BSSOW Leiprig 1819. 'S US- bti ent- 410 »ft toten. 365 LL .. M i Haus. huu6rei bfleisch, ►GH Licherstrasse l Wertigen von Schriittafeli Äe’ta. iDihntuftm* 'den Arbeiten werden jtt item Material gefertigt ^ches a., . »JÄT' ^5 OK. iubtt»®*’. in Btktivt« Beine Weine, tVedintuaS. WftaÜ. hic Zchuljug^ SL-beu lvikd 9tttt 5»'»” . a n Uhr w $>*** ,j Seme* b-16 * AÄ-L amen iU ” 8ll*8r.$ e‘ ließen: lctNel8$|g. " 20 lGENIIEM USSTELLUN . LEIPZIG 1879 Nr. 138 Erstes Blatt. Donnerstag den 15. Juni 1893 Bcr ■Mim iiirtm «M*it täglich. ■U UxSnahm» btl ■tontefl. •h Wtfftter BiBiHuirtiiH Mkl Hm Ixjfif« NGchMtttch H«imel bttedtsi. Gießener Anzeiger Senerat-Mnzeiger. BiertritÄHiga . 2 M.rk 20 Pfg. o4 Vringerlih». Durch btt Post 9 «ark 50 Vf». »iebartien, C&eMtiM nab Druckerei: 61. Aints- und Anzeigeblutt fflr den Krm Gietzen. ■ een Injtlgt* zu Hr W«chmMa»l für btn Mf«cib«n tig erscheinenHn Wummer bi» Bona. TO Uhr. I Hratisöeikage: Hießmer Kamikimökätter^ Lllt Inaoncm-IButtaKi brf I>- tntb laMeebei nehme« Lnztigkn für brn .Sit-tuer ■ ■|ti|cr* ratgegm, 2lmtlid?cr Theil. Gießen, 14. Juni 1893. Betr.: Die Vorschriften des Arbeiterschutzgesetzes vom 1. Juni 1891 über die Arbeitsbücher und Beschäftigung jugendlicher Arbeiter und Arbeiterinnen. Das Grohherzogliche Kreisamt Metzen an die Grosth. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Nach II Abs. 2 derf Ihnen zugegangenen gedruckten Anweisung vom 26. März 1892 ist von der Ortspolizeibehörde in jeder gewerblichen Anlage, welche den Bestimmungen der §§ 135 bis 139 b der Gewerbeordnung vom 1. Juni 1891 unterliegt und in welchen Arbeiterinnen oder jugendliche Arbeiter beschäftigt werden, jährlich mindestens eine ordentliche Revision vorzunehmen. Hierbei sind folgende Punkte festzustellen: 1) Wie groß ist die Zahl der in der revidirten Anlage zur Zeit beschäftigten Arbeiter a. zwischen 16 und 21 Jahren, b. zwischen 14 und 16 Jahren, c. unter 14 Jahren? In allen Rubriken a., b. und c. sind diese Zahlen getrennt nach Geschlechtern festzuftellen. Außerdem ist, soweit dies thunlich, die Zahl der Arbeiterinnen über 21 Jahre zu ermitteln. 2) Sind sämmtliche minderjährige Arbeiter (mit Ausnahme der unter A III Abs. 3 der Anweisung bezeichneten) mit vorschriftsmäßig ausgefüllten Arbeitsbüchern versehen? 3) Ist in den Arbeitsräumen, in denen Arbeiterinnen über 16 Jahre beschäftigt werden, der Auszug aus den gesetzlichen Bestimmungen ausgehängt? 4) Stimmt die regelmäßige tägliche Arbeitszeit an den Vorabenden der Sonn- und Festtage und die Mittagspause der Arbeiterinnen über 16 Jahren mit den gesetzlichen Vorschriften (§ 137 Abs. 1—4 d. Gew.-Ord.) und mit der der OrtSpolizeibehörde erstatteten Anzeige überein? 5) Wird denjenigen Arbeiterinnen über 16 Jahren, welche ein Hauswesen zu besorgen haben, auf ihren Antrag eine Il/rstündige Mittagspause gewährt? 6) Werden nicht Arbeiterinnen entgegen der Vorschrift des § 137 Abs. 5 der Gewerbeordnung während der ersten vier Wochen nach ihrer Niederkunft beschäftigt oder ist, sofern eine Beschäftigung während der folgenden zwei Wochen ftatt- findet, das Zeugniß eines approbirten Arztes, welches diese Beschäftigung für zulässig erklärt, beigebracht worden? 7) Sind in den Arbeitsräumen, in denen jugendliche Arbeiter beschäftigt werden, der Auszug aus den gesetzlichen Bestimmungen und das Verzeichniß der jugendlichen Arbeiter ausgehängt? 8) Stimmen die Angaben dieses Verzeichnisses über Arbeitszeit und Pausen mit der der Ortspolizeibehörde gemachten Auzeige überein? 9) Stimmen die in die Verzeichnis^ eingetragenen jugendlichen Arbeiter mit dem Befunde und' mit den vom Arbeitgeber verwahrten Arbeitsbüchern überein? 10) Stimmen Arbeitszeit und Pausen der jugendlichen Arbeiter mit den gesetzlichen Vorschriften und den auf den Verzeichnissen eingetragenen Angaben überein? Indem wir Sie an die Vornahme dieser Revision hiermit erinnern, wollen wir Ihrer beachtlichen Vorlage, unter genauer Berücksichtigung der vorerwähnten Punkte, bis zum 1. Juli d. I spätestens entgegensehen. v. Gagern. Bekanntmachung, betreffend Aufhebung der Heegzeit des Dachses. Nachdem begründete Klagen über die durch den Dachs in der Gemarkung Garbenteich angerichteten Beschädigungen bei uns vorgebracht worden sind, heben wir mit Ermächtigung Gr. Ministeriums des Innern und der Justiz die Heegzeit dieses Wildes für die bezeichnete Gemarkung für die Monate Juni bis einschließlich September l. Js. hierdurch auf. Gießen, den 13. Juni 1893. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Bekanntmachung, betreffend Versuche zur Milderung der Futternoth. In Folge Beschlusses des Ausschusses des landwirth- schaftlichen Bezirksvereins werden nachstehend abgedruckte Aufsätze des Großh. Oeconomieraths Müller zu Darmstadt zur Beherzigung unter dem Anfügen zur Kenntniß der Land- wirthe gebracht, daß sich zur Vermehrung der Herbst-Futter- mittel auch noch die Aussaat 1) von unterirdischen Kohlraben, 2) von Sand- oder Zottelwicken (vicia villosa), 3) von weißen Rüben, 4) von turnipe white sehr eignet und empfohlen werden kann. Die Sand- oder Zottelwicke „vicia villosa“ ist von der Saatstelle der deutschen Landwirthschafts-Gesellschaft zu Ber- lin SW., Zimmerstraße 8, sowie von Wissinger & Comp. in Berlin, Neue Königftraße, angeboten worden. Von der genannten landwirthschaftlichen Saatstelle können auch alle übrigen genannten Sämereien bezogen werden, von „turnipe white“ sind von derselben Gesellschaft 50 kg zu JL 64 angeboten worden; erforderlich sind zur Aussaat 4 kg pro ha. Die Sandwicke wurde auch (jedoch ebenfalls ohne Preisangabe) von den Samenhandlungen von A. T. Ehrestenzen in Erfurt und Carl Hecker in Haiger (Nassau) angeboten. Dieselbe wird wohl auch von der Samenhandlung des Conrad Appel zu Darmstadt und I. Lambert & Söhne in Trier bezogen werden können. Heinr. Keller Sohn in Darmstadt hat angeboten: Saaterbsen und amerik. Pferdezahnmais, 50 kg 50 f! U billiger pro veröffentlichen. 50 50 50 50 // // // // 0.65, 0.70, n ii u II // // n u n // // ii 9.50, 12.-, 16.50, 28.