! Hä unnen ider. ietränk, wirb ooi «lertn» und Blasvi- [4151 rmgtgendr gaffe 5. *«etat6, 3t0 1892 co 1892.' Ersitzende: V0N ®nn.,u y^en, liatitig mW haft ist eröflhet und JS vom Bürgerlichen ’orzuglwW Q\iaii\ät 14416 r. — iritnoseu LEO, Eiessii. eeling) oc gbmh ich ruch«*^ n" " n n ” L-Ram n ‘h " Beeren-Welne®^ pr.F1.42» '"'m ne". .i*6- "'eeT«*lh— ÄS" 1AS5M W’tnn w Neueste 2lad>rlcbtcit. WolffS telegriphifche« Correfpondenz-Bureau. München, 19. Mai. Der Führer der nationalliberalen Partei in Bayern, Abgeordneter Bankdirector v. Schauß, ist heute Vormittag gestorben. Depeschen de4 Bureau .Herold". Berlin, 19. Mat. Professor Virchow äußerte sich in der am Mittwoch stattgehabten Sitzung der Berliner rnedi- cinischen Gesellschaft: eine neue Cholera-Epidemie sei in diesem Jahre nicht als wahrscheinlich anzunehmen. Berlin, 19. Mai. Die „Vossische Zeitung" meldet aus Muskau, daß auf kaiserlichen Beseh! die diesjährigen Herb st manöver unter der Theilnahme des Kaisers bei Görlitz stattfinden. München, 19. Mai. Heute früh verstarb hier der Göttinger Universitätsprofessor Dr. von ttluckhohn nach kurzem Krankenlager im Alter von 61 Jahren. Wien, 19. Mai. Ein Wolkenbruch richtete bet Jglan große Verwüstungen an; der Verkehr auf der Nordwestbahn war eine Zeitlang unterbrochen. Nach dem Unweter trat starker Schneefall ein. Prag, 19. Mai. Die hiesigen Studenten, die czechischen sowohl als auch die deutschen, erklärten sich mit ihren Innsbrucker Commilitonen solidarisch und richteten eine Petition an die Delegationen, in der sie um Schutz der akademischen Rechte bitten. Paris, 19. Mai. Charles de Lesseps ist schwer erkrankt und mußte in das Gcsängnißhospital gebracht werden. Brüssel, 19. Mai. Entgegen anderen Meldungen verlautet bestimmt, die Uebergabe der goldenen Rose an die Königin von Belgien wird in etwa vierzehn Tagen erfolgen. Dieselbe werde am nächsten Sonntag in der PeterS- kirche vom Papste feierlich eingesegnet und an dem Tage in Brüffel eintreffen, an welchem vor 50 Jahren der Papst zum Nuntius in Brüssel ernannt worden war. Kopenhagen, 19. Mai. Vom 7. bis 13. Mai kamen hier 88 Jnfluenzafälle vor. Madrid, 19. Mai. Der „Liberal" kündigt den für Spanien günstigen Abschluß eines deutsch »spanischen Handelsvertrages an, welcher Montag unterzeichnet werden solle. Deutschland erhält Zollermäßigungen für 154 Einfuhrartikel. Der Handel zwischen Deutschland und den spanischen Colonien wird durch eine besondere Ueber- etnkunft geregelt. London, 20. Mai. Gegen den Eisenbahnzug, in welchem Gladstone von London nach Chester fuhr, wurde ein schwerer Stein mit großer Heftigkeit geschleudert. Derselbe zertrümmerte die Fenster der benachbarten Coupes, ohne weiteren Schaden anzurichten. Localer uttfc provinzieller. Gießen, 20. Mai 1893. ♦♦ Sitzung Großh. Handelskammer vom 17. Mai 1893. Anwesend waren die Herren Koch, Scheel, Gail, He'chelheim, Homberger, Katz, Klingspor, Kraatz, Wortmann. Es wird beschlossen, an die Königliche Eisenbahn-Direction Hannover eine Eingabe zu richten mit dem Anträge, die neuerdings auf dem hiesigen Bahnhofe eingesührte Absperrung des Perrons wieder aufheben zu wollen. Die Einführung der Absperrung hatte außer den allgemeinen Belästigungen auch die Folge gehabt, daß der auf dem Perron befindliche Briefkasten mit abgesperrt und nur noch gegen Entrichtung von zehn Pfennig benutzbar war. Es wurde deßhalb alsbald ein Antrag auf Abstellung dieses Mißstandes durch Anbringung eines zweiten Briefkastens bei dem Kaiserlichen Postamte hler- selbst eingereicht. Dieses theilte daraufhin der Kammer mit, daß von ihm die Anbringung des gewünschten zweiten Briefkastens bei der Kaiserlichen Oberpostdirection in Darmstadt beantragt worden sei. Hierzu sei bemerkt, daß es als bedauerlich bezeichnet werden muß, daß nicht zwei Behörden 118. Erstes Blatt Sonntag den 21. Mai 1893 Der chiehener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme des Montags. Die Gießener AamirienölLtier «erden dem Anzeiger «Schentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeiger Kenemt-Mnzeiger. Vierteljähriger Avonnementspreis: 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlodn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Redaction. Expedition und Druckerei: Schutgraßr Ar.7. Fernsprecher 51. Amts- rmd Anzeigeblatt für den Tkveis Gretzen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Vorm. 10 Uhr. Gratisbeilage: Gießener Aamilienblätter. Alle Annoncen-Burcaux des In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Amtlicher Tbeil. Bekanntmachung. betreffend Maul- und Klauenseuche zu Grünberg. Nachdem die Maul» und Klauenseuche in 5 Gehöften der Stadt Grünberg ausgebrochen ist, haben wir die Sperre der Gemarkung Grünberg verfügt. Gießen, den 20. Mai 1893. Großherzogliches Kreisamt Gießen. ___________________p. Gagern.___________________ Bekanntmachung. betreffend den Ausbruch der Maul- nnd Klauenseuche zu Grünberg. Mit Rücksicht auf das Auftreten der Maul» und Klauenseuche zu Grünberg muß die Abhaltung des auf Dienstag, 23. Mai d. I. dorthin anberaumten Viehmarktes untersagt werden. Gießen, den 19. Mai 1893. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Gießen, den 19. Mai 1893. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen cm die «rotzh. Bürgermeistereien bei Kreise-. Wir beauftragen Sie, vorstehende Bekanntmachung alsbald zur Kenntniß der Interessenten zu bringen. Diejenigen von Ihnen, aus deren Gemeinden ein stärkerer Besuch des Marktes zu erwarten wäre, wollen, sofern gegenwärtigeVer- fiigung rechtzeitig an Sie gelangt, noch Samstag, 20. l. Mts. ortsübliche Bekanntmachung erlassen. p. Gagern. Bekanntmachung, betr. Obstbauperein. Herr Obstbautechniker Metz von Friedberg wird die nachstehend perzeichneten Orte des Kreises Gießen an den beigemerkten Tagen zum Zweck der Abhaltung von Versammlungen und pon Uebungen in den Baumstücken besuchen. Alle Mitglieder des Obstbauvereins und Freunde des Obstbaues werden zu zahlreichem Besuch eingeladen. Gießen, 19. Mai 1893. Der Vorsitzende des Vereinsbezirks Gießen. Nebel, Amtmann. 