b Portieren Schlossgassiti. [10249 iuser Seite aüfe eine II65 desgl, feinst Cognac mde heimer Rothwein, | aer Weisswein) ie. 'ahnputzmitteZ { , itiertrottene 0 UN-CREME 1 Leh geprüft). A. Saig’s Sohn} & Co. } . k. Hoftieferauieo ♦ in Wien. | h erfrischend. । -dem Stücke bei. h * (Probetaben 10 Pfr) | nael- und Universitits- । , tq H24 * phonion, phon, enion, s, mele, äiosen tu- rEntempel. tzioabl j.Flaschen und'/- . ‘ I Schwaih Ur. 297 Arr BW* W- Wn» »»glich, ■II lafnal*« beC ftonu«*. M> Btcfriur OBtritellltlH b« e*yte« -»«H»Mich Mrel Drittes Blatt. Sonntag den 17. December 1893 Gießener Anzeiger Kenerat-Unzeiger. BterHttongct IlmnMtbltftot 2 M«rk 20 Pf,. *1 eringtrloQM. Durch dir TM be^E 2 Kart 60 Pf, ÄAachen, «rV-dM- tmb Druckerei: Xdlublkt. A-ruIrrech« 61. Amts» unS Anzeigeblatt für den "tireis Gietzen. SH Hratisbeikage: Hießmer Aamikieubkätter leittgtB für den ,eit|tett er «IW» itnh h<>r I »• B. die eine Luftart 0° C, die andere 20°C. Temperatur, so würde ^tegenmangels unv oer etne Temperatur von 10° C. haben. Diese Temperatur immer 1893 und der I kann nun aber nach dem Vorhergesagten die zusammenkommende bet ■eee|mt ••• |Q der Nachmittag fit d« tag erscheinenden Nummer bi» Bete. W llha. 10° Gelt. 20° „ 30° „ kann nun aber nach dem Vorhergesagten die zusammenrommenoe Wassermenge von (5 und 17 —) 22 G:amm, also 11 (Stamm pro Kubikmeter nicht ausnehmen, sondern nur 9 Gramm pro Kubikmeter, also zusammen 18 Gramm. Der Rest von 4 Gramm (pro Kubikmeter 2 Gramm) muß sich ausscheiden und thut dies, als Wolke, als sichtbares Wasser. Durch bzw. in einem Lustwtrbel, wie ibn die Bewegung der am Aequator in die Höhe steigenden, dann in der Richtung nach den Erdpolen abziehenden und in den gemäßigten Bönen sich ntederlegenden warmen Lust regelmäßig veranlaßt, wird aber infolge der durch die Cmtrtfugalkrafl der Erdrotation erzeugten Luftverdünnung eine starke Temperatur-Erniedrigung hervorgerusen, die dann eine noch ergiebigere Wolken- resp. Regenbildung im Gefolge hat. Diese kältere Lust vermag eben die in der wärmeren Luftschicht vorhandenen größeren — unsichtbaren — Wassermengen nicht zu fassen und muß sie ausscheiden. Bei uns hält also die Regenmenge gleichen Schritt mit der Häufigkeit und Intensität der erscheinenden Luftwirbel, der Minima oder Depressionen des Luftdrucks. Die ausschlaggebende Rolle, welche hiernach der Wasserdampfgehalt der Luft auf daS Wetter ausübt, zeigt uns nun gerade den Weg, auf welchem die Frage nach dem kommenden Wetter beantwortet werden kann. Die Ursachen des I _ Futternoth im Sommer 18— — --- Schutz vor den Folgen abnormer Witterungs- Erscheinungen. diejenigen des Barometers, welches nur den Ganz ebenso empsehlend^ äußerte sich die in Wien ^scheinende Deutsche Rtituna" unter der Spitzmarke „Falb oder Polymeter , nachdem sie die „kritischen Tage" Falb« specteUer besprochen: „Deshalb ist es von großer Bedeutung, neben der all - gemeinen Wetterprognose (der staatlichen meteorologischen Institute und Stationen) noch die Möglichkeit der Kontrolle für den einzelnen Platz und für jeden Zeitpunkt innerhalb der 24 Stunden zu Haden, für welche die allgemeine Prognose aufgestellt ist. Diesem Zweck dient ganz au^erordentltch practtsch ein von der bekannten Fabrik meteorologischer Instrumente Wtlh. Lambrecht in Göttingen erfundener und he'- gestellter Apparat mit dem Namen Polymetcr, eine sinnreiche Kombination von Wärme- und Feuchtigkeitsmesser mit verschiedenen Scalen, die aus leichte und sichere Weise sowohl den augenblicklichen, wie den in kurzer Zett bevorstehenden Cbaracier des Wetters erkennen lassen." Und H. Timm, der Verfasser des viel begehrten Werkes „W e gestaltet sich das Wetter" sagt in einem Artikel „Wie man Nachtfröste vorher bestimmt", in welchem er den «roßen Werth hervorgehoben, den die rechtzeitige Kenntntß des Eintritts eines bevorstehenden Nachtfrostes für den Landmann, den Baumschulen-, Obft- plantagen- und Weinberg Besitzer, für den Gärtner und Gartenfreund hat und naturgemäß haben muß: „Es ist deshalb mit Freude zu begrüßen, daß eS der Firma Wilh. Lambrecht in Göttingen gelungen rst, ein Instrument zu construiren, welches ein leichtes^Ablesen deS ThaupunktS und zahlreiche sonstige zuverlässige Beobachtungen ermöglicht. Es ist dies das sogen. Polymeter. Das Instrument besteht aus einem Quecksilberthermometer aus Jenaer Hartglas, welches die Scala der gewöhnlichen Temperatur- grade nach C. und eine Scala der Dunstdruckmaxima In Millimetern enthält, rind einem Haarhygrometer, dessen Scalen die relative Feuchtigkeit in Procentm und die Anzahl der Grade angtbt, um welche der Thaupunkt niedriger steht, als die Temperatur (Gradzahl). Zieht man die letztere Zahl von der Iahl der Temperaturgrade ab, so ergibt sich der Grab des Tbaupunktes und liegt dieser Nachmittags bei oder unter Null, so ist Nachlfrost zu erwarten Z. B. Temperaturgrade in K. 15, Gradzahl 16, ergibt Thaupunkt: minus 1° C., also unter dem Gefrierpunkt und Nachtfrost verkündend." In gleich bequemer Weise lassen sich Gewitter, Hagelschauer rc mit Zuverlässigkeit vorher erkennen und zwischen dieser Erkenntniß und dem Eintritt des Frostes oder Unwetters liegt genügend Zeit, den Folgen der letzteren möglichst vorzubeugen. Wie H. Timm, so empfiehlt auch Artillerie-Oberst Th. Kirsch in (einem Werke „Die Vorherbestimmungen des Wetters" und Dr. Fleischer in seiner Broschüre „Gesunde Lust" dringend die Anschaffung eines Polymeters, dessen große Vorzüge und beachienswerthe Eigenschaften außer Dr. Fleischer, Oberst Kirsch und H. Timm auch von zahlreichen anderen Autoritäten und in tausendfachen Anerkenn- ihn sichtbar werden zu lassen Null Grad Herr Dr. W. A. Nippoldt in Frankfurt a. M., bekannter Physiker und Meteorologe, hielt am 14. Juli 1893 in der Gartenbau- Jesellschaft zu Frankfurt a. M. einen Vortrag über die Ursachen des iegenmangels im Frühjahr und Sommer 1893, welcher die so erhebliche Futternoth tm Gefolge