 (1) 4 (3) 4 (3) 1 — 4 3 1 — 1 1 1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr 2 1(1) 1 — 1 - — 1 Summa: 14 (4) 8 (3) 4 2 (1) 21 nm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, rote viele bet TobeSfälle in ber betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen kirchliche Anzeigen der* evnng. Gemeinde. ^Die auf Donnerstag angezeigte Bibelstun de tm Turnsaale derL-tadtknabenschule kann nicht gehalten werden. 1894 süddeutsche Berstcherungsbank fürMilitLrdienst und Töchteraussteuer Karlsruhe, welche seit Beginn dieses Jahres neu organifirt wurde, hat seit dieser Zeit ganz bedeutende Fortschritte gemacht. Der Vasicherungsbestanb hat sich von 2 379450Mk. auf 4 076 842 Mk., bie Prämieneinnalme von 86 734 Mk. 16 Pf. auf 149 663 Mk. 73 Pf. gehoben. Dagegen haben sich bie Betriebsspesen im Verhältntß zum Zuwachs bebeutend verringert, trotzdem in ben abgelaufenen 10 Monaten bieses Jahres schon mehr als bteimal soviel an RetnzuwachS ber Prämienetnnahmen erzielt würbe, als in bem ganzen abgelaufenen Vorjahre. Diese erfreulichen Erfolge sinb, wie wir ben „Annalen bes gefammten Versicherungswesens" entnehmen, seit ber Zett eingetreten, wo ein energischer Fachmann an ber Spitze bes Unternehmens steht. Jleuja/irsfiarten G) in jeder gewünschten Schriftart, Papiersorte und in allen Preislagen werden angefertigt in der Brühl’schen Druckerei Schulstrasse 7. KÜPPER1. KRAFTB1ER ist nur aus Malz und Hopfen gebraut, enthält doppelt so viel Malzextraet als die besten Münchener Biere und ist deshalb äußerst nahrhaft und leicht verdaulich ; es hat nur ganz geringen Alkoholgehalt und wirkt somit nicht berauschend. 9599 eihnachts-Ausstellung der Tapisserie-, Woll- und Weitzwaaren-Branche. Für Vereine und Gesellschaften wird der Besuch der Ausstellung besonders lohnend sein. Niederlage in Gießen bei H. Eempf, Ludwiattraire. empfehlen wir: 9047 • Hamburger Engros-Lager Geriebene Mandeln sowie sämmtl. Gewürze, Backoblaten, Amonium etc. Blüthenmehl 20 Gustav Walter, Mäusburg 13. Sparen '»U.liV Rosinen Corinthen Mriitsche Urrlags-Austait in Stuttgart. ?tbti Zamilie. jedem Keuud einer ftttten Mnter6anunasrefi(üre zu empfefifen! Pelzwaaren anerkannt gute Sorten und billig. Vorgezeichnete Decken und Kasten für alle Zwecke. A Gestickte Schuhe^/* 1 Pid. 5 Pld. io Pfd. Cfjampagnerfteffemen Schloß Rheinberg, Geisenheim Renommirte Marken „Eitel Fritz und Rheinberg (tzold" hervorragende Qualitäten. Alleinige Vertretung für Gießen: Classiker, Gedichtsammlungen. Prachtwerke, Romane, Jugendschriften, Bilderbücher. Bilder: gerahmt und ungerahmt. Stiche, Photographien, Gravüren, Emaille- und Oelbilder jeder Grösse. Carl Schwaab, __ Hoflieferant. Engi. Tüll-Gardiiien, weiss und creme. Angorafelle in allen Farben, imitirte Tigerfelle. ------ — Bettvorlagen. —■ Linoleum-Teppiche und Vorlagen. Wollene Bettkolter. ReiNedecken. 