'ar 1857. 1M3 Samstag de« 12 August Nr. 188 Lierlrljährlger Amts« und Zlnreigeblatt für den "Kreis <^««f;en je erschM, W Soxhlet ig zum ist, er alle Systems bieten ; dessen Nassau. rieh’« 6491 y 3 ;htigt ist. Zeil 47. iarat :hlu$$. r nach Pr- FL ^2.50 » n „ 2.50 » n » 1.10 • « n 1.80 Iftrli# n 1.« .1- n L40 n 1.80 n LOO 1.80 2.- n 1.60 üben*®^0"' ). 71 Literfl. 3.50 ' Vl n „ 4 — [2592 n-Weinen. Der ftelfener -nieiger erscheint täglich, »it Ausnahme bei Montags. Die Gießener ^fl»tne*ßfätftr irrvt-n d'M Anzeiger ,ucäientUch dreimal h'taelegt. Brtngcrlohn. Durch die Poft bezöge» 2 Mark 50 Psg. «edaenon, trpebitie» und Druckerei: -chulkritz« Fernsprecher 51. istei»’ /,9 Öhr:, 65 (fl: Allr Annoucen-Vureaux des In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger« entgegen. [6022 ayrsi^J uosen pfänbet, andere rissen die Ritter der Umgegend oder di- Baucrn an sich, und so war das Kloster ein Gegenstand de- Aeraernisses und der Schmach für die ganze Umgegend geworden. Allgemein war die Ansicht verbreitet, daß die letzte Stunde der Augustiner aus Schiffenberg geschlagen habe, während in derselben Zeit das Nonnenkloster Cella einen neuen Aufschwung nahm. Am 20. August 1323 wurde wirklich das Augustiner. Kloster auf dem Schiffenberg durch den Erzbischof Balduin von Trier aufgehoben und dem deutschen Herrenorden^ zu Marburg übergeben. Die noch vorhandenen Augustiner mußten dabei mit übernommen werden und zwar als Ordensritter oder nach der Regel des Augustin, mußten auch mit NalMng und Kleidung versehen werden, durften aber den Schiffenberg nicht mehr verlassen. Auch das setzte wieder böses Blut. Namentlich waren es die Mönche aus angesehenen Häusern, die sich diesen Bestimmungen widersetzten. Einer der erbittertsten war der Augustinerbruder Werner von Trohe, dessen Familie zu den Ganerben des Vetzberges und des Busecker Thales gehörten. In einer dunklen Nacht floh er vom Schiffenberg, schlug sich bis Rom durch und erwirkte vom Papste seine Freiheit und eine jährliche Zahlung, die der Schiffenberg zu leisten hatte. Als diese verweigert wurde, befehdete er die deutschen Herren zu Marburg und fiel mit bewaffneter Hand in ihr Gebiet ein. Erst 1332 kam ein Vergleich zu Stande. Sein unversöhnlicher Bruder Erwin aber setzte diesen kleinen Krieg fort und wurde ex- communiciert. Der zweite war G e r n a n d von B u s e ck, der sich erst 1336 zu einem Vergleich verstand. . Am unversöhnlichsten war H ermann von den Gieffen, der sich erst zwei Jahre später in einen Vergleich fügte. Auch an Streitigkeiten zwischen Cella und den Deutsch- Feuilleton. Geschichtsbilder aus Gießen und Uuigegend. (Schluß.) Cella und Schiffenberg. Wahrscheinlich sehr bald nach der Gründung des Klosters Schiffenberg wurde vielleicht auch von der Gräfin Cle- wentia von Gleiberg das Nonnenkloster Cella mif)e bet Schiffenberg, aber etwas tiefer liegend, gegründet. Die Urkunden über seine frühere Zeit sind wahrscheinlich bet einem Brande dieses Klosters 1333 zerstört worden. Die Nonnen rekrutierten sich aus den Töchtern der Adelsgeschlechter der Wetterau und anderer Theile der Umgegend. Sie führten ein beschauliches stilles Leben in größter Einfachheit, denn bte Ginfünfte des Klosters waren gering. Vielfach mußten sie mit der Hände Arbeit die Bedürfnisfe des Lebens zu befne- diqen suchen. Dies wurde um so schlimmer, als das Kloster Schiffenberg, das die Einkünfte von Cella zu verwalten hatte, in seinen Verhältnissen rasch mehr und mehr herabging. Erst wenig mehr als 100 Jahre hatte es bestanden, da lockerte sich die sonst so strenge Klosterzucht tn bedenklichster Weise. Eine Anzahl Pröpste zogen vor, statt im Walde, fern von anderen Menschen ein beschauliches, gottgefälliges Leben zu führen, nach der Reichsstadt Wetzlar zu ziehen, wo es viel nnterhaltender war. Nicht minder die Mönche. Theilweise legten sie ihre Kutten ab, schwärmten in der Gegend umher und suchten und fanden Vergnügungen, die das Kloster nicht darbot und nicht erlaubte. Um Geld für das Vergnügen zu bekommen, wurden einzelne Klostergüter unrechtmäßigerweise verkauft, andere gingen dadurch verloren, daß mächtige Nachbarn sich unrechtmäßig daran vergriffen. Neid und Zwietracht trennte die Klosterbrüder, statt daß christliche Liebe sie mit einander verband. DaS zuchtlose Leben erregte in der weiten Arr-laird. Zürich, 10. August. Internationaler soeialisti. scher Arbeiter-Congreß. Zur Frage der Stellungnahme der Socialdemokraten im Kriegsfälle bringt Nieuwenhuis die holländischen Anträge in neuer Form ein, spottet über die Kosakensurcht und bezeichnet den deutschen Standpunkt als chauvinistisch. Man beschließt, jede Nation in dieser wichtigen ftrafle zu Worte kommen zu lassen. Menbelsohn-Polen erklärt sich für den deutschen Antrag, ebenso Zaelkai Ungarn, Adler- Umgegend großes Aergerniß und die Wohlthätigkeit zog sich vom Kloster zurück. Am meisten litten die Nonnen von Cella unter diesen Verhältnissen^ Während die Mönche nach dem Maße ihrer Zuchtlosigkeit viel Geld und Geldeswerth bekamen, erhielten die Nonnen nichts, so daß sie schließlich genöthigt wurden, im Juli 1264 in Gießen öffentlich Klage gegen das Kloster Schiffenberg zu erheben. Mitten in der Stadt auf dem Platze bei der Kirche wurde vom Schultheiß und den Schöffen Gericht gehalten. Drei Burgmannen dienten als Zeugen. Als Kläger erschien eine Abordnung der Nonnen von Cella, als Beklagte einige Schiffenberger Mönche. Höchst kläglich war das Bild, das die Nonnen von ihrem elenden, armseligen Hungerleben entwarfen und laut murrte das Volk, das sich ringsum zahlreich versammelt hatte, über die Verdorbenheit der Schiffenberger Mönche. Diese fanden fürs Klügste, die ganze ihnen so schimpfliche Verhandlung soviel wie möglich abzukürzen, indem sie auf alle Punkte eingingen, die vorgeschlageU wurden. Die liegenden Güter, Höfe, Rodland, Weinberge, Wälder u.f.w. wurden gekheilt und so konnten