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Iflt Imuacm-Bartattj HS Ja. -ad laÄenHS n*»» lajtigen für Ha ,®it|eatr la|ciger* ml««»"’ Bekanntmachung, betreffend Schafräude zu Mainzlar. der Influenza vorgenommen. Berlin, 18. December. Zwischen Weihnachten und Neu- _ ... In einigen ungarischen Comitaten soll die gefürchtete Saatenzerstörerin, die sogenannte „Hessen- fliege" aufgetreten sein. Die Landwirthe fürchten, daß bei dem diesjährigen milden Winter das Jnsect die ganze Winter- Bertheidigungsschrist. Paris, 18. December. Heute erhielt der Börsenaufseh^r wieder mehrere Drohbriefe, weshalb die Militärwache verstärkt wurde. Munizipalgarden controüiren viertelstündlich das Telegraphenbureau, der Verkehr auf den Gallerien wurre verboten. , St. Etienne, 18. December. Nachdem bet hiesigen Bergleuten mehrfach Dynamit entdeckt worden ist, hat die Polizei in verflogener Nacht Haussuchungen abgehalten und zahlreiche Verhaftungen vorgenommen. Der Justizbehörde war die anonyme Mittheilung zugegangen, daß Bergleute die Absicht haben sollten, den Justizpalast und das Stadthaus in die Luft zu sprengen. Vorlage beginnen. — Die Frage, von welcher Macht denn die behauptete Anregung zu einem internationalen Feldzuge gegen die Anarchisten ausgegangen sei, wird jetzt dahin beantwortet, daß Spanien diesen Schritt gethan habe. Die spanische Regierung hatte ihre diplomatischen Vertreter bet den Großmächten beauftragt, die betreffenden Cabinete zu sondiren, ob und inwieweit dieselben zu Vorbesprechungen über gemeinsame Maßregeln zur Bekämpfung des Anarchismus bereit seien. Anscheinend sind hierbei der spanischen Regierung überall Körbe eriheilt worden, theils direct, theilS in- direct. Speziell heißt es von der englischen, wie von der französischen Regierung, daß sich beide kühl und ablehnend gegenüber dem von Spanien angeregten Projrcte verhalten hätten. Demnach dürfte trotz der furchtbaren Mahnung in Gestalt des Bombenattentates in der französischen Deputirten- kammer auch diesmal die Angelegenheit einer internationalen Bekämpfung der anarchistischen Gefahr im Sande verlaufen. Berlin, 17. December. Vom preußischenLandtag. Mitte Januar wird der preußische Landtag zu einer neuen Session zusammentreten. Im Vergleiche zu den vorgehenden Sessionen wird die bevorstehende nur eine verhältnißmäßig kurze sein, mit wenigen Entwürfen und von nicht so großer Bedeutung wie die Steuervorlagen der letzten Zeit. An erster Stelle kommt der Etat,- neben diesem dürfte das sogenannte jahr wird in den deutsch-russischen Zollverhandlungen eine Pause eintreten. Berlin, 18. December. Die „Nordd. Allg. Ztg." meldet, daß zum Nachfolger des Grafen Solms als Botschafter in Rom der derzeitige Gesandte in Bukarest, v. Bülow, in Aussicht genommen ist. Berlin, 18. December. Die Socialdemokraten erklären sich nunmehr gegen die in Gewerkschaften befindlichen Anarchisten. Die Generalversammlung des socialdemokratischen Wahlvereins sür den sechsten Berliner Reichstagswahlkreis bekämpfte einen Antrag auf Unterstützung der ausständigen Arbeiter von der mechanischen Schuhwaarenbranche aus der Vereinskaffe heftig, weil die Strikenden meistens Anarchisten sind. Berlin, 18. December. Dvr „Staatsbürger Ztg." wird zur Angelegenheit Kirchhof-Harich gemeldet: General Kirchhof war vom Militärgericht zu mehrmonatlicher Festungshaft verurtheilt. Er hatte kürzlich seine Strafe in der Festung Magdeburg angetreten. Nachdem er 14 Tage verbüßt, ist er vom Kaiser begnadigt worden. Berlin, 18. December. Gestern sand in dem Vorort Weißensee eine von vielen Neugierigen besuchte Anarchistenversammlung statt. Trotzdem Leute wie Reinsdorf, Berlin, 18. December. Die Ausschüsse des Bundesraths für Handel, Verkehr, Zoll- und Steuerwesen haben heute Sitzungen abgehalten. Zur Berathung standen die Verordnungen über den Zollzuschlag sür die aus Rußland kommenden Maaren, Abänderungen des amtlichen Waarenverzeichnisses zum Zolltarif usw. Berlin, 18. December. Aus Anregung des Reichsgesundheitsamts werden gegenwärtig wieder in allen Bundesstaaten Erhebungen über den Umfang und die Bedeutung Die angeordneten Sperrmaßregeln in rubricirter markung sind hiermit aufgehoben, da die Räude erloschen ist. Gießen, den 19. December 1893. Großherzogliches Kreisamt Gießen. saat zerstören wird. Hamburg, 18. December. Der Senat hob das Verbot der Beförderung russischer Auswanderer über Hamburg für diejenigen Auswanderer auf, welche die Unter« suchung und Desinfektion in der Außwandererstation Ruhleden bei Berlin durchgemacht haben und im Besitz von vollbezahlten Fahrscheinen der Packetfahrt-Gesellschaft sind. Zürich, 18. December. In der verflossenen Nacht ist hier ein aus Deutschland eingeliefertes anarchistisches Locales unfc provinzielles. ' Gießen, 19. December 1893. ♦* Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten- Versammlung Donnerstag den 21. Dcember 1893, Nachmittags 4 Uhr. 1. Mittheilungen. 2. Gesuch des Männerturnvereins um vorübergehende Ueberlassung der Realschulturnhalle. 3. Vorlage der Rechnung der GYmnasial- Vorschule für 1892/93. 