I Attiken pSc KMx L 7"°°^ DZÄ^ rj---____£6025 M hw 8'/. Uhr, Mont: plung, bie Grunge» r'W« imd, sch orstand. *r~ IQ“ '$ von teilte ab eine und Gips re. •2 a n8 von Ornamenten nJ4 Zttchmngen, sowie l^ten Stein fertige wf bie Uebernahme von t MhMr. Steinitrahe Ma Belehrrndr Ittttol ♦ Matt. ♦ lusßattung. eilaßen. ▼ vierteljährlich ♦ zu 50 H f oftanstalten ▲ •824). I , auch m btt T wer Sl.'S. !chte4 SamUttntortl | >♦♦♦♦♦♦♦ itung enu.GrMeilagtn: -is 1 JL ‘/«jährU irnninger.Stitigirt. senden SisenbahnM gggg ^5 5 3“ J2J0 500 Kf «bw« fit«*”6 OL Nr. 162 Der Gtehnier Anzeiger erscheint täglich, eü LuSnahme drS Ttontagg. Dir Gießener P«»ttt-»bkL1ter »erden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal detgelegl. 1893 Erstes Blatt. Donnerstag den 13. Juli Gießener Anzeiger Keneral-Fff „Jupiter" und brachten es nach Rio Grande do Sul. Chicago, 11. Juli. Eine Niederlage von Maaren aus Holland für die Ausstellung brannte ab. Auf dem Thurm des Hauses standen 30 Feuerwehrleute, als dasselbe zusammenstürzte alle wurden getödtet und außerdem fünfzig schwer verletzt. Die Maaren wurden sämmtlich vernichtet. Cocains und provinzielles. Sieben, 12. Juli 1893. ** Aus dem Zustizdienst. Durch Entschließung Großh. Ministeriums dks Innern und der Justiz wurden ernannt: 1) zu Gerichtsassessoren die Gerichtsaccessisten Dr. Robert Braden in Mainz, Friedrich Bramm in Gießen, Wilhelm Glässing daselbst, HermannMendelsohn daselbst, Philipp Ruhland in Darmstadt, Heinrich Schul daselbst, Georg Friedrich S c r i d a daselbst, Friedrich Zimmermann in Gießen- 2) zu Regierungsassessoren die Gerichtsaccessisten Friedrich v. Bechtold in Bensheim, Dr. Erich Jung in Mainz und Hans Wolff in Gießen. ** Die Oberheffische Gesellschaft für Natur-und Heilkunde, deren 29. Bericht jüngst als stattlicher Band wissenschaftlicher Mittheilungen erschienen ist, wird nächsten Samstag Nachmittag ihre Sommergeneralversammlung in Friedberg Mbhalten. Eine Reihe wiffenschastlicher Vorträge ist hierfür schon zugesagt. Durch die satzung-gemäß au ßerhal b Gietzen zu haltenden Hauptversammlungen soll bezweckt werden, dag die auswärtigen Mitglieder auch Gelegenheit haben, an denselben theilzunehmen, dann aber auch, daß Nichrmitglieder die Bestrebungen der Gesellschaft kennen zu lernen Gelegenheit haben. ES ist zu wünschen und zu hoffen, daß die Br- iheiligunq, wie sonst immer, auch in Friedberg eine recht starke wird. •* TaS Zugeadfeff sinder am Donnerstag den 10. August statt. •• Theater. DaS Hoftheater-Ensemble unter Leitung der Herren Friedrich und Dorn eröffnet an diesem Freitag im Easö Leib eine Reihe von Gastspielen. Heber daS Eröffnungsspiel: „Großstadtluft" berichtet der „Anzeiger in Wetzlar, wo daS Ensemble gegenwärtig gastin, u. A. wie folgt: „Wieder ein Schuß inS Schwarze, wieder ein voller Erfolg? lieber unseren Gästen waltet anscheinend ein guter Stern: zwei auSoerkauste Häuser in einer Woche ist hier ein Ereigniß. Schnell haben sich die Darsteller die Gunst deS Publikums erworben, sie haben im ernsten wie im heiteren Spiele den Befähigungsnachweis geliefert, der unS vertrauens- voll auf ihre weiteren Darbietungen blicken läßt. Unter den ephemeren Erzeugniffen der Lustspiellitteratur in der verflossenen Saison gebührt der „Großstadtluft" unstreitig der erste Platz. Der blutige Oskar, der kritische Witzbold von ehemals, Herr Dr. Blumenthal, ist ei» liebenswürdiger Autor, der die Kalauer — pardon: bonmots nur so auS dem Aermel schüttelt und Herr Kadelburg, sein dichterischer Curnpan, ist ein Schauspieler par excellence, der die theatralischen Effecte zu seinem Specialstudium gemacht zu haben scheint. — „Die Großstadtluft" — trägt deutlich als Kind dieser Dichterehe die Züge seiner Eltern, den lachenden Mund hat es von Papa Oskar, das Falkenauge für starke Wirkungen von Mama Kadelburg. Unsere Darsteller brachten der Novität nicht nur Fleiß und Luft entgegen, sie besitzen auch, waS viel werth ist, die geeigneten Individualitäten für das Stück. Herr Martiens (Martin Schröter) war ein glaubhafter, ergötzlicher Kleinstädter, der in Maske und Spiel seiner Aufgabe voll und ganz gerecht wurde. Sein Töchterchen Sabine fand in Frl. Gerhardt eine jugendliche anmuthige Vertreterin. Die Dame sprach vorzüglich und hatte ihre Rolle sorgsam ausgearbeitet. Herr Schneider (Walter Lenz) bot eine angenehme Leistung, die verständig erfaßt wurde. Der junge, sehr begabte Schauspieler wird bei ernstem Streben gewiß die Höhen seiner Kunst erklimmen. Eine Künstlerin von hervorragender Bedeutung ist Fräulein Asta Hiller, die immer entzückt, wenn sie sich in ihrem Elemente, im Salon, bewegt. Ein Seelenmaler mit vielen Farben auf der Palete ist Herr Eisenhardt (Gempe). Durch die vorzügliche Regie und die musterhafte Darstellung des Flemming hat sich Herr Dorn sehr verdient gemacht. Es ist ein Glück für unsere Bühne, einen so noblen und gewandten Bonvivant zu besitzen. Frau LaniuS-Galster (Frau CrusiuS), Frau