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Erstes Blatt »er -Setz n> er **|df«r »acheint täglich, ■M LuSnahmk der Montags M» Gießener we*ax den, Anzeiger »Tchentlich dreimal Lii|dt|t Gießener Anzeiger Kmeral-Mnzeiger. 8Urt*(libriget llmranbrtito i 2 Mark 20 Psg. w» vringerlohn. Durch die Poft beznKM 2 Mark 50 Rebartien, UxpedM» unb Druckerei: MKhtKWA frn*re*t 6L Anits- unb Anzeigeblutt für den Tkveis Gietzen. 5L ! Hratisbeikage: Hießener Ilamitienötätter. Amtlichem Theil. Bekanntmachung, betreffend Maul- und Klauenseuche zu Gießen. Nachdem in einem Gehöft zu Gießen die Maul- und Klauenseuche feftgestellt worden ist, haben wir die Sperre über dieses Gehöft verhängt. Gießen, den 17. April 1893. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern.______ Bekanntmachung, betreffend die Maul- und Klauenseuche zu Garbenteich. Nachdem die Maul- und Klauenseuche zu Garbenteich sich auf einige weitere Gehöfte erstreckt hat, haben wir die Sperre der Gemarkung Garbenteich verfügt. Es ist hiernach das Ausfahren mit Rindviehgespannen aus der Gemarkung, das Durchfahren von Nindviehgefpannen, das Durchtreiben von Rindviehstücken, Schafen, Ziegen, Schweinen durch die Gemarkung untersagt. Gießen, den 17. April 1893. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. ___________________v. Gagern.___________________ Bekanntmachung, betreffend die Maul- und Klauenseuche zu Lang-Göns. Nachdem die Maul- und Klauenseuche in mehreren Gehöften in Lang-Göns in bösartiger Weife aufgetreten ist, haben wir die Sperre der verseuchten Gehöfte und außerdem die Sperre der ganzen Gemarkung Lang-Göns verfügt. Es dürfen hiernach Rindviehstücke, Schafe, Ziegen, Schweine aus der Gemarkung Lang-Göns nur zur sofortigen Abschlachtung und nur mit unserer jedesmal besonders einzuholenden Erlaubniß auf Grund eines thierärztlichcn Zeugniffes ausgeführt werden. Auch ist das Ausfahren mit Nindviehgefpannen aus der Gemarkung, das Durchfahren von Rindviehgespannen, das Durchtreiben von Rindviehstücken, Schafen, Ziegen, Schweinen durch die Gemarkung verboten. Gießen, den 17. April 1893. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern._______ Bekanntmachung, betreffend Maul- und Klauenseuche zu Homberg a.d. Ohm. Die Gemarkung Homberg a. d. Ohm ist wegen Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche gesperrt und die Abhal- tung des auf Mittwoch den 19. l. Mts. daselbst anstehenden Piehmarktes verboten worden. Gießen, den 17. April 1893. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Gagern. Bekanntmachung, betreffend die Maul- und Klauenseuche zu Ober-Bessingen. Nachdem in mehreren Gehöften und unter der Schafherde zu Ober-Bessingen die Maul- und Klauenseuche festgestellt worden ist, haben wir die betreffenden Gehöfte unter Sperre gestellt, der Schafherde einen bestimmten Weidebezirk angewiesen und außerdem die Sperre über die Gemarkung Ober- Bessingen verhängt. Es ist hiernach die Ausfuhr von Rindvieh, Schafen, Ziegen, Schweinen nur zur sofortigen Abschlachtung auf Grund thierärztlichen GesundheitSzeugniffeS mit unserer jedesmal besonders einzuholenden Erlaubniß zulässig, und es ist das Ausfahren von Rindviehgespannen aus der Gemarkung, das Durchfahren von Rindviehgespannen, das Durchtreiben von Rindoiehstücken, Schafen, Ziegen, Schweinen durch die Gemarkung verboten. Gießen, den 17. April 1893. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Bekanntmachung, betreffend Maul- und Klauenseuche in der Gemarkung Engelthal, Kreis Büdingen. Die Gemarkung Engelthal, Kreis Büdingen, ist wegen Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche gesperrt worden, die zu Bleichenbach, Kreis Büdingen, ausgebrochen gewesene Seuche ist erloschen. Gießen, den 17. April 1893. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Bekanntmachung. Mit Rücksicht auf das Bestehen der Maul- und Klauen- euche in Gonterskirchen und Ruppertsburg bestimmen wir für >en am LV. April l. Js. zu Freienseeen abzu- haltcnden Viehmarkt Folgendes: 1) Jeder Viehzüchter hat über das von ihm etwa auf ren Markt zu verbringende Vieh ein Ursprungszeugniß der Bürgermeisterei des Ortes, aus welchem die Thiere stammen, aufzuweisen, in welchem bescheinigt ist, daß der Ort seuchen- rei ist. 2) Sämmtliche Händler, welche mit Vieh den Markt befahren wollen, haben sich ein thierärztliches Zeugniß zu verschaffen, welches vorschriftsmäßig ausgestellt und eventuell von der Ortsbehörde, woher die Thiere stammen, beglaubigt sein muß. 3) Jedes Klauenthicr ist, bevor es auf den Marktplatz aufzutreiben ist, von dem Großh. Kreisveterinärarzt auf seine Seuchenfreiheit zu untersuchen. 4) Der Markt beginnt Vormittags V27 Uhr. Schotten, am 17. April 1893. Großherzogliches Kreisamt Schotten. Schönfeld. Zur Bekämpfung eines Krebsschadens in Handel und Gewerbe. So zweifelhaft richtig es ist, daß die ehrenwerthe Con- currenz, der unsere Achtung herausfordernde und dem Fortschritte die Wege öffnende Wettbewerb ein großer Segen für unser gesammtes wirtschaftliches Leben ist, so muß doch auch dagegen hervorgehoben werden, daß "die Ausschreitungen der Concurrenz und darunter zumal die unlauteren Mittel und Mittelchen, um bei den Käufern bei der Beurtheilung einer Waare eine Täuschung, eine höhere Schätzung hervorzurufen, moralisch und wirthschaftlich durchaus verwerflich sind und durch die Presse, durch die Handelswelt und schließlich auch durch die Gesetzgebung energisch bekämpft werden müssen. So kann es sich doch unmöglich mit Treu und Glauben, Redlichkeit und Ehrbarkeit im Geschäftsleben vertra'gen, wenn Waarenzeichen, Einpackungen, Flaschen, Schachteln usw. deshalb von einem oder mehreren Concurrentcn nachgemacht werden, um den Käufern den Glauben beizubringen, daß die betreffende Waare dieselbe sei wie diejenige von der renommirtesten Firma dieser Branche. Dabei wird bei solcher unlauteren Concurrenz aus Schlauheit und um bei gerichtlichen Prozeffen und Recherchen der geschädigten Firma