die Nonnen von Cella hoffen, einer besseren Zeit entgegenzugehen, um so mehrmals sie das allgemeinste Mitleid erregt hatten und die Wohlthätigkeit sich wieder ihrem Kloster zuwandte. Aber was konnte ihnen der schönste Landbesitz nützen, wenn sie feine Kräfte zur Verfügung hatten, die denselben bebauten und verwalteten. Und so kamen sie doch nicht auf einen grünen Zweig und bald begann die Noth aufs Neue. Aber auch die Schiffenberger Mönche hatten die Beschämung am Margarethentag 1264 bald vergessen. Wieder schweiften die Brüder ohne Ordensgewand in der Gegend umher, verkauften die Kirchengefäße, die Bücher und werthvollen Kkofterschmuck, wieder wohnte der Propst Hermann, der letzte, in Wetzlar. Güter wurden verkauft oder ver- Oesterreich und Liebknecht, der den Vorwurf Chauvinismus zurückweift und gegenüber den Holländern bemerkt, bester als Kasernenverschwörungen sei es, die Rekruten so vorzubereiten, daß sie- schon als Socialdemokraten in die Kasernen kommen, das sei wohl langsamer, aber sicherer. Zürich, 10. August. Socialistencongreß. Inder Fortsetzung der Debatte über die Stellungnahme der Social- lemofraten bei einem Kriegsfälle waren die meisten Redner für den deutschen Antrag, die Franzosen dagegen für den holländischen. Als nach Schluß der Debatte der Russe Plechanow dos Schlußreferat hielt, wurde die Sitzung - wieder boch- dramatisch. Referent hielt eine vernichtende Abrechnung mit den Franzosen. Er sprach von dem monströsen Zweibund, der die Franzosen auf den Knien rutschen lasse vor dem Czaren, dessen Regiment er wahrheitsgetreu und kräftig schilderte. Dann zeigte Plechanow die Unmotivirtheit der Befürchtung einer deutschen Invasion in Frankreich und sagte: Wenn nur die französischen Socialisten so ihre Pflicht thaten, tote die deutschen, wäre eine solche ganz unmöglich. Diese Worte erregten einen Sturm der Enttüstung bei den Franzosen. Dir der Tumult mit jeder Minute zunahm, mußte Plechanow sein Referat abbrechen. Die Confusion hatte wieder einmal ihren Höhepunkt erreicht und an einigen Stellen des Saales brach die Leidenschaft in elementarer Weise hervor. Schließlich wurde der deutsche Antrag mit dem Zusatz de Bolders, das Kriegsbudget überall abzulehnen und für die Entwaffnung einzutreten, mit 14 gegen 5 Enthaltungen angenommen. Kopenhagen, 9. August. Die Czarenfamilie, einschließlich des Czarcwitsch, aber mit Ausnahme des Großfürsten Georg, trifft am 26. oder 27. d. M. auf Schloß Fredensborg ein, um welche Zeit dort das griechische Königspaar mit mehreren seiner Kinder, die Prinzessin von Wales mit ihren beiden Töchtern, das neuvermählte Herzogspaar von 2)orf, sowie das schwedische Kronprinzenpaar versammel sein werden. Aller gegentheiligen Nachricht zum Trotz erhält sich das Gerücht, daß, falls sich die deutsch-russischen Beziehungen nicht verschlimmern sollten, Kaiser Wilhelm eine Zusammenkunft mit dem Czaren haben werde. Kaiser Wilhelm werde in diesem Fall in Helsingör landen und birect nach Schloff Fredensborg fahren, ohne die dänische Hauptstadt zu besuchen. Madrid, 9. August. In der Sierra de Cordova wüthen große Waldbrände. Mehrere Bauernhöfe sind bereits eingeäschert und leider wird auch der Verlust von Menschenleben zu beklagen sein. Bis jetzt ist der Brand, welcher vor drei Tagen zum Ausbruch gekommen, noch nicht gelöscht. Chicago, 8. August. Die Zahl der hiesigen Arbeitslosen wird auf 50 OOO, darunter etwa die Hälfte gelernte Handwerker, geschätzt. — In Cincinnati gehen etwa 5000 Zimmer« leute arbeitslos, ebensoviel werden aus San Francisco ge« eine angeblich auch für den Süden acceptable Farm erhalten wird. — Von anderer Seite gehen uns noch folgende Mit- theilungen zu: Die heutige Berathung der speciellen Besteuerungs- objecte beschäftigte sich ferner namentlich eingehend auch mit der Wehrsteuer und der Besteuerung der Zeitungsannoncen. Dem Vernehmen nach wären die Bedenken gegen die Wehrsteuer sehr überwiegend gewesen, insbesondere auch, weil sie eine unverhältnißmäßige Belastung der minder besitzenden Volksklassen mit sich brächte und als eine Kopfsteuer der schlimmsten Art angesehen würde, als welche sie sich auch in Frankreich und der Schweiz darstelle. Außerdem |ei die Veranlagung nach den verschiedenen Steuersystemen der Einzelftaaten ungemein schwierig, von denen eine erhebliche Anzahl ja überhaupt keine Einkommensteuer Habe. Ferner wurde in Betracht gezogen, daß dadurch die Grenzen zwischen directer und inbirecter Besteuerung in Einzelstaaten und Reich alterirt werden würden. Endlich sollen auch die Schwierigkeiten einer gerechten Durchführung für biete Steuer betont worden sein, insofern es kaum möglich sein würbe, b.e richtige Grenze zwischen Felbbienftuntanglichkeit und Erwerdsunfahigkett festzustellen. Ein definitiver Beschluß wurde jedoch noch nicht gefaßt - In ähnlicher Weise wurde die sogenannte Inseraten st euer behandelt - weitere Erörterungen in dieser Beziehung bleiben Vorbehalten, lieber den allgemeinen Eindruck unter den Betheiligten hören wir noch, daß er em .höchst befriedigender" sein soll. Es habe sich, worauf an manchen Stellen immer wieder Gewicht gelegt wird, betreffs der Hauptziele und der Art ihrer Erreichung im Wesentlichen eine Uebereinftimmung ergeben, und in dieser Hinsicht hat sich die mündliche Aussprüche zwischen den Organen des Reiches und der Einzelstaaten bewährt, weil sie, wie man betont, die geeignetste Methode sei, mißverständliche Auffassungen zu corrigiren. ES habe sich auch gezeigt, daß selbst verschiedene Interessen von Staaten und Landestheilen lehr roolit auszuglelch-n feien, w-nn gegenseitiges Entgegen- kommen, allseitige Würdigung der JntereNen des Reiches und die Erkenntniß obwalteten, daß diese im Wesentlichen identisch seien mit den Interessen der Einzelstaaten. (Frkf. Ztg.) Deutsche» Reich- Berlin 10. August. Seine Majestät der Kaiser und König haben, wie das „Militär-Wochenblatt" meldet, Aller- anädigst geruht, dem Capitän zur See Prinzen Heinrich von Preußen, Königliche Hoheit, das Dienstauszeichnungskreuz " Das Befinden des Reichskanzlers Grafen v. Caprivi hat sich derartig gebessert, daß er heilte zum ersten Male rtieber in Begleitung seines Adjutanten Majors Ebmeyer einen einundeinhalbstündigen Spazierritt im Thiergarten machen konnte. Am 2. September wird er zu den Manövern reisen und bann feine Kur in Karlsbad antreten. Frankfurt, 10. August. Die Berathungen der deutschen Finanzmini st er haben heute ihr Ende erreicht. In der van 10 bis nach 4 Uhr dauernden Sitzung ist es gelungen, sämmtttche Fragen zu erörtern und soweit zu erledigen, daß eine vorläufige und grundsätzliche Einigung — wie es heißt — in allen Punkten erzielt wurde. Es bleibt, nachdem man zu diesem Abschlüsse gekoyimen ist, noch übrig, die verschiedenen Steuerpröjecte, hinsichtlich deren natürlich noch einzelne Meinungsverschiedenheiten bestehen, in eingehenden Verhandlungen durch eine besondere Commission b-rathen zu lassen. Die Commission soll in Berlin zusammen- treten und aus den Vertretern der Regiernngen und den Eommissaren der Reichsvertoaltuirg bestehen,- eine beschleunigte Behandlung der Einzelfragen ist vorgesehen und es sollen die Entwürfe dem Reichstag bei seinem nächsten Zusammentreten zugehen. Diese commissarische Berathung dürfte da gerade von besonderer Wichtigkeit sein, wo, wie das bezüglich der Börsen st euer und der Q ui ttungs steuer der Fall ist, die ganze Frage sich noch im Flusse befindet,- es steht zu hoffen, daß die aus den Jntereffentenkreifen kommenden Einwände, deren Bedeutung man nicht verkannt zu haben scheint, eine einigermaßen entsprechende Berücksichtigung erfahren. Die für den Süden ganz besonders wichtige Weinst euerangelegenheit soll ebenfalls eine „befriedigende Erledigung finden. Wie hervorgehoben wurde, ist der Widerstand, den die Regierungen der Weinbau treibenden Staaten gegen das Reichsweinsteuerproject — abgesehen von den formalen, auf den Zollvereinsvertrag sich stützenden Bedenken — geltend machten, darauf gegründet, daß der Uebergang der Weinbesteuerung an das Reich den Einzelstaaten ein auSbtldungöfähigeS Steuerobject entziehen und den Süden unverhältnißmäßig hoch zu Gunsten des Nordens belasten würde, und daß ferner bte Durchführung bes Pro,ectes ben Wein auch da, wo er birect Nahrungsmittel ist, treffen müßte. Gutem Vernehmen nach hat nun bte heutige Beratung zu bem Ergebniß geführt, baß bas Weinsteuerproject “"b tüt bi( H verblei. auer. Giehener Anzeiger" Senerak-Mzeiger. Annahme von «n,geigen der NachmN'aq» für den folgende« lag erftheinenben Nummer In? Borin, w Uhr meldet, während in Buffalo 10000 und im Pittsburger Bezirk 50000 Menschen dasselbe Schicksal theilen. Neueste Nachrichten» WolfiS telegraphisches Correipondenr-Bureau. Berlin, 10. August. Wie die „Post" erfährt, sollen zu der im nächsten Monat nach Berlin zu berufenden Son« ferenz über die in Sachen der gewerblichen Sonntagsruhe zu erlassenden Ausführungsbestimmungen sowohl Arbeitnehmer wie Arbeitgeber eingeladen werden. Kiel, 10. August. Der Kaiser ist auf der „Hohen« zollern" unter dem Salut der Kriegsschiffe heute Nachmittag 3 Uhr 40 Min. hier eingetroffen. Helfingfors, 10. August. Ein kaiserlicher Erlaß verfügt, daß von morgen ab in Finnland der Einfuhrzoll auf alle deutschen Maaren, einschließlich Tabak, um 50 Procent erhöht wird. Depeschen deS Bureau „Herold". Berlin, 10. August. Der Kaiser gedenkt den Ma« növern deS GarbecvHpS in Ostpriegnitz beizuwohnen und dürfte am 31. August in Gloewen eintreffen. Berlin, 10. August. Die technische Deputation für daS Beterinärwesen setzt dreitausend Mark für Entdeckung deS die Ansteckung bei der Maul- und Klauenseuche vermittelnden StoffeS auS. Berlin, 10. August. Die Tabakarbeiter hielten gestern eine öffentliche Protest Versammlung gegen die in Aussicht genommene Tabaksabrikatsteuer ab. Dieselbe richte daS Gewerbe vollständig zu Grunde und mache die Arbeiter größtentheilS brodloS, da sich der Conl'um um die Hälfte verringern werde. Es wurde der Hoffnung Ausdruck gegeben, daß der Reichstag die Steuer ablehne. Berlin, 10. August. Gestern Abend sand eine Versammlung der Anarchisten und Unabhängigen statt, um gegen die Ausschließung der anarchistischen Delegirten vom Züricher Longreß zu protestiren. ES waren etwa 1500 Personen anwesend, darunter die Hälfte Fractionelle. Nach einer Besprechung der Vorgänge auf dem Züricher Eongreß, wobei die Führer der Fractionellen Schurken und BolkSauSbeuter genannt wurden, wurde folgende Resolution angenommen: „Dem Eongreß wird das Recht bestritten, sich socialistischer Arbeitercongreß zu nennen und die Fähigkeit abgesprochen, das internationale Proletariat zu vertreten." Die Resolution wurde an den holländischen Delegirten auf dem Longreß, NieuwenhuiS, abgesandt. London, 10. August. ' 10000 Arbeiter beschlossen, die am Förderungsbetrieb Angestellten zu unterstützen und den Aus st and fortzusetzen. London, 10. August. Aus BuenoS-Ayres wird gemeldet, die Truppen Nitristas seien in La Plata eingezogen, die Radicalen liegen vor der Stadt. Odessa, 10. August. Alle deutschen nach hier bestimmten Schiffe laden in Konstantinopel ihre Maaren auf Schiffe anderer Flagge um, um sich nicht der hohen Laststeuer in russischen Häfen auSzusetzen. Cocains und provinzielle-, Sieben, 11. August 1893. •* Ingendfest Nach wochenlanger freudiger Erregung unter der Kinderwelt, nach umfassenden und recht mühevollen Vorbereitungen ging gestern daS hier seit vielen Jahren so beliebte Jugend fest vor sich. Daß unsere Schuljugend von Jahr zu Jahr an Anzahl zunimmt, daran wird die Einwohnerschaft erinnert, wenn sich die Nothwendigkeit zur Beschaffung neuer Schulhausbauten ergiebt. Im Verlaufe von 20 Jahren wurden nicht weniger wie fünf neue große Schulhäuser errichtet. Einen richtigen Begriff von der großen Zahl der Schulkinder in der Stadt kann sich der der Schule ordenörittern fehlte es nicht. Als nun gar das Unglück wollte, daß in der Nacht des 12. 