-893 Rr. 2Zt Fte olM ftellung sieben Preise. wed61* in n ea^i kle« werd«. Beerfelden, Reichelsheim i. O., Ortenberg, Schotten, \M 25, 28 3 eisen". *, Estrade 15^ Lindenplatz, doä ine am 16. l. Ä ich mit der w n October geM 1898. Der ^tt|extr crfd^nt täglich, «it NuZncchme des Montag«. Dir Gießener yewirUeirtlfet werben dem Anzeiger «»«chLntlich dreimal deigelegt. 86-51 195g lijlj 68.16 1CL1( 94.00 S!ltS 20» 42» Kreisen Rußlands Beziehungen unterhaltende Blatt erklärt kurzweg, bei einem fest geschlossenen Bündniß mit Frankreich würden die russisch-französischen Sympathien sich längst verflüchtigt haben. Rußlands eigenes, stets skeptisches Verhalten gegenüber diesen Sympathien sei in der Befürchtung gegründet, daß diese russtscherseits sich bis zur Sympathie mit dem „revolutionären Dunstkreis" der Franzosen ausdehnen würden, wenn man auch zugeben müsie, daß die jetzigen Sympathien eine lebensfähige, vom politischen Standpunkte aus äugen- Annahmt von Anzeigen zu btt Nachmittag« für den folgenden Tag erscheinmden Nummer bis vorm. 10 Uhr. blicklich sehr vortheihafte Thatsache seien. Newyork, 18. September. Bei der PreiSvertheilung m der Weltausstellung in Chicago erhielt Deutschland in der Fischerei-Abtheilung der LandwirthschaftS-AuS- Attsland. Wien, 18. September. Kaiser Franz Josef empfing bei seiner Ankunft in Güns eine Anzahl Deputationen und >mge id) mtint ogirräuntf Amtliche»' Theil Bekanntmachung, und Wekerle. Leu«, 18. September. In allen Kohlenbergwerken des Pas de Calais wird vollständig gefeiert. Die Ausständigen bilden Patrouillen, um Ausschreitungen zu verhindern. Bisher ist kein ernster Zwischenfall vorgekommen. Schaaren von Strikenden durchziehen Lens mit den Rufen: Es lebe der Str'ke!" Auch im Departement Nord ist auf einigen Gruben die Arbeit eingestellt. Der Deputirte BaSly, Präsident des Syndicats der Grubenarbeiter des PaS de Calais, lager sW erwiderte er die an ihn gerichteten Begrüßungsansprachen in huldvollster Weise. AufS Neue sprach jedoch der Monarch hierbei den ernsten Wunsch aus, die Völker Ungarns möchten in confessioneller und politischer Eintracht mit einander leben. — Die Anwesenheit des Herzogs von Connaught, des dritten SohneS der Königin Victoria, bei den ungarischen Kaisermanövern, hat zu mancherlei politischen Deutungen Anlaß gegeben. Speciell soll dieser Manöver» I besuch deS englischen KönigSsohnes in Ungarn zwischen den Cabinetten von Wien und London angeblich in Hinblick auf die Fahrt deS russischen Geschwaders unter Admiral Avelon I nach Toulon vereinbart worden sein. Demgegenüber muß indesien daran erinnert werden, daß die Manövereinladung I des österreichischen Kaisers an den Herzog von Connaught bereits vor Monaten ergangen ist, zu einem Zeitpunkte also, | zu welchem von dem russischen Flottenbesuche in Toulon noch I keine Rede war. Madrid, 18. September. Die spanische Provinz Tarragona, bekannt durch ihren Weinbau, droht zu einem Tummel« platz socialistischer und anarchistischer Wühlereien zu werden. Schon kürzlich kam es daselbst zu bedenklichen Ausschreitungen revolutionärer Elemente und nun ist es in genannter Provinz sogar zu einem förmlichen Aufstande der verbrüderten Socialisten und Anarchisten gekommen. Dieselben I erregten schwere Unruhen, sodaß Gensdarmen und Truppen zur Unterdrückung der Emeuten einschreiten mußten. Hierbei wurden elf Aufrührer getödtet und zahlreiche andere verwundet. — Unter den enthusiastischen Kundgebungen, welche in | | Frankreich das bevorstehende Erscheinen russischer Kriegsschiffe in Toulon hervorgerufen hat, sind diejenigen der radical-socia- listischen Partei von speciellem Interesse. Denn es ist doch eine merkwürdige Erscheinung, daß auch die französischen „Rothen um die Wette mit den übrigen Parteien ihres Landes in das Horn der gallischen Russenbegeisterung stoßen, obgleich doch der französischen Socialdemokratie daS absoluttstisch-casaristische I Rußland eigentlich ein Gräuel sein müßte. Aber eS scheint, als ob die Franzosen ein allgemeiner Taumel ergriffen habe, in welchem sie in Rußland nichts als den mächtigen Freund und Zukunstsverbündeten der Republik erblicken, und unter dem Eindrücke dieser Bewegung setzen die französischen Socia» listen alle ihre politischen Principien hintan! Ihre Kriecherei I vor Rußland bekundet sich u. A. auch darin, daß der socialistische Bürgermeister von Marseille eigens bei dem russischen Botschafter v. Mohrenheim in Paris vorgesprochen hat, um auch Marseille die Ehre eines Besuches der erwarteten russischen Gäste auszuwirken. Zu seinem Schmerze mußte sich indeffen der brave Bürgermeister von Herrn v. Mohren- hetm bedeuten lassen, daß Admiral Avelon stricte Anweisung I habe, keine anderen französischen Städte als Paris und Toulon I zu besuchen. 