........■> ®3Kraft’ @Wt42. terricht. “»äst'“«*. -iS* !llraße 7 SeN rüttfi, T M U.f.tD, Wi !%? M ' MS angekauft. ^HerdemMtt^ AKche« gesucht. «chlffmbergerweg <3. liüt6olomal;6u6toi« inerten unter 6 567 cheften Zeugnissen ebursche t die Exped. d. Bl. sucht i«Stt,s LievAmLd- tt-rr-raßt r. es, im Kochen btwotu ER&Mhttt ouj Johanni : die Sioeb.d.Bl- lreiversestLe gesucht. große Mhlgaffe S Mttritt ' [5265 »vtS UmstMPcht» in bet En>ed- d. BI. . jutn BLStlN wirb |E angenommen M w We-avlage 42. wir eine Niederlage •kungsweine ib, i,e‘ n \* ÜM s;c „10-12 Ufr«« Sä?«& a ft UV bis 6bi- littags «°« — 1893 Freitag bcn 16. Juni Nr. 139 Erstes Blatt. M« immm AauUii 4e(|ltei< Wt.li 61 Anrts- und Anzeigeblutt für den Ureis Gieren Mt liuott»*intnb l*Me*e« «hm— Hratisöeitage: Hießmer Amnikienötätter Amtlicher Theil Jost. vom *«••!■( eoe Rn,eigen zu der «,ch»ttt«4» ftr den laigtebce tag erscheinenden Rummrr bi« Rene. 13 Nh». der Senat zur Verhinderung der Einschleppung der Cholera beschloß, den trotz ausdrücklichen Verbotes immer noch fortdauernden Zuzug russischer Auswanderer nach Hamburg vom 16. Juni ab polizeilich zu verbieten. Allen nach dem 15. Juni mit der Eisenbahn, zu Fuß oder auf dem Wasserweg der Hamburgischen Grenze sich nähernden russischen Auswanderern soll das Betreten des Hamburgischen Staatsgebietes durch polizeiliche Organe verwehrt werden, auch wenn sie mit Fahl karten und ausreichenden Geldmitteln versehen sind. Reisende aus Rußland mit Cajütfahrkarten nach Amerika werden von der Zurückweisung nicht betroffen. ** Sitzung des Schwurgerichts der Provinz Oberhefsen 14. Juni. Zur Verhandlung kommt die am 6. l. M. auf heute vertagte Strafsache gegen Heinrich Langwasser von Steinfurr wegen Verbrechens im Amte. Vertreter der *♦ Freisinnige Wähler-Versammlung. Nachdem in hiesiger Stadt sowohl Socialdemokroten wie Nationalliberale ihre größeren Versammlungen abgehalten, fand gestern Abend im Saale von Steins Garten auch eine freisinnige Wählerversammlung statt, die, ebenfalls wie die erwähnten Versammlungen, sehr stark besucht war, und sich von diesen nur dadurch unterschied, daß auch Gegenreden gehalten wurden. Es sei hierbei von vornherein constatirt, daß trotz der Schärfe der Gegensätze beiderseits nicht einen Augenblick der Boden der Sachlichkeit und des parlamentarischen Anstandes verlaffen wurde und kann sonach in dieser Hinsicht die gestrige Versammlung besonders hervorgehoben werden. Herr Rechtsanwalt Metz, dessen Umsicht übrigens der gute Verlauf der Versammlung wesentlich mit zu verdanken ist, führte den Vorsitz und bat in seiner Eröffnungs-Ansprache, den Ausführungen des Candidaten der freisinnigen Partei, des Herrn Dove, mit Aufmerksamkeit zu folgen. — Herr Dove dankte zunächst für den ihm bereiteten Empfang- erst in zwölfter Stunde habe er Gelegenheit gefunden, sich den Wählern vorzustellen- indeß seien unter diesen alte Bekannte aus den vor drei Jahren ausgefochtenen Kämpfen. Wenn er sich nach seinem früheren Gegner umsehe, so vermisse er ihn, danach scheine diese Bekanntschaft nur eine vorübergehende gewesen zu sein. Im Allgemeinen müsse er bemerken, daß die jetzige Wahlbewegung im Gegensatz zu derjenigen von 1887 und 1890 sich viel ruhiger vollziehe - man habe jedenfalls auf gegnerischer Seite erkannt, daß die alten Kampfmittel sich nicht zwei Mal anwenden ließen. Bei den Verhandlungen des künftigen Reichstags handle es sich nicht nur um die Militärvorlage, sondern um große organisatorische Fragen. Was aber die erstere betresse, so sei das ihr zu Grunde gelegte Ziel des Friedens Allen gemein, nur gingen über die Mittel zur Wehrhafterhaltung deS Vaterlandes die Ansichten auseinander. Es sei auffallend, daß der Reichskanzler mehr als der militärische Ressortminister die Militärvorlage vertreten habe- Caprivi sei mit voller Ueberzeugung für die Militärvorlage eingetreten, obwohl er sich früher lustig machte über die Zahlenwuth bei Beur- theilung militärischer Dinge. Aber auch unter den militärischen Sachverständigen finde die Militärvorlage ihre Gegner, er verweise nur auf den Fürsten Bismarck. Ueber die Militärvorlage hätte ganz gut eine Verständigung herbeigeführt werden können, wenn die Regierung nicht mit allzugroßer Starrheit auf ihrem Standpunkt beharrt hätte. Was die Stellung der freisinnigen Partei zur Vorlage betreffe, so bemerke er, daß sie für Erhaltung der Wehrkraft sei - die Einführung der zweijährigen Dienstzeit betrachte auch er als eine Erleichterung, aber wenn die Partei sie erstreben wolle, solle sie Dauer haben und nicht in fünf Jahren zurückgenommen werden können. Man wolle sich Seitens der Regierung durch Ber- weigeruug der dauernden Feststellung der zweijährigen Dienstzeit nur ein Mittel zu neuen, vielleicht viel folgenschwereren Fragen Vorbehalten. Die Volksvertretung solle zuerst prüfen, um nicht in eine Zwangslage zu kommen. Die Höhe der in der Miltärvorlage zum Ausdruck gebrachten Forderungen sei einzig in der Weltgeschichte, darum sei es nicht angängig, daß über bte Beschaffung der Mittel zu ihrer Durchführung erst nach der Bewilligung verhandelt werden könne. Wir hätten eine enorme Schuldenlast, die Steuerkräfte seien schon auss Höchste angespannt, die Con- sumartikel schwer belastet und durch diese Consumvertheuerung die Concurrenzsähigkeit mit dem Auslande gefährdet. Man müsse sich erst vor Allem klar werden, wo die Mittel zur Durchführung der Militärvorlage Herkommen sollen. Hätten wir einen verantwortlichen Reichs-Finanzminister, so wäre es dessen Sache, den Reichskanzler aus die Bedenken gegen die Militärvorlage ausmerksam zu machen. Als Deckungsmittel seien zwar die Börsen-, Bier- und Branntweinsteuer vorgeschlagen, aber diese müßten von den kleinen Bürgern getragen werden, sie würden abgewälzt auf die Schultern der Consumenten. Er würde gern die Hand bieten, wenn durch eine Steuer die Börse getroffen