18<>3 Nr. 1S2. Erstes Blatt. Donnerstag den 17. August Gießener Anzeiger D»r (liefenrr Generat-Mnzeiger. Zlints- und Anzeigeblatt für den Kreis Gietzen. Rrbachon, Lxpedikio und Druckerei: >4uf6r«t< Kr.r, Fernsprech« M. vierteljLhriger Avonnementspreis | 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezöge, 2 Mark 50 Pfg. »erden dem Anzeiger wöchentlich dreimal deigeleqt. Der Gteßener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme de» MontagS. Gratisbeilage: Gießener Aamikienßlätter Alle AnnonceN'Bureaux de» In- und Auslande» nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag» für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bi» Dorm. 10 Uhr. Amtlicher Theil. Brücken-Sperre. Die im Kreisstraßenzug Beuern—Bersrod gelegene Krebsbachbrücke ist von Montag den 21. August l. I. ab wegen Umbaues derselben bis auf Weiteres gesperrt. Gießen, den 14. August 1893. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Melior. Gießen, den 15. August 1893. Betr.: Die Einteilung des Kreises Gießen in Wildschadensbezirke. Das Grotzherzogliche Kreisamt Gießen ew die «rosth. Bürger« eiftereie« de- Kreises. Sie wollen binnen 3 Tagen berichten, ob die in dem mit unserem Ausschreiben vom 25. Juli 1887 (KreiS- blatt Nr. 174 von 1887) veröffentlichten Verzeichnt erwähnten Wildschadens-Techniker, Taxatoren und deren Stellvertreter noch am Leben und im Stande sind ihre Functionen zu versehen. Verneinendenfalls wollen Sie uns geeignete Persönlichkeiten für diese Stellen in Vorschlag bringen. I. V.: Dr. Melior. Gieß en, den 15. August 1893. Betr.: Die Remunerirung des Feldschutzpersonals. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen »M die Brosth. Bürgermeister eie« des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche mit Erledigung unserer Verfügung vom 25. Juli 1893 (Anzeiger Nr. 174) noch im Rückstände sind, werden hieran mit Frist von 8 Tagen erinnert. I. V.: Dr. Melior. Gießen, den 14. August 1893. Betr.: Obsternte. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Groffh. Bürgermeistereien des Kreises. Der Oberhessische Obstbauverein beabsichtigt in dem laufenden Jahre wieder Obstmärkte abzuhalten, um eine möglichst günstige Verwerthung des Obstes zu erzielen. Zu diesem Zwecke beauftragen wir Sie über die nachstehenden Fragen: 1. Wie wird die Obsternte in diesem Herbste ausfallen? (Als Antwort genügt: sehr gut — gut — mittelmäßig — gering.) 2. Bon welchen Sorten werden große Erträge erwartet? (Es genügen hier die Bezeichnungen: Goldreinetten, Matäpfel, Schafnasen, Rosenäpfel rc.) 3. Sind in Ihren Gemeinden schon Käuse abgeschlossen, oder wie gedenken die be- tressenden Producenten ihr Obst zu ver- kausen oder zu verwerthen? bis spätestens Ende dieses Monats hierher Bericht zu erstatten. I. V.: Dr. Melior. Bekanntmachung, betreffend die Ernennung und Verpflichtung von Heilgehülfen. Wir bringen hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß Friedrich Lchrmund und Eugen Haas, beide wohn- haft zu Gießen, von uns als Heilgehülfen concessionirt und verpflichtet worden sind. Gießen, den 14. August 1893. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Melior. Lehrer-Conferenz des Conserenz-Bezirks Gießen Montag den 21. August, Bormittags 10 Uhr in Grünberg. Lieder: 9, 59, 190, 31. Gießen, den 15. August 1893. Büchner, Schulrath. Deutsche- Reich. Frankfurt a. M., 15. August. Nach einer Miltheilung des „Finanzherold" hat man in Berlin eine Aufhebung der Ultimo- und Zeitnotiz von russischen Noten erwogen. Leipzig, 15. August. Der hier erscheinende „Teut", politischer Sprecher der Teutoburger Partei, erläßt einen von mehr als 141 Namen unterzeichneten Aufruf zu dem am 11. September d. I. in Cassel stattfindenden Congreß Deutscher Mittelstände, auf welchem die Organisation eines allgemeinen „Verbandes Deutscher Mittelstände" ins Leben gerufen werden soll. Die Unterzeichner des Aufrufs vertheilen sich über fast ganz Deutschland und gehören größten- theils dem Handwerker- und dem mittleren Handelsstande an. Jndeß sind auch andere Kreise vertreten. Barmen, 15. August. In der gestern hier und in Elberfeld begonnenen und heute fortgesetzten 34. Hauptversammlung des Vereins deutscher Ingenieure wurde an