Martiens, Herr Friedrich (Rector Arnstedt) vervollständigten durch ihre tüchtigen Leistungen den guten Eindruck, den die Vorstellung machte. Mit einem Worte warmer Anerkennung für Herrn Lange (Dr. CrusiuS), schließen wir unseren Bericht und wünschen dem Unternehmen eine weitere gedeihliche Entwickelung. ♦ ♦ lieber daS Aufkleben der Freimarken ans Postpacket- abreffen hat daS Reichspostamt folgende, namentlich für jbie Geschäftswelt sehr wichtige Verfügung erlaffen: Bei Packet- adressen sind fortan die zur Frankirung zu verwendenden Freimarken thunlichst auf der Vorderseite dieser Adresse aus- zukleben. Der mit den Bemerkungen bedruckte Theil der Rückseite der Begleitadreffe ist zur ^Aufklebung von Werth, zeichen nur insoweit zu benutzen, als sich die Freimarken nicht aus der Vorderseite anbringen lassen. Nieder Weisel, 11. Juli. Noch ist der Schrecken, welchen der große Brand am 18. Juni den hiesigen Einwohnern verursachte, nicht ganz geschwunden, noch bedeckt diese Brandstätte Schutt und schon wieder wurde gestern unser Dorf durch Feuerruf in nicht geringe Aufregung versetzt. Gestern Mittag gegen 1 Uhr erscholl der Ruf „Feuer", die Sturm- glockcn ertönten und mächtige Rauchwolken sah man in nördlicher Richtung des Dorfes in die Höhe steigen. Auf dem Bodcn der Wittwe Franz Freiling 3r. war, während die Familie beim MittagStische sich befand, in bis jetzt unaufgeklärter Weise Feuer auSgebrochen, daS hier durch die ausgespeicherten Hobelspähne reichliche Nahrung sand. Zum Glücke waren, da eS Mittagszeit war, saft alle Einwohner zu Hause und in vielen Hosraithen standen Fäffer mit Wasser gefüllt, welche sofort zur Brandstelle geschafft wurden. ES gelang der vereinten Anstrengung, das Feuer auf seinen Heerd zu beschränken und brannte nur der Dachstuhl der Werkstätte ab, während daS angegrenzte Wohnhaus und die Nachbarscheune gerettet werden konnten. Wären die Ortseiu- wohncr gerade aus dem Felde gewesen, oder der Brand wäre zur Nachtzeit auSgebrochen, er hätte ebenso schrecklich werden können, alS der vorige war. Hoffen wir, daß Gott unS künftighin vor ähnlichem Unglücke behütet. Darmstadt, 9. Juli. Als vor einiger Zeit der an der kaiserlichen Universität zu Japan thätige Dr. F. Scriba einen längeren Urlaub tn seiner hessischen Heimath verbrachte, wurde ihm von dem Großherzog in Anerkennung seiner Leistungen der Character alS „Profeffor" verliehen. Diese Auszeichnung Hai in Tokio nach seiner Rückkehr zu einet Festlichkeit Anlaß gegeben, worüber die Japan Mail folgenden Bericht erstattet: Am Abend deS 13. Mai versammelten sich 145 Professoren und Studenten des „Medical College" der kaiserlichen Universität zu einem Festmahl zu Ehren deS ProsefforS Dr. Scriba, der kürzlich von seinem Lande-Herrn ausgezeichnet worden. Den Vorsitz führte Profeffor Ol'awa, Director deS „College", unterstützt von Herrn Tiust, dem Kühern stellvertretenden Unterrichtsminister. Begeisterte Reden wurden gehalten und nach dem Festmahl zog die ganze Gesell- schast mit Dr. Scriba unter Vorantritt von Musik zu der im UniversitäkSgebäude liegenden Wohnung des Gefeierten. Unter den Gästen befand sich auch das Parlamentsmitglied Dr. Hasegawa (ein den Fremden wenig günstig gesinnter Radicaler), der sich durch seine eigentümlichen Ansichten, die er im Parlament vertritt, nicht hindern läßt, einem Ausländer wie Dr. Scriba Ehre zu erweisen. Worms, 11. Juli. Ein hiesiges Handelshaus erhielt vorgestern einen Werth brief aus Gernsbach im Badischen, welcher eine Summe von 1224 Mk. enthalten sollte. Als derselbe aber geöffnet wurde, lagen nur 24 Mk. in demselben. Cs erfolgte sofort bei der Poftbehörde die Anzeige und stellte eS sich heraus, daß der Werthbrief vor seiner Ablieferung an den Adressaten bereits geöffnet gewesen und daß wahr- scheinlich der Betrag von 1200 Mk. dem Briefe entnommen worden war. Untersuchung ist eingeleitet, um den Thäter zu ermitteln. Mainz, 11. Juli. Die ästhetische Commisfion beschloß, der Stadtverordnetenversammlung die Ueberlaffung eines geeigneten Platzes an das Düsseldorfer Comitü zur Errichtung eines Heine-Denkmals in Mainz zu empfehlen. Oppenheim, 10. Juli. Sehr schnell entwickeln sich in den Weinbergen die Trauben, so daß ein früher Herbst in Aussicht steht. Reife Frühburgunder sind schon keine Seltenheit mehr, doch hat man auch jetzt reife weiße Trauben in einem Weinberg gefunden. An den gleichen Stöcken wurden die Trauben im letzten Jahr am 14. August geschnitten. Oppenheim, 11. Juli. Bei den gestrigen Schwimm- übungen des ersten Dragoner-Regiments ertrank der in der Leibschwadron stehende Gefreite Diener. Derselbe war freiwillig eingetreten und diente im letzten Jahre. Er wird als ein braver Mann geschildert. Seine Leiche ist bis zur Stunde noch nicht aufgefunden worden. Bingen, 10. Juli. Heute Nachmittag wurden die Leichen der am Samstag bei Heidenfahrt ertrunkenen Brüder Korn aus Heidesheim gelänbet. Den Unglücksfall selbst erklärt man