4. Abhaltung des Jugendfestes in 1893; hier: Uebernahme des Fehlbetrages auf die Stadtkasse. 5. Uebertragung von Straßenbau-Crediten aus dem Rechnungsjahr 1892/93 in das Rechnungsjahr 1893/94. 6. Unterhaltung der Grabstätte des Wolf von Todtenwart. 7. Anbringung eines Briefkastens in der Gartenstraße. 8. Baugeiuch des Corps Teutonia; hier: Dispensationsgesuch. 9. Festsetzung des durchschnittlichen Jahresarbeitsverdienstes der in la,.ü- und forstwirthschaftlichen Betrieben beschäftigten Personen. 10. Die Vornahme einer außerordentlichen Viehzählung am 1. December 1893. 11. Düngung der städtischen Wiese»; hier: Anschaffung von künstlichem Dünger. 12. Gesuch des Georg Löhr von Gießen um Concession zum Wirthschasis- betrieb in der bisherigen Wirthschaft zur Traube tn der Kaplansgasse. 13. Gesuch des Philipp Bauer II. dahier um Concession zum Wirthschaftsbetrieb in seinem Hause Bahnhof, straße 57. 14. Gesuch des Karl Weidig zu Gießen um Eisenbahngesetz die wichtigste Vorlage bilden. Dabei handelt Stellmacher undVaillant verherrlicht wurden, sah d,e Gendarmerie es sich darum, die dem Bau von Kleinbahnen enrgegenstehenden I sich nicht veranlaßt, die Versammlung aufzulöftti. Hindernisse zu beseitigen. Von Seiten des Cultusministers I Berlin, 18. December. In einigen ungarische, ist nur der Gesetzentwurf, betreffend das Ruhegehalt und die r-*n " nnpnnnn e Verhältnisse der Hinterbliebenen von Lehrern an den öffentlichen Mittelschulen, ausgearbeitet. Im Justizministerium ist Darmstadt, 18. December. Seine Königliche Hoheit der Groß Herzog sind gestern Abend 10 Uhr 20 Mm. von Coburg hierher zurückgekehrt. Berlin, 17. December. Ueber allen parlamen- o tarischen Wipfeln ist nunmehr Ruhe und verstummt I 17. December. Der Ministerpräsident Crispi sind bis auf Weiteres die Debatten im Reichstage, wie in I üerfügte im Einverständniß mit dem Marineminister die den gesetzgebenden Körperschaften der Einzelstaaten. Im I Riickberufung des von der früheren Regierung nach Reichsparlamente ging es aber unmittelbar vor Eintritt der I Palermo entsandten Geschwaders, da die dortige Lage eine erlösenden Weihnachlsserien noch einmal heiß genug zu, die I derartige Verfügung nicht erfordere. Gegner der Handelspolitik dec Regierung unternahmen einen I Madrid, 17. December. Die Abordnung der in Bilbao letzten verzweifelten Vorstoß gegen die neuen Verträge, be- | e0Cn die Handelsverträge abgehaltenen Versamm- sonders gegen den rumänischen Vertrag, aber sie wurden I luug begab sich zur Königin mit der Bitte, bei der Regierung schließlich auf allen Punkten endgiltig geschlagen, die Handels- I für b(c Ablehnung des deutschen und englischen Handelspolitische Redeschlacht war sür sie definitiv verloren. Die I Vertrages einzutreten. Die Handelskammer von Madrid be- Unterlegenen trösten sich damit, daß die Regierung jetzt nur I teitet eine Gegenkundgebung zu Gunsten des unbedingten einen Pyrrhussieg errungen habe und daß die etwaigen Der- I Freihandels vor. Handlungen über den russischen Hundelsnertrng 'm Reichstage Nicht so günstig verlaufen würden. Indessen, dies ist einst. ■ weilen doch nur billige Zukunftsmusik, denn ehe der in der Luft schwebende deutsch-russische Handelsvertrag dem Reichstage wirklich einmal zur gefälligen Genehmigung unterbreitet wird, darüber dürften besten Falles noch lange Wochen vergehen. Der Wiederzusammentritt des Hauses erfolgt am 9. Januar 1894, doch stehen für die erste Sitzung im neuen Fabre nur unbedeutende Sachen auf der Tagesordnung. Am Mittwoch den IO. Januar ist „SchwerinStag", am Donnerstag soll dann die Generaldebatte über die Tabaksteuer- Bekanntmachung. Nach Art. 1 des Gesetzes vom 1. Juli 1893, die polizeiliche Beaufsichtigung der Miethwohnungen und Schlafstellen betr., ist der Ortspolizeibehörde die Befugniß eingeräumt, alle zum Vermiethen bestimmte Wohnungen und Schlafstellen, sowie die von Arbeitgebern ihren Arbeitern (Lehrlinge, Gesellen, Gehülfen und Dienstboten rc.) zugewiesenen Schlafräume einer Untersuchung dahin zu unterwerfen, ob aus deren Benutzung zum Wohnen und Schlafen Nachtheile für die Gesundheit oder Sittlichkeit zu besorgen sind. Wir bringen daher zur öffentlichen Kenntnißnahme, daß die Schutzmannschast angewiesen ist, in den nächsten 14 Tagen eine vorläufige Ausnahme der hier in Betracht kommenden Räume vorzunehmen. Gießen, den 16. December 1893. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Deutsches Reich. ein Gesetzentwurf über die Verhinderung der Güterzertrümmerung vorbereitet worden. Weiterhin hat man sich im Land- wirthschafts-Ministerium und den übrigen beteiligten Refforts mit der Errichtung von Landwirthschaftskammern beschäftigt. Doch scheint es noch nicht sicher, daß diese Vorlage an den Landtag gelangt. Von Seiten des Ministeriums des Innern sind zwei Vorlagen in Aussicht gestellt, nämlich eine Landgemeinde-Ordnung für die Provinz Hessen-Nassau und ein Gesetzentwurf, betr. die Einverleibung der Vororte in die , .. v . 