hatte. Borausschickend, daß „das Klima" eines OrteS der durchschnittliche Witierungs-Characier beffelbcn ist, betonte Redner, daß das thaisächlich eintretenbe Wetter alljährlich eine Zeit lang mehr ober weniger Schwankungen ausgesetzt fei. Je größer diese Schwankungen, desto außergewöhnlicher die Abweichungen vorn Durchschnittsklima, die sich auch im Jahre 1892 zeigten, namentlich im Monat August, welcher durch außergewöhnlich hohe Lufttemperatur sich hervorthat. Für Gartenbau und Landwirthschaft sind solche wesentlichen Abweichungen vom Durchschnittsklima, nach welchem erstere sich ein- »erichtet haben, sehr unerfreuliche Zustände. Begießen der (Sorten l ein sehr unvollkommener Nothbehelf für Gärtnereien, und Berieselung Seitens der Landwirthe ist in derartigen Fallen deS regel: mäßig damit zusammentreffenden niederen Wasserstandes der Bäche *nb Flüsse wegen nicht ausführbar. Da Erscheinungen der hier fraglichen Art so wenig, wie andere Erscheinungen in Bezug Uauf Abweichungen vom Durchschnittswetter wir nicht zu ändern vermögen, so könnte es fast 'Leinen, als wäre die Frage nach der Ursache der Wetterabnormitäten ohne allen poetischen Werth. Solcher Aufiassung trat nun aber Herr Dr. Nippoldt ganz entschieden entgegen, könne man auch das Wetter selbst nicht corrigiren, so könne man sich aber vor den schädlichen Wirkungen abnormer Witterungs- Verhältnisse schützen — wenn man den Eintritt abnormer Witterungs- veihältniffe rechtzeitig vorher wisse. . o m . Daß eine solche Wetteroorhersage möglich, bewies Redner durch längere Ausführungen über die Erkennung der Wechselwirkung der horizontalen und verticalen Luitrichiung, sowie deren Ursachen, und kam zu dem Schluffe: das Hauptmmerial für einen Wechsel des Wetters ist durch den in der Luft vorhandenen Wasserdamps gegeben. DaS Quantum des WasierdampfS, welches die Lust zu lösen vermag, ohne daß dieser Wasserdampf sichtbar wird, hängt von der Lust- Temperatur ab und steigt mit letzterer rapid. Ein Kubikmeter Luft vermag an Wasserdampf zu lösen, d. h. in sich aufzunrhmen, ohne Ein Mittel, mit dem wir entscheiden können, in welchem Maße die Luft mit Wasferdamps angefüllt ist und wie dieser Wasserdampfgehalt der Luft schwankt, gibt uns die Möglichkeit, unter Berücksichtigung der Temperatur und des Luftdrucks Wetterregeln aufzustellen, nach denen Jedermann, |bet im Besitze jenes Mittels ist, sich richten kann und mag. Hat man nun ein solches Mittel? Ja, das vorn Fabrikanten meteorologischer Instrumente und Apparate Wilb. Lambrecht in Göttingen fabricirie P o l y m e t e r , d. i. Dielmesser, genannte Instrument ist nicht nur zur Wettervorhersage völlig geeignet, sondern zu Tausenden bereits in Benutzung. An demselben lieft man die Menge und die Schwankungen des in der Luft befindlichen Wasserdampfes, die Temperatur und die Stärke des Dunstdrucks, sowie den Thaupunkt brquem ab. Passend« Wetterregeln sind längst durch Er- sahrung gewonnen und werden von dem Verfertiger des Instruments seinem „Polymeter" beigegeben, welches er selbst „eine Wetterwarte im Kleinen" nennt. Tie „Neue Preußische (Kreuz-)Zettung" empfahl unlängst namentlich den Landwirthen das — auch einer Reihe hygienischer und vielen technischen Zwecken dienende — Instrument, indem sie schrieb : „Das Polymeter ertheilt weit besser als das Barometer Aufschluß übet daS kommende Wetter. Es besteht aus einer Verbindung des Thermometers mit dem Hygrometer und ermöglicht es, bequem abzulesen, ob Dte Luit mit Dünsten bereits derartig gesättigt ist, daß dieser Dunst sich verdichten wird, oder ob das nicht der Fall ist. Wir haben das Polymeter feit einiger Zeit im Gebrauch und fanden dessen Angaben zuverlässiger als „ 40° „ ii — u und so steigend weiter. Treten nun Luftmischungen ein, müssen sich i L. zwei Kubikmeter Luft von verschiedener Temperatur Infolge irgend welcher atmosphärischer Erscheinungen vermengen und cs hatte Temperatur 5 Gramm, : 3i : » 54 „ Feuilleton. Wochenbricse aus der Residenz. (Orlglnalbericht für den „Gießener Anzeiger".) Z. Darmstadt, 15. December 1893. Vor Weihnachten — Eissport — Ein Stiftungsfest — Verschiedenes. Ein ganz außergewöhnlich lebhaftes Getriebe herrscht -gegenwärtig in den Hauptgeschäftsstraßen unserer Stadt. Vor den Schaufenstern der Kaufläden drängt sich Jung und Alt, um die ausgelegten Herrlichkeiten zu bewundern. Es verlohnt sich aber wahrlich der Mühe, in diesem Jahre vor dem Einkäufe der Weihnachtsgeschenke die in den Läden und Magazinen aufgehäuften Schätze zu mustern. Dte Geschäftsleute Darmstadts haben ganz prachtvolle Weihnachtsausstellungen zu Stande gebracht, die in der That auch den größten und weitgehendsten Ansprüchen genügen können. Man durchwandere nur einmal am Abend, wenn überall die electrischen Lampen ausflammcn und ihr magisches Licht aus- breiten, die von zahllosen Passanten belebten Straßen und mache vor den strahlend hellerleuchteteu Schaufenstern Halt, dann wird man erkennen, daß die Presse mit voller Berechtigung ihren Lesern zurufen darf: „Kaufet am Platze." Niemand hat mehr nötbig, wie vielleicht vor Jahren, nach größeren Handels- und Jnduftrieplätzen zu fahren, um dort feine Weihnachtseinkäufe zu besorgen, am Platze kauft man sich's jetzt weit bester und meist auch billiger. Im geselligen Leben macht sich natürlich das Herannahen tzes Weihnachtsfestes deutlich bemerkbar. In den Concert- fälen, in denen uns während der verstrichenen Hälfte der „Saison" schon eine fast überreiche Fülle künstlerischer Darbietungen gewährt wurden, ist es nun recht still g'worden, auch von sonstigen größeren geselligen Veranstalltingen allge- meiner Art ist nicht viel zu böten Nur dem Vergnügen des Eissportes hat unsere Jugend in der letzten Zeit, allerdings nur für feür kurze Frist, huldigen dürfen. Es wird Ihre Leser intercjftrfn, zu erfahren, daß dem Anfangs befürchteten Eintritt eines Mangels an günstig gelegenen Eisbahnen nun gründlich abgeholfen