18Ü3 Sonntag den 13. August Erstes Blatt Nr. 189 Aints- und Anzeigeblatt für den Kreis Gieren Ifred Ma Ppes. chratisöeikage: Hießener Jamirienbkätter RWlj. 20. mit est taNn. chsgarten, unter Feuilleton M ÄCt. //' ij/ld- Z. Wo kam des Geld nor hie? ♦]♦♦♦!♦ vi kkkkkKKKkK . bM M 2 Ballons (sturz itzt l01’ weg 25. Aron, cial-Geschäft. Der fteiwr An,tiger erscheint täglich, ett Ausnahme bei Montags. Die Gießener -««ittenvtitter f erben dem Anzeiger Lüchentlich dreimal deigelegt. !gl^nt8 xr •6cht und aJ Wüte, " k. jenen, ble ihren >en, Gemüsebau ib Anleitung zu ten ihren Zweek n bet Rebaction ing IV, . Pfafi, ■ermer, 6919 ds. Mts. endigt. Ä .r ,»• t Die Jagd auf Feldhühner ist hiernach tm Kreise Gießen dem 21. lfd. Mts. eröffnet. Gießen, den 11. August 1893. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Melior. Gefunden: 2 Taschenmesser, 2 Pinsel, 1 Wagen- schild, 1 Regenschirm, 1 Gartenstuhl, 1 Blumentopf, 2 Paar Strümpfe, 2 Taschentücher, 1 ShlipS, 2 Handschuhe und 1 Kinderschuh. ^»geflogen: 1 Kanarienvogel. Gießen, den 12. August 1893. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag» für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bi» vorm. 10 Uhr. gesucht. *:•>**• Wachteln) in der Provinz Nheinheffen mit dem 13. ds.MtS. und in den Provinzen Starkenburg und Oberheffen mit dem Vierteljähriger Adonncmentrprel»» 2 Mark 20 Psg. mit; Vrmgerlohn. Durch die Poft bezog« 2 Mark 50 Psg. Redaction, Espeditio« und Truckerei: Fernsprecher 51. 9420 86.00 2160 4Ü1V Deutsche» Reich. Berlin, 11. August. Seit Donnerstag weilt Kaiser Wilhelm wieder in Kiel und im Kieler Hafen, wo der kaiserlichen Yacht „Hohenzollem" die Manöverflotte entgegengefahren war. Wie ferner gemeldet wird, hat der Kaiser am Freitag von Kiel aus einer Probefahrt der neuerbauten Panzercorvette „Wörth" beigewohnt. Am Samstag finden dann Uebungen mit der Manöverflotte statt. Am Sonntag wird der Kaiser in Kiel verweilen und am Montag die Uebungen mit der Manöverflotte fortsetzen. Am Dienstag früh erfolgt die Ankunft des Kaisers in Berlin, wo sich derselbe sofort zur Parade des Gardecorps nach dem Tempelhofer Felde begeben wird. — Die Confer enz der deutschen Flnanzmi nist er, welche wegen der Reform der Reichsfinanzen in Frankfurt a. M. unter dem Vorsitze des Staatssecretärs des Reichsschatzamtes, v. Maltzahn, tagte, ist am Donnerstag beendigt worden. Es wird allseitigt bestätigt, daß sich die Finanzminister über die Grundlage der Reform verständigten und daß die Börsensteuer, Stempelsteuer, Quittungssteuer, Weinsteuer, ganz besonders aber eine Tabaksabrikatsteuer, dazu ausersehen sind, dem Reiche circa 100 Millionen neue Einnahmen zu bringen. Davon sollen 60 Millionen zu Militärzwecken, 20 Millionen zu Finanz - Reserven und 8600 36100 1948' 152.50 1U0 10139 68.00 0 Alle Annoncen-Bureaux de» In. unb AuSlanbe» nehmen Anzeigen für ben „Gießener Anzeiger- entgegen. gkW 13. Schiebkarrenwettrennen rc. wechselten in ununterbrochener Reihenfolge, dazu denke man sich ca. 17 OOO Menschen als Zuhörer und Zuschauer — denn soviel betrug die Gesammt- zahl der Besucher am letzten Sonntag — und Niemand wird uns wohl dann mehr das Märchen von dem „einen aus der Rheinstraße herumwimmelnden Assessor" austischen. Jetzt sind die schönen Tage vorüber und die Stätte, wo der ausgelassene Jubel tagelang herrschte, liegt verödet da. Die Residenzler selbst schein: alle mehr oder weniger so eine Art von moralischem und physischem „Katzenjammer befallen zu Habels der ja gewöhnlich nach solch frohen Festen sich einzustellen pflegt. Am deutlichsten läßt sich das daran erkennen, daß es im Großen und Ganzen recht ruhig momentan ist in Bezug auf Vergnügungen, und daß die wenigen Veranstaltungen, die stattfinden, schlecht besucht sind. Emen unserer Dialectdichter muß, dem rührenden Gedicht nach, welches er dieser Tage veröffentlichte, daS „Thier ganz be- sonders geplagt haben, denn die Leiden seines Körpers, von denen er „singt", sind thatfächlich danach ongethan, lelbw Ihren flotten Musensöhnen ein leichtes Grauen einzuflotzen. Nur die erste Strophe will ich Ihren freundlichen Lesern zum Schluffe mittheilen und sie werden sehen, daß ihr Autor offenbar einer von denen ist, die an der obenbesprochenen Krankheit" leiden. Sie lautet: Ach Gott, was dhut mei Kobb so weh, Was schlottern mer die Knie! Wie leer'che is mei' Portmonneh M' Bezug von Sfe ihre Aus, «vrftaud^ verein. Familien: ^burg. abfabrt S rechnet, hat ..d'e bei MiWb "lemMreidev. j Vorstand. A1iarla, Gießemr Anzeiger Kenerat-Mzeiger. Lehrer-Conferenz des Conferenz-Bezirks Gießen Mittwoch den 16. August, V.-M. 10 Uhr, in Gießen, Lieder 142, 185, 65, des Conferenz-Bezirks Lich-Hungcn Freitag den 18. August, V.-M. 9'/« Uhr, in Hungen, Lieder 75, 93, 99. Gießen, den 12. August 1893. Büchner, Schulrath. er hört, daß allein in der Festhalle und nur während des Hauptfestes nicht weniger, sondern mehr als sage und schreibe __ 18 000 Flaschen Wein getrunken wurden. In der That, die Temperenzler würden in Darmstadt ein weites Versuchsfeld für ihre Thätigkeit finden! Daß, wenn dem Gotte Bacchus derartige Opfer gebracht werden, auch sein Geist, der Geist der Fröhlichkeit und des unverwüstlichen Humor» seine Diener beherrscht, das ist klar. Infolge dessen hörte man auch eigentlich bei den Geschäftsleuten, die doch in erster Linie hart von einem finanziellen Mißerfolg betroffen worden wären, keine Klagen.. Da jedoch infolge der Ungunst der Witterung manche turnerischen Vorführungen, wie F^mbungen, Must-rn-g-nturncn, Reigen, Pyramiden -c. erheb ich- erlitten hatten und autz-rd-m das programmmäßig tm freien abzuhaltende Volksfest ziemlich „verwässert" worden war, so entichloß man sich, dem Hauptsesie noch eine Rachseter folgen JU lassen, di- den durch