22. 26. 30. 5. Erstes Blatt. Mittwoch dev 20. September «nztigtn für btn „Gitßtntr Anztigtr" cntgtgm. &**• * Säte m "Mn, rh«I°L M b. Bl. Localer and provinjieller. Sieben, 19. September 1893. — Oeffeutliche Sitzung de8 Proviuzialausschuffes der Provinz Oberhefsen vom 16. September 1893. 1. Klage des Ortsarmenverbandes Ruppertenrod gegen Vitrttizvhngrr Aßonutmtat-PreiB» 2 Mark 20 Pfg. mtt Brmgtrloha. Durch btt Post bqogt* 2 Mark 50 Pfg. Ätbaction, Lspcbiti« und Druckt?«: Gießener Anzeiger Senerat-Unzeiger. 6f- nn< Marken lebuin NW In dir Machen Druckerei richtete an die belgischen Delegirten ein Telegramm, in dem er mittheilt, der AuSstand sei allgemein, 47,000 Arbeiter feierten- gleichzeitig werden die belgischen Bergleute ausgefordert, die Arbeit ebenfalls niederzulegen. — Truppen der zweiten Division sind heute Nachmittag nach dem Kohlenrevier abgegangen. London, 18. September. Die liberale nationale Vereinigung beschloß heute Nachmittag in einer großen Versammlung mit Begeisterung eine Resolution, die das Ver- halten des Oberhauses tadelt und die Abschaffung desselben verlangt. Chicago, 18. September. Der „TtmeS^ zufolge erwägt die Direction der Ausstellung eine Verlängerung der Ausstellung bis zum 31. December. Mehrere ausländische Commissare sollen dem Plane günstig sein. Depeschen deS Bureau „Herold". Berlin, 18. September. Der „Nordd. Allg. Ztg." zufolge bildet den Gegenstand der Erörterung in der CentrumS- preffe und den Organen der Freisinnigen und VolkSPartet der Erlaß der Regierung in Coblenz, welche anscheinend von ihren Landräthen bei UnterstützungSantragen für katholische Geistliche auch über deren politische Stellung, sowie darüber Auskunft wünscht, ob die Gesuchsteller bei den letzten Wahlen agitatorisch gegen die Staatsregierung aufgetreten sind. Das Blatt erklärt, wenn ein solcher Erlaß ergangen sei, sei dies ohne Vorwiffen deS Ministers geschehen. Hamburg, 18. September. Capitän Mesb itt vom i Dampfer „Gallina" wurde wegen Uebertretung der Quaran- tänevorschriften verhaftet. Bromberg, 18. September. Heute Vormittag wurde daS Reiterstandbild Kaiser Wilhelms I. feierlichst enthüllt. Die Stadt ist prächtig geschmückt. Der commandtrende General des 3. Armeecorps, v. Blomberg, nahm als Vertreter des Kaisers an der Feier Theil, ebenso Oberprasident Willamovitz und Landeshauptmann Deziembowski. Der Kaiser hatte einen prachtvollen Kranz gespendet. Wieu, 18. September. Offiziös wird gemeldet, daß tn den letzten Wochen in Ungarn wöchentlich ungefähr achthundert Personen an der Cholera erkrankt sind. Prag, 18. September. Gestern fanden trotz des Ausnahmezustandes mehrfach Excess e Seitens der Czechen statt, wobei die Polizeimannschaft verhöhnt und mißhandelt wurde. Rom, 18. September. Wie hier gerüchtweise verlautet, I soll der Besuch der englischen Flotte wegen der Choleragrfahr I verschoben werden. Paris, 18. September. In St. Etienne beschloß I eine Versammlung von Bergarbeitern, ihre Wünsche den socialtstischen Abgeordneten zu übermitteln, damit die Kammer ihnen zu Hilfe komme, andernfalls würde der Generalausstand erklärt. Paris, 18. September. Dem „Gaulois" zufolge trifft das russische Geschwader erst am 15. October in betreffend die Nothlage der Landwirthschast. Wir bringen hierdurch zur öffentlichen Kenntnch, daß bie Intendantur des 15. Armee-Corps zu Straßburg i. E. be- schloffen hat, im Großherzogthum folgende Markte für den Ankauf von Schlachtvieh abzuhalten: " ~~ September Mr ff. Neueste Nachrichten. Toulon ein. Madrid, 18. September. Ueber die durch die Ueber- Wolffs telegraphisches Correspondenz - Bureau. schwemmungen angerichtetenVer Heerungen laufen Berliv, 18. September. Der „Reichsanzeiger" ver- ^schreckende Meldungen ein. Unter den eingestürzten Häusern öffentlicht eine Meldung aus Dar-es-Salam, der zufolge toctben fortgesetzt zahlreiche Leichen hervorgezogen. Ueber eine Abteilung der kaiserlichen Schutztruppe die in Ugogo ^0 Häuser sind eingestürzt. Der Kriegsminister sandte Zelte gelegene Haupttembe Kanyange des Wahahehäuptlings Sin- unb bte Kaufleute von Madrid Kleider. Bei Viones und jangaro erstürmt hat. Lieutenant Flißbach ist gefallen und I ^omerQ ^Q[fCn 12 Personenzüge im Wasser. Lieutenant Richter leicht verwundet. Petersburg, 18. September. Grashdanin preist die Potsdam, 18. September. Die Kaiserin ist mit den Esche Polittk der freien Hand, die keine BundeSgenoffen kaiserlichen Kindern um 5 Uhr Nachmittags auf der Wildpark- a(g bie weiseste und giebt den nach einem Bündniß station eingetroffen- der Prinz und die Prinzessin Leopold! [ecb Jnfocn gramofen einen falten 2BQffcrftTat)L DaS in höchsten waren zum Empfang am Bahnhofe anwesend. . 