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Januar 1893. - O-ffenIlich- Sitzung d°S Pronin,iabAuSIchufftS der Pronin, Obrrheffen am 14. Januar 1893 1) Gesuch des Gast- Wirths Karl Loitz zu Gießen um Concession zum Au«,chank non Brannlwein. Dem Gesuchsteller war seitens des Kreis- feit genug, sich gegenüber dem wider ihn eingeleiteten Feldzug zu behaupten, sollte letzterer noch lange dauern. Müßte aber das jetzige Staatsoberhaupt Frankreichs selbst infolge der Panama-Affaire zurücktreten, so wäre der „allgemeine Kladderadatsch" jenseits der Vogesen fertig, das ist wohl nicht zu bezweifeln!____________ Deutscher Reichstag. 23. Sitzung. Dienstag, 17. Zauuar 1893. Vom Abg. Dr. Broemel (dsr.) liegt nachstehende Interpellation vor: „Sind Seitens der verbündeten Regierungen Maßnahmen beabsichtigt, um die neuerdings in Aussicht genommenen Ab- Zoll7A7or ihrer°endgülUge"n ^stellung?^ -rkl-t sich zur sosorigen Beanwwrtung ^bere^ begründet die Jnterpellatton mit der I aroßen matertellm Bedeutung, welche die Sache für weite Kreise hat. Die neuen Zollverträge machten eine Abänderung des amtlichen ÄaarenverzetchntsseS nöthig. Die Abänderung et provisorisch erfolgt, I die endgtlttge Feststellung stehe noch aus. Es sei gewiß nicht zuvtel verlangt, wenn ersucht werde, daß wenigstens die wichtigsten Punkte des Verzeichnisses im „Reichsanzeiger" veröffentlicht werden. Staatssecretär Freiherr v. Maltzahn: Der Bundesrath habe beschlossen, den Reichskanzler um die Ausarbeitung eines neuen amtlichen Waarenverzeichntsses zu ersuchen und' die Regierungen mit eigener Zollverwaltung darüber zu Horen, .^in solcher Entwurf sei - ausgeardettet und werde noch im Laufe dieses oder Anfmtg nächs^en Monats vorgelegt. Die verbündeten Regierungen hasten sich gutachtlich I darüber geäußert. Die vom Interpellanten gewünschte Veröffentlichung der wichtigsten Punkte des Verzeichnisses sei bedenklich, weil über den Begriff „wtchrtgste Punkte" die Meinungen auseinander gingen. Die vollNändige Veröffentlichung stoße aus technische und vielleicht auch verfassungsmäßige Schwierigkeiten. Dte Berathung im Bundesrath soll aber hinausgeschoben und in der Zwischenzeit legitimirten Interessenten die Möglichkeit gegeben werden, den Entwurf einAusehen und sich darüber zu äußern. Abg. Dr. Broemel verzichtet mit Rücksicht aus die letztere | Erklärung des Staatssecretärtz auf eine Besprechung der Jnter- Hteraus wird die ersteBerathungder Novelle zum Brannt- UbbVn (consi)^tritt den gestrigen Ausführungen Wurms entgegen.^ Wurm habe gegen den Kartoffelbau geeifert weil im Osten, wandte Bevölkerung großentheils auf den Kartoffel bau angewiesen sei, die Socialdemokratie keinen Eingang sinde. Was die Vorlage anlange, so sei die Aufrechterhaltung der Steuerd fferenz t>‘econd1t,o sine qua non, unter der seine Freunde unter Umständen der Vorlage »ustimmen könnten. Redner wendet sich dann erngehend unter Bet- brinaung zahlenmäßiger Belege gegen die Eharacteristrung der Steuerdifferenz als eine Liebesgabe für die Brenner. n Aba Dr. Barth (dir.): Der Ausdruck Liebesgabe sei nur ironisch gemeint; von einem Geschenk sei keine Rede, denn ein Ge- lckienk werde freiwillig gemacht. Freiwillig wurden aber die Steuerzahler den Brennern keine 40 Mark geben, viel weiger 40 Millionen. Es handle sich um eine Contrtbution. Die Millionen wurden Meßmer Anzeiger Kmeml-Mzeiger. Verwehungen gesperrt. , Brüssel, 17. Januar. Heute Mittag sand eine Begegnung des Ministers des Innern und acht Arbeitslosen aus Gent statt, welche zu Fuß nach Brüffel gekommen waren. Der Minister erklärte, er werde öffentliche Arbeiten aussühren lassen. 120 Genter Arbeitslose, begleitet von einer großen Zahl Brüsseler Arbeitslosen, begaben sich zum Kammerpräsidenten, um eine Adresse zu überreichen. Am Abend findet ein Meeting der Arbeitslosen im St. Michael- Saale statt. „ , . ~ ... London, 17. Januar. Der Ausstand der Textil- arbeiter in Lancashire scheint groß zu werden und lange anzudauern. Die Ausständigen leiden furchtbare Ent- behrungen^, £anuar- Die gesammte Presse verur- theilt einstimmig die Ausweisung der Journalisten aus Paris. Die Regierung solle strenger gegen die eigenen Journalisten werden, deren Behauptungen die ausländischen Berichterstatter lediglich wiedergegeben haben. Die Maßregeln seien unwürdig, zumal Frankreich gegen bie Ausweffungen französischer Journalisten aus Italien, Sofia und Belgien auss Heftigste protestirt und dieselben zu verhindern versucht habe. Halle, 18. Januar. (Privatdepesche.) Die „Hallesche Zeitung" berichtet: Obwohl während der Nacht sieben | weitere Todesfälle in der Irrenanstalt zu Nie Heben vorgekommen, ergab die bakteriologische Untersuchung doch nur Cholera nostras und Brechdurchfall. Die bakteriologische Untersuchung wird fortgesetzt. Berlin, 16. Januar. In einem „U n s e r e I n s a n t e r i e^ | betitelten Aussätze des „Militär-Wochenbl." wird auf die aus dem ganzen Wesen, der Verwendung und dem außerordentlichen Krästeverbrauch eben dieser Waffengattung im Ernstfälle die Schlußfolgerung gezogen, daß die Infanterie unbedingt | mit viel größeren Schwierigkeiten zu kämpfen hat, um sich im Kriege leistungsfähig zu erhalten, als die anderen Waffen- qattungen. Als das einzige wirksame und durchgreifende Mittel zur Beseitigung jener Schwierigkeiten wird die Schaffung einer Friedensorganisation bezeichnet, welche das ©eilige der Infanterie da, wo es am festesten sein soll, beim Uebergang zur Kriegsformation, möglichst wenig schädige. Im Einzelnen wird die Aufstellung hinreichend starker Cadressormationen schon im Frieden und Erhöhung des Friedensetats verlangt. Nur aus diese Weise