Rr. 115 Erstes Blatt.Donnerstag den 18. Mai 1893 V«r M loose in der nächsten Lotterie wird derart ausgesührt, daß 10,665 Loose für die bereits bestehenden und 19,335 für 109 neue Collecten verwendet werden. Frankfurt erhielt drei neue Collecten. Berlin, 17. Mai. Das „Berl. Tagbl." meldet auS Graubenz, der Kaiser habe dem Graudenz benachbarten Orte Burg-Balchau zum Kirchenbau 25000 Mk. überwiesen. Der Kaiser besuchte im September die Gegend und besichtigte die Graudenzer FoNS. Berlin, 17. Mai. Die „Voss.Ztg." meldet auS Hamburg: Der Bürgerschaft ging ein vom Senat entworfenes Wohnungsgesetz behufs Sanirung Hamburgs zu. Es regelt daS Aftermiethcrwesen und theilt die Stadt und die städtischen bebauten Vororte in 36 Pflegebezirke ein, welche die Wohnungspfleger zu besuchen haben. Frankfurt a. M., 16. Mai. Seitens der nationalliberalen Partei wird nicht Dr. Fester, sondern Dr. OSwalt aufgestellt. Hamburg, 17. Mal. Die bacleriologische Untersuchung der Leiche dcS in Schiffbeck verstorbenen Arbeiters ergab asiatische Cholera. Sechs unter verdächtigen Symptomen erkrankte Matrosen eines aus Calcutta eingetroffenen Dampfers wurden dem Krankenhaus übergeben. Buba-eS, 16. Mai. Die Verhandlungen über die Vorlage, betreffend die Reception der Juden, wurden bis zum Herbst verschoben. Graz, 16. Mai. In der Spitaler'schen Restauration wurde eine Dynamitbombe mit brennender Lunde in den Keller geworfen, welche dort explodine. Ein Kellner wurd? erheblich verwundet, der materielle schaden in bedeutend. Loudon, 16. Mai. Bei den unterirdischen Arbeiten unter dem Aermelcanal wurden durch eindringenden Dampf zwei Arbeiter getödtet. Paris, 17. Mai. DaS „Journal" sagt betreffs von Baumbach wiederholter Aeußerung HerbetteS, eS bestehe kein Bündniß zwischen Frankreich und Rußland, diese Aeußerung vermindere daS Ansehen Frankreichs im AuSlande, Herberte muffe daher vom Minister deS Aeußern abberufen werden. » Madrid, 16. Mai. In Dalenzia explodine vor der Töchterschule deS Loretto CollegS eine Dynamitbombe, welche daS EiugangSthor dcmolirte. ES wurde- Niemand verletzt. Unter den Pensionärinnen, die den ersten Familien Spaniens angehören, herrscht eine unbeschreibliche Parnk. Chicago, 17. Mai. Am 14. August wird der internationale FriedenScongreß eröffnet. Derselbe hält wöchentlich 10 Sitzungen ab. Pari«, 17. Mai. Die „Officiöse Agentur" veröffentlicht das Dementi über die von ausländischen Blättern gebrachte Meldung über Aeußerungen Herbettes, betreffend daS russisch-französische Bündniß. Herbette that die Aeußerungen weder Baumbach, der ihm unbekannt, noch anderen Persönlichkeiten gegenüber. Tie (Generalversammlung der landwirthschastl. Genossenschaftsbank in Darmstadt. D. Darmstadt, 15. Mai 1893. Alles waS sich der Mensch selbst schafft, erarbeitet, erwirbt, hat dautrnden Werth und erfreut ihn. Geschenke, ererbte oder'gcwonnene Tinge verursachen bet Weitem nicht die Befriedigung, wie selbstgeschaffene. Vielleicht lassen sich diese Sätze mutatis mutandis auf die landwtrthschaftliche Genossenschaftsbank anwenden, welche heute im Gartensaale zum „Darmstädter Hof" dahier ihre neunte ordentliche Generalversammlung, von Landwirthen aus allm drei Provinzen zahlreich besucht, abhtelt. Vor neun Jahren wurde das Institut gegründet. ES war ein dringendes Bedürfntß geworden, eine Sammel- und Geldausgleichstelle für die Kreditgenossenschaften, Molkereien und Consumveretne zu haben, besonders aber ein Organ zu schaffen, welches dem Landwirthe billiges Geld bieten konnte zu jeder Zeit. Es waren kleine Anfänge gewesen, aus denen das Institut hervorging. £>tutc steht es kräftig auf den eigenen Füßen, ein Kind der Selbsthülse — und das ist unser Stolz. Ich will versuchen, Ihnen Einiges aus dem neunten Lebensjahre des Instituts mttzuthetlen. In vielen Geschäftszweigen brachte das vergangene Jahr 1892 keine erfreulichen Resultate. Die Genossenschaftsbank blickt dagegen mit Befriedigung auf das Jahr zurück. Der Grund liegt in der Anordnung einiger Maßregeln, welche erst in jüngster Zett getroffen werden konnten. So wurden die Provisionssätze für die Darlehnö- kassen und