LZeAcht bunS Mott? ??* rg. SHüudT1 °LS^'" p^yiÜdMnv 'NtzSsteLe arling *"*^**1 £ o on b'e hrtaHlle, iSeeiBeh.HollindUch ^ech, Polnisch, Hm’ lutsvd wirklich i moHen. HML, SBtft0nIQc. att' ^aplanSgisse f Ziehen durch die 1 ttl. iitG 3 Uhr: inlu»z cttfdUt. ringe. i». M igend erfufc 2231 erstand. v’n" I IC- IC- ml ffl'o "ld,irtnl' ’' L-7S-: t a us:__. j iRlti«' «««* M itn»!.!“Är^ at Seilte nmtt von 1Utt LIO. itut Vitt». anbei__JJ D'ݰ'ÜV ^en vttj KiL^Ä gg?S* ** LRL^SL farbigen , A,z«nde^ bös "?"* S^SÖS flSfcjjsJft"’ märten Sonntag den 12. März Erstes Blatt -Lr. 61 Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. Die WuRfntr yewKieeefitter •frtim ötm ttnjnget Wöchentlich dreimal tznHelegt. Der Gietzrmer A«|dfltt rtlditint täglich, ■rtt Ausnahme deS MontaqS. <893 vierteljähriger ZbonuementsPreiA, 2 Mark 20 Pfg. mN Brmgerlohn. Durch die Post bezogt» 2 Mark 50 Pfg. Redaction, ExpediNs» und Drudtrti: -ch»tar«t-AT.A. Fernsprecher 6L 2lnrts- und 2lnzergeblutt für den ICrets Gietzen. Gefunden: 1 Regenschirm, 1 Wecksäckchen, 3 einzelne Handschuhe, 1 Brille, 1 Mantelkragen, 2 Metermaße, 1 Zirkel, 1 doppeltes Schraubengewind, 1 Stück Stoff, 1 Korb, 5 Gabeln, 8 Messer und 1 Löffel. Gießen, den 11. März 1893. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Deutsches Reich. Berlin, 10. März. Beim Kaiserpaare fand am Freitag anläßlich des Geburtssestes des Czaren größere Tafel statt, an welcher u. A. auch der russische Botschaftsrath Graf Murawicff, welcher den abwesenden Botschafter Grafen Schu- waloff vertritt, sowie die anderen Herren der russischen Botschaft theilnahmen. — Im königlichen Residenzschlosse zu Berlin werden dem Vernehmen nach die ersten Vorbereitungen für die bevorstehende Romreise des Kaiserpaares getroffen. — Der Bundesrath genehmigte in seiner Wochen- Plenarsitzung vom 9. d. Mts. den zwischen Deutschland und dem südamerikanischen Freistaate - Columbien abgeschlossenen Freundschafts-, Handels- und SchifffahrtS-Vertrag, sowie den Gesetzentwurf über den Schutz der Waarenbezetchnungen. — Der greise Feldmarschall Graf Blumenthal ist an den Folgen einer Lungenaffection so bedenklich erkrankt, daß schon wiederholt das Schlimmste befürchtet wurde. Auch im Lause deS Donnerstag trat im Zustande des Kranken wiederum eine hochkrilische Wendung ein, doch folgte gegen Abend eine kleine Besserung. Der Kaiser läßt, sich über das Befinden des Feldmarschalls täglich Bericht erstatten. — Bei der internationalen Sanitäts-Con- ferenz in Dresden sind bis jetzt solgende Staaten vertreten: Deutschland, Oesterreich Ungarn, Italien, Frankreich, Rußland, England, Spanien, Belgien, Dänemark, Gtiechen- land, Montenegro, Portugal, Rumänien, die Schweiz, Serbien und Schweden-Norwegen. Den Vorsitz in der Conferenz wird voraussichtlich der preußische Gesandte Graf Dönhoff führen, die Verhandlung dürfte etwa drei Wochen dauern. Auf der Conferenz ist auch Professor Dr. Koch in seiner Eigenschaft als außerordentliches Mitglied deS kaiserlichen Gesundheitsamtes zugegen. Anstand. — Der seit dem 8. März vor dem Pariser Schwur- gerichtShof spielende Panama-Bestechungs-Prozeß zeitigte in der DonuerSragSsitzung eine dramatische Seene. Der Mitangeklagte ehemalige Bautenminister Baihaut bekannte sich | Hratisbeitage: chießener Jamilienökätter Annahme teon Anzeigen zn der Nachmitlag« für den 'atzenden Tag erlchklnenden Nummer bi« Barm. 10 Uhr. Alle Annoncen-Bureaux de« In- und Auslände« nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger- mtgfgm. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die nach § 6 des Reichsgesetzes vom 21. Juni 1887 über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden ermittelten Durchschnittsmarktpreise, einschließlich eine» Aufschlag» von Fünf vom Hundert, pro Monat Februar 1893 für den Lieferungsverband Gießen pro 100 kg betragen; Hafer 16.10, Heu JL 10.—, Stroh JL 5.80. Gießen, den 10. März 1893. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern.__ Gießen, den 10. März 1893. Betreffend: Ausrüstung mit Feuerlöfchrequisiten. