1893 Aerujprech« 51. Anrts- und Anzeigeblatt für den Areis Gietzen. luses Hratisbeitage: Hießmer Kamilienktätter. Amtlichem Tbeil Ausweichevorrichtungen den Betrieb störenden Feiertagen ist gänzlich jgf Nevens § n. gehörigen ingleichen die wie wie sonstigen schweren nicht ge- Schleifen höhere Strafe verwirkt ist, mit Geldstrafe bis zu 30 Mark, im Unvermögensfalle mir entsprechender Haftstrafe geahndet. Gießen, den 11. November 1893. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. «nnotzmc von Änjtigen zu der Nachmittag» für dm Wlgmdm Tag erscheinmden Nummer bi» vorm. 10 Uhr. Handlungen. § io. Der Bahnbetrieb an Sonn- und BierleltUrrgrr Jl»#wefmtnt»yrtUi 2 Wart 30 Pf», atu Brrngertohä. Durch dir Post be^e* 2 Kar! 50 «g. «edoction, tpcHtUe und Druckerei: gefangen. Als ich gewahrte, daß sie sich zum letzteren entschlosien, hätte ich laut aufjubeln mögen, aber ich hürete mich und jubelte still in mich hinein. Bedächtigen Schrittes gingen sie ins Verderben, den zwölfen folgten weitere fünfzehn und als der letzte Trupp die Oeffnung des Kheddahmundes passirt hatte, loderte sofort hinter ihnen eine mächtige Lohe auf, Feuerwerkskörper explodirten, Schüsse knallten und aus Hunderten von Menschenkehlen ertönte ein infernalisches Geschrei, so daß die zu Tode erschreckten Thiere mit aller Macht vorwärts drängten und im nächsten Augenblicke in der Kheddah saßen. Das Tau wurde mit einem Dhahrebe gekappt, das Gatter fiel krachend nieder und der laute Schall eines Gongs zeigte den auf ihren Posten verbliebenen Wächtern an, daß die Heerde gefangen war. Sehr belustigend war der Umstand, daß ein Nachzügler, der sich noch außer« halb der Kheddah befand, als das Gatter geschloffen wurde, letzteres selbst bei Seite schob und auf diese Weise zu seinen gefangenen Kameraden gelangte. Erst zu spät sah er ein, daß er beffer daran gethan hätte, draußen zu bleiben und daß das Gatter sich zwar nach innen, keineswegs aber nach außen öffnete. Von allen Seiten stürzten nun jubelnd in Hellen Haufen die Treiber und Wächter herbei, die Menschen schienen geradezu aus dem Boden zu wachsen und nach wenigen Minuten gesehen worden war. Die Elephanten tobten in ihrem engen Gefängniß umher, daß man glauben konnte, sie würden sich gegenseitig zerdrücken oder die ganze Kheddah auseinandersprengen. Mehrfach versuchten sie die Wände einzurennen, sobald sie aber mit ihren Rüsseln gegen die Pallisaden prallten, erhielten sie von außen stehenden Wächtern Speerstiche in °en Rüffel oder blinde Schüffe ins Gesicht, worauf sie sich brüllend, pustend und fauchend zurückzogen. Besonders hatten sie es auf den schwächsten Theil der Kheddah, die Fallthür, abgesehen. Sie schienen wie Mephistopheles zu denken, „wo sie hereingeschlüpst, da müssen sie hinaus", aber sie hatten ihre Rechnung ohne Mr. Savi gemacht, der jeden Rammversuch mit einer Gewehrsalve wirksam abschlug. Stundenlang konnte ich dem Treiben der ihrer Freiheit beraubten Könige der Wälder zuschauen, es war ein Stück Dante'scher Hölle, welches sich da unter mir in dem eng- begrenzten Raume abspielte, ein Bild von schauerlicher Großartigkeit. Abends herrschte im Lager lauter Festes• jubel- die Garos hatten sich Bambusflöten geschnttzt und bildeten ein 200 Mann starkes Orchester, Raketen und Leuchtkugeln erhoben sich zischend und puffend über die sonst so stillen Wälder der Wildniß und von der Kheddah herauf tönte das furchtbare Gebrüll der mit ihrem Schicksal hadernden Gefangenen. gegen diese Vorschriften werden, anderweiter Strafbestimmungen eine § 5. An den Uebergängen von Wegen über die Bahn sind Warnungstafeln mit entsprechender Aufschrift aufzustellen und letztere gut zu beleuchten, falls zur Nachtzeit oder bet ein- tretender Dunkelheit gefahren werden soll. § 6. Sobald sich ein Zug der Feldbahn nähert, müffen Fuhrwerke, Retter, Fußgänger, Treiber von Vieh und Lastthieren bei den an den Wegübergängen aufgestellten Warnungstafeln halten bezw. die Bahn räumen. § 7. Es ist verboten, Fuhrwerke oder Vieh ohne Aufsicht