würde- letzteres sei aber nicht der Fall. Es müffe vor Allem gesucht werden, die Tragfähigen, die Wohlhabenden heranzuziehen, die großen Vermögen, die ein weiteres Interesse hätten, geschützt zu sein. Vor Allem müsse die an die Brenner jährlich gezahlte Liebesgabe von 41 Va Millionen Mark, wovon allein 38 Millionen auf die Großbrenner des Ostens kämen, beseitigt werden. Auch müsse man sich bei Neufordrrungen militärischer Art fragen, ob die Einrichtungen so vorzüglich sind, daß sich nicht Erscheinungen, die weite Kreise unangenehm berühren, zeigen. Hier seien es besonders die Soldatenmißhandlungen, gegen welche etwas geschehen müsse, ferner sei nothwendig die Erleichterung des Beschwerdewegs der Soldaten, die Einführung einer Militär- strasprozeßordnung. Aber noch andere Dinge kämen in Betracht- er verweise nur auf das allgemeine Wahlrecht, zu dessen Beschneidung man mit Einführung der fünfjährigen Staatsanwaltschaft war Großh. Staatsanwalt Schilling- Trygophorus. Die Vertheidigung führte der Rechtsanwalt Dr. Jung, als Geschworene wurden ausgeloost die Herren: Heinrich Schudt II., Georg Seum II., August Gros, Johann Carle II., Heinrich Hofmann VIII., Heinrich Ram- speck II., Christoph Schwalb VIII., Philipp Hofmann IV., Johannes Müller II., Otto Karl Martin Henkel, Ludwig Hanner und Philipp Amend III. — Bezüglich des Gegenstandes der Anklage und des Sachverhaltes können wir auf unfern Bericht vom 6. l. Mts. Bezug nehmen. Die heutige weitere Beweisaufnahme ergab im Wesentlichen das gleiche Resultat wie früher und endete die Verhandlung, nachdem die Geschworenen (Obmann: Herr Heinrich Ramspeck II.) die Schuldfrage bejaht, mit der Verurteilung des Angeklagten in eine Gesängnißstrafe von einem Jahre und sechs Monaten, unter Anrechnung von einem Monat Untersuchungshaft und unter Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von drei Jahren. Hierauf wurden die Sitzungen des Schwurgerichts für diese Periode für geschlossen erklärt. Ausland. — In der Schweiz hat jetzt die jüngste Revolution im Canton Tessin ein sonderbares Nachspiel gefunden. Es ist nämlich darüber, wer die Kosten der beiden eidgenössischen Interventionen im Tessin tragen solle, ein Con- flict zwischen beiden Häusern des schweizerischen Bundesparlaments entstanden. Während vom Nationalrath, der eigentlichen Volksvertretung, beschlossen worden ist, der Canton Tessin selbst habe ein Drittel dieser Kosten zu tragen, faßte der Ständerath den Beschluß, sämmtliche Kosten dem Bunde aufzuerlegen. Wie dieser parlamentarische Streit zum Austrag gelangen wird, bleibt abzuwarten. Gießen, 12. Juni 1893. Betr.: Abhaltung landwirthschaftlicher Votträge. Der Director des landwirthschastlichen Bezirksvereins Gießen an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises. Der Ausschuß des landwirthschastlichen Bezirksvereins hält es für zweckmäßig, wenn an verschiedenen Orten des Kreises Vorträge über die Mittel zur Minderung der Futter- noth abgehalten werden. Die Diäten und die Kosten des Transports der betr. Herren Wanderlehrer per Bahn werden auf die landw. Bezirksvereinskassr übernommen. Gemeinden, welche nicht an der Eisenbahn liegen, haben den Wanderlehrer an der nächsten Bahnstation auf ihre Kosten per Wagen abholen zu lassen. Ich ersuche Sie um gefällige Mittheilung, ob Sie wünschen, daß in Ihren Gemeinden Vorträge über dieses Thema abgehalten werden und an welchem Tage und in welchem Locale. Nerieste Nachrichten. Wolff« telegraphisches Eorrespondenj-Bureau. Berlin, 14. Juni. Der „Reichsanzeiger" meldet: Der König verlieh dem Generaladjutanten General der Cavallerie Albedyll die Brillanten zum Schwarzen Adlerorden. — Nach einer telegraphischen Meldung des Reichscommissars auf der Chicagoer Weltausstellung tritt die Jury am 15. Juli zusammen. Ihre Arbeiten dauern vier bis sechs Wochen. Kiel, 13. Juni. Der Graf von Turin ist hier eingetroffen und vom Prinzen Heinrich empfangen worden. Er roolinte einer Uebung der Manöverflotte an Bord des Flaggschiffes „Baden" bei und besuchte den Nordostsee-Canal. Um 21/4 Uhr erfolgte die Abreise nach Italien. Hamburg, 14. Juni. Sämmtlichen Hamburger Rhedereien, Schiffsmaklern, Auswanderer-Expedienten und LogiSwirthen ist heute eine Verfügung des Senats zugegangen, wonach Cocafcs und provinzielles. Gießen, 15. Juni 1893. Deutsches Reich. Berlin, 15. Juni. Die Würfel im Wahlkamp-fe sind zur Stunde gefallen und schon in diesen Tagen wird man wenigstens bezüglich eines Theiles der Wahlkreise die Abstimmungen vom 15. Juni übersehen können. Allerdings gibt es eine ganze Reihe ländlicher Wahlkreise, die räumlich so ausgedehnt sind, daß eine vollständige Uebersicht über die daselbst erzielten Wahlergebnisse wohl erst in der kommenden Woche möglich sein wird. Da im Ganzen ca. 1450 (San- didaturcn aufgestellt waren, so sind diesmal besonders zahlreiche Stichwahlen natürlich unvermeidlich- erst deren Vollzug wird das Wahlgemälde zu einem übersichtlichen Ganzen abrunden. Wie bekannt, werden die Reichstags-Stichwahlen in Preußen laut Verfügung des Ministers des Innern diesmal sämmtlich an ein und demselben Tage, am 24. Juni, vorgenommen werden und dürfte es sich aus praktischen Gründen empfehlen, wenn man auch in den übrigen Bundesstaaten diesen Tag für die Vornahme der engeren Wahlen allgemein ansetzte. Was den Tag des Zusammentritts des künftigen Reichstages anbelangt, so werden hierüber immer wieder neue Nachrichten in Umlauf gesetzt. U. A. tauchte jüngst eine Meldung auf, wonach als Termin des Zusammentritts der 11. Juli in Aussicht genommen sein sollte- es ist indessen kaum anzunehmen, daß die Reichsregierung wirklich plant, das neue Parlament erst zu einem verhältnißmäßig so späten Zeitpunkte einzuberufen, zumal die gesammten Verhältnisse zu einer möglichst raschen parlamentarischen Entscheidung in der Militärfrage drängen. Depeschen de« Bureau „Herold*. Berlin, 