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die «rstzh. Bürgermeistereien des Kreises. Bei der Ende vorigen Jahres vorgenommenen Verthei- lung der für die Feuerwehren bestimmten Ausrüstungsgegenstände sind 10 Feuereimer dahier zurückgeblieben. Dieselben muffen einer der dem Dienstbezirk des Kreisfeuerwehrinspektors Von Ei ff überwiesenen Gemeinden, welche ihre Ausrüstungsstücke im Kreisamtsgebäude zu Gießen empfangen haben, angehören. Wir fordern deshalb sämmt- liche Großh. Bürgermeistereien der hiernach in Betracht kommenden Gemeinden auf, die Anzahl der von ihnen empfangenen Feuereimer mit den ihnen zugegangenen Rechnungen (Firma Müller in Offenbach) alsbald zu vergleichen. Dem Bericht derjenigen Bürgermeistereien, in deren Gemeinde die Eimer fehlen, sowie der schleunigen Abholung derselben sehen wir entgegen. v. Gagern. auf Befragen des Präsidenten offen in den reuevollsten Aus- , drücken als schuldig und bedauerte schier verzweiflungsvoll sein Vergehen, die Annahme von „Panamageldern". Die Scene rief unter der zahlreichen Zuhörerschaft langanhaltende Bewegung und theilweise große Rührung hervor. Dentscher Reichstag. 63. Sitzung. Freitag, 10. Marz 1898. Auf der Tagesordnung: Mtlitäretat. Fortsetzung bei Capitel 18 der Justizverwaltung. Abg. Hintze (dsr.) bespricht die Selbstmorde in der Armee und fragt an, ob die unrichtige Behandlung bei den jungen Rekruten die Veranlassung der Selbstmorde sei. GeneraÜieutenant Spitz: Die meisten Selbstmorde würden aus Furcht vor Strafe begangen und zwar bei den Chargirten. Mißhandlungen seien nur im geringsten Maße die Ursache. Frhr. v. Gül tlingen (Rp.) äußert Wünsche zu der Reform der Militärstrafprozeßordnung. Abg. Hinze (dfr.) wünscht, daß den jungenLeutm bei Eintritt in die Armee der Uebergang zu dem neuen Verhältnisse durch freundliche Behandlung leichter gemacht werde. Capitel 18 wird hierauf bewilligt. Bei dem Capitel 19, „Höhere Truppenbesehlshaber", monirt Abg. Richter, daß bei der Geburtstagsfeier des Kaisers höhere Befehlshaber Reden zu Gunsten der Militärvorlage gehalten hätten. Die Capitel 19 bis 23 werden bewilligt. Bei Capitel 24, „Geldverpslegung der Truppen", bringt Abg. Richter eine Reihe von Mißhandlungen vor, namentlich von Lehrern. Redner wünscht eine strenge Todtenschau in Fällen, wo Soldaten anscheinend an Mißhandlungen gestorben sind. Kriegsminister v. Kaltenborn: In den vom Vorredner angeführten Fällen habe die Verurtheilung stattgesunden, resp. sei Untersuchung eingeleitet roorben und die zur Todtenschau vereidigten Offiziere seien zugezogen rootben.| Abg. Hahn (cons.) will die Mißhandlungen ebenfalls streng bestraft wissen. Aba. Bebel (Soc.) schildert die Soldatenmißhandlungen mit allen Details. Kriegsminister v. Kaltenborn: Die Beleidigungen und Beschimpfungen, welche hier unter dem Schutze der Redefreiheit gegen die Armee geschleudert werden, lassen nicht die Absicht der Besserung erkennen, sondern die Absicht der Socialdemokraten, den Klassenhaß in die Armee zu tragen. Die Mißhandlungen ganz zu beseitigen, sei unmöglich, weil das Temperament und die Fähigkeiten beiderseits in Frage kommen. Es werde den Socialdemokraten nicht gelingen, dm festen Damm, welchen das Heer bilde, zu unterwühlen. Nachdem noch Lieber (Ctr.) und Bebel (Soc.) gesprochen, worauf Staatssecretär v. Bötticher replicirt, spricht noch Richter (dfr.), welcher das Recht beansprucht, die Fälle von Mißhandlungen hier zur Sprache zu bringen. Nachdem noch der Kriegsminister geantwortet, wird die Fortsetzung der Berathung auf morgen vertagt. Neueste Nachvichte»*. Wolffs telegraphische« Correspondmz-Bureau. Braunschweig, 10. März. Durch einen Erlaß des Staatsministeriums ist wegen der Maul- und Klauenseuche die Einfuhr lebender Schafe aus Oesterreich-Ungarn in das Herzogthum gänzlich verboten, die Durchfuhr lebender Schafe und die Einfuhr lebender Schweine nur unter bestimmten Bedingungen und Einschränkungen gestattet. Hamburg, 10. März. Die drei Matrosen von der „Tbekla", welche wegen Canibalismus auf See in Cvxhafen inhaftirt worden sind, wurden heute an Norwegen ausgeliefert. Sie sind mit dem heute abgegangenen Dampfer „Korgalf" nach Christiania abgegangen. Depeschen de« Bureau „Herold". Berlin, 10. März. Gestern Nachmittag fand in der Garnisonskirche eine Gedä ch t ni ß fe ier für Kaiser Wilhelm I. statt. Der Andrang dazu war außerordentlich stark. An den Thüren der Kirche entstand beim Hinausgehen ein fast lebensgefährliches