w ft i;1" «IMnetü, !»Ä‘r °Äk"^ y_in6tr_5wi taili )u ertb. rssÄ’j’bkt- > Mua -r^K »ti LEL-»« ASB *> r-H» Jg^ s.^1 11 Meii. ? 3ähtz. D.^sthtl :l *«&''« öävser, gfo... _®runtngen i •■; WK gM *metner»Mfu. ^iungttanu?btnbtr in. -Ai-" Mr. 268 Der #te|<«r A,,eiger «scheint täglich, ■Ü AuLnahmr drS Montags. Dir Gietzener /, Uhr abgehalten werden. Die weiteren Mittheilungen über die Eröffnungs-Sitzung erfolgen in dem Bureau des Reichstags, Leipzigerstraße 4, am 15. November in den Stunden von 9 Uhr Morgens bis 8 Uhr Abends und am 16. November von 8 Uhr Vormittags ab. Potsdam, 12. November. Der Kaiser traf gestern Abend 11 Uhr 30 Min. auf der Wildparkstation ein und begab sich direct nach dem Neuen Palais. Coeafcs rrrrö provinzielles. Gießen, den 13. November 1893. ** Coucertvereiu. Am Sonntag den 19. November findet das zweite Concert des Concertvereins statt und zwar diesmal, wie bereits früher bemerkt, ein Orchesterconcert. Als Hauptwerk des Abends wird Beethovens ^-äur-Sym- phonte zur Aufführung gelangen, der sich noch drei weitere Werke aus der Orchesterliteratur anschließen werden. Einen ganz besonders glücklichen Griff hat der Vorstand diesmal mit dem Engagement der Solistin gethan. Durch die Gewinnung der Frau Louise Geller auS Magdeburg ist dem musikalischen Publikum ein ganz seltener Genuß in Aussicht zu stellen. Gelegentlich eines Besuches in Gießen seitens der trefflichen Künstlerin, hatte diese Gelegenheit, an maßgebender Stelle eine Probe abzulegen und führte diese sofort zum Engagement. Die Sängerin verfügt über eine Altstimme von großem Umfange und seltener Straft in der Tiefe, die Stimme gehört zu den immer spärlicher werdenden Altstimmen, in welchen die Tiefe wirklich die Basis ist. Zur Bühne bestimmt und vorgebildet, hat die Künstlerin derselben längere Zeit angehört. Ihr letztes Engagement war am Hoftheater in Dessau, wo sie in jeder Beziehung Triumphe feierte. Ihre Verehelichung machte ihr Bleiben beim Theater unmöglich und ließ Dessau diese unersetzliche Kraft nur ungern scheiden. Der Kunst jedoch ist die Dame erhalten geblieben, sie hat nur die Bühne mit dem Concertsaale vertauscht. Auch in dieser Sphäre hat sich die geniale Sängerin bald in die erste Reihe zu stellen gewußt, denn nicht nur ihr Stimmmaterial allein, vielmehr auch ihre Gesangskunst erregten allgemeine Bewunderung. Z. Theater. Der gestrige Sonntag brachte statt des sonst üblichen Sonntags - Schwankes ein Stück, daS zwar ähnliche Momente aufweist, wie jener, daS jedoch ganz anders wirkt, da die Beleuchtung, in denen uns jenes komische Element geboten wird, eine ganz andere, grundverschiedene ist. Unter dem Titel „Zwei vom Ballet" bieten uns die Autoren Stinde und Engels ein Stück socialer Geschichte, das in allen Einzelheiten unendlich wahr ist, ja fast alle Tage passirt, ohne daß wir besondere Notiz davon nehmen. Die Composition des Ganzen jedoch zeigt manche Eigenthümlichkeit, deren logische Nothwendigkeit wohl nicht allen Hörern sofort einleuchten mag. So wird wohl nicht Jeder mit dem Dichter begreifen, welches wohl das Moment ist, daS Georg und Alexander in fo unwandelbarer Freundschaft verbindet. Georg, jene ernste, strebende, aufgeklärte Natur, der selbst nicht die Energie fehlt, die Traditionen seiner Familie zu vergessen und mit ihr zu brechen, um seinen Willen durchzu- setzen, und daneben Alexander, jener schale, blasirte Lebemann, dessen Dummheit ebenso groß ist, als feine Einbildung auf die Praerogativen seines Standes. Zwei derartige heterogene Elemente dürfte das Leben wohl kaum zu so inniger Ge- meinschaft zusammenführen. ES ließe sich noch manches andere Aehnliche anführen, wie z. B. daS Verhältniß Claras zur Gräfin int dritten Acte im Vergleich zu ihren Wünschen Georg gegenüber im zweiten Acte, doch der Raum verbietet derartige Auseinandersetzungen. Kommen wir zur Besprechung der Aufführung selbst. Im Allgemeinen war die Wiedergabe recht zufriedenstellend. Fräulein Wehn alS „Gräfin" wußte dies stolze, unnahbare Weib sehr treffend zu characte- risiren. Herr Reif (Georg) war ebenfalls vollständig auf seinem Platze. Einen besonders glücklichen Tag hatte Herr Stückel, dessen vorzügliche Darstellung des Gecken Alexander, wiederholte Beifallsstürme erntete. Das Schwesternpaar Clara und Lilli war durch die Damen Geigler und Großmann recht gut vertreten. Zollen wir noch Herrn Director ReinerS (Maedicke) und Herrn Ni em ei er (Rrüger) unsere Anerkennung für ihre Leistungen, fo ist unsere Aufgabe erfüllt. ** Wasserleitung betreffend. Wir machen unsere Lc- auf die im heutigen „Anzeiger" veröffentlichte Bekav»' machung, betreffend Vorkehrungen gegen das tzz. frieren der Wasserleitungen, auch an dieser £ti besonders aufmerksam. — Die empfohlenen Maßregeln bat, — veranlaßt durch die Erfahrungen deS vorigen tar'J Winters — einige Ergänzungen erhalten, weshalb wir ull!, welche die Sache angeht, die Aufbewahrung dieser *. kanntmachung empfehlen. * • Schüler-Vergehen. Am vergangenen SamStag ein auswärtiger Schüler wegen dahier begangener Dieb^t» und Unterschlagungen gesanglich eingeliefert. • * Kellerdiebstahl. In der Nacht vom SamStag . Sonntag wurde in einem Hause deS Neuenwegs der 8^- mittelst Nachschlüssels geöffnet und dem dort lagernden und Obst ein Besuch ab gestattet. Der Dieb hatte ssch Abends bei Zeit eingeschlichen. * * Verhaftet. Wegen GelddiebstahlS wurde gr,?.. Abend ein hiesiges Frauenzimmer gefänglich eingezogen. * * Zur Beachtung. ES wird bei dem jetzigen wetter auf baß Verbot deS AuSschüttenS oder AuSlaufeula^ von Wasser auS Hofraithen auf die Straßen ober öffem^. Plätze aufmerksam gemacht und bemerkt, daß baß Po'.