ÄftS ^LL AiLsr zzi&n. iben “ TOT Kaufleute Be»„ ■rtia&s '"“nicht i. S" " '-' ‘ m Qnd äusser Th, ?/ngefl- 2 (Herrn W. Herl,:, - Marktpl 1 Wüng? «rannten zur gesälligen '^rgeachäff M durch gute W werben zu suchen. 0 Sine Wohmttir, '!> tat r r, jtf nenn. * 99]W ier. nMLÄL io] rktaet auf ’SJ. bet i2. Stod, W &tCÄ?e WAU >e> Linker. Tch, ^Schöne Mcmsaidinii:? lhen. H. Zipp, Qftflnj- ] In meinem Neubau. L- iß der ParterM.ä . em Zubehör, Wassers !hen. 8. Tpiet, 5-:.-. ) Lchönes 2ogi§ j. .raiy- „WWv filtine WanfarbtnMnunc tnauf btr ,9tr EIN ^QTt:r \i>xt yx tzMechnte i ] Ein kleines Logis mit Mc n billig zu vermielhen. 6tlitt8wt{ ] Mehrere schöne Logis n v tzror-M Leihgeßenu^/ '] Der miitb Slot meines lamme« ober getrennt i. n.A. Wallenfeie Wwe,fiiid)r 1 Dvhmng. 4 Zimmer, oir Mhen, Bceftrat. 91 In meinem Neubau ist »e )cf, 4-5 Zimmer mit 3» itfien zhtlm Rüller, Steins i] In meinem Neubau-:- sind mehrere Logis t&V' mit Zubehör Donnerstag den 19. October 1893 Nr. 246 Erstes Blatt. Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. (temipcttbn 51. Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gieren. KratisKeilage: Gießener Kamilienblätter. Alle Annoncen.Burcaux bei In- und Lußlandel nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Annahme von Anzeigen zu bei Nachmittags für ben folgenden Tag erfcheinenben Nummer bis Börm. 10 Uhr. Webaction, (trt>ebitie* unb Druckerei: Biertrkflhnger Zkonnementspreis, 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch bie Post bezogt» 2 Mark 50 Pf, Die Gießener yemtrUeirtUer »erben dem Anzeiger »ichenttich dreimal deigelegt. Der SM ex er Anzeiger «fcheint täglich, mit Ausnahme bei Montag«. Amtlicher Theil. Gießen, 17. October 1893. Betr.: Vertilgung der Blutlaus. Das Grotzherzogliche Kreisamt Gießen 4W U* Grstzh. Vürsermeiftcreier» M ftwtW. Soweit Sie unserer Verfügung vom 2. September l. I. (Äreisblatt Nr. 209) nicht nachgekommen sind, erinnern wir Eie an umgehende Erledigung. __________________v. Gagern.___________________ ^Bekanntmachung, betr. Unfallversicherung; hier die Ernennung von Vertrauensmännern. Es wird hiermit zur Kenntniß der Interessenten gebracht, daß der Vorstand der Tiefbau-Berufsgenossenschaft zu Berlin dm Herrn Kreis« und Provinzialingemeur Stahl zu Gießen zuin Vertrauensmann bezw. Beauftragten für die Provinz t^'erheffen und als dessen Stellvertreter Herrn KreiSlechniker Eichler zu Bensheim ernannt hat. Gießen, den 17. October 1893. Großherzogliches Kreisamt Gießen. ________v. Gagern.__ Gießen, 17. October 1893. »•etr.: Wie oben. Das Grotzherzogliche Kreisamt Gießen am das Grosth. Polizeiamt Gießen und die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Unter Bezugnahme auf vorstehende Bekanntmachung weisen w.r Sie hierdurch an, die Benachrichtigung über die Einleitung einer Untersuchung über die bei Mitgliedern der Tief« b«.u-Berufsgenoffenschaft eingetretenen Unfälle an obengenannten S^rtrauensmann in Gemäßheit des Unfallversicherungsgesetzes vom 6. Juli 1884 zu richten. __________v. Gagern.___________________ Gießen, den 18. October 1893. Sctr.: Den Wiesengang. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen am die Grszh- Bürgermeistereien des «reifes. Nach Art. 7 der Wiesenpolizeiordnung ist in diesem Monat der Wiesengang von den Wiesenvorständen unter Zu- zirhung der Feldschützen und Wiesenwärter vorzunehmen. Wir beauftragen Sie deshalb, dieselben hierzu baldigst aufzufordern und uns die über den Wiesengang aufzunehmenden Protokolle bis längstens 10. November d. I. vorzulegen. In diesen Protokollen haben die Wiesenvorstände, was Hie denselben noch besonders eröffnen wollen, hauptsächlich ; soigende Punkte aufzunehmen: 1) ob die Anordnungen, welche sie bei dem letzten Wiesengang getroffen haben, befolgt worden sind und welche nichts 2) welche Anordnungen von den Wiesenvorständen zur Be- seitigling der bei dem diesmaligen Wiesengang vorgefundenen Mängel von ihnen getroffen worden sind oder vorgeschlagen werden- hierbei wird den Wiesenvorständen besonders empfohlen, ihr Augenmerk namentlich auch auf die Reinigung der Wiesen von Gestrüpp, Gesträuch, Moos 2C., auf die Entfernung der Herbstzeitlosen, des Erdauswurfs aus den Be- und Entwässerungsgräben, auf die Verebenung der Maulwurfshügel und dergleichen und aus die Unterhaltung der Be- und Entwässerungsgräben zu richten und hierbei nach den bestehenden Bestimmungen zu verfahren- 3) Verbefferungsvorschläge in Bezug auf größere Wiesenfluren, namentlich solche, zu deren Ausführung die Bildung von Wassergenossenschaften nach dem Gesetze vom 30. Juli 1887 über die Bäche und nicht ständig fließenden Gewässer (Regierungs-Blatt S. 159) erforderlich ist. Zu Nr. 2 erläutern wir, daß Sie in der Regel, insofern fein besonderer Anstand vorliegt, jedem der betreffenden Vnesenbesitzer speciell eröffnen wollen, welche Mängel der Düesenvorstand vorgefunden hat und daß diese Mängel binnen bex vom Wiesenvorstand zu bestimmenden Frist so gewiß zu beseitigen wären, als sonst die nöthigen Herstellungen auf Sorten der Säumigen angeordnet würden. Nach fruchtlosem Älolauf der gesetzten Frist wollen Sie nach Anhörung des Wiiesenvorstandes weitere Anträge stellen. Jedenfalls sind die von Ihnen getroffenen Anordnungen in den von Ihnen cimzusendenden Protokollen einstweilen zu erwähnen. Das Protokoll über den Rundgang ist von allen Theil- nehmern zu unterzeichnen. War ein Mitglied des Wiesenvorstandes verhindert, am Rundgange Theil zu nehmen, so ist dieses am Schluffe des Protokolles zu bemerken. ”> Sollte der Wiesenvorstand, der außer dem Großherzog- lichen Bürgermeister oder Beigeordneten, mindestens noch aus zwei Ortseinwohnern, welche Wiesen besitzen oder solche zu benutzen oder zu verwalten haben, bestehen soll, nicht mehr vollständig sein, so wollen Sie den Gemeinderath wegen Er- aänzung des Wiesenvorstandes vernehmen und uns die Anträge des Gemeinderathes in besonderer Verhandlung vorlegen. v. Gagern. Deutsches Heid?. Darmstadt, 17. October. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 17. October dem Director der Realschule und des Progymnasiums zu Friedberg Dr. Georg Windhaus das Ritterkreuz erster Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen zu verleihen. Berlin, 17. October. Der Reichskanzler Graf Caprivi ist nach Beendigung seines mehrwöchigen Kuraufenthaltes in Karlsbad am Montag wieder hierher zurückgekehrt. Der Kanzler erfreut sich des besten Wohlbefindens, die Karlsbader Kur ist ihm ausgezeichnet bekommen, sodaß der leitende Staatsmann des Reiches neugekräfrigt seinen schwierigen Posten wieder selbst übernehmen kann. Wie versichert wird, hat Graf Caprivi sich indeffen auch während seines Karlsbader Aufenthaltes täglich einige Stunden seinen Amtsgeschäften gewidmet, wie ihm denn auch in seiner Urlaubszeit mancherlei Verdrießlichkeiten nicht erspart worden sind. Zu den letzteren zählt es auch, daß sich der Reichskanzler genöthigt gesehen hat, noch von Karlsbad aus Strafantrag gegen den Herausgeber der Wochenschrift „Die Zukunft", Maximilian Harden, zu stellen. In genannter Wochenschrift waren u. A. zwei Artikel: „Das Caprividenkmal" und „Die Bilance des neuen Curses" veröffentlicht worden, durch welche sich der Kanzler beleidigt fühlt. — Vom Großherzog Friedrich von Baden liegt wieder einmal eine bemerkenswerthe öffentliche Kundgebung vor, welche erneut Zeugniß von der so oft erprobten reichstreuen und echt patriotischen Gesinnung des badischen Herrschers Zeugniß ablegt. Der Großherzog wohnte am Sonntag der Einweihung des Kriegerdenkmals in dem Städtchen Neckarau bei und hielt er hierbei vor den zur Einweihungsfeier versammelten zahlreichen Kriegervereinen eine längere Rede. In derselben betonte .der Monarch die Pflicht, den Heranwachsenden Generationen Dankbarkeit gegen die Helden des Jahres 1870 einzupflanzen. Er wies darauf hin, daß die erlangte Macht und Größe des Reiches nicht mehr genügend auf ihren wahren Werth geschätzt würden, es sei aber nothwendig, die Kraft der Nation ungeschwächt zu erhalten und die Befähigung hierzu verleihe die Schule des Heeres. Weiter erinnerte der erlauchte Redner daran, wie er im Laufe des gegenwärtigen Jahres Veranlassung genommen habe, den Militärvereinen seines Landes zu empfehlen, mit Wort und That für die,Ehre und Macht des Reiches einzustehen, welche Mahnung erfreulicher Weise auch befolgt worden sei. Im Anschluß hieran sprach der Großherzog die Mahnung aus, diese Thatkraft auch fernerhin zu bekunden, da es gelte, vaterländische Gesinnung für Reich und Heimath zu offenbaren; die Rede schloß mit einem Hoch auf das deutsche Heer. Neueste Nachrichten. Wolffs telegraphisches Korrespondenz-Bureau. Berlin, 17. October. Die „Post" schreibt: Die Annahme, daß die ©onntag Sbeftimmungen für die g efammte Industrie schon nächstes Frühjahr in Kraft treten könnten, beruht auf einer Verkennung der zu überwindenden Schwierigkeiten- mit ganzenJndustriegruppen sind noch Conferenzen nöthig. Immerhin hofft die Reichsregierung, im nächsten Frühjahr die Entwürfe für die sämmtlichen Jndustriegruppen dem Bundesrathe zuzustellen. Wann der Bundesrath das Material erledigen dürfte, ist noch nicht abzusehen, weil dann noch die Einzelregierungen Stellung nehmen müffen. Schließlich müßte auch der Industrie Zeit gelaßen werden, sich auf die vielfach tief einschneidenden Bestimmungen einzurichten. Berlin, 17. October. Das kaiserliche Gesundheitsamt macht folgende Cholerafälle bekannt: In Stettin wurde bei vier am 13. und 14. October erkrankten Personen (davon eine gestorben) Cholera nachgewiesen - von den früher gemeldeten Fällen sind drei tödtlich verlaufen. In Poelitz (Kreis Randow) wurde eine Neuerkrankung von Stettin eingeschleppt - in Grabow a. O. kamen zwei Krankheitsfälle mit tödtlichem Ausgange vor. Rom, 17. October. DaS Amtsblatt veröffentlicht einen Erlaß des Ministeriums, wonach in Si zilien zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und zur Unterdrückung des Räuberwesens Militärbezirke und Unterbezirke errichtet werden. Pari», 17. October. Die Anarchisten und revolutionären Socialisten vertheilen seit gestern in ihren Versammlungen Pamphlete gegen die franco-russische Verbrüderung, worin die Schmähartikel abgedruckt sind, welche der Präsident des Pariser Gemeinderathes vor mehreren Jahren im „Jntransigeant" gegen den Czaren publicirte. Paris, 17. October. Marschall Mac Mahon ist heute Morgen im Alter von 85 Jahren auf seinem Schlöffe gestorben. Paris, 17. October. Das Beileidstelegramm Carnots an Mac Mahons Wittwe lautete: Ich höre mit tiefem Bedauern, daß Frankreich soeben einen seiner ruhmvollsten Söhne in einem Augenblicke verloren hat, der seinem patriotischen Herzen theuer gewesen wäre. Erlauben Sie mir, meine Theilnahme zu Ihrem großen Schmerze Ihnen aussprechen zu dürfen. Paris, 17. October. Die Blätter widmen MacMahon Nachrufe: die öffentliche Meinung bewahrte ihm ihre Hochachtung bis zum letzten Augenblicke, sie ehrte in Mac Mahon stets den ritterlichen Soldaten und maß ihm weder Schuld an den Niederlagen von 1870 noch an der Politik bei, der er später präsidirte. Sein Tod bedeute eine herbe Trübung der Festtage. Tarent, 17. October. Seymour empfing heute, nachdem er den Besuch des Bürgermeisters und des Unterprä- fecten erwidert hatte, Deputationen der Arbeitervereine, die ein reich ausgestattetes Album mit Ansichten Tarents überreichten. Der Director der Tarenter Zeitung überreichte eine Adresse Namens der Preffe. Daraus besichtigte Seymour unter der Führung Turis das Arsenal. Dem Bürgermeister sprach Seymour seinen Dank für