—, zu /? v4L H 8.75, 8.50, Lupinen, gelbe und blaue Lupinen, Königsberger Saatwicken (nicht vicia villosa), Buchweizen, Zuckerhirse und Moharhirse, gelben Senf, Weißrüben, Herbst- oder Stoppelrüben, lange rothköpfige, runde grün- oder rothköpfige, extra lange rothköpfige (Ochsenhörner), und bei Abnahme von 50 kg um 5 Pfennig r/, kg. Die Handelsgärtnerei von I. G. Schmidt zu Erfurt hat die Waldplatterbse (Lathyrus silvestris), 100 g zu 1,75 Mk., 1 kg zu 15 Mk., 5 kg zu 72,50 Mk., 10 kg zu 140 Mk. und zum Herbst 1000 Pflanzen zu 9 Mk. und 10 000 Pflanzen zu 80 Mk. angeboten. Ohne Preisangabe ist die Waldplatterbse auch von Fr. Wortmann in Lichtendorf beiSchwerte in Westfalen angeboteu worden. Sollten noch weitere Angebote einlaufen, so wird beabsichttgt, auch diese noch zu Zur Ersparung des Strohes empfiehlt es sich, die Strohstreu durch Torfstreu zu ersetzen. Dieselbe kann von nachverzeichneten und anderen Firmen bezogen werden und zwar Holländer Torfstreu: von der Torfstreufabrik des John Stadtlander in Geestemünde, „ Wilhelm Neck junior in Karlsruhe (Baden), „ Franz Schuhmacher in Euskirchen (Rheinland), „ Max Wendriner in Berlin, „ Emil Gzybomski in Potsdam, „ Friedrich Kind in Leipzig, „ der Actien-Gesellschaft für Torfstreu-Fabrikation, vormals Fedor Wolff in Bremen, Fenilleton. Der Selbstmörder. Eine erschreckliche Geschichte mit vergnüglichem Ausgange von Hans Merian. (Schluß.) Eben wollte der Bürgermeister mit seiner Untersuchung beginnen, als der alte Nippenschneider ganz frisch und fröhlich, als ob gar nichts passirt sei, das Käppchen schief auf dem Kopfe und die Pfeife im Mundwinkel, aus dem Hause trat und auf die Versammelten zuschritt. Das war dem Bürgermeister höchst unangenehm, denn erstens schien der Mann noch gar keine Ahnung davon zu haben, wie nahe ihn, wenn sich Schnappers Vermuthungen bestätigten, die Sache anging, und zweitens wußte Nudelbacher aus Erfahrung, daß der Gastwirth und Rathsmann nicht unterlassen würde, jede seiner Maßregeln einer schonungslosen Kritik zu unterziehen. Rippenschneider begann auch sogleich mit seinen Sticheleien, indem er in der ihm eigenthümltchen trocken sarkastischen Art meinte: „Nun, Herr Bürgermeister, Sie wollen wohl hier Landvogt Geßler spielen,- warum lasten Sie aberstatt eines Hutes ein Paar alte Hosen von Ihren beiden Reisigen bewachen?" „Wenn Sie genauer hingesehen hätten, bevor Sie Ihre unzeitgemäßen Späste anzubringen beliebten, würden Sie bemerkt haben, daß es sich nicht nur um eine Hose, sondern auch um Stiefel, Rock und Hut und überdies um den in besagte Garderobenstücke eiugekleideten Menschen handelt, der seinem Leben bedauerlicherweise durch Erhängen ein Ende gemacht zu haben scheint, also um einen Selbstmörder," antwortete der Bürgermeister gereizt. Zugleich aber fühlte er Mitleid mit dem Arglosen, und um ihn möglichst von dem Schauplatz fernzuhalten, fuhr er fort: „Uebrigens wäre es besser, wenn Sie bei Seite treten und die immerhin traurige j Amtshandlung nicht stören wollten, Herr Rathsmann!" Aber Rippenschneider ließ sich nicht so leicht abschütteln. „Das muß ein sonderbarer Kauz gewesen sein, Ihr Selbstmörder, daß er sich gerade den höchsten Ast des Baumes aussuchte, er hätte es doch unten viel bequemer gehabt. Uebrigens können 'roir das gleich sehen. . . Jungens," wandte er sich Plötzlich an die erwartungsvoll dastehende Straßenjugend, „klettert da mal 'nauf und schneidet uns den Kerl ab! Hoppla! wer ist der Fixeste von euch Bengels?" Freudig schickten sich ein paar Klettervirtuosen an, der Aufforderung nachzukommen, aber der Bürgermeister rief, kirschbraun vor Zorn über diese unbefugte eigenmächtige Ein- Mischung: „Nichts da! Drunten geblieben! . . . Herr Rippen- schnetder, ich muß denn doch sehr bitten —" „Ach was, wenn sich einer aufgehangen hat, so muß man ihn doch so schnell wie möglich runterschneiden —" „Nein, dann muß man zuerst die näheren Umstände in Erwägung ziehen, den Thatbestand aufnehmen, das sollten Sie als Rathsmann wisten." Die beiden hätten wohl noch länger gestritten,,wenn nicht Plötzlich eine neue Person auf der Bildfläche erschienen wäre. Dörte, des Bürgermeisters Magd, kam athemlös angekeucht und rief schon von Weitem: „Ach, Herr Bürgermeister! Das Unglück! das Unglück! . . Die Frau Bürgermeisterin wird es nicht überleben! — Ach, das gute Fräulein Fränzchen! Sie ist nicht mehr da! Die alte, lahme Schaller-Trine hat sie zum niederen Teich hinablaufen sehen ... Sie hat sich ein Leid angethan, sie hat sich ins Wasser gestürzt — der Tod des jungen Herrn Assessor Rippenschneider hat ihr das Herz gebrochen, sie hatte ihn gar zu lieb —" Nun gab es eine heillose Verwirrung. Der Bürgermeister war wie niedergedonnert. „Mein Kind! mein Fränzchen! Lauft! helft, rettet!" schrie und wimmerte er und wollte davonstürzen. Aber der alte Rippenschneider packte ihn am Handgelenk und hielt ihn fest. „Was? Mein Ernst soll tobt sein? Seid Ihr alle toll geworden oder habe ich den Verstand verloren?" Nudelbacher fühlte nur noch Mitleid mit seinem Widersacher, der gemeinsame Schmerz hatte allen alten Groll in seiner Brust erstickt, darum sagte er mit Wärme: „Armer, unglücklicher Vater . . . Blicken Sie doch hier auf den Baum . . ." „Zum Teufel mit Ihrem dummen Baum und den alten Bucksen!" rief nun der Wirth in höchster Wuth. „Was mit meinem Jungen ist oder sein soll, will ich wissen!" Der Bürgermeister aber jammerte: „Gott, ach Gott! Er thats ja nur aus Liebe zu meinem Fränzchen ... Ich hab ihn gestern Abend etwas hart abgewiesen . . Ach, wenn die beiden wieder lebendig würden, er sollte sie ja haben . . Aber ach, nun ist's zu spät!" In diesem Augenblicke knackte es in den Zweigen der Linde, — ein ungeduldiger Junge hatte die allgemeine Verwirrung benutzt, um den Baum zu erklettern und den Selbstmörder abzuschneiden — und nun fiel er von Ast zu Ast und plumpste schließlich mit merkwürdig knisterndem Geräusch zur Erde. Zu gleicher Zett aber ertönte ringsum ein schallendes Gelächter und als der Bürgermeister einen zaghaften Blick auf den herabgestürzten, gewiß grausam verstümmelten Leichnam zu werfen wagte, erblickte er — einen Strohmann. Aber er stimmte nicht ein in den allgemeinen Jubel- die Angst um sein Kind packte ihn mit erneuter Gewalt. „Mein Fränzchen! Wer rettet mir mein Fränzchen?" jammerte er. „Sie ist schon gerettet," rief es da plötzlich, und hinter dem breiten Stamme der Linde hervor trat Ernst Rippenschneider junior mit der Todtgeglaubten. Frischweg ging er