Stelle des bisherigen Vorsitzenden Hosrath Dr. H. Caro-Mannheim der Fabrikant Viktor Lwowski in Halle zum Vorsitzenden gewählt. Sodann wurde ein längerer Bericht über die Weltausstellung in Chicago erstattet. Für ein dem verstorbenen Geh. Rath Werner v. Siemens zu errichtendes Denkmal sollen zunächst innerhalb des Vereins selbst die Sammlungen fortgesetzt werden. Das vom Vereine erlassene Preisausschreiben betr. Dampfkeffelfeuerungen ist bisher resultatlos verlaufen- es wurde deshalb ein neues Ausschreiben unter Erhöhung des Preises auf 6000 Mark beschlossen. Als Ort der nächsten Generalversammlung wurde auf Einladung Berlin angenommen. Aus Elsaß Lothringen, 13. August. Die Erhöhung der Präsenzstärke des deutschen Heeres wird sich besonders in den Reichslanden fühlbar machen. Die bestehenden Garnisonen, vor allem Metz und Straßburg, erhalten ansehnliche Verstärkungen. Neue Garnisonen werden an verschiedenen Orten gebildet. Nach der „Allgemeinen Militär-Zeitung" sollen Molsheim, Barr, Markirch und Saarunion Garnisonen erhalten. Arr-land. — Der internationale Socialisten Congreß in Zürich ist am Samstag geschlossen worden, am selben Tage hielten auch die vom Congreß an die Lust gesetzten Anarchisten, die sich in Folge dessen zu einem besonderen Congresse zusammen- thaten, ihre letzte Sitzung ab. Als ein Curiosum vom jüngsten Socialisten-Congreß kann die Mittheilung verzeichnet werden, daß bet einer geselligen Vereinigung der Züricher Socialisten mit den deutschen Delegirten sich der nächstens in den Ruhestand tretende Staatsanwalt Fürholz von Solothurn als Parteigenosse bekannte. Fürholz fügte die Erklärung hinzu, daß auch sein Amtsnachfolger auf dem Boden des socialistischen Programms stehe. — Weite Gebiete der österreichisch-ungarischen Monarchie sind in den letzten Tagen von Hochwasserkatastrophen, verursacht durch Wolkenbrüche, heimgesucht worden. Besonders wurden große Theile Ungarns und Galiziens von diesen Elementarereignissen betroffen, welche ungeheuren materiellen Schaden und leider auch zahlreiche Verluste an Menschenleben verursacht haben. Auch macht sich zudem in Galizien die Cholera, die öffenbar von Rußland hereingeschleppt worden ist, immer bemerklicher- anerkennenswerther Weise sind die österreichischen Behörden der gefährlichen Seuche gegenüber durchaus auf dem Posten. Neueste Wolfis telegraphisches Correspondenz - Bureau. Berlin, 15. August. Dem „Reichsanzeiger" zufolge wurden bei drei polnischen Arbeitern in Berlin Choleraerkrankungen bacteriologisch festgestellt, die vermuthlich aus Russisch-Polen eingeschleppt wurden. Von Seiten der Behörden sind die umfassendsten Maßregeln ergriffen worden, sodaß die Erwartung berechtigt scheint, daß der Gefahr einer weiteren Ausbreitung der Seuche vorgebeugt ist. Berlin, 15. August. Das „Deutsche Colonialblatt" veröffentlicht eine Verordnung des kaiserlichen Consuls in Sansibar betreffend die Ein- und Ausfuhr von Feuerwaffen und Munition, sowie den Handel mit solchen innerhalb des britischen Protectorates Sansibar. Berlin, 15. August. Gegenüber der Meldung verschiedener Blätter, daß die Regierung beabsichtige, die Anweisung des Oberpräsidenten von Schleswig-Holstein vom 18. December 1888, betreffend die dänische Sprachenfrage, ganz oder theilweise aufzuheben, erfährt die „Nordd. Allg. Ztg.", daß eine derartige Absicht der Regierung durchaus fernliege. Die Drohung einzelner Blätter mit einem Massenaustritt aus der Landeskirche in Nordschleswig dürfe in die Rubrik des blinden Lärmmachens verwiesen werden. Buenos Ayres, 14. August. Die politische Lage verursachte heute Abend große Beunruhigung. Polizei und Truppen besetzten verschiedene Stadttheile, gleichzeitig sammelten sich an anderen Punkten größere Menschenmaffen an, deren Haltung beunruhigend ist. Buenos Ayres, 15. August. Meldung des Reurer'schen Bureaus. Auf dem Bahnhofe in La Plata fand heute zwischen den Nationaltruppen und den Radtcalen ein hartnäckiger Kampf statt, bei welchem drei Mann getödtet und etwa vierzig verwundet wurden. Alle öffentlichen Gebäude in La Plata sind von den Nationaltruppen besetzt, die Mitglieder der von den Radicalen daselbst eingesetzten provisorischen Regierung haben ihre Posten