den herzlichen enthusiastischen Empfang aus. Die englischen Offiziere wurden überall mit Sympathiebezeugungen empfangen. Abends findet auf der „Italia" ein Diner statt, im „Kleinen Meere" Serenade bei Fackelbeleuchtung. Tarent, 17. October. Die Erwiderung des Besuches der Admiräle Corfi und Turi seitens des Admirals Seymour an Bord der „Italia" trug einen herzlichen Character. Seymour, von sämmtlichen englischen Com- manbanten begleitet, verblieb länger als eine Stunde auf der „Italia", wo Seymour und Corfi freundschaftliche Unterhaltung führten, während die englischen und italienischen Schiffscommandanten in kameradschaftlicher Weise verkehrten. Der englische Aviso „Surprise" lief heute ins „kleine Meer" ein. Seymour empfing Vormittags den Syndikus, den Maire, ben Unterpräfecten und Repräsentanten der Presse Die Stadt ist fortwährend in freudiger Bewegung. Die gelammte italienische Preffe begrüßt die Anwesenheit des englischen Geschwaders sympathisch. Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 17. October. Die erste Lesung des Zolltarifs zwischen Deutschland und Rußland ist durch die Unterhändler jetzt beendet. Es liegt kein Definitivum vor, sondern es sind nur die gegenseitigen vorläufigen Forderungen und Anerbietungen formulirt worden. Die zweite entscheidende Lesung beginnt in den letzten Tagen. Berlin, 17. October. Die Verhandlungen des gestern zusammengetretenen Zollbeiraths werden geheim gehalten. Angesichts der großen Menge des vorliegenden Materials, welches sich nicht nur auf Tariffragen, sondern auch auf eine große Anzahl von Wünschen, betr. Erleichterung des Grenzverkehrs und Formalitäten der Verzollung erstreckt, dürften die Verhandlungen mehrere Wochen dauern. Posen, 17. October. Erzbischof Stablewski hat eine Verordnung erlassen, wonach in den Correspondenzen mit allen Behörden die Amtssprache ausschließlich die deutsche sei. Nürnberg, 17. October. Für das Jahr 1896 ist eine Allgemeine bayerische Landes - Ausstellung in Aussicht genommen. Dieselbe soll in Nürnberg stattfinden. Toulon, 17. October. Bei der Abfahrt des Admirals Avellan und seiner 50 Offiziere nach Paris wurden denselben Ovattonen bereitet, welche großartig waren. Es hatte sich eine Volksmenge in den Straßen angesammelt, durch welche sich der Zug der Abreisenden nur mit großer Anstrengung bewegen konnte. Am Bahnhof wurden dieselben vom Generalinspector empfangen und zu zwei Separatzügen geleitet. Um 5 Uhr setzten beide Züge sich unter den anhaltenden Rufen: ES lebe Rußland! in Bewegung. Pari», 17. October. Heute Bormittag gegen 9*/, Uhr traf Admiral Adel an mit 50 Offizieren auf dem Lyoner Bahnhofe ein, woselbst die Vertreter der Behörden, Abgesandte des Festausschusses und hohe Militärs zur Begrüßung anwesend waren, die überaus herzlich verlief und mir der von der Gardemufik inscenirren russischen Nationalhymne ihren Abschluß fand. In den Straßen, durch welche die russischen Gäste alsdann in über 30 Galawagen ihren Weg nahmen, herrschte ein unbeschreiblicher Verkehr, und wegen der Menschenmenge, die ihrem Enthusiasmus in den verschiedenartigsten Ovationen Ausdruck verlieh, mußten die Wagen oftmals halten. Avelan, sowie die Offiziere dankten für die allgemeinen Begrüßungen nach allen Seiten hin, sie fuhren entblößten Hauptes. Die Dächer und Fenster, Laternen und Bäume waren von Menschen dicht besetzt, ein Vorwärtsschreiten war unmöglich. In der Lyoner Straße, welche die Gäste passirten, waren prachtvolle Triumphbögen mit Begrüßungs-Inschriften in russischer Sprache errichtet. Begrüßungen fanden alsdann mit dem Seine-Präfecten und dem Präsidenten des GemeinderathS statt. In der russischen Kirche wurde ein FestgotteSdienft abgehalten. Paris. 17. October. Die den russschen Gästen gemachten Geschenke wachsen zu solchen Mafien an, daß man wegen ihrer Unterbringung berechtigte Sorge trägt. Die Zahl der aus der Provinz und dem Auslande herbeigeeilten Fremden schätzt man auf über eine halbe Million. Die allgemeine Stimmung giebt sich nur in friedlichen Aevßerungen kund und liegt zu irgend welchen Vorsichtsmaßregeln durchaus keine Veranlassung vor. Marseille, 17. October. Hier circulirt das Gerücht, der Kaiser von Rußland habe die Erlaubniß gegeben zu einem 24stündigen Besuch des hiesigen Hafens seilens des russischen Geschwaders. Es seien bereits 125,000 Francs vom Gemeinderath bewilligt worden zum Empfange der russischen Gäste. Rom, 17. October. Der „Secolo" bringt aus Genua die sensationelle,, im Uebrigen aber von keiner Seite bestätigte Nachricht, daß die Soldaten in den Kasernen zurück- gehalten wurden, weil die Militärverwaltung den Sold der abgehenden Soldaten nicht bezahlen könne. London, 17. October. In Greenwich-Workhouse wächst die Zahl der an Cholera erkrankten Personen immer mehr, man schätzt dieselben auf 200. Die Sterbeziffer ist jedoch eine geringe. Es wird Cholera asiatica vermuthet. Darmstadt, 18. October. Prinz Heinrich von Preußen mit Familie trifft morgen hier zu längerem Aufenthalt ein. Coeoks ttttö provinzieller. Kietzen, den 18. October 1893. * * Provinzialausschuß Sitzung. Samstag den 21. Octo- bcr, Vormittags 9 Uhr beginnend, findet im Regierungsgebäude dahier eine öffentliche Sitzung des Provinzial-Aus- schusses der Provinz Oberhessen statt, in welcher folgende Gegenstände zur Verhandlung gelangen: 1. Ansinnen des Großh. Kreisamts Friedberg wegen Aufstellung eines topographischen GÜterverzeichnifieS für die Gemarkung Ober- Mörlen. 2. Beseitigung des Knochenlagers der G. Rothschild Söhne in Alsfeld. * * Auszeichnung. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben dem ersten Diener an der Landes-Universität, Peter Hofmann, aus Anlaß dessen auf Nachsuchen erfolgter Ruhe- ftandSversetzung und unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienstführung das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen verliehen. * * Ernennung. Der zweite Diener an der Landes-Universität Ludwig Wedel wurde zum ersten Diener an dieser Anstalt mit Wirkung vom 16. October an ernannt. JB. Neues Theater. Vor einiger Zeit wurde in Frankfurt a. M. unter Gefolgschaft hervorragender Notabilitäten der Kunst, Prefic und Bürgerschaft eine alte Dame zur letzten Ruhe geleitet,- es war Elise Henle, die Verfasserin des nächsten Freitag, den 20. ds. Mts., zur Aufführung kommenden Lustspiels „Durch die Intendanz". Wenn die Schriftstellerin auch keinen ersten, vielleicht gar keinen Platz in der Ruhmeshalle der deutschen Litteratur einnimmt, so wollen wir doch nicht in den Ruf eines der Jüngstdeutschen einstimmen, welcher in der „Gesellschaft" den Vorschlag machte, man solle einer ganzen Reihe Blaustrümpfe mit dem Strickbeutel gehörig um die Ohren fahren. Hat doch Elise Henle — ihre mit Geschmack zusammengestellte Anthologie „WaS soll ich d ecl a m i re n ?" und das in launigen Versen schwäbischer Mundart abgefaßte — Kochbuch erfreuen sich, besonders bei der Damenwelt, einer großen Beliebtheit — einen Ehrentag aus ihrer reichsten Schaffensperiode zu verzeichnen, einen Ehrentag, um den sie mancher geistig höher stehende College beneiden konnte. Am 31. October 1877 wurde daS Lustspiel „Durch die Intendanz" von Altmeister Laubc, dem damaligen Director deS Burgtheaters, unter 454 eingereichtcn Stücken durch Verleihung des Ehrenpreises ausgezeichnet. Mag auch die Bühnenproduction seit der Zeit in ganz andere Bahnen gelenkt sein, ein Machtwort deS reckenhaften Theaterfeldmarschalls verliert niemals seine Be- Deutung. Wir freuen uns, daß die hiesige Direction den Manen der Heimgegangenen Dichterin durch die Freitags- Vorstellung ein Denkmal setzen will. Jetzt ist es nur noch Sache unserer Theaterbesucher, durch zahlreichen Besuch diesen Entschluß zu ehren. * * Stenographisches. In unserem Zeitalter, dem Zeitalter der Electricität, der fortschreitenden Entwickelung auf allen Gebieten des menschlichen Wissens und des Erwerbslebens ist eine Fertigkeit, wie daS Stenographiren, von j höchster Bedeutung. Besonders ist das GabelSberger'sche Stenographie-System, welches das älteste ist, am meisten Verbreitung gefunden hat und von keinem anderen übertroffen wurde, dazu geeignet, ein unentbehrliches Hilfsmittel im practischen Leben zu bieten. Wer sich eine Erleichterung seiner Schreibgeschäfte für daS ganze Leben schaffen will, der soll dieses System erlernen, er wird es niemals bereuen. Welche Summe von Zeit und Arbeitskraft wird durch das Eurrentschreiben noch vergeudet, wo der Spruch „Zeit ist Geld" den Grundgedanken alles Thuns und Schaffens bildet. Für Schüler und Studirende, für den Gelehrten und Kaufmann, für den Beamten und Geschäftsmann, kurz für alle, die mit der Feder zu arbeiten haben, erweist sich die Stenographie in jeder Beziehung förderlich. Wenn auch allgemein in der Jetztzeit diese Erkenntniß Platz gegriffen har und wenn auch jährlich Tausende in der nützlichen Redezeichenkunst GabelSbergerS unterrichtet werden, so kann man doch nicht laut und häufig genug die Mahnung wiederholen: Lernt stenographiren! ** Bei Nichtbenutzung einer Eisenbahn-Rückfahrkarte auf der Rückreise wird in Folge Reclamation der Teilbetrag Seitens der Eisenbahnverwaltung zurückbezahlt, ES ist jedoch Vorschrift, dies vor Ablauf deS GiltigkeitsterminS dem Beamten der Station zu melden, damit die nicht erfolgte Rück- fahrt auf der Fahrkarte bescheinigt wird. Gegen diese Bestimmung verstößt das reisende Publikum sehr häufig dadurch, daß die Meldung von der Nichtbenutzung deS BilletS erst dann erfolgt, wenn das Billet ungiltig geworden ist. Wer also eine Rückfahrkarte nicht voll benutzt hat und sich< den Betrag für die Rückfahrt zurückerstatten lassen will, ist verpflichtet, spätestens am letzten GiltigkeitStage eine Bescheinigung des Bahnbeamten einzuholen, widrigenfalls eine Reclamation fruchtlos ist. * * Im Monat September 1893 wurden im Oberpost- directionsbezirk Darmstadt 12369,90 Mark an Wechsel- stempelstener, zusammen ab 1. April d. I. 73103 Mk. oder 312,20 Mk. weniger als im entsprechenden Zeiträume des Vorjahres vereinnahmt. * * Zur Beachtung für Rekruten. Die jetzt zum Militärdienst abgehenden Rekruten seien, soweit sie der Jnvaliditäts- und Altersversicherung unterliegen, darauf aufmerksam gemacht, daß sie ihre Quittungskarte vom Arbeitgeber oder event. von der Krankenkasse abzufordern haben. Die Karte ist beim späteren Wiedereintritt in eine versicherungspflichtige Beschäftigung an den Arbeitgeber abzugeben und deßhalb sorgfältig aufzubewahren. * * Zum Capilel der Stubenheizung wollen wir im Hinblick auf die bevorstehende kältere Witterung nach Professor I)r. Reclarn auf die Nachtheile einer zu starken Zimmer- Heizung aufmerksam machen. Wer nämlich die Zimmerwärme über 15 Grad Reaumur erhöht, wird bald merken, daß sein Wärmebedürfniß sich stets steigert und bald 17, ja 20 Grad nicht mehr genügen. Der Grund ist folgender: Beim andauernd starken Heizen trocknen di« Wände, sowie die im Zimmer befindlichen Gegenstände aus. Je mehr sie ihre Feuchtigkeit verlieren, um so mehr saugt die trockene Luft die Feuchtigkeit da auf, wo sie dieselbe fast allein noch findet: bei den Menschen. Die unmerkliche Ausdünstung der Haut und der Lunge wird gesteigert. Da nun diese Verdunstung von Feuchtigkeit uns viel Wärme entzieht, so wird durch die gesteigerte Ofenwärme allmälig auch das Wärmebedürfniß gesteigert. In der erhöhten Zimmerwärme dünsten dann aber auch alle anderen Gegenstände mehr aus und — die Lust wird verschlechtert. In der warmen Luft athmen wir weniger Sauerstoff — unser nothwendigsteS Lebensbedürsniß! — und der Stoffwechsel wird