ist. Der Schlittschuhclub, dessen am Emilsplatze gelegene alte Bahn freilich verbaut worden ist, hat an der Eschollbrückerstraße ein großes Gelände zur Anlage eines neuen Sportsplatzes erworben, und ebenso wird der Eislausverein außer einer schon seither benutzten Eisbahn hinter dem großen Woog noch eine zweite an der Klappacherstraße gelegene unterhalten. Endlich hat der Darmstädter Bicycleclub seinen Rennplatz am Carlshof zu einer großen Schlittschuhbahn Herrichten lassen und so hätten wir denn mit dem freilich nur bei starkem Frost zu benutzenden großen Woog die bisher noch nicht erreichte Zahl von fünf Eisbahnen für den Winter zu verzeichnen. Eine längere Benützung ist allerdings bisher noch nicht möglich gewesen, Jup'.ier Pluvms hat sich den hiesigen Freunden des schönen Sportes nach kurzer Gunst wiederum recht ungnädig gezeigt, hoffentlich hält diese unerfreuliche Gesinnung aber nicht sehr lange vor. An einem Mißstände leiden alle unsere Eisbahnen freilich, sie liegen nämlich alle an der Peripherie unserer sehr ausgedehnt gebauten Stadt und sind daher alle vom Mittelpunkt aus erst nach längerer Wanderung zu erreichen. Wenn wir erst einmal die vielberufene elektrische Trambahn haben, über die in der Preffe und im Publikum immer noch lebhaft discutirt wird, dann wird sich dieser Mißstand, der nun einmal nicht abzustellen ist, leichter tragen lassen. Von einem schönen Vereinsfeste, das allerdings einen mehr internen Character trug, hat unser heutiger Brief noch zu berichten. Die rührige Section „Starkenburg" des deutsch-österreichischen Alpenvereins beging am letzten Samstag ihr neuntes Stiftungsfest in gelungener Weise. Die Section hat sich vor acht Jahren neben der größeren am Ort bestehenden Section „Darmstadt" des gleichen Gesammtvereines constiluirt und ihre Leistungen auf touristischem Gebiet sind, wie die in den Vereinsversammlungen gehaltenen Vorträge schon oft bewiesen haben, stets recht bedeutende gewesen, manch erfahrener und kühner Alpinist gehört der Section „Starkenburg" an. Das Stiftungsfest fand in der Restauration Haust statt. Im festlich geschmückten Saale hielt der Vorsitzende, Herr Oberamtsrichter Seibert, em bewährter Bergsteiger, die Festrede, die in einem jubelnd aufgenommenen Hoch auf die Bestrebungen des großen Gesammtvereins auö- klang. Noch viele ernste und humorvolle Toaste folgten, mehrere künstlerische Kräfte unseres Hostheaters halten dem Verein ihre geschätzte Mitwirkung zugesichert und ernteten für ihre ausgezeichneten, mannigfaltigen Vorträge den wohlverdienten Beifall der zahlreich erschienenen Vereinsmitglieder. Am Sonntag reihte sich dann der übliche Katerbummel an, der zahlreiche Betheiligung fand und die Mitglieder, nach Angabe eines vorliegenden Berichtes nach Nieder - Roden führte. Im künftigen Jahre wird auch die Section „Darmstadt" des Alpenvereins ihr Stiftungsfest — es ist bei ihr das fünfnndzwanzigste — festlich begehen und zwar, der Bedeutung der Feier entsprechend, in größerem Umfange als gewöhnlich. Sonst bleibt von Vorträgen und dergleichen für heute nicht mehr viel zu erwähnen. Der evangelische Männer und Jünglingsverein hielt im engeren Kreise seiner Mitglieder und Freunde am vergangenen Sonntag sein würdig verlaufenes fünftes Jahresfest ab. Am nämlichen Tage sand Abends im Saalbau ein sogen. „Familienabend" des evangelischen Bundes statt, wobei Herr Oberconsistorialrath Dr. Köstlin einen Vortrag über „Die Einigungsversuche in der Kirche" hielt. Die Veranstaltung war sehr zahlreich besucht und brachte nach der Erörterung des obigen Themas auch noch mehrere musikalische Vorträge. Im Hoftheater beschloß Herr William Büller sein Gastspiel in der Posse „Der Registrator auf Reisen". Der Gast sand für alle seine Leistungen stets freundliche Anerkennung. Ein ganz eigenartiges Gastspiel im Hoftheater steht uns nun für nächste Woche bevor. Daß sogen. „Schlierseer Bauerntheater" wird für mehrere Tage nach Darmstadt kommen, um uns mit seinen Leistungen, von denen in auswärtigen Blättern mit ganz außerordentlichem Lobe gesprochen wird, bekannt zu machen. Die Darsteller sollen durchweg Dilettanten aus dem bayerischen Gebirgsdorf Schliersee fein, die schon im Laufe des Sommers vor einem zahlreichen und anspruchsvollen Fremdenpublikum in ihrer Heimath Proben einer großen Darstellungskunst abgelegt haben. Man sieht dem jedenfalls intereffanten Gastspiel deS Bauerntheaters mit großer Erwartung entgegen und ich werde Ihren Lesern über den Verlauf und das Ergebniß desselben getreulich Bericht erstatten. Vorläufig sind folgende Stücke zur Aufführung bestimmt: „Der Hergottsschnitzer von Oberammergau", „Jägerblut" und der „Protzenbauer". nngen aus allen Greifen bestätigt wurden. Ein Verehrer .bei Instruments sagte von demselben mit vollem Recht: „Klein und nur wenig verheißend, doch Hohes leistend." Der Erfinder und Fabrikant des Polymeters, Herr Wllh. Lambrecht in Göttingen gibt auf alle Anfragen bereitwilligst jede gewünschte und wissenSwerthe Auskunft. Coeafc* rrn- provinzieller. Gieren, den 16. December 1893. •• Au8 dem Staatsbudget für 1894/97. Die LandeS- Umverfität erfordert einen Mehrzufchuß von rd. 74,000 Mk. Der Betrieb der neuen Kliniken und die Weiterentwicke- lung einzelner Institute veranlaffen einen Mehraufwand von 95,000 Mk., dem eine Mehreinnahme von 21,000 Mk. gegen« übersteht. Dieselbe wird daraus erwartet, daß vom 1. April 1894 ab —versuchsweise — eine Erhöhung der im Vergleich mit der Nachbar-Universität Marburg und im Ver- hältniß zum effectiven Kostenaufwand sehr mäßigen Pflegegeldsätze eintreten soll, sie ist zu 37,000 Mk. veranschlagt und wird durch Wegfall deS bisher aus dem Mainzer Uni» verfitätsfond mit 16,000 Mk. per Jahr geleisteten ZuschusieS zu den Kosten der Universität auf den Betrag von 21,000 Mk. reduzirt. — Um der durch Mehrzuschuß von 32,000 Mk. zu den Gymnasien, Realgymnasien und Realschulen entstehenden Steigerung der Ausgaben