1893 Samstag Den 15. Juli Juli Amts- und Anzeigsblatt für den Kreis Gießen 6162 Gratisbeilage: Hießener Iamikienökätter ! VevBnrsaa1 mühsam zu Fuß erklommen, kann der geneigte Leser sich leicht ausmalen. In den erstklassigen Gasthöfen findet man neben jedem besseren Zimmer einen eleganten m weißem IOTEL. :ken der Dampfschiffe. lational-Denkmal - mit - Hei r liehe kuesiehl - eingerichtete Zimmer. lufmaan Felsenkellera m Giessen.) Gießener Anzeiger Seneral-Anzeiger. Sitzung tot Stadtverordneten am 13. Juli 1893. Anwesend: Herr Oberbürgermeister Gnauth, Herr Bei- I -geordneter Georgi, von Seiten der Stadtverordneten die Herren Adami, Emmelius, Flett, Habenicht, Helfrich, Hehligen- staedt, Heß, Hornberger, Jughardt, Keller, Löber, Orbtg, I Petri, vr. Ploch, vr. Schäfer, Simon, Scheel, Schiele, I vr. Thaer und Wallenfels. Herr Karl Rühl in Wieseck beabsichtigt die im Hause j Neustadt 78 befindliche Wirthschaft zu übernehmen. Das I Gesuch um Ertheilung der Concession wird nicht beanstandet, I da es sich um Uebergang einer bestehenden Wirthschaft in I andere Hand handelt. . | In den zufolge Ministerial-Ausschreibens vom 29. Ium I .d. I. (S. Nr. 155, 3. Bl. des „Anzeigers"), betr. Linderung der Futter- und Streunoth, speciell zur Uebernahme I von Anträgen aus den Kreisen der um Hülfe nachsuchenden I Landwirthe einzusetzenden Ortsausschuß wurden die Mitglieder I der landwirthfchaftlichen Commission (die Herren vr. Thaer I als Vorsitzender, Flett, Helfrich, Simon und Vogt) I gewählt. Nachdem durch Gesetz die Abgabe von Waldstreu aus der Hand an die Stelle der Versteigerung getreten ist, I har Großh. Regierung verfügt, daß als Preis für Waldstreu I auö den Domanialwaldungen die Hälfte des seitherigen Tarifs I sestzusetzen sei. Danach berechnet sich der Haufen L 5 Cbmtr. I auf Mk. 1.12 nebst 1 Mk. Erntelohn. In Betreff der Ab- I gäbe von Streu aus dem Gießener Stadtwalde lagen der I landw. Commission zwei Fragen zur Antragstellung vor, I nämlich 1) ob freihändige unentgeltliche Abgabe erfolgen soll I (die Versteigerung kann stattfinden, wenn nur Gemeindeange- I hörige zugelassen werden und dieselben sich verpflichten, die I Streu nicht wieder zu verkaufen), 2) ob die Streu zu ge- I ringeren Preisen als zu den für die Domanialwaldungen 1 vorgeschriebenen abgegeben werden soll. Dte Commission hat I darauf hin beantragt, die Waldstreu freihändig abzugeben I und zwar an die Gießener Viehbesitzer unentgeltlich, an die I Viehbesitzer der Nachbargemeinden zu den für die Domanial- I Waldungen festgesetzten Preisen. Es wurde diesen Anträgen I gemäß beschlossen. Man hielt eS sowohl in der Commission wie im Plenum nicht sür rathsam, Adrigere Preise als die für die Domanialwaldungen vorgeschnebenen festzusetzen, damit ein Ablenken der Käufer von den letzteren auf den Gießener Stadtwald vermieden werde. Zufolge eines an die hiesige Bürgermeisterei von Setten ( eines Hülfsausschusses ergangenen Aufrufs zur Unterstützung der in Schneidemühl durch Bodensenkungen geschädigten Personen hat die Vorschlags-Commission beantragt, 100 Mark aus städtischen Mitteln betzusteuern und zwar in Anbetracht der Gemeinsamkeit der Interessen der deutschen Städte zu einander, von der im Aufrufe angeregten localen Sammlung aber abzusehen. Die Versammlung erhob den Antrag der Vorschlags-Commission zum Beschluß. , Herrn Gustav Rühl ist infolge geplanter anderweitiger Verwendung des städtischen Lagerplatzes am Oswalds Garten das Pachtverhältniß bezüglich des Platzes zur Aufbewahrung von Marktzelten gekündigt worden. Herr Mhl hat deshalb um Ueberlassung eines Platzes in der Nähe der Burk scheu Mühle nachgesucht. Die Commission wie die Stadtverordneten- Versammlung haben sich gegen Ueberlaffung des vom Gesuch- steller bezeichneten Platzes ausgesprochen, es soll demselben indeß gestattet werden, die Marktzelte in einem hinter dem Schlachthause von ihm zu errichtenden Schuppen aufzube- __ , Kais. Kgl. Hofl. Baden- Niederlagen TUrr MüCCMpK Laden, Frankfurt a. M. durch Placaet altrenommirte Firma, feUNtlich. empfiehlt vorzügl. Theemischungen L M. 2.80 tuM. 3.60 pr.Pf*\fOQQl packele 80 PC u. M. 1.- fco. (Doppelbrief) sehr beliebt u. verbreitet. [403 j n dm Locale des Gast- Ifeier Das Comlte. t. — Anfang Kch, ______________[6234 ) von jetzt ab Verkaufsstunden auf den Hauptgottesdienft Rücksicht zu nehmen ist. • • Die Wahlen für daS «ewerbegericht find nunmehr auf Freitag, den 28. d. M. anberaumt- zum Vorsitzenden de» GewerbegerichreS soll Herr Stadtverordneter Landgerichts- rath Dr. Schäfer erwählt sein. * • Theater. „Großstadtluft", Schwank in vier Acten von Blumenthal—Kadelburg, hatte sich da» Hof- und Stadttheater - Ensemble al» Eröffnungsvorstellung gewählt. Wir wiflen nicht, ob damit ein glücklicher Griff geschehen ist, da gerade dieses Stück hier zu wiederholten Malen schon gegeben wurde und dem Gießener Publikum wohl bekannt sein dürfte. Wir ersparen unS deßhalb auch eine Besprechung deS Schwankes und beginnen sogleich die Kritik der darstellenden Personen, soweit dies nach dem ersten Auftreten derselben möglich ist. Den kleinstädtischen, etwa« beschränkten „Fabrikanten Schröter" haben wir an dieser Stelle schon characteristischer gesehen, als er von Herrn Marti enS dargestellt wurde- gleichwohl konnte man mit der Leistung zufrieden sein. Den „Ingenieur Flemming" gab Herr Dorn mit Ausnahme mancher zu rasch gesprochener Satze recht gut. Der „Gempe" des Herrn E i s e n h a r d t war äußerst humorvoll und hielt die LachmuSkeln deö Publikums in steter Bewegung. Weniger befriedigte uns Herr Schneider als „Rechtsanwalt Lenz" durch km etwa» zu manieriertes und gemachtes Spiel. Dagegen hatten die Figuren des „Dr. ErusiuS" und „Rector Arnstedt" in den Herren Lange und Friedrich recht geeignete