sei es möglich, den Linientruppenthetlen ihr festes Gefüge in dem Moment zu sichern, wo das am Nöthigsten ist. Nur auf diese Weise sei es möglich, den Neuformationen der Infanterie den Rahmen zu sichern, den sie brauchen, um von Hause aus als kriegsbrauchbare Truppe auftreten zu können. Jedes andere Mittel werde den gewünschten Effect nicht herbeisühren können, weil die For- mirung neuer Regimenter usw. im Frieden zwar die Gesammt- ...... stärke der Armee erhöht, aber jenen Grundsehler, Lockerung pdlation. der Verbände wegen Fehlens des Friedensrahmens für Neu- I öt< bildungen, nicht werde beseitigen können! Daß in den bezeichneten Richtungen bald und gründlich geholfen werde, sei, namentlich nach dem, was in Rußland und Frankreich zur Erlangung der numerischen Ueberlegenheit geschehen, für unsere Infanterie eine Lebensfrage. gehalten, daß eine fog. Liebesgabe bestehe, aber er habe zu sagen ver- I Seifen, wo diele Liebesgabe eigentlich stecke. Dieselbe wüßte sich in exorbitanten Gewinnen ausgedrückt haben; solche hätten sich aber selbst I durch sorgsälttgste Ermittelungen nicht feststellenlast«. Abg. Fürst v.Hatzfeldt-Trachenberg(Rp.). Das 1887er Gesetz habe den großen Brennereien den größten Dortheil gebracht die Landwirthschast habe durch die Contingentirung eher Nachtheil erlitten. Die vier größten Brennereien Deutschlands halten nahezu so viel Kontingent als alle landwirthschastlichen Brennereien zusammen. Ein ad Iwo-Monopol sei z. Z. nicht durchführbar wohl aber werde der Reichstag, wenn die Regierung mUetner Sacnberun^ (teuer herantrete, nicht umhin können, auf die Fabrikatsteuer zuruckzu- kommen. Dieselbe ergebe sich als logische Confequenz, nachdem man beim Zucker zur Fabrikneuer übergeaangen sei. Damit werde den I kleineren und mittleren Brennereien Vie Existenz ermöglicht unb eine zweckmäßige Verwendung der Schlempe gesichert. Allerdings wurde eine Export-Bontsication gewahrt werden müssen. Abg. Dr. Hoeffel (Rp.) spricht sich gegen eine Erhöhung der Branntweinsteuer aus unb weist auf den Tabak hi« als ein Object, das namentlich in Monopolform eine höhere Steuer leicht tragen könne. Er sehe nicht ein, weshalb das Tabakmonopol nicht auf der Tagesordnung erhalten worden sei, trotz der früheren Ablehnung in diesem Hause Bet der Eommtssionsberathung dieser Vorlage bitte er um wohlwollende Beiücksichtigung der Hausbrenner. Abg. v. Kardorss (Rp.) widerspricht den Barth schm Aus- fübrunaen. Der Spirituspreis hänge nicht von der Kartoffelernte, sondern der Kartoffelpreis von dem Spirituspreis auf dem Weltmärkte ab. Gegenvoischläge wisse der Freisinn nicht zu machen. Die Fabrikatsteuer würde die landwi'thschastliche Brennerei rutntren. Der Weltmarkt sei für den deutschen Spiritus verloren; die russische Ervortprämte in Verbindung mit der Valutadifferenz verhindere eine Concurrenz mit russischem Spiritus: außerdem productrten i.ht d e früheren Importländer selbst Spiritus unb schützten diese Industrie durch ^ohe (cons.) spricht sich sowohl gegen Fabrikaisteuer und Monpol als auch gegen die vorliegende Steuern ovelle aus. Wenn sdne Freunde der Mtlttärvorlage zustimmten, so würden sie auch bereit sein, bie erfo, berlicheu Mittel zur Verfügungj ju stellen. Dem bayerischen Herrn Finanzminister sei die Landwlrthtchast des Ostens zu großem Danke ve> pflichtet für die überzeugende Art und Weist, in welcher er die Nothwendtgkeit der Erhaltung der Spannung von 20 Mk. begründete. Die Vorlage geht an die MMarcommtssion. Morgen 1 Uhr : Anträge zur Gewerbeordnung. «»nähme von Anzeigen zu der Nachmittag» für dm folgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Bonn. 10 Uhr. Neueste Nachrichten. Wolffs telegraphische« Eorrespondenz-Bureau. Petersburg, 17. Januar. Der „Regierungsbote" veröffentlicht die Antwort des Kaisers auf bte Glückwünsche der Stadt Moskau. Darrn heißt es: „Möge Gott unser Gebet erhören, daß dieses Jahr ern solches deS Friedens und Wohlergehens Rußlands werdet Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 17. Januar. Der Vorschlag Bennigsens zur Militärvorlage über die Bewilligung von 40,000 Mann statt 60,000 mehr an Rekrutenaushebung wird in Paria- mentskreisen allgemein als der gangbare Weg zur Verständigung betrachtet. Die Zustimmung der Regierung, sowie die der Reichstagsmehrheit ist hierfür sehr wahrscheinlich. Berlin, 17. Januar. Die „Nordd. Allg. Ztg. gtebt eine Ausstellung über die Deckung des Mehrbedarfs an Getreide durch Deutschland für 1892, wonach die Em- fuhr aus Rußland in steter großer Abnahme begriffen ist. I Berlin, 17. Januar. Morgen Mittwoch finden vier von Socialdemokraten einberufene Volksversammlungen aller Arbeitslosen Berlins statt. Die Abgeordneten Bebel, Singer, Dreesbach und Liebknecht sprechen über die Arbetts- losiakeit und die Nothstandsinterpellatton un Reichstage. Hamburg, 17. Januar. Heute kamen wiederum zwet I Cholerafälle vor. I Stuttgart, 17. Januar. Die von den soclaldemokraten veranstaltete Arbeitslosenenquete im Stadtbezirke er- I gab 2086 Arbeitslose, worunter 935 Verhelrathete und I 1640 Kinder. München, 17. Januar. Das Richard Wagner- I Ensemble des Bayreuther Festspielhauses veranstaltet unter Frau Cosima Wagners Oberleitung während der Sommer- fericn im hiesigen Hoftheater einen Cyclus von Aufführungen. I - Triest, 17. Januar. Wegen einer heftigen Bora stockt hier der Handel und Seeverkehr. | Paris, 17. Januar. Der Panamaprozeß kommt I Ende Februar oder Anfangs März vor die Geschworenen. I Paris, 17. Januar. Aus ganz Frankreich werden starke Schneestürme gemeldet. Vesoul ist eingeschneit, die Verbindungen damit sind abgeschnitten. Seit gestern Morgen ist dort