24. Mai Willingen, 25. Mai Nonnenroth, 26. Mai Röthges, 27. Mai Münster, 28. Mai Ettingshausen, 29. Mai Ober-Bessingen, 30. Mai Nieder - Beffingen, 31. Mai Steinbach, 1. Juni Garbenteich. Gefunden: 1 Körbchen, 1 Schürze, 1 Kindermantel, 1 Wagenkapsel, 1 Schild, 1 Decke, 2 Paar Handschuhe, 1 Quantum Seife, 1 Sonnenschirm, 1 Taschenuhr in der Neustadt. Gießen, den 20. Mai 1893. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Mnst und heute. Pfingsten und Frühling sind Geschwister. Wenn Feld und Wald grünt und die Lerchen jubiliren, dann stimmt die christliche Gemeinde unter Orgelschall und Posaunenklang den Pfingstchoral an : „O heiliger Geist, kehr bei uns ein!" Der 118. Psalm ruft uns zu: „Schmücket das Fest mit Maien bis an die Hörner des AllarS!" Da schmücken sich Kirchen und Altäre, Haus und Werkstätte mit frischem Grün, und wer sonst unter der Last des Daseins seufzt, am Pfingsttage kann er das lustige Birkenreis nicht missen. Neuer Frühling, neues Leben! Ein wunderherrlicher Geburtstag ist der erste Pfingsttag gewesen, der Geburtstag der Christengemeinde, der Kirche. In ungeahnter Weise ging das Wort des Sohnes Gottes in Erfüllung: „Die Blinden sehen, die Lahmen gehen, die Todten stehen auf und den Armen wird das Evangelium gepredigt." Ein schlichter Fischer war der erste Pfingstprediger, Petrus, der Felsenmann, der einst von Jesu die Verheißung vernommen: „Ich will euch zu Menschenfischern machen." Seine Predigt, keine kunstreiche, keine geistreiche, keine gelehrte, sondern eine Verkündigung der großen Thaten Gottes, erfüllt von der Kraft des heiligen Geistes, wie von einem Menschen noch keine gehalten war. Sie ging den Hörern lmrch's Herz. Was sollen wir thtm? fragten sie. „Thuet Buße und lasset euch taufen auf den Namen Jesu Christi * zur Vergebung der Sünden!" Dreitausend ließen sich taufen. Das war die erste Pfingstgemeinde. Viel Denkwürdiges von ihr berichtet die Apostelgeschichte: sie blieben beständig in der Apostel Lehre und im Gebet, sie hielten miteinander die Gemeinschaft brüderlicher Liebe, sie opferten freudig ihre Habe, um sie mit den Armen zu theilen, — inmitten einer von Elend und Friedlosigkeit versunkenen Welt, welch ein Schöpfungstag! — Fast zwei Jahrtausende sind seitdem vergangen, und wie viel Dunkles auch in ihnen sich birgt, das Beste und Edelste, was seitdem in den Völkern, auch in unserem deutschen Volke, von Gottesleben sich entfaltet hat, ist eine goldene Frucht jenes ersten Pfingsttages. Wenn wir ihn heute aufs Neue feiern, so mahnt er zur Prüfung, ob wir nicht mit daran verschuldet sind, daß dieser Pfingstgeist unter uns erkaltet, und von ihm oft nichts Anderes geblieben ist, als eine aus ferner Vergangenheit zu uns herüberklingende, kaum mehr verstandene Sage. Das wäre ein Pfingsten für unsere Kirche, wenn sie in neuem Glauben sich sammelte um der Apostel Lehre, wenn das Gebet wieder würde ihr Athemholeu, wenn die Macht der Bruderliebe wieder die Getrennten vereinte, wenn sie ihren Glauben und ihr Bekenntniß durch Opfer für die Armen und Nothleidenden wieder als Wahrheit bewährten! Jeder sollte heute damit neu beginnen. Das wäre eine Gott wohlgefällige Pfingstfeier. Deutsches Reich. Berlin, 19. Mai. Die Rede, welche Kaiser Wilhelm in Görlitz nach der Enthüllung des Denkmales weiland Kaiser Wilhelms I. an festlicher Tafel gehalten hat, mahnt in ihren Kernpunkten birect an die so ernste politische Lage in unserem deutschen Vaterlandes. Der kaiserliche Herr erinnerte daran, wie nothwcndig es sei, das für die Zukunft sicher zu stellen, was des neuen Reiches unvergeßlicher erster Kaiser einst geschaffen. Darum bedürfe, führte der erlauchte Redner weiter aus, die deutsche Wehrkraft einer erheblichen Verstärkung und zur Bewilligung der Mittel für letztere fei der Appell an die Nation ergangen. Mit Entschiedenheit betonte er dann, daß hinter dieser wichtigen Frage alle anderen Fragen und Rücksichten für den Augenblick zurück- stehen müßten, aber zugleich hob der Kaiser auch hervor, wie unerläßlich zur Lösung der die Lebensexistenz Deutschlands bedingenden Militärfrage die vollkommene Einigkeit der Nation sei. Darum klang der Schlußtheil der kaiserlichen Ansprache in einem warmen Appell an die Nation aus, das sie in ihren verschiedenen Gliedern sonst Trennende bis zur Lösung jener Aufgabe bei Seite zu setzen, und unter Hinweis auf die große Zeit vor 22 Jahren forderte der Kaiser die deutschen Stämme auf, sich zur Erhaltung der Freiheit des Vaterlandes und seiner Zukunft fest um ihre Fürsten zu fchaaren. Alsdann trank der Monarch auf das Wohl der Lausitz und der Stadt Görlitz. — Nach dem Festmahle hielt der Kaiser Eercle, um 5 Uhr Nachmittags (Donnerstags) reifte er nach Muskau weiter, wo die Ankunft um 6 Uhr 10 Minuten erfolgte. Auf dem Bahnhofe wurde Se. Majestät von dem Grafen Hermann von Arnim und von Bismarck-Bohlen empfangen, worauf die Fahrt zum Schlosse vor sich ging. — Der Gör litzer Feier hatten auch Prinz Friedrich Leopold von Preußen, der Reichskanzler Graf Caprivi, Ministerpräsident Graf Eulenburg, Kriegsminister v. Kalten- born-Stachau, Staatssecretär v. Bötticher und Cultusminister Dr. Bosse beigewohnt. — Innerhalb des Centrums scheint sich eine Schwenkung zu Gunsten einer Verständigung mit der Regierung wegen der Militärvorlage vorzubereiten. Hierauf deuten wenigstens eine ganze Reihe von Vorgängen, die mit der Wahlbewegung zusammenhängen, im Lager der Centrumspartei hin; aus ihnen erhellt, daß in der Centrumswähler- schaft weit mehr Elemente, die zu einer solchen Verständigung neigen, vorhanden sein müssen, als dies nach der oppositionellen Haltung des weitaus größten Theiles der Centrumsfraction gegenüber dem Kompromiß Huene anzunehmen war. Vielleicht darf man den Umstand, daß der officielle Wahlaufruf der Centrumspartei immer noch nicht erschienen ist, diesem Einlenken wenigstens eines Theiles der