eine bequeme Ausrede zu haben, das Nachahmungsverfahren meist so betrieben, daß man Etiketten, Schachteln, Einpackungen usw. nicht vollständig nachahmt, sondern irgend eine kleine, aber durchaus nicht in die Augen fallende Aenderung einsügt. Der unlautere Wettbewerb erstreckt sich im Handel und Verkehr aber keineswegs auf mißbräuchliche Anwendung ganz oder halb nachgeahmter Etiketten, Verzierungen und Einpackungen, sondern es wird in sehr vielen Geschäftszweigen auch mit dem Ursprungsort der Waare eine betrügerische Täuschung begangen. Bordeaux-Wein, der nie Bordeaux gesehen, Havanna-Cigarren, die niemals in Havanna hergestellt wurden, französischer Cognac, der nicht aus Frankreich stammt, Schweizer Käse, der nie in der Schweiz war, und noch viele andere Consumartikel werden als echt und mit „echter Ursprungsbezeichnung" mit einer Dreistigkeit in den Handel gebracht, die entschieden empörend ist und worüber man sich abgewöhnen muß, ein Auge zuzudrücken, wenn nicht ein großer Krebsschaden unserem Handel und Industrie durch die Lockerung von Treu und Glauben entstehen soll. Auch die Thatsache, daß es noch sehr viele ehrbare Fabrikanten, Kaufleute und Händler gibt, welche es grundsätzlich verschmähen, unlautere Mittel bei dem Verkaufe anzuwenden und unechte Waare für „echte" zu veräußern, darf uns über die Gefahr des unehrenhaften Wettbewerbes nicht täuschen. Mit großer Freude ist es vielmehr zu begrüßen, daß ein Reformgesetzentwurf zum Schutze der Waarenbezeichnungen dem deutschen Reichstage vorliegt, welcher alle Diejenigen künftig mit Strafe treffen soll, die zum Zwecke der Täuschung in Handel und Verkehr Maaren oder deren Verpackungen und Umhüllungen, Ankündigungen, Geschäftsbriefe, Empfehlungen usw., mit einer Ausstattung oder Verzierung versehen, welche in den beteiligten Kreisen als Kennzeichen gleichartiger Waare eines Anderen gelten ober wer zu gleichem Zwecke derartige gekennzeichnete Waare in den Verkehr bringt oder feil hält. Deutsche- Deich. Berlin, 15. April. DaS soeben ausgegebene neueste Verzeichniß der Bevollmächtigten zum Bundesrath und der Mitglieder des Reichstages weist folgenden Fracüonsbestand auf: Confervative 63 Mitglieder, 2 Hospitanten, Reichspartei 18 Mitglieder, Centrum 102 Mitglieder, 6 (welsische) Hospitanten, Polen 17 Mitglieder, Nationallibe- rate 40 Mitglieder, 1 Hospitant, Deutschfreisinnige 66 Mitglieder, 1 Hospitant, Volkspartei 10 Mitglieder, Soctal- demokraten 36 Mitglieder, FractionSlose 32 Mitglieder, darunter befinden sich u. a. die meisten Elsässer, die Antisemiten, einige Welsen, der Abgeordnete Fusangel, auch Fürst Bismarck. Erledigt sind drei Mandate: 6. Arnsberg (für den nationalliberalen Abgeordneten Möller), 6. Köln (für den clericalen Abgeordneten Bödtker), 5. Cöslin (für den con« servativen Abgeordneten v. Buffe). Ausland. — Die offiziösen Brüsseler Meldungen über den Stand der Strikebewegung unter der belgischen Arbeiterschaft sind offenbar schönfärberisch gehalten, augenscheinlich ist die Lage im Strikegebiet ernster, als die bisherigen offiziösen Meldungen aus Brüssel dies zugeben wollen. Inzwischen bequemt man sich allerdings auch seitens der belgischen Regierung allmälig dazu, den Ernst der Situation zuzugeben. Dies erhellt u. A. aus folgender Brüsseler Depesche vom 16. d. M.: „Während in Brüffel eine ruhigere Stimmung Platz greift, nimmt der Ausstand in der Provinz zu, wo vorgestern Abend 180,000 Sinkende gezählt wurden. Viele friedlich gesinnte Arbeiter werden durch Drohungen der Socialisten zur Einstellung der Arbeit gezwungen. Die Folgen der gestrigen und vorgestrigen Zusammenstöße in Brüssel und in der Provinz sind viel ernster, als ursprünglich angenommen wurde. Man stellte 3 Todte und 150 Verwundete fest. Besonders gefährlich scheint die Lage im Bezirke von Charleroi, wohin die Regierung Truppen unter dem Oberbefehl des Generals Ungricht entsandte. In Brüffel ist es zu einer neuen bedenklichen Ausschreitung seitens der strikenden Arbeiter gekommen. Der Bürgermeister BulS wurde von einem Theilnehmer an einer socialistischen Versammlung durch einen Stockschlag schwer verletzt/ Buls hat die Führung der Bürgermeistereigeschäste infolge seiner Verwundung abgeben müssen und sind dieselben einstweilen vom Schöffen Andrä übernommen worden. Deutscher Reichstag. 76. Sitzung. Montag, 17. April 1893. Auf der Tagesordnung steht zunächst Fortsetzung der zweiten Berathung der Novelle zum Wuchergesetz. (Referent: Abg. Dr. Giese.) • Abg. Dr. Dohm (bfr.) beantragt, zuerst dieBerathung des in »weiter Reihe auf der Tagesordnung stehenden Gesetzentwurfs gegen den Verrath mUttärtscher Geheimnisse vorzunehmen. Abg.Frhr. v. Manteuffel (cons.) widerspricht diesem Anträge, welcher darauf abgelehnt wird. Auf Vorschlag des Präfidenten v. Levetzow und gegen den Widerspruch des Abg. Schrader (bfr.) wird beschlossen, die Abstimmung durch Namensaufruf über die Bestimmungen betr. ben Sachwucher zurückzustellen, da das Haus offenbar noch nicht beschlußfähig ist. Artikel II der Vorlage dehnt die Bestimmung des bestehenden Gesetzes, wonach wucherische Verträge ungültig sein sollen, auf den Sachwucher aus und erlegt allen Personen, die erwerbSmäßtg Geldoder Credttgeichäfte treiben, bet Strafe die Verpflichtung zur alljährlichen Mtttheilung eines Rechnungsauszugs an den Schuldner auf. Die Commission beantragt den Zusatz, daß die Bestimmungen über die Rechnungslegung keine Anwendung finden 1. auf öffentliche Banken, Notenbanken, Bodencredttinftttute und Hypothekenbanken auf Setten, 2. auf Kaufleute im Geschäftsverkehr mit Kaufleuten, deren Firma in das Handelsregister eingetragen ist. Abg. Dr. v. Bar (bfr.) ist gegen die Bestimmung über die Rechnungslegung überhaupt, beantragt aber für den Fall der Annahme derselben, daß die angedrohte Strafe nur eintreten soll, wenn der Gläubiger die Rechnungslegung unterläßt in der Absicht, den Schuldner über den Betrog seiner Schuldverpflichtungen im Unklaren zu