kein Zug aus Paris eingetroffen. Ebenso ist es mit I Belfort. Die Verbindungen mit der Schweiz und Eisatz- Lothringen haben sich erheblich verzögert Aus der Bahnlin e I nach Nrrnes ist ein Zug entgleist, die Strecke ist durch Schnee- — Im belgischen Volke beginnt sich eine ernstliche Belegung zu Gunsten des allgemeinen Stimmrechtes geltend zu machen, welches das Ministerium Beernaert nicht mit in sein Programm für die Verfassungsrevision aufnehmen will. So c um ..... ............... ....... wurde am Sonntag eine Volksabstimmung in der Stadt Alost fleroä6rt als Entgelt für die Sünden ber »renner »on 1^7 unb für über diese Frage veranstaltet, welche ergab, daß sich von den Rückgang des Exports; aber das Gesetz voni 1887 habe 4500 Bürgern 3000 für das allgemeine Stimmrecht erklärten, u^etfennid)tb0ebrü(tt? bk Preisdttbuna hänge vielmehr Am gleichen Tage veranstalteten die „Ritter der Arbeit ,tn muVem’Ausfall"be/ftarloffelernte zusammen. Wenn man aber Charleroi eine zahlreich besuchte Versammlung, welche eine behaupte, daß es die Kartoffelpreise gedrückt habe, dann müsse man Taaesordnuna zu Gunsten deS allgemeinen Stimmrechtes logischer Weise auch die Kattoffelbauern entschädigen. Eine solche annahm unb beschloß, dieselbe dem Könige wie dem Parlament ^‘r^2urttbe^ebalknIImrebene Die Vorlage"wolle nichts weiter als zu überreichen. ejnc Erhöhung des Branntweinpreise« für den Eonsum; eine solche — Die Geschichte, welche in Paris die politischen Spatzen et^ung wollten seine Freunde nicht. Wolle man aus dem Blannt- schon längst von den Dächern pfiffen, daß nämlich sogar der mein mehr ziehen, so ma" die Ltebetzgabe Annahme, russische Botschaster Baron Mohrenheim n Ä er habe s-km AuWhrung l-digUch den Panama-Scandal verwackelt set, scheint in der That I h^r Allgemeinheit gemacht. Dr. Barth habe daran sest- wahr zu sein. Aus Paris wird osficiös gemeldet, daß Baron • - ■ r - *«• n«s Mohrenheim im nächsten Monat einen Urlaub antrete, von bent er aber nicht mehr auf seinen Pariser Posten zurück- | kehren werde, weil sich das diplomatische Corps wegen ber über ben jetzigen russischen Botschafter in Paris umlaufenben Gerüchte sehr zurückhaltend gegen denselben zeige. Die also kaum mehr zu bezweifelnde Abberufung Baron Mohrenheims wird von den Franzosen sicherlich sehr schmerzlich empfunden werden, denn er har sich unstreitig große Verdienste um die intime Annäherung zwischen Frankreich und Rußland erworben, auch galt er als ein entschiedener Befürworter eines festen Bündnisses beider Mächte. Unb tiefen Mann müssen bie Franzosen wegen seiner Verwickelung in die Panama-Affaire demnächst scheiden sehen — das ist bitter! Vermuthlich wird die Wahrnehmung, daß ber Panama-Scanbai seine häßlichen Schatten sogar auf bie französisch-russische Freunbschaft wirft, bte in ben weitesten Kreisen ber französischen Nation burch den Panama-Lärm hervorgerufene Verstimmung unb Beunruhigung nur noch vermehren unb wer weiß, welche Opfer noch ferner ber grollende See verlangt! Namentlich scheint jetzt auch bie Stellung des Präsidenten Carnot ernstlich erschüttert zu sein, die Angriffe auf das Staatsoberhaupt wollen kein Ende nehmen unb Herr Carnot besitzt schwerlich Zähig- ausschufseS die Concession zum Branntweinverkauf unter Ver neinung der Bedürfmtzfrage versagt worden. Heute legte Loth seine Fremdenliste vor, wonach In der Zeit vom 1. Juni bis Ende December v. I. 762 Reisende, Handelsleute rc. in dessen Gasthaus logirt haben. Dem Recurse wurde stattgegeben und demgemäß die erbetene Erlaubniß ertheilt. — 2) Gesuch des Specereihändlers Andreas Schneider II. zu Ostheim um Concession zum Verkauf von Branntwein über die Straße. Gegen die ablehnende Entscheidung des Kreisausschuffes Friedberg har rc. Schneider Recurs verfolgt. Es wurde fest gestellt, daß in dem 450 Seelen zählenden Orte nur zwei Wirthschaften, bloße Branntwcinverkaussstellen jedoch nicht bestehen. Die dritte Wirthschast befindet sich etwa zehn Minuten vom Dorfe entfernt, an der Haltestelle der Eisenbahn. Die nachgesuchte Concession wurde ertheilt. 3) Reclamation gegen die Bürgermeisterwahl zu Bellersheim. In erster Instanz ist die Reclamation verworfen worden. (S. den Bericht in Nr. 247 des Anzeigers.) Zur Begründung des Recurses hebt der Vertreter der Neclamanten, Justizrath Dr. Reatz, besonders hervor, daß es sich nur um die Differenz von einer Stimme handle, eine genaue Prüfung der Reclarnations- gründe deßhalb erfolgen müsse. Der Recurs wird verworfen und die Neclamanten zur Kostentragung verurtheilt. — 4) Reclamation gegen die Bürgermeisterwahl in Hergersdorf. Von 14 Einwohnern dieses Ortes war gegen die sragl. Wahl reclamirt mit der Behauptung, daß erstere sämmtlich für den Candidaten Dippel gestimmt hätten, während bei Feststellung des Wahlresultates nur 12 von 26 abgegebenen Stimmen auf Dippels Namen lauteten. Der Kreisausschuß zu Alsfeld verwarf die Reclamation, da weder bewiesen, noch behauptet war, daß eine Wahlfälschung vorliege. Der Vertreter der Neclamanten erklärte u. A. heute, daß zeugeneidlich nach- gcwieseu werden solle, wie ein Stimmzettel in der Tasche des Wahlvorsitzenden, Bürgermeister Grünew al d, verschwunden und dafür ein anderer zum Vorschein gekommen sei- es wurde indessen festgestellt, daß die betr. Person bei der Vernehmung durch Großh. Kreisamt Alsfeld hierüber keinerlei Angabe gemacht hat. Der Recurs wird als unbegründet abgewiesen und den Reclamanten die Kosten sowie 25 Mk. Aversional- vergütung auferlegt. — 5) Das Gesuch des Wilhelm Mauer aus Eichelsdorf um Erlaubniß zum Betrieb einer Schank- wirthschaft war vom Kreisausschuß zu Schotten abschlägig be- schieden