Gedränge. Berlin, 10. März Am 15. März tritt im Reichsjustizamt eine Commission von Sachverständigen und Jnte- tereffenten zur gutachtlichen Erörterung eines Entwurfs eines Binnenschifffahrts -Gesetzes zusammen. Berlin, 10. März. Die Stadtverordneten Versammlung nahm die Vorlage des Magistrats betreffs Uebersührung der Pferdebahn über die Linden mit dem Vorbehalt an, daß zunächst die Genehmigung der Anlage einer eingeleisigen Bahn durch die Charlottenstraße über die Linden nachgesucht werde. Berlin, 10. März. Heute Nachmittag fand hier ein starkes Gewitter mit heftigem Hagelschlag statt. Berlin, 11. März. Der Reichstag geht dem Vernehmen nach am 23. März in die Osterferien und tritt Mitte April wieder zusammen. Berlin, 11. März. Der „Vossischen Ztg." zufolge werden die Verhandlungen über den deutsch-russischen Handelsvertrag mit großem Eifer und Beschleunigung geführt. Es sind dabei von beiden Theilen hervorragende diplomatische Kräfte betheiligt und liegt es in der bestimmten Absicht, die Dinge so zu fördern, daß der Entwurf des Vertrags noch in der gegenwärtigen Tagung des Reichstages, also bald nach Ostern, die gesetzgebenden Factoren des deutschen Reiches beschäftigen kann, deren Zustimmung schon heute trotz des lebhaften Ansturmes der Agrarier als gesichert angesehen werden kann. Berlin, 11. März. Die Börsenenquetecommission hält ihre erste Beraihung nach der Sichtung des gesammelten Materials am 11. April ab. Breslan, 10. März. Cardinal Kopp ist heute Vormittag 10 Uhr hier eingetroffen und wurde von der katholischen Geistlichkeit und katholischen Bevölkerung mit brausendem Hoch empfangen. Graf Ballestrem begrüßte den Cardinal. Letzterer hielt eine Ansprache und dankte für den Empfang. Karlsruhe, 10. März. Ministerialrath v. Bodmann lehnte den ihm angebotenen Posten eines badischen Gesandten in Berlin ab. Kol«, 10. März. Der „Volkszeitung" zufolge kaufte die Gassabrik in Schied am anstatt bisher gebrauchter Gelsenkirchener Gaskohlen 67,500 Hectoliter von England. Der Preis, in deutsche Währung umgerechnet, ist Mk. 10.75 pro Tonne frei Schiff Schiedam. Friedeberg, 10. März. Hierselbst sind die schwarzen Pocken ausgebrochen. Maßregeln zur Verhütung und Weiterverbreitung sind getroffen. Brüsiel, 10. März. Gestern ereignete sich in der Kammersitzung ein Zwischenfall- der Bürgermeister von Brüssel, Buls, warf dem Minister des Innern vor, daß dieser alle hohen Offiziersstellen der Brüsseler Bürgergarde clericalen Parteigängern verleihe und erklärte, die liberale Brüsseler Stadtverwaltung müsse jeden Verkehr mit dem Minister abbrechen. Die clericalen Blätter verlangen die Absetzung des Bürgermeisters. Rom, 10. März. Die gelegentlich des Besuchs des deutschen Kaiser« am italienischen Hofe stattfindende Parade wird 20000 Mann Militär umfassen und von dem General La Marzano befehligt werden. Boston, 11. März. Eine Feuersbrunst zerstörte Abends einen großen Theil des Geschäftsviertels. Das Geschäftslocal der Singer - Nähmaschinen - Gesellschaft, sowie ein großes Hotel und andere große Geschäftshäuser sind gänzlich ausgebrannt, zlvei Leute umgekommen, viele verletzt. Eine Depesche des Bureau „Herold" besagt: Das Großfeuer nahm riesige Dimensionen an. Es breitete sich vom Bahnhofe Boston nach Albany aus, zerstörte ganze Häuserreihen, auch die Nähmaschinenfabrik von Singer. In letzterer sind zwei Arbeiterinnen verbrannt- das Vereinigte-Staaten-Hotel, wo Verwundete und Todte untergebracht waren, wurde ebenfalls bald von den Flammen ergriffen - es sind Insassen mitverbrannt. Acht Feuerwehrleute sind schwer, viele leicht verwundet. Die Zahl der Tobten beträgt bisher sechs: das Feuer wüthet fort. Locales unb provinzielles. Gießen, 11. März 1893. Von der Universität. Der Prüfung für das höhere Lehramt unterzogen sich diesmal 31 Candidaten, davon haben 20 — darunter 5 bedingt — bestanden, von den übrigen waren 6 entschuldigt oder zurückgetreten, 5 haben nicht bestanden. ♦* BerschönerungSVerein. Dem in der Generalversammlung desVerschönerungs-Vereinsam28. Februar vom Vorsitzenden, Herrn Rentner Aug. Heß, erstatteten Jahresbericht für 1892 entnehmen wir das Folgende: Die Mitgliederzahl des Vereins beläuft sich auf 505, gegen das Vorjahr entspricht dies einer