erhalten und ibn dadurch zur Eingehung leichtsinniger oder von ihm schwer zu erfüllender weiterer Geschäfte zu veranlassen. Abg. Frhr. v. Buol (Ctr.) oertheidigt die vom Vorredner angefochtene Bestimmung, schlägt aber mehrere Modtficationen derselben vor. Dem Schuldner soll ein Rechnungsauszug mitgetheilt weiden, der außer dem Ergebntß der Rechnung auch erkennen läßt, wie solches erwachsen ist. Befreit von der Rechnungslegung sollen auch sein öffentliche Leihanstalten, auch Spar- und Darleihinstitute öffentlicher (Korporationen und auch eingetragene Genossenschaften, ferner Geschäftsverbindungen, die nur in einem Abschluß bestehen, der schriftlich stattgefunden bat. Der reelle Geschäftsbetrieb werde durch die Rechnungslegung nicht benachtheiligt unb soweit etwa noch Bedenken bestehen könnten, seien sie durch seine Abänderungsantiäge beseitigt. Der Unterantrag des Abg. Dr. v. Bar enthalte eine wenig glückliche Interpretation des Wortes „vorsätzlich", dessen Begriff luristtsch feststehe und allgemein verstanden werde. I# n des E entrum S mit dem bisher noch ohne Resultat gewesen. | rt aus seinem Standpunkte und würde | die Verhandlungen Reichskanzler seien Der Reichskanzler beharrt aus Gasthof „gum statt, alSdann auf fünf Tage arbeit emgesühnen jugendlichen Lehrlingen durch btt trefflichste aller Leibesübungen, das Turnen, ttn den Anstrengungen •• Ans jum Iiriee! Die Zeit, da wieder viele junge Leute der Schute entwachsen und dem Berufsleben zugeführt worden sind, ist vorüber und deshalb fei die ernste Mahnung an Eltern und Lehrderrn re. gerichtet, darauf zu achten, tatz den in die ihnen noch ungewohnten Verhältnisse der TaqeS- die zwei letzten Gala-Abschieds Vorstellungen begibt sich der EircuS mittelst SonderzugeS nach Erfurt und hieraus nach Leipzig. ** Sin Riesenhai wird einige Tage im I ihre- gewerbl chen BerusS nothwendigeS Gegengewicht geboten wird. Die Lehrherrn nützen, wenn sie ihre Lehrlinge zum gestellt. 10—12 ** BaarS Einhorn" zu sehen sein. DaS Seeungeheuer hat eine Länge von 11 Fuß, ist nicht auSgestopft, sondern besten» praparin und wurde von Bremer Fischern in der Nordsee gefangen. *• Rudersport. Der von Seiner Königlichen Hoheit dem Großherzog gestiftete Wanderpreis für die Gießener Regatta ist auf das Achterrennen gesetzt worden. Der vom deutschen Ruderverband gestiftete Wanderpreis wird als „Lahnpokal" im Einser auSgerudert. Turnen anhalten, nicht nur den Knaben, sondern vor allem auch sich selbst, denn es ist erwiesen, daß die Knaben, welche sich dem den Geist und Körper erfrischenden Turnen widmen, noch einmal so arbeit-freudig an ihre Thärigkeit zu gehen pflegen. •• Nach der soeben sestgestellten Etatißik aber bei Mittelrheiikrei» Deutscher Turnerschaft ist der Bestand diese- Turnkreise- am 1. Januar 1893: 501 Vereine in 16 Gauen und 436 VereinSorten mit 45,663 Mitgliedern überhaupt, davon 20,590 Turnende, 7142 Zöglinge, 36766 Beitrag zahlende, 2077 Turnwarte und Vorturner — oder gegen den Bestand vom 1. Januar 1892 mehr 1 Gau, 19 Vereiu-orte, 15 Vereine, 2502 Mitglieder, 458 Turnende, 202 Zöglinge, 2271 Beitrag zahlende, 101 Vorturner. Die Zahl der VerernS-Borturnerstuudeu beträgt 7423 (170 weniger als im Vorjahre), die Gesammt» zahl aller Turnabende im Jahr 40,310 (4- H49), die Anzahl aller Turnenden während deS Jahre» — von sämmt- lichen Turnabenden zusammengerechnet — 898,961 (-j- 44,133), oder durchschnittlich aus jeden Turnabend eine- jeden Vereins 22—23 Turnende. Die Zahl der Buch führenden Vereine hat sich um 52 gebessert, immerhin verzichten noch 156 Vereitle oder fast Vs auf Buchung ihres Turnbetriebs. Winter- turnen betreiben 398 Vereine (+ 17), 52 Vereine (4- 7) de» nutzen Schulturnhallen, 60 (4~ 2) besitzen eigene Turnhallen, 145 (4- 13) sind im Besitz eigener Turnplätze. 409 Vereine halten die zu den Bekanntmachungen deS Kreises dienende „Deutsche Turnzeitung" in 455 Stücken, waS bei dem Zugang von 15 Vereinen ein Weniger von 4 Stück ist. Während deS Jahres 1892 sind in den Grenzen deS Kreise- 33 Vereins- neugründungen bekannt geworden, davon traten dem Kreise bei 30, ausgeschieden sind 15. Auf diesen Au-trilten beruht auch der Unterschied zwischen der Zunahme der verein-orte und der Vereine. Etwa 100 Vereine, davon fast die Hälfre in der Nähe Frankfurts, viele im Ried und im Odenwald, gehören der Deutschen Turnerschaft nicht an, theilS weil sie dies nicht für nöih'g halten, theilS weil die Ordnung im Mittelrheinkreis ihnen unbequem ist und sie nicht gewillt sind, auf ihre Sonderverbände, PreiSturnen und andere Auswüchse de- Turnbetriebs zu verzichten. Der Zutritt ist Jedermann an genannten Tagen von Vormittag» und 3—5 Uhr Nachmittag- gestattet. Neues Theater. Die Rührigkeit der Direction übertrifft die weitgehendsten Erwartungen. Donnerstag bringt dieselbe die Oper „Die weiße Dame" zur Aufführung. Nach den bisher gesehenen Leistungen unserer GesangSkräste ist der beste Erfolg zu erwarten. Die Oper ist musikalisch mit einer Fülle reizender Melodien auSgestattet. Gewiß dürste ein zahlreicher Besuch die Bestrebungen der Direction lohnen. ** Sircus Theater Walleuda auf O-waldS Garten erfreut sich beim hiesigen Publikum großer Beliebtheit, denn die gestrige Abend-Vorstellung war wieder ausverkauft. ES ist die- nicht zu verwundern, wenn man die Eleganz der Einrichtung, die brillante Ausführung des stets abwechslungsvollen Programms in Betracht zieht. Am Mittwoch finden A Von der oberen Wiefeck. 