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VteNiliähriger >le**<*ewUrttis 1 2 Mark 20 Pfg. mü vringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Rebachen, Lxprdtn» und Druckerei: -ch»lßr«»«»r.V. Kernlprrcher 51. Anrts- und Anzeigeblutt für den Kreis Gieren. ■—== ■ . ! ?■■! ■■ _J" - -W ■ ■ . J.._« 1. .■■X..X WTT-X-1^ Hl. 'KAMI'.£ ■ 1 '■■ 11 «»nahm. >°» «n,eigen zu der Nachmittag» für d« (ÄrflfUlVffrtrtf• CtliffcfTtfY ^ÄuNrifi?nKsäll?r »nnoncen-vureanx de. In- und «usl.nde» nehm« Agenden Lag 'rscheinmden Nummer bi« vor«. 10 Uhr. J ^UUlUlCUVlUUCt. I Anzeige» für den ^«ießener Anzeiger- entgegen. Amtlicher Theil. Gießen, am 16. Februar 1893. Betr.: Notirung des Handels mit Schlachtvieh nach Lebendgewicht. Das Grohherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Soweit Sie unserer Verfügung vom 23. v. M. (Kreis* blatt 23) noch nicht entsprochen haben, erinnern wir Sie an baldige Erledigung. _____________________v. Gagern.__ Bekanntmachung, betreffend den Oberhessischen Obstbauverein. Freitag den 24. Februar d. I., Nachmittags 2 Uhr, findet auf Lonys Bierkeller zu Gießen eine Generalversammlung des Vereinsbezirks Gießen mit folgender Tagesordnung statt: 1. Was kann Seitens der Gemeinden zur Förderung des Obstbaues geschehen? Referent: Herr Landwirthschafts- lehrer Dr. von Peter zu Friedberg; 2. Unter welchen Verhältniffen gewährleistet der Obstbau die höchste Rentabilität? Referent: Vorsteher der pomo- logischen Gärten Herr C. Reichelt zu Friedberg; 3. Ist die Theilung des Vereinsbezirks Gießen in Sec- tionen wünschenswerth? Aufgeben der Sectionen? Alle Mitglieder des Obstbauvereins und Freunde des Obstbaues lade ich zu dieser Versammlung freundlichst ein, besonders ergeht diese Einladung an die Herren Bürgermeister des Kreises Gießen. Gießen, den 14. Februar 1893. Der Vorsitzende des Vereinsbezirks Gießen des Oberheff. Obstbauvereins. x Rebel, Amtmann. I »' Deutsches Reich. Berlin, 18. Februar. Abermals hat Kaiser Wilhelm der Insel Helgoland einen Besuch abgestattet und hiermit erneut sein Interesse für dieses berühmte Eiland bekundet. Feuilleton. Eine Wette. Fastnachts-Erzählung von S. tom Haoe. (Schluß.) „Wie reizend* Sie scherzen," meinte Lemberg. „Ist gar kein Scherz, schöner Tscherkesse, leider nicht, Du kannst 's nur halt noch nit verstehen, na, macht nix, später wirst mirs schon glauben," sagte die Tyrolertn mit einem leichten Seufzer, denn der kleinen Kokette, in der der Leser wohl schon der Gräfin Waldhofs Zofe erkannt haben wird, gefiel der schöne Graf viel besser als ihr ehrsamer, ältlicher Schustergemahl. Sie spielte darum auch ihre, erst nur aus Liebe zu ihrer Herrin übernommene Rolle selbst con amore, so daß Graf Lemberg entzückt war und sich schließlich, da Liebe und Champagner über seine Ehescheu gesiegt, sogar hinreißen ließ, seiner vermeintlichen Gräfin Herz und Hand anzutragen. Das hatte Frau Jeanette denn doch nicht erwartet, sie wußte im ersten Augenblick nicht, was thun, faßte sich indeß schnell und bat sich Bedenkzeit aus. Diese kühle Aufnahme des großen Opfers seiner Freiheit wirkte doch etwas ernüchternd auf Lembergs liebeglühende Stimmung, doch sagte er sich bald, das große Glück habe Ada betäubt, und die kluge Jeannette, seine Verstimmung sofort bemerkend, verdoppelte nun ihre Liebenswürdigkeit und ließ sich sogar ohne Einwendungen bald darauf in das vom Rittmeister bestellte reservirte Zimmer zum Souper führen. „Nun nehmen Sie aber die Maske ab, theure Ada," bat er, „hier sind wir ja allein und ungestört." „Scheint nicht," sagte aber Jeannette, die sich zwar nicht sträubte, als der Graf den Arm sogar um ihre Taille legte, die aber ruhig ihre Maske behielt, denn in diesem Augenblicke traten zwei Dominos ein, die ihnen, wie sie bemerkte, schon seit einiger Zeit gefolgt waren. „Dies Zimmer ist für mich reservirt," fuhr Lemberg ärgerlich die Masken an, „ich muß bitten, es zu verlaffen und —" das unter seiner Regierung dem deutschen Mutterlande wieder gewonnen worden ist. Der Kaiser war in Begleitung des Prinzen Heinrich von Preußen an Bord des Panzercolosses „König Wilhelm" Freitag früh von Wilhelmshaven aus in See gegangen und nach einer von schönem Wetter begünstigten schnellen Ueberfahrt auf Helgoland eingetroffen, wo ihm von der Bevölkerung ein begeisterter Empfang bereitet wurde. Der Monarch verweilte einige Stunden auf der Insel, worauf er mit seinem erlauchten Bruder die Rückfahrt nach Wilhelmshaven antrat und daselbst Nachmittags 5 Uhr wieder anlangte; Abends besuchte der Kaiser das Casino. Am Samstag Vormittag begab sich der Kaiser von Wilhelmshaven nach Oldenburg und stattete hier dem Großherzoglichen Hofe einen mehrstündigen Besuch ab- Abends traf —er wieder in Berlin ein. — Die ablehnenden Beschlüsse der Militär- Commission des Reichstages in Sachen der zweijährigen Dienstzeit werden auf keiner Seite als maßgebend für das weitere Schicksal der Militärvorlage betrachtet. Vielmehr überwiegt die Meinung, es würden sich, wenn nicht im Laufe der zweiten Commissionsberathung, so doch im Plenum ernstliche Verständigungsversuche geltend machen. — In der am 16. d. Mts. abgehaltenen Wochen- Plenarsitzung des Bundesrathes wurden einige kleinere Sachen erledigt und mehrere Vorlagen den zuständigen Ausschüssen zur Vorberathung überwiesen. — Herr v. Köller, der langjährige und hochverdiente Präsident des preußischen Abgeordnetenhauses, feierte am Freitag unter allgemeinster Theilnahme seinen 70. Geburtstag. Das Abgeordnetenhaus pausirte deshalb am genannten Tage. — Exccllenz will heirathen! Reichskanzler Gras Caprivi beabsichtigt, dem „Deutschen Adelsblatte" zufolge, eine Gattin heimzuführen. Die Auserkorene des Kanzlers soll eine junge anmuthige Wittwe, Frau Oberst v. Lehmann, sein. Die Proclamirung der Verlobung wird schon nächster Tage erwartet. — Die Ersatzwahl zum Reichstage im Wahlkreise Pr.