9796 belter*weg 53. [10205 Kunstausstellung im 2. Stock des Geschäftshauses Als schönste Ernst Bloedner Seltersweg Specialität in Teppichen, Möbelstoffen, Vorhängen. Zu Weihnachts-Geschenken empfehle als besonders preiswürdig: Teppiche zum Belegen ganzer Zimmer, Sopha-Vorlagen, abgepasst in div. Qualitäten, Tisehdeeken in Velours, Gobelins, Rips etc. Buttergebackenes Gewürz-Anis Makronen Brenden Zimmetsterne und verschiedenes bunte Baumconfect empfiehlt in bekannter Gute Friedr. Noll, 10069] Hofbäcker. Großherzoglich Sbfrheslische Eisenbahnen. Wir bringen hiermit lur Kerwin iß der Publikums, daß die hei unseren Stationen am 23. und 2i. d. M gelösten Rückfahrkarten zur Rückfahrt bis zum 27. d M einschlt'-ßlich und die am 30. d M. gelösten Rückfahrkarten noch am 2 Januar k. I. zur Rückfahrt zugelassen werden. Gießen, den 18. December 1893. 10380 Großherzogliche Direktion. .^Corsetts ^^^llandschuhe ^Kopsshawls, Capottea Unterzeuge jeder Art. 8586 Spar-Bleich-Kernseife per Pfd. 85 Pfg. Diese Spar» »lei ckpKerusetfe ist in Folge ihres langsamen Verbrauchs, ihrer außerordrnt lichen Waschkraft wesentlich vortbeilhafter als eine biUige sich rasch verbrauchende Seife. F. J. Mobs Seifenfabrik Mausburg. [9059] Mäusburg. Mandeln, grosse —.951 Sultaninen —.501 —.4OICitronat L— —.30|gest Zucker —.34 Bringt jährlich etwa 10 bis 12 neucffiomaite btr rrfltn drutschen ELrislstrll.r für 9 «rh xiterteltiibrltd) (|ür 13 Wochortwein-Punsch 1 Specialität von Carl Schroeter Söhne in Hanau a. M. Schmeckt und bekommt vorzüglich. Niederlage bei F. Schott in Gießen Bahnhofstraße 23. [10377 Fische, GMgel, ükliliilclsen, große Auswahl, prima Qualitäten. Gütige Bestellungen für die Feiertage erbitte möglichst frühzeitig [10379 ___«. ®. AkinlHnn. Zu 50 Pfg. verkaufe 25 Briefbogen und 25 Couverts mit Monogramm, so lange Vorrath reicht. Wilhelm Klee 10375] Marktstraße 2. 10373] «chw. Pudel (Mannch.) zwei I. alt, bill. zu verk. Näh in der Exped. Morgen trifft frifche Sendung Christbäume auf dem Brandplatz ein. 10374 Wrische Send, schöner ChristbLume. Job. Böckner [10267 Restauration Busch (iklgeSj, SelterSweg. nr I wird durch JtzleibA UM- I Kalarrhpasttllen 8W" Hilft! I in kurzer Zeit radical ar NustkU I beseitigt. [8738 Beutel 35 Pfg. in Gießen bet Denner u. Arnmm, Bahnhofstraße 40, und A. & G. WallenfelS. Marktplatz 21 Frische Hefe137u empsiehlt I. Thoma, Bahnhofstraße 43. «5 L 8« Metallarbeiter Krankenkasse feiert am ersten Weihnachtsfeiertag eine Christbeschserung im Cafe Leib, wozu freundlichst einladet 10378 ilnfang 7*/a Uhr. Das Counts. vermischte Anzeiger:. |a,£'3ti eedB“ NpllPQ Thpatnr Rioeenn 103 9] ,rür 'inedesiereBeamtensamUie liCUCO I lludlcr. ulüOOCn. in einem 2andstädtchen nahe bei Darm» Freitag den 22. December: stadt wird auf Reujahr ein tüchtige-, Aeuheit! Neuheit: nicht mehr zu junge- Schwank in 3 Acten von Brandon Thomas. > Dienstmädchen gesucht welches schon in besieren Häusern gedient hat und sich allen in einem Be» sucht Näheres Neuenweg 17. rau Ttuutr, erstes Bermteth-Bureau Leute vom Lande) vermttteU in Jahres» 10324] Ein MLdchc«, welches kochen lohn überallhin schnell und billiger al- andere Agenten Sltedenstahl, Ber» mtethung-comploir, Berlin. Gr Ham» burgerstr. 