16. April. Die Stachel» und Johannisbeeren stehen wie die Pflaumen- und Mirabellenbäume in vollster Blüthe. Aepfel und Birnen, nament- lich an geschützten Lagen, wollen sich mit reichem Blüthenflor schmücken. Die Wintersamenfelder nehmen schon ihre prächtige goldgelbe Farbe an; eS wäre wünschenSwerth, wenn ihnen ein warmer Regen zur Entfaltung größerer Blüthen verhälfe. Infolge der anhaltenden Trockenheit sind die Stengel dieser Pflanzen dünn und schwach geblieben, sodaß e- viele Landleute vorziehen, sie jetzt schon, namentlich auch deS Futtermangels wegen, abzuernten, um durch eine anderweitige Bestellung eine beffere Ernte zu erzielen. Wenn auch die Trockenheit seither insofern sich nützlich erwies, daß der Frost den jungen Pflänzchen nicht in der Weise schaden konnte, albet feuchter Witterung, so ist doch jetzt ein durchweichender Regen sehr nothwendig, sonst entstehen wahrscheinlich noch in empfindlicherer Weise al- vorige- Jahr Futter- und Waffer- mangel. Oie Wieseck hat z. Z. einen so niederen Wafferstand als im Hochsommer bei anhaltender Trockenheit. -n. Winnerod. 15. April. In gelungenster Weise verlief die gemeldete JubiläumSseier. Zahlreiche Glückwünsche ernsten und heiteren Inhalt- wurden von Verwandten, Freunden und Berufsgenossen mündlich und schristlich übermittelt. Schöne Geschenke verliehen dem prächtig geschmückten Heim ein sehr sreundltcheS Ansehen. In Reden, im Wechsel mit Gesängen, letztere von einer kleinen Sängerschar gesungen, wurden die Verdienste deS Jubilars gefeiert. § Cbet-Seemen, 15. April. Gestern Mittag fand in dem Walde zwischen hier und Hartmann-Hain ein Waldbrand statt. Dank dem raschen Eingreifen der Feuerwehr von hier und Gedern konnte das Feuer gelöscht werden, doch ging ein schöner Bestand an jungen Fichten zu Grunde. Bei dem gegenwärtig hier herrschende,^ trockenen Wetter brannte das alte GraS in den jungen Pflanzen wie Stroh. Okarben, 15. April. Die mehrfachen Bemühungen vieler Einwohner, besonder- deS Pfarrer- W. um Errichtung einer Haltestelle am hiesigen Platze, sind mit Erfolg gekrönt worden. Gestern traf auf der hiesigen Bürgermeisterei vom König!. BetriebSamt der Main-Weser-Bahn die Nachricht ein, daß auf Errichtung einer Haltestelle mit ziemlicher Sicherheit zu hoffen sei. Freilich müffe die Gemeinde Okarben die Zahlung von 8000 Mark und da» zum Bau nöthige Gelände bewilligen und auch die Umwandlung einer Schieberbarriärc in eine Zugbarriöre gestatten. Die Gemeinde wurde weiter ersucht, ihre Wünsche, welche Eisenbahnzüge an der Haltestelle halten sollen, zu äußern. — Man hofft hier, daß die Haltestelle bereit» am 1. October d. I dem Verkehr übergeben werde. Schotten, 16. April. Am 5. Juni ds. I». findet zum zweitenmale der neue Prämiirung-markt mit Cer» loosung dahier statt und sind die Vorbereitungen zur Atz- Haltung desselben in der vorjährigen Weise in vollem Gange. Durch die Vermehrung der Loose, welche wieder guten Absatz finden, stehen zur Prämiirung von Bullen und anderen schönen Zuchtthieren größere Mittel zur Verfügung und werden auch mehr lebende Gewinne zur verloosung angekauft werden. S» ist deßhalb zu wünschen, daß der Markt wieder mit recht Cocales unfc provinzielle-. «ießen, 18. April 1893. *♦ Der Großherzog von Oldenburg nebst Gemahlin passine gestern Abend nach 9 Uhr auf der Reise nach der Schweiz die hiesige 'Station. , ** Die neuen Kirchenglocken. Am nächsten Donnerstag, 20. April, sollen die vier neuen Glocken für die JohanneS- kirche hier ankommen. Etwa um halb 11 Uhr Vormittags werden dieselben in hiesigem Bahnhofe aus drei Wagen verladen sein und sollen dann geschmückt und unter dem Geläute der Glocken auf dem Stadtthurme zur neuen Kirche hin gefahren werden, woselbst sie etwa um 11 Uhr ankommen. Einige Stunden lang können auf dem Kirchbauplatze die neuen Glocken von Jedermann in Augenschein genommen werden. Dann werden sie alsbald auf den Thurm gebracht. Am nächsten Montag oder Dienstag wird daS Probegeläute stattfinden. ** Ausstellung von Schularbeiten. In der hiesigen Stadt- mädchenschule, Westanlage 35, werden die Handarbeiten der Schülerinnen am 20. und 21. l. M. im Turnsaale aus- nur zur PreiSgebung ganz unwesentlicher Punkte bereit sein. Selbst wenn die Regierung nachgiebiger wäre, würde e» v. Huene schwer fallen, die Mehrheit der erforderlichen Stimmen im Eentrum zusammenznbringen. Die Eventualität einer Reichstagsauflösung ist noch immer vorhanden. Berlin, 17. April. Ah lwardt überreichte in der Heu- tigen ReichStagSsitzung einen Antrag auf Einsetzung einer UntersuchungScommisfion zur Prüfung der ActenstÜcke. Der Präsident hat den Antrag als formell unzulässig zurück- gewiesen, der zweite und abgeänderte Antrag wird als zulässig befunden. Er verlangt, die UntersuchungScommisfion solle die ActenstÜcke prüfen, ob sie geeignet seien, die von Ahlwardt vor Ostern gegen Mitglieder deS Hauses und der Regierung erhobenen Beschuldigungen zu rechtfertigen. Berlin, 17. April. Der Antrag FuSangelS wegen Aufnahme in die CentrumSfraction wurde abgelehnt. Berlin, 18. April. Die Lesung des Berichts Über die Militärvorlage erfolgt am Freitag in der Commission. Berlin, 18. April. Heute Vormittag 10 Uhr findet im Rittersaale des Schlaffes die Nagelung und feierliche Weihe und darauf im Lustgarten die Uebergabe der neuen dem ersten Garde Dragoner-Regiment verliehenen Stand arte statt. Augsburg, 17. April. Vergangene Nacht wurden in dem Orte Wertach (Algäu) 100 Wohnhäuser durch eine verheerende Feuersbrunst eingeäschert. 700 Personen sind obdachlos. Paris, 17. April. Einem Redacteur des „Petit Journal" erklärte DolderS: „Wir stehen vor großen Unruhen, aber nicht vor einer Revolution." Paris, 17. April. Die republikanische Preffe stellt mit Vergnügen fest, daß Paris trotz der Reactionäre und Bou- langisten republikanisch gewählt habe. Brüssel, 18. April. Die Aufständischen haben ihren Versammlungsort von dem VolkShaus nach St. Gilles verlegt. In den Vororten werden Vorbereitungen für morgen nach dem definitiven Kammerbeschluß getroffen. VolderS und Ansicle erklärten den Antrag Nyffen für nicht zufriedenstellend. Bei den heutigen Manifestationen soll die neutrale Zone an verschiedenen Punkten durchbrochen werden. 