lgtt. Hge? * thr Abendi- in; heller. "”ta9 Rachut ™ swischen 11 «open. °^e° (® 4 MkA hh };50 31k-> J letz^ Ier* und SchuHplM nen Wb 3 hrnm). Qui I Jauuarsch mal wöchentlich besch Heilt [10261 mle, Gießeu. ällt aus. Schlosser. tÄUn nxtalion zu jeba ungrvoll I Karnickel, -ße Nr. »2.____ ii Ä auser F lieber Seite aufs Beeil 6451 Feine e. ine, m feW Cognac ende heimer Rotwein, mer Weisswein) MsOfl er 1893. 1K* zsurich^' e«a 94.4 81.4 18f 29 5 L-Kentt litt ^nopol-dlnl- B M 10, loij iwj 69l t^icL -Lcl- .LZ 16.65 l6-68 .Li"’•* R» 296. Zweites Blatt. Samstag Pen 16. Deccmber Der Wtxtt **|etgex «Käirt täglich, Mr Iwin ab mt bei Montags. Dir Gießener IseUitMiriCttt werten dem Anzeiger »Gchintl'ch drei mal tiMäeßt. Gießener Anzeiger Keneral-Mnzeiger. ___ 1898 Vie. eljitzriger XI#wxea«;t»rrM»t 2 Mark 20 Pfg. ort» Bringerlohn. Durch die Post dezoPM» 2 Mark 50 Relection, ErperM« und Druckerei: Fernsprecher frL Aints- und Anzeigeblutt für den Ureis Gieren. ■ Readme »en Anzeigen zu der Nachmittags für den |~ Alle «nnoncen-vureaux des In- und Auslanses nch> faigensen Lag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. ^rULIS0ktLUge. ^lkyener AkaMlNeN0LLlrier. Anzeigen für den „Gießener Anzeiger- mty ,Feuilleton. Das Friedberger Mslefichuch. (Schluß.) Eine größere Mittheilung im Malefizbuch ist überschrieben : Beschreibung deß Malefitz-Proceß, so den 3 May Ao 1583 Im Frehen Gericht zu Kaichen grübet vnd voln- zogen worden. Es ist gewiß von Interesse, eine Gerichtsverhandlung vor dreihundert Jahren zu verfolgen und mit unserem jetzigen Gerichtsverfahren zu vergleichen. Von der Voruntersuchung und ihren Ergebnisien ist nichts gesagt, nur soviel erhellt aus der Mittheilung, daß die drei „arme Gefangene" zwei Brüder t>an8 und Weigel Müller von Stammheim und Adam Schütz von Ostheim wegen Diebstahls „für peinlich Recht gestellet und was ihnen dasielbe gebe, an ihnen vollzogen werden sollte." Es wurden deshalb die Grefen von Ilbenstadt, Karben, Rendel, Büdesheim und Heldenbergen bestellt, am Donnerstag um 2 Uhr mit zwei Wagen und dreißig Schützen in der Burg Friedberg zu erscheinen. Gleichzeitig wurde allen Grefen der acht Aemter, außer den genannten noch Okarben, Kaichen und Altenstadt, befohlen, daß ein jeder Gref seine zwei ältesten Schöffen den Freitag um 7 Uhr an der gewöhnlichen Malefizmalstatt und Orr hierausen vor Kaichen gewißlich zu erscheinen veranlaße,- auch solle jeder aus seinem Amt sechs oder acht Schützen mitbringen. Darauf wurden am Donnerstag Morgen die Armen aus den Gefängnissen genommen, jeder von zwei wehrhaften Wärtern bewacht, durch den Pfarrer in der Burg mir Trost des göttlichen Worts unter Reichung des heil. Abendmahls versehen, auch etwas reichlicher denn sonsten abgespeiset und dann um 2 Uhr Nachmittags, nachdem die bestellten Grefen mit den Wagen und Schützen angekommen waren, diesen und den Fuhrleuten jedem seine geordnete Portion an Wein und Brod gegeben.