14. Juni. Sämmtliche Behörden wurden ange- wiesen, den Beamten durch Einrichtung des Dienstes Gelegenheit zu geben, ihr Wahlrecht auszuüben. Berlin, 15. Juni. Die Socialdemokraten hielten gestern Abend etwa zwanzig Versammlungen ab. Die Locale waren theilweise so überfüllt, daß sie polizeilich abgesperrt werden mußten. Berlin, 15. Juni. Es verlautet, der Finanzminister Miquel sei entschieden gegen eine direkte Reichs- einkommensteuer, dagegen unbedingt für die Reichs- Erbschaftssteuer. Die preußische Regierung halte an dem Plane fest, die letztere bald an Stelle der Erbschaftssteuern der einzelnen Bundesstaaten einzufllhren. Altona, 14. Juni. Die Regierung in Schleswig erlaubte wieder die Einfuhr von Rindvieh und Schweinen aus Jütland, welche nach dem Hamburger Schlachthof weiter gehen, wo sie geschlachtet werden müssen. Wien, 15. Juni. Den großen ungarischen Herbstmanöver n wohnen außer dem deutschen Kaiser auch König Humbert, der russische Thronfolger und der Kronprinz von Dänemark als Gäste des österreichischen Kaisers bei. Kladno, 14.Juni. Die Zahl der Strikend en beträgt 8000; da größere Unruhen befürchtet werden, ist noch ein Bataillon Infanterie eingetroffen. Paris, 14. Juni. Voraussichtlich wird bei der Abstimmung über das Gesetz über die theilweise Erneuerung der Kammer die Majorität nur wenige Stimmen für oder gegen betragen. Montpellier, 14. Juni. Neuerdings werden zwei Cholerafälle gemeldet. New York, 14. Juni. Durch eine Feuersbrunst wurde eine der hiesigen Kasernen zerstört. 7 Personen kamen in den Flammen um. Newyork, 14. Juni. 3000 Baumwollenweber striken in Bideford, um höhere Löhne zu erreichen. Newyork, 14. Juni. Durch das Ueberfahren einer mit Dynamit gefüllten Conservenbüchse entstand eine fürchterliche Explosion. Der Kutscher des betreffenden Wagens wurde getödtet, die Pferde schwer verletzt und der Wagen vollständig zertrümmert. Die Fenster der anliegenden Häuser gingen in Scherben. San Frauctsco, 14. Juni. In der Nähe von Vis all a fand ein verzweifelter Kampf zwischen Eisenbahnräubern und Polizisten statt. Ein Räuber wurde erschossen, die anderen flüchteten. p H ürr Altik Großer I Wei; Dire An Maren in Gafla Sn Ma/ar Sn stören Legislaturperioden den Anfang gemacht habe- die erste derartige Legislaturperiode habe zwar nicht geschadet, denn sie habe auf die Stunde doch nur drei Jahre gedauert, aber es seien weitere Angriffe auf das allgemeine Wahlrecht zu erwarten, die von der Hand gewiesen werden müßten Redner kam hierbei auf das preußische Wahlrecht zu sprechen. Es müsse also durch die Wahl stets dafür gesorgt werden, daß sich Männer im Reichstag befinden, die nicht rütteln und rütteln lassen an den Volksrechten, auch den Bestrebungen auf Einführung von Ausnahmegesetzen entschieden entgegentreten, ebenso müffe den auf Beseitigung der Freizügigkeit gerichteten Bestrebungen entgegengearbeitet werden. Ferner sei manches auf dem Justizgebiet zu verbessern, besonders hätten sich Mängel im Strafverfahren gezeigt, denen gegenüber er eine Vorlage über Entschädigung unschuldig Verhafteter und Verurtheilter erwarte. Bedauerlicher Weise seien wichtige politische Fragen hinter der Militärvorlage zurückgetreten - es müsse entschieden gegen die Jnteressenpolitik aufgetreten werden. Was seinen politischen Standpunkt betreffe, so erkläre er, auf dem Boden der Partei von 1884 zu stehen, ohne nach links oder rechts zu gehen- er werde das Programm der Partei von damals stets hochhalten. Wie auch der Wahlkampf ausfallen möge, er hoffe, daß nichts geschehe, was dem Wohle des Vaterlandes, der Freiheit des Volkes entgegenstehe. (Lebhaftes Bravo.) Herr Dove wendete sich ebenfalls gegen die wider ihn erhobenen Vorwürfe- vorläufig könne er nur Worte haben, die Thaten folgten später- ein Vorwurf, daß er sich nicht klar über die Militärvorlage geäußert, könne ihn nicht treffen, nachdem er erklärt, daß das Volk neue Lasten nicht mehr tragen könne. Auch Herr Metz stellt die von Seiten der beiden so- cialistischen Redner erhobenen Vorwürfe in Beziehung auf internationale Friedensbestrebungen richtig, bedauert ferner, daß die nationalliberalen Flugblätter in ihren alten Ton zurück verfallen seien, constatirt, daß die Herren Dove und Dr. Gutflersch bestimmte Stellung zur Militärvorlage ge« nommen und empfiehlt am Schluffe seiner Ausführungen, lm Interesse des Vaterlandes und des Wahlkreises, die Wahl des Herrn Dove. Mit einem Hoch auf das Vaterland und das freisinnige Volk wurde die Versammlung geschloffen. ** Antisemitische Volksversammlung. Nachdem eine erst geplante Versammlung der antisemitischen Partei in „Röhrles Bierhalle" polizeilich verboten wurde (in Begründung, daß politische Versammlungen nur in geschloffenen Räumlichkeiten statthaben dürfen), wurde in allerletzter Stunde durch Anschlag eine Versammlung auf gesteril Nachmittag im Gasthaus Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemessen am 15. Juni, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 17, Lust 22 Grad. Rübsamen'sche Badeanstalt. 