reius Beuer» I. aden), Eigner, lng. le. ‘K-S.7’ °gs 3 Uhr ben. Fratig, ijlie Becker. iinahmr bei dem reuen Gattin und ier Schwester, die in, sowie für die Teilnahme bei n wir unseren 2512 «er "NI. 2506 ;r Haftpflicht. Der Rechne: - Sommerlab. 'rr, MW, 8g* u f. w. raufe Ät», iatzti «ine iötiö' 1 a«-rta«fi «UftenVUOLL nod.MLdchM'wM^ ilt des. woflen, find. O ttrÖtflUbJitbiflMi nd Rs-arhttteriWM «K fltutn Mut .— -hrling :n 8»b A [2068 pä&’ST*’ TSgtS* lÄi« . * stzK m 66 Hrstes Blatt Samslüg de 18. März 1893 Der Gietze»er A«»ei,er «rfdirint täglich, ■rtt Ausnahme deS Montag-. Dir Gießener W««ikte»S kälter »erden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal deigelegt. Gießener Anzeiger Kenerak-Mrzeiger. Vierteljähriger AßonnementspreiL» 2 Mark 20 Ptg. mV BrlNgerloyn. Durch die Post brzoß« 2 Mark 50 Pfg. Nedaction, Lxpedm» und Druckerei: SchukKratze Mr.A, Fernsprecher 6L IXtnis* und Anzeigeblutt für den Ureis Gieren. X [ Hratisbeitage: Oießmer Jamilienötätter. Alle Annoncen-Bureaux deS In» und Auslandes nehme« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Amtlicher Ttzeil. Bekanntmachung, betreffend die Abhaltung öffentlicher Faselschauen. Wir bringen zur öffentlichen Kenntniß, daß in Verbindung mit dem am 23. März d. I zu Grünberg stattfindenden Viehmarkt eine öffentliche Faselschau durch die Körcommission abgehalten werden soll. Bei der Schau, welche Bormittags 9 Uhr beginnt und welche nur zum Zweck der Ankörung vorgenommen wird, werden Seitens der Commission nur sprungsähige Bullen der Vogelsberger und Berner, speciell Simmenthaler Raffe berücksichtigt werden. Die Fasel muffen sicher gefeffelt sein, sonst ist Wegweisung zu gewärtigen. Gießen, den 9. März 1893. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. __v. Gagern.__________________ Bekanntmachung. Vom 1. April d. I. an wird auf der Strecke Gießen —Großen-Bnseck der Oberhessischen Eisenbahnen an Werktagen ein Arbeiter-^rühzug verkehren, der nach 5 Uhr (Mitteleuropäischer Zeit) von Gießen nach Großen - Buseck leer fährt und von Großen-Buseck um 5 Uhr 50 Minuten (Mitteleuropäischer Zeit) nach Gießen wieder abgeht. Die Bahnstrecke Gießen — Großen-Buseck wird während dieses Zugverkehres nach Maßgabe der Bahnordnung für deutsche Bahnen untergeordneter Bedeutung betrieben, also ohne Bewachung der Bahn und ohne Schließen d-r Schranken au den Bahu-Uebergängeu; dagegen wird bei Annäherung des Zuges an einem Wegübergang mit der auf der Locomotive befindlichen Glocke zur Warnung für die Paffanten geläntet. Alle Diejenigen, welche in den genannten Morgenstunden auf den von der Bahn überschrittenen Straßen und Wegen zu Fuß oder zu Wagen verkehren, werden daher aufgefordert, auf das Läute-Signal zu achten und die Bahn nicht zu überschreiten, so lange daffelbe ertönt. Gießen, den 16. März 1893. Großherzogliches Kreisamt Gießen. ___________v. Gagern. Gießen, den 16. März 1893. Betr.: Einlegung eines Arbeiter-Frühzuges auf der Strecke Großen-Buseck—Gießen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großh. Bürgermeistereien Alten-Buseck, Annerod, Bersrod, Beuern, Burkhardsfelden, Climbach, Gießen, Großen-Buseck, Harbach, Hattenrod, Oppenrod, Reiskirchen, Rödgen, Trohe, Wieseck. Wir beauftragen Sie, vorstehende Bekanntmachung bis zum 1. April d. I. mehrere Male, jedenfalls aber an den zwei letzten Tagen im Monat März ortsüblich zu publiciren. __________v. Gagern. . Bekanntmachung, betreffend die Feldbereinigung in der Gemarkung Saasen. Es wird zur Kenntniß der Betheiligten gebracht, daß 1. die Karten über die neue Zutheilung der Grundstücke in dem letzten Feldabschnitte der Gemarkung Saasen sammt den hierauf bezüglichen Acten, 2. die Gütergeschosse aller Betheiligten, in welchen die Abschätzungen eingetragen sind, vom 7. bis 21. März l. I. auf der Bürgermeisterei Saasen zur Einsicht offen liegen und daß etwaige Anträge oder Reclamationen bei Meldung des Ausschluffes damit in der Tagfahrt Mittwoch den 22. März l. I., Bormittags von 9 bis 1 Uhr zu Saasen bei dem Unterzeichneten vorzubringen sind. Darmstadt, den 1. März 1893. Der Vollzugs-Commiffär: Nover, Regierungrath. Deutsches Reich. Berlin, 16. März. Als ungemein characteristisch für die unsichere Situation, welche sich aus dem gesammten bisherigen und so unerquicklichen Verlause der Militärfrage entwickelt hat, kann wohl das Berliner Börsengerücht betrachtet «erden, wonach der Kaiser angeblich zur Zurückziehung der Militärvorlage entschlossen fein soll. Allerdings klingt diese sensationelle Nachricht schon in Hinblick auf die verschiedenen klaren Kundgebungen des Monarchen zu Gunsten der geplanten großen Mtlitärreform durchaus unglaubwürdig und in Berliner maßgebenden politischen Kreisen bezeichnet man denn auch die ganze Meldung als Erfindung. Immerhin bleibt es aber bemerkenswerth, daß ein derartiges Gerücht überhaupt aufzutauchen vermochte, wobei als eine spectelle Wirkung desselben auf die Berliner Börse hervorgehoben zu werden verdient, daß es ein nicht unbeträchtliches Steigen einer Anzahl von Speculationspapieren veranlaßte! Jedenfalls wird es allgemach Zeit, daß in der Militärfrage endlich eine wirkliche Entscheidung erfolgt, ein längeres Hinausschieben der letzteren kann die herrschende Verwirrung nur noch steigern. Von der Militärcommission, welche am Donnerstag in die zweite Lesung der Vorlage eingetreten ist, wird jedoch auf keiner Seite mehr etwas Besonderes erwartet, so daß es dem Plenum des Reichstages Vorbehalten bleibt, die Entscheidung nach Ostern zu treffen. Leider sind die Aussichten auf eine Verständigung zwischen Reichsregierung und Volksvertretung in Sachen der Militärvorlage keineswegs gewachsen, nachdem die „Nordd. Allg. Ztg." oeben erst in einem officiösen Artikel bestimmt erklärt hat, )ie verbündeten Regierungen hätten noch immer keinen Anlaß, lhren Standpunkt in der Militärfrage irgendwie aufzugeben, denn sie betrachteten die zweijährige Dienstzeit lediglich als ein Mittel zum Zwecke, die erstrebte allgemeine Heeresver- stärkung zü erreichen? — Noch ein anderes sensationelles Gerücht machte in den letzten Tagen von sich reden. Es hieß, der Abschluß des deutsch-russischen Handelsvertages sei aussichtslos geworden, weil die preußische Regierung im Interesse der deutschen Landwirthschaft plötzlich mit erhöhten Forderungen gegenüber den ursprünglich von der Reichsregierung ausgestellten Forderungen aufgetreten sei. Doch auch dieses Gerücht wird allgemein ebenso unbegründet betrachtet, wie das erwähnte anderweitige Gerücht in Betreff der Militärvorlage. Berlin, 16. März. Die dreizehnte Jahresversammlung des Deutschen Vereins für Armenpflege und Wohlthätigkeit, welche im vorigen Jahre wegen der Choleragesahr ausfiel, soll im Jahre 1893 in der Pfingstwoche, Donnerstag den 25. Mai und Freitag den 26. Mai, in Görlitz statt find en, sobald der Görlitzer Ortsausschuß damit einverstanden ist. Als Verhandlungsgegenstände sind die im vorigen Jahre ausgewählten wiederum bestimmt, nämlich: 1) Geschäftliche Mittheilungen. 