eine einigermaßen entsprechende Steigerung der Einnahmen entgegenstellen zu können, soll eine Erhöhung des Schulgeldes um je 8 Mk. für den Schüler an allen Anstalten eintreten. — Für Volksschulzwecke sind 1,191,000 Mk. angefordert. — An außerordentlichen Ausgaben werden u. A. gefordert: 310,000 Mk. für Erbauung eines physikalischen Instituts zu Gießen, 86,500 Mk. für Ergänzungs- und Umbauten bei der alten und neuen Klinik in Gießen, 130,000 Mk. für den Neubau eines hygienischen Instituts in Gießen, 53,700 Mk. für Errichtung eines Dienstgebäudes in Gießen, für den Baufonds der Ober« hessischen Eisenbahnen 252,000 Mk., für Staatsstraßen (hohe Straße bei Melbach und Abfindungssumme für Abtretung von Straßenunterhaltung an die Stadt Gießen) 100,000 Mk. (Bei dieser Gelegenheit sei die in vor. Nr. in dem Referat über die Sitzung der Zweiten Kammer veröffentlichte Angabe der zur Zeit bestehenden Staatsschuld dahin berichtigt, daß es anstatt 7,800,000 Mk. heißen muß 37,800,000 Mk. Red.) ** Die WeihuachtSeiukäufe vom wirthfchaftlichen Standpunkte. Von Alters her ist die Geschäftswelt darauf angewiesen gewesen, in den Weihnachtseinkäufen zu Geschenkzwecken eine ihrer wichtigsten Leistungen zu erblicken, ja ganze Geschäftszweige sind vorzugsweise auf das Weihnachtsgeschäft angewiesen, deshalb ist auch zur Weihnachtszeit der Industrie und dem Handel ein entsprechender Umsatz zu gönnen und in diesem Jahre, wo die allgemeine wirthschaftliche Lage als eine gedrückte bezeichnet wird, wäre ein gutes Weihnachtsgeschäft erst recht allen Interessenten zu wünschen. Aber nicht nur die Verkäufer haben Jntereffen bei dem Weihnachtsgeschäft, sondern auch die Käufer, und mit den KlugheitS- regeln, welche die letzteren bei den WeihnachtSeinkäufen zu beobachten haben, wenn sie ihren Vortheil wahrnehmen wollen, möchten wir und einmal beschäftigen. Die meisten Weihnachtseinkäufe bienen nicht dem eigenen Bedarfe, sondern sic sind Geschenkzwecken gewidmet. Bei dieser Sachlage sind sehr viele Käufer zu Weihnachten geneigt, theils wirkliche gute Luxuswaaren, echte Gold- und Silbersachen u. s. w., theils aber auch geringwertige Flitterwaare zu kaufen, und in dieser Hinsicht entstehen dann leicht wirthschaftliche Schäden. Gewiß wird kein Verständiger etwas dagegen einzuwenden haben, wenn Jemand seinen Verhältniffen entsprechend seiner Braut, seiner Frau, seiner Mutter ober Schwester ober Tochter einen echten Schmuck ober ein kostbares anderes Geschenk zu Weihnachten verehrt, aber die Überschreitung der eigenen finanziellen Verhältniffe dabei ist wirthschaftlich sehr schädlich, denn es wird durch die übertriebenen und bann, einmal an« gefangen, auch wieberkehrenben Luxusausgaben ber Kasse bes Betreffenden ein oft ziemlich großer Betrag entzogen, welcher viel besser für praktische und wirthschaftliche Zwecke angelegt worden wäre, aber dazu gewöhnlich dann nicht aufgewandt wird. Ganz entschieden ist es aber, abgesehen von gewisser Flitterwaare für die Kinder und leichten Schmucksachen für den Weihnachtsbaum, zu verwerfen, zu Weihnachten geringwertige Waare zu kaufen, denn sie macht dem Geschenkgeber keine Ehre und dem Empfänger keine Freude, ist auch wirth« schaftlich weggeworfeneS Geld. Einen goldenen Ausweg bietet für daS diesjährige Weihnachten die Industrie aber dadurch, daß man in fast allen Zweigen auch die gute und mittelgute Waare billiger als sonst kaufen kann, also für die WeihnachtS» einkäufer eine sehr günstige Gelegenheit vorhanden ist, gute und billige, zweckmäßige und wirthschaftlich nützliche Gegenstände zu kaufen. ** Der Setreidemarkt. Matte PreiStendenz und Leblosigkeit im Umsatz bildeten in besonderer Weise die Charakteristika deS Getreidemarktes während ber abgelaufenen Berichtswoche. Dabei zeigten Roggen wie Weizen noch starke Neigung zum weiteren Nachgeben, die an manchen Plätzen auch bereits zum Durchbruche kam. Hafer erwies sich ebenfalls vorwiegenb als flau, er litt namentlich unter ben nicht un» bebeutenben Realisationen deS laufenben Monats. In letzterer Beziehung scheint hauptsächlich bie In weiteren Kreisen sich immer mehr befeftlgcnbe Ueberzeugung eingewirkt zu haben, baß ber beutsch-russische HanbelSvertrag wahrscheinlich boch noch zu Staube kommen werbe, möglicher Weise noch zwischen Weihnachten unb Neujahr. Aussichten auf baldige Besserung deS GetreibcgeschäfteS können unter ben obroaltenben Verhältnissen auch schwerlich als vorhanden bezeichnet werden. PreiSnotirungen an ber Berliner Probuctenbörse: Weizen per 1000 Kilogramm von 137—148 Mk., Roggen von 124 bis 127 Mk., Hafer von 145—182 Mk., Gerste von 118 bis 185 Mk. Verruchtes • Zustande in Amerika. Ein Pfälzer, der soeben zum Besuche seiner Angehörigen auS Amerika gekommen ist, schildert dem „M. Anz." die dortigen Verhältnisse, namentlich bie von New-Fork, solgenbermaßen: „Es ist zur Zeit in Amerika viel schlechter als in Deutschland Zehntausend arbeiteten gern, wenn sie nur Beschäftigung finden könnten, unb Taufenbe und Tausenbe würden gern wieder in ihr geliebtes Deutschland zurückkehren, wenn sie nur daS Geld zur Uebersahrt aufbringen könnten. Auf dem Dampfer „Aller", mit dem ich von New-Fork nach Bremen reifte, waren 500 Deutsche, die wieder in ihre alte Heimath zurück- kehren, weil fie in Amerika nicht bestehen können. Wohl ist in Amerika der geringste Tagelohn 11/2 Dollar und die Arbeitszeit beträgt mit Ausnahme in Fabriken nicht mehr als 8 Stunden täglich. Auch bekommt man für etwa 5 Cent ein Gläschen Bier unb dazu kalte Aufschnitte nach Belieben unentgeltlich. Aber all' dies ist gleißenbeS Metall und kein lauteres Gold. Der Dollar hat in Amerika nicht mehr Werth als in Deutschland die Mark und darum kann man bei P/i Dollar täglichem Verdienst Hunger leiden und im Freien übernachten. Allerdings sind für den Arbeitstag nur 8 Stunden festgesetzt, aber es wird dem Arbeiter ein bestimmtes Arbeitsquantum auferlegt, daS er innerhalb dieser Stunden