auf oder neben den Fahrgeleisen stehen zu lassen. Es ist ferner untersagt, Vieh frei aus der Bahn laufen zu laffen und sind Personen, welchen die Aufsicht über die auf der Straße oder sonst in der Nähe der Bahn befindlichen Thiere obliegt, dafür verantwortlich, daß die Bahn von den Thieren nicht betreten wird, bezw. daß dieselben vorkommenden Falls alsbald wieder von der Bahn abgetrieben werden. Aufsichtslos dastehendes Fuhrwerk ober Vieh, sowie sonstige Gegenstände, welche die Geleise versperren, ist das Bahnpersonal daraus zu entfernen befugt. § 8. Das Hinüberschaffen von Pflügen, Eggen und Geräthen, sowie von Baumstämmen und anderen Gegenständen über die Bahn darf, sofern solche tragen werden, nur auf Wagen oder unterlegten HUt Lrmoucm-Lureaux de« In» und Lu»lande» nehm« Anzeigen für dm „Gießener Anzeiger" mtqegm. Feuilleton. Vier Wochen unter Stephanien. Da das Gelände durchweg dichter bewaldet war, als dasjenige der letzten Einschließung, so konnte ich von den Elephanten und Treibern wenig sehen, bis es — inzwischen mochte etwa eine halbe Stunde vergangen fein — Plötzlich unweit des Kheddamundes krachte und zwölf mächtige Thiere aus dem Dickicht traten. Sie stutzten einige Secunden und sahen sich stumm ringsum, als überlegten sie, welchen Weg sie einschlagen sollten. Ich konnte vor Aufregung kaum mein Fernglas vor den Augen halten, so gespannt war ich auf den Einschluß der Thiere. Machten sie Kehrt, so wurde zum mindesten ein neues Treiben nothwendlg, verfolgten sie dagegen die eingeschlagene Richtung, so waren sie sicher Polizei-Verordnung, Ibttteffenb den Betrieb der Gail'schen Feldbahn zu Gießen. Nachdem dem Fabrikanten Wilhelm Gail zu Gießen die jederzeit widerrufliche Conccssion zur Anlage einer schmalspurigen Feldbahn zwischen seinen beiden in der Gemarkung Sicften gelegenen Werken (Dampfziegelet und Thonwaaren- falcik), sowie zum Betriebe dieser Bahn mit Locomotive ^tüeilt worden ist, wird hinsichtlich des Betriebes und dessen Sicherheit mit Genehmigung Grobherzoglichen Ministeriums .-kl Innern und der Justiz vom 28. October 1893 zu 91 M I. 30433 und nach Anhörung der Stadtverordneten- Aersammlung in Gemäßheit des Art. 56 der Stüdteordnung 'verordnet, was folgt: § 1. Jede Locomotive muß mit einem Läutewerk versehen h fein. Bei Annäherung eines Zuges oder einer einzeln fahrenden I Lokomotive an einen in Schienenhöhe liegenden unbewachten Wegübergang hat der Locomotivführer bis nach Erreichung des Uebepganges die Läutevorrichtung in Thätigkeit zu setzen. Außerdem ist die Läutevorrichtung in Thätigkeit zu setzen, lvmn Menschen oder Fuhrwerke auf der Bahn oder in gefahrdrohender Nähe derselben bemerkt werden. § 2. In jedem Zuge müssen außer den Maschinenbremsen so viele kräftig wirkende Bremsvorrichtungen angebracht und bedient sein, daß bie Hälfte bet Räderpaare gebremst werben § 3. Bei Dunkelheit muß ber erste Wagen zu beibcn Seiten, her letzte Wagen an ber Hinterwanb beleuchtet sein. § 4. Qu beiden Seiten der Kreuzung der Feldbahn mit der Oberhessischen Eisenbahn sind in angemessener Entfernung von dm letzteren neben dem Geleise der Feldbahn Haltetafeln auf- 'U'tetyae Züge und einzelne Fahrzeuge der Feldbahn müssen bei der Fahrt gegen die Bahnkreuzung an diesen Haltestellen av halten und dürfen erst dann meiterüber die Bahnkreuzung fahren, wenn der Bahnwärter der Oberhessischen Bahn die Erlaubniß hierzu ertheilt hat. Die neue Reichstags-Session. An diesem Donnerstag tritt ber am 15. Juni be8 laufenben Jahres neugewählte brutsche Reichstag zu seiner zweiten Sitzungsperiobe zusammen, nachdem er in feiner ersten kurzen Session vom vergangenen Juli bekanntlich nur die Militär-Vorlage berathen und dann endgültig angenommen Wenn eS aber damals lediglich galt, über das Princip in der aufgerollten Frage ber jpEcrc6bet^tätEung au so hanbelt es sich jetzt vor Allem barum, bie Mi Ul für bie beschlossene HeereSreform zu beschaffen, mit welcher Ungelegenheit sich ber Reichstag in seiner eistägigen vorigen Session selbstverstänblich