Nr. 6L AweiteS Blatt Sonntag den 12. März 1893 a. statt. 2347 w* inneren nneskirche. UM jwje: baar 25 W. lug°ft° R°ll „jum eine goldene x baat 20 Mk. und Frau eine Wetth von 100 M. n nnd grau: eine M Tablettendeckchen stein-Bergwerk), durch zur Stiftung des itftudaU Rückwand en, und zur Stiftung eche, mit Glasmalerei, ur demnächstigen Bc- r 100 M. n wir auch auf dieser netten wir, daß n% cd Stiftungen banfbat ar sein muffen, um jt m lenntnitz geben wollen, Meister sichere Unte? siirchenvorfiand: mann. nW ncii6 838 gegründeten, bei bietenden Halt in M ttsicherung' und franco durch dm Sehr»«-«esM . Vogel, Dammstraß- -- klO.4* -9T.20 93.08 21.50 6020 Ml-Üst. 1883. 92.58 AZ M i*2 iii-X 65.80 ,oltr-9ltnU tcntt ^Mnopoi'^ ’tüX M •ä* ---.--- heutigen * 2391 •er MHI 'N *M*tt aWjnnt täglich, ■M lulna^mt bei •tonte gl Mc Oirtzener »•«utteirattei Mrttn ttui »4ch«Utch buleel bdyltft Gießener Anzeiger Kmerat-Unzeiger. 8iert«ltähn-rr JHeewmreUytete i 2 Merk 20 Ptg. vr? Hringrrlobn Durch dir Post bt)»f - 2 Mark 60 «Partien, mib Drudnti. %tMk»rr$rr 61 Amts- und Anzeigeblntt für den Avers Gietzen. •eeelee «-zeigt» |u ber «schmMagl für bei taltmbru Lag erfcheinmbrn Wummtr btl Bore, 10 llh«. We=^l-.’JA1 a—fTWLL. ■-«■'. 'L ---- Hratisöeikage: Hießener Kamikieuökätter. --LMIA-.'-lJ - „.IMJIBUUJ1 ' —IJ. All- «ttnoRCttuButtauF bei In- trab «aMasbei »etzm« «n|Hgfb für bei «»,tiger' tntflfgre n»etlicher Theil. Bekanntmachung, betreffenb den Ankauf von Remonten im Jahre 1893. Nachstehende Bekanntmachung des Königlich Preußischen Krieg-Ministeriums, RemontirungS-Abtheilung, bringen wir hiermit zur öffentlichen Kenntniß. Gießen, den 9. März 1893. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Bekanntmachung, den Ankauf von Remonten für 1893 betreffend. Zum Ankäufe von Remonten im Alter von drei und ausnahmsweise vier Jahren sind im Bereiche des Großherzog- hums für dieses Jahr nachstehende, Morgens 8 Uhr beginnende Märkte anberaumt worden und zwar: am 6. Mai Lampertheim, „ 8. „ Bickenbach, „ 9. „ Groß-Gerau, „ 10. „ Gernsheim, „ 12. „ Reinheim, „ 13. „ Rieder-Wöllstadt. Die von der Remonte-Ankaufs Commission erkauften Pferde werden zur Stelle abgenommen und sofort gegen Quittung baar bezahlt. Pferde mit solchen Fehlern, welche nach den LandeS- gesetzen den Kauf rückgängig machen, sind vom Verkäufer gegen Erstattung des Kaufpreises und der Unkosten zurückzunehmen, ebenso Krippensetzer und Klophengste sowie Wallache mit ausgeprägter Hengstmanier, welche sich in den ersten zehn bezw. achtundzwanzig Tagen nach Einlieferung in den Depots als solche erweisen. Pferde, welche den Verkäufern nicht eigentümlich gehören oder durch einen nicht legitimirten Bevollmächtigten der Commission vorgestellt werden, sind vom Kauf aus- geschloffen. Die Verkäufer sind verpflichtet, jedem verkauften Pferde eine neue starke, rindledcrne Trense mit starkem Gebiß und eine neue Kopfhalfter von Leder ober Hanf mit zwei minbestens zwei Meter langen Stricken ohne besondere Vergütung mitzugeben. Um bie Abstammung ber vorgeführten Pferbe feststellen zu können, sinb bie Deckscheine rsep. Füllenscheine mitzubringen, auch werben bie Verkäufer ersucht, bie Schweife ber Pferbe nicht zu coupiren ober übermäßig zu verkürzen. Ferner ist es bringenb erwünscht, baß ein zu massiger ober zu weicher Futterzustanb bei ben zum Verkauf zu stellenden Remonten nicht stattfindet, weil baburch bie in ben Remontebepots vor- kommenben Krankheiten sehr viel schwerer zu überstehen sinb, als bies bei rationell unb nicht übermäßig gefütterten Remonten ber Fall ist. Die auf den Märkten vorzustellenden Remonten müffen daher in solcher Verfaffung fein, daß sie durch mangelhafte Ernährung nicht gelitten haben und bei der Musterung ihrem Alter entsprechend in Knochen und Muskulatur ausgebildet sind. Berlin, den 25. Februar 1893. Königlich Preußisches Kriegsminifterium; RemontirungS- Abtheilung. (gez.) Hoffmann-Scholtz. Zur Hebung der landwirthschaftlichen Ausfuhr. Die mächtige Reformbewegung, welche durch die Gründung des „Bundes der Landwirthe" in den Kreisen unserer Ackerbau treibenden Mitbürger hervorgerufen worden ist, hat auch die Förderung der landwirthschaftlichen Ausfuhr als eine wichtige Forderung aufgestellt, und in Hinblick aus den internationalen Character des Güteraustausches kann man dieses Bestreben der Landwirthe nur billigen, denn die vermehrte Ausfuhr landwirthschaftlicher Producte würde ja nicht nur den Land« wirthen, sondern auch dem Handel und Verkehre Nutzen bringen. Nun liegen aber leider für die Landwirthschast in Deutschland die Verhältniffe für die Ausfuhr