2 Vorschüsse auf ( und Hypothk An Werthpapie Jm Gonto'-Gom fauffäi/linße 'WMarib w stände Die? W Abgai Mitgl Watzen WirM ckgktr sowie des Alters- und Jnvaliditätsgesetzes hätten gerade die freisinnige Partei mit verschuldet. Redner bedauert, daß Herr Dove nicht klipp und klar seine Stellung zur Militärvorlage dargelegt habe, es scheine Mode zu werden, daß man als „wild" in den Reichstag einziehe, ehe man Stellung zu brennenden Fragen nehme. Er bezweifle die Dortheile der zweijährigen Dienstzeit, so lange noch die Söhne reicher Leute das Vorrecht hätten, als Einjährige zu dienen und forderte schließlich zur Wahl des Herrn Orbig auf, der die Forderungen des Volkes zum Ausdruck zu bringen willens sei. Herr Krämer (Soc.) bedauert ebenfalls, daß Herr Dove sich nicht über seine Stellung zur Militärvorlage geäußert- dies mache die Socialdemokraten, die doch bei einer eventuellen Sttchwahl in Frage kämen, mißtrauisch- es scheine ihm, daß Doves Widerstand gegen die Militärvorlage nur ein platonischer sei. Im heutigen Militärsystem seien alle Vortheile nur auf Seiten der Wohlhabenden. Mit dem Worte „Patriotismus" werde großer Mißbrauch getrieben- die herrschenden Parteien hätten Hand an die Grundrechte des deutschen Volkes durch Bewilligung der fünfjährigen Legrslatorperioden gelegt, diese Parteien hätten eine Interesse an der politischen Versumpfung des Volkes. Auch das Wort „Freiheit" werde mißbraucht, denn wer für Freiheit des Volkes sei, dürfe nicht die Socialdemokratie bekämpfen. Redner kritisirte die Gesetzgebung im Allgemeinen und bemerkte, daß die Rechtsanschauungen im. Volke andere seien, als die der Juristen. Was in Flugblättern an Beschlmpfungen geleistet würde, daran sei die Socialdemokratic gewöhnt, auch die freisinnige Partei habe in ihren Flugblättern die Socialdemokratie verdächtigt. Die freisinnige Partei und mit ihr Dr. Gutfleisch, habe ein Interesse an der Erhaltung der heutigen Gesellschaft- wenn man auf dem Lande die Theorien der Freisinnigen kennte, so würden sie nicht eine Stimme erhalten- auch die freisinnige Partei verweigere den breiten Schichten des Volkes den Schutz. Herr Krämer unterzog hieraufdieThätigkeitdesHerrnDr.Gutfleisch inderArbeiterschutz- gesetzgebung seinen Betrachtungen, ging dann auf die anzustrebenden Besserungen der socialen Verhältnisse über, durch welche allein dem Wucher entgegengetreten werden könne und bemerkte bezüglich der Militärvorlage, daß diese abgelehnt werden müsse, weil das Volk die Lasten nicht mehr tragen könne, auch die Freisinnigen müßten die auf Abrüstung gerichteten Friedensbeftrebungen unterstützen. Er constatire mit Freuden, daß Herr Dr. Gutfleisch in Bekämpfung der Socialdemokratie nicht in den Ton Eugen Richters gefallen, Dr. Gutfleisch irre indeß, wenn er glaube, daß sich die socialdemokratische Partei mit den bürgerlichen Parteien verschmelze, dafür gingen die beiderseitigen Bestrebungen doch zu sehr auseinander. Redner schließt, unter Beifall der zahlreich vertretenen Anhänger seiner Partei, mit der Aufforderung, am : morgigen Tage den Candidaten der Arbeiterpartei, Herrn Orbig, zu wählen. , sollte neben ui in Berlin erst nur und eMt ffl Mittwochs: m 1. .Die Mnzenbrrse", Milchen und MWblott" Werke, auf d Uder Huni om eine vollü . Die Hi deutsa , Wer wi EiSMl «is?; 'Mgehune-me. Herr Dr, Gutfleisch trat, indem er zunächst erklärte, daß eine Verständigung mit den Socialdemokraten nicht zu erwarten sei, den Ausführungen der beiden socialiftischen Vorredner entgegen. Er halte an der gegenwärtigen Gesellschaftsordnung, weil sie von den Socialdemokraten nicht verbessert werden könne, fest- er habe viel mit Arbeitern verkehrt und deren Einverständniß mit der Socialgesetzgebung gefunden. Wenn die sociale Gesetzgebung Fehler habe, so könne dies nicht einer Partei zum Vorwurfe gemacht werden, denn Gesetze kämen nicht durch eine Partei zu Stande, sondern durch Verständigung. Wenn man vom Capitalismus spreche und ihn mit als Vertreter desselben bezeichne, so müsse er betonen, daß er nicht als Capitalist auf die Welt gekommen sei, sondern sich das, was er besitze, erarbeitet habe, er lasse es sich nicht ausreden, daß die Wohlfahrt des Volkes und besonders der Arbeiter das Leitmotiv seiner Thätigkeit gewesen. Zu dem Vorwurf, daß Herr Dove seine Stellung zur Militärvorlage nicht darlegte, übergehend, bemerkte er, daß Herr Dove sich auf das Programm der freisinnigen Partei verpflichtet habe, das genüge- den Antrag Hucne würde Herr Dove ablehnen, bezüglich dessen, was darunter gefordert werde, werde er seine Entschließung Vorbehalten - er werde bewilligen, was zur Erhaltung der Wehrkraft nöthig sei, nachdem er sich von der Nothwendigkeit überzeugt und auch davon, daß sich die Forderungen mit der Kraft des Volkes decken. Alles dürfe man aber nicht vom Staat erwarten, wie die Socialdemokraten- darüber gingen die Ansichten zwischen ihnen und der freisinnigen Partei auseinander. Redner drückte schließlich die Ueberzeugung aus, daß in unserem Wahlkreis die Ansicht Aller darin vertreten ist, daß dem Wahlkreis wieder eine ehrenvolle und achtunggebietende Stellung verschafft werden müsse, er bitte deshalb die Anwesenden, an der Wiederherstellung der politischen Ehre des Wahlkreises mitzuarbeiten. (Beifall.) B Durch platz, kom» gfltttllß nachstehend- eist! Ta im! 3ai und . §"l'ang 8V i. 5310 " Nw bi, ® di- ®rihCber,Q0e ii ■n fragen. S Äft «"gegeben. Herr Rechtsanwalt Dr.Gutfleisch (stürmisch begrüßt) bemerkte zunächst, daß er leider durch Krankheit verhindert gewesen sei, mit in den Wahlkampf einzugreifen. Es sei ihm angelegen, nicht nur die Thatsache zu conjtatircn, daß Herr Dove ein freisinniger Mann geblieben sei, sondern daß er auch in Bezug auf die Militärvorlage die unmäßigen Pläne der Regierung verwerfe. Man habe in den letzten Tagen geglaubt, der diesmalige Wahlkampf bewege sich in besseren Formen, allein er müsse bekennen, daß die Lärmmacher von früher dieselben geblieben. HerrDr. Gutfleisch verweist hierbei auf den nationalliberalen, mit der freisinnigen Partei sich beschäftigenden Wahlaufruf, der in letzter Stunde erschienen sei, um der freisinnigen Partei die Gelegenheit zu nehmen, sich zu vertheidigen. Die in dem Flugblatte gegen ihn erhobenen Vorwürfe müsse er, indem er Punkt für Punkt auf dieselben eingehe, entschieden, als nicht der Wahrheit entsprechend, zurückweisen. Wenn ihm der Vorwurf gemacht werde, daß er 1884 zur freisinnigen Partei Übergetreten sei, so wolle er nur bemerken, daß er sich damals in voller Uebereivstimmung befunden habe mit den Vertretern der heutigen nationalliberalen Partei, aus einem damals veröffentlichten Protokoll über eine Sitzung derselben sei dieses Einverständniß ersichtlich. Die