sich in der Weise, daß bei dem Vorhaben der Brüder, einen Hund zu haben, der eine ins Wasser gefallen ist und der andere, bet dem Versuch, den Bruder zu retten, ebenfalls ertrunken ist. Aus Heften, 10. Juli. Mit der von den Landständen beschlossenen Verstärkung der Landdämme im Gebiete des Rheins und seiner Nebenflüsse zum Schutze gegen Hochwassergefahren wird jetzt begonnen. Die Millionen erfordernden sehr umfangreichen Arbeiten werden auf längere Jahre verteilt. Zum Betrieb derselben hat die Regierung zunächst ein Bauamt in Mainz errichtet, zu dessen Vorsteher Wasser- bau-Assessor Weihrich, bisher in Worms, ernannt wurde. Vermischtes. * Kassel, 6. Juli. Wie gefährlich das achtlose Wegwerfen Don Kirschen und Kirschkernen werden kann, beweist nachstehender Fall. Ein Eisenbahnbeamter trat am gestrigen Vormittag auf eine weggeworfene Kirsche auf dem Perron des Oberstadtbahnhofes, rutschte aus und zerbrach im Falle den linken Arm. ♦ Hersfeld, 10. Juli. Eine Leistung, welche sicherlich allö Anhänger des Schwimmsports interessieren dürfte, vollbrachten am gestrigen Morgen zwei Besucher der Rehm- schen Badeanstalt, die Herren Gustav Sauer und Rob. John durch ein zweistündiges Dauerschwimmen. Es wurde nur auf der Brust geschwommen. * Berlin, 11. Juli. Heute Mittag ging ein starkes Gewitter über Berlin nieder. Der Blitz schlug gegen 3/42 Uhr in die Redactionsräume der „Volkszeitung", Lützow- straße 105, ein, glücklicherweise ohne zu zünden. Er fuhr durch die Decke hindurch senkrecht in die Dielen unweit des Telephons. Der Redactionssecretär und ein Bote, der seiner Abfertigung harrte, waren wie geblendet vom Blitzstrahl und betäubt. Vom heftigen Schlage, der einem Kanonenschüsse glich, erschreckt, eilten die Mitglieder der Redaction, die an der Fertigstellung des ersten Blattes eifrig beschäftigt waren, herbei und untersuchten die Stellen, die der Blitz auf seinem Wege genommen. Ein brandiger Geruch erfüllte den Raum, sonst hat der Blitzschlag keine Spur hinterlassen. * Berlin, 2.Juli. Ein Gymnasium für Mädchen. Das neue Berliner Gymnasium für Mädchen und Frauen, daS im Herbste dieses Jahres an die Stelle der seit vier Jahren mit glücklichstem Erfolge geleiteten „Realcurfe für Frauen" treten soll, hat in den Räumen der städtischen Charlottenschule ein Heim gefunden und wird Anfang October eröffnet werden. Unter den Herren, die dem Ausschuß bisher beigetreten sind, ist außer Georg von Bunsen, Friedrich Spielhagen, den Parlamentariern Dr. Barth, Baumbach, Rickert, Schrader und anderer bekannter Personen eine Reihe namhafter Berliner Universitätsdocenten zu nennen: Pros. Dr. F. Ascherson, Pros. Dr. Diels, Pros. Dr. Dilthey, Prof. Dr. Döhring, Geheimrath Pros. Dr. W. Förster, Director der Sternwarte, Geheimrath Prof. Dr. Rudolf v. Gneist, Prof. Dr. Harnack, Geheimer SanitätSrath Dr. Kristcller, Prof. Dr. Paulsen, Profeffor Dr. Pfleiderer, Pros. Dr. Schmoller, Geheimrath Prof. Dr. Settegast u. a. Auch Pros. Dr. Mommsen hat der Begründung dieses Gymnasiums für erwachsene Mädchen lebhafte Sympathie entgegengebracht. Eine veränderte Organisation des Mädchengymna- siums hält der Ausschuß bei dem nun einmal vorhandenen körperlichen Unterschiede der beiden Geschlechter, die gerade bei halberwachsenen Mädchen eine gewisse Schonung bedingt, für notwendig. Zu dem neuen Berliner Mädchengymnasium sollen daher nur erwachsene Schülerinnen zugelaffen werden. Die neue Anstalt soll nicht allein dem weiblichen Geschlecht die allseitig ersehnte Gelegenheit zu höherer allgemeiner AuS- bildung geben, sie soll auch durch die Ermöglichung einer Gymnasial-Reifeprüfung die Vorbedingung erfüllen für die Zulassung zum Universitätsstudium und damit zu den Berufen der akademisch geschulten Lehrerin und der wiffenschaftlich gebildeten und staatlich geprüften Aerztin. Für die Lehrziele- des neuen Gymnasiums sind die amtlichen Lehrpläne und Lehraufgaben für die höheren Schulen (Berlin, Hertz 1892)* maßgebend. DaS Lehrerkollegium besteht aus Hauptlehrkräften der Sophienschule, Charlottenschule, deS Falk-Realgymnasiums u. A. * „Ist eS schon Wahnfinu, hat es doch Methode." Einen eigentümlichen Einblick in die Seelenzustände gewisser Menschen gewährt folgendes Geschehniß. Der wieder zum Reichstagsabgeordneten gewählte Ahlwardt befand sich vor einigen Tagen in Swinemünde und trank dort wie andere gewöhnliche Sterbliche auch Kaffee. Don diesem weltgeschichtlichen Ereigniß gibt nebst interessanten Einzelheiten ein Schriftstück Kunde, welches folgendermaßen lautet: „Swinemünde, 25. Juni 1893. Herrn Oberkellner Anton Kryzanki, z. Z. Swinemünde, bescheinige ich, daß derselbe heute den Reichstags- abgeordneten Rector Ahlwardt-Berlin bedient und die Taffe desselben, aus welcher derselbe getrunken, zum Andenken an den heutigen Tag behalten hat. Rene, erster Vorsitzender des deutsch-socialen Landesverbandes von Pommern." * Mit einer gelungenen Beweisführung wird dieser Tage ein Proceß bei