unv-rschuld-te» Mißgeschick betroffenen Programmnummern zu ihrem Rechte »--helfen sollte. Wie man in turnerischen Kreisen vernahm, lost m erheb- licher Weise mitwirlend zu diesem B-schluh auch die Absicht gewesen sein, den sremden F-stgenoff-n den Festplatz auch einmal bei Sonnenschein zu zeigen. In der That wurde dieser Wunsch denn auch erfüllt. Und als am Sonntag Mittag die Turner in stramm geordnetem Zuge dem Exercter- platz zuschritten, schloß sich ihnen -ine wiche Menge van Publikum an, wie sie kaum einer der Haupts-sttag- gesehen hatte. Der Verkehr wurde msolge dessen ein ganz enormer und jetzt kam das Bvlkssest recht -tg-ntltch zu l-tn-m Rechte; Gesang, Concert, Tanz, Sackhüpfen, Wurstschnappen, 45 Morgen. - g iden, in welcher < Mert werben. < lung. < llefien durch die q urt a. O. c Wochrnbricsc aus der Residrn;. (Oriflinolberldit für den „Gießener Anzeiger".) Darmstadt, 11. August 1893. Nachfeier und Nachweheu des Turnfestes. Eine cigenthümliche Bevölkerung sind die Darmstädter - edensalls kann man ihnen den Muth nicht absprechen, ohne diese lobenswerthe Charactereigenschast wäre es fedoch auch um das 21. Mittelrheinische Turnfest sehr „flau bestellt gewesen. Man ist ja hier schon Jahre lang gewöhnt, daß wenn die Turner ihr sommerliches Waldfest abhalten, Jupiter Pluvius sich dabei zu Gaste ladet. Daß er jedoch ein so unangenehmer Festgenoffe ist, der gar nicht weiß, wann er sich zu „drücken" hat, wie er jetzt zeigte, das hatte doch Niemand geglaubt. Nun die Residenzler ließen sich darüber indeffen nicht aus ihrer Ruhe bringen. Mochte der Himmel klar — denn das kam „manchmal" auch vor oder mit schweren schwarzen Wolken bedeckt sein, ganz gleich, zum Festplatze wurde gegangen. Dort scheint man nun allgemein dem alten Satze gehuldigt zu haben, daß dem Gifte durch Gegew gift zu begegnen sei, das heißt, daß die „äußere Nasse durch -n- „innerliche F-uchtigk-st" unschädlich gemacht werden muffe. Richt als ob wir damit eine Anzüglichkeit sagen wollten, denn über die verabreichten Getränke herrschte allgemein nur eine Stimme des Lobes, nur wundern wird sich Mancher, wenn Amtlicher Theil. Gießen, den 12. August 1893. Mr.: Die Herbstübungen im Jahre 1893. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen au die Grosih. Bürgermeistereien Bellersheim, Wränbcra, Hungen, Inheiden, Langd, Langsdorf, Lauter, Lollar, Mainzlar, Münster, Nonnenroth, Slodheim, Röthges, Ruttershausen, Stangenrod, Staufenberg, Steinheim, Trais-Horloss, Utphe, Villingen und Weitershain. Sie werden hierdurch benachrichtigt, daß für die Pferde der, nach den an Sie ergangenen besonderen Verfügungen, in Ihren Gemeinden unterzubringenden berittenen Truppen das Streustroh, beziehungsweise eine hausübliche Streuunterlage von den Quartiergebern gegen Empfang des Stall- servises zu stellen ist. _ . Die Marschfourage (Hafer, Heu und Futterstroh) wird aus Militärmagazinen verabfolgt. Die Quartierträger sind hiernach auf ihre Verpflichtungen hinzuweisen. I. V.: Dr. Melior. 20 Millionen zur Schuldentilgung verwandt werden. Inwieweit dir neuen Steuerprojecte Gesetz werden, ist freilich noch Sache des BundeSratheS und Reichstages. AuS der letzten Sitzung der Finanzminister-Conferenz wird noch ge- meldet, daß in derselben mit der Berathung der speziellen Vorschläge zur Deckung der Reichsausgaben und zur Durch- ührung der Reform fortgesahren wurde. Man einigte sich auch hier über die wesentlichen Grundlagen und beschloß, die Ausarbeitung und die Erledigung einer Reihe von Specialragen der alsbald in Berlin zusammentretenden, auS Vertretern der wesentlich betheiligten Staaten und aus Com- miffaren der Reichsverwaltung zu bildenden Commission zu übertragen. Es scheint beabsichtigt zu werden, soweit irgend thunlich, die gesummten Gesetzentwürfe gleichzeitig dem Reichs- tage bei feinem demnächstigen Zusammentreten vorzulegen. Alle Aeußerungen der Teilnehmer an der Conserenz zeigen, daß dieselben von den Ergebniffen der Berathungen sehr be- friedigt sind. Ueber diese Ergebniffe wird mitgetheilt, daß über den Gang der weiteren Vorarbeiten für die eventuell dem Bundesrathe zu machenden Vorlagen überall ein Ein- verständniß erzielt ist, insbesondere auch hinsichtlich der be- rathenen Frage der eventuellen Besteuerung deö Weines. Bindende Beschlüsse sind selbstverständlich nirgends ge aßt worden, da die ganzen Berathungen nur den Character eines vorläufigen Gedankenaustausches trugen. Die Frage der eventuellen Besteuerung der Inserate soll bei den Erörterungen ebenfalls gestreift sein. . — Wie aus guter Quelle gemeldet wird, hat sich em höherer deutscher Marinearzt nach Italien begeben, um an Ort und Stelle über den gegenwärtigen Stand der Cholera in Italien Ausklärung zu erlangen. Erst von dem erlangten Ergebniß wird es abhängen, ob Prinz Heinrich die Reise nach Italien zur Theilnahme an den dortigen Flottenmanövern noch verschiebt.____________ Ausland. — Die Regierung Oesterreich Ungarns ist gegenwärtig in großer Sorge wegen der von Rußland und der Türkei h-r drohenden Chol-rag-fahr. In den Grenzdistricten kamen bereits Cholerafälle vor und wegen bedenklicher Zunahme der Cholera in den Nachbarländern verfügte die bnko- winaische Landesregierung die Sperre der gesammten Grenzen und Verschärfung der Maßregeln zur Verhinderung der Einschleppung der Cholera. Es bleibt nur die Grenzstation Jtzkany offen, doch ist hier strengste Untersuchung der Reisenden 0119 Zürich, 11. August. Die Anträge der Commission betr. die Maifeier wurden angenommen. Dabei fanden Auseinandersetzungen statt zwischen Adler und Bebel über die Form der Feier. Bebel verlangte, daß keine Ratton gezwungen werde, die Manifestation am ersten Mai zu begehen, wenn dies nach den thatsächlichen Verhältnissen unausführbar sei und protestirte