bewältigen muß. Dabei muß er sich aber an- ftrengen und plagen unb eS wäre ihm viel lieber, wenn bie Arbeitszeit länger unb bie Arbeitslast weniger drückend wären. Die Miethe wirb unbarmherzig allmonatlich eingetrieben, unb wer nicht zahlen kann, wirb vor bie Thür gesetzt. Mitleib kennt man nicht. New-Fork ist nicht, was man sagt, eine glänzende Stadt. Sie hat ja viele prachtvolle Straßen und monumentale Bauten, doch sind die Straßen im Allgemeinen düster unb unreinlich, baß Cadaver unserer Vierfüßler mitunter tagelang im Koth liegen, ist nichts seltenes- bie Polizei kümmert sich aber nichts barum. * Ans dem Studentenleben erzählt bie „Leipz. Gerichtsztg." folgende für unseren Leserkreis interessante Episode: Ein alter Herr kommt zu Besuch nach Jena und kneipt mit seinen Bundesbrüdern. Unter ben Füchsen fallen ihm zwei auf, von benen ber eine ben anberen alle Augenblicke spinnen läßt. Das ärgert ihn, ba ihm bas Spinnenlassen gleichsemestriger Füchse untereinander mißfällt. „Was seid Ihr für Landsleute ?" fragt er. „Wir sind Reußer." „Ihr seid Beide in demselben Semester?" „Jawohl!" „Na, mit welchem Recht läßt Du denn Deinen ConfuchS immer spinnen, Ihr seid doch in demselben Semester?" „Ja", sagte ber eine, „mein Confuchs ist aus Reuß jüngerer Linie, ich aber — bin ans Reuß älterer." * Am 9. b. M. jagte ber Kaiser bei dem Amtsrath Dietze in Barby. Einem ausführlichen Berichte ber „Magbeb. Zeitung" entnehmen wir, baß ber kaiserliche Sonberzug um 9 Uhr 40 Minuten Vormittags auf bem Bahnhofe einfuhr. Nach bem Empfang und der Vorstellung des Gefolges fuhr ber Kaiser ins Jagbgebiet. Er jagte ganz allein unb kehrte kurz vor 12 Uhr zurück. Somit kann biese erste Streife, bei ber Solbateu vom 26. Regiment trieben, noch keine zwei Stunben gebauert haben. In biefer Zeit schoß der Kaiser 385 Hasen, also drei bis vier Hasen in ber Minute. Leiber wirb nicht gesagt, wie viel Büchsenspanner unb Patronenträger nöthig waren, um ein so ununterbrochenes Schießen zu ermöglichen. * Frankfurt, 13. December. Ein Angestellter bes Roth- schilb'schen Bankhauses, ber Kaufmann Willy Grünewalb, erhielt dieser Tage seine Entlassung, weil ihm Unredlichkeiten nachgewiesen werben konnten. Das Bankhaus nahm jeboch Rücksicht auf G.'s Familienverhältnisse unb stanb deshalb von einem Antrag auf strafrechtliche Ahndung ab unb legte ben Verlust von — wie es heißt — 4 bis 5000 Mk. zu bem Uebrtgen. Gestern würbe Grünewalb nichtSbestoweniger verhaftet unb zwar in feiner Eigenschaft al« Vorsitzenber ber Kranken- unb Sterbekaffe „Zur verbrüberten Freundschaft", welcher Kaffe er einen Betrag von etwa 700 Mk. unterschlagen hat. Er zog als Vertreter des erkrankten KassirerS Mitglieder-Beiträge in dieser Höhe ein unb verwendete daS Gelb für sich. * Schueidemühl, 14. December. Nachbem ber gestern hier eingetroffene Brunnenmacher Beyer ben Freund'fchen Sandhügel einer eingehenben Untersuchung unterzogen hat, ergab sich bas Resultat, baß bie Sandaufschüttung ziemlich li/3 Meter über bie Höhe ber Straße mit Wasser gefüllt war. Auch bas Grunbwasfer ist gestiegen. Die Haus- eigenthümer, welche burch baS Brunnenunglück geschäbigt würben, erhielten von bem HülfScomitee 7835 Mk. auS- gezahlt, um ben burch die kommenden MiethSauSfälle entstandenen Schaden zu decken. Citeratar unb Itanft — In A. HartledenS Verlag in Wien, Pest unb Leipzig erschien: Peter Mayr, der Wirth an der Mahr. Eine Geschichte aus deutscher Heldenzeit von P. K. Rosegger. 27 Bogen. Octao. — Gebeftet. — Preis 4 Mk., in Originalband 5 Mk. 50 Pf. Rosegger verläßt In seinem neuesten Werke die Grenzen seiner engeren Heimath 'und führt uns nach Tirol, mitten in die sturmbewegte Seit deS Jahres 1809. Jenseits deS Brenners, dort wo die schäumende Eisack die Schatten endloser Schluchten zurückläßt und den Wanderer zuerst die Lüste deS Südens grüßen, in der Nähe der alten Bischossstadt Brixen liegt die Ortschasl An der Mahr. Hier spielten sich einst jene hochdramatischen Ereignisse ab, die der Verfasser in seiner Erzählung verwerthet. DeS Volkes alte Sitten und Rechte wollte man brechen, seine Eigenart ihm zerstören. Dagegen haben die Tiroler sich empört. Peter Mayr, der Wirth an der Mahr, ist einer der Führer in diesem Heldenkampfe: sein wahrhaft tragisches Schicksal ist in ergreifender Weise geschildert. Nach den blutigen Kämpfen bei Sterzing und Mühlbach wird Friede geschlossen, das Volk will nichts davon wißen — es setzt den helligrn Kampf lur Vertheidigung deS Vaterlandes fort. Eine künstliche Muhr, die unter Peter aJlaorS Anleitung von den Tftolern aufaetührl wird, borniert in bie Eisackschlucht herunter unb vernichtet zahlreiche Feinbe. Mayr wirb verhaftet unb vor ein Kriegsgericht gestellt. Der fran- zöstsche General Baraguav will Mavr retten, wenn er jugiebt, von Dem erfolgten Friedensschlüsse nicht» gewußt zu haben, allein dieser will sein Leben nicht durch eine Lüge verkaufen unb geht in den Lad. Hinter der Stadt Bozen, dort wo au» bem Engthal der I elfer bi« breite Schutthalde niedergeht, fällt unser Held unter den Kugeln der Franzosen, ohne mehr ben SiegeSrut seines befreiten Volke» vernehmen zu können. Die Erzählung ist bis zur lebten Zelle fesselnd und spannend geschrieben, die Gestalten treten unS markant und lebenSftisch entgegen, Sprache und Schilderung $ eigen auf» Neue die bekannte Meisterschaft des berühmten Dichter» und Kenner» bet Volke» wie ber Natur ber Alpenwelt. — tlo» dar Jugendzeit. 60 Lieber für unsere Jugend von G. Ehr. Dteffenbach (Oderpfarrer in Schlitz), compomrt von C. A. Kern. op. 286 2 Hefte, jebes zu 1 Mk. 50 Pfz Gotha. Fr. Anbr. Perthes. 