1893 Sonntag den 16. April frrxfrret* 6L Amts- und Anzeigeblutt für den Ureis Gietzen. Hratisbeitage: Hießmer Kamitienökätter. Anrttichev Theil Der Congreß der Deutschen Berlin, 14. April. aUufl) rat ea ,30 Ille Inneeccn-Burtaur H 3*» mü luHeeM nrfjnue lejtigen fit ben .Gießener Iw|tl(cr* mtgegte. ■ene|et »oh Inzrigee |u brr NechmittegH für bce IMyebai tag -r sch ein en den Nummer hii Bereu 10 lchA. •te Gießener waten dem Inyi|tt »Hch-tlich brtitnel ltigdt|U Der •H«« eetchnni täglich, 3* LuLnahme de« Montag«. Neueste Nuchrlchten» WolffS telegraphische« Correspondmz-Bureau. Berlin, 14. April. Unter dem Vorsitz der Kaiserin wurde heute in der Singakademie die Generalversammlung des VaterländischenFrauenvereins abgehalten. Minister fit. 89. Erstes Blatt Hofmann leitete die Sitzung. Der Geh. Ober^Regierungsrath Roux erstattete den Jahresbericht. Consistorialrath Ehlers (Frankfurt a. M.) sprach über die Bedeutung der Arbeit unter dem Rothen Kreuz für die Lösung der socialen Aufgaben der Gegenwart. Gesang eröffnete und schloß die Versammlung. Deutscher Neichstag. 76. Sitzung. Freitag, 14. April 1898. Zweite Brrathung des Wuchergesetzes. Abg. v. Bar (bfr): Der Entwurf enthalte einen Eingriff in die VertragSfreihett und erschwere den Verkehr; er schaffe eine Rechts- unftcherhetl, indem er dehnbare Begriffe in der Rechtspiechung etnführe. Abg. Fromme (Soc.) will auch die in dem ArbettSvertrag enthaltene Ausbeutung der Nothlage unter dm Begriff des Wuchers gmommen haben. Abg. Stadthagen (©oc.) hegt dm gleichen Wunsch. Staatssecretar Hanauer weist diese Anschauung al« falsch zurück. Bei S 302c, betreffend Sachwucher, verwirft Abg. Bar (bfr.) die Bestimmung des Artikels und bezeichnet den Begriff „gewerbsmäßig" als schwankend und unsicher. Abg. Buol (Etr.) hält den Sachwucher und Creditwucher für gleich verwerflich und gleich strafbar. Nach kurzen Bemerkungen Krauses (bfr.) erkennt Staats- fecretär Hanauer das Vorhandenfein verschiedener Bedenken an und bemerkt, die Regierung fahre fort, dm Credtt- und Sachwucher verschieden zu behandeln. Bet der Abstimmung stellt sich die Beschlußunfähigkeit deS Hauses heraus. Der Antrag Stadthagen (Soc), die Ausnutzung der Nothlage in dem Arbeitsoertrag al4 Wucher in das Gesetz auszunehmen, wird zur Dtscuision gestellt. üäS k-M Abg. Buol (Etr.) erklärt sich gegen die Aufnahme dieser Bestimmung. Nach einer wetteren Bemerkung des Abg. Krause wird die Discusston geschlossen und S 302a, 302d und 302s angenommen. Der Antrag Stadthagen wurde abgelehnt.! Abg. Liebermann v. Sonnenberg bittet den Präfidentm, Ahlwardt den Weg zu weisen behufs Vorlage der Actenstücke. Der Präsident erklärt, er habe Ahlwardt nabegelegt, den geschäftsordnungs- mäßigen Weg zu gehen. Ahlwardt habe aber die Ntederlegung der Actm verweigert, wenn nicht eine besondere Commission zur Untersuchung eingesetzt werde Ahlwardt erklärt dies für ein Mitzver- ständniß. Der PiLsident hält die Sache für erledigt. Nächste Sitzung Montag. Tagesordnung: Wuchergefetz und Verrath mililärtfcher Geheimnisse. Birrteltährtg« 2 Mark 20 Psg. Bringerloha. Durch die Post bepgee 2 Mark 50 Bfc. Rebaction, »rptbHUe und Druckerei: Bekanntmachung, betr. die Besetzung der Stelle eines Kreisveterinärarztes des Kreisveterinäramtes Grünberg. Wir bringen zur öffentlichen Kenntniß, daß der praktische Veterinärarzt Eduard Neun Höffer zum Kreisoeterinär- arzt des Kreisveterinäramts Grünberg ernannt worden ist und daß derselbe feinen Dienst angetreten hat. Gießen, den 10. April 1893. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Gesellschaft für Chirurgie wählte Geheimerath Professor Esmarch für das nächste Geschäftsjahr zum Vorsitzenden. Berlin, 14. April. Die Strafkammer des Landgerichts verurteilte den Redacteur Saling vom „Kleinen Journal" wegen Beleidigung des Mainzer Offiziercorps, begangen in einem Artikel über die Mainzer Säbelaffatre, zu einer Zusatz- strafe von einem Monat Gefängniß. Saling hat noch vier Monate Gefängniß wegen Beleidigung zn verbüßen. Potsdam, 14. April. Der Kaiser ist heute Nachmittag l* * 3/4 Uhr nach Swinemünde abgereist. Brussel, 14. April. Ein Erlaß des Bürgermeisters verbietet bei