1 - - " - ' - -------«w.** Stuttgart, 18. September. Der Stadtschultheiß Rümelin veröffentlicht ein Schreiben des Kaisers, worin der Kaiser zugleich Namens der Kaiserin anläßlich seines Auf- enthalts in Württemberg, insbesondere in Stuttgart, der Bevölkerung für den wohlthuenden Empfang seinen wärmsten Dank und seine lebhafteste Befriedigung zu erkennen gibt. Guus, 18. September. Die Manöv ck Grünberg (Dirigent: Herr Lehrer Mohr) und London (Dingent: Herr Lehrer Schäfer), in einer Gesammtstärke. er etwa 120—150 Sängern und Sängerinnen. Der GotteSdieoit wird voraussichtlich um 2 Uhr beginnen- als Festdirigem wird Herr Lehrer Schäfer aus Londorf fungiren. — «» Sonntag zuvor feiert daS benachbarte Winnen fein Erntefe i im Walde bei Nordecken, ein Fest, da» seit Jahrzehnten nicht nur von den umliegenden kurhessischen Gemeinden, sondern auch von den Bewohnern deS LumdathaleS stets fleißig besucht wird. Die Festpredigt hält Herr Pfarrer Vogel au» Beuern. ' Möchte über beiden Festen ein günstiger Stern walten uni ihr Verlauf ein gesegneter werden! -ck. AuS dem Ohmthal, 18. September. Da» seitbenae wnnlge Wetter hat die Grummet ernte sehr begünsn.n sie ist als beendigt anzusehen. Ihr Ergebniß ist gualitau durchschnittlich recht gut und quantitativ durchaus befriedigens ausgefallen. Durch die Futternoth ist hier eine nicht genugiam gewürdigte Futterpflanze zur Einführung gelangt, die jedev- falls nicht vorübergehend, sondern dauernd sich eingebürgtr pat; es ist der MaiS. Ueberall hört man seine Güte all Futterpflanze rühmen. Leider hat der sporadische Frost zuv Beginn der vorigen Woche den Mai» in den tieferen Thal- lagen zu Grunde gerichtet. Der Landwirth wird hieran» die Lehre ziehen, daß man diese zarte Futterpflanze in solche» Lagen eben früher, ehe solche Herbstfröste emtreten, füttern mufc. — Nachdem die Saat deS Winterrap- beendigt, ist man mit der Aussaat de- Roggens beschäftigt. Dcr Acker baut sich hierzu, daß eS für fen Landwirht eine Lust i ift zu säen. — Wie au8 anderen Gegenden, so ist auch ander hiesigen von einem ungewöhnlich reichen Ob st fegen zu berichten. Allgemein wird daS Obst um volle 14 Tage früher reif, wie sonst. Sogar die spät reisenden Birnen sind jetzt schon erntefähig. Ganz besonders voll hängen die Zwetschenbäume. Der Duft der Zwetschenkuchen, der einem alltäglich auS den Backhäusern entgegenströmt, und der Geruch deS HonigkochenS au« den Häusern, sowie endlich der qualmende Rauch der Obstdörren besagen nur zu deutlich, welcher Segen in einer guten Obsternte gelegen. ober anderen Staaten, nicht aber seinem hauptsächlichen tz. geber, Deutschland, zugewandt hat. Der Mangel an bi* durchaus zu fordernden Gegenseitigkeit läßt un- dieferbii^ Amethen, abgesehen von ihrer Sicherheit, nicht mit qünst »^ Augen betrachten." 1 0 AitterShansen, 18. Senternder. Am 15. ds. M-j ift hterselbst ein «riegerverein in daS Leben qetrttr bem zunächst 20 Mitglieder angehören, Vorsitzender i, Kamerad Hoffmann. — Der BereinSgründung wohnt» Dollar er Vorstandsmitglieder bei, deren erster vorsitzend.- den einleitenden Vortrag übernommen hatte. Die Gäste, r benen schon auf der diesjährigen, gemeinsamen, große; Sedan fei er auf Staufenberg ein kameradschaftliches Vev bältnife angeknüpft worden war, wurden von dem neaa herein, unter dem Gesang der „Wacht am Rhein", bi- übe bte Lahnbrücke zurückbegleitet. — Wir wünschen bem neun Rriege ree rein, bet sich dem Hassia-Verbanb anschließen wtri Blühen und Gedeihen- die hohen Aufgaben des Kriege- vereiuSwesenS werden gewiß auch durch ihn Förderuv. erfahren. ° u°rm-nv-rb°nd Ni-dkr.Eschb->ch wkgcn , R-hn von Kipp-lb-ch j. Zl. in Fri-db-rg um Sonceffion 9- bor ”0J,ra-btRra6 aui «upperten. | äum Wirthschasisb-tri-b in d-n Röbrl-sck-n 5R,rtbfJf,«, rod. lieber diese Klagesache ist bereits unter« 15. Juli d. I. verhandelt worden (s. d. Bericht in Nr. 166 d. Bl.), heute wurden noch eine in Frankfurt wohnende Tochter deS Hilfsbedürftigen, sowie drei andere Zeugen vernommen. D.. Vertreter deS Klägers ist der Ansicht, daß der zweijäbriae ununterbrochene Aufenthalt deS pp. Kratz in Nieder-Eschbach I öhnK^beü^biefdbL °ls erwiesen anzusehen und letztere Gemeinde deshalb zur I o.