13. März 1333 das Kloster Cella bis auf'die Kirche ein Raub der Flammen wurde, so mußten wieder Güter verkauft werden, um Geld für den Wiederbau zu erlangen. Andere Verluste vermehrten die Schulden, die durch weitere Gllterverkäufe gedeckt wurden. Wenn sich auch zeitweise und vorübergehend der Zustand und die Verhältnisse deö Klosters wieder etwas hoben, so befand es sich doch auf abschüssiger Bahn. Die Anzahl der Nonnen nahm zusehends ab und doch hatten sie Mühe, sich zu ernähren. 1425 waren es nur noch fünf, 1449 nur noch bicT Nonnen, allerdings alle auS den angesehensten Familien der Gegend. ES waren Gertrud von Rodenhausen, Greta von Bellersheim und Jutta und Lisa von Trohe. DaS Kloster war verschuldet und zerfallen und daS Geld fehlte, um es wieder herzustellen. Die Nonnen klagten, daß sie ihres Veibcß Nahrung und Nothdurft durch ihrer Hände tägliche Arbeit verdienen müßten. So war auch das Ende dieses Klosters gekommen. Mit Genehmigung des Erzbischofs von Trier wurde Cella nut Schiffenberg wieder vereinigt und feine Güter, Renten und Rechte gingen an Schiffenberg über. Neue No- JW“ fr**' ttcUo nid)t aufnehmen. Wer das Pedürfniß fühlte,,sich in etn Nonnenkloster zurückzuziehen, konnte dies in Ilbenstadt, Altenberg bei Wetzlar ober in Rockenberg thun. UJib fo starben die Nonnen von Cella aus und jetzt sind von diesem Kloster kaum noch wenige Steine der Grundmauern vorhanden. Aber auch die Ritter deS deutschen Herrenorbens auf bem Schiffenberg sind schon lange nicht mehr, sie haben sich, ku Grasen und AdclSgeschlechter wie vorher die Römer aus baß Gebiet der Geschichte zurückgezogen und nur eins har sich dis m die Gegenwart erhalten, baß ist baß beutsche Volk in seiner unverwüstlichen Kraft wie in alter Zeit, nur mit etwas höherer Gesittung. im Allgemeinen fernstehenbe aber erst machen, wenn er sich eine Kinberversammlung anschaut, wie sie ein Jugenbfest veranlaßt. Schon der Aufzug ber einzelnen Klassen nach ben Aufstellungsplätzen, die Ausstellung deS Zuges geben einen Begriff von der großen tkinderfchaar, deren Erziehung und Unterricht der Gemeinde anvertraut ist. Setzt sich aber erst der Zug der Kinder in Bewegung, fo scheint eS, als ob derselbe gar kein Ende nehmen wollt. Klasse an Klasse, geführt von ihren Lehrern und Lehrerinnen, reihen sich an ^inarber und wenn enblich die letzten die Spaliere der Zuschauer paisitt, schüttelt mancher den Kopf und fragt sich verwundert, wie eß möglich ist, daß Gießen allein solch eine Kinderschaar in seinen Mauern birgt. Nun, Gießen steht in dieser Beziehung nicht vereinzelt da, die Zahl der Rinber steht in anbeten Ge- meinben in bcmselben Verhältniß zu ben Erwachsenen wie in Gießen, nur baß Ansammeln fast aller Kinber einer Gemeinde macht ben eben angebeuteten Einbruck. Daß viel Gebuld unb AuSbauer, Nachsicht, aber auch Strenge, Umsicht unb Anorbnungsfähigkeit dazu gehört, eine solche Kinderschaar zu leiten, wird jeder erwägen können, der da weiß,- in wie vielerlei Bahnen sich die Wünsche und Hoffnungen der Kinber- welt bewegen, mit wie vielerlei Geistes« und Character- eigenthümlichkeiten der Kinder gerechnet werden muß. — Dank der umsichtigen Leitung, des emsigen Arbeitens deS mit den Vorbereitungen betrauten ComiteS, ber regen Thätigkeit unb Umsicht ber Spielorbner, Lehrer unb Lehrerinnen konnte daS Kinberfest in allen seinen Theilen burchgeführt werben. Zum guten Gelingen beS Festes trug aber auch baß herrliche Wetter bei; die Vormittags am Himmel sich zeigenden leichten Gewitterwolken verzogen sich gegen Mittag wieder und so konnte sich ber Glanzpunkt beß Festes, ber Zug, herrlich entfalten. Nachbem bie Kinber ber ©tabtfnaben« unb Stabt« mäbchenschule, sowie biejenigen ber höheren unb erweiterten Mäbchenschule sich auf OSwalbSgarten zum Zuge georbnet, fetzte sich berselbe, unter Vorantritt ber RegimentSmusik unb eineß Knabentrommlercorps, kurz nach 1 Uhr burch bie Neüstabt, über ben Marktplatz, die Schulstraße unb Neuenbäue nach dem Neuenweger Thor in Bewegung. Dort schlossen sich dem Zuge bie Schüler beß Gymnasiums, Realgymnasiums unb ber Realschule an, auf ben ganzen Weg, vom Oswalbs« garten bis zum Philosophenwalb, hatte sich bas Publikum aufgestellt, Alles erfreute sich an ben festlich gekleibeten, munter baher marschierenben Kinbern, die ihrer Freude öfter durch lautes Hochrufen Ausdruck gaben. Nach Ankunft im Phtlosophenwalde gruppirte sich der Zug zunächst um die Rednerbühne, von welcher auS Herr Oberlehrer Hahn eine der Bedeutung des TageS entsprechende, Erwachsenen wie Rinbern gleich zu Herzen gehenbe Ansprache hielt. Das am Schluffe betreiben auf Se. Majestät unfern Kaiser unb Se. König!. Hoheit unfern Großherzog ausgebrachte Hoch fanb vieltausenb« stimmigen Widerhall in der großen Festversammlung. Hierauf begannen die Spiele. Sie alle in ihren Arten aufzuzählen, würde zu weit führen, eß fei nur mitgetheilt, daß sie in schönster Ordnung verliefen. Während nützliche und werthvolle Preise den an den Spielen beteiligten größeren Kindern zu Theil wurden, erhielten die kleineren Bretzeln oder Würstchen. ES ist natürlich, daß dem großartigen Auszug der Kleinen auS der Stadt sofort ber, wenn auch nicht ge- orbnete Zug ber Erwachsenen folgte unb so kam eß, baß nach 2 Uhr bie innere Stabt fast menschenleer erschien. Wem auch nur irgendwie bie Möglichkeit dazu gegeben, pilgerte nach dem Phtlosophenwalde. Selten ist ein Jugendfest so zahlreich, auch von Auswärts besucht worden, wie baß gestrige. Die warme, sonnige Witterung machte sich benn auch in erster Linie mit baburch geltenb, baß alle Wirthschasten- voll besetzt waren, ber Verbrauch von Speisen unb Getränken, befonberß aber von Bier, soll ein ganz gewaltiger gewesen sein. Außerbem hatte eine sehr lange Reihe von