16. Nähere- auf gefi. Anfrage. Don wem? sagt die Exped. d Bl. 10371) Eine gesunde Amme vom Lande sucht auf bald Stelle durch Frau MUller, erste- Bermieth»Bureau und melken kann, gegen guten Lohn auf Weihnachten gesucht. Mtige Lvkchte i Stallschweizer, Sleintnechte. Dienst, jungen k (brauchbare deutfchredende wMtg unterzieht Anfragen vermittelt die Exp. d. Bl unter L). M. 101. Nächste Vorstellung: ... w DonnerMtag den ÄS. December amtenhausbalt vorkommenden Arbeiten Erstes Gastspiel des Hro. Leon Resemann willig unterzieht Die Journalisten. 1 ~ Dr med Volhpdinn 10i76l Sin fleißiges, brave«, filtere* n"*' ~yUWCUlUlJ, Mädchen, eoent. auch Wittwe, wird per Düsseldorf. Koolgs-Allee 6, pract homoop. 1. Januar zur selbstständigen Führung Arzt, behandelt vorzugsweise brieflich eine- kleinen Haushalt- auf- Land ge» mit bestem Erfolge. sucht. Näheres Neuenweg 17. Sprechstunden täglich. 8960 ~ ~ — —— ------------------------- 10364] Eine Lanffra« ob. «Ldcheu Pferde zum Lchlachteo «esucht. Wo? sagt die tipcb. d. vl- werden stets angekauft. [8491 Keßler, Roßschlächter. Hch. Schaffstaedt / Installationsgeschäft I fir Beleuchtung und Wasserversorgung empfiehlt GazgluMichl D. R. Pateet Awer. Haupt-Depot für Glennen der Deutschen €va*-GluhlieJit-Actien-Ge*ellachaft Berlin. j tt fkliMienatrMie 18 cember 1893, Nachmittags 2 Uhr. 10381 Tolles Anzeige. Gott dem Herrn hat es gefallen, unsere hebe Mutter. Groß» mutter, Schwester, Schwiegermutter und Tante Flora Caroline Deichert geb. Hofmann nach längerem Leiden im 74. Lebensjahre heute Nachmittag kurz nach 12 Uhr zu sich zu rufen. Großen-Bus eck, 19. December 1893. Die trauernden Hinterbliebenen Die Beerdigung findet statt: Nächsten Freitag den 22. De» Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem Verluste unserer lieben Mutter, Tochter, Schwester und Schwägerin Frau Kath. dpabn Wwe. sagen innigsten Dank 10372] Wilhelm Hahn. Heinrich Hahn. tzouröbericht bou E. Wasserschieben, Bankgeschäft. Frankfurter vvrse vom 20. December 1893. vchlußraori« 1 Uhr 15 Min. 3% Reichsanlethe s'/eVo do. 3*/g Preuß. Eonsol« 3'/?/° do. 86 50 99.90 86.65 1C0.15 4®,'o Ung. Gold-Rente 5°/o ^taL Rente 9% Lortugiesen 4°/g Grtech. Monopol» Aal. 94.70 81.10 18 80 32 00 Disconto-Lomnrand.'NMh. 172 39 Lomr. E^-B^Act. 69 50 Darmstädter Senf-Äct. 128 40 Bu'chtherader E^B.-Lcr. 3691 0 Dresdener Bank-Urr. 130.10 Elbrral-Bahn-LLt. 199 50 Norcd. Lloyb-Lct. 11550 Go:lhard-Bahn-Lct. 160.30 Wiener Bankver^Acl 100.37 Schweizer Nordosh-B^Nd. 102.10 Oeft. Eredit-Aci. 278.75 Mainzer E. B.-8c1. 108^0 jtaL MVIelweerbah« Act. 86.80 Ma cnburger »Äti. 69 40 Gelsen. CerjDMlct 142 50] 8er kkSnigs-Laurah^Ack. ttcbcM». fest. 108.40 Reichsda-k-Di-ca«: 5 p*L — Araotturter Bank'Disrsn! 6 p*t 20 Franken-St. 20 do. in Vs Dollar- in Gold <