-,»» aufsichtßpersonal zur strengen Ueberwachung angeiv.ro | worben ist. * ♦ Für Militärauwarter. Erlebigre Stellen 17 Bezirk ber Großh. Hess. (25.) Division: Gießen, Großh. Vai: gericht ber Provinz Oberheffen, Hülfßbiener refp. Kanzletdterrr. gehülfe, 900 Mk. Marienschloß, Großh. Ober-StaatSamv«> fchaft Darmstadt, Gefangenwärter am Großb. Landeßzuckthc^ Marienschloß, eine baare Remuneration von 1000 Mk. jährl« * * Eintragung ins Gebrauchsmuster Register. Selbst^ tenbeß, burd) Herabschrauben einer mit Führungßflächen fc ben Dentilbolzen versehenen Schraubenspinbel zu öffnendes Dampsoentil, H. Schaffftaebt in Gießen, 5. August 1893 Webschützen, besten Gehäuse auS Hartgummi besteht, fej Kleinen, Fabrikant in Altenschlirf, 6. September 1893. jt Gneisen . <>- -3. !w °us 5 : h° L-^uw । io wart I Q| . M / Uf"4' ,? '66 : : us * 3 n-<‘ rorqfn°D t. sri< I ><5 Haiafeld. 0- ' 1 „glBll ordnen, boB ins der vor« jfiftn Vorlage zu' luterbach-ü stdd« 10. ’Xo ochie unb seit trrSnW' , . um 7U6rJ Unfllüd " 50 Mk. 6elol . benimm •• Bund deutscher Gastwirlhe. In einer am 7. imb 8. November in Leipzig abgehaltenen Versammlung deutsch- Gastwirthe, die von Heidinger-Stuttgart geleitet wurde, qrin- bete man unter bem Namen „Bunb beutscher Gastwirthe" rmt Convention, in ber alle deutschen Fachvereine beß Gasttv.'n.-' - gewerbes zu gemeinsamem Wirken vereinigt werden 'oQt . Die auf bem VerbanbStage Anwesenben vertraten 252 Bt • eine mit über 10000 Mitgliebern. ** Zur Frage ber Rauchbelastiguug hat ber Berui beutscher Ingenieure zwei Preißaußschreiben eilafiri • Btilii, 12. tzchachutttlamp tLnttr. Tn Mtrbtn remis. * ftrlia, 10. j-' an den erste! iv.ir.'r.algerid)t ftat gqtn Mlwardt gei .’-.r mit btn Ueberl unb zwar wirb im ersten verlangt eine Abhandlung über bi bet Dampfkesseln angewandten Feuerungseinrichtungen yc Erzielung einer möglichst rauchfreien Verbrennung. Im zweiten wird verlangt eine Abhandlung über diejenige! Feuerungseinrichtungen, welche für Haushaltungszwecke iuii für die gewerblichen Betriebe, namentlich der größeren StäS.., behufs Erzielung einer möglichst rauchfreien Verbrennung büfyx angewandt wurden. Die Einsendungen der Arbeiten hab-?, zu I. bis 31. December 1895, zu II. biß 31. December 1897 an die Gefchäftßstelle beß Vereins zu geschehet^. Daß Preisgericht ist ermächtigt, außer den Preisen von 5000 bezw. 3000 Mk. für bie ber Preisschrift beizugebend.' Zeichnungsarbeit, welche bie bewährten Feuerungßeinrichtungei näher kennzeichnen soll, eine Vergütung biß zu 1000 ®tt. )u gewähren. • * lieber das Betriedsjahr vom 1. Juli 1892 bU da hin 1893 ist auß dem Berichte beß Berelnß für daß Groc herzogthum Hesten unb bie Provinz Hessen-Nassau zur B schäftlgung Arbeitßloser Folgendes mitzutheilen Wc: dem 30. Juni b. I. ist wiederum ein Rechnungs- und At- triebSjahr ber Arbeltercolonie Neu Ulrichstein, baß achte iri ber Gründung, abgelaufen. Der Erfolg dieses Geschäits- jahres darf als ein zufriedenstellender bezeichnet rotrta- Das BetriebSjahr 1892/93 wurde gegenüber einem^ Bestände von 47 Köpfen im Vorjahre, mit einem solchen von 77 Kopien eröffnet. Aufgenommen wurden zusammen (einschl. dieser 77) 346 Mann, gegen 309 Mann im Jahre 1891/92. Entlassen wurden 267 Mann, bleibt mithin ein Bestand am 30. Juni 1893 von 79 Mann, biß jetzt der höchste Bestand beim Jahrri wechsel. Der Verwaltung war eß in diesem Jahre möglit, 23 Mann in Stellung zu bringen, von welchen 11 noch p aller Zufriedenheit in Arbeit sind. Die Führung der Veuet war auch in diesem Jahre eine recht gute; Unregelmäßig feiten sind wenig vorgekommen. Die Colonie verpflegte « Ganzen an 34 910 Tagen. Hierzu drei Aufseher an ,e 365 Tagen — 1095 Tagen, zusammen an 33 005 lager, diese durch 365 getheilt, ergiebt eine Präsenzstärke von rn> 90,4 Köpfen pro Tag, eine Höhe, welche diese Coloaic in keinem Jahre erreichte. Eß mag an dieser Frequenz auch die Arbeitsstockung und der stramme Winter haben, gewiß ist eS aber ein trauriges Zeichen der Znt, beB arbeitswillige und arbeitsfähige Leute keine ander« Arde finden können und die Hülfe der Colonie in solch' großem Maße in Anspruch nehmen müssen. A AuS dem Ohmthal, 12. November. „Jetzt wir den Frost und die Rüben stecken noch!" Dieser befand landwirthschaslliche Ausdruck ist für manchen Landwttth to buchstäblichem Sinne wahr geworden. Der Winter m wirklich eingezogen und mancher Landwirth hat jetzt Rüben im Felde stehen. Ob dieselben bei dem jetz'8^ strammen Frost nicht doch Schaden nehmen, bleibt biß ju® Aufthauen der Erde dahingestellt, jedenfalls ist aber bet m® vor Einstellung deS Frostes überaus weichen Bodea em solcher zu befürchten. Durch den starken Frost ist das Uud in den Wäldern gänzlich zu Boden gefallen und mit kern auf letzterem lagernden trocken gefroren. ES wird dav- jetzt überall auf Haufen gerecht und nach Haufe fle‘o6T Bei den vorwöchentlichen Streulaubverfteigerungen waren he jlagriahmteHude i..vtrnidjtet 1 ■( m bit fycij Zttil traten btt Du WA. Ta HLsin i fxocrtux drei Eliminalgtricht war «engen auß, daß b tut nach einem Sch stch sogar bie Polize T t Verbrennung ft Mittwoch wurden b ein ganzer Wagen t 'Lrvzrsstß deschfagno • 8nlin, 11. oitttr tint 6rb)d dafür eine gtiitun iwr'tn. Ztr