Centrumswählerschaft in der Militärfrage mit zuschreiben. — Zu der vielbesprochenen Affaire Herbe tte- B aum b ach hat jetzt Oberbürgermeister Baumbach selbst das Wort genommen. Er veröffentlicht eine Erklärung, in welcher es heißt, seine (Baumbachs) bekannten Aeußerungen in einer Berliner Wahlversammlung bezögen sich darauf, daß er im verflossenen Winter dem Botschafter Herbette einmal begegnet sei. Dieser habe auf seine Bemerkung in Betreff einer französisch-russischen Allianz erwidert, er glaube nicht, daß man von einer Allianz zwischen Frankreich und Rußland sprechen könne. — Herr Dr. Baumbach scheint aber diese sehr wohlfeile Aeußerung des genannten Diplomaten in der That für baare Münze genommen zu Haden! — Mehrere Abendblätter veröffentlichen einen von Professor Mommsen, Dr. von Bunsen, Justizrath Makower und anderen bekannten Mitgliedern der liberalen Partei unterzeichneten Wahlaufruf, welcher zu der Wahl von Mitgliedern der „freisinnigen Vereinigung" auffordert, die im Reichstage ein befriedigendes Abkommen über die Militärvorlage anstreben werde. wie die Eisenbahn» und Postverwaltung ihre Maßregeln soweit in Einklang bringen, daß derartige Mißstände von vorn herein vermieden werden. — Es gehen der Kammer Nachrichten zu über zweifelhafte Firmen in den Niederlanden, sowie Mit« theilungen, welche zur Vorsicht bei dem Export nach Janina mahnen. Wegen näherer Auskunft wollen sich Jnreresienten an die Kammer wenden. — DaS Sönigl. belgische Consulat in Mainz theilt der Kammer mit, daß für Ende Juni in Brüsiel eine AuSstekkung der „Association Internationale pour le Progr&s de l’Hygten® beabsichtigt sei. Das Programm dieser Ausstellung kann von Interessenten auf dem Büreau der Kammer eingesehen werden. *♦ DaS diesjährige Pfingstfest, auf welches sowohl infolge der seitherigen trockenen Witterung, wie der dasselbe in mancherlei Hinsicht beeinflussenden Wahlagitation nicht beson» derS große Hoffnungen gesetzt worden, bescheerte unS kurz vor ThoreSschluß noch mit zwei Ereignissen, die in den Kreisen der davon Betroffenen mit gemischten Gefühlen betrachtet werden. Die viel erörterte Sonntagsruhe hat hier eine halbstündige Verschiebung erfahren- die in den Ladengeschäften Angestellten haben zwar Vormittags eine halbe Stunde länger Muse, müssen dafür aber am Nachmittag auch eine halbe Stunde länger hinter der Theke verbringen. — Eine zweite Bescheerung ebensowenig erfreulicher Art für die Betroffenen ist der Aufschlag der Mi Ich preise. Hier wird die nächste Folge eine Verminderung des Consums sein und wenn auch den immer durstenden Kindern die liebende Mutter den Milchaufschlag so wenig wie möglich fühlen lassen kann, so werden doch die Erwachsenen ihren Zuguß zum Kaffee um 25 pCt. vermindern müssen, um daS Gleichgewicht im Haushalt einigermaßen zu erhalten. * * Platows naturwissenschaftliches Museum ist auf „Oswalde Garten" einige Zeit hier eingekehrt und verdient die volle Beachtung aller Freunde der Natur. Das Museum zerfällt in 19 Abteilungen (insgesammt 1806 Nrn.), von welchen wir einige anführen: 1. Ethnologische Sammlung mit charakteristischen Typen der kaukasischen, mongolischen, malayischen, äthiopischen und amerikanischen Rasse und ihrer Zwischenstufen in den Originalen täuschend nachgebildeten Köpfen, im Ganzen 28 Nummern - 2. ausgestopste Säuge» tbiere (62 Nrn.),- 3. Vögel, Eier und Nester (43 Nrn.), und eine ostrologische Sammlung (Skelette, Schädel, Zähne, Gebisse und Gehörne), 98 Nrn.- 4. Kriechthiere (Schildkröten, Eidechsen und Schlangen)- 5. Fische, Knorpelfische und Grätenfische- 6. Krustenthiere, Krebse, Krabben- 7. Tausendfüßler- 8. Spinnenthiere - 9. Insekten (Käfer, Schmetter» linge, Hautflügler, Gradslügler, Halbflügler) u. v. a. Auf einzelne Abheilungen des Museums werden wir ausführlicher zurückkommen. * * Ernannt wurden am 15. d. M. die Forstaccessisten Karl Delp zu Darmstadt, Otto Hoffmann zu Stockhausen und Georg Kammer in Bellersheim zu Forstassessoren: * * Erledigte Lehrerstelle. Erledigt ist: Die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Lindheim mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. • • Schuldienst - Nachrichten. Am 26. April wurde dem Schullehrer Wilhelm Seibert zu Unter-Schmitten die Lehrer» stelle.an der Gemeindeschule zu Grolsheim, — an demselben Tage wurde dem SchulamtSaspiranten Georg Ludwig Ebling auö Schornsheim eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Rhein-Dürkheim, — an demselben Tage wurden den Schullehrern Jacob Heiland zu Nordheim und Georg Ku.h n zu Dietersheim Lehrerstellen an der Gemeindeschule zu Neuhausen, — an demselben Tage wurde dem Schullehrer Joh. Philipp Dörsam zu Aschbach die Lchrerstelle an der kathol. Schule zu Gimbsheim, — an demselben Tage wurde dem Schullehrer Peter Ehrhardt zu Balkhausen eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Nieder-Ramstadt, — an demselben Tage wurde dem Schulamtsaspiranten Rudolf Staubach aus Gundersheim eine Lehrerstelle an der kathol. Schule zu Wald-Michelbach, — an demselben Tage wurde dem SchulamtSaspiranten Ferdinand Walti aus Michelstadt eine Lehrerstelle an der evangel. Schule zu Birkenau, — an demselben Tage wurden dem Schullehrer Georg Schaffnit zu Alzey, sowie den SchulamtsaSptranten Philipp Daab aus Groß-Bieberau und Heinrich Müller aus Lang-GönS Lehrerstellen an der Volksschule zu Darmstadt, — an demselben Tage wurde dem SchulamtSaspiranten Philipp Staudt aus Bingen eine Lehrerstelle an der Gc- meindeschule zu Gau-Algesheim übertragen- — am 29. April wurde der Lehrer an der Realschule und dem Progymnasium zu Friedberg Joseph Luley, unter Belassung in der Kategorie der Volksschullehrer, zum Lehrer an dem Progymnasium und der Realschule zu Gießen mit Wirkung vom 1. Mai an ernannt- — an demselben Tage wurde der von dem Herrn Grafen zu Erbach-Fürstenau auf die erste Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Unter-Mossau präsentirte SchulamtSaSpi- rant Friedrich Braun zu Reinheim für diese Stelle, — am 