2) Übersicht über die neueren Bestrebungen auf dem Gebiete der Armenpflege in den wichtigsten Staaten des Auslandes. 3) Mittheilungen über den Gang der Arbeiten der Commission zur Prüfung der Frage, in welcher Weise die neue sociale Gesetzgebung auf die Aufgaben der Armengesetzgebung und Armenpflege einwirke. 4) Fürsorge für Obdachlose. 5) Fürsorge für entlassene Sträflinge. 6) Zwangsmaßregeln gegen arbeitsfähige Personen, welche ihre Angehörigen, zu deren Unterhalt sie verpflichtet sind, der Armenpflege anheimfallen lassen. 7) Vormundschaftliche Befugnisse der Armenbehörden und ihrer Organe. . - Deutscher Reichstag. 68. Sitzung. Donnerstag, 16. März 1893. Der Handels- und Schifffahrtsverttag mit Columbien steht zur Beratbung. „ , Abg. Oechelhäuser (nl.) beantragt die Ueberweisung an eine (hs,. ) empfiehlt die Annahme des Vertraas und meint, die Auslieferung von Verbrechern gehöre nicht in den Meistbegünstigungsvertrag, dazu sei eine besondere Abmachung nothig. Ausland. — Die jüngsten Zwischenfälle im Panama ■ Skandal bringen eine Überraschung nach der anderen. Kaum erst war der französische Justizminister Bourgeois infolge der von der Frau Cottu im Panama-Bestechungs-Proeeß gemachten Enthüllungen zurückgetreten, so kommt jetzt aus Paris die Nachricht von dem Wiedereintritte des Herrn Bourgeois in die Regierung, sein empfindliches Gewissen hat sich demnach sehr rasch wieder beruhigt. Die Solidarität des Cabinets Ribot ist also wieder hergestellt und da dasselbe außerdem im Senat wie in der Deputirtenkammer Vertrauensvoten in der Affaire Cottu erhalten hat, so kann es das Osterfest ein bischen beruhigter feiern. Im Panama-Bestechungs-Proceß selbst steht die Fällung des Urtheils unmittelbar bevor, nachdem der Staatsanwalt in der Mittwochssitzung die strengste Bestrafung namentlich Karl v. Lesseps' und Fontanes beantragt hatte. Abg. Brömel (dfr.) wünscht die Commisstonsüberweisung. Abg. Standy (cons.) weist auf die im Lande herrschende Abneigung gegen den russtschen Handelsvertrag hin. Staatssecretär v. Marschall characterisirt den Inhalt des Vertrages mit Columbien und widerspricht dem Bedenken der Vorredner. Redner tadelt lebhaft das Hereinziehen der schwebenden Verhandlungen mit Rußland in die öffentliche Polemik. Der columbifche Vertrag wird einer oierzehngliedrigm Corna Mission überwiesen. ES folgt die erste Lesung der Novelle zum UnterstützungSwohnfitz- gesetz. Abg. Hahn (conf.) begrüßt steudtg den Gesetzentwurf alS einen Theil der Entschädigung für die großen Opfer, welche die focialpoltttsche Gesetzgebung dem platten Lande auferlegt hat und behält sich für später vor, weitere Wünsche vorzubringen. Redner geht ausführlich auf die Bestimmungen der Novelle ein. Abg. Stolle (Soc.) ist kein principieller Gegner der Herabsetzung der Altersgrenze, die Vorlage aber belaste namentlich die Landarmenverbände übermäßig. Abg. Gamp (Reichsp.) verzichtet auf die grundlegende Umänderung der Armengesetzgebung und äußerl sich im Uebrigen wesentlich wie Abgeordneter Hahn. Abg. v. Schalscha (Centr.) stimmt dem Gesetzentwurf zu und empfiehlt die Einrichtung besonderer Armenverbände für Städte und Land. Abg. Osann (nat.-lib.) hält am Prtncip der vollen Freizügigkeit fest. Die Festlegung des 18. Jahres als Grenze sei bedenklich. Nach weiterer unerheblicher Debatte vertagt sich das Haus auf Freitag. Fortsetzung und kleinere Vorlagen. Norreste Wolffs telegraphische« Correspondenz-Bureau. Berlin, 16. März. Der Bundesrath stimmte in seiner heutigen Sitzung dem Gesetzentwürfe wegen Anwendung der für die Einfuhr nach Deutschland vertragsmäßig bestehenden Zollbefreiungen und Zollermäßigungen gegenüber nicht meistbegünstigten Staaten zu. Dresden, 16. März. Zu Ehren der Delegirten der JnternationalenSanitäts-Conferenz fand bei dem österreichisch-ungarischen Gesandten Chotek ein Diner statt, an dem außer den Delegirten auch Prinz Friedrich August, die Mitglieder des diplomatischen Corps und die Staatsminister theilnahmen. Malmoe, 16. März. Vom 15. April ab finden hier am ersten Mittwoch eines jeden Monats Viehmärkte statt. Zum Viehtransport nach Deutschland werden zweckmäßige Dampfer bereitgehalten. Ferner ist die Staatsbahndirection um Frachtermäßigung und Einrichtung durchgehender Züge ersucht worden. Chicago, 16. März. Das hiesig- deutsche Gonfulat wurde theilweise durch Feuer zerstört. Die Archive wurden gerettet. Newcastle, 16. März. Die Maschinenbauer, welche 25 Francs wöchentlich verdienen, erleiden vom 1. Mai an eine zehnprocentige und die anderen eine sünfprocentige Verringerung der Löhne. Depeschen des Bureau „Herold-. Berlin, 16. März. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht das Gesetz über die Einführung der mitteleuropäischen Einheitszeit. Berlin, 16. März. Die „Nordd. Allg. Ztg." veröffentlicht die Erklärungen des Reichskanzlers in der heutigen Sitzung der Militärcommission zu den Anträgen Lieber und Bennigsen; ersterer negire in den Vorlagemotiven den ausgestellten Zweck der vollen Ausnutzung der nationalen Wehrkraft, letzterer sei in dem militärischen Theile zur Verständigung ungeeignet. Ohne die Gewährung der Mittel, die Nachtheile der abgekürzten Dienstzeit unschädlich zu machen, sei keine zweijährige Dienstzeit möglich. Die immerwährende Mahnung zur Sparsamkeit an die Regierung sei verletzend. Unter der Unsicherheit über das Schicksal der Militärvvrlage leide der Handel. Blankenburg (Harz), 16. März. Heute früh wurden auf der Grube „Volkmarskeller" sieben Bergleute infolge einer Dynamitexplosion getöbtet. Köln, 16. März. Um 12 Uhr ist der Cardinal Krementz, von Coblenz kommend, mittelst Extrazuges in Begleitung von 200 Kölner Herren eingetroffen, von den Spitzen der geistlichen und weltlichen Behörden, Domcapitular Dumart und dem Oberbürgermeister empfangen worden. Letzterer begrüßte den Cardinal offiziell seitens der Stadt und beglückwnschte ihn, indem er die Hoffnung aussprach, daß der Cardinal noch lange eine segensreiche Thätigkeit entfalten möge. Unter dem Geläute aller Glocken inmitten einer vieltausendköpfigen Menge, wobei die Innungen, Zünfte und sonstige