^G-legenhett, dieselben Erstattung der vorgelegten Pflegekosten verpflichtet sei. In Nieder-Eschbach sei auch die Hülssbedürftigkeit hervorgetreten und habe sich die Gemeinde ihrer Verpflichtung zur Gewährung ■.■„X. E.ÄS I ff ffÄfiS S ± •“ daß eine ununterbrochene zweijährige Anwesenheit des Kratz I Ä bc!?nnt: Auch wurde ftüher schon theilS keineswegs nachgewiesen sei. Von einer Abschiebuna deffelbeu I unÖIc’$cn Stand des Getreides, theilS nach ein- könne keine Rede sein, da Kratztzurfeine« I L c?^0Tq6u"0C” bcr örunbri& annähernd festgestellt, von Nieder-Eschbach nicht unterstützunqsbedürstiq oewesen I ßC ßc6en obcr crft sichere Ergebniffe, Die Ge-ei-t-Ni-d-r-Sschbach fL N Ät den Oberhe,fischen Geschich.-verein zur Be- dem «lager die Porgelegten UnlerftützungSbeirage zu ersetzen «naefaHe». D.e!« . unb bie Kosten des Verfahrens zu tragen, auch einen Aversionalbetrag von 30 Mark zur Provinzialkaffe zu zahlen. 2. Der Recurs der Besitzer deS Hofes Windhain wegen Herrichtung deS Weges zwischen Nieder- Ohmen und Windhain gelangt heute nicht zur Verhandlung. — 3. Klage des OrtSarmenverbandes Marburg gegen den Ortsarmenverband Kirtorf wegen Unterstützung des Gärtners Heinrich Korell. Der Beklagte hat auf die Klageschrift eine Erklärung nicht abgegeben, beide Armenverbände sind im Termine nicht vertreten. Die Gemeinde Kirtorf wird nach dem Klage- antrage verurtheilt, derselben auch die Kosten des Verfahrens sowie ein Aversionalbetrag von 25 Mark auferlegt. — 4. Klage deSOrtsarmenverbandes Dehrn gegen ben Ortsarmenverband Udenhausen wegen Unterstützung der Wittwe Katharine Hansel. Die Wittwe Hansel, deren Mann im Februar 1890 in Udenhausen verstarb, besuchte im Mai 1892 ihren in Dehrn wohnenden Bruder und wurde bald nach ihrer Ankunst tob- süchtig. Die Kosten der ersten Bewachung, Untersuchung und späteren Pflege in der Irrenanstalt zu Eichberg fordert jetzt der OrtSarmenverband zu Dehrn an die Gemeinde Udenhausen. Letztere bestreitet ihre Ersatzpflicht und behauptet, daß die pp. Hansel ihren Unterstützungswohnsitz in Udenhausen ver- ; loren ^be. Durch die Zeugenvernehmung ergab sich, daß Die Wittwe Hansel kurz nach dem Tode ihres Mannes nach Grebenau und dann zur Erntezeit in die Wctterau gegangen Einige Male ist dieselbe nach Udenhausen, woselbst noch ihr Hausgeräthe sich befand, zurückgekommen- im Herbst 1890 Kaufte sie ihre geringen Mobilien. Für die Zeit vom 22. Marz 1890, an welchem Tage die letzte Miethe entrichtet wurde, bis zum Verkauf des HauSrathes hat die Hansel dem HauSeigenthümer eine Entschädigung von 30 Pfg. gezahlt. Der Anwalt des klägerischen Ortsarmenverbandes beantragt die Verurteilung des Beklagten, indem er auSführt, daß die Absicht, von Udenhausen fortzuziehen, erst im Herbst 1890 von der Wittwe Hansel verwirklicht worden sei. Da die Wittwe Hansel sich durch ihrer Hände Arbeit habe ernähren müssen, sei sie nach Grebenau und anderen Orten zur Arbeit gegangen, jedoch zeitweise immer wieder nach Udenhausen zurückgekehrt. Der G»oßh. Bürgermeister von Udenhausen erklärt, daß die dortige Gemeinde den Unterstützungswohnsitz nicht anerkenne und sich daher zum Ersatz der Kostenvorlagen des OrtsarmenverbandeS Dehrn nicht verpflichtet fühle. Der Klageanspruch wird abgewiesen, dem Kläger die Kosten des Verfahrens und ein Aversionalbetrag von 25 Mark zur Last gesetzt. 1 ■6t W * jÄ ■W**Ä5 b««\’b5' **• i»; WJSI ;*« 7-Ld^ 5 r*» ‘^tauber. » S'® «Ttt" *N uw R (XWft fe" Sekret ‘ Hirt«, -f, !öen sein Erntet ‘xNwIjnttn nii Mr> Hifi Mud» y WA«», W Mm .-> ber. Dar fe, lte sehr tefc »ebniß ist gUc; durchaus besrietiz.- c elue nicht znuizsa» gelangt, iit jtbtr.- sich tingtbürgr ran seine Wie c oradische Frost jc den tieferen Ttz -Irlh wird hier-.! lerpflanze in sochr e eintreten, füttern errapg beendig!, ’ Stfdjäfät. der m, U ist auch aud en Obslsegen;a llr 14 Tage ftühn reisenden Birnrc rs voll hängen dü nkuchen, der em gegenftrömt, uti lsern, sowie endlij zen nur zu deutliL gelegen. wurde: am 13.6ep iß in Mainz Granate, welche'" 1870 von W; n Art.'Regt. SutleuthosS ju|» e Muer und -®fi jei»W«*S Besitzer liefet und lieuua ?.*"• * ?»»'»