8. Mai wurde der von dem Herrn Prinzen Albrecht zu SolmS-BraunselS auf die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu RöthgeS präsentirte SchulamtSaSpirant Heinrich Weisel aus Muschenheim für diese Stelle bestätigt- — an demselben Tage wurden die von dem Herrn Fürsten zu Jsenburg-Bir» slem auf Lehrerstellen an der Volksschule zu Offenbach prä- sentirten Schulverwalter Peter Frey und Johannes Ritter daselbst für diese Stellen bestätigt. Krampf beim Baden. Alljährlich fallen dem sogn. Krampf im Wasfer viele Personen, darunter auch vorzügliche Schwimmer zum Opfer. Der bis zum letzten Augenblicke sich noch munter im Wasser umhertummelnde Schwimmer macht urplötzlich ungewöhnliche Bewegungen mit den Armen, finkt dann stumm in die Tiefe und verschwindet zum Schrecken der Badenden. „Der Krampf hat ihn befallen" — heißt eS von allen Seiten, — „rasch ihm zur Hülfe!" — Das schnelle Nachlassen der Muskelkraft wird dadurch erzeugt, daß Schaum ober Wasser in den Schlundkopf mit der Einath- mung gelangt und in die Luftwege eindringt, ober, wie eS im DolkSmunb heißt, in bie falsche Kehle gerätst, woburch eine saft augenblickliche Stockung fämmtlicher AthmungS- organe stattfindet. Kommt daS Wasser beim Beginn einer Athmung in bie Luftröhre, wenn die Lungen ganz luftleer sind, so sinkt der Körper sofort. Wenn daher bie Mitbadenben bemerken, baß Jemanb beim Baben ungewöhnliche Bewegungen macht, so müssen sie sofort Hülfe leisten, weil der Betreffende unter den beschriebenen Umständen keinen Hülfe- ruf äußern kann. Ein amerikanischer Arzt hat über diesen Krampf der Schwimmer in neuester Zeit interessante Untersuchungen angestellt. Nach denselben ist bei solchen Unglücksfällen niemals Krampf im gewöhnlichen Sinne im Spiel, wie auch die von ihm untersuchten Leichen plötzlich unter- gesunkener Schwimmer keinerlei Merkmale des Krampfes aufwiesen. Der Setreidemarkt. Die anhaltende Trocken» heil, welche sich nicht nur in Deutschland, sondern auch im größten Theile deS übrigen Europas erneut bemerkbar macht, abgesehen von lokalen Ausnahmen, erweckt in landwirthschaft- lichen Streifen ernste Bedenken. Die auS den verschiedensten Gegenden Deutschlands wie des Auslandes vorliegenden Berichte über den Saatenstand sprechen zum Theil direkt die Befürchtung einer zu gewärtigenden Mißernte auS, falls nicht bald reichlicher Regen fällt. Unter diesen Verhältnissen begreift es sich, wenn auf dem deutschen Getreidemarkte die sich seit ein paar Wochen markirende Hausseströmung fortdauert, wie dies im Allgemeinen auch während der abgelaufenen Berichtswoche der Fall war. Preisuotirungen an der Berliner Productenbörse: Weizen per 1000 Kilogramm von 153—166 Mk., Roggen von 142—150 Mk., Hafer von 151—166 Mk., Gerste von 120—175 Mk. * ♦* Lindheim, 19. Mai. Der o berhessische Volks» b t l d u n g s - V e r e i n hat bis jetzt in den Orten Nidda, Ortenberg, Ranstadt, Lindheim und Wolf Volksbibliotheken in der Anzahl von 60 bis 100 Bänden, nur ausgesuchte, wirklich gute und auf Bildung abzielende Werke, aufgestellt. Dieselben werden in erster Linie an Mitglieder verliehen, doch können sie auch von Nichtmitgliedern gelesen werden. In nächster Zeit beabsichtigt der Vorstand derartige Bibliotheken in verschiedenen Orten der Nachbarkreise aufzustellen. 8 Zell (bei Alsfeld), 19. Mai. Wo die Hand des Schicksals große Katastrophen hervorbringt, wie bei dem ent» setzlicheu Brande hier, da finden sich leider stets habsüchtige Menschen, die aus dem Unglück Kapital zu schlagen wissen. Es sind dies Leute, denen absolut nichts verbrannt ist, ja die nicht einmal rechte Zeller OrtSbürger sind, die aber nichtsdestoweniger die wachgerufene Barmherzigkeit ihrer Nebenmenschen auszunutzen suchen. So brandschatzte unter Anderem eine Person Romrod mit der Angabe, ihr sei Alles verbrannt, und sie habe mit Mühe ihr Kind aus den Flammen gerettet. Allgemein erregte sie Theilnahme, und bie Gaben stoffen reichlich. Glücklicherweise ist diese verbrannte Unverbrannte erkannt und zur Anzeige gebracht worden. Durch derartige Handlungen kann Jemand leicht irre geführt werden im Geben für die wirklich Nothleidenden, die doch unsäglich elend sind, und der Hilfe dringend bedürfen. ES dürfte deshalb für alle edlen Menschenfreunde angezeigt sein, entweder ihre Gaben nur birect an das Hilfseomite zu richten, ober sie persönlich an nur bekannte ober durch das Comtto empfohlene Abgebrannte zu verabfolgen. — Es fehlt noch an Vielem, insbesondere — wie das Kreisblatt meldet — an den nothwendig» sten Geldmitteln für die so schwer Heimgesuchten, wenn auch schon von vielen Seiten auf das Reichlichste beigesteuert wurde. Oberndorf (Kreis AlSfcld), 19. Mai. Der gestrige sehr schwüle Tag brachte gegen Abend ein recht heftiges Gewitter. So freudig man den ersten Gewitterregen nach der seitherigen Dürre begrüßte, so schnell sollte sich die Freude in Schrecken verwandeln. Der Blitz schlug in daS Wohnhaus des Landwirths Seipp und zündete. Von hier aus lief der Strahl in die an das Wohnhaus anschließende Scheune und bald standen Wohnhaus und Scheune in Hellen Flammen. Obwohl rasche Hilfe von allen Seiten herbeieilte, konnten die Gebäude nicht mehr gerettet werden, die Hofraithe brannte gänzlich nieder. Auch in den benachbarten Waldungen muß es eingeschlagen haben, da Blitz und Donnerschlag oft unmittelbar aufeinander folgten. A Ober Mockstadt, 19. Mai. Bei der heute hier stattgehabten B ü r g e r m e i st e r w a h l wurde der seitherige Bürgermeister Herr Mickel einstimmig wieder gewählt. § Vom höhere» Vogelsberg, 17. Mai. Mit kummervollem Herzen schaut jetzt der Landwirth in die Zukunft, nachdem er täglich auf Regen gehofft. Der Futtermangel hat hier die Preise in Heu und Stroh so in die Höhe ge- trieben, daß wenig bemittelte Bauern Heu oder Stroh gar nicht kaufen können. Der Gentner Heu kostet jetzt 5 Mark, der Gentner Gersten- und Hafer - Stroh (Maschinendrusch) 3 Mk. bis 3 Mk. 50 Pfennige und dabei ist Heu und Stroh noch schwer