verlassen. — Der Bundescongreß in Buenos-Ayres wird heute über die Proclamirung des Belagerungszustandes und weitere strenge Maßregeln berathen. _____________ Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 15. August. Bei günstigstem Wetter sand heute Vormittag aus dem Tempelhofer Felde die große Herb st - parade über die gesammte Berliner Garnison statt. DaS Kaiserpaar, viele Fürstlichkeiten und eine große Anzahl fremder Offiziere wohnten der Parade bei, nach deren Schluß der Kaiser an der Spitze der Truppen in die Stadt zurückritt. Berlin, 15. August. Das „Armeeverordnungsblatt" bringt eine Cabinetsordre, wodurch über die durch das Militärgesetz bedingten Formationsänderungen, die Entlassung der Reservisten und Einstellung der Rekruten eine spezielle Verfügung getroffen wird. Berlin, 15. August. Dem „Reichsanzeiger" zufolge wurde der Präsident deS Reichsbank-Directoriums, Dr. Koch, zum Wirklichen Geheimen Rath ernannt. Berlin, 15. August. Als Nachfolger deS Kriegsministers von Kaltenborn-Stachau wird in unterrichteten Kreisen der Generalmajor von Goßler genannt, welcher den größten Theil seiner Dienstzeit im Kriegsministerium zurückgelegt hat. In Folge dessen würde eine anderweitige Verwendung der im Kriegsmintsterium thätigen Generallieutenants zu erwarten sein. Würzburg, 15. August, lieber die von Berliner Blätiern gebrachte Nachricht, die hier zu Ende des Monats geplante Katholikenversammlung solle wegen der drohenden Choleragefahr verschoben werden, ist in hiesigen maßgebenden Kreisen nichts bekannt. Wien, 15. August. Die Ueberschwemmungs- nachrichten aus Galizien lauten sehr beunruhigend: viele Menschen sind ertrunken, viele Häuser eingestürzt. Prag, 15. August. Die gestern abgehaltene vertrau- licheVersammlung unabhängiger Socialisten aller Schattirungen beschloß einstimmig einen scharfen Protest gegen die Ausschließung der Anarchisten und Unabhängigen von dem Congreß in Zürich. Auf Bebel, Liebknecht und Singer wurden Pereats ausgebracht. Lemberg, 15. August. Die Reservisten und Landwehrleute aus den verseuchten Bezirken werden diesmal nicht zu den Militärübungen einberufen. London, 15. August. Die Kohlenpreise sind seit drei Tagen wieder erheblich gestiegen. In Leeds liefern die Kohlenhändler nur die Hälfte der Aufträge. Mehrere Hochöfen wurden wegen Kohlenmangels gelöscht. In einem Meeting beschlossen die Steiger, ihre Forderungen bezüglich Lohnerhöhung beizubehalten und nicht strikende Kameraden am Einfahren zu verhindern. Die Arbeiter von Wigau und Kaneck beschlossen, jede Lohnreduction abzulehnen. London, 15. August. Eine von 103 000 irländischen Damen unterzeichnete Petition ist im Ministerium des Innern eingegangen, um bei der Königin gegen die Gründung eines Parlaments in Dublin zu protestiren. Die Bittstellerinnen sagen, daß ein solches Parlament hauptsächlich auf die unabhängigen protestantischen Einwohner eine Tyrannei ausüben würde. ___________ Gotha, 16. August. Bulletin über das Befinden des Herzogs Ernst. Der gestrige Tag verlief ohne besondere Aenderung. Das Befinden während der Nacht war gut, die Schwäche dauert an. CocaUs rrnd provinzielle-. Gießen, 16. August 1893. ♦* Von der Universität. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: am 7. August r* dtp 8S5 »e 18. i - * *t. iM Littb-den iou kört neu vrrM tzüßu» ruihal» ß^LMi'ßen die - -c.iajiio kann, yxt iM «« aber neuer! fga errichteter "i m-k -schre/pachl s chreiben sind y 18,000 Mk- f Kraiiverordneten - feil uni $ 1SW Äl. per 3 ' Sie L't» gibt es gtgei ii in M va° iriml, mit einet jaf ^caclitn Lier a1 Ünunbiauä) hat der Bevöllerunzft jährlich. ' 3= M ütn; Jirol) Hei Innfm Begleiter ( ®ie beiden Herrer mch flom und Hal firüdgelegt, jebenfi ftenj ging die Rei Der Rültmlitsch tc: bln ®srr und Beregn - mrdergegangen. Diele Hauser fiel urchbrochen. Lc: >e Locornonve uni e wußten in dn 1 Todesfälle buti ürme auf der falle zur Folge rtrunken gemeldn gängig. :tt XtimgtwL %va ^wx^to tttn, Frauen uni rang in die Tal^ . Die auSwant Innungen gelangen, lieh. In Surf: 1; mehr als 200 Blitzschläge angc> wie viel Menschen- ird auf Millionen Durka wurden be- •rantten gestern >tigen Umständen j >. I. brachte eint e gezogenes Köln- gen Bankier, um Serie gezogenes Mark eingebrach! d), nur die Halste len. Dir Amidin d beauftragte den shälfle. 