9Intrnf Stadt Berlin. Seit fast zwei Jahren ist die Einbringung Flugblatt verbreitet wo-den, we ches den TM ,,Auruf eines ComPtabililätSg-setz-S in AuSstcht gestellt; ob dieses an all- Arbeiter und G-nosftn tragt und A° h-tzung-n ehr Mal die Vorlage erscheinen wird, ist wohl ebenso ungewiß gefährlicher Art enthalt. Seitens der Polizei wi l g wie in den früheren Tagungen. Erinnert mag noch daran nach den Verbreitern des Ausrufs gesucht, mehrere Verdächtige werden, daß für Danzig, Stettin und Kiel die Herstellung befinden sich bereits in Haft. von Freihafengebieten seit längerer Zeit in Erwägung ge- ^ien, 18. December. Me polnische Blatte ' zogen ist, doch gilt es für unwahrscheinlich, daß jetzt schon sollen in Russisch-Polen wieder mehrere Verhaftung b llglich Vorschläge an den Landwg gelangen. wegen jocMiftifd,» Umtriebe sta.tgesnnben haben Meh, 6 H " I Angestellte der Lodzer Fabrikbahn, sowie die Directonn Der ~ Fröbel'schen Kinderschule in Lodz, Bronowska, befinden sich Neuste Nachrichten. “ntel ben V-rh°s--t°n. Wolffs telegraphisches Korrespondenz-Bureau. I Wien, 18. December. In einer Versammlung haben die Berlin, 18. December. Im Reichstagsgebäude fand l hiesigen Buch druck er geh Ilsen beschlossen, vom 1. Januar eine Conferenz der Vertreter des Reichsversiche- I nächsten Jahres ab eine Erhöhung des jetzt herrschenden rungSamtes, der Landesversicherungsämter und I ^ohtitninimums von 12 auf 15 Gulden zu beanspruchen, der landwirthschaftlichen Berufsgenossenschaften Diesbezügliche Unterhandlungen mit den Arbeitgebern sollen statt. Die Tagesordnung umfaßte 21 Gegenstände, darunter I f0f0rt beginnen. bie Abänderung des geltenden Unfallanzeige-Formulars, den I Paris, 18. December. Anstatt daß man hier die Milde । Erlaß von Unsallversicherungsvorschriften, freiwillige Versiche des Unheils des deutschen Reichsgerichts gegen die beiden franzö- rung, Umlagemaßstab, ländliche Wegebauten rc. Den Vorsitz Offiziersspione dankbar anerkennt, ist die chauvinistische führte der Präsident des Reichsversicherungsamts Bödiker. Presse auf dem besten Wege, eine Deutschen- bezw. Die Verhandlungen werden morgen fortgesetzt. I Preußenhetze ins Leben zu rufen. Der „Jour" schreibt: ~ ~ ~ rr-io.-i Man könne von jedem in Frankreich lebenden Deutschen sagen, daß er in seiner Sphäre die Aufgabe eines Spions erfülle. Die Polizei möge deshalb alle Deutschen genau überwachen, für die Franzosen sei Mißtrauen gegen Alles, was aus Deutschland komme, patriotische Pflicht. Paris, 18. December. Vaillant verlangte im Ge- fängniß physikalische und astronomische Werke, deren Lectüre cr sich eifrig hingibt. Heute Vormittag arbeitete er an seiner Concession zum WirthschaftSbetrieb in seinem Neubau in der Sonneustraße. 15. Gesuch des Wilhelm Reinhold zu Gießen um Concession zum WirthschaftSbetrieb in der Restauration zum Einhorn. 16. Gesuch deS Heinrich Schmidt zu Gießen um Concession zum WirthschaftSbetrieb in den Häusern Wolf- straße 9 und 11. ** Einjahrig-Freiwillige. Folgende Truppenrheile der Infanterie des 11. ArmeecorpS stellen am 1. April 1894 Einjährig Freiwillige ein : Frankfurt a. M. : Infanterie« Regiment Nr. 81; Cafsel: Infanterie Regiment Nr. 83; Jena: Infanterie-Regiment Nr. 94, 3. Bat.; Darmstadt: Jnfanterte-Regiment Nr. 115; Gießen: Infanterie-Regiment Nr. 116. •* * * Ans dem Zustizdieust. Durch Entschließung Groß- herzoglichen Ministeriums deS Innern und der Justiz wurden die GerichtSaccessisten 1) Heinrich Altendorf aus Mainz, 2) Heinrich Bus auS Weiterstadt, 3) Richard Härtner aus Ober-Ingelheim, 4) Theodor Helm aus BenSheim, 5) Otto Osann aus Darmstadt, 6) Hermann Sonne auS Darmstadt und 7) Dr. Franz Specht aus Mainz zu Gerichtsassessoren, und die GerichtSaccessisten 1) Theodor Muhl, 2) Theodor Weber und 3) Leopold von Werner, sämmtlich auS Darmstadd, zu Regierung S- assessoren ernannt. *• 360 Millionen Mark für Arbeiterverficheruugszvecke. Wie auS den Rechnungsergebnissen der Berufsgenosienschaften ersichtlich ist, betrug der für die Unfallversicherung festgelegte Reservefonds am Ende des Jahres 1892 rund 86 Millionen Mark. Im Jahre 1892 find noch 12,5 Millionen in den Fonds eingelegt worden. Derselbe wird auch in den nächsten Jahren noch beträchtliche Erweiterungen erfahren. Allerdings bestimmt daS Gesetz, daß Zuschläge zu den Entschädigungen zur Vergrößerung des Reservefonds nur bis zum Jahre 1896 einschließlich erhoben werden dürfen. Jedoch kann man sicher darauf rechnen, daß in den noch ausstehenden vier Jahren 40—50 Millionen dem Fonds zufließen werden. Ob dann schon die Berufsgenossenschaften dessen Zinsen zur Deckung von Ausgaben benutzen werden, hängt davon ab, wie sich der Fonds der einzelnen Genossenschaften zu deren Jahresbedarf stellt. Die Verwendung der Zinsen darf erst dann eintreten, wenn der Reservefonds den doppelten JahreSbedarf erreicht hat. Die Krankenkassen müssen bekanntlich auch Reservefonds ansammeln. Das Vermögen der Krankenkassen ist für Ende 1892 amtlich auf 110 Millionen angegeben worden. Dazu kämen die 86 Millionen Reservefonds für die Unfallversicherung. Die Jnvaliditäts« und Altersversicherungsanstalten haben Ende 1892 einen Vermögensbestand von 151 Millionen auszuweisen gehabt. Jnsgesammt wäre also bereits am Ende des vorigen Jahres für Arbeiterversicherungszwecke ein Betrag von