nicht erst noch beschäftigen konnte. Dafür tritt aber bie Deckungsfrage nunmehr um so scharfer an iyn heran unb wirb sie bas Parlament allem Vermuthen nach gleich von Anbeginn seiner Wintertagung an Anspruch nehmen. Zu ihrer Lösung legt bie Reichsregierung die Gesetz- entwürfe über bie Tabaksabrikatsteuer, über bie Weinsteuer unb die Novelle zum Reichsstempelabgabengesetz vor, welch letztere die Erhöhung der Börsenfteuer und die Lotter esteuer und außerdem die Besteuerung von Checks, Giroanweisungen, Quittungen und Frachtpapieren bezweckt. Indessen sollen diese wichtigen Entwürfe keineswegs nur dem gedachten Zweck allein dienen, sondern zugleich auch demjenigen der Neu- regulirung der Reichsfinanzen, insofern als die von ihnen zu erschließenden Steuerquellen durch ihre Erträgniffe weiter auch die Kosten ber letzteren Reform zu becken haben werden. Im Uebrigen sind jedoch die Grundlagen der finanziellen Neuordnung im Reiche in der hierauf bezüglichen speciellen Vorlage enthalten und bildet somit dieselbe überhaupt den Ausgangspunkt ber gelammten bcvorstehenben sinanz- unb steuerpolitischen Action. Ganz entschieden werben alle btefe untereinanber so eng zusamrnenhangenben Vorlagen im Mittel punkte ber anhebenben Reichstagssession stehen unb parlamentarische Kämpfe veranlassen, beren weittragende Bedeutung schon jetzt überall anerkannt wird, nur baß sich ihr dußgang vorläufig noch allen Berechnungen entzieht. Von Vorlagen ersten Ranges erscheinen bann neben den I vier auf bie Finanz- unb Steuerreform bezüglichen Gesetz- Siet® ElrtMeBe ‘«genommen '^en gebeten ;ni Und die MSdie 'Met 1830. —*• «HÄ,* 61« fc, 66 di, k, . hk. — I 2 mrrfr tkffitÜn k < IStM, * ' UM h »ft-.«* * t t)r ^gen geführt 'rurfornvahr I e-dewchten «aufinan , „3np®it klart r utln' sich bekannt v x;xb auch in dr. Vrrk »erden. flltmtr Wn -?r Kaufmann 1; : ii'l em Opfer ( ... Signa unb fcollroaati :u, welch an Zal D-t erlndittrung u wirklich ver en gemacht. Bixb die gan tertonbtrt Eapital ::n Artikeln z t 'b.rgßsähigkeit, tn .lmfah rrmö Lurch unau.gi Manmetrben der, De Annonce crngtl Urrangtment, frritn weigcn Raum 1hnu MU die Hrdeile Tagung \ ncnct ist alle. E ia a'sen. Dieselbe is lieber Fnsmue, totlc Blick Lei LejerS Ijinn denselben. Durch günstige t. l'tftt zu erwerb tiaartn unbeanstandet wird Viele zu Bestell kl ikigmgen sceptisch Der Versandt t bessere Pub/iknm verwende hierzu -i |t vonheilhast - >tid)ter wird bai " 6 leerer werden ßA ift I t Mn eL*,?1®6« ti \L .y’W er f r* reno, Phfln. Charme Htf?' W ’^en. fdnt Mk ,3- fcl4< *’U**4w L-K •sS^ slpa ** ’n??*'« Kr &S*N. I|i4 sorgen. Gestern Abend hatten wir hier bei uns Gelegen- Iseit, die Leistungen des Vereins zu beurtheilen. Nach sechs ühr Abends begannen die Vorträge. Herr Sacher -Masoch hitlt zuerst eine Ansprache, worin die Intentionen des 93er- !i»s entwickelt wurden. Darnach sand die Aufführung eines irheaterstücks statt, welchem später noch zwei weitere folgten, die Zwischenacte füllten unsere hiesigen Gesangvereine durch icn Vortrag von hübschen Chören aus. Sämmtliche Theater- itfitfc und Gesangsvorträge wurden gut executirt und fanden reichlichen Beifall. Der große Saal be2- Herrn Gastwirths Schultheiß war sehr gut besetzt, es hatten sich wohl einige hundert Besucher aus Echzell und der Umgegend (Heuchelheim, Gettenau, Bingenheim, Schwalheim) zusammen gefunden, [bie sich recht günstig über das Dargebotene aussprachen. Um bo8 Interesse zu wecken, waren eine Parthie Freikarten aus- zegeben worden. Der Eintritt zu der Unterhaltung kostete : eine Mark, womit zugleich die Mitgliedschaft erworben wurde. J)tan kann nicht anders sagen, als daß durch das Zusammen- \ wirken der hiesigen Vereine, nämlich des Gewerbvereins und | brr beiden Gesangvereine mit dem, Volksbildungsvereine, eine wohlgelungene Abendunterhaltung dargeboten worden ist, die ‘ fik» Dank der Theilnehmer verdient. D nach btn m N. Nidda, 13. November. Im Saale des Gasthauses bet deutsche gu |jp3um GambrinuS" hielt der Psarrverein heute Nachmittag