auf den verdutzten Bürgermeister loS, schüttelte ihm die Hand und sagte: „Ihr Fräulein Tochter war nur durch den blinden Lärm erschreckt. Aber nun, Herr Bürgermeister, da von Gebrüder Schrader in Braunschweig (Gifhorner Torfstreufabrik), „ Wilhelm Gerlach in Braunschweig, der Gesellschaft Griendlveen (Torfstreuwerke) zu Magdeburg, „ Lutze & Heimann zu Magdeburg, „ H. C. Broberg & Semke zu Magdeburg, „ S. von Westrum zu Magdeburg, „ N. Kott zu Eltville a. Rh. Der Waggon Torfstreu soll in diesem Jahre franco bis -Gießen zu 270 Mk. angeboten worden sein. Es wird beabsichtigt, die bMgste Bezugsquelle von möglichst trockener, faserreicher Torfstreu zu ermitteln und dieselbe in dem Anzeigeblatt zu veröffentlichen. Zur Ersparung des Rauhfutters wird sodann weiter empfohlen, demselben käufliche Futtermittel zuzusetzen und zwar namentlich Oel-, Raps- oder Leinkuchen. Zum Zusatz eignen sich jedoch auch Baumwollsaat-, Erdnuß-, Cocosnuß-, Sesam-, Ricinus-, Palmkern-Kuchen und Mehle, vermischt mit anderem Futter, wie Rüben, Häcksel, Malzkeimen, Trockenschlempe, Kleie rc. Baumwollsaat rc. allein verfüttert, sollen schon nachtheilige Folgen hervorgerufen haben. Diese künstlichen Futtermittel sind ohne Preisangabe von Wilhelm Pelzer in Neuß a. Nh. angeboten worden, Maiskuchenmehl pro Gentner zu 6,75 Mk. von Eduard Neusch in Mülheim a. Rhein. Gießen, den 12. Juni 1893. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen. ________________________Soft.________________________ Bekanntmachung, betreffend die Abgabe von Waldstreu aus den Domanial- waldungen. Das Großherzogliche Ministerium der Finanzen, Ab- theilung für Forst- und Cameralverwaltung, hat folgendes Ausschreiben an die Großh. Forstämter, Rentämter und Oberförstereien erlassen: Mit Ermächtigung Großh. Ministeriums der Finanzen verfügen wir im Anschluß an unser generelles Ausschreiben zu Nr. F. M. D. 19983 vom 5. d. Mts bezüglich der Streüabgabe aus Domanialwaldungen das Nachstehende: Bis auf Weiteres sind Streuversteigerungen nicht mehr abzuhalten, sondern die Streu ist nur mittelst Handabgabe in Gemäßheit unseres oben erwähnten Ausschreibens zu verwerthen. Um den Streuempfängern eine weitere Erleichterung zu gewähren und um zu vermeiden, daß der Preis der Streu innerhalb der nämlichen Oberförsterei je nach den Accordbeschlüssen ein wechselnder ist, wird der von den Empfängern zu erstattende Maximalbetrag derErntekosten auf 1 Mk. pro Haufen ä 5 cbm festgesetzt. Stellen sich die Erntekosten etwa niedriger wie 1 Mk. pro Haufen, so hat der Empfänger den wirklich entstehenden Arbeitslohn zu zahlen, im anderen Falle aber neben dem Tarifpreis nur 1 M. Erntekosten pro Haufen zu vergüten. Um den Steuerempfängern die Zahlung zu erleichtern, soll bei Streuabgabe im zweiten und dritten Quartal d. Js. in dem Falle Zahlungsfrist bis 11. November d. Js. gewährt werden, wenn der betreffende Ortsvorstand sich verpflichtet, die ganze Schuldigkeit feiner Ortsangehörigen an das Rentamt in einer Summe abzuliefern. Damit die Streuabgaben rasch erfolgen können, wird es sich empfehlen, daß die Bürgermeistereien die sich meldenden Streubedürftigen ihrer Gemeinde in eine Liste zusammenstellen und am Schluffe derselben bescheinigen, daß der Ortsvorstand sich verpflichtet, die durch die Abgabe von Streu an die voraufgeführten Personen erwachsende Schuld bis zum 11. November d. Js. im Ganzen an die Rentamtskaffe einzuliefern. Diese Verzeichnisse wären den betr. Oberförstereien einzuhändigen. Die Oberförstereien hätten auf Grund derselben die Streu ohne Verzug zu überweisen. Von den Obersörstereien ist zunächst der Streubedarf der in ihrem Dienstbezirk vorhandenen Personen zu befriedigen. Ist eine Controle in der Richtung möglich, daß außerhalb des Oberförstereibezirks vorhandene Personen nicht gleich- wir beide lebendig vor Ihnen stehen, machen Sie wahr, was Sie soeben gelobten, geben Sie uns Ihren Segen." Aber anfangs wollte Nudelbacher davon gar nichts hören. Als ihn aber Fränzchen so recht zärtlich bat und auch mit ächt weiblicher Schlauheit die Bemerkung einfließen ließ, daß ihr Ernst in Berlin viele einflußreiche Freunde besitze, die den Verdiensten des Bürgermeisters höheren Ortes sehr wohl zu der gewünschten Anerkennung verhelfen könnten, erheiterte sich das Antlitz des Gestrengen und er sprach mit Würde: ,/Der Bürgermeister Nudelbacher von Dribsdrill bleibt immer bei dem, was er einmal gesagt und resolvirt . . So nehmt Euch denn in Gottes Namen." Nun ging es natürlich an ein Händeschütteln, Gratuliren und Hochrufen. „Wie ist denn das aber mit dem Strohmann?" fragte der Bürgermeister, als sich der Sturm etwas gelegt hatte und ihm seine Amtspflichten wieder einfielen. Da antwortete Ernst Rippenschneider rasch: „Verzeihung, Papa Bürgermeister! Ich bin der Hauptsünder. Als die älteren Herren gestern Abend den „blauen Storchen" ver- laffen hatten, blieben wir Jüngeren noch ein wenig beim Bier sitzen, und da wir vor Langeweile nichts anzufangen wußten, beschlossen wir, den guten Wachtmeister Schnapper ein wenig zu mhstifiziren und — construirten diesen Selbstmörder —" /,Das ist eine Verspottung der Obrigkeit," brummte Schnapper. „Dafür," erwiderte der Bürgermeister gut gelaunt, „soll der Uebelthäter auch sofort zur Strafe nach unserer Amtswohnung abgeführt werden. Du aber, Fränzchen, hastest unS dafür, daß der Delinquent uns nicht entwische." zeitig aus anderen Oberförstereien Streu beziehen, so kann auch an außerhalb des betreffenden Oberförstereibezirks wohnende Personen Streu aus der Hand verabfolgt werden. Gießen, den 12. Juni 1893. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Deutsches Reich. — Der soeben von einer Rundreise durch Deutschland zurückgekehrte Spezial-Berichterstatter des Hirsch schen Telegr.