;N< 'kgens 6 Uk>r "'"ags von 6 in Holt- l,'1**. dch ata 8a2nu”yinli» sameOwe^ iheineu: -- en. igo Täte -«rt. Fr.ty ''ranzbätidi Auflage Haackt " Tascktnbi ils in Leipzig u. 'Kien. Mitten aUet Sterne Th. Haubach, BahnlMraße 40. Säckerei A Me der Stadt ip |u wr= u vemtelbm. Offerten unter ptb. d. BL_____________ «t gmihrü Pfttde in* werden stets angefaift !f»ktzler, WWA 4(fif werden Kä-che« für Ultai, für M «oh M rßt Lemtet--Mreau »an rau b Üichtiger, z«m WM tzE" "ÄrA- rtbfam, E 90 MW Pferden fleiW- Marktplatz^, und gtwisttN» 5®&g --ZZK ,#¥iJÜbt««fteWW gfc£ Nr. 14t Erstes Blatt. Sonntag den 18. Juni 1893 Ter Gießener Anzeiger erscheint täglich, »it Ausnahme de- Monkaqs. Die Gießener Aa«ikienvtLlter u ibtit dem Anzeiger ■ üdmitlirf) dreimal deigelegt. Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. Vierteljähriger Av»nne«eatsprei«r 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezöge» 2 Mark 50 Pfg. Webaction, Txpediüo» und Druckerei: Kchukßratze Ar.7. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblutt für den Ttreis Gietzen. ------ „ . .... I < A » I» /-v *r I Alle Annoncen-Bureaux des In- und Auslandes nehmen Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- ür dm Ataft jMuttt: ÄaMllleN0latter. Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. folgenden Tag erjcheinmden Nummer b,S Borm. 10 Uhr. V ° _J L—■■■■ I. II. Deutsches Reich. in. IV. Gemarkung Inheiden. 203 Grundbesitzer mit 228,7626 ha; für die Entwässerung von Theilen der Fluren III. Nachdem begründete Klagen über die durch den Dachs in der Gemarkung Großen-Buseck angerichteten Beschädigungen bei uns vorgebracht worden sind, heben wir mit Ermächtigung bis einschließlich September d. I. hierdurch auf. Gießen, den 16. Juni 1893. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Gefunden: 2 Portemonnaies mit Inhalt, 1 Coupon, 1 Halskette, 1 Maßstab, 3 Ketten, 1 Kinderstrohhut, 2 Laternen, eine Anzahl Rechen und mehrere Schlüssel. ^»geflogen: 1 Kanarienvogel. Gießen, den 17. Juni 1893. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Kriege vor 1870/71 Theil genommen haben, oder seit diesem Kriege durch eine militärische Action oder auf Seereisen invalide geworden sind (Marine) und sich nicht im Genusie einer Verstümmelungszulage gemäß §72 des Gesetzes vom 27. Juni 1871 befinden, oder 3) auf Grund der §§ 84 und 85 des Gesetzes vom 27. Juni 1871 einer Pensionsbeschränkung unter- liegen, m haben sich bis spätestens 1. Juli d. Js. unter Vor- legung ihrer Militärpapiere sowie des PensionLquittungs- buches bei dem Hauptmeldeamte Gießen — Seltersweg 55 — persönlich oder schriftlich zu melden. Gießen, den 15. Juni 1893. Caspary, Oberstlieutenant z. D. und Commandeur des Landmehrbezirks Gießen. Berlin, 16. Juni. Noch ist daö Bild der am 15. Juni vollzogenen Reichstagswahlen kraus und wirr, dennoch treten schon einige characteristische Züge bestimmt hervor- tyiupu. v» Vor Allem sind die überaus zahlreichen Stichwahlen bemerkens. Wildes für die bezeichnete Gemarkung für die Monate Juni I werth, die allerdings zu erwarten waren, daneben machen sich ~ c * r. I namhafte Erfolge der Antisemiten, resp. Deutsch-Socialen bemerklich. Die Socialdemokraten haben sich, soweit dies bis jetzt sich übersehen läßt, in den meisten ihrer Hochburgen glattweg behauptet, so z. B. in Hamburg, Berlin IV und Berlin VI, Chemnitz, Leipzig-Land, Magdeburg, Nürnberg u. s. w.; in zahlreichen anderen Wahlkreisen stehen die foaab demokratischen Candidaten zur engeren Wahl. Was das Centrum anbelangt, so scheint es, als ob desien Seceisionisten zum mindesten in Rheinland und Westfalen „aufgesahren" wären, denn in Trier, Aachen, Bonn u. s. w. sind die offiziellen Centrumscandidaten wiedergewählt worden. In Berlin sind die socialdemokratischen Führer Singer und Liebknecht in ihren bisherigen Wahlkreisen natürlich schlankweg und mit großen Mehrheiten gewählt worden- in den übrigen Wahlkreisen kommt es allenthalben zur Stichwahl zwischen dem freisinnigen und dem socialdemokratischen