Zunahme von 6, ein in Anbetracht des durch Wegzug ober Tod veranlaßten Ausscheidens einer Anzahl Mitglieder zufriedenstellendes Ergebniß. Der Verein glaubt aber annehmen zu können, daß die Mitgliederzahl sich bei vermehrter Anregung zum Beitritt vergrößern würde. Die im Berichtsjahre ausgeführten, der Zahl nach zwar nicht aber dem Werthe nach theilweise größeren Arbeiten sind die folgenden: 1) Die Aufstellung des Wetterhäuschens in der Südanlage- dasselbe hat einen Kostenaufwand von 651,41 Mk. verursacht. Daß das Wetterhäuschen Anklang gefunden, beweist , die Manchem eigen gewordene Gewohnheit, auf seinen Gängen um die Stadt sich über den Stand und die Aussichten des Wetters nach Möglichkeit zu unterrichten. 2) Die Herstellung eines bequemen Fußpfades nach dem Hardtweg- derselbe ist eine große Annehmlichkeit für die Besucher des Gleibergs- immerhin wird die Unterhaltung dieser Anlage nicht so ganz leicht sein, da der Hohlweg, in dem sie hinaufführt, bei heftigem Gewitterregen zu einem siarkströmenden Bach wird. Diese Anlage kostete 197 Mk. 3) Der vor zwei Jahren begonnene schöne Fußpfad nach der Hochwart wurde um ein größeres Stück fortgesetzt, soweit die am Waldrande stehenden, die Fortsetzung des Weges noch hindernden Bäume entfernt sind. DaS noch bis zum Aufstieg auf den Berg verbleibende kleine Stück kann hoffentlich im laufenden Sommer fertig gestellt werden. Die in den letzten beiden Jahren vollendeten Strecken wurden da, wo der Grund sich in Wurzellöcher re. gesetzt, auSgesüllt. Dieser Weg verspricht ein hervorragend schöner Spazterpfad zu werden. Die im Berichtsjahre aufgewendeten Kosten belaufen sich auf 104,48 Mk. (Sin weiterer Wegweiser nach dem Hochwartberg soll an der Licherstraße, an der Einmündung der 10. Schneise, angebracht werden. 4) Die Ausführung des schon seit längerer Zeit geplanten FußbanketS an der alten Steinbacher Straße, dem sogen, alten Schiffenberger Weg, wurde begonnen, der Mangel an Mitteln ließ jedoch ein Weiterführen des Weges nicht zu. Die fertig gestellte Strecke bis zur Oberhessischen Eisenbahn ist ein recht angenehmer Spazierweg, wenn ihm auch zur Zeit noch die geplante Daumreihe fehlt. Der Bericht drückt die Hoffnung aus, daß die Strecke bis zum Walde weitergeführt und im Herbst mit Bäumen bepflanzt werden kann. Vorerst muß allerdings abgewartet werden, bis die Stadt endgiltig Beschluß darüber gefaßt hat, ob vielleicht der Friedhof nach dieser Richtung nicht erweitert wird. Für die bis jetzt ausgesührten Arbeiten wurden 104,40Mk. aufgewendet. 5) Am Ludwigsbrunnen, bezw. am Hexentanzplatz wurden drei weitere Natur-Bänke ausgestellt, weil für die namentlich bei Waldfestlichkeiten sehr große Anzahl von Besuchern die vorhandenen Bänke nicht ausreichen; ebenso wurden Unterhaltungsarbeiten an den Wegen ausgeführt, was einen Kostenaufwand von 65 Mk. veranlaßte. 6) Sechs neue Ruhebänke, sowie 12 neue Schildchen kosteten 240,50 Mk. - die Bänke werden in diesem Frühjahr aufgestellt an der Leihgesterner Krcisstraße und an der Steinbacher KreiSstraße. 7) Nach dem Beschluß der vorjährigen Generalversammlung wurden 300 neue Karten der Umgegend angefertigt, welche einen Kostenaufwand von 194,30 Mk. verursachten. — Das rechnerische Ergebniß ist hiernach folgendes: Einnahme: Kasseuvorrath aus vorigem Jahre 500,50 Mk., an Guthaben bei A. Heichelheim 190,10 M., an Mitgliederbeiträgen 1016 Mk., an Zinsen 5,85 Mk. - dieser Einnahme im Gesammt- betrage von 1720,45 Mk. stehen die Ausgaben sür die oben angeführten Arbeiten, ferner für Druckkosten, Erhebungskosten re. gegenüber mit inSgesammt 1665,79 Mk. Voranschlags- weise würden sich sür das nächste Jahr die Ausgaben auf folgende Posten vertheilen: 200 Mk. für Unterhaltung der vorhandenen Anlagen, Gerälhe, Bedienung des Wetterhäuschens, 100 Mk. für Geschäftsunkosten, 200 Mk. für Fertigstellung deS Fußpfades an der Mannenschneise nach der Hochwart- danach könnten etwa 450 bis 500 Mark für neu auszusührende Arbeiten übrig bleiben. Bon diesen Arbeiten käme zunächst in Betracht die Fortführung deö Banketts an der alten Steinbacher Straß: bis zum Walde. Der vom Herrn Vorsitzenden Aug. Heß am Schluffe seines Berichtes zum Ausdruck gebrachten Hoffnung, daß der Verein auch im kommenden Jahre