Ber- treter gefunden. Auch die Damenrollen waren durchweg gut besetzt. Fräulein Gerhardt als „Sabine" und Fräulein Hil ler als „Frau Lenz" wirkten höchst anziehend, während die Darstellerinnen der beiden Klatsch - Schwestern „Crusius und Arnstedt" (die Damen LaniuS-Galst er und MartienS) ungemein viel zur allgemeinen Heiterkeit beitrugen. Alles in Allem war der Eindruck, den wir vom ersten Auftreten der Gesellschaft haben, ein durchaus günstiger und sind wir deßhalb auf die heutige Aufführung der „Ehre" recht gespannt. Nicht unerwähnt wollen wir noch bei der Besprechung der gestrigen Vorstellung lassen, daß die Zwischenacte durch einige von der hiesigen RegimentScapelle tadellos vorgetragene Musikpiöcen auSgesüllt wurden. Stein» -arte». Auf die morgen Sonntag und Montag stattfindenden Meyder-Concerte sei ein musikliebendes Publikum hierdurch aufmerksam gemacht. Die Meyder- Eapelle (unter früherer Direction Bilse) behauptet sich stets das Renomms einer KUnstlercapelle, welche im Ensernblü- wie Solo-Spiel nur Vorzügliches leistet. (S. Inserat.) Im Eoucerthau» zum Lahastein fand gestern Abend die erste AbonnementS-Soirü des Krufe'fchen Streichquartetts statt. Nach dem vorher veröffentlichten Programm ließ sich erwarten, daß den Besuchern etwa» Vorzügliches geboten werden würde, und in dieser Erwartung wurden die zahlreich erschienenen Musikfreunde nicht getäuscht. Sowohl im Zusammenspiel wie in Dinzelvorträgrn wurde Gutes geleistet und den Vortragenden der wohlverdiente Beifall gespendet. — Daß die Herren Kruse nicht nur ausführende Musik Künstler, sondern auch Lehrer dec schönen Kunst sind, dies zu beurtheileu wird das auf morgen anberaumte Sommersest der Gießener JugendvereinS-Capelle Gelegenheit geben. Herr E. Kruse hat in verhältnißmäßig kurzer Zeit eine Schaar junger Musiker herangebildet, deren Leistungen über das Maß dessen, was man von Knaben fordern kann, hinaus gehen. ES sei deshalb an dieser Stelle der Besuch dieses Sommer- festeS besonders empfohlen. • * In einem Erlaß de» Großherzogs an die Kriegervereine wird bestimmt: 1) Diejenigen Kriegervereine, welche zur Kriegerkameradschaft „Hassia" gehören, können die seither im Gebrauch befindlichen Fahnen, welche mit dem LandeS- wappen oder mit dem NamenSzug Meines hochseligen Herrn DatcrS versehen sind, bis auf Weiteres fortführen. 2) Für die Folge bedarf es zur Führung einer Fahne mit dem Landeswappcn der jedesmaligen besonderen Erlaubniß, welche zu ertheilen Ich das Präsidium der Kriegerkameradschaft „hassia" mit der Maßgabe hierdurch ermächtige, daß Gesuche um Neubeschaffung bezw. Führung einer Fahne mit dem LandeSwappen stets nur im Einvernehmen mit Unserm Ministerium deS Innern und der Justiz beschicken werden dürfen und die Erlaubniß nur solchen Vereinen gegeben werden darf, welche dem Verbände der genannten Kricgerkamerad- schäft angehvren, mindestens drei Jahre bestehen und sich gut geführt haben. Aehnlich ist die Erlaubniß zum Schießen bei Beerdigungen bei betreffenden hohen Stellen einzuholcn. * * Tobsüchtig. In dem Schnellzug 76 der Main-Weser- Bahn spielte sich gestern bei der Einfahrt in Kreiensen eine aufregende Scene ab. Ein Irrsinniger, der zeitweilig an Tobsucht leidet, war seinen Begleitern entwischt- bei der Einfahrt m Kreiensen bekam er einen TobsuchtSanfall, so daß die Mitpaffagierc in großen Schrecken versetzt wurden. Dem Fahrpersonal blieb nicht« anderes übrig, als den Tob- süchtigen mit der Zugleine zu fcffeln. Nachdem die« geschehen, beruhigte sich der Mann nach und nach und al« er wieder zu Verstand gekommen, äußerte er sich höchst befriedigt darüber, daß man ,hn io vorzüglich gebunden habe. • • Der «etteidemarkt. Die anhaltende Trockenheit hatte während der abgelaufenen BerichtSwocke zunächst eine Steigerung der Getreidepreise zur Folge, wovon besonders Hafer profitirte. Außerdem trugen auch günstige amerikanische Notirungen dazu bei, daß im deutschen Getreidegeschäft sich eine steigende Tendenz markirte. Inzwischen sind aber au« verschiedenen Gegenden Deutschland« kräftige Regengüffe gemeldet worden und da weiter da« Barometer auf „Veränderlich" zeigt, so hat sich die eingetretene Preissteigerung nicht behaupten können; gerade bei Hafer mußte auf den meisten Plätzen sogar ein ziemlich starker Rückgang verzeichnet werden. Dancben wirkte aus den norddeutschen Plätzen auch da« ver- hältnißmäßige starke Angebot von Roggen feiten» russischer Spekulanten beim Preisrückgang mir ein. No^rmigen an btr Strlintr »robucttuHrft; W-iz-n P-r «W »l°gr°«m von 151—166 Mk., Roggen von 138—147 Mk., Hafer von 168—190 Mk., Gerste von 123—170 Mk. A Mai»,. 14. Juli. Die Heilsarmee ist auf ihrer rheinischen Tour jetzt auch hier eingerückt. Vorerst hat sie sich daraus beschränkt, an dem Rheinufer und den demselben zunächst gelegenen Straßen maffenhaft Schriftchen verthetlen zu taffen, welche besonders bei der lieben Straßeniugend willige Abnehmer finden. Welchen Grad die hierher gesandten Emissäre haben, ob eS Offiziere oder nur „Gemeine" sind, läßt sich an bcc wenig schmuckvollen Uniform derselben nicht erkennen, doch scheinen sämmtliche eine sehr große Ausdauer zu besitzen, denn obwohl sie vielfach nur lächelnden Mienen begegnen, werden sie nicht müde, unter Verbeugungen und salbungsvollen Sprüchen ihre Traktätchen unter den Spaziergängern der Rheinpromenade zu vertheilen. Versammlungen werden indeß schwerlich hier abgehalten werden, denn die Emiffäre dürsten sich bei ihrem kurzen Aufenthalt hier schon hinlänglich überzeugt haben, daß die lebenslustige Mainzer Bevölkerung für solche sonderbare religiöse Schwärmerei weder Derständniß noch die geringste Neigung hat. Dermifd?tcs. • Marburg, 12. Juli. Gestern Abend fand abermals in der überfüllten UniversitätS-Aula eine allgemeine