sugehen sollen r ? ' 2 Uhr an eine Versammlung ab, welche in schönster verlies. DaS sonnige Novemberwetter hatte Besucher kann wegen d f1 Qi,s anderen Decanalen herbeigelockt. Die Stunden ver- ten Urnftänbiid)! : ar!en nur zu rasch, so daß man sich ungern trennte, als die chellung bet Abfahrtszeit der Bahnzüge herangekommen war. Wo thut es noth? I „Kleiner Nutzen- großer Umsatz" ist die Signatur der 3eit; der Kaufmann muß dem Rechnung tragen, will er nicht als ein Opfer der eigenen Engherzigkeit zu Grunde .geben. Diese Signatur kennzeichnet auch das Princip der Lnß- und Wollwaaren« sowie Confections- und Ausstattungs« Mchäfte rc., welche in dem letzten Jahrzehnt - über alle Erwartungen an Zahl und an Erfolgen zugenommen haben. Dir: Erleichterung und Verbilligung des Verkehrs hat die liystenz dieser Geschäfte ermöglicht- diese Geschäftsleute haben ihn Zeit wirklich verstanden und sich die veränderte Situation m Nutzen gemacht. Wird die ganze Kraft, das gcsammte Wissen und das Uvilhandene Capital einem einzigen oder nur einer geringen I !Za'gl von Artikeln zugewandt, so resultirt daraus eine große aitta» "Wen Jlnji «»Ufa btftanbe aber wo: w des Innern ut Nm unb^uxd) b« Testabu^ berj auf Ersuchen in |C Mehzählung h Vi >net. Diese >nb sich nur auf t? ebestandes erstreik ihr abminiftror iählcommission fe bezw. Beiges- ! Darmfifi «i ii ne an in btn ^nnoMttT. . ’t fid; tin Stlrüfl t r^r als im mchreche ÄifflungSfähigkeit, welche billige Preise und in deren Consequenz grcfgen Umsatz ermöglicht. Durch unausgesetzte sachgemäße Reclame ist für das Belanntwerden der Firma zu sorgen. Die Annonce muß sehr auffallend fein. Durch eigenartiges Arrangement, einzelne lehr groß gedruckte Worte, viel freien weißen Raum um die Annonce, Verwendung guter stftig werden. «Clichös kann man dieses Ziel erreichen. Präcise Fassung bedingt große Kostenersparniß. In der Aimonce ist alles Selbstverständliche und Ueberflüssige weg- zulnssen. Dieselbe ist dadurch billiger und wird mehr gelesen, lieb er Inserate, welche einförmig arrangirt sind, schweift der Blick des Lesers hinweg, em auffälliges Arrangement fesselt ttnsielben. Durch günstige Bedingungen suche man das Vertrauen der Leser zu erwerben. Der Zusatz, daß nichtconvenirende Wcuaren unbeanstandet umgetauscht oder zurückgenommen werden, wird Viele zu Bestellungen veranlaffen, welche sonst den An- Migungen sceptisch gegenüberstehen. Der Versandt von Circularen, Preislisten rc. direct an .lo§ bessere Publikum ist auch eine beachtenswerthe Reclameart. Man verwende hierzu gutes Papier und sorge für sauberen Druck; je vortheilhaster sich derartige Drucksachen präsenttren, teslo leichter wird das Vertrauen der Empfänger gewonnen, itftc sicherer werden dieselben aber auch zur eventuellen päteren Verwendung aufgehoben. DaS Haupterforderniß bei allen diesen Manipulationen Iboch ist die Consequenz. Wer von einer oder einigen nnoncen oder Circularsendungen große Resultate erwartet, :t irrt sich fast stets. Dem Leser muß dieselbe unausgesetzt or Augen geführt werden, in diesem Falle wirkt sie sicher vud wird zur fortwährend steigenden Rente für den consequenten .liklbewußten Kaufmann. Wer mit klarem Blick und Verständniß von den Mitteln, sich bekannt zu machen, Gebrauch zu machen weiß, : tr wird auch in dem kleinsten abgelegensten Orte der . Segnungen deS Verkehrs und somit großer Vortheile theil- llfverin I. Grandjean aus, betrat 1849 die Bühne und [tag zuerst an den Opern zu Schwerin, Dresden, Würzburg, Zarmftabt, Hannover und Kaffel, später in Wien und ‘fitclin. Seine wunderbar wohlklingende, umfangreiche -Stimme ließ feine Mängel an dramatischer Gestaltungskraft liber-sehen. ♦ Köln, 13. November. Ein vom Fort Nippes nach hr Altstadt kommender Feldwebel fand die am Wege liegende ßche eines Arbeiters, der in verfloffener Nacht anscheinend Himorbet worden ist. Der Schädel war zertrümmert, die AVer in Fetzen griffen. Augenscheinlich hatte ein harter üamxpf des Mörders mit seinem Opfer stattgefunden. Eine Lltzmittags am Thatorte erschienene Gerichtscommission nahm ckru Thatbestand auf. Der Thäter ist bisher unbekannt. Der M. % egel, 59 Jak g'c poliS, Jnd us. La Grov ? Ündenhem, Shto Volk, 53 Iahte r , en, Winona Ci-.i iahte alt, aus M , so ist das gen ' ikfamkeit und ihr eit und ernstes t - taten »w nen. M \ !