recht erfreulich gedeihen möge, schließen wir uns und jedenfalls auch die Einwohnerschaft Gießens sich an. Möge das von dem Verein in Anbetracht seines verhältnißmäßig kurzen Bestehens zur Verschönerung der Stadt und ihrer Umgebung Geschaffene ihm viele neue Mitglieder zuführen. ** Unter dem Vorsitze des HcLrn Geheimen Oberschulraths Sold an von Darmstadt fand gestern von 8 bis 1 Uhr die mündliche Prüfung der Abiturienlen des Real- Hymnasiumö statt und konnten alle (11 an der Zahl) mit dem Zeugniß der Reife entlassen werden. — Die mündliche Prüfung der Gymnasialabiturienten fand heute unter demselben Vorsitze statt. ** Zur Sonntagsruhe. Das Grvßherzogl. KreiSamt zu Darmstadt hebt zur Beseitigung von Zweifeln ausdrücklich hervor, daß Inhaber von Tabak- und Eigarrenhandlungen, einerlei ob dieselben diese Artikel ausschließlich führen oder daneben auch noch andere Gegenstände verkau-fen, ihre Verkaufsstellen an Sonn- und Festtagen nur von 6—9 Uhr Vormittags und von 11 — 1 Uhr Mittags offen halten dürfen. Eine weitcrgehcnde Geschäftszeit, wie sie nach der Veröffentlichung vom 28. Decembcr v. I. für Läden, in welchen ausschließlich Tabak und Cigarren fcilgeboten werden, zugelaffen war, ist somit nicht mehr gestattet. ** In einer in Köln stattgehabten Sitzung des Vor- standöratheS des Verbandes deutscher Gewerbevereine sprach man sich zu Gunsten von Gewerbekammcrn auS. Außerdem sandte der VorstandSrath eine Petition an den Reichskanzler ab, worin um Aushebung der Verordnung gebeten wird, daß an Sonntagen der Unterricht an den Fortbildungsschulen nur gestattet sein soll, wenn die Schüler Gelegenheit haben, dem Hauptgotiesdienst oder einem eigens für die Schüler abgehaltenen Gottesdienste beizuwohnen. ** Die Erinnerungen an denFeldzug 1870/71 im Kaiserpanorama hatten sich auch diese Woche eines so starken Besuche- zu erfreuen, daß diese Serie auf Wunsch vieler Auswärtigen noch bis Dienstag den 14. März Abends ausgestellt bleibt. Wir rathen Jedem, der dieselbe nicht gesehen hat, die noch gebotene Gelegenheit wahrzunchmen. Die wir vernommen, wird daS Panorama nächsten Winter wieder nach hier kommen und die Weltausstellung in Chicago zur Ansicht auSstellcn, wo jetzt schon Verhandlungen mit der Leipziger Gesellschaft zwecks Ausnahme angeknüpst sind. ♦* * Diebstahl. Vorgestern Abend wurden in einer hiesigen Wirthschaft einem alten, total betrunkenen Manne 1 43 Mk. baarcS Geld entwendet- gestern wurde ein der Thal dringend verdächtiger HülfSbremser in Hast genommen und fanden sich bei deffen Durchsuchung in den Taschen noch 63 Mark vor. __________ — Laßt die Kinder nicht allein! Ein erschütterndes Unglück hat eine brave Familie in Tiefenbach heimgesucht. Am 3. März hatte die Fran deS Bergmanns Philipp Müller in Tiefenbach auf kurze Zeit die Stube verlosten, in der ihre beiden Kinder spielten und in welcher ein Topf kochenden Masters auf dem Boden stand. Kaum war die Frau einige Augenblick fort, da kam daS älteste der Sinder herauSgestürzt, um sie zurückzuholen. AlS die Mutter die Stube wieder betrat, sah sie daS zurückgebliebene Shnb in dem heißen Wasser sitzen, in welches es hineingefallen war. Sofort wurde alles Mögliche gethan, das dem äußeren Anschein nach nicht schwer verletzte Kind vor weiterem Schaden zu bewahren. ES sah in der That auch eine Zeit lang so auS, als sei daS Kind auf der Besserung. Später stellte sich jedoch heraus, daß die in Folge der Verbrennung stattgehabten Verletzungen so fdjrocr waren, daß jede Hoffnung ausgeschlossen erscheinen mußte. Der am Nachmittag heimkehrende Vater sand sein Kind im Sterben. Der Unglücksfall erregt allenthalben das wärmste Mitgefühl. Vom Laude, 10. März. Man befürchtete vielfach, daß die jungen Ob st bäume, welche in den letzten Jahren zahlreich in hiesiger Gegend gepflanzt wurden, in Folge der starken Winterkälte viel gelitten hätten. Bei dem Beschneiden derselben ergiebt sich jedoch, daß dem nicht so ist und dieselben meistens vom Froste unbeschädigt geblieben sind. Vermischtes. * Braunschweig, 8. März. Ein entsetzliches Unglück ereignete sich auf der KarlShütte bei Delligsen. Den Arbeitern des Werkes ist eS erlaubt, außer der Betriebszeit das sür ihren Bedarf erforderliche Holz mittels der Kreissäge zu zerschneiden. Bei di.ser Gelegenheit kam der Former Temme der Kreissäge zu nahe. In einem Augenblick — die Säge macht ca. 800 Touren in einer Minute — war der Körper deS Unglücklichen von der linken Schulter bis zur \ rechten Hüfte buchstäblich durchschnitten. * Augsburg. 