-Stargar d-Berent hat die Wahl des pylnischen Candidaten v. Kalkstein zum Abgeordneten ergeben. Die Polen haben also dieses Mandat behauptet. Eine weitere Reichstagsersatzwahl findet an diesem Montag statt, im Kreise Ltegnitz-Goldberg, woselbst namentlich die Antisemiten schon seit Wochen eine äußerst rührige Agitation entfaltet haben. Bekanntlich ist dieser Wahlkreis bis jetzt freisinnig vertreten gewesen. Berlin, 18. Februar. Die Versammlung des Bundes der Landwirthe auf Tivoli ist von Tausenden aus allen Theilen Deutschlands besucht. Im Saale sind über 4000 Personen anwesend - die Fenster wurden geöffnet, um den außerhalb des Saales stehenden Taufenden das Hören zu ermöglichen. Die Stimmung ist sehr lebhaft. Gegen halb 3 Uhr wurde die Versammlung durch Herrn v. Plötz m't einer Ansprache eröffnet, die mit einem Hoch auf den Kaiser und die verbündeten Fürsten schloß- gleichzeitig wurde ein Begrüßungstelegramm an den Kaiser beschloffen. Zum Vorsitzenden wurde Plötz gewählt. Berlin, 18. Februar. Die heute dem im Tivolisaale versammelten Bund der Landwirthe vorgeschlagene Resolution besagt, die Grundlagen, worauf die Stärke des Vaterlandes beruht, seien unversehrt zu erhalten- die Landwirthe seien zu jedem Opfer für eine starke Militärmacht, die den Frieden erhalte, bereit. Die dauernde, sicherste Grundlage der Macht und Größe des Vaterlandes sei aber das Gedeihen der Landwirthschaft. Handelsverträge erschütterten diese Grundlage derart, daß die Existenzfähigkeit der Landwirthschaft gefährdet werde - die drohende Gewährung weiterer Einfuhrvergünstigungen sei eine unerträgliche Schädigung. Der Reichstag wird gebeten, weiteren Zollherabfetzungen die Zustimmung zu versagen und auf Förderung der landwirthschaftlichen Ausfuhr Bedacht zu nehmen. Berlin, 18. Februar. Dem Gesundheitsamt wird vom 17. bis 18. Februar aus Altona ein Todesfall an Cholera gemeldet. Bei einer am 5. Februar erkrankten Person wurde nachträglich Cholera festgestellt. Hamburg, 18. Februar. Die Hamburg-Afrika* Nische Dampfschiffs ah rts-Gesellschaft richtet eine dritte Linie über das Cap der guten Hoffnung bis nach Port Natal als Endpunkt ein. Ausland. Wien, 18. Februar. Die internationale Cholera- Conferenz tritt erst im Anfang März in Dresden zusammen. Das österreichische auswärtige Amt wird durch Freiherrn v. Hangelmüller, die österreichische Regierung durch Hofrath Kussy, den Referenten des Sanitätswesens, vertreten sein. „Pardon, lieber Graf, wenn wir stören, aber wir kommen nur —" „Wegen der Wette," fügte, der andere Domino hinzu, während beide sich demaskirten. Lemberg, Berg und Hagen in ihnen erkennend, unterbrach sie ungeduldig mit den Worten: „Davon später, wenn ich bitten darf, meine Herren. Sie werden begreifen," fügte er mit einem Blick auf Jeannette hinzu, die sich wie Schutz suchend, säst zärtlich an ihn lehnte. „Vollkommen," erwiderte Berg, der die Verlegenheit des Grafen ordentlich genoß, „wir wollen auch nicht lange stören, nur müssen Sie noch die neueste Verlobung hören: Herr von Saldern hat sich nämlich mit der Gräfin Waldhof verlobt, wir kommen soeben von einem Feste bei der Braut, wo die Verlobung gefeiert wurde." „Das ist unmöglich, das kann nicht sein," rief der Rittmeister außer sich, „denn Gräfin Waldhof ist hier und ich habe ihr soeben Herz und Hand angetragen. So nehmen Sie doch endlich die Maske ab, theure Ada, und sagen Sie, daß Sie einwilligen, meine geliebte Braut zu sein!" Ruhig nahm Jeanette ihre Maske ab und brach das darauf folgende, plötzliche, fast beängstigende Schweigen, indem sie freundlich sagte: „Den ehrenden Heirathsantrag des Herrn Grafen kann i leider nit annehmen, da ich zu meinem herzlichen Bedauern schon einen Mann hab. — Aber wie mi dös freut, daß mei Gräfin sich verlobt hat! Da muß i noch gleich heut Nacht gehen und ihr Glück wünschen, Jetzt sag i aber dem Herrn Grafen noch meinen schönsten Dank für die feine Bewirthung und das andere gütige Anerbieten, ja, hält i nur nit schon einen Mann, es ist wahrhaftig zu schad!." Stumm vor Schreck hatte der Rittmeister dagestanden, endlich rief er: „Aber in des Teufels Namen, wer sind Sie denn eigentlich und wie konnten Sie es wagen, sich für die Gräfin Waldhof auszugeben?" Da lachte Jeanette ein wenig, dann aber sagte sie mit einem Versuch, gekränkt auszusehen: „Aber, Herr Graf, dös hob i ja gar nit than, der Herr Graf selber haben mich immer theure Ada genannt, i dagegen hab oft versichert, daß ich ka Gräfin bin, sondern nur a Verkäuferin, und daß i nit Ada, sondern Jeanette hoiß, und das ist mei Nam, i war Zofe bei der Frau Gräfin Waldhof, jetzt bin i leider mit dem Schuster Joseph Sedlmayr ver- heirathet, sonst hätt i nur zu gern den Herrn Grafen genommen. Und nun nix für ungut, Herr Graf, und gebens uns wenigstens die Ehr Ihrer Kundschaft, die ganze Maskenballgeschichte bleibt dann unter uus, auch der Sepp brauchts nit zu wissen, für den ist das zu hoch, der verstehts doch nit, aber feine Stiefel macht er, das muß man ihm lassen. Hier hat der Herr Graf unsere Adreß," damit nahm sie aus ihrem Körbchen eine Geschäftskarte mit I. Sedlmayr, Herrenschuhmacher, L.straße 9, und empfahl sich mit einem zärtlich 1 bedauernden Blick auf Lemberg, der Joseph Sedlmayr nicht gefallen haben würde. Als sie gegangen, starrte Lemberg noch immer auf die krampfhaft in der Hand gehaltene Adreßkarte. Endlich bemerkte er die redlichen, aber vergeblichen Versuche der beiden Offiziere, ernst zu bleiben, und rief: „So lachen Sie doch nur, meine Herren, geniren Sie sich nicht! Donnerwetter, habe ich mich btamirt! Wenn ich nur wüßte, wer mir diesen nichtswürdigen Streich gespielt hat, denn außer uns vier Herren hat doch Niemand um die Wette gewußt." „Und unser Schweigen war Ehrensache und bleibts," erwiderte Lieutenant Berg ruhig. „Aber zufällig," fuhr er lächelnd fort, „kann ich Ihnen doch die gewünschte Auskunft geben." Nun erzählte er, was ihm Fräulein von Richthofen mitgetheilt. „Mir," fügte Lieutenant von Hagen hinzu, „hat die reizende junge Dame auch noch Glück wünschen lassen zu der gewonnenen Wette." „Wahrhaftig," rief der Rittmeister wüthend, „daran i dachte ich noch gar nicht in meinem Aerger über diese ! furchtbare Blamage, daß ich mit der Wette auch noch meinen ! Olaf verloren!" gujern, 18. Februar. Der Verwalter der Sparbank gestand die Veruntreuung von 92000 FrcS. ein. Wie«, 18. Februar. Auf der Wien-Budapester Linie erfolgte großer Schneefall. Budapest, 18. Februar. In der Hauptstadt steigt die Donau rapid, die Schleußen wurden abgesperrt. Belgrad, 18. Februar. Aus Serbien wurden im vorigen ^Jahre etwa 5000 00 Ochsen nach Oesterreich-Ungarn eingeführt, um 10pCt. weniger als im Vorjahre- um so größer war der Export von SHifjcn und Schafen. Paris, 18. Februar. Die Militärcommission beschloß die Festsetzung aller Jnfanterieregimenter auf drei Bataillone und die entsprechende Erhöhung der^sfiziere. Die Berathung deS Spionage-Gesetzes wird nach Beendigung des CadreS-GesetzeS erfolgen. Cadir, 18. Februar. In dem Anarchistenprozeß wurden alle Angeklagten freigesprochen und unter enthusiastischen Demonstrationen der Volksmenge sofort entlaffen. Deutscher Neichstag. 