*£ 5*- L S?»»' geschästSführende Ausschuß in aller Kürze mit Erledigung oieicr Angelegenheit befaßt werden. A Mainz, 18. September. Trotz der überaus günstigen HerbstauSsichten haben die wenigen Weinversteigerung en, die in diesem Herbste hier und in der Umgegend stattfanden, durchgängig einen sehr befriedigenden Verlauf genommen, in» Dem für wirklich schöne Weine sehr gute Preise erzielt wurden. Eine der letzten Herbstversteigerungen ist die den kommenden Freitag ftattfindende Auction des Präsidenten des Verwaltungs- ratheS der Hessischen Ludw'gsdahn, Geh. Commerzienrath Werner, der 1889er und 1890er CreScenS auf seinem berühmten Hochheimer Weingut versteigern läßt. Unter den zur Versteigerung kommenden Weinen befinden sich mehrere Fässer aus den ersten Lagen des weltberühmten Weinortes. A Mainz, 18. September In Folge Ueberanstrengung ist bei dem Leiter der hiesigen Reichsbankstelle, Director Brosien, Geistesstörung eingetreten. Derselbe mußte schon vor mehreren Tagen eine Kaltwasseranstalt aufsuchen und wurde letzter Tage entmündigt. ES ist dies schon der zweite Beamte der hiesigen Reichsbankstelle, bei welchem sich Geistesstörung eingestellt hat, indem sich vor wenigen Jahren der zweite Director in einem Anfall von Geistesstörung in dem Rhein ertränkt hat. — Der geschästSführende Ausschuß des evangelischen Kirchenbauvereins hier hatte sich an das Ministerium nach Berlin mit dem Ersuchen gemeldet, den Vertrieb von Loosen zum Zwecke eines neuen Ktrchenbaues hier in Preußen zu gestatten. Durch Verfügung vom 13. d. Mts. ist dieses Er« lachen abschlägig beschieden worden, gleichzeitig wurde aber i'tm Kirchenbpuausschuß mitgetheilt, daß der Kaiser ein Gnadengeschenk von 25,000 Mk. zum Zwecke des projectirten Kirchen« taueS gemacht habe. Vermißtes» * Marburg, 16. September. Brodpreis. Durch Be- fchluß der hiesigen Bäckerinnung ist der Preis des Laibes ?lrod der ersten Sorte auf 50 Pfg., der zweiten Sorte auf 44 Pfg. herabgesetzt worden, waS eine Ermäßigung des Preises um 2 Pfg. für den Laib darftellt. * Limburg, 16. September. In unserem Nachbardorfe Niederhadamar brach heute Vormittag Feuer aus. Die Frau des Hauses, in welchem dasselbe entstand, war gerade aus dem Felde beschäftigt. Sie eilte sofort nach Hause. Bei ihrem Eintreffen war die Feuerwehr schon mit tem Einreißen dcS Hauses beschäftigt. Beim Einstoßen einer Wand fielen gleichzeitig mit den Mauerstllcken die Leichen i^rer beiden mitverbrannten Kinder, die im Alter von vier inb sechs Jahren standen, mit herab. Die Frau hatte die Binder allein zu Hause belassen. Der Mann ist Maurer und Musikant und sehr häufig von Hause abwesend. Das Nachbarhaus wurde ebenfalls ein Raub der Flammen. * Karlsruhe, 17. September. Heute früh ertrank im Rhein bei Maxau der 20 Jahre alte Sohn des Güter- LrstätterS Schweizer, Mitglied des Ruderclubs „Salamander", (fcr fuhr in einem Skiff, das umstürzte und nicht mehr zum Vorschein kam. * Berliu, 17. September. Die Arbeiten zum National- Denkmal für Kaiser Wilhelm I. schreiten im Atelier iitS Professors Begas rüstig fort. Augenblicklich ist man bubet, die von dem Genius geführte Reiterfigur für den Bronceguß vorzubereiten. Die Gruppe war in Lebensgröße ousgeführt und wird nun auf mechanischem Wege bis zum dreifachen Maße vergrößert. Dieses große Modell dürfte LiaS erste sein, welches von dem Denkmal zur Ausführung gelangt. Gleichzeitig wird jetzt auch an andern Modellen gearbeitet, so an den Victorten, die an den vier Ecken des Sockels auf Kugeln schweben, und an den majestätischen Löwen, die auf den Treppenstufen ihren Platz erhalten. Alle diese Hlllfsmodelle werden zunächst in Lebensgröße hergestellt und erhalten dann eine entsprechende Vergrößerung, lieber die Fabriken, welche den Guß auszuführen haben werden, I ist noch keine Entscheidung getroffen. Gutem Vernehmen nach sollen bei diesem großen Werke mehrere Gießereien ’ bedacht werden. Die Aufträge wird die Regierung selbst vergeben. * Stuttgart, 18. September. In Nagold (Schwarzwald) brach um Mitternacht ein Brand aus, der gegen 30 Häuser einäscherte, lieber 40 Familien wurden dadurch obdachlos. * lieber die jetzigen „Biwaks" mit Zelten in den Manöver« wird der „Frkf. Ztg." geschrieben: Als wir gestern Abend ein solches Zeltlager zuerst von einer Anhöhe in einem Thale erblickten, glaubten wir ein großes Zigeunerlager vor uns zu haben. Die überaus practische Einrichtung der den Truppen mitgegebenen Zellvorrichtungen gestattet, ble einzelnen Zelte fast in jeder Form anzubauen und aneinander zu setzen, wie es die localen Verhältnisse am passendsten bedingen. Daher finden wir hier lange Zeltlager, die sich als ein Ganzes im Quadrat erstrecken, dort einzelne kleinere Zelte, die gesondert am Bergabhang Heben, hier wieder höhere für Vorgesetzte und dort endlich sehr geschützte für Kranke. Mag ein Zelt« lager aber noch so