^ Dann wurden die Armen gebunden auf die Wagen gesetzt, die Grefen ritten voraus, die Schützen gingen theils voraus, theilS hintennach und so ging der Zug aus der Burg durch die Stadt Friedberg stracks hindurch bis nach Ilbenstadt. Daselbst hatte sie der Grefe altem Brauche nach die Nacht über zu bewachen und sie auch sonsten mit aller Nothdurft versehen zu laffen. Daher war auch der benannte Grefe von Friedberg aus bis zum Ende der Execution der Schützenführer; ihm hatten sie und alle Zuschauer zu gehorsamen,- er hat den Befehl geführet. tz LagS darauf, am Freitag früh sind aus der Burg Friedberg Johann Ebert und Quirin Riedesel von Bellersheim, Vettern, Emmerich von Carben und der Burg-Secretär, als zu dieser Execution Depuiirte stracks auf Kaichen zu geritten und haben daselbsten die Baumeister Dietz von Rosenbach und Quirin von Carben ge- roffen, die als Aelteste sonderlich verordnet und beschrieben worden waren. Bald hernach kamen auch die 16 Blutrichter oder Schöffen mit und neben dem Grasen zu Kaichen, der als Judex den Stab zu halten hatte, auch daS Gericht zu Kaichen pflegt. Darauf ging man ordentlich mit einand aus Kaichen zu der Malstatt und setzte sich daselbst nieder. Dann wurden die Armen herbeigeführt und in den gemachten Kreis gebracht und ihrer Banden ledig vor Gericht gestellt. Hiernächst hat der Grefe zu Kaichen im Namen des Herrn Burggrafen und Baumeisters zur Kais. Burg Friedberg nach Befragung des ältesten Schöffen und seiner Bejaung das Gericht gehegt, Recht erlaubt und Unrecht verboten. Zunächst hat Erasmus Stolberger, als der Burg constituirter Fiskal seine Anklage gethan und die Urgichten rller dreier Angeklagten in Artikel verfasset öffentlich vor- j gelesen, dann seine Petition gethan und der Beklagten Antwort ermattet. Die drei Beklagten begehrten durch ihren zugegebenen Vefensorem Johann Dreher, nach jetzt angehörter Anklage i&treten und sich berathen zu dürfen. Es wurde ihnen gestattet und sie zur nothwendigen Besprechung mit ihrem Redner beiseite geführt. Nach genügsamem Bedacht und Unterredung Ede durch ihren Procurator bemerkt, sie seien ihrer Thaten nicht abredig, doch seien diese durch ihren Unverstand, ihre fugend und Nothdurft zu entschuldigen- auch bäten sie ichendlich um Gnade und Barmherzigkeit. Dem entgegnete der Ankläger und begehrte darauf zu socechen was Recht. Nach in dieser Richtung gethanem Beschluß stunden die 16 Schöffen auf und traten aus dem Kreis. Als sie sich hernach wieder bei den Grefen niedersetzten, fragte der Vorsitzende, ob sie ein Urtheil wüßten. Der älteste neben ihm sitzende Schöff zu Kaichen antwortete öffentlich, der Schöffen Bescheid wäre, es sollten zuvor die gerichtlichen Acta verlesen werden- darauf sollte fürder ergehn, was recht. Wie denn geschah. Darauf gingen die Schöffen abermal abseit, forderten dann den Schreiber zu sich heraus, um das Urtheil abzufassen. Als sie sich wieder gesetzt, wurde auf abermaliges Befragen des Grefen vom ältesten Schöffen befohlen, das Urtheil zu verlesen, des summarischen Inhalts, daß mehrbenannte drei wegen ihrer vielfältiglich begangenen und eingestandenen vorsätzlichen Diebstähle nach Ausweisung Kaiser Karoli des fünften peinlichen Halsgerichts-Ordnung mit dem Strang vom Leben zum Tod hingerichtet werden sollten. Als der Grefe den Stab zerbrach, schrien die Armen die Herren Baumeister an, ihnen das Schwert gedeihen zu laffen, doch ward ihnen durch den Secretarium der Bescheid angesagt, daß sie es diesmal bei dem, was ihnen Urtheil und Recht gegeben hätte, verbleiben ließen. Derowegen wurden sie dem Nachrichter befohlen und zu der neugebauten Richtstatt geführt und daselbsten nacheinander mit dem Strang zum Tod gerichtet. Nach Verrichtung dessen rief der Nachrichter den Herrn Baumeister an, ob er