/Jaffene^'i " aU| Fjr.’ to, das S! • Frankfurt a. M., 14. November. Wie die „Franks. , in Mitten L .Zig." erfährt, ist der königliche Kammersänger Theodor Es istp°h- G- Wachtel heute Mittag plötzlich verstorben. (Seiten mag- 1)rcn 1823 in Hamburg als Sohn eines Fuhrwerksbesitzers, edanken z k he|yen Geschäft er früh eintrat, bildete sich der Jüngling, 5ti^. oiten in r ö fein schöner Tenor Aufsehen erregte, bei der Gesang- M so besser. deshalb mögen jin rti 5orte eingeM 1 geihnachsseste Urin ßlt1 n, so ist das brLv, ibtüpf ieineS Wv nbarbtii unter btn guten Kömen m' eae aebtW wor^; L * £ «wtnbet wird, »« Das Einfache, W tat, genügt ; sein, möM - SÄ Ermordete ist Familienvater und war in einem in der Nähe gelegenen Etablissement beschäftigt. * Lübeck, 12. November. Aus Furcht vor Strafe hat sich hier ein dreizehnjähriger Knabe, Schüler einer Volksschule, auf dem Boden seiner elterlichen Wohnung erhängst. Der Knabe hatte sich gegen seinen Klaffenlehrer vergangen, ihm ein Schimpfwort zugerufen und ihn mit dem Messer angegriffen. Er hatte bann bie Schule verlaßen unb war einer Aufforberung ber Oberschulbehörde, in ber Schule zu erscheinen, nicht nachgekommen. Gestern Morgen, als er burch Vermittelung ber Polizei ber Schule zugeführt werben sollte, lief er auf ben Boden und erhängte sich dort. * Schaeidemühl, 14. November. Der neulich versunkene Brunnenschacht wirb jetzt mit Sand zugeschüttet. Brunnenmacher Beyer will sodann den oberen Quell abfangen und hofft, dadurch eine enbgiltige Unschäblichmachung ber Quelle zu erzielen. * Stsische Scatspieler. Aus ferner Fahrt nach Amerika ist ber Hamburger Dampfer „Gellert" einer großen Gefahr entronnen. Durch Selbstentzünbung waren einige Ballen Bettfebern in Branb gerathen, glücklicherweise konnte weiterem Unheil vorgebeugt werben. Währenb nun alle, selbst ber Capitän, besorgte Mienen zeigten, saßen brei deutsche Männer, unbekümmert um all das Schreckliche, was doch so nahe bevor« stehen konnte, ungestört durch Seufzer und bleiche Gesichter und gefaltete Hände und Gedanken schmerzvoller Sehnsucht, beieinander und — spielten Scat! lieber einen Grand mit Bieren Schneider angesagt, vergaß der eine bas Leid beS Augenblicks, unb ber anbere, welcher baS nächstemal selbst „Schneiber würbe", schien hiervon mehr berührt zu werden, als von der Gefahr, in welcher er schwebte. Als schließlich allen sichere Cajüten im anderen Theile des Schiffes zuge- theilt wurden, blieben die drei sitzen. Sie hatten gerade noch die „drei letzten Runden angesagt". * Aus Amerika. Die Regierung von Florida hat eine Schonzeit für die Alligatoren becretin, währenb ber es verboten ist, auf btefe Thiere Jagb zu machen unb sie zu töbten. Die Krokodile, die bis vor wenig Jahren nur für poetische Vergleiche wegen ihrer Thränen verwendet wurden, werden jetzt in riesigen Mengen alljährlich getöbtet, ba mittlerweile ihre Haut in ber Lebergalanterie zu einem wichtigen ^terial geworden ist. Dadurch sind sie in manchen Flüssen Floridas fast ganz verschwunden, dafür haben aber bie Wasserratten so zugenommen, daß sie alle Felder und Waldungen verwüsten. Dies hat nun die Regierung von Florida veranlaßt, für bie Krokodile eine Schonzeit festzusetzen. * Eine originelle Rechtsfrage sollte dieser Tage der Entscheidung des Civilgerichts in Berlin unterbreitet werden. Ein Lebensüberdrüssiger hatte sich in seiner Wohnung erhängt. Durch das Stöhnen des freiwilligen Todescandidaten wurden die Hausbewohner angelockt, welche die verschloßene Thür sprengten, in bie Wohnung drangen und den Selbstmörder noch im letzten Augenblick abschnitten. Bei dem Rettungswerke war die WohnungSthür arg beschädigt worden. Der Hauswirth verlangte die Kosten für