langsamer und geringer — der Appetit mindert sich — es tritt mürrische Stimmung ein — der Schlaf ist kurz und unruhig — alle Verrichtungen deS Körpers lassen zu wünschen übrig. — Da haben wir das treue und betrübende Bild der Bureauarbeiter, der älteren Kaufleute, der viel im Zimmer lebenden Frauen, kurz — der meisten Stubenmenschen im Winter. Friedberg, 16. October. Der erste Tag der 350jährigen Jubiläumsfeier unserer Realschule nebst Progymnasium ist in würdiger Weise bei echter Festfreude begangen worden. Die ganze Stadt prangt bereits in überaus reichem Festschmuck urtb sind zahlreiche ehemalige Schüler der hiesigen Realschule eingetroffen. Nachmittags 4 Uhr sand die feierliche Ueberreidjung der von Damen Friedbergs und der Umgegend der Schule gestifteten Fahne in den Räumen des Gewerbevereins statt. Die ganze Schule, sowie daS Lehrercollegium waren bei diesem Feste zugegen. Frau ©minner sprach im Namen der bebicirenben Damen unb Herr Director Dr. Winbh ans bankte Namens ber Schule. Letzterer wies auf das Noth- toenbige einer Uebcreinftimmung zwischen Elternhaus unb Schule hin unb ermahnte fobann unter Bezugnahme auf bie ber Fahne aufgestickten Worte: „Arbeit unb Fleiß führen zum Ziel" bie Schüler zu Fleiß und Arbeitsamkeit. Abends 7 Uhr fand im Saalbau die Aufführung deS von Herrn Reallehrer Albert Kost gedichteten Festspiels statt. Der Andrang war ein ungeheuerer. Die Aufführung hatte einen erhöhten Reiz, weil bie Darsteller Schüler ber Realschule unb des Progymnasiums waren. Trotzdem entledigten sie sich ihrer theilweise recht schwierigen Aufgabe in einer Weise, bie allgemeinen Beifall fanb. Lebhafter Applaus und Hervorruf lohnte bie Darsteller sowie ben Dichter. Auf bie Theateraufführung folgte ein aus mehreren Nummern be- ftehenbeS Vocal- und Jnftrumentalconcert, an welchem bie Herren Mebicinalrath Dr. Lorenz, Schmitt, Trapp, Link, Fritz (Frankfurt), sowie Frau Architekt Webe! ganz befonberen Sintbert nahmen. Nach beenbigtem Concert verblieben bie Festtheilnehmer noch bis zu später ©tunbe in gemüthlicher Werte bei einem Glase Bier, wobei gar manche Jugenderinnerung ber zahlreich vertretenen früheren Realschüler aufgefrischt würbe. —11— EckardSbsrn, 16. October. Gestern Abend wurde ein hier in Diensten stehender Knecht, der auf dem Hemr^ von Orrenberg nach hier begriffen war, von dem von Gebe» kommenden Zog überfahren und blieb auf der Stelle to - Breitenbach, 13. Oktober. In Hanenrode eritc- daS dreijährige Söhnchen des Ackermanns Schabe hn Jauj^ loche. Die Hiobspost erfuhr der unglückliche Vater untmotj/ als er aus Alsfeld vom Markte zurückkehrte. Mir alterigen Kindern hatte das verunglückte Söhnchen auf pofe des Vaters gespielt. Als man eß nun vermißte suchte, fand man es an dem Unglücksorte. Stofe-®erau, 17. October. Heute Nacht 1 Uhr tn f. Nebenbetrieb der Oelfabrik Groß-Gerau ein kleiner Brc* ausgebrochen. Um 2 Uhr war alle Gefahr befertigt je Hauptbetrieb bleibt ungestört. A Mainz. 17. October. Die Frau des chon^,., Militärcapellmeisterß Kern hat für ihren Gatten t» gnadigungSgesuch an den Kaiser gerichtet, daß, wie von verschiedenen Seiten, darunter mehreren Offiziere, >, 118. Jnf.-RegimentS eine warme Befürwortung grtc r bat. Da die von Kem begangene MajestätSbeleid^s, hauptsächlich in einer despectirlichen Aeußerung gege, Kaiserin bestanden hat, Hot Frau Kern gleichzeitig auch;; Bittgesuch an die Kaiserin gerichtet. A AaS Rheinhessen, 17. October. Die neue Roch-, capelle bei Singen wird den kommenden Sonntag das Auffetzen der Kreuzblume auf dem Hauptthurm v.-.- äußeren Vollendung entgegengeführt. Die Benediction iK ; Kreuzblume findet durch den Brtchof Haffner von Uk • statt. — Aus verschiedenen Orten der diesseitigen Pro:: liegen Mittheilungen über unheilvolle Folgen vor, Der „Neue" angerichtet hat. Vielfach hat man dessen tze' und Wirkung unterschätzt und daher bei dem Genuß dir nd::< Grenze nicht eingehalten, wie man mehrfach auch bei c Kellerbehandlung die nötige Vorsicht außer Acht liefe „i. die sich bildenden Gase große Gefahren zu bringen drob - Wenn hier und da die Situation auch schon eine u*. kritische war, so ist glücklicher Weise biß jetzt in hiesstn Gegend durch den Neuen noch kein Menschenleben bat - gegangen. A Vom Rhein, 17. Oktober. Durch Pioniere bei r Kastel gamrtonirenben Pionierbataillons Nr. 11 wurde bt;.i mit der Sprengung deS neben dem Fon „Großhen»» von Hessen" am Rhein oberhalb Biebrich gelegenen Moire bellothurmS begonnen. Der Thurm, der Mauern von rru Dicke von 1 r/z Meter hat, wurde feiner Zeit von Naxole? l zu VertheidigungSzwecken gebaut, diente in der kftrn aber nur noch zur Aufbewahrung allerlei Materialien, ebne । irgend welchen fortificatorifchen Werth zu haben. T I Sprengungen erfolgen mittelst Schießbaumwolle unb rrti ' derart geleitet, daß das mächtige Mauerwerk in sich selb- zufammenfällt. — Zwischen TrechtlingShausen und Rieder Heimbach ist gestern daß mit Gerste von Worir.ß be frachtcte Segelschiff „AtlaS" aufgefahren und gesunken. Dermtfcbte*. * Marburg. 