68 fani Dame das ganzt -u ihrem Schaden, dem Hauptgewinn d gab es, wie dei lieber einmal"« o, welche umne. -5? inmächn^ ^au e n akMkM' M M gekommen, intn Sous mehr, erblickte, wie er -reu h'nw°'l r Croupier hatte gl«»!“ W » loupins auf * aut - " ne. S'S? »iS5 ss?5 tM adel Im Magen wird das in dem Aalblut enthaltene Gift zerstört, ebenso auch durch Kochen. Demnach sind die giftigen Stoffe wahrscheinlich Eiweißkörper, sogenannte thierische Enzyme. Das Aalblut besitzt bekanntlich auch einen besonders scharfen Geschmack, den man bei anderen Fischen nicht findet. • Ueber die hohe« Obstpreise in Berlin sind Leute, die aus einer Entfernung von über zwölf Meilen nach Berlin kommen, sehr verwundert. In der Provinz ist die Obsternte reichlich und die Preise sind mäßig- in Berlin sind für ein- zelne Obstsorten die Preise dreimal so hoch als in der Provinz. Kirschen kosteten hier im Kleinhandel beständig 30 Pfg. das Pfund- in Küstrin wie in Brandenburg zahlte man nur 10 Pfg. Ebenso liegen die Preisverhältnisse bei dem Kernobst. Tischbirnen sind in den letzten Tagen in Berlin von 50 auf 60 Pfg. das Pfund gestiegen- in den Provinzstädten werden sie für weniger als die Hälfte gekauft. Die auswärtigen Händler sind durch unangenehme Erfahrungen, die sie mit der Versteigerung in den Markthallen gemacht haben, davon abgekommen, ihr Obst nach Berlin zu schicken. ♦ Restauratiousverpachtuug. Die Restauration und der Gastwirrhschaftsbetrieb auf dem allbekannten Nero ber g bei Wiesbaden soll vom 1. Januar 1894 auf weitere sechs Jahre neu verpachtet werden, doch ist in den Bedingungen der Passus enthalten, daß die Stadt Wiesbaden bei zusagenden Verhältniffen die Dauer der Pachtzeit auf drei weitere Jahre verlängern kann. Die seitherigen Pächter zahlten den im Jahre 1891 vereinbarten Pacht von 4000 Mk. jährlich, hatten aber neuerdings auch die Verzinsung des Anlagecapitals neu errichteter Aussichtspunkte rc. zu tragen, sodaß sich der ganze Jahrespacht auf 4231 Mk. belief. Nach den neuesten Äusschreiben sind 13 Angebote eingelaufen, die zwischen 5000 bis 18,000 Mk. schwanken. Am 30. Juli wurde durch die Stadtverordneten der Zuschlag den meistbietenden Gebrüdern Paul und Willy Krell zu Berlin (geborene Wiesbadener) sür 18,000 Mk. per Jahr ertheilt. * Vom Bierverbrauch. Nach einer interessanten Aufstellung gibt es gegenwärtig rund 51,000 Bierbrauereien in der Welt. Davon entfallen 36,240, also mehr als zwei Drittel, mit einer jährlichen Hervorbringung von 47 y, Millionen Hectoliter Bier auf das deutsche Reich. Den geringsten Bierverbrauch hat Rußland mit 5 Liter auf den Kopf der Bevölkerungszahl, den höchsten Bayern mit 221 Liter jährlich. * Zu Fuß von Berlin nach Rom. Kürzlich sind in Lienz (Tirol) Herr Dr. Adolf Greef, Arzt in Berlin, mit feinem Begleiter Gand. med. Bruno Abtroggen angekommen. Die beiden Herren befinden sich auf der Fußreise von Berlin nach Rom und haben die Strecke Berlin-Lienz in 22 Tagen zurückgelegt, jedenfalls eine anerkennenswerthe Leistung. Von Lienz ging die Reise über das Tilliacher Joch nach Italien. Der Rückmarsch wird ebenfalls zu Fuß über Wien gemacht. £anö- rrnd Volk-rvirthschafi. S Hungen, 13. August. Der diesjährige „August-Markt" war recht zahlreich besucht. Auf dem Schwetnemarkt war bet zahlreichem Angebot von Ferkeln und Läufern recht lebhafter Handel, wozu wohl die jetzt günstigeren Wttterungsverbältnisse mitgeholfen haben, denn sicherlich hat Mancher, der bei den schlechten Aussichten in den vergangenen Wochen zurückgehalten, seinen Bedarf an „Einlegern" nun gedeckt. Die Preise waren normale, freilich doppelt so hohe als vor einigen Wochen. Bezahlt wurde das Paar Ferkel mit 25 bis 45 Mark. Läufer kamen dementsprechend höher. Der Krämermarkt war wegen der jetzigen Erntezeit schlecht besucht. Citeratur rrnd Arrrrft. — .Neueste Erfindungen und «rfahrrrngen* auf den Gebieten der practtschen Technik, Electrolechntk, der Gewerbe, Industrie, Chemie, der Land- und HauSwtrthschaft rc. (A. Hartlebens Verlag in Wien). Pränumerationsprets ganzjährig für 13 Hefte franco 7.50 Mark. Einzelne Hefte für 60 Pfg. in Briefmarken. — Diese