einem Berliner Gericht anhängig gemacht werden. Der im Osten Berlins wohnende Gärtnerei- und Baumschulen-Besitzer K. hatte bereits im vorigen Jahre bemerkt, daß von feinen im Gartew aufgestapelten Stangenhausen viele Hunderte gestohlen waren. Er hatte auf Jemand Verdacht, aber nicht den geringsten Beweis. Nun klagte er seine Noch einem treuen Freund, der ihm folgenden guten Rath gab :• Klemmen Sie in daS Fußende jeder Stange eine Erbse, und wenn der Dieb bann die Stange benutzt, wird die Erbse aufgehen und ihr Gerank wird der beste Zeuge des Diebstahls fein. K. machte dies auch im vorigen October. In diesem Frühjahr waren wiederum mehrere hundert Stangen verschwunden und jetzt ist der Dieb entdeckt worden und zwar in einer ganz unser- mutheten Person. K. war vor acht Tagen mit einer befreundeten Familie Kaffee kochen. Da klagte ihm die Frau des befreundeten Landmannes, daß bei ihren Bohnenstangen lauter Erbsen wüchsen und was dagegen zu machen sei. K. horchte hoch auf und ließ sich die Bohnenbeete zeigen. Nun erkannte er feine Stangen. Er versprach in kurzer Zeit Hilfe und entfernte sich, sandte bald daraus den Freund, der ihm den Rath gegeben, mit noch einem Zeugen an Ort und Stelle und erhebt nun Anklage. Es wird jedenfalls ein interessanter Termin an Ort und Stelle werden. * In Paris werden je länger je mehr Pferde geschlachtet und verspeist DaS Pfund gewiffer Fleifchstücke von befferen Pferden wird bis zu 1 Francs bezahlt, was wohl anbeutet, daß in Paris nicht nur d e ärmere Bevölkerung Pferdefleisch genießt. Während deS Jahres 1892 wurden in der französischen Metropole 21,231 Pferde, 61 Maul- thiere und 275 Esel verspeist. UebrigenS müffen unter den vielen Pferden, welche man in Paris schlachtete, eine Menge magerer oder kleiner Thiere gewesen sein, denn daS Durchschnittsgewicht erreichte nicht einmal 500 Pfund, während doch ein gutgehaltenes, bezw. gemästetes Pferd 800—1100 Pfd. wiegen kann. * Ausstellungs-Flieger heißt der Zug, welcher auS Anlaß der Weltausstellung in Chicago täglich zwischen NewUork und Chicago verkehren soll und am 28. Mai zum ersten Mal seinem Ziele zubrauste. DaS Patent- und technische Bureau von Rich. Bayer in Berlin 8. 0. Brückenftraße 13 schreibt darüber Folgendes: Mit Eröffnung der ColumbuS- Weltausstellung in Chicago wurde ein Zug in Aussicht genommen, welcher die Strecke von 250 geographischen Meilen in längstens 19 Stunden zurücklegt. Derselbe besteht aus fünf Palast-, einem Dienst- und einem Gepäck-Wagen, ist mit allem Comfort ausgestattet und fährt mit einer Geschwindigkeit von 14 geographischen Meilen per Stunde. Sämmtliche Locomotiven, welche für diesen Zug in Dienst gestellt sind, waren bei zahlreichen Probefahrten geprüft; darunter befindet sich auch die berühmt gewordene Nr. 870, welche, einem gleich schweren Zug vorgespannt, die Strecke Rochester-Buffallo mit einer Geschwindigkeit von nahezu zwei englischen Meilen — Vi geopraphische per Minute (eine Meile in 37 Secunden) durchfuhr. Der vor einem Jahr eingeführte „Empire State Expreß" auf der New Aork Central und Hudson River Rail Road", welcher die Strecke New-Uork-Buffallo 123 geographische Meilen in neun Stunden durchfährt, galt bisher für den schnellsten Eisenbahvzug; derselbe war als eine Art Vorübung für den jetzt in Betrieb gesetzten „Exposition Flier" eingeführt. ♦ Weibliche Energie. AuS Kopenhagen schreibt man der „Frkf. Ztg." vom 8. ds.: In den hiesigen Bahnhöfen und Theatern waren in der letzten Zeit sehr viele Taschen- diebstähle vorgekommen, ohne daß eS der Polizei gelang, die Schuldigen zu entdecken. Dor einigen Tagen bemerkte eine junge Dame, die sich im Gedränge vor dem Billetschalter eines hiesigen Bahnhofes befand, daß ein neben ihr stehender Herr seine Hand in die Tasche seines Nachbars steckte und eine Brieftasche herauSziehen wollte. Ohne zu zögern, ergriff die junge Dame den Herrn beim Arm und überlieferte ihn trotz seines Widerstandes der Polizei. ES stellte sich heraus, daß er der Urheber der letzten Diebstähle war. AIS er später mit der Dame confrontirt wurde und man ihn fragte, ob er sie erkenne, antwortete er: „Ja, obgleich ich sie nur ein einziges Mal gesehen habe, werde ich sie nie vergessen!" Der Polizeidirector hat daS Fräulein brieflich in sehr schmeichelhaften Ausdrücken wegen ihres muthigen Auftretens beglückwünscht und ihr als Anerkenennung für den Dienst, den sie der Justiz erwiesen, eine sehr werth- volle Diamant-Brosche geschickt. Außerdem hat dieser Vorfall auch noch der energischen jungen Dame einen Mann verschafft. Ein hiesiger Journalist hat sich mit ibt_ oerlobt. .erfüllen fr Damit >,n m dj» rKs'i H au'j^t >892) *■ “ fift 5efiewL3)ltt^e «. ff* ’Qrbt bef^d al rank W vor m diesem 3* ^ere Ü*MÄ -L':.'stz 5' S* ’**t «'*Ü?’Wb 7/,7 * di.,» imr,'?et Stritt 17’ « »■ hatte K- * Wtn im 6atlen 2'f*"*» * *■ Mfa j ” 4e" ^einil, ™"mra & in las $ieh Km, W uni IhrNnwi . 