nationalliberale Partei aber habe sich geändert, indem sie dem Bunde der Landwirthe beigetreten sei, diese Partei bediene sich einer Polemik, die nicht das Prädicat ruhi- und sachlich verdiene. Herr Dr. Gut- fletjdf ging hierauf auf nähere Beleuchtung des Flugblattes ein, widerlegte das in Bezug auf Börsensteuer, Rum und Chartreuse- steuer, auf den Wucher, die Militärvorlage, die Kornzölle, den Bund der Landwirthe u. f. w. behauptete und kam schließlich auf die neben der nationalliberalen Partei für den hiesigen Wahlkreis noch in Betracht kommenden Parteien, die antisemitische und die socialdemokratische, zu sprechen. Dem Antisemitismus habe insbesondere die Uneinigkeit der anderen Parteien den Boden bereitet; Erfolge werde der Antisemitismus nicht haben- selten sei ein Abgeordneter so spurlos verschwunden, wie Pickenbach. Herr Dr. Gutfleisch bemerkte weiter, daß seine Besorgniß darin beruhe, es möchte bei der bevorstehenden Wahl leicht Übersehen werden, daß der neue Reichstag nicht nur Über die Militärvorlage, sondern auch Über sonstige folgeschweren Fragen zu entscheiden habe. Bedauerlich sei es, daß man an den Volksrechten mäkeln wolle- namentlich bei fünfjährigen Legislaturperioden könne großes Unheil gebracht werden durch einen auf falsche Bahnen gebrachten Reichstag. Er fordere deshalb zur Wahl eines Mannes auf, der, wenn er Mitglied des Reichstages werde, auch einen starken Rücken der Regierung gegenüber habe, der .Qiele verfolge, die auch den Wünschen der Bevölkerung Gießens entsprechen- wenn die Wähler eine Präsenzziffer erhöhen wollten, so sollen sie diejenige der freisinnigen Partei erhöhen, sie würden damit für das Reich etwas Gutes leisten. — Herr Oberst Spohr kam, nachdem er zunächst seine Befriedigung über die Ansichten bezüglich der Militärvorlage ausgedrückt und besonders die in derselben enthaltene Verjüngung der Armee und Entlastung der Landwehr betont hatte, auf die bereits in der nationalliberalen Versammlung von ihm berührte Imp ff rage zu sprechen. Er brachte dieselbe in Beziehung zu unserem Militärwesen, indem er durch Ziffern nachzuweisen suchte, daß ein hoher Procentsatz alljährlich wieder entlassener Rekruten infolge der Impfung erkrankt und zum Siechthum gebracht seien. Der Impfzwang müsse beseitigt und jedem Menschen gestattet werden, nicht nur nach seinem Fa-on selig zu werden, sondern auch nack seiner Fayon zu leben. Er richtete nach feinen, vielfach durch Beifall, aber auch durch Zwischenrufe unterbrochenen Ausführungen an Herrn Dove ote Unfrage, wie er sich dem Jmpfgesetz sowie dem in Aussicht stehenden Reichsseuchengesetz gegenüber zu verhalten gedenke, event. ob er einen Initiativantrag auf Abschaffung des Impfzwanges stellen würde. — Herr Dove erklärte, diesen ”netr“9 stellen zu können, da ihm die Überzeugung für baß Für und Wider des Jmpfgesetzes fehle- bezüglich des Seuchengesetzes müsse er abwarten, in welcher Form dasselbe vorgelegt werde, danach werde er seine Entscheidung treffen. HerrG. Schmidt (Socialdemokrat) trat hieraus den Ausführungen der Herren Dove und Dr. Gutfleisch entgegen, und wies die Unterstellunng zurück, daß die socialdemokratische Parte. Sonderintereffen verfolge, jede Partei gehe auf Stimm- fang, die deutschfreisinnige so gut wie die socialdemokratische, nicht nur ideale Ziele, sondern auch praktische Ziele verfolge die Socialdemokratie, sie stehe aber besonders auf dem Gebiete der socialen Gesetzgebung im Gegensatz zu der freisinnigen Partei, die capitalistische Interessen verfolge- die Verweigerung des Normalarbeitstags, die Unwirksamkeit der Arbeiterschutzgesetze ,,Zum Löwen" verkündet. Schon geraume Zeit vor dem 6 Uhr angesetzten Beginn war bad Local mit seinen gangen überfüllt von Anhängern dieser und Angehött, sonstiger Parteien. Die Landbevölkeriing war ziemlich -rf vertreten. Um 3 Uhr erschien Herr Dr. Böckel, eröfinar alSbann die Versammlung und ertheilte Herrn Kr'Nci dem Landidaten der Antisemitenpartei, das Wort. In kurm Rede legte derselbe feinen Standpunkt dar: er sei für Bewilligung der Militärvorlage, er erachte sie als nöthig den ungeschwächten Bestand des deutschen Reiches fena trete er ein für die volle Wahrung der Rechte des Bauer» und Mittelstandes. Seine Partei sei eine Sauenwarn, mastig und stark, eine Partei, welche das Heft in Hände, babe und die Regierung zwinge, nach ihrer Pfeife zu tanzc«. Er überlasse es der geraden openen Ansicht der Männer a.;< bem Bauern- unb bürgerlichen Mittelstände, einzusehen, daß sc , Partei für die Interessen eintrete unb er solche stets ver. tocrbC1 . H^r Dr. Böckel führte alsdann in nabe;: 1 /3)tünbiger, sehr sachlich gehaltener, oft mit Beifall unten brochener Rebe bie angeführten Bestrebungen seiner Partei weiter und eingehend and. Er betonte die staatserhaltend« straft des deutschen Bauernstandes, berührte die Gegensätze und Dortheile der confumircnben Stände mit dem arbeitenden 53olte, machte Front gegen den verderblichen jüdischen Einfluß wie er beispielsweise in Börsen- unb Wuchergeschäften sich zeigt, und ging alsdann zu seiner Stellungnahme in Bezug auf Die Militärvorlage über. Dieselbe sei als Forderung obrechtigt, aber die Aufbringung der Mittel für dieselbe feine Geldfrage, sondern eine Steuerfrage. Seine Partei trete deshalb entschieden für progressive Einkommensteuer, für ge« lefclirfje Reichseinkommensteuer, ferner für eine Börsensteuer ein und verwerfe bie Gonfumfteuern, welche nur eine Belastung öed Volkes bilden. Deö Weiteren trete er für Verbesserung unb Vereinfachung ber Gesetzgebung, sowie für Bekämpfung bed ausbeutenben Judenthums ein. Redner ging alßbann auf oen Inhalt eines gegen ihn gerichteten Flugblattes näher ein, Die in demselben gemachten Beschuldigungen in längerer AuS. emandersetzung zu widerlegen suchend, hierauf die Qanbibatur Ded Herrn Köhler, nach nochmaliger übersichtlicher Darlegung feines