gegen den Zusatz der Commission, daß jeder Socialdemokrat verpflichtet sei, jeden Versuch zur Durch- Gießen, den 11. August 1893. Betreffend: Den Abverdienst uneinbringlicher Feldstrafen vom Jahre 1892/93. Das Grotzherzogliche Kreisamt Gießen KN -le Grckßh. Bftratrmriffcrete* bei SHetfei» Diejenigen von Ihnen, welche noch mit der Vollstreckung der Abverdienstes aus der I. bis VI. Feldrügegerichtsperiode 1892/93 im Rückstände sind, werden hiermit an die Erledigung binnen acht Tagen erinnert. I. V.: Dr. Melior. Bekanntmachung, betreffend Einführung von holländischem Rindvieh zu Zucht- Mecken durch landwirthschaftliche Vereine und Genoffenschaften. ES wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Anträge auf Einführung von holländischem Rindvieh zu Zucht- rmecken für die Folge nur dann berücksichtigt werden können, wenn dieselben durch Vermittelung der landwirthschaftlichen. Vereine oder Genoffenschaften bei uns eingereicht werden. Gießen, den 11. August 1893. Großherzogliches Kreisamt Giessen. I. V.: Dr. Melior.________________ " Bekanntmachung, betreffend die Heegzeit der Feldhühner. Großh. Ministerium des Innern und der ^stiz hat mit Rücksicht auf den Stand der Ernte und der Weinberge bestimmt, daß die Heegzeit für Feldhühner (nicht auch für führung der Arbeitsruhe am 1. Mai zu unterstützen. Bebel fand damit nicht einmal die Zustimmung aller Deutschen. Mit 13 gegen 4 Stimmen wurde der Antrag der Commission angenommen. Um die Niederlage abzuschwächen, erklärte Singer, sie könnten den Commissionsantrag wohl in der englischen Fassung annehmen; der deutsche jedoch sei ungenau übertragen. Doch der Präsident erklärte, der französische Text sei maßgebend, und mit diesem stimme der deutsche Text überein. Darauf enthielten sich die Deutschen her Abstimmung über den ganzen CommissionLbeschluß. Zurich, 11. August. Die Nachmittagssitzung war der Berathung über den Schutz der Arbeiterinnen ge- widmet. ES sprachen lediglich Frauen für einen erweiterten Arbeitsschutz der Frauen, ohne daß prinzipielle Gegensätze hervorgetreien wären. Schließlich wurde der auf den Ausbau des Arbeiterschutzes lautende CommissionSantrag angenommen mit einem Zusatz der Russin Kulischoff, welcher gleichen Lohn für Männer und Frauen verlangt, wenn sie gleiche Arbeit verrichten. Gegen Schluß der Sitzung wurde die Berathung über die parlamentarische Taktik eröffnet. Nerieste Nachrichten. Depeschen deS Bureau „Herold". Berlin, 11. August. Sicherem Vernehmen nach schifft sich Prinz Heinrich von Preußen in Spezzia, nicht in Neapel zu den großen italienischen Marinemanövern voraussichtlich am 16. September ein. Berlin, 11. August. Meldungen aus Danzig zufolge werden Pläne ausgearbeitet, dort großartige Anlagen für einen Freihafen zu schaffen, welcher allerdings große Summen in Anspruch nehmen, dafür aber wesentlichen Einfluß auf die Leitung deS Handelsverkehrs auSüben werde. Berlin, 11. August. Wie die „Kreuzzeitung" auS Wien meldet, wird der Handelsvertrag mit Spanien demnächst abgeschlossen. Prag, 11. August. Nachdem der Gemeinderath trotz deS Verbotes der Statthalterei fortfährt, Straßentafeln mit czechifchen Namen anzubringen, steht deffen behördliche Auflösung bevor. London', 11. August. Aus allen Theilen Englands werden große Verheerungen gemeldet, welche das gestrige Gewitter durch Blitz und Hagelschlag anrichtete. New Castle, 11. August. Hiesige Blätter berechnen die wöchentlichen Verluste der Arbeiter und Bergwerksbesitzer auf 37 Vr Millionen. Malta, 11. August. An Bord des Dampfers „Fischer" wurden drei Fälle von Cholera constatirt. Newyork, 11. August. Im Gefängniß zu Frankfurt (Kentucky) versuchten mehrere Gefangene, die Gebäude zu sprengen. Bis jetzt konnte nicht ermittelt werden, wie die Sträflinge zu den Sprengstoffen kamen. RemhardSbruun, 12. August. Nach heutigem Bulletin über das Befinden des Herzogs von Coburg über den gestrigen Tag und die vergangene Nacht verliefen diese zwar ungestört, jedoch läßt sich infolge der geringen Nahrungsaufnahme ein Nachlaffen der Körperkräfte nicht verkennen. 25. Sitzung des hessischen Eisenbahn- Beiraths. Darmstadt, 10. August 1893. Die Begutachtung der vorliegenden Entwürfe des Winterfahrplans der Main-Neckar-, Heff. LudwigSbahn und der Oberhessischen Bahnen ergab nur sehr geringfügige Beanstandungen, welche — soweit sie ausführbar und berechtigt erschienen, von den DirectionS-Vertretern zur wohlwollenden Berücksichtigung entgegengenommen wurden. Der Vertreter der Handelskammer WormS constatirt mit Worten deS Dankes, daß in den neu vorliegenden Entwürfen früheren Anträgen nach Möglichkeit Rechnung getragen worden sei und entsprach damit der Auffassung sämmtlicher Collegen. Zu dem Main-Neckar- Fahrplan beantragte die Handelskammer Gießens, dem um 6 Uhr 55 Min. Abends in Frankfurt a. M. landenden Personenzug der Main-Weserbahn direkten Anschluß nach Darmstadt zu geben durch Späteriegung deS Localzugs Nr. 91 jener Bahn, waS von dem Herrn Director der Main-Neckarbahn bereitwilligst zugesagt wurde. Ein anderer Antrag von gleicher Stelle, den Localzug Nr. 95 der Main- Neckar-Bahn (vorgesehene Abfahrzeit 7 Uhr 55 Min. Abends) etwa 1 Stunde später zu legen, da der nächstfolgende Personen- zug erst 11 Uhr 5 Min. abgehe, soll in Erwägung gezogen werden. ES gewänne hierdurch der 8 Uhr 45 Min. in Frankfurt ankommende Schnellzug' der Main-Weser-Bahn Anschluß an die Nebenstationen der Strecke Frankfurt-Darmstadt. — Herr Geheimrath Michel theilte der Versammlung m,t, daß nach Einführung des StaffeltarifeS für Stationen der preußischen Staatsbahnen eine größere Anzahl von hessischen Müllerei- und Mälzerei - Betrieben nidjr mehr concurrenzsähig seien,- dieselben müßten ihr Getreide über jene Staffeltarif - Stationen beziehen, dort