gewerblich-technische Zeitschrift, welche bereits im zwanzigsten Jahrgange erscheint, verfolgt nur rein practische Zwecke. Die Mitarbeiter sind nur Männer der Praxis, welche am besten die wirklichen Bedürfnisse der Techniker und Industriellen zu ermesien verstehen. Die Zeitschrift, reich an Originalbeiträgen und constructivm Abbildungen, bietet einen vollständigen Ueberblick über alle Fortschritte im gewerblichen Leben. — Mit dem soeben erschienenen erften Hefte der tllustrtrten Octav-Heste von »Ueber Land und Titte* (Stuttgart, Deutsche Verlags-Anstalt) beginnt ein neuer Jahrgang dieser auherordentlich beliebten und weitverbreiteten illustrtrten Famtlienzeitschrtft. Trotz der großen Menge ähnlicher Unternehmungen hat es diese prächtig auSgestattete OctavauSgabe seit ihrem Erscheinen verstanden, sich die Gunst des LesepublikumS in allen Kreisen zu gewinnen durch die große Reichhaltigkeit und vornehme Gediegenheit des darin Gebotenen. Das vorliegende Heft enthält zunächst die interesianten Anfänge zweier vielversprechenden größeren Erzählungen: „Der blonde Adjutant" von Osterloh und „Die Teufelin von Joesti" von Marco Broctner. Von den anderen mannigfaltigen Artikeln seien noch erwähnt: „Sulden und das Payerdenkmal", „FranzenSbad", „Neustrelitz und Umgebung", „Aus dem Verbrecheralbum der Berliner Polizei", „Eine Wanderung nach den Ostfeebädern" u. a. m. Viele treffliche Illustrationen bieten eine hochwillkommene Erläuterung zu den verschiedenen Artikeln und vollendet ausgeführte Kunstbetlagen gereichen dem stattlichen Hefte, das um den billigen Preis von 1 Mk. in jeder Buchhandlung zu haben ist, zum ganz besonderen Schmucke. Wöchentliche Neberstcht der Todessalle in Gießen. 32. Woche. Vom 6. August bis 12. August 1893. Einwohnerzahl: angenommen zu 21100 (incl. 1600 Mann Militär). SterbltchkeitSziffer: 27,10°/« bezw. 17,25 nach Ausschl. der Ortsfremden. Kinder Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom A n m. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. 1. Lebensjahr: 2.-15.Jahr: Diphtheritis 1 (1) — — 1 (1) Lungentuberculose 3 (1) Entzündliche Erkrankungen der Alh- 2 (1) — 1 mungs-Organe 2 Darmcatarrh und — 2 —— Brechdurchfall 2 — 2 — Neubildungen 2 (2) Sonstige benannte 2 (2) — — Krankheiten 1 — 1 — Summa: 11 (4) 4 (3) 5 2 (1) Eingesandt. AuS Oberheffen, 15. August 1893. Nach Ihren Artikel „0“ in Nr. 190 sind Bestellungen bei der Nothstands-Commisston vor etwa 6 Wochen gemacht, aber bis jetzt nichts etngetroffen. Dies ist jedoch nicht überall der Fall. Für hiesige Gemeinde sind die Bestellungen prompt auSgeführt worden, in 5 bis 7 Tagen waren die Sämereien in unseren Händen. Dagegen ist jener Artikel bezüglich der Arbeiten der Landleute vollständig richtig. Umsomehr muß man sich wundern, daß jetzt trotz des Mißjahres, die Soldaten während der Herbstübungen ohne Verpflegung etnquartirt werden sollen, denn: „Nicht« ist bei dem Volk verhaßter und für die Soldaten verwerflicher als eine Maga»tnsverpflegung." Man hatte im Lande allgemein gehofft, eS würde von einer Einquartierung in diesem Jahre überhaupt abgesehen, so dt«§ nun nicht der Fall ist, sollte man wenigstens die Truppen m<| Verpflegung etnquartircn, denn durch eine Magazinsverpflegung kommen die Ouartiergeber aus dem Regen unter die Traufe. Es besteht der grellste Widerspruch, wenn man auf bet einen Seite eine Nothstands-Commisston bildet und auf der anderen Seite den Landleuten eine Einquartierung mit MagazinSvnpflegung zumuthet. Diese Handlungsweise läßt sich so zusammen fassen, daß, wenn die Ctvilbehörde dem Landwirtb wegen besten Rothlage 10 Pfg. gibt, zufällig die Militärbehörde kommt und belastet ihn mit 1 Mk. Bei einer Einquartierung mit Verpflegung sindct der von der Hebung ins Quartier kommende Soldat doch eine Mahlzeit vor und der Ouartierwtrth wird hierfür immerhin einigermaßen bezahlt, denn ein kleines Opfer bringt er gerne. Bet einer Magazinsverpflegung dagegen bat der Ouartiergeber denselben Zeitverlust, denselben Umstand und meistens dieselbe Verköstigung zu liefern und für Alle« zusammen bekommt er dann pro Tag und Mann 6 Pfg. Servis. Der Ouartiergeber soll den Soldaten Koch- und Eßgeschtrr geben, aber wo kocht in aller Welt im Frieden