Programms empfehlend. Auf ergangene Aufforderung öed Herrn Dr. Böckel, wer baß Wort wünsche, meldete sich Herr K a tz e n st e i n. Derselbe vertritt in seinen Au-, fübrungen den sozialdemokratischen Standpunkt und kritisine das haltlose Truggebilde, die Wetterfahnenbeweglichkcil der anttfemittf^en Partei. Alsdann ergriff Namens der nationai. liberalen Partei Herr Dr. Fuhr das Wart, bekenn, sich al« -öerfaifer des angeführten Flugblattes und sucht die darin gemachten Angaben zu begründen. Nach diesen Auseinander, etzungen ergreift nochmals Herrr Dr. Böckel zur Wider legung das Wort und schließt alsdann mit einem Hoch aus Öen Antisemitismus die Versammlung. Weiteren Entg-g- uungen war hierdurch das Wort entzogen, waS auch in 21 n» betragt der überaus großen Hitze und UeberfüQung des Vo caled geboten erschien. Außer stellenweise erregten Zwischen- rufen verlies die Versammlung ohne jede weitere AnSschrci. tungen. ... oJ Verhaftungen. Der Thäter, welcher bad Wasser bauddjen an ber Liebigstraße in ber Nacht vom 13. aus 14. b. Mts. geöffnet unb verschiedene Gegenstände daraus enttoenbete, wurde gestern Abend in der Person c.nes schon Brandstiftung und Diebstahls vorbestraften jungen Jicetwn aus Langenhain ermittelt und verhaftet. — Gestern abenl) mußte ein junger Mann von hier, der wegen Ruhestörung und Unfug betroffen wurde und den Schutzleuten seinen Namen anzugeben verweigerte, verhaftet werden. 6. Geiß-Nidda bei Salzhausen, den 14. Juni. Die Futter- noth hat bei uns einen so hohen Grad erreicht, daß die Leute Nachts hinaus auf bie herrschaftlichen Wiesen brangen und öraö abmähten. Zwischen Öen Frevlern und dem Schutz- personale kam cs zum Kampfe, wobei Blut floß. E» fand Haussuchung statt- gegen die Excedenten ist gerichtliche Unter mchung eingeleitet. — Unsere Fluren sind bis jetzt sehr sties mütterlich mit Regen bedacht worden, denn während zu Ansang Juni dlL ganze Provinz Oberhessen mehr ober weniger durch Gewitterregen erfrischt wurde, bekamen wir nichts, bie Regen- Wolfen zogen über uns weg, spendeten aber keine Feuchtig- fett. Aehnliche Erscheinungen finden sich in anderen Gemarkungen des Niddathales. Die Wiesen sind dürr unb aud- gebrannt. Die Halmfrüchte legen sich, wenn bie Mittagdhitzc fteigt, auf ben Bobcn. Den Futter- und Streubedürftigen wird von Seiten ber Cameralverwaltung auch dadurch eine Wohlthat erwiesen, daß Zahlungsfrist bis 11. November l. I. gewährt wird, wenn die Ortsvorstände sich verpflichten, die ganze Summe der den Ortdeinwohnern crebitirten Beträge auf einmal an die Rentämter zu entrichten. Bon Seiten der standeSherrlichen Forstverwaltungen kommt man den schwerbedrängten Landwirthen ebenfalls sehr entgegen, was unerkannt werden muß. Vielfach fragen sich die kleinen Bauern heute schon: Wie sollen wir unser Vieh durch den Winter bringen? Und weiter: WaS fangen wir an, wenn imr es abschaffen müssen, da wir ohne Vieh eine ordentliche Wirthschaft nicht führen können? WaS soll es denn im nächsten Jahre mit uns werden? - - - - HHB Vorkehr, Land- mtfc Volkswirt!? rchaft. ' 14• 2unt. Fruchtmarkt. Rother Wet^n Sk« L Äfc-t“00'Rom •*1M°-■* 'M. —------ ————————— «otbeiiran 6er israelitischen Seligionsgesellschast. Freitag Abend 7* Uhr. Samstag Dormittag 8” Uhr, Samstag Nachmittag 4« Uhr, Samstag Abend 9* Uhr. Mwirths^ S * ***£ Sfr, K'Ä» "./das SU ’Hltr ?Untt dar: er \erQd»e fix.LSjüt 6$ iW , ’e' eine sn? ®Ql«h le^c daß fc.r, ^^var>! lihÄ « Ansicht ber UU ,Qn|tr. nbe'£in^feh snc CJ! ' und et i2 '?Q6irT *. 5£j.»« » Zungen i?Q“nltI klonte die ftad fi Jaitt ' berührte ände mit dem ZW ^«fts S „ '8t[Nis , N«M°«kS nityt j,1 ’flungen in längerer VierM die Tandidatrr - u «sichtlicher Dackzur- J ergangene Ausiardem: Bort Wunsche, meldete fij *?ritt in (einen N Standpunkt und kriti^ ^ersahnenbeweglichkeil ti r’ft Namens der national 306 Wort, befennt fidjal! "es und sucht die darir Nach diesen Auseinander Dr. Ml zur Wider dann mit einem hoch oir ung. Weiteren Enlgez- tzogen, was auch in An- nb UtbtrfiHliing des Lo- ntift enqien ßiDifätn* side weitere ÄuMei- Xj welcher das Waffn- ber Nacht vom 13. auf bene Gegenstände daraus n der Person eines ichoir hls vorbestraften jungen inb verhaftet. - Gestern i hier, der wegen Ruhend den Schutzleuten seinen aftet werden. en 14. >i. Die Kuner- ad erreicht, daß die Leute en Wiesen drangen und tölern unb dew W )« Blut siosi. $ nten isi gerichtlicheWr m sind bis jetzt sehr M denn während zu Ansan; mehr ober weniger durt r:n wir nichts, die Regen leien aber keine Fruchtig n sich in anderen Gem eien sind dürr und aus idj, «m di-»--« «.«» •**#? Ml «"»11 toi* , bi« 11. W*1; inte fiil «E mern crebittrten M, ' Xidjten. ** unatn !-«' * L’ falb W'.'Ähii: fr««« W X RSS** h« A-i" ««!»* Abbruch-Versteigerung. Turc^ Abbnlch des Hofgerichts-Gebäudes, Brandplatz, kommen Samstag den 17. Juni, Vormittags 9 Uhr, nachstehende Utensilien zur Versteigerung und zwar: 5347 eine große Parthie kl. Ziegel, Dachfenster, Dachlatten,Zinkkandeln, große Parthie Fenster und Zimmerthüren von mittlerer Größe, Sandsteinplatten, Treppen, mehrere Dielen ___nud Bretter, Oefen, Brenn- und Werkholz. pro 31. Dezember 18 9 2. Activa. vM An Maaren 11704.04 An Caffa 6973.66 An Inventar 249.74 An Debitoren 503.87 Passiva. jl Per Darlehen 3500.— Per Creditoren 8220.42 Per Kosten 2472.60 Per Mitgliederconto 1740.— Per Reserve-Fond 493.75 Per Betriebsrücklage 771.83 Per Vermögen 2232.73 19431.31 | 19431.31 Dre MUgliederzahl betrug Ende 1891 .... 166 Zugang in 1892 .......... 9 Abgang in 1892 ........... 5 Mitgliederzahl Ende 1892 ........170 Watzenborn-Steinberg, den 14. Juni 1893. [5331 landmrthschM Consum-Nerein pi Watzenborn-Zteinbera eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter tzaftpßicht. Der Vorstand: __________Hirz.___________Schäfer.__________Leicht.