Vereine mit ihren Bannern Spalier bildeten, zog der Cardinal in den Dom ein und hielt dortselbst ein feierliches Tedeum. Hierauf ging der Zug nach dem bischöflichen Palais. Brüssel, 16. März. Der „Independance beige" zufolge -entdeckte die Brüsseler Polizei ein weitverzweigte- anarchistische- Complott, welche- bezweckt, die Dynamitanschläge in Pari- wieder aufzunehmen. Zwei Anarchisten wurden verhaftet, mehrere andere, meist Franzosen, find flüchtig. Bei den Verhafteten wurde eine bedeutende gestohlene Summe gefunden. Belgrad, 16. Mürz. Bei dem letzten Zusammenstoß zwischen Militär und Bauern anläßlich der Wahlen worden 21 Bauern getödtet und 100 verwundet. Sitzung der Stadtverordneten am 16. März 1893. Anwesend: Herr Oberbürgermeister Gnauth, die Herren Beigeordneten Georgi und Grüneberg, von Seiten der Stadtverordneten die Herren Brück, Faber, Flett, Homberger, Helfrich, Hehligenstaedt, Jughardt, Keller, Löber, Orbig, Petri, Simon, Bogt und Wallenfels. Eine von den Herren Oberlehrern ergangene Einladung zur Besichtigung der Ausstellung von im Handfertigkeitsunterrichte für Knaben gefertigten Arbeiten, sowie zur Prüfung der Fortbildung-schüler wird zur Kenntniß der Versammlung gebracht. Die Ausstellung der Handarbeiten findet am Sonntag den 19. d. MtS., von Vormittags 11 bis Nachmittag- 4 Uhr, im Festsaale der Stadtknabenschule an der Nordanlage, die Prüfung der Fortbildungsschüler im Schulhause an der Schulstraße am Montag den 20. d. MtS., Nachmittags von 2 bis 41/» Uhr und Abends von 51/, bis 7Vs Uhr statt. Nach dem Local-Reglement vom Jahre 1888, betr. die Bertilgun g der Blutlaus, hat die Commission von Sachverständigen jährlich zweimal unter Beisein der Feld- schützen die Gemarkung zu begehen und die Aepfelbäume zu untersuchen. Die seither aus den Herren Stadtverordneten Helfrich und Simon, sowie den Herren Chr. Haubach und Carl Steinberger bestehende Commission wird wiedergewählt. Nach einem früher gefaßten Beschlüsse sollen die städtischen Wiesen alljährlich zu einem Viertheil gedüngt werden, so daß sich diese Düngung alle vier Jahre wiederholt. Im Jahre 1890 wurden 135 Morgen, 1891 105 Morgen, 1892 112 Morgen und in 1893 bis jetzt 72Vs Morgen gedüngt, inSgesammt 424Vs Morgen, von den 443 Morgen städtischen Wiesen sind sonach noch über 20 Morgen zu düngen, und soll auf Antrag der landwirthschastlichen Commission der erforderliche künstliche Dünger (100 Centner Kainit und 100 Centner Thomas-PhoSphatmehl) angeschafft werden, was einen Aufwand von 367 Mark erfordert. Der vor Jahresfrist behufs Vertilgung der Feldmäuse empfohlene Läffler'sche MäusebacilluS hat die erwartete Wirkung nicht gehabt, es ist nach vorliegenden Berichten weder eine Abnahme der Mäuse eingetreten, noch sind die Cadaver verendeter Thiere gefunden worden. Die landwirthschaftliche Commission hat in Anbetracht dessen, daß die Mäuse auch den strengen Winter gut überstanden haben, ein systematisches Vorgehen für geboten erachtet und empfiehlt sie als geeignetes Vertilgungsmittel vergifteten Weizen oder Hafer- die Commission empfiehlt ferner die Anwendung vergifteter Körner auf städtischen Rainen und Grundstücken und den Erlaß einer Aufforderung an die Grundbesitzer, in gleicher Weise vorzugehen. Einschließlich Arbeitslohn würde das Legen vergifteten Weizens, welches zur Verhütung einer Vergiftung anderer Thiere sehr sorgfältig ausgeführt werden muß, für die städtischen Grundstücke etwa 300 Mark Kosten verursachen. ES wird im Sinne des Ausschußantrages beschlossen und den Vorschlägen der Herren Helfrich und Wallenfels entsprechend genehmigt, daß Großh. Kreisamt um Erlaß einer Aufforderung an die Nachbargemeinden zu gleichem Vorgehen ersucht und darum angegangen wird, das bezeichnete Mittel behufs Ver- ttlgung der in den Straßengräben usw. sich aufhaltenden Mause anzuwenden; Herr Flett empfahl als besonders wirksam daö Verstopfen der alten Löcher und Legen des Giftes am Abend. DaS Gesuch des Herrn Commerzienrath W. Gail um Erlaubniß zur Herstellung eines gepflasterten UebergangS am Lahnstein an Stelle eines bereits früher vorhandenen wird widerruflich und unter dem Anfügen genehmigt, daß die Pflasterung unter Aufsicht und nach Angabe des Stadtbau- amteö vorgenommen wird. Herr W. Seultng beabsichtigt am Ende der Schott- straße einen Neubau zu errichten und hat deshalb um Ueber- schüttung des in die Straße fallenden Geländes bis zum geplanten Neubau und Herstellung eines Wasserabflusses nachgesucht. Es wird auf Antrag der Baudeputation Ablehnung des Gesuches beschlossen, da es nach Erklärung der Deputation, der sich sonst ergebenden Consequenzen wegen, den Bauenden überlassen werden müsse, in noch nicht eröffneten Straßen für eine gute Zufuhr selbst zu sorgen. Der über die Erwerbung von Straßengelände zwischen der Stadt und Herrn Seuling gefertigten Kaufnotul wird Genehmigung ertheilt. Nach bereits gepflogenen Verhandlungen zwischen der Stadt uud Herrn Ph. Wagner über Geländeregulirung am Hause des letzteren wurden der Versammlung die Pläne für einen an Stelle des abzubrechenden Wagner'schen Hauses zu errichtenden Neubau, sowie die neue Baufluchtlinie für die Neustadt wie für die Stallgasse vorgelegt. Die Versammlung spricht sich für Genehmigung der Pläne, sowie dafür auS, daß der geplante Neubau die näher bezeichnete Abstumpfung an der Ecke von Neustadt und Stallstraße erhält. Der Männer-Badc-Vcretn beabsichtigt seine Badeanstalt durch Anbau eines Ankleideraumes für Knaben und Ankletdezellen für Erwachsene zu erweitern. ES wird Genehmigung auf Widerruf beschlossen. Herr August Ackermann hat um Erlaubniß zur Errichtung eine- Hintergebäudes auf seinem an der Franksurter- straße belegencn Grundstücke nachgesucht. DaS Gesuch soll, obwohl ihm der § 17 deS OrtSbaustatutS, wonach Hintergebäude in der Regel nicht früher als Vordergebäude errichtet werden bürfen, entgegensteht, ausnahmsweise befürwortet werden, weil da- frag!. Gebäude in 40 Meter Abstand von der Straße errichtet, durch Garteuanlagen maSkirt wird und hinsichtlich feiner äußeren Ausstattung nicht zu beanstanden ist. DaS Gesuch deS Herrn Caspar Heinzerling um Erlaubniß zur Errichtung eines Werkstättebaues am Schiffen- bergerweg war in der Sitzung vom 19. Januar d. I. beanstandet worden, weil das geplante Gebäude für die dorttge Gegend als mißständig zu bezeichnen war. Der Gefuchsteller hat hierauf einen andern Plan eingereicht, dessen ausnahmsweise Ausführung befürwortet werden fall. Nachdem die Kosten für den Ausbau der durch Steins Garten führenden Theilftrecke der Gartenstraße im