16. Oktober. In dem Garten des He:: Staubesand wurde gestern von einem Freilandbeete ein gentt Strauß v ollerblühter Veilchen gepflückt, die wie Frühling dufteten. Blühende Obstbäume kann man in za: reichen Gärten antreffen, ebenso sind blühende und fru::- tragende Himbeeren nichts Außergewöhnliches. * Mißglückter Tausch. Bei der diesjährigen Ausheb. zum Militär wurde ein Jßraelit auß dem EbSdörfer @runk für tauglich befunden und der Garnison in Straßburg » gewiesen. Ein junger Bauer auS derselben Gegend, t; ersterem gut bekannt, wurde gleichfallß auSgehoben um1* r : Frankfurt bestimmt. Der Israelit machte nun dem tk-r; den Vorschlag, einen Tausch in der Weise einzugchev, i-.r der Jßraelit, nach Frankfurt und der Bauer nad) ®rra$- • ginge. Er wolle ihm zweihundert Mark und eine neue h: bafür geben. Der Bauer war hiermit einverstanden, d« 6 ihm gleichgültig war, wo er biente; nur stellte er die 5 ■ bingung, baß ber Jßraelit bie nöthigen Schritte bei ba Behörben thue. Dies geschah und der Israeli! muß ® triftige Gründe für sein Ersuchen vorgebracht haben, ttrr thalsächlich wurde der Tausch genehmigt und die Einberufung» befehle entsprechend geändert. Der Bauer mußte einige Tag früher eintreten und empfing von seinem Tauschcollegen frr zweihundert Mark, bie Hose unb, auS Freude Über das St lingen dcS Tausches, noch allerhand andere nützliche Eachec mit denen er vergnügt nach Straßburg abdampfte. Der Fn räther hatte aber nicht geschlafen unb der Handel war ‘c vorgesetzten Behörde bekannt geworden, welche den „lauft1 schleunigst an das Brigade-Commando berichtete. Umgebe, traf denn auch ber telegraphische Befehl ein, ben Israel«' sofort nach Straßburg zur Einstellung zu bringen, und Nr dort bereits eingestellten Bauern nach Frankfurt zurückzusch«^ was denn auch geschehen ist. * Dresden, 16. Oktober. AuS Rom, 15. Oktober, berichtet: DaS Geheimniß deS vor einigen Mono» Oberitalien verschollenen deutschen Tonrikt:' Barons Dr. v. Sueßmilch-DreSden scheint enthüllt. Un«t- Ehiavenna wurden in einer Höhle gestern Leichentheile, ion! ein Jacket mit ber Firma unb Etikette des Dresdener Sdander- Kirsten gefunden. Offenbar wurde der Tourist erit^c und die Leiche bann zerstückelt und verscharrt. Nürnberg, 17. Oktober. Der Wirth Schönweife, tr seine Frau geohrfeigt, wurde deßhalb heute Mittag von feiner Schwager erstochen. ' Berlin, 17. Oktober. Em junges Brautpaar au guter Familie, der Sohn eineß Töpfermeisters und die Toch'r eines Kaufmannes, hat sich gemeinschaftlich im Plösenx ertränkt, angeblich weil durch die Militärpflicht des Maaoe^ eine längere Trennung beoorstand. • Bantzen, 17. Oktober. In vergangener Nacht fant<« I bei einem großen Brande drei Kinder ton 4 bis 12 Jahre*s den Tod durch Erstickung. w ;ir jpcireflflnu rlirt« in ber No Maurerardei ü tanti Hl y sollen flirnsUg öf Vormitt ii Lege brt ö ia;ibtn werben, irtibung unb Mn heute ab au offen. Angebote, Tormular, find ’nmn daselbst । Äefeen, ben 1 stlvsh. Arge Gn Nittivsch d. Radjmtttag '--ItafauQ «HM» fltWig 3Ur 15 Är. 162 - Solflfor I-k h Jh. 251 - 21 Ur. 99 - Salden R 24 3h. 218- btm D Ctinnrfi Zu- rt «r. 219 wr 37 Xr. 33 . ^5^.35- ” 17 Rr. 200 j,... Är- 37B - Ä.t i. ■ V 8ur" k.tz- •"«4: btt dichte^ *!»t u vo5T, , «ttiH»*6, -%n Kiüch' QttbtSVZ1 ■ * ' «w\ ... w bd‘ «ff J n ihr der . -ngeni ®üfetc da? "jgli üb ergebt H»l«b< TOyi her brt VofitntrSifil iantte bit «-..er, all ft . ,nta< Jen 6 :.f Pro »er! IT-' -rast i -jn /o.gffbe/ r-rt «u eSnao unb ;rnänt( tradjte ■jr die heMsih . tnartben ;nfinfl ijcen * ein oabaim binzuka n* bit Auzeo nn gennafeen u Direrlid) ratben ^rtrflnftiflfle je lewen Roik zu Flur 4 Brandgasse 4 empfiehlt sich einem verehrlichen Publikum im Setzen Vorzug- Dnertcn unter n. d^ouu Haasenstein & Vogler, A. - G-, von Kachelöfen in geschmackvoller und dauerhafter 1 an 8744 Nur für Damen!!! IJW"" Rebstock. 24 8733 J. M. 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October, Nachmittags 27* Uhr, Nr. 33 — 863 qm Acker, die Eichgärten unter den neuenEichen an der Waldgasse, 37 Nr. 34 — 263 qm Acker das., 37 Nr. 35 — 275 qm Acker das, 37 Nt. 36 — 500 qm Acker das., 37 Nr 200 — 2888 qm Wiese hinter dem Waldbrunnen an derWieseck, 45 Nr. 281 — 5125 qm Acker auf | Albert Hess, Msnermeifler, Giessen die Marburger Straße und! ’ 07 r r Aennietyungen. 8757] Kleine Familienwohnung zu ver- miethen.Weserstraße 5. die Hohl, Mur 45 Nr. 37 — 2125 qm Acker links am Badenburger Fußpfad, 87301 Eine ältere Lackfabrik kalten Grund, 47 Nr. 38 — 3600 qm Acker am Badenburger Fußpfad, 47 Nr. 39 — 3500 qm Acker das. ♦ Greifswald, 17. October. Gestern Nachmittag ver- bte (wie wir bereits meldeten) in Wietzow der Schloßgärtner auf das gräflich Blücher'sche Ehepaar ein Schußattentat. Es liegt ein Racheact vor. Der Gärtner, der zugleich Jäger des Grafen Blücher und als äußerst tüchtiger Schütze bekannt war, unterhielt mit einer Magd im Schlöffe schon seit längerer Zeit ein Liebesverhältniß. Um demselben ein Ende zu machen, wurde gestern Vormittag daö Paar seines Dienstes enthoben. Lls am Nachmittag Graf und Gräfin Blücher vom Fenster ouS in den Schloßpark sahen, schoß der Jäger aus einem Hinterhalle aus den Grafen, welcher sofort tobt war. Die zweite Kugel traf die Gräfin in den Hals und verwundete sie schwer. Sodann drückte der Attentäter die Waffe aus sich selbst ab; er verstarb sofort. * Folgen schlechter Lektüre. Ein 17jähriges Mädchen, die Tochter deS Maschinenmeisters W. in Berlin, hatte mit großem Eifer zwei Colportage-Romane „Marie Stuart" und ’ Marie Antoinette" gelesen. Als sie am Mittwoch mit ihrer Familie beim Abendessen saß, warf sie, wie die „Germania" erVib(t, plötzlich Messer und Gabel weg und verlangte von ihren Eliern, daß sie den Scharfrichter Reindel holen sollten, tumit er ihr den Kops abschlage. Sie wollte für die unschuldig Hingerichtete Königin sterben. Aus ärztliche Anordnung mußte das arme Mädchen am Samstag einer Irrenanstalt Übergeben werden. * Amsterdam, 16. October. Im hiesigen Thiergarten wußte der braune Bär während der Nacht in den abge- ithloffenen Käfig seines Nachbarn, des Eisbären, zu dringen umb stattete diesem einen so bärbeißigen Besuch ab, daß die Wächter, als sie am nächsten Morgen auf der Bildfläche er- svuenen, den Eisbären tobt und den anderen dem Verenden mahe zerfleischt vorfanden. * Die Kraft des Neuen. Von der Wirkung, Annehmlichkeit und Kraft des „Neuen" wird dem Oberbadischen Volks- blatt folgendes Stücklein erzählt: Wurde da in der Graben- praße zu Lörrach ein Mann von der Kraft des Neuen