theils so ungünstig, theilS so schwierig, daß eine Vermehrung der Ausfuhr von Producten der Landwirthschast nur dann erreichbar ist, wenn die Genossenschaften ber Landwirthe das Augenmerk ihrer Mitglieder nur auf ganz bestimmte zur Ausfuhr lohnende Erzeugnisse lenken. Auf eine Ausfuhr deutschen Getreides ist gegenüber den günstigeren Productionsbedingungen des Auslandes fast gar nicht zu rechnen, höchstens daß gute deutsche Maare zuweilen in kleinen Posten ausgeführt werden kann. Ganz ähnlich liegen auch die Verhältnisse für den Viehexport, obwohl sich derselbe noch eher wieder heben kann, da die Vorzüglichkeit der deutschen Mastochsen und Mastschafe in Frankreich und England anerkannt wird. Am Günstigsten liegen noch die Exportaussichten für die Kartoffeln, welche in Deutschland im Allgemeinen vorzüglich gerathen und durch rationelle Cultur noch großer Steigerungen in Bezug auf Qualität und Quantität fähig sind, und für den aus den Kartoffeln zu gewinnenden Spiritus. Für den deutschen Spiritus müsse daher vor allen Dingen die Handels- und Mirthschastspolitik beffere Ausfuhrbedingungen zu gewinnen suchen. Von noch größerer Bedeutung für den landwirth- schastlichen Export ist aber die Hebung der Zuckerausfuhr, welche leider durch Handelskrisen und Ueberproduction bedeutend gesunken ist und deshalb die Rente aus den Zuckerrübenfeldern bedeutend geschmälert hat. Auch sei erwähnt, daß Deutschland ea. 60 Millionen Mark mehr für Obst, Hanf, Flachs und Eier im Jahre an das Ausland bezahlt, als wir für diese von uns ausgeführten Produete vom Auslande bekommen, daß also zur Hebung der landwirthschaftlichen Ausfuhr auch Hanf- und Flachsbau, Obstzucht und Eierproduetion empfohlen werden kann. - 1 1 ■ --------- ------------ Locales rind provinzielles. Gießen. 11. März 1893. ** Das neue Frachtbriefformular, welches am 1. Januar ds. Js. zur Einführung gekommen ist, und gegenüber dem früheren mancherlei A en derungen mit sich brachte, gibt zuweilen noch zu Mißverständnissen im Handelsstande Anlaß, welche jedoch größtemheils daher rühren, weil die hierauf Bezug habenden Bestimmungen der neuen Verkehrsordnung dem Publikum nicht genügend bekannt sind. Am Meisten wird beanstandet, daß es nach den neuen Bestimmungen nicht mehr möglich ist, die Sendungen durch Angabe des MertheS gegen Beschädigung oder gänzlichen Verlust zu schützen und eine Rubrik im Frachtbrief hierfür vollständig fehlt, eine Werthversicherung daher überhaupt nicht mehr zulässig ist. Trotz gänzlicher Aufhebung dieser bisherigen Bestimmung hinsichtlich der Werthversicherung ist die Garantieleistung der Eisenbahnen gegenüber dem Publikum nicht im Geringsten vermindert. Es muß im Gegentheil zugegeben werden, daß das Reclamationswesen in dieser Hinsicht durch die hieraus Bezug habenden Bestimmungen der neuen Verkehrsordnung eine weit bestimmtere und für das Publikum eher günstigere Regelung erfahren hat. Die hierfür maßgebenden Bestimmungen nach den verschiedenen Paragraphen einzeln aufzuführen, gestattet der Raum nicht, im Allgemeinen dürfte jedoch das Nachfolgende genügen. „Die Eisenbahnen sind Feuilleton« Geschichtsbilder sus dem Vogelsberg. Von Dr. (5. L. Otto. I. Aus der Heidcnzeit. Lassen wir jetzt unseren Blick von einem hohen Punkte des Vogelsberges über die weite Gegend hinschweifen, so begegnen wir ausgedehnten Waldflächen, die unterbrochen sind von wohlangebauten Feldern oder weiten Triften, auf denen zahlreiche Viehherden würzige Nahrung finden. Zahlreich sind die in den Thälern zerstreuten Dörfer mit ihren bescheidenen Wohnhäusern, Ställen und Scheunen und ihren genügsamen, oft recht dürftigen Bewohnern. Mit Mühe und Sorgen ringt der Bauer dem steinigen Boden die für das Leben nothwendigsten Bedürfnisse ab, und das ungünstige Klima erschwert ihm diesen Kampf um das Dasein noch mehr. Wie ganz anders aber sah unsere Gegend aus, wenn wir uns in frühere Zeiten versetzen, wenn wir zurückschauen ans den Vogelsberg vor ungefähr 2000 Jahren. Da war die weite Gegend bedeckt mit endlosem Urwald, der sich weiter erstreckte, als jetzt unsere Blicke zu schweifen vermögen. Vorwiegend Eichen und Buchen bildeten denselben, doch traten dazwischen auch andere Laubbäume, selten Nadelhölzer auf; darunter waren riesige Stämme, die, wenn sie altersschwach vom Sturme gebrochen oder vom Blitz zerschmettert waren, an derselben Stelle auch vermoderten und der jungen Saat wieder als Pflanzbeet dienten. Nur an wenigen Stellen durchzogen den ungeheuren Wald schmale Pfade, die von dem zahlreichen Wild getreten waren, aber auch von den wenigen Menschen benutzt wurden, die