rund 350 Millionen festgelegt gewesen. Da die nächsten Jahre noch eine beträchtliche Steigerung der Summe bringen werden, so gewinnt allerdings die Frage nach der zweckmäßigsten Anlage dieser Gelder immer erhöhtere Bedeutung. ** An Wechselstempelsteller wurden im Monat November im Ober - Postdirectionsbezirk Darmstadt vereinnahmt: 11,581 Mk. 70 Pfg., seit 1. April ds. IS. 99,135 Mk. (537 Mk. 20 Pfg. mehr als im entsprechenden Zeiträume deS Vorjahres). Warnung für AuSwanderungSlustige. Der Kaufmann Montes in Caracas hat sich verpflichtet, in zwei Jahren 5000 Einwanderer für Venezuela „zu liefern" und zwar möglichst viele Deutsche. Binnen Kurzem wird man Loblieder auf Venezuela erschallen hören. Folge ihnen Niemand. Venezuela ist eine der faulen südamerikanischen Republiken, wo nichts zu holen und das Klima sehr ungesund ist. ** Zurücknahme und Umtausch geloster Fahrkarten. Abgesehen von den Fällen, in welchen nach der Verkehrs- ordnung der Umtausch gelöster Fahrkarten und die Rückforderung des gezahlten Fahrgeldes gestattet ist, hat die Verkaufsstelle Fahrkarten, welche noch nicht durchlocht sind und über deren Nichtbenutzung keine Zweifel bestehen, bis zum Abgang des Zuges, zu welchem sie gültig sind, gegen Erstattung des Preises zurückzunehmen. In gleicher Weise können auch unbenutzte und noch nicht durchlochte Fahrkarten unmittelbar nach Abgang eines Zuges, zu welchem sie Giltigkeit hatten, zurückgenommen werden. Ist bereits Gepäck auf die bett. Fahrkarten abgefertigt, so muß vor Zurücknahme derselben die Regelung der Gepäckfracht stattfinden. 0. (O. C.) Der Einfluß der Zimmerpflallzeu auf die Stubeoluft im Winter. Wenn draußen in der Natur alles Pflanzenleben erstorben ist, dann gewähren die lieblichen Kinder FloraS, die unsere Blumentische und Fensterbretter schmücken, einen desto erfreulicheren Anblick. Nicht zum wenigsten ist der Mensch deshalb ein sorgsamer Pfleger seiner Zimmerpflanzen, weil er glaubt, daß durch sie die Luft seiner Wohnung verbesiert wird. Die Pflanzen nehmen ja am Tage Kohlensäure auf und scheiden Sauerstoff, unsere Lebenslust, auS. Diese Thatsache steht allerdings fest und darum liegt auch die Annahme nahe, daß die Zimmerpflanzen Lustverbefferer sind. Allein zwischen Glauben und Wiffen ist ein Unterschied. Wie experimentelle Untersuchungen ergeben haben, tragen Zimmerpflanzen durchaus nicht zur Lustverbefferung bei, weil im Zimmer bei einer immerhin nur schwachen Belichtung ihr Stoffwechsel nur gering ist und sie nur recht unbedeutende Mengen von Kohlensäure für sich verwenden und von Sauerstoff von sich geben. Wenn in einem Zimmer nur eine Petroleumlampe brennt, nur ein Mensch eine Cigarre raucht oder ein Kanarienvogel darin gebalten wird, so wird in einer bestimmten Zeit viel mehr Kohlensäure erzeugt und Sauerstoff verbraucht, die Luft also mehr verunreinigt, als die Verbesserung derselben durch die Luft beträgt. Zwanzig Blumentöpfe genügen noch lange nicht, um die Kohlensäure zu zerlegen, die nur ein einziges Kind in der gleichen Zeit auSathmet. dkützeu können also die Zimmerpflanzen durch Lustverbefferung nicht, wohl aber können sie sogar unter Umständen durch Luftverschlechterung schaden. Denn nicht selten geht von den Blumentöpfen ein feuchter Modergeruch auS, der durch die Verwesung abgefallener Pflanzentheile entsteht. Außerdem wird ja auch häufig die Erde in den Blumentöpfen mit Leimwasser, Hornspähnen, Blutmehl und Guano gedüngt, wodurch dann die Verunreinigung der Zimmerlust noch vermehrt wird. Namentlich im Winter, wo die Blumentöpfe vieliach ebenso stark begaffen werden wie im Sommer, obgleich die Pflanzen in dieser Jahreszeit viel weniger Waffer gebrauchen, modert die Blumenerde leicht und verschlechtert bann, wie ausgeführt, die Lust. ES sollen deSbalb nicht die Pflanzen aus dem Zimmer entfernt werden, sondern es mag nur die Aufmerksamkeit auf die thatsächlichen Verhältnisse hingelenkt werden, damit der Werth der Zimmerpflanzen für die Gesundheit seiner Pfleger nicht überschätzt wird. Gruoberg, 15. December. Die in Amerika lebenden Grünberger versäumen es nie, am Weihnachtsfeste den Armen ihrer Vaterstadt eine Freude zu bereiten. So wurden auch diesmal wieder durch Herrn Philipp Heerz in Newyork an Herrn Decan Pullmann hier 70 Mk. 75 Pfg. gesandt, die zu Weihnachten unter die hiesigen Armen vertheilt werden sollen^ Zu genannter Summe hatten die Mitglieder des in Newyork bestehenden sogen. Grünberger CasinoS 50 Mk. gespendet. Es ist dies gewiß ein hübsches Zeichen von der Anhänglichkeit unserer überseeischen Landsleute an ihre Vaterstadt. (Darmst. Ztg.) x Rüddiogshause», 18. December. Die Leiche des seit dem 29. November vermißten pensionirten Lehrers Fr. Trus h eim von Wermertshausen wurde am 15. d. MtS. in einem nahen Walde gefunden. In dem entseelten Körper fanden sich mehrere Mefferstiche. Es ist deshalb anzunehmen, daß der hochbejahrte Mann das Opfer eines abscheulichen Verbrechens geworden ist. Möge die eingeleitete Untersuchung bald Licht in die dunkle That bringen. A Mainz, 18. December. Von der jüngst in hiesiger Gegend entdeckten Falschmünzerbande hat