Betrage von 9500 Mark bereits bewilligt wurden, hatte die heutige Versammlung über die Vergebung der auf 505 Mark veranschlagten Planirarbeiten zu berathen. Dieselben werden Herrn Maurermeister Steinbach, welcher sich als Mitinteressent erboten hat, die Arbeiten für den Preis von 50 Psg. pro Cubikmeter Abtrag und 90 Pfg. pro Cubikmeter Auftrag zu übernehmen, übertragen. CocaUs und provinzielles. Gießen, 17. März 1893. Oeffentliche Sitzung des Kreisausschusses des Kreise- Gießen vom 16. März 1893.. Zur Verhandlung gelangt das Gesuch des Adam Lorenz Bingel zu Grüningen um ConcessionzurErrichtungeinerGastwirthschaft. In nichtöffentlicher Sitzung hatte der KreiSauSschuß unterm 17. v. MtS. die Ertheilung der Concession abgelehnt, weil ein Bedürsntß nicht vorliege beziehungsweise nachgewiesen sei. Gemäß Art. 57 der KreiSordnung ist nunmehr durch den Anwalt des Gesuchstellers mündliche Verhandlung beantragt worden. Die Vernehmung der Zeugen ergab, daß in Grüningen vier Wirthschaften bestehen, wovon drei die Berechtigung zum Beherbergen seit Anfang dieses Jahres besitzen. In vereinzelten Fällen (nur zwei Fälle wurden genauer angegeben) hätten arbeitsuchende Leute kein Nachtquartier finden können, auch sei eS mit der Verköstigung nicht zum besten bestellt. Der Anwalt des Gesuchstellers überreichte eine von einer größeren Anzahl Einwohner Grüningens unterschriebene Petition und führte aus, daß die zur Zeit bestehenden vier Wirth- schäften nicht genügten, daß auch in früherer Zeit eine oder zwei weitere Wirthschaften existirt hätten. Der Kreisausschuß lehnte daS Gesuch wiederum ab und verurtheilte den rc. Bingel in die Kosten, sowie zur Zahlung eines Aversionalbetrags von 3 Mark in die Kreiskasse. * * Nach dem Jahresberichte der Großh. Realschule und deS Realgymnasiums besuchten im abgelaufenen Schuljahre: a) daS Realgymnasium 244 Schüler, worunter 158 Einheimische, 57 auswärtige Hessen, 27 auswärtige Reichsangehörige und 2 Ausländer- evangelisch waren 212, katholisch 13, israelitisch 19, b) Die Realschule 329 Schüler, darunter 242 Einheimische, 66 auswärtige Hessen,' 21 auswärtige Reichsangehörige- evangelisch waren 281, katholisch 12, israelitisch 36. — Die Vorschule beider Anstalten wurde besucht von 156 Schülern, worunter 140 Evangelische, 11 Katholiken, 5 Israeliten. Die Gesammtzahl aller Schüler belief sich sonach auf 729, gegen 701 im Vorjahre. Von den Ostern 1892 und Herbst 1892 abgegangenen Abiturienten der Realschule (Heinrich Becker, August Fink, Hermann Hoffmann, Ed. Klinkel, Wilhelm Meißinger, Heinrich Plank, Otto Wagner, Emil Gröninger, sämmtlich aus Gießen, Max Frank aus Düdelsheim, Hermann Hammerschlag aus Treis a. d. Lda., Karl Krämer aus Darmstadt, Wilhelm Seibel aus Londorf) widmen sich 5 der Kaufmannschaft, 3 dem Postfache, je 1 dem Baufach, der Technik, dem Finanzfach und der Bäckerei. — Der Unterricht im neuen Schuljahr beginnt am 11. April, Vormittags 7 Vs Uhr. Anmeldungen neuer Schüler werden am 8. April von 9 biß 12 Uhr im Schulgebäude entgegcngenommen. — Die für die Vorschule anzumeldenden Knaben müssen vor dem 1. October das 6. Lebensjahr zurückgelegt haben. * e Zulässige Bemerkungen auf Postkarten. Das Reichspostamt hat an die Postanstallen verfügt: „Postkarten mit handschriftlichen oder in anderer Weise hergestellten weiteren Angaben, Geschäftsempfehlungen, Anzeigen, Abbildungen auf der Vorderseite sind von der Beförderung gegen ermäßigtes Porto ausgeschlossen- dagegen können auf der Vorderseite Angaben, welche die abgekürzte Telegramm-Adresse deS Absenders und die Nummer seines Fernsprechers betreffen, als auf die Beförderung bezüglich angesehen werden, auch sind Abbildungen rc. auf der Rückseite nicht zu beanstanden. • • Zn der Bestellung von Eilbriefsendnngen tritt für die Folge eine Aenderung ein. Wenn sie den Vermerk „Eigenhändig" tragen, nicht eingeschrieben und genügend frankirt sind, dürfen sie künftig auch in den Hausbriefkasten gelegt werden, falls eine persönliche Ablieferung, welche der Bote in jedem Falle zu versuchen hat, nicht möglich ist. — Zu den Anträgen ans Errichtung früherer Kreife und Kreisämter, und zwar zu Neustadt, Lindenfels, Nidda, Grünberg, Wald-Michelbach, Hungen und Wimpfen hat Ramendes Sonderausschusses der zweiten Kammer der Abg. Möllinger Bericht erstattet. Auf die Mittheilung der Anträge ist von Großherzoglichem Ministerium des Innern und der Justiz die Antwort dahin ertheilt worden, daß eß vorerst nicht in der Absicht der Grobherzoglichen Regierung liege, der Frage der Errichtung neuer beziehungsweise Wiederherstellung früherer «reife im Großherzogthum näher zu treten. Da nach dieser Mittheilung keine Aussicht vorhanden ist, Grobherzogliche Regierung werde von dem ihr zustehenden Organisationsrecht in vorliegender Frage Gebrauch machen, so dürfte eS wohl zwecklos sein, auf die Behandlung der einzelnen Anträge weiter einzugehen. Der AuSschub schlägt deshalb hoher Kammer vor, den betreffenden Anträgen keine Folge zu geben. C RebgeShain, 16. März. Ein hiesiger Gastwirth setzte- einen Betrunkenen, einen Mann in den 50er Jahren, vor die Thür. Derselbe stürzte hierbei mit dem Himerkopf auf den Boden und zog sich eine Schädelverletzung zu, an deren Folgen er verstarb. Gestern war daS Gericht mit Aerzten behufs Untersuchung deS Verstorbenen hier anwesend. A SroßHelba, 16. März. Sin hiesiger angesehener Zimmermeister ist wegen deS Verdachtes einer Meineids- affaire gestern in die Untersuchungshaft abgeführt worden. Der Fall erregt nicht geringes Aussehen. -n. Etonftls, 16. März. Bei der heutigen Beige- ordnetenwahl wurde Herr JohS. Ludwig Schneider mit 28 Stimmen neu gewählt. Butzbach, 16. März. Mit dem morgigen Tage findet aa der hiesigen Großh. Realschule das Schuljahr 1892/93 feinen Abschluß. Die Anstalt besuchten inSgesammt 152 Schüler (81 auS Butzbach), davon waren 138 Protestanten, 3 Katholiken und 11 Israeliten. — Seit Ausbau der Schule zu einer sechSklassigen Realschule wurde die Anstalt besucht wie folgt: Im Jahre 1888/89 von 111 Schülern, im Jahre 1889 90 von 127, im Jahre 1890/91 von 137, im Jahre 1891/92 von 151, im Jahre 1892/93 von 152 Schülern. Friedberg, 14. März. Die Abiturienten des hiesigen SchullehrerfeminarS von 1883 haben für den dritten Oster- feiertag dieses Jahre- (4. Aprll) eine Zusammenkunft in Frankfurt a. M. in Aussicht genommen. DaS auS den Herren Geller, Haggenmüller und Leib, sämmtlich in Gießen, sowie Herrn Monnick-Friedberg bestehende Comitü hat folgende- Programm vorgesehen: 1) Bon 9 Uhr an Sammlung im Hauptbahnhof (Wartesaal II. Kl., vor Bahnsteig 8). 