da und dort in einzelnen Waldblößen ober am Raube ber felSbebeckten Triften sich niebergelafsen hatten unb vorwiegend von Jagd und Viehzucht lebten. Die Bäche durchzogen bie Thäler wie noch jetzt, aber oft traten sie aus ben Ufern unb setzten die Niederungen weithin unter Wasser. So entstanden tückische Sümpfe, die selbst für vieles Wild nicht zugänglich waren. Nur für bie zahlreichen Wilbschweine bildeten ihre Ränder ben begehrtesten Tummelplatz, auch der Auervchs unb bas Elenn suchten sie mit Vorliebe auf, aber ber Bär unb ber Wolf, ber Hirsch unb bas Reh mieden solche nassen Stellen. Minder zahlreich als das Wild fand sich im Walde der Mensch. Von unseren Vorfahren in jener fernen Zeit macht man sich gewöhnlich ein ganz falsches Bild. Auch schon vor länger als 2000 Jahren waren die Bewohner des Vogelsberges, wenn auch nicht auf einer hohen Stufe ber Cultur unb Gesittung, aber weit bavon entfernt, halbnackte Wilbe zu fein. Zwar war bie Kleibung einfach, genügte aber, gegen bas rauhe Klima zu schützen. Bei Männern unb Weibern beftanb sie mit wenigen Unterschieben aus Hemb, Leibrock, Hosen, Mantel unb Schuhen unb war vorwiegend aus selbstgesponnenem unb selbstgewebtem Linnen gefertigt; Pelzwerk würbe fast nur zum Schmuck verwenbet. Bei ben । Freien würben bie Haare lang unb unverschnitten getragen unb sorgfältig mit dem Kamm geglättet. Quellen, Bäche unb Teiche gaben Gelegenheit zur Körperpflege unb Reinlichkeit auch im Winter. Nur ausnahmsweise bewohnte ber Mensch Höhlen, um deren Besitz er vorher mit den wilden Thieren einen Kamps zu bestehen hatte. Selten auch grub er sich Erdlöcher als Wohnstätten, die er mit Stämmen unb Aesten überbeefte. Meist besaß eine Familie eine Hütte einfachster Bauart, wie sie auch jetzt noch bei Naturvölkern gefunben wirb. Leicht würbe sie aus Balken und lockerem Flecht- unk Fachwerk errichtet unb mit Moos unb Lehm gebichtet, leicht aber auch wieder verlassen, um an einer anderen Stelle wieder errichtet zu werden. Die Grundform war kreisförmig ober viereckig, Stroh unb Schilf bilbeten bas Dach, durch welches ber Ranch des fast nie verlöschenbcn Feuers seinen Abzug fanb. Es brannte auf bem aus roh aufeinander geschichteten, plattenförmigen Steinen errichteten Herbe, ber zugleich Hausaltar war. Hier bereitete auch bie Hausfrau die einfachen Speisen. Nahebei, dem Eingänge gegenüber unb um einige Stufen erhöht, stand ber Hochsitz des Familienvaters. Das Hirtenzelt anberer Naturvölker aus Stangen unb Häuten war unbeweglich geworben, aber nicht so fest, um bie Bewohner bauernb an bie Scholle zu binben. Nur kleine Strecken Walbboben waren nahebei umgebrochen zum Zwecke einfachsten Ackerbaues, ben bie Weiber besorgten. Nur wenige Nahrungspflanzen würben gezogen. Die meiste Nahrung bot bas Fleisch ber erlegten Thiere, boch würben auch nicht die Früchte bes Walbes, Beeren, wilbe Aepfel unb Birnen verschmäht ; ber Honig ber in hohlen Bäumen hausenden wilden Bienen lieferte den Stoff zur Bereitung eines wohlschmeckenden, berauschenden Getränks. Hier lebte der alte Germane mit Frau unb Kinbern für sich. Die Nachbarn wohnten weit auseinanber, nicht in geschlossenen Dorfgemeinben. Die Jagbgründe ber Umgegenb boten ben Männern reiche Beute; bas Fleisch bilbete ben Haupttheil ber Nahrung, bie Felle bienten zur Bekleibung ber Wohnräume unb ber Lagerstätten. War ber Mann nicht auf ber Jagb, fo bereitete er seine Waffen vor, ober er lag auf ber Bärenhaut und erfreute sich mit den Nachbarn am Methgenuß und Würfelspiel. Doch auch die Dichtkunst wurde gepflegt und ben Gesängen gelauscht, welche bei Harfenklang die Heldenthaten der Vorfahren verherrlichten. Bei besonders festlichen Gelegenheiten erfreute man sich auch am Schwerttanz der Jünglinge; war er doch für sie eine Schule der Gewandheit, der Geistesgegenwart, der Tapferkeit und der Uebung in den Waffen. Diese bestanden nur ausnahmsweise aus Metall. Gcweih- stücke, Knochen und große Zähne wurden zu Waffen unb wohl auch zu Schmuckgegenstänben verwenbet. Für letztere wurden aber vorwiegend kostbare Bronceringe verwenbet unb biete um ben Hals, um Arme unb Knöchel gelegt ober in ben Ohren befestigt. Spangen von kunstvollem Bau schlossen bie Grwanbtheile auf bet Brust. Nur ausnahmsweise verirrte sich auf ben Hanbelswegen ber geschätzteste und werthvollste Schmuckgegenstand, ber Bernstein, bis in ben Vogelsberg. Aber bie am häufigsten benutzten Waffen unb Werkzeuge bestauben aus künstlich zugeschliffenen Rollsteinen bes nächsten Flusses ober Baches, bie geschickt in die Krone einer Hirsch verpflichtet, für den rechtlich nachweisbaren