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Sämmtliche in Dienst gestellt ^smd, prüft: darunter befindet r, 870, welche, einem trecke R°chester-Buffa"° zwei englischen Mecken Meile in 37 Secunden) einaefiihrle Empire Central und Hudson ,dt New-Vork-Buffallo untren iSZTto*’’ «SS >en hiestgen ’SÄ* bit der W'® tu eine 'tiS-ttS * tbstih" w°r. fiag|(j 11 """ <”■* di fit "ut ,, obgl«* * den!' ich iti<"- 1 in« »" irn lunger tflt ttit- »rnalist ,,w • Ein Handfahrrad. AuS Petersburg schreibt man: Die Erfindung eines Bauern deS Gouvernements Chersson hat in Jelisawetgrad kürzlich sehr viel Aufsehen erregt. Die Maschine ist ganz aus Holz gemacht, hat zwei kleine Räder vorne und ein sehr großes Rad hinten, ist also in dieser Beziehung eine Umkehr des sonst üblichen Velocipedes. Es wird jedoch nicht mit den Füßen, sondern mit den Händen in Bewegung gesetzt, zu welchem vorne zwei Hebelstangen angebracht sind, die durch einen Mechanismus das große Rad in Bewegung setzen. Die beiden Hebelslangen werden bei der Fahrt nach Art von Ruderstangen hin und her bewegt. Zum Lenken des Fahrzeugs dient die Axe der Vorderräder. Die Maschine ist leicht und solide gebaut und man kann auf ihr etwa 12 Kilometer in der Stunde machen, wenn Weg unb Wetter günstig sind. Der Erfinder will auf dem Fahrrad eine Rundreise von Stadt zu Stadt unternehmen. * Aus Italien wird berichtet, daß die diesjährige Seidenernte unzweifelhaft die größte ist, die Italien je erlebt hat. * Die landwirthschaftlichen Zustände in Rußland sind traurig genug. Aus manchen Mittbeilungen und Andeutungen in russischen Blättern geht wenigstens das hervor: daß die russische Landwirthschaft sich im Sinken befindet bezw. die eigentlichen Träger derselben, der Bauernstand und der kleine Adel, je länger je ärmer und kraftloser werden. In den Gegenden Rußlands selbst, welche sich früher durch reiche Getreide- und Viehproduction auszeichneten, werden die Ernten je länger je geringer und der Viehstand hat in den letzten 20 Jahren wohl um die Hälfte abgenommen. Es ist aber die Kraft zu einer angemessenen Bestellung des Bodens von Jahr ,;u Jabr geringer geworden. Die unfähig und durchaus unzuverlässige Verwaltung der russischen landw. Angelegenheiten, sowie auch die geringe Rechtssicherh-it, welche der Stand der Landwirthe in Rußland genießt, trägt jedenfalls die Hauptschuld an dem bezeichneten dauernden Niedergange der russischen Landwirthschaft. * Ein lebensfroher Sträfling. Der Räuber I t a l o Bartozzi, der auch des Mordes an drei Frauen überführt worden ist, wurde vom Mailänder Gerichtstribunale zu dreißigjährigem Kerker verurtheilt. Bei seiner Abführung ri'f er dem Publikum zu: Auf Wiedersehen 1923! * Japanische Schulen. Wie allgemein die Schulerziehung in Japan ist, geht wohl daraus hervor, daß die Elementarschulen Tokios gegenwärtig von nicht weniger als 180,000 Schülern (120,000 Knaben und 60,000 Mädchen) besucht werden. Citeratar und Arrnst. — Alle Gartenfreunde, welche sich Raths erholen wollen, seien auf die Zeitschrift »Natur und Haus* hingewiesen, deren vier neuesten Hefte eine Reibe von trefflichen Anleitungen und Rathschlägen auf dem Gebiete der Blumenzucht und des Gartenbaus enthalten, welche aus der Feder deS sachkundigen Herausgebers Max Hesdörffer stammen und mit prächtigen Abbildungen geschmückt '.sind. Ganz besonders seien die Kakteenfreuvde auf einen reich illustrirten, höchst interessanten Artikel des letzten Heftes aufmerksam gemacht. In dem gleichen Hefte beginnt die neu eingerichtete Rubrik „Himmelskunde", in welcher der Naturfreund in äußerst anregender Weise mit den Vorgängen am Himmelszelt vertraut gemacht wird. Die Leitung dieser Rubrik bat Herr Astronom Archenhold übernommen. Aber aud)_ alle anderen Naturltebhabereten finden in ausgibigfter Weise Berücksichtigung in Wort und Bild. Wir nennen hier von den verschiedenen Aufsätzen u. a.: Die schwarzköpfige und die graue Grasmücke. Von Kebr. Karl und Adolf Müller. — Schmetterlings-Zucht und -Fang. Von Pfarrer Krieghoff. — Die Anlage eines kleinen Bienenstandes. Von H. Theen. — Der Leguan im Terrarium. Von I. Berg. — Die Nymphe. Von Professor Heß. — Künstliche Fischzucht. Von E. Wendisch. — Sagenumrauschte Bäume. Von E. Kreowski, sowie noch eine Reihe von interessanten Mittheilungen, einen Monatskalender u. a. m. Ein Jeder, der Luft unb Liebe zur Natur empfindet, sollte sich „Natur und Haus" an schaffen. Für den billigen Preis von 1.50 Mk. erhält man vierteljährlich sechs reiche Hefte. Probehefte liefert der Verlag Berlin SW. 46. — Paris in den schönen Tagen des Frühlings und Sommers zu schildern ist eine Aufgabe, der sich die Künstler stets mit Vergnügen unterziehen werden. Denn ftä ter noch als in anderen Großstädten ist in Parts das Zusammenströmen aller eleganten Elemente, farbenreicher, pittoresker das Bild, das die Promenaden, die Boulevards und Parks aewähren. Die neuesten Moden erscheinen im Frühling auf dem grünen Rasen der Rennplätze und in dem duftigen Gewoge