3000 Mann Bürgergarde sind im Eentrum der Stadt ccnsignirt. In Lalouviöre und Charleroi striken 15- resp. 20000 Mann. Siegmaringeu, 18. April. Die im fürstlichen Residenz- sch lasse ausgebrochene Feuersbrunst beschränkt sich auf die Osthälfte des Schlaffes. Die Gefahr für das ganze Schloß ist noch nicht vorüber. Die berühmten Sammlungen sind nicht birect bedroht. In den Wohngemächern sind viele unersetzbare Kunstgegenstände vernichtet. Der Fürst, der sich bisher in Florenz aufhielt, trifft heute hier ein. Umgebung von Brüssel nur einen vertraulichen, keinerlei amtlichen Charakter. Dnxschm bei ttareei .Herold'. Berlin, 17. April. Das „Berliner Tageblatt" schreibt, Hcucflc Nachrichten. Wolff» telegraphische» Lorrespondmz-Burrau. Sigmaringen, 17. April. Im fürstlich hohenzollernschen Refidenzschlosse ist Feuer auSgebrochen, auch die bekannten Kunstsammlungen deS Fürsten schweben in großer Gefahr. Antwerpen, 17. April. Heute Nachmittag fanden neue Zusammenstöße ber Strikenden mit der Polizei statt,' wobei letztere mit gezogenem Säbel vorging und mehrere Personen verwundete. Die Strikenden verschanzten sich darauf hinter Holzhaufen und feuerten von dort auf die Polizei, die die Schüsse erwiderte und zwei Demon- strarnen verwundete. In der Stadt herrscht lebhafte Bewegung, die Bürgergarde ist zusammenberufen, daS Petroleumlager wird von Militär bewacht. Brüssel, 17. April. In Antwerpen warfen taufend strikende Quaiarbeiter Schiffsstege in die Schelde. — In Petit Waömeö wurde der Versuch gemacht, die Kirche mit Dynamit zu sprengen, wobei einige Kirchenfenster beschädigt wurden. — In Courtrai fand ein unbedeutender Zusammen st oß zwischen der Polizei und den Strikenden statt. Der AuSstand dauert überall fort. Brüssel, 17. April. In dem Becken von Charleroi striken 20,000 Bergarbeiter von 30,000. Die Hüttenarbeiter und Glasarbeiter setzen die Arbeit fort. In Grommont sand gestern Abend im Cafö Hollandais ein heftiger Zusammenstoß zwischen den Strikenden und Gendarmen statt, welche in daö Casä eindrangen. Zwei Gendarmen und eine große Anzahl von Manifestanten wurden verwundet, darumer mehrere sehr schwer. — Der Gouverneur von Brabant berief sämmtliche Bürger- meister der Ortschaften in der Umgegend von Brüssel und forderte sie im Namen der Regierung auf, alle Manisestattonen innerhalb ihrer Weichbildgrenze zu verbieten. Die Bürger- meister erklärten sich mit diesen Maßregeln einverstanden. Die Regierung hat soeben zwei Klassen der Miliz einberufen lassen. Brüssel, 17. April. Dem Vernehmen nach trugen die gemeldeten Verhandlungen deS Gouverneurs von Brabant mit den Bürgermeistern der Ortschaften in der Abg. Hahn fconf.) beantragt zu dem Buol'schm Anträge, daß von der Rechnungslegung eingetragene Genossenschaften nur für den Geschäftsverkehr mit ihren Mitgliedern befreit fein sollen. Gcschäfl»- verbinbungen, die nur in einem Abschluß bestehen, der schriftlich fttttgefunben bat, sollen nicht befreit fein. Abg. Büftng (nalL): Die Lommtsfion-vorfchläge beim, da» Amendement o. Buol enthalte eine wesentliche Besserung der Re- glerungSoorlage, aber auch sie halten immer noch eine erhebliche Belattung de» Geschäftsverkehrs. Für da», wa» hier vorgeschlagen werde, gebe e» keinerlei Analogie in aideren Ländern, trotzdem viele derselben Wuchergesetze haben. Auch die Eommissionödeschlüffe seien für ihn unannehmbar. Abg. Hahn (cons.) begründet feine Amendement» zu dem Anträge v. Buol, dem er im Uebrtgen zustiumt, da er im Interesse Bet durch da» Gesetz zu schützenden Personen möglichst baldige Verabschiedung der Vorlage wünsche. Der Unterantrag de» Abz. v. Bar mache dm ganzen Artikel unwirksam. Das sei wohl auch die Abficht des Antrag». Staatssecretär o. Hanauer gtebt zu, daß in der Forderung alljährlicher Rechnungslegung de» Gläubiger» an dm Schuldner eine gewisse Belästigung liege, unzulässig fei die Forderung aber wirklich nicht. Anwendung findet die neue Bestimmung nur da, wo die Kreditgewährung den Haupttheil de» Geschäfts bilde, also nicht auf dm gewöhnlichen Waarenverkehr. Redner tritt im Uebrlgen für die Regierungsvorlage ein, hat gegen Zulassung einzelner Ausnahmen, wie für die Rttchsbank, keine Eirwmdung, furchtet ober, daß die Anträge der Commission bezw. de» Abg. v. Buol zu weit aehm und daß hierdurch daS nicht werde erreicht werdm, was der Entwurf bezwecke. Der Antrag v. Bar würde dm Zweck de» Gesetze» birect vereiteln. Abg. Dr. R raufe (bfr.) bekämpft die In Frage stehenden neuen Bestimmungen, durch welche der reelle Geschäftsverkehr unae- mein beschwert und der gewollte Zweck doch nicht erreicht werde. Jede» Waarmgeschäst werde zum Creditgeschäst, wenn der Käufer einmal eine Rechnung unbezahlt lasse, und falle dann unter die hier vorgeschlagenen Vorschriften. Durch die Annahme deS Antrags Dr. v. Bar würde eine erhebliche Milderung herbeigeführt; da» Beste sei aber, die Bestimmung überhaupt zu streichen. Abg. Schrader (bfr.) wendet sich besonders dagegen, daß gleich eine strafrechtliche Verpflichtung zur RegnungSleguna geschaffen werden soll. Um einige Wucherer zu treffen, wolle man Den ganzen GefchäflSoerkehr erschweren und belasten. Da» Reichsjustizamt habe durch diese Vorlage bewiesen, daß es von dem Geschäftsleben nichts verstehe. Set es denn so schlimm in unserem deutschen Vaterlande bestellt, daß jedem Geschäftsmann ein Vormund gefitzt werden müsse'i Damit werde unser Ansehen nach außen nur geschädigt. Unterbleibe die nach der Vorlage oorzunehmende Rechnungslegung einmal, so habe der Staatsanwalt roegen Wucher» bei Dmunciation Anklage zu erbeben und wie die Sache auch auSfalle, jedenfalls werde auch der reelle Geschäftsmann dadurch schwer geschädigt. Man lehne die Bestimmung über die Rechnungslegung ab und werde damit der Geschäftswelt und dem Hause selbst einm Dienst leisten. Aba. Dr. o. Bar (bfr.): E» herrsche jetzt in Deutschland eine wahre Manie, herooriretenden Uebelftänben durch neue Strafgesetze entgegmzuarbettm. So sei auch diese Vorlage entstanden. Die Verhandlungen und die verschiedenen Anträge zeigten, wie schwierig es fei, einzelnen Schädm durch allgemeine Gesetze zu begegnen; die Ausnahmen verschlingen die Regel. Wenn einfache Waarengeschäfte, bet denen die