ein Soldat sein Essen / wenn er todtmüde ins Quartier kommt, legt er sich viel lieber schlasen. Die Folgen davon sind häufig, daß der Soldat hungert, oder der Quartiertrager gibt ihm das Essen freiwillig, weil er den Soldaten bedauert. Wie häufig haben wir es erlebt, daß bei einer Magaztns- verpflegung die Truppen eher im Quartier waren, als die Vtctualten im Ort. Stundenlang dauert es bann, bis alles ausaethetlt ist und wenn der Soldat jetzt noch selbst kochen soll, bann wirb eS beinahe Nacht, bis er, ber seit Morgens früh auf ben Beinen ist, etwas essen kann. Wie kann man einer reinlichen, ordmingSliebenden Hausfrau im Frieben nur zurnuthen, daß sie ihre Küche und Kochgeschirr den Soldaten überläßt, damit diese ihr Fleisch, das oft riechend geworden und unappetitlich auSfieht, zubereiten. Magazine werben nur für mehrere Orte gebilbet, so baß ber Weg dorthin oft einige Stunben beträgt. Nachdem das Vieh geschlachtet, wird das Fleisch durch Beamte des Proviantamts den Truppen überwiesen. Bis das Fleisch nun an die Regimenter, Bataillone, Compagnien, Corporalschaftcn und schließlich an die einzelnen Belegschaften vertheilt ist, sind Stunden vergangen und stundenlang ist oft das Fleisch der Sonnenhitze ausgesetzt gewesen, von einer Hand in die andere gegangen, vom Wagen auf die Erde geworfen und oft wird es hierdurch übelriechend. Diese Einrichtung gehört in den Krieg und in die Garnison, nicht aber in friedliche Manöver, da der Zweck vollständig verfehlt wird. Wie gehts erst mit ben vorausgehenden Quartiermachern, auf Wache ziehenden und abcommanbtrten Soldaten; diesen muß meistens der Quartiergeber die Verköstigung umsonst liefern, denn sie können ja in der Regel nichts aus dem Magazin beziehen. Um biete neue brückenbe Last noch möglichst abzuwälzen, wäre es zweckdienlich, wenn alle Ortsvorstände der einzelnen Gemeinden sich sofort an Grobherzogliches Staats-Ministerium zu Darmstadt wenden würden mit ber Bitte, veranlassen zu wollen, daß die Mund- verpflegung ber Truppen gegen Bezahlung burch bie Ouartiergeber geschehe. , Witterungsaussichten Wetterhäuschen, ©Übanlage. 15. August, Mm. 12 Uhr"sl6. August, Morg. 8 Uhr Barometer: Thermometer: Hygrometerstanb: m in.763 mm, max. 753 mm „ + 15° R. „ + 20° R Neigung f. trock. Wett. min. 752 mm, max. 753 mm „ + 9°R. „+14»/t°R. Neigung f. trock. Wett. Mittlerer Barometerstand bei 0° R. = 744,7 mm. Temperatur der Lahn und Luft nachReaumur gemeffenam 16.August, Mittags »wischen 11 und 12Uhr: Wasser 18, Luft 22 Grad. Rübsarne'n'sche Badeanstalt. Verdingungen. Die zur Herstellung asphaltirter Bürgersteige im Seltersweg, vom SelterSthor bis zur Löwengasse, erforderlichen nachbenannten Arbeiten und Lieferungen sollen im Wege des öffentlichen Angebots Donnerstag den 24. August, Borm. 11 Uhr, vergeben werden, nämlich: veranschlagt zu rd. 1) Maurerarbeit 526 JL 2) Steinhauerarbeit (Lung- steine) 3182 „ 3) Pflastererarbeit (Basaltschichipfiaster) 1359 ,, 4) Lieferung von zwei Straßen-Sinkkasten 90 „ desgleichen für die Schulstraste Borm. 11 Va Uhr: veranschlagt zu rd. 1) Maurerarbeit 751 2) Steinhauerarbeit (Lung- steine) 2035 „ 3) Pflasterarbeit (Basaltschichtpflaster) 762 „ 4) Mosaikpflaster 1915 „ 5) Lieferung von sechs Straßen-Sinkkasten 270 „ desgleichen für die Sonnenstraste Borm. 12 Uhr: veranschlagt zu rd. 1) Maurerarbeit 114 " 2) Steinhauerarbeit (Lung- steine) 510 „ 3) Pflasterarbeit (Basaltschichtpflaster) 280 „ Pläne, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen von heute ab auf dem Stadtbauamte offen, woselbst Angebote bis zum genannten Termin, Vorm. 11 Uhr, auf vorgeschriebenem Formular und für jede Straße getrennt, verschlossen mit entsprechender Aufschrift versehen, einzureichen sind. Gießen, den 15. August 1893. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 7044 Asphaltirungen. Die Herstellung von GußaSphalt auf Betonunterlage für Bürgersteige und Thorfahrten soll Samstag, 26. August d. I., Borm. 11 Uhr, im Wege des öffentlichen Angebots auf unserem Stadtbauamte vergeben werben! Loos I: 1) Seltersweg, vorn SelterSthor bis zur Löwengasse rd. 1130 gm Loos II: 2) Fußgängerbrücke über dem Bahnhof der oberhess. Eisenbahnen rd. 85 qm 3) Schulstraste „ 448 „ 4) Sonnenstraste (einseitig) .. 