Schaden im Falle der Beschädigung, Beraubung oder gänzlichen Verlust einer Sendung aufzukommen. Treten dabei Meinungsverschiedenheiten zu Tag, dann kann von dem Publikum sowohl wie auch von der Eisenbahn selbst verlangt werden, daß der angebliche Schaden durch Sachverständige abgeschätzt wird". Wenn daher, wie dies schon häufig vorgekommen ist, von Gewerbetreibenden behauptet wird, durch die Beseitigung der Werthversicherung hätten sich die Chancen für das Publikum -u Gunsten der Eisenbahnen bei derartigen Streit« fragen verschlechtert, so ist die- eine vollständig irrige Auf« fasiung. — Versammlung deutscher Historiker. In diesen Tagen ist daS Programm der Versammlung, die in der Woche nach Ostern in München stattfinden soll, versandt worden. Für die Hauptfrage der Tagesordnung, die Gestaltung deS geschichtlichen UncerrichtS auf höheren Lehranstalten sind als Berichterstatter gewonnen: Gymnasial-Director Rich. MartenS in Marienburg, Prof. Al fr. Dove in München und Prof. Georg Kaufmann in Breslau. Ueber die Einrichtung historischer Seminare an den Universitäten referier Prof. Wilh. Arndt in Leipzig, über erleichterte Benutzung von Archiven und Bibiiotheken Prof. Karl Th. Hetgel in München. — Die Sitzungen finden statt am 5., 6. und 7. April im Feftsaale der Akademie der Wisienfchaften. Am Abend deS 4. April geht ihnen eine zwanglose Zusammenkunft voraus, am 6. soll bei günstiger Witterung Nachmittags ein Ausflug an den Starnberger See unternommen werden, den Beschluß bildet am 7. Mittags ein Festessen. Im Uebrigen ift eS vermieden, durch eine Häufung größerer festlicher Veranstaltungen die Derathungen und daS freie gesellige Beisammensein einzuengen. — Anmeldungen sind an Prof. Felix Stiede, Heßftraße 3a, zu richten. Auskunft an Ort und Stelle ertheilt das Secretariat der Akademie. — Lohnzahlung am Freitag. Der Vorstand des Mittelrheinischen Fabrikanten-Vereins hat, nachdem die Frage wegen Verlegung des Zahltages auf den Freitag schon früher angeregt worden, ein darauf bezügliches Rundschreiben folgenden Inhalts erlassen: „Dem in der Vereinsversammlung gefaßten Beschlüsse entsprechend gestatten wir uns hiermit darauf aufmerksam zu machen, wie sehr die wöchentliche Lohnzahlung am Freitag im Interesse der Arbeitgeber wie Arbeitnehmer gelegen ist, dadurch, daß a. alsdann die am Samstag noch fertiggestellten Maaren ungestört zum Versandt gebracht und die Comptoir^Arboiten ganz oder zum größten Theile erledigt werden können, sodaß der Sonntag-Vormittag von Prinzipal und Personal der Ruhe und Erholung gewidmet werden kann, was indirect wieder dem Geschäft zu Gute kommt - b. wenn ein Arbeiter, ohne gekündigt zu haben, am Samstag wegbleibt, alsdann am Sonntag Gelegenheit geboten ist, nach der Ursache deS Wegbleibens Erkundigung einziehen zu lassen - c. der Arbeitnehmer durch Ablieferung des erhaltenen Lohnes am Freitag Abend an Frau eventuell Ellern in der Lage ist, zu einem geregelten Hausstande wesentlich beizuttagen. Gegenüber diesen unanfechtbaren Gründen, insbesondere daß die Lohnzahlung am Freitag zur Förderung des Wohles der arbeitenden Klassen und deren Solidität sehr wesentlich beiträgt, was zunächst diesen selbst, dann aber auch der vaterländischen Industrie zu Gute kommt und für die ganze gesellschaftliche Ordnung von höchstem Werthe ist, erlauben wir unS den verehrten Industriellen die Einführung der Freitags- löhuung angelegentlichst zu empfehlen." Der Vorstand kann mitthrilen, daß in vielen Betrieben die Lohnzahlung auf Freitag verlegt und in vielfacher Beziehung für sehr zweckmäßig befunden wurde, sodaß man, wo dieselbe eingesührt, nicht mehr davon abgehen wird. — Auch glaubt der Vorstand noch Hinweisen zu sollen auf die inzwischen eingeführte „Sonntagsruhe", welcher zu Folge eS den Arbeiterfrauen erschwert wird, die BedÜrfnifle für den Hauchalt am Sonntag zu beschaffen, weil die Geschäfte nicht mehr so wie früher geöffnet sein dürfen, an Feiertagen überhaupt ganz geschloffen bleiben müssen. Friedberg, 7. März. Heute Morgen starb nach monake« lange« schweren Leiden im Alter von 60 Fahren der in weiten Kreisen bekannte und beliebte Arzt Dr. Heinrich Steinhäuser. Ein geborener Friedberger, studirte er in Gießen, wo er dem CorpS Teutonia angehörte, trat später als Sanitäts-Offizier in die hessische Armee em und machte als Feld Oberstabsarzt die Kriege von 1866 und 1870/71 mit. Er wurde dafür mit dem Eisernen Kreuz, mit dem ; Militär-SanitätSkreuz und zwei Kriegsdenkmünzen aus« gezeichnet. Darmst. Ztg. P. A. Bäckerei AnSstellang in Mainz. Zu der in den Tagen deS 12. b^S 20. August I. I. stattfindenden