man nun auch den Anführer ermittelt. Derselbe ist ein aus Hamelbach gebürtiger Schreiner Namens Ruppert, der sich immer als Anarchist aufspielte und welchen die Frankfurter Sicherheitsbehörden schon lange wegen Falschmünzerei verfolgten. Die Verhaftung des Ruppert erfolgte in Bischofsheim, als er eben im Begriff stand, ein falsches Geldstück an Mann zu bringen. Die bei demselben vorgefundenen Falsificate bestanden zum größten Theil aus schlecht nachgeahmten Zweimarkstücken mit den Bildnissen des Königs von Bayern und des deutschen Kaisers. — Mit Rücksicht auf den bestehenden Holzhändler-Ring sah sich der Bauausschuß für das nächstjährige deutsche Bundesschießen genöthigt, für die Festbauten einen Nachcredit von 20000 Mark von dem Festausschuß zu fordern, indem sich die Zimmerarbeiten in Folge des Holzringes um 28 Procent vertheuerten. — Als Festwirth für das Bundesschießen wurde Herr Bruch von hier bestimmt und die bayerische Bierhalle der Brauerei „Bärenbräu" übertragen. Maiuz, 17. December. Den Stadtverordneten ist soeben ein Antrag der Bürgermeisterei zugegangen, vom 1. April 1894 ab die Führung der Lei ch en w a g en bei christlichen Begräbnissen Seitens der Stadt zu übernehmen, aber nur eine Wagenklasse fortzuführen, um einerseits dem Grundsätze der Gleichheit nach dem Tode Rechnung zu tragen, andererseits dem mit dem Klassensystem verbundenen Luxus zu steuern. Nach langen Verhandlungen ist mit den Kirchenfabriken ein Abkommen zu Stande gekommen, wonach sie daS ihnen nach einem französischen Prairial-Decrete vom Jahre 12 zustehende Recht der Leichenwagen-Führung gegen Zahlung von 4000 Mark jährlich der Stadt abtreten. Die Stadt wird, da sie die Bespannung und Führung der Leichenwagen dem Vereine der Mainzer Droschkenbesitzer für 9000 Mark übertragen will, zu den Kosten des Leichentransports jährlich 8275 Mark Zuschuß zu leisten haben. Für die Benutzung des Leichenwagens für Erwachsene sollen 7 Mark, für die Benutzung des Kinderwagens 2 Mark Gebühr erhoben werden. Die Transporte Unbemittelter erfolgen unentgeltlich. * Berlin, 18. December. Ein jugendliches Liebespaar, ein 24jähriger Schlossergeselle und eine 20jährige Verkäuferin, verübten gestern gemeinsam Selbstmord. Der Grund zu dieser verzweifelten That war die vollständige Aussichtslosigkeit auf eheliche Verbindung. ♦ Bonn, 18. December. Auf einem wenig besuchten Platze fand man heute die Leiche eines in schlechtem Rufe stehenden Mädchens. Bei der Untersuchung ergab sich, daß ein geradezu scheußlicher Mord verübt worden war. Da dies innerhalb weniger Wochen der zweite Fall dieser Art ist, herrscht in der Stadt große Aufregung. • Köln, 16. December. Heute Mittag stürzte an einem Neubau eine hohe Brandmauer ein, wodurch vier Arbeiter schwer verletzt wurden. Einer derselben verstarb nach wenigen Minuten. * Prag, 26. December. In einem benachbarten Orte stürzte ein dreistöckiger Neubau ein. Sieben Ar« beiter find tödtlich verwundet, acht Arbeiter wurden unter den Trümmern begraben. • Budapest, 18. December. DaS Erlöschen der Cholera in Ungarn ist nunmehr amtlich constatin, da seit mehreren Tagen fein neuer Fall sich ereignete. In Budapest kamen im Ganzen während ter fünf Monate 150 Erkrankungen und 70 Todesfälle vor. — Auf dem Lastbahndofe in Szabadka wurden gestern drei Packele mit je 150, also zusammen 450 Dy nam tt p atr on en gestohlen. Der Tbäter ist verhaftet. * Hamburg, 18. December. In der NachmutagSver- Handlung im Schaffnerproceß beschloß der Gerichtshof nach dreistündiger Berothung, den Commiffar Ziflmann zu vereidigen, den Schutzmann Winter jedoch nicht, weil der Verdacht oorliege, daß er den Schaffnern Geld angebote habe, um sie zum Ueberschreiten ihrer Amtspflicht zu veran- laffen. ES wurde jedoch nicht angenommen, daß Winter in böswilliger Absicht gehandelt habe. Der Staatsanwalt beantragte gegen den Schaffner Martens eine fünfjährige Zuchthausstrafe, gegen weitere drei besonders schuldige Schaffner gleichfalls Zuchthausstrafen, gegen die übrigen Schaffner Ge- fängniß von drei Monaten an und gegen sämmtliche ange» klagten Viehhändler mehrmonatliches Gefängniß nebst entsprechender Geldstrafe. Morgen beginnen die PlaidoyerS der Dertheidiger. • Chicago, 15. December. Von den auf der Welt- Ausstellung vertheilten Prämien sind 63 Procent Ausländern zugefallen, während die Amerikaner nur 37 pCt. erhalten Haden. Don amerikanischer Seite sucht man diese Thatsache dadurch zu erklären, daß die Ausländer durch Sondercommissionen die nach Chicago zu sendenden Ausstellungsgegenstände auswählen ließen, die Amerikaner aber sich mit der Ausstellung ihrer gewöhnlichen Fabrikate begnügten. • Tas neue RerchStagSgebäode. Das neue Reichstags- gebäube ist nunmehr auch an die Rohrpost angeschloffen worden; außerdem find bort acht Fernsprechstellen geschaffen worben, bereu Räume sich in zwei Stockwerken vertheilt bcfinben. In umfangreichster Weise werden auch für den inneren Verkehr des Hauses Telegraphen- und Telephon-Ber- binbungen hergestellt; die Gesammtlänge der dazu benöthigteu Drähte beläuft sich auf 112000 Meter ober runb 14 beutsche Meilen. Dom