umkartiren lasten und von da außer der gewöhnlichen Fracht noch Expcditionögebühr entrichten. Er beantrage zum Mindesten „Erlaß der letzteren." Die Versammlung, überwiegend auö Gegnern des StaffeltarifeS bestehend, lehnte den Antrag Mainz ab — man besürchtete, daß in der Gewährung deS ZugeständnisteS eine moralische Unterstützung des StaneltarifS erblickt werden könne. — Vor Schluß der Sitzung hielt der Vertreter der Handelskammer Gießen einen auSsührlichen Vortrag über die schädigende Wirkung, welche die Umwandlung der Schnellzüge 76 und 75 der Main- Weser - Eisenbahn in Fernzüge aus die Verkehrsinteresten seiner Stadt im Gesolge habe, warm unterstützt in seiner Beschwerde durch die Herren Geheimrath Altvater und Stadtverordneten Schiele. ES entspann sich eine lebhafte DiScussion, deren Nesumv war, „daß eS sich rechtfertige, bei Fernzügen, um ihnen ihren Character zu wahren, eine Platz- gebühr zu erheben, daß eS indessen eine unberechtigte Harre sei, Zugverbindungev, welche (wie im concreten Falle) lange Jahre dem Lokalverkehre gedient, zu solchen umzuwandeln." Großh. Ministerium sagte seine Unterstützung in dieser An- gelegenheit zu. CocaUs und provinzieller. Gieße», 12. August 1893. ** Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordueleu Montag den 14. August 18 9 3, NachmuragS 4 Uhr pünktlich: 1. Gesuch des Schützenvereins Gießen um Belastung einer für. WinhschaftSzwecke errichteten Feschalle. 2. Decretur von Kostenrechnungen. 3. Anlegung einer 8er- bindungSstraße vom Brandplatz nach der Grünbergerstraße; hier Auffüllungskosten der Moltkestraße. 4. Bureaubedürfniste bei der Stadtkaste; hier: Versetzen deS GaSmesterS im Bürger- meistereigebaude. 5. Anbringung von Plakattafeln und Anschlagsäulen. 6. Herstellung von Einfriedigungen in den Anlagen. 7. Gesuch des W. Seuling und Genosten um Fortführung der Schottstraße. 8. Die Friedrich Bücking- Stiftung- hier: Auslegung bezw. Aenderung des § 4 der Stiftungsurkunde. 9. Uneinbringliche Posten und Nachlässe. 10. Gesuch des August Lang um Ertheilung der Concession zum Ausschank von Branntwein. 11. Sonntagsruhe im Handelsgewerbe. ** Zu dem in unserer gestrigen Nummer enthaltenen Auszug aus dem Rechenschaftsbericht de« hiesigen Thierfchutz- vereine« betr. Mißstände und „Thierquälereien" im hiesigen Schlachthaus erfahren wir von zuständiger Seite, daß der Obermeister der Fleischer-Innung, Herr P i r r, welcher im Thierschutzverein für jene angeblichen Quälereien hauptsächlich das unzweckmäßige Bktäubungsmaterial verantwortlich gemacht hat, an dem letzteren lediglich auSzusetzen hatte, daß bei der vorhandenen SchlachtmaSke für Großvieh der Schlagbolzen etwas zu schwach und bei dem Betäubungshammer für Schweine der Kopf der Schlagfläche etwas zu groß sei. Wiewohl beide Werkzeuge seinerzeit nach in auswärtigen Schlachthäusern gebrauchten Mustern beschafft worden sind, so sei doch — um allen Wünschen gerecht zu werden — zur Anschaffung weiteren Betäubungsmateriales nach den Vorschlägen deS Obermeisters ohne Weiteres Auftrag gegeben worden. Dagegen habe von Annahme eines besonderen Schlägers Seitens der städtischen Schlachthaus - Commission abgesehen werden müssen, weil ein solcher so gut wie keine Arbeit finden würde, solange die hiesigen Metzger — im Gegensatz zu anderen Städten und namentlich auch zu dem benachbarten Frankfurt — es für gut finden, nahezu fämmtlicheS Horn- Vieh zu schächten und insolange die Erlernung deS Schlagens (d. h. Betäubens) von Schweinen Seitens der Metzger noch für einen, nur am lebenden Thier zu erlernenden Zweig der Ausbildung jedes angehenden Metzgers gehalten wird, (wiewohl anderseits so z. B. Seitens des Berliner Thterschutz- Vereins dafür eingetreten wird, daß jene Uebung auch am Modell erworben werde, bezw. erworben werden könne). Diesen beiden Fragen ihre besondere Aufmerksamkeit zuzuwenden, möchte eine würdige Aufgabe ebenso der Fleischer-Innung wie des Thierschutz-Vereines sein. ** Diebstahl. In der Nacht vom 10. auf den 11. d. Mts. wurde von einem auf dem eingefriedigten und verschlossenen „Burggraben" aufgestellten Kaufmannswagen ein Sack mit 50 Pfund Kaffee und ein Sack mit dürren Zwetschen entwendet. Der Verlust war von den Fahrknechten früh bei der Abfahrt bemerkt worden. ** Sachbeschädigung. Gestern Nachmittag d e m o l i r t e n mehrere Schuljungen unter 12 Jahren ein am „Hardtberg" gelegenes, unbewohntes Häuschen, indem sie Fachwerke einschlugen, ein Loch in die Zimmerdecke brachen, Ziegel vom Dache abdeckten und herunter warfen. Den Beschluß bildete ein Angriff auf einen Birnbaum, der denn auch richtig geplündert wurde. ** Anerkennung. Dem Schwimmlehrer Philipp Stein zu Mainz wurde in Anerkennung der von demselben am 2. l. M. mit Muth und Entschlossenheit, sowie eigener Lebensgefahr bewirkten Rettung der 10 jährigen Franziska Steinborn von da vom Tode des Ertrinkens von Seiner Königlichen Hoheit dem Großherzog eine Geldprämie verliehen. •* Da hinsichtlich der künftigen Dienstpflicht der Ersatz- reservisten vielfach irrthümliche Ansichten verbreitet sind, so sei daran erinnert, daß in der Begründung der Militärvorlage in dieser Hinsicht folgende Ausführungen enthalten waren: „Die Aushebung der Ersatzreservisten im bisherigen Sinne, welche beizubehalten bei gleichzeitiger Einführung der zweijährigen Dienstpflicht zur Unmöglichkeit wird, kommt in Fortfall. Die Einrichtung als solche und die UebungS- pflicht bleiben bestehen, da die Nothwcndigkeit vorliegt, körperlich minderwerthige Mannschaften in einigen Spezialzweigen — z. B. VerwaltungS- und Krankendienst — mit beschränktem Umfang auszubilden." AuS diesen klaren Aus- sührungen ergiebt sich, daß die bisherigen Einziehungen von Ersatzreservisten auf zehn, sechs und vier Wochen zur Ausbildung mit der