internationalen Ausstellung für Bäckerei, Eonditorei und verwandle Gewerbe werden vorbehaltlich weiterer Aufnahmen zugelossen: die Mehl-, Hefe-, Obstcon- serven«, Kaffee- und Kaffeesurrogat«, Ehokoladen- und Kakao-, Tragant-, Marzipan-, Lebkuchen«, KakeS« und BiSquit-, Zuckerund Zuckerwaaren- und Liqueur« und Schaumwein-Fabrikation, sowie der Handel mit Thee und Deffertweinen. Ferner wird die Ausstellung dir für die vorgenannten Gewerbe erforderlichen Betriebseinrichtungen, Maschinen und Grräthe, sowie die Hilfsgewerbe für Herstellung von Verpackungen u. s. w. umfassen. Endlich sollen die Fachliteratur, Statistik, Buchführung, Wohlsahrtseinrichtungen, sowie daS Innnngs- und LehrlingSwesen in ihrer heutigen Entwickelung und ihrer ! Geschichte berücksichtigt werden. Die Ausstellung zerfällt in * folgende Abheilungen. A. Backwaaren. B. Conditoreiwaaren. ! C. Regelmäßig zur Verarbeitung bestimmte Hilssstoffe. j I). Hilfsstoffe zur Verarbeitung und zum sclbständigen Ger kauf. E. Maschinen, Geräthe und Betriebseinrichtungen. F. Packungen und sonstige Hilfsmaterialien. G. Historisches, Wohlfahrtseinrichtungen und Fachliteratur. Alle Anfragen über das Unternehmen, Anmeldungen u. s. w. sind an Herrn Amtmann Braun, Schillerstraße 44 in Mainz, zu richten. Gemeinschaftliche Ausstellung durch mehrere Gewerbetreibende, durch Verbände u. s. w. ift zulässig. Die Zugehörigkeit zu einer Innung wird nur bei der Preisbewerbung und auch hier nur für diejenigen Preise vorausgesetzt, welche ausdrücklich für JnnungSmitglieder bestimmt sind. Die Anmeldung sämmtlicher Ausstellungsgegenstände hat bis spätestens l.Juli 1893 zu erfolgen. Die Platzmiethe beträgt für den Quadratmeter des angemeldeten oder thatsächlich benützten Raumes im Freien: a) für gedeckten Raum 9 Mk., b) für ungedeckten Raum 6 Mark - in der Stadthalle: 12 Mk. Alle verkäuflichen Gegenstände sind mit genauer Preisangabe zu versehen. Für die PreisveNheilung sind vorgesehen: Ehrenpreise, Medaillen und Ehrendiplomc. Für jede Abthetlung der Ausstellung wird ein besonderes Preisgericht aus bewährten Fachmännern bestellt. Die Preisvertheilung findet am 15. August durch den Ehrenausschuß statt. " Vermischter. * Die Vergnügungssteuer in München. In der bayrischen Hauptstadt flieht es sehr gepfefferte Taxen für die Abhaltung von Gesellschaft s Vergnügungen. Die Vergnügungssteuer hat der städtischen Armenkasse in München im Jahre 1892 das nette Sümmchen von 31 740 Mk. eingebracht, und zwar hauptsächlich von Vereinen und Gesellschaften, welche jeden Athemzug, den sie außerhalb ihres VereinSlocals thun, sofort besteuert sehen. Dieser Armensteuer schließen sich aber regelmäßig die Polizeistrafen für daS geringste Überschreiten der Polizeistunde oder für ein Tänzchen in sogenannter „geschloffener" Zeit an. Zum Beispiel: Ein verein hält in irgend einem Saale eine Festlichkeit ab, wofür er 5 Mark Armentaxe und außerdem noch 2,20 Mk. für Derlängcrim- der Polizeistunde zu zahlen hat. Nach ein paar Wochen wird .der Verein vom Amtsgericht mit einem Strafmandat von 9 Mk. bedacht, weil die Festlichkeit noch ein paar Minute« über die ver'ängerte Psiizelstunde hinau-gedauen Hane. G.e.ch darauf jedoch erscheint ein weiteres Strafmandat von 6 Mk., weil bei der Festlichkeit ein kleines Tänzchen riskirt worden war, während doch an dem betreffenden Tage gerade der Namenstag dieses oder jene- Localheiligen und hiermit „geschloffene" Zeit jrmr. Demnach kostete dem Verein die Festlichkeit an Taxen 22,20 Maik. * Arbeitsbörsen! Daß eS zur Beseitigung der socialen Nolh ganz besonders auf Herstellung deS Arbeitsnachweises im allergrößten Maßstabe ankommk, ist keine Frage mehr. Mit einem sehr beachten-wenhen Versuche ist in dieser Hinsicht der Staat Luxemburg jetzt oorangegangen. Seit dem 1. December 1892 sind bei allen luxemburgischen Postämtern und Postagenturen ArbeitSnachwe«Sstellen — bouraes de travail, wie sie amtlich heißen — eingerichtet worden und zwar in folgender Weise diejenigen Arbeitgeber und Arbeiter, welche Arbeiter refp. Arbeit suchen, schreiben ihr Gesuch auf eine Postkarte, welche dem Postamt in Luxemburg als HauptoermittiimgSamt zugeht. Hier werden sämmtliche Gesuche rcgiftrirt. Am Abend, nach Eingang der letzten Tagespost, wird eine Zusammenstellung aller eingegangenen Gesuche gedruckt und am folgenden Tage allen Postämtern znqestellt. Die Postämter hängen dir betreffende L'ste an den Schaltern auf. Man verspricht sich von die'er Einrichtung, durch die Jeder vom Stand de» ArdeitSmarkreS Kenntniß nehmen kann, großen Nutzen für da» Land. Citeratar und Kunft. — Unter