11. März. Das Schwurgericht ver- urtheilte den Bauer Kratzer au8 Weinhausen wegen deS in der Nacht vom 13. zum 14. Januar an der Wittwe Jehle in Lindenberg verübten Raubmords zum Tode. * Ein bemerkenSwerther Versuch, Arbeiterhauser zu recht billigem Preise herzustellen, wird augenblicklich im I Dorfe Britten bei Merzig gemacht. Die dort zu erbauenden Häuser werden drei Räume enthalten und, obwohl allen Anforderungen entsprechend, welche eine Arbeiterfamilie stellen kann, dennoch kaum je 1000 Mk. kosten. Gegen wöchentliche Zahlung von nur 1 Mk. wird der Arbeiter in 23 Jahren das Häuschen zu seinem freien Eigenthum machen können. Die Anregung zu diesem Versuch gab der Gemeinsinn eines bekannten Wohlthäters aus dem Kreise. Auszug au* den Stan-esanrtsregift-rn der Stadt Gießen. Aufgebote. März: 4. Karl Borck, Küfer dahter, mit Marie Unkelbach hterselbst. 4. Dr. med. August Hanau, pract. Arzt dahter, mit Charlotte Schiff zu Homburg o. d. H. 6. Karl Johann Schäfer, Ctgarrenmacher zu Burkhardsfelden, mit Katharine Christine Umsonst hterselbst. 8. Adam Volz, Schneider dahter, mit Christine Hahn von Lehnhetm. 9. Karl Wilhelm Louis Adolf Theodor Textor, Kaufmann von hier, mit Karoltne Wilhelmine Auguste Brück von hier. 9. Konrad Zimmer, Sergeant dahier, mit Margarethe Emrich zu Röthges. 9. Louis Rühl, Postschaffner dahter, mit Katharina Karpf zu Storn- fels. 10. Karl August Friedrich Christian Schäffer, Calculator dahter, mit Charlotte Wilhelmine Catharina AgneS Burghard zu Harburg. 10. Karl Wilhelm Vogt, Pfarroerwalter zu Darmstadt, mit Anna Clara Antonte Windecker von hier. Gheschltetzvngen. März: 8. Sally Stern, Bäcker und Condttor dahier, mit Sophie Mühlhausen hterselbst. 10. Gustav Wohlmuth, Kaufmann zu Berlin, mit Jenny Aron hterselbst. 10. Ludwig Peter Kraft, Sattler zu Biedenkopf, mit Maria Größer hterselbst. »tborem. März: 1. Dem Zuschneider Georg Saar ein Sohn, Ludwig. 2. Dem Posthtlfsboten Georg Pfaff eine Tochter. 3. Dem Schreiner- meister Wilhelm Weigel eine Tochter, Emma. 3. Dem Restaurateur Georg Müller ein Sohn. 3. Dem Seifenfabrtkant Peter Josef Mobs ein Sohn, Karl Ferdinand. 4. Dem Former Johannes Lemp ein Sohn, Wilhelm. 5. Dem Metzger Friedrich Schreiner eine Tochter, Frieda. 6. Dem Schuhmacher Friedrich Wilhelm Strack ein Sohn. 7. Dem Bäckermeister Karl Germann ein Sohn. 8 Dem Bremser bet der Matn-Weser-Bahn Johannes Stehltng eine Tochter, Paula Luise Elisabeth Marte Margaretha. 8. Dem Spenglermetster Theodor Waldschmidt ein Sohn, Wilhelm Theodor Hans. 9. Dem Taglöhner Karl Becker ein Sobn, Wilhelm. Gestorben«. März: 4. Karl Hermann Stempel, 49 Jahre alt, Gutsbesitzer dahier. 4. Bertha Walldorf, 11 Monate alt, Tochter von HandetS- mann Isaak Walldorf dahter. 5. Ernst Ferdinand Konrad Johann BonartuS, 2 Jahre alt, Sohn von Schlosser Konrad BonartuS dahter. 6. Marie Bötticher, 76 Jahre alt, ledig dahter. 6. Caroline Holtzmann, geb. Sachs, 75 Jahre alt, dahier, Wittwe von Professor Dr. Carl Alexander von Holtzmann. 6. Theodor Friedrich Appel, 1 Jahr alt, Sohn von Tapezier Friedrich Appel dahier. 8. Ludwig Heinrich Becker, 7 Monate alt, Sohn von Schlosser Ludwig Becker dahter. 8. Anna Marte Becker, geb. Henrich, 86 Jahre alt, W ttwe von Maurer Jacob Becker zu Heuchelheim, Kreis Gießen. 9. Paula Luise Elisabeth Maria Margaretha Stehltng, 1 Tag alt, Tochter von Bremser bet der Matn-Wesei-Bahn Johannes Stehltng dahter. 