Productivzenoffenfchasten in lausender Rechnung bet unveränderten Zinssätzen angemessen erhöht; eine Vergütung für Porto und ähnliche Kosten wurde angeordnet und die landwirthschastlichen Consumveretne den Spar- und DarlehnSkassen gleichgestellt. Man kann jetzt mit Sicherheit annehmen, daß die Bank den für sie felbst nöthigen Kredit durch eigenes Geld befriedigen, daß sie die Reserve schneller vergrößern, die wachsenden Bedürfnisse hinstcht- lich der Kapitalien von Seiten der Genossenschaften, sowie auch den billigen Ansprüchen der Capltalten mehr und mehr gerecht werden könne. Die Genossenschaften, vorzugsweise die DarlehnSkassen batten vom Frühjahre bis Herbst 1892 mehr als in den Vorjahren wachsende« G-ldbedürsniß. Durch den Verkauf der eigenen Effecten, sowie durch den von Großbanken gewährten Credit konnte die« Bedürfntß in einer Weise befriedigt werden, die für die Bank selbst vorthetlbaft war. Gegen Jahresschluß ergab sich größerer Geldrücktluß. Die Landwirthe verkaufen im Herbste ihre Producte (Getreide, Tabak, Zuckerrüben, Fettvieh rc) und werden dadurch in die Lage versetzt, die im Frühjahre aufgcnommenen BetriebScapttalten wieder abzuWaS die Bewegung im Actienbesitze (sammlliche »dien sind im Acttengrundbuche auf Namen eingetragen) anbelangt, so gingen 35 Actien erster und 119 Actien zweiter Serie in anderen Besitz über. Sahungsgemäß müssen diese Uebergänge von der Generalversammlung genehmigt werden. Nachdem dies geschehen, ergibt sich folgende Vertheilung der Actien (wir fetzen die Resultate deS Vorjahres daneben, wodurch sich ein befferer Ueberblick und Vergleichung?- maßstab ergibt): Es entfielen Actien: 1892 1. Aus die Verbände 10 2. „ „ Centralgenossenschast der hessischen landwirthschastl. Eonsumoereine 20 3. „ „12 Molkerei- und Absuhranstalten 46 4. „ „ 85 landwtrthschaftliche Consumveretne selbst 125 5. „ „ 207 Spar- und DarlehnSkassen 1305 6. „ „ 405 Privatpersonen 994 1891 8 15 53 131 1286 1007 Summe aller Actien 2500 2500 1891 1892 740 11022 131 661 1181 8397 184 524 893 Im bindung, 2396 173 33 1759 427 909 1847 1. Gehalte, Stellvertretung, Echreibhülse(dte Pfennige sind wegaelassm) 2. AufsichtSrath«- und Revisionskosten 3. Steuern 4. Miethe, Heizung, Beleuchtung 5. Bücher, Drucktasten, Schreibmaterial,Sour«- blatt, DerloosungSltste, Zeitungen 6. Inserate 7. GertchtSkosten, Stempel zum Handelsregister 8. Porti, Transportversicherung, Stempel 9. Umzug«- und CinrtchtungSkoftm für die neuen Banklocale Jahre 1892 stand die Bank mit 207 Vereinen in Vermährend es deren im Vorjahre nur 164 waren. Diesen Vereinen war im Jahre 1892 ein Credit von 3 260 000 X etn- geräumt worden. Eigene Effecten hat die Bank im Jahre 1892 nach und nach abgestoßen. Sie besaß an 3'/,*/» und 3% RerchSanlethe, 31/, Preuß. ConsolS, 3% Jtal. garantirte Etsenbahnprtoritäten. Die vorjährige Generalversammlung beschloß, die Bank selbst solle keine Papiere anschaffen, sondern sich aus Bankgelchätte als solche beschränken. Darnach sind alle SpeculattonSoperaltonm beseittat^Die vorhandenen Papiere wurden mit einem Gewinne von rund 2900 X lieber die Verwaltungskosten vermögen wir aus Grund des Geschäftsberichtes folgende Anhaltspunkte zu geben, wobei wir wieder die Resultate de« Jahre« 1891 daneben stellen: ES mußten wettere Kaffaschränke, Schreibpulte. tonsttg« Schränke, I Actengestelle angescham werden, daher der Mehraufwand für MobUtar. Htnsichtlich der Gewinn- und Verlustrechnung geben wir >ür die beiden Jahre 1892 und 1891 mit Weglaffung der Pfennige folgende Anhaltspunkte: 1892 1691 X ZlnSeinnahmen 71 443 59491 ZrnSvergütunzen 44 462 39 814 ZinSüber schuß 26 931 l1-1 An Provisionen wurden erzielt 17 122 , , , vergütet 1 156 1 043 Uederschuß 13 966 7 767 Wir ersehen au« diesen Zahlen, daß die Zin«einnahme gcge» da« Vorjahr um ca. 40°die Provisionen sich aber um mehr alt hundert Procent geln fiert hat. — Ter Au'fichtSrath hat der General. o.