sehr sich aus all' diesen verschiedenen Formen zusammensetzen, immerhin geht durch ein solches ein einheitlicher, militärischer Zug. Die in einem Zelt untergebrachten Mannschaften setzen vor demselben ihre Gewehre in Pyramiden zusammen, und zwar zu je fünfen. Vier Helme werden in diese Pyramide gesetzt, während der fünfte auf die Gewehrläufe kommt, um bei einem etwaigen Regen in der Nacht zu verhüten, daß Wasser in die Läufe dringt. In langen Reihen ausgerichtet liegen ferner die einzelnen Gepäckstücke, wie Tornister, Tornistertaschen u. s. w. vor den Zelten. In den Zelten selbst ist der Mann während der Nacht durchaus gegen Wind und Wetter geschützt. Stroh in reichlichem Maße dient ihm zum Lager, der Mantel als Decke. Um Lustzug zu vermeiden, können die einzelnen Zelte vollständig geschlossen werden. * Schnelligkeit der Brieftauben. Als der Kaiser für den 9. d. Mts. zur Parade über das XV. Armeecorps in Straßburg erwartet wurde, handelte es sich dort darum, die thatsächlich erfolgte Abreise von Urville bei Metz rasch und sicher zu erfahren. Es wurden darum am Tage zuvor fünf Brieftauben eines Straßburger Liebhabers an die Fortification Metz mit dem Ersuchen gesandt, dieselben im Augenblick der Abfahrt des Kaisers aufzulassen. Die Entfernung Metz-Straßburg beträgt 159 Kilometer Bahnlinie und 132,5 Kilometer Luftlinie. Nach Mit- theilung der „Zeitschrift für Brieftaubenkunde" trafen die beiden ersten, und zwar sogar diesjährige Tauben, schon um 8 Uhr 58 Min. auf heimctthlichem Schlage ein, mit der Depesche, daß der Kaiser um 7 Uhr von Kürzel bei Metz abgereift fei und der Auflaß der Tauben um 7 Uhr statt- gefunden habe. Die beiden Tauben hatten eine Geschwindigkeit von 1123 Meter in der Minute erreicht, während der mit größter Geschindigkeit fahrende, an keiner Station anhaltende Kaiserzug erst um 9 Uhr 55 Min. in Straßburg anlangte. Um 9 Uhr war aber schon die Taubenpost in Händen des Commandeurs vom XVI. Armeecorps. * Amsterdam, 15. September. An der holländischen Küste scheinen sich viele Hai fisch e herumzutreiben - fast kein Schokker läuft in Rotterdam ein, der nicht wenigstens ein Paar dieser Seeungeheuer gefangen hat. Daraus erklärt es sich auch, daß der Fischfang dieser Schokker in dieser Jahreszeit ein sehr geringer ist. * Kölnische Erfindung für Radfahrer. Ein Kölner Bürger, der keine Freude über die Ausbreitung des Radfahrsports zu empfinden scheint, macht seinem gepreßten Herzen in folgender Zuschrift an die dortige Volkszeitung Luft: „Geehrte Redaxion! Wer da sacht das das Radfahren mehr Kinderei ist als Sport, der kennt auch nichts von Kanel, obgleich es ja gewiß viele Klut en (Knoten) drunter sind aber es giebt auch einige Ausnahmen. Ich für meinen Deil wenn auch viele auf unbezahlte Rader erumkutschiren und wie Zirkupagen auf der Maichine gürfen so bin ich doch für die Förderung von alles was gut ist. Es ist mir nun nach vielem Nachdenken gelungen etwas schönes auf diesem Gebiet zu leisten. Denn das Klingelen der Flohzipede und das Grunzen mit das Kwetschinschtrument sind mir ein par Dörmen im Auge. Ich habe daher ein Tröte waS aber eigentlich keine Tröte ist auSgeklüngelt wo mit man janz laut und btublig iiiaaa träten kann sodas man bann immer janz jenau roeiß wenn em Radfarer körnt. Ich motte nun die Redaxion gehotnsamst gebittet haben über meine wigticde Erfindung einen feinen Artikel zu schreiben, damit es bekannt wirt. Freuntlichen Gruß Wilhelm Schmits an Kunibert." Die Zeitung bemerkt zu dem Briese: „Wir thun dem großen Erfinder gern den Gefallen und hoffen, daß dieser „feine Artikel" ihm recht viele Radfahrer zuführt — vorausgesetzt, daß es einem derselben gelingt, ihn da hinten an Kunibert herum auszufinden." * Bei bet Schießübung. Hauptmann: „Der dritte Mann im zweiten Gliebe hat wieder zu früh losgedrückt, Feldwebel Schulze!" — Feldwebel: „Da dürfen sich der Herr Hauptmann nicht wundern, der Mann war früher Schauspieler und von jeher im Vorschuß!" Verkehr, Land- unfc Volkswirtschaft. Siehe«, 19 September. Marktbericht, gut bem heutigen Wochenmarkt kostete: Hutter pr- Pfd * 0,85—1,00, Hühnereier per Stück 6—7 A, 2 Stück — Käse pr. 6t. 5-8 A, Ermatte pr. St- 3 A. Erbsen vr. Liter 18 A. Linien pr. Liter 30 A. Tauben pr. Baar X 0,50—0,70, Hühner pr. Stück X 0,85—110, Hahnen pr. St- X 0,50- 0,90, guten pr. St- X 1,40 bis 1,60, Ochseofleisch pr. Md 62—68 A- Kuh- und Rindfleisch pr. Psd. 50—56 H, Schweinefleisch pr. Md. 60-70 A. Kalbfleisch pr. Md- 48 -52 A. Hammel« fleisch pr. Psd. 40-60 A, Kartoffeln