Obst- unb Backwaaren Hänblern u. s. w. bafür gesorgt, baß Gelüste nach bieser Richtung hin besriebigt werben konnten. Auch eine Milchverkaufsstelle war im Walde, ihr großer Absatz bewies, daß sie einen längst gefühlten Bedürfniß abzuhelfen berufen war. An Händlern mit sonstigen Gegenständen, Luftballons, Pfauenfedern, (Dem Unfug deS Belustigens mit Pfauenfedern dürfte man doch steuern. ES wird gar viel Flegelei damit getrieben. Red.), Bällen u. s. w. fehlte es ebenfalls nicht, auch ihnen dürfte mancher Groschen zugefloffen sein. — Nach 7 Uhr traten die Kinder, soweit sie nicht unter Obhut ihrer Eltern etwas später nach Hause gingen, in geordnetem Zuge wieder den Heimmarsch an. Die wohl durchgängig ange« nehmen Eindrücke, die sie vom Feste empfangen, werden hoffentlich so rasch nicht verschwinden, sie vielmehr dankbar aller Derer gedenken lassen, bie ihnen ein so frohes Fest bereitet. — In ben vergebenen Wirthschasten aber herrschte noch bis zum völligen Dunkelwerben ein reges Leben. Hoffentlich ist auch ben später in ihre vier Pfähle zurück- kehrenben Erwachsenen baß „Jugendfest" gut bekommen. •• Gestohlen. Während beß gestrigen JugenbfesteS war bie Stabt wie außgeftorben. Dies machte sich ein Einbrecher zu Nutz, indem er in das menschenleere Haus eineß hiesigen Bäckermeisters einstieg und demselben eine größere Geldsumme stahl. Streit. An einzelnen Punkten der Stadt wurde heute Nacht von verschiedenen Leuten Krakehl gesucht; so wollen u. A. zwei junge Leute in der Nähe beß Ciabucteß in ber Neustabt überfallen worben sein, wobei ber eine einige Wunben am Kopfe bavontrug. ** Zur Sonntagsruhe im Handelsgewerde. Wie wir in unserem Berichte über bie Sitzung ber Stabtverorbneten vom 27. Juli mittheilten, würbe baß Gesuch von 292 Laben« Inhabern um Wiebereinsührung ber früheren Verkaufszeit von 11 biß 3 Uhr bahin beschieben, baß die Petenten sich zunächst an ben Kirchenvorstand wenden möchten, damit eine andere Zeit ssir den Hauptgotteßbienst festgesetzt werbe. Die evang. Gemeinbevertretung hat barauf in ber Sitzung vom 9. bß. nach längerer Beraihuug mit 42 gegen 21 Stimmen beschlossen, ben Hauptgotteßbienst auch für ben Winter auf bie Zeit von Vf 10 biß 11 Uhr festzusetzen. Eß kommt sonach nur auf einen Beschluß ber Stabtverorbneten-Dersammlung an, ob künftig die Ladengeschäfte wieder um 11 Uhr geöffnet unb um 3 Uhr geschlossen werden können. •• Äit ben Schlachtarten im hiesigen Schlachthause hat sich in feiner Generalversammlung vom 6. Juni b. I. der hiesige Thierschutzverein beschäftigt. Es heißt in dem darüber erstatteten Rechenschaftsbericht: „Am Schluß dieser Sitzung unterbeitete Herr Polizeirath Fr efeniuS dem Ausschüsse einen Bericht beS Herrn Polizeiwachtmeister- Kasper, in dem auf die Mißstände unb Thi erquälereien im hiesigen Schlachthaufe hingewiefen würbe. Nach Angabe dieses Berichts werden diese hauptsächlich durch ungeübte Schläger verursacht. Herr Pirr, der daß Vorkommen von Tierquälereien im Schlachtbause nicht in Abrede stellte, bemerkte darüber, daß nicht allein durch die ungeübten Schläger, sondern hauptsächlich durch baß unzweckmäßige Betäubung-- material bieje Quälereien herbeigeführt würden. In einer Eingabe an die hiesige Bürgermeisterei haben wir diese Mißstände beleuchtet und an hochlöblichen Stadtvorstand baß Ersuchen gestellt, er möge biefe Sache in die Hand nehmen und in Erwägung ziehen, ob durch Anstellung eineß erfahrenen Schläger- ober burch Beschaffung zweckmäßigen Betäubung-- rnaterialS benannten Quälereien ein Enbe, was boch ben armen Schlachtihieren sehr zu wünschen wäre, bereitet werben könnte." •• Anerkennung. Dem Reviercommissär August Amberg, Schutzmann Nikolaus Brunnengräber, Karnin- fegermeister Conrab Vetter, Portefeuiller Conrab Pfeiffer unb bem Zimmergesellen Anbrea- Kiefer, sämmtlich zu Offenbach a. M., würbe in Anerkennung ber von benfelben am 18. Februar dsS. IS. mit Muth und Entschlossenheit, sowie eigener Lebensgefahr bewirkten Rettung beß 6jährigen Rinbeß beß Fabrikanten LichtcnfelS baselbst — au- Leben-« gefahr — eine Gelbprämie verliehen. * • Nach einer Verfügung be- Großherzogl. Mmstenum- beS Innern finbet mit Rücksicht auf ben bieSjährigen Stand ber Ernte unb ber Weinberge bie Eröffnung ber Jagd auf Feldhühner in ber Provinz Rheinheffen am 14. unb in ben Provinzen Starkenburg unb Oberhessen am 21. b. M. statt. * * Schuldienst»Nachrichten. Am 28. Juli würbe ber von bem Herrn Grafen zu SvlmS - Röbelheim in Affenheim auf bie Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ossenheim präsentirte SchulamtsaSpirant Friedrich Schutt au- Bad Nauheim für diese Stelle bestätigt. * * Erledigte Lehrerstellen. Erledigt sind: Die mit einem eöangeL Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeinde- schule zu Maibach mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Eine mit evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Dietzenbach mit einem jährlichen Gehalte von 1000 Mk. Mit der Stelle kann ein Theil de- Organistendienstes verbunden werden. Eine mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeinbeschule zu Deeheim mit einem nach bem Dienstalter sich bemessenben jährlichen Gehalte von 900—1000 Mk. Mit ber Stelle ist Organisten- bienst verbunben. Eine mit einem evangel. Lehrer zu be« setzenbe Lehrerstelle an ber Gemeindeschule zu Kelsterbach mit~einem nach dem Dienstalter sich bemessenden jährlichen Gehalte von 1000—1500 Mk. Mit ber Stelle ist Organisten- bienst verbunben. Eine mit einem evangel. Lehrer zu besetzenbe Lehrerstelle an ber Gemeinbeschule zu Niebernhausen mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Mit ber Stelle ist Drganiftenbienft verbunben. Eine mit einer evangelischen Lehrerin zu besetzenbe Lehrerinnenstelle an ber Volksschule zu Offenbach mit einem Anfangßgehalte von 1200 Mk. jährlich- Dem Herrn Fürsten zu Jsenburg-Birstein steht baß Präsentationsrecht zu bieser Stelle