den IBuftriricn Familien»eitschristen zeichnet sich da» in Dresden erscheinende „Universum" durch die Fülle an gediegenem UlitrrhaliungSftoff und gewähltem dlldltchen Scho uck vor allen anderen oorthrtlhafl au». Mit großem Interesse Haden wir die Betttä^e diese» UnterhaltungSblattes in den letzten Monaten verfolgt und gesunden, daß da» Streben der Ridacllon durch die Mannigfaltigkeit de» Inhalt» allen Ansprüchen gerecht wird. Marie Bernhards mit vielem Beifall begrüßter neuer Roman .Unweidlich' wird in den nächsten Heften zu Ende geführt und ,4 beginnt berett» der Abdruck einer feingestimmten. höchst fesselnden Erzählung Rudolf Lindau« unter dem Titel .Liebe»heirathen". Wir fühlen uns veranlaßt, au» dem reichen Inhalt de» vierzehnten Hefte» den interessanten Aussatz de» bekannten Berliner Profeffor» Dr. A. 0ulenburg über Hypnotismus, Suggestion und Suggestionsheilung hrrvorzuheben, sowie auch die künstlerische Ausstattung durch Lichtdiuck und Vollbilder, ferner die mannigfaltigen Text Illustrationen in meisterhaften Holzschnitten nach Original-Beiträgen beliebter Maler. — Für die herannahende Oster,eit Mächten wir die Aufmerksamkeit aller unserer Leser nochmal» aus die prächtige „etmibiM* (Verlag von I. 6. Hinrich« in Leipzig, Preis geb 40 Dtarl) lenken. Sie eignet sich vortresfltch al« SrinnerungSgade zur Konfirmation. Lus die weiteste Berdreitung wird aber noch besonder« die Einzelausgabe d,4 Reuen Testamente» rrdmen können. Diese hat den gleichen, großen und klaren Druck wie da« Hauptwerk: sein Bilderschmuck aber besteht auSschlirhttch aut den kSNlichcn H.inrich Hosmann'fchen Blättern Der nkbrtgc^rde von 15 Mark tüt ein geschmackvoll gebundene» Exemplar mit Goldschnitt «rmögltcht die Verwendung de» wirklich selten 'schönen Prachlwerke« bet zahlreichen Gelegenheiten. Er wird ein weiterer Grund dafür sein, daß Rene» Testament bald das begehrteste Geschenk zur Eonfirmatton oder dergl. sein wird. ES sei also hiermit auf bat Wärmste empfohlen! tiebrüder Stamm die schönste ******* AuSwahi der neuesten BaS L 2 1 1 1 ii h statt. 2301 Im Auftrag: F. Hoffmann. Nadel-Stämme, 4—8 m lang, 6 fm haltend, Nadel-Reisstangen, der größte Theil zu Bohnenstangen geeignet, Knüppelholz, hierbei 39 rm 3 m lang, Wellen, Stockholz. hochfeines Mylord, feine Victoria, Coupü, Halbverdeck, Break Born, Gerichtsvollzieher. JL u // Holz-Versteigerung. Donnerstag den Iß. d. M. von Vormittags 9 Uhr an soll im Garbenteicher Gemeindewalv (District Langenwald und Beckertswald), sowie im Markwald nachverzeichnetes Holz versteigert werden: Pferd mittleren Schlags, Pferdegeschirr, Halbverdeck mit abnehmbarem Bock, in gutem Zustande, zweisitziges Break (Selbstfahrer), erst seit 8 Wochen gefahren, Verdingung. Die Abfuhr des Straßenkehrichts ans der Stadt während der ßclt vom 1. April 1893 bis zum 31. Mürz 1894 soll Samstag den 18. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, auf dem Stadtbauamte vergeben werden. Die Bedingungen liegen daselbst von heute ab zur Einsicht offen und sind Angebote verschlosien bis zum genannten Termin dort einzureichen. Angebotsformulare werden auf dem Stadtbcmamte abgegeben. Gießen, den 9. März 1893. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Für Consirmanden! Größte Auswahl in fertigen Anzügen aus Buckskin unb Kammgarn-Stoffen. Hemden in allen Qualitäten. 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[1550 banamts zur Einsicht offen, wo. selbst Angebote auf vorgeschriebenem Formular bis zum genannten Termine einzureichen sind. Gießen, am 6. März 1893. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. [2299 Die Al'aschenöier-Kandlung von Daniel Heil Abbruch- Versteigerung. Montag den 13. März, Vormittags 10 Uhr, wird eine Parthie Brennholz, Psostenhots, für Schreiner geeignet, ferner ein Amerikaner Ösen gegen Baarzahlung öffentlich meistbietend Sonnenstraße 29 und mehrere offene Wagen, tkeils fertig, theils im Rohbau. A. Kilbinger, Wagenbauer, Seltersweg 19. Holzversteigerung. Dienstag den 14. März d. I werden aus den Districten Sommecberq 35a, Buchenberg 58a, b, 59a versteigert: 2 Eschenstämme von 18—21 cm Durchm. und 8 m Länge mit 0,48 fm, 2 Nadelstämme von 15—44 cm Durchm. u. 11,2 m Länge mit l,74fm, 1 Esckenderbftange von 12 cm Durchm. und 8 m Länge mit 0,09 fm, 7 Fichten- derbstangen von 8—11 cm Durchm. und 10—12 m Länge mit 0,59 fm. Buchen: 6,2 rm Scheiter, 4,6 rm Knüppel, 12,5 Hdt. Wellen, 11,6 rm Stöcke; Eichen: 8,5 rm Scheiter, 24,2 rm Knüppel, 2620 Wellen, 24,2 rm Stöcke; Nadel: 2 rm Knüppel, 7230 Wellen, 2,2 rm Stöcke. Das im Sommerberg 35a lagernde Buchen-, Eichen-, Scheit-, Knüppel- und Reisigholz wird nicht vorgezeigt, es kommt gegen Mittag im Buchenberg zum Ausgebot; Steigliebhaber wollen dieses vorher ein» sehen. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr auf der Kreisftraße Gießen. Hausen an der Mosterschneise. Nähere Aus- kauft ertheilt der Großh. Forstwart- Aspirant Menges zu Baumgarten. Gietzen, den 3. März 1893. Großh. Oberförsterei Schiffenberg. 1 Büffet, 1 Schreibtisch, 1 Ser- Virtisch mit doppelter Platte, 6 Leber- fiühle, 1 Ausziehtisch, 1 Quer- spiegel 30/18. Saloneinrichtung, schwarz, mit Kupfereinlage: 1 Eauseuse und 4 Sessel mit gemustertem Plüsch und glatter Ein- faffung, 1 Berttcow, 1 Tisch, acht, eckig mit Plüschbezug, 1 Pfeiler- spiegel mit Crystallglas 50/20, 1 Bücherschrank, jweith, 1 Salon« lüfler, 2 Gallerten und 4 Rosetten, 3,40 w Cr^me Kränzen, 1 Plüschteppich. c) Verschiedenes: 1 Waschkommode mit weißer Marmorplatte, 2 Nachtschränkchen mit desgl., 1 Kleiberschrank, einthür., 1 »leiderfiünber. 22 rm 324 „ 4330 „ 91 „ 23 „ 23 „ iso* Zusammenkunft und Anfang auf der Vicinalstraße Lich-Hattenrod Iagstoerpachlung. -!Am Donnerstag ben 16. b> M., Norm. 10 Uhr, soll die Feldjagd der Gemarkung Wißmar vom 1. April er. an auf 5 Jahre im Wege des Meistgebots in meiner Amtsstube dahier verpachtet werden. Krofdorf, den 7. März 1893. 2191 Der Bürgermeister: Kleine. Der Anfang ist um 9 Uhr im Beckertswald bei Nr. 234. Garbenteich, am 9. März 1893. Großh. Bürgermeisterei Garbenteich. Schwarz. [2275 Holzversteigerung im Gemeindewald Oberkleen- a. Nutzholz. Mittwoch den 15. d. Mts., Beginn Vorm. 10 Uhr Schalsberg. Eichen: 7 Stämme II. Kl. — 12,27 fm, 55 HI. Kl. = 40,27 fm, 40 IV. Kl. — 13,16 fm und 18 rm Nutzholz, Nadel: 15 Stämme IV. Kl. — 3,69 fm und 14,50 rm Nutzholz b. Brennholz. Donnerstag den 16. d. M., Beginn Vorm. 9 Uhr Schalsberg. Eichen: 41 rm Derb- und 192 rm Reiser, Buchen: 24 rm Verbund 39 rm Reiser, Nadel: 67,5 rm Derb«, 35 rm Stöcke und 183 rm Reiser. Groß-Rechtenbach, 4. Marz 1893. 2101] Das Bürgermeister-Amt^ Plattenwald, zur Versteigerung: 24 Fichten^tämme — 4,80 fm, Reisstangen, 1) Maurerarbeit 2) Steinhauerarbeit 1880 b Unübertroffen an Güte Äffinwe ■und'Wotilffeschmack ist+Ji»viivclllö 3082 Fichten- „ 342 Birken- „ EInrlges SpeclalgehoHäft fn dtesw Artikel am Platze. Zu verkaufen: eleganter Herrfchafts - Landauer, NkUknwks 7 Geschw. Heerz jlcnrnrorg 7 empfehlen ihr Lager in fertiger Damen-, Herrerr- und Kinder-Wäsche. Eitra-Kkkklluligkll «erdcu pülllcklich und billigü besorgt. Lieferungen ganzer Aussteuern von Bett- und Leibwäsche werden übernommen. ms ■8 Taschentücher in großer Auswahl, es Das Sticken und Zeichnen derselben wird rasch und billigst besorgt. Lagerbier, hellfarbig (Wiener Brauart) per Flasche 18 Ps do. dunkelfarbig (Bayr. Brauart) Qesundheits Exportbier, hellfarbig (Wiener Brauart) do. ganz hell (Pilsener Brauart) Jedes Quantum frei in s Haus Wald-Eingang. Lich, 8. März 1893. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. ___________Walz._______2224 Versteigerung. Holzversteigerung im MsinMer Gcineindewsld In den Districten Schabenberg, Rußland, Hecgstück u. z. d. Gräben soll nachverzeichnetes Holz versteigert werden: a) Montag den 13. März. 159 Eichenstämme von 14—50 cm Durchmesser, bis 11 m Länge mit 66,31 fm, darunter Wagnerholz, 116 Nadelstämme bis 37 cm Durchmesser und 17 m Länge, mit 40,31 fm, 2 Buchen - Stämme mit 1,77 fm, 12 Eichen - Stangen mit 0,42 fm, 377 Nadel - Derbstangen bis 11 m Länge mit 17,00 fm, 1121 Nadel- Reisstangen mit 10,24 fm Inhalt, b) Dienstag den 14. März. 142 rm Buchen-Scheit, 110 rm Eichen-Scheit, 20 rm Buchen-, 86 rm Eichen-, 59 rm Nadel - Knüppel, 58 Hundert Buchen-, 2850 Elchen-, 2800 Nadel-Wellen, 44 rm Buchen-, 65 rm Eichen-, 3 rm Nadel-Stöcke. Die Zusammenkunft ist jedesmal Morgens 9 Uhr an der Straße von Mainzlar nach Treis am Wald. Mainzlar, 6. März 1893. Großh. Bürgermeisterei Mainzlar. _____________Koch._________2255 Brennholz- Versteigerung in den Waldungen der Stadl Fich. Mittwoch den 15. März lfd. Js., Vormittags 9 Uhr, kommen in der Forstwartei Vorderwald, Districten Rotherbusch und Bekanntmachung. Am Freitag den 17. d. M., Vormittags 10'/, Uhr, findet die Verpachtung der Nutzung aus der Dunggrube auf der Vichrampe des Oberhessischen Bahnhofs Hierselbst für die Zeit vorn 1. April 1893 bis 31. März 1896 an den Meistbietenden statt. Die Bedingungen werden vor Beginn der Versteigerung bekannt gegeben. [2326 Zusammenkunft an der Viehrampe. Gießen, den 12. März 1893. Königliche Eisenbahn Station. Bekanntmachung. Zur Vergebung des für das Jahr 1893/94 zur Unterhaltung der Geleise nöthigen gesiebten Kieses im Betrage von 7000 cbm ist öffentlicher Termin auf Dienstag den 28. d. M., Vormittags 9'/, Uhr, in dem Amtszimmer des Unterzeichneten anberaumt. Gefällige portound bestellgeldfreie Angebote unter Beifügung von Kiesproben wolle man bis dahin an die unterzeichnete Dienststelle einfenden, woselbst auch die Lieferungsbedingungen in den üblichen Dienststunden eingesehen und Angebotsformulare zum Preise von 50 Pfg. gekauft werken könne«. Zuschlagsfrist 14 Tage. Marburg, den 7. März 1893. Königliche Eisenbahn - Bauinspection. Schwamborn. 