strenger Strafe Umzüge und Ansamm- lungen. Der Socialiftenführer Volkers ist angeklagt, weil er eine Bande, die Ruhestörungen veranlaßte, angeführt hat. Der Gerichtshof machte Volders für die Tumulte und Aufreizungen der Menge in den letzten Tagen verantwortlich. Mou8, 14. April. Im Borinage striken 16,000 Arbeiter. Man erwartet die Ankunft von Truppen. Bisher ist keine Ruhestörung vorgekommen. In Brüssel und den Vorstädten ist die Lage des Strikes dieselbe wie gestern- der Strike nimmt nicht zu- einige Banden Strikender durchziehen die Straßen und bei dem Einschreiten der Polizeiagenten wurde ein Knabe verwundet. Belgrad, 14. April. Die Proclamatio n des Königs Alexander lautet: „Serben! So oft es die Lebensinteressen des serbischen Volkes erheischten, haben meine Ahnen Obrenowic sich stets in den Dienst der serbischen Staatsidee gestellt. In deren Traditionen auferzogen, treu dem Geiste der Nation und gewohnt, vor Allem der serbischen Staatsidee zu dienen, habe ich heute die Pflicht, dem Bei- spiele meiner Ahnen zu folgen. In gegenwärtiger Zeit sollte das Volksleben sich ruhig unter dem Schutze der Verfaffung entwickeln, die mein erlauchter Vater im Einverständniffe mit allen Parteien und mit dem Volke selbst dem Lande verliehen hat. Leider war die Verfassung in jüngster Zeit so gefährdet, die staatsbürgerlichen Rechte meiner theuren Serben waren Meßmer Anzeiger Keneral-Wnzeiger. ______ lkgriindet 1830. „ ö'iUü, ./«»mrx: Ä 1890: |6Äi0Dfn‘* ' 1891; GfiSlißionnuc tu ffub» 1892: MWj I. 1870-79: 3$ K 1S8M9:415 1890- 92:4^ ~ t« MteulUni Mrrtptiult. dermaßen in Frage gestellt, die verfassungsmäßige Stellung der Volksvertretung war derart erniedrigt, daß ich nicht säumen darf, diesem unglücklichen Zustande ein Ende zu machen. Serben! Von heute an nehme ich die königliche Gewalt in meine Hände. Von heute an tritt die Verfassung ganz in Kraft und erhält ihren vollen Werth. Im Vertrauen auf den glücklichen Stern der Obrenowic werde ich, gestützt auf die Verfassung und die Gesetze, mein Land regieren, und so fordere ich Euch Alle auf, mir treu und ergeben zu dienen. Mein theures Volk, indem ich Gott anflehe, daß er jeden meiner Schritte beschütze, schließe ich mit dem Rufe: ES lebe daS Volk! Gez. Alexander. Belgrad, 13. April 1893. Belgrad, 14. April. Die Stadt ist beflaggt. Die radicalen und fortschrittlichen Blätter veröffentlichen die Proclamation des Königs und begrüßen dieselbe sympathisch. Das „Videlo" sagt, von Serbien sei ein Alp» druck gewichen und es habe sich wieder gezeigt, daß die Dynastie Obrenovic mächtiger sei als die eingebildete Größe der Regenten. Die radicalen Blätter begrüßen den König als Retter und schwören ihm Treue. Der König erschien gestern Nachts tu Begleitung des neuernannten Militär- Gouverneurs von Belgrad, des Obersten Toka Milanovic, in den Kasernen und hielt eine Anrede an die Truppen, worauf die Eidesleistung erfolgte. Das Offizier- corps begrüßte den König mit begeisterten Zurufen. Die zum Diner geladenen Regenten und Minister erfuhren nach Tische, daß sie Gefangene des Truppen- commandanten seien. Nur zögernd unterschrieben die Regenten Ristic und Belimarkovic das ihnen vorgelegte Schriftstück, worauf sie in dem neuen Palais in Hast gebracht wurden. Die Regenten und Minister blieben bis heute 10 Uhr Vormittags gefangen, worauf sie freigelassen wurden. Die Eidesleistung der Beamten und Truppen vollzog sich im ganzen Lande ohne Zwischenfälle. Die Stimmung in Belgrad ist eine gehobene und eö wird eine Illumination vorbereitet. Die Häuser der Radicalen und Fortschrittler sind decorirt. Das entschlossene und umsichtige Auftreten des Königs findet all- seitige Anerkennung. __ Depeschen deS Bureau „$erolb'. Berlin, 15. April. Heber die Gestaltung der architecto- nischen Umgebung des Nationaldenkmals Kaiser Wilhelms I. wurde gestern die Entscheidung getroffen. Der Kaiser bestimmte, daß der Entwurf von Begas zur Ausführung komme. Berlin, 15. April. Die Uebersiedelung des kaiserlichen Hofhaltes nach Potsdam erfolgt am 18. April. Der Tag der Abreise des Kaiserpaares wurde verschoben. Berlin, 15. April. Das Schwurgericht verurtheilte gestern den Rechtsanwalt