47. Sitzung. SawStag, 18. Februar 1893. Die Berathung deS Etat« de4 Innern wird fortgesetzt. Bet den allgemeinen Fonds bedauert Abq. Kunert (Soc), daß der Etat für Kunstgewerbe so düifttg ausgefallen sei. Allerdings stehe die moderne Kunst unter dem kaudtntfchm Joch deS EapitaltSmus. so dah man ihr gegenüber mißtrauisch sein müsse. Jedenfalls sollte man die Kunstschätze der Allgemeinheit mehr als bisher zugänglich machen. Auf Anregung deS Abg. Dr. Bamberger sagtStaatSsecretär v. Bötticher ausführliches Material über die Benutzung der sub- uenttontrten Dampferlinten zu. Abg. Dr. Barth (dfr.) fragt an, ob seitens der Berufsgenossenschaften ausreichendes Material betgebracht fei, um einen Anhalt für die spätere Höhe deS RetchSzuichusscS zur Inoalidttäts- und Altersversicherung zu bieten. Er fürchte, der Zuschuß werde später viel höher ausfallen alS veranschlagt. DaS Gesetz sei nicht weniger alS populär, wie die dagegen etngegangenen Petitionen bewiesen. StaatSsecretär o. Bötticher erwidert, bet der Altersrente werde sich ein Mehr, bet der Invalidenrente ein Weniger an Zuschuß ergeben. Allerdings dürfte es eine Anzahl Jnvaltdenrentenberechtigte geben, die keine Kenntntß von ihrem Anspruch hätten. Auch mache Vie Feststellung deS Grades der Invalidität vielfach Schwierigkeiten. An eine Aufhebung des Gesetzes sei nicht zu denken; auch wäre eine solche ohne Rechtsbruch nicht möglich. Abg. v. Schalscha (Str.): Eine Abänderung sei ohne RechtS- bruch möglich, zumal, wenn beide Parteien zusttmmen. Man sollte die Versicherung faculattv machen. Abg. Bebel (Soc.) weift den Gedanken an eine Aufhebung deS Gesetzes »uruck. Auf Abänderungen werde man später zurückkommen. Die InvalidiiätSerklärung werde auf mancherlei Weise erschwert. Die meisten Beschwerden richteten sich gegen die Gertng- sügigkrit der Leistungen der Versicherung. Redner fragt, ob generelle Anweisung über die Anlegung deS Geldes der Versicherungsanstalten ergangen sind. Mit der Verwendung der Gelder zur Errichtung von Arbeiterwohnungen könne er sich nicht einverstanden erklären. Solche „Wohlsahrtseinrichtungen" dienten nur dazu, die Arbeiter in größere Abhängigkeit zu bringen. Bet der Ausführung deS Gesetzes seien vielfach Härten vorgekommen. Don einem Rentenempsänger, dem die Rente durch die höhere Instanz abgesprochen, sei sie unbarmherzig durch Execution etngetrieben worden. Es komme vor, daß den Altersrenienempsängern der Rentenbetrag von ihrem Lohne Sekürzt werde. Unhaltbar sei, daß man einem Arbeiter Versicherungsetträge abncbme, der nie Rente bekommen kann, weil er nur tm Sommer in etnem versicherungspsitchligen Betriebe arbeitet, tm Winter dagegen alS HauSarbetter nicht oerstcherungspflichttg fei. StaatSsecretär v. Bötticher: Generelle Vorschriften bezüglich der Anlage des Vermögens der Versicherungsanstalten zu treffen, liege außerhalb seiner Befugniß. Hier seien nur die Landes-Scntral- behörden competent. lieber die Versicherung der Hausarbeiter seien die Erfahrungen bet den Tabakarbettern abzuwarten. Dte Annahme sei irrig, daß Einer, der nur ein halbes Jahr in einem versieh er ungS- pfltchtigen Betriebe beschäftigt ist, keine Rente erlangen könne. WünschenSwtrlh sei, daß die Behörde von selbst einen Arbeiter aus seine Rentenberechttgung aufmerksam mache, wenn er keine Kenntniß davon habe. Abg. Wiss er (wtld-ltb.) wünscht Ausdehnung des Gesttzes auf die Kleinbauern und die kleinen städtischen Gewerbetreibenden, wenigstens soweit, daß denselben eine sacultative Versicherung gewährt werde. Abg. Gras Behr (Rp.): Das Gesetz habe im Ganzen wohl- thättg gewirkt; an eine Aushebung desselben sei nicht zu denken, wohl aber bedürse eS mehrfacher Verbesserungen. Abg. Dr. Barth (dsr.) hält eine Aushebung deS Gesetzes für da- Richtigste, für welchen Fall allerdings ein Uebergangsstadium zu schäften wäre, um die eingegangenen Verpflichtungen abzulösen. StaatSsecretär v. Bötticher antwortet aus eine Anfrage des Vorredners, daß die Zahl der Rentenempsänaer am 1. Jan. d. I. 17 500 betrug. Ohne Entschädigung an die durch bad Gesetz nun einmal Anspruchberechtigten könne das Gesetz nicht aufgehoben werden. Diese Entschädigung würde aber daS Reich mehr belasten, als dies jetzt der Fall. Wenn über die Wirkungen des Gesetzes erst längere Erfahrungen vorliegen, werde wohl auch Dr. Barth anders darüber denken. Abg. Frhr. o. Pfetten (Str.): Wenn bei jeder Gelegenheit Unzufriedenheit über daS Gesetz kundgegeben werde, so werde man dessen Einbürgerung nur erschweren. Man möge wenigstens positive VerbesserungSvorschläge machen. Mit einer Revision deS Gesetzes fei er einverstanden. Ada. Schrader (dfr.): Wenn daS Gesetz heute zur Abstimmung stünde, so käme eS sicher nicht zu Stande. Mit demselben würden die Principien deS socialistiscken Staates anerkannt. Für eine Abänderung des Gesetzes bedürfe eS noch statistischen Materials. Inzwischen sollte man mit der Ausdehnung deS Gesetzes jedenfalls vorsichtig sein Abg. Möller (nl.): Die Aushebung deS Gesetzes sei ausgeschlossen; eS könne sich nur um Abänderungen handeln- Für die nur periodisch Beschästigten sollten besondere Bestimmungen getroffen, die Beiträge sollten auch in Norddeutschland mehr alS bisher durch die Krankenkasien ober bte Sommunen eingezogen werben. Die Hergabe von Geld bei puptllartscher Sicherheit an Gesellschaften für gemeinnützige Zwecke, auch zum Bau für Arbeiterwohnungen, halte er für angebracht. Abg. Roesicke (lib) tritt vom Standpunkte deS Arbeitgebers für daS Gesetz ein, daS auf baS Verhältniß zwischen Arbeitern und Arbeitgebern günstig wirke; geklagt werbe nur über bte nichtigen Renten: aber hier würde man nie volle B-siiedigung schäften. Abg. Bebel (Soc.): Socialistlsch sei der Gedanke des Gesetze- schon deshalb nicht, weil der Arbeitgeber immer bestrebt sein werde, ben Beitrag für den Arbeiter auf dessen Lohn anzurechnen. TaS Gesetz stehe ganz auf dem Boden der heutigen GeiellschasSordnung. Aba. Frhr. v. Unruhe-Born st (Rp.) erklärte, daß die Arbeitgeber die ihnen durch das Gesetz auferlegten schweren Lasten im Interesse der Besserung der socialen Verhältnisse gern trügen Auch in den Kreisen der Arbeiter gewinne bafl Gesetz immer mehr Freunde. Die zur Berathung gestandenen Forderungen wurden genehmigt. 