134 „ 5) Brücke, Sencken- bergftraste „ 40 „ zusammen rd. 707 qm Arbeitsbeschreibung u. Bedingungen liegen auf unserem Stadtbauamte offen, woselbst die Angebote auf eines ober beide Loose auf den vorgeschriebenen Formularen verschlossen bis zur genannten Stunde einzureichen sind. Auch können die Verdingungsunterlagen nebst Angebotformularen von unserem Stadtbauamte gegen Einsendung von 1 JL, frei gegen frei, bezogen werden. — Zuschlagsfrift 10 Tage. Gießen, den 15. August 1893., Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 7045 Versteigerung einer Wiese in der Gemarkung Wieseck Freitag den 18. August 1893, Nachmittags 5 Uhr, wird auf dem Rathhaus ?u Wieseck die den Christian Iug» Hard 1. Erben zustehende Wiese: Flur XXIII Nr. la, lb, 5 und 5a — 21675 l^ Meter Wiese auf der Urfulum in Parzellen je V» Morgen versteigert werden. Wieseck, am 9 August 1893. Großh. Ortsgericht Wieseck. Sornrnerlad. 6942 Versteigerung Mittwoch den 23. d. Mt»., Nach, mittags 2 Uhr, versteigere ich im Pfand, local gegen Baarzahlung: 1 Landauer, 6 Wirthstische, 50 Rohrstühle und 2 vollständige Betten. Gießen, den 16. August 1893. 7043__________Mulch, Pfandmeister. Versteigerung. Die zum Nachlasse des Jacob Deibel dahier gehörigen Gegenstände, u. a. Tische, Stühle, Schränkchen, 1 Leiter rc. rc., sowie eine angeblich sehr wcrthvolle Geige werden bestimmt Donnerstag, 24. August 1893, Nachmittags 2 Uhr, im Hofe Westanlage Nr. 9 versteigert. Gießen, den 15. August 1893. Der Nachlabverwalter. Jeilgeöotenes. lL.neueholl.Voüheringe per Stück 6 Pfg. empfiehlt . 7050 L. Kalkhof. - gitne 1893er «onferven, la Garten - Schnittbohnen, la. Stanaen- und Bruch- Svarael bereits einaetroyen in <3. G. Kleinhenns Delikatessen-, Fisch u Geflügel-Handlung Bahnhofstraße oV. [705b MAGGI5 Fleischextraet |risch etngetroffen bei 6636] A. & G. Wallenfels. Gasthaus „zum weißen Roß" 3HBT Neuenweg. Warmer Braten ;u jeder Tageszeit _________ a Portion 15 Pfennig.__[7040 ML Schlachthaus. Freibank. [7038 Heute und morgen: Schweinefleisch, nicht ladenrein, per Pfd. 40 Pfg. Schlachtete heute ein junges Schellfische auf GtS im -Rebstock*._____ [7026 Ein Geschäftshaus in bester Lege ist preiswerth zu verkaufen. Näheres durch ch. chof, Gießen. [7031 7049] Kalbfleisch 48 H, Rindfleisch 50 H. Metzger Schmidt. Ttefenweg. Pferd. 8 Keßler, Pserdemetzger. Mehrere junge Lauf-Pferde zu verkaufen. (7041 Keßler, Pferdehändler. Täglich frische Sendung [7037 Preisselbeeren, sowie pr> Sauerkraut empf. H. Klotz, Mäusburg 17. Vermietungen. 70241 In meinem Neubau, Krosdorser- straße, ist der untere Stock zu vermiethen. ___chch. Rinn V. 70341 Freund! Wohnung im mittleren Stock, 4 Zimmer mit Zubehör, Garten rc-, per 1. October zu vermiethen. ___A. Ritzel, Frankfurterftraße 43 70301 Der 1. Stock meines Hauses am Viaduct der Main-Weser-Bahn sofort zu verrn. H. Bernhardt, Klein-Linden,. I ' 7i‘29| Zu vermiethen eine Wohnung im ! Nebenbau: zwei Zimmer mit Cabinetten, Küche mit Wasserleitung und sonstigem Zubehör. Helm, Löberstraße 7. Vermischte Anzeigen. Schreiner geeignet, abzng (7028 Näheres in der Exped. d. Bl. zur gefl. Nachrto I Glück auf! ten bestens empfohlen. halte mich bei allen einschlagenden Arbei- 7055] Einem verehrt. Publikum zur gefl. Nachricht, daß ich mich als ' - ‘ » etablirt habe und . Circa 35 Mmeter Eichen - Stammholz, darunter sehr schönes Schnittholz, für Glaser ov. . .... . - [7028 Frankfurter Pferdeloose A 1 JL. Weimar-Loose * 1 JC- Radolfzeller Hochachtungsvoll Loose ä 1-J», Darmstädter Pferde- ■ ■ - crhmall IV loose i> 2 x empfiehltu versend. [6794 Heenr« öcnmaii iw A. Grelscher, Weidengasse 1. I 7055] 14 Wolkengasse 14. Todes - Anzeige leilnehmenden Freunden und Bekannten machen wir hiermit die traurige MittLeilung, dass unser innigstgeliebtes Kind Heinrich Carlti und Frau Giessen, den 16. August 1893. <041 Statt besonderer Nachricht Grossen-Linden, den 16. August 1893. Die Beerdigung findet Freitag den 18. August, Nachmittags 31/, Uhr, statt. 7047 Hess. Fechtverband (II. G.) «m 17. I. M., Abend» s Uhrr j! n i v . . . ~ ij* Stall besonderer Anzeige! Durch die glückliche Geburt eines kräftigen X*************** ******* Nach kurzem Gebrauch unentbehrlich als Zahnputzmittel. Schönheit 704V] Ein kräftiges Hausmädchen gesucht.Marktplatz 17. 