Studenten-Versammlung statt. Auf der Tagesordnung stand, wie der „Rhein. Cour." berichtet, ein Vermittelungsvorschlag, den Herr Geh. Medicinalrath Prof. Dr. Külz durch seine Assistenten der Studentenschaft hatte überreichen lassen, sowie ein Antrag der medici üschen Facultät, den Se. Magnificenz der Rector, Herr Professor Bauer, im Namen derselben der Versammlung unterbreiten ließ. Der Vorschlag des Herrn Geheimeraths Professor Külz verlangte, daß die Studentenschast 1) erklären solle: ,Wir haben einen schweren Fehler begangen dadurch, daß wir uns nicht zunächst an Herrn Geheimerath Külz, sondern bittet an ba« Ministerium roanbten," 2) solle die bereit« nach Berlin abgesandte Eingabe an daS Cultusministerium sofort telegraphisch zurückgezogen werden, 3) solle die Studentenschaft durch eine Deputation zur Beilegung des Streites mit Herrn Professor Külz verhandeln. Diese Vorschläge verfehlten ihre beabsichtigte Wirkung vollkommen. So sprach sich auch der Vorsitzende bet Versammlung nach der Verlesung des Vorschlags sogleich gegen dieselben aus. Was man bei ber persönlichen Ber- hanblung mit Herrn Geheimerath Külz zu hören bekommen werbe, wisse er schon. Von einer Genugthuung könne keine Rede sein. In demselben Sinne sprachen sich zahlreiche Redner aus. Bei der Abstimmung über die Annahme der Vorschläge stimmten die Vertreter sämmtlicher 26 studentischen Korporationen Mann für Mann mit „Nein", denen sich bann auch die nicht incotporirten Studenten anschloffen. Der Antrag der medicinischen Facultät ersuchte die Studirenden der Medicin, bis zum Eintreffen des MinisterialbescheideS den Collegbesuch wieder aufzunrhmen. Diesem ging eS nicht anders, auch er wurde einstimmig abgelehnt. * Breslau, 12. Juli. Die Ausschreitungen vom 17. und 18. Juni in der MatthiaSftraße hatten sowohl wegen ihres Umfanges als wegen ihres Verlaufs überall Aufsehen erregt. Der Urheber jener Ausschreitungen, bei denen es viele Verwundete gab, der 31jährige Arbeiter Ernst Bloch, stand jetzt vor Gericht. Wie aus den Aussagen des als Zeugen vernommenen Fleischermeisters Eisebitt und deS Schutzmanns Kirmes hervorgeht, ist dec Thatbestand folgender: Am 17. Juni, Abends gegen 7 Uhr, trat an der Ecke der Michaelisstraße und MatthiaSftraße an den dort stehenden Schutzmann ein Mann mit der Aufforderung heran, den Führer eines Wagens, an welchen straßenordnungswidrig ein zweiter gekoppelt war, zur Anzeige zu bringen. Als bann in ber That ein derartiges Gefährt herankam, wollte ber Schutzmann seiner Pflicht gemäß ben auf ber Wagentafel stehenben Namen abschreiben. Da aber trat der Angeklagte Bloch, den die Sache gar nichts anging, an den Schutzmann mit der Frage heran, warum er denn den Kutscher aufschreibe. Als der Schutzmann den unbefugten Fragesteller abwieS, erging sich dieser in den wüstesten Schimpfereien und al« der Schutzmann ihn verhaften wollte, stürzte er sich auf ihn und riß ihm die Kleider in Fetzen. Der Fleischermeister Eisebitt stand in der Thür seine« Ladens und sah dem Kampfe zu. Alö er sah, wie schwer dem Schutzmann von Bloch zu- gesetzt wurde, sprang er dem Ersteren bei. Bloch zeigte sich Anfangs beiden Gegnern gewachsen. Er biß dem Fleischermeister fast den Zeigefinger nb und schlug wie ein Rasender mit den Fäusten um sich. Als sich jetzt der Fleischermeister für die ihn heftig schmerzende Bißwunde rächen wollte und dem Arbeiter ein paar kräftige Schläge inS Gesicht versetzte, nahm die inzwischen versammelte Volksmenge sofort gegen Eisebitt Partei. Nachdem Bloch von hinzueilenden Schutzleuten gefesselt und nach der nächsten Wache abgesührt war, verbreitete sich unter den jetzt zu Hunderten aus der Eifenbahnwerkstatt kommenden Arbeitern daS Gerücht, Bloch fei von Eisebitt derartig mißhandelt worden, baß er auf ber Wache gestorben fei. Eine Stunde später war ber Laden deS Eisebitt gestürmt und alles, waS darin nicht niet- und nagelsest war, zerstört. Gegen 70 Polizeibeamten kämpften gegen eine aufgestachelte Volks- menge, welche mit Revolvern schossen und mit Steinen, Flaschen und anderen Wursgeschoffen schleuderten, eine Er- scheinung, die sich am nächsten Abend wiederholte. Der Angeklagte Bloch erklärte, daß er sich, weil er sinnlos betrunken gewesen sei, „auf reene weg nichts" besinnen könne. Dieser Behauptung widersprachen die beiden Zeugen Schutz- mann Kirmes und Fleischermeister Eisebitt. Bloch wurde vom Schöffengericht wegen Widerstand« gegen die Staatsgewalt zu dem höchsten Strafmaß, zu 2 Jahren Gefängniß, unb wegen schwerer Beamtenbeleibigung in zwei Fällen zu einer Gefängnißstrafe von je 3 Monaten verunheilt. Die Gesammtstrafe würbe aus 2 Jahre und 4 Monate festgesetzt. • Berlin. 12. Juli. Unangenehm überrascht wurde, so berichtet die „Volksztg.", gestern die im dritten Stock des Hauses Dennewitzstraße Nr. 20 wohnende Wittwe ©d)neiberitt. Als sie um 8»/, Uhr Vormittags nach einem AuSgang die Wohnung wieder betrat, lag auf ihrem Bette die Leiche eines fremden Mädchens. In der Tobten ist bie Steglitzerstraße Nr. 92 in Wohnung gewesene unverehelichte 19jährige Charlotte Dieling erkannt worben, deren Vater Gastwirth in Hamburg ist. Sie hatte in Abwesenheit der Inhaberin die Wohnung betreten unb ihrem Leben burch Gift ein Ende bereitet. • Zaber». 13. Juli. Der Steinbrecher Saum von Hultenhausen trug in der Steingrube bei Station Stambach einen mit Sprengpulver gefüllten Sack aus der Schulter. Der Sack entzündete sich plötzlich, wobei ber Mann berart verbrannt wurde, daß er bald daraus eine Leiche war. Er hinterläßt nach der „Str. Pr." sechs Shnber. • Freiborg i. B., 14. Juli. Justizrath Braun-WieS- haben ist heute Nachmittag in Folge eines Schlaganfalle« hier verstorben. * Hamborg. 