1894. Der Name de» Dichter» ist feit lange burch bie Lesebücher unb die PettheS'ichen Bilderbücher auch der Jugend wohl bekannt. E» wird ben gesanglustigev. musikalisch beanlagten Kinbern eine Freube sein, biese herziger, auch humoristischen Lieber, im Geiste unserer Jugenb gedacht, zwei- stimmig zu singen. So machen sie sich selber eine Freude wie auch den Eltern, denen Gott bie bdonbere Gnabe belcheert hat, Kinder voll Lust unb Liede zu Gesang unb Musik ihr Eigen zu nennen. Welch eine köstlich klingenbe unb fingenbe Erholung, wenn bie Schularbeiten glücklich zu Ende geführt find'. Die Mehrzahl der vorliegenden, ansprechenden, leicht zweistimmig auSzuiührenden Liedchen ist reich an originellen Etniällen und melodiösen 'IBenbungen; einzelne enthalten, dem Texte sich anschmiegend, sehr nette Klein- malerei, die Alt und Jung gefallen wird, fo recht gedacht gerade auch für den jugendlichen Sinn. Frisch, wohlklingend, leicht singbar: das ist durchweg der Eharacter der „Lieder für unsere Juaend. Dichter unb Eomponist haben an Knaben unb Mädchen gedacht „Jedem das Passende", so z. B. im: Auszug zum Kriea, Kleine Soldaten, das Schästein, am Wiegenkorb deS Brüderchen», das arme Mäuslein unb HäSlein. Weiterhin: Gockelhahn» Begräbniß, ber Kuckuck, Gänschen muß barfuß geben, Spatzenfreundschaft, Gedenke ber Vöglein u. s. w. Jebes Heft umfaßt 32 Seiten: die Noten (meist ’/i, lad) sind klar gestochen, jedes Lied ist mit einer hübschen Vignette ausgestattet. ___________ A. Lindenborn. — Hundert Jahre au» der Beschichte der Reformation in de« Rieder laude« 1518—1619 von Professor Hofztede de Groot, aus dem Holländischen von O. Greeven (früher Pfarrer in Klein-Rechtenbach bei Langgön», jetzt Superintendent in Büderich bei Wesel.) Gütersloh bei Bertelsmann. 1893. 420 Seiten. 4 Mk. Ein Buch, klar, übersichtlich, lebendig geschriebm, wie gemacht auch für deutsche Protestanten, welche sich an der Hilden Geschichte der benachbarten holländischen Brüder in diesem für Holland so bedeutungsvollen Jahrhundert erbauen und ersrischen wollen. Diese tapferen, muthigen glaubensfreudigen Männer: wie standen sie ein mit Leib und Leben aus vollster Ueberzeugung für ihren protestanttscheo Glauben, an ihrer Spitze Wilhelm ber Cranier, bet am 10. Juli 1584 so schmählich bem Dolche beS meuchlerischen Balthasar Görardt erlag. Der Mötbet, so melbet bie Geschichte, war ein Gemisch von Ehrgeiz, Golddurst unb Fanatismus, ein Zögling ber Jesuiten In jeber Weise suchte Atba die „Geusen" (Protestanten) yi quälen unb zu vernichten, unb wollte man Milbe (!) zeigen, so setzte man an die Stelle von Feuer ben Strick. Zu „Heckenpredigten/ Predigten in GotteSbiensten im Freien, strömten bie derfolgten! Geusen zu jammen, und ihre Loosung lautete trotz aller Quälereien: Dem Könige treu biS zum Bettelsäckl! Wer alS guter evangelischer Christ sich an der Geschichte jener Zeit in seiner Gesinnung stärken lassen will, der greife in den kommenden Festtagen zu dem genannten Buche. Verkehr, Canb* unb Volksrvirthschaft. — Schutzmittel für Holz gegen Dampf und kochende» Wasser. Da es in vielen Fabriken und Etabliss-mentS mit Dampf betrieb nvthwendig erscheint, ein Schutzmittel für Holz gegen Dampf und kochendes Wasser zu haben, so sei daraus aufmerksam gemacht, daß ein solches in einem Anstrich mit einem Teig von 2 Theilen gebranntem GypS und 1 Thelle pulverförmigen A»best, beide gut vermischt und mit Blut angerührt, besteht. Da» zuvor scharf getrocknete Holz wird mit dieser Mafse einmal und nach dem Trocknen noch einmal bestrichen unb zwar das letzte Mat unter Zusatz von etwas Leinölfirntß. Dann läßt man Alle» durch einige Tage scharf trocknen und seht daS Holz ber Einwirkung von heißem Dampf au», um bas Blut ganz zum Coaguliren zu bringen. Nach bem Trocknen bilbet bann ber Anstrich einen festen unb zusarnrnenhängenben Ueberzug, welcher baS Holz vor bem Einbringen von Dampf und ftebenoem Wasser schützt. Brodpreise vom 17. December bi» 31. December 1893. Der hiesigen Bäcker. 1 Kg. (2 Pfd.) lafelbrob......26 Pfg. 2 Kg. (4 Pfd.) „ ......52 „ 1 Kg. (2 Pfb.) Weißbrob 24 , 'bei S. Stern (Schlüchterner u.Easseler Brod) L> , 2 Kg. (4 Pfb.) Weißbrob......48 , bei S.Stern (Schlüchterner u.EasselerBrod) 50 „ 1 Kg. (2 Pfb.) Schwarzbrot»......22 „ 2 Kg. (4 Pfb.) „ 44 - 3 Kg. (6 Pfb.) „ 86 , Der au»wärtigen Bäcker. 2 Kg. (4 Pfb.) Weißbrob bei Gg. Ant. Heuser v. Gr.-Linden 40 „ 1 Kg. (2 Pfb.) Schwarzbrot» b. W Steinmüller v.Lana-Gön»21 , 2 Kg. (4 Pfb.) „ bei Gg. A. Heuser v. Gr.-Linden 38 „ „ Gg. Kb. «eiten v. Kirch Göns 40 , „ W. Steinmüller v. L -Gön» u.F. Schön o. Rutter-hausen 42 , „ Gust. Jacobi v. Alten-Buseck 44 „ „ Wilh. Amenb o. Lang-Gön» 44 „ 3 Kg. (6 Pfb.) Schwarzbrot» bet W. Amenb von Lang-Gön» 66 „ „ Balth. ChristWwe. o. Wicsvck 68 , HrühTncKe Drucken*. 1 2 1 2 1 26 Pf». 52 , 24 . 48 , 22 , 44 , 66 , Kg. (2 Pst»/ Kg. (4 Pfd.' Kg. (2 Pfd. Kg. (4 Pfb. Der Brodverkäufer. lafelbrob . Zafelbrob . Weißbrob . Weißbrob Schwarzbrob . . . . Brief- und Packet- Siegelmarken hk Gießen, ben 16. December 1893. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. ______________Fresenius. Kg. (2 Pfd. , . 2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrob . 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrob . V. Grosse stellnng j Ja -LK ,tn e'ttS"1 S«H I, )« f tVsoT LM ZtK I, <01J.7 nette Äldt SäSS “ÄmT M(’8WlrtÄ 2inbtnbi(n Ntfior tzA, Sretnen (früher Mm N ^Stttm. 4 Mk. r°Sling btr Stfuiltt tolt|ianttn))uquiltniti e>M, so setzte man an Nr ^predigten,'Prchtn )le vtrsolgtens Srotai |u-- - aller Quältrtta. Lew 1 guter eoangtlif^tr Christ r Gesinnung flirltn lasten injllbemgaiWtmBu^ L L. , Th. Brück — Möbel-Fabrik - Eiche». Loniplete Betten in grssttev Auswahl ■e^™ eigener Fabrik, sowie Girizeltheilr derselben. Matratze« mit in jeder Lage verCellbarem «opftheil für Gesunde und Kranke, empfohlen von ärztlichen Autoritäten und bereits an hiesige und auswärtige Kliniken geliefert, «opftheil auch allein lieferbar. Beltbrette zwischen den beiden Seiten ist anzugeben. 