°rsammlung nun folgende Vorschläge gemacht: 1. Ter Bankvorstand, die Verwaltungsorgane find ,u enhartau 1892 1891 2. Der verfügbare Uederschuß beträgt 27 790 11 20$ Er soll wie folgt Perwenduna finden: a. Rach ^36 der Satzungen sind dem Reserve- . fonds 20% von 27 436 X zu überweisen 5 48« -33 Außerdem, damit er die Höhe von 15 000 X erreicht 56 — b. 5% (In 1891 2«, °,) Dividende auf bezugsberechtigte« Grundcapttal von 336 760 X 16838 8 415 c. Zur Bildung einer BetriebSrücklage 3000 — d. Auf neue Rechnung pro 1893 vor zutragen 2608 5-34 3. Die erfolgten Uebergänge von Actien zwetler Serie sollen gr nehmigt werden. 4. Der Werth der Anwesenheil«a aiken für die Mitglieder fall neu festgesetzt werden. 5. Au« dem AufsichtSrathe haben satzungigemäß auSzuichetden die Herren Haa« Offenbach, Hahn h3enln8«, Heuerltng- Wimvfen. Für Herrn G. Füiberth-Erfenbach, welcher die am 20. Mal 1892 aus ihn gefallene -Wahl in den Au'sichtS- ratb ablehnte, ist Ersatzwahl auf zwei Jahre erforderlich. Hinsichttich der zu vertheilendm Dividende wurde tn der vorigen Generalversammlung betont: Man muß die Dividende so niedrig wie möglich halten, Hauptsache ist, daß die Geno'cii'chai:«n-.itgl»eder möglichst billiges (Selb erhallen, bad irt ja der erste Zweck der Bank, Dividenden sind Nebensache. Daran liegt manche« Richtige, Differenzen gegen absolute Reinheit nur bei der größten Aufmerksamkeit und mit sehr geübtem Cbr beobachtet werden können. Die 4 neuen Glocken, in Verbindung mit den 4 Glocken der alten Kirche, welche letztere den harmonischen MollaccordA:i_ C A. (a1 — 448 Schwingungen) darstellen, bilden gemeinschaftlich ein sogenanntes melodische« Geläute, dessen Gesammt» Wirkung einen erhabenen Eindruck und eine feierliche religiöse Stimmung in dem Empfinden des Beobachters erregt, weil die Intervalle der 8 Glocken (einige Unregelmäßigkeiten deB alten Geläute- abgerechnet) in mathematisch reinen Ton- verhältnisscn zu einander stehen und durch die stete wogende Bewegung, welche die 4 tiefsten Töne G : A: H:C vcram lassen, dem ganzen Geläute die Monotonie, welche man bei einem harmonischen Geläute beobachtet, entzogen wird. Wenn man der Gemeinde einerseits zu diesem gelungenen Resultat aufrichtig gratultren kann, so kann man anderseits Herrn Rincker die Anerkennung nicht versagen, daß derselbe mit diesem Werk dasjenige auSgeführt hat, wa» bi« je$t auf diesem Gebiete an Vollkommenheit geleistet werden kann." Nach diesem Unheil der Sachverständigen, dem jefi ’*on Biele freudig zustimmen, dürfen wir hier in Gießen daS Bewußtsein haben, daß wir in unseren Kirchen zwei sehr schöne, prachtvolle Geläute besitzen, und daß wir im Zusammenkliogen der acht Glocken ein Geläute beschaffen, da» den allerschönsten in ganz Deutschland sich an die Seite stellen kann. Das Gewicht der vier neuen Glocken ist nun- mehr endgiltig wie folgt festgestellt: Die erste und größte Glocke wiegt 3931 Kilo, die zweite wiegt 1988 Kilo die 39814 1891 27790 16838 SD 5487 56 Nein — durch Thaten fort und fort UnS bezeugt als Brüder? Freu'n wir uns der Pfingsten denn! Doch wenn wir erwärmen, Wenn so froh ein Lied man singt. Wenn so hell das Glas erklingt: O, so denkt der — Armen! Droben hoch im Hessenland Liegt ein Dorf in Trauer. Weinend steht mit Weib und Kind, Arm geworden io geschwind, Mancher brave Bauer. „Zell", Du treues Hessenborf! Wollen Dein gedenken! Was die Flamme Dir entriß, Hessentreue — sei gewiß! — Wird Dtr's wieder schenken. Karl Schafs nit. Pfingsten, holdes Frühlingsfest, Willst nun wiederkommen, Wtederbringen jenen Geist, Der alS heilig sich erweist, Bei den Guten, Frommen. Eitel Freude wird wohl sein In den Pfingstsesttagen. Jubel schaut zum Fenster 'raus, Aus so manchem schönen Haus, Fern ist Sorg und Klagen. Fröhlichkeit und Lust und Scherz Wird die Hand sich reichen. Sollte auch zur Frühlingszeit, Aller Well zur Lieb' geweiht, Nur der Mensch denn schweigen? Doch wo bleibt der heil'ge Geist, Der mehr als durch Lieder, Frommen Spi uch undglattes Wort, Darmstadt, 13. Mai 1893. Vermischtes. Gedenket der armen Abgebrannten in Zell. . 4 tM"t V* ■' blt »»leier fm Mlin Äuißchl- itnhwinbt in b« Dotii,- Wmbt io nitbii, d» erste Zmck da r« mavcheSRichiigr, l£t als 405!