ßrblc ' Enliatr Lei 'eit, so schreiben bei ter (Jrnninafpe iuralter flaufaiam h: seine Lnlobung ist, baß xmtniB gthadr fjabi unö daß an bit tzch WiUbtn feiner jetzig c-erbn^ erwanet "mcheüch belangt 1 wegen (S^bri liegt zwetsrlloS ’ echRribemil ' -'ne Bobrns> '»Miü)rtnbe Ouell ein. Die 5 «rbentn fortzusetzk, ?? ^''?er Senkt . miauten U einta |Ltu« »erben. iötr h« au* h»ch°rch i0 ,f*01 d°« u»d -’ntrn btt 9 bofc der B. Krieg eines natürlichen Todes ge« laßiMg hat ft saus sch reiitt n. eine Abhandlung ün eutmngitinrijhingtn ■itn ^trbrtnnung. wblung übtr bitjtnig HauShaltungS^rLr w M bit fatMutatxmutigi MM hx Wrc zu H. bis 31. t;:. iS Vtteins j0 außer den W ■■ : Preivfchn'ft bnzÄi len FeuerungSeinck- tung bis zu 1000 ! ihotben sei. Crainfeld, 9. November. Eine zahlreich besuchte Ver- lainmlung beschloß, das Großh. Ministerium zu bitten: |1) anzuordnen, daß die Vorarbeiten und Verhandlungen zur Erbauung der nördlichen Strecke Lauterbach biS Crainfeld- Grrbenhain oder Landesgrenze so beschleunigt werden, daß nach im Jahre 1894 mit den Bauarbeiten begonnen werden toran; 2) die Vorarbeiten für den südlichen Theil der Linie baldmöglichst aussühren zu lassen und 3) den Ständen einst- wei len Vorlage zur Genehmigung der Erbauung der Theil- ! stracke Lauterbach-Crainfeld-Grebenhain zu machen. Nidda, 10. November. Der 40 Jahre alte Meier Daub vor Nidda besuchte am 30. October den Ortenberger Kalten Mc.rkt und ist seitdem verschwunden. Er wurde zuletzt in dkr Wirthschasr von Allendorf in Ortenberg gesehen, von wo er fsich um 7 Uhr Abends entfernte. Es ist wahrscheinlich, M ihm ein Unglück zugestoßen ist. Sein Vater bietet Demjenigen 50 Mk. Belohnung, der ihm über den Verbleib seines SchneS eine bestimmte Auskunft geben kann. vernmisch-er. * Berlin, 12. November. In dem Petersburger Zt,achwettkampf gewann Tschi gor in die letzten beiden Partien. Der Stand ist also acht zu acht, vier Partien mürben remis. ♦ Berlin, 10. November. Ein großartiges Autodafe sanld an den ersten drei Tagen dieser Woche im Moabiter I lsriminalgericht statt. Nachdem das im Judenflinten-Prozeß gegrn Ahlwardt gefällt' Urtheil rechtskräftig geworden ist, rour mit den Ueberbleibseln des Prozesses aufzuräumen. In den Bewahrungskammern des Gerichts lagen noch 50000 beschlagnahmte Judenflinten-Beoschüren, die laut rechtskräftigem Üriheil vernichtet werden mußten. Das ganze Material roariberte in die Heizung deS Gerichtsgebäudes. Zum großen Thnil waren die Druckbogen noch nicht gefalzt und geheftet, gav ze Ballen verschlang daS Feuerloch eines riesigen Dampf- lrsirls. Da Papier aber sehr langsam brennt, so dauerte die Procedur drei Tage. Der Dampfschornstein auf dem Criminalgericht warf zuweilen derartige Rauch- und Aschen- meingen aus, daß die nächste Umgebung von weißen Flecken mit nach einem Schneefalle bedeckt war. Einmal erkundigte sich sogar die Polizei danach, ob ein Brand ausgebrochen sei. Di! Verbrennung fand unter strengster Aufsicht statt. Am Milttwoch wurden der Firma Ludwig Löwe die Bücher — ein ganzer Wagen voll — ausgehändigt, die während des Prozesses beschlagnahmt waren. * Berlin, 11. November. Der Stadt Berlin ist schon lvirider eine Erbschaft von 300 000 Mk. zugefallen. Es soll daftur eine Stiftung für Blinde und Erblindete geschaffen acrben. Der Erblaffer ist ein Rentner Borstel. * Berliner Leben. Von außerordentlicher Roheit, so schreiben Berliner Zeitungen, zeugt ein Fall, der bei der Criminalpolizei zur Anzeige gelangte: Ein ver- heiratheter Kaufmann, dessen Frau hoffnungslos krank liegt, hat seine Verlobung mit einem jungen Mädchen angezeigt. Bezeichnend ist, daß sowohl die Braut, wie die Eltern davon Krnmtniß gehabt haben, daß der „Bräutigam" verheirathet ist, and daß an die Schließung einer neuen Ehe erst nach dem Ableben seiner jetzigen Frau gedacht werden kann, deren Tod allerdings erwartet wird. Die Zeitungen fügen hinzu: Gerichtlich belangt kann der Kaufmann nicht werden! Das boch: wegen Ehebruch, und auch wegen groben Unfugs, denn hier liegt zweifellos ein großes Aergerniß vor. • Schneidemühl, 11. November. Die schon lange be- fürrfjtctc Bodensenkun g um den Brunnen, aus dem die jmdsührende Quelle wieder auSgebrochen ist, trat Freitag Abend ein. Die Arbeiter weigerten sich, die Verstopfungs- nbeiten sortzusetzen. Die Bewohner der umliegenden Häuser I „jinb von der Senkung avisirt worden. Um eine Teichbildung }t3 angestauten Wassers zu verhindern, soll ein Graben nach itc Küddow, einem Flusse vom Stromgebiet der Oder, ab- !t(eitet werden. * Aus dem moderneu Spielleben. Der Spielerproceß in Mnover hat auch in Wien die Ausmerksamkeit auf die in ff des Spiels am meisten compromittirten Persönlich- Itil e« gelenkt. In Wien sind die Hazardspiele lange Zeit iiaidurch so zu sagen öffentlich betrieben worden. Im Jockey- 6[inb und in den Wohnungen willfähriger Cavaliere wurde ttnart hoch und unsinnig gespielt, daß endlich die Behörden Uh in das Mittel legen mußten. Eine hübsche Anzahl von jüngeren Mitgliedern der ersten Familien war ruinirr worden unbe einige Familien wurden mit ruinirt. Es war eine Ege Genugthuung, daß die leichtfertigen jungen Leute nach Amerika und nach Hinter-Jndien spedirt wurden. AuS Itn Clubs wurde, nachdem gewisse Hazardspiele strengstens itrftoten worden waren, das eigentliche Glücksspiel von be- kninten Glücksspielern und Zutreibern in Wohnungen ver- Itgtl, die zu diesem Zweck gemiethet worden