überwältigt und „gebodigt", wie man in der Schweiz sagt. Die Umstände brachten es mit sich, daß der Weinselige die Straße , f«r die heimische Lagerstatt hielt und alsdann derart zu schnarchen anfing, daß die Passanten aufmerksam wurden. I Oben wollte ein Herr sich des Schläfers annehmen, als ein i Gendarm hinzukam, dem es nach kräftigen Rüttelungsversucheu aetang, den Mann auf die Beine bringen. Nachdem letzterer fwd) die Augen gerieben hatte und sich über die Situation I ei nigermaßen klar geworden, suchte er dem Gendarmen in . vciterlich rathenden Worten begreiflich zu machen, daß es das s vernünftigste sei, was er thun könne: seine Patrontasche und | ftiiien Rock zu verkaufen und „Neuen zu trinken!" einer nochmaligen freiwillige« Versteigerung mit dem Bemerken ausgesetzt werden, daß bei einem annehmbaren Ge- bot der Zuschlag alsbald ertheilt werden Iollen auf dem hiesigen Ortsgertcht die zum Nachlaß der Frau Dr. «atzn-r in Gau- Aig7sheim gehörigen in der Gemarkung Gießen gelegenen Grundstücke: 15 Nr. 162 — 4650 qm Wiese am WolsSfort bei der kleinen Weide, 15 Nr. 251 — 1488 qm Wiese das , 24 Nr- 99 — 4225 qm Acker am halben Zehnten, Nr. 218 - 1650 qm Acker hinter dem (Steinbrunnen auf den der Schwarzlach auf dieChaussee, Flur 40 Nr. 53 — 1713 qm Wiese das., Flur 4t Nr. 32 — 5463 qm Acker über dem Rodt auf die Rodtgärten, W" loh ar wird durch ItzleibS «M- Akukl «aiarrhpastillen TgF* intftrttt in kurzer Zeit radical Sr- MM beseitigt. [8738 Beutel 35 Pfg. in Gießen bei Benner u. Krumm, Bahnhofstraße 40, und A. & G. WalleufelS, Marktplatz 21. Verdingungen. Die Fuhr- 11. Planirarbeiten zir Herstellung eines minder - Spiel- pLatzes in der Nordanlage, ferner die Maurerarbeiten zur Anlage eines Nohr - Canals von der Friedel'schen Arauerei bis zum Sladt-Ringgraben sollen l8764 Dirnslsg den 24. d. Mts , Vormittags 11 Uhr, ui Wege des öffentlichen Angebots vergeben werden. Plan, Arbeits-Beschreibung und Bedingungen liegen von heute ab auf dem Stadtbauamte osffen. Angebote, auf vorgefchriebenem ormular, sind bis zum Eröffnungs- ttrmin daselbst einzureichen. Gießen, den 18. October 1893. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Aeilgeöotcnes. Statt. Schlachthaus. Freibank. [8746 Heute und morgen: Rindfleisch, nicht ladenrein, per Pfd. 35 Pfg. Tagt, frische Süßrahm-Butter Tafelbutter, Eier, LKz M h 116 tk J" iftS! Ä October. vielfach bat man beitem »»T Nrfad) qu-; e ^rsicht außer zu bringen" ^tuarion auch föon tb Welse bis jetzt jn. nod) Menschenlebn . iierbatatQonS Nr.Il^, 8,*bem -ryalb Biebrich gelegnen J r Thurm, her Maim: ®urbe seiner Zeit non?.- ^baut, diente in der> ahnmg allerlei Maten rischen Werth zu k; elft Sd)ie§baumtocße..-.1.. mächtige Mauert'?«, n TrechtlingshL^ ck Nr mit Gerste w '* aufgeftfrttt unb »dtthesßsche Sisenbühnen. Die Lieferung von 3000 Eichen- und 12000 Kiefernschwellen soll vergeben werden Angebote, versiegelt und mit bezüglicher Aufschrift versehen, sind bis zum 30. diese- Monat» hier einzureichen; die Bedingungen können gegen franttrie Einsendung von 20 Pfg- pro Exemplar durch unser Secretariat be, zogen, auch bei unserer MagazinSoer- waltung, sowie den Stationen Alsfeld, Lauterbach, Hungen und Nidda eingesehen werden. Gießen, den 16. October 1893. 8763________Großherzogliche Direktion. Amtliche Manntmchmg. Die im Gießener Anzeiger vom 1- October d. I. abgedruckte Bekanntmachung, wonach die Brücke über die Eisenbahn Dorlar-Wetzlar, nahe Dorlar, gesperrt ist, wird dahin geändert, daß diese Sperre zwar für alles Last- und gewerbliche Fuhrwerk bestehen bleibt, der Verkehr für bäuerliches Fuhrwerk aber frei gegeben wird. Krofdorf, den 17. October 1893. Die Polizeiverwaltung. 8216] Kleine Mansardenwohnung, zwei Zimmer und Küche, sofort zu vermiethen. _ W. BehrenS, Wetzsteinstraße 38. 8731] Einsch.Fam.-Log. m. Gartenanth. billig zu oerm- Krofdorferstraße 48. 8732] Zwei ineinandergehende mobhrte Zimmer zu vermiethen- M. Lechner, „Frankfurter Hoi". 8755) Ein möblirtes »zimmer in der Nähe d. Bahnh. zu oerm. Grabenstr. 10, II. 87491 Möblirtes Zimmer zu vermiethen. Bleichstraße 11, II« 3 470 000 lb. SchweineiLmal» (4 650000). 3 800 Su‘ter(8 210), 56 4000 Kisten Käse (70100), 970000 lb. Talg (671 0000) und 195 000 Barrels Petroleum (279 000). — Herr Dr Erwin Kayser, vereideter Chemiker und Sachverständiger bei den König!. Gerichts- und Dresdens, hat soeben eine Analyse von Pfunds Milchsetf» Dorge- nomtnen, welche ihm zu folgender Auslassung Veranlastung gieltt. „Dieses Fabrikat, in der Setsenindustrie einzig dastehmd, eweist sich nach den UntersuchungSbeiunden, sowie durch seine beim Gebrauch zur Geltung kommenden höchst angenehmen Eigenschaften nach ieb-r Richtung hin als eine ganz vorzügliche Toilette - «elfe. Besonde' s characteristisch für die Seife und zugleich die Hauttuttache ihrer angenehmen Milde, ist der große Gehalt an reinem Milchfett, xtc Seife enthält 17,5 pEt. unverseiftes neutrales Fett, das bei der Untersuchung als reines Milchfett sich erwies. Die Seife ist thal- sächlich frei von allen unangenehmen und schädlichen Ingredienzen und enthält keine scharfen ätzenden Zusätze. Ihr hoher Gebalt an für Milch characterlsttschen Bestandlhellen, als Milchzucker, Aldum'n, Pdosphorsäure, beweisen, daß zu ihrer Bereitung eine sehr große Menge guter Milch verwendet worden sein muß. Die Angaben der mir vorgelegten Vorschrift für die Herstellung der Seife, nach denen nur vorzügliche Materialien und eine überraschend große Menge Mi ch zur Verwendung kommen, h-be ich durch die Analyse voll^bcstätigt gefunden. Das zu der Analyse benutzte Stücke Pfunds Mllchsttfe ist von einem der neuesten Sude der Dresdener Molkerei Gebrüder Pfund, welcher es gelungen ist, im Gegensätze zu den Erlttrngs- oersuchen, die Seife anstatt braun, weiß und in vollkommenster Gestalt herzustellen. _______________________ Literatur und — »Der Lahrer hinkende Bote* ist wieder da. In seinem 94. Jahrganae stehend, präsentirt er sich diesmal in einem farbigen Umschläge, ist also auch hier, wie allezeit und überall, mit der Zett fortgeschritten. Der Inhalt zeichnet sich in diesem 3°dre wieder besonders durch einen Reichihum an kleineren Erzählungen aus, die immer die Speclalität des Hinkenden waren; er scheint aber letzt noch ganz eigene Leute aufgetrieben zu haben, die in der FaduUe,- kunst des alten Hebel wie zu £>aufe sind (vergl. „Wunderba e Rettung"), und so ist denn eine VolkSlhümlichkett erreicht, die tu Deutschland ihresgleichen sucht.