der Blumenschlachten, die Pariserin selbst zeigt eine V rjüngung, die mit der 9talur gleichen Schritt hält. So ist das Paris der Mai-und Juni-Monate mit einer glänzenden Reunion zu vergleichen, die Alles umfaßt, was Kunst und Natur an Wunderwerken hervorbringt. Ein reizvolles Bild des heutigen Pariser Lebens bringt die neueste Nummer der »Modernen Äuttfi* (Berlin W. 57, Verlag von Rich. Bong), aus der Feder F. Hermanns, wohl deS ältesten und erfahrensten Mitgliedes der Zunft der deutschen Parlsschilderer. Künstler von eminentem Geschick wie Marold, Bsraud, Will'am Pape haben die interessanten Darstellungen des Feuilletonisten mit reizvollen Arabesken versehen, von denen etliche durch die elegante Colorirung noch lebensvoller sich gestalten. Neben diesem interessanten Artikel finden wir in dem neuesten, sowie in dem vorhergehenden Hefte der „Modernen Kunst" eine Anzahl ausgezeichneter Beiträge, sowohl was literarischen Werth, als künstlerische Erscheinung betrifft. Eine wahre Perle ist u. a. der Aufsatz über Luzern, mit Illustrationen von Paul Hey und Text von Alfred Beetschen. Die Vielseitigkeit der „Modernen Kunst" ist schon oft von uns rühmend bervorgehoben worden, namentlich die Einschaltung des originellen Zick-Zack-Bogrns gestaltet die Wiedergabe aller Ereignisse in Kunst, Highlife, Sport rc. Dem Liebhaber einer spannenden Lectüre wird in W. Wolters Roman „Sterbliche Götter" eine willkommene Gabe geboten. Der Preis des Heftes beträgt nur 60Pfg.; zu demselben Preise wird auch den Abonnenten die Sommernummer der „Modernen Kunst" geboten. Verkehr, £and« unö Volksrvirthsehaft. Frankfurt a. M., 11. Juli. Auf dem gestrigen Viehmarskt bezifferte sich die Zufuhr von Hornvieh auf 2497 Stück, während des Marktes wurden noch 10 Kühe ausgetrieben. Eine solche Zahl war an einem Markte nicht abzusetzen, wenngleich, angerect durch die fabelhaft billigen Preise der geringen Sorten, ziemlich auf Vor- rath gekauft wurde, auch wieder viele Händler aus Rheinland und Westfalen rc. zum Einkäufen gekommen waren. Es verblieb am Schlüsse ein unverkaufter Rest von nahe an 200 Stück; außerdem wurden ca. 50 Stück nach auswärtigen Märkten zurückoer laden. Die Viehhofverwaltung sucht beim Antrieb solcher Massen die Ordnung so gut es geht, aufrecht zu erhalten; wo es aber an ausreichendem Raum gebricht, da hört schließlich die Ordnung aus und es ist kaum übertrieben, wenn man behauptet, daß der Verkehr im Viehhof gestern nicht gefahrlos war. ES ist nun erfreulich, daß bei diesen Verhältnissen kein Unfall vorgekommen. Daß es hier und da wegen der Standplätze zu Handgreiflichkeiten kam, sei nur nebenbei erwähnt. Eine solche Heberfluthung des Marktes konnte natürlich auch auf die Preise der anderen Viehsorten nicht ohne Einfluß bleiben und so gingen Schweine im Preise herab, obgleich die auswärtigen Märkte hoch notiren, und Kälber bis zu 40 Pf. per Pfund. Von ausländischem Vieh standen 40 Ockien aus Oestereich s.parat am Markt, im Gegensatz zu dem großen Theil des übrigen Zutriebs nur aus- erwählte hochfeine Qualität. Frankfurter Stadttheater. Für die kommenden Samstag den 15. Juli im Frankfurter Opernhause beginnenden Aufführungen von „Flick und Flock" und „Amor" ist von der Theaterlettung die Einrichtung getroffen worden, daß die auswärtigen Besucher schon jetzt für bestimmte Abende ihre Plätze an der Casse des Omrnhauscs und bei den üblichen Verkaufsstellen bestellen können. Hierdurch ist dem fremden Publikum die Möglichkeit geboten, seine Wünsche in Bezug auf die gewählten Plätze zur Geltung zu bringen. Sämmtliche Aufführungen von „Flick und Flock" und „Amor" während des Monats Juli finden außer Abonnement statt und ist die Theaterleitung deßhalb in der Lage, allen Bestellungen nachzukommen. kirchlicheAnzeigen der evang. Gemeinde. Die Vorbereitung zur Ktnderkirche wird am Freitag gehalten. Eingesandt. «letzen, 12. Juli 1893. Unsere städtischen Uhren auf dem Stadtkirchthurm und dem Rathhaus scheinen mit dem Vorrücken vom 1. April d. I. mit 25 Min. noch nicht zufrieden zu sein, denn dieselben gingen seither 4, 5 und gestern sogar 6 Min. gegen die Bahnuhr vor. Hoffentlich genügt dieser Hinweis, um endlich bet unseren öffentlichen Uhren eine gewisse Regelmäßigkeit herbeizuführen. sie Seiden-Fabrik 6. Henneberg (Luxhoa.),Zürich sendet direct an Private: schwarze, weitze u. farbige Seidenstoffe von 75 Pf. bis Mk. 18.65 p. Meter — glatt, gestreift, carrirt, gemustert, Damaste rc. (ca. 240 versch Qual. u. 2000 versch. Farben, DesstnS rc ) porlo- und zollfrei. Muster umgehend. [492 Barometer: Thermometer: „ + ICO R. „ + 21WR. Neigung f. nasse Witt. 4- lU/s° R. „ +15° R Witterungsaussichten Wetterhäuschen, Südanlage. Hygr?meterstand: Neigung f. nasse Witt. „ Mittlerer Barometerstand bei 0« -R. — 744,7 mm. 12. Juli, Morgens b Udr 111. Juli, Mittags 12Uhr min.741 mm, max. 742mm min. 741mm, max. 744mm Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemessen am 