ßiiDaiiJ6tloi- n|o mit rund 200000* in Mdcr Fultnstofte, 4e Maschinen, fit fak i f« blühen und gtbtiU >ort nun noch jum fo! s btfommen sie janlifcr wenig und darum iß i i6rt werden. Mehr y. Satzungen so vor. m Geschäftsjahre in btt idn, wie das neunte (. h, den man dem gemeir aus den Weg gtben facher frühere Rerchstagsabgeordnete Nicola Racks hat die iqm von hier wie von zwei auswärtigen ReichStagswahlkreiseu angetragcnen Candidaturen entschieden abgelehnt. I6‘ ^Q*" $eute dahier stattgehabte dresjahrrge Generalversammlung des land wir th s ch a ft- n* o-.Crcin§ Provinz Rheinhessen befaßte id) des Längeren mit dem „Bunde der Landwirthe". Nach letjr eingehenden Debatten nahm man folgende Resolutionen °n; //®er landwirthschaftliche Verein begrüßt die Gründung 6c5 Bundes der Landwirthe, soweit sie zur Förderung der wrrthschaftlichen Interessen der Landwirtschaft bestimmt ist, unci empfiehlt seinen Mitgliedern den Beitritt zum Bund, ferner stellt der Verein zur Förderung des Bestrebens oc5 Bundes 500 Mark unter der Bedingung zur Verfügung, daß der landwirthschaftliche Verein seine Stellung gegen die Staffeltarife im Bunde zum Ausdruck bringt. SDiit diesen Beschlüssen hat der landwirtschaftliche Verein feine bisherige parteilose Haltung aufgegeben und ist in die politische Arena getreten. △ Mainz, 16. Mai. Der Wasserstand des Rheins geht noch fortwährend zurück und ist die Schifffahrt bereits in einer Weise behindert, daß für die Schiffseigner und ^hedereien großer Schaden erwächst. Die Personenschiffe, oie nicht sehr geringen Tiefgang haben, mußten schon außer 'betrieb gestellt werden und diejenigen Boote, welche noch fahren, können dies nur mit der größten Vorsicht. Von einem fahrplanmäßigen Kommen und Ab fahren der großen Salonschiffe ist im Augenblick nicht die Rede. Die Güter- schiffe müssen an verschiedenen Stellen lichten. Von St. Goar abwärts bis Wellmich liegt eine ganze Flottille vor Anker und zwar an manchen Stellen so dicht, daß für die Schiff- fahrt ielbst nur em schmaler Canal zum Passiren offen ist. R. Aus Rheinhessen, 16. Mai. Wir haben in unserer Provinz sclbstverstänolich eine ebenso große Trockenheit wie in den beiden jenseitigen Provinzen, stellenweise ist sie vielleicht roch größer und zwar an denjenigen Orten, wo der Boden recht kalkhaltig ist. Dort giebt es aber auch einen guten 2Bein und so kommt es, daß zwar unsere Landwirthe zu viel Trockenheit haben, die Winzer und Bienenzüchter schauen aber vergnügt drein. Die Weinberge sehen sehr gut aus, die Schäden, welche die große Kälte und die Maisröste anrichteten, sind jpohl erträglich. Das Laub und die Gescheine an den Rebstöcken sind gesund, über Ungeziefer hört man u'cht klagen. Die Lage ist daher, Mitte Mai, wo sich schon überall blühende Gescheine finden, eine recht befriedigende. Regen könnten wir brauchen, aber er ist nicht so dringend nöthig wie bei der Landwirtschaft. Warm muß es bleiben, damit kein Rückschlag in der Entwicklung eintritt. Das 1893er Frühjahr erinnert an die berühmten Weinjahre der 50er Jahre, nämlich an 1857, 1858 und 1859. Auch sie brachten den Landwirth arg in Schwulitäten hinsichtlich der Futter- und Streumaterialien, aber Weine wuchsen, die zu fcen besten des 19. Jahrhunderts gerechnet werden müssen. — Gegenwärtig finden an den größeren Orten unserer Provinz: Mainz, Bingen, Oppenheim öffentliche Weinversteigerungen ftatt, wozu Käufer aus aller Herren Länder zusammenströmen, besonders wenn hochfeine Gewächse zum Ausgebote kommen. Die Weinpreise halten sich hoch, der Mißwachs seit zwei Jahrzehnten macht sich geltend. Mellen. Guß und JnlmM, :bcn. Dtt AavgM tb von unhamE iligtn. @«»l =1*’ Stimmung, »ir,n 9’ UM W*'"? " t sehr geübtem Ohr ° I L« mr mf i eine feierns • = Beobachters erreg, roogtnK löne G. A- mön onotome, * bi*ieSii« t Hal/ tf > Cff G^ßen l ..»