zu bekommen. Die Wiesen gewähren einen traurigen Anblick, an trockenen Stellen ist ber Grbboben beinahe verbrannt. Der Roggen bleibt zu kurz, ber Klee eben- falls kurz unb bünn. Gestern Nachmittag ist ber erste Gewitterregen feit langer Zeit über unser Gebirg gekommen, er war jeboch nur von kurzer Dauer. Darmstadt, 18. Mai. Gestern Nachmittag badete der dahier beschäftigte 18jährige Bäckergehilfe Alben Rabe aus Braunschweig mit seinem Nebencollegen am südlichen Ufer im Wooge. Ersterer war deS Schwimmens kundig, letzterer dagegen nicht. Beide geriethen an eine tiefe Stelle und liefen Gefahr zu ertrinken. Durch rafche Hülfe seitens des WoogSpcrsonalS wurde der deS Schwimmens nicht kundige Bäckerbursche noch rechtzeitig gerettet und wieder zum Bewußtsein gebracht, Alben Rabe dagegen, welcher länger unter Wasser blieb, kam nicht wieder zum Bewußtsein. A Mainz, 19. Mai. Seitens ber CentrumSpaNel wie audj seitens der Nationalliberalen fanden heute Mittag Versammlungen der Vertrauensmänner auS Stadt und Land statt, in welchen man sich mit der Aufstellung von ReichStagScandidaten befchäftigte. In der Versammlung der Gcntrumdpartei beschloß man einstimmig, Gyrnnasialprofeffor Dr. Schlenger von hier als Ganbibat für den Wahlkreis Mainz»Oppenheim aufzustellen. Dr. Schlenger gehörte eine lange Reihe von Jahren dem hiesigen Stadtverordnetencollv- gium an unb war befondcrS in den SchulauSschuffen thätig. Gemeinschaftlich mit dem Buchdruckereibesitzer Johann Falk III. wurde der Genannte auch vor zehn Jahren m den hessischen Landtag gewählt, die Gültigkeit der Wahl wurde aber von den Socialdemokraten angefochten und dieselbe auch von der Kammer cassin und alsdann die Socialdemokraten Jöst und Ullrich als Vertreter von Mainz gewählt. — In der Ber- trauenSmännerv ersammlungbcrNationalliberalenkonntemannoch zu keinem definitiven Beschluß kommen. Die Benreter auS den ländlichen Bezirken sprachen sich für den ehemaligen Landtags» abgeordneten Bürgermeister Hirsch von AlSheim aus, während Vertreter von hier den auf dem hiesigen Sreisamt thätigen Amtmann Braun als Ganbibat aufgestellt wissen wollen. Die entgültige Entscheibung erfolgt in einer zweiten, den kommenden Dienstag stattfinbenben Versammlung. Kastel, 18. Mai. In den nächsten Tagen werben 850 Baugefangene, auS verschiedenen preußischen Festungen stammend, hier cintreffen, um auf dem Fon viehler bei Erbonheim internirt zu werben. Sin Hauptmann wird daS Gommanbo über bie Abtheilung erhalten. Dermifcbtc». * ♦* Gladenbach, 20. Mai. Vor der Station Wilhelms- Hütte entgleiste gestern Abend ein Güterzug. ES wurden hierbei 15 Wagen zertrümmert, ebenso einige Telegraphen- ftangen umgerissen. * Frankfurt o. M., 19. Mai. Bei der Firma A. Dreißig- acker in der Launitzstraße wurde in der vorigen Nacht ein- gebrochen unb au« bem Comptoir baS mehrere Gentner schwere Mittelstück deS KassenfchrankeS gestohlen. Die Diebe brachen vier Thüren ein, ehe sie an den Schrank kamen. Zum Transport benutzten sie einen im Hof stehenden Drückkarren, mit bem sie ihren Weg burch bic hinter de» Haufe befindlichen Gärten nahmen. Die sofort nach brm Bekanntwerben beS Einbruchs angestellten Nachforschungen hatten bas Resultat, daß ber Schrank im Walde hinter der Louisa erbrochen gefunden wurde. Außer Geschästsbückern war nichts darin, da der Eigenthümcr vorsichtig genug ,st, jeden Abend den Geld- und Wechselvorrath an anderer Stelle aufzubewahren. Die große Arbeit, die die Spitzbuben leisteten, hat sich also schlecht gelohnt. Im Gomptoir hatten sie noch zwei Pulte aufgebrochen und die Portokasse sowie den Vorrath an Freimarken mitgenommen. * AuS Bayern, 18. Mai. In Nürnberg hat sich ein „Arbetter-Radfahrerclub Vorwärts" gegründet, ber nunmehr das Fahrrab auch in die Dienste der socialdemokrattschen Agitation auf bem Lanbe stellen will. — Bei ber Papier» verarbeitungS-BerufSgenossenfchaft gelangte ein schrecklicher Unfall jur Anzeige. Einern Arbeiter sind von einer Schneide» maschine die Finger an beiden Händen, mit Ausnahme der beiden Daumen, glatt abgeschnitten worden. Der Mann hatte bei seiner gefährlichen Arbeit nach rückwärts gewendet geplaudert. * Edenkoben, 16. Mai. AIS Guriofum wird rnitge- theilt, daß Herr Drahtweber Stork hier einen Lehrling eingestellt hat, der daS respectable Alter von 7 8 Jahren und das nicht minder refpectable Gewicht von 2 Gentnern erreicht hat. Der „Lehrjunge", welcher bei den Leuten der Nachbarschaft als der „Vetter auS Amerika" bekannt ist, ge» denkt nach beendeter Lehrzeit, welche auf ein halbes Jahr festgesetzt wurde, nach Amerika, seinem früheren Aufenthalte, überzusiedeln, um dort sein Geschäft als Drahtweber zu betreiben. Bemerkt fei, daß der Lernbegierige bei seinen Vermögensverhältnissen durchaus nicht nöthig hätte, mit seiner Hände Arbeit sein Brod zu verdienen, sondern daS Geschäft nur auS Liebhaberei zu betreiben beabsichtigt. Der Lehrling hat 150 Mk. Lehrgeld zu entrichten und machte sich verbindlich, nach vollendeter Lehrzeit daS Geschäft nie in der Stadt Eden» loben zu betreiben. * Bordeaux, 18. Mai. Eine Feuersbrunst zerstörte vollständig die Keller der Weinfirma Eichenauer. Der Schaden wird auf 2 Millionen Franc- geschätzt. • Eine unterbrochene Wafserfahrt. Der „Bad. Landpost" wird aus Hochstetten (Amt Karlsruhe) geschrieben- Ein Pariser hatte den Plan, mit feinem Ganalboot von 18 Meter Länge, etwas über 2 Meter Breite und 90 Gtm. Tiefgang (Schraubendarnpfer) von Paris durch den Rbein-Rhone-Ganal über Straßburg, den Rhein hinab über Amsterdam wieder nach Paris zu fahren. Freitag Abend kam dasselbe mit einer großen Schnelligkeit den Rhein herab und — rutsch, saß es bei der hiesigen Gemarkung auf einer KieSbank fest. Die Besatzung besteht au« dem SigenthÜmer, Heizer, Steuermann und Koch. Die Vergnügungsfahrt hatte hiermit eine jähe Unterbrechung erlitten, die dadurch verschlimmert wurde, daß keiner der vier Insassen Deutsch versteht und nur mit Müße ein Verkehr mit den Anwohnern möglich wurde. Die Bemühungen der letzteren, daS Fahrzeug flott zu machen, batten bis heute keinen Erfolg. Der Dampfer „Industrie 15", der gestern zu Berg fuhr, sollte bei der Rückkunft das Schiff los- ziehen, blieb aber bis jetzt selbst auS. 5 ebiffsnaeb richten. (Mitgetheilt durch den Agenten be« Norddeutschen Uoydes, Herr» Carl Loo« in Gießen.) Bremen, 19. Mot. Der Schnelldampfer Spree, Sapitin W. Wtlligerod, vom Norddeutschen Lloyd tn Bremen, welcher am 9. Mat von Bremen unb am 10. Mat von Southampton ab» gegangen war, «ft gestern Mittag wohlbehalten bi Newport aniefornmoL MeJtrU3Qt>ei tz. L'E'?: rr-sZr >•£&** &*St Lx»sr k wählt. cs X5^ uti 'Ä i ‘^ei® au; S 7? fttifa»' Ä-«> *ää£ «.Sttt,on »y,,. ©uterjug. ® * [™igt Ziligr*. der Km« L Dm»» ’« Urigen S!