Entnehmer bte Waare fchuldig bleiben, nicht unter dieses Gesetz fallen sollen, werde dasselbe wirkungslos, denn gerade mit solchen Schulden, die allmälig lawtnenhaft anschwellen, werde dm Leuten der Strick um den Hal» gelegt. Staatssecretär v. Hanauer vertheidigt die Vorlage. Das Kriterium für die unter da» Gesetz fallenden Fälle werde zu bilden haben, ob der Kaufmann, der die Waare auf Kredit gtebt, für die Kreditgewährung besondere Dorthetle beansprucht. Damit werde dann da» Geschält zu einem Kreditgeschäft. Abg. Frhr. v. Buol erklärt sich mit dem Amendement Hahn zu seinem Anträge etnoerftanben. Abg. Schraber (bfr.) rombet sich aegen bte Interpretation ber Kreditgeschäfte im Sinne btefes Gesetzes durch ben Staatssecretär. Abg. Büsing (nl.) weist auf dm Gegensatz dieser Interpretation zur Begründung des Gesetze» hin, so baß es zweifelhaft sein würde, ob bte Gerichte bte heutige Interpretation de« StaatssecretärS acceptiren. Vor ber Abstimmung bezweifelt Abg. Dr. Dohra (bfr.) bte Beschlußfähigkeit be» Hauses. Die Auszählung ergiebt 151 Anwesende, bas Hau» ist somit nicht beschlußfähig. Morgen 12 Uhr: Gesetzentwurf gegen ben Verrath militärischer Geheimnisse, Novelle zum Wuchergesetz. g.,1 w ,«W 1 au» « & t-E bi ■: I» roit ■ iw« «"»’K ."L wirt °u» b' *4 ,«tea 8cM KL »! L-zvr ^kiszek Ms, . lf Mltcr ««« w - l- .3ii5hf4tr ” h; to# 9" ailrt tllltN nr -ttsialn Lwsd, - -ne, boB man cs >. tn betn W l .„tülanb unb F' unb ttat rdüMhtti- *3 ptanttti* ;arückg e »er fytlidjtn 5 L nuer- bitit® r ' fine broüi w-inagt auf ber U rrigt junge Leu! -.^'chrt radj Bk Fuß über S*X\ Ui Ur Haltestelle t^rr-ben Zug dc Luien Fahrkatter rsnoe uub ber Z t.iui? Die nächst« wir hinterher, fo korf an und tonn sie, ans dem Gelt' ®ii btelem in Hol (Mafien bei letzte • f «il, 17.« : ; beute Wot baine, [einer Fra eil fit um tyilf t eertet und stürz 'm tobt unb |til i ach bte Ätanltnb lltfasncht. ' Rlhen, 17. eeltn die meiste fabt! 20 Personen ' ter Brodv! Brobvkrbrauch fttflt stch in ben Teutityanb auf 5 ' - auf 4,26 au’ 3,67 kg, 2^5 kg, in gngla k/nugal tot über b"e«Üchs< Qn^. ®«Mtn zulom Tt-t^-anb, Rutzln -lynbrob bevor» t:W toi tta4: s"h eine Hui wecklch. 0 G ^Nüer v '"a*bjirfnifr acht 7 ™ ®®rrben feint liefern, is Drr Vorsti Aug leit, 16. April. Die Stachel- t die Pflaumen- und Mirabellen- Aepfel und Birnen, nam.eol- n fid) mit reidjem Blßtytnflor der nehmen schon ihre prächtige üüMmLmch, wem tyowa ao, yo^txtt Mchrn r>nWe. Unheil sind die Stengel dieser geblieben, sodasi es viele Land» , namentlich auch des Futter- itn durch eine anderweitige Be« zu erzielen. Wenn auch die h nützlich erwies, dah der Frost i der Welse schaden konnte, als t doch setzt ein durchweichender entstehen wahrscheinlich noch m -ioes Jahr Futter- und Wasser- z einen so niederen Wasserstand lender Trockenheit. In gelungenster Weise verlies ,ier Zahlreiche WwW M« md » „ •Ä’Ä iubita« |eje«t. nL »"ÄS ‘«iro i««<6 „it $rfoie Kl* D« h'-s'E ?„ £®aiM * **^ü*«e*S a(teftcöe Wit 3, rfarfjen die »d W i“®?." “La. >** October £>• d1 8*8*16« «nb J‘pet ®“’ft Äft*WÄfr S.S/'M en' ein den » ^b'9eS®t l1^ren8uJ Knaben t. .v ^i’nge >Um “*s.'a 5x»»»,.. I893: 5o'l\®'ftonb ^eti tntt 45 kr-j greine in Timend, l7i4»®lI9lirtR« '7 >■ 3*« ift"* Terrine, 2509 °"hr 2271 Np!. m,t9liei>er, ?r Vereins^/? zahlende, i» &* 'ä° f+*«rt ItnirZumpi^,. 409te(i d-» Achi bit«,nbt > Stuien, raaä btt b(tn '»™ 4 tat ifL »y Grenzendes Kreises 33 Vereins- betl/ davon traten dm Kreise Aus diesen Austritten beruht der Zunahme der Bereinsorte Vereine, davon fast die Halste e im Ried und im Odenwald, chast nicht an, theils weil sie thrrltz well dir Ordnung im w ist und sie nicht gewillt sind, lsturnen und andere Auswüchse schönem Vieh befahren wird. Da dieser Markt sich im vorigen Jahre als lebensfähig erwiesen hat und der Auftrieb von Vogelsberger und Simmenthaler Bieh nach Zahl und Qualität ein sehr zufriedenstellender war, ist zu hoffen, daß sich diesmal auch mehr Käufer einfinden werden, was nach den hierher gelangten Anfragen der Fall fein dürste. Auch . ist zu erwarten, daß der Handel mit Schweinen sich weiter I gut entwickeln wird. Durch Veranstaltung von Tanz und j anderen Vergnügungen, sowie eine sehr gut besetzte Concert- musik wird auch der Markt als Vergnügungsmarkt sich wieder eines guten Besuches zu erfreuen haben und ist dies um so mehr zu hoffen, als derselbe in eine Zeit fällt, in welcher der Landmann nicht so sehr beschäftigt ist. " vermischte». ♦ Wetzlar, 18. April. Die 18jährige Tochter Margarethe des Maurers Konrad Kolb von hier hat sich vor 8 Tagen in Begleitung eines anderen Mädchens Namens Elisabeth Hütter aus dem Elternhause entfernt, ohne ihren ferneren Aufenthaltsort anzugeben. Die Eltern sind über das Schicksal ihrer Tochter in begreiflicher Unruhe. * Saarburg i. Lothr.« 13. April. Vorgestern wurde ein französischer Artilleriehauptmann in Uniform, der die deutsche Grenze unweit Avrtcourt überschritten hatte und durch einen Grenzbeamten festgenommen worden war, der hiesigen Kreisdirection vorgeführt, wo man alsbald erkannte, daß man es mit einem Geisteskranken zu thun hatte, der in dem Wahne lebte, dazu ausersehen zu sein, zwischen Deutschland und Frankreich wegen Elsaß-Lothringens zu verhandeln und eine Vereinigung aller romanischen Stämme hcrbeizusühren. Der Offizier wurde sogleich im Wagen nach Frankreich zurückgebracht, woher schon ein Verwandter mit einer ärztlichen Bescheinigung über den Geisteszustand des Offiziers diesem nachgefolgt war. • «ine drollige Geschichte hat sich am zweiten Öfter« feiertage auf der Weimar-Blankenhainer Bahn zugetragen. Einige junge Leute aus Weimar hatten einen Ausflug über Buchfahrt nach Berga gemacht und wollten nun wieder zu Fuß über Legeseld nach Weimar zurückkehren. Als sie aber bei der Haltestelle Legefeld angelangt, gerade den nach Weimar fahrenden Zug vor sich stehen sahen, eilten sie hinzu und kauften Fahrkarten. Doch da ertönte die Pfeife der Loco- niotive uud der