«6 »» tt n-iezl 19 iM— dritte wiegt 1148 Äi(o; die vierte und kleinste wiegt 488 Kilo. Das Gesammtgewicht der neuen Glocken beträgt also 7555 Kilo. Um den vielseitigen ausgesprochenen Wünschen entgegenzukommen und um der Gemeinde die Freude, auch die neuen ©locfen bald wieder zu hören, zu bereiten, sollen am nächsten Samstag, 20. Mai, alle Glocken nochmals geläutet werden, 5ugleid) als Einläuten des Pfingstfestes. Abends 7 Uhr am nädtften Samstag sollen zuerst die Glocken der Stadtkirche rurTnUtei\ geläutet werden, gleich darauf die neuen Tn ™ Minuten lang; dann nach einer Pause von W Minuten sollen alle acht Glocken V« Stunde lang ge- lautet werden. vr. Naumann. •* Concert. Das rühmlichst bekannte Sänger-Ensemble beß Groß h. Hoftheaters z u Darmstadt, welches unter der Bezeichnung Rheinisches Vocal-Künstl er- Dopp elquartett wiederholt Kunstreisen mit bestem künstlerischen Erfolge ausführte, wird auf seinem diesjährigen Tournä am Samstag den 27. Mai in „Steins Garten" ein Concert veranstalten. Weitere Verpflichtungen machen ed der Vereinigung unmöglich, mehr als ein Concert hier zu geben. Wir möchten daher Alle, die sich für künstlerischen Männergesang inteteffiren, ganz besonders darauf aufmerksam wachen. Die Wahl der Chöre zeugt von gutem Geschmack, neben Wagner (Pilgerchor) finden wir Weidt, Kücken, Orth, Koschat rc. Angenehm wird die Reihe der mehrstimmigen Gesänge durch einstimmige Arien und Lieder unterbrochen, die von den vortrefflichen Solisten des Doppelquartettes vorgetragen werden. Indem wir hiermit gleichzeitig auf unseren Juseratentheil verweisen, wünschen wir der Künstlerschaar besten (Srfolg und bemerken noch, daß der Vorverkauf der Karten bei Herrn Challier bereits begonnen hat. ** Neues Theater. Donnerstag den 18. Mai findet in unserem Theater eine Aufführung des alten bekannten Schau- fpiels „Das Käthchen von Heilbronn" statt. Frau Directör Baars, welche das „Käthchen" zu ihren besten Rollen zählt, wird darin auftreten. Freitag ist das Lustspiel „N crvöse Franc n" von G. Moser. Ob noch weitere Vorstellungen stattfinden, ist unbestimmt. So dürften wohl biefe voraussichtlichen Abschiedsvorstellungen noch reichlichen Zuspruch finden. "* Die Statistik der Benutzung und Vermehrung der Universitätsbibliothek zu Gießen im Geschäftsjahr 1892/93 ergiebt folgende Zahlen: Außer Haus wurden rund 17 600 Bände verliehen gegen 14 200 in 1891/92, 13 300 in 1890/91 unb 11600 tu 1887/88, so daß affo die Ausleihe in den vergangenen fünf Jahren um ein Drittel sich vermehrt hat. Rach auswärts wurden 2224 Bände in 463 Sendungen ver- jdjicft gegen 1363 Bände in 1891/92 und 519 in 1887/88; bic Ausleihe nach auswärts hat sich also in bin verflossenen fünf Jahren vervierfacht, und hat sich somit die Universitätsbibliothek in den Dienst der weitesten Kreise des Großherzog- rhums gestellt. Im Winter-Semester 1892/93 wurde die Bibliothek von 501 Personen benutzt, worunter sich 143 der Universität nicht angehörende Bewohner Gießens, 106 Auswärtige und 252 Universitätsangehörige befanden. Von den Studirendeli haben 39pCt. die Bibliothek benutzt. Von der Hofbibliothek zu Darmstadt wurden 848 Bände an Hiesige durch Vermittlung der Universitätsbibliothek verliehen, gegen 737 in 1891/92 und 560 in 1890/91. Die Entleihe aus anderen Bilbliotheken und Archiven belief sich auf 419 Bücher und 266 Handschriften und Archivalien. Eatalogisirt wurden im Jahre 1892/93 7481 Schriften, unter ihnen die Zugänge der Oberhessischen Gesellschaft für Natur- und Heilkunde, des Oberhessischen Geschichtsvereins, des philologischen Seminars und 3977 Universitäts- und Schulschriften. Größere Bücherschenkungen sind für das Geschäftsjahr 1892/93 n’cfit zu verzeichnen. Doch wurde der Ertrag eines im Winter 1892/93 von Docenten der Landes-Universität abgehaltenen Cyclus von öffentlichen Vor- i ragen in dankenswerther Weise der Universitäts-Bibliothek zugewiesen. A Aus dem Ohmthal, 16. Mai. Der Mangel an Futter für das Vieh wird nachgerade eine drückende Plage für den Landwirth. Die Vorräthe in den Scheunen und Heuböden sind auf ein Minimum zusammengeschrumpft und auch dieses Wenig dürfte über Pfingsten bei vielen Land- wirthen, namentlich den kleineren, alle werden. Was dann? Kein Graswuchs in den Wiesen, kein Kleestand auf den Aeckern. Ja in den trockenen Wiesen verbrennt das Gras geradezu, so daß sie selbst zum Ausweiden unbrauchbar sich erweisen. Und zu diesen traurigen Aussichten keinen Regen, so oft auch der Himmel bewölkt erscheint. Im oberen Ohm- thal ist der Graswuchs noch etwas besser, als im mittleren unb unteren, weil eben im oberen Vogelsberg der Schnee länger liegen bleibt und der Boden mthr Feuchtigkeit dadurch besitzt. Ueberall aber droht der Futtermangel zu einem Nothstand zu werden. Schon sieht man einzelne frisch ab- grmähte Kornäcker, wovon das Korn zum Verfüttern geholt worden ist. Pfingsten, das „liebliche Fest", scheint diesmal wenig Fröhlichkeit bringen zu wollen, weil ihm die Verheißung eines gesegneten Jahrganges abgeht. A Mainz. 