Candidaten. Von bedeutenden Eroberungen der Socialdemokratie läßt sich vorläufig nicht reden- zu erwähnen ist da nur, daß sie zu dem einen der beiden Breslauer Wahlkreise, der schon bislang in ihrem Besitze war, nun auch den anderen hinzuerobert haben- im Uebrigen müssen die Socialdemokraten eine ganze Anzahl ihrer seitherigen Mandate in der Stichwahl vertheidigen, so diejenigen für Halle, München I, Elberfeld-Barmen, Königsberg i. Pr., Frankfurt a. M., Lübeck, Mannheim, Mainz. Bekanntmachung. betreffend Maul- und Klauenseuche in Harbach. Nachdem die in einem Gehöfte zu Harbach ausgebrochene Maul- und Klauenseuche erloschen ist, haben wir die Aufhebung der Gehöstsperre verfügt. Das Ausführen von Rindvieh, Schafen, Ziegen und Schweinen aus der genannten Gemarkung darf indeffen, sofern die Thiere nicht sofort abgeschlachtet werden, bis auf Weiteres nur auf Grund thier- ärztlicher Gesundheitsscheine erfolgen. Zur Ausführung von Thieren zur sofortigen Abschlachtung bedarf es eines Gesund- heitszeugniffes der Großh. Bürgermeisterei. Gießen, den 17. Juni 1893. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Bekanntmachung, betreffend Aufhebung der Heegzeit des Dachses. Amtliche»- Theil. Bekanntmachung, bett. Bildung einer öffentlichen Waffergenossenschaft für die Gemarkung Inheiden und einen Theil der Fluren III u. IV der Gemarkung Feldheim. An der für die Gemarkung Inheiden und für Theile Ler Fluren III u. IV der Gemarkung Feldheim beantragten Bildung einer öffentlichen Waffergenossenschaft sind nach den Bekanntmachung. Alle im Bereiche des Kreises Gießen ansässigen Invaliden vom Feldwebel rc. abwärts, welche auf Grund des Militär-Pensions-Gesetzes vom 27. Juni 1871 anerkannt f 1) die *Kriegszulage gemäß § 71 des Gesetzes vom 27. Juni 1871 beziehen, oder 2) die Zulage für Nichtbenutzung des Civilversorgungs- fcheins gemäß §76 des Gesetzes vom 27. Juni 1871 berw. § 12 des Gesetzes vom 4. April 1874 beziehen, soferne sie am Kriege 1870/71 oder an einem Acten beteiligt: für die Entwäfferung von naffem Ackergelände in der Bekanntmachung. Bei Gelegenheit des Radfahrfestes ist der Verbindungsweg zwischen Grünbergerstraße und Licherstraße um die Infanterie-Kaserne herum an der nördlichen Seite der Kasernenhofsmauer am 18. und 19. l. Mts. für den Verkehr u. IV der Gemarkung Feldheim: 31 Grundbesitzer mit 3,4210 ha; für Ent- und Bewäffernng der Wiesen in den Fluren I—VI der Gemarkung Inheiden: 116 Grundbesitzer mit 62,0865 ha und verfahren. Vorstehende Entscheidung wird unter dem Anfugen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß innerhalb 14 Tagen nach der Verkündiguug bei Meidung des Ausschluffes hiergegen Beschwerde bei Großh. Ministerium des Innern und der Justiz erhoben werden kann. Gleichzeitig geben wir öffentlich bekannt, daß das mit hen Bevollmächtigten berathene Statut für die zu gründende Genoffeuschaft vom 20. Juni bis 3. Juli L I. einschließlich auf dem Bureau der Großh. Bürgermersterer Inheiden zur Einsicht der Betheiligten offengelegt und daß Einwendungen gegen dasselbe innerhalb dieser Frist bei Meidung des Ausschlusses bei uns vorzubringen sind. Gießen, den 15. Juni 1893. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Bekamitmachung, betreffend die Unterhaltung der Kreisstraßen. Fuhrwerksbesitzern wird hierdurch zur Kenntniß gebracht, daß von . cts Dienstag den 20. Juni d. Js. ab aui der Kreisstraße Großen-Buseck—Reiskirchen Line Dampfwalze in Thätigkeit ist. Gießen, den 16. Juni 1893. Großherzogliches KreiSaml Gießen. v. Gagern. fallen wird. Neueste Nachrichten. Depeschen be8 Bureau .Herold*. Berlin, 16. Juni. Wegen Aufreizung zur Gewalt, begangen durch einen in dem „Socialist" enthaltenen Artikel über rohe Gewalt und in einem Sprechsaalartikel über die Londoner Autonomie, wurde gegen Nedacteur Landauer Anklage erhoben. ,, Berlin, 16. Juni. Die „Nordd. Allgem. Zeitung schreibt, aus den bisherigen Wahlergebnissen sei zu ersehen, daß die Freunde der Militärvorlage an Boden nicht verloren, sondern gewonnen