waren. Hier imhten jetzt die Namen Lichtner, May, Abter und Rofen- L cse auf Schneisen und Wegen sehr begehrt- der Preis stieg ii daS Loos auf 5—7 Mk. So reichlich auch in diesem ,]aijre die Abgabe von Streulavb erfolgt, so stark ist auch jHitfitn Verbrauch. Stroh wird eben wenig oder gar nicht Streuen verwendet, weil eS zur Fütterung dienen muß. Do daS Quantum des Futterverbrauchs von der meteoro- Mischen Beschaffenheit des Winters, seiner Milde oder Strenge, klängt, so wäre ein milder Winter doppelt willkommen. Die Aussichten sind bis jetzt indessen nicht danach- obgleich »ir noch nicht den 15. November haben, dessen Verlauf darauf !h ließen lassen soll, ob der Vorwinter streng oder milde sei, haben wir jetzt schon einen strammen Vorwinter. -r- Burg-Bracht, 11. November. Im Anschlüsse an die in Nr. 266 dss. Bltts. gebrachte Notiz kann man nunmehr »iitheilen, daß die von dem Gericht unter Assistenz deS Kreisarztes vorgenommene Leichenschau ergeben haben soll, ml. MM. t8 Dminö sm. nz Hessm-NassL? olgendes mtMl-. i ein RchllO i-Ulrichsttin, bal M : Erfolg W W Denber bqtiW gtgtnübti tintm Bt iem foldjtn von 11 ammen (rinschl. che MlM- BchandamöO.ZM' ftt Bestand beit: M > in diesem J] von welchen 11M- ' Die Fühmz-^ recht gMj Bit Selonie w« 0 d--> ** ine ¥**’j'ta , wiche W* >9 » *2£ .r stramme ®'n,ei uiges Zei-h-n der Leute keine mr - . Colonie >n i. November- /X. Een noch!', ' orden- , t jkf: di-I-ld-° -n *<>*• Ji® d--- de° F tzK wild^ lRb't,&«e ■E'iÄ 1 Der -M.rQ?err'' b«6 ta “'Man, S fc ■ tlM bon 1000» ‘ “Mejifet. «Mpntbel ju ife .®“m, 5. siiijui W* dch-ht, 1? 11 Ä einer tt nen iBeilfluk.,; ^«geleiltt^. ! deutscher lachvereine beStz:-- n bereinigt tetrir enden verträte:.. berg auf. Lichtner wußte sich aber bei den Spielarrangements stets im Hintergründe zu halten und erschien nur immer als „Retter in der Roth," wenn einer der von den anderen „Herren" Ausgeplünderten sich nach neuen Geldmitteln umschauen mußte. Dann gab er bereitwillig mäßige Summen gegen gehörige Sicherstellung auf Wechsel und Schuldner- ! schreibungen. Als er infolge einer unangenehmen Geschichte i hier unmöglich geworden war, verlegte er mit seinen Genossen Rosenberg, May, Abter und dem „Rentner" Fährte seine Thätigkeit nach der Schweiz und nach Deutschland. In einer großen Anzahl von Städten wurden geheime Spielbanken eingerichtet, und Lichtner ftgurirte wieder als Einrichter und stiller Geldgeber. In Basel, Homburg, Wiesbaden, Frankfurt, Köln, Aachen, Hamburg, Berlin und zuletzt in Hannover wurde das Geschäft bald im großen, bald im kleinen Stile betrieben. Im Sommer dieses Jahres war die Bande am Rhein, und in den Städten Frankfurt und Aachen wurden heimliche Roulettes gehalten. Die Söhne wohlhabender Familien und besonders die jungen Offiziere waren als Opfer ausersehen. In Wiesbaden und in Frankfurt büßte ein bekannter Legationssecreiär größere Summen ein- auch ein General wurde im Spiel stark mitgenommen. * Recht theuer wird in einem Dorfe Unter frank e ns der Gemeinde die Wahl ihres Vorstehers kommen. Dort sind auf Rechnung der beiden Parteien, deren jede ihren Candidaten durchbringen möchte, bis jetzt an die 8000 Mk. vertrunken und verzehrt. Die eine Partei hat fünf, die andere zwei Wirthschaften inne, in denen die Wähler unablässig gefüttert und getränkt werden. Allabendlich seil drei Wochen sitzt der biedere, einfache Landmann und trinkt, was nur in ihn hinein- geht, meistens aber Wein, und zwar nicht das gewöhnliche Schöpple, das der mittlere Bürger zum Sonntagsfrühschoppen schätzt, sondern Flaschenweine und Champagner. Bis zur nächstens stattfindenden Wahl dürften wohl so an 10 000Mk. verputzt werden. Als neulich in dem Dorfe ein Feuer aus- brach , mußten die zur Löschhilfe Verpflichteten erst aus den Wirthschaften geholt werden. * Eisevbahnreformen in Frankreich. Aus Paris wird geschrieben: Als vom 1. April 1892 ab die Fahrpreise auf den französischen Eisenbahnen um 9 pCt. für die erste Klasse, 18 pCt. für die zweite und 27 pCt. für die dritte ermäßigt wurden, glaubten viele Aktionäre nicht anders als ihr Einkommen würde dadurch geschmälert. Nun stellt sich das Gegentheil heraus. Auf allen Linien war der Verkehr in den neun letzten Monaten des Jahres 1892 lebhafter, als während des entsprechenden Zeitraumes von 1891. Die Ostbahn z. B. beförderte vom 1. April bis zum 31. December 1892 26 671 601 Passagiere und nahm 551/4 statt 541/2 Mill. ein. Die Orleansbahn wiederum hatte einen Personenverkehr von 24 940057 gegen 22 445 437 und nahm 50 264312 Francs gegen 49 604 975 Francs ein. Auf der Paris - Lyon - Mittelmeerlinie stellte sich das Ver- hältniß so: 47 895 652 Passagiere mit einer Einnahme von 102443 225 Francs gegen 41616 608 Passagiere mit einer Einnahme von 102007 803 Francs. — In den ersten neun Monaten des Jahres 1893 hielt die Wirkung der Fahrpreisermäßigung an. Während z. B. die PariS-Lyon-Mittelmeer- bahn während dieses Zeitraumes 4141877 Francs mehr einnahm, als voriges Jahr (rund 263 statt 259 Millionen), betrug die Mehreinnahme der Nordbahn 11/4 Millionen (138 642000 gegen 137 417 000), die der Orleansbahn 1 789 970, die der Ostbahn 3 842 000, die der Südbahn 3 648000. Der Gesammtgewinn der französischen Eisenbahnen während der ersten neun Monate, verglichen mit dem Vorjahre, beziffert sich auf 16 853039 Francs'. Darüber frohlocken diejenigen, welche die Preisermäßigung verlangt hatten- es hat sich wieder einmal