16. Mai. Zwischen den Ausschüssen der demokratischen und deutschfreisinnigen Partei hier schweben gegenwärtig wegen gemeinsamer Aufstellung eines Reichstagscandidaten Verhandlungen. Eine illustre Persönlichkeit, die seither einen norddeutschen Wahlkreis im Reichstag vertrat und der Fahne Eugen Richter s treu geblieben ist, wird alß Candidat genannt. Nach Pfingsten soll in einer öffentlichen Versammlung der Candidat proclamirt werden. — Der non der national liberalen Partei als Candidat in Aussicht genommene Bürgermeister Hessel in Selzen hat, wie verlautet, entschieden abgelehnt, eine Candidatur anzunehmen unb ist man gegenwärtig bemüht, einen früheren hessischen Lnndtagsabgeordneten, der in landwirthschaftlichen Kreisen eint gutes Ansehen genießt, zur Uebernahme eines Mandates bewegen. — Als Candidat der Centrumspartei wird jetzt wieder Rechtsanwalt Dr. Schmitt genannt. Äen w-iche Silben* inMe». tzen, 17. Mai 1893. Glicht. Die 4 neuerr !. Kincker zu Sinn, r neuen fiirdje. chn räflt bitfelten. Herr ,tu auf Wunsch bt» mW Den Mrzichn i er erklärte einzelne Vorschläge zur febalb zur Ausjührutig zehängt worden waren, üfung des Tones :n durch eine wusika- ebilbet von den Herren: tufitbinctor Felwner alienhändler Rudolph mffion sei naMend (treu: „Me Mmg weiche von Herrn «qeliesertwvMnsind, in M» * Berlin, 15. Mai. Auf Anregung des Kaisers wird gegenwärtig, der Potsdamer Correspondenz zufolge, in der Nähe des Neuen Palais in dem abgesperrten Theil des Parks von Sanssouci gegenüber dem Drachenberge für die kaiserlichen Prinzen ein Festungsfort erbaut. Ein Ingenieur der Krupp'scheu Fabrik in Essen hat die Pläne unb Voranschläge zu dieser kleinen Festung ausgeführt. Diese wird indessen nicht allzu klein ausfallen, denn die Baufläche ist so groß, daß auf ihr ganz gut eine mittlere Kirche erbaut werden könnte. Die kleine Festung soll mit allen möglichen Rüstwerken des modernen Festungsbaues ausgerüstet werden; es sollen u. a. drehbare Thürme, Wassergräben mit Zugbrücken u. s. w. geplant sein, auch soll die Festung mit Krupp'schen Kanonen ausgerüstet werden. Die Arbeiten sollen derart beschleunigt werden, daß die kaiserlichen Prinzen die Festung noch in diesem Sommer benutzen können. Das Mauerwerk ist schon bis über den Erdboden fertiggestellt. * Berlin, 14. Mai. Gegen das Gigerlthum in Offizierkreisen hat das Generalcommando des dritten Armmeecorps folgenden Erlaß gerichtet: „Se. Majestät der Kaiser hat mißfällig bemerkt, daß von Seiten der Herren Offiziere mehrfach ein nicht der Vorschrift entsprechender Anzug getragen wird. Das Generalcommando des dritten Armeecorps bestimmt hierdurch, sich jeder Extravaganz im Anzuge, wie Modemützen, zu hoher Kragen, zu kurzer Paletots ohne Rückenfalten, zu kurzer Ueberröcke, geplätteter Hosen, Schnabelschuhe u. bergt, zu enthalten". Dies Schreiben ist 3000 _ Sr &r™, den Offizieren des BezirkScommandoS Teltow unter dem 2. Mai zugegangen. * Als resolute Gattin zeigte sich am letzten Sonntag eine Frau in Berlin. In ein Schanklocal wurde Abends gegen 10 Uhr von besagter Frau ein Kinderwagen mit zwei Kindern im Alter von 4 und 2 Jahren gefahren und vor einen dort Karten spielenden Mann mit den Worten gestellt: ,/Seit heute Morgen sitzest Du beim Kartenspiel in der Kneipe unb lässest Deine Familie allein. Damit Du wenigstens etwas Familienleben am Sonntag hast, bringe ich Dir die zwei Aeltesten zur Unterhaltung^ — sprachs und ging mit einem dritten Kinde (einem Säugling) schleunigst davon. Die Kartenspieler waren ob dieses Zuwachses vollständig verblüfft, und daö Spiel soll ein etwas