«tz °Q§ mehrere ItanftS gestohlkr e9e sie an den Schi! einen im Hof fty« 8 durch die hinter: Die sofort nach,• stellten Nachforschw;- if im Walde {jiMr? .- Außer Gefcha^m 'er vorsichtix r.: h, rrath an c die Spi'tzbuba omptoir patten fit noch totaffe fonie bin Vor- rddiutschen u-v 6tn') epr^Sflfl welcher irnberq pat fitp tüt jninbct, der nmtty tx . — Bei der Papier- nzie ein schrecklicher sind von einer Schneide- en, mit Ausnahme der irden. Der Mann haNt rückwärts gewendet gt- uriosum wird mitgt- hier einen Lehrling ein» von 78 Jahren und oon 2 Centnern er» ■ bei den Leuten btt terifa" bekannt b't. gt* iuf ein palbtf Nr früheren Aufenthalte, S Sraitwte i« t«1 »tilgt Ui !«» S«; *w* ®“ Ä nie in btr Stadt Eden- euersbrunst zerstörte D-- 1 otboot von 18 w 5 90 Cim. W ;«*■* M- "nb. Die * löalich wurde- ?|WÄ> t0$: güN11 __ — Der Dampfer „Pennsylvania" der „Red Star Linie" in Antwerpen ist laut Telegramm am 17. Mai wohlbehalten in Philadelphia angekommen. Verkehr, Land- nnd Volkswirthschaft. Sietzeir, 20. Mai Marktbericht. Au» dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 1,10-1,25, Hühnereier per Stück -4, 2 Stück 11- H, Äffe pr. 6t. 5-8$, Käsematte or. St- 8 4, Erbsen vr. Liter 18 H, Linsen pr. Liter 28 H, Tauben pr- Baar X 0,70-0.90, Hühner pr. Stück X 1,10-150, Hahnen pr. St. X 1,70-2,00, Enten pr. St. X 1,80 bi, 2,00, Ochsevfletsch pr. Md 65—724. Kuh, und Rindfleisch pr. Pfd. 50-56 4, Schweine. Zetsch pr. Pfd. 60-70 4, Kalbfleisch pr. Pfd. 50-56 4, Hammel- steisch pr. Pfd. 40-70 4, Kartoffeln pr. 100 Silo 4,00-5,00 X, Weißkraut pr. Stück 5-12 4, Zwiebeln pr. Eentner 12,00-00.00 X, «llch^pr. Liter 12-18 4, Enteneier pr. St. 6- 4, Gänseeier S Herchenhain, 17. Mai. Der gestern hier abgehaltene erste diesjährige Vtehmarkt, sogenannte Walpurismarkt, war gut befahren, besonders mit Schweinen. An Rindvieh waren nur etwa 50 Stück aufgetriebm. In letzterer Viehgattung war der Handel flau. Milchkühe wurden nur 6 Stück verkauft. Die Preise hierfür waren 180 bis 220 Mt. das Stück (etwas mehr für frischmelkende). Stiere und fettes Vieh fehlte gänzlich. Von den angesahrenen Rindern wurde fast gar nichts verkauft, während die Kälber sämmtltch verkauft wurden. Besonder- beim Rindviehhandel macht sich der Futtermangel infolge der trockenen Witterung bedeutend bemerkbar, indem die Preise sehr herunter gegangen sind. Saugkälber kosteten das Stück (3 bis 5 Wochen alt) 25 bis 30 Mk. In Schweinen ging der Handel bedeutend besser, es waren meistens junge Ferkel (7 bis 10 Wochen alt) aufgetrteben, etwa 450 Stück und wurden dieselbm beinahe sämmt- lich verkauft, das Paar für 45 bis 60 Mk. Etnlegeschwetne kosteten daS Paar 120 bis 130 Mk. Fette Schweine waren nicht angefahren, hierin sind die Preise, 4 bis 5 Pfennige das Pfund, zurückgegangen. Arr»Mg aus den Stand es arnt»*«gistern Ver Stadt Gietzerr. Aufgebote. tu n J5, Mwtg Grün, Tagltzhner zu Wieseck, mit Elisabeth selbst. rJ7-. Karl Schlierbach, Schreiner dahier, mit Elisabeth Friederike Lißfeld hterselbst. 19. Markus Kahn, Schuhmacher dahier, mit Friederike Lind zu Frankfurt a. M. 19. Jacob Carl Adolf »«rÄf^er, Kaufmann zu Eiserfeld, mit Katharine Adolfine Mathilde Fischbach Hierselbst. 19. Alfred Georg Karl Theodor Martin Freund, Kaufmann dahier, mit Maria Jakobtne Plaum Hierselbst. 19. Emil Ferdinand Welsch, Gerbergehülfe zu Herborn, mit Marie Schnabel bahter. Mai: 15. Georg Ludwig"?","^Amann zu Düsselborf, mit Marie Henriette Rockel hterselbst. 17. Karl Müller, Knecht dahier, mit Luise Knorr hterselbst. 19. Ludwig Schwalb, Kutscher von Staufenberg, mit Karoline Simpel von Ober-Breidenbach. 19. Ernst Adolph Theodor Deutscher von Roßwein, Glaser dahier, mit Elise Dorothea Köhler hterselbst. _ , Geboren«. t 71 Dem Kutscher Philipp Friedrich Wilhelm Völpel ein Sohn, Wilhelm. 10. Dem Kaufmann Fritz Nowack eine Tochter, Marie Phtlippine Luise Anna Margarethe. 10. Dem Htlfshetzer bet der Matn-Weser-Bahn Johannes Mtchel ein Sohn. 12. Der Wiltwe deS Drehers Emil Ludwig Htnkler eine Tochter, Marte. 12. Dem Hetzer Heinrich Kraft eine Tochter. 14. Dem Schaffner bei der Matn-Weser-Bahn Karl Ludwig Walther eine Tochter, Frida Veronika Käthchen. 14. Dem Schlosser Ludwig Sert ein Sohn, Heinrich Wilhelm Ludwig. 14 Dem Lackirer Philipp Horn ein Sohn. 17. Dem Tapezier Friedrich Appel eine Tochter, Mathilde Luise Frida Emma. Gestorbene. Mai: 12. Wilhelm Seibel, 15 Jahre alt, Knecht von Ettingshausen. 13. Louise Becker, 6 Jahre alt, Tochter von Schreiner Melchior Becker von Alten-Buseck. 15. Franz Wilhelm Friedel, 38 Jahre alt, Braueretbesitzer dahier. 16. Heinrich Hasselbach, 4 Jahre alt, Sohn von Steinhauer Wilhelm Hasselbach zu Bahnhof Wetzlar. 16. Jacob Deibel, 49 Jahre alt, Cigarrenmacher dahier. 18. August vosmann, Straßenkehrer dahier. 18. Karoline Köhler, geb. Ackermann, 43 Jahre alt, Ehefrau von Schreinermeister Karl Köhler hterselbst. 