12. Juli, Mittags zwischen 11 mtflfe U Wasser 18, Lust 18 Grad. w Rübsamen'sche BadeagPqPjn Frau Anna Zinsser 6183 Verwandten und Freunden hiermit die schmerzliche Mittheilung, dass unsere liebe Gattin, Mutter, Tochter, Schwester, Tante, Schwägerin und Schwiegertochter Die Beerdigung findet statt Donnerstag den 13. Juli, Vormittags 11 Uhr, von der Leichenhalle des Friedhofs aus. gestern Abend 10 Uhr nach kurzem, schweren Leiden sanft verschieden ist. Um stille Theilnahme bitten Familie Dr. Heinrich Zinsser. Familie C. W. Nowack. Giessen, den 11. Juli 1893. Der Gießener Bürgerschaft sagen mir für das freundliche Entgegenkommen, insbesondere für den reichen Flaggenschmuck gelegentlich des Festes unseren herzlichsten Dank. Der Vorstand des Schützcnvcrcins. Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur Kenntniß der Quartierträger, daß die Vergütungen für die in der Zeit vom 25. Mai bis 7. Juni l. J. dahier statt, gefundene Einquartierung von heute ab an den gewöhnlichen Zahltagen bei der Stadtkasse erhoben werden können. _ Bis zum 25. d. M. nicht abgeholte Beträge werden den betretenden Ouartierträgern gegen eine Vergütung von 10 Pf. zugestellt. Gießen, den 12. Juli 1893. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 6194 ] Gnauth. Verdingung. Die zur Herstellung der Spiel- geräthe, Einräumung der Spielplätzerc. zum Jngendfeft nothwendigen Arbeiten sollen Lamstag den 22. d. MtS., Bormittags 11 Uhr, auf dem Bureau des Stadtbauamts östentlich verdungen werden. Voranschlag undBedingungen liegen daselbst zur Einsicht offen, ebendort sind auch Angebotsformulare erhältlich. Gießen, am 11. Juli 1893. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 6193 Vermietungen. 6172] vahnhofstratze 27 r 3 schöne Wohnungen im 1. und 8. Stock. je 4 Zimmer und Zubehör, per sofort ,« vermieth «. Louis Sony. 6171] Schöne Mansardenwohnung, vier Zimmer mit Zubeh., Wasserleitung, gr. Bleichpl. (mit Trockenhalle) zu vermiethen H. Stuckstuhl 1., verläng Asterweg 55. Westanl. 28 (auch Badez. u. Garten) z. v. 16189 vermischte Anzeigen. 6197] Armer jung. Mann verlor auf dem Wege v. Staufenberg nach Station Friedelbausen 20 Mort. Wiederbr. erb s. gut. Bel Nachr. u. L S Gießen voftl. erb. Theater im Cafe Leib Giessen. GaMtfiplel de* Hof- und Stadt- Theater-EnMemble*. Freitag den 14. Juli 1893: — „Grossstadtluft“ — Schwank in 4 Acten von Oscar Blumenthal und Gustav Kadelburg (Durchschlagender Lacherfolg), Sonnabend den 16. Juli 1893: Einmaliges Gastspiel des Herrn Hana Gregor vom Berliner Theater in Berlin. — „Die Ehre“. — Schauspiel in 4 Acten von Hermann Sudermann. Robert Helnlcke: Herr Hana Gregor a.G. Anfang 8 Uhr. Kasseneröffnung 71/« Uhr. Preise der Plätze. Im Vorverkauf: An der Kasse: Parquet: .X 1.50 1.75. Sperrsitz: n 1.25 i 1.50. Estrade: , 1 ■— - L25. I. Platz: . 0.80 „ 1 -- II. Platz: , 0.50 „ 0.60. Gallerie , — » 0 30. Der Vorverkauf findet bei Herrn Friseur Gerhardt statt. 6196 Die vereinigten Mitglieder. 1. A.: Aeilgeöotenes. Stöbt. Wchthims. Freibank. [6181 Heute und morgen: Kuhfleisch, nicht ladenrein, per Pfd. 28 Psg. Verkauf. Lampions Al Transparente < v Willkommen ■ K.ln rMtr Zu’m Ernst Balser Einige Häuser schönster Lage, in Stadt und Land, Goldgruben, zum billigen Verkaufe. (Kommissionär Vogt, 61771 LudwigSstraße 20.______ Gänzlicher Ausverkauf. Tüchtige Cigarrenmacher gesucht. eise Neuen Baue 21 ar Tüchtige Dreher *BG auf Thürdrvcker sofort gesucht. Ibl91 Gartenstraße 20. Robert Friedrich.________Egon Dorn, 6175] Ein junger Mann findet auS- hülfsweise für einige Monate Stellung auf einem hiesigen Bureau. Offerten befördert unter M 8 die | Exped d- Bl____________________________ lf—! 14./7. A. 9 U. Qbl. u. Bca.-W. [6190 Odtchrsfischk Grskflslhuft für ilutun und Heilkunde zu Gießen. Die Sommer - Generalversammlung findet am Samstag den 15. Juli d. I Nachmittags in Friedberg (Hotel Trapp) statt und werden dazu die Mitglieder der Gesellschaft sowie alle freunde der Naturwissenschaften geziemend eingeladen. , Tagesordnung: Rechenschaftsbericht, Vorstandswahl, Vorträge, UjWgemeinsames Abendessen, gemeinsamer Spaziergang nach M Nauheim. Abfahrt von Gießen 222, Abfahrt von Nauheim 844, 1033, 1255, jSängerkranz. Heute Donnerstag Abend: Probe. Alle activen Mitglieder werden erwartet._____Der Vorstand. An -i^BäckerHnrmng. Nachdem schon seit Mitte April die Frucht- und Mehlpreise gestiegen, hat man an eine Erhöhung der Brotpreise nicht gedacht. Warum? Das Publikum verlangt ja gleich billigeres Brot, wenn die Getreide- und Mehlpreise nur wenig sinken. Leise und laute Anfragen, Eingesandts und Berichte über die in keinem Verhältniß zu den billigen Fruchtpressen flehenden Brotpreise in den Tagesblättern u. s. w. werden da mit mehr oder weniger grundlosen Verdächtigungen gegen die Bäcker verbreitet. Anderwärts ist das Brot bereits aufgeschlagen. Bitte um Antwort. Gl78l___________ N. N. Jugendfest. Das diesjährige Jugendsest soll am IO. August I. 