gezeigt, daß die Ermäßigung der Preise die Einnahmen nicht vermindert, sondern durch die Zunahme des Verkehrs vermehrt. ♦ Nicht husten! Man glaubt gar nicht, welche Zauberkraft diese Worte besitzen, wenn man sich dieselben als Erwachsener streng vornimmt, oder wenn man sie Kindern eindringlich zurust! Ein sehr tüchtiger, amerikanischer Arzt behauptete, daß jeder Husten durch dieses gewiß einfache Mittel sozusagen im Keime erstickt werde, indem man durch den festen Vorsatz, nicht zu husten, dem unangenehmen Drange und Gekitzel im Kehlkopf tapfer widerstehe. Natürlich muß man trotz aller Vorsätze hie und da doch mal tüchtig „aushusten", — aber dem beständigen „gedankenlosen, schier gewohnheitsmäßigen" Hüsteln, welches unfehlbar einen schlimmen, lange andauernden Husten, wenn nicht gar ernstliche Erkrankung der Lungen nach sich zieht, — diesem gedankenlosen Hüsteln wird durch das energische Wort: „Nicht huste^!" ein für allemal ein Ende gesetzt. Bei Kindern besonders kann man durch nachdrückliches Wiederholen dieses Machtwortes viel erreichen und sollte es sich daher jede Mutter zu Herzen nehmen. Die Gefahr Im deutschen Handel und Gewerbe soll die herrlich emporblühende Cigarren- und Tabak-Industrie gewaltsam ertödtet werden. Zahllose Nebenbetriebe, die damit in directem Zusammenhänge stehen, sollen in Frage gestellt und in kurzer Zeit der Vernichtung preisgegeben werden. Dörfer, Städte, ja ganze Provinzen, die von hunderttausenden fleißiger Cigarren- und Tabak-Arbeiter bewohnt, ernährt und zu ansehnlichem Wohlstände erhoben sind, sollen künftig den Anblick der traurigsten Oede und des unglücklichsten wirthfchaftlichen Niederganges gewähren. Jeder, der ein Herz für seine Heimath hat, vergegenwärtige sich das Bild, wenn am Samstag schaarenweise Cigarren- und Tabak-Arbeiter die Fabriken verlassen, die Straßen der Stadt füllen und in den Geschäften der verschiedensten Art ihren Bedarf für den Sonntag, für die kommende Woche decken. Wenn erst einmal die Tabak - Fabrikat- Steuer auf der Tabak- und Cigarren - Industrie lastet, hört das frohbewcgte Treiben in den großen Bezirken der schwerbetroffenen Industrie aus. Die Fabrikanten werden bei dem allgemeinen Rückgang deS Consums nicht im entferntesten in der Lage sein, auch nur die Hälfte ihrer Arbeiter zu beschäftigen, ganze Länderstriä-e des Vaterlandes, die ihren Lebensunterhalt aus der Tabak- und Cigarren-Branche gewonnen, werden dem Nothstande in die Arnie geführt. Der Fabrikant, der für feine 5- und 6-Pfennig-Cigarren einen sehr hübschen Lohnsatz auswerfcn konnte, wird sich gezwungen sehen, um einigermaßen leistungsfähig zu bleiben, seine Betriebe nach Süddcutfchland, oder in solche Districte zu verlegen, die mit weit billigeren Arbeitskräften zu rechnen haben. Die Folge davon wird sein, daß die Fabriken in Westfalen, Rheinland und im Großhcrzogthum Hessen mit der Zeit verschwinden und in Baden wieder auftauchen werden. Auch dort wird freilich auf dem kleinen Terrain die Concnrrenz sich gegenseitig so in die Höhe treiben, daß die Cigarren- und Tabak-Fabrikation zuguterletzt in die Hände einiger wenigen Firmen geräth. Und damit nähern wir uns wieder dem Gedanken, dem wir am Eingänge unserer Betrachtungen Ausdruck gegeben haben: Die Tabak-Fabrikat-Steucr ist nichts anderes, als die Zugbrücke, die unfehliiar in die Hochburg des Monopols hinüber führt. Der Finanzminister v. ^cholz hat es vor Jahren schon prophezeit, als er ausrief: „Heute lehnen Sie die Tabak-Monopolvorlage ab, aber eines -^ages werden die Fabrikanten selbst kommen und uns das Bco- nopol anbieten." Kein Wunder, nachdem die stattliche Armee der Tabak und Cigarrcn-Jntercsscntcn decimirt ist, nachdem der Minderzahl, die die Fabrikat-Steuer überlebt, nach und nach der Lebensfaden abgeschnitten wird, kann es der Regierung nicht schwer fallen, für daS Tabaksmonopol ein williges Öhr zu finden. Man glaubt vielleicht , daß wir hier mit zu lebhaften Farben auftragen, aber die Zukunft wird lehren, ob wir uns der geringsten Uebertrcibung schuldig gemacht haben. Schon sind die Rcichsbotcn nach Bcrlm berufen, und in wenigen Wochen werden die Würfel fallen. Das deutsche Volk hat aus seinen Reihen das Parlament erwählt, und der allgemeine Nothschrei, der bis an die Pforten des Reichstags dringt, kann dort nicht ungehört verhallen. Die Zeit ist ernst und wer immer es treu und ehrlich mit der Entwickelung des Vaterlandes meint, der kann jetzt nicht unthätig bleiben, da es sich nm den Ruin zahlloser Existenzen handelt. Darum steht Alle zusammen wie ein Brann. Vertraut den Tribunen, die ihr in den Reichstag geschickt habt und seid gewiß, daß die Reichsregiernng vor der gewaltigen Liga, die die Noth zusammengeschweißt hat, nicht anders als die Waffen strecken und auf die Durchführung der Tabak-Fabrikat-Steuer verzichten muß. Universität- - Nachrichten. — Aus Tübingen meldet man der „Frks. Ztg.": Die an der naturwissenschaftlichen Facultät der UniversitSt errichtete außerordentliche Professur für analytische und pharmaceutische Chemie ist dem Prtoatdocenten Professor Seubert übertragen worden. — Aus Heidelberg, 9. Nov., wirb berichtet: Auf dem Gais- berg soll eine Stjernwarite errichtet werden. Man hat bereits mit den Bemessungen begonnen. ... - Bonn 9 November. Lic. theol. Ernst Troltsch, seit dem Sommersemester 1892 außerordentlicher Professor der systematischen Theologie beider hiesigen evangelisch-tbeologischen