12. Juli. In welchem Umfange bem Hamburger Staate au« ber Choleraepibemie beS vorigen Jahre» bie öffentliche Waifenpflege erwachsen ist, ergibt sich au» einem Nachtragsetat beS Waisenhauses. Danach sinb im Waisenhause selbst 600 Kinder statt bisher 400 zu verpflegen. Die Zahl der außerhalb Hamburgs untergebrachten Waisen wird auf rund 1000 angegeben und die der sogenannten Kostkinder auf 2600, so daß dem Staate ca. 4200 Kinder zur Last fallen. Im Vorjahre betrug die Zahl der Waisen kaum die Hälfte. * Eine entsetzliche Blotthat ist am Montag in bem Dorfe Freidorf bei Potsdam passirt. Eine Anzahl Schnitter war dort auf freiem Felde mit dem Mähen von Roggen beschäftigt und gerieth anläßlich des Trinkens miteinander in Streit. Der 64jährige Büdner Hannemann wollte nun diesen Streit schlichten und rief den erregten Leuten zu: „Kinder, seid doch gemüthlich und zankt Euch nicht!" Kaum hatte er diese Worte ausgesprochen, ba brehte sich einer der Streitenden, der Arbeiter Brauer, welcher erst wenige Jahre verheirathet und ebenso wie Hannemann Familienvater ist, um und versetzte dem alten Hannemann mit seiner scharf geschliffenen Sense einen derartigen. Hieb, daß die Spitze in bie Brust einbrang unb am Rücken toieber herauSkam. Hannemann war ins Herz getroffen unb sofort eine Leiche. Brauer, welcher nunmehr erst einsah, waS er in seinem Jähzorn angerichtet, geberbete sich wie ein Derzweifelnber. Er würbe sofort von den anderen Arbeitern gefaßt und am Abend nach Beelitz ins Gefängniß gebracht. * Von der preußisch - russischen Grenze. 11. Juli. In ber letzten Zeit sinb unweit deS preußischen Grenzborfe» Stryalkowo (im Kreise Wreschen) Schmugglern von russischen Grenzsoldaten große Posten Seide, Tuch, Kleiderstoffe, Spitzen 2C. abgenommen worden, inSgesammt für etwa 12,000 Mk. Diese Beute wurde in dem russischen Zollhause des Städtchens Slupce (eine halbe Stunde von der preußischen Grenze) aufbewahrt und sollte jetzt in Kalisch öffentlich versteigert werden. Inzwischen ist aber dieser große Waaren- posten au« dem Zollgebäude gestohlen worden. DaS Gebäude, bie sog. Zollkammer, liegt allerdings etwa« ifolirt, ein Stückchen vor der Stadt, ist aber von mehreren russischen Zollbeamten bewohnt, und außerdem befindet sich Tag und Nacht eine Wachtpatrouillc im Zollhause. • Eine neue Blindenschrift. Man schreibt der „Frkf. Ztg." aus London : Hugentobler in Lyon hat eine Blindenschrift erfunden, die ohne Weiteres jedem Laien verständlich ist. Sie besteht aus einer Combination von Punkten, welche sich den Formen der gebräuchlichen Buchstaben so nahe anschließen, daß man dieselben leicht zu lesen vermag. Die früher übliche Schrift (das Alphabet Braille) setzt sich aufl einer Summe von willkürlich zusammengestellten Punkten zusammen, deren Entzifferung nur den darin unterwiesenen Blinden möglich ist. WM3M0 aus den 5tan^»ami»w0ift»tii der Stadt Gietzen. Aufgebot«. Juli: 8. Johann Friedrich Otto Heßler, Sergeant zu Gießen, mit Helene Johanna Friederike Weiß hierselbst. 11. Ernst Baranowski, Gerber zu Marburg, mit Susanne Christiane Sauer hierselbst. 12. Andrea« Weber, Bierbrauer dahier, mit Maria Katharine Lästert hierselbst. 14. Gottlieb Christoph Andrea« Starke, Kellner zu Trai«- Horloff mit Anna Meister bierselbst. 14. Philipp Heckwann. Postassistent dahier, mit Aiwa Margarethe Catharina Mcnch zu Reichensachsen. Eheschließungen. Juli: 12. Martin Philipp Schwall, Bildhauer dahier, mit Hulda Ida Marie Elisabeth Kersten von Stettin. 14. Christian Kühn, Diener dahier, mit Elisabeth« Schmidt hierselbst. 14. Nicolau» Wenzel, Taglöhuer dahier, mit Elisabeth« Heß hierselbst. Aeboreua. Juli: 3. Dem Kaufmann Joseph Rudolph WilkoborSky ein Sohn, Erich Friedrich Wilhelm. 5. Dem Küfer Karl Lorck tin Sohn. 6. Dem Agent Johann Leonhard Saoelsderg eine Tochter, Marie Caroline Elisabeth. 6. Dem Bauunternehmer Heinrich Winn ein Sohn, Johanne« Heinrich Karl Andrea«. 6. Dem Bleicher Eduard Engler ein Sohn. 8. Dem Fabrikant Isaak Barnaß ein Sohn. 8. Dem Restaurateur Bernhard Stern eine Tochter, Sophie Sara. 9. Dem Güler-Expedienten Carl Bode ein Sohn, Ferdinand Franz Friedrich Wilhelm. 10. Dem Sergeant Johannes Eidam eine Tochter, Marie Luise. 10. Dem Schutzmann Karl Zink eine Tochter. 10. Dem Wirth Franz ©immer ein Sohn. 12. Dem HUfShetzer August Trebing eine Tochter, Kalh. Elise. »aAoedeua. Juli: 7. Gabriel Rosenthal, 57 Jahre alt, Kaufmann dahier. 7. Anna Dörr, 9 Jahre alt, Tochter von Schutzmann Gottfried Dörr hierselbst. 8. Auguste Kettner, 3 Jahre alt, Tochter von Locomotiv- Heizer WUHelm Kettner dahier. 9. Ludwig Moyal, 33*/< Jahre alt, Großd. Regier ungtzbaumeifter dahier. 9. Margarethe Schmitt, geb. Brück, 67 Jahre alt, Wittwe von Landwirth Jost Schmitt zuSllten- Buseck. 9. Karoline Worch, 6 Monate alt, Tochter von Bierbrauer Peter Worch dahier. 10. Elisabeth Margarethe Doering, geb. Müller, ®2Ä£; .„I Immobilien-Verkauf l Die nachstehend beschriebenen G na ut h. 6288s n Gnauth. 6284 [6294 von MAGGI5 Barometer: Thermometer: min. 738mm, max. 739 mm „ + 11° R. „4r 13Vi° R 50 Jahre alt, Ehefrau von Sparkafferechner Hermann Doertng.dahier. 11. Christiane Ltfette Anna Ztnher, geb. Nowack, 30 Jahre alt, Ehefrau des practischm Arztes Dr. Hetnrtcd Ztnßer dahier. 12. Wilhelm Theodor Hans Waldschmtdt, 4 Monate alt, Sohn von Spengler Theodor Waldschmtdt dahier. 14. Marie Metz, 4 Monate alt, Tochter von Schneidermeisters Franz Metz dahier. Pläne, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen von heute ab auf dem Stadtbanamte offen, woselbst auch Angebotsformulare erhältlich und wohin die Angebote bis zum genannten Termine einzureichen sind. Gießen, am 15. Juli 1893. Großh. Bürgermeisterei Gießen. 62771 Neue Kartoffeln zu verkaufen. Licherstraße 5. 