Tisch befl Präsidenten gehen Verbindungen nach allen Sälen des Hauses; zum Sammeln der Mitglieder dienen electrische Glocken, und zwar solche verschiedener Grüße, so daß der Mahnruf mehr ober weniger heftig ertönen kann. Einen weiteren Mittelpunkt ber elektrischen BerkehrSleitungen bilbet baS Zimmer beö Bureaubirectors, der mit sämmtlichen Pförtnern, dem HauSinspeclor, dem HanSingenieur, fämmt- lichen Bureauräumen, dem Correctorzimmer ber HauSdruckerei usw. verbunden ist. Besonders mtereffant ist die electrische Fernthermometeranlage, die auf elektrischem Wege nach einer Mittklstelle hin die jeweiligen Temperaturen aller Räume des Coloffalbaues meldet und damit die Möglichkeit bietet, von einer Stelle aus diese Temperatur in beliebiger Weise zu regeln. Borgeschlagen war auch von der mit der Ausführung der elektrischen Anlagen betrauten Firma die Einrichtung eines Abstimmungsapparats, der aber abgelebnt worden ist, als der Würde des Hauses nicht entsprechend. • Eine der kuriosesten Sammlungen hat die in Paris verstorbene Gräfin Chavau-Naryschkine hinterlaffen; dieselbe besteht in einer Collection von historischen zinnernen Wärmpfannen, wie solche früher in den höheren Ständen allgemein im^ Gebrauch waren. Sie hatte sie zu wahrhaft fabelhaften Preisen in allen möglichen Ländern aufgefauft. Es befinden sich darunter diejenigen Annas von Oesterreich, Diana von Poitiers, Maria SruartS, Marie Antoinettes, der Pompadour, Montespan, Dubarrh, Marion Delurme, der La Bulliöre, der Frau von Fontanges und zahlreicher anderer bekannter Damen. Die kostbarste rührt von der Zarin Katharina II. her, deren Ursprung allerdings ungenügend beglaubigt ist. Die ganze Sammlung soll demnächst unter den Hammer kommen. * Eine Cigarre als Todesursache. Wie vorsichtig man beim Weglegen von angerautsten Cigarren sein soll, zeigt folgender Vorfall: Der Gutsbesitzer W. auS Strief e, Kreil Trebnitz i. Schl., steckte einen Cigarrenrest unvorsichtiger Weife in die Brusttasche seines Rockes, ohne sich vorher genau vorn völligen Erlöschen ber Cigarre Überzeugt zu haben. Er entkleidete sich in seinem Schlafzimmer und legte die Kleider neben sich auf einen Stuhl. Der Cigarrenrest glimmte jedoch in der Tasche unbemerkt fort, und auch die Kleider gerieten in's Glimmen. AIS W. am andern Morgen nicht zur bestimmten Stunde aufftanb, betrat man fein Zimmer. Em bicker Qualm entströmte beim Oeffnen bcmfclben und leider fand man Herrn W. erstickt im Bette liegen. Die hochbetagtet^ Eltern des Unglücklichen verlieren in ihrem Sohne die einzige Stütze. * Die preußische Nationalhymne. Hundert Jahre waren am 17. December verflossen, seit daS zur Nationalhymne geworbene Lieb „Heil Dir im Siegerkranz" in Berlin bekannt und bann auch gefangen mürbe. Als Friebrich Wilhelm II. auS dem Feldzuge gegen Frankreich zurückkehrte, brachten eS die „Berlinischen Nachrichten" als Berliner DolkSgesang. Ein Verfasser war nicht genannt, und so kam eS, daß sich bald nachher ein Dr. Schumacher als Dichter deS Liedes öffentlich ausgab und bis in die jüngsten Zeiten als solcher gegolten hat. Der wirkliche Dichter ist der Flensburger Theologe Heinrich HarrieS, der daS Gedicht an König Christian VIII. von Dänemark gerichtet hat. Nach demselben ist unsere Nationalhymne umgeändert worden. HarrieS war Deutscher mit Leib und Seele und dazu ein begeifteier Verehrer Friedrich deS Großen. Die Melodie ist bekanntlich die der englischen Nationalhymne. • lieber daS Lebensalter der regierenden Fürsten glebt ber neue Gothaische Hoskalenber sür 1894 folgenbe Auskunft: Abgesehen von dem Papst Leo XIII., welcher im 84. Lebensalter steht, ist der älteste Fürst der am 24. Juli 1827 geborene , also 76 Jahre alte Großherzog von Luxemburg. Nicht ganz ein Jahr jünger ist der König von Dänemark und ber Großherzog von Sachsen - Weimar. 74 Jahre alt sind die Königin von Großbritannien und der Grsg^r^og von Mecklenburg - Strelitz. Nach diesen 6 über 70 3abre alten Fürsten folgen 11, die zwischen 60 und 70 Jahre alt ' sind, sodann 5 über 50 Jahre alte, ferner 11, die zwischen | 40 und 50 Jahre alt sind, 2 zwischen 30 und 40 und 2 1 zwischen 20 und 30. Die drei jüngsten regierenden Fürsten ! sind ber 17 Jahre alte König Alexander von Serbien, die i 13 Jahre alte Königin der.Niederlande und der 7 Jahre 6 Monate alte König AlsonS XIII. von Spanien Werden I die Regenten nach dem Regierungsantritt geordnet, so steht U -sli«' r ttld tfl tue ** 183 Jü. IM 18 w1,1 ’ bt iirjöS' ”7 >tr 11 U fff' ■S Ich- >8: sittititktgr Prutfiaditn » rsa 15 Pscm «triefe zu5k £it Verort U06 •tinW deS Verkehr ei*** ^xbannant u per 6tM 7-6 pr. 6L 8 4, < pt ter 4 0, pr.6t4 0,71 rr.wvUö izüj pr. $fb. fUtii pr. $fb. fnjfram pr i SWWm. et*? - ämeri trf6>rt jetzt in ruftaft tlafft1 l-üie allgemeine unb Prostssor L'r. §. vikvt uMreufl wertbv! ri koncui lieber dar ralatriöernl wirb, ba btfie Mhaft nach;, U. Itcmbtt ll Uhr, bai öffnet Ter Kausm zu ließen wirb ernannt Goncuriforbt 12. Januar rechte anjumelb Er wird zur d" Wahl eine1 sowie über die bignaurschussej über die in § HWfl bezeichne Prüfung t ‘erungm auf Sonncrttaq -vor Dor dem muetzei anbnaumt. Non ÄObet fftb, D ^benGemeinsi leisten, 'U'ttlegi, non 1 Que der g 22N in 3 ^«verwalt. 