Dr. Moll wegen wissentlichen Meineids zu drei Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust. Berlin, 14. April. Die „Kreuzztg." schreibt, es^gewinne den Anschein, die Erstattung des Berichts der Militär- cornrnission werde absichtlich verzögert. Als Grund werde angeführt, v. Huene verhandle noch über ein Comprorniß mit dem Reichskanzler. Berlin, 15. April. Ahlwardt formulirte einen Antrag, worin er Einsetzung einer parlamentarischen Untersuchungscommission zur Prüfung der Actenstücke verlangter unterbreitete denselben Bebel, der Namens seiner Fraction die Form des Antrages beanstandete, aber sich bereit erklärte, denselben umzugestalten, und mit der Fraction wegen Unterstützung zu verhandeln. Ahlwardt weigerte sich, den Seniorenconvent als Richter über sich anzuerkennen,' weil er in ihm eine Partei erblickt. Berlin, 14. April. Ahlwardt hatte vor dem Beginn der Reichstagssitzung vom Präsidenten das Wort erbeten und unterhielt sich lange mit dem Präsidenten, welcher anscheinend sehr erregt war. Als der Präsident Ahlwardt das Wort verweigerte, lehnte dieser es ab, die Actenstücke auf den Tisch des Hauses niederzulegen. Das Haus trat alsdann ohne Zwischenfall, aber unter großer Heiterkeit in die Tagesordnung ein. Budapest, 14. April. Die Stadt Veszprirn brennt. 1000 Personen sind obdachlos. Mehrere Menschen sind verbrannt. Der Schaden ist colossal. Kopenhagen, 14. April. Vorn 2. bis 8. April kamen hier 110 Fälle von Influenza vor. Kopenhagen, 14. April. Die Ankunft der Czaren- familie wird erst für Monat August erwartet. Sruffel', 14. April. Die Ruhe ist allgemein I wieder her gestellt. Einzelne Socialisten durchziehen I mit rothen Fahnen die Arbeiterviertel. Für heute Nachmittag PliS. ^ch'chajl-n waren Snbt vvrizm arl versichert. Diele Riesin, erung in Deutschland bereits gell für Jedermann; Niemand, kein irth, kein Beamter sollte daher 711 ist ist bei günstigsten BkchchmuHr. > eine der gratztrn und Mtzsten llebnsWe satten bei ihr den Sesetlschasl, svwic deren Berlreler H, Wallthorstraße 2ö, Bahnhofstraße 40. ;uie. ^5*^4 heunblii, m A Nt. _ * - *»*.:■£ NgSvoll Guhr u. SÄ****** >e ---7 ^ltührl __ Nr. 13 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 13. d. MtS., enthält: (Nr. 2091.) Verordnung, betreffend das Aufgebot von Landanfprüchen im füdwestafrikanifchen Schutzgebiet. Vom 2. April 1893. Gießen, den 15. April 1893. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Gießen, den 15. April 1893. Betr. den Wiefengang. DaS Großherzogliche Kreisamt Gießen em die »rstzh. BftrgttmdfUtett* des «rette-. Soweit Sie unserem Ausschreiben vom 4. v. Mts. — Anzeiger Nr. 56 —, noch nicht entsprochen haben, erinnern wir Sie an sofortige Erledigung. v. Gagern. Gießen, den 14. April 1893. Betr.: Ausführung der Landesfeuerlöschordnung. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Wir haben angeordnet, daß im laufenden Frühjahr durch die Kreisfeuerwehrinspectorm in den Landgemeinden des Kreises Hebungen sowohl der Pflicht- wie der freiwilligen Feuerwehren abgehalten werden, und beauftragen Sie, hiervon den Feuerwehrcornrnandanten alsbald Nachricht zu geben, sowie, wenn Ihnen die Mittheilung über Tag und Stunde der Hebung zugeht, die sofortige Ladung der Feuerwehrmitglieder zu veranlassen. Auch weisen wir Sie an, den Hebungen selbst anzuwohnen. Gelegentlich der Anwesenheit in Ihren Orten werden die Kreisfeuerwehrinspectoren sich auch vom Stand der Löscheinrichtungen überzeugen. v. Gagern. Auf sofort ■ rwstteichtr-Sehülfm gegen W gesucht von [3575 C. «tphonv, Wetzlar. i w Wh Ml dogt, Lvwrngasse. WWs gesucht Kreiling, Rufet, ] Heuchelheim. WlUMittr ofoit auf dauernde BtschMMS Lehrmädchen erten unter L Ji an Die «iv i« »«M™ ßifiiti braves iiichtigks Bekanntmachung. Gestohlen wurde dahier am 28. v. Mts. eine Herren- Rernontoir-Ankeruhr mit glattem, vernickeltem Rückendeckel, bläulichem Zifferblatt, Zeigern von gelbem Metall, mit Secundenanzeiger und römischen Zahlen. Wir ersuchen Jedermann, der über deren Verbleib Auskunft geben kann, uns oder dem nächsten Beamten des Polizei- und Sicherheitsdienstes unverzüglich Mittheilung zu machen. Gießen, den 14. April 1893. Großherzogliche Staatsanwaltschaft. Schilling-Tr. Steckbrief. Gegen den Koch, Karl, geboren am 4. Juli 1874 in Gießen, Sohn des Schreiners Fr. Koch, welcher flüchtig ist, ist die Hnterfuchungshaft wegen Körperverletzung verhängt. Es wird um Fahndung, Verhaftung und Nachricht vor Zuführung ersucht. Gießen, den 10. April 1893. Großherzogliche Staatsanwaltschaft. Schilling-Tr. Gefunden: 1 Hhrkette, 2 Taschenmesser, 1 Rasir- messer, 1 Kindersonnenschirm, 1 Contobuch, 1 Taschentuch, 3 Paar gelbe Handschuhe, 2 Portemonnaies, 1 Hundehalsband, Geld, 1 Stock mit Bleiknopf und 1 Brieföffner mit Messer. Gießen, den 15. April 1893. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. f k *1 •• MwB «ul I« frebttf aOo aal etflr* v CtUfDltOfff "ÄA ^"»1 ” «Mhr «tt faiolt m tafatttai London, 15. April. Nach einer „Times"-Depesche auS Zanzibar trafen Briefe des Sohnes Tippo-Tip» ein. Dieselben bestätigen den nach heftigem Kampfe erfolgten Tod Emin Paschas und seiner Leute. find 2000 Mann Bürgergarde, von der jeder mit 35 scharfen Patronen versehen wird, einberufen. Petersburg, 14. April. AuS Livadia wird gemeldet, der Lzar haben den Osterfeierlichkeiten wegen Erkrankung an der Influenza fern bleiben müssen. Der Czar befindet sich jedoch wieder besser. Rewyark, 14. April. Nach amtlicher Feststellung tarnen bei dem letzten Chclon 40 Menschen um und 100 wurden verwundet. der genannten Division die Herren Oberst Otto, Stadt- commandant, und DivisionSpfarrer Roack, beide in Darm stadt, bestimmt worden. •• Der hessische tzauptvereia der Sastao.«holf ktiftaag begeht in diesem Jahre fein SOjährigeS Jubiläum und zwar in Verbindung mit der in diesem Jahre in Friedberg abzuhaltenden Jahresversammlung. Als Festtage find vorläufig der 5. und 6., ev. der 12. und 13. Juli in Aussicht genommen. ** Ter Seinibeeerft. Im Getreidegeschäft trat während der letzten BerichtSwoche eine gewisse Hausse hervor, wozu namentlich verschiedene JnlandSberichte über ungünstigen Saatenstand, weiter unerwanete anregende Meldungen vom amerikanischen Weizenmarkt beitrugen. Speciell folgten Weizen und Hafer dieser Hausseströmung durch steigende Preise bei lebhafteren Umsätzen, während Roggen allerdings zurück- haltender war, da im Roggenverkehr besonders die schwer zu placirenden großen Frühjahrskündigungen einigermaßen drückten. Die Aufwärtsbewegung speciell beim Weizen ist aber, abgesehen von einigen Plätzen, nicht von langer Dauer gewesen, da inzwischen der fallende Barometerstand Regen anzukündigen schien; indessen hatte sich letzterer bis Ende der BerichtSwoche doch noch nicht eingestellt. An der Berliner Productenbörse notirten: Weizen per 1000 Kilogramm von 146 Mk. bis 158 ML, Roggen von 126 Mk. bis 135 Mk., Gerste von 115 Mk. bis 175 Mk., Hafer von 143 bis 159 Mk. § Bom Vogelsberg, 10. April. Eigenthllmlich ist es, daß kürzlich in dem Dorfe H. gelegentlich einer ArbeitS-Ber- gebung der dortige Beigeordnete beim Nachhausegehen eine tüchtige Tracht Prügel bekam, ohne daß der Thäter ausfindig gemacht werden konnte. § NeichloS (Kreis Lauterbach), 13. April. Nachdem feiner Zeit gegen die hiesige Bürgermeisterwahl Reclamation erhoben worden war, indem bei der Wahl-Commission nur ein Beisitzer fungirt hatte, so wurde diese Wahl vom Kreis - auSschuß des Kreises Lauterbach für ungültig erklärt. Heute wurde nun die zweite Wahl abgehalten, wobei nur 19 Stimmen abgegeben wurden und erhielt der in der Vorwahl bereits gewählte Karl Dahmer wiederholt die Majorität mit 15 Stimmen, der Gegencandidat, seitheriger Bürgermeister Hofmann, hatte nur 4 Stimmen erhalten. Hoffentlich wird -dies nun wohl die letzte Wahl gewesen sein. x Au» der mittleren Welterau, 14. April. Wie in früheren Jahren wird auch heuer wieder eine anerkennenS- werthe Thätigkeit auf dem Gebiete der O d st b a u m z u ch t und Obstbaumpflege von Seiten der Behörden und der Vereine entwickelt. So wird gegenwärtig ein Obstbaum- wärtercursuS unter Leitung der Herren Andrae zu Büdingen und Metz zu Friedberg in Echzell abgehalten, an welchem sich neun junge Leute betheiligen. Die weniger bemittelten Schüler erhalten namhafte Zuschüsse (50 bis 60 Mark) zu den ihnen erwachsenden Kosten. Durch