zu. Eine mit einem katholischen Lehrer zu besetzenbe Lehrerstelle an ber Ge- meinbeschule zu Nieber-Jngelheim mit einem nach bem Dienstalter sich bemessenden jährl. Gehalte von 1000—1300 Mk. Mit der Stelle kann Organistendienst verbunden werden. Zur Warnung. DaS Großh. Schöffengericht Darm- stadt I hat am Dienstag ben Fabrikarbeiter F. von Pfung- stabt zu einer Gefängnißstrafe von drei Wochen veruttheilt, weil er gelegentlich seiner Zeugenvernehmung vor Großh. Staatsanwaltschaft, um Zeugengebühren für bie Versäumniß eine- ganzen Tages zu erlangen, angegeben hat, er habe sich für die Zeit feiner Vernehmung und auß Veranlassung derselben für den ganzen Tag einen Mann einstellen unb bezahlen müssen, unb weil er später verschwiegen hat, baß er am Nachmittag seiner Vernehmung die Arbeit wieder angenommen hatte. Die Angaben erwiesen sich alß unwahr, unb F. würbe wegen bieseS versuchten Betrug- in bie erwähnte Gefängnißstrafe veruttheilt. ** Nidda, 10. August. Wie noch allgemein erinnerlich, schenkte im vorigen Jahre Sc. Majestät der König Humbert von Italien bem Husaren-Regiment Nr. 13 einen sehr werthvollen silbernen Tafelaufsatz. Zur Ausstellung be- Geschenke- im Ossizierßcasino gen. Regiment- wurde in der Möbelfabrik von C. Ring-haufen in Nidda ein geschmackooller schöner Prunkschrank in Eichenholz angefertigt. Daß Stück Möbel fand allgemeinen Beifall und ist sowohl die gediegene Arbeit, wie die einfachen edlen Formen desselben sehr heroorzuheben. V. Bow westlichen SegelHerg, 10. August. „Aus Lanrenzi (d. h. auf den 10. August) zieht der Bauer an baß Wämmfi", womit gesagt werben soll, baß eß nun kühler zu werben pflegt. Für dieseß Jahr scheint baß nicht zuzutreffen, benn feit Anfang dieser Woche, besonders aber heute, ist eß recht heiß geworden und ein Ernte wett er herrscht, wie man eß nicht besser wünschen kann. Schabe, daß unsere Gerfte und unser Weizen nun ausgewachsen find unb Spitzen Haden. Wir wollen aber uni er e lanbwirthschaftlichen Genossen noch aus etroaß aufmerksam machen. Für Weizen wirb gegen« Oft itroM i“ 1 glitt ttnb -1 -rc>r bcr; sTy: ■>. ultt» ><' ,.*3 W ' #»« «du°d! . - 0» M°i»r Str ®lk.“ 3*» - t,n|t «if 1 „tona ibf* * « la« 8:1" nab Trockenheit zu iVjifäfn unb 6n werben, d« 3för, al» Mt neue .-jitn wirb. Iimlüt, IG jjfeljt fmb bie - .Sttßhtrzogthu Itien friegiminfter Hlrfil laufenden S Iran frgiuctaten V nul zweiter Hand oacht, dah baß jui lummt, welche der ®a5 die So t »tische Zwecke an, largeorbnet worden 'Strasburg und 3 ■ erf»rberlidje Liehbi gesuchttn Gtgende Eurnendnz und »gekauft werden1 Den Wdjtr, aif fyritifüfrung Ht alle landvmhlck - t btt bt inoifcnungtn bnti Bttdit Jur Mandhaü a-erkerfchule ft Seiten Mittwoch der Bonn. 1 t« Degt be« ösf lafbem Stabil anbei: -"Iwrerarbch, wro: Äivbindeeardei/, Mote find b beim Stadl! -lrbeittbtschreibung •K Mtoütn ii( btn tz. \ ^ürgem ____®jta_ Bttditi tu lUlchdenann men rnlich - ^"rarbeit •; junneratbeit 4 ^Mtaibe ’ ^Htrarbnt bi a^?r6nt 10 SS* selq Arbeit **■**•1 l.n Ikff? werden. Gebote Qi Star Linie in Newyork angekommen. kirchliche Anzeigen der Stadt Gietzen Baromeler.1 + 200 R. + lio R. der 6695 6714 902.— 1165.50 5029.— 3822.— 549.70 H 588.— August, 1825 757 829 348 1228 252 217 108 322 1306 Star Linie" in wohlbehalten in n M Tischlerarbeiten, Loos I, Geräthe für Montirungs- kammem Loos II, Commoden, Stühle, Tische Loos III, Mannschafts- schränke Schlosserarbeiteu, eiserne Bettstellen Anstrich v. Geräthen, Loos I Anstrich v. Geräthen, ■ Loos II sollen Donnerstag den 17. JL. ff // .1) 2) 3) 4) 5) 6) -7) 8) 9) 10) Auch für eine Reihe von wichtigeren Düngemitteln, wie Kalirohsalze, Kainit, Thomasschlacken und andere mineralische Phosphate, natürlichen Dünger, Mergel, Staubkalk, Seeschlick u. dgl., sind ermäßigte Ausnahmetarife in Geltung getreten, lieber weitere Ermäßigungen sollen Ermittelungen eingeleitet, letztere aber noch nicht zum Abschluß gelangt sein. Fürfeld, 9. August. Dahier wurden innerhalb zwei Tagen 60000 Wespen abgeliefert und dafür am ersten Tage 20 Pf., am zweiten Tage 10 Pf. für das Hundert von der Gemeinde vergütet. Zusammenkunft derconfirmirten Mädchen aus der Johannes- gemeinde Vormittags 11 Uhr in der Kleinkinderschule. Pfarrer Dr. Naumann. Maurerarbeit Steinhauerarbeit Zimmerarbeit Dachdeckerarbeit Schreinerarbeit Eisenlieferung Schlosserarbeit Spenglerarbeit Glaserarbeit Weißbinderarbeit Evaugelische Gemeinde. Gottesdienst- 11. Sonntag nach Trinitatis, den 13. August: In der Stadtktrche: Vormittags 9Vi Uhr: Pfarrer Dtngeldey. Kinderkirche: fällt aus. In der Friedhofscapelle: VormtttagS 81/» Uhr: Pfarrer Schlosser. Nachmittags 2>/, Uhr: Pfarrer Dtngeldey. Zugleich Christenlehre für die Neuconfirmirten aus Lucasgemetnde. Glockenzeichen aufmerksam gemacht werden. Gießen, den 8. August 1893. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Schrftsnachrichten. — Der Dampfer „Pennsylvania" der „Red Antwerpen ist laut Telegramm am 7. August Verdingungen Zur Instandhaltung des alten Rathhauses sollen die Dachdeckerarbeit, veranschlagt zu rd. 593 JL, die Weihbinderarbeit, veranschlagt zu rd. 126 Jt, ferner die Herstellung eiserner Gitter vor dem Kellerfenster der Stadtknabenschule, nämlich Schlosserarbeit, veranschlagt zu rd. 180 JL, im Wege des öffentlichen Angebots Mittwoch den 16. August, Vorm. 11 Uhr, aus dem Stadtbauamte vergeben werden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen daselbst zur Einsicht offen und sind Angebote spätestens bis zur genannten Stunde dort einzureichen. Gießen, den 9. August 1893. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 6910 Dermifd>tcs. * Hamburg, 10. August. Das Landgericht verurtheilte gestern neun gewerbsmäß ige Glücksspieler, welche alle Rennplätze Deutschlands heimsuchten, zu Strafen von ein bis vier Monaten Gefängniß. * „Da8 weibliche Gigerl ist da!" Das „Frankfurter Journal" schreibt unterm 28. Juli: Mit eigenen Augen haben wir es gestern Nachmittag um 4 Uhr auf der Straße gesehen. Das Herrenhütchen kokett auf dem nicht übel geformten Kopfe, gestärktes Herrenhemd, natürlich farbig, Stehkragen, selbstgeschlungene Herrenkravatte, bis zu den Knieen reichendes schwarzes Herrenjaquet, selbstverständlich ohne jegliche Spur von Taille, dafür aber mit fingerbreiten Nähten, eine faustgroße weiße Rose im Knopfloch des linken Rockaufschlages, Schnabelschuhe, und die Krone des Ganzen: in der weißbehandschuhten Rechten einen zierlichen Spazier- prügel ... so stieg „Gigerl femininus“ mit langen Gigerlschritten und im vollen Bewußtsein seines imposanten, unwiderstehlichen Eindruckes die Zeil entlang und bog am Cafe Bauer in die Schillerstraße ein. Mehr erschreckt als erstaunt blickten die Paffanten dem Prachtemplare nach. Am Wege aber standen zwei männliche Collegen, die vor Neid erblaßten. * Ein Schwimmkunststück. Ein Siebzigjähriger, der Vorsitzende des Uckermärkischen Turngaues, Lampe aus Templin, hat jüngst ein Schwimmkunststück vollbracht, um das ihn mancher jugendliche Schwimmfreund beneiden kann. Der Greis legte die fünf Kilometer lange Strecke vom Fährkrug bis Templin bei sehr hohem Wellengänge in nahezu drei Stunden zurück. Zwei jugendliche Turner, die den alten Herrn begleiteten, mußten des Wellenganges wegen zur Hälfte des Weges ausspannen und in den begleitenden Kahn ausgenommen werden. Vorm. 11 Uhr, im Wege des öffentlichen Angebots vergeben werden. Pläne, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen auf dem Stadtbauamte offen, woselbst Angebote auf dem dort erhältlichen Formular spätestens bis zur genannten Stunde einzureichen sind. Gießen, den 9. August 1893. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 6912 Mnsteriu»; Hörigen Stand ,n9 der Zagd flBf unb in Öen 21- d. M. statt. Juli wurde der ^heim in Mn- "Me zu Osten- rich Schult au? Temperatur der Lahn und Luft nachReaumur gemessen«m 11.August, Mittags zwischen 11 und 12Uhr: Wasser 17»/-, Luft 21 Grad. Rübsamen'sche Badeanstalt. wird am Montag den 21. August d. I., Vormittags 10 Uhr, in unserem Geschäftszimmer verdungen. Die Bedingungen liegen aus, auch können selbige gegen Einsendung von 70 Pfennig bezogen werden. Lieferzeit der Geräthe am 25. September d. I. Der Zuschlag wird event. im Termin, spätestens innerhalb 10 Tagen ertheilt. , 6845 Garnisonverwaltung in Gießen. Doppel-Essig. Mein Doppelessig mit Weinzusatz verbindet mit vorzüglicher Haltbarkeit den feinsten Geschmack der damit eingemachten Conserven und ist bis jetzt unübertroffen an Güte, Feinheit des Geschmackes und Haltbarkeit. Denselben liefere in Korbflaschen zu folgenden Preisen: Philadelphia angekommen. t m v — Der Postdampfer „Rhynland" der „Red Antwerpen ist laut Telegramm am 9. August wohlbehalten in Für je 3 Mark liefern wir frei irr! Harri r Wiener Export */i oder K/i Flaschen. Böhmisch Export u/i oder */t Flaschen. Franziskaner (dunkel) (2314 “/i oder “/« Flaschen. Pilsener 20 '/»-Liter-Flaschen. Gebr. Mck,Meßen. Bekanntmachung. Wir bringen hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß der städtische Friedhof in der Zeit vom 16. August bis 15. October VKN Morgens 6 bis Abends 8 Uhr geöffnet bleibt und jdaß die auf dem Friedhof Verweilenden eine Viertelstunde vor Schluß desselben auf diesen durch ein d-' Die mit einem m der Gemeinde, alte von 900 Ml. inben. Eine m teile an der lichen Gehalte doe ' bei Orgunifttn etianyl Lehrer HÄr yi Sechem Renten jährlichen tte ist Organisten, el. Lehrer zu bete zu Kelsterbach teffenben jährlichen ifle ist Organisten, lehrer zu besetzende Wernhausen mit Mir der Stelle ist iiner evangelischen der Volksschule zu 1200 Mk. jähr- Zirstein steht bai Eine mit einem \tüt an der Ge> nach dem Dienst- [000-1300 Mk. inben werden. ffengencht Darm- c F. von Psung- Zochen veruttheilt, tung vor Grohb. \x die Versäumnis im h»t, -r hck auS Veranlassunz ,nn einstellen und siegen hat, daß er -beit wieder * steh als unNr, ielN to *454 ttilueV b,titt tln;: Ä ’ttb! Kit! 7. »«täuiun, n diese Mji. / * Mh. 'bntlt« totrbn f« Sluguft Sl«,, Sami» &»» b sammtlich » eV°rn d-nselbtt b E°tschlossenheii, ”8 hu öHnW aus Leben?- Bekanntmachung. Wir sind veranlaßt bekannt zu machen, daß dermalen Niemand beauftragt ist, für das Großh. Museum kunstgewerbliche Gegenstände oder Antiquitäten anzukaufen. Ein hierzu Beauftragter würde eine Legitimation vorzeigen können. Darmstadt, den 5. August 1893. Großh. Museums - Direction. v. Marquard. ,t artig 15 Mk. geboten- der ausgewachsene gilt natürlich noch weniger. Der Hahr wird mit 19^ bis 20 Mk. bezahlt. Die Landwirthe müssen darum so klug sein, den ausgewachsenen Weizen schroten zu lasten und als Pferdefutter zu benutzen, dagegen aber den theueren Hafer zu verkaufen. Was sie auf öer einen Seite einbüßen, wächst ihneMguf der anderen Seite wieder zu. — Der Schotten er Tommermarkt, ein yauptereigniß für unseren westlichen Vogelsberg, ist wie der Echzeller in befriedigender Weise verlaufen. Es kamen Käufer von weit her. Rothbraunes Vogelsberger Vieh war auch von Wetterauer Käufern gesucht. Die Stücke wurden um mehr al- 100 Procent höher verkauft als zu Anfang Juli. Die Preise für die verschiedenen Fleischsortimente sind so hinaufgegangen, daß sie fast die normale Höhe erreicht haben. — Für den Ansatz und die Weiterentwickelung der Spätkartoffeln ist die warme Witterung, nachdem es ordentlich geregnet hat, ganz vortrefflich. Der Monat August ist für die Spätkartoffeln der entscheidende Monat und er läßt sich gut an. — Als Druschresultate kann ich Ihnen melden, daß besonders bei Weizen sehr gute Erfolge erscheinen. Man hebt 3 bis 4^ Malter vom Fuder A 60 Garben auf. Freilich ist die Gebundzahl unter Mittel. Auch die Gerste gibt schön ins Malter und hat ein bedeutendes Gewicht. Die Dreschmaschinen-Besitzer und -Actten-Gesellschaften machen wegen ■6er geringen Gebundzahl weniger gute Geschäfte