die Ausbeßerung von dem Miether, dieser aber weigerte sich, zu zahlen, indem er behauptete, daß er zur Beschädigung der Thüre keine Veranlassung gegeben, auch keinen Vortheil davon gehabt habe, da ihm sein Leben gar nichts werth sei. Es kam deßhalb zur Klage- dem Amtsrichter glückte es aber schließlich, einen Vergleich herbeizusühren. * Die Macht der Schmeichelei. Der Vater des großen Schauspielers Unzelmann war Schweineschlächter gewesen. Er war überaus stolz auf seinen Sohn, der Mime geworden, und wenn er ein Lod über seines Sohnes Talent hörte, so zerfloß er fast vor Rührung, Freude und Glück. Einst trat eine alte Frau in seinen Laden. „Bitte, Herr Unzelmann, geben Sie mir doch ein halbes Viertelpfund Leberwurst". Unzelmann Vater holt bie Wurst vom Haken unb will bavon abschneiden. „Wissen Sie auch, lieber Meister, baß ich gestern Ihren Sohn habe Comöbie spielen sehen? Meiner Seel, er spielt ganz hübsch, unb ich hätte ihm--" „So, so? Sie haben meinen Sohn spielen sehen?" (Das Messer rückt einen Zoll „über" bas halbe Viertel.) — „Natürlich! Ach, und wie himmlisch er aussah! Die Hobe Figur, unb bann ber weiße Federhut unb die breite Spitzenkrause — na, und diese edle Sprache, die freien noblen Bewegungen, so ein Schwung!" — (Das Messer rückt drei Zoll weiter an der Wurst.) Unzclmann-Vater lächelt beseligt vor sich hin. „Hm! Hm! Na, ja! Er ist ein recht tüchtiger Mensch und kann was — —" Die Frau hatte das Rücken des Messers wohl bemerkt und schwärmt weiter: „Und gespielt hat er, nein, ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie — alle andern in Grund und Boden!" — „Nicht wahr? DaS sagte ich ja auch immer, gespielt hat er —" (Er rückte eine Hand breit weiter auf ber Wurst.) Die Frau: „Na, ob! Solchen Ausdruck in der Stimme, und dieses Talent, überhaupt habe ich noch keinen Schauspieler gesehen, der ihm gleich käme." — Das Messer macht Riesenschritte, und die Frau fährt in ihrem Lobe fort: „Wissen Sie, Herr Meister, das ist mal sicher: Ihr Sohn muß mal ans Hoftheater kommen und wird dort Alle überflügeln — o, er ist ein Genie!" Unzelmann-Vater preßt die Wurst ans Herz und sagt: „Mein Sohn, ein Genie? — Da, hier haben Sie die ganze Wurst, liebe Frau — —" Mehr will die Alte nicht und trollt sich endlich. Schiffsnachrichten. (Mitgethellt durch ben Agenten des Norddeutschen Lloyd, Herrn Carl Loos in Gießen). Bremen, 14. November. (Per ttansatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Ems, Capt. W. Reimkasten, vom Norddeutschen Lloyd in Siemen, welcher am 4. November von Sternen und am 5. November von Southampton abgegangm war, ist gestern 11 Uhr Vormittags wohlbehalten in Newyork angefommen. Hamburg-Amerikanische Packeisahrt-Actien-Gesellschaft. Postdampfer »Rugia" ist am 11. November, 2 Uhr Morgens, von Hamburg in 9lewyork angekommen. Dampfer ^Virginia", von Newyork nach Stettin zurückkehrmd, ist am 11. November, 8 Uhr Morgens, in Christianssand angekommen. Postdampfer „(SaUcta", von Hamburg nach Westindien und Mexico bestimmt, ist am 11. November, 3 Uhr Nachmittags, in Havre angekommen. Postdampfer „Helvetia" ist am 11. November in Havana angekommen. Dampfer „Teutonia", von Hamburg nach Montreal unterwegs, hat am 11. November, 7 Uhr MorgmS, Matane passirt. — Der Postdampser „FrieSland" der „Red Star Linie" in Antwerpen ist laut Telegramm am 13.November wohlbehalten in Jiewyork angekommen. Citeratur unö Itonft. — Die MililLrvorlage ist bewilligt, wer trägt nun die Kosten 1 DaS ist die große Frage, die der Menge der Steuerzahler, den Vorständen der Fracttonen, und nicht zum letzten den einzelnen Mitgliedern der Parteien selbst da« Herz schwer macht. Soll der Tabak bluten müssen oder der LLein, die Börse daran glauben oder der Frachtbrief, oder gar alles zusammm V Jedenfalls wird in der am 16. d. Mts. beginnenden Sitzungsperiode des Reichstags kaum eine Frage so lebhafte und bewegte Debatten Hervorrufen, als gerade die nach den Kosten der MilitLrvorlage, und auf die kurze Tagung während der verflossenen Hundstage