worden, da sich in unmittelbarer Nähe bereits drei Wirthschaften befinden. Dieses Erkenntniß bestätigte der Provinzialausschuß unter Verurtheilung des Reclamanten in die Kosten sowie zur Zahlung einer Aversionalvergütung von 5 Mk. — 6) Gesuch der Hirsch Goldschmidt Ehefrau von Nieder Mockstadt um Ertheilung eines Wandergewerbescheines für ihren minderjährigen Sohn Mcyer Goldschmidt. Dem Recurse gegen das die Ertheilung des erbetenen Wandergewerbescheines ablehnende Erkenntniß des Kreisausschuffes Büdingen wird stattgegeben und zunächst die probeweise Ausstellung des Gewerbescheines genehmigt. — 7) Antrag von Grundbesitzern in den Gemarkungen Inheiden und TraiS Horloff auf zwangsweisen Erwerb ihrer Grundstücke durch den Hcssisch- Nheinischen Bergbau-Verein (Grube Friedrich). Eine Anzahl Grundbesitzer hat wegen Erwerbung von durch den Bergbautrieb der Briquettfabrik gefährdeten Grundstücken Klage erhoben und verlangen pro Quadratmeter 80 Pfg. Ent- fchädigung. Der Hessisch-Rheinische Bergbauverein hat sich mit der Erwerbung dieser Grundstücke einverstanden erklärt, will jedoch den von den Eigenthürnern geforderten Preis nicht zahlen. Die Sachverständigen haben den Werth der Grundstücke auf 60 Pfg. pro Quadratmeter und, soweit es sich um von Wegen begrenzte Grundstücke handelt, auf 63 Pfg. pro Quadratmeter geschätzt. Der Provinzialausschuß setzte die Entschädigung auf 60 Pfg. bezw. für die ohne Berührung fremden Eigenthums erreichbaren Parcellen auf 65 Pfg. pro Quadratmeter fest- die Kosten nebst einer Aversionalsnmme von 40 Mk. fallen dem Hessisch Rheinischen Bergbau-Berein zur Last. — Auszeichnung. Dem Gendarmen Schwarz von der hiesigen Gendarmerie-Station wurde am 26. December v. I. das Militär-Dienst-Ehrenzeichen für 25jährige, treu geleistete Dienste verliehen. — Zur Erinnerung an die glorreiche Wiederaufrichtung des Deutschen Reiches (18. Jan. 1871) findet im „Cafe ßeib" heute Mittwoch Abend ein Concert der hiesigen Regimentsmusik statt, auf das wir hierdurch aufmerksam machen. (S. Inserat.) — Mit dieser Woche geht der dritte Cursus der Koch- fchnle des Allgemeinen Vereins für Armen- und Krankenpflege zu Ende. Er hat ein ganz unvorhergesehenes Zeugniß seiner Leistungen gesunden. Die in der Schule gekochten Portionen sind nämlich trotz ihres geringen Preises so reichlich, daß die Schülerinnen nur einen Theil davon verzehren können. Es konnten daher von Anfang an etliche Portionen käuflich abgegeben werden. Die Nachfrage darnach hat sich nun so gesteigert, daß auf jedem Herde doppelte Portionen gekocht werden mußten, und sich so aus der Kochschule eine kleine Volksküche entwickelt hat. Um diesen Bezug von Essen für Arbeiter in dieser kalten Zeit nicht zu unterbrechen, hat sich der Verein entschloffeu, sofort einen neuen Cursus zu eröffnen, der am 23. Januar beginnen soll. Da aber im Uebrigcn die Zeit dafür sehr wenig günstig ist, so wird hiermit darum gebeten, um des doppelten guten Zweckes willen Theilnehmerinnen werben zu wollen, eventuell durch Uebernahme des Schulgeldes für Unbemittelte (1 Mk. rnonat- lich). Daö Nähere besagt die Anzeige im heutigen Blatte. — h. Wie ans dem gestrigen und heutigen Jnseratentheil unseres Blattes ersichtlich, hat der Vorstand der hiesigen Rudergesellschaft beschloffen, das gelegentlich der sechszehnjährigen StiftungSseier mit so großem Beifall in Scene ge setzte Festspiel morgen Donnerstag Abend 8 Uhr in Steins Saalbau nochmals als WohlthätigkeitS Vorstellung zur Aufführung zu bringen. Es ist ein edler Zug unserer Waffer- sportSleutc, daß sic ihre Thätigkeit nicht nur dem Sporte und der Geselligkeit widmen, sondern auch in den Dienst der Wohlthatigkeit stellen. Wie dies nicht anders zu erwarten, haben sämmtliche Theilnehmer ihre Unterstützung sofort zu- gesagt und wird außer den bei den lebenden Bildern beschäftigten jüngeren Damen und Herren, Frau Balser Landman n als Solistin, sowie Fräulein H a r t w i.g vom Frankfurter Stadttheater das Unternehmen durch ihre gütige Mitwirkung unterstützen- auch Herr Musikdirector Krauße mit seiner Capelle hat wieder den musikalischen Theil der Aufführungen übernommen. Eintrittskarten sind im Vorverkauf bei den Herren Ernst Balser und Ernst Chalier zu Mk. 1.50 — Mk. 1. — und 50 Pfg. zu haben. Für gute Heizung des Saales ist Sorge getragen. — Wir hoffen, daß die Einwohnerschaft Gießens dem Unternehmen in Anbetracht des edlen Zweckes, in ihrem bewährten allbekannten Wohlthätigkeitssinn durch recht zahlreichen Besuch ihre Unterstützung und Anerkennung zu Theil werden läßt, umsomehr als der Reinertrag für Bedürftige unserer Stadt bestimmt ist. Derselbe wird dem Stadtvorstande zur Verfügung gestellt werden mit der Bitte, denselben möglichst als Beitrag zur Unterstützung der bei der herrschenden Kälte frierenden und nothleidenden hiesigen Armen zu verwenden. K. Theater. In seinem vieractigen „Zeitgemälde" „Der Königslieutenant" führt uns Gutzkow ein bedeutsames Stück aus der Jugendzeit Goethes vor, nämlich den intimen und zugleich für den jungen Dichter sehr anregenden Verkehr mit dem im väterlichen Hause am Hirschgraben zu Frankfurt einquartierten französischen Gouverneur Grafen Thorane. Der geistvolle Franzose versteht es, angezogen von dem Genie des jungen Dichters, trotz der Antipathie desselben gegen die große Nation, ihn dermaßen an sich zu fesseln, daß bald das innigste Band der Freundschaft beide umschlingt. Hingerissen von diesem Gefühl erzählt der Graf seinem jungen Freunde die Geschichte seiner unglücklichen Liebe, die ihn zum Weiberhasser und Verächter gemacht hat. Denn diejenige, bei der er Vater- und Bruderstelle vertreten, ja die ihm die Hand als