- Bureaus erklärt, daß eine Uebersicht, oder auch nur ein annäherndes Urth eil über den möglichen Ausfall der Reichstagswahlen zur Zeit noch unmöglich ist. Die eingetretene Zersplitterung in den Parteien und die dadurch bedingte ungewöhnlich große Zahl von Candidaten machen Schätzungen um so schwieriger, als sich auch bei den Wählern vielfach große Unsicherheit und Unschlüssigkeit vorfindet. Angenommen darf werden, daß sich der überwiegende Theil des Nordens und Ostens des Reiches für die Militärvorlage, dagegen der Süden und Westen größtentheils gegen die Heeresverstärkung erklären werden. Gewinnen dürften: Nationalliberale, Socialdemokraten und Antisemiten; Einbuße werden voraussichtlich erleiden: Freisinn und Centrum. Die conservativen Parteien werden wohl ungefähr in früherer Stärke in den Reichstag eintreten. Soviel steht fest, daß die Betheiligung an der Wahl eine ungewöhnlich rege sein wird und daß sich bedeutend mehr Stichwahlen als bei früheren Gelegenheiten nöthig machen werden. Die Agitation ist in den Städten eine theilweise recht lebhafte, auf dem Lande aber meist recht geringfügige. Bemerkenswerth ist der schroffe Ton, in welchem sich, innerhalb ein und derselben Partei die Presse der einzelnen Schattirunqen befehdet. Neueste Nachriehte»». Wolffs telegraphisches Correspondmz-Dureau. Berlin, 13. Juni. Der „Reichsanzeiger" meldet die Ernennung des bekannten Parlamentariers Dr. theol. Hitze zum außerordentlichen Professor an der Akademie zu Münster. Posen, 13. Juni. Der Kaiser traf heute früh 6 Uhr hier ein und ließ sofort die Garnison alarmiren. Er begab sich an der Spitze der Fahnencompagnie nach dem Exercier- platz bei Glowno, wo eine Uebung statt fand. Abends 61/» Uhr ist Diner bei dem commandirenden General Seeckt. Posen, 13. Juni. Der Kaiser kehrte um 128/< Uhr an der Spitze der Fahnencompagnie zurück. Auf dem ganzen stundenweiten Wege vom Exercierplatz bis zur Stadt bildete eine zahlreiche Menschenmenge Spalier und begrüßte den Kaiser enthusiastisch. Der Kaiser dankte sichtlich erfreut. Die Stadt ist reich beflaggt. Hannover, 13. Juni. Der Gra f von Turin traf heute Morgen hier ein und stieg im königlichen Schloß ab. Er besichtigte Vormittags eingehend das Militär-Reitinstitut; heute Abend begibt sich der Graf nach Kiel zur Besichtigung des Hafens. Klabno, 13. Juni. Seit gestern striken särnrnt- liche Bergarbeiter der neun Schächte des hiesigen Kohlenreviers, sowie der Schlaner Carolizeche, zusammen 5103 Mann. Fünfkirchen, 13. Juni. Im Laufe des Nachmittags hat der größere Theil der Strikenden die Arbeit wieder ausgenommen. Alle Anzeichen sprechen für eine allgemeine Wiederaufnahme der Arbeit. Paris, 13. Juni. Earn ot begibt sich, sobald der gegen- ! wärtige Schwächezustand vorüber ist, auf den Rath der Aerzte nach Fontainebleau. Die Kur in Vichh halten die Aerzte für entbehrlich, da der Präsident weniger an der Leberkrankheit als an Uebermüdung und Anaemie leidet. Carnot überwies den Behörden der Bretagne 50 000 Francs, welche er während seiner Reise für verschiedene wohlthätige Zwecke zu vertheilen gedachte. Newyork, 13. Juni. Ein größeres Gebäude in der Montgomerystraße, in dem 300 Schneider und Schneiderinnen von fünf Unternehmern beschäftigt wurden, ift nieder- gebrannt. Eine Frau und zwei Männer, welche sich aus dem vierten Stock durch einen Sprung retten wollten, blieben tobt. Mehrere Andere erlitten infolge des Sprunges aus den Fenstern schwere Verletzungen. Fünf Leichen wurden aus den Trümmern hervorgezogen. Depeschen des Bureau „Herold". München, 13. Juni. Herzog Max Emanuel wird morgen zur Beisetzung in der herzoglichen Familiengruft in aller Stille seinem Wunsche gemäß nach Tegernsee überführt. Der Prinzrcgent hat eine vierwöchentliche Hoftrauer angeordnet. — In dem Beileidstelegramm des deutschen Kaisers wird der schwere Verlust hervorgehoben, welchen die Armee, besonders die bayerische Cavallerie, durch das Hinscheiden des Herzogs erleidet. Budapest, 13. Juni. Aus allen Landestheilen wird gemeldet, daß die Ueberschwemmungen große Gefahren mit sich bringen- namentlich ist die Stadt Arad bedroht. Kairo, 13. Juni. Als etwa 600 Sträflinge auS den Steinbrüchen nach dem Gefängniß zurückgebracht werden sollten, gelang es einigen, etwa fünfzig, zu entspringen. 39 Gefangene wurden durch Wachen niedergeschoffen. Newyork, 13. Juni. Die von den Freidenkern gegründete Stadt Liberal im Staate Kansas wurde durch eine Fe uerS- brunst vollständig zerstört. Es wird Brandstiftung angenommen. Cocoles ttn- provinzielles. Metzen, 14. Juni 1893. •* Wähler für den deutschen Reichstag ist jeder Deutsche, welcher daS 25. Lebensjahr zurückgelegt in dem Bundesstaat, wo er seinen Wohnsitz hat. Ausgeschlossen von der Berechtigung zum Wählen sind Personen, welche unter Vormundschaft oder Guratel stehen, Personen, über deren Vermögen Concurs- oder Fallitzustand gerichtlich eröffnet ist, während der Dauer deS Fallit- oder ConcurSverfahrenS, Personen, welche eine Armenunterstützung auS öffentlichen ober Gemeinde- Mitteln beziehen, ober im letztem der Wahl vorhergegangenen Jahre bezogen haben, Personen, denen in Folge rechtskräftigen Erkenntnisses der Vollgenuß der staatsbürgerlichen Rechte entzogen ist. Weitere Bedingung der Wahlberechtigung ist, daß die Person, welche ihr Wahlrecht ausüben will, in der Wählerliste steht. — Die Wahlhandlung beginnt Vormittags 10 Uhr und dauert ununterbrochen bis 6 Uhr Abends. — Ungültig sind solche Stimmzettel, welche nicht von weißem Papier, oder welche mit einem äußeren Kennzeichen versehen sind, keinen oder keinen lesbaren Namen haben, aus welchen die Person deS Gewählten unzweifelhaft zu erkennen ist, ferner Stimmzettel, auf welchen mehr als ein Name oder der Name einer nicht wählbaren Person ver- zeichnet ist, sowie solche, welche einen Protest ober Vorbehalt enthalten. Nach einer im Regierungsblatt veröffentlichten Set- ordnnng hat Se. König!. Hoheit ber Großherzog verfügt, daß blefenigen Sanbibaten für ben höheren Staatsdienst in den bantechnifchen Fächern, welche die allgemeine Staatsprüfung bestanden haben, von dem Ministerium ber Finanzen zu Regierungsbaumeistern ernannt werden sollen. Denjenigen Candidaten des Baufachs, welche die erste Staatsprüfung (Hochschulprüfung) bestanden haben, soll statt der Benennung „Bauaccessist" künftig die dienstliche Benennung „Regierungsbauführer" beigelegt werden. ** Radfahrfest. Zur Berichtigung unserer gestrigen Notiz theilen wir mit, daß der Meisterfahrer von Hessen Herly (aus Offenbach a. M.) heißt. Den Höhepunkt der Begeisterung wegen der so außerordenlich günstigen auswärtigen Nennungen bewirkten die noch gestern Abend eingegangenen Meldungen von Fr. O p e l-RüsselSheim und Alwin Vater, dem Meisterfahrer von