pr. 100 Kilo 5,00-7,00 X, Weißkraut pr Stück 8—15 A, Zwiebeln pr. Zentner 6,50—7,00 X, Milch d?. Liter 16-20 A, Enteneier pr. St. — A, Zwetschen Ctt. 3,60-4,40 X ■ — Nach den statistischen Ermittelungen des Vereins deutscher Eisen- und Stahlinduftrieller belief sich die Roheisenprodnetion des Deutschen Reiches (einschließlich Luxemburgs) im Monat August 1893 aus 407 095 Tonnen, darunter Puddelrobeisen und toptegeleffen 125182 Tonnen, Bessemerroheisen 32 437 Tonnen, Thomasroheisen 200 218 Tonnen und Gießereiroheisen 49 258 Tonnen. — Die Production im August 1892 betrug 401 163 Tonnen, im Juli 1893 401046 Tonnen. Vom 1. Januar bi« 31. August 1893 wurden probudrt 3135 679 Tonnen gegen 3191183 Tonnen im gleichen Zeiträume des Vorjahres. «heviot od. Burkin für einen ganzen Anzug zu Mk. 5.76 Betour od. Kammgarn für e. ganzen «nzug zu Mk. 7.75 je 3 Meter 30 cm berechnet für den ganzen Anzug oersenden direct an Jedermann [6696 Erstes Deutsches Tuohversandtgesohäft Oettinger & Co., Frankfurt a. M., Fabrik-Depot. Muster franco ins Haus. Nicht passende« wird zurückgenommen. Doerings Seife mit der (Eule [V Erhaltung eines schönen Teints, einer zarten, weißen Haut, sondern auch durch die ungewöhnlich geringe Abnutzung im Gebrauch eine der sparsamsten resp. billigsten. Ihr Fettgehalt, ihre Reinheit, ihre Milde, der Ausschluß aller schärfefreien Zusatzstoffe, alle« dies vereint sich zu einer Gesammt - Wirkung und diese ift: verschönend, verjüngend, erfrischend auf Teint und Haut. Wer Doerings Seife mit der Eule dauernd zum Gebrauche erwählt, sichert sich Schönheit der Haut und jugendfrisches Aussehen bis ins Alter. Preis per Stück 40 Pfg Engros-Verkauf: Benner & Krumm, Giessen. [4555 Mittlerer Barometerstand bei 0° R. = 744,7 mm. Baromcier: Thermometer: Hygromelerstanb Witterungsaussichten Wetterhäuschen, Südanlage. 19. Sevidr., Mora, v Uhr min. 742 mm, max. 742 mm „ 4- GOR. „4-7«/i°B. Neigung f. nasses Wett. T8. Septvr., Mitt. 12Tlbi min, 748 mm, max. 744 mm „ 4-110 R. „ + 140 R Neigung s. trock. Wett. Absperrung der Wasserleitung betr. Wegen Fortsetzung der Wasserleitung in der Löberstraße findet Mittwoch den 20. September, von 7 Uhr Morgens ab, während einiger Stunden eine Absperrung der Wasserleitung in ft er Ludwigstraße von der Bismarckstraße bis zur Alicestraße, sowie in ter ganzen Göthestraße statt. Wir bringen dies zur gefl. Kenntnißnahme der betr. Anwohner. Gießen, 19. September 1893. Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. Otto Bergen. 7918 Vergebung. Für das Großh. Provinzial-Arresthaus dahier soll die Lieferung von ca. 10« bis 12,000 Kilo guter Speisekartoffeln vergeben werden. Versiegelte Angebote, versehen mit der Aufschrift Kartoffellieferung" sind mit Proben kostenfrei bis zum Eröfsnuugstermiu: Samstag, den 7. October 1893, Vormittags 10 Uhr, auf der Kanzlei Großh. Staatsanwaltschaft, Justizgebäude, Zimmer Nr. 43 rüederzulegen. Die Vergebung erfolgt unter den in Anlage A. zu dem Ministerial-Erlaß, betreffend das Verdingungswesen vom 16. Juni 1893 enthaltenen allgemeinen und den von dem Unterzeichneten aufgestellten besonderen Bedingungen, welche auf der Kanzlei Großh. Staatsanwaltschaft zur Einsicht offen liegen und gegen Erstattung der Schreibgebühren bezogen werden können. Der Zuschlag bleibt drei Tage vorbehalten. Die Angebote müssen hinsichtlich ihrer Form und ihres Inhalts den bezüglichen Bedingungen entsprechen und namentlich die ausdrückliche Erklärung enthalten, daß der Bewerber sich den Bedingungen, welche der Ausschreibung zu Grunde gelegt sind, unterwirft, widrigenfalls die Angebote keine Aussicht auf Berücksichtigung haben. Gießen, den 18. September 1893. Der Großh. Erste Staatsanwalt beim Landgericht der Provinz Oberhessen Jöckel. [7897 Verpachtung eines Torflagers. Das ca. 5 ha große Torslager im Domanialwald Diftrict Breungeshainerhaide, an der chaussirten Oberwaldstraße und ca. 13 km von der Bahnstation Schotten entfernt gelegen, soll zum Abbau und insbesondere zur Herstellung von Torfstreu im Submissionswege verpachtet werden. Reflectanten belieben ihre Offerten bis längstens Dienstag den 11. October d. I. bei der unterzeichneten Oberförsterei einzu- reichen, auf deren Geschäftszimmer die Eröffnung der Gebote an dem daraussolgenden Tage, Vormittags 11 Uhr, in Gegenwart der erschienenen Submit- tenten erfolgen wird. Die obere Schicht des fraglichen Torflagers in einer Mächtigkeit von durchschnittlich 3 m, besteht aus Moos- und Fasertorf, der sich zur Herstellung von Streutorf vorzüglich eignet. Weitere Auskunft erthellt die unterfertigte Oberförsterei, von der auch die Submissionsbedingungen portofrei bezogen werden können. Schotten, 11. September 1893. Großh. Oberförsterei Feldkrücken. Diefenbach. 