Gattin geboten hat, ließ sich entführen von einem leichtsinnigen jungen Cavaliere. Verzweifelt an jeder weiblichen Tugend, jagt der unglückliche Graf sechs Jahre lang dem Räuber seiner Ehre und seines Glückes nach, bis er ihn in Frankfurt im Vereine mit der Geraubten arm und mittellos unter den Cornödianten wieder findet. Der junge Göthe ist es bann, der die beiden Parteien wieder versöhnt und dem Grafen klar zu machen weiß, daß ihm wohl die Stelle des Vaters, nicht aber die des Gatten zukommt. Dies ist kurz der Inhalt des Stückes, dessen Stoff sich besser wohl zu einem Roman, denn zu einem Drama geeignet hätte. — Den Grafen Thorane stellte unser geschätzter Gast, Herr Wilhelm von Hoxar, mit wirklicher Meisterschaft dar. Der Künstler riß das Publikum zu wahren Beifallsstürmen hin, sowohl durch sein fein durchdachtes routiniertes Spiel, als durch die Art und Weise, mit der er die Sprache, das gebrochene Deutsch, zu handhaben wußte. Der junge Goethe des Fräulein Brünner zeigte von ernstem Studium und tüchtiger Arbeit, wiewohl manchmal dennoch die Dame etwas durchblickte. Der Rath Goethe des Herrn Martiensen war gut gespielt und gesprochen, nur öfter etwas zu sehr vom Souffleurkasten abhängig. Fräulein Märker (Frau Räthin Goethe) war manchmal etwas matt. Herr Halpern (Professor Mittler) war zu sehr Jntriguant, als daß er seiner Aufgabe in vollem Maße hätte gerecht werden können. Auch die beiden Mc^er Hirsch (Herr Born) und Trautmann (Herr Hantschack) ließen manches zu wünschen übrig, wogegen der dritte im Bunde, Seekatz (Herr Rupp), sehr gut gefiel- dasselbe gilt von dessen Frau (Frau Copp6). Auch die Leistungen des Herrn Director Reiners (Mark) und des Fräulein Coppö (Grethel) verdienen unsere volle Anerkennung. — Das Haus war auch diesmal nicht nach Wunsch besetzt, hoffen wir, daß die noch folgenden beiden Comödien am Freitag und SamStag unsere Direction für die beiden schlecht besuchten Abende wohl entschädigen, denn Unrecht sürwahr wäre es, wenn ihr für ihre Bemühung kein besserer Dank würde, als bis dahin. — Das am vergangenen Sonntag in Steins Garten abgehaltene Winterfest des Gießener Radfahrvereins nahm, wie die früheren Saalfeste, auch diesmal wieder einen glänzenden Verlauf. Wenn auch der Eröffnungsreigen, ausgeführt auf sechs Hochrädern, unter dem raschen Tempo des Gießener Radfahrmarsches etwas zu hastig gefahren, eine Carambolage im Gefolge hatte, so wurde diese Scharte doch alsbald wieder ausgewetzt, indem die sechs Fahrer sich durch den kleinen Un- oder vielmehr Umfall nicht entmutigen ließen, den Reigen nochmals und zwar in gemäßigterem Tempo zu fahren. Das völlständige Gelingen der zweiten Fahrt bekundete der allseitige Beifall der Zuschauer. Die Lorbeeren des Festes trugen die sechs Zöglinge des Vereins, die in schmucker Ulanenuniform eine aus 18 Piecen zusammengesetzte Quadrille fuhren, davon. Die Leistungen dieser jungendlichen Fahrer setzten die Zuschauer in Staunen. Die schwierigsten Volten, zu zweien und sogar zu dreien wurden sehr exact ausgesührt und mit Radfahrerstolz nahmen die jüngsten Radfahrer Gießens den nicht enden wollenden Applaus entgegen. Für den humoristischen Theil sorgten zwei wohlgelungene Clowns, die einem Bauer die Dressur auf dem Rade beibringen wollten, welcher sich aber nach Entledigung seines Bauernkittels als schneidiger Radfahrer entpuppte, der den geuzten ClownS auf- und davonfuhr und seine Leistungen im Kunstlaufen vorführte. Die zum Schluß gestellten Pyramiden fanden unge» theilten Beifall und wollen wir dem rührigen Radfahrverein, der den Sport so schön pflegt und im nächsten Frühjahr feine neu anzulegcnde Rennbahn zu eröffnen gedenkt, die besten Wünsche zu fernerem Gedeihen entgegenbringen. r. Großen Buseck, 17. Januar. Die Nacht von Montag auf Dienstag war hier bis jetzt die kälteste dieses Winters. Das Thermometer war bis auf 22 0 R. unter Null gesunken. Dieses Wetter ist wohl mit Ursache, daß die jüngst \ unter unserer Schuljugend aufgetretene DiphtheritiS, die in mehreren Fällen Scharlach im Gefolge hatte, gar nicht weichen will. -z- Steinbach, 17. Januar. In der Nacht von SamStag auf Sonntag brannten hier die Scheuern des Ludwig Reuschling I. und Heinrich Schmitt HL bis auf den Grund nieder. Die Entstehungsursache des Feuers ist dis jetzt noch unbekannt, jedoch wird Brandstiftung vermuthet. Die neuen Löschgeräthe bewährten sich sehr gut und gelang es der Feuerwehr, trotz der großen ßälte, das Feuer auf seinen Herd zu beschranken. Untersuchung ist eingeleitet. K. EckardSborn, 17 .Januar. Wie gefährlich eS ist, bei dem jetzigen starken Froste Holz im Walde zu fällen, zeigen folgende vorgekommene Unfälle. Einem hiesigen Holzhauer prallte die Azr wegen des starken Frostes ab und fuhr einem anderen Arbeiter in den Leib- ebenso wurde in dem benachbarten Fauerbach einem Holzhauer in daS Gesicht gehauen. Beide liegen lebensgefährlich verwundet darnieder. ' Vermischtes. ♦ Karlsruhe, 17. Januar. Der Proviantamts-Assistent Hartung von Rastatt, der am 20. April 1891 seine Ehefrau während eines Streitds erwürgte und sich dann den Gerichten stellte, wurde heute vom Schwurgerichte wegen Körperverletzung mit nachfolgendem Tode zu zwei Jahren Gefängniß verurtheilt. ♦ Hamburg, 17. Januar. Der Bürgerschaft ging ein Senatsantrag auf Nachbennlligung von 2,300,000 Mk. für eine centrale Sandfiltration zu, da die ursprünglich bewilligten 6,725,000 Mk. nicht auSreichen. — Bei zwei Negern des Dampfers „Gretchen Bohlen" wurde Cholera conftatirt. * München, 17. Januar. Die Wirtschafterin auf dem HirfchberghauS bei Tegernsee stürzte, wie die „Neuesten Nachrichten" melden, gestern am Luckengraben ab