Europa. ** Nene Einrichtung? Unsere Gießener RathhauSuhr scheint auf die alte Ortszeit zurückgestellt zu sein oder ist eS Zufall, daß dieselbe die ganzen und Viertel-Stunden circa 15 Minuten später schlägt als andere Uhren? ** Einbruch. In vergangener Nacht wurde daS Wasser- Häuschen Ecke der Bahnhofstraße und der Liebigstraße geöffnet und verschiedene Gegenstände daraus entwendet. ** Verhaftet. Ein in Cassel wegen Verdachts des Diebstahls verfolgtes Frauenzimmer ift auf telegraphische Requisition heute früh in dem von Cassel hier 2 Uhr 39 Min. ankommenden Zuge verhaftet worden. -t- Langsdorf, 13. Juni. Ende gut — Alles gut. Heute besuchten uns vier Mitglieder deS freisinnigen Vereins zu Gießen, nämlich die Herren Landtagsabgeordneter Metz, Fr. C. B. Koch, Martin Dörr und E. Müller, welche im Verein mit den hiesigen Vertrauensmännern der freisinnigen Partei eine allgemeine Wählerversammlung einberufen hatten. Diese Versammlung, welche der alte freisinnige Vorkämpfer, Herr Johannes Roth XJ. von hier eröffnete, war von weit über 100 Personen besucht und nahm einen geradezu glänzenden Verlauf. In derselben entwickelte Landtagsabgeordneter Metz in einer von warmen BeisallS- bezeugungen sehr häufig unterbrochenen beinahe zweistündtgen Rede, welcher die ganze Versammlung von Anfang biö zu Ende mit gespanntester Aufmerksamkeit zuhörte, daS Programm deS freisinnigen Candidaten, dessen Wahl er warm empfahl. Im Weiteren ging bann Rechtsanwalt Metz auch auf bie Programme ber übrigen in Betracht kommenden Candidaten ein, indem er sich namentlich über daS Programm ber sogen, antisemitischen Volkspartei ausführlicher aussprach. Redner conftatirte im Laufe seines.Vortrages wiederholt, daß er da- von ausgehe und man überhaupt davon auSgehen müsse, daß alle Parteien das Richtige wollten und eS sich nur darum handele, sorgfältig zu prüfen, was daS Richtige sei und ob die Mittel, welche die einzelnen Parteien Vorschlägen, auch die richtigen und durchsührbar seien. Hiervon ausgehend, bemerkte er zu dem Programm der Antisemiten, daß da» Programm des Herrn Böckel neben manchem nicht zu Billigenden auch manche praktische Rathschläge zur Bekämpfung der im Zwischenhandel herrschenden Mißbräuche enthalte, so namentlich die Gründung von Consumvereinen, Darlehenskassen und sonstigen Genossenschaften. Er bemerkte aber, daß alle diese Vorschläge nicht neu seien und schon lange, ehe man an den Antisemitismus gedacht habe, von angesehenen Mannern aller Parteien empfohlen worden seien, so zuerst von dem Freisinnigen Schulze-Delitzsch, so von dem Conservativen Raiffeisen, so namentlich bezüglich Hessens von dem Nationalliberalen Haas; die von diesen Männern ins Leben gerufenen Vereine unterschieden sich aber in einem Punkte wesentlich von dem von Herrn Böckel gegründeten „Mitteldeutschen Bauernverein*', daß nämlich der bei ihren Geschäften gezogene Nutzen auch allen Mitgliedern wirklich zu gute käme, während.' beim „Mitteldeutschen Bauernverein" zunächst 2 pCt. Provision der Dereinsleitung in Abzug kämen. Im Uebrigen erklärte Redner, daß man nicht genug verdammen könne den Theil deS antisemitischen Programms, der die Juden zu Staatsbürgern zweiter Klasse stempeln und dieselben unter Fremdenrechte stellen wolle. Gleichzeitig wies er die absolute Un- auSführbarkeit deS letzteren Vorschlags in drastischer Weise nach. Redner warnte demgemäß auf daS Dringlichste vor der Wahl eines Antisemiten. Abg. Metz schloß seine Rede mit der Erinnerung an den Spruch: „Prüfet Alles und daS Beste behaltet", sowie mit der Mahnung an alle Wähler, welcher Partei sie auch angehören sollten, unter allen Umständen an der Wahlurne zu erscheinen- denn am wenigsten Respect könne man vor Denjenigen haben, welche sich de» wichtigsten Rechtes des Staatsbürgers, des Wahlrechte», durch dessen Nichtausübung unwürdig zeigten. Nachdem Redner noch einige Anfragen beantwortet hatte, die auS der Mitte der Versammlung an ihn gerichtet waren, wurde die Ver- .jt tinet unb d 12,3' • $atW 1 lanM Der $ unb ertrank- # grflttWJ'11 dli-b tobt. • Wim, !»■ b« S«®enbun8 fleiitnau fw ift 9ti*L2-- in M< SejMo ba'iür bestimmten Or -vizierHser ang^l gemacht ift- "Vi leite das dem Nm unserer Stadt durch gesvadheMich «v noch nicht d e Woh ■r.miafane dringend Xt gtabt tniltw bit nächst Anwohner folgen fisrr M : aller babr interessirie sofort entgegentritt. Was ist 1 Son Oeco (lul der Landin. Montag dei Nachmittag »erbtn in der Koch' GrünLergerstraße ■ 1 i gebrauchte N ä f 1 NÄ--b»re« -echtkmftändc 10 blaue und Mn.deÄ (Nm Einige für den angeführt,*) ohne baf Buchweizen wcizen, einem lheü berste oder Raps, n leichtem Sand, wie a 220 bi« 260 Kilo pn IohanniSr. zur einen Hälfte aus unb lirbfai bdtttjtnb. mähen, Io schlägt der tat Herbst uni) Vrünsuttn oder mtat IohanniSrvggm, 40 1 Erbsen. Weiher Sei Sens ist besonders Etrppelfuiier, der a ein Semeoge mit Ha 80 Mo pro Hectar a 32 Kilo Buchweizen Menses allein wie bei Sepie« beginnen, int und bitter wird. W l^menge namentlich sobald es benfelten n MBt el aber ebenso a -■fren, wirb um beSi wraffim lnapp von Hocarnalkl '> Nach hiidebrc X. , Meßot e-u«£ ut - Alles gut,. freifinnigen Vereins a&georbneter MeH, l Wülfer, melite m&nntra btt ^tti« tx’otx^'m'mV'An^ wldjt btt altt sni» Rott) XI. von hier itn bejuchi und nahm i derselben entwickelte in wannen VeisallL- beinahe zweistündigen von Ansang bis zu hörte, das Prograinin hl er warnt ewpsadl. : Metz du* aui die ।mnenben Sanbibattn Itogramm der sogen, auchrach. 3hbntr bitboli, bas er te usgehen müsse, daö ti M bLXM KW sä mb ob im vvtM^ M hiervon anitzthenb, MMn.bchw M nicht zuBtlltgendvt r Kekämpsung der W e enthalte, s- E' Darlehenskassen und na( ehe man an bw luetft von dem Fw LativenE bcm $***; to *"** ” • ,ÄÄ'* L Ue6*. 'm v Mnnt den *’ «"»<" gtaai iie 3"be"(, Venit •? i&tei !f »fft » MÄ nni* \M 1 181« '* M " ‘L «rf* haben, L iufli oaren, w :tiht t»$‘t?08tn ''W'» *"t lfl^Ä »'*«!, 161 Nb, MbeteitjLHe .Iu"8 btgi n ’> Mm bi" ,,"' J"* ** Ä i"ä™5 ÄÄ1* ** । A'J*1*« Set. , Metjog neefj i« flttaelne Staats, T" d°-KNt,,en Ä N-nigen „7 SfutSHijuno ? »* b» ®.ne«’ Benennung „gfc ? .u^etet gestrigen ~en Höhepunkt der nJld> günstigen aus« § gestern Abend ein- e l'Rüsselsheiut und n Europa. iehener Rathhansuhr lt zu sein obtt ist eS Viertel.Ltunden eine e Uhren? ht wurde das WG c Liebigstraße geö« r ntwendet. wegen Verdachts der ist auf telegrap^iii el hierSchSSM. sammlung mit einem begeisterten Hoch auf daS gejammte deutsche Volk und das deutsche Vaterland geschlossen. Mainz. 