2LeiterberathungDienstag. Außerdem egvptischer Handelsvertrag. Neueste Xlacbttcbicn» Depeschen deS Bureau .Herold'. Setlie, D. Februar. Bankier BleichrSder ist heute Mittag um l1/* Uhr gestorben. Cöl-, 19. Februar. Soeben fand eine von 5000 Personen besuchte Fe st Versammlung aus Anlaß der Papstfeier statt, in welcher in glanzenden längeren Reden der Thätigkeit deS Papstes wahrend der letzten Jahre gedacht unb besonders das erhabene Schauspiel deS Zusammenwirkens von Kaiser Wilhelm und Papst x?eo XIII. bei der Heilung der socialen Schäden beleuchtet wurde. Schließlich wurden Ergebenheits • Telegramme n^gesandt, worin unverbrüchliche Treue gelobt wurde. Dte ganze Stadt ist schlich geflaggt. Heute Abend findet eine Beleuchtung der Domthürme statt. München, 20. Februar. In dem festlich geschmückten und überfüllten Saale des Casino fand gestern in Anwesenheit dcs Prinzen Ludwig, des päpstlichen Nuntius, des Erzbischof-, deS Obersthofmarschalls von Malzen, de» Ministers Crailsheim, einer Vertretung der städtischen Collegim mit Bürgermeister Borscht an der Spitze und einer Zahl von Abgeordneten die Festversammlung auS Anlaß deS Papft-JubiläumS stau. v. Hertling begrüßte die Erschienenen und brachte ein Hoch auf den Prinzregenten aus. Stadtpfarrer Kühn hielt die Festrede, worin er auch deS Ehejubiläums deS Prinzen Ludwig gedachte, und schloß mit einem Hoch auf den Papst. Ein Huldigungstelegramm an den Papst wurde abgesandt. Brussel, 20. Februar. DaS Journal „Belgique militaire“ fordert die Neuschaffung mehrerer mobiler fliegender Escadrons und Compagnien der GenSdnrmerie Zwecks sofortiger Unterdrückung der anläßlich bei Arbeitseinstellungen ausbrechenden Unruhen. Petersburg, 19. Februar. Die landwirthschaftliche Gesellschaft in Kiew hat sich ebenfalls gegen die staatliche Ueberwachung des Getreidehandels ausgesprochen. DaS Gleiche hat die hiesige Kaufmannschaft getban. Cocalts unb provinzielle-. Gießen, 20. Februar 1893. — Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten Donnerstag den 2 3. Februar 1893, Nachmittags 4 Uhr pünktlich: 1. Die Ueberschreibung der Stadtkirche zu Gießen auf den Namen der evangelischen Gemeinde im Grundbuche von Gießen. 2. Neubau einer zweiten Kirche; hier die gärtnerische Anlage um die Kirche und die neue Thurm- uhr. 3. Beschaffung von Schulbänken und von Stühlen für die höhere Mädchenschule, hier; Offerten. 4. Desgleichen von Schulbänken für das Realgymnasium. 5. Die Durchführung des Reichsgesetzes über die Gewerbegerichte- hier: Erlaß eines Ortsstatuts. 6. Die Ausführung des Reichsgesetzes vom 1. Juni 1891; hier insbesondere die Regelung der Sonntagsruhe im Handelsgewerbe. 7. Die Prüfung der Rechnung der Stadt Gießen für 1891/92. 8. Ausbau der Schanzenstraße; hier: Gesuch um Pflasterung deS rechtsseitigen Trottoirs. 9. Den Betrieb der Sandgrube im Stadtwald am Sandberg. 10. Erhöhung städtischen Trottoirs in der Schulstraße. 11. Erhebung von Grundzinsen. 12. Entwurf eine« Statuts für die Gemeindekrankenvcrsicherung. * * Militärdienstnachrichlen. Freiherr von und zu Egloffstein, Oberstlieut., beauftragt mit der Führung deS 1. Großh. Hessischen Jnf.-(Leibgarde-)Regts. Nr. 115, unter Beförderung zum Obersten zum Commandeur dieses Regts. ernannt. Haupt, Major und Bats.-Commandeur vom Füs.-Regt. Nr. 38 unter Beauftragung mit den Funktionen des etatsmäßigen Stabsoffiziers in das Jnf.-Regt. Nr. 131 versetzt. * * Glockenguß. Herr Glockengießer Rincker zu Sinn, dem der Guß der vier Glocken für unsere neue Kirche übertragen worden ist, hat hierher gemeldet, daß bereits heute, Montag, der Guß der größten Glocke werde vorgenommen werden, und am nächsten Mittwoch spät in der Nacht der Guß der drei übrigen Glocken. Wenn der Guß, wie wir hoffen, gelingt, dann sollen bis April d. I. Glocken sammt Glockenstuhl fix und fertig auf den Thurm der neuen Kirche gebracht sein. * ♦ Die gestern stattgehabten Specialitälen-Borstelluugeu im „Safe Leib" erfreuten sich recht zahlreichen Besuchs, lieber die Programm-Ausführung selbst sind wir nicht in der Lage, Günstiges berichten zu können. Neues wurde nichts geboten, längst bekannte, gewöhnliche Couplets wurden mit mittelmäßiger Komik und gezwungener Stimme vorgcbracht. Als gegen den Schluß der Abendvorstellung auch dte betonte „decente" Haltung wich, lohnte das Publikum mit Zischen unb Pfeifen unb entfernte sich, so daß der Saal binnen wenigen Minuten geleert war. — Dem Besitzer des „Safe Leib" können wir angesichts dessen nur rathen, künftighin nur wirklich Gutes und gute Komiker zu engagiren, um fein Concertloeal im Ansehen zu erhalten. * * Warnung. Kaufleute wollen sich merken, daß Streichhölzer und ähnliche Gegenstände, deren Transport mit Gefahr verbunden ist, nicht mit der Post versandt werden dürfen. Ein Kaufmann in Dortmund hatte ein Packet schwedische Streichhölzer an einen Abnehmer in Schwerte gesandt- in Hagen erkannten die Postbeamten jedoch, da daö die Umhüllung deö PackctS bildende Papier einen Riß bekommen hatte, den Inhalt deS PacketeS. Auf Antrag der Oberpostdirection wurde gegen den Absender die Untersuchung eingeleitet und ein Strafbefehl in Höhe von 100 Mark gegen ihn erlassen. Hiergegen hatte der Kaufmann Widerspruch erhoben, er erzielte auch seine Freisprechung, da nicht er, sondern der Buchhalter dem Lehrling den Auftrag gegeben, die Streichhölzer mit der Post zu versenden. Die Amtsanwaltschaft will indeffen in der Sache Berufung einlegen. ♦♦ Verhaftet wurde