und wurde heute Morgen tobt aufgefunden. * Karlsruhe, 17. Januar. Der Großherzog begnadigte die ihrer Entbindung entgegensehende Frau Hitzelberger, die wegen Verleitung zum Morde ihres Mannes zum Tode verurtheilt war, zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe. * Graudeuz, 17. Januar. InKulrnfee sind fünf Kinder durch Kohlendunft erstickt. Die Mutter hatte vorzeitig die Ofenklappe geschlossen. * Ralibor, 17. Januar. Ein Schnellzug durchsuhr bei Oderberg eine Colonne Streckenarbeiter. Zwei wurden gräßlich verstümmelt und blieben sofort tobt. — Vom Schwurgericht in Gleiwitz ist bie 60jährige Engelmacherin Wittwe Piontek zum Tobe verurtheilt worben. * Prag, 17. Januar. Ein Wachtposten auf den Hradschiner Schanzen fand vorgestern Nacht seinen Tod durch Erfrieren. Der Soldat stellte sich in das Schilderhaus, wo er bei der Wachablösung erfroren aufgefunden wurde. Bei der Feldübung erfroren 18 Geniesoldaten derart an Händen, Ohren und Nasen, daß sie inS Garntsonlazareth überführt werden mußten. * Wien, 16. Januar. DaS Mitglied deS Herrenhauses, Graf Johann Kraftcki, der bereits im vergangenen November einen Selbstmordversuch unternommen hatte, stürzte sich heute vom dritten Stockwerke in den Hofraum und blieb sofort tobt. Die That bürste in einem Anfall von Irrsinn erfolgt fein. Universität- - Nachrichten. — Aus Jena wird der „Frks. Zig." telegraphirt: Proseffor Kluge erhielt einen Rus nach Freiburg als Nachfolger deS nach München berufenen Germanisten Prof. Paul und wird dem Ruse voraussichtlich folgen. Wöchentliche Ueberficht der TodeSsaüe in Gießen. 2. Woche. Vom 8. Januar bis 14. Januar 1893. Einwohnerzahl: angenommen zu 21 500 (tncl. 1600 Mann Militär.) SterbltchkeitSziffer: 29,57°/« bezw. 24,64 nach AuSfchl. der Ortsfremd«. Kinder ES starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom Anm. Die in Klammern gesetzt« Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gieß« gebrachte Kranke kommen. 1. Lebensjahr: 2—15. Jahr: Masern 1 — 1 — Diphtherie 3 (1) — 3 (1) Lungentuberculose 3 (1) 3 (1) — — Krebs 3 3 - — Andere bekannte Krankheit« 2 1 1 — Summa: 12 (2) 7 (1) 2 3 (1) Eingesandt. Gießen, 18. Januar 1893. Der Unterzeichnete erlaubt sich, den wohlläblichen Schulvorstand in Anbetracht der soeben herrschenden Kälte aufmerksam zu machen darauf, ob eS nicht angebracht sei, entweder den Unterricht ganz Ausfallen oder denselben statt um 8 Uhr um 9 Uhr beginn« zu lass«. Wenn im Sommer 20° R. fettens der LchuloerwaUcr verzeichnet roerben, fällt der Unterricht aus, warum benn nicht, wenn 20° Kälte und mehr vorhandm sind. Ein Kinderfreund. Von vielen Seiten laufen Klagen eie über das jetzt ie Handel befindliche amerikanische Petroleum. DaS find die Folgen deS Kampfes der Amerikaner unter sich. 1223 Dagegen ist russische«Petroleum, Marke Nobel, immer bester geworden und erhalt heute schon zu gleich« Preise« den Vorzug. rp|ipp llrOOMFD K-K,L’10"- B“10’ Niederlage» THEE-MESSMER ‘“Ä““ empfiehlt vorxügraben ab und wurde heute Der Großherzog begna- leniehende Frau Hitzelberaer, e ihres Mannes zum Tode :r Zuchthausstrafe, ^ulmsee sind fünf Kinder Die Mutter hatte vorzeitig :m Schnellzug durchfuhr krnarbeiter. Zwei wurden osort tobt - Pom Schwur« Hritze Lnzrtmacherm Wittwe worden. in Wachtposten auf den istern Nacht feinen Tod durch te sich in das Schilderhaus, rfroren aufgefunden wurde. 18 &eniefolöattn derart an ’ iris Garmsonlazareth über- Mtzlred des Herrenhauses, bereits im vergangenen Nounternommen hatte, stürzte ke in den ftofraum unb blieb in einem Unfall non Jrrsiv ääs ift $ khr gu?u^uthet ’fa Kältet getan« 'rMun9 ^ ' Teuer Qu Wj- n Jr ^geleitet, » Ä8 Üt, H Mostes ^s° wurde in h? Vinein 1 in das G s^ b'nach. * duruA ^h°uen. lachrichten. Is. Zig." tüearaphirt: Pwieffor bürg als Nachiolger des nat of. Piul und wird dem Ruse t TodM hi Steßm. . bl8 y. ganu« IM SOCdnclim«™®* Im V0M »'‘"‘iAfr 2-M»i ' 1 3£1) -tu : 3 ----3(1) Hlea Zistern 0eben fl^a® j n«6 mkhett auf von ausw» [2391- mdt. a^w, 18. Z-nu-r IW* bai w°hlldbliA^^w°ch-n 5S*S®SS iujss-*- ti Klagen eiu *flg stad AtttE [2f5 LW , fc-,L goi- v», g, hurd) *r! f®“* I ^^ pfd.Pro'*' Holzversteigerung im Gietzener Stadtwalde. Montag den 23. Januar 1S93, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde in den Districten Faulerboden, Oberförsterswiese und Oberwald nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Bau«, Werk- und Nutzholz. 4 Eichenstämme mit 2,44 Festm., 5 Fichtenstämme „ 2,40 „ 15 Nadelderbstangen mit 1,84 „ 50,5 Raummeter Eichennutzscheiter. B. Brennholz. bcheith. Knüppelh. Stockh Reish. Rmtr. Rmtr. Rmtr. Wellen Buchen 4 — — — Eichen 106 59,4 87 2490 Nadel — 0,6 2 3660 Weichholz — — — 150 Dornen — — — 50 Die Zusammenkunft ist am Lumpenmannsbrunnen. Gießen, am 17. Januar 1893. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. __Gnauth.______[649 Bekanntmachung. Die städtische Sandgrube im District Sandberg an der Rödgener Straße soll Samstag, den 28. Januar 1893, Vormittags 11 Uhr auf dem Bürgermeisterei-BüreauZimmerNr.15 auf drei Jahre zur Ausbeutung verpachtet werden. Die Verpachtungsbedingungen fön« ncn schon vorher ebendaselbst einge- sehen werden. Gießen, 18. Januar 1893. Großh. Bürgermeisterei Gießen. 