12. Juni. Generallieutenant von der Armee p. Holleben ist zum Gouverneur von Mainz ernonnnt worden. vermachtes. * Marburg, 13. Juni. Heute Morgen wurde unterhalb der Weidenhäuserbrücke die Leiche eines Mannes gelandet. Dieselbe hat anscheinend nur kurze Zeit im Wasser gelegen. Der Todte Namens Rambach aus Weidenhausen bei Gladenbach fiel in angetrunkenem Zustande ins Wasser und ertrank. * Graudenz, 12. Juni. Zwei große Geschäftshäuser und das Rathhaus sind niedergebrannt. Ein Mann blieb tobt. * Wien, 13. Juni. Da mehrfache Einwendungen gegen die Verwendung des Rothschild'schen Schlosses bei Reichenau für ein Tuberculosenheim erhoben wurden, zog Baron Nathaniel Rothschild die Schenkung zurück und annullirte die geschaffene Stiftung. «leben, 14. Juni 1893. An die Behörde eraeht die Anfrage und Bitte, ob sie die Ab- lagerungsstätte der Fäcalien nicht an einen anderen als den seither dafür bestimmten Ort verlegen könne. Wenn es einerseits dem Spaziergänger angesichts des pestilenzartigen Geruches unmöglich gemacht ist, den Weg über den Rodbrrg oder am Ufer der Lahn tenseits des Vtaducts in der Schwarzlach zu verfolgen, so ist andererseits das dem Eisenbahndamm immer näher ruckende Nordoiertel unserer Stadt durch die Fäcalienablagerung in so kurzer Entfernung gesundheitlich aufS empfindlichste bedroht. So lange Gießen noch nicht die Wohlthat eines Eloakensystems genießt, dürste es lvenigstens dringend angebracht sein, die Fäcalien dem Weichbild der Stadt entfernter und an einem Ort abladen zu lassen, der chte nächst Anwobnenden vor den Gerüchen und ihren schädlichen ^Folgen sicher stellt Die zuständige Behörde erwirbt sich den Dank .aller dabet tnteresstrten Einwohner, wenn sie dem gerügten Mißstand 'sofort entgegentritt. —c— Was ist in diesem Jahre gegen die Futternoth zu thurr? Don Oeconomierath Müller in Darmstadt. (AuS der Landw. Zeitung für das Großherzogthum Hessen.) (Schluß.) Einige für den Stoppelfutterbau geeignete Gemenge seien hier angeführt,:i) ohne daß dadurch ihre Zahl erschöpft wird. Buchweizengemenge, bestehend aus drei Theilen Buch, ureizen, einem Theil Erbsen, einem Theil Hafer und einem Theil lGerste oder Raps, resp. Mais. Dieses Gemenge kann sowohl auf lleichtem Sand, wie auf besserem Boden gesäet werden. Saatmenge ‘^20 bis 260 Kilo pro Heclar. JohanntSroggen, Hafer, Erbsen und Gerste, zur einen Hälfte aus Johannisroggen, zur anderen aus Hafer, Gerste umb Erbsen bestehend. Kann man dies Gemenge noch im September mähen, so schlägt der Johannisroggen aufs Neue aus, bestockt sich tim Herbst und liefert im Frühjahr nochmals einen frühen Schnitt LArünfutter oder mindestens eine gute Weide. Man säet 100 Kilo Johannisroggen, 40 Kilo kleine Gerste, 40 Kilo Hafer und 20 Kilo Erbsen. Weißer Senf, Hafer und Buchweizen; der weiße Senf ist besonders wegen seiner Schnellwüchsigkett ein passendes Stoppelfutter, der auch allein gesäet werden kann. Bester nock ist ein Gemenge mit Hafer und Buchweizen; von ersterem allein sind 80 Kilo pro Hectar an Saat erforderlich, im Gemenge 32KiloISenf, 32 Kilo Buchweizen und 100 Kilo Hafer. Die Derfütterung des Senfes allein wie des Gemenges muß mit Beginn der Blüthe des Senfes beginnen, indem derselbe nach der Blüthe bald hartstengelich amb bitter wird. Wie die Zusammensetzung schon zeigt, ist dieses ademenge namentlich für die trockeneren Sandbodenarten geeignet, ssobald es denselben nicht an der erforderlichen Kraft fehlt. Natürlich paßt es aber ebenso gut für bessere Böden. Die Frühjahrsfutterproduction für 1894 zu vermehren, wird um deswillen sehr wichtig sein, weil die Wintervorräthe »oraussichtlich knapp ausfallen werden. Als Mittel hierzu ist der Änbau von Jocarnatklee und Futterroggen längst bekannt, und in *) Nach Hildebrand, landw. Pflanzenbau, Berlin, Paul Parey. neuerer Zeit ist ein Gemenge von Futterroggen mit Zottelwicke sehr empfohlen worden. Obwohl die sorgfältige Bereitung und Aufbewahrung des Winterfutters selbst in futterretchen Jahren eine öconomische Pflicht ist, fo dürfte doch in diesem Jahre besonders darauf aufmerksam zu machen sein, wieviel gerade hiervon abhängt. Dom rechtm Zeitpunkt und der sorgfältigen Ausführung der Heugewtnnung hängt nicht nur die Menge, sondern vorzüglich auch die Güte des Futters ab. DaS Wiesengras, der Klee (einschl. Luzerne und Esparsette) werden in diesem Jahre früher hart und uberständig. Rechtzeitiges Abmähen ist daher wichtiger als sonst. Auch ist es für den Nach« wuchs, der sich im Falle demnächstiger Niederschläge einstellen wird, entschieden bester, wenn die alten harten Pflanzentheile fort sind. Daß es unter den im nächsten Winter zu erroartenben Verhältnissen unverantwortlich wäre, wenn Futter infolge schlechter Aufbewahrung zu Grunde ginge, bedarf wohl keiner näheren Erörterung. Aber es wird sich auch als unbedingt nothwendig erweisen, daß die verfügbaren Futtermittel recht sparsam eingetheill werden, ohne daß die Ernährung des Viehes Noth leidet In dieser Beziehung dürfte mehr als in anderen Jahren die Aufstellung eines F u 11 e r - V o r - anschlagS erforderlich sein. Mit der Verwendung der in der Wirthschaft selbst erzeugten Futtermittel wird man trachten, die Mägen der Thtere zu füllen, also ben Bedarf der Thiere an Trockensubstanz zu decken. Hierbei werden die Stroharten sehr werthvolle Dienste zu leisten haben. Ihre Verwendung zu anderen Zwecken als zur Fütterung ist daher umsomehr auszuschließen, je ungünstiger in einer Gegend die Aussichten auf die Futterernte sind. Ja vielleicht wird es sich in manchen Landwirthschaften empfehlen, die Fütterung von Stroh in Form von Häcksel und im Gemenge mit anderem Futter schon den Sommer über durchzuführen, damit umsomehr Futter für den Winter erspart werde. Hieraus ergibt sich aber die Nothwendigkeit des Ersatzes des Streustrohes. Die Landwtrthschaft wendet sich in Fällen der Streunoth an die Forstwirthschaft und es ist letztere ja in den meisten Fällen in der Lage, helfend einzugreifen. Insbesondere glauben wir darauf aufmerksam