1S»4 5 : A ^rtnitt! ä.-Ä 5?" * °» ""Lr “&X“' b ba6 sm 6ttQn« »«tat e ^la>d°hns btt V bet Wei, Säte M man dies, f6'dnb« bunt . 1**« l2 : ”‘nt«iw «bn ««irffait bt. .66,n111*«1” 8=16«$« ■ben“ '1 ,bin «“4 für tu U"d Telephon-^, Et °°ru benötig Er runbUbtl M Verbind»^ ieln der MitzLdn verschiedener 9t^(| Wty ertönen kann B WttftfytiItitungtn 'n mit fämmtlidjtn '"gentenr, fämmt. der Hausdruckerei L üutc\\i)t n W nach einer inren aller Raumc : Möglichkeit iitttt, In beliebiger M r der mit der W» lauten Firma die der aber abgelebnt acht entsprechend, hat die in Paris interlassen/ dieielbr chen zinnernen m höheren Ständen atte sie zu wahrhast Ländern ausgekausi, laß von Oesterreich, f Marit ftntoiiittrtff ' Warm Düarmr, ,y6 md Mrnchn chr rührt von der llerdings ungenügend soll demnächst unter Wie vorsichtig man ren sein soll, zeigi aus ©trieft, Kreid enrest unvorsichtiger $, ohne sich vorher e überzeugt zu haben, inner und legte di Der Cigarrenrei : fort, und auch di Um andern Morca trat man sein Zimm' •ffnen demselben und Bette liegen. verlieren in ihrem ändert »e waren ,UY Nationalhymne i in Derlen bekannt ÄÄ-Hrl-, »ta* 6 W E 'L io (««<», *2 18 MW o(iten als 'c‘b 1 “gMW 6«t. «•*>■* ,,rb.«. ä u .in * ist i=,an”t"* **iss )4 W"l4%** r»5 Z kiöntg von eimai- ‘VW und drv _ >irc en 6 alt erntr 40 und ‘ 5***?9* *11,6 to W'b" -*5,*** obenan die Königin von Großbritannien, welche seit dem 20. Juni 1837, also 56 Jahre 6 Monate regiert, alsdann folgt der Kaiser von Oesterreich, der durch den Tod deö Herzogs von Sachsen Coburg und des Fürsten von Waldeck an die zweite Stelle gerückt ist, mit 45 Regierungsjahren, demnächst der Großherzog von Baden mit 41 und die Großherzöge von Oldenburg und Sachsen-Weimar-Eisenach, sodann der Herzog von Sachsen-Altenburg mit 40 Regierungsjahren. 14 Fürsten regieren noch nicht 10 Jahre, drei von ihnen, der Fürst Georg von Schaumburg-Lippe, der Fürst Friedrich von Waldeck und der Herzog Alfred von Coburg sind erst im Jahre 1893 zur Regierung gelangt. * Vom 1. Januar n. I. ab werden im Postorts Verkehr Württembergs Briefe und Postkarten zu 3 Pfennigen befördert, Drucksachen von 2 Pfennig an, Packete und Werthbriefe von 15 Pfennig- im Landbrief- und Zehnkilometer-Verkehr Briefe zu 5 Pf., Packete und Werthbriefe von 15 Pfennigen ab. Die Verordnung, die noch eine Menge Preisermäßigungen und Erleichterungen enthält, bedeutet eine außerordentliche Förderung des Verkehrswesen. UttitxrfUat» - nad^rid^eti 19. December. (Privaldepesche). Professor Fehling- c?al.. c? Stellte Kaltenbachs zum Dtrector des gynäkologischen Instituts hier ernannt. Verehr, £anO. und volkrwirthschaft. Gieße«, 19. December. Marktbericht. Aus dem heurtgen ^ochermurrkt kostete: Butter pr. Pft>. X 1,10—1,25, Hühnereier pet Stück 7—8 2 Stück — A, Käse pr. St. 5—8 A, Käsematte £!* 8 SKF 18 Linsen pr. Liter 80 A, Tauben pr Paar x 0.60-0,70, Hühner pr. Stück X 1,00-1,10, Hahnen pr- St. X 050-1,00, Enten pr. St. X 1,60 bis 2,00, Ochsevfleisch pr.Md 62—68 A. Kuh- und Rindfleisch pr. Psd. 60—56 A, Schweins Zetsch pr. M. 60-70 A, Kalbfleisch pr. Pfd. 50-56 A, Hammel« pr. Pfd. 40-60 A, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,00-5,00 X, Weißkraut pr Stück 4-10^, Zwiebel' pr. Gentner 7,00—8,00 X, Milch pr. Liter 16 20 A, Gänse pr. Pfd. 50—60 A- Literatur und Knnft ~ Amerika, die zweite Heimath der europäischen Kulturvölker, rr'°*rt jetzt im vierbundertsten Jahr nach seiner Entdeckung eine wahrhast klassische Schilderung in dem Meisterwerk »Hmtrita*. Unc allgemeine Landeskunde. In Gemeinschaft mit Dr. E.Deckert n an ro4-<^or Dr- Kükentha l herausgegeben von Professor vr. W. Sievers. Preis in Halbleder geb. 15 Mk. Mit diesem iUrcr,a~u8«.?,er^D0“en geographischen Gesammtwerk, welches als dritter, selbständiger Theil einer „Allgemeinen Länderkunde" im Verlag des Bibliographischen Instituts in Leipzig und Wien soeben vollständig | erschimen ist, bietet die Verlagshandlung weitest« Kreisen eine I Jubiläumsausgabe von internationaler Bedeutung. — ES war am 12. October 1492, als die Spanier unter ihrem genuesischen Führer Ehristoforo Colombo zum erstenmal amerikanischen Boden betraten. Seitdem find vier Jahrhunderte dabingegangen, eine Zeit der tiefst- gehenden, von außen eindringenden Umgestaltung und der rastlosen, von innen wirkenden Kulturarbeit, und Nordamerika hat zu Chicago in einer großartigen Weltausstellung dem Erdkreis ein Bild der hohen Culturstufe dargeboten, auf welche sich Amerika in diesem Zeitraum emporgeschwungen hat. So steht Amerika im Vordergrund des allgemeinsten Interesses. Das Verlangen, vom amerikanischen ErdtheU im Ganzen etwas Uebersichtlicheres zu erfahren und etwas Einheitlicheres zu wissen, als es von der verstreuten, mehr ober weniger zuverlässigen Einzel-Literatur gegeben werden kann, ist deshalb jetzt dringender als je zuvor. Dieses Verlangen erfüllt der neue Band Amerika der „Allgemeinen Länderkunde" im vollsten Maße. Der fesselnd und anziehend geschriebene Text führt zunächst durch eine Skizze der amerikanischen