6622] 34F Beltfedern, Daunen, Rotzhaare re., Barchent und Drelle. *96 lkrrvirthfchast. »flb MwM tatäftruaiti mf/Sampf: j tl tyc hch W'LaN cau\ auimext\am Matz! totm Idi von 2 Theila innigen Asbest, beide gti ht. Das zuvor scharf gt ioI und nach dem Trotkaa He Wal unter Zusatz oon s durch einige Tage scharf ) pon heißem Damps mii, ngat Nach dem Tro-kaen und zusammenhängenden tobrtngen von Damps und December 1893. iMderSrob) ssnMSrod) 24 , 25 , 48 . 50 „ 2L , M .. 06 , 1893. Ut Sick»- 6. . 26 $ ' 52 . 1$. NI ^ristWll>e.v.M^ m § und und 10289 9373] mb SV tx [9726 Preisselbeeren empfiehlt Emil Fischbach Zu Haßen in allen Besseren Goloniahvaarenßandlungen. SNF Wer Sprachen kennt, zu Achtungsvoll 10285 jffied erlagen durch Piacate kenntlich, 200 6 Portwein Sherry . Madeira. Malaga . Marsala. Gentner Kalk frei Station Mücke, Tonnen Gement, von n // n n Reisedecken un- Bettkolter Tff neuer, großer Auswahl zu billigsten Preisen. JA .b0 ^3 Ernst Bloedner, Seltersweg. ► Puppen ♦ Puppenwagen staunend billigen Preisen. Adolf Baer, Central-Bazar. [10039 Barometer, Thermometer, Thermometrographen (minima und maxima), Reisszeuge, Operngläser und Feldstecher, Jagdperspective, Brillen und Pincenez, Loupen und Lese-Gläser, Laterna-magica, Stereoscope und Bilder, Briefwaagen, Dampfmaschinchen, Elektrisir-Apparate, Soxhlet-Apparate empfehlen Alsfeld, den 4. December 1893. Der Kreistechniker: Braun. 60 Gbm. Sand (Schlacken- und Grubensand), 1913,4 Kilo Walzeisen (D. N. P. Nr. 17 und 32), Tarragona » 1-90 etc. sind zu Original - Preisen zu haben | In: dessen _ [9609 beh Carl Schwaab. Die fortwährenden Verwechslungen mit neuen Bodega - Firmen werden ' durch Beachtung des Wortes „Continental“ sicher vermieden. 1 zum ÄO. December l. I., Mittags 1 Uhr, bei der Großherzoglichen Bürgermeisterei Ober-Ohmen verschlossen portofrei einzureichen. Pro ganze Flasche . -.*2.25-6 — . > 2.25-5.25 . > 3.00-6 — . » 2.60-4 — . > 2.25 Die Zeichnungen, Bedingungen und Arbeitsbeschreibungeu können auf dem Bureau des Unterzeichneten in den Vormittagsstunden eingefehen und von dort auch Arbeitsbeschreibungen und Angebotsformularien gegen porto« freie Einsendung von 1 Mk. 50 Pfg. bezogen werden. Zuschlagssrift 14 Tage. Die Anfuhr der Baumaterialien, wie Back- und Verblendsteine, Hausteine, Kalk, Sand und Eisen rc., wird alsbald nach Schluß der Submission in öffentlicher Versteigerung auf dem Nathhause zu Ober-Ohmen vergeben. stets großes Lager. = Geschnitten Bauholz nach Liften. ----- Ed. Lejeune Rntz-, Brennholz und Sohlen, Frankfurt a. M., SchLfergasse 15. Gegründet 1825.[6930 In Folge eines Gelegenheitskaufs verkaufe ich eine größere Parthie besser gekleideter und ungekleideter in allen Sorten, zu sehr mässigen Preisen, ferner : Sauerkirschen ohne Steine Vergebung von Bauarbeiten re. Die bei Erbauung eines Schulgebäudes in Ober - Ohmen vorkommenden Maurer-, Steinhauer-, Zimmer-, Dachdecker-, Schreiner-, Glaser-, Schlosser-, Spengler- und Weißbinderarbeiten, sowie die Lieferung 21 lfd. M. gußeisernen Rohren sollen auf dem Wege der öffentlichen Ausschreibung vergeben werden. Die erforderlichen Angebote sind nach Ansicht der Zeichnungen Arbeitsbeschreibungen bis Zu Weihnachten empfehlen unser grosses Lager in Seide und Sammete für Costüme. 10124 Aug. Montanus Nachfolger Markt 10 GLESSEN Markt IO. Wer wirklich guten Thee trinken will, dem sei empfohlen, beim Einkäufe stets ausdrücklich ÄtlaS-Thee zu verlangen. Seine Qualität ist nnerfannt vorzüglich und der Preis sehr billig. AttaS-The« ist hier am Platze bei Emil Fischbach, Otto Schaaf und Gustav Walter, Mäusburg 13, erhältlich. [9592 Georg Marx, Spengler Marktstratze IS Marktstratze 12 empfiehlt alle Arten [98q3 Spielwaaren und Kochherde für die Puppenküche in schöner und reichster Auswahl zu den billigsten Preisen. Das Meisterschafts-System zur praktische« und natnrgemLtze« Erlernung der französischen, euglischeu, italienischen, spanischen, portugiefischeu, holländischen, dänischen, schwedischen, polnischen, russischen und böhmischen G-eschäfta- und XJ mgangsaprache. Eine neue Methode, in 3 Monaten eine Sprache sprechen, schreiben und lesen zu lernen. Zum Selbstunterricht von Dr. Richard 8. Rosenthal. Französisch — Englisch — Spanisch, Polnisch, compl- i je 15 Lectionen h 1 Italienisch — Russisch, complet in je 20 Lectionen IM Schlüssel hierzu ä 1 Mk. 50 Pf. Portugiesisch — Holländisch — Dänisch — Schwedisch — Böhmisch, complet in je 10 Lectionen h 1 Probebriefe aller 11 Sprachen a 50 Pf. seimig. Kosenthal'sche Pertagshandlung. Bekanntmachung. Nachdem uns auch in diesem Jahre wieder ein Betrag zur Verfügung gestellt worden ist, um eine Anzahl armer scrophulöser Kinder im nächsten Sommer in der Kinder -Heilanftalt in Bad- Nauheim unterbringen zu können, werden alle diejenigen Bewohner des Sparkassenbezirks Gießen, welche solche kranke Kinder haben und nicht selbst in der Lage sind, die Kosten bestreiten zu können, aufgefordert, sich bei ihrem Pfarramt oder der Bürgermeisterei baldigst zu melden. Bei der Anmeldung ist ein ärztliches Attest vorzulegen, in welchem die Noth- wendigkeit einer Badekur bescheinigt fein muß. Es ist nicht ausgeschlossen, daß Kindern, welche bereits auf Kosten der Sparkasse eine Badekur durchgemacht haben, die Kosten für eine weitere Kur bewilligt werden können. Die Pfarrämter und Bürgermeistereien ersuchen wir, uns die einlaufenden Meldungen mit den ärztlichen Attesten und einer Bescheinigung über die Bedürftigkeit der betr. Eltern bis längstens Ende Januar k. I. zu- senden zu wollen. 10284 Gießen, am 13. December 1893. Die Direktion des Spar- und jeihkaffr-Dereins. Grüneberg. Zwangs-Versteigerung. Montag, 18. December 1893, Borm. 10V2 Uhr, soll zu Villingen eine Loco- mobile, ein Dreschwagen und eine Schrotmühle mit Zubehör zwangsweise gegen Baarzahlung versteigert werden. Zusammenkunft um 10 Uhr bei Gastwirth Döll zum „Englischen Hof" dortselbst. Die Versteigerung findet voraussichtlich bestimmt statt. Hungen, 13. December 1893. Seipel [10283 Gerichtsvollzieher zu Hungen. In Flotztanncn, Böden, Brettern, Hobel- SLandbcNcidumi, piteh pine n. f.