wird eine um so längere während des laufenden Wtnterhalbjabrs folgen. An Abwechslung wird es in dieser Zeit auch nicht fehlen, denn neben der MUitärvorlage kommt aller Wahischeinlichkeit nach der russische Handelsvertrag, der für weitere Kreise kaum minder wichtig ist als die Militärdeckungssrage, zur Besprechung, und ebenso dürste der sensationelle Spielerprozeß von Hannover ein ernstes Nachspiel am Leipziger Platze in Berlin finden. Da gilt es, um sich genügend über die Redner, die ja größtentheils zum erftenmale dem Reichstage angehören, zu informiren, möglichst schnell ein Exemplar von Joseph Kürschners »Stenern Reichstag" zu erwerben, jenes in Hundertlausenden von Exemplaren verbreiteten, einfach unentbehrlichen Merkchens, das uns die Lebensschicksale der Volksvertreter erzählt und neben dem Bilde ihrer geistigm, auch ein solches ihrer äußeren Physiognomie giebt. Kürschners Buch ist während des Fortdrucks, den der starke Absatz nöthig machte, ununterbrochen verbessert worden, es kann daher Denen zur Anschaffung doppelt em- psohlm werden, die es im Sommer aus irgend einem Grunde sich nicht zugelegt haben. Der Preis ist einfach spottbillig, denn daS ganze Buch mit seinen 500 Seiten und an 400 Porträts kostet nur 50 Pfennig. Es starben an: Zusammen: A n m. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel« der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Kinder Erwachsene: im vom 1.Lebensjahr: 2.—15.J«hr: WöcheuÄche Ueberficht der Todesfälle in Gießen. 45. Woche. Vom 5. November bis 11. November 1893. Einwohnerzahl: angenommen zu 21100 (incl. 1600 Mann Militär). SterbltchkettSziffer: 34,500/« bezw. 14,7g nach AuSschl. der Ortsfremd«. Verunglückung 1 ... 1 2 (2) Diphtheritis 2 (2) Lungentuberculose 2 (1) 2 (1) — — Lungenentzündung 2 (1) 2 (1) — — Sonstige Erkrankungen der Lungen 1 (1) 1 (1) _ — Erkrankung d. Herzens 1 (1) 1 (1) — — Neubildungen 1 (1) 1 (1) — — Sonstige benannte Krankheiten 4 (1) 1 (1) 2 1 Summa: 14 (8) 8 (6) 3 3 (2) kirchliche Anzeigen der evnng. Gemeinde. Donnerstag den 16. November im Turnsaale der Stadtknabenschule (Kirchstraße) Abends 8 Uhr: Bibelstunde. Pfarrer Schlosser. Bilder auS dem Leben Jesu (Jesu Taufe). Eingesandt. Gießen, 15. November 1893. Die Festschrift, welche zur Einweihung der Aohannes- kirche erscheint, ist ihrer Vollendung nahe. Verfaßt wurde sie von Herrn Pfarrer Dr. Naumann und hergerichtet wird sie aufs schönste mit Prachteinband rc. von Herrn Druckereibesitzer Curt von Münchow. Sie wird über 100 Seiten umfassen und enthält neben anderem Bilderschmuck eine sehr gelungene Photographie von ber neuen Kirche, gefertigt von Herrn Photographen Mook. Die ganze Festschrift kostet nur 1 Mk., sodaß diese schöne Erinnerung an die Einweihung ber Johannesktrche von Jedermann erworben werden kann. Vviefkasten. Abonnent unb „Bergwerksarbeiter"! Müßen Sie sich aber geärgert haben! Modernste und solideste Herrenftoffe in deutschen, französischen und englischen OualitLten, nadelferti- ca. 140 cm dreit von 1.75 biS 12.45 pr. Meter versenden in einzelnen Metern direct an Private Erstes Deutsches Tuchvereandtgeechäft Oettinger & Co., Frankfurt a. M., Fabrik-Depöt. Muster bereitwilligst franco ins Haus. 6696 VrtrtlT» aller genehmigten Lotterien stets oorräthig. Prompt-.Ueber- send.d.Gewinn!. Albin Gretscher,Gießen,Wallthorstr.2. s«. Weiß der Himmel Katarrh gar nicht mehr los! — Das ist eine Klage, die man täglich hören kann und doch wäre allen diesen Klagenden zu helfen; sie brauchen nur in ber nächsten Avotheke ober Droauerie eine Schachtel Fays ächte Sodener Mineralpastillen für 85 Pfg. zu kaufen und die Pastillen im Munde zergehen zu lassen oder auch immer einige in heißer Milch aufgelöst zu nehmen und mit allen Katarrhen wäre es bald zu Ende. Also nickt unnütz klagen, sondern zum rechten Mittel greifen, zu Fays ächten Sodener Mineralpastillen. [9195 Brief- und ■ Packet-Siegelmarken tüjuetten fertigt eu billigen Preieen die BrOMsche Druckerei. Rehuletrarfe 7. Bekanntmachung, betreffend