Entdeckungsgeschichte in die geographische Kenntniß Amerikas ein. Der weitere Inhalt des Werkes belehrt sodann über den Aufbau des Kontinents, seine Bodengestalt und Bewässerung, seine Pflanzen- und Thterwelt, seine menschliche Natur- und Culturbevölkerung, die Entwickelung und Zustände seiner Staaten und Kolonien, um endlich in einer lichtvollen Schilderung, die alle amerikanischen Länder umschlingenden Farmen des Verkehrs dem eingehenden Verständniß zu erschließen. Es ist in der Thai ein lückenloses, farbenreiches Gemälde, durch welches uns die Bearbeiter den amerikanischen Erdtheil greifbar näher bringen, und erstaunlich ist die sichere Behandlung des vorhandenen riesigen Stoffes. — DaS Jllustrations- und Kartenmaterial entspricht sowohl in der Anzahl als in der einwandfreien Ausführung durchaus der angestrebten Anschaulichkeit und der Bedeutung des Werkes. Dasselbe hat eine Ausschmückung von 180 Abbildungen in Text, 13 Karten und 20 Tafeln in Farbendruck und Holzschnitt erfahren. Sicherlich ist mit den Tafeln in Farbendruck: „Der Tyndallgletscher im Whale-Sund, Nordwest Grönland" — „Tbierleben am mittleren Orinoco" sowie „Kdicago und sein Weltausstellungspark von 1893" und den Holzschnitt-Tafeln: „Der Gipfel des Chimborazo" — „Gletscher an der Nordwestküste von Alaska" — „Urwald in den Cordiller en von Salta" das Vollendetste der heutigen Jllustrationstechnik geboten. Anspruch auf dieselbe Schätzung erheben mit vollster Berechtigung auch die Kartenbeilagen: Entwickelung des Kartenbildes von Amerika — Karte der Isothermen und Isobaren von Amerika und ferner die Geologische Karte von Amerika. — Dm in der „Allgemeinen Länderkunde" früher erschienenen Bänden „Afrika" und „Asien" reiht sich die gegenwärtige Fortsetzung somit vollkommen ebenbürtig an, und den zahlreichen Freunden dieses hervorragenden Sammelwerkes wird das Buch auch im Hinblick auf fein actuelles Interesse willkommen fein. — UedW««i 5 P*L 4.18 Dollars ta Gold 16.17 16.13 16.16 1612 9.66 20.28 1663 17153 128 81 129 60 1,470 99.37 277.00 86.60 94.60 80.80 1880 3310 89 26 367.10 20000 160.20 1UX20 ira.40 69 20 Lauterbach (Provinz Oberbeenen). Vermag der Inhalt des Werkes Lomd. Buschtherader L.-B^Lcl Elbthal-Bahrr-Ncr. Sotlhard-BahnrAcr. Schweizer Mainzer Marienburger 141 70| »er *önta«-ß Bah« da Brütl'tom Brucfttei (8t. Cd' <*«•!*) h> *>“*“ — Di» b»ntie« Raanarr raf«fc< IO Städte und Ortswappen im Grossherzogthum Hessen. Von Clemens Kissel in Mainz. Einem hochwohllöblichen Publikum von Giessen und Umgegend die ergebene Anzeige, dass ich am hiesigen Platze, Mäusburg Nr. 1, eine Rind- und Wurslmelzgerei Siebentes Buch: Geschichte Hessen? in Uebeisichten. Von Prof. F. Soldan in Im Verlag von «mit Notd in Gießen ist erschienen und in allen Buchhandlungen zu haben: KünzelSolda«, Tas Großherzogthum Hessen. MO Bildnlß und Facsimile Soeben erschien und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Hessisches Wappenbuch Hochachtungsvoll Curt von Müncliow 30/0 Rctchsanleth« 3‘/i°/o do. 3°/, Preutz. Tonfolt 3Vi•/• do. Dt6conM6mm«ebXUrtM. D ermsiLdtcr Bank-Lct. Dresdener Bank-Act. Nordd. Moyd-Lct. Wiener Bankver^Act CcfL Lredtt-Lct. IlaL Mittel«eer!>«dN Act. Gelsen. Bergw^Act. Am 2. Weihnachtsfeiertage: Tanzunterhaltung mit Chriftbescheerung im Saale des Hotel Einhorn. Für die vielen Beweise der Teilnahme, die uns bei unserem schweren Verluste von allen Seilen zu Theil geworden sind, sagen wir unseren tiefgefühlten Dank. Kamille Noth. «onrSbericht vou E. Wasser schieb en, Bankgeschäft. Frankfurter Börse vo« 19. December 1898. Bauer’scher Sitzung: Mittwoch, 20. December, Abends 6 Uhr, in u' eeeeeeeee»ee»eeeeeeeee*M Verlag von Curt von IVliinchow, Giessen. htkVflkkllHkllökS fCÖ^ffdjmfe! zur Belehrung und zur „ Sinnes bei der hessischen Jugend zu dienen, so wird es seine Ausstattung a*s,WC0Clua. Zierde jedes Salons erscheinen lassen. Ich glaube daher, das „Hessische Wappen- ^^rms. buch“ als überaus passendes Geschenk für Jung und Alt empfehlen zu dürfen. j I Duralen I Lngl. Sovereigns ____- u, «VW — 4.161 Sufi. 3m,crUk«__ 0T Der Ztabtauflaflt uusercS ® liegt ein- Extrabeilage der »irma s-ls. MarktPlaq dahier, bei. delr. 3 W . I l m Java-Kasse«". ____ TVRU In 2. Ultihuadilsfritriag, Abrufes 8'/« Uhr. ii fonus ßirrkrlrr Familien-Abend mit Chriftbescheerung. Für die Bescheerung (Verloosung) bestimmte kleine Gaben wolle man am 2. Feiertag zwischen 3-5 Uhr Nachmittags in obigem Local adgeben. 10350 _______________Der Borstand. Die projectirte Weihnachtsfeier mit Berloofung, (foncert und Tanz findet am 3. Feiertag, von Abends 8 Uhr an, in unserer Turnhalle statt, nicht am Sylvesterabend, wie auf der Karte bemerkt. Nur Mitglieder mit ihren Familien haben Zutritt. Loose ä 50 Pfg. wolle man gesl. bis den 27. December, Mittags 12 Uhr, bet 1846 den Herren Daniel Heil, Lindenplatz, Hch. Noll, Marktplatz, und Gg. Möhl, Babnhofstr., in Empfang nehmen.______________[10358]_______________Der Vorstand. _ Einem geehrten Publikum zur gefl. Nachricht, daß Freitag, 22., und Samstag, 23. De- cember, für das Baeken der Kuchen festgesetzt sind. SÄ GEGR: X. fr. ■iel r