648______Gnauth._________ Freitag den 20. Januar, Nachmittags 2 Uhr, w Gießen in der Bieker'schen Hofraithe sollen gegen Baarzahlung öffenÜich versteigert werden: 1 Kuh, 1 Anzahl Ferkel, 1 Wagen, 1 Petroleumreservoir. ICaffeebrenner- Etnrichtung, 1 Orchestrion, I Pianino, 2 Secretäre, 2 Verticows, 2 Sopbas und sonstige Mobilien, 4 Canarien- oögel, 1 Parthie Bücher, 2 Hut Zucker ic. Engel, 645 Gerichtsoolltteher. Brennholz- Versteigerung in den Waldungen der Stadt Lich. Mittwoch den 25. Januar l. Js., Vormittags 9 Uhr anfangend, kommen in den Districten GänSweide und Langebuchen zur Versteigerung : 117 rm Buchen« u. Eichen-Scheiter, 75 „ Birken«, Eichen-, Nadel- und Aspen-Knüppel, 5974 Wellen Buchen-, Eichen-, Nadel- und Birken-Reisig, 282,5 rm Buchen-, Eichen- u. Nadel- Stocke. Zusammenkunft und Anfang auf der Nieder-Bessingener Schneise im District Langebuchen. Lich, am 17. Januar 1893. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. __________Walz.________627 Jagd - Verpachtung. Die der Gemeinde Nidda in dasiger Gemarkung zustehende Feld- und Wald-Jagd — ca. 930 Hectar Feld und 52 Hectar Wald — soll Donnerstag den 26. l. Mts., Vormittags 9 Uhr, im Rathhaussaale an den Meistbietenden auf 6 Jahre verpachtet werden., Nidda, den 17. Januar 1893. Großh. Bürgermeisterei Nidda. Nullmann. 626 Aeilgeöotenes. Cognac: fst. franz. pro Flasche Mk. 8.— f* W II H * • 8« Ist. deutscher „ „ , 8.— fabrz. , „ „ • -1«50 von bestem Geschmack und Gehalt empfiehlt die 656 Adler-Drogerie Seltersweg 39. .Feinster Medicinal- Kberthran, ärztlich empfohlen, (654 in der Adler-Drogerie SelterSweg 39. Punsch-Essenz. Arrac, Rum, Cognac zur Bereitung von Grog, ferner Deutschen Bürger- Bitter, alten Korn, Kt schwaffer, Zwetschenwasser rc. empfiehlt die 1655 Adler-Drogerie Seltereweg 39. Irislhgetchoffene Hasen, s°wi° Krammetsvögei empfiehlt H. Klotz, Mäusburg 17. [647 Dermiethungen. 625] LoaiS zu vermiethe«. 8. «Isvtrei-, Marttstr. 27 II. 628j Eine schöne tUohnung, 5—6 Zimmer mit Zubehör, ist an ruhige Leute zu oer- mietben. im April beziehbar. L. Kliutel. Bahnhofstraße 10. Kalkmehl, zu Desinfectionszwecken vorzüglich geeignet, liefert zum Preise von Mk. 60 pro 10,000 Kilo franco Waggon Kalkwerk 136] die Gewerkschaft L. Raab seit., Wetzlar. 631] Die tiefbetrübten Eltern: Heinrich Herzberger und Frau. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem herben Verluste unseres innigstgeliebten Töchterchens und Schwesterchens, sowie für die aufopfernden Bemühungen der evangelischen Schwestern und für die reichen Blumenspenden sagen innigsten Dank 643] 630 vom Sterbehause (Neustadt 16) aus statt. Die tieftrauernden Eltern: Wilhelm Kinkel und Frau. Vermischte Anzeigen. 660] Ich suche für sofort ein zuver- lüsfiges Mädchen, welches gut kochen kann. Nur solche mit guten Zeugnissen, können sich melden bei Fabrikant Heinr. Schirmer, Marburgerftraße 4. I Die tieftrauernden Hinterbliebenen. Giessen, den 17. Januar 1893. Die Beerdigung’ findet Donnerstag den 19. Januar, Nachm. 2*/2. Uhr, Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem schweren Verluste unseres lieben Sohnes, für die tröstenden Worte des Herrn Pfarrer Schlosser am Grabe, den Herren Lehrern und der Chorschule für den erhebenden Gesang, sowie für die reichen Blumenspenden sägen innigsten Dank Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden undx Bekannten die betrübende Mittheilung, dass es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unsere geliebte Tochter, Schwester und Schwägerin Martha Schneider heute Mittag 2*/2 Uhr im fast vollendeten 14. Lebensjahre in ein besseres Jenseits abzurufen. 629] Eine schöne Wohnung 3 Zimmer mit Zubehör, ist an ruhige Leute zu ver- mtethen, im Februar beziehbar. _______L. Klinket Bahnhofstraße 8. 536] Großer Laden in bester Geschäftslage, mitten in der Stadt, mit Logis zu vermiethen. Wo? sagt die Exp. d. Bl. nach eben vollendetem siebzigsten Lebensjahre, tief betrauert von den Hinterbliebenen. 659 Rheydt, Mouscron, Minden, Mannheim, Baltimore, den 15. Januar 1893. Gestern Abend 11 Uhr entschlief sanft nach zwölftägigem Kranksein in Folge von Lungenentzündung unsere innigstgeliebte treue Mutter, Grossmutter, Schwiegermutter und Schwester Im Auftrage: Adolph Ax jun., Rheydt. Frau Wittwe Heinrich Ax geb. Minna Gail MS der 5. 6. 653 Preisen. 361 soll, sofern sich eine genügende Anzahl von Theilnehmerinnen findet, sowie der [652 sagen wir Allen unseren herzlichsten Dank. Die trauernde Wittwe und Kinder. WHWgKkits-Wklluiig « nk« nft. «offel Marburg Reinertrag zum Vesten der hiesigen Stadtarmen Programm 706 1206 440 800 6->8 930 307 tzdtz. Eintrittskarten im Vorverkauf bei Herrn Ernst Balser große Sendung MAGGI5 ReichSbank-Di4c ont 4 »6 50 »I 7» 22.0t 56 40 Machts. Mendelssohn Der Vorstand: Schlosser. ,,Zigeunerleben", Fantasie Sieb: „Wenn durch die Piazetta „Leben-wecker", Galopp...... Sieb: „Es liegt eine Krone im tiefen Rhein' Fräulein Hartwig. Rixen". . . Krauße. . . Rossini. . . Diuth. . . Hill. ^Franffurt ryrtedberg (Locativq) Herrliche Partbien, Städte und Dörfer läng« der Mosel, Kirchen, «läster von innen und außen, Elsengrotte ic. eröffnet werben, und zwar, je nachdem die Mehrzahl der sich Anmelvenden es wünscht, Vormittags oder Abends nach 6 Uhr. Das Schulgeld beträgt monatlich eine Mark. Dafür nehmen die Schülerinnen unentgeltlich an den Mahlzeiten Theil. Anmeldungen können bis spätestens Samstag den 21. Januar, Vormittags 11 Uhr, geschehen 1) in der Koch schule selbst (Neustadt 61) bei der Lehrerin Frl. Decker, unter gütiger Mitwirkung von Frau Mimi Balser-Landmann hier und Fräulein Hartwig vom Stadttheater in Frankfurt am Main, sowie der ganzen Capelle des Infanterie-Regiments „Kaiser Wilhelm" unter persönlicher Leitung des Herrn Musikdirector Krauße. 2) bei Frl. P. Stammler, Neuenbäue 22, 3) im Sch Western hause (Lonystraße 2). 651] 229 436 <60 ß38 8°*e 960 }|41 157 436 532 703 749 g-O. 630 (führt 2.-4. Klasse). 