__________ Bilanz der Aktien-Gesellschaft Spar- und Vorschuß - verein zu Großen-Linden vom 31. Dezember 1892. Aktiva. vtL Vorschüsse auf Schuldscheine und Hypotheken 354929.24 An Werthpapieren 15348.75 Im Conto-Correntverkehr 19075.— Kaufschillinge 12176.66 Kaffenbestand incl. Rückstände 32249.72 433779.37 Passiva. Jt Actiencapital 12500.— Verzinsliche Einlagen 413409.22 Reservefond 6010.15 Zu vertheilender Reingewinn 1860.— 433779.37 Großen-Linden, am 2. Juni 1893. Der Vorstand: Weigand, Luh, Director. Rechner. 5334 Lhly, Controleur. Jeder Leser dieser Zeitung sollte neben unserer Zeitung auch die hochinteressante »Thierd-rse*, welche in Berlin erscheint, halten. Man abonnirt auf dieselbe nur bei der nächsten Postanstalt, wo man wohnt, und erhält für vierteljährlich nur 90 Pfg. frei in die Wohnung jede Woche Mittwochs: 1. „Die Thierbörse", 2. „Die Kaninchenzeitung", 3 „Die internationale Pflanzenbörse", 4. „Die Naturalien- und Lehrmittelbörse", 5. „Den landwirth- schaftlichen und industriellen Central-Anzeiger", 6. „DaS Illustriere Unterhaltungsblatt" und 7. jeden Monat einen ganzen Bogen (16 Seiten) eines Werkes auf dem Gebiete des Thier- oder Pflanzenreichs. Augenblicklich erscheint „das Hühnerbuch"; daran schließen sich „das Kaninchenbuch', „das Buch der Hunde", „das Taubenbuch" u.s.w., so daß jeder Leser im Laufe der Zeit eine vollständige Bibliothek gratis erhält- Die Thierbörse mit ihren vielen interessanten Gratisbeilagen ist somit ein deutsches Familienblatt im wahrsten Sinne des Wortes. Wer während eines Quartals bestellt, versäume nicht, auf der Poft zu sagen: „Ich bestelle die Thierbörse mit Nachlieferung". Dafür nimmt die Post 10 Pfennig, aber man erhält dann auch alle im Quartal bereits erschienenen Nummern vollständig nachgeliefert. Die Postanstalten sind vöf- pflichtet, jeden Tag im Jahre, während der Schalter geöffnet ist, Bestellungen entgegenzunehmen. — Inserate aller Art haben bei der sehr großen Verbreitung durchschlagenden Erfolg Wollspinnerei Fröhlich in Mehlar. Durch die Vergrößerung meiner Fabrik - Anlage bin ich veranlaßt, die Niederlage in Gießen aufzugeben und den Alleinverkauf meiner Beiderwand mit dem Heutigen der Firma Gebe. Scheel in Giessen 311 übertragen. Wollewaaren zum Färben, Wolle zum Kämmen und Beiderwand zum Walken werden daselbst zu den seitherigen Preisen angenommen und auSgegeben. [5171 ____Carl Fröhlich. Achmer Jreiro. Feuerwehr. Samstag den 17. Juni 1893: Feier des 38. Stiftungsfestes int Cafe Leib. Anfang 8V2 Uhr. 3MT In Uniform. *>£ 45310 Der Borstand. Eismaschine. Bohnenschneidmaschine. Eine für jeden Landwirth L!^^mpfehlenswer1he Zeitschrift ist unstreitig die in Frankfurt a. M., Berlin und Kassel (Haupt-Expedition) erscheinende ba dieselbe in ihrem Inhalt ebenso reichhaltig, wie gediegen und trotzdem ungemein billig ist; sie kostet MUÖltö ‘ 0 m Mitarbeitern heben wir neben einer großen Zahl hervorragender practischer ? b e Ä^Prof. Drechsler Prof. Koenig, Prof. Kühn, Prof. Müller-Thurgau, Prof. Pütz, Prof. Wagner, ?rr‘ Kummer, Dr. Droysen, Dr. Edler, Dr. Franz, Director Fiedler, Hauptmann Geiß, Dr. Giers^erg, Dr. Kittel, Director Klee Dr. L^ngkavel, Ros1-Haddrup, Obergartner Seligmüller, Ch. Weigand, Prof. Wtlckens und lassen die in den Kreisen !k! ^uowirthschaft hochgeachteten Namen icbe weitere Empfehlung der Deutschen Allgemeinen Zeitung für Landwirthschast gewiß al§ Überflüssig erscheinen. Im Poftzeitungsverzeichniß ist dieselbe unter 3to. 15(i5 aufgeführt; sie kann aber auch direct von der Expedition in Frankfurt a^M., sowie durch dieFerber'sche Univ.-Buchhandlung in Gießen bezogen werden. Probe-AbonnementS ans Wunsch 6 Wochen gratis. umitua Wringmaschine. 2963 Seltersweg Nr. 83 Brüder Schmidt nächst dem Seltersthor Waschmaschinen Mangeln Wringmaschinen. ff Holz- und Lackirwaaren. Britannia- u. Nlckel- waaren. Solinger Stahlwaaren. Blumen- u. Servir- tische Gemüse- und Gewürzetageren. Servir- bretter. V.aschgarnlturen Soxhlet’s Apparate. n Fliegenschränke. _ _3_ Flaschenschränke. Grosses Lager in Emalll-. gusseis. u. inoxyd. Geschirren. Haushaftungsmaschinen. Frucht- , pressen. Schilias. Conservengläser fl und -Büchsen. Bohnenschneidmaschinen. Eismaschinen. Eisschränke wul- Soxhlet’s Apparat Freitag den 28. Juli, Nachmittags 21/» Uhr, sollen auf dem hiesiigen Ortsgericht die den Gustav Moor Eheleute« in Gießen gehörigen Immobilien: Flur I Nr. 689e23/Ko — 53 qm Grab» garten in den Neuen Säuen, Flur I Nr. 689e«/r Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die den Heinrich Michael Mer, Eheleuten in Gießen gehörigen Immobilien: Flur I Nr. 994,/too — 368 qm Hofraithe auf dem Reichensand, Flur I Nr. 99<6/10o — 493 qm Hofraithe auf dem Reichensand und in den Wallgärten, Flur I Nr. 99*7/ioo — 195 qm Grasgarten daselbst öffentlich meistbietend versteigert werden- Gießen, 15. Juni 1893- Großh. Ortsgericht Gießen. __________I. A.: Bogt.________5349 Versteigerung. 5341J TamStag den 17. d. MtS, Nachmittags 2 Uhr versteigere ich Marktplatz 20 dahier gegen Baarzahlung: 1. 2 Kleiderschränke, 1 Sopha, 1 Nähmaschine, 1 Waschtisch, 1 Bügeltisch, 1 ovalen Tisch, 1 Nachttisch, 1 Com- mode, 1 Nähtisch, 1 Küchenschrank und andere Sachen; 2. 2 Säcke Mehl^ 2 Regulateure, 1 93er» ticow, 1 vollständige Ladeneinrichtung, 1 goldene und 1 silberne Taschenuhr und dergl. Schmucksachen. Versteigerung ad 1 findet bestimmt statt. Bor«, Gerichtsvollzieher. Aeisgeöolenes. Stadt. Schlachthaus. Freibank. [5336 Heute und morgen: Ochfenfleifch, nicht ladenrein, per Pfd. 35 Pfg. 5329J Die Verdaulichkeit aller Speisen wird überraschend erhöht durch Suppenwürze. Zu haben bei H-. v». -oahnhofstr. Pr. Rindfleisch, — per Pfd. 45 Pfg. — emfiehlt [6345 Heinrich Klein, _______________Asterwcg 13.___________ 5340] Heute eingetroffen: See-Hecht, — per Pfund 30 Pfennig — Schellfisch, — per Pfund 22 Pfennig — in bester Eispackung. Ed. Fuckert, Neuen Baue 17. MAGGI5 lallNiMr Mein. Donnerstag den 15. Juni 1893 (Wahltag- von Abends 8 Uhr ab: Versammlung im Sank des Lenz'sfhen Felsenkellers. 