2) Um 12 Uhr Mittagessen im Hotel Jacobi, Stiststraße. Gedeck ohne Wein 2,50 Mk. Darauf gesellige- Zusammensein. Anmeldungen zum Essen müssen bi- zum 28. März an Herrn Monnick (Friedberg) geschehen. no. Darmstadt, 16. März. Zweite Kammer der Stände. Inder heutigen Sitzung der zweiten Kammer beantwortete Finanzminister Weber eine Interpellation de- Abg. Erk, wegen der sog. „Hohen Straße" bei Echzell. Abg. Erk bt# tont den schlechten Zustand dieser Straße und bittet um Abhülfe. Finanzminister Weber sagt Adhülse zu. — Eine Interpellation de- Abg. Hirsch wegen Herstellung der Reben bahn Heßloch — Osthofen—Rhein Dü rk heim beantwortet Finanzminister Weber dahin, daß die Vorarbeiten augenblicklich hergestellt würden. Nach dem Gesetz fei eß nicht zulässig, daß besondere Ausnahmen gemacht werden. Werde jedoch vom Haus die von der Regierung gemachte Vorlage auf Ausführung von Theilstrecken angenommen, fo werde die- die Sache beschleunigen. — ES erfolgt nunmehr die Berathung der Regierungsvorlage wegen Erbauung einer stehenden Eisenbahn- und Straßenbrücke über den Rhein bei Worms, hier Aufbringung und Bewilligung der dafür erforderlichen Mittel im Betrage von 7 970000 Ml. Im Finanzausschuß haben sich zwei Ansichten geltend gemacht. — Eine AuSschnßmehrheit (Ivckcl, Oriola, Möllinger, und Theobald) beantragt an- verschiedenen Gründen nur 4660000Mk. zum Bau einer Eisenbahnbrücke unter dem Vorbehalt des vorgängigen AdschlnsseS einer Vereinbarung mit der Hessischen LudwigSdahn wegen Benutzung der Brücke zu bewilligen, während die Minderheit deS Ausschusses (Schröder, WolfSkehl und Haaß) sich unter dem letzteren Vorbehalt, für die Regierungsvorlage erklärt. Ministerial- ralh Sckäfser vertritt mit Entschiedenheit die Regierungsforderung, weil die bei Worms vorhandenen Verhältnisse den Bau zweier getrennten Brücken erheischen. Wenn die Erweiterung deS HochsluthprofilS bei WormS durchgeführt werde, fei die Beseitigung der jetzigen Schiffsbrücke unbedingt erforderlich und an deren Stelle müsse dann, um den Interessen der anliegenden Gemeinden zu entsprechen, der Bau einer festen Straßenbrücke treten - mit nur einer Eisenbahnbrücke fei nicht gedient. Abg. Metz-Darmstadt weist darauf hin, daß die f. Z. vom Haufe bewilligte Summe nur zum Zweck der Vorarbeiten zur Herstellung einer BerkehrSbrücke für WormS bestimmt worden fei. Eine Eisenbahnbrücke zu bauen sei Sache der LudwigSdahn. Der Verkehr von WormS gravittre besonders mit der Bergstraße und dem Ried und deßhalb erscheine ihm eine BerkehrSbrücke nothwendig. Abg. Reinhardt-WormS tritt für die Erbauung von zwei Brücken ein. WormS habe in den letzten Jahren sich um ca. 16°/® vermehrt und durch Erbauung der Brücken werde die- noch vergrößert. Dieselben hätten nicht nur für die Stadt, fonbern auch für die Landwirthschaft bedeutenden Nutzen. Gegen Erbauung von zwei Brücken spricht Abg. Graf Oriola und Abg. Michel im Namen der rheinhessifchen Abgeordneten. Finanzminister Weber betont, daß eß sich zur Evidenz herouS- gestellt habe, daß nur zwei getrennte Brücken den thatsächlichen Verhältnissen von WormS Rechnung tragen können. Wenn das HauS der Regierungsvorlage zusttmme, dann könne die Regierung mit der Hessischen LudwigSdahn einig werden- möge dieselbe dann wollen ober nicht, so müsse sie doch dem allgemeinen Druck nachgeben. Anfang- seien die Berhandlungen mit der LudwigSbalm ganz gut gegangen, dis auf einmal der Wormser Bahnhof mit in die Frage hereingezogen worden fei. Im Interesse des Zusammenschlusses zweier Provinzen und auS politischen und wirthschaftlichen Gründen bittet er daS Haus, die Erbauung der beiden in Aussicht genommenen Brücken zu genehmigen. Für die Regierungsvorlage sprechen noch die Abg. Jöst, Heinzerling, Gutfleisch, Metz-Gießen, WolfSkehl, Hermann,Arank. Gegen diese Abg. Iöckel. Nach erfolgter Abstimmung wird die Vorlage der Regierung auf Erbauung zweier Brücken mit 19 gegen 25 Stimmen abgelehnt, desgleichen ein Antrag deS Abg. Mctz-Gießen auf Erbauung einer Straßenbrücke mit 21 gegen 24 Stimmen. Der Antrag' der Mehrheit des Ausschusses auf Erbauung einer Cisenbahnbrücke findet sodann mit allen gegen zwei Stimmen die Sanction der Kammer. Damit war die TaaeSordnung um t/12 Uhr erledigt. ■Vfe;.,. °"t bem LNen, r das ftLft Qn &»S*hr «te •* SSrSö fr“1S2sfi 1 «At L & • 9* 1Ä 5?.N« 1891/92 Schulern. 1 '7'° d.r Ww ö'”‘wttn CfL oufommtnhnfi in n. Nien, |Onjlt ** WM Sammlung jm 2) Um te Kammer der wten Kammer beam- rllativndeSAba.Erk W. Abg. Erk b/, ' und bittet um Ab- bhulse zu. - @jne rfttdung derNeben- U'Dürkheim de- dah die Vorarbeiten m Gesetz sei e« nicht acht werden. Werde ag gemachte Vorlage 'Dirnen, so werde dies mmehr die Berathung ng einer stehen- jrürfe über den ng und Bewilligung ? von 7 970000 W. iten geltend gemacht. .aU| Wo'Axx^tx, ebenen Gründen nur tbahnbrücke unter es einer Vereinbarung Benutzung der Brücke heit des Ausschusses sich unter dem letzteren erklärt. Ministerial- nheit die Regierung«, lenen Verhältnisse den M. Wenn die Sr- cSdurchgeMrtcherde, drücke unbedingt n» i, um den Internen der Sßau einer sem !nbahnbrücke sei di darauf hin, datz U zum Zweck her $ois rücke für Woms bf ;e zu bauen sei Sache Worms gravitire bc- gtied und deshalb er- lendig. Wg.K-.n' ng * iMI 8 ä± ■a fit ” I6J’ M wie ii‘j "<“* ar jit stabt, fonbem MU. W 6t’ @raf D'lola “nb M-« *«*“”■ Lsz d»», SL ' f’mit « 8* ;‘Ae rbflUUDfl °er eh^e"' ; ttlünSi Qäft, 5lin L»t «191”‘7 * •"? **«S*eBrf*Ä ng einer *des ^aö’01 WhB Rheinheffnr, 15. März. Ein alte« Wort ruft der Diensttnagd zu: „Wasch' Dich, kämm' Dich, putz'Dich schön, wenn Du willst zum Tanze geh'n!" In Jugenheim (Rheinhessen) übertrieb ein Mägdelein den Putz, die ganze Jugend deS Tanzboden« bewunderte ihren prachtvollen Haarzopf, bis der Polizeidiener kam und ihn und sie abholte - denn der Zopf war aus echtem Roßhaar und kurzweg aus dem Schweis eines PserdeS ihres Herrn herauSgeschnitten. Dermif^tw. ♦ Ein entsetzlicher Unglücksfall ereignete sich in Berlin am Montag Nachmittag in der Treptower Straße zu Mixdorf, indem eine junge Mutter ihren etwa einjährigen Knaben am offenen Fenster der im ersten Stockwerk belegenen Wohnung spielen ließ, wobei das Kind plötzlich ihren Händen entglitt und hinausstürzte. Ein kleines zehnjähriges Mädchen, das auf der Straße spielte und das Kind herabstürzen sah, wollte es mit seinem Schürzchen auffangen, aber das unglückliche Knäbchen fiel neben dem kleinen Mädchen auf den gepflasterten Bürgersteig, wo es mit entsetzlich zerschmetterten Gliedern aufgehoben wurde. Die