hätten. Berlin, 17. Juni. Es ist ein Kaiserliches Handschreiben an den Magistrat gelangt, worin der Kaiser mittheilt, daß er der Stadt Berlin zur Ausschmückung deS Rathhauses das Bild Kaiser Friedrichs zu schenken beabsichtigt. In der gestrigen Stadtverordnetenversammlung brachte der Vorsteher das Schreiben zur Kenntniß. Project: 22 Grundbesitzer mit 1,7369 ha. Bei der am 20. Januar d. I. vorgenommenen Verhandlungstagfahrt hat sich Niemand gegen das Unternehmen erklärt. Die Großh. Obere landwirthschaftlicho Behörde hat darauf-I Gießen, den 16. Juni 1893. — ^t^Ä»^ufä8eno"en‘ Bestimmungen ertherlt I 1 ' 1) Die beteiligten Grundeigentümer, welche in den Das Großherzogliche Meisaml Gieyen beiden offengelegten Verzeichniffen vom la. Septbr. I M Kreises. 1891 (Anlage B u. BI) aufgeführt sind, werden I «• die »rstzh. Bür-ermemerein« w Mitalieder der Wasseraenossenschaft. I Diejenigen von Ihnen, welche unserer Auflage vom ,2) Das Unternehmen wird nach den vorliegenden, von I 13. Mai l. Js. — Anzeiger Nr. 114 -’ en mit Wiesenbaumeister Greb gefertigten Vorarbeiten unter I gekommen sind, erinnern wir an Erledigung derselben mit Beachtung nachstehender besonderer Bestimmungen aus- I Frist von 5 Tagen. geführt: । lagern. 3) Für diejenigen Abteilungen des Ent- und Be- wäfferungSprojects, welche in den beiden Gutachten des Großh. CnlturingenieurS Wißmann als unvollständig oder ergänzungöbedürftig b^eichnet wurden, sind diese Ergänzungspläne nebst zugehörigen Kosten- anschlägen rc. vor der Inangriffnahme der Aus- führung der Großh. Oberen landwirtschaftlichen Behörde zur Genehmigung vorzulegen. 4) Die Verfügungen des Kreisamtes, sowie die Anordnungen des mit der allgemeinen Leitung der Ausführung beauftragten Großh. Culturingenieurs Wißmann sind bezüglich der Ausführung des Unter» gesperrt. . berg i. Pr., Frankfurt a. M., r-uvecr, iwunngcim, --"ui«s- Zu gleicher Zeit wird darauf aufmerksam gemacht, daß I Z^lich schlechte Geschäfte scheinen die freisinnige VolkSpartei die dem deutschen Radfahr-Bund angehörenden Radfahrer, unb bic Nationalliberalen gemacht zu haben, wenigstens werden wozu auch die beiden hiesigen Radfahrvereine gehören, an- I big^cr nur wenige Candidaten beider politischen Richtungen gewiesen sind, während der zwei Festtage den 18. und I Q(g gewählt gemeldet. Im Großen und Ganzen kann man . . 19. l. Mts. als Zugang zu dem Festplatze nur die Grün- I fQQen/ ba& erst die Stichwahlen über die Zusammensetzung nebmmS genau zu beachten. I bergerstraße und als Abgang von dem Festplatze nur die I be§ neucn Reichstages Definitives bringen werden, da, so- 5) Die in der Verhandlungstagfahrt vom 20. Januar d.J. I zu benutzen. Es dürfte sich daher für Fuß- weit bie§ zur Stunde übersehen läßt, annähernd an beschlossenen Abänderungen des Projectes sollen zur I - empfehlen, den Zugang zum Festplatze nur auf der I 2oo Stichwahlen zu vollziehen sind. — Auch die Helgo- Ausführung gebracht werden?' I Grünbergerstraße zu nehmen und nur die Bankets für Fuß- I (^nber haben, zum ersten Male, gewählt. ES wurden bei 6) Bezüglich der Verteilung der Meliorationskosten wird I benutzen. c der Reichstagswahl auf Helgoland 460 Stimmen abgegeben, nach Art. 53 u. 68 des Gesetzes vom 30. Juli 1887 | » ber voraussichtlich sehr starken Benutzung der beiden Don benen bcr Freisinnige Thomsen 441, ein zoctalistischer genannten Straßen durch die Fußgänger werden die Rad- Z^hloandidat 19 Stimmen erhielt. fahret angewiesen, bei Benutzung dieser Straßen, insbesondere I $ n ben Kreisen des bisherigen Reichstags glaubt von dem Festplatze nach der Stadt, die größte Vorsicht zu I man daß es im neuen Reichstage nicht erst zu einer com- beobachten. miffarischen Vorberathung der Militärvorlage kommen Gießen, den 17. Juni 1893. werde. Demnach ist anzunehmen, daß die Entscheidung über Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I die Vorlage und hiermit über die gelammte sckwebende KrisiS Fresenius. I bald nach demZusammentritt der neugewählten Volksvertretung London, 16. Juni. An