recht gerichtet. Darauf wurde vom älteren Herrn Baumeister Dietz von Rosenbach öffentlich geantwortet, daß er verrichtet, was ihm befohlen worden und das Recht zueriheilt hätte. Dieses Bescheids bedankte er sich unterthänig und verwarnte das Volk, an diesen Armen ein Exempel zu nehmen. Dieser Execution wohnte eine große Menge Volks geistlichen und weltlichen Standes, auch etliche benachbarte Beamte wie drei Keller zu Assenheim, die Keller zu Windecken und Naumburg bei, überhaupt fast auf die 3000 Personen, aber Alles ging ruhiglich ohn eines Menschen Eintrag von der Burg Friedberg aus bis ans Gericht und bis zu Ende vor sich. Ganz ähnlich lautet die „Beschreibung deß Malefitz- Proceß, so den 2. Mai Ao 84 Im freyen Gericht zu Kaichen geübt vnd volnzogen worden." Michael Kreffel von Altenstadt hat seine Frau durch den Arm gestochen und bis auf den Tod verwundet und wurde deshalb verhaftet- da er sich aber aus den angelegten Eisen ledig gemacht hat und aus dem Gefängniß ausgebrochen ist, aber hernacher wieder gegriffen wurde, so brachte man ihn des Ausbrechens und anderer mehr bezüchtigten Unthaten wegen zur Burg Friedberg in Verwahrung. Vor der Anwendung der Folter gestand er daselbst, vor etwa zwei Jahren Schwarzhansens Haus angesteckt, auch eine Reihe widernatürlicher Verbrechen begangen zu haben. In und außerhalb der peinlichen Frage, .also auch wie er gefoltert wurde, blieb er bei dieser Aussage, sowie daß er etliche Diebstähle begangen habe. Auch er wurde zuerst nach Ilbenstadt und Tags darauf nach Kaichen gebracht, wo ihm im Gemeindehaus von vier Schöffen die Urgichtartikel vorgehalten wurden. Dann ging der Zug nach der Malstatt. Der Gang der Verhandlung war hier ganz ähnlich wie vorher angeführt, das Urtheil aber lautete, er solle mit Feuer verbrannt werden. Dann wurde der Stab gebrochen. Von dem Armen und seinem Beistand wurden bann die von öei Burg wegen anwesenden Baumeister und Regimentsburgmannen angeschrien, dieses Urtheil um gotteSwillen zu lindern. Darüuf rückten die Richter auf ihren Pferden aus dem Kreis, unterredeten sich und wurde darauf durch der Burg Secretarium Jacobum von Otthera öffentlich im Kreis angezeigt, daß der Arme dergestalt begnadigt sei, daß er nicht durch Feuer, sondern durch das Schwert vom Leben zum Tode gebracht werden solle, dessen sich der Arme zum höchsten bedankte. Darauf wurde er zur gewöhnlichen neuerbauten Gerichtsstätte geführt, ihm der Kopf abgeschlagen und der Körper unter dem Galgen begraben. Auch dabei waren wieder viele Adelige und Beamte aus der Burg und Umgegend, sowie etwa zweitausend Personen anwesend, ohne daß irgend eine Störung vorkam. Doch werden im Malefizbuch nur wenige größere Hinrichtungen erwähnt. So wurden 1577 fünf reisige Knechte „begangener Rauberey, Plackerey und Diebstahls halben" in der Freiheit vorm Schloß in der Stadt Friedberg, nicht aber bei Kaichen, zwischen den Schranken mit dem Schwert vom Leben zum Tod gerichtet. Aber nicht allein bei solchen Fällen, wo der Scharfrichter sein grausiges Handwerk auszuführen hatte, wurde ein mächtiger Apparat von Vornehmen, Bürgern und freien Bauern in die Gerichtsschranken geführt. Bei dem Fall, den Giftmischer Heil betr. 1581 waren zugegen der edle gestrenge Herr Johann Eberhard von Kronberg, Burggraf, der Burgsyndikus Andreas Pothinus, der Schultheiß der Stadt Friedberg, die