bedauernswerthe Mutter versuchte in ihrem Schmerz, sich mit einem Küchenmesser die Kehle zu durchschneiden, und nur mit vieler Mühe gelang es, ihr das Instrument zu entwinden. Das verunglückte Kind starb wenige Stunden nach dem Unglücksfall. * Moderne Hauser. Wie leichtfertig der innere Ausbau der Häuser von einzelnen Bauunternehmern durchgeführt wird, zeigt folgender aus Berlin mitgetheilter Fall: Das erste Stockwerk eines Hauses in der Rykestraße ist in zwei Wohnungen getheilt- eine bewohnt ein königlicher Beamter, in die andere zieht ein Kaufmann. Bet der häuslichen Einrichtung schlägt der Kaufmann einen Haken in die Wand, um daran den Regulator aufzuhängen- nach kurzer Zeit stürzt der Regulator sammt dem Haken herab. Es hat sich ergeben, daß der Haken durch die Wand hindurch in die nachbarliche Wohnung gedrungen war und dabei ein verglastes Bild durch« bohrt hatte, worauf der Inhaber dieser Wohnung die Nagelspitze, vermuthlich auch wohl wenig sanst, zurückgeschlagen hatte. Die Nachbarn sind beide zu Schaden gekommen - wer ihn zu tragen haf, wird der Richter entscheiden. Das Ganze gäbe einen famosen Jllustrationsstoff für die „Fliegenden Blätter". * Lieguih, 14. März. Was für ungeheuerliche „Fälle" doch die S e l b st e i n s ch ä tz u n g an den Tag bringt! Da lebt in der Nähe der schlesischen Stadt Neisse ein als sehr reich bekannter Großgrundbesitzer, der sich mit 4000 Mark Einkommen eingeschätzt hatte. Die Einkommensteuer-Veran« lazungs-Tommission verwarf aber diese Selbsteinschätzung und taxirte den Mann auf 50,000 Mk. Einkommen. Und auf erhobene Berufung hat die Berufungs-Eommission das Einkommen gar auf 60,000 Mk. festgesetzt. * BemerkenSwerthe Verfügungen. Landrath v. Boddien zu Fi lehne erläßt folgende amtliche Bekanntmachung: „ES ist aus bäuerlichen Kreisen mit Recht darauf aufmerksam gemacht, daß die Bezeichnung „Bauer" zur Ungebühr mehr und mehr, besonders auch durch Einfluß der Behörden, verschwindet. Ich werde von jetzt ab diese ehrende Bezeichnung in den amtlichen Schreiben wieder überall gebrauchen und namentlich den nichtssagenden Ausdruck „Besitzer" dadurch ersetzen, da ich weiß, daß unsere bäuerlichen Wirthe das Land nicht nur besitzen, sondern auch bebauen wollen, waö ihnen eben nur zur Ehre gereicht!" Unitxrfitäi» * Nachrichten. Jena, 14. März. An der Universität ist eine außerordentliche Professur für englische Philologie begründet worden, für welche der Privaldocent W. Franz in Greifswald berufen ist. Literatur rind Annst. — Der Stet« der Weisen. Mit reichem Inhalte und zahlreichen Abbildungen kommt uns heute das 2. Heft des neuen Jahrgangs der ausgezeichneten populär-wissenschaftlichen Revue (A. Hartlebens Verlag, Wien) in die Hände. Das Heft enthält: Die blaue Grotte und die Faraglioni (3 Bilder); Etwas über den Käst«; Die Explosivstoffe im Dienste des Bergmannes (8 Bilder); Arthur Schopenhauer; Heilverfahren bei Nervenleiden mittelst mechanischer Schwingungen (3 Bilder); Das unterirdische London (Vollbild); Lawinensturz (Vollbild); Selbstherstellung kohlensäurehaltiger Getränke (mit Vollbild); Transportables Observatorium (2 Bilder); „Lippendrücker" und Barockarbeiten (mit Tafel); Amateur - Photographie (2 Bilder); Präcisionswagen (2 Bilder); Wärmeverhältnifse des Meeres (4 Figuren); Die Ablesefernrohre (7 Bilder); Psychologie und Physiologie der Thräne. Unter 15 Aufsätzen sind also nur 3 nicht illustrirt. Die Zahl der Abbildungen ist über 40. Wir glauben nicht, besonderen Anlaß zu haben, dieses schöne Unternehmen neuerdings unseren Lesern zu empfehlen, da es so populär ist, daß unser Hinzuthun kaum von Nöthen ist. == " - Kirchliche Anzeige« her Stahl Gietzen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Samstag den 18. März: Nachmittags 2 Uhr: Beichte. Pfarrer Schlosser. Sonntag Judica, 19. Mär z: Vormittags 9/r Uhr, im Kahlert'ichrn Gastbause zu Krofdorf aus dem Schutzbez. Waidhaus. Distr. 3« »7(BLuerf»Ldt). «ichen r 6 rin Scheit, 1 rm Knüppel, 19 rm Reiser. Buchen r 150 rm Scheit, 145 rm Knüppel, 10 rni Stockholz, 760 rm Reiser. Distr. 28 29 (Rußhecke u. Gichwäldchen). Eichenr 9 Derbstangen, 1 rm Nutzholz. Buchen: 57 rm Scheit, 198 rm Knüppel, 1202 rm Reiser. Nadelholzr 37 St. u. Derbstangen, 820 Reiserstangen, 1 rm Knüppel. 2) Donnerstag den 28. d. MtS., Vorm 9Va Ubr, ebenfalls im Kahlert- schen Gasthause zu Krofdorf aus demselben Schutzbezirke. Distr. 49 (Lichtenberg). Eichen: 31 St. — 6,5 fm, 16 Derbstangen, 32 rm Nutzholz, 2—4 m l., 2 rm Scheit, 2 rm Knüppel, 2 rm Stockholz, 10 rm Reiser. Buchen: 6 rm Nutzholz, 2,5 m L, 151 rm Scheit, 367 rm Knüppel, 25 rm Stockholz, 937 rm Reiser. Erlen r 1 rm Knüppel. Nadelholz: 4 St. — 1 km. Distr. 52. sichten: 61 Derbstangen. Distr. 54 (Münzenha«). Eichen: 1 rm Nutzholz Buchen: 54 rm Nutzholz, 1,26 bis 2,50 m l., 167 rm Knüppel, 1042 rm Reiser. I Der Zuschlag erfolgt erforderlichen Falls auch unter der Taxe. Krofdorf, den 16. März 1893. [2537 Der Oberförster: Frchr Spiegel. Holz-Versteigerung. Freitag den 24. d. Mts. wird in hiesigem Gemeindewald folgendes Hol; versteigert: 3 Eichen-Stämme mit 1,06 fm, 100 Fichten-Reisslängen, 4 rm Eichen-Scheiter, 22 „ „ Stöcke, 32 „ „ Knüppel, hierunter 16 rm von 2^2 ra Länge, 400 Eichen-Wellen, 12150 Nadel- „ hierunter 1950 von 3—4 m Länge, zu Bohnen, stangen geeignet. Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr auf der Thalschneise an Abtheilung See". Großen-Linden, am 16. März 1893. Gr. Bürgermeisterei Großen-Linden. Leun. 2549 Holzversteigerung. Mittwoch den 22. März kommt im Rodheimer Gemeindewald, District Hain und Hegstrauch folgendes Brennholz: 43 rm Eichen-Scheit und -Knüppel, 71 „ Buchen-Scheit und -Knüppel, 210 „ Eichen-Reiser, 240 „ BucheN'Reiser, 28 „ Nadelholz-Knüppel, 50 „ „ -Reiser, 42 „ Nadel-Stockholz; und Donnerstag den 23. März in denselben Districten folgendes Nutzholz: 93 Eichen-Stämme von 4—14 m Länge, 28—60 cm Durchm. — 65 fm (das Holz eignet sich sehr zu Wagner- u. Glaserholz), 12 Nadelholz«Stämme von 8 — 15 in Länge, 18—34 cm Durchm. = 7,35 fm, 35 Nadelholz-Stangen II. Kl. mit 2,10 fm, 315 Nadelholz-Stangen III. Kl. mit 9,45 fm, 4 Weichholz-Stämme m. 1,45 fm, 6 rm Eichen - Nutzknüppel (zu Grubenholz geeignet), 8 rm Weichholz-Nutzknüppel, desgleichen, 295 rm Nadelholz-Reiser (zu Spalier verwendbar), zur Versteigerung. Zusammenkunft an beiden Tagen, Vormittags 9 Uhr, im District Hain bei Bieber. Rodheim, den 16. März 1893. Der Bürgermeister: 2335 Schlierbach. Holzversteigerongen in der Königl. Obersörsterei Strupbach. I. Schutzbezirk Königsberg (Förster Guericke zu