5328 Der Wahlausschuss. Schützenverein. Unseren Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Vereinshaus mit Garten am 18. u. 19. er. dem hiesigen Radsahrverein zur Benutzung überlassen ist und daß an den gleichen Tagen das Schießen auf dem Schießplatz ausfällt und dafür Donnerstag den 22. er. als Schießtag eingeschalten wird. Auch für die nächste Zeit findet neben Sonntag und Montag auch Donnerstag Nachmittag Schießen statt. 5346 _____Der Vorstand. Radfahrer - F est. Karten im Wroerkaus Marktplatz 1, Tnb August Voigt, Selters weg 46.5337 Textors Terrasse. Dienstag und Freitag: [5268 frische Waffeln. Zur Saison Sommcrröcke u. Westen, Wasserdichte Loden- Havelocks, Joppen, Gummistoff • Regen • Paletots. Gummi-Wäsche. Radfahrer- und Touristen- Hemden, Strümpfe, Schuhe, Mühen, Lawn-Tennis-Spiele und ganze Anzüge. Heere«-WLfche, als: Hemden, Kragen, Manschetten, Vorhemden, Taschentücher. ^erven-Modervaaren-GefchRft Heinr. Rübsamen, Kürschner Mänsbnrg 16 Giessen Mäusburg 16.4293 Prof. Dr. Jägers Normal-, Dr. Lahmanns Reform- nnd Pfarrer Seb. Kneipps Gesundheits-Unterkleider. Anerkannt beste QualitLIen zu billigen Preisen. Stets das Neueste in Shlipfen, Cravatten, Hosenträgern, Glacö- und Stoff-Handschuhen. Große Auswahl in Mützen, besonders Kindermützen. Regen- und Sonnenschirme, Hut« und Armflore. tSÄST Herrenhemden, Haus- und Jagdröcke, Westen, Havelocks und Regenmäntel liefere anch, nach Wahl der Stoffe nach Maß unter Garantie des guten Sitzens. B83 guten Vater, Sohn, Schwiegersohn, Schwager und Onkel Herrn Leiden zu erlösen 5352 Giessen, Mettmann, Frankfurt, Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen F orstwart Heinrich Kaiser ach langem schweren Jahren in ein besseres Jenseits abzurufen 533;' Staufenberg. den 14. Juni 1893 Die Beerdigung findet Samstag den nach dem Philosophenwald den Schirm aushob. wird gebeten, den eld In Kies ck Blumenarten in nur IO Stunden ab,„geben Heute verschied sanft der 3515 gesucht Marttstraste 17 Eine I miethen. Vrandplah 10 10020 Selsenk. Bergw^Act. 9610 9120 509' 18570 137.00 143 70 113.70 101.75 283 -0 101.70 Annah" f-lzende" 90.12 380 0*1 Mb" 168.80 10M 0 H06O 7110 3 pCt. ReichSanleihr 3] Eine Lauffrau gesucht. August Schmidt, Rittergasse 19. Lomb. E.-B.-Act. Buschtherader E.-B^Act. Elbthal-Bahn-Act. Gotthard-Bahn-Act. Schweizer Rordost.»B^Aet. Mainzer E^B.-Act. Marienburger E.-B.-Act. too ötr 22NUÜI ÄS Nfm .n9.brQjlt ■ • 'N der N, Die Beerdigung findet Samstag Nachmittag 3 Uhr vorn Sterbehause, Hessenstrasse Nr. 2, aus statt. was wir hierdurch schmerzerfüllt anzeigen Selters (Hessen). 15. Juni 1893. erlernbar. Alles Nähere über Be- 6343] Jüngere Mädchen vom Lande ginn des Cursus rc. vorläufig Grün« sowie Mädchen, im Kochen erfahren, suchen Sonntag Nachmittag 4 ilhr aus seine» I mit dem jungen Mädchen Die trauernden Hinterbliebenen Familie Spahn. SchlußesurD 1 Uhr 15 Min. 86.70 4 pEt. Ung. Gold-Reale IC0.55 5 p6t. Jtal. Rente 86 70 3 pCt. Portugiesen 100.70 4 p6t. Gricch. Monovol-Nnl. I>b#rtrifn Imrlnu-’R Seife bei bDligen-m Frei* von nur 26 Pfg. du> >tück Beste Seife für Hautpflege laut amUkbem Gutachten: C. Naumann. Offenbach a. M.. Seifen- und Parfumerie-fabrik >vacra Laud btlam. \ 3« u„ Säuft- auf 55" *“ d-u , «51"' °h°- tti» oier g tn unb übe eben " 11, .8«änbtni T6""Wiiten Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die schmerzliche Nachricht, dass es Gott dem Allmächtigen gefallen 5342] Ein Stotzkarren billig zu verkaufen Walltborstraße 7. Leiden im Alter von 52 Zum Bezug das 3-- MM' du. M bck Tügescreigmste Weise zur Sem Nachrichten dci ten-Bureaus j engeren und stets über die senden Unter] Oberhessen' Anzeiger" ser Vorgänge in zur Kenntniß wird den Bec gebührende B zcigcrs zu T Oberhcssen bei Anzeiger burd werthen aus ' sichtigung zu1 die Beobachti wirthschaft, in bin firei# , diegenes Feu titeln ernsterer Unterhaltungs „Gießener zeigcr wöchen stets ein gewä bringen, nan beliebte Beiga Wir erjuc ihre Beftellun! wollen. Neni Bestellung bis gestellt, wie Hummern nack Angelika Poppelsdorf aus Düsseldorf hat, meinen lieben, treuen Gatten, unseren Allen Verwandten und Bekannten die traurige Nachricht, dass es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unseren Wieseck. 5301) Der junge Mann, welcher am RcichSbank-DiScant 4 pCt — Frankfurter Bank-DtScont 4 pLt Lehrer Konrad Spahn aus Selters ’ sPiontag8- » *** 9‘* i» ""i"1 ®rttl,. hrttm 17 d. Mts., Nachmittags um 1V2 Uhr in Staufenberg statt Todesnachricht. Allen Freunden und Bekannten die schmerzliche Mittheilung, dab cs dem Allmächtigen gefallen hat, meine gute Frau, unsere unvergeßliche Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante Elisabetha Schulz nach kurzem, schweren Leiden in ein besseres Jenseits abzurufen. Gießen, den 14. Juni 1893. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: (s'lias Schulz. Die Beerdigung findet am Freitag den 16. Juni, Nachmittag» Vi3 Uhr, vom Stcrbehause, Wallthorstraße Str. 27, aus statt. 5338 Cours bericht uon E. Wasserschieben, Vankgeschätt Frankfurter Börse vom 15. Juni 1893 Uzerei (,ri. 4.bi. 1 «tritm Die heutige Nummer umfaßt 8 Leiten dergerftr. 26 (bei H. Otto). [5323 5354] Ein Medaillon nebst Münze gefunden. Abzuholen gegen Erstattung der Inseratgebühren LudwigSplatz 6 IV. St. 5332] Ein Mädchen, welches vollständig kocht und alle Hausarbeit gründlich versteht, wird gegen hohen Lohn auf Juli oder August in einen kleinen Haushalt Bermtethfrau Seybicke, Bahnboistraße 43 6348] vahnhofffratze 48 in w,rd ein Lanfmstdche« gesucht. 5352] Eine brave Frau wird gesucht zum Waschen und Putzen- Nähere- in dc Exved. d. -Bl 534I^in^^stm^sow^elnZ^mtbUod^ unm.od al» Werkst-zu oerm. Kirchenvl.l-' 63i9J Schön möbltrte» Zimmer zu »er» 6 SANITAS Toileite-Fefl Seife I Zu haben in allen jParfumerieneDroguerien.