19. Wilhelm Karl Kammer, 8 Monate alt, Sohn von Postassistent Wilhelm Kammer dahier. Auszug aus bett Kirchenbüchern ver Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getränte. Matthäusgemeinde. Den 17. Mai. Karl Müller, Knecht in Gießen, und Luise Knörr, Tochter des verstorbenen Bergmanns Johann Christian Knörr in Weinbach. Lukasgemeinde. Den 15. Mai. Georg Ludwig Holtz, Kaufmann zu Düffeldorf, und Marte Henrtette Rockel zu Meßen, Tochter deS verstorbenen Pfarrers Wilhelm Rockel von Wallernhausen. Johannesgemeinde. Den 19. Mat. Ludwig Schwalb, Kutscher zu Gießen, und Karoline Simpel, Tochter deS Schreinermeisters Konrad Simpel zu Oberbreidenbach. Getaufte. Matthäusgemeinde. Den 13. Mat. Dem Lehrer Karl Leib ein Sohn, Ernst Ludwig Karl Heinrich Wilhelm, geboren den 18. April. Den 14. Mai. Dem Flaschenbierhändler Peter Geisel eine Tochter, Anna Elisabeth, geboren den 25. April. Markusgemetnde. Den 14. Mat. Dem Kaufmann Jacob Happel ein Sohn, HanS Wilhelm Emil, geboren den 16. März. Lukasgemeinde. Den 14. Mai. Dem Hetzer Jakob Rau eine Tochter, Otttlte, geboren den 4. März. Denselben. Dem Htlfsbremser Johannes Stock ein Sohn, Karl Ludwig, geboren den 20. April. JohanneSgemetnde. Den 14. Mai. Dem Schlaffer Christian Sigle eine Tochter, Ottilie Eltsabethe Marie, geboren den 20. März. Denselben. Dem Kunst- und Frtedhofgärtner Carl Volk ein Sohn, Robert Wilhelm Carl, geboren den 15. Februar. Den 18. Mai. Dem Weißbinder Heinrich Feußer ein Sohn, August Gustav, geboren den 6. April. Beerdigte. Matthäus gemeinde. Den 14. Mai. Ottmar Köhler, Sohn des verstorbenen Kaufmanns Ottmar Köhler, alt 10 Jahre, gestorben den 12. Mai. Johannesgemeinde. Den 17. Mai. Wilhelm Friedel, Braueretbesitzer, alt 38 Jahre, starb dm 15. Mat. Eingesandt. Gieße«, 20. Mai 1893. — Anläßlich des Ablebens und der Beerdigung des Herrn Brauereibesitzers Friedel sind tm „Gießener Tageblatt" und in der Grabrede des Herrn Pfarrers vr. Naumann Behauptungen ausgestellt worden, die unwahr sind und mich zwingen zu folgender Erklärung: 1. In Nr. 114 des „Gießener Tageblatt" ist gesagt: „Die katholische Geistlichkeit hatte sich geweigert, dem Sterbenden das erbetene Abendmahl zum letzten Male zu reichen, weil seine Frau und seine Kinder der ... . evangelischen Religion angehören". — Diese Behauptung ist unwahr. 2. In Nr. 116 des „Gießener Tageblatt" ist gesagt: „Daß es sich nicht um das Abendmahl, sondern um die letzte Oelung gehandelt habe, welche dem Sterbenden zwar zu Tbeil wurde, die der katholische Pfarrer jedoch für Null und nichtig erklärte, als die Angehörigen sich weigerten, zur katholischen Kirche überzutreten." — Diese Behauptung ist unwahr. 3. Nach derselben Nummer desselben Blattes hat Herr Pfarrer vr. Naumann in seiner Grabrede gesagt: „Die katholische Kirche habe dem Verstorbenen das kirchliche Begräbntß verweigert, weil seine Gattin und Kinder vom evangelischen Glauben, dem sie angehörten, nicht lassen wollten" und „bei diesem Sterbefall sei von dem hiesigen katholischen Pfarrer an die evangelische Wittwe des Heimgegangenen am Sterbebette ihres Mannes das Ersuchen gestellt worden, daß sie das, was sie seither versäumt habe, nun noch gut machen solle, indem sie mit ihren gleichfalls evangelischen Kindern zur katholischen Kirche übertrete, ansonst er ihrem Manne die kirchlichen Ehren nicht eriveisen werde." — Diese beiden Behauptungen des Leichenredners sind unwahr. Schließlich erkläre ich noch: ich habe weder die Frau, noch die Kinder zum Uebertritt in die katholische Kirche aufgefordert, sondern nur erklärt, daß es Vorschrift der katholischen Kirche sei: ein katholischer Vater, der nicht katholische Kinder hat, kann nur dann die Absolution erhalten, wenn er den festen Willen hat, Alles zu thun, was er kann, damit die Kinder katholisch werden. Katholisches Pfarramt Gießen. __________ Bayer. Milch «nd Milchpreise. Der erwartete Regen bleibt wieder aus, Wiesen und Felder leiden immer mehr, das Futter auf den Böden ist bald aufgebraucht, die Landwirthe wissen keinen Rath mehr. In ärmeren, unter normalen Verhältnissen nicht gesegneten Gemarkungen geht schon Rindvieh an Entkräftung zu Grunde — aber auch in den besten Wlrihschajten fragt sich der Betriebsleiter: was soll werden, wenn dies Wetter noch vier Wochen andauert! Das Rindvieh wird zu Schleuderpreisen verkauft, nur die unentbehrlichen Stücke zurückdehalten. Unter diesen Verhältnissen ist es begreiflich, wenn die Milch zu fehlen beginnt und noch begreiflicher, wenn endlich sich die Landwirthe zusammenthun, den Zorn der Hausfrauen nicht mehr scheuen und den Milchpreis erhöhen. Seit Jahren steht derselbe auf 16 Pf. per Liter, in den Nachbarstädten Marburg und Wetzlar auf 20 Pfg. Man wirft den Landwlrthen nicht mit Unrecht vor, daß sie häufig nicht zu rechnen verständen. Unter gewöhnlichen Verhältnissen kostet dem Landwlrth die Herstellung von einem Liter bester Milch 13 Pfennige. Nahezu übereinstimmende Berechnungen von Land- wirthen, LandwirthschastSlehrern :c. haben dies schon lange ergeben- Schon damals hielt man cs für ungerechtfertigt, die Milch den Consumenten für 16 Pf. ins Haus zu liefern. Die Furcht aber, es mit den Abnehmern zu verderben, nickt minder der Concurrenz- netd ließ es nicht dahin kommen, den Milchpreis wenigstens auf 18 Pf. zu fetzen. Heute wäre, da die unentbehrlichsten Futtermittel um 200 pCt. im Preise gestiegen und selbst um diesen febr hohen Preis bald nicht mehr zu haben sind, ta sie fehlen, ein Milchpreis von 32 Pf. per Liter durchaus gerechtfertigt. Es ist daher endlich an der Zeit, daß nach getroffener Vereinbarung, der Breis der Milch nach Pfingsten und zwar vom 23. Mai an, auf 20 Pf. festgefetzt ist und dieser Preis auf 25 Pf. erhöht werden soll, wenn nicht demnächst eine gründlicher Witterungswechsel etntritt. Alle, die durch den Preisaufschlag betroffen werden, mögen das unangenehm empfinden, aber sie werden auch — bei verständiger Beurthellung der Verhältnisse — zugeben müffen, daß die Landwirthe ganz und gar im Rechte sind. Die Nr. 116 d. Bl. enthielt einen Artikel der „Köln. Ztg.", welcher die NeichStagsmahlen von nattonalltberaler Seite beleuchtete. Gestatten Sie nun auch einem diesbezügl. Artikel der „Freis. Ztg." Aufnahme, welcher lautet: „In Gießen haben dieNationalliberalen einen Agrarier, einen Gutspächter Melnert ausgestellt, dem