Grefen von Großkarben, Altenstadt, Ilbenstadt, der Wachtmeister, der Untergref zu Okarben und „vmb die vier vnd zwantzig Schützen aus dem freien Kaichener Gericht". „Vnd ist alß- baldt die Execution obgesetzter maßen beschehen vnd ist der Schultheiß samt den drehen Reisig vnd Grefen von Großkarben, Altenstadt und Jlbenstatt biß hinaus an obbemelten Eingang, Nach Verrichtung Jetztbemelter Peinlich Execution ist der Schultheiß vnd die drey vermelte Vndergreffen wieder kommen vnd referirten, das vorgedachte peinliche Execution wie ihnen befohlen vollzogen und Hans Heil an dem Stein das Land verschworen hab. Und sei ihnen von niemand an vollführter Execution Verhinderniß oder Jntrag beschehen. Jetzt sind unsere Gerichtsverhandlungen zwar auch wieder öffentlich und mündlich, aber einfacher, nüchterner, wohl auch gerechter, jedenfalls aber die Strafen weniger barbarisch. Manche meinen selbst, die Milde werde übertrieben. vermischter. * Die Wanderungen der Fische. Das Ziehen und Streichen der Häringe und Stockfische hat schon seit Jahrhunderten die Aufmerksamkeit der Gelehrten aus sich gelenkt, von den Wanderungen der übrigen den Menschen zur Nahrung dienenden Fischen hingegen wissen wir noch äußerst wenig. Im letzten Jahresberichte über die „Fischerei in Schottland" wird mit- getheilt, daß man dort in Bezug auf diese Frage interessante Beobachtungen gemacht. Seit vier Jahren hat man gegen 4000 Fische von mehr als 20 verschiedenen Arten gefangen, mtt einem nummerirten Messingplättchen versehen und dann wieder ins Wasser zurückversetzt. Nach fast einem Jahre fing man von 1250 gemeinen Schollen in einer durchschnittlichen Entfernung von 10 Kilometern vom Ufer 103 Stück wieder, woraus hervorgeht, daß sich diese Fische in der Nähe der Küsten aufhalten, längs deren sie sich in einer bestimmten Richtung sehr langsam in aufeinanderfolgenden kleinen Zügen fortbewegen. Von 337 dem Meere zurückgegebenen Klieschen (Platessa limanda) wurden in einer Entfernung von 20 bis 60 Kilometer abermals 11 Stück gefangen, woraus hervorgeht, daß diese Fische ihren Platz noch weil schneller verändern. Von 96 wieder in Freiheit gesetzten Stockfischen fielen zehn in die Gefangenschaft zurück, nachdem einige von ihnen in 74 Tagen eine Strecke von 83*/, Kilometer zurückgelegt hatten. Von 173 Seezungen stellte sich nur eine wieder ein, während von 69 rothen Meerbarben auch nicht eine einzige wieder aufgefischt wurde. Daraus kann man schließen, daß diese Fischarten ihren Platz zu schnell verlassen oder ihre Wanderungen zu weit ausdehnen, als daß man ihre Bewegung jetzt schon genau verfolgen könnte. Die Ergebnisse sind noch gering, doch werden fortgesetzte Beobachtungen schließlich der Wissenschaft gute Dienste leisten. * Werth guter Zucht Brieftauben. Kürzlich verstarb in den Rheinlanden einer der erfolgreichsten Brieftaubenzüchter, Ehrenbürgermeister Zurhclle. Aus dessen Nachlaß wurden 100 Brieftauben zum Verkauf ausgesetzt. Diese sind als gereifte Tauben nur zur Nachzucht zu verwenden. DaS Kriegsministerium in Berlin erstand diese 100 Tauben zu 5000 Mk. Von anderer Seite, insbesondere auch aus Belgien, lagen noch weit höhere Angebote vor, die Familie schlug dieselben aber aus, weil sie die Tauben der vaterländischen Zucht erhalten wollte. Citeratur «nd Arrnst. — Weihnachtsltteratnr. Ein allerliebstes Weihnachtsgeschenk