6290] Em schöner Oleander zu oer- Frnnksurterftraße 90. min. 74 mm, max. 744mm „ + 100 R. „ 4-13«/,° R. Neigung f. nasses Wetter. den Bahnhossbuchhändlern und Bahnhosswirthen aus Veranlassung der Eisenbahn-Verwaltung verkäuflich gehalten. Auszug au» den Kirchenbüchern der Stadt Gictzen. Evangelische Gemeinde. »etrante. Markusgemetnde. Den 12. Juli. Martin Philipp Schmoll, Bildhauer zu Gießen, und Hulda Ida Marte Elisabeth Kersten zu Gießen. Den 14 Juli. Christian Kühn, Diener zu Gießen, und Elisabeth Schmidt zu Gießen, Tochter des verstorbenen Maurers Heinrich Schmidt zu Lingelbach. Johannesgemeinde. Den 8. Juli. Hemrich Launspach, Maler zu Marburg, und Friederike Luise Heck, Tochter des Kohlenhändlers Johannes Heck zu Gießen. Grtankta* Mattbäusgemetnde. Den 9. Juli. Dem Taglöhner Johannes Trank ein Sohn, Wilhelm, geboren den 3. Juni. Denselben. Dem Kutscher Jost Bergener ein Sohn, Wilhelm, geboren den 4. Mai. Denselben. Dem Taglöhner Christian Werner eine Tochter, Lina Katharine, geboren den 15. Juni. Denselben. Dem KretSamtsgehtlfen Christian Becker eine Tochter, Ida Emma Elise Johanna, geboren den 7. Junt. Denselben. Dem Gefangenausseher Philipp Hartmann ein Sohn, Eugen PhUlpp, geboren den 12. Junt. Markusgemetnde. Den 8. Juli. Dem Htlfsoortter Johannes Becker eine Tochter, Anna Marie, geboren den 17. Juni. Den 9. Jult. Dem Schwimmlehrer Andreas Rödel eine Tochter, Anna Sophie Luise, geboren den 29. April. Denselben. Dcm Schubmachermeister Friedrich MagnuS eine Tochter, Lina, geboren den 19. Mai. Den 12. Juli. Dem Bildhauer Martin Schmall eine Tochter, Anna sophie Wilhelmine, geboren den 5. Juni. Denselben. Dem Fuhrmann Louis Decker ein Sohn, Louis Christoph Heinrich, geboren den 19. Junt. Lukasgemetnd e. Den 9. Juli. Dem Architecten Hans Meyer ein Sohn, Wolfgang Hans Ludwig, geboren den 18. Juni. Den 10. Jult. Dem Briesträger Heinrich Ohly eine Tochter, Marte, geboren den 19 Apiil. Johannesgeme inde. Den 9. Jult. Dem Gerber Friedrich Belloff ein Sohn, Heinrich Martin Christian, geboren den 2. Junt. Denselben. Dem Schlosser Johann Heinrich Pfeuster ein Sohn, Johann Heinrich, geboren den 3. Februar. Den 12. Jult. Dem Heizer Heinrich Lust ein Sohn, Emil Carl, geboren den 15. Junt. Militärgemeinde. Den 9. Jult. Dem Sergeant Jobann Heinrich Hamel eine Tochter, Klara Sophie, geboren den 19. Junt. tontö9 in dm Doch e «"zahl Schnitter Mähen von Roggen nlens miteinander in "emann wollte nun erregten Leuten zu: Euch nicht."" Kaum drehte sich einer der n nsi wenige Jahre w Familienvater ist, M mit seiner scharf daß die Spitze in i wieder herauskam. lud sofort eine Leiche, was er in seinem e ein Verzweifelnder, utern gefaßt und am acht. !Dj(, 11. Juli. Iw lußischen Grenzdorfes gglern von russischen Tuch, Kleiderstoffe, rsMmmt für etwa m russischen Zollhause ibt von der preußischen Kalisch öffentlich ver- dieser große Waaren- arden. Das Gebäude, I etwas isolirt, ein in mehreren russischen desindrt sich Tag md tSprfenB)i>dfrewberict)t don E. WasserMehleben, Bankgeschäft. Die Auslassungen des Grafen Caprivi am vergangenen Samstag über die behufs Deckung btr Kosten der Militärvorlage geplanten Steuerprojecte lassen keinen Zweifel mehr darüber, daß die Börse dabet in irgend einer Form neu belastet werden wird. Bei der ungünstigen Lage des Bankgeschäfte- und wegen der Furcht, daß durch das stärkere Heranziehen der Börse die ohnehin schon sehr zurückgegangenen Umsätze noch weiter zusammenschrumpfen würden, ließ sich voraussehen, daß der Verkehr an den deutschen Börsen in der lausenden Wocke eine ausgesprochen motte Haltung zur Schau tragen würde. Wrder Erwarten eröffneten jedoch am Montag die Course auf leicht erhöhtem Niveau, wozu der Joipuls von Wien aus kam. Durch die günsttg-n Berichte, welche über die Ernte-Aussichten in Oesterreich-Ungarn verbreitet wurden, und die dadurch bewirkte Hoffnung, daß die Getreideausfuhr von dort im lausenden Jahre wieder größeren Umsang annehmen werde, erhielt die Wiener Speculation neue Anregung, ihre Hausse-Neigung zu bethätigen. Obgleich diese Bestrebungen durch die Steigerung der russischen Noten in Berlin, welche auf die überaus optimistisch gehaltenen Ernteberichte aus SÜdrußland zurückzuführen ist, noch unterstützt wurden, sind sie auf die Leblosigkeit der Börse doch ohne Wirkung geblieben und die Anfangs erzielten leichten Courserhöhungeu sind im Verlaufe wieder vollständig verschwunden, da die von den Westplätzen einlaufenden Depeschen täglich neue Hiobsbotschaften verkünden. Der Preissturz des Silbers und die Enttäuschung, welche die Weltausstellung in Chicago hinsichtlich der an sie gestellten Erwartungen brachte, sowie die verkehrte Zolltarispolitik haben der nordamerikanischen Geschäftswelt großen Schaden zugefägt und eine Menge Zahlungseinstellungen zur Folge gehabt, so daß die weitere Entwickelung der Verhältnisse in den Unionstaaten recht besorgnißerregend erscheint. Die Course der meisten amerikanischen Eisenbahnen sind in New-Aork derouteartig zurückgegangen und setzten ihre Entwerthung an der Londoner Börse fort. Durch die enorme Betheiligung englischen Kapitals an amerikanischen Eisenbahn-Gesellschaften erwächst dem englischen Geldmarkt wieder eine neue Krisis, nachdem er sich von den harten Schlägen in Australien noch nicht wieder erholt hat und die Folgen des Baringkrachetz gleichfalls noch nicht Überwunden sind. Der Reichthum Englands hält auch diesem dritten Ansturm Stand; die Londoner Börse aber wird von ihrer Elasticität verlieren, da das Prioat- publikum in Folge der Verluste von ihr ferngehalten werden wird. Wie tief die Verstimmung greift, äußert sich in den matten Notir ungen für alle fremden Effecten. Argentinier und Biasilianer sind an einer Börse um vier Procent zurückgegangen, letztere allerdings auch in Folge der Ausstandsnachrichten aus Brasilien. Dieser scharfe Rückgang ist an den deutschen Börsen nicht spurlos vorübergegangen und hat sich durch das Mißtrauen, das der Staatsbankerott von Argentinien, Portugal und Griechenland erzeugt hat, auch aus die Papiere jener Staaten fortgepflanzt, die bis jetzt ihren Verpflichtungen vollständig nachgekommen sind. Den größten Verlust zeigen Italiener; aber auch Serben und Rumänier sind abgeschwächt; Spanier waren von Paris aus angeboten. Oesterreichtsche und ungarische Fonds vermochten ihren Cours zu behaupten. . Mexicaner und Griechen setzten ihre weichende Bewegung unter verschiedenen Schwankungen fort. Durch die Steigerung der russischen Noten warm vorübergehend die russischen Anleihen gesucht, gingen jedoch im Verlaus Hand in Hand mit dem Petersburger Wechielcours wieder zwück. Reckt matte Haltung bewiesm am Donnerstag die deutschen Staatsfonds, was man mit der Annahme der Mi- Schiffsnachrichteir. Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschast. — Postdampfer „Croatia" und „Borussia" sind am 12. Juli von St. Thomas nach Havre und Hamburg abgegangen. Doppel- schrauben-Schnelldampfer „Columbia" ist am 13. Juli 12 Uhr 25 Min. von Newyork in Southampton angekommen und hat nach Landung der Post und Passagiere um 2 Uhr 5 Min. die Reise nach Hamburg fortgesetzt. Doppelsckrauben - Schnelldampfer „Augusta Victoria" ist am 13. Juli 9 Uhr Morgens von Newyork nach Southampton und Hamburg abgegangen. Lpielpilm dn vereinigten Frankfurter Ltadttheattt. Opernhaus. Von Sonntag den 16. bis Sonntag den 23. Juli täglich: Flick und Flock (Amor). Schauspielhaus. Bis ind. Sonntag den 30. Juli geschloffen. Ieilgeboienes. Pfungstädter Bierkeller Obere Bahnhofstraße. Heute Sonntag Ausschank Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemeffen am 15. Juli, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 16, Luft 15 Grad. Rübsamen'sche Badeanstalt. Suppenwürze, sowie dessen Fleischexleaet in Portionen sind ebenfalls ä ch tzu 6aben bei A. & G. Wallenfels 6260] A. Koch Nacht. und ernpf. sich auch diese best. für freundl. Zuspr. schreibt dn//Frff.Ztg-" ine Blindenschrift laten täftänbluf) ist. , Punkten, welche sich n so nat)t aWW Gq. Dir Mn Wiche ch auS einer Summe Punkten zusammen, erwiesenen Blinden 1) Maurerarbeiten, einschl. der Straßensiele, zus. 4907 2) Lieferung von Bordsteinen aus Basaltlava, zus. 2738 3) Chaussirarbeiten, ein» schließt. Steinlief., zus. 1805 4) Pflastererarbeiten, ein- schließl. Steinlief., zus. 3765 Bekanntmach««-. Damit die zum weiteren Ausbau der Stadt-Fernfprecheinrich- tung in Gießen erforderlichen Vorbereitungsarbeiten rechtzeitig in An- griff genommen werden können, werden diejenigen Personen, welche ihre Wohnungen bezw. Geschäftsräume rc. im Laufe dieses Jahres mit der vorbezeichneten Stadt-Fernsprecheinrichtung verbinden lasten wollen, ersucht, ihre Anmeldungen recht bald, spätestens bis zum 1. August d. I. an das Kaiserliche Postamt in Gießen einzusenden. Nur für die bis zu diesem Zeitpunkt eingegangenen Anmeldungen kann die Herstellung der Anschlüffe für den zweiten Bauabschnitt des laufenden Jahres in Aussicht gestellt werden. Verspätet angemeldete Anschlüste können erst im I. Bauabschnitt des nächsten Jahres zur Ausführung gelangen. Darmstadt, den 3. Juli 1893. Der Kaiserliche Oberpostdirector. Clavel. beiten und Lieferungen für den Ausbau der unteren Gartenstraße, für Herstellung einer Entwässerungsanlage in der Bahnhof- ftraße und von Banketpflaster in der Westanlage sollen Donnerstag den 20. Juli, Borm. 11 Uhr, im Wege des öffentlichen Angebots vergeben werden, nämlich: veranschlagt zu rd. Bekanntmachung. Zufolge Beschluffes der Stadtverordneten-Versammlung wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß in der Zeit vom 15. August bis 15. September voraussichtlich keine Sitzungen der Stadtverordneten-Ver- sammlung abgehalten werden. Dringliche, die Beschlußfassung der Stadtverordneten-Versammlung erfordernde Angelegenheiten sind daher behufs vorgängiger Erledigung bis spätestens 30. dieses Monats bei uns vorzubringen. Gießen, den 14. Juli 1893. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Verkehr, Land- unfc Volkswirt!? Siehe«, 15. Juli. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 1,10—1,20, Hühnereier per Stück 5-6 H, 2 Stück - H, ft5fe pr. St. 5-8 A, Käsematte pr. St. 3 Erbsen vr. Liter 18 H, Linfen pr. Liter 28 4, Tauben pr. Paar X 0,70—0,90, Hühner pr. Stück X 1,10—1 50, Hahnen pr. St. X 1.70- 2,00, Enten pr. <5t X 1,80 bis 2,00, Ochseufleisch pr. Pfd 60—68 Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 30—40 H, Schweinefleisch pr. Pfd. 60 -70 4, Kalbfleisch pr. Pfd. 35-40 2, Hammelfleisch pr. Pfd. 40 -68 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo 5,50-6,50 X, Weißkraut pr Stück5-12 H, Zwiebeln pr. Rentner 9,00—10.00 X, Milch p'. Stier 16 20 A, Enteneier pr. St. 6— 4, Gänseeier 11—12 4- Gieße«, 15. Juli. Der am 11. und 12. Juli dahier abgehaltene Vieh markt war ziemlich stark befahren. Es waren auf- getrieben 859 Stück Rindvieh und 293 Stück Schweine. Die Preise bei Rindvieh wiesen gegen die vorhergehenden Märkte wenig Unterschied auf, bei den Schweinen dagegen waren die Preise niedriger als auf den früheren Märkten. Nächster Markt Dienstag den 1. und Mittwoch den 2. August, am letzten Tage auch Krämermarkt. — Die während der Beförderung von «epLekstücken auf den Eisenbahnen noch immer vorkommenden Verschleppungen sind vielfach dem Umstande zuzuschreiben, daß die an den Gepäckstücken vorhandenen alten Beklebungen bet bet Aufgabe nicht entfernt werden. Um den aus der Nichtbeseitigung solcher Bezettelungen etwa entstehenden Unzuträglichkeiten OO'beugen und bei eintretenden Verschleppungen den Eigenthümer des Gepäckes sofort ermitteln zu können, empfiehlt es sich, die Adresse des Reisenden an den Gepäckstücken