FH. Haina). Montag den 27. März d. I. Diftricte: Vierruthen, Köpfelhecke, Rothebergskopf, Lenchen, Rothe- strauch, Bleidenberg und Gr. Hain. Eichen: 24 rm Scheit u. Knüppel, 32 rm Reiser III. Kl., 19 rm Stockholz. Buchen: 522 rm Scheit u. Knüppel, 273 rm Reiser I. und 1188 rm III. Kl., 141 rm Stockholz. Nadelholz: 175 rm Reiser III. Kl. Zusammenkunft: Vormittags 9 Uhr in der Etzbach, nahe dem Hofgute Bubenrod. II. Schutzbezirk Bieber (Förster Körner zu Fh. Bieber). Montag den 10. April d. I. Districte; Schmittenberg, Böswies- wäldchen, Meilhardt, Vorderer Eulenkopf, Hule und Lammert. Eichen: 43 Stämme mit 24 fm, 4 rm Klafternutzholz II. Kl., 56 rm Scheit und Knüppel, 105 rm Reiser III. Kl., 15 rm Stockholz. Buchen: 3 Stämme mit 2 fm, 6 rm Klafternutzholz I. Kl., 79 rm Scheit u. Kniu pel, 800 rm Reiser, 74 rm Stockholz. Erlen: 3 Stämme mit 1,4 fm, 12 rm Knüppel, 35 rm Reiser. Nadelholz: 54 Stämme m. 20 fm, 220 Stück Stangen L—III. Kl., 4 rm Scheit u. Knüppel, 100 rm Reiser. Ferner kommen aus dem Schutzbezirk Königsberg zum Ausgebot: 27 Stämme mit 15 fm, 8 rm Klafternutzholz II. Kl., Buchen: 3 geringe Stämme, 7 rm Klafternutzholz I. Kl. Anderes Laubholz: 11 Stämme mit 4 fm, Nadelholz: 48 Stämme mit 17 fm, 77 Stangen L—III. Kl. Zusammenkunft: Vormittags 9 Uhr im Holzschlage Meilhardt am Fellings- häuser Feld. Sämmtliches Nutzholz wird von 11 Uhr ab in der Reehmühle verkauft. Kaufliebhaber wollen dasselbe vor dem Termin besichtigen. FH. Strupbach, 15. März 1893. Der Königl. Forstmeister: 2536 Baumann. Samstag den 29. April, Nachmittags 2V, Uhr, soll auf dem hiesigen Ortsgericht die den »atl MSser zweiter Eheleuten in Gießen gehörige Hofraithe: Flur 40 Nr. 40a«/IOo — 303 Meter links der Chaussee öffeMlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 17. März 1893. Grvßh. Ortsgericht Gießen. I. A: Bogt. 2568 Bekanntmachung. män’ ♦♦♦♦♦♦♦♦♦»♦♦♦♦♦♦♦♦♦ Lfarl Hellmuth und Jacob werben auf hiesigem örtsgericht die Sart ~ Rtn«'schen JmmobMen: 1 Nr. 94 — 381 qm Hofratthe tn 1 6 5 6 eingeführt ist. 2558 Cneuen sub N. 2226 an Rudolf Mosse, Frankfurt a. M. Ltschi 2559 4L4 Grün-ergerstraße 44 2540 2554 und 361 rm Reiser. nach Eröffnung der Weltsu-ftellung Heute keine Probe Eier 253- [2558 (Erperimental-Vortraa). Neuenweg 15. 2562 H 2567] bei 2534 werden. sucht 3"'""- ober Carl Volk, Frirdh-ssgLrtuer Grünberqerstraße 44. [2541 Strassenbau-Aufseher // 106 25?9] Ein intelligenter Junge von 30 152 3 do. 3V. vLt. vermischte Anzeigen MAGGI5 Flur Flur Flur Flur Flur Flur Flur Flur Flur Flur Flur 25 50 JOO Suppenwürze empfiehlt // n it 11 93 18 ft ft u 193.00 141.70 155.(0 11350 106.50 293 50 102.10 97.40 92 80 21.80 6a 70 tt n n 93.70 400.00 210.00 155.90 108.70 prima frische 1 Stück . . blaue Riesen Chile Juno bei tt ,n Gr.-Rechtenbach, 12. März^l893. Das Bürgermeister-Amt. DiSconto-ComoumL^AoH. Darmstädter Bauk-Lcl. Dresdener Bank-Art. Nordd. Lloyd-Lct. Wiener Bankver^Tct Ceft Sredtt-Act. Ilal. Mittelmeer bahn Act Nutzholz-Berkaus. Mittwoch d. 22. März d. I., um 12 Uhr Mittags, werden aus der Nordecker Waldung versteigert: entnehmen, zahlen pro Karte nur 30 Psg. ______Hochachtungsvoll H. Schmidt. n> in Tiei I V Centre q 11 Kleesameu, Grassamen, in den besten Qualitäten, vorräthig = 20,45 = 58,68 = 4,24 Gießen, 16. Mär, 1893. Großh Ortsgericht. Bogt. 20t 34 n 57 H R 48 rn II. ! 17 f empfiehlt H. F. Nassauer Kräftiger fleißiger Mann für (Gartenarbeit gesucht. Näh b. d. Expedition. LäufertSröder Weg, Flur 8 Nr. 35 7 — 100 qm Acker hinter den Schietzcärten an der Rod- Holzversteigerung im Münchholzhausemr Wald. Freitag den 24. März d. I. a) Nutzholz; Beginn Vorm. 10Uhr an der Wetzlar-Gießener Straße, District 13: Eichen: 7 Stämme ll. Kl. — 11 fm, 25 III. ÄI. = 18,44 fm, 12IV.KI. = 3,19 fm, 3 Stangen I. u. II. Kl. und 10 rm Nutzholz. Buchen: 2 rm Nutzholz. Nadel: 140Stämme III. u. IV. Kl. =28,58 fm, 13StangenI.—IH.KI. und 29 rm Nutzholz. b) Brennholz; Beginn Nachm. 3 Uhr im Dorf bei Wirth Loh. Eichen: 33 rm Derb-, 17 rm Stock- und 310 nn Reiser. Buchen: 155 rm Reiser. Nadel: 39rmDerb., 20,5rm Stock- drr Müblgaffe, Nr. 95,$ — 6U6 qm GraSgarten daselbst, Nr 5 — 7ß9 qm Acker an der Lahn und beui Wismarer Weg, Nr. 17 — 662 qm Wiese tn den Weiden, Nr. 137 — 2125 qm Acker an Stück Fichten - Stangen I. Kl. = 9 fm, Stück Fichten-Stangen II. und III. Kl. = 1,50 fm, Stück Fichten- u.Kiefern-Stämme IV. und V. Kl. = 34,83 fm, Stück Buchen - Stämme von den Rödern. 31 Nr 60 — 725 qm Wiese am Jean Schmidt, Schutzmann, Steinstraße 48. So mb. E^B^Act. Buichtherader Slblhal-Bahn-Act. Gotthard-Bahn-Act. Schweizer Nordost.-B^Rct. Mainzer (L*8 «Äct Marienburger 2543 A. Kröll. und 12 rm Nutzholz. 121 Nadelholz. Stämme =38,67 Schlüße our'e 1 Uhr 15 Min. 87.60 4 p«t. Ung. Gold-Nmte 10105 5 pCt. 3UL Rente 87.00 3 pCt. Portugiesen 10120 4 pEt. «riech. Monopol-»«!. pastend, sind mit ober ohne Pension strankfarter Hof. Herrenabend. 2561 Schäfer betreiben zu L'.ch auf gemeinschaftliche Rechnung seit heute einen Handel mit Kleiderstoffen unter der Firma „Hellmuth & Schäfer". — Jeder der Thetlhaber ist berechtigt, die Firma zu vertreten und zu zeichnen. — Eintrag im Handelsregister ist erfolgt. Lich, den 15. März 1893. Grobherzogliches Amtsgericht. Langermann. (2555 5000 2r fl 18'/, N «heriH Vorträge im Gewerbverein Dienstag, den 21. März, 8 Uhr Abends, im Phyfikalifchcn Lchrfaale des Realgymnasiums Vortrag des Herrn I>r. Pitz über: Dir (fut6fbung der tot nnb deren Dermrnbnntj bei brr Saifrnorgrl den verehr! Hausfrauen besten« [2544 «art Lchwaav, Hoflief., Seltersweg. Leere Fläschchen werden bill. nachgefüllt. EmXrTokayer-Ausbruch wirkt stärkend u. erfrischend b. schwäch!. Pers. u. wird selbst b. Kind. v. zartesten Alt. m. Erf. anpew. York, in */•’ u- x!v Originalfl. b. Wllh Kammer III. in Bellersheim, Ohr Carl Bender i. Orüningen. [2539 2—9 m Länge u. 36—39 cm Durchm. = 2,20 fm, Eichen-Stamm von 10 m Länge und 29 cm Durchm., sowie 4 — 5000 Stück Bohnen-Stangen. Die Zusammenkunft ist in der Stelzenbach'schen Wirthschaft zu Nordeck, woselbst bei ungünstiger Witterung auch der Verkauf stattsind et. Marburg, 17. März 1893. Die Administration. 