und können letztere keine so günstigen Dividenden vertheilen wie in früheren fahren. — Schließlich sei noch erwähnt, daß sich die Engerlinge auf den Wiesen zeigen und die Wurzeln der Gras- pllanzen abfressen, waS sogar bei feuchten Lagen zu bemerken ist, wo das Braunwerden also nicht auf übermäßige Dürre anb Trockenheit zurückgeführt werden kann. Der Kampf gegen Maikäfer und Engerlinge muß daher mit allem Nachdruck geführt werden, denn das Ungeziefer verdirbt uns thatsächlich mehr, als die neue Militärvorlage an Millionen in Anspruch nehmen wird. Darmstadt, 10. August. Zuverlässigen Mittheilungen zufolge sind die Proviantämter im Gebiete des Großherzogthums durch Verfügung des Königlich preußischen 5kriegsministeriumS angewiesen worden, bei Beschaffung ihres laufenden Strohbedarfs vorzugsweise Angebote von Producenten ihres Bezirks zu berücksichtigen. Bezüge auS zweiter Hand werden von dem Nachweise abhängig gemacht, daß das zum Verkauf gestellte Stroh aus Gegenden stammt, welche der Futternoth nicht ausgesetzt sind. Was die Vornahme von Viehankäusen für militärische Zwecke angeht, so ist seitens der Militärverwaltung au geordnet worden, daß die Gefrieranlagen der Festungen Straßburg und Metz mit Fleisch gefüllt und der hierzu erforderliche Diehbedarf auS den von dem Nothstand heimgesuchten Gegenden Elsaß - Lothringens , deS Königreichs Württemberg und der Großherzogthümer Baden und Hessen an gekauft werden soll. Den Wünschen der Landwirthschaft treibenden Bevölkerung auf Herbeiführung einer allgemeinen Frachtermäßigung für alle landwirthschaftlichen Streu- und Futtermittel ist durch die seitens der deutschen Eisenbahnverwaltungen getroffenen Anordnungen bereits Rechnung getragen. Aeilgeöotenes. Baumstützen billig bei [6129] Audr. Euler. Mi, Humd' ' !3 einen letjr ßut änffteW ** , in " „toll «'»‘rti 1 unbifl-. len 3«®® “ """ Ä-ß® "’4 Katholische Gemeinde. Sonntag den 13. August, 12. Sonntag nach Pfingsten: Samstag: Nachmittags um 4*/i Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte. , Sonntag: Vormittags von 6 Ubr an Gelegenheit zur hl. Beichte; um 6>/, Uhr erste hl. Meste; um 7Vt Uhr AuS- thetlung der hl. Communion; um 8’/e Uhr zwette hl. Messe; um 10 Uhr Hochamt mit Predigt; Nachmittags um 2 Uhr Christenlehre; darauf Andacht Dienstag den 15. August, Mariä Himmelfahrt: Montag: Nachmittags um 4Vt Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte. Dienstag: Vormittags von 6 Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; um 6*/2 Uhr erste bl. Meste; um 7'/, Uhr Ausheilung der hl. Communion; um 8'/, Uhr zweite hl. Messe; Militärgottesdienst mit Predigt; um 10 Uhr Hochamt mit Predigt; Nachmittags um 2 Uhr Andacht mit Segen. Gottesdienst in der Synagoge. Samstag den 12. August: Vorabend 7« Ubr, Morgens 8* Uhr, Nachmittags 4* Uhr, Sabbathausgang 8" Uhr. ___;________ Gottesdienst der israelitischen KeligionsgeseUschaft. Freitag Abend 7« Uhr, Samstag Vormittag 8* Uhr, Samstag Nachmittag 4« Uhr, Samstag Abend 8“ Uhr. Thermometer: „ + 11°R. „ -t Hygrometerstand: Gewitterbildung. Mittlerer Barometerstand bei 0° R. = 744,7 mm. min 75Umm.max.751 mm min. 749mm,max. 750mm ----- „+9‘/i°R. „ + U°». Neigung f. trock. Wett. Witterungsaussichten Wetterhäuschen, Südanlage. riö. Augutt, Mitt. 12 Uhr |11. August, Morg7v Uhr Verdingung. DieLieferung vonKasemengeräthen und zwar: veranschlagt zu JL. Verdingung. Für Instandhaltung der Handwerkerschule sollen nachstehende Arbeiten Mittwoch den 16. August, Vorm. 11 Vj Uhr, int Wege des öffentlichen Angebots auf dem Stadtbauamte vergeben werden: Maurerarbeit, veranschl. zu rd. 75 Weißbinderarbeit, „ n „ 64 „ Angebote sind bis zur genannten Stunde beim Stadtbauamte, woselbst Arbeitsbeschreibung und Bedingungen jur Einsicht offen liegen, einzureichen. Gießen, den 9. August 1893. Großh. Bürgermeisterei Gießen. _________Gnauth.______6911 Verdingung. Die nachbenannten Arbeiten zur Aussetzung eines zweitenStock- lverkeS aus den südöstlichen Flügel res Bürgermeiftereigebäudes, lämlich: veranschl. zu rd. 6922] Gebrauchtes Chaisengeschirr j 6829] 3 qebr. 8<£mfd)r4ttte mit (einspännig) zu verkaufen. GlastbÜren, sowie 2 Seust-r sind billig Seltersweg 64. Izu verkaufen. Näheres Seltersweg d. Die Seiden-Fabrik 6. Henneberg (k.u.il Hoti.), Zürich sendet direet an Private: schwarze, weiße u. farbige Seidenstoffe von 75 Pf. bis Mk. 18.65 p. Meter - glatt, gestreift, carrirt, gemustert, Damaste k. (ca. 240 versch. Qual- u. 2000 versch. Farben, Dessins rc) porto- und zollfrei. Muster umgehend- [492 57881 Angen. Geruch, liebl. Geschmack sind die Vor-, d. -all. Tabak o. B. Becker in «eese« a. H. 10 Pfd. lose im Beutel fco. 8 Mk. J ä Mk. 1,70, 1,80, 1,90 X A A/tfc und 2,00 das Pfund, ' A 11 II | MU unübertr. in Aroma und Kraft. # a In Gießen bet AA j. m. Schulhof. kS-cIäz-Si In Steinbach bei v Hch. Kraemer I. I Z$/\O In Lich bei A. 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Der praktische Rathgeber besitzt einen DrrsuchSgarten, unter seiner Leitung steht neuerdings ein Mustergarten von 45 Morgen - »uw ist mit der Redaktion eine VersuchSkelleret verbunden, in welcher Obstweine nach stet« verschiedenen Methoden und Recepten gekeltert werden. Man adonnirt bei der Vost oder in jeder Buchhandlung. vrobenummcrn sind auf Wunsch unentgeltlich zu bestehen durch die Königliche Hofbuchdruckeret Drowttzsch u. Sohn in Frankfurt a. C Große Mainzer Ausstellungs- Lotterie der Internationalen Bäckerei- u. Conditorei-Ausftelluug 900 törniinnr im u. Mk. 9000. Die nicht verzehrbaren Gegenstände werden auf Wunsch zurückgekauft und gegsn mäßigen Nachlaß baar auSbezahlt. Ziehung unwiderruflich am 21. August d. I. Loose ä 50 Pfennig allerorts bei den bekannten Wtederverkäufern. [6848 Die General-Agentur: J. B Heim jr., Mainz. Buchen- u. Tannen- Scheitholz empfiehlt btlliaft [279 K. Jung IV, MeimLinben. 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