zu befestigen. Im Interesse des reisenden Publikums werden schon seit längerer Zeit Ledertäschchen zum Befestigen an Gepäckstücken nach zuvoriger Einschiebung einer Visitenkarte zum Preise von 40^ von «u Mer Sergeant ju RSfes Beerdigte. Lukasgem einde. Den 10. Juli. Anna Dörr, Tochter des Schutzmanns Gottfried Dörr, alt 9 Jahre, starb den 7. Juli. Den 13. Juli. Anna Ztnßer, geb. Nowack, Ehefrau des Arztes Dr. Heinrich Ztnßer, alt 30 Jahre, starb den 11. Juli. Johannesgemeinde. Den 12. Jult. Margarethe Doering, geb. Müller, Ehefrau des Sparkafferechners Hermann Doering, alt 50 Jahre, starb den 10. Juli. Auswärtige aus den Kliniken. Den 10. Juli. Christiane Spieß, geb. ßauber, Ehefrau deS Bergmanns Ferdinand Spieß zu Grube Eupel bei Wissen, alt 57 Jahre, starb den 7. Juli. W f k W] R* direkt au8 der Fabrik also au» erster Hand v v<>n E,ten & Keussen, Crefeld, s U H io jedem Maaß zu beziehen. Man verlange^ H v Muster mit Anaabe des Gewünschten. “ Durch Ableben des Kaufmanns Wilhelm Kinn III. zu Heuchelheim ist dessen Hosraithe nebst angrenzendem Garten, in welcher seither ein gutgehendes Specerei-, Farben-, Porzellan- u. Manufacturwaaren-Gefchäft betrieben wurde, aus freier Hand erbtheilungshalber alsbald zu verkaufen. Auskunft ertheilt Wilhelm Zimmer zu Heuchelheim und der Vormund, Schutzmann Dönges, zu Gießen.f6280 int briu tout6e, V04 ir Son»;, "« toefeJ le« i s ’btt Stillt,, "f etn, Sinter. s,«un.®a, ,l,t8 WÄ. ‘ ‘"w Ich!« ‘ ’f», ergffit M ,2lN fmb im «aiim . ier fogenannten •' «• 4200 Mi d-r fflaiftj Hygrometerstand: Neigung für Regen. „ „ . Mittlerer Barometerstand bei 0° R. = 744,7 mm. tw*- A»' »n. xt> In prachtvollster Lage am Rhein — M v schönem schattigen Garten und gedeckter Sommerhalle. — Herrliche Aussicht. — Feinster Restaurationssaal. — Neu und comfortabel eingerichtete Zimmer. Vorzüglichste Bedienung. Besitzer: Wilh. Kaufmann 5748] (früher Restaurateur des Lenz’schen Felsenkellers in Giessen.) kaufen- Unterhaltungen zu Bad'Slauhetm von Sonntag den 16. Juli bis Freitag den 21. Juli. Sonntag den 16. Juli, Nachmittags von 4 bis 10 Uhr: Doppel Coi.cert des aus 70 Sängern bestehenden Mainzer Mannergesangvereins und der Kurcapelle. Eintritt 1 Mk., Kinder 50 Pfg. Gelbe Kur- und Tageskarten frei. Bei schlechtem Wetter im Saale. Eintritt für Jedermann 1 Mk. Montag den 17. Juli, Nachmittags von 5 bis 6Vs und von 8 bis 10 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Nachmittags 4 Uhr im Saale: Theatervorstellung für die Jugend Sneewittchen und die sieben Zwerge. Abends 8 Uhr trn Saale: Theatervorstellung. Heirnath. Dienstag den 18. Juli, Nachmittags von 4 bis 7 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Abends 8 Uhr im Saale: Tanz. Abends 8 Uhr bei gutem Welter auf der Terrasse: Theatervorstellung. Herzfehler. Ein Strafrapport, oder: Der Einjährig-Freiwillige. Mittwoch ven 19.Juli, Nachmittags von 5 bis 6Vs und von 8 bis 10 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Abends 8 Uhr im Saale: Theatervorstellung. Die Dragoner, oder: 6ine Kneippkur. Donnerstag den 20. Juli, Nachmittags von 5 bis 7 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Abends 8 Uhr im Saale: Concert von Frl. Leopoldine Freyler, Opern- und Concertsängerin aus Wien, Frl. Amanda Clarmann, Dperettenfänaerin vorn k. k. priv. Theater an der Wien, unter Mitwirkung der Pianistin Frl. Hermine Stifter aus Wien und der Kurcapelle. Eintritt: Numm. Platz 1 Mk., 2. Platz 50 Pfg. Freitag den 21. Juli, Nachmittags von 5 bis 6'/s und von 8 bis 10 Uhr: Concen der Kurcapelle auf der Terrasse. Abends 8 Uhr im Saale: Theatervorstellung. Kyritz-Pyritz. Witterungs aussichten Wetterhäuschen, Südanlage.________ |~14. ;jmt, Mmaa« 12 Uhr FoTJult, Morgens v Uhr Montag und Dienstag den 16. und 17. Juli, Nachmittags von 2 Uhr an, Fortsetzung der Versteigerung in der Villa des Herrn I. H. Packard, Bahnhofstraße, Wetzlar. Es kommen zum Ausgebot: Mehrere Teppiche, dabei 1 Smyrna« teppich; 1 Garnitur, bestehend in Sopha und 2 Sesseln, Mahägony. Tische, Waschtische, 2 hochelegante Seffel, Schlafseffel, Korbsessel, Klappsessel, 1 kleiner eichener Tisch, 1 großer Ausziehtisch, Eichenholz, für 24 Personen, 2 geschnitzte Stühle, 2 enalifche Kamine (die englischen Kamine sind kunstvoll gearbeitet, vas eine mit Cuivre xoli-Gitter umgeben), 1 Spiegel-Etagere, 1 Lüstre mit Leselampe, 1 3armiger Lüstre, 1 Ampel, 1 Flurlampe; Schränke, Stühle, Tische, 1 Regulator, 1 Heerd, 1 Bügelofen, Küchenschrank, 1 Küchenbuffet, für Wirthe geeignet, u. s. w. Auftrag nimmt entgegen: 1 6272 Louis Rothenberger, Taxator. ff st. Pfungstädter Versteigerung. | KtÜseiHmU. Dienstag den 18. Juli, Vormittags 9 Uhr kommt auf, dem Brandplatz zur Versteigerung: [6279 Nutz- u. Brennholz, Thüren, Fenster, Treppen, Bretter,. Latten, Mauersteine, steinerne Thürtritte, Platten u.f.w. aller noch vorhandenen Gegen- —--------------'----—--------------------------- stände wegen Aufgabe des Bingena.Rh. Am Bahnhofe und in nächster Nähe von Landungsbrücken der Dampfschiffe. 62871 LindkNplatz 8. prachtvollster Lage am Rhein — gegenüber dem National-Denkmal — mit — ------——r---—-—— Derrniethungen [6285 eiftiiWtt»VrioriiÄUn. Milch-Lleferani Ankunft. JndvstrieAetien. Oestr.l860rfl.500-Loose 125.80 131— 129 25 N/go/oSöln-Mindn-Loose 132.— 132.45 129.50 ewwiUeife« «iftllMMlMM. Frita pri Bett: Herauigegeben von Joieph Kiriebner. o BuberuWCbliget. Müller«Akademie zu Worms a. Rhein. Fauprhoot'ittiinn (MÜVUndau. und «üOerfAuK, aegr. 1867) | GUul Uüüld llUIIU btqinnt tlntn neuen LedreursuA am 1. Cd. 1893. Dauer der völligen AuS« ö btlbunfl acht Monate. Armeldunaen sind bi» jum 15. September zu bewirken. C1^A Programme und nähere Auskunft durch die Diredton: [6179 ’yvIVClVVrfl* 5059 Gelsen. Berge »Wd. Lendnq: still. AuSkuaft erth. die Friedhof-LomMissian. 