die rührige Thätig- keit der LandwirthschaftSlehrer und sachverständigen Docentcn im Obstbaufache ist ein frischer, kräftiger Zug in diese Branche gekommen, welche die erfreulichsten Erfolge erwarten läßt. Die jungen Bäume, welche in den letzten Jahren gepflanzt wurden, präsentiren sich vortheilhaster als manche der früheren Anpflanzungen, die in vielen Fällen an dem Fehler kranken, daß die Stämmchen zu tief gesetzt wurden. Das Beschneiden der Kronen, das Anbinden an die Pfähle, das Reinigen der älteren Bäume von Moos und Flechten, das Lichten der Aeste geschieht jetzt mit viel mehr Sachkenntniß als ehemals. Unwillkürlich kommt einem der Gedanke: Wie schade, daß dies alles nicht schon vor 20 Jahren geschah! Welch treff- lichen Früchte würden wir jetzt bereits ernten können. Was : die Aussichten hinsichtlich der diesjährigen Obsternte anbelangt, so sind diese recht erfreulich. Das kühle, frostige Wetter, mit leichtem Reis gegen Morgen, hat noch nicht geschadet. Das Steinobst tritt mehr und mehr in Blüthe, daS Kernobst ist noch zurück. Nicht unmöglich ist eS, daß wir dieses Jahr mit Ungeziefer zu thun bekommen. CocaUs itttö provinzielle». Gieße«, 15. April 1898. *• Neues Theater. Herr Director BaarS, der bestrebt ist, immer Neues und Bestes zu bringen, bot gestern dem zahlreich erschienenen Publikum Millöckers jüngste komische Operette „Der arme Jonathan". Die Handlung, welche die Gegensätze der Vertauschung deS ReichthumS mit der Armuth und umgekehrt, scharf abgegrenzt vorführt, ist an sich reich bewegt und mit guter Komik auSgestattet. Der an die Grenze des Verhungerns durch stetes Mißgeschick gebrachte Jonathan kommt mit dem an der Grenze der Uebersättigung stehenden CröfuS Vandergold in dem Augenblicke zusammen, da Beide in ihrem lebensüberdrüssigen Vorhaben sich inS Jenseits zu befördern zufällig sich stören. Es vollzieht sich hierauf ein gegenseitiger Tausch. Vandergold überträgt seine Reichthümer Jonathan mit der Clausel, beim einstigen Wiederzusammentreffen die Millionen zurückzugeben. DaS Er- kennungSzeichen sei ein Lied. Jonathan, noch mehr aber seine geliebte Molly, findet sich rasch in die neuen, scheinbar glück- lidjen Verhältnisse, bis durch verschiedene, spätere unangenehme Vorkommnisse er schließlich froh, als unvermuthet Vandergold sich wieder einstellt, um alsdann mit Geringem wieder genügsam zu sein. Die Musik bietet eine Fülle abwechSlung»- reicher, frischer Motive mit stellenweise hinreißender Wirkung. Die dankbaren, aber sämmtlich nicht leichten Rollen der Operette waren angemessen vertheilt, im Punkt deö Zusammenspielens l,eß sich nur wenig auSsetzen. Herr Conradi spielte den Jonathan mit gutem Verständniß. Herr Beehrmann als Vandergold war stimmlich dafür nicht gut diSponirt, bot jedoch eine gute schauspielerische Leistung. Frl. Kronegold fand als Miß Harriet den erforderlichen Ton in allen Nüancen mit großer Sicherheit. Frl. Zi e mann als Kammerkätzchen und nachherige Salon-Dame bot in Gesang und Spiel eine flute Leistung. Herr Thiemann als Impresario Oeckly gab diese Rolle in bester Wiedergabe, lieber die Chöre, Die Ausstattung des Stückes und die musikalische Leitung durch Herrn Capellmeister Frenzel kann man sich nur anerkennend auSsprechcn. Der Erfolg war ein guter, reicher Applaus lohnte das Ganze. *♦ Neues Theater. Das Lustspiel „LoloS Vater", welches morgen zum ersten Male gegeben wird, ist nun auch oom Stadttheater in Frankfurt zur Aufführung angenommen. Da diese Bühne sehr wählerisch im Ankauf von Novitäten ist, dürfte diese Thatsache ein neuer Beweis für den Werth der neuesten Dichtung von Adolf L'Arrongc sein. * * AuS der Garnison. In der Zeit vom 25. Mai bis 7. Juni d. IS. gelangen beim hiesigen Infanterie Regiment Kaiser Wilhelm 43 Unteroffiziere, 427 Mann des beurlaubten» Landes (Reservisten) zur Einziehung. Die Unteroffiziere müssen bereits am 24. Mai eintreffen. • • MilitarSeelsorge. Herr Pfarrer Dingeldey ist vom Königl. Kriegsministerium mit Wahrnehmung der Militär- scelsorge der hiesigen evangelischen Militär-Gcmeinde betraut worden. ♦ * SinjShrig Freiwillige. Am 1. April d. Js. sind beim Jnfantene-Regiment Kaiser Wilhelm 42 