nicht nur für die Damen, zumal für junge Frauen, sonderen auch für die Eheherren ist das geistreich und mit scharfer Beobachtungsgabe geschriebene Buch ,(6t, Sie und Es" von der beliebten Schriftstellerin Helene Stock! verfaßt, (erschienen in C. A. Koch's Verlag, Leipzig, Prachtband, Preis 2 Mk. 40 Psg.). Ein sehr ansprechendes Festgeschenk für jungen Damen ist auch der ebenfalls von Helene Stöckl herausgegebene „Herzens« Äolttibtt*, welcher mit characteristischen Sinnsprüchen verfehene Tagebuchblätter enthält und so eine originelle Gelegenheit bietet, wichtige Aufzeichnungen zu machen und stch ein liebes Gedenkbuch zu schaffen. (Ebenfalls erschienen in C. A. Kochs Verlag, Leipzig, Preis elegant gebunden 3 Mk.). 5788] Stetig steigender Absatz seit 1880 verbürgt die Güte des Holländ. Tabak bei B. Becker in eetftna. Ist Pfd.fco.S Mk. Süddeutsche Verficherungs - Bank Carlsruhe für Militärdienst-, Töchter und Allgemeine Aussteuer, versichert zu sehr günstigen Bedingungen auf Gegenseitigkeit. Dividende» werden den Mitgliedern ;l»geschrieben. Agenten werden für größere Orte gesucht und Versicherungen abgeschlossen durch die Inspektion Gießen: [9950 H. W. Lang, Inspektor. Jugendfreund. Zu unserer Lonntag de» 17. December, Nachmittags präcis 5 Uhr, in der Turnhalle der höheren Mädchenschule in der Schillerftraße stattsindenden Christbescheerung laden wir hiermit unsere Mitglieder, sowie werthe Gönner und Freunde des Vereins ganz ergebens! ein. Der Vorstand. Spar- und Leihkasse Gießen. Folgende Dienstboten haben mit Rücksicht auf die bei ihren Namen bemerkten Dienstjahre bei einer und derselben Herrschaft aus hiesiger Spar- und Leihkaffe die beigefügten Prämien erhalten: Die Prämien sind nebst den vorgelegten Dienstbüchern an einem Zahltage bei unserer Kaffe in Empfang zu nehmen. Gießen, den 13. December 1893. Ord.- Namen ---- Dienst- Nr. der Dienstboten Geburtsort jahre Prämie Mark a) Dienstboten, welche über 10 Jahre dienen und .zum erstenmal prämiirt werden. 1 Schneider, Adam Friedelhausen 45 35 2 Meißner, Johann Wallau, jetzt in Gießen 25 30 3 Senkler, Katharine Lauterbach 23 30 4 Dörr, Heinrich Wieseck 22 30 5 Seng, Wilhelm Steinmüller, Jacob Gießen 22 30 6 das. 20 ‘ 25 7 Fischer, Katharine Treihausen 19 25 8 Thiffen, Louise Köln 19 25 9 Rollshausen, Georg Krof, Barbara Launspach 17 25 10 Bochmen 17 25 11 Mickel, Theodor Wieiech 16 25 12 Wacker, Wilhelm das. 16 20 13 Schäfer, Ludwig Burkhardsfelden 15 25 14 Winter, Heinrich Leihgestern 15 25 15 Schneider, Konrad Holzheim 15 25 16 Winter, Balser Leihgestern 15 25 17 Krug, Gotthard Gießen 14 20 18 Lepper, Karoline Alten'Buseck 13 25 19 Wilhelm, Johannes Lang-GönS 13 25 20 Gentner, Pauline Neuhof 12 25 21 Vogel, Johannes Mainzlar 12 25 22 Seitz, Eleonore Londorf 10 20 23 Becker, Elisabethe Steinbach 10 20 24 Wenzel, Konrad Wallenrod 10 20 25 Hedderich, Margarethe Grünberg 10 20 26 Hahn, Wilhelm Gießen 10 20 27 Fay, Louise Gruningen 10 20 28 Wagner, Elisabethe Allendorf a. Lahn 10 20 d) Dienstboten, welche noch nicht ganz 10 Jahre dienen. 