der Universität Cambridge bestanden zehn junge Damen das Docto rexamen für spezielle Mathematik. Chicago, 16. Juni. In der Ausstellung wurde ein Vicomte Albert von Gilbert von Amsterdam verhaftet. Derselbe hatte zum Nachtheil des Juweliers Rosenthal einen beträchtlichen Diamantendiebstahl begangen. Er ist der That geständig. Berlin, 17. Juni. Bisher ist, entgegen früheren Wahlberichten, kein einziges Mitglied der Partei Richter, sondern 5 Mitglieder der süddeutschen Volkspartei als gewählt festgestellt. Die freisinnige Volkspartei büßt 23 Wahlkreise definitiv ein mit dem bisherigen Freisinnigen Wöllmer. Im Kreise Jerichow, dem bisherigen Wahlkreise Wöllmers, kommt Herbert Bismarck in Stichwahl. Berlin, 17. Juni. Bis heute früh sind 318 Wahlresultate bekannt geworden. Es sind definitiv gewählt: 38 Conservative und Reichspartei, 15 Nationalliberale, 58 Centrum, 5 Volkspartei, 23 Socialdemokraten, 4 Freisinnige Vereinigung, 14 Polen, 6 Elsässer, 2 Antisemiten, 1 Däne, 1 Wildliberaler, 1 Bauernbündler - außerdem kommen 150 Stichwahlen in Betracht. Berlin, 17. Juni. Bis heute Vormittag 11 Uhr sind 320 Resultate bekannt: 33 Conservative und 1 Bund der Landwirthe, 6 Reichspartei, 17 Nationalliberale, 60 Centrum, 21 Socialdemokraren, 3 Freisinnige Vereinigung, keine freisinnige Volkspartei, 13 Polen, 1 Antisemit, kein Welfe, 1 Däne, 5Elsäffer, 4 Süddeutsche Volkspartei, 1 Wilder. An den 154 Stichwahlen sind betheiligt 44 Conservative, 8 Bund der Landwirthe, 6 Reichspartei, 67 Nationalliberale, 26 Centrum, 75 Socialdemokraten, 10 Freisinnige Vereinigung, 36 Freisinnige Volkspartei, 7 Polen, 15 Welfen, 4 Dänen, 1 Süddeutsche Volkspartei, 9 Wilde. Wahlresultate. Berlin, 16. Juni. Bis jetzt sind von endgiltigen Wahlresultaten folgende bekannt. Es wurden gewählt: Conservative in Detmold, Calw, Schleswig-Holstein IX, Hagenau-Weißenburg, Erstetn-Molsheim, Schwetz-Kreuzberg, KöSlin- Colberg, Greifswald, Netdenburg, Minden, Altenburg, Prenzlau, Oschatz, Ragnit-Ptlkallen, Löwenberg. National!tberale in Schlettstadt, St. Johann, Bayreuth, Hannover 18, Ulm, Homburg, Kusel, Bernburg, Waldeck, Wanzleben, Landau t. Pf^ Aurich, Neuhaldensleben, Aschersleben. Freisinn,ige Vereinigung in Bremen, Hirschberg, Schleswig-Holstein V. Volkspartei in Crailsheim, Böblingen, Tübingen, Balingen, Hell-Oehrtngen, Gerabronn. Centrum in Aachen I., II., IIL. IV., V., Trier, Rappolts- weiler, Crefeld, Coblenz, Waloshut, Münster, Baden-Baden, Lahr- Wolfach, Baden-Bühl, Jmmenltadt, Blaubeuren, Biberach, Ravensburg, Jllerfisien, Augsburg, Münster I., II., UI., IV., Oldenburg III., Saarlouis - Merzig, Bittburg - Prüm, Hechingen, Kattowitz, Neiße, Regensburg, Stegkret« - Waldbröhl, Ingolstadt, Düren-Jülich. Aschafienburg, Leobschütz, Montabaur, Kempen, M.-Gladbach, Braunsberg, Kofel, Grottkau - Falkmberg, Neuwied, Mayen, Arnsberg- Meschede. Soctaldemokraten in Breilau, Ost und West, Hamburg I, II., III., Braunschweig-Blankenburg, Leipzig, Zwickau-Crimmitschau, Nürnberg, München II., Berlin IV., und VI., Schneeberg, Gera, Mülhausen i. Els., Schleswig-Holstein 6, 7, 8, Chemnitz, Gotha. Antisemit in Homberg-Fritzlar. Däne in Schleswig-Holstein I. Elsässer in Saarburg. Polen in Jnowrazlaw, Buk. Wild-liberal in Guben. Bauernbund in Pfarrkirchen. In die Stichwahl kommen: 30 Conservative, 52Nationalliberale, 19 Centrum, 28 Freisinnige, 12 Freisinnige Vereinigung, 5 VolkSparteiler, 75 Socialdemokraten, 11 Antisemiten, 2 Welfen, 5 Polen, 1 Reichsparteiler, 1 Elsässer. Hofgeismar. Rinteln - Wolfhagen. -Stichwahl zwischen Werner (Antis.) und Märtens (B. L.) scheint sicher. Jena - Renstadt. Stichwahl zwischen Walter (Nl.) und Leuten (Soc.). Siegen. Dresler (Nl.) 6337, Stöcker 8314, Himmelein (Fr.) 2019, Centrum 1453, Soc. 330, Böckel (Antis.) 