7053] L. Kämmerer. Briefpapier 3% RetchSanleih« 85.15 40/0 Ung. Gold-Nente Couverts 8WA do. Monogramm ^Neichsbank-Discom litt — grantsurln BinMiIccril 4 pLt. W 93.80 86 10 21.60 40.00 »Ser Beweis fü im Alter rufen. Um c »«n [q rrscheir Es hat dem Herrn über Leben und Tod gefallen, unsere innigstgeliebten Sohn und Bruder Theilnehmenden Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung, dass unser lieber Sohn, Bruder, Schwager und Neffe Heinrich nach langem schweren Leiden im Alter von 18 Jahren heute Morgen S'/2 Uhr sanft entschlafen ist. Emma Keller. Bertha Keller. Wetzlar, den 15. August 1893. Dio Beeidigung findet Donnerstag, Nachmittags 4 Uhr, von der Friedhofskapelle aus statt. [7032 Son 1 nach schwerem Leiden heute Nacht 3 Uhr sanft entschlafen ist. Lm stille Theilnahme bittet Im Namen der trauernden Familie: Joh. Keil. Giessen, den 16. August 1893. Dio Beerdigung findet Freitag. Mittags 3 Uhr vom Sterbe- 7048 hause Seltersweg 65 statt. * * General - Versammlung auf dem Lahnstein. 5rifijcß Kc-iarc hi **trt Stuhl, $ Die trauernde Familie: J. Kessler VII. Wwe «ofort ein tüchtiger Kutscher vt« sucht. 17025] Haflohnkutscher Huhn. Ein Hausbursche sofort gesucht. irti*1’ sT^^Mar S ho,i. ComSbericht ÜODlE. Wasserschleben, Bankgeschäft. Frankfurt« vSrse vom 16. August 1893. 1 Uhr 15 Min. Sehr praktisch auf Reisen — Aromatisch erfrischend. - Unechidllch selbst für das zarteste Zahnemall — Grösster Erfolg In allen Ländern I Anerkennungen aus don höchsten Kreisen liegen jedem Stücke bei. Zu haben bei Apothekern. Drogulstee etc. etc. 1 Tube 70 Pfg. i Probetuben 10 Pfg ) in Giessen in der Hirsch-Apotheke. Pellkaa-Apotheke. Engel- und Unlversl- täts-Apotbeke, Adler-Drogerie, deltersweg 38. 1424 Todes-Anzeige. \ erwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mittheilung, dass unser lieber Sohn und Bruder Äfif" ’■25 Rüactio*: ■. «chevda. - Immnambulism> 1*0*9= "'L?1. Tw W dnS« Htcr uwfltbtn wäre kr. Geheimnissen des lt in Hopnose h« 3-H ■ plettootE/ -ö- 01 hI± tofi Fiprrn g yrt. 68 tttttn da M OrganismS eir ifyltit, inbtm bl BüihWttn üot ^rpatbdlt eine r n jtin ihnen gea nitm sich eine voll! ■ein die VersnchS] ft, bit befallenen jittoiib). tlt EtSrungei gleichen dir psychisll <|intn anlangt, I Fallen ganz vrüvre liabt erregbar, o abgesper M r Dir ginnt, indi mit den Fingern j mit btm „zweiten -ter Zukunft propfr DaS ASthfelhc längere Zerr hindur ettgtnbtn Mehrzahl rchier von dem L sich oon dem Verd 'ümdildnngSkast t tonnten, und erst tomlihrei <^”4 friß in, ff? 7 rh. wrtofftbu' «SÄ : & J liefert die BrObl'sche Druckerei (Tr. Ohr. P1et»eh> 7. Schaletzasse 7. Fernepreeker 41. kurzer Zeil Q^C.NAU oCiw TOIlHTE-fE' Schönheit Nea erfundene, unübertroffene W7 dermie l.VC11 li>-« ,ikc>Ik Ealodont’.‘:c‘ SOOO Mark gegen sichere Hypothek zum 15. September zu verleihen. Cffcrtcii unter Chiffre F in der Expedition d. Bl. niederzulegcn. >7035 7033] Wohnung oon 3—4 Zimmern und Zubehör, möglichst Mitte der Stobt, per 1. October gesucht. Offerten mit Preis unter E Z an die Exped. d Bl 7027] Zum 1. October ein braves ge- wandtes Hausmädchen, das zu bügeln und nähen versteht, für eine größere Haushaltung gesucht. Näheres zu erfragen in der Expedition . dieses Blattes_________ 7036] Ein junges «Ldchen sucht bet einer anständigen Familie Stellung. Grünbergerstraße 7. 8‘/s0/s do. J n 99.60 50/e ^taL Rente 3®/s Preuß. ConsolsFÄ '80711 85.15 so/o Portugteten "7.7j do. 100.00 4°/, Grtech. Monopol-Anl. 7051]__Dcr^ Vorstand. 7054] »/. Geige zu kaufen gesucht. Näheres in der Exped. d Bl. vl nach kurzem,-aber schweren Leiden im Alter von 21/. Jahren uns heute durch den Tod entrissen wurde Im ’tille Theilnahme bitten Disconto-Eomnumd^Anth. 171.60 Bomb. E^B^Act. 8425 Darmstädter Bank-Act. 127.80 Buichtherader lt.-T.-Let. 349 00 Dresdener Bank-Act. 133.00 Elbthal-Bahn-Ac: 192 00 Nordd. Lloyd-Act. 108.40 Gotthard-Bahn-«.:. 14680 Wiener Bankver^Act 95.6Z Schweizer Nordost.-B^Act. 101.(0' Lest. Eredtt-Act. 267.12 Mainzer E.-B -Act. 1(6.10 Jtal. Mittelmeer bah, Act. 95.50 Marienburger Act. 66 20 ©elfen. Berg» «Act. 133 70| Ber. KbnighPau'aL -Aet. 94 30 imbtu ; mait.