29 Bastian, Anna Großen-Linden 97/i2 20 30 Eisenhauer, Barbara Gießen 97/is 20 31 32 Arnold, Elisabethe das. 9'0/12 Q10/ V 12 20 Fink, Elise Ober-Breidenbach 20 33 Krieger, Marie Allendorf a. Lumda 9'0/12 20 34 Ambrosius, Marie Lang-Göns 20 c) Dienstboten, welche bereits prämiirt sind. 35 Leschhorn, Margarethe Gießen 15 36 Weber, Christine Ebsdorf 15 37 Koch, Marie Watzenborn 15 38 Stiehl, Christian Gießen 15 39 Henkelmann, Ludwig Allendorf 15 40 Schäfer, Heinrich Harbach 15 41 Maul, Elisabethe Erfelden 15 42 Bingel, Elisabethe Ilschhausen 15 43 Grün, Elisabethe Deckenbach 15 44 Werner, Elise Gießen 15 45 Müller, Emilie Ludwigshütte 15 46 Lotz, Karoline Gießen 15 47 Metzger, Louise das. 15 48 Krach, Spiridian das. 15 49 Walter, Sophie das. 15 50 Fink, Marie das. 15 51 Schaum, Marie Großen-Linden 15 52 Luh, Philipp II. das. 15 Summa: 1075 Die Direction des Spar« und Leihkaffevereins. Grüneberg 10219 Oscar Höpfner’s Institut für Orthopädie, schwedische Heilgymnastik und Massage-Kuren nach ärztlicher Verordnung. Damen-Behandlung. Auch Behandlung im Hause des Patienten. Unbemittelte frei. [9668 Giessen „Hotel zum Rappen“, 1. Etage, Zimmer No. 27. Anmeldezeit von 9—11 Uhr Vorm. Bad-Nauheim „Villa Hopfner“. ; Samstag, 30. December, Nachmittags 2«/, Uhr, sollen auf dem hiesigen OrtSgericht die dem Oeconomen «althaser «attomesiu» in Gießen gehörigen Immobilien: i Flur 1 Nr. 36 — 125 qm Hofraiihe in der Neustadt, Flur 1 Nr. 30a — 625 qm Grabgarten daselbst, Flur 3 Nr. 60 — 1450 qm Acker am Schwalbachischer Acker undKrof- dorferwcg, Flur 3 Nr. 16t, — 1150 qm Acker am ^luthgraben an dem Fabricischen Flur 3 Nr. 169,, — 906 qm Acker das, Flur 7 Nr. 195, — 562 qm Acker auf den Fmthgrabm, jensetts deS Grasweg, Flur 7 Nr. 195a»/,0 — 562 qm Acker daselbst, Flur 7 Nr. 196*/10 — 581 qm Acker daselbst, Flur 23 Nr. 142 — 3944 qm Acker aus den Aulweg hinter dem Weiher, Flur 24 Nr. 49,, — 1194 qm Acker am Barresgraben links des Schütz - geSbrunner Wegs, Flur 25 Nr. 21,, — 1350 qm Acker am Echlangenzahl, zieht durch den Schützgesbrunner Weg, Flur 25 Nr. 23,8 — 613 qm Acker das Flur 25 Nr. 24,5 — 612 qm Acker das.' Flur 25 Nr. 39 — 1450 qm Acker am Aulweg rechts, Flur 26 Nr. 254a — "188 qm Acker am untersten Rkegelpfad, Flur 28 Nr. 151 — 1150 qm Acker auf dem ^andkauterweg und Heegstrauch, Flur 41 Flur 32 Flur 32 Flur 31 Flur 31 Flur 32 Flur 31 Nr. 132 — 4000 qm Acker am Erdkauterweg, Nr. 133 — 4013 qm Acker das., Nr- 134 — 2956 qm Acker das, Nr 47 - 1094 qm Wiese am Heegstrauch bei der Schwalbachi- schen Wiese am Pfad, Nr- " - 1100 qm Wiese das., Nr 111 — 2287 qm Wiese am A^strauch bei der Schwalbachi- schen Wiese, Nr. 91-1812 qm Acker vor der Wart auf die Marburger Chaussee, Flur 43 Nr. 95 - 1350 qm Acker links am Steinkauter Weg, Flur 44 Nr. 40 und 41,8 - 1350 qm — M Acker auf den Fluihgraben, Flur 28 Nr. 68 — 1600 qm Wiese am fch"nV?"""Sch°°'b°cht. Flur 46 Nr. 62 - 2200 qm Acker links 2? Badenburger Fußpfad am or. Flutbgrabcn, &Iur 32 Nr. 102,6 - 3169 qm Wiese am Heegstrauch bei der Schwalbachi- schen Wiese, Flur 45 Nr. 98 - 1725 qm Acker an der Marburgerstraße, F ür 45 Nr. 99 - 1737 qm Acker das 5 45 - 1731 qm Acker vaselbst öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 20. November 1893. Großh. OrtSgericht Gießen. 3- A.: Bogt. 9660 Wersteigerung Mittwoch den 20. d. MtS., Mittags 3 Uhr, versteigere ich im Pfandlocal gegen Baarzahlung: ö 1 Stamm Eichenbolz, 1 Clavier, 1 Velociped. 1 Eisschrank, Sophas Commode, Kleider- u Küchenschränke 1 Regulateur, 1 Standuhr, circa 65 Fläschchen Haaröl u. Seife u. a. m. Gießen, den 12. December 1893. 