Waffe fortan allgemein in Wegfall kommen, daß dagegen diejenigen Gestellungspflichtigen, die künftig der Erfatzreferve zur Verwendung im 8er waltungS- ober Krankendienste überwiesen werden, in beschränktem Umfange zur Ausbildung herangezogen werden können. Stangenrod, 10. August. Seit Montag Margen wird ein zwölfjähriger Junge von hier, Heinrich Wirth, vermißt. Derselbe ist anscheinend entlaufen. Es wird gebeten, denselben seiner Mutter, Elisabethe Wirth in Stangenrod, wieder zuzuführen oder Nachricht über dessen Verbleib an dieselbe gelangen zu lassen. Lauterbach, 11. August. Das diesjährige Hainigfest findet Sonntag, den 20. d. Mts. statt und soll vom hiesigen Turnverein arrangirt werden. ?Eugelrod, 11. August. Ein entsetzlicher Unfall ereignete sich vorgestern auf der Straße zwischen hier tnu Lauterbach. Von dem mit Mars beladenen Fuhrwerk de» hiesigen BürgermelfterS sprang während der Fahn ein hiesiger Mann ab, um daS Hemmwerk zuzuschrauben. Hierbei glitt derselbe auS, kam unter die Räder und diese zermalmte» ihm den Kopf. Der Tod trat auf der Stelle ein. Ällfcll, 9. August. DaS amtliche Wahlrefultat ergab Bindewald 6314, Backhaus 5358 Stimmen. Wahlberechtigt waren 17,285, gewählt haben 11,652 Wähler, davon 25 ungiltig. Fürth i. Odenw., 9. August. Dor dem hiesigen Schönengericht kam heute die Beleidigungsklage des Fabrikanten Kreuzer von Lindenfels gegen den bei der letzten ReichS- ragSwahl als Candidat der Richter'fchen Partei aufgestellte» Professor Dr. Stengel von Marburg zur Verhandlung. Gelegentlich einer Wahlversammlung zu Lindenfels kam eS in Folge von Zwischenrufen deS Herrn Kreuzer zu einem Disput, wobei Herr Stengel dem Genannten zurief. „Sie sind ein infamer Mensch". Der Gerichtshof nahm an, daß der durch Rechtsanwalt GalluS von Darmstadt vertheidigte Professor Stengel gereizt worden sei und verurtheilte denselben daher nur zu einer Geldstrafe von 40 Mark, wozu allerdings noch die nicht unbeträchtlichen Kosten hinzutreten. Mainz, 11. August. Copellmeister Kern vom 118. Inf.« Regt., der bekanntlich wegen MajestätSbeleidigung verhaftet worden war, befindet sich, wie der „Frkf. Ztg." berichtet wird, wieder auf freiem Fuß. Er soll dem vernehmen nach freigesprochen sein. Mainz, 12. August, 11 Uhr Dorm. Die Internationale Bäckerei-AuSstellung wurde soeben in Anwesenheit Ihrer Großh. Hoheiten der Prinzessin Al'x, bei Prinzen von Battenberg nebst Gemahlin, Plinzessin Victoria von Hessen, sowie anberer Fürstlichkeiten seierlichst durch den Staatsminister Finger eröffnet. Ungerechnet einige Kleintg- teilen, ist die Ausstellung, welche einen prächtigen Eindruck macht, vollständig fertig. Dmnifdttc». J Frankfurt a. M., 11. August. Im Zoologischen Garten gehen, wie wir heute dort sahen, die Aufräumung«- Arbeiten Hand in Hand mit den Vorbereitungen zum Sonntag, an dem bei Ermäßigung des EntrüeS auf 50 Pfg. für den ganzen Tag noch einmal eine Luftballon-Auffahrt — voraussichtlich die letzte in diesem Jahre — stattfinden soll. Zwei große BallonS sollen gefüllt und von erfahrenen Leuten geführt werden, während die Herren Latte mann und Alfred Mappes (aus Wiesbaden), jeder mit einem Doppel- Fallschirm, sich zum Absturz bereit halten. Man wird also diesmal das noch nicht dagewesene Schauspiel genießen, zwei BallonS von gleicher Größe aufsteigen und dann von jedem Ballon einen der kühnen Avronauten mit ^wei Fallschirmen, auS dem einen in den anderen stürzend, zur Erde zurückkehren sehen. * Saßnitz a. Rügen, 5. August. ES wird den „B. N. N." geschrieben : Während der am letzten Mittwoch abgehaltenen Schwimmstunde der älteren Matrosen, welche hier mit Sr. M. S. „Moltke" vor Anker liegen, hatte der Maat Höller die Aussicht. Derselbe soll bei dem Unterricht die Leine, an welcher der Matrose Badlke angebunden war, loS- gelassen haben, so daß dieser in die Tiefe sank. Obgleich sofort einige Kameraden dem Badlke zur Hilfe in die Tiefe tauchten, war eS doch unmöglich, ihn zu retten. BIS heute ist der Leichnam, des Verunglückten noch nicht aufgefunden worden, trotzdem Taucher nach ihm gesucht haben und Schleppnetze gezogen worden sind. — Der in Stettin ansässige Vater des jungen Badlke, welcher in dem Ertrunkenen seinen einzigen Sohn verliert, begiebt sich täglich an Bord de« „Moltke" und sieht jedem sich dem Schiffe nähernden Boote mit ruheloser Spannung entgegen, ob eS ihm nicht feinen tobten Sohn bringt. ♦ Würzburg, 11. August. Lieutenant Hoffmeister, welcher wegen Verbachts focialistifcher Umtriebe verhaftet war, entsprang heute Mittag auS dem Militärgesängniß. • Saarlouis, 11. August. An bem Kaisermanöver werben zwölf BallonS der Berliner Luflschiffer«Abtheilung beteiligt fein. * AuS dem Spatzeulebea. Man schreibt der „Frkf. Ztg." auS Ostpreußen: In Kiereningken im nördlichen Samlanbe ist jüngst ein interessanter Vorgang auS dem Vogelleben beobachtet worden. Unter den Dachpfannen eines Hauses hat ein SperlingSpaar sich ein Nest ausgeschlagen. Dieser Tage gerieth nun der seinen Jungen eine Mahlzeit zutragende Spatzenvater in einige vom Nest herunterhängende Fäden und verfing sich mit dem Kopf in einer Schlinge. In Todesangst zappelte er umher und stieß laute Hilferufe au«. Im N» waren etwa zehn Genossen dabei, ihm zu helfen. Doch wollte dies nicht gelingen. Einige schoben sich daher fliegend unter ihn und brachten ihn so auf die Dachpfannen, damit er feste» Boden unter sich hatte, und nun zausten sie mit den Schnäbeln so lange an den Fäden, bis diese gelöst und der Gefangene auS der Schlinge befreit war. • Eia hochherzige« Bermächtaiß hat ein Berliner Hoflieferant seinen Arbeitern hinterlassen. Vor einiger Zeit verstarb der Hoflieferant H. Windler, Fabrikant chirurgischer Instrumente. Bei Oeffnung seines Testament« stellte eS sich heran«, daß der Verblichene sämmtlichen bei ihm beschäftigten Personen größere Summen ausgesetzt hatte, und zwar sind für diejenigen Arbeiter, die 20 Jahre und länger hort,arbeiten, je 1000 Mark, und für die, welche 10 Jahre und langer in der Fabrik beschäftigt sind, je 500 Mark und für alle übrigen Arbeiter Beträge von je 100 Mark und darüber bestimmt. Die Summen sind von dem jetzigen Inhaber der Fabrik, dem Sohne deS Verstorbenen, noch an demselben Tage den Arbeitern auSgezahlt worden. Auch «WM *“ ‘3ta ■ i«» Ml ..