ein Knecht, der im Verdacht siebt, seinem Mitknecht mittels Erbrechens eines Koffers 12 Mk. gestohlen zu haben. Schlägerei. In der Nacht von SamStag auf Sonntag fand auf dem Kirchenplatz eine Schlägerei statt, wobei einer der Betheiligten nicht unbedeutend verletzt wurde. Gegenüber dem Antrag auf Zulassung der Feuer- bestattnng un Großherzogthum Heften hat bte Regierung im Vorb er al htm gfl- A uflsch u ste ihren ablehnenden Standpunkt bei- behalten. »♦ Ein großer Banin- nnb Pflaa »en markt wird Anfang April vom Süddeutschen Gartner-Verband in Franks urt a.M. veranstaltet. Cs werden Obst- unb Zierbäume, Beeren unb Ziersträucher, Rosen, Topf- und Teppichbeetpflanzen zum Groß- und Klein-verkaus kommen. § Heisterl (Kreis Lauterbach), 18. Februar. Set der hier ftattgefunbenen Beigeordnerenwahl wurde der seitherige Beigeordnete Schreiner Johannes Dietz einstimmig wiedergcwShlt. § Steinfurth (Kreis Lauterbach), 18. Februar. Der hiesige Gemeinderechner wurde in Untersuchungshaft genommen, da sich Unregelmäßigkeiten in seinen Büchern u. s. w. vorgefunden haben sollen. § Zahmen. 18. Februar. Hier wurde als Beigeordneter der Gastwirth Kaltenschnee einstimmig neugewählt. Rieder Weisel, 18. Februar. Gegenwärtig ist man hier mit der Herstellung der neuen Telephonlinie Berlin- Frankfurt beschäftigt unb zieht sich dieselbe auf der Staats- straße Cassel-Frankfurt her. t Rieder Mockstadt. 19. Februar. Gestern wurde bet hiesige Lehrer in Pension, Herr Emmerich Bechtold, geboren am 3. November 1805 unb vorgestern verstorben, unter ungemein zahlreicher Betheiligung zu seiner letzten Ruhestätte geleitet. T Aus Oberhesfen, 20. Februar. Herr Landwirtl; Heinrich Bruster von Nieder-Mockstadt hat in aner» kennungSwerthester Weise dem Oberhessischen Geschichtsverein folgende Objecte bebicirt: 1) drei Bande Urkunden auS den KriegSjahren 1812, 1814 unb 1815; ferner Bernhard Cantzlers Feldmeßkunbe (gedruckt 1673); weiter einen in Schweinsleder gebundenen Kalender vom Jahre 1778, unb endlich eine werthvolle Münze, geprägt im Jahre 1563. Möchten dem edlen Beispiele dieses Stifters so manche Besitzer von werthvollen Gegenständen alter Zeit folgen nn. Darmstadt. 18. Februar. Zweite Kammer der Stände. Die General-Debatte über die polizeiliche Beaufsichtigung b er MiethSwohnungen unb Schlafstellen wirb heute fortgesetzt. Abg. Schröder erklärt, er sei kein Gegner bcs Gesetzes, wünsche aber, dafi basselbe auf alle Gemeinben beS LanbeS auSgebehnt werbe. Abg. Dr. Gutfleisch roenbrt sich in scharfer Weise gegen bad Miethskasernenwesen unb besten Schattenseiten. Er glaubt, die Vorlage werbe hier Wandel schaffen und eine Erhöhung der MiethSpreise für die Arbeiterwohnungen sei durch das Gesetz nicht zu befürchten. Er hält eS auch nicht für nöthig, Gemeinden StaatShülfe zu gewähren für Beschaffung gesunder Wohnungen und selbst vor etwaigen polizeilichen Belästigungen dürfe man nicht zurückschrecken, wenn eS gelte, Bedürftigen Wohlthaten zu erweisen. Für daS Reich eigne sich diese Materie nicht; kleine Staaten, wie Hessen, könnten jedoch intensive Maßregeln leicht treffen, welche geeignet seien, humane Bestrebungen zu fördern. Unterschiede zwischen Stadt und Land dürften nicht herbeigeführt werden und bafl UntersuchungSrecht müsse tm ganzen Lande gleichmäßig den Beamten zugestanden werden. Abg. Metz-Darmstadt war früher ein Gegner der Vorlage, hat aber seine früheren Bedenken fallen lasten unb wird für die Vorlage stimmen. Abg. Schönberger spricht sich gegen die Vorlage auS. Er fordert die College« vom Lande auf, ebenfalls gegen die Vorlage zu stimmen. Hiermit ist die General-Debatte geschloffen und eS erfolgt nunmehr die Berathung der einzelnen Artikel. Diese werden ohne Debatte genehmigt. DaS ganze Gesetz wird hiernach mit allen gegen fünf Stimmen ange nommen. Auf Antrag deS Abg. Or. Gu t f lei f ch wird der Artikel I. des Gesetzes, welcher die polizeilichen Befugniste zur Einsichtnahme der Wohnungen festsetzt, am 1. October 1893, das Gesetz selbst am 1. April 1894 in Kraft treten. Vom Main. 17. Februar. Wie sich jetzt herauflstellt, verlor infolge befl jüngsten Eisganges eine Unsumme von Main fisch en daS Leben. Die Fische suchen bekanntlich, namentlich bei Hochwaffer, mit Vorliebe die weniger tiefen Stellen auf; so gerietben sie mit dem Eise über die User, beim Fallen des Wasserfl versperrten ihnen aber die am Ufer lagernden EiSmassen den Rückweg. (Erklärung und Abwehr. In Nr. 37 befl „Gießener Anzeiger" steht ein Artikel mit der Überschrift: „Die Gemeindevertretungen der vier evangelischen Gemeinden". Dieser Artikel enthält einerseits eine Reihe gehässiger Angriffe unb hämischer Verbächtigungen gegen den Pfarrer der JohanneSgemeinde, unb anbererfeitß einen Vorwurf unb eine Beleibtgung gegen die bei der Wahl der Gemeindevertreter für die, JohanneSgemeinde thattge Wahlcommission, inflbrfonbne auch gegen einzelne Mitglieder derselben. Betreffs der Angriffe und Verdächtigungen gegen ben Pfarrer der JohanneSgemeinbe wollen wir hier jegliche Abwehr unterlaßen, da der mitunterzeichnete Pfarrer Baumann erklärt hat, daß er derartige Kränkungen gegen ihn ruhig hinnehmen und ertragen wolle auch in dem Bewußtsein, daß solche Angriffe unb Verdächtigungen ihm bei allen rechtschaffen denkenden Gliedern der Gemeinde nicht daS Geringste schaden können. Betreffs deS Vorwurfs und der Beleidigung gegen die Wahlcommission sehen wir unfl aber zu einer Erklärung unb Abwehr genötigt. '4 fei gär Gediegene F ConßrmMdkll-^ Wasche Z liefert in einfacher und feiner Ausführung billigst k die WLschefabrik 1 Fritz Nowack^^| Seliersweg.^^M ■Ä- rlbwehr. ,.ji steht ein Artikel «y$SS KLS b 969Ä d eme ■ftS—•* -'d-^L"K » neue“ “ if)« w l« ÄfeftS *3fi**; Februar. < 7°h- 4't »/' ferner Bernhard 5); weiter einen in m Äahre 1778, unb rgt im Jahre 1563 Hers so manche Beter Zeit folgen! veite Kammer der er die polizeiliche swohnungen und tzt. Abg. Schröder es, wünsche aber, bafe (des ausgedehni werde. . scharfer Weise gegen chattenfeiten. Er glaubt, n unb eine Erhöhung ungen sei durch das auch nicht fiir nMg, i sür Beschaffung gebigen polizeilichen Bedecken, wenn es gelte, Mr das Reich eigne n, wie Reffen, könnten effen, welche geeignet t. MrrMe Men Mrt werden und das ' Lande gleichmäßig den Metz-Darmstadt war 16er seine früheren Be- die Vorlage stimmen, egen die Vorlage aus. uf, ebenfalls gegen bie ; iie General-Debatte ge- Lerathnng der einzelnen ; genehmigt. Das ganze 1 fünf Stimmen ange- Gutsleisch wird der t in «r-st treten. M tot W W W«”* je He * m » °^°°°>°« euie"b »;r^ uft b-- 8..