10192 Mulch, Pfandmeister. Ieilgeöotenes. Bücklinge, Sprotten, Sardinen, Sardellen. Rollmöpse etc. (9608 _______I M. Lchulhof. Jugend- schritten und Bilderbücher, Briefmarken-Albame, Kochbücher, Geschenk-Literatur in allen Preislagen empfiehlt Hari Krebs, Buchhandlung, Nr. 85 SonnenntraMwe Nr. 85, 9824 im Fuhr'schen Hause. 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Um die» zu können, wenden wir uns wieder an die Liebe und dm wohlwollenden Sinn der Freunde unserer Anstalt und ihrer Kinder und bitten, uns Gaben an Kleidungsstücken, Stoffen, Garn u. dergl., besonders aber auch an Geld, das uns die gleichmäßigste Bescheerung für unsere Kleinen ermöglicht, zuwenden zu wollen. Eine Lifte zur Erhebung von Beiträgen wird nicht herumgegeben. Vielmehr bitten wir, die uns zugedachten Gaben recht bald an eine der nachbenannten Vorstandsdamen gelangen zu lasten: Frl. Amalie Bansa (Nordanlage 41), Frl. Sophie Bramm (Ostanlage 31), Frau Or. Bruek (Neuen Bäue 41), Frau Amtsrichter Gebhardt (Gartenstraße 15), I Frl. Emilie Laugermann (Südanlage 21), Frau Pfarrer Nauman» (Südanlage 8), Frau Louise Ottens (Bismarckstraße 11), Frau Auguste Schwan (Seltersweg 64), Frl. Louise Wortmann (Asterweg 16). Auch die Schwestern unserer Anstalt sind bereit, Gaben in Empfang zu nehmen. Gießen, den 20. November 1893. Der Vorstand der Kleinkinder-Bewahranstalt. Dr. Naumann, Pfarrer. Jeder Leser dieser Zeitung sollte neben unserer Zeitung auch die hochinteressante »IfritrWrfe*, welche in Berlin erscheint, yalten. Man abonntrt auf dieselbe nut bei der nächsten Postanstalt wo man wohnt, und erhält für vierteljährlich nur 90 Psg. frei in die Wohnung jede Woche Mittwochs: 1. -Die Thierbärse", 2. „Die Kaninchenzeitung", 3 .Die internationale Pflanzenbörse", 4 „Die Naturalien» und Lehrmittelbörse-, 5. „Den landwirth» schaftlichen und industriellen Central-Anzeiger", 6 „DaS Jllustrirte Unter» haltungSblati" und 7. alle 14 Tage Allgemeine Mittbeilungen für Hau«» und Landwirthfchaft und 8. jeden Monat einen ganzen Bogen (16 Seiten) eine« Werkes auf dem Gebiete deS Thier» oder Pflanzenreich«. Augenblicklich erscheint „das Bienenbuch'; daran schließen sich .das Ikaninchenbuch', „da« Buch der Hunde", „daS Taubenbuch" u-s-w-, so daß jeder Leser im Laufe der Zeit eine vollständige Bibliothek gratis erhält- • Die Tbierbörfe mit ihren vielen interessanten GratiSbnlagen ist somit ein deutsche« »amtltenblatt im wahrsten Sinne de» Worte«. Wer während eine« Quartals bestellt, versäume nicht, auf der Post zu sagen: „Ich bestelle die Tbierbörse mit Nachlieferung". Dafür nimmt die Post 10 Pfennig, aber man erhält dann auch alle im Quartal bereit« erschienenen Nummern mit sämrntlichen Grati«beilagen nachgeliefert Die Postanstalten sind verpflichtet, jeden Tag im Jahre, während der Schalter geöffnet ist, Bestellungen entgegenzunehmen. — Inserate aller Art haben bei der sehr großen Verbreitung durchschlagenden Erfolg- Boise-WKteUaft achteru Mhabar Dieomnlttclt die do» angetrhrnll* unB uerbreitrtR« Fachblolt durch findigen auf bal sicherst, -ftanf und Angebot von Khieren aller Art, ctu Hit gtmttnBtrfidnN.1tb6anb( trage« alle Awrigk des rhlrrspmt, Lebell-weisr, Ziikbwog und Pflege de- Geflügels, Ginfl«, Ziervogel nnb Ronimfien. Briettanbea-, Hunde« u. Iagdspott. Fdonbttl werihvoll fiub 6« hrit»- Mb #eht!•*•-«*•■■* Expedition der GeflQierl-B8rie (R. 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