■fwfn «55** tii® aoßtitgt. ■ ( Sctu labtltt jf bceSabt nac :nttr ov M/ 0 liklDtMrst not .ca, rrozSttn bi Ur-Ht Mbm unb |u|afl: 8. 6b: dahin, mit ItaiM. 8. «tot« Jmtoltt Senteit dahin, m1 «1 Dr. Louis Thtt Sattlet i. Ldnsch!., 3I*l fciflfl; L I lit» rochtn). 2.S tut Mhrlm. 3. ! Ärck 6iiiibNh 4. 4 Ian tiqurodibrH . ffcittir Hustav: Ian Ctionom 8 L-loisn #tcrg Sh tetafcrM 6. I'i ' slNhnmTivüL >t«m Wliti, 6 M t«Mtr 11. Wnn -uchm Äonrab iöa Auszug । tai 6 äuaufl «NNIN, lotter M Min Ar jur fyrMir »rußrm bei Lch £*toalb« (9art< 1 la laiMtaj den 19 vorm. 1 tä össe ■ werben, n Wünerartf «W auf | "le m, vos E^chnetenemA ctunbe ci rtEtn. ben 12 8,,«6- Arg-m, — äs?.bcn ‘Wi,} ft «i T? « eft8 ”«fii,6 *bomH8.N, öiR verhafttl brrichtrt ^nehmen nach Die Inter- 'urde soeben in »zesfin a(if/ bei in* Ltcloria wichst durch den ;t knitze Kirinig' ityigtn Eindruck ’ÄSr *«■15 «Ä? «ii» «CS*« k'L«-« •$.*3 . Licht ! ^rhandluna * tat L ■S« iintm '&■ •» "* »«, bai "bt d»q->ii,K '• “'»mjeilti Ä« Wart, **» Mtt« Z°°>««isch!I iie Achäumungr- icn zum Sonntag, '0 Pfg. für den lon-Ausfahrt - stattfinden soll, irsahrenen Leuten ittemann und iit einem Doppel- Man wird als« ’1 genießen, zwei 'ann bon jtbtt ei Fallschirmen, Ette MUHtrn :b den „B.N.N? noch abgehaltenen welche hier ml hatte der Maat n Unterricht die bundcn war, loS- e sank. Obgleich )ilse in dir Tiefe >tten. Bis heute nicht ausgesunden aben und Schlepp in ansässige Vater ien feinen einzigen rb des Ioltke' Joote mit ruhe- inen tobten Sohn Hoffmeister, bt verhaftet war, säugniß. aisermanöver chiffer - Abteilung t b« M 3*9;’ rdlichenSainlande eint« r-ck« t|d)l«9<"' I“1, 1**Ä H 3®to L D°» w«w * i, d°->'> "’S nit btn Stfinabtbn ibttStW"1 ° B"' K ßot '* 2i, ■N®\ Ä 6- tlichen b ' uni E Sw" 3£, io 3-p I' 100 91«t! von oc L an storbenen, [t worden- -en Angestellten der Fabrik sind größere Beträge vermacht vorden. • Bei der Besteigung der 4206 Meter hohen „Grande» Zsraste»", nördlich vom Montblanc, soll ein Herr aus Berlin mit zwei Führern von einer Lawine verschüttet worben sein. Der Neffe des Verunglückten rettete sich und halte Hilse herbei. Die Rettung der allerdings schwerverletzten Verunglückten gelang. ♦ Ein blutiger Liebeshandel spielte sich 'am Montag in ücr Oderstraße zu Breslau ab. Der Conzipient Göbel ivars aus Eisersucht den Canzlisten Ulbr^ch, mit dem er im Hause seiner Geliebten zusammentras, die Treppe hinab, so daß derselbe sofort den Tod erlitt. • Auf der Weltausstellung in Chicago wurde ein Arbeiter )urch einen electrischen Schlag getödtet. Derselbe wollte das Ventil in der Nähe der Dynamomaschine schließen und legte die andere Hand achtlos auf die Dynamobürste, worauf ein starker Strom durch seinen Körper ging und er sofort eine Leiche war. ♦ Eine Hochzeitsgesellschaft auf dem Fahrrad. Aus Paris wird geschrieben: Dieser Tage hatten wir ein Schauspiel, von dem, wenigstens hier, gesagt werden kann, noch nicht bagewesen. Auf einem Standesamt erschien eine ganze Hoch- zeitSgesellschast aus dem Fahrrad. Die Braut und die Damen hatten, der neuesten Radlermode entsprechend, kurze Pumphosen angelegt. Nach der Trauung fuhr die Gesellschaft nach Enghien, wo die Leute nach dem Frühstück bis Abends um dir Wette radelten. Nach dem Hochzeitsmahle kamen alle auf dem Rade nach Paris zurück. Die Radlerei greift immer weiter um sich, auch Köchinnen fahren jetzt auf dem Rade, Mcklicherweise noch nicht alle. Aber es hat angefangen unter ihnen, trotzdem daß die Herrschaften solche Hebungen nicht leicht zugeben und 'Radlerinnen gewöhnlich sofort entlasten. MtSM- auf den Stanöefambw^ifHrfl der Stadt Bietzen. Aufgebote. August: 8. Eduard Johann Theodor August Adolf Jäger, Zehnarzt dahier, mit Agathe Caroline Wilhelmine Johanna Lauer dterselbst. 8. Georg Max Louis Nuthfatz, Metzger dahier, mit Charlotte Elisabethe Becker Hierselbst. 10. Karl Konrad Sänger, Sergeant dahier, mit Eltsabetha Karoltne Diener zu Angersbach. 11. Dr. Louis Theodor Thomas Przybylski, practischer Arzt zu Beuthen i. Oberichl., mit Katharine Georgine Johanna Busch zu Gießen. «ebotetu. August: 2. Dem Kaufmann Wilhelm Noll IV. ein Gohn (feine Tochter). 2. Dem Taglöhner Heinrich Hartmann ein Sohn, Karl Wilhelm. 3. Dem Taglöhner Johannes Gras eine Tochter, Marte Elisabeth. 4. Dem Kaufmann Albert Deibel ein Sohn. 4. Dem Liqueursabrtkant Isaak Kann ein Sohn, Ludwig. 5. Dem Vostsecretär Gustav Haubach eine Tochter, Therese Sophie Hedwig. 6. Dem Oeconom Wilhelm Ltndenstrutb III. ein Sohn. 9. Dem Schlosser Georg ©darbt eine Tochter, Marie Margarethe Karoltne. 8. Dem Bankier Julius Schulhof ein Sohn, Willy Ferdinand. Gestorbene. August: 6. August Schmidt, 73 Jahre alt, Metzger dahier. 7. Katharine Dietrich, 30 Jahre alt, ledig, dahier. 8. Lina Magdalena Emma Müller, 6 Monate alt, Tochter von Taglöhner Daniel Müller dahier. 