«. £“Sd(|ru ,|( ,|tl Mirabellen in Essig und Zucker Pflaumen „ Zur Beachtung1! Unterzeichneter offerirt einem hiesigen wie auswärtigen Publikum die von der Gesellschaft Salzhäuser Bergwerk fdbricirten Braunkohlen - Pretzklötze, *"8®w.ner frei ins Haus; in Wagenladungen und Waggons bedeutend bifliger. Dieselben riechen und rußen nicht. ' vamnsohlkll „ „ 1.70 „ alle anderen Reparaturen billig. Friedrich Schäfer, Schuhmacher, Ltndengaffe Nr. 14. Rheinische Präserven-Pabrik, Raffauf & Co., port Coblenz. » 1 TG»e’» J ItilolTlcx 20 Pf9- Liehrich’s Kachf. (lehr. Sclnoiill,: 9621 Nr. 16 Neuenweg Nr. 16. T H-tmWIWHIWWW Die Original-Weine der (5) The, (onfinenfal Company\ T\ , I K per i/iDoseMk. 2.80. rx i .. Deri/pfd Kerrogl. S. M. tzos-Chololadell-». Elllao-Fabrill Q ^kmanm-kacas (10se billiger). ünp’n MriKo^h-loladk Vw Robert Berger, Poessneck i. Thür. 0 eonsm-Cacao 9° °j) Consuin-Ch-coladc f VolkHfrn^^, ^e‘‘Urpflegn^ Aeilgebotenes. Neue Nohrllühle Ä* Heinrich Schmidt IX in Großen-Buseck. ff. türk. Zwetsclien große Arüchte, sowie Italienische Birnen (geschält) empfiehlt billigst Ed. Fuckert 10280]Neuen Bäue 17. 3 M. Brr. »attong pt» ßuftawtcri'. - 8et Betröget noe mtnteftrel 76 ft W. Raian. — Etwa dicht' gefallendes wird fronttrt berrttwtüigst gndulytMotttotttt« Pecher t Co. tn Herferd LBetfl. (8202) Gummistempel ‘ von den einfachsten bis zu den compli- ciertesten Selbstfärbern. Bestellungen nach Muster in der J. Ricker’fdjcn Buchhandlung. (Interessant für jeden Zeitungsleser.) Von allen großen deutschen Zeitungen hat das täglich zweimal in einer Morgen- und Abend-Ausgabe erscheinende „Berliner Tageblatt" in Folge seines reichen, gediegenen Inhalts, sowie durch die Raschheit und Zuverlässigkeit in der Berichterstattung (vermöge der an allen Weltplätzen angestellten eigenen Correspondenten) die stärkste Verbreitung im In- und Auslande erreicht. Richt minder haben zu diesem großen Erfolge die ausgezeichneten Original - Feuilletons aus allen Gebieten der Wissenschaft und der schönen Künste, sowie die hervorragenden belletristischen Gaben, insbesondere die vorzüglichen Romane und Novellen beigetragen, welche im täglichen Roman-Feuilleton des „Berliner Tageblatt" erscheinen. So im nächsten Quartal zwei prächtige Erzählungen: E. Vely: „Tas Fräulein", und Wold. Urban: „Die Tochter der Sonne". Außerdem empfangen die Abonnenten des B. T. allwöchentlich folgende höchst werthvolle Separat - Beiblätter: das illustrirte Witzblatt „ULK46, das feuilletonistische Beiblatt „Der Zeitgeist", das belletristische Sonntagsblatt „Deutsche Lesehalle" und die „Mittheiluugen über Landwirthschaft, («artenbau und Hauswirthschaft". Die sorgfältig redigirte, vollständige „Handels-Zeitung6- des B. T. erstellt sich wegen ihrer unparteiischen Haltung in der kaufmännischen und industriellen Welt eines besonders guten Rufes. 10237 (vierteljährliches Abonnement kostet 5 Mk. 25 Pf. Inserat- (Zelle 50 Pf.) finden erfolgreichste Verbreitung.) Dermietyungen. 7677) Kleine Wohnung zu vermiethcn _____Krofdorferstraße 17. 7114] 4 Zimmer, Küche, Wasserleitung, Keller, Mansarde, per sofort zu Derrn. G. Volk, Grünbergerstr. 4. 7839] Wohnung von 5 Zimmern mit Zubehör, sowie ein kleines SlRnnfarbtn, LogiS zu vermieden Nordanlage 28 8397j Lonystratze 20: ein Logis, sechs gr. 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Enler, Stetnstraße 7, II. 4921) DaS seither von Frau Geheimrath Seitz bewohnte LogiS, 5—6 Zimmer, ist anderweitig an ruhige Leute zu vermiethen. L. Klinket, Bahrchofstraße 1'). 1409] Mansardenzimmer mit Eabinet und Zubehör für eine ruhige ältere Dame zu Dcrnuetbm. näheres _ NahrungSberg 8 im NebenhauS. 78.9] LogiS, 4 und 5 Zimmer nebst Zubehör, Goetbestraße, zu vermiethen. ______________L. Huhu, Bleichstratze. Ö522) Kleine Wohnung zu ocrmiethen ___Hammstraße 27. 8639] Kleines LogiS zu vermiethen. _____ Marburgerstraße 29. 9120] Ein schönes Logt« zu vermiethen- ____K. 2oth, Schanzenstratze 2. 9389) Parterrewohnung zu vermt ethen vrbtg, Frankfurlerstrabe 32- 9250] Lchöne Wohnung von 3 Zimmern mit Zubehör, sowie Wohnung von zwei Zimmern zu vermiethen. Ast^rweg 47. 110211 In meinem £aufe, vstan» tage 88, find drei Wohnungen mit allem Zubehör per 1. April 1894 zu verwt tnen. _____A. Keller, Vstanlage 89. 10129] Beletage Cftanlage Nr. 29 zu vermiethen. Näheres jr. Zrl ees, 21 gcnt. 5520] BtSmarckstrabc 22, gegenüber der Realschule, ist der 2. Stock, bestehend auS 6 Zimmern re., sofort anderweitig zu vermiet Hern___ 7183] Wohnung, 4 Zimmer, auf sofort zu vermictben.___________Micestraße 2-<. 7345| Zn meinem Neubau in der Weser» straße sind mehrere LogiS von Je 3 Zimmern mit Zubehör zu vermiethen. _____________Lovis Hellmold. 9973] Ein einfach mödltrteS Zimmer zu vermiethen._________SelterSweg 61. Mvblirtes Zimmer mit < durch Uetrrittrt*« Wt «teetieitite irtfr*“ Dtt Irtttu Zlffrru l«i«4nm btt vlr eti • btjtHertm Zh I*»'« •=* 1 1 1t Hur ei Seen, unb TV=■ leg re btl NMaf< *•* *** ***** Ankunft. « b f a h 11 i»32 122 8'b IO15 11^ 1» 1<° 3 4->7 623 7»1 pl4« U19. 6^1 Trübrt L-4. Klasie). ” «frrtmffurt frrtebbrrg (Localzug) 2M 5W 524 703 829« 1016 J2* 222 503 567 8U »2>. 6*2 (tührt 2.-4. Klaffe). 22 52 »23* ioos UM 450 r» - 8® »21 H”- •offtl t»27 14/ 42V 8JO 10'6 1203 5ö-722 »22*. 2H 5" 6'» 8‘u »23* lojd iiu6 2" 4^' 5Ö2 718 809 »21 3” (führt 2 isie) Marburg zpronhaufen (Local,.) 1322 122 4]v 66 8 lir- 12?T |7$ gti 50 72? »«• 9* 20' Qu»-.- f.agr 12»» 6~d 8ti 10* 11»« llt>7 joe 3»9 450 718 7^3 11*2. 10« 11»7 i ' 3" 71« «25 112 1212 11" 466 766. Wetzlar GnU—Noblen, Drntz-GSln 1 1 106 ™ 12" 2^» »» rj 62'81 5»K 'IÜ‘2122*^^»' E »3__ 602 1022 12» 6L‘ 8" 1* 462 102b. ßhulba 7»u (btt elftrrlb) 955 332 721. »elntzaufen 730 12» 14b (bi< Hunga») 5* 82tt__ 332 721. 72-' (Montags unb Dienstag» aus Stockheim, sonst aus Nidda) 9* 332 721. »chaUOMbezw.pribba Gebern, Lanbach bezw. Stockheim 7>u 12» 5 ' ____ 7» Ugo 5•» 8?^tt Mten«: S. — ®nid tmb vertag der «rühllche» »tnderei (Fr. Ehr. Pietsch) In Gießnr.