die „Köln. Ztg." nachrühmt, daß er von „entschieden liberaler'.Gesinnung sei" und auch „im Bunde der Landwirthe an erster Stelle stehe." Entschieden liberal und entschieden agrarisch zugleich. — Muß das ein interessanter Mann sein!!" Unterhaltungen zu Bad-Rauheim von Sonntag den 21. Mai bis Freitag den 26. Mat. Die Kurcapelle spielt täglich Morgens von 7—8 Uhr an der Kurquelle, Nachmittags und Abends siehe unten. Bet weniger als 10» R. Wärme spielt sie im großen Spetsesaale des Kurhauses. Sonntags und an den Feiertagen Nachmittags werden 30 Pfg. Eintrittsgeld für den Besuch der Terrasse gegen Abgabe einer Karte erhoben. Nur die Besitzer von Kur- ober Tageskarten haben gegen Vorzeigen derselben freien Zutritt. Sonntag den 21. Mai, Nachmittags von 3Va bis 5Ve und von 6 bis 8>/, Uhr: Concert von der Capelle des Füsilier-Regiment- v. Gersdorff (Hess.) Nr. 80 auf der Terrasse. Eintritt 50 Pfg. gegen Karte. Gelbe Kur- und Tageskarten frei. Nachmittags bet gutem Wetter von 3‘/8 bis 5'/, und von 6 bis 7 Uhr: Concert der Kur- capelle am großen Teich. Zutritt frei. Montag den 22. Mat, Nach- mtttags von 4 bis 6 und von 6'/, bis 7«/i Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Abends 8 Uhr tm Saale: Theater- Vorstellung. Der Mann tm Mond. Dienstag den 23. Mat, Nach- mtttags von 4 bis 6 und von 6 und von 6 bis 7 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Abends 8 Uhr im Saale: Theatervor- stellung des Wiener Ensembles aus Wien. Die Gigerln von Wim. Freitag den 26. Mai, Nachmittags von 4 bis 6 und von GVe bis 7,u sehr billigen Preisen empfehle• 4651 Willi. Böger. Dreirad und Hochrad (gute Maschinen), billig zu verkaufen. Näheres in der Exped. d. Bl. [4668 4685] Schöne Wohnung, 4 Zimmer mit allem Zubehör, roegjugSbalber per 1. Juli zu oermiethen.___Babnboiftraße 2. 4652] Eine Mansarden - Wohnung ist zu oermiethen.Nordanlage 28. 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Mai, Nachmittags 3 Nhr: Generalversammlung, verstärkt durch die Vertrauens- mäuncr des Wahlkreises Restauration Feidel. 4683 Der Vorstand. Tagesordnung: Reichstagswahl. Die verehrlichen Mitglieder der Gewerbebank zu Gießen eingetragene Genoffenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht werden zu der W«tag den 29. Mai 1893, Abends 8 Ilhr, im großen Saale des Cafe Leib (Gühlholtz) abzuhaltenden 34. ordentlichen General-Versammlung ganz ergebenst eingeladen und um zahlreiches Erscheinen gebeten. Tagesordnung: 1) Erstattung des Geschäftsberichtes pro 1892; 2) Ersatzwahl von sieben Mitgliedern des Aufsichtsrathes (siehe am Schlüsse des Geschäftsberichtes); 3) Ausschluß einiger Mitglieder; 4) Beschlußfassung über die Genehmigung der Jahres-Rechnung und Bilanz, sowie über die dem Vorstande und Aufsichts- rathe zu ertheilende Decharge; 5) Vertheilung des Reingewinnes. 3ME* Der Geschäftsbericht Pro 1892 liegt der heutigen Nllmwcr des „Gießener Anzeiger" bei. Gießen, 21. Mai 1893. 4670 Gewerbebank zu Gießen eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht. M W, _________________Vorsitzender des Aufsichtsrathes._________________ Allen Denen, die Milch nach Gießen liefern, an der Vereinbarung betreffend die Erhöhung des Milchpreises aber nicht theilnehmen konnten, sei hierdurch mit- getheilt, daß vom 23. d. M. ab das Liter Milch im Einzelverkauf nur zu 20 Pfg. abgegeben wird. Wer Vieh zu füttern hat, wird wissen warum! 1684 Heuchelheimer Mühle. Herrlich im Thal gelegener, beliebtester Ausflugsort in der Nähe Gießens. IW Einem P. T. Publikum empfehle meine geräumigen Garten- und Wirthechatte-Localitäten aufs Beste. [4656 Separate Zimmer für Gesellschaften und Vereine. Ausechank von Pa. Exportbier. Keine Weine. Gute Küche. Veste Bedienung. Hochachtungsvoll Heinr. Kn och, Restaurateur. Badenbur^. 51 in dritten Pfingstfeiertag: Concert und Tanzmusik. = tlnfang 4 Uhr. —- 4641 Hierzu ladet ergebenst ein j. Duill. Schiffenbergerthal. Am 2. Keiertagl Z5 Tanzunterhaltung 5g wozu erfltbenit einladet[46751 r. Die trauernden Hinterbliebenen. Ober-Mühle bei Königsberg, den 20. Mai 1893. Die Beerdigung findet am ersten Feiertage, Nachmittags 21/, Uhr, vom 467b Sterbehause (Ober-Mühle) aus statt. PROGRAMM Kampfgerichtssitzung im „Schönhos*. NB. wozu höflichst einladet Phil. Weller Wwe. Wieseck [4657 [4653 a. M. zu senden. wozu ergebenst einlabet K. Volk [4673 innerung. Giessen. Ui 100.00 ReichSbank^Di e< t"*t Bringe hiermit mein neu aufge« stelltes Billard von Fiirstenweger Lohn, Mainz, in empfehlende Er- Uhr: n n n V5 30 91.40 20.SO 0000 Angebote (uier Bibliotheken, eewle •inielner Bacher erbittet die J. Ricker sehe Buchhandlung HZ. 87 382 CO 209 37 160X0 Hi .00 moo usro Va3 „ Abends: Gasthaus zum Gambrinus. Am 2. Fkicrlagk: Gut besetzte Tanzmusik. 4663| Gestern Mittag eine goldene Dameuuhr mit Sette im BergwerkS- wald (Hügrlschneise) verloren. Abzugeben gegen höbe Belohnung Ostanlage 4. Junge Dame, welche Freit. Mit. Nicht. 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[4 46 Samstag den 20 und Sonntag dea 21 Mai: Keine Vorstellungen. 4646 Die Directloo Giessener Zitherkranz. 3. Feiertag: Heuchelheimer Mühle. 4655 Gesangverein Heiterkeit. Am zweiten Pftngftsciertag: Ausflug «ach Kloster Arnsburg. Abfahrt 12'/, Uhr vom Ludwsgsplatz aus. 4681_______________Dee Vorstand. Restauration „zum Pfau“. Am dritten Pfingstfeiertagr Frühconcert. | Ph. Bob, Neustadt 11. Versicherung. Dir Haupt-Agentur einer aut eingeführten ersten deutschen Heuer- und reben-verstchernng»- «etien Gesellschaft ist unter günstigen Bedingungen für Gieflen zu vergeben. Offerten unter K 2819 an Rudolf Moste, Frankfurt a. 94. 4665 4667] Tüchtiger Tapeziergehülfe gesucht; dauernde Arbeit. H. Hollmann Tapezier, ________________Kanzleiberg. 4635] Arbeiter mit guten Zeugnissen für Landwirthschast gesucht. ________________________Rtegelpsad 12. 4679) Et« Bursche für ein StS» und Flaschenbtergeschäft gesucht- Näheres in der Exoed d- Bl. Zur Wellersburg*. 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