2271 1 1 2 1 1 1 < frlL.. Den Empfang der Neuheiten in Kleiderstoffen und Buckskins zeigen ergebens! an reicher Auswahl Meyerhoff Ä Goslar. Für Confirmanden Äi schwarzer Kleiderstoffe 20» Berger’s Germania-Cacao [1501 A. Kllbinger, Leltersweg 19, Telephon Nr. 78. Schlackensteine, Schlackenmehl 1. 6. 10. 11. 2247 von Jakobs Karten im Vorverkauf sind zu haben in der Musikalienhandlung von 2154 Das Allervollkommenste! ROLL' 985 Verein /■< Frankfurt (Main) [542 ^Tachnicum Mittweida , Ludwig Berger, Chr. Bieker, Carl Petri. RcKctiom U. Scheck«. — tnut en> Verlag brr Brühl'fchcn Druckerei (F r. The. Viel sch) tn Gktze». 2. 3. Bäuerischer Gesangverein. Geaammtcher. Marke BilffüHeot 7. 8 9. Gesammtobor Mannergesangverein Wetzlar Jahr aus Jahr ein von gleich vorzüglicher Qualität. 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Lob des Gesangs von Maurer......... a) Maienzelt von J. Reitz b) 0 wie herbe ist das Scheiden von Bücher . . Finale a. d. Op. Aida von Verdi (mit thobUohen Marke Güffclhaut bat sich längst als das beste Leder- Conservirmittel bewährt; es macht und erhält daS Schuh- und Lederzeug wasserdicht, dauerhaft und weich, verhindert daS Elnschrumpsen des naß gewordenen Leders, paralysirt die schädlichen Wirkungen säurehaltiger Wichse und ermSglicht tägliches Glanzwichsen der Stiefel selbst bei nasser Witterung. Die kleine Mehrausgabe für dieses Erhaltungsmittel gegenüber billigeren Präparaten zahlt sich durch Ersparniß am Lederzeug zehnfach wieder. Auf die Schutzmarke,BüffelhauP jährigen Reise des Veteranen Vereins betheiligen wollen, werden hiermit auf Montag den 1.3. März, Abends 81/, Uhr, in die Restanration Herbert zur näheren Besprechung freundlichst eingeladen. [2206 Der Vorstand. Geschäfts - Eröffnung. Ich erlaube mir, dem hiesigen sowie au-värtigen Publikum ergebend anzuzeigen, daß ich am heutigen Tag ^elterslveg Rr. 50, Ecke der Wolkengasse, ein Spengler - Geschäft eröffnet habe und empfehle mich bestens in allen oorkommenden Bau« und ^denarbeiten unter Zusicherung solidester Ausführung bei prompter und billiger Bedienung. Hochachtungsvoll ZI* Christian Arnold, Spengler. ist wegen der vielen minderwerthigen Nachahmungen wohl zu achten. Büchsen X 25 und 50 Pfennig sind sammt Gebrauchsanweisung in folgenden Handlungen zu haben: in Wietzen bet: Gebe, «dami, MäuSburg 14. »r. Leo, Seltersweg, «vg. «oll 11., Bahnbofstrahe. «lSseldr Og. Hill, »raufe, SU, Werner «ebaner. Butzdach r Rod Schmidt, W. Seippel Wwe., Jae. LtrinhLuser, Ernst Bogt. Urieddergr W. Berndeck, Wild. »Srtfch, A. L. Pauly, Uran- Stamm. «ründerg r Earl Schmierer, E. WillemS. Bad-Rauheimr H. »eg«lmann, Rich. LMwaav, 2051 Rich. Wörner. «lleudorfa.L.t « Braunwarth. Lang.GSnSr (Sg Repp. Lollarr Conlum-Berein, «. Zimmermann. 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Al\ M Helrath mit einem achtbaren Herrn Briese au A. U A. lagernd Berlin 49. (2036 Vermischte Anzeigen. ■+++++++++++ 1 Chemisch - analytisches + ; Laboratorium $ Dr. Ullr. Gabrieli Giessen t 1 Telephon 8 8. ■ 261 Bauer’scher Gesangverein. Sonntag den 12. März, Abends 5 Uhr: Wohlthätigkeits-Concert zum Besten der beiden hiesigen Schwesternhäuser in Steins Saalbau unter gütiger Mitwirkung der Liedertafel - Marburg (Dirig.: Herr Schneider), des Mannergesangvereins Wetzlar (Dirig.: Herr Schmidt), der Harmonie-Giessen (Dirig.: Herr Nicolay) und der Capelle des Infanterie-Regiments „Kaiser Wilhelm“ (Dirig.: Herr Musikdirector Krausse) und unter Leitung des Herrn Otto Gör lach. PBOGBAMM: Gesammtchor Harmonie Gieaaea. Liedertafel Marburg Herr Langeabagee. Bauerseber Gesangverein. Liedertexte mit Programm ä 80 Ptg. sind ebendaselbst tu habe«. An der Kanne: Sperrsitz Mk. 1.50, I. Platz Mk. 1.20, II. Plata NO Pf;. MA- Keteranenverein Gießen M Diejenigen Herren, welche sich an der biefl- Geehrten Handlungehäueern em pfiehlt Knctonfroi «eine Dienste zur Be- JXUmIvIIII vl aetzungaller imComp- toir, Laden, Lager oder für die Reise frei werdenden Stellen der Kaufmännische rui>> MXHAILLK 1871