1202 127 347 g05 961 n» 120 440 A54* „Erinnerung an Thüringen", Marsch von Ouvertüre zur Oper „Die diebische Elster" . IV. Lebendes Bild: „Im Dienste der Tapferkeit". („Deutschland, Deutschland über Alles!") Rubermarsch" der Gießener Ruder-Gesellschaft .... Krauße. Pfarrgelänbe erlösten Betrags. Gottesdienste in ber Friebhosscapelle. Voranschlag der evangelischen Kirche für 1893/94. Gießen, am 18. Januar 1893. Der Vorsitzende des evangelischen Kirchenvorstandes. Dr. Naumann. Schlußes irrte 1 Uhr 15 Min. 86 50 4 p6t. Ung. Gold-Rente 100.25 5 pEt. Jtal. Rente 86 50 3 pEt. Portugiesen 100.70 4 p6L G riech. Monopol-Anl Kassen kann täolich erfolgen. «eschäftssielle iür Gießen bei Herrn Ernst Wiegelmann, Nordanlage Nr. 39. [636 ®l, «aAHrttm uou 6 U»r Ld«d, Hl 6« U»t frü» ftnb lUlc*d4« Wr Wv** M Die lettra Stffrai bqd^nm bU e*i«mügc. DU mU • ZL,. führ« «n L «ab 2. MU. Fahrplan der auf Station SteOea verkehrenden Eisenbahnzüge. Hauptzweck: Sofltnfrtir StrikHrrmittdnng. Besetzt biS 22. November 1892: 42,000 Stelle«. Redacttou: Ä. Scheyda. - Druck und Vertag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch! t» Siesten Me heutige •Hummer umfaßt 6 Seiten. Cafe Leih. Heute Mittwoch den IS. Januar Zur Emnttuug WMmiMtnug des Deutschen Reiches Großes Conccrt Jm Reiche des Wassers. Dramatische Dichtung mit lebenden Bildern in vier Aufzügen von Johanna Baltz. 7. 8. 3 pEt. ReichSanlethe 3, Alters - und Walsen-Versorgung); »affenvermöflen über «X 1 600,000. Kranken-u.Kegrädniß-Kaffe, eingeschriebene Hülfskasse mit freier Wadl des Arztes und Freizügigkeit über das DeutscheReich. Die Mitgliedskarten für 1898, die Quittungen der Penfionskaffe, auSgefühtt von der Capelle des Ins. Regts. Kaiser Wilhelm (2.Großh.Hessi Nr.116) unter Leitung des Großh. MusikdrrectorS Herrn E. Krauße. Anfang 8 Uhr. — Bier im Glas. — Cntree 30 Psg. Der Saal ist aut geheizt. "HWL l618 ,, । vergangenen SamS- llnrlnrnn tag am Eingang zum U Hl Illi Kll Hauptzollamt et« «Ul IUI UII RWhen (gezeichnet mttA551140, eine Kiste Margarine 18 Ko ) von einem armen Fahrburschen. Gegen Belohnung abzugeben [641 An den Bahnhöfen 40. Kochschule des Allgemeinen Vereins für Armen- nnt> Krankenpßege Neustadt 61. Lehrling ' mit den nöthigenVorkenntniffen gesucht. 6351 Georg Philipp Gail. 657 s In meinem Mcdictnal-, Drogen-, i Chemikallen« und Farben-Geschäst ist eine Lehrlingsstcüe ,u besetze«, jetzt oder später. __Otto Schaaf. Deutz Cöln chutda «etuhauseu Schotte« bezw. Nidda »ehern, raudach bezw. Stockheim ein neuer Cursus für acht Wochen liegen zur Einlösung auf hiesiger Geschäftsstelle bereit. Der Eintritt in den Verein und seine Schühcnvercm. Samstag den 21. Januar d. I., Abends präci* 8 Uhr. W inierfest in Steins Saalbau. Sonntag Nachmittag: Nachfeier im SchüyenhauS. 650] Der Vorstand. Zur Ball ■ Saison empfehle große Auswahl in Baüblumen, Fichu, Spitzen, Kragen, Atlasse in allen Farben, Bänder, Spitzen, Ballhandschuhe in Seide und Glace. Balltucher zu billigen Undine......... „Lahn" — „Kühleborn 1202 127 347 806 901 1138 106 120 248 4*° 7” 8M« gn. 630 140 (führt 2.-4. Klasses 506 62'. 8 <>47 io'o ifli 12to 230 438 537 54b 75b 907 92, 506 «0« 9*7 1169 436 1437^ 629 1Q00 1210 &46.__________ , 725 ipofiou (bis AlSfetbl 7».' ~7^~12^ 4*o P1 (bi« vongW>. 706 1206 440 8>o. 112 7 60 940 1130 100 116 2** —432 568 726 849* 1058 1167. 620 (führt 2.-4. Ktaiie). 214 464 768« 943 H31 42r 527 62 7*4 8^ 110«. 214 464 621 741 768« 943 1131 149 425 527 653 744 ß56 1108. 7*i 2<« (führt 2 —4. Klaffe). 633 7rt A41 1120 1132 1,41 3»4 428 655 727 811 1124 H64. 9*1 1132 1241 334 666 81* 112* 1120 428 7£ 116*. 757 111 427 1000. 930 307 666. 930 307 66«. Suppenwürze L NenesTheater,Giessen vV 9 Orbis. Freitag den 20 Janear 1893: Zorn Benefiz für Frau Aonl Reinere. ____________________ 3 Gastspiel des Könlgl Württ Hofschan- rammet 11 n<1 Seidenstoffe ,pleler;oeHeHrü,She*^hrnlSw110,,r P Au. b:"d.HG.Rll.gk,it r. a. B^hzi.ntin Seiden- und Sammet-Banufa tur von m »■ j». , Ansser Abonnement Gr - • “• 31- Cat®, in Crefeld Die bezähmte Widerspenstige ■■■■■■■■■■■—————Lustspiel in 6 Abteilungen Evangel. Gemeindevertretung. Die Mitglieder der Gemeindevertretung der evangelischen Gemeinde Krieg im Frieden. Gießen lade ich, vorbehältlich der den einzelnen Herren besonders zugehenden Einladung, hierdurch ein zu einer Sitzung, die am SvUlfCr^zpUllUl-UlUUf Freitag den 20. Januar d. I., Nachmittags 4^ Uhr Bahnhofstraße 18, Ecke SSwenflafse. in der Kirche stattfinden soll mit der Tagesordnung: Serie ^war "noch n?e^ ausgestellt^ * [6%6 1. Bericht über den kirchlichen und fittlichen Zustand der Gemeinde MOSClthal. 2. Besoldung des Organisten. 3. Miethe des Confirmandensaales in der Neustadt. 4. Anstellung des 4. Geistlichen. ------------ Verkauf eines Stücks einer Pfarrwiese zum Au-bau der Adlung-. 1898. Stephansstraße. Commts von Verwendung eines Theils des durch Berkaus von Kirchen- und Hamburg. Deichstratze 1. - - - BereinsanflehSrifler über 40,000. Riischenthal’s Fleisch • Eztract. , . Autoritäten Euronas — Allein tu haben bei Drebee & Wallentele, MarktpUtx 21, Gleesen. Geprüft und ausgezeichnet befanden von ersten wieaenschaftlichen Autoritäten b p *646] Ein Hausbursche gesucht. 640] LaufH^b»«« oder Louffra« I. MinflelhSffer, Asterweg. auf sofort gesucht- Läberstraße u, UL 639] Mädchen mit guten »Zeugnissen für Haus- und Küchenarbeit gesucht. Lohn 63«] Ein brave« Mädchen nut guten 180 v* Nähere- bei 1 Beu griffen gest'cht.Markiplatz 2. Vermielhfrau Sparr. i——— Und große Sendung Herrn Ernst Ehallier bis Donnerstag Abend 5 Uhr. Von 7 Uhr ab Schellfische, an der Kaste: Nummenrtes Parkett L Mk. 1.50, Parkett a Ml. L—'j (Fbnarh Zuckert, [661 Anbau >\ 50 Pf. s658 Nr. 17 Neuen Bäue Nr- 17. Lohnend.Vertretung Hoher Vordienst. 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