2550 2486] Eine Dtenstmagd, die tüchtig und erfahren in HaushaltungSarbeiten ist, kann sofort ober später eintreten. Gasthaus m« weiße« Roß. 2501] La«f»LdchtN gesucht. _______Ludwigstraße 34. M btt tu obtttn Ä «chl. & DU y* fit lange ; Mi ihren < ohne Untert tl nito zu banberti p< M könttzliä duchovischm -attrs roen gletnbid au rott so viele dmttzmbtTH Aut marohti Setter, Äur ülmi und Dien Thale des bmbtrten s fir bit gt schlossm bei Stelle brr Qabrt 1015 bit akt, au für btt hnu tnchmb. j mubtS na sind and) t Bei l östliche r hielt sich Di nitijia, um 50 „ 25 „ 50 „ 2533 ■mJOW*1 auf die diesjährige Lohcrnte aus den Gemeindewaldungen sind verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen hierhin bis 26. d. Mts. einzureichen. Nachweisung über die geschätzten Erträge, Verkaufsbedingungen, Karte über Lage rc. der Schläge können hier eingesehen 2 „ 2 „ 2 ,, Kaiser-Panorama Bahnhofstraße 23, Ecke Löwengaste. In den hinteren Räumen des Panoramas: ■ Nur kur,. Aett ■ Tas (b olossal-l^emälde Conrsbericht non E. Wasserschieben, Bankgeschäft Frankfurter Börse vom 17. März 1893. 2551] Zum sofortigen Antritt wirb ein practisch erfahrener Mann als Aufseher bei umfangr^ EbaussirungS, u. Dstaster- Wlll uutulHt.llt, , arbeiten in Cassel " bis 16 Jahren vom Lanbe gesucht. Angabe der seitherigen ThättakeiiI sind ein- Wiener Hof. ' oermtetben. zureichen unter Chiffre W 3eO an Haasenstein & Vogler A-G i. Castet.-----1-----1 " --ll. _--b der Weilburger Grenze, Flur 6 Nr. 211 — 644 qm Wiese unter der Hardt am Gleiberger Weg, Flur 7 Nr. 56 — 1325 qm Acker am Rebection: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) im dieße». , Die heutige Nummer umfaßt 6 Ketten. n, kre 2450 Ein nürs rlfrtrotrdinifdjrs hm sucht für die hiesige 2tadt und Umgebung einen tüchtigen Vertreter welcher bei den Behörden, Baumeistern und Architekten :c. gut 2547] (Bin kräfttges Kindermädchen wird gesucht. Nähere» ______ Bah«hofstratze 40. 2417] Zwei tüchtige Wagnergeselle« gesucht. Lo«iS ktzaver, Wolken gaff eil. 2418] Zwei brave gewandte Jungen im alter van 14 bi« 16 Jahren zum sofortigen Eintritt gesucht bei «hr. Dntll. und 22 rm Schichtholz. 2553 Groß-Rechtenbach, 16. März 1893. Das Bürgermeister-Amt. Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mittheilung, daß e» Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unser innigst geliebtes Töchterchen und Schwesterchen Mathilde im Alter von 7 Monat und 15 Tagen heute Morgen um 5 Uhr nach langem schweren Leiden sich zu rufen. Gießen, den 17. März 1893. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen . Fermiei [jungen 1914] Durch Versetzung bei Herrn Dr. GrooS ist der mittlere Stock meinet Hauses per 1- Juni anderweitig iu oer« mietben. H Schmidt, Babnhosstr. 37. 2570) « ne schSne Mansardenwohnung per 1 April ,u oerm l?ubwig4platz 4. Grüninger Pfad, Flur 31 Nr. 61 - 738 qm Wiese daselbst versteigert „ H. „ m. „ iv. Möbelstoffe und Portieren sind in neuer grosser Auswahl eingetroffen. Ernst Bloedner, 2382 Seltereweg. _ Hriedhofsgärtnerci Carl Volk Prima Saat- und Jugendlilhe Arbtilkr Speise - Kartoffeln - Lsndwasre, - « Pfg-, . Mark 1.35, . „ 2.60 . „ 5- 3 pCt. Preutz. Lonfol« 3Vi P^L do. Der Strike der Arbeiter .P o i „ । d $roftffot Woldemar Lunkina, ^ettgevolenes. ! 4 Meter breit In Prag auf der Landes- ' auSstellung und in Wien trn Oesterreichi- Hndlftchniöf ftninöflnmC if4en Kunftoerein gegen 1 Gulden Entr4e ynuuy,4umi. DOn CQ 20,000 Per onen besucht Das) 39/9--2O42 Mir. Wiese bei der Tauben-, «nd sensattoneaste «vnst-. n kränke, wert d<» Aahrhundertd. raSsetde > 2/179 — 338 Mtr. Grabstück am Wis- von hier nach Chicago, »j et Weg, nach t-röstnung Vcr Weltausstellung 31/116 - 2220 Mir. Acker am Grüninger Wjxtz. TrittSe 5'J Pfg. Kinder Pfad, i unter 12 Jahren die Hälfte Famllien- 26/251 — 1625 Mtr. Acker am untersten ; Karten 5 Stück 2 Mark Geöffnet von Riegelpfad, i Morgens 10 bis Abends 10 Uhr bei effect- Bauplätze, durch welche die Stadt schon voller Glühlichtbeleuchtung. Vereine, Ge- bie Strafte angekauft hat, sollen aus der sEchaflen rc., welche mindestens 30 Karten Hand verkauft werden. ' " ~ — Näheres tarnst Jughard. [2548 Lehrling für ein feinere« Manufacturwaarengeschäft gesucht. Offerten eub A Z 5 an die CTPeb- d. Bl.______________________[2068 2485] Ein iungeS Mädchen für leichte Hausarbeit gesucht. Näheres _________________________HundSgaffe 4. Achtung*! I Unserem lieben Freund und Kneipbruder zu seinem am 17. stattfindenden Geburtstage ein dreifach donnerndes Hoch' Leine Kneip-Collegen. 1707] Empfehle mich im Anlege« und »epstanzen von Zier» «nd Rutz- GLrte«, sowie tn allen sonstigen in dieses Fach einschlägigen Arbeiten Zu erfragen Steinstratze 59, Nebenh. bei JustuS Unverzagt._____________ 2563] Tret Zimmer m Zudeh.,parterre, zu vermieihtn-________Schlllerftratze 29 Groß-Rechtenbach, 16. März 1893. Das Bürgermeister-Amt. Stammholz- Versteigcrungen in den unmittelbar zusammen gelegenen Waldungen von Lützellinden, Hörnsheim und Groh-Rechtenbach. LamStag den 25. d. Mts.; Beginn pünktlich >/,9 Uhr, District „Holzburg" (zwischen Lützellinden und Klein-Linden an der Straße): 23 Fichten-Stämme — 6,11 fm. Fortsetzung >/, 11 Uhr im Ober» wald, District 3a „Schafbuchen" (an der Straße von hier nach Münchholzhausen) : Eichen: 3Stämme I. Kl.— 9,04fm Strohhüte werden gewaschen, faconnirt und gefärbt bei [2178] «. Gai», Seltersweg 22. Strohhüte für Damen und Herren werden nach neuesten Fa«:ons rasch unb billigst faconnirt bei • [2430 A. Kangma««, Bahnhofstraße 29. I 2403] Ich empfehle mich im Äleidermachen. Für guten Titz wird garantirt. Agnes Tack, Neuenweg 58. 2566] Kräftige Mädchen suchen als- halb Stellen durch Frau Eeybicke, Bahnhofstraße 43. 3 pEt. NeichSanleih« 1893] «ödttrte» Zimmer m oer» miethen.____________Marktftraße 16, II• ! 2569] Zwei ineinanbergehrude Ich mäblirte Zimmer, für Cinj.-Freiwill Medic.-Leberthran «npliehU iso« Emil Fischbach. Karl Schupp, Lollar. Lebende «arpfen, Hecht, Zander, Backfische und prima frische Schellfische empfiehlt [2565 C. G. Kleinhenn, Bahnhofstraße 59. Telephon 66. SM" la. schänfieS Mastgefiügel. «rische Schellfische, Feinste Backfische, sowie ächte Kieler Bückinge [2545 empfiehlt F. Otto, Grünbergerftr. 24. Backstcinacker. Ein an der Krofdorser Straße gelegener zur Hälfte auSgebeuteter Acker ist ,u oer, kaufen eo. zu oerpachten. 2564 Näh. i b. Erpd. d. Bl. 2475] Ein Lehrling gesucht. Lerma«n Vogt, Bäckermeister. 1 2004] In meinem Drogeugeschäft ifl eine _ __ Lehrlingsstelle zu besetzen.___________CUo -chaaf. 2339] L«tzrlt«g gesucht. WUh Vodltng, Tapezier, Alicestraße 24.________ Neuanlagen von Grabstätten be^orMstger^AuSsühru^g. Coniferen, Rosen, Trauer-Bäume, besonders schönes breitblätteriges (^Pheu :c. x. Heimer Straße, Flur 8 Nr- 3H,, — 106 qm Acker daselbst, Flur 8 Nr. 37,s — 44 qm Acker daselbst, Flur 8 Nr F8,s — 4t qm Acker daselbst, 8 Nr. 41,t - 50 qm Acker daselbst, 8 Nr. 42 7 — 25 qm Acker daselbst, 8 Nr. 99 - 862 qm Wi-se daselbbst, a's. ix7"-«