Einjährig-Frei- willige eingestellt worden. Von diesen sind 19 Hessen, 22 Preußen (darunter ein geborener Russe), 1 Sachse. Zimmerbraud. Gestern Abend entstand in einer Mädchenkammer deö Frankfurter Hofes ein Brand, der Betten, Kleidungsstücke rc. in Flammen setzte. Durch in der Wirthschast anwesende Gäste konnte das Feuer rasch gelöscht werden. ♦ ♦ Viehmarkt. Der Austrieb zu dem am 11. und 12. d. MtS. dahier abgehaltenen Viehmarkt war nicht so bedeutend, an Rindvieh waren 840 Stück und Schweine 1097 Stück aufgetrieben. Der Handel bet Zucht- und Arbeitsvieh und Schweinen war lebhaft. Nächster Markt Dienstag, den 25. und Mittwoch, den 26. d. Mts., am letzteren Tage auch Krämcrmarkt, und findet MorgenS ‘ Uhr daS Verlesen der Krämerstände statt. • • Medicinalveiae. Wie dem „Mainz. Tagedl." von verläßlicher Seite mitgctheilt wird, beabsichtigt man jetzt gerichtlich gegen den Schwindel mit sogen. Medici nal- weinen streng vorzugehen. In erster Linie soll der massen- vast vertriebene „Tokayer" einer strengen Beaufsichtigung unterworfen werden. • * Schuldienst-Nachrichten. Deine Königliche Hoheit der Großherzog hat den KreiSschulinspector bei der Kreis- schulcommission Lauterbach Karl Eckhard auf fein Nach- fudjen, unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste, in den Ruhestand versetzt, den Oberlehrer an der Volks- schule zu Offenbach Heinrich Andres zum KreiSschul- Inspektor bei der kreiSschnlcommission Lauterbach ernannt. • * kirchliches. Gemäß dem Kirchengesetz vom 23. November v. IS., die evangelisch-militärkirchlichen Verhältnisse innerhalb des GroßhcrzogthumS betreffend, sind als Abgeordnete der Großh. Hessischen (25.) Division zu der Landes- svnode für die Dauer ihrer gegenwärtigen Dienststellung, bezw. bis zum Schluß der laufenden Shnodalperiode von Citeratar und ICiinft. ~ Gießener Schul-Atla», entworfen und gezeichnet von dem al» Karten,etchner bekannten Lehrer Geißel ,u Frankfurt a M Wir wollen nicht verfehlen, unsere Leser auf diele» Werk aulmerklan »u machen. Dst Verlag-Handlung, das geographisch-lithographische Institut von W. Lebntna 4 Go., hat keine Mühe und »osten ge- scheut- um dasselbe trotz de» billigen Preise» von 80 Pfennig auf» Allerbeste her,ustellen. Eire Recenfion von berufen er Hand behalten wir uns vor und o.rweisen nur aus da» Inserat im heutigen Blatt Eingesandt. Gießen, 15. April 1893. ©eit Rubren ift auf dem hiesigen Friedhof ein Wasser-Nesirootr zum Zweck Begießen» von Grabstätten rc. erbaut, welche» indessen tn so mangelhafter Weise mit Wasser gespeist wird, daß sich Mancher £ Vorhaben, Wasser ,ur nothwendigen Unterhaltung der Grabstätten feinet Lieben zu entnehmen, getäuscht steht, indem er feinen Tropfen vorsindet. E» wird ihm daher ,ur Rothwendigkeit, den aus bergigem Terrain „vergeblich" gemachten weg nach dem vor dem Friedhof an offener Staatsstraße befindlichen Brunnen etaiu schlagen, ein Weg, der Zeit und Mühe In Anspruch nimmt. Bedenkt man nun, daß bei einer großen Hitze, die Jedermann vom verflossenen Sommer noch sehr im Gedächtntß steht, sowie bei dem jetzt herrschenden au-trocknenden Winde alle» aufgeboten werbe» muß um die von liebender Hand gewidmeten und gepflegten Pflanzen vor ihrem Untergänge ju bewahren, so wird die Frage doch wohl eine berechtigte sein, warum nicht dafür gesorgt wird, daß da» vorhandene Reservoir auch seinem Zweck entspricht oder wenigsten» der daneben befindliche Brunnen in brauchbaren Huftanb verletzt wird Hoffentlich genügen diese Zeilen, den erwähnten 8uftanb iu befestigen und wird sich die zuständige Behörde den Dank vieler Be- wohner, reich wie arm, sichert. Einer für viele. Kaufmann Karl Flett dahier. 10. Karl Koch, 2'/, Jahre alt. Sah» oon Metzg. x 1.10-1,20. Hühnereier per Stück 5—6 X 2 Stück — X »äfe pr 6t. 6—10 4, Jtflkmatic pr. 6t. 8 X «rdsen vr. Liter 18 X Linien pr. Utter 32 X Tauben pr Baar X 0,60—0,90, Hühner pr. Stück x 0,90—1 20, Hahnen ®t X 1,10—1,70, Enten or. Et. X 1,60 bi» 1,80, Ochsoastessch 65-72Kuh, und Rindfleisch pr. Pid. 60-56 X Schweins Pr- ^60-70 4^, Kaldfl'etich pr. Pfd 50-66 X Hammel- fteifj pr. Pfd. 40 - 70 X Karwffeln pr. 100 Kilo 3,60-4,60 X, ®eWraul pr Stück 5-12 A, .Krokbefr pr Centn er 12,50—0.00 X. Würb p;. Liter 12-18 X Enteneier pr. St. 6-7 4, Gänseeier •♦treeu. Matthäutgemeinde. Ten 14. April. Karl Jodann Schäser, Sigarrenmacher im Gießen, und Katharine Christine Umsonst. Tochter de» verstorbenen Händler» Wilhelm Heinrich Umsonst in Ober-Florstadt. Markutgemeinde. „ Ä Den 9. AprU. Loui» Rühl, Postschaffner zu Gießen, und Katharine Karpf, Tochter de» Landwirlh» Georg Johann Karpf in otomfd». Lukatgemeinde. I Den 9. April. Johann.