machen zu sollen, daß die Großh. Ministerialabthellung für Forst- und Cameralverwaltung schon im vorigen Herbste mit Rücksicht auf die Futter- und Streunoth die Großh. Forstämter und Oberförstereien beauftragt hat, Streu- nutzungen in einem dem Bedürfnisse enlsprechenven Umfange rechtzeitig vorzunehmen und wegen Ausdehnung der Streunuhung die erforderlichen Anträge baldigst zu stellen, falls die in den Wirthschafts- plänen zur Nutzung vorgesehenen Streuquantitäten zur Deckung deS Bedürfnisses nicht hinreichen. In diesem Jahre liegt die Befürchtung nahe, daß dem Walde ohne empfindlichen Schaden nicht wird so viel Streu entnommen werden können, als nothwendig ist, den vollen Bedarf zu decken. Aber abgesehen davon muß auch noch berücksichtigt werden, daß die Waldstreu noch lange nicht das beste und billigste Stroh-Ersatzmittel ist. Weit vortheilhafter stellt sich die Anwendung der Torfstreu, denn diese ist in den meisten Fällen nicht nur billiger als die Waldstreu, sondern ihre Wirkung als Streumittel und Dungmaterial ist wesentlich vollkommener. Mit Hilfe der seitens der Stände bewilligten Mittel ist es der Großh. Negierung möglich, beim Bezüge von Tors-. streu Erleichterungen zu gewähren, worüber demnächst weitere Mittheilung erfolgen wird. Zum Schlüsse möchte noch darauf hinzuweisen sein, daß die umfangreiche Strohfütterung sowohl, als auch im Herbste die Fütterung von Mais rc. die Anwendung von Kraftfutter erfordert. Außerdem kann es unter Umständen räthlich ober nothwendig erscheinen, Futtermittel zum Ersatz des in diesem Jahre mangelnden Wirthschafts- futters zuzukaufen. Hierher gehören beispielsweise die Rübenschnitzel im frischen und getrockneten Zustande, die Erdnußkleie ?c. Jedenfalls wird die Nachfrage nach allen Handelsfuttermitteln sehr stark werden. Es ist deshalb anzurathen, den Bedarf fürs ganze Jahr frühzeitig zu decken. Allerdings ist die beste (Sonjunctur bereits verstrichen, da die Handelsfuttermtttel im Preise seit einigen Wochen steigen. Indessen spricht die Wahrscheinlichkeit mehr dafür, daß später theuerer, als billiger gekauft werden wird. Gemeinsamer bezw. ge- nossenschaftlicher Ankauf ist unter den vorliegenden Verhältnissen sehr zu empsehlen. Unter den Kraftfuttermitteln werden bet den zur Verfügung stehenden proteinarmen Wirthschaftsfuttermitteln die Abfälle der Oelfabrication zur Ergänzung des Nährstoffgehalts besonders nothwendig sein. Die vorliegenden Ausführungen haben die Maßregeln zur Bekämpfung der Futternoth keineswegs erschöpft. ES ist sicher, daß mancher Leser in der Lage ist, auf Grund seiner Erfahrung wettere Vorschläge zu machen. Möchte dies recht ausgiebig geschehen, bamit der wichtige Gegenstand erschöpfend besprochen und der drohmden Gefahr allerseits recht wirksam entgegengetreten wird. Außer den In dem vorstehenden Artikel zur Anpflanzung empfohlenen Gewächsen hat der Ausschuß des landwirthschaft- lichen Bezirksvereins Gießen noch den Anbau folgender Herbstfuttermittel empfohlen: 1. von unterirdischen Kohlraben, 2. von weißen Rüben, 3. der Sand- oder Zottelwicke (vicia vilosa), welche von der Saatstelle der Deutschen Landwirthschafts Gesellschaft zu Berlin und von Wtssinger & Gomp. daselbst angeboten wurde, 4. der turnipe whitc (von der genannten Saatstelle zu 64 JL pro 50 Kilo angeboten) auf 1 Morgen 1 Kilo zur Aussaat erforderlich. Nniversitäts - Nachrichten. Marburg. DerEultuSminister hat die Anordnung getroffen, daß an den Universitäten Hygienische Kurse abgehalten werden. Den ersten dieser Kurse hält in Marburg Pros. K. Fränkel ab. In den bayerischen Universitäten: München, Erlangen, Würzburg wurden zu Beginn des SommersemesterS Kurse über bacterivlogische Diagnostik der Cholera asiatica abgebalten, an denen sich amtliche und practische Aerzte rege behelligten. Dorpat. Die Russiflclrung der Universität schreitet rasch vorwärts. Ihre definitive Umbenamsung ist erfolgt; sie heißt jetzt: „Jurjewsche Universität", und der bisherige „Dorpater Lehrbezirk", welcher die 3 Ostseeprovinzen umgreift, heißt in Zukunft: „Rigaischer Lehrbezirk." An der theologischen Faculiäl wird indessen die deutsche Sprache als Unterrichtssprache beibehalten. — Der Tag der Jmma- triculation des ersten academtschen Bürgers durfte in diesem Semester nicht durch den bisher üblichen studentischen Auszug der Korporationen gefeiert werden, da der Rector Prof. Budilowitsch ben Aufzug untersagte. — Vom nächsten Semester ab soll analog ben übrigen russischen Universitäten an Stelle bes jetzigen Protectorats bas Amt eines Stubenteninspectors geschaffen werben. Aus welchen Berufskreisen stammen bie beutschen ©tubtrenben? Diese Frage beantwortet Prof. Conrab in Halle durch eine Zusammenstellung der vom Wintersemester 1887/88 bis Sommersemester 1890 aus preußischen Universitäten immatriculirten Studenten. Ihre Zahl beträgt 12 709; die meisten, nämlich 2198, hatten Kaufleute, die nächstmeisten, 1981, hatten Industrielle und Handwerker zu Vätern; die übrigen vertheilen sich mehr oder weniger zahlreich auf die verschiedenen Berufsklassen; bei den einzelnen Facultäten stellt sich das Verhältniß folgendermaßen: Bei den evangelischen Theologen sind 20% Söhne von Theologen (58% der Söhne von Theologen widmen sich dem Beruf ihrer Väter), 6% von höheren Beamten, über ein Drittel von Beamten und Lehrern ohne akademische Bildung. 14% von Bauern, 13% von Handwerkern und Industriellen. Bei Den katholischen Theologen: 29% sind Söhne von Bauern, 29% von Beamten und Lehrern niedern Grads, 26,6% von Handwerkern und Industriellen. — Bei den Juristen sind 18,5% Söhne höherer Beamten; (fast die Hälfte der Sohne dieser Beamten studirt Jura). 29% sind Söhne von academtsch gebildeten Vätern, 10% von Subalternbeamten und Volksschul- lehrern, 9,5% sind Bauernsöhne, 6% die von größeren Gutsbesitzern, 18,5 % von Kaufleuten. Bet der medicinischen Facultät sind: 7,5% Söhne von Aerztcn, (55,2% der Aerztesöhne folgen dem Beruf ihrer Väter), 20% sind Söhne von academtsch Gebtldelen, 20% von kleineren Beamten und Lehrern, 38% von Kaufleuten, Handwerkern und Industriellen. — Bet der philosophischen Facultät sind: 13% Söhne von academtsch gebildeten Vätern, 23,5 % von kleineren Beamten und Lehrern; ungefähr 38% von Kaufleuten, Industriellen und Handwerkern. Wöchentliche Ueberficht der Todesfälle in Gießen. 