7898 Vergebung von Bauarbeiteu. Die beiden Anbauten an dem Schloß zu Gießen (Universitätskanzleigebäude) sollen auf dem Abbruch vergeben und an dem Hauptbau der Verputz vollständig entfernt werden. Außerdem werden einige bauliche Veränderungen nöthig, wobei Arbeiten aller Baugewerke, Steinhauerarbeit ausgenommen, in Betracht kommen. Sämmt- liche Ausführungen sollen auf dem Weg öffentlichen Angebots getrennt ober an einen Unternehmer vergeben werden. Bedingungen, Zeichnungen und Arbeitsbeschreibungen liegen vom 21. ds. Mts. in dem Amtslocal unterzeichneter Behörde zur Einsicht offen, woselbst auch die Angebotsformulare abgegeben werden. Pie Angebote sind bis Montag den 25. September d. I., Vormittags 11 Uhr, einzureichen, zu welcher Zeit die Eröffnung der Angebote erfolgt. Zuschlagsfrist 10 Tage. Gießen, den 19. September 1893. Großh. Kreisbauamt Gießen. Renting. 7926 Aeikgebotenes. 7882] Gute Birnen und «epfet. SelterSweg 81, II. Aufforderung I Als bestellter Pfleger von Königs. Amtsgericht zu Ufingen über den | Nachlaß des verstarb. Gustav Hirsch ! zu G i e ß e n fordere ich alle Gläubiger desselben hiermit auf, bis zum 1. October ihr Guthaben bei mir anzumelden behufs Vertheilung der vorhandenen Nachlaßmasse. Wehrheim, 17. September 1893. "900__Jacob Hirsch. Den Hausfrauen zur gefl. Beachtung! MAGGI5 Emil Aischdach, SelterSweg. Die leeren Original-Fläschchen i» 65 A werden ju 45 A und diejenigen ä x 1.10 zu 70 A mit Maggis Suppenwürze nachgesüllt>7425 Glück auf! 6794] Frankfurter Pferde • Loose a 1 X, Weimar-Loose ä 1 x. Darmstädter Pferdeloose ä 2 x empfiehlt und versendet A. Gretscher, Wallthorftraße 2, Ecke Lindenplatz. Noto-Welten zu jedem Anzug passend, fertigt an ! A. Kretzschmar, Kürschner, | 22 Marktplatz 22. [6888 von K> Ä s ■ Darmstadt, im September 1893. 7913 I „Bu erfragen Neustadt 13. •** iü |ttlt 7912] xxxxx I oder unmöblirt, an einzelnen Herrn oder Dame zu vermiethen. Diustraße 8, HI. * 7916] Kleiner Laden mit oder ohne *t7k9i~ AMn"'' /VLV] Kleiner Laven MU ober ohne infrmldbfn °ö 3 Wohnung pr. 1. October zu oerrntetben: i oerrntetben, sofort b^bar.^ BahnhofftratzeN. NSH. Aeuftadt tt. zu x Allgemeine Verforgungs«Anstalt Karlsruhe ReUcHoe: 1. 6»cgbe. — ®nuf und Verl«, der vrübl'idr,« Dn-fnd (Fr. (bi. viels») *» »Netzen. Errichtet 1835. 11»‘« * u Erweitert 1864. fi iCriflinol nnj gom 2. r) inb, en Wohnung im Hause meiner Eltern: Liebigstrasse 61. Anlaute Döring. Klavierunterricht. Nach beendigter conservatorischer AuSbildnng und im Besitze besten Zeugnisse«, empfehle ich mich zur Ertheilung von Klavierunterricht in und außer dem Hause. vermischte Anzeigen, jihhütk für öamrn und Ifläidun werden nach neuesten Formen ffl^ontrt und gefärbt bei (7910 «. »yangmann, Bahnhofstraße 29. 7924] Ein Gchueider enwf. sich im Anferttgen oon Herren-Varderoden in u. außer dem Hause. Marklstraße 8, H. W nationalliberale Partei im Großherjo-thllm tztfft». I. 9L: I>r. Cfann I., Mitglied de« Reichstag«, Vorsitzender deS ^andesausschuffe« bei nattonaQibcialcn Härtet In Hellen Dl. M. ® fmöhnt, dir di t »ei ton oben tan zo gtötnfet •rr Dl^er eine« gesunden Jungen wurden hocherfreut Adolf Deutscher und Frau Elise, geb. Köhler. Gießen, 19. Sept. 1893. (7901 Hausbürschchen gesucht. 7903] Ein braver ehrlicher Junge oon 14—15 Jahren für leichte Arbeit ge- sucht. Nähere« in der Exped d. Bl- Gothaer Lebensverficherungsbank. 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Abfahrt nach Ltch Mittag« 12 Uhr 30 Min., Rückkunft von Lich Abends 7 Uhr 21 Mn. xxxx Stljr großes Einkommen kenn eich Jedermann ohne Capital u. ohne Binlco auf solide Welse ellmold. 7133] Wohnung, 4 Zimmer, ßi« 1. ÖC» tober zu vermiethen. Alicestraße 21 Ä80] Bahnhofstraße 6: 3. Stock zu ver» mtethen. Nähere« Neustabt 53. 7^47] 2. Siock, 4—6 Zimmer mit Mu» bebör unb Äartenanlhetl. sofort ob. später zu oerrntetben. Neue Löberstraße 11. Mkiilk (ftjorftunör beginnt Donnerstag den 21. September, Abends 7 Uhr. 7919 Mimi Balser-Landmann. Zuschneide - Unterricht Zeige hiermit an, baß am 2. Oetober mieber ein Zuschneide-Cursus im Kleidermachen beginnt Anmeldungen nehme jeder Zett entgegen. Achtungsvoll [7915 Frau J. Vogel, Neustadt 1. 7 8000 Mark gegen 1. Hypothek zu 4% auszulethen. Näheres in ber Ergeb, b. Bl. 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