3- im Philosophenwald abgehalten werden. Gs sind zur Be^ theiligung über 2700 Binder angemeldet, woraus zu ersehen ist, daß zur würdigen Begehung des Festes viel Geld erforderlich ist. Wir richten deshalb an die freunde der Jugend die Bitte, uus auch diesmal durch Beiträge an Geld wohlwollend unterstützen wollen. Die Unter- zeichneten erklären sich zum Gmpfang derselben bereit. Die Plätze für die acht Wirtschaften im Philosophenwald sollen aus dem Wege der Submission vergeben werden. Pläne und Bedingungen liegen im Knabenschulhause an der Nordanlage, Zimmer Nr. 1, vom 17. bis 21. Juli incl. Vormittags von 11—12 Uhr zur Giusicht offen. Angebote sind ebenfalls daselbst nach den ausliegcndcn Bestimmungen zu machen. Gingaben nach dem 21. Juli bleiben unberücksichtigt. [6184 Das Festcomite: Büchner, Dr. Fromme, Fuhr, Gnauth. Schulrath. Professor. Oberlehrer. Oberbürgermeister. Haggenmüller, Hahn, Hornberger, Dr. Landmann, Gymnasiallehrer. Oberlehrer. Stadtverordneter. Tirector. Lehr, Dr. Pitz, Dr. Rausch, Scheel, Lehrer. Realgymnafiallehrer. Director. Stadtverordneter Schmall. Schmidt, ______________________Stadtverordneter. Lehrer.__j W* Steins Ga,rten. TM Donnerstag den 13. Juli: 4. Abonnements - Concert. Anfang */,8 Fhr. Entree 50 Ptg. Kjraufise, < Iroesh. Musikdirector. Karten sind bei E. Challier und an der Kasse zu haben. 16185 Bauer scher Gesangverein^ Die auf den 16. Juli bestimmte Parthic wird verschoben. Die Singstunde nächsten Donnerstag fällt auS. 6182]__________________________________Der Vorstand. ___ verein der ssaÜnnrA von Gießen und Umgegend. Donnerstag de« 13. er., Nachmittag 3 , Utzrr Vereins» Versammlung bei College Qühlholts (Cafe Leib). [6195 Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten Der Vorstand. College», welche Nichtmitglieder, können eingeführt werden und sind willkommen. Zllustrirte Frauen-Zeitung. Ausgabe der .Modenwelt- mit Unterhaltungüblatt- Jährlich 24 DoppevNummern in farbigen UmschläOe«. G UnterhaltungSblatt: Romane.Novellen,Feuilletons,RrdactionS- ■■ Post Ca 200 Vollbilder und Text-Illustrationen. ■ Beiblätter: Kunstgewerbliche-, AuS der Frauenwelt, Mode und Handarbeiten, Literarisches. Modenblatt: Stott 8 jetzt 12 Seiten umfassend. Etwa 2000 M Abbildungen, FÜr'S HauS, Gärtneret, 14 Schnittmuster, JF " Beilagen, 24 farbige Modenbtlder, 8 Extra-Blätter, F VI 8 Musterblätter für künstlerische Handarbeiten. Abonnements werden bet allen Buchhandlungen und Postanstalten jum Preise von 2 Mk. 50 Pfg. oder 1 Fl. 50 Kr. ö. W. viertel- J lährltch jederzeit angenommen. Außerdem erscheint eine V große Ausgabe mit allen »upfer« unter Zugabe von 86 großen farbigen «odenbildern, alfo t« «anze« 60, iutn Preise von 4 Mk. 25 Pfg. oder 2 Fl. 55 Kr. S. W. 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Ar Meldungen sind bis zum 15. September zu bewirk'». Programme und nähere Auskunft durch die Direction: [6179 ____fsritz Angel Ingenieur und Mühlenbefitzer Conrsbericht so« E. Wasserschieben, Bankgeschäft. Frankfurter Börse vom 12. Juli 1893. 3% ReichSanleihe do. 3V«o/o Gelsen, veraw «Att [6189 177 40 133 70 138 60 112^0 100.62 277 50 100.10 Z Sconlo-Commend .Lnrh. Darmstädter Bank-Aet. Dresdener Lant-cko. Nordd. Lloyd-Sri. Wiener Bankver^Aci Lest. Credtt-Act. Jtal. MtttelmerrbckhU Id Lomb. E--B^Act Buichtherader Elbthal-Bahn-Sct. Gotthard-Bahn-Act. Schweizer Nordost.-B^Ld. Mainzer E.-B -Act. Marienburger E.«B.-Sct. 129.001 Per. KSntgS-Larnab -Ac: levd-nz: abgefchwächt nach kurzem schweren Leiden im Alter von vier Monaten iu sich zu rufen. Um stille Theilnahme bitten Th. Waldschmidt und Frau, geb. d'^vis, Vchlvßeo-rfe 1 Uhr 15 Mtn. 86 65 4®/0 Ung. Sold-Rente 100.90 50/e 3U1. Rente 86.90 9% Portugiesen 101.00 4°/« Grtech. Monopol-Anl. Wallthorstraße. Gießen, 12. Juli 1893. 3*/e Preuß. ConsolS 3V?/o do. ReichSbanr-DiSttn: 4 o»:. — 9t«n!futtn 4 pCt. Todes-Anzeige. Dem allmächtigen Gott hat es gefallen, unser gutes Söhnchen IhhaetiHWr I kchevdv. — Druck und Perlte brr vrükl'tchrr. f rurffrH kFr. Ehr. Pietscht tn Sieben. 95.50 89.40 22.00 45.10 87 75 374.62 300.37 146.20 107.80 10940 13.50 ioo oa Die hentige Nummer Umfasst • Teile«. Jrt jSont®9{' -.stlie-ili 7,-kn tun Än’ jrci lehiftt» HB 1 Die W nahm durch fei fff künßlerffch in bin Wd)t, btntn sqeschloffu, ve i!t SuSgestaitun, -erlauf deS Fest gmtnfantt für l VeliauSstell« vommen. Die , seiner Rede, wel wurde, folgenderi „DirS ist bi tarnet bttW siiepudA. Bon puldigungkn zn W mit die hol im Warnen mti manche pinbrnn in meinen Adern um meine Stimn freudigen Trust uni doch unsere dal Herz des 'übriger VoQarjt alte HeimiU- l tzerzevs. Tl Ist ja ■ amnilaiuichen R tä) find wir btamfin, be WachSthum unser in, nolz auf das em» fühlen,- ftol L-mbol hart er! e'nn grasten Brr floh daraus stnd Unter Bezi von Wasser a ble betreffenden daß die inqnng und 5 unb * Zeit ’nwtt, stj, U1 N- Mötzlich Wrtjj mit de Ziesten, Nge fetu ttniflk.r ' 7W »W -LS 4 4 eaipfirh' * fei: S°Ul8