Facultät, hat einen Ruf als ordentlicher Professor an die Universität Heidelberg erhalten und wird demselben zum nächsten Frühjahr Folge leisten. Schiff-nachvichten. Hamburg-Amerikanische PacketfabrtMctien-Gesellschast. Doppelschraubm-SLnelldampfer „Columbia" ist am 9. November, 4 Uhr 40 Minuten Nachmittags, von Neywork in Southampton angekommen und hat nach Landung von Post und Paffagteren die Reise nach Hamburg sortgesetzt. Dampfer „California", von Ham- bura via Antwerpen nach Montreal bestimmt, ist am 7. November in Quebec angekommen. Verkehr, Lanv- und volkrwirlhschaft. «rünbera, 11. Novbr. Frachtpreise. Weizen JL 15,10, s»rn A 14 00, Gerste JL 13,00, Hafer JL 16,80, Erbsen Jt- 00,00, hinten 28,00, Wicken 00,00, Lein Lft 00.00, Kartoffeln X 00,00, Samen 00,00. — Um Zimmerböden geräuschlos zu mache«. Um ^immerböden geräuschlos zu machen, bedient man sich in neuerer aeit besonders in Frankreich, der Hobelspäne, indem man mit letzteren die Stubenböden ausfüllt. Vor ihrer Benutzung taucht man die Späne in ein mit dicker Tünche ausgefülltes Gefäß, wodurch sie feuersicher und unverbrennlich gemacht werden. Oester werdm die Hobelspäne auch desinficirt, und zwar mit einer concentrirten Cblorztnklösung. Bekanntlich bilden weiche Substanzen, welche Luftraum in sich schließen, ein vortreffliches Mittel, um den Ton, den Laut oder das Gespräch nicht fortpflanzen zu lassen; aus diesem Grunde ist man der Ansicht, daß Hobelspäne zu diesem Zwecke sich ganz besonders eignen und daß dieselben noch den wetteren Vorzug baden, infolge ihrer Unentzündbarkett und Unverbrennltchkeit zur Sicherheit der betreffenden Gebäude gegen Feuersgefahr betzutragen. An Stelle der ChlorzinklLsung möchten wir ein Tranken der Hobel- späne mit Natronwasserglaslösung anempsehlen, dem man etwas Carbolineum hinzugtebt. Natronwasserglaslosung macht die Spane unverbrennltch, Carbolineum hat destnfictrnde Eigenschaften. Spitljilan der vereinigten frankfurter rtadttheater. Opernhaus. Dienstag den 14 November: Die Hugenotten. MUtwoch den 15. November: Talisman. Donnerstag den 16. November: Don Juan. Freitag den 17. November geschlossen. Samstag den 18 November: Der Troubadour. Sonntag den 19. November, Nachmittags 3«/, Uhr: Orpheus. Abmds 7 Uhr: Die Willis. DaS Versprechen htnterm Heerd. Montag den 20. November geschlossen. Dienstag dm 21. November: Die verkaufte Braut. Schauspielhaus. Dimstag den 14. November: Charleys Tante. Vorher: Millionär a. D. Mittwoch den,15. November: OrpheuS. Donnerstag den 16. November: Hüttenbefitzer Freuag den 17. November: Charleys Tante. Vorher: Millionär a. D. Samstag den 18. November: Rache. Sonntag dm 19. November, Nachmittags 3'/, Uhr: Raub der Sabtnertnnen. Abmds 7 Uhr: Kriemhtlde. Montag dm 20. November: CharleyS Tante. Vorher: Millionär a. D. 9489 Aeilgeöotenes als in Qualität unerreicht. An Zum zweiten Male: Buchhandlungen und Postanstalteo Br diese schwitzten eine gelblich wässerige figfiit au« Später entstanden tlttenanr Flechtenschuppen, diefichsast über den«»-« । Körper au-breiteten. hauptsächlich atxrbr1. und dn von ihrem böSaNlgen Heiden gehellt r < bezeugt der Wahrheit gemäht und ett bezeugt der Wi innigstem Dank Ilsenburg a.$arj. ^r.Etsrbeck,Mehrer [9496 Wagner. 9481 Philipp Sondermann. Raab. [9483 Ba lser. [9486 [9495 Bast. tkassel. v I ***** * ___________________ Oberhessische Gesellschaft für Natur- u. Heilkunde Am Mittwoch den 15. November Wilhelm. 9480 Gör lach. 9479 9478 Mark 1.25 am 15 Mewber ntbn btt Kirche bi ^ach, Birssar, To häufen, Öaibtnteid), M Kotnhviim un ?,dii'Br|nngen, O Nur ächt mit Remootoir-Ubr no. m «ulet 30stündige« Weik mit echter NiclelkeNt, gar. gut gehend. Umtausch gestattet. Der Voranschlag der Gemeinde Oppenrod für 1894/95 liegt vom 14. November d.J. an acht Tage lang aus dem Bürgermeisterei« Bureau dahier zur Einsicht aller Interessenten offen. Oppenrod, den 11. November 1893. Grobherzogliche Bürgermeisterei Oppenrod. 9497J Ein Mädchen taaSüber zur Hau-arbeit gesucht. Labnstraße 11. Der Voranschlag der Gemeinde Trais-Horloff für 1894/95 liegt vom 14. bis 22. d. M. zur Einsicht der Betheiligten auf hiesigem Bürgermeisterei-Bureau offen. Trais-Horloff, den 11. November 1893. Großherzogliche Bürgermeisterei Trais-Horloff. Grobherzogliche Bürgermeisterei Trohe. Schmidt. rld. u-w r- "’4 dieser JiLteSchulz- Marke Preis 7 Mark. ®'flen Nachnahme. 3uufir. Sataloge 10 Pfg. Loule Lehrfeld, Pforzheim. Unstreitig beste und billigste Bezuglquellk für llbitn urb 6>oiv-l-aaren. Bekanntmachung Vorkehrungen "E0ISTR< Noch immer Fay’s ächte Sodener Mineral-Pastillen 1 die man In allen Apotheken, r tirn rc. für 85 Plg. per Schachtel kaufen^ kann, das beste Mittel gegen alle Erkrank- k ungtn der Luftwege und Athrnungs . organe Rur achte man darauf, WM batz man auch die ächten Fay s ■ Sodener Mineral-Pastillen trU.; ■I dlrselb find an oval, blauer Ber- ^■l4lu6m ftnniLbtr denNarnenszug^^^ In hlJniH trägt. Mittwoch, 15. November, Nachmittag- 2 Uhr, * werden imBteker'scheu Saale versteigert: Engros-Verkäufer: Türk & Pabst, Frankfurt a. M. Hei dm dies ü Krise Wchn ha Nedactton: ». Scheyda. — Druck und Verlag der «rühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. I3i) bt Netzen Z)ie heutige Kummer umfaßt 6 Knien. Nummern nachgoliefcrt. Vierteljährlicher Abonnements - Preis 1 Mark 25 Pf. oder 77 Kr. Oe. W_, mit Franco-Postversendung 81 Kr. [9487 Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Trohe