«, Der Artikelschreiber behauptet: „Im Wahllocal wurde nun eine Liste angeboten, aus „der 17 „alte" Mitglieder der Gemeindevertretung „zur Wiederwahl empfohlen wurden." Diese Behauptung ist eine völlig unrichtige. Unter dem „Wahllocal" kann selbstverständlich nur verstanden werden der Saal der Kleinkinderschule, in dem die Wahl vollzogen wurde/ denn alle übrigen Räume des Gebäudes wurden wie sonst, so auch während der Wahlhandlung, zu anderweitigen Zwecken benutzt; die Kleinkinderschule als solche war so wenig das „Wahllocal", wie etwa die Mädchenschule an der West- anlage. Wenn nun die Wahlcommission geduldet oder gar veranlaßt hätte, daß „im Wahl local" Stimmzettel „angeboten", „in die Hand gedrückt" wurden, dann hätte sie wider die gesetzlichen Bestimmungen gefehlt, hätte ungesetzlich gehandelt. Solchen Vorwurf erhebt aber der Artikelschreiber mit seiner Behauptung. Wir weisen denselben als völlig ungerechtfertigt zurück/ denn „im Wahllocal" sind in keiner Weise Stimmzettel angeboten worden. WaS außerhalb desselben geschah, sei es im Hause ober auf der Straße, damit hatte die Wahlcommission nichts zn thun. Der Artikelschreiber sagt weiter: „In der Johannesgemeinde haben zwei, darunter in „der That einer, der es hatte sehen können, daß sein Name „zu den getilgten gehöre, sich „im Wahllocal" die Anfrage, „gestattet, wer eigentlich die Ltste, die einem vor der Thür in „bie Hand gedrückt wurde, ausgestellt habe. Wenn dabei „bemerklich geworden, daß sie davon befremdet waren, zu „sehen, daß die Wahl aus dem Dunkeln heraus gemacht „werden sollte, so ist das begreiflich. Freilich, die „Wahl- „commission" hatte „keine Rechenschaft zU geben". „Rechen- „schasl" wurde auch nicht gefordert. Aber es war Doch interessant, zu sehen, wie die Frage auf einzelne Mitglieder „der Wahlcommission wirkte." Diesen höhnisch beleidigenden Ausführungen gegenüber erklären wir, daß „im Wahllocal" nicht zwei, sondern nur ein Wähler jene Anfrage stellte und die angedeuteten Bemerkungen machte. Wenn eS nun dem Artikelschreiber „interessant" war, hierbei mancherlei „zu sehen", so ist damit aufs Gewisseste erwiesen, daß der anfragende Wähler zugleich auch der Artikelschreiber ist. Zur Abwehr seiner Angriffe sei hier nur erklärt, daß derselbe im Wahllocal infolge seiner Frage und Bemerkungen vor der Wahlcommission nichts anderes hat „sehen" können, als das Staunen und Befremden einzelner Mitglieder der Wahlcommission darüber, daß der betreffende Wähler im Wahllocal sich so benehmen konnte, wie er es gethan hat. Wenn ihm dies zu sehen intereffant war, so wollen wir hierüber nicht weiter mit ihm rechten. Gießen, am 17. Februar 1893. Vier Mitglieder der Wahlcommisfion der Johannesgemeinde. Or. Naumann. Wolf. Schmall. Albach. * Lyck, 17. Februar. Heute Morgen 71/* Uhr hat durch den Scharfrichter Fr. W. Reindel aus Magdeburg die Hinrichtung des Mörders Grusziewski aus Maschnen, der den dortigen Schneider und Holzhauer Ferdinand Hofer überfallen und ermordet hatte, slattgefunden. * Leipzig, 18. Februar. Das Schwurgericht ver- urtheilte die jugendlichen Handarbeiter Fiegert und Loesel, die im October v. I. das Naubattentat aus einen Geldbriefträger machten, zu zwölf beziehentlich sieben Jahren Zuchthaus, zehn Jahren Ehrverlust und Polizeiaufsicht. * Aus Elsaß - Lothringen, 17. Februar. Wegen Verweigerung des Gehorsams und Thätlichkeiten gegen einen Unteroffizier außerhalb des Dienstes wurden vor einigen Tagen zwei Soldaten des in Weißenburg garni- sonirenden Infanterie-Regiments Nr. 60 zu fünf und zehn Jahren Festung verurtheilt. Als besonderer ErschwerungS- grund wurde die Trunkenheit angesehen, in der sich die Soldaten zur Zeit der That befunden hatten. * Mannheim, 16. Februar. Pfarrer Kneipp hielt heute vor 4000 Personen einen zweistündigen Vortrag über seine Wafferkuren. * Wien, 16. Februar. Gestern wurde hier eine große Wechselfälschung entdeckt. Der 20jährige Eomptoirist Sicco Adutt fälschte im vorigen December auf den Namen seines Oheims, Chefs der großen Firma Russo u. Comp., zwei Wechsel im Betrage von 81,000 Gulden und ließ sie bei der österreichisch-ungarischen Bank, die den Schaden zu tragen hat, eseomptiren. Adutt reiste mit seinem Freunde Benvenisti nach Philadelphia. Letzterer, nach Berlin zurückgekehrt, schrieb nach Wien, daß ihm Adutt die Fälschung gestanden habe. Auf diese Weise wurde die Fälschung entdeckt. Benvenisti wurde gestern in Berlin verhaftet. Schiffsnachrichteir, — Der Postdampfer „Belgenland" der „Red Star Linie" in Antwerpen ist laut Telegramm am 18. Februar wohlbehalten in Newyork angekommen. Verkehr, Land- nn- Volkswirthschaft. Gründer-, 18. Februar. Fruchtpreise. Weizen X 16.20, Korn X 14 30, Gerste X 14.30, Hafer X 14.00, Erbsen X 16.00, Linsen X 00.00. Wicken X 00.—. Lein X ——, Kartoffeln X —, Samen X —.—. Airchlichc Anzeigen -er evang. Gemeinde. Bibelstunde am Montag den 20. Februar, MendS 8 Uhr, in der Kleinkinderschule; Marcus Cap. 5, Vers 1: Die erste dem Herrn widerfahrene Abweisung nach Heilung eines Besestenen- Pfarrer Dr. Naumann- Bekanntmachung. Nachdem die Stadtverordneten-Versammlung in ihrer gestrigen Sitzung I beschlossen hat, daß in der Moltkestraße beiderseits Vorgärten von 5 Meter, Breite anzulegen sind, bringen wir dies mit dem Anfügen zur Kenntniß, I daß der bezügliche Ortsbauplan von heute ab während 14 Tagen auf dem Stadtbauamt (Gartenstraße Nr. 2, Zimmer Nr. 7) zur Einsicht offen liegt. Einwendungen sind binnen gleicher Frist bei Meldung des Ausschluffes bei uns vorzubringen. Gießen, den 18. Februar 1893. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 1588 Bekanntmachung. Das Genoffenschafts-Kataster für die Lindenau - Genossenschaft der Gemarkung Langd liegt von heute an vier Wochen lang auf der Amtsstube des Unterzeichneten zur Einsicht der Betheiligten offen. Langd, den 21. Februar 1893. Der Genoffenschafts - Vorsteher. R onthaler, Bürgermeister.1596 Holzverfteigerung. Montag den 27. Februar d. I. werden aus den Districten Steinweg, Neubofsheege, Neuer Heegwald, Kaulhain, Junge Buchen, Alter Haag, Hain, Steinkaute, Bcltershainerwald, Laubachskopf und Hainheege versteigert: Stämme: 80 Eichen mit 30 km, 20 Buchen mit 15 km, 302 Fichten mit 159 km (theilweise Schnittholz), 9 Kiefern mit 6 km, 15 Lärchen mit 10 km: Derbstangen: 796 Fichten mit 38 km. . Zusammenkunft Vormittags neun Uhr auf der Kreisstraße Reinhards- Hain—Winnerod am neuen Pflanzgarten im District Neuhossheege. Nur das im District Neuhossheege und Steinweg liegende Holz wird bei der Versteigerung vorgezeigt, das Holz aus den übrigen Districten wollen Steigliebhaber vorher einsehen. Grünberg, 18. Februar 1893. Großherzogliche Oberförsterei Grünberg. Schöbe r.[1606 Holz-Versteigerung. Donnerstag den 23. und Freitag den 24. Februar 1893 soll im hiesigen Gemeindewald, District Hohenrod, nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 136 Eichen-Stämme von 14—40 cm Durchmesser und 3—15 m Länge, 269 Fichten-Stämme von 14—42 cm Durchmesser u. 13—20 m Länge, 262 Kiefern-Stämme von 14—35 cm Durchmesser unb 7—21 m Länge, 42 rm Buchen-Scheitholz, 10 „ Eichen- „ 116 u Nadel- „ 8 „ Buchen-Knüppelholz, 16 „ Eichen- „ 76 „ Nadel- „ 56 „ Buchen-Reisholz, 102 „ Eichen- „ 408 „ Nadel- „ 6 „ Buchen-Stockholz, 26 „ Eichen- „ 90 „ Nadel- „ Am ersten Tage kommt das Stammholz, am zweiten Tage der allenfallsige Rest des Stammholzes und das Brennholz zur Versteigerung. Zusammenkunft und Anfang der Versteigerung jedesmal Vormittags neun Uhr im Holzschlag. Queckborn, 15. Februar 1893. Großh. Bürgermeisterei Queckborn. Schmidt. 1519 Holzversteigerung. Donnerstag den 23. d. M. kommt in den Waldungen der Gemeinde Daubringen in verschiedenen Districten nachverzeichnetes Holz zur Versteigerung: 48 Eichen-Stämme bis zu 62 cm Durchmesset und 10 m Länge mit 25,12 km, 120 Nadel-Stämme bis zu 36 cm Durchmesser und 16 m Länge, 1 Buchen-Stamm mit 0,48 km, 55 Nadel-Derbstangen mit 3,64 km. Die Zusammenkunft ist Vormittags 9 Uhr auf der Haide vor dem Wald. Daubringen, 16. Februar 1893. Großh. Bürgermeisterei Daubringen. Walter. 1531 Bekanntmachung. Die am 16. und 17. Februar d. I. abgehaltenen Holzoersteigerungen im Grüninger und Dorfgiller Markwald sind genehmigt. Grüningen, 18. Februar 1893. Großh. Bürgermeisterei Grüningen. Gilbert. [1607 1 wird durch meine I SatarrhpastilltN I in kurzer Zeit •yilpVllJ radical beseitigt A. Jtzleib. Beuteln A 35 H in Gießen bei & Krumm, Bahnhofstraße 40. Bekanntmachung, i Rjplzpr’cnhp Die am 13. b§. M-, Nachmittags um lllulU. üÜllU Süd-Anlage 5 Nachmittags 2'/r Uhr, soll auf dem hiesigen Ortsgericht die den» Schreiner Jacob Wacker Eheleuten 1626] ConcurSverwalter. UM" zu billigsten Preisen. 16 [1598 abzugeben sind. Emil Fischbach 1295] Ederstraße 2. 1387 Walthers [140 lief, frc- bill. als Fabr- XUTr 283] sr. Kett, Eltville a. Rb. Ochsenfleisch, nicht ladenrein, per Pfd. 5V Pfg. und nimmt Abonnements jederzeit entgegen. Preis von Mk. 1.50 an viertel] ähr lieh, wofür 10—12 Journale wöchentlich geliefert werden. Donnerstag d. 23. Febr. Nachmittags 2Vz Uhr, wird in der Nahe des „Feldschlößchens an der Rodheimerstraße augebraunteS Holz in kleinen Parthien versteigert. Hoffmann, Vergebung von Bauarbeiter» Särnrntliche Bauarbeiten zur Vergrößerung eines Fabrikgebäudes in Wieseck sollen im Ganzen, event. im Einzelnen vergeben werden. Pläne, Voranschläge und Bedingungen können bei den Architecten Stein & Meyer eingesehen werden, woselbst auch die Offerten bis zum 28. d. Mts. 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Scene und Arie: „Wie nahte mir“ etc. a. d. „Freischütz“ . . . v. C. M. v. Weber. 3. Ouvertüre zur Oper „Anakreon* . . . v. L. Cherubim. 4 Recitativ und Arie: „Endlich naht sich“ etc. ans „Figaros Hochzeit“ . . . . v. W. A. Mozart, ü. Vorspiel zur Oper Lohongrin" . . . v. R. Wagner. d. Lieder mit Clavierbegloitung: a) Liebestreu . . . v. J. Brahms. b) Ständchen . . . v. J. Brahms. c) Lieben.Gegenliebe v. F. Ries. Eintrittskarten für Nichtmitglicder za Mk. 2.50 (Sperrsitz Mk. 3.50), sind in der Musikalienhandlung von Herrn Ernst Challier (Rudolphs Nachf.), für Studirende bei Herrn Hausverwalter Storck zu ermässigtem Preise zu haben. [1613 KaiferPanorama, Bahnhofstraße 23, Löwengaste. Diese Woche äan, neue Pracht-Serie: Unübertroffene Darstellung: Wien und die Musik- n. Theaterausstellung. u. A. Interessant Alt-Wien mit den historischen Straßen, Biergärten, die Wiener Schrammel. [1566 Erota. Der Verein führt fortan den Namen „Terpfychore". BereinSadendr Donnerstags, Lenz'scher Aetsevteller. Das Weitere wird durch Circular oder diese Zeitung bekannt gemacht werden. Donnerstag, den 23. d. MtS.t Herren «bend ' ,0 Uhr. Iflli] _____________Vorstand. 1600] Entlaufen rortqe Woche ein gelbe» rpistchen mit schwarzer Schnauze (Halsband mit Namen des Eigenth.), Marke Nr. 3979. Hegen Belohnung ab- 1»'geben_____________3 Wilheliustroße 3 1627) Gin Schirm gefunden. Adzudolen Hammstraße b. 388) Ankauf von Möbeln ui d chanShallungSgegenstLnden. Neuenweg 22. chlefier-Verein 1568 Theaterzettel 10 Pfg. 1454 rühl’schen k -rMpr schar M von 1623] Der Vorstand. ausgeführt von [507 1391] 1560] Neuenweg 38. gesucht. G.ünbergerstraße 15. 1615] Wilson, Wilhelmstraße. mtethen. Grünbergerstraße 42. 1617] zum 1. März. [1561 sage ich auf diesem Wege den tiefgefühltesten Dank. Louis Kreiling 1618 P. Weidhaas DreSven Radebeul. Vermiet (hingen. 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Um recht zahlreiche Vetheiligung wird gebeten. 1619] MSbl. Stube zu vermiethen. Gmtl Schmidt, Metzger, Ttefenweg. 