plötzliches Ende genommen haben. * Die „Gazette be Lausanne" erzählt folgende Geschichte: //Als Kaiser Joseph II. im Jahre 1779 die Schweiz besuchte, hielt er in einem kleinen Orte unweit von Luzern an, um Mittag zu essen. Der Wirth war abwesend und seine Frau hängte Wäsche zum Trocknen auf. Das Essen war nicht gut. „Ich bitte um Entschuldigung, Herr Kaiser", sagte die Wirthin, „aber ich bin überzeugt, daß, wenn Ihre Frau Waschtag hat, das Essen bei Ihnen auch nicht gut i st." — Das «entrakomitc der deutschen LeemannSmtsston in Großbritannien versendet nachstehenden dringenden Aufruf. Da es sich dabet um ein Rettungswerk bandelt, das wahrlich nicht weniger wichtig und dringend ist, als die Rettung Schiffbrüchiger, für die bei uns bereits gern gesteuert wird, so darf dieser Aufruf wohl auch auf einigeThetlnahme unter uns rechnen. Etwaige Gaben vermittelt gerne Pfarrer Schlosser. Der Aufruf lautet: Eine Rothlage, wie wir sie während des Bestehens unserer Arbeit noch nicht dmchgemacht haben, unb welche dieselbe ernstlich bedroht, zwingt uns, die dringende Bitte um Hülfe an unsere Landsleute im Valerlande zu richten. Wir erlassen diesen Aufruf erst, nachdem wir alle uns zu Gebote stehenden Mittel, hier zu Lande wettere Hülse zu erlange», erschöpft haben. In Folge der Cholera find uns Unterstützungen, die wir aus Deutschland erwarteten, ausgeblteden. Daher unsere Rothlage. In Großbritannien ist fast überall, wo Deutsche ansässig sizrd, für Hamburg gesammelt worden, weshalb es uns trotz aller Anstrengungen nicht gelang, hier für unsere Arbeit hinreichende Hülfe zu erlangen. Auch sind die hier ansässigen Deutschen für deutsche, wie auch für englische Wohlsahrtsanstalten schon sehr stark in Anspruch genommen. Was können wir antworten, wen» man uns sagt: die deutsche ©ec# rnannsmisston arbeitet ausschließlich für Deutschland, daher hat Deutschland, wie es die Frucht dieser Arbeit genießt, auch die Verpflichtung, für sie zu sorgen? Abgesehen von Schulden, die auf unseren Gebäuden lasten, brauchen wir nothwendig ca. 8000 Mark für dringende laufende Ausgaben. Schon stehen wir vor der bitteren Rothwendtgkeit, eine Station aufgeben zu müssen, und »wei andere sind in gleicher Weise gefährdet, wenn uns nicht bald Hülfe kommt. Nach den consularischen Berichten haben auf unseren sieben Stationen voriges Jahr (1891) über 50 000 deutsche Seeleute verkehrt. Zu dieser Zahl kommen noch mehrere Tausend, die auf englischen Schiffen fahren, und für welche unsere Arbeit, besonders unsere Seemanns- Heime, meist das einzige Band ist, welches sie mit dem Vaterland verbindet, sie dem Vaterland unb den Ihrigen erhält, lieber 12 000 deutsche Seeleute verkehrten im vorigen Jahr in unseren Lesezimmern. In unseren vier Heimen logirttn in demselben Zeitraum 1135 Seeleute, und es wulden etwa 25 000 Mark Lohne,sparnisse derselben durch uns nach Deutschland geschickt. Wir können wohl sagen, daß dieses Geld, welches auf deutschen unb englischen Schiffen verdient wurde, sonst größtentheils in englischen Häfen vergeudet oder geraubt worden wäre, statt Weib und Kind daheim zu gute zu kommen. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, daß für unsere Arbeit voriges Jahr ca. 23 700 Mark verausgabt wurden, unb daß wir in dem gleichen Zeitraum ca. 8000 Mark, einschließlich einer durch den Central - Ausschuß für die innere Mission vermittelten Beihülfe Sr. Majestät des Kaisers und Königs im Betrage von 5200 Mark, an Unterstützung aus Deutschland erhielten. Die Ausgaben speeiell für Cardiff, welche von ben verbünbeten lutherischen Vereinen für innere Mission bestritten werden, sind nicht mitgerechnet. Zu unserer Arbeit gehört Besuchen der Schisse, der Schlafstellen am Lande, der Hospitäler, Abhalten von Gottesdiensten, Andachten an Bord, Schriftenverbrettung und die mannigfachste Unterstützung trer Seeleute mit Rath und Thal durch Stellenvermittelung, bei Krankheitsfällen u. s. w., besonders in Fällen, in welchen die Consulate nicht zuständig sind. Die Zahl der Seeleute, welche die Gottesdienste besuchen und den Andachten beiwohnen, ist erfreulicher Weise im