für 1894/95 liegt vom 14. d. Mts. an acht Tage lang zu Jedermanns Einsicht auf dem Bürgermeisterei-Bureau dahier offen. Trohe, den 13. November 1893. Gießener Gisverein. Wir machen nochmals darauf aufmerksam, daß b:c beim Umgang des Diener» nicht in Empfang gmommc y nen Mitgliedskarten bis zum 20. d. M. bei v"Nl I Friseur Gerhardt, Lindenplatz abgeholl werden lünntn. Wer die Quittung bi» zum 20. d. M. an obengenannter Stelle nicht abgeholt, gilt nach Z 9, 10 der Statuten al» ausgetreten. Neuanmeldungen nimmt Herr Gerhardt ent- _______________gegen._________[9488]_________Der Borftuod^___ daraus aus merksam, daß der Gesammt-Auslage der heutigrn Nummer ein Prospekt über die berühmte, sehr beliebte „Doering* Seife mit der Eule“ bei gelegt ist. -tlr: Herbst-eo Tas Grotzh ,n dic 0'°W’ Vachiiebende Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Beltershain pro 1894/95 liegt vom 15. November d. I. an acht Tage lang zur Einsicht der Beiheiligten auf hiesiger Bürgermeisterei offen. Beltershain, den 11. November 1893. Grobherzogliche Bürgermeisterei Beltershain. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Göbelnrod für 1894/95 liegt vom 14. d. Mts. acht Tage lang auf dem hiesigen Bürgermeisterei,, Bureau zur Einsicht der Betheiligten offen. Göbelnrod, den 10. November 1893. Grobherzogliche Bürgermeisterei Göbelnrod. Bekanntmachung Der Voranschlag der Gemeinde Reiskirchen für 1894/95 liegt vom 14. November d. I. an acht Tage lang zur Einsicht der Betheiligten auf hiesiger Bürgermeisterei offen. Reiskirchen, den 11. November 1893. Großherzogliche Bürgermeisterei Reiskirchen. Mark Zum ZähnereiniQen und zu Mundaussptf^ 2__ empfehle das allgemein beliebte ächte n HjfflJHndin Zahn- u. Mundwasstr Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde (Oberstadt für 1894,95 liegt vom 14. November d. I. an acht Tage lang zur Einsicht auf hiesiger Bürgermeisterei offen. Eberftadt, am 11. "November 1893. Grobherzogliche Bürgermeisterei Eberstadt. er. 17. Mkwbtt 1 Fntbhvf 6\t Bewch Arnhem, Mnh doch Mchenhrm Haberlthaufen mit ^äthgtt, Steinheim Herlnrett eine »ranatbrosche. yulUH.ll Abzugeben gegen Belob- nung Eüdanlage 21.___[9504 Boleros flüssiger Flelsohextract ergibt durch Zusatz von heissem Wasser 8 0 - fort eine vorzügliche Bouillon, ebenso gut schmeckend wio frische Fleischbrühe. Boleros fester Fleischextreot ist den besten Marken laut Analyse ebenbürtig. 9494) Violine«, Zither«, feinste Blasinstrumente, am besten blrect ander Fabrik von Angnist Clemens (Hier, Markneukirchen t. 2. Special-Cataloge über u BlaSinstrum, b) Saitentnstrum, <• Harmonika». SophaS, Eommoden, Kleiderschränke, Uhren, 2 vollst. Betten. 1 gr. enivye- poli-Lpiegel, 1 ovaler Spiegel, 1 Nähmaschine, 1 Stoßkarren, 1 Schleuder- maschtre, 150 Blnmenoasen, 50 Bi ertrüge, 1 Kuh, 1 Wagen, 1 Chaisenpferd u. o. Geißler, 1 Gerichtsvollzieher. .!, Tiejrnigvl b Mannschaften -.um trscheim gegangen ist. 2it krsah'Re «rf«nliüing nicht Nachstehend ist L ntrdiWtigtn ai $t. 2^' Zeitungs - Catalog Ne. bösartigen Flechten leiden (wahfichnr 4252) angenommen u. infolge von Impfvergislurg) be Hessel 5» •die bereits erschienenen । erst bildeten sich an ihrrm Körper Ouabb-li; Am Sonnabend den 11. Nov. ist Nr. 4 (vom 12. Nov.) ausgegeben worden. — BesteUun- । gen auf das laufende Quartal worden noch fortwährend von allen l 896t ) Meine jetzt beinahe 4sähr (Post- Lisbeth war vor einem Jahre mir riwi Dermietßungm. 9506) Kleine? Logis mit Zubeh. zu ver- mtethen, pr. Mon. 9 JL KaplanSgaffe 5. 3« vermiethen in meinem neuer bauten Haufe am Bahnhof zusammen oder getrennte im Parterre: 5 Zimmer, 1 Verandazimmer, Küche, Speisekammer, imDachftock: 3 Zimmer und 1 Cabinet, ferner: Waschküche, Baderaum, Kellerund Bodenräume, sowie Pferdessallung, Remise und Mitbenutzung de» Gartens. AlSfeld, Oberhessen. Ittff gezwungen ist, viel *VCl’ju reden oder zu singen, wer also Indispositionen in erhöhtem Grade ausgesetzt ist; 3M1 i* 6‘ct*n btr ro a r m e n I™™ trocknen Zimmerluft ist und dadurch für die Folgen deS Temperaturwechsels, Erkältungen rc. empfang, lich gemacht wird; ?11d1*hustet oder heiser. AVl-l spr i'cht; Hl,»«»an Brcchreizoder Wil Sodbrennen j leidet 7||)f gebrauche die well- berühmten Fay’s ächte Sodener Mineral-Pastillen und er darf gewiß sein, daß diese ihm sicher helfen. Ilnd wer “iVw vom Keuchhusten be. I fallen ist, der gebe dem-1 selben als bestes Mittel heiße Milch in welcher 4—5 Stück von I Fay s ächten Lodel ner Mineral-Pastill len aufgelöst sind. Stirn, Schläfe und Schulterblätter. Rttr rere Aerste befragte ich, keiner kointtrtia Hebel dauernd steuern Erst durch btt fcx möopathischen Mcdicamente d. bocheeettte« Herrn Dr. «sd Bolbeding inDsfieldors wurde meine Tochter dauernd».