12431 Zwei schön möbltrte Zimmer tä bester Lage an einen ruhigen Herrn per 1. April zu vermtethen. Nähere- in der Epped. d. Bltt- 1509] Zwei ineinandergeh. aiöbl. frdl. Zimmer mit oder ohne Pension sof. zu vermtethen. Asterweg 12, zwei Treppen. Installalious-Arbeiteo aller Art als Specialität: Hauswasscrlei- tungen, Closetö und Lbarm- Wasseranlagen, Vade-l^inrich- tungen für Wanne und Brause, kalt, warm und gemischt, nach de« währtesten Constructionen, Haus- entwässerungs - Anlagen nach hygienischen Vorschriften, sow.sämmt- liche vorkommenden Reparaturen werden prompt zu reellsten Preisen Todes« Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die schmerz« liche Nachricht, daß ev Gott dem Allmächtigen gefallen hat, am Samstag Abend 10 Uhr unser liebes Töchterchen Die hier wohnhaften Schlesier werden behufs Gründung eines „Tchlefier-Vereins" eingeladen, sich am 25. Februar er., Abends 8 Uhr. im Local des Herrn Feid el („Bavaria") cinzufinden bczw. ihre Adressen auf der Expedition des „Gießener Tageblattes" bis zum selbigen Tage niederzulegcn. Danksagung. Für die zahlreichen Beweise herzlicher Theilnahme an dein kürzlichen Hinscheiden meiner geliebten Schwester Theater - Verein. ' Mittwoch den 22. Februar, präcis 71 Uhr I in Steins Saalbau: Ensemble-Gastspiel des Darmstädter Hoftheaters: Galeotto von Jose Echegaray; deutsch von Paul Lindau. Billets in der Musikalienhandlung Ernst Challier (Rudolphs Nachfolger), sowie an der Abendkasse: 1. Parquet Mk. 3.50, 2. Parquet Mk. 2.25. Studentenkarten Mk. 1.—. Gallerie Mk. 1.—. Carl Solms, Spenglermeister und Installateur, Sonnenstraße 1. bkile ich gründlich. Xlyil^UlU Auch bei lang Krankheit und tn hohem Älter dauernde Erfolge. LcidenSbeschr. und Angabe ob Hüße kalt, an 1393] Em braoeS tüchtige» Dte«st» Mädchen auf Anfang März gesucht. __Kirchenplatz 21, 1 Stock. 1490) Ein brave- tüchtige- junges Dienstmädchen zum 1. März gesucht. Danksagung. Allen Denjenigen, welche unserem lieben Vater so innige Theilnahme und die letzte Ehre zur Ruhestätte erwiesen, für die reichen Blumenspenden, besonders auch dem Herrn Pfarrer Schlosser für die tief ergreifende Rede sagen wir unseren herz« ltchsten Dank. ,n bester tage zu omn XTUVCn erir. L d- Epp. (58 823] Ein geräumiger Laden Lage der Stadt ist per sofort oder spät» zu vermtethen- Nähere- _______Neustadt 78, eine Treppe. 824] Eine große belle SnflMtt« A per sofort zu vermiethen. Näheres Neustadt 78, eine Treppe. ___________Bahnhofstraße 8- lt95] Äraoer zuoerlässizer vurfch« von 16—17 Jahren, welcher mit Pferden umgehen kann, nach au-wärtS sofort ge» sucht. Näheres bei -. Simon, Neuenweg 32. I 1692] frftr Schneider. Ein Arbeiter und ein Lehrling gesucht- ______________________Steinstraß« 50. 15A1 ] Ein älteres zuoerlässtgeS H&N *tn mit guten Zeugnisien wirb für Küche und Hausarbeit gesucht- Frau »lisadeth Hochstätter, _______________Bahnhofstraße 71.___ "tdochen für Küche und HauSarb. sucht Stelle. Näh T'eienweg 8. 1556] Küchen«, Han». und »i«Xt» Mädchen finden sofort und später beffere Stellen durch die Stellenvermittelung von __Frau Hüttender ger. n__1614] Ein tüchtiges La»f»ädche« gesucht. steinstraße 7, HL in bester Lage, event. mit WL II Eontor, Wohnung, Lager» raum und Keller zu vermiethen. [150 Sannenstraße 23. Vudwiasplatz 13 fünf Zimmer nebst Zubehör und Garten- antheil zu vermtethen.(1162 1602) Wohnung von drei Zimmern mit Zubehör zum 1. April iu vermiethen. Grür bergerftraße 1b- 1622] Drei Zimmer mit allem Zubeh. (parterre) zu verm- Cchillerstraße 29- 1630] Kleine? Logt» zu oermiethe». Steinstraße 67. “1621] Ein kl“FämUienlogtS, gleich che- ziehbar, zu verm Schützenstraße 19.__ —1620]H Neubau (Setter-weg) eine Wobn. v. 7 bi« 8 Z, Bade,, nebst Zub., sowie großer Laden m. Wobn. zu verm. I. Stet«, Archttect. 1628] Mein H««» Krünbert erstraße Nr. 21, an eine Familie oder auch getrennt zu vermtethen. __Christin« Seiet V. 1012] Labnstraße 10 zwei größere Logis und eine Mansarden • Wohnung zu ver- mtethen- Nähere« bei stl. Hoffaea««, Selter-weg, oder bet A. ÄeUct, Ost» anlage 39._______ _____________ 1011) Der 3. Stock, Ostanlaae 39, ist zu vermtethen. __ A. Sestee. _ dldj Ludwtgstraße 12, dritter Stock, 5 auch 7 Zimmer nebst Zubehör, zum 1. Mai, auf verlangen auch früher, zu vermtethen._____________________________ 48] Der 1. Stock, 6 Zimmer mit ollem Zubehör, nahe der Anlage zu »er- mteihen. Näheres Asterweg 4 1 lb23^Hämmstraße Nr. 12 eine freundliche Wohnung, 3 Zimmer mit Zubehör, zu vermiethen. Nähere- Labnstraße 11. 1389| Eine ireundltchc schöne Familien- wohnung (3—4 Zimmer nebst Zubehör) auf Mitte März zu vermiethen in Dr. Weber» Mtttelha«g, Wetzsteing '48. Unsere lverthe Kundschaft machen wir daraus aufmerksam, dass unsere Flaschenbiere stets mit unserem Etiquett versehen sind und dass das von unserem früheren Flaschenbierkutscher P- Geisel gelieferte Bier nidjt aus unserer Brauerei stammt. 1466 Gebr. Röhrte, Exportbierbrauerei, faniuuirtljfdjflftefdjiilf ]u Wkilbnrg a. d. Lahn. Oeffentliche Prüfung zum Schluß deS Winterhalbjahrs 24. März. Beginn des neuen Schuljahres 11 April Von fremden Sprachen wird nur noch Französisch die Reifezeugnisse berechtigen nach wie vor zum einjährig - freiwilligen MiLtärdienst. Anmeldungen bis zum 9. April an Director Matzat tn Weilburg, welcher auch Programme (kostenfrei) versendet und wettere Auskunst erhellt. Das Curatoriuni. sez- v. Lepper-Laski, Königl. Regierungspräsident in Wiesbaden [1601 Für Schneider. 1612] Ein Arbeiter wird gesucht __Asterweg 22. 1610] Ein Mädchen oder Ara« tagsüber für Hausarbeit gesucht. __Schillerstraß- 28. 1625] Lehrlt«-, tm Zeichnen gut beanlagt, kann eintreten bei Carl Schwa«, Elfenbeinschnitzer. -1 süchtiger Gesell« gesucht. Schuhmachermstr. «eh, Krofdorf. Gesucht ein zuverlässiges und gewandtes Hausmädchen 1293] Kleine Wohnung billig »u vermiethen. ^Marktstrah 8. Bismarckstratze 14 mittlerer Stock, mit 6 Zimmern oer 1. April anderweit zu vermiethen. [449 1497] Logis m. Zubeh. und e. unmöbl. Ztm. z. v. A. Dhoma, Babnbosstr. 43. 1464] LudwtgSolatz 4 ein Log!» mit 6 Zimmern und Zubehör, Wasserleitung, Blcichplatz, Gartenanthetl per L Ium zu vermiethen. __NS he reS im unteren Stock.___________ 12941 Der zweite Stock, bestehend aus 3 Zimmern nebst allem Zubeh u. Wasserleitung, sow. Gartenantheil u- Bleichplatz, zu rkrmleld.n. ^rünbergerstraße 81. 1599) Kleines Zimmer mit Bett zu ver- iyrau Prof. Spengel, Qstanlage U. 1439] Ein in Küche und Hau-arbeit erfahrene- Mädchen mit guten Zeug- nissen gesucht von Frau Professor Z-ppritz, Frankfurterstraße 33. Rebactton: «. Scheyd«. - Druck enl Verlag Irr vrsthk'fSen Druckerei (Fr Ehr. Bietsch)