Zunehmen begriffen, lieber die Pflicht, unseren Seeleuten Gottes Wort zu brinaen, welches sie sonst ohne ihre Schuld in Folge ihres Berufes in der Fremde entbehren, sowie ihnen in den vielen sittlichen unb materiellen Gefahren, unb gegenüber der raifinirlen Bosheit, mit welcher ihnen nachgestellt wird, in unseren Hafenstädten einen Stützpunkt unb eine helfende Hand zu bieten, kann kein Zweifel herrschen. Daß unsere Arbeit sich, auch nach dem eigenen Zeugntß vieler Seeleute, als eine segensreiche erwiesen hat, dürfen wir mit dankbarem Herzen verzeichnen. Diejenigen, welchedie Lidmückung von Grabstätten beab- sichtigen, feien auf das Grabstein-Geschäft, verbunden mit Bildhauerei, des Herrn Emil Kalbfleisch, Licherstratze 1, aufmerksam gemacht, welches wohl als das größte dieser Branche am hiesigen Platze genannt werden kann. In ihrem Verkaufslocale, sowie in einem weiteren Lagerräume bringt gen. Firma nahezu 200 fertige Grab'Monvmente, Grab kreuze, Grabsteine u. f. w. in allen Steinarten zur Ausstellung, welche in ihrer Ausführung als künstlerisch zu bezeichnen sind, und durch die reichhaltige Auswahl kann sowohl den bescheidensten, als auch ben weitgehendsten Anforderungen Rechnung getragen werden. Auch in Grab- einfafsungen befindet sich daselbst ein großes Lager. Wir können deshalb allen Interessenten eine Besichtigung dieser Ausstellung bestens empfehlen. Sehr schön ausgeführte Entwürfe liegen ebenfalls zur gefälligen Ansicht auf und werden etwaige Aufträge in kürzester Zeit ausgeführt bei billigster Preisberechnung. 2389 Für die Abgebrannten in Zell bei Alsfeld find ferner bei uns eingegongen: Von E. P. 3 J4, I. P. 2 JL, Herrn. Katz 3 JL, (5. ©. 2 JL Zusammen 10 Jnsgesammt 237 »Ä Weitere Gaben nimmt bereitwilligst entgegen Die Expedition des „Gießener Anzeiger". Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemessen am 17. Mai, Mittags zwischen 11 unb 12 Uhr: Wasser 15, Lust 18'/, Grad. Rübsamen'sche Badeanstalt. Gic'fte«, Lclt-röw-g Nr. 20 Neiilieiten | Mndkr-undMsdchenkleidcrn 1 * rn 70 Ps °n bi. 1 ] ••tt’J”“ ' | Tricothöschcn für Knaben fr * t>on MI. 1-30 an. M Tricot-Anzüge zu allen Pr-'s-n Ä Neuheiten m ___Hinder-Hütchen. ___8on Primat <*mtn un w fct & , *""* »V 8 '.'SA »LL hJJäi •*sa? * Htn htii.AtL , Mg Chilis «wüilltJiMJ MW cot rrbdttn, ift l Jt< )u gntnufti m btt Mode- Hutt LMc :»rirhl« in ( Neu fit! bt psntad- fit yw w 52^ »r"> öamen- und Blumen i Spitzen i füllen und Ci 1 zu büli( ^nrommirtk _____tut M SeMt pai alteSosg ae -randpiatz w ^Mtn ®Httroodb * Vorm. an Pxt und SR «rteirt «*»< iiittOT. de» 1 grofi. Bürge 0n Mim M suchen k"^r, deren $ vwmnfchildern find, un» inner Elenden Mmmi Einbringung der Äine erfolgen. Gießen, den 1 5 4518 Dr. Schliephake ist verreist Dr. Klein (Betr.-K.-K. b. M.-D.-B.) Dr. Klewitz. Dr. Markwald. Dr. Zinsser (K.«K. Heuchelheim und Betriebs K.-K. d. M-W.-B.) Pertreter: Herr Herr Herr Herr 4591 Giessen des Grossh. 4587 [456fr ermässigtem Preise zu haben. KeikgeKolenes. 7* o Uhr. (^ntr^c 30 Um die Ausgiebigkeit der vorhandenen Fleischbrühe außerordentlichzu vergrößern, [4564 Zu haben bet Büchen- u. Tannen- Scheitholz Emil Fischbach. wi> getroffen im Rebstock«. stall zu haben. ffafe (*bel. teilte geübte Z igarren Lor zu vermiethen. MLvSbnrg 7. Wrthow .mit Voßtd zu vermicthen. *UVUI 2703] MäuSburg 1. tritt gesucht. «(Htnbratttfti. 3 pCt. ReichSanleihe 3*/t P«L do. 100 60 «dient Berp» »\Xct Zeugn. fof. gesucht. Wallthorstr. 16. 182 60 136.70 142 40 118.30 10U.00 270 00 101X0 MIO 31.lt 21.10 52» 637» 081» IW 7» i&a 30 in io 67.50 L Platz 75 Pfg., Familienkarten für 3 Personen 2.— Mk. II. Platz 50 Pfg., Familienkarten für 3 Personen 1.20 Mk. An der Abendkasse: I. Platz 90 Pfg., II. Platz 60 Pfg. Billete für die Herren Studirenden sind im Vorverkauf zu DiSconl o-EommRndu'LnH. Darmstädter Bank-Acl. Dresdener Bank-Act. Nordd. Lloyd-Act. Wiener Bankver.-Lu Oest. Eredtt-Lct. Jtal. Mitt elmerr bahn fld. Hess. Hoftheaters zu Darmstadt. Elntrltt*prei*e: in der Musikalienhandlung Ernst Chalii er 136.601 ver. ZkLntgS.Laurah^»d Tendenz. test. 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