23. Woche. Vom 4. Juni bis 10. Juni 1893. Einwohnerzahl: angenommen zu 21100 (incl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 32,03°/« bezw. 27,10 nach Ausschl. der Ortsfremden. Kinder A n m. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießm gebrachte Kranke kommen. Es starben an: Zusammen: Erwachsene im 1. Lebensjahr: vom 2.-15. Jahr: Diphtherie 3 (1) — — 3 (1) Lungentuberkulose Tuberculose anderer 1 1 — Organe 1 — — 1 Lungenentzündung Sonstige Erkrankungen 1 1 — d. Athmungsorgane 3 2 1 — Organ. Herzkrankheit 1 (1) 1 (1) — — Neubildung Andere bekannte 1 1 Lkrankhetten 2 — 1 1 Summa: 13 (2) 6 (1) 2 5 (1) Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemessen am 14. Juni, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 16%, Luft 21 Grad. Rübsamen'sche Badeanstalt. Montag den 19. Juni, Nachmittags 2 Uhr werden in der K och'schen Wirthschaft, Grünbergerstraße 30, 1 Tisch, 1 vollständiges Bett, 1 wenig gebrauchte Nähmaschine, Araueukleider, Weißzeug, neue Schürzen und Zeugreste, sowie ferner sonstige Haus- und Küchengeräthe, sowie 1 Bertieow, 1 Cylinderbureau (Mahagoni), 1 Waschkommode mit Marmor, 1 Schirmständer, 1 Küchenwaage, IO blaue Küchentöpse, Krüge und Fässer, sowie Gewürzständer, iBlumeuftänder, 1 Makartstrauß, 1 Regulator, 1 Ampel (Nachtlicht) u. s. w. verweigert. [5308 F. Hoffmann. Donnerstag den 15. Junt von Nachmittags 2 Uhr ab werden In der Restauration Loth, Schanzenstraße 2 „3O°, Ä «MjMs-Ligarttu versteigert. 1Mühlhausen. Keilgeöotenes. Prima Rindfleisch 5321] — 44 Pseunig — Emil Schmidt, Tiefenweg. Christian Arnold, Spenglermeister, a A ä 109] 50 Seltersweg 50. VöQGOlttUe 53091 prachtvolle Universal-Putz-Pasla bestes Putzmittel der Welt für alle Metalle und Glasgegenstände empfiehlt CaSee roh und gebrannt in verschied Preislagen Thee Motoren. 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AufgenommeneKapitalien91316.20 2. Geschäftsguthaben der Mitglieder 3750.— 3. Reservefond 731.54 4. Reingewinn 449.70 96247.44 Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1891 . . 41 Während des Jahres 1892 gingen ab . . . _■____2 Stand der Mitglieder Ende 1892 ..... 39 Lollar, am 10. Juni 1893. [5305 C Geißler. G. Schwalm. H. Rohrbach IV. 50961 Mein -aus mit Lade«, 5303] Ein junges Mädchen, am liebsten Wallthorstraße 18 verkaufe billigst. I vom Lande, wird zum 1. Juli gesucht. I. Boeck. I 3iPP, Ostanlage 9, Fosslota-Änslrtte 5318] Die Antwort des Herrn Landrichter Dove erscheint uns sehr klar und für die • cm.«./; u ocimiuuny Ul oie meryen oer frei- stetsvorrätbia [7 ^umgen Wähler zu bringen beabsichtigen,, darum Wähler laßt MMlLr-Lötterie [4413 euch nicht beirren, wählt freisinnig-, wählt en gros • en detail Gegriindet 1881 GieSSBü Telephon Nr. 21 Sckulstraßev. Schulstrastev. Der Wahlausschuss 5328 Der Vorstand. ■B Der Wahl-Ausschutz 53061 SUsenk. Bergw^Slct. 9960 -tebaction r A. Scheytza. 185.10 136 50 143 80 11380 102.12 281.37 10180 8662 380 00 200.50 158.70 109.00 110 40 71.00 Mill 91.90 21.90 51 CO Ilnn-hmr von tolzwdm Anfang SV2 Uhr. 5310 129.20 s ver. Ä5niak2«ure^ad. lenden,: ruhig. Preis- Katalog flämmt- liober Fernrohre, Lomb. E--B^Act. Bufchtherader tz^B^Ict. Elbchal-Bahn-Act. Gotthard-Bahn-Act. Schweizer NordosL-B^Act. Mainzer E^B.-Act. Marienburger E^B.»Act. unter Garantie. Jede» Stück, uticK«« nickt gefüllt, nehmen DiSconto-Command^Aath. Darmstädter Bank-Act. Dresdener Barrk-Act. Nordd. Lloyd-Act. Wiener Bankver^-Lcl Ocst. Tredit-Sct. Ital. Mittelmerrbahn Act. t ernrolire Iper Stück 3.20 Mark Imit 4 Linsen und 3 Auszügen. Vergrömern I2mal Schlutzcourie 1 Uhr 15 Min. 86.70 4 pCt. Ung. Gold-Rente 1C0.75 5 pCt. Ital. Rente 86.70 3 pCt. Portugielm 160.35 4 p6L Griech. Monopol'AM. Nnniokrifllirn=|iiniihmo Jean Dern & Cie per sofort zu vermiethen. 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Weitzenkorn. , 3« "°Etonallrberalen Versammlung dahier hat Herr Osann gesagt, daß in einem katholischen Blatt zu Bensheim zur Wahl eines Loctaldcmokratcn aufgesordert worden sei. Die Redaction des bhft0^ tQ/* sattes in Bensheim, bezeichnet diese Angabe als vollständig unwahr. [5326 Bit Geschäftsführung des „Volksurreins für das kalk Deutschland", Semd Mbcrheffen. -u -urnahmr d SJlontogS- Die «"ßm-r „«ikte^kti »n6tn d-ln W tätlich drt'° hnzkl-gt. 3 pCt. ReichSanleihe pCt. do. 3 pLt. Preuß. Loufolk 3i/, pEt. do. Dermietßungen. 4822] Mansardenwohnung, 4 Zimmer nebst Zubehör, zu vermiethen. ____________Trapp, Stetnftraße 39. 6307 Eine schöne Wohnung mit 6 geräumigen Zimmern und Mädchenzimmer, Wasserleitung rc. zu vermiethen. Näheres in der Exped- b. Bl. SineD Zwilchen Z' Stunde Wegs, für Z'pftheim un vox Entrüstung, und die „bodenl enthüllt, eine Z sahrenen, mit s verkörpert. De den Nachbarort umgeh irt, war Wohl ;atte der gegraben, aus bf Evidenz hervorgi reineweg gar nie fürstliches Freyd^ vernehmen habe. Hochfürstlicher 5 Aber der LindenI hatte prolestirt b gerad mitten vor und beide Dam zwölf silbernen S gefunkelt haben t Gericht! Z ha ^.'ateinsch geredt Papierfetzm unb fyiber- Don &d}Wi der verstorbne S Emigkelt, Amen Lindrnhvstr hat Ttadtlem. Was aber ghön nach König und dös st Schwasendorf. U ba kann mir 'n! a. Beid' habens aus dem Saal - Tagen erfahren, vor Gericht jn ktteo. Daraus B°m Fleck weg Masterhupfern" r "»are gegangei ^chwesterkind, das iaubrrrs Madel । 1° gar viel und fd ’1cd) lieber nicht tl ist'S det .b!e beiden Orte Lust nicht gön: . _ und mit dem • ™ “‘Mn» ibn g' 6^- »4"“ Wh »9?öd toQt es \ Äbie r°m tnigtgn, "Wen •S.’Sy hatte ?u ' °er ft« ®ä9el ^Änrt0"6 I J« S» Nnwol h, Ä Ä «r rl »SS; cisu-cini UNS ienr rzar uno nir nie n 1'1 .—» — welche überhaupt freisinnig wählen wollen, ganz gewiß verständlich,' uOnditOPCi Hßttlßr. ftc bedarf um so weniger einer näheren Erläuterung als die Frage in nur bester Qualität ZNer nicht von solchen gestellt wurde, die freisinnig wähle» wollen,'Ä iandern nur von Leuten, welche Verwirrung in die Reihen der frcv'-crfd!|iebcncn Sorten befanntcr @ütc aller Art: OeHarben, Weingeistlack, Lack, färben, Leinölfirniss, Bernsteinlack, Siccativfirnies, Terpentinöl, Bohner, wachs, Stahlspähne, sowie alle sonstiges Farben. 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