«rLndUch Hohenlohe’sches Hafermehl und Hafergrütze, beste Qualität infolge der vor^, - , Hohenlohe'schen Rohproducte, Hohenlohe'fche Grbswurft taX. I in frischester Waare A. & C. Wallenfei*. ' Neu! Schlimme Saat. Sensations - Schauspiel in 4 Acte» , Otto Vischer. Nächste Vorstellung Freitag, 17. Ntnr __l>ie Sorglosen. Dank. gegen das Einfrieren der Wasserleitungen. Unter Hinweis auf die „Bestimmungen über Anlage der HauSwasserleitungen iu Gießen" machen wir darauf aufmerksam, daß, um dem Einfrieren des Wassers in den HauSwasserleitungen bei eintretender Kälte vorzubeugen, es erlosch erlich ist, die HauSwasserleitungen deS Abends für die Tauer der Nacht zu entleeren. TieS geschieht dadurch, daß zuerst der vor dem Wassermefser befindliche Hauptabspecrhahn geschlossen und dann vaS seitlich desselben befindliche Entleerung«- , Hähnchen, nachdem ein paffendes Gesäß untergeftellt, geöffnet wird und dies so lange geöffnet gehalten wird, bis daS in der Hausleitung stehende Wasser vollständig ab- gelaufen ist, worauf b-zeichnetes Hähnchen wieder geschlossen wird. Um eine vollständige Entleerung zu erwirken, ist eS geboten, während derselben das in dem obersten Stockwerk des Sauses befindliche Zapfventil der Hausleitung offen zu ballen, damit die Luft Zutritt in die Leitung erhalte. — Ein größerer Theil deS Wasser» kann auch schon durch das Zapsoentil der untersten Küche entleert werden, wodurch die Entleerung im Keller vereinfacht wird. — Nach staltgehabter Entleerung find die beiden Zapsoentile, welche dem Eintritt der Luft und der Entleerung deS Wassers dienten, wieder zu schließen. DaS Schließen deS Hauptabsperrhahns erfolgt durch Aufsetzen des beigegebenen Schlüssel» auf den vierkantigen Hahnzapfen und Drehung in der Richtung von links nach recht» — im Sinne eines Uhrzeigers — bis Widerstand erfolgt. — Das Cefftten de» HauptabsperrhahneS 1 geschieht durch Drehung in entgegengesetztem Sinne, bis Widerstand erfolgt. Behufs Wasserentnahme muß beS Morgens der Hauptabsperrhahn wieder Vollständig geöffnet werden. Abzweigleitungen nach Waschküchen, Badezimmern, Hofräumen, Gärten u. s. w. sind während des Winters mittelst ihrer besonderen Vorrichtungen auf ähnliche Weise zu entleeren und ertheilt hierüber im Besonderen am besten derjenige Installateur Auskunft, welcher die betr. Leitungen gefertigt hat. Bei anhaltender außerordentlicher Kälte empfiehlt es sich, die Wasserentnahme auch während des Tage» auf kürzere festgesetzte Zeit zu be. schränken und während der übrigen Tageszeit die Hauswasserleitungen gleichfalls tn oben angegebener Weise abzustellen. Dem Einfrieren solcher Wasserleitungen, welche durch Küchen unbenutzter Wohnungen geführt sind, kann man durch Unterhalten eines kleinen Heerdseuers Vorbeugen. Auch empfiehlt e» sich, in kalten Vloset oder sonstigen ungeheizten Räumen, durch welche die Wasserleitung führt, sofern daselbst die Leitung nicht schon durch eine Umhüllung gegen Kälte geschützt ist, die Temperatur durch ein Cefdien ober geeigneten Falls etwa durch eine Gasflamme auf genügender Höhe zu erhalten. Die Wassermesser «ebst dem nächstanschlietzenden Theil der Rohr, leitung sind während des Winters mit Stroh, Säcken ober ähnlichen Schutzmitteln gegen Kälte zu umkleiben, auch namentlich ble betr. Kellerfenster geschlossen zu halten. — Die Herstellung aller Wassermesser, die in Folge ungenügenden Schutzes gegen Kälte Schaden erleiden, erfolgt auf Rechnung der Hausbesitzer. Durch bie empfohlenen Vorkehrungen wird dem Wafferabnehmer die Lieferung deS Wassers möglichst gewährleistet, dem Hausbesitzer aber werden Beschädigungen an Leitung und Gebäude fern gehalten. Wir empfehlen daher vorstehende Vorsichtsmaßregeln allen Betheiligten zur ganz besonderen Beachtung. Noch besonders machen wir darauf ausmerkiam, daß es nicht in das Bereich unserer geschäftlichen Obliegenheiten gehört, Reparaturen und Austhauen von Hauswasserleitungen — soweit dieselben vom Wasscrmesser ab innerhalb deS Hause» liegen — vorzunehmen. Derartige Herstellungen werden am schnellsten von denjenigen Installations-Geschäften besorgt, welche die betreffenden HauSwasserleitungen s. Z. auSgeführt haben. Gießen, den 14. November 1893. Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. Otto Bergen. 9501 __C. Fr. Conrad, Friseur Die Modenwelt. I Dienwtag den 14. Xoveabti '-gen: Mtim, «ei ■2) Mckßrn, io 9492] Ein freundlich möblirleS Zimmer, auf Wunsch mit Pension, zu vermiethen. ______________Bismarckstraße 20, patt. 9502] Pferdistall mit Remise auf so« fort zu vermiethen. Sony» Bierkeller. Vermischte Anzeigen. 9505) Ein Rattenpinscher (schwarz, mit weiß und gelben Flecken), entlaufen. Abzugeben bei Sarl Vieler, Kreuz 6. Bor Ankauf wird gewarnt. Häi 3000 Hark —— und mehr Nebenverdienst ist zu er, zielen d d Berkaus e aefetzl. erl. Artikel« Off unt B. 611 an Hetor. «tSlee, Hamburg.________ [9491 Gesucht auf Weihnachten ein in Hausarbeit und Küche erfahrene« Dienstmädchen. Frau Emma «Knarrth, 9508 LudwigSplotz 1._________ «io 20- stoomber «■tn Bahnhojsgtb Windorf a. d. Lda., ZdubruTfloi mit He,h m Kodgm, Kutte« ' urdrlhausen, Treis v. cn 21. Mttabtx 1 btt ihrdjc die -'-trlHrusen, Beltei ™ dn Tickelsmüb L bere und Untere a der Lolbemnüh ^denau'schen Papi ^rorgenhan ‘S** fionbi Keil Oben ^bach-.Beitsb Deickartsha j| C«NI)i @W[| ^^«ohner 2) Sm 23., M«, Dppe Ix Ni?" 23. 91 .*”•,1887 **». iSfig Ein tüchtiger Arbeiter wird von einer auswärtigen Packfabttk al« Beihilfe deS Schmelier« gesuch, Nur solche, die schon in «ackfadttilW gearbeitet, wollen ihre Offerten etr X. 27VS an Haasenstetn * Bchlee, «. iS., Heidetdertz, schicken. [M84 9503] Bursche von 18 bis 19 Zähren, welcher auch mit Pferden umgehen fasn, gesucht. Nähere» In der Exp» d 8L Eisarbeiter gesucht. 9507 Ocbr. Nöhrlc. 9490] HauSbursche z «u«h. a einige Tage gesucht. Näh, tn betipeb. b. iss öniformsschneiier suchen 9498 <^ebr. ZtanuiL Eine gewandte Ladnert > wüM Stelle für sobald ober später; anstäncher Bursche wünscht Stelle al« Hausbars*. ffrau Schmidt BermicihtzW. 9499__Neustadt 59. 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