10. Wilhelm Becker, 13 Stunden alt, Sohn von Taglöhner Karl Becker dahier. Auszug aus -en Kirchenbüchern ver Stavt Giesten. Evangelische Gemeinde. Getauft«. M at thäuSge meinde. Den 5. März. Dem Schutzmann Johannes Schwarz ein Sohn, Wilhelm Heinrich Carl, geboren den 14. Januar. Denselben. Ein unrheUcher Sohn, Ferdinand Emil, geboren den 31. Januar. T nsrldlN. Dem Fuhrirann Christoph Wagner eine Tochter, Marie Ernsttne, geboren den 9. Februar MarkuSgemetnde. Den 5 Mä z. Dem Schre.nei Martin Stroh eine Tochter, Mathilde Anna Marxa>eihe Rrola, geboren den 26. Dccember 1892. Denselben. Dem Taglöhner Adam Ohr ein Sohn, Adel Christian, geboren den 12. Januar. LukaSgemeinde. Den 5. März. Dem Telegraphen-Berwalter Georg Maneseld eine Tochter, Äina Marie Adoinne, geboren den 8. Januar. Denselben. Dem Bahnarbeiter PHUipp Balser ein Sohn, Ludwig, geboren den 24 December. Johanneggeme tobe. Den 5. März. Dem Lackrrer und Weißbinder Johann Georg Beimborn ein Sohn, Georg Konrad, geboren den 18. December 1892. Denselben. Dem Schlosser Heinrich Deibel eine Tochter, Marte, geboren den 9. Februar. veerdtgte. Matthäus gemetnde. Den 6. März. Heimann Stempel, Gutsbesitzer, alt 49 Jahre, gestorben den 4. März. Ten 8. März. Marte Bötticher, Tochler des zu Homberg a. b. CV verstorbenen Kreisrath- Loui» Bötticher, alt 76 Jahre elf, gestorben den 6. März. Joban neSgemeinde. Ten 9. März. Caroline Holtzmann, geb. Sach», Wittwe des Professors Earl Holtzmann, alt 75 Jahre, starb den 6. März. Literatur und Annst. - Di« Cntbeckang Amerika» «nd ihre Bon Dr. G Schuster. Berlag der Schweiz. VerlagS-Druckerel in Basel. DaS vorliegende Werk des auch in weiteren Kreisen bekannten und sehr geschätzten Herrn versasser» ist aus den neuesten Wissenschaft- lichen Forschungen auigebaut. Jo gemeinverständlicher Darstellung und in übersichilicher Form sucht e- da- große, wellerichütternde und umwälzende Ercigniß der Entdeckung ttl vierten DelNheilS dem Leier vor Augen zu führen: efl vrnolgt die Entstehung und Ent» Wicklung des Gedanken» einer westlichen Caenfafrrt, btt zur Aul- ftnduog Amerika» führte, durch die verschiedenen Zeiten und gibt durch zahlreiche gewtssenhaste Nachweise der einschlägigen Literatur dem denkend en Leier Gelegenheit, über einzelne Fragen, die, der Natur der Sache nach, nur kurz zu berühren waren, durch eigene» Studium sich genauer zu orieottren. Eine ausführliche Biographie deS kühnen Seefahrers bringen die CapUel: Christcph Eolvmbu Jugend — Columbu- in Portugal — öolumbu» in Spanten — Fahrt nach der neuen Welt — Tie anderen Westfahrten de» Columbu» — Columbus AuSgang. Neuartig an diesem Werk« und besonder« vortheilhast ist die knappe, aber überfichtliche Darstellung der Folgen deS großen Ereignisse». E- extsttrt d s jetzt kein Buch, da» di« Folgen so erschöpfend und in solcher Form behandelt. Verkehr, Land- und Volksu»».. Schaft. 11. März. Marktbericht. Auf dem heutigen öodtcnmarft kostete: Butter pr. Psd- A 1,10—0 00, HÜLnrreter per Stück 6- X 2 Stück 11- X RMt pr. 6t. 5-8 X -eäfematte pr. St. I 4, Erbsen pr. Liter 24 4, Linien vr. Liter L0 4, tauben pr. Doar A 0,70-1,00, Hühner pr. Stück A 1,00—1 20. Hahnen pr. St- A MO-2.00, Enten pr. St- A 1.70 bi» 2,0 ", Qchseoffeisch pr. Pfd 63—72 4 Kuh» und Rindsseisch pr. Vid. 50—56 4, Schweine- Sch pr. Psd. 60-70 4, KEettch pr Pfd 40 -60 4, Hammel» ch pr. Md. 40-70 4, Kartoffeln vr. 100 Kilo 4,00-4 20 A, Weißkraut pr. Stück 5—12 «>. »iwiedew pr- Centn er 12,50- 0.00 A. Milch pr. etter 12-18 4, Enteneier pr. St. 6 4 Alle Di fertigen, welchedtc EchmüSung von Grabstätten beabsichtigen feien auf das »wrabfiteln-tieeehütt, oerbun den mit Bildhauerei, bc» Herrn Emil Kalbfleisch. Lichtestraße 1, aufmerksam gemacht, welche» wohl al» das g'ößte dieser Branche am diesigen Platte aenannt werden kann. In ihrem Berkaufslocale, sowie in einem wetteren Lagerräume bringt gen. Firma nahezu 200 fertige Grab-Monument«, Grab kreuze, Grabstein« u. s. w in allen Steinarten zur Ausstellung, welche in ihrer Ausführung als künstlerisch zu bezeichnen sind, und durch die reichhaltige Auswahl kann sowohl den bescheidensten, al» auch den weitgehrndsten Anforderungen Rechnung getragen werden. Auch in Grad- einfaffungen befindet sich daselbst rin große» vager. können deshalb allen Jnter-ssrnten eine Besichtigung dieser Ausstellung besten» empseblen. S