403. Stichwahl zwischen Dresler und Stöcker. Marburg. Stichwahl zwischen Böckel (Antis.) und Lucke (Cons.). Böckel hat gegen 1890 etwa 2000 Stimmen an Liberale und Centrum verloren. Artedeberg. Im Wahlkreise Friedberg-ArnSwalde liegt jetzt das Gesammtresultat vor. Ahlwardt (Antis.) erhielt 6840, Bornstedt (Cons.) 2460, Ernst (Fr.) 1420, Socialdemokrat 640 Stimmen. Ahlwardt ist also gewählt. Berlin, 16. Juni. Bis 11 Uhr Nachts sind 312 Wahlresultate bekannt, 33 Conserv., 15 Natlib., 6 Reichspartei, 3 freisinnige Vereinigung, 57 Centrum, 1 Wilder, 5 freisinnige Volkspartei, 20 Socialdemokr., 2 Antisemiten, 14 Polen, 5 Elsässer, 1 Däne, 149 Stichwahlen. An den Stichwahlen sind betheiligt: 67 Natlib., 70 Socialdemkr., 48 Consero., 12 freisinnige Vereinigung, 29 freisinnige Volkspartei, 7 Polen, 5 Bund der Landwirthe, 27 Centrum, 3 Welfen, 1 Elsässer, 6 Reichspartei, 15 Antisemiten, 8 VolkSpartei. Greifswald. Lösewitz (cons) gewählt. Hameln. Stichwahl zwischen Hische (Nl.) und Brey (Soc.) Bemdnrg. Friedberg (Nl.) gewählt. Lieguttz. Stichwahl zwischen Kauffmann (Freis.) und Hornig (Cons.) Pinneberg. Stichwahl zwischen Graf Moltke (Cons.) und Molkenbuhr (Soc.) ®nben. Prinz Carolath (Wildlib.) gewählt. Gotha. Bock (Soc.) gewählt. Waldeck. Boettcher (Nl.) gewählt. Wanzleben. Benda (Nl.) gewählt. Montabaur. Lieber (Ctr.) gewählt. Zweibrücken. Stichwahl zwischen Adt (Nl.) und Reeb (Ctr.). Landan. Bürklta (Nl.s gewählt. ArnSberg-Meschede. Fusangel (Ctr.) gewählt. Aurich. Kruse (Nl.) gewählt. Oldenburg. Stichwahl zwischen Major Hinze (Fr. V.) und Hug (Soc.) Raumburg. Stichwahl zwischen Günther (Nl.) und Hoffmann (Soc.). M.-Gladbach Kehler (Ctr.) gewählt. GottbuS-2premberg. Stichwahl rwischm Werbeck (Cons.) und Schulz (Soc ). Bromberg. Stichwahl zwischen Falkenthal (Bund d. Landw.) und CharltnSki (Pole). Aschersleben. Placke (Nl. u. Cons.) gewählt. Saarburg. Kuechly (Els.) gewählt. LSwenberg. Holleuffer (Cons.) gewählt. Minden, o. Roon (Cons. und Antis) gewählt. «unaberg. Stichwahl zw. Böhme (Cons.) und Grenz (Soc.). Neuwied. Bender (Ctr.) gewählt. Herzogthum Altenburg. Baumbach (Genf.) gewählt. Eisenach. Stichwahl zwischen v. Osten (911.) und Kaffel- mann (Fr.) Zittau. Wahlkreis Löbau: Herzog (rrdL) 4806, Zimmermann (Antis.) 6172, Postelt (Soc.) 4469, Hoffmann (Nl.) 1649. Stichwahl zwischen dem Freisinnigen und Antisemiten. Mülhausen. Bueb (Soc.) 11,880, Cetty (Ctr.) 9576, v. Below (cons.) 855. Bueb ist somit gewählt. Weimar. Samhamer (Fr.) 4136, Urtel (Nl.) 2848, Kallm- ring (cons.) 4955, Liebermann v. Sonnenberg (Antis.) 447, Baudert (Soc.) 5465. Voraussichtlich Stichwahl zwischen Kallmring und Baudert. LandSberg-Soldin. Voraussichtlich Stichwahl zwischen Ebert (cons.) und Schröder (Fr. V). «riedberg. Friedberg-Büdingen. Oriola (Nl.) 5560, Bär (AntisJ 3530, Grünewald (Fr.) 3000, Prinz (Soc.) 2416. Stichwahl zwischen Oriola und Bär wahrscheinlich. Meiningen. Der Wahlkreis Meiningen U ist an die Socia- listen verloren gegangen. Rudolstadt. Stichwahl zwischen Lüttich (fr. V.) und Hoffmann (Soc.). Alzey-Bingen. Stichwahl zwischen Träger (Fr.) 5112 und AvenartuS (Nl.) 4720. 6 Orte fehlen noch. Remscheid. Stichwahl zwischen Schmidt (Fr.) und Meist(Soc.). Krankfurt a. 0. Stichwahl zwischen H-ake (Fr. V.) und Metzner (Soc.). Reichstagswahl am 15. Juni. Ergebniß aus den bisher noch fehlenden N» Gemeinde « o A> Albach.........19 1 Dorf-Gill........10 — Wettsaasen........ 3 — Zeilbach.........21 — Ober-Lais........ 12 1 Steinberg (Kr. Schotten) ... 10 — Leidhecken........12 — Usenborn........37 — Wallernhausen.......24 6 148 8 329 40 Laut gestriger Aufstellung 4118 1884 5230 2825 Gesammt-Ergebniß 4266 1892 5559 2865 Rückständig ist noch Flensungen. Cocoles unfc provinzieller. Gießen, 17. Juni 1893. ** Reichstagswahl. Nach dem oben abgedruckten Ergebniß fielen von 14,572 abgegebenen Stimmen 4266 auf Herrn Meinert, 1892 auf Herrn Dove, 5559auf Herrn Köhler und 2865 auf Herrn Orbig. Veranschlagt man die noch aus Flensungen fehlenden, sowie die auf andere, vorher nicht aufgestellte Candtdaten (Stöcker u. s. w.) abgegebenen Stimmen insgesammt auf 100 bis 150, so würde sich, nach Abgang der ungültigen Stimmen, die Zahl der abgegebenen Stimmen auf rund 14,700 belaufen. Die absolute Mehrheit wäre