11. Johanna Henriette Wagner, 10 Monate alt, Tochter von Lackircr Konrad Wagner dahier. Auszug aus den Atirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Lukasgemeinde. Den 6 August. Robert Gärtner, Schneider, und Johanna Benner, Tochter des Arbeiters Philipp Benner zu Gießen- Getaufte. Matthäusgemeinde. Den 5. August. Dem Fabrikanten Eugen Wallenfels eine Tochter, Sophie Adolfine Marte Johanna, geboren den 3 Juli. Den 6. August. Dem Kaufmann Adolf Welz etn Sohn, Walter Gustav Euaen Heinrich, geboren den 21. April. Denselben. Dem Seiler August Friedrich Wilhelm Kersten etn Sohn, Hermann Gustav Karl, geboren den 4. Jult. Denselben. Eine uneheliche Tochter von auswärts, Emma Bertha Lina, geboren den 29 Juli. , ,, Den 9. August. Dem Schlosser Georg Biedenkapp eine Tochter, Emma Luise Marie, geboren den 9. Juli. Markusgcmetnde. Den 9. August. Dem Metzgermeister Ludwig Schneider etn Sohn, Wilhelm Martin Ernst, geboren den 18. Juli. Lukasgemeinde. Den 6. August. Dem Brauer Michael Theiler eine Tochter, Luise Elsa Rosa, geboren den 8. Juni. Denselben. Dem Brauer Johann Heinrich Angermuller ein Sohn, Adolf, geboren den 23. Juni. Denselben. Dem Kaufmann Fritz Nowack eine Tochter, Phi- lippine Marie Luise Anna Margarethe, geboren den 10. Mai. Johannesgemeinde. Den 7. August. Dem Photographen Gustav Mook eine Tochter, Frieda Mathilde Dorothea, geboren den 1. Juni. Beerdigte. Matthäus gemeinde. Den 6. August. Albert Alsleben, Schreiner in Gießen, Sohn des Fabrikarbeiters Karl Alsleben In Neundorf, alt 18 Jahre, gestorben den 3. August. Markusgemeinde. Den 5. August. Karoltne Sack, geb. Reh, Ehefrau des Postillons Heinrich Sack, alt 47 Jahre, gestorben den 4. August. JohanneSgeme inde. Den 8. August. August Schmidt, Metzger, Hospitant, alt 72 Jahre, starb den 6. August. Den 9. August. Katharine Dietrich, ledig, alt 30 Jahre, starb den 7. August. Unterhaltungen zu Bad-Nauheim von Sonntag den 13. August bis Freitag den 18. August. Sonntag den 13. August, Nachmittags von 4 bis 10 Uhr: Doppelconcert des aus 120 Sängern bestehenden Kölner Liederkranzes und der Kurcapelle auf der Terrasse. Eintritt für Jedermann 1 Mk., Kinder 50 Pfg. Montag den 14. August, Nachmittags von 5 bis 8 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Abends 8 Uhr im Saale: Theatervorstellung. Gastspiel des Kgl. Hofschauspielers Herrn Rudolf Possin vom Hoftheater in München. Der Hypochonder. Dienstag den 15. August, Nachmittags von 5 bis 6«/, und von 8 bis 10 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Abends 8 Uhr im Saale: Theatervorstellung. Zweites Gastspiel des Hofschauspielers Herrn Possin: Der AllerweltSverter. Mittwoch den 16. August, Nachmittags von 5 biS 6*/, und von 8 bis 10 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Abends 8 Uhr im Saale: Theatervorstellung. Drittes und letztes Gastspiel des Herrn Possin. Im Vorzimmer Seiner Excellenz. Der Präsident. Kurmärker und Picarde. Donnerstag den 17. August, Nachmittags von 5 bis 81/t Uhr (bet gutem Wetter bis 10 Uhr) auf der Terraffe: Doppel-Concert des schwedischen Damen-Sextetts Bromann-Pöttinger (genannt die schwedischen Nachtigallen) in Landestracht — vom Conservatorium zu Stockholm — und der Kurcapelle. Eintritt 1 Mk., Kinder 50 Pfg. Gelbe Kurkarten frei, Tageskarten 50 Pfg. Nachzahlung. Abends 8 Uhr im Saale: Tanz. Freitag den 18. August, Nachmittags von 5 bis 6i/z Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Abends 8 Uhr im Saale: Theatervorstellung. Die schöne Helena. Verkehr, Land- unb Volksrvirthfchaft. Gieße«, 12 August. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmartt kostete: Butter pr. Md- X 1,05-1,25, Hühnereier per Stück 6- X 2 Stück — X Käse pr. St. 5-8 X Käsernatte pr. St. 3 X Erbsen vr. Liter 18'^, Linsen pr. Liter 28 X Tauben pr. Baar X 0,60—0,80, Hühner pr. Stück X 0,85—1.10, Hahnen pr. St. X 0,50-0,80, Enten pr. St. X 1,50 bis 1,80, Ochsevfleisch pr. Psd 56-64* Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 36-46 X Schweinefleisch pr. Md. 60-70 X Kalbfleisch pr. Md. 46-50 X Hammelfleisch pr. Pfd. 40 - 68 X Kartoffeln pr. 100 Kilo 8,00—12,00 X, Weißkraut pr- Stück 5—12 X Zwiebeln pr- Centner 9,00—9,50 X, Milch pr. Liter 16 20 X Enteneier pr. St. 6— H, Gänseeier 11—12 X § Schotte«, 11. August. Unser dreitägiger „Hafermarkt" nahm, von dem jetzigen schönen Welter begünstigt, einen recht guten Verlauf. Der am Montag und Dienstag stattgehabte Viehmarkt war sehr stark mit Rindvieh und Schweinen befahren und von Handelsleuten sehr gut besucht. Der Handel ging recht flott bei ungezogenen Preisen; Dienstags war die Kaufstimmung allerdings etwas matter und die Preise differirten mit denen am vorhergegangenen Tage um 10 Mk. durchschnittlich per Stück. Im Ganzen waren auf dem Markte 2691 Stück Nindvicb, 1148 Schweine, 73 Pferde und 79 Fohlen auf- getrieben. Die entschieden gebesserten Futteraussickteir haben auch eine bemerkenswerthe Besierung des Handels mit Rindvieh nach sich gezogen. Die Zeiten, da man das Rindvieh fast verschenkte, sind glücklicher Weise vorüber. — Auch der dritte Markttag, welcher dem Krämermarkt gehörte, war sehr stark von Marktgästen aus der Umgegend besucht. — Die Baugewerkschule i« Nova, S.-Altenb., welche staatlich beaussichligt und suboenttonirt ist, hat vier Klassen mit je halbjährigem Cursus und bezweckt, künftige Maurer- und Zimmer- meister, Bauunternehmer, Bahnmeister usw. theeretifch auSzubilden. Der Emtritt kann im Herbst oder Frühjahr und die Absolvirung der Anstalt mit oder ohne Unterbrechung erfolgen. Den auf den Besuch Refleclirenden ist, um sich einen Platz zu sichern, frühzeitige Anmeldung zu empfehlen. Brodp reise vom 13. bis 27. August 1893. Der hiesigen Bäcker. 1 Kg. (2 Psb.) Tafelbrob bei L. Kammerer 2 Kg. (4 Psb.) „ bei L. Kammerer 1 Kg. (2 Pfb.) Welßbrod ..... bei L. Kämmerer, Emil Noll Carl Steinberger u. Hermann Vogt 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod bei L. Kämmerer, Emil Noll, Carl Steinberger u. Hermann Vogt 1 Kg. (2 Psd.) Schwarzbrod bei L. Kämmerer, Emil Noll, Carl Steinberger u. Hermann Vogt 2 Kg. (4 Psd) „ ..... bet L. Kämmerer, Emil Noll, Carl Stetnberger u. Hermann Vogt 3 Kg. (6 Pfd.) „ 27 Pfg. 26 „ 54 „ 52 „ 25 , 48 „ 23 „ 22 „ 46 „ 44 69 Der auswärtigen Bäcker. 