«) Michel, HUitheizer, und Marie Müller, Tochter de» Hüttenmeister» Ludwig Müller zu Gießen. Derselben. Georg George, Brem»wörter, und Marie Pseisser. Tochter de» Privatier» Adam Pfeiffer zu Gießen. Johannesaemeinde. . b. April. Karl Schweikyard, Herrschaftsdiener zn Wmm», und Anna Mari. El,s.bethe Hcß, Tochter de» Schmiedmeister» Johann Ka4par Heß,u Gießen. Denselben. Heinrich Earl Heimann, Feldwebel zu Gießen, und w ei*”81"' t’“f' Zo4ln brt «»HcnMnMnl 3o»eui •aUefU. „ Markutgemeinde.' Den 9. «pr«. Dem Heizer Jakob Wallbracht eine «nna Margarethe Georaine, geboten den 14. Mär, *** ' Denselben. Dem oebt einermeister WUhelm Weigel eine Tochter Emma, geboren den 3. März ' ^ Den 13. «pril. Dem ArbeUer Philipp «eilen ein Sohn Heinrich Martin Emil, geboren den 1. Februar. LnkaSgemeinde. » , ?• ®PriL Dem Bahnwärter Ehristoph Mootz eine Tochter, Helene Luise, geboten den 24. Februar. o . J”!-12, ?pitLK Dem Schlosser Christian Grünewald ein Sohn, Karl Loui», geboten den 14. März Johanne»gemeinde. , , Den 9. April. Dem Schmied Heinrich Gemmer ein Sohn, Heinrich Georg, geboren den 17. März. Beerbte«. Matthäus gemeinde. Den 12. April Ludwig Baumann, Sohn de» Arbeiter» Ludwig Baumann, alt 8 Jahre, aeftorben den 9. AprU. Luka»gemeinde. Den 11. April. Luise Flett, geb. Friedrich, Wittwe de» Kaufmann» Karl Flett, aU 84 Iahte, starb den 9. tfpril. ' Johanne»gemeinde. a c. §?,^ .«pril. Ferdinand Felsing, Gastwirth, alt 60 Jahre, narb Den 11. April. c^n a5\2,fdL«n3oJen.ne6 Hospttolil, ein Wittwer, alt 81 Jahre, starb den 12. «pr«. »ogelfreunde. Da» rühmlichst bekannte voß'sche vogelfuttee, eine futter für EanarienvSgel, Waldvögel, Universalsutter für Drosseln, ©taare sowie für alle in- und au»ländrsche Vögel (nur echt in versiegelt en Packkten mit der Unterschrift ,Gustav Voß, Hoflieferant,') erhält man hier nur bei Emil Fischbach, EetterSweg 24. Der großePrachtratMlna der Vogelhandl. Voß, Ktln, ist daselbst einzuseh«. kurze Schritt über Vogelpflege umsonst. 333 SRiltt bei tiebrflder NUmm die schänst« ***** IlllVvt Auswahl der neuesten Bnefifin», THa- »teil Kammgarne rc. zum Meter wett en verkauf sowohl al» auch zur besten ÄnfeiUgung nach Maß auf eigener Wetkstätte. 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[3607 y XXXXXXXXXXXX Vermischte Anzeigen. Strohhüte werden gewaschen. fa?onnirt und gefärbt bet [2178] «.Gail, Seltersweg 22. 388] Ankauf von Möbeln ««» HauShaltungSgegenffände«. ________________Sreuenweg 22. Als alleiniger Vertreter einer der größten Hypothekenbanken vermittele ich die Beleihung von Immobilien zu günstigen 3622] 5 Zimmer, Zubeh., in der Bleich- straße zu verm. Näh SelterSweg 63, II. 3620] MöblirteS Zimmer mit Cabinet zu vermiethen bei ___________Euler, Ludwtgstraße 14. 3621] Möbl- Zimmer mit und 1 ohne Cabinet zu verm-_______Westanlage 28. 3641] Möblirtc Zimmer zu vermiethen- ____________________LtebigShöhe. 3639] Möblirtes Zimmer zu vermiethen- ____________Alicestraße 23. Mansarde. 3470] Schöne» möblirtes Zimmer Volkrwirthschast. tturtdjL Hnl btm btutignr W . so wirb bw u‘°8, 6 fcfl5 ü0T-, ,i... i» "Z- maIt ________ Verdingung. Die zur Herstellung der Brückenrampe am Hötel Lenz und zu den Rampeuabschlußbauten erfon derlichen Arbeiten, nämlich: veranschlagt zu 1. Erd- u.Maurerarbeiten 6190 «X 2. Schreiner- und Glaserarbeiten 290 „ 3. Schlosierarbeit 1543 „ loden im Wege des öffentlichen Angebot- Donnerstag, 20. d. Mts. Bormittags 11 Uhr, vergeben werden. Pläne, Maffenberechnungen und Bedingungen liegen von heute ab auf dem Stadtbauamte zur Einsicht offen. Angebote sind daselbst auf dem vorgeschriebenen Formular bis zum genannten Termin ver- schloffen einzureichen. Zufchlagssrist 14 Tage. Gießen, den 14. April 1893. Großh. Bürgermeisterei Gießen. ___Gnauth._______[3647 Concursverfahren. In dem Concursverfahren über das Vermögen der Heinrich Schmidt Wittwe zu Gießen ist zur Prüfung einer nachträglich angemeldeten Forderung Termin auf Donnerstag den 27. April 1893 Bormittags 11 Uhr vor dem Großherzogl. Amtsgerichte Hierselbst anberaumt. Gießen, 13. April 1893. Großherzogliches Amtsgericht. _________Gebhardt.