__________, - Im Verlage von Paul Beirich in Groitzsch ist erschienen . .BiSmarck-Abreiß-Kalender für 1894', Vorzüge dieses B s- marck-Adre.ßkalenders sind: 1) Das Kalenderbild ist b stem Farbendruck von der renommirten Leipziger Kunstdruck-und Verlags- Anstalt hergestellt und bietet in dem wohlgetronmen Bilde d.S Altreichskanzlers mit seinem treuen Tiras, dem Wappen Bismarcks, dem Niederwalddenkmal im Hintergrund und dem mitl Blumen um- ? schlungenen AuSspruche „Wir Deutsche fürchten Gott, aber sonst nich s in der Welt" einen Wandschmuck ganz eigener Art; 2) bringt Der Kalenderblock zu Anfang eines jeden Monats die bedeutungsvollsten Aussprüche des großen Kanzlers, 3) finden fich auf der Vorder tt e der Tasesblätter nicht nut alle wichtigen astronomischen und ge'chichO Itchen Notizen, sondern auch auf der Rückseite für jeden ^rg ein Küchenzettel und von berufener Hand zusammengestellte Sinn- und Denksprüche. Der Preis des Kalenders ist 50 Pfg. I. Bruder, Msrktlirsße 18. 7693] Jeden Donnerstag treffen frische Schellfische, Cabliau und Backfische ein bei EmU Sommerlad, Grünbergerstr. 47. ♦ tziue Zeituug für Dienstmädchen — das ist wohl daS Neueste auf dem Gebiete der periodischen Literatur. Während alle Stände und Bernssklaffen schon lange ihre speciellen Fachorgane haben — giebt es doch sogar eine Zeitung für Kahlköpfe — war der so viel Mitglieder zählende Stand der Dienstmädchen ohne eine besondere publizistische Vertretung. Diese klaffende Lücke auf dem deutschen ZeitungSmarkte mußte natürlich attSgesüllt werden, und so fand sich denn ein unternehmender Verleger, der von nun an Deutschlands dienende Mädchen mit der von ihnen zweifellos so heiß ersehnten geistigen Nahrung versorgt. Das Blatt nennt sich „Deutsche Dienstmädchen-Zeitung" und bringt, wie jede ordentliche Zeitung, an der Spitze einen Leitartikel, der die Stellung der Köchin und des Mädchens für alles m socialer und rechtlicher Hinsicht behandelt. Eine Mitarbeiterin, die als „Tante Pienchen" zeichnet und das Geständniß ablegt, selbst Jahre lang den Küchenbesen geschwungen zu haben, wendet sich an Deutschlands Dienstmädchen mit weisen Rathschlägen. Ein Roman „Die Diamantenfee" schildert die Schicksale eines an Schönheit und Tugend reichen Dienstmädchens, das natürltd) mit allen möglichen Widerwärtig- feiten zu kämpfen hat, dann aber wohl einen großen Triumph davontragen wird. Die „Dienstmädchen Zeitung" giebt der Zuversicht Ausdruck, einem wirklichen dringenden Bedürfniß abzuhelfen. ____________ Schisisnachrichten. (Mitgetheilt durch den Agenten des Norddeutschen Lloydes, Herrn Carl Loos in Gießen.) Bremen, 17. October. [Per transatlantischen Telegraph.] Der Schnelldampfer Ems, Capt. W. Reimkasten, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 7. October von Bremen und am 8. October von Southampton abgegangen war, ist gestern 4 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen. Haprburg-Amerikanische Packetsahrt-Actten-Gesellschaft. Dampfer „Pickhuben", von Montreal nach Hamburg zurückkehrend, bat am 15. October, 8 Uhr Abends, Stornoway passirt. Postdampfer „Moravia" ist am 15. October, 12 Uhr Mittags, von Newyork btrect nach Hamburg abgegangen. Dampfer „Bohemia", von Newyork nach Stettin zurückkehrend, ist am 15. October, 12 Uhr Mittags in Gothenburg angekommen. Postdampfer „Gothta", von Newyork nach Hamburg zurückkehrend, hat am 16. October, 4 Uhr 40 Min. Nachmittags, Beachy Head passirt._______________________ verkehr, Land. r»nd VoU»n>irth,'cha-t. — Amerikanische Prodncten * Verschiffungen nach vnrova. In der am 7. October beendeten Woche wurden aus attanttschen 5)äsen nach Europa verschifft: 796 000 Bushels Weizen lin der Vorwoche 1 319 000), 950 000 BushelS Mais (68o 000), 310 000 Sack Mehl (372 000), 15 500 Kisten Speck (19 600), Köln.______________. _________ 8729] Wüsche zum Waschen und Bügeln wird angenommen; bet größeren Posten entsprechend billiger. __________Asterweg 20. —8511] (Sin Mädchen empfiehlt sich im Bügeln außer dem Hause. Kirchrnplatz io kschies. IX. Ht 'ton HntVK dtl ; M ein c r Veilchen gepM, bitir bt Obstbäume kann war. m ebenso sind blüheck ck fni Üußergewöhnliches. sgei der diesjährigen W caelit aus dem Ebsdörjci , der Garnison in Stxar>/ auet aus derselben ®t:- de gleichfalls ausgehobec Israelit machte nun h in der Weise emzuge- rt und der Bauer nwfc" chundert Mark und * war hiermit tinttrfW er diente- nur M « J t Nt 1 M unb btt Israelit Tjudjtn vorgebracht W >8(11*81 Mddie^- Der Dauer mufettw -.- W W» »** °"s 81* S, t atttitjanb «nie» i gtrafjtoe r I*’1" Mi ’Ä i «sä* «■ r S..Ä vor einigc» 8 019 <,„»schen enen dM r 9AC ^csdener £ >d Etikette d-s lflr verscharrt- - ,s «• Dach-Latten empfiehtt in jedem Quantum ab «Station pr. 100 Stück ober 300 Mtr. ä JC 7 —, in Wagenladung von 200 Ctr. entsprechend billiger, die Dampf - Schneiderei von Ä. Emmelius in Laubach. [8737 8739] Für ein Colonialwaaren-Agen- tur-Geschätt nach auswärts ein tüchtiger, fleißiger, solider junger Mann als an= grhendcr EommiS zum baldigen Eintritt gesucht. 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