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod betGg.Ant.Heuser von Gr.-Ltnden 42 Pfg. 1 Kg. (2 Psd.) Schwarzbrod bei W. Amend von Lang-GönS 22 „ 2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod „ Gg. Ant. Heuser v. Gr.-Linden, B k Ph. Velten I. v. Gr.-Linden 40 „ „ Joh. Kd. Velte v. Kirch-Göns 42 „ „ W. Steinmüller v. Lang-Göns u. W. Amend v. Lang-GönS 44 „ „ F. Schön v. Ruttershausen . 45 „ 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod „ Balth. Christ Wwe. v. Wieseck 69 „ Der Brodverkäufer. 1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod 2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod 1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod 1 Kg. (2 Psd.) Schwarzbrod 2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod 3 Kg. (6 Psd.) Schwarzbrod Gießen, den 12. August 1893. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. 27 Pfg. 54 „ 25 „ 4» 50 „ 23 „ 46 „ 69 , Witterungsaussichten Wetterhäuschen, Südanlage. 12. August, Moru. b Uhr I i. Augutt, Mitt. 12 Uhr Baromeier: Thermometer: Hygrometerstand: min.749 mm,max.751 mm „+12 von Steinfurth erwählt. Friedberg, den 9. August 1893. | Großherzogliches Amtsgericht. Sellheim. 6948 Versteigerung einer Wiese in der Gemarkung Wieseck. Freitag den 18. August 1893, Nachmittags 5 Uhr, wird auf dem Rath- haus zu Wieseck die den Shristia« Jug- Hard 1. Erden zustehende Wiese: Flur XXIII Nr. la, lb, 5 und 5a = 21675 L)Meter Wiese auf der Ursulum in Parzellen je Vi Morgen versteigert werden. Wieseck, am 9. August 1893. Großh- OrtSgericht Wieseck. Sommerlad. 6942 Vormittags 1t Uhr, zu Gießen im Güterbahnbose der Main- Weser-Bahn versteigere ich im Auftrage der Firma H. Rubeusohn in Cassel auf Gefahr und Rechnung eines Dritten, gemäß Art. 343 u. ff. H.G-B. wieder 1 Waggon (160 Sack) Roggenklcie. Versteigerung vorauss. bestimmt. Engel. 6939 Gerichtsvollzieher in Gießen. Aeilgeöotenes. Zwetschenkuchen Arpselkuchen Gußkuchen täglich frisch, empfiehlt Ernst Muth, Brod- und Feinbäckerei, ________Bahnhofstraße 12. [6937 Reue Kartoffeln 50 Ko mit Sack X 3.25, sowie Awie« bel« 50 Ko- mit Sack X 5.75, ab den Stationen Friedberg bis Frankfurt vers. gegen Nachn. [6445 A. Stahl Wwe., Friedberg (Hessen). 1827) DaS HauS, gr Mühlgasse 33, mit Hofraum, Scheuer und Stallung, ist zu verkaufen oder auch ganz, sowie getrennt zu oermiethcn. Zu erfragen bei Wilhelmine Kreiling, große Mühl, gaffe 33 oder JustuS Kreiling (Auf der Bach Nr. 4).__ 69711 Mehrere Wagen Kuhmist zu verkaufen. j Näheres in der Exoed- d- Bl. 6-38] Falläpfel (Gravensteiner). Srltersweg 81, II. In Floßtannen, Böden, Brettern, Hobel- waare, Wandbekleidung, pitch pine u. f. w. stets großes Lager- ' ■ ..... Geschnitten Bauholz nach Liften. — Ed. Lejeune, Rutz«, Brennholz u«d Kohle«, Frankfurt a. M., Schäfergaffe 15. Gegründet 1825. [6930 co ec co Feinsten Gmmenthaler, „ Edamer, „ Camembert, franz., „ Neuchateler Käse empfiehlt Heinrich Arnold II., 6957] Marktstraße 28. 6951] Eine Parthie alteS GaSrohr und GaSarme, einige gebrauchte Hä«ge- lampen, alte Fabrikdachfenster, eine eiserne Vumpe, ein Aufzug, 15 ktr- Tragkraft, abzuaeb-n bei Brüder Schmidt, Seltersweg 83. Nächsten Montag w. Dienstag zum letzten Male auf dem El IBräudplatz: Pa. Einmachgurken Pro Hundert 1.40 Mk., dicke Dchälgurken per Stück 2 Pfg. 8970 Pa. Weißkraut billig. t959J Ein großer kupferner Wasch- kefiel, wenig gebraucht, billig zu verkaufen. Sonnenstraße 25. Toilette-Ablall-Seife, per Pfund 60 Pf, €irlycerin-Tran*p.-Seife, per Pfund 70 Pf in vorzüglicher Qualität empfiehlt [694» __H. Tichy, Glessen. Caffee. Specialartikel in nur guter QuaUW, In allen Arten, in allen Preislagen, roh und gebrannt, empfiehlt 1319 Emil Fischbach. O Dr. Markwald ist verreist Dermietkungen. Vertreter: Herr Professor Dr. Birnbaum vermischte Anzeigen 6940 6972] Das (Kommando. 6962 3 Der Vorstand. 6967 [6929 even. 6979 Gustav Gühlholtz (Cafe Leib). weg 55. H^Ruckstuhl 1 au Seltersweg 20 5935j Die Neuheiten für Herbst- u. Wintersaison sind eingetroffen. Gefunden Armband. ert Helle. 6955 § mtetfien- StähereS Neustadt 53. von Logis erhalten Brandgasse 8 «Sin. [6947 6623] Seltersweg 67: Wohnung von Zimmern und Mansarde nebst Zubehör •in Herren villet für »Wei Lage 20. | Kinder bis zu 10 Jahren zahlen zur ersten Tribüne Mk. 2. Giessener Radfahrverein. Die auf Montag den 14. dl. Mts. auberanmte General-Versammlung wird auf Dienötag den 15. ds. Mts. verlegt. Zuschneide-Unterricht. Den geehrten Damen Gießens und der Umgegend zur Nachricht, daß ich mit dem 11. September einen Surfers im Mastnehmen, Musterzeichneu 6072] Laden zu vermiethen. Seltersweg 30. ich früher, zu vermiethen. Näheres Schiller straße 19, vart. Mittwoch, 16. August 1893 Abends 8l/. Uhr: Abzuholen gegen Jnsertiontzkosten 16965 Weserstraße 12, 2. St. 6732] LoqiS zu vermiethen. Wilhelm Loeder, Lrandgaffe- Tagesordnung: Abänderung de» Statuts. Der Vorstand Pferde-Rennen des Rheinischen Renn-Vclkios in frankfnrt nm Itinin am 20. und 21. August 1893, Nachm. 3 Uhr, am Aorsthaus. 14 Rennen mit Preisen zus. i. Werthe v. ea. 55,000 Mk. Eintritts- Preise: Erster Platz f. Herren jed. Ta- Mk. 10.— I Zweiter Platz icb. Tag Mk. 1.50 , , » Damen r , , 5. Et«h Platz • • • 50 Ortskrankenkasse Gießen. Generalversammlung Tarnst a g den 19. August, Abends 8V> Uhr, in -er Restauration Meyer, „poilketler". Cafe Leib. Meine neu hergerichtcte Kegelbahn ist noch einige Abende zu be b966 | S. Bock & Co. Meyerhoff & Goslar ■■■■ ■■■ Kirchen platz 9 -------- Etablissement für feine Herren-Schneiderei. Grosse Auswahl in Stoffen für Anzüge, Hosen und Ueberzieher, iu- und ausländisches Fabrikat. • ,:9J4 Zeugnisse sind erforderlich. Näheres in der Exped. d. 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