____[3612 Holz -Versteigerung am Donnerstag den 20. April er., von Vormittags 9 Uhr ab, bei Wirth Lantz zu Wißmar. Es kommen zum Verkauf: 7,37 fm Elchenstämme, 9 rm Eichen - Nutzholz, 31 rm Eichen-, 162 rm Buchen» und 10 rm Nadelh.-Schett unb Knüppelholz, 68 rm Stöcke unb 2717 rm Reiser- DaS Holz liegt in den Distr- Winter- tberg, WolfSpräben, Kaltenbach und Tobte Mann, im Gemeindewrid oon Wißmar Krofdorf, ben 14- April 1843. 3615 Der Bürgermeister: Kleine. Hbnhtsßschk Sistubahne«. Die Lieferung von 128 Weichenschwellen aus Eichenholz soll vergeben werden- Die Bedingungen sind bei unserer Magazins» verwaltung dahier, sowie bei den Stationen Alsfeld, Lauterbach und Nidda einzusehen, Angebote bis zum 24. April d. AS. hier einzureichen. Gießen, den 14. April 1893. 3618 Großherzogliche Direktion. Donnerstag, 20. April, Nachmittag« 2'/, Uhr, soll auf dem hiesigen Ortsgericht das den PHUipp Strack Eheleuten in Gießen gehörige Grundstück: Flur 4 Nr. 6 — 9438 Meter Acker überm Krofdorfer Weg am Fabrici'schen Acker Ireiwilltg öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 15. April 1893. Großh- OrtSgericht Gießen- __I. A.: Vogt.________3654 IHontflO den 24. und Meustag den 25. April Nachmittags von 2 Uhr ab, werden die nachgelassenen Mobilien der Frau L. Flett, Dahnhosftraffe 59 II, meistbietend versteigert: Besonders kommen zum AuSgebot: 3605 Tophas, Stühle, Betten, Tische, Spiegel, Commo- den, ein schöner Silberschrank, ein Sessel, ein großer rnnder Tisch, eine Parthie Weißzeug, Leibwäsche, Kleider, Kücheneinrichtung, zweiPendules, verschiedencsHausgeräthe. I. A. des CuratorS: Louis Rothenberger, Serichtstarator. Ieikgeöotenes. Velociped. 3637] Ein noch gut erhaltenes Sich«r- ffeitSzweirad sehr preiswürdig zu verkaufen, ebenso ein Real mit 27 Schachs teln. Neuen Bäue 16, 2. Stock. Anzeige. Am 24. ». MtS. erscheint in dem «uter-eichnet«» Verlag der Gießener Schul-Atlas für die untere und mittlere Stufe entworfen u. gezeichnet von W, Geissel, Lehrer an der Selettenschnle zu Frankfurt a. M. 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In demselben Berlage sind erschienen und ebenfalls durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Frankfurter Schul-Atlas, Wiesbadener Schul-Atlas, Casseler Schul-Atlas, Darmstädter Schul-Atlas, Mainzer Schul-Atlas und Wormser Schul-Atlas. VreiS: Geheftet 80 Pf., Gebunden Mk. 1.20.[3619 Neuheiten in 3556 Flanell-Blousen, Mousseline-Blousen, Battist - Blousen, Satin - Blouson, Seidenen Blousen, uni und carrirt, Kindtt-Klkidchkn unb Knalikn-Amügen. Tricot-Jäckchen in grosser Auswahl. A. Holterhoff Söhne, Seltersweg 20. i 5 M, unb djaroctcTi bit Ihaiiadit, "B titwn FWJ nttn in buitr W Dti 3 332 7« 730 1230 5«* 8*. bezw. eiodbelm Die heutige Kummet umfatzt 12 Seite«. 38 09 Noch zu zahlende schäftsunkosten Reinvermögen 1000 970 77 V6 4O Z29O 22.8U 6310 retten er» Rubolf 611 5209 empfohlen. 2894 Alten- Buseck, am ft. Rau, Director. Hiernach Stand Ende 1892: 96. 14. April 1893. Sonntag. 16. April, Abends 81/« Uhr: Monatsversammlung. 140001 «er. Rönie4^r Sa» »ur* lla Ix, CU trtira ßlStni kM4iui »ü Ct do. GROSSES COSCERT aesgerührt von der Capelle des Inf.-Regts ..Kaiser Wilhelm'- (2. firessh Hess. Nr. 116) enter Leitung des Grossh Mesikdirectors Herrn Kranooe. 3658J MLdchea vorn Lande im Alter von 14—16 Jahren al« lkindermSdchcn priucht. Wilhelm Deibel, u»t._____________Lchopbach. 346<;] GLrtnerlehrltng vom Lande gesucht. 3. Lieh, Gärtner, _____Eonnenstraße 24. 3bll) Ein herr k. f. Beauss. d. 622 137 gib 1005 H66 <25 >40 309 <57 $23 751 gi4* H21, Mraukfurt 2^ 500524 703 ß.9« 101» 120 292 501 567 72s gu 925. 6^ (führt 2.-4. Klaffe). jhrtedderg (Localzug) 622 (führt 2.-4. 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