die Ergänzungswahl der Großherzoglichen Handelskammer zu Gießen für 1894. Auf Grund des Gesetzes vom 17. November 1871, die Handelskammern betreffend, hat demnächst eine Neuwahl von drei Mitgliedern der unterzeichneten Handelskammer stattzufinden, nämlich eine Ergänzungswahl für die nach den gesetzlichen Besttmmungen am 1. Januar 1894 ausscheidenden Herren Louis Homberger, A. Katz und Albert Kraatz. Wahlberechtigt sind hierbei diejenigen Kaufleute und Gesellschaften, welche als Inhaber einer Firma in dem für den Bezirk der hiesigen Handelskainmer geführten Handelsregister eingetragen stehen und einer der vier ersten Gewerbesteuerklassen angehören. Die Liste der Wahlberechtigten liegt zehn Tage lang und zwar vom 16. bis 29. November l. I. auf dem Bureau der Firma A. Heichelheim hier zur Einsicht offen. Einwendungen gegen den Inhalt der Liste, welche nur innerhalb der erwähnten zehntägigen Frist zulässig sind, müssen bei der Handelskammer vorgelegt werden. Nur diejenigen sind zur Theil- nahme an der Wahl berechtigt, welche in die sestgestellte Liste ausgenommen sind. Termin zur Wahl ist bestimmt auf Mittwoch den 6. December l. I., Nachmittags von 2—6 Uhr. Als Wahlcommissär wird Herr S. Heichelheim fungiren. Gießen, den 15. November 1893. Großherzogliche Handelskammer Gießen. Koch. 9541 * Fritz Nowack, WWfabrik, 1 empfiehlt sein großes Lager in ftrti fier Wiischc für Damen, Herren u. Kinder. ^Anfertigund sümmtlichcr Wäsche-Artikel k in solider und feiner Ausführung. [9305 Ä Von heute ab täglich: Kreppet und Berliner Pfannkuchen Bekanntmachung. Aus der Stiftung des Gemeinderathsmitglieds Louis Labroisse ist im Januar k. I. Brennmaterial an 15 arme Familien zu vergeben. Bewerbungen werden auf dem Bureau des Armenamtes (Zimmer Nr. 3 der Bürgermeisterei) bis zum 25. d. M. entgegengenommen. Gießen, den 15. November 1893. ______________Die Armen-Deputation der Stadt Gießen._______________ Bekanntmachung. Der Voranschlag der (Gemeinde Weitershaiu pro 1894/95 liegt vom 16. d. Mts. an acht Tage lang zu Jedermanns Einsicht auf dem Bürgermeisterei-Bureau dahier offen. Weiteröhain, den 14. November 1893. Großherzogliche Bürgermeisterei Weiteröhain. Faulstich.9538 Mittwoch, 22. November, Nachmittags 3 Uhr, sollen auf dem hiesigen OrtSgericht die zum Nachlaß deö Heinrich Stzrech ersten in Gießen gehörigen Immobilien: Flur 1 Nr. 814 — 76 qm Hofraithe bei der Kaplami, Flur 26 Nr. 146 - 400 qm Acker auf der Weißerde öffentlich freiwillig meistbietend versteigert werden. Gießen, den 16. November 1893. Grohh. Ortsgericht Gießen. _________I. 2t: Bogt.________9555 Donnerstag, 28. Decbr., Nachmittags 2>/, Uhr, sollen auf dem hiesigen OrtSgericht die ^nSarl «ermann «helenten in Gießen gehangen Immobilien: Flur 1 Nr. 566 — 75 qm Hofraithe auf dem Kreuz, Flur 1 Nr. — 150 qm Hofraum ^en"ich meistbietend versteigert werden. Gießen, 16. November 1893. Großh. OrtSgericht Gießen. 3 2t: Vogt. 9556 Donnerstag, 28. Decbr., Nachmittags 2»/, Uhr, so" auf dem hiesigen Ortsgericht die den »art MSser zweiter «heleuten in Gießen gehörige Hofraithe: Flur 40 Nr. 40a«/(00 — 303 qm links der Chaussee öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 15. November 1893. Großh. OrtSgericht Gießen. _____________I- 21.: Bogt. 9557 Hcnlc und morgen Schellfische. 955i______Emil Orbig. Eine Ziegelei mit 5 Morgen Grundstück, wovon ein größerer Theil Thonerde, zur Fabrikation von feuerfesten Steinen geeignet, nebst 400000 Feld- brandsteinen und Inventar ist preiswürdig und unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. 9552 B. Katzenstein. 9548] Neufundländer zu verkaufen. 11/3 Jahre alt, sehr treuer Begleiter und Wächter. — Näheres Neuen Bäue 10, 2 Stock. Hasen Hasen Hasen und Nehbrateu bei Wildprethändler b e I, 9547]Nittergasie 11. Große Auswahl v. Metallkränzen, Kreuzen und Blumenatöckohen Perlenlränzei» wetterfesten prä- partrten Lorbeer-, Blutbuchenlaub- kräozen, künstlichen Stoff-, Moos-u.Staklcen- kränzen. 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