104.10 128.35 104.30 128.45 L 6 Bogen in ümiohlag. | 101.40 | 101.40 JihrUcb 24 Heft« Dtsconto-Commanb.-Lrrr-. Darmstädter Bank-Act. Dresdener Bank-Act. Nordd. Lloyd-Ad. Wiener Bankver^Ad CefL Lredtt-Ld. Jtal. Mittelmerrbah» Act. Permischie Anzeigen. Rechnungsgehülfe. Kipling3 8rct Harte. "Aus Femden^jngen An der hiesigen Anstalt ist die. Stelle eines Bureaugehülfen, mit der eine jährliche Remuneration von 1200 JL verbunden ist, alsbald,u besetzen. Bewerber ta^utyeim , --.tnüffen im Rechnungswesen vollständig die Actien dieser Bahn Ende voriger erfahren sein und gewandt und selbst- •— -•— ev<—it । Aspiranten, , 1854rfL250- , Meininger Prämien» Psandbr. . . . Programme und nähere Auskunft durch die Diredton: (6179 _____________________________Krttz Engel Ingenieur und Mühlenbesitzer. 2dOL/v Daudet 3°/o Sächsische Rente. . 3V,°/o BremerStaatSanl. , Hamb.StaatSrente sa/yOestr. Goldrente , GriechifcheMonopol- Anleibe . . . 4>/0 Rumänische Rmte . 5>/o Rufs. ConsolS ®.IH 3V«°/o do. 20 Mk. Belohnung demjenigen, welcher eine kleine alte Hündin (Affin- oder Rattenpinscher), schwarz mit grau meltrt, auf den Namen »yetla* hörend, findet. Binding-Brauerei . . Stern- do. (Oberrad) Bad. Anllin- u. Sodafabrik . . . . Hlbernia Bcrgw.-Ges. . Fahrplan der aus Station Gießen vom I. Mai 1893 ab verkehrenden Eisenbahnzüge. Tolstoj Roborykii »«rhic.Milwf.St.Paul Prt., rückzahlb. 1910 . »/°Shic.Milw.f.St.Paul Prt., rückzahlb. 1921 . »/«Centr.Pacif.l.Mrtg. rückzahlb. 1896 . . Reichsdanr-Discant 4 ptt — Frankfurter Bank-Discont 4 pEt. 4*/o Franks. Hyp.-Pfdbr. v. 91 ab . . . 3'/?/oFrnks^yp.-Psdbr. 4>/oPreuh^yp.-Act.-Bku- Pfandbr. . . . W/o do 4»/oPreutz. Tentt.-Bod^ Lred.-Psandbr. bi, 1885 Eourse bet Frankfurter Börse StOotganlaihen. JOKAI PONTOPPIOA Dweese obligat ioueit. I 104.551104.50 I 40/o Eisenbahn-Rem enb.- Obltgat. . . Oh NET bOTI 6292! Schön möblirte Zimmer zu ver« miethen. H. SchnaL, Brandgaffe 3. 6293] Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen. LudwigSplatz 3. 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Frankfurter Börse vom 15. Juli 1888. Schlutzcourft 1 Uhr 15 Min. ^INTE&AUA fy) BERTIL enn, , 3«/o Reichsanleihe 50 Pfennig. zi/,o/, ho. 3°/e Preuß. ConsolS rragt' In S°lg< ba Qufta*«bn> «r°bh-',°gUch- «°rw-ll°Ng» D>tt-li,° Fusion,Projekte der H-rpener Bergbauu^tsellichast mit einigen str ihrer Nähe be- der chirurglsch ophthalmologtschea findlichen Zechen, eine nennenSwerlhe EourSbesserung wurde aber dadurch nicht UniverfilätS Klinik. Industriewerthe fanden wenig Beachtung und die vorgekommenen Schwan- ® —— Jungen find oft die Folgen von ganz kleinen Ausführungen. Gesucht w«en Höchster Farbwerke (+ 4 pCt.); bei Brauereiactren dagegen überwog das Angebot, waS einige EourSabschwächungen mit sich brachte Geschäfts - Eröffnung. 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Gold- 104.20 104 35 Rmte .... 77 50 77.90 87.30 87.20 50/0 SerbischeEisenbahn- 77.80 98.70 98.70 Hyp.-Obl. L. A. . 4-/oSchwed.Oblig.l880r 78.35 98.— 97.90 103 20 102 95 97.60 97.70 l°/o Türken cono. Lit. D. 21.70 21.85 50/0 Argent. Gold - Anl. 48 20 44.15 46.75 d. 1887 ... 48.50 82.25 83.30 3V,°/o EgYPt. priv. Anl. 96.30 96.05 —•— —.— 108.90 5°/o Südbahn Lombarden 40/0 do. do. 3% do. do. 104.20 98 — 65.60 104.45 98.60 65.50 103.10 103.— 40/0 Prag-Duxer Gold . 100.80 100.55 101.60 101.75 , Rudolf Gold (Salzt.) „ Franz-Joses Silber 101.60 80.80 101.80 81.50 109.10 101.30 108.60 101.25 y/o staatl. gerent Jtel. Eisenbahn . . 55.40 56 05 84.70 84.60 M/o Livorneser . . . 40/0 Ruff. SÜdw -Eisend. 62.90 96.40 63 65 96.40 81.55 81.45 4o/0 Wladikawkas garnt. 95.50 95 70 108.50 —.— 40/0 gar. Sardin.Sec.stsr. 77.40 78.55 Sisenbahu-Aetie«. LudwigShafm-Berbach. Hessische LudwiaSbahn. Pfälzische Nordbahn Lübeck-Büchner . . 225.45 109.45 112.70 131.80 225.60 1 109.25 1 112.75 1 183.— | Ocst. Nordw.-Bahn ßitJB. Gotthardt..... Jtal. Mittelmeer . . 201.— 156.40 199" 8 156.95 100.— 101.— Deutsche ReichSbank 15075 Baute 150.75 letten« Dresdener Bank. . . 139.85 140.30 Berlin. HandelSgefellsch. 135.90 187 20 Mitteldeutsche Ereditb. . 97.20 97.40 Deutsche Bank . . . 156.75 157.— Wiener Bank-Verein 1068/e 101 >4 DeutscheGenoffenschftSb. v.Soergel.ParrisiuSALo. 117.50 117.70 Württemb. VereinSbank Deutsche VereinSbank . 125.90 105.20 125.90 104.70 1222 137 815 1Q05 1155 125 K40 309 4o7 623 751 014* 1119 Arantsirrl 2 ■* 500 524 703 829* 1015 12« 222301 657 7« 811 9^. 606 (führt 2.-4. Klasse). Friedberg (Localzug) 655 (führt 2.-4. Klasse). 239 519 ß23« 1006 1156 450 6»2 7I8 809 021 1133. Safsel 1227 10Z 412 830 10 6 1203 13Ö 145 5Ö> 757 019*. 239 5^9 616 80« 8^3* IO»® 1156 2U 450 652 7'8 809 021 1133. - - - S'i (fuhrt 2.-4. Klaffe). Marburg stst-onhausen (Localz.) 1227 15Z 412 550 83" IO1« 1203 15Ö |45 313 506 7» 019* 936. “205“ Güjrt 2.-4. Klaffe). 6J6 8^2 1006 1148 1157 IW359 453 720 753 836 H49 1219. Wetzlar 52» 652 833 1012 102- 12»4 12^5 255 503 602 612820 932 9*2. 1006 H57 j06 359 720 836 H49 Gms—Sobleaz 5& 8331012122* 255 5'11 e02 93?. 1148 453 753 1219. Deutz—SlSln 652 1025 12» 612. bll^auS Gr.-Buseck) 822 i3d 452 Knlb« 750 1210525 (bi» Alsfeld) 822. 956 332 721 H42|. Gelnhausen 730 123*> 145 (bis Hungen) 5» 825 (bis Büdingen) 9»ft. 6<^au6 Stockheim) 9»6 332 721 Schotte« bezw. Nidda 730 1230 506 825 9*M-f. 6*1 (auS Stockheim) 332 721 11« Gedern, Laubach bezw. Stockheim 730 1230 506 8* 9»tt. 3*« N-chlMn, ton 6 Uhr Abend« bl« 5» U»r früh stud durch llrtrrftretchen der TiüwueiMltn «■<£rt*4*N DU fett« Ziffer» bezeichne die Schnell,fi«e. DU mit • bezelchnettn Züge sichre» ntl.rtt "«fl«- t Verledrl nur an Senn legen »en Nidda dl« 0lehe». tt »nkehN mit en Sonnte,«. 168.— 167.80 Deutsche VerlagSanstalt 177.65 179.85 149.70 149.— Farbwerke,vorm.Meifter, LuciuS