dann 7351 Stimmen. Sonach fehlen dem Candi- baten der Antisemiten, Herrn Köhler, noch rund 1800 Stimmen. ** Zur Linderung der Futternoth. Das Großherzogliche Ministerium der Finanzen, Abtheilung für Forst- und Cameral- Verwaltung, hat unterm 12. Juni an die Großherzoglichen Forstämter und Oberförstereien folgendes Ausschreiben gerichtet: Die dermalen bestehende Futternoth läßt es räthlich erscheinen, im laufenden Jahre auf die seither übliche Ver- werthung des Grassamens in den Dom anialwaldungen zu verzichten und statt dessen das Gras zur Fütterung abzugeben. Worin nicht ganz besondere Verhältnisse die Verwerthung des Grassamens räthlich erscheinen taffen, wollen Sie demgemäß verfahren. Ist in Gemeindewaldungen die Verwerthung des Grassamens vorgesehen, so wollen Sie mit den betreffenden Großherzoglichen Bürgermeistereien zu vereinbaren suchen, daß auch hier die Nutzung des Grassamens zu Gunsten der Grasnutzung unterbleibt. ** Abgabe von Baumstützen. Mit Rücksicht auf die an vielen Orten in Aussicht stehende reiche Obsternte hat das Großherzogliche Ministerium des Innern die Forstämter und Oberförstereien angewiesen, dem Bedürfnisse nach Baumstützen aus den Dominalwaldungen thunlichst bald und voll- ständig zu entsprechen. Wo der Bedarf an solchen ein großer ist, würde eine ausreichende Anzahl Stangen auszuforsten und zu versteigern fein; bei geringerem Bedarf sind die Anforderungen mittelst Handabgabe zu befriedigen. ** Radfahrfest. Wie uns mitgetheilt wird, findet morgen Sonntag früh 6 Uhr Reveille statt. Der Nachmittags V,3 Uhr beginnende Corso bewegt sich vom Sammelort, LudwigSplatz, aus durch die Ludwigsftraße, Bleichstraße, Seltersweg, Neustadt, Nordanlage, Wallthorstraße, Schulstraße, Neuenbäue, Grünbergerstraße zum Festplatz. ** Zimmerbraud. Gestern Mittag entstand in einem Hause der Wallthorstraße ein Zimmerbrand, der, ohne weiteren Schaden anzurichten, gelöscht wurde. ** Verhaftet. Zwei Fechtbrüder, welche gegenseitig die Legitimationspapiere wechselten, wurden gestern Nachmittag verhaftet. ** Fuad. Heute früh ist ein erbrochener Handkoffer mit einer größeren Anzahl neuer Schuhwaaren, jeden- falls von einem Diebstahl herrührend, aufgefunden worden. * * 3» Amerika verstorbene Hesfea. Brooklyn, N. A. Catharina Mohr, geb. Keßler, 59 Jahr alt, aus Reinheim, Kreis Dieburg. Weehawken, N. I. Charles F. Tag, aus Worms. w r ^iadtbaua '"mular bis zum pichen < ^2*- am iß ^Herzog!. 9ür( -n-— Gn< er l-p' 1J „«bi uni 21 LÄ' fißs Msparlki unter Zd-durch,d-ß Ä-ni-bl der St eii bu frcilutM Mta Actchsug I mdnft-ismnH ben ffeisiim'gmrl nÄ*» Icke an fteiMigv ba« einmal dahr, Lnstem anzusrieda Antnefien wutben ychmde Pad del rt aus der deutschen StoaM einmal nicht U zisch ju opponier in inferen brri o land oder doch ro insbesondere dm ließen betnfft, I umichttz, daß eil adgesttmmt habe, eine wert regere Dahlen, sondern unb persönlichm haben mögen, i: allgemeinen Ersch> temoüatie auf R wärm derselbm au sich die hiesige fte cinstimmtgen $ für den Anschluß ist eS aber mit offenbar freisinntz Tiefe witben dc htefiam Partei an tugesgllen sein, noch mehr Fremr .orstehende Auffas ntsim entspricht, e m dm btlben anbt XWlfrtlftn waren. roelche extlirt hattet würden der sressrm wurde, in AiSseld Tübingen durch d Redner, auherorder »ier und sünsVnsi * «ii250®* *1-». '"Ci® l,*|t s,^ «kN ™ "°" Mil,, 1,1 «Sh? k« 6t WÄS*« •**hfc* «m 8-10 Sh, b® 9'8toun8en •» M lu u, ‘e,$0*i k6an s1,1,1 i» 1 rÄÄ141’1^ ^trnoi kjutt, 6tn. geieJ'1®1'1« 1« »■ f;*Ä 2?,"M ,ä?w-M NL b ^gegeben werden 5. Sesttigen Reichstags: kk, m GleibergW, d«l « Stime71 N'Aamer 55, Paul 4»deGrMn8,kLmn ;mW U9,drGruhier Wltzmar Lahr 32, bStimmeninAtzbatz 8, Paul 3 Stimmen, leute schlachten all • - verkauft. Viele Pp. Futternoth ist ra. Wiener Exttablan" er-' arider Namens Feilhauei. ag von Märuniform, Weit besitzt. Feilhauer ärt für ftin Leben gern ®Iüif toar ihm btrfagt, W Mn tai) daraus ,u sammeln, und er hatte lung von Mlitärmontur- Waffen. Die kostbarsten ßte er allerdings zu den wieder veräußern. Als -eilte, erzählte Erzherzog bewog den Feldmarschall, schneider zu machen. Zu md zu seinem maßlosen lagen plötzlich die beiden Die Herren unterhielten d ließen sich seine Sw Mt holte Feilhauer am eine Ä-itze, welche her Herzoge gaben bie W- erM der Mch nneMv^mdeln nk zugesandt. ü ff- Berlin tit Tags zuvor Mefe -aß sie sich iu alt* morden sei, brauche nicht -lk-wirt^chast' ticht- dwl nsen vr- b^er a^hg 14 w pr- 10l2i9OO--O0.00'* pr-^L12'^* pr. St. v- * 17 Juni lbllb- zießett/171snbet M «.