Zug dampfte vor ihren Augen davon. Was thun? Die nächste Station, Holzdorf, ist nicht weit. „Laufen wir hinterher, so kommen wir wohl mit dem Zuge in Holzdorf an und können dort einsteigen." Und richtig langten sie, auf dem Geleise hinter dem Zuge dreinlaufend, zugleich mit diesem in Holzdorf an, unter allgemeiner Heiterkeit der Insassen des letzten Wagens. * Paris, 17. April. Lucas, Professor am College Rollin, brachte heute Vormittag in seiner Wohnung, Avenue Tru- daine, seiner Frau mehrere Messerstiche bei, warf sie dann, als sie um Hülfe rief, vom Balcon auf die Straße hinunter und stürzte sich dann selbst hinab. LucaS war sofort tobt und seine Frau wurde in hoffnungslosem Zustande r ach dem Krankenhaus geschafft. Das Motiv der That war Eifersucht. * Athen, 17. April. Heute Mittag zerstörte ein Erdbeben die meisten Häuser der Stadl Zante. ES wurden dabei 20 Personen getöbtet und viele verwundet. * Der Brodverbrauch in den europäischen Ländern. Der Brodverbrauch pro Kopf der Bevölkerung und pro Woche stellt sich in den nachfolgenden Ländern wie folgt: In Deutschland auf 5,08 kg, in Frankreich auf 4,40 kg, in Rußland auf 4,26 kg, in Dänemark auf 4,13 kg, in Italien auf 3,67 kg, in Spanien auf 3,40 kg, in Skandinavien auf 2,95 kg, tn England auf 2,86 kg, in Oesterreich auf 2,72 kg. Portugal hot über seinen Brodverbrauch keine Nachweise veröffentlicht,- die anderen, hier nicht aufgesührten Länder Europas verbrauchen zusammen 3,86 kg pro Kopf und Woche. In Deutschland, Rußland, Dänemark und Scandinaoien wird Roggenbrod bevorzugt, im ganzen übrigen Europa herrscht dagegen das Weizen- und Maisbrod vor. Im Allgemeinen macht sich eine Zunahme des Consums an Weizenbrod bemerklich. * Die ausländische Bevölkerung Nordamerika«. Aus einer vom Censusbureau in Washington jüngst veröffentlichten Zusammenstellung geht hervor, daß das Verhältniß der ein- gewanderten zur eingeborenen Bevölkerung in Nordamerika im Jahre 1860 13,16 pCt., int Jahre 1870 14,44 pCt., im Jahre 1880 13,32 pCt. der Gesammtbevölkerung betrug; gegenwärtig beträgt es 14,77 pCt. Dieses Verhältniß ist sich a'so innerhalb der lebten dreißig Jahre ziemlich gleich geblieben. * Mau muß sich zu helfe» wiffeu. Die Studenten von Catania (Sicilien) mußten wieder einmal gegen etwas pro- teftiren und demonstriren. Sie zogen deßhalb nach dem Universitätsgebäude, um dort einen Hörsaal für ihre Protest- Versammlung zu besetzen, aber der Rector war rechtzeitig von den Absichten der Jünglinge unterrichtet worden, und als diese anlangten, fanden sie sämmtliche Auditorien geschloffen. Während sie beriethen, was zu thun sei, meldete freudestrahlend ein Student, daß das chemische Laboratorium nicht geschloffen sei, und die ganze akademische Jugend stürmte eilends nach diesem, das sich durch seine Ausdehnung für ihr Vorhaben besonders eignete. Im Laboratorium befand sich Professor Peratoner bei der Arbeit und ohne Ahnung von dem, was die jungen Herren in die der Chemie geweihten Räume führte. Als er sich aber davon überzeugt hatte, daß feine Wissenschaft in keinem Zusammenhänge mit dem Vor haben der Studenten stand, forderte er die letzteren auf, seine Werkstatt» zu verlaffen. Niemand gehorchte und Niemand rührte sich vom Flecke, selbst als der Proseffor mit Gewalt maßregeln drohte. Nun erst recht nicht und ehe nicht die Carabinieri kämen und die Polizei die vorschriftsmäßigen drei Hornsignale gäbe, wollte Niemand von der Stelle weichen. Da blickte der Proseffor mit einem Lächeln noch einen Augenblick auf die Studenten, streckte eine Hand nach dem Hahn eines Apparats, öffnete ihn — und in einer halben Minute war daö Laboratorium leer. Die Taschentücher vor Mund und Nase haltend, stürzten sie die Treppe hinunter, wo sie neuerdings zu protestiren anfingen und zwar diesmal nicht gegen irgend eine obrigkeitliche Maßregel, sondern gegen den — Schwefelwasserstoff, mit dem der witzige Professor sich auch ohne Carabinieri geholfen hatte. * Zu de» seltenen Erscheinungen gehört ein Strafgefangener des Centralgesängniffes Pr. Holland, der von dort nach Königsberg i. Pr. transportirt wurde, um bei Gericht vernommen zu werden, und der ohne Transporteur mit dem Zuge daselbst anlangte. Jenem war in Schlobitten, wo er aussteigen mußte, der Zug fortgefahrcn. Der Strafgefangene traf also allein ein und ließ sich freiwillig von einem Bahn- hofsschutzmanne nach dem Gerichtsgefängniß tranSportiren, ohne die Gelegenheit zum Entwischen zu benutzen. * Forstmeister: „Wie gefällt Ihnen denn der neue Forstgehilfe, Herr Wirth?" - Wirth: „Der gefallt mer und gefallt mer net." — Forstmeister: „Ja, wieso denn?" — Wirth: „Sell is a so, Herr Forstmeister! Eff'n thut der für Zwei und fauf’n für Drei, und dös gefallt mer — aber zahl' n thut er nix, und dös gefallt mer net!" Ihtivcrfifäte - Nachrichten. Göttingen. In der dortigen Universitätsbibliothek ist eine werthvolle Handschrift, die von dem Spanier Pedro Sarmiento de Gamboa im Jahre 1572 verfaßte Geschichte der Inkas von Peru gefunden worden. — An der Universität München haben sich vr. Paul Ziegler, Assistent an der chirurgischen Klinik, und Dr. Siegfried Mollier, Prosector am anatomischen Institut, habtlittrt. — An der Universität Breslau wird ein Seminar für slaoische Philologie errichtet. — Proseffor Paasche ist von seiner wissenschaftlichen Reise auS Südamerika nach Marburg zurückgekehrt. Literatur und Annst. — Die Elemente deS MavierspielS von Franklin Taylor. Deutsche Ausgabe von Maibitde Stegmayer. Zweite, verbesserte und vermehrte Auflage. In Original Lcivenband 2 Mk. Verlag von I. I. Weber In Leipzig. Dieses kleine Buch enthält so viel für Clavierspteler Wissenswerthes und Zntereffantes, das sonst nur getrennt in größeren, mehr oder weniger theuren Werken zu finden ist, daß sich die Verlagshandlung dadurch veranlaßt sah, eine deutsche Ausgabe davon erscheinen zu lassen. Die vorliegende zweite, völlig umgearbeitete Auflage wird ohne Zweifel eine ebenso freundliche Aufnahme finden, wie sie s. Z. der ersten zu TheU geworden ist. ______________ — Meisterwerke der Holzschneidekunst auf dem Gebiete der Aechttectur, ©cuipiur und ikaitrei. P>eltz De6 Hetteö 1 Mark. 15. Band. 4.