.Ro«vmrvtt,Sr-t tittt u. f. w. in olffl östtlliwfi, weite in ibret fünstlerisch zu btidtnm le reichhaltige IuImJI befcbelbenflen, dlM n Anforberungen M- iben. Auch in ;?9 Lager. Mr rönnen ItfirWnung «Um ft lititn tbaWur I* In KS *Ä i^gsA bleiern »er, , & S fflr «* di i*‘"’ fr*' KK Ssc^ inb 11C '"" 6*. »el ***%, M.&? ® und zurückgesetzte Muster MWwv bedeutend unter Preis Ernst Bloedner, 2383 MWWWW»W Seltersweg. fledjks 8afo(i1or=$ier aus der Salvator - Brauerei München ■■■ .........ii......wo im Anstich. SM- Darmstädter Loose eingetroffen! Hauptgewinne 20,000 Mark — 10,000 Mark 5000 M., 3mal 1000 M. in Gold, ohne Abzug zahlbar. T 7» 1 Mir empfehlen hier zur gütigen Abnahme: JLOOSC (l JL MK« Hch. Wallach, Carl Lehrmund Wwe., Carl Petri, Gust. Gerhardt, Friseur. [2344 Preislagen, sowie Reste u. zurückgesetzteMufter ygp bedeutend ign unter Preis. ■ löalton’s patent, Linoleum -W- Ernst bloedner, Seltersweg. Heinrich Reit Um stilles Beileid bitten Die trauernden Hinterbliebenen Giessen, den 10. März 1893. Die Beerdigung findet Sonntag den 12. März, Nachmittags 4 Uhr, vom Sterbehause (Ederstrasse 1) aus statt. Einem Wunsche des Verewigten entsprechend, wird gebeten, von Blumenspenden abzusehen. •2347 Giessen, den 10. März 1893. 2365 2385 Der Vorstand. 2345 2367 Dr. Naumann. Wer von Zinsen lebt. ist Sonntag den 12. dieses Monats von 9 Uhr ab geschlossen mit den en. Vertreter: Adolf Bieler. Gießen. Wrjlanlage 45. 204 zum «llein-ttuSschank des allgemein 2370) Ein Sehrling gesucht. Lackirer 3» Vogel, Dammstraße 8. Mittwoch den 15. d. M. 9 W» die Schule ^wollen find gute ■ .uttn Zeugnissen s7Ä7um Stelle .5r-^brer_to#n1tl,_eiebiflftr^5. feinerem Herrschaftshaus. Beehre mich anzuzeigcn, daß ich das 2346 2chnhmacher-(i)eschäft Damen- 2367] «tne »tzrau empfiehlt fich im Sandgaffe 84. billig gemacht. 23 55] Ordentliche» DieufimLbche« [2356 wird garantirt. gesucht. Neuenweg 30. H. Lchneidmüller, Neuenweg 38. Reich»d«nk.Di5nl erzielt Erhöhung des Einkommens durch Abschluß einer Rentenversicherung mit der 1838 gegründeten, bei 82 Millionen Mark Vermögen die größte Sicherheit bietenden Preußischen Renten-Versicherung-Anliali in Seriiu. Altersversorgung. — Kinderverfichernng. Jede Auskunft, sowie Prospekte rc. gratis und franco durch den vermischte Anzeigen. Gießener üadfahr-vrrein. Ordentliche Eeneral - Versammlung 2368] Sine Frau sucht ein JMnb mit» i zufiillen. Nähere» Ltndengafse 14. | •tebection: Ä. 6djnrchenvorlland: Sneipfiteselverei«. Qm März dne l r IU r t II ut»r ft tt< (ombirtefl Silber) mit anhängend. gold- Siegelring. Gegen Belohnung obzugeben [23341 Brandplotz 21 (alte FiauenNinik). Fermieisiungen. 2160] LogiS zu vermieihen. __Grünbergerfiraße 81. 2373] Logis, kl. u größ., neu berger, gl. bezieht»., zu oerm- in Neuen Bäue 20. lernen will, gesucht von 12167 <. Stein dseger. Löwengasse 27. 2378] fen Lehrling gesucht. Ankvd Horn, Bäckermeister. Dienstag den 14. l. M., Abends 8’/2 Uhr, im Vereinslokal (Feitlel). Tagesordnung: Bericht der KaffenprüsungsCommission. _________________________Sonstige Vereinsangelegenheiten. Wiener fcinbiiiknri 2371] Zn verkaufen ein verschließ- darer -tzederwagen, geeignet als Brod- ober Metzgerwagen Zu erfragen in der Exped d. Bl. zu verkaufen. ]2350 "UÄ Ederstraße 19. 2358] Betragene Kleider, Conflrmanden- Röoke, Jaquete, sowie Schuhe u.e.w. empf. Echneidermstr. H stzrech, Kaplaneigasse 9. 23ti8] Ein kleines Logi» zu vermieihen. I flfrani, Wetzsteingasse 6. 233^] 6 Zimmer, Bleichplatz, Garten und sonst, allem Zubehör, alsbald zu per» miethen. Nähere» bei Hch. Noll, Grünbergersiraße 32. Ä4ß] 4ine Familienwohnung zu oer- miethen. Teufeftlustgärtchen 9. 2375] Stübchen mit Bett zu vermieihen. Maigaffe 11. 2854] Lin möbl. Zimmer an Arbeiter zu vermieihen Neuenweg 40, 1. Stock. 2372] Zwei möbl Zimmer f. Einjähr. zus. ob. getr. z/> pttt do. Um zahlreiches pünktliches Erscheinen ersucht Der Vorstand. F. ti. F. 2374 «onlag «bendr Euler. >♦ 2360 2388] Für mein Fabrikgeschäfi suche einen ”2353] Tüchtige» Mädchen für Küche und Hausarbeit bet gutem Lohn gesucht. Löberftraße 21 II, Ecke der Bleichstraße. 2352] Sindermüdchen gesucht. Mark'platz 19. 2339] Lehrling gesucht. Wilh Böhling, Tapezier, I____________________Alicestraße 24.________ 2340] Auf mein Comptoir suche zum D1»conto-Lomrmmd.-SUrt-. 189.40 Lomb. L.-B.-Act. 92Ü« Darmstädter Bank-Lcl. 141.00 Buich'herader E^B^Lct. 401.00 Dresdener Bank-Ltt. 144.90 Eldthal-Bahn-Act. 207.87 Nordd. Lloyd-Acl. 114 70 Gotthard-Bahn-Act. 156.70 Wiener Bankver^-Ntt 104 L0 Schweizer Nordost.-B^>cl. 10KJO Oest. 6rebtt-Äct 286.37 Mainzer E.-B -Act. 111 90 3tal. Mittelmerrbahn Act 102.50 Marienburger 6.»8>1cL 65 80 Gelsenk. Bergw^Act. 15L301 ver «önigS-LaurNh^ftl. Tendenz: still. 110.40