«»ÄWK M M * S« k* erhielt, nahezu 2000 Centrumsstimmen fielen, sodaß in einem Wahlkreis, der seither im Besitz der Freisinnigen war, nur etwas über 1000 freisinnige Stimmen abgegeben wurden. Also nicht die Haltung der freisinnigen Partei und deren Candtdaten im Wahlkreis Gießen trug die Schuld an dem Mißerfolg, sondern einzig und allein die Scheu des deutschen Wählers vor einem Conflict mit der Reichs- Regierung in militärischen Dingen in Verbindung mit der Tbatsache, daß zwei Parteien, welche die freisinnige Partei in Oberhessen bekämpften, bet den ländlichm Wählern mit allen Mitteln die Annahme zu verbreiten suchten, als feien nur sie die Vertreter der landwirth- schaftltchen Interessen und würden diese von den Freisinnigen nicht genügend gewahrt. Witterungsansfichten am 17. Juni, Mittags 12 Uhr. — Wetterhäuschen, Südanlage. Barometer: min. 750 mm. max. 751 mm. Thermometer: tm Schatten + 23° R., im Freien + 27» R. Hygrometerstand : Klar, sehr trocken. 2) gleichzeitig über die Deckung der durch die Mllttäroorlage etwa erforderlich werdenden Mittel durch Gesetz Fürsorge getrosten werde und zwar unter Fernhaltung jeder weiteren Belastung der minder bemittelten Klassen. Diesen Standpunkt hatte der Candtdat der freisinnigen Partei, Herr Dove, als den fetnigen acceptirt und in allen Versammlungen ganz klar und deutlich zum Ausdruck gebracht. Von der Auffassung der unbedingten Anhänger der freisinnigen Volkspartei unterschied und unterscheidet sich diese Auffassung lediglich dadurch, daß man dem Abgeordneten überlassen wollte, bezüglich der Anzahl der Rekruten, die bewilligt werden sollte, unter Umständen, wenn er sich von der Nothwendtgkeit auf Grund der Comrnis- sionSverhandlungen überzeugen würde, noch etwas mehr zu bewilligen, als die fretfinntge Partei unter Führung Eugen Richters tm letzten Reichstag selbst angeboten hatte, ein Unterschied, welcher in der freisinnigen Zeitung, in den neuesten Wahlbüchelchen und in den freisinnigen Flugblättern von dem Abgeordneten Eugen Richter selbst als recht unbedeutend dargestellt wird. Wenn hiernach der AuSgang der Reichstagswahl und der außerordentliche Rückgang an freisinnigen Stimmen in unserem Wahlkreis in der That überrascht hat, so ist dies auf ganz andere Ursachen alS eine angebliche Halbheit der hiesigen freisinnigen Partei zurück- zuführen, wie dies schon daraus bervorgeht, daß nach den aus allen Gegenden Deutschlands einlaufenden Berichten sich überall dasselbe Bild zeigt, Zunahme der socialdemokratischen Stimmen und Verluste an freisinnigen Stimmen nach rechts und links. ES kommt das einmal daher, daß die vielen mit dem dermalige« Regierungs- System unzufriedenen Elemente in Stadt und Land glauben, ihre Interessen würden am Energischsten durch die am Weitesten links stehende Partei der Socialdemokratte vertreten, andererseits beruht es auf der Thatsache, daß ein anderer erheblicher Theil der guten deutschen Staatsbürger in seinem Bedürfniß nach Ruhe und Frieden es einmal nicht liebt, in militärischen Dingen der Negierung energisch zu oppontren. Daher die ganz gleiche Erscheinung nicht nur in unseren drei oberhessischen Wahlkreisen, sondern in ganz Deutschland oder doch tu ganz Nord- und Mittel-Deutschland. Was nun insbesondere den Rückgang der freisinnigen Partei in der Stadt Gießen betrifft, so ist es bezüglich dieses Rückgangs offenbar ganz unrichtig, daß ein irgend erheblicher Theil der Freisinnigen nicht abgestimmt habe, wie schon daraus hervorgeht, daß in der Stadt eine weit regere