-6. Liefe.ung. Verlag von I. I. Weber in Leipzig. Die Bilder dieses Sammelwe.kes gehören zu den vorzüglichsten 9hbetten der Holzschneidekunst, um deren Hebung und Ausbildung in Deutschland ine Verlagshandlung sich tin unvergängliches Verdienst erwoiben hat. Die vorliegenden Hefte enthalten folgende Abbildungen: Am Neujadrsmorgen von F. Reiß. — Postfabrt in der argentinischen Pampa von A Richter. — Entenfang in Netzen von R. Geißler. — Kämpfende Stiere von A. Ttratelli — Angr.fi einer TorpedobootSdtvtston von F. Llndner. — Die Nacht und der Morgen von K. Bertling. — Der Modellmarkt in München von M. EberS- berger. — Der NeujahrSbries an den Geliebten von C. v. Bergen. — Etszapferl und Theatergretl von E. Spitzer. — Enttäuscht und Am Morgen des Aschermittwoch von F. L.eke. — Kindercarneval von F. A. v. Kaulbach. — Ein Gehetmniß und Die verwundete Nymphe von G. Eberlein. — Em Carnevalsscherz von I. Llooer«. — Bassin- gruppe von V. Tilgner. — Dr. Martin Luther von LukaS Cranach d. I. — Eine Ftscherberatbung auf Mönchgut von W. Zimmer. — Luther im Kreise seiner Familie von G. Spangenbe'g. — Die erneuerte Scbloßktrche zu Wittenberg von B. St-aßberger. — DaS Innere des Kölner Domes. — Das Kriegerdenkmal aus dem Garnison- kirchhoie zu Berlin von I. Böse. — Das Huiien-Sickingen Denkmal auf der Ebernburg von K Cauer. — Die Lützower an der L.tche Theodor Körners von O. Donner v. Richter. — I. A. 5Udier8 Cartons zu den Glasgemälden im südlichen Seitenschiff d's Kölner DomS: Dle vier Evangelisten. Der neue Band bietet ohne P.eiS- erhöhung eine Vermehrung um 10 Bogen Bilder, ferner wird den einzelnen Heften je eine illustrirte Künstlerbiographie beigegeben. — Die Gymnastik der Hand ober Vorschule der Musik und der verschiedenen Künste und Gewerbe. Ein nützliches Handbuch für Ettern, Erzieher, Musiklehrer, sowie eine Anleitung zur Behandlung des Händezitterns, Schreibkrampfes und anderer Handübel von Eduard Ernst. Mit 23 in den Text gedruckten Abbildungen. Zweite, verbesserte Auflage. Preis 1 Mark. Verlag von I. I. Weder in Leipig Düse kleine Schrift wird mit Vor- theil in erster Linie von Denen benutzt werden, die zu künstlerischen ober gewerblichen Zwecken die Fähigkeiten der Hand möglichst auSzu- bilden gezwungen sind, und ferner von denen, die von Leiden befallen find, durch welche der freie Gebrauch der Hand uud der Finger beeinträchtigt wird. Bei Steifigkeiten nach Verletzungen oder Entzündungen, bei gichtischen und rheumatischen Zuständen, bei Zittern, Schretbkrampf und bergt ist bie Gymnastik der Hand wohl daS wichtigste und erfolgreichste Heilmittel. Verkehr, Canö* unö Volkswirthschaft. Glefße«, 18 April. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochemnarkt kostete: Butter pr- Pfd. X 1,00—1,15, Hühnereier per Stück -H, 2 Stück 9-11 X «äse pr. St. 6—10 H, Käsematte pr. St. 8 X Erbsen vr. Liter 18 H, Linsen pr. Liter 32 X Lauben pr. Paar X 0,60-0,90, Hühner pr. Stück X- 0,90-1.20, Hahnen pr. St X 1,10-1,70, Enten pr. St- X 1,60 bis 1,80, Ochsevfteisch pr. Md 63—72H, Kuh- und Rindfleisch pr. Md. 50—56 A, Schweinefleisch pr. Psi). 60—70 X Kalbfleisch pr- Pfd 50 -56 X Hammelfleisch pr. Md. 40 - 70 X Kartoffeln pr. 100 Kilo 3,50—4,50 X. Weißkraut pr Stück 5-12 -Ä, Zwiebeln pr. Eentner 12,50—0.00 X, Milch pr. Liier 12-18 X Enteneier pr. St. 6—7 X Gänseeier 10—12 X Lanolin -Toilette-Cream- Lanolin CO to der Lanolinfabrik, Martinikenfelde bei Berlin Vorzüglich zur Pslkgc bei Haut. „ _ jur Reinhaltung und Bc- VOPZUdllCh deckung wunder Hautstellen ..__ “ und Wunden. echt llnnviinlirh zur Erhaltung guter ^erSchtito»^ vorzugilbll sonder-bcl »einen kmderu. 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[92 Engros-Verkauf: Benner & Krumm, Giessen. Bekanntmachung. Das Register zur Erhebung der in unserer Gemeinde ausgeschlagenen Eommunalbedürfnisse für das Jahr 1893/94 liegt zur Einsicht eines jeden Interessenten acht Tage lang auf dem Bureau des Unterzeichneten offen, was mit dem Bemerken bekannt gegeben wird, daß Beschwerden gegen die im Register enthaltenen Ansätze binnen der ersten vier Wochen nach Ablauf der Offenlegungsfrist entweder schriftlich oder mündlich bei Großherzoglichem Kreisamt dahier vorgebracht werden müssen und daß später vorgebrachte Beschwerden keine Berücksichtigung mehr finden können. Gießen, 18. April 1893. Der Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde Gießen. M. Homberger. 3748 Aeilgeöotenes. Ä. MlMhllus. Freibank. [3683 Heute und morgen: Ochfensteifch, nicht ladenrein, per Pfd. 50 Pfg- 3737] Etn vorzüglicher «lüthner- scher Stutzflügel (neu 1550 X) zu verkaufen Näheres «. Wee», Südanlage 18. Universal - Stopsapparal. 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Nechnungsablage; Wahl der Revisoren. 3. Wahl des Vorstandes. 4. Wahl de» Aufnahmeausschusses, sowie der Ersatzmänner dafür. 5. Beralhung und Feststellung des Voranschlages für das Geschäfts Verloren! 3724] Eine goldene Dameunhr mit Kette und Name E. 8. Sonntag verloren Der redliche Finder wird gebeten, dieselbe gegen Belohnung abzugeben an die Exped. d. Bl. Vermischte Anzeigen. 3718] Wird da» Dolksstück: Lolos Vater nicht bald wiederholt? Viele Theaterbesucher. Academischer Gesangverein. Tie Vereinsproben finden Montag und Freitag von 8—9>/, Uhr Abends in der Heinen Aula statt und beginnen am Montag dcu *25. April. Anfang Juni soll Schiller- „£ieb von der Glocke*' mit der Musik von Max Bruch und (£nbe Juli, zum 100jährigen Geburtstage von Moritz Hauptmann, beffen Vocal-Messe und Heinere Ehore a capella aufgeführt werden. Neue Mitglieder wollen fich bi» 25. April zwischen 2 und 3 Uhr Couverts mR 3739] •WHIfiti Simmet in der Räbe de» Kreuzpl. sof. gesucht. 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