Wahlbetheiligung statt hatte als in den früheren Wahlen, sondern das Wahlresultat erklärt sich, abgesehen von localen und persönlichen Verhältnissen, die zum geringen Theil mitgewirkt haben mögen, auch für die Stadt aus der eben constatiiten ganz allgemeinen Erscheinung. Die ca. 300 Stimmen, welche die Soctal- demokratie auf Kosten der Freisinnigen in Gießen gewonnen hat, wären derselben aus obigen Gründen auch bann zugesallen fein, wenn sich die hiesige freisinnige Partei, beren Verhalten übrigens auf einen einstimmigen Beschluß ber Generalversammlung sich stützte, sofort für den Anschluß an die freisinnige Volkspartei erklärt hätte. Wie ist es aber mit den 400 Stimmen, welche von Leuten, die seither offenbar freisinnig gewählt haben, den NationaÜtberalen zufielen? Diese würden doch sicherlich bet einem sofortigen Anschluß der hiesigen Partei an die freisinnige Volkspartei nicht den Freisinnigen zugefgllen sein. Es würden vielmehr in diesem Falle ganz gewiß noch mehr FreMnnige sich nach rechts gewendet haben. Daß die vorstehende Auffassung unbedingt allein den thatsächltchen Verhältnissen entspricht, erhellt am Deutlichsten, wenn man sich die Resultate in den beiden anderen oberhessischen Wahlkreisen ansteht. In beiden Wahlkreisen waren Männer des „Voll und Ganz" ausgestellt worden, welche erklärt hatten, sie lehnten die Mtlttärvorlage unbedingt ab und würden der freisinnigen Volkspartei beitreten. In beiden Wahlkreisen wurde, in Alsfeld durch Herrn Rechtsanwalt Reh, tm Kreis Friedberg- Büdingen durch den Candtdaten selbst, unterstützt durch auswärtige Redner, außerordentlich eifrig agitirt. An einzelnen Tagen wurden drei, »ter und fünf Versammlungen abgehalten; und was war das Resultat ? Auszug aus den Stand es Wochenbericht de» Heren <8. Wafferschlede» «atzte wegen «onmmanMt fftt die nächst« Är. l 'eück«esiesit Tüchtige Knechte * 41931 Melker. MetnknechU, Dtrnst- jungen rc. (ausgesucht brauchbare beutf<* ^.».....,..^0. vinfTD unter a. d «iucd d ot redende Leute vom Lande) vermittelt 1r Z iiUliiinn OTninkinnnn ---- — --------- JadreSlobn schnell und unter weit gün- 4 lucnuqe OieiDKiPPer 5456] Ru lagl. 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Bl. 5396] Ich suche einen kräftigen Lehrling für meine Müllerei Derselbe erhält so» fort Lohn und kann sich auch als Heizer 1 Theilnehmer zu einem Waggon Trockenfchnitzel gesucht. [5413 Näheres Hamm 5. ____ Ein Pferdeknecht gesucht. 5449] Chr. Spies, Neuenweg 29. Gegenüber immer bestimmter auftretenden Gerüchten, die mir von allen Seiten zugetragen werden, halte ich doch für angezeigt, öffentlich auszusprechen, was alle meine Freunde wissen, nämlich, daß ich an den Zeitungsartikeln und Flugblättern, welche in diesem Wahlkampf erschienen sind, nicht mit einer Zeile betheiligt bin, daß ich dazu weder mittelbar noch unmittelbar beigesteuert habe. Damit will ich natürlich nicht sagen, daß ich irgend welchen Grund sähe, das zu verleugnen, was meine Parteifreunde geschrieben haben in Ausübung gerechter Nothwehr und in Verteidigung unserer guten Sache. Frage ich mich nun aber, wie die Meinung entstehen konnte, ich müsse der Verfasser des letzten Flugblattes der Nationalliberalen feilt, so kann ich mir die Sache nur folgendermaßen denken: Man hat angenommen, ich hätte Rache nehmen wollen für jenes unvergeßliche Flugblatt, welche« vor drei Jahren, in den Abendstunden des 19. Februar 1890, also unmittelbar vor der Wahl, als eine Erwiderung nicht mehr möglich war, gegen den damaligen Wahlausschuß der Nationalliberalen und ganz insbesondere gegen mich persönlich verbreitet worden ist. smyci« -----------------i Nun, ich hoffe, in unserer Universitätsstadt Gießen, der ich seit 5448